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Die sieben Geißlein mal anders

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1 Kapitel - 698 Wörter - Erstellt von: - Entwickelt am: - 1.332 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5,0 von 5 - 6 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 3 Personen gefällt es

Eine neue Version des Märchens "Der Wolf und die sieben Geißlein"

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    Das Märchen, das ist ziemlich alt
    und spielt in einem Haus im Wald

    Die Mutter musste dringend fort
    an irgendeinen fernen Ort
    sie sagte zu den Geißlein:
    ihr kommt nicht mit, ihr bleibt daheim

    Die Geißlein chillen und gucken fern
    und machen sehr viel Schmutz und Lärm.
    Jonas denkt: was kann ich dafür?
    da klopft es plötzlich an der Tür
    Der Felix, der ist ziemlich blöd
    wie ihr gleich selber seht:
    er geht zur Tür und öffnet sie:
    da steht ein riesengroßes Vieh
    Oh nein! der böse Wolf ist da!
    jetzt ist unser Ende nah.

    Wolf: Fliehen könnt ihr echt vergessen,
    ich werde euch jetzt alle fressen.

    Jonas:
    Alle sagen du bist stark und groß,
    aber ich glaub die übertreiben bloß
    da kann ich echt nur lachen,
    du kannst nicht mal zwanzig Liegestützen machen!

    Wolf: Ich kann so viele machen, wie ich will,
    hör auf zu lachen, sei schon still!

    Jonas: Ok, ich höre auf mit meinen Witzen,
    aber wie viele kannst du schaffen,
    wenn wir auf deinem Rücken sitzen?

    Wolf: 50 Stück und zwar bequem,
    springt schon auf, ihr werdet sehn!

    Am Anfang fällt's ihm ziemlich leicht,
    er denkt: 50 hab ich bald erreicht
    Nach zehn Stück wird es schwerer als gedacht,
    doch er wird nicht gerne ausgelacht

    23, 24...dann gibt er auf
    und fällt erschöpft auf seinen Bauch
    die Geißlein sitzen auf ihm drauf.

    Wolf: das wird ja immer bunter,
    geht jetzt wieder von mir runter!

    Jonas: das kannst du echt vergessen,
    du wolltest uns doch gerade fressen!

    Der Wolf versucht sich zu befreien
    doch schaff es nicht und lässts bald sein

    Jonas ruft den Jäger an,
    ob er den Wolf schnell holen kann.
    Stunden später kommt er dann
    und ist erstaunt:
    der Wolf liegt flach auf seinem Bauch
    Die Geißlein sitzen auf ihm drauf,
    der Jäger zielt mit seinem Lauf
    Jäger: ich schieß den Wolf jetzt tot!
    Aber Felix wird vor Wut ganz rot

    Felix: Herr Jäger, das muss doch nicht sein
    das wäre grausam und gemein
    lieber sperren wir den bösen Wolf
    zur Strafe in einen Käfig ein.

    Jäger: Das ist gut, so wird's gemacht,
    der Wolf wird in den Zoo gebracht!

    In der Stadt:
    Alle Kinder stehen gespannt
    und aufgeregt am Straßenrand
    Es soll eine Überraschung geben,
    doch keiner weiß genau weswegen
    plötzlich sind alle ganz entzückt,
    die Überraschung ist geglückt:
    um die Ecke kommt offner Wagen,
    mit bunten Luftballons geschmückt

    Da liegt der große Wolf auf seinem Bauch,
    wie ein Paket verschnürt,
    die Geißlein sitzen auf ihm drauf
    und sind so stolz wie sich's gebührt.
    Alle waren froh und sangen:
    Endlich ist der Wolf gefangen!

    Alle Kinder sind heut froh,
    der Wolf kriegt lebenslang im Zoo.
    Der Wolf, böse und gefräßig,
    sitzt jetzt in einem sichren Käfig.
    Die Kinder strecken ihm die Zunge raus
    und gehen dann vergnügt nach Haus.
    Jetzt ist die Geschichte aus

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