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Suddenly Pregnant | J.Jk

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64 Kapitel - 79.142 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 32.875 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4 von 5.0 - 8 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 25 Personen gefällt es

Was passiert, wenn du plötzlich schwanger von deinem besten Freund wirst?

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    ((bold)) PROLOG ((ebold)) ((cur)) Mit zitternden Händen hielt ich den Schwangerschaftstest fest, der positiv ausgefallen war. Wie paralysiert starrte
    PROLOG


    Mit zitternden Händen hielt ich den Schwangerschaftstest fest, der positiv ausgefallen war.

    Wie paralysiert starrte ich den Test an, ehe ich an der Tür klopfte, vor welcher ich mich befand.

    Sofort wurde die Tür geöffnet und ein sichtlich überraschter Jungkook stand vor mir.

    Mit seinen großen, warmen Händen wischte er mir die Tränen weg.

    "Was ist los?", fragte er mich sanft.

    Ich hielt ihm den Schwangerschaftstest vors Gesicht und schluckte den Kloß, der sich in meinem Hals gebildet hatte, hinunter.

    Ich war schwanger und das von meinem besten Freund.






    -----------

    Hellouuu♡~

    Vielleicht kennst du mich bereits aus meiner FF 'FAKE RELATIONSHIP' Vielleicht auch nicht haha xD

    Wie auch immer ... Ich wünsche dir viel Spaß beim Verfolgen dieser FF:)

    Kommentare sind immer willkommen:3

    Luv yaaa!~

    2
    Immer noch ungläubig stehe ich vor meinem Freund -wohl eher Exfreund- und schlinge meine Arme noch fester um ihn, sodass ihm kurz die Luft zum Atmen wegbleibt.

    Vor wenigen Stunden hatte Seokjin noch vor meiner Tür gestanden und hielt in seiner Hand einen Blumenstrauß, in welchem sich meine Lieblingsblumen befanden.

    Er hatte mich wie sonst auch immer mit einem Kuss und einer kurzen Umarmung begrüßt, mir den Strauß überreicht, welchen ich sofort in eine Vase stellte.

    Wir hatten einen Film geschaut, gemeinsam gekuschelt. Einen ganz normalen Nachmittag verbracht und dennoch hab ich irgendwie gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Dass dir etwas auf dem Herzen liegt.

    Und als ich dich darauf angesprochen habe, hast du mir gebeichtet, dass du mich nicht mehr liebst. Dass du eine andere liebst, die es geschafft hat dein Herz zu erobern und du nicht mehr länger irgendwelche Gefühle für mich hegst.

    Und jetzt stehe ich hier und versuche dich irgendwie zu überreden bei mir zu bleiben und mir zu sagen, dass alles nur ein blöder Scherz gewesen ist.

    Mir entweichen immer wieder leise Schluchzer und auch Tränen kullern aus meinen Augen und fallen auf dein bereits Tränen durchnässtes Hemd.

    Du versuchst dich aus meinem Griff zu befreien und löst kurzerhand meine Arme von dir, entschuldigst dich und stürmst fast aus meinem Haus.

    Ich rufe nach dir, rufe deinen Namen und doch drehst du dich kein einziges Mal um, bleibst nicht einmal stehen, sondern steuerst dein Auto zu, ehe du dich in dieses setzt und den Motor startest.

    Doch du fährst nicht in die Richtung zu deiner Wohnung. Du fährst in die entgegengesetzte Richtung; wahrscheinlich zu ihr.

    Wahrscheinlich freut sie sich schon, dass ich nun nicht mehr im Weg stehe und nun kein Hindernis mehr für euch darstelle.

    Ich bleibe noch wie angewurzelt an der Türe stehen, warte darauf, dass du vielleicht doch zurück kommst. Stattdessen fährt kein einziges Auto mehr die Straßen entlang.

    Am Himmel verfärben sich die Wolken dunkel und kleine Tropfen verlassen diese. Aus dem leichten Regen entsteht ein immer stärker werdender und völlig am Boden zerstört knalle ich mit letzter Kraft die Haustür zu.

    Kraftlos lasse ich mich an dieser hinuntergleiten und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen.

    Mein Schluchzen geht in ein bitterliches Weinen über.

    Allmählich höre ich auf zu weinen und rappel mich auf. Den Blumenstrauß reiße ich samt Vase vom Tisch, worauf beides auf dem Boden aufkommt und ein klirrendes Geräusch erzeugt. Auf dem Boden verteilt sich das Wasser in alle Richtungen.

    Wütend betrete ich mein Zimmer und reiße sämtliche Bilderrahmen, in welchen Bilder von mir und Seokjin stecken, von den Wänden und schmeiße sie ebenfalls auf den Boden.

    Anschließend lasse ich mich völlig verheult auf mein Bett fallen und greife zu meinem Handy, welches vibriert hat.

    Eine neue Nachricht von 'Kookie♡'

    [Schließen|Anzeigen]

    Lust mit mir und Jimin feiern zu gehen?

    Heute nicht. Ist grad schlecht.

    Was ist los?
    Alles okay bei dir?


    Ist egal. Erzähle ich dir später.

    Probleme mit Jin?

    Ja

    Ich komme sofort.
    Bin in fünf Minuten da.


    Kurz schleicht sich ein leichtes Lächeln auf meine Lippen.
    Jungkook ist eben mein bester Freund und weiß, was zu tun ist wenn es mir schlecht geht.

    Und dafür hab ich ihn unglaublich lieb.

    3
    In weniger als fünf Minuten klingelt es wirklich an der Tür und mühsam schleppe ich mich zur Tür, ehe ich diese langsam öffne und mir sofort Jungkook um den Hals fällt.

    Und gerade als ich dachte ich hätte mich ein wenig beruhigen können, da fange ich auch schon an ein wiederholtes Mal bitterlich zu weinen und lasse eine nasse Stelle auf seinem T-shirt entstehen.

    Beruhigend streicht er mir über den Rücken und drückt mich noch näher an sich.

    Als meine Atmung dann nicht mehr so abgehackt ist und die letzte Träne aus meinem Auge gekullert ist, schließe ich die Tür und gehe gemeinsam mit Jungkook ins Wohnzimmer.

    Im Schneidersitz sitze ich ihm gegenüber und mustere ihn dabei, wie er etwas aus seiner Tasche kramt.

    Bevor er diese Sache aber herausholt, schaut er mich mitleidig an.

    Ich muss echt schlimm aus sehen in meiner Jogginghose, dem oversize Pullover, der eigentlich Jin gehört und dem Dutt oder eher gesagt Vogelnest auf meinem Kopf. Auch meine Augen und die Augenringe darunter sollten nicht gerade besser aussehen.

    Kurz darauf holt er zwei Packungen Eis, Schokolade und einen Film heraus, was mich ein wenig schmunzeln lässt.
    Was für ein Klischee.

    Ich reiße ihm fast schon das Eis, welches mein Lieblingseis ist, aus der Hand und löse den Deckel.

    Nachdem ich die Packung wieder bei Seite gelegt habe, stehe ich auf und gehe in die Küche, um aus dieser jeweils zwei große Löffel zu holen.

    Aus meinem Zimmer nehme ich dann meine dicke und weiche Decke und schlinge sie um meinen Körper.

    Bewaffnet mit den fehlenden Dingen pflanze ich mich wieder auf die Couch und breite die Decke über uns beide aus.

    Jungkook hat in der Zeit, in welcher ich mich nicht im Wohnzimmer befand, bereits den Film, bei dem es sich um einen Liebesfilm handelte, reingelegt und die Sprache eingestellt.

    Als ich dann eine bequeme Position gefunden habe, bei der ich mich an Jungkook gekuschelt habe, startet er den Film und ich schaufel mir die erste Portion an Vanilleeis in den Mund.

    ;-;

    Nachdem der Film vorbei und meine Packung Eis sowie Schokolade vollständig leer sind, strecke ich mich ausgiebig und bedanke mich noch einmal herzlich bei meinem besten Freund, der jedoch nur abwinkt und mit einem 'das ist doch selbstverständlich' antwortet.

    Ein Blick auf mein Handy verrät mir, dass es noch gar nicht allzu spät ist und wir theoretisch noch Zeit hätten mit den anderen feiern zu gehen.

    Ich meine es ist meine Schuld, dass Jungkook jetzt hier sitzt, anstatt den Abend zu genießen und mit seinen Freunden gemeinsam feiern zu gehen.

    "Wenn du willst können wir noch feiern gehen", schlage ich daher also vor und lächel ihn an.

    "Wir müssen nicht gehen. Ich meine Seokjin hat vorhin mit dir Schluss gemacht und vielleicht sollten wir jetzt einfach hier bei dir bleiben und uns einen schönen Abend machen", versucht er mich umzustimmen, vergisst dabei aber komplett wie stur ich sein kann.

    "Nein! Ich bestehe darauf, dass wir jetzt gehen!", bestimme ich daher und lege die Decke zur Seite, ehe ich aufspringe und die Treppen hochsteige.

    "Ich mach mich dann mal fertig", brülle ich dabei noch nach unten.

    Und ohne, dass ich Jungkook sehen muss, weiß ich, dass er bestimmt gerade seine Augen verdreht, dabei aber schmunzeln muss.

    In meinem Zimmer angekommen krame ich mir ein einfaches Top und eine Jeans aus meinem Schrank und anschließend meinen Lockenstab.

    Nachdem meine Locken gemacht sind, fange ich an mein Make-Up aufzutragen und bemerke dabei nicht, wie Jungkook im Türrahmen steht und dabei zuschaut wie ich mich hektisch und unter Zeitdruck fertig mache.

    "Du brauchst diese ganze Schminke im Gesicht überhaupt nicht. Du siehst auch ohne schön aus", zwinkert er mir zu, was bewirkt, dass sich ein leichter Rotschimmer auf meinen Wangen legt.

    Nachdem ich fertig bin, ziehe ich den Reißverschluss meiner kleinen Tasche zu und lege die kleine Tasche gefüllt mit meiner Schminke in meine Kommode.

    Gemeinsam verlassen wir das Haus, wobei es bei mir etwas schwieriger ist, da ich hohe Schuhe trage.

    Wie ein Gentleman öffnet mir Jungkook die Beifahrertür und schließt diese wieder, nachdem ich mich auf den Sitz fallen gelassen habe.

    Heute abend werde ich Seokjin und das Beziehungs-aus einfach vergessen und meinen Spaß haben.



    ------------
    Ich hab Hunger. Meh: c

    4
    Angekommen an dem Club, laufen uns schon unzählige Personen im besoffenen Zustand entgegen.

    Der Geruch des Zigarettenqualms macht das ganze nicht besser, also versuche ich, wie es mir meine Schuhe möglich machen, meine Schritte ein wenig zu verschnellern.

    Anders als erhofft ist es im Club sogar noch schlimmer und ich habe das Gefühl an dem Geruch von Schweiß, Alkohol und Zigaretten zu ersticken.

    Jungkook führt mich am Handgelenk zu einer kleinen Gruppe, die bereits an einem Tisch sitzt.

    Erst als wir am Tisch ankommen, bemerke ich Jimin und die anderen Jungs.

    Natürlich alle bis auf Jin, der sonst wo ist. Aber das kann mir auch egal sein.

    Sobald ich Platz genommen habe, werde ich von Taehyung angetippt und blicke fragend zu diesem.

    "Wo ist Jin?", brüllt er schon beinah, da die Lautstärke in dem Club so dermaßen laut durch die Musik, den Gesang und dem Geschrei der Menschen ist.

    Wenigstens habe ich ihn verstanden.

    "Bei seiner neuen", gebe ich ein wenig zickig von mir und bekomme alleine von dem Gedanken an sie das Bedürfnis mein Essen wieder auszukotzen.

    Auch wenn ich keinerlei Ahnung von ihrem Charakter oder ihrem Aussehen habe, kann ich jetzt schonmal sagen, dass sie eine Schlampe ist.

    Wer macht sich bitte an einen Typen heran, der bereits glücklich vergeben ist?

    "Seine neue?", fragt Taehyung entgeistert.

    "Ich weiß nicht was du daran nicht verstehst, aber nocheinmal für Aliens: Jin hat mich für eine andere verlassen", gebe ich pampig von mir und lasse es gemeiner klingen als es eigentlich sein sollte.

    Aus diesem Grund entschuldige ich mich bei ihm für das unangemessene Verhalten gegenüber ihm. Er kann schließlich nichts dafür, dass Jin so ein Arschloch ist.

    "Ich weiß echt nicht was mit mir los ist, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich gerade echt von allem genervt bin", schnell wische ich mir eine Träne weg, die meine Wange hinunterkullert und versuche meine Tränen zu unterdrücken.

    Taehyung drückt mich beruhigend an sich.

    "Keine Sorge kleines, es ist alles okay", tröstet er mich und schlägt dann vor an die Bar zu gehen und Getränke zu bestellen.

    Natürlich bekommen die anderen auch davon Wind und möchten, dass wir ihnen ebenfalls Getränke mitbringen.

    Wobei ich mir nicht so sicher bin, ob es für Hoseok gut wäre jetzt noch ein alkoholisches Getränk zu sich zu nehmen. Schließlich ist er schon ziemlich dicht.

    Er besteht jedoch darauf und lässt auch solange nicht locker, bis ich zustimme ihm ebenfalls etwas zu kaufen.

    Wir beide begeben uns also an die Theke der Bar, an welcher ich schon von der Seite angemacht werde.

    Ein, für meinen Geschmack eigentlich echt gut aussehender, junger Mann versucht sich an mich ranzumachen.

    Ich würde ja auch auf seine Flirtversuche eingehen, wäre da nur nicht der Punkt, dass er vollkommen besoffen ist.

    Taehyung zieht mich näher an sich heran und schenkt dem Mann neben mir einen abwertenden Blick.

    "Sorry man, aber sie gehört schon mir", wimmelt er den Unbekannten ab, welcher auch sofort mit seinem Getränk in der Hand die Fliege macht.

    Erleichtert atme ich auf.

    "Danke Tae. Der hat ja gar nicht mehr locker gelassen."

    "Kein Wunder. Bei deinem Aussehen", zwinkert mir Taehyung zu und ich bemerke wie mir die Röte ins Gesicht steigt.

    Sofort erhält er einen kräftigen Schlag gegen den Oberarm.

    "Auuu!", schreit er gespielt verletzt auf und streichelt seinen Oberarm um die angeblichen Schmerzen zu lindern.

    Ich fange nur an zu grinsen und nehme die Getränke entgegen, die uns der Barkeeper zu geschoben hat.

    Nach einer langen Diskussion lasse ich schließlich Taehyung bezahlen, da dieser darauf bestanden hat und wir beide verlassen bepackt mit den Getränken die Bar.

    Ich stelle jedem sein Getränk hin, worauf Hoseok schon beinah gierig seins auf ex trinkt.

    Das kann ja mal was werden...


    ---------

    This moment, wenn alle auch so einen besten Freund haben wollen wie Jungkook und ich denk mir so:
    Wollt ihr wirklich einen besten Freund haben, der euch schwängert? xD


    5

    Ich wusste nicht wie es dazu kommen konnte, aber genau so kam es an dem Abend.

    Hoseok stand gemeinsam mit Jimin auf unserem Tisch und twerkte, während wir drumherum standen und sie wie wild anfeuerten.

    Namjoon und Yoongi hatten sich auf die Toiletten verschanzt, nachdem wir sie aufgefordert haben sich ein Zimmer zu nehmen. Keiner von uns hatte das Bedürfnis sich einen live Porno reinzuziehen oder dabei zuzuschauen, wie Namjoon seine Zunge in Yoongis Rachen steckte.

    Und ganz ehrlich wollte ich mir auch nicht vorstellen was die beiden da auf der Toilette trieben.

    Da das Spektakel auf dem Tisch langsam langweilig für Taehyung wurde, stieg er auf den Tisch und riss Hoseok von diesem, um ihn auf die Tanzfläche zu ziehen.

    Dort tanzten beide eng umschlungen zwischen den anderen besoffenen Menschen.

    Jimin sprang vom Tisch nur um mich dann auf den Arm zu nehmen, worauf ich meine Arme um seinen Hals schlung und anfing zu kichern.
    Auch wenn ich nicht weiß, was so lustig an dieser Situation war.
    Schließlich hatte ich alle zwei Sekunden das Gefühl aus seinen Armen zu fallen.

    Er stellte sich zusammen mit mir auf den Tisch und begann die Bewegungen von Taehyung und Hoseok nachzuahmen.
    Jungkook hatte ich in dem Moment komplett ausgeblendet, weil ich einfach Spaß haben und den Moment genießen wollte.

    Eben genannter sprang nun ebenfalls auf den Tisch und riss mich und Jimin auseinander.

    Schon einmal erwähnt, dass Jungkook momentan der nüchternste von uns ist? Nein? Jetzt wisst ihr es.

    "Kookie, ich und Jiminieee wollten doch gerade einbisschen Spaß haben", lallte ich und lehnte mich irgendwie gegen seine Brust.

    Daraufhin versuchte er mich ein wenig auf Abstand zu halten, was jedoch nicht klappte, da ich mich noch fester an seinen Arm krallte.

    "Ich glaub du solltest nach Hause gehen. Du hast schon viel zu viel Alkohol intus. Ich bringe dich nach Hause, komm", Jungkook packte mich sanft am Arm und führte mich so aus dem überfüllten Club.

    Jedoch stolperte ich ihm nur irgendwie mit den hohen Schuhen hinterher, die langsam anfingen zu schmerzen.

    Also blieb ich stehen, worauf Jungkook automatisch ebenfalls stehen blieb und mich fragend ansah, jedoch spiegelte sich auch eine gewisse Besorgnis in seinen Augen.

    "Meine Füße tun weh!", meckerte ich und stampfte wie ein Kleinkind mit meinen Füßen, verschränkte die Arme und schmollte.

    Jungkook stöhnte genervt auf.

    "Bis zum Auto dauert es nicht mehr lange, schaffst du es noch bis dahin?", fragte er mich ein wenig gereizt.

    "Nein!", ich setzte mich auf den Boden und versuchte die Schuhe zu öffnen, was sich als etwas schwierig herausstellte, da meine Sicht ein wenig verschwommen war.

    Jungkook bückte sich zu mir hinunter und half mir anschließend dabei.

    Als er seinen Kopf wieder anhob, waren unsere Gesichter dermaßen nah und einfach aus einer Laune heraus begann ich ihm einen Kuss auf die Stirn zu drücken, dann auf seine Wange und zum Schluss einen Kuss auf den Mund. Der Kuss war jedoch so kurz, dass er gar nicht als Kuss hätte gelten können.
    Zum Schluss begann ich über mein Handeln und die anschließende Reaktion zu kichern.

    Jungkook rollte nur mit den Augen und half mir dann wieder auf die Beine.
    Meine Schuhe trug er in der einen Hand, mit der anderen versuchte er mich zu stützen.

    Am Auto angekommen öffnete er die Tür und sofort ließ ich mich auf dem Sitz nieder.

    Jungkook tat es mir nach und ließ sich ein wenig erschöpft, da ich so anstrengend bin, auf seinen Platz fallen.

    ;-;

    Während sich Jungkook versuchte auf die Straße, die nur ein wenig durch die Straßenlaternen am Rand beleuchtet wurde, zu konzentrieren, spielte ich ein wenig am Radio herum und fand es sehr witzig die Lautstärke ständig auf und dann wieder hinunter zu drehen.

    Irgendwann wurde es Jungkook zu viel und er hielt irgendwo am Straßenrand. Dann massierte er sich sein Nasenbein und schlug meine Hand weg.

    "Du bist echt unausstehlich wenn du besoffen bist, weißt du das?", stellte er mir eine Frage auf die ich irgendwie keine Antwort fand, weil mein Gehirn momentan gar nichts registrierte und irgendwie zu Matsch geworden war.

    Auf meinen Gedanken hin fing ich an wie sonst was zu lachen und in die Hände zu klatschen.

    "Soooorry, aber mein Gehirn ist gerade Matsch", lachte ich weiterhin.

    Dann auf einmal kam mir Jin in den Sinn und ich fing wie sonst was an zu weinen. Die Tränen wollten gar nicht mehr aufhören und besorgt sah mich Jungkook an, ehe er die Tränen aus meinem Gesicht wischte.

    "Was ist los?", fragte er sanft und schaute mir tief in die Augen.

    "Jin ist los", schniefte ich und drückte mich fest gegen seinen Körper.

    "Ich hasse ihn!", wiederholte ich immer wieder zwischen meinen Schluchzern.

    "Das ist verständlich, meine Kleine. Er ist ein Arsch!"

    "Ja! Er ist ein mieses Arschloch!", Jungkook fing an zu grinsen, was ich ihm dann nach tat, warum auch immer.

    "Fahren wir zu mir? Bis zu dir würde es wahrscheinlich noch länger dauern", schlug er vor und ich stimmte ihm zu.

    ;-;

    An seiner Wohnung angekommen half er mir aus seinem Auto und brachte mich dann in sein Zimmer.

    Dort setzte ich mich erstmal im Schneidersitz auf sein Bett, während ich Jungkook dabei beobachtete, wie er einen Pullover und eine Jogginghose herauskramte.

    Beides schmiss er mir plötzlich ins Gesicht, worauf ich beleidigt meine Arme vor der Brust überkreuzte.

    "Zieh dir die Sachen an, kannst auch gerne dafür ins Badezimmer gehen", ich nickte daraufhin und steuerte das Badezimmer an.

    Dort zog ich mir die Klamotten, die viel zu groß für mich waren, über und verließ das Badezimmer wieder.

    Dann versuchte ich das Zimmer von meinem besten Freund zu betreten, indem ich mich irgendwie an den Wänden entlang schlängelte.

    Am Zimmer angekommen lag Jungkook bereits im Bett und spielte irgendein Spiel an seinem Handy.

    Um seine Aufmerksamkeit zu erlangen sprang ich auf das Bett, jedoch mit zu viel Schwung, denn gleich darauf lag ich auf ihm.

    Schnell rappelte ich mich auf und saß nun auf ihm.
    Vor Scham verdeckte ich mein Gesicht mit meinen Händen.

    "T-tut mir leid", stotterte ich, jedoch nahm Jungkook meine Hände vom Gesicht und sah mir tief in die Augen.

    "Mir tut es leid", flüsterte er, jedoch konnte ich gar nicht lange über seine Worte nachdenken, da hatte er schon seine Lippen auf meine gelegt und gewissen Druck ausgeübt.

    Irgendwie lösten seine Lippen auf meinen ein prickelndes Gefühl aus. Aus dem Grund begann ich meine Lippen ebenfalls gegen seine zu bewegen, während meine Hand langsam den Weg unter sein Shirt fand.

    Wahrscheinlich könnt ihr es euch schon denken: beim Küssen blieb es nicht.

    Was Jungkook jedoch nicht wusste, er hatte mir in dieser Nacht mein allererstes Mal genommen.

    Dennoch war ich nicht sauer auf ihn.

    6
    Am nächsten Morgen wurde ich durch das Licht, welches durch das Fenster auf mein Gesicht schien, geweckt.

    Als ich jedoch aufstehen wollte, durchzog ein gewaltiger Schmerz meinen Kopf.
    Zudem hielt mich irgendetwas oder wohl eher gesagt irgendjemand an meinem nackten Körper fest.

    Moment mal! Nackt?

    Ich versuchte den Arm zunächst sanft von meinem zierlichen Körper zu entfernen, da dies jedoch nicht klappte, riss ich ihn gewaltsam von mir.

    Sicherheitshalber hob ich nocheinmal die Decke an um dann aber meinen nackten Körper vorzufinden.

    Ich rappelte mich ein wenig auf, hielt jedoch die Decke vor meinen Oberkörper um diesen zu verdecken.

    Dann analysierte ich das komplette Zimmer, was sich anschließend als das von Jungkook entpuppte.

    Warum war ich in seiner Wohnung?
    Okay das ist eine dumme Frage.
    Wie man anhand von dem Zustand in dem ich mich gerade befinde beziehungsweise eher die Situation erkennen kann, erkennt man was gestern wohl passiert ist.

    Aber wie kam es dazu?
    Hab ich wirklich so viel getrunken, dass es genau dazu kommen konnte?

    Ich kann mich nur nach an Jimin und Taehyung erinnern, die auf dem Tisch getwerkt haben. Oder waren es doch Hoseok und Jimin?

    Irgendwie war da ein schwarzes Loch in meinem Kopf, das alle Erinnerungen an den gestrigen Abend verschwinden lassen hat.

    Wahrscheinlich würde ich meine kompletten Erinnerungen im Laufe des Tages wiedererhalten.
    Aber bis dahin kann ich nicht warten. Ich will auf der Stelle Antworten erhalten und bestimmt hat Jungkook nichts bis fast gar nichts getrunken und war somit im nüchternen Zustand.

    Aber wieso sollte er mich und ihn dann in so eine blöde Situation bringen. Ich meine er ist mein bester Freund. Wahrscheinlich war er genauso besoffen wie ich.
    Aber wie sind wir dann hierhin gekommen? Hat er ein Taxi gerufen, welches uns hierher zurück gebracht hat?

    Alles Fragen auf die ich keine Antworten hatte und aus welchem mein Schädel wieder anfing zu pochen.
    Diese Kopfschmerzen waren echt unerträglich!

    Ich rüttelte also an Jungkooks Schulter, nur um dann ein Brummen seinerseits zu erlangen.
    Anschließend legte er seinen Arm wieder um meinen Körper und bat um weitere fünf Minuten Schlaf mit mir in seinen Armen.

    Daraufhin erhielt er jedoch nur einige Schläge auf den Arm und eine Backpfeife.

    Sofort riss er panisch seine Augen auf und musterte mich.

    "Warum bist du in meinem Bett und sag mal, ist dir auch so kalt?", fragte er und bemerkte anscheinend nicht die Klamottenspur auf dem Boden.

    "Naja .. also ... Vielleicht solltest du mal unter die Decke schauen", druckste ich herum und wickelte mich in eine der Decken ein.

    Nachdem er das getan hatte, gab er einen unmännlichen Ton von sich.

    Sofort wickelt er sich seine eine Decke um den Körper und steht vom Bett auf, ehe er seine Klamotten vom Boden aufhebt und ins Badezimmer verschwindet.

    Ich stehe mit einer Decke umwickelt ebenfalls vom Bett und hebe meine Klamotten auf, ehe ich sie mir überwerfe.

    Dann setze ich mich auf das unordentliche Bett und warte auf Jungkook um mit ihm über die vergangene Nacht zu reden.

    ;-;

    "Was ist gestern passiert, dass es hierzu kommen konnte?", konfrontierte ich ihn, als er durch die Türe trat.

    Ein anschließendes Seufzen seinerseits ist zu vernehmen.
    Dann setzt er sich neben mich.

    "Ich glaube wir beide waren einfach zu dicht und dann kam es halt dazu, dass wir miteinander geschlafen haben", erklärt er mir.

    Er ist ein mieser Lügner. Er hat gestern so gut wie gar nichts getrunken.

    "Ach wirklich? Ich hab gedacht du hättest fast nichts getrunken."

    "Es ist doch jetzt völlig egal. Lass uns das einfach vergessen und so tun als wäre das hier nie passiert", schlug mir Jungkook vor, doch das einzige zu dem ich im Moment fähig war, war den Kopf zu schütteln und aus seiner Wohnung zu stürmen.

    Wie sollte ich denn vergessen, dass ich mein erstes Mal mit meinem besten Freund hatte?


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    Bin irgendwie total unzufrieden mit dem Kapitel (╥_╥)



    7
    Nach dem Vorfall mit Jungkook hatte ich kein einziges Wort mehr mit ihm gewechselt.
    Anrufe und Nachrichten von ihm hatte ich ignoriert und sonst irgendwelche Annäherungsversuche ebenfalls.

    Nach langem Überlegen war ich zu dem Entschluss gekommen, dass er höchstwahrscheinlich meinen besoffenen Zustand für seine Bedürfnisse ausgenutzt hatte.

    Und da konnte er sich seine Erklärungen oder Entschuldigungen sonst wohin stecken.

    Er war mein bester Freund seit ich denken konnte, er hatte meinen Zustand einfach schamlos ausgenutzt und wollte dann auch noch, dass ich das Geschehene vergesse?

    Das ganze ist nun drei oder vier Tage her und dennoch kann ich keinen klaren Gedanken mehr wegen Jungkook fassen. In meinem Kopf herrscht ein einziges Chaos, das durch ihn verursacht wurde.

    Zu meinem Glück fährt er heute nach Busan, um seine Eltern besuchen zu gehen. Also muss ich keine unangekündigten Besuche von ihm befürchten.

    Da ich seit der Sache mit Jungkook keinen Fuß mehr aus dem Haus gesetzt hatte, beschloss ich mich ein wenig frisch zu machen und in den naheliegenden Park zu gehen.

    Früher hatte ich diesen immer gemeinsam mit Jin besucht. Dann haben wir meistens ein Eis gegessen (wenn wir Sommer hatten, versteht sich aber glaube ich auch von selbst) oder sind einfach spazieren gegangen.

    Manchmal bin ich auch mit Jungkook zum Park gegangen und dort haben wir dann immer die Enten mit Brot gefüttert, da im Park ebenfalls ein Teich war.

    Ein wenig traurig seufzte ich aus und schüttelte meinen Kopf. Ich denke diese Zeiten waren nun vorbei.

    Fertig mit meinem Gedankengang schnappte ich mir frische Klamotten aus meinem Kleiderschrank, sowie ein Handtuch.

    Mit den Dingen in den Händen bewaffnet steige ich die Treppen hinauf, um mich ins das Badezimmer zu begeben. Natürlich dürft ihr nicht vergessen, dass ich dabei beinah mein Genick gebrochen hätte, weil ich gestolpert bin und die Treppen wieder hinunterrollte.
    Aber vergessen wir das doch einfach mal und tun so, als hätte es diesen Unfall nicht gegeben.

    Jedenfalls stellte ich mich unter die Dusche und drehte dann das Wasser auf. Zu meinem Pech hatte ich die Temperatur nicht reguliert, sodass nun kaltes -eiskaltes- Wasser aus der Brause (nennt man das Ding überhaupt so? xD) gespritzt kam und ich erschrocken zur Seite wich.

    Auf meinem gesamten Körper hatte sich eine Gänsehaut gebildet und ich zitterte auch ein wenig.

    Daraufhin stellte ich die Temperatur so ein, dass warmes Wasser aus der Brause auf meinen Körper hinunter prasselte.

    ;-;

    Nach meiner zu Beginn etwas unangenehmen Dusche zog ich mir schnell die Klamotten über und sprintete mit einem Föhn in der Hand die Treppen hinunter.

    Keine gute Idee wie sich im Nachhinein herausstellte. Ich übersah die letzte Stufe und flog mit voller Kraft auf meine Schnauze.

    Danke dafür.
    Mein Leben musste mich ja echt lieb haben.

    Nach meinem tollen Abgang betrat ich mein Zimmer und steckte den Föhn an eine Steckdose.

    Kurz darauf kam mir eine tolle Idee und ich schnappte mir eine Box sowie mein Handy und verband beides über Bluetooth miteinander, sodass ich in einer ordentlichen Lautstärke zu meiner Lieblingsmusik abgehen konnte, während ich meine Haare trocken föhnte.

    Einige Lieder später waren auch meine Haare endlich getrocknet und somit konnte ich mir diese schnell kämmen, ehe ich das Haus, bewaffnet mit meinem Handy und dem Haustürschlüssel in meiner Jogginghose, verließ.

    ;-;

    Auf dem Weg zum Park kamen mir viele Menschen entgegen, einige davon oder sogar die Mehrheit waren dabei Paare.

    Traurig schaute ich einem Paar hinterher, das Eis aß und währenddessen ebenfalls den Park betraten und sich dort schließlich auf eine Bank fallen ließen.

    Jedoch ließ ich mich davon nicht beirren und lief weiter bis zum Ententeich.

    Bei diesem angekommen lief ein kleiner Hund auf mich zu und ohne groß darüber nachzudenken bückte ich mich zu diesem hinunter und kraulte ihn ein wenig.

    "Holly, komm sofort zurück", vernahm ich eine Frauenstimme etwas weiter vorne.

    Der Hund reckte seinen Kopf in die Höhe und sofort ließ ich von diesem ab.

    Eine Frau und ein Mann kamen in meine Richtung, wahrscheinlich gehörte der Hund ihnen und war einfach nur weggelaufen oder so.

    Schulterzuckend stellte ich mich also wieder gerade hin.

    Und desto näher die beiden kamen, desto bekannter kam mir das Gesicht des Mannes vor.

    Als sich die beiden nun auch zu mir und dem Hund begeben hatten, schauten ich und der Mann uns nur entsetzt an, während die Frau den Hund auf den Arm nahm und ein wenig mit verstellter Stimme ausschimpfte.

    Ich musste gar nicht groß nachdenken, denn sofort war mir klar um wen es sich bei der Frau vor mir handelte.

    Genervt stampfte ich davon, was die Frau nur mit einem fragenden Blick quittierte.

    Konnte der Tag eigentlich noch besser werden? Warum musste ich jetzt ausgerechnet Jin und seine neue Freundin sehen?

    Arrggghh! Warum hasst mich mein Leben nur so sehr?




    ---------

    ARRRGGHHH! Hab Kopfschmerzen des Todes und das Gefühl mein Kopf würde gleich explodieren.
    Deswegen tut es mir leid, dass das Kapitel nicht so lang und auch nicht besonders gut geworden ist.


    8
    Am nächsten Morgen wachte ich durch das Klingeln meines Weckers auf und wurde somit aus meinem Tiefschlaf gerissen.

    Völlig verschlafen haute ich mit meiner Hand auf dem kleinen Nachttisch herum, der sich neben meinem Bett befand, um den Wecker zu treffen und somit auszuschalten.

    Kurze Zeit später hört das Klingeln auf und der Raum ist in vollkommene Ruhe getränkt. Kein Mucks ist zu hören, nur das Zwitschern der Vögel an diesem Montag Morgen.

    "Fünf Minuten noch", murmel ich eher zu mir selbst, da sich bis auf mich niemand in dem Raum geschweige denn in der Wohnung befindet.

    Als ich jedoch realisiere, dass ich heute zur Arbeit muss, reiße ich schon beinah panisch meine Augen auf und schlage die Decke zur Seite.

    Anschließend schlüpfe ich in meine Hausschuhe und nehme mein Handy mit in die Küche, in welcher ich mir einen Kaffee und etwas zu Essen machen.

    Da sich mein Magen komplett leer anfühlt und ich auch ein wenig Bauchschmerzen habe, die durch den Hunger verursacht werden, mache ich mir schnell mein Essen und verzehre es an meinem Esstisch.

    Zwischendurch srolle ich durch Instagram und entdecke dort ein neues Bild von Jungkook, welches er vor einigen Minuten gepostet hat.
    Es zeigt ihn und seine Familie an irgendeinem Strand und alle scheinen Spaß zu haben.

    Schlagartig verändert sich meine Miene, als ich die Exfreundin von Jungkook ebenfalls auf dem Bild erkenne.

    Also eigentlich habe ich gar kein Recht eifersüchtig oder neidisch auf das Mädchen zu sein. Beide haben eine tolle Beziehung geführt, die auch einige Jahre gehalten hat und als Jungkook nichts mehr für sie gefühlt hat; sprich er hat sie nicht mehr geliebt, da hat er Schluss gemacht und beide sind im guten auseinander gegangen.

    Dass die beiden aber noch so gut befreundet sind hätte ich nicht gedacht, aber soll er doch machen was er will und mich hier mit meinen Gedanken alleine lassen.

    Aber vielleicht hat er Recht. Vielleicht sollten wir das, was zwischen uns vorgefallen ist, wirklich vergessen.
    Ich meine wir sind schon jahrelang miteinander befreundet und sind durch dick und dünn.
    Vielleicht sollte ich mir einen Ruck geben und ihm verzeihen.
    Ich meine selbst wenn ich besoffen war, kann ich nicht leugnen, dass es mir nicht gefallen hat.

    Nachdem ich meine Entscheidung endgültig gefällt habe, lege ich mein Handy auf den Tisch und bringe mein Geschirr in die Spüle.

    Ganz plötzlich wird mir jedoch kurzzeitig schwindlig und ich stütze mich an einer Wand an, bis die kleinen Punkte verschwunden sind und sich meine Küche nicht mehr dreht.

    Verwundert steige ich die Treppen hinauf auf mein Zimmer, denn bisher habe ich soetwas noch nie erlebt.

    Aus meinem geräumigen Kleiderschrank entnehme ich meine bereits aufgehangene Arbeitskleidung, bestehend aus einer weißen Bluse mit einer schwarzen Schleife oben am Hals, einem schwarzen Rock und Lackschuhen.

    Dazu streife ich mir noch meine Kniestrümpfe, passend zu meinem Outfit ebenfalls in schwarz, über und verlasse dann meine Wohnung.

    Natürlich nicht ohne Handtasche, Handy und Schlüssel.

    ;-;

    Auf dem Weg zum Café, in welchem ich arbeite, geht es auf den Straßen Seouls bereits hektisch zu.

    Überall laufen Menschen durch die Straßen, telefonieren dabei oder sind in Gedanken bei irgendetwas anderem versunken. Etwas, das beispielsweise nichts mit Arbeit zu tun hat.

    Nach einem kurzen 'Spaziergang' befinde ich mich auch schon vor dem Café und öffne die Türe.

    Der Geruch von Backwaren, Kaffee und Tee schwirrt im Raum umher und ebenso herrscht eine ruhige entspannte Atmosphäre.

    Ich würde es ja lieben hier zu arbeiten gäbe es da nicht diese eine Person hier.

    "Eine Minute und vierzehn Sekunden zu spät", ertönt die strenge Stimme meiner Chefin, welche mich mit ihren Blicken womöglich versucht umzubringen. Anders kann ich diese nämlich nicht deuten.
    Während sie also nun von ihrem Handgelenk, an welchem sich eine Uhr befindet, hochschaut, betritt meine Kollegin und gleichzeitig beste Freundin Chaerin ebenfalls das Café.

    "Eine Minute und zweiunddreißig Sekunden zu spät! Dass wird folgen für sie haben Miss Wang. Ich hoffe wir haben uns verstanden", schimpft sie meine Freundin aus, die sich mit völlig verschnellertem Atem neben mich stellt.

    "Tut mir leid Chefin, aber die Bahn war heute sehr überfüllt und es war schwer dann aus dieser zu kommen", tief verbeugt sie sich, doch unsere Chefin lacht nur sarkastisch auf.

    "Eine tolle Ausrede haben sie da. Miss Wang und Miss Kim, ich erwarte Perfektion von meinen Mitarbeiterinnen. Sollte dies nicht der Fall sein, wissen sie ja wie es für sie enden wird. Und jetzt ab an die Arbeit!", wir beide verbeugen uns vor der Frau und laufen dann schnell hinter die Theke, um uns unsere Schürzen umzubinden.

    Als wir jedoch abklären wollen, wer heute zuständig für das Kellnern ist, da zwei unserer Mitarbeiter heute fehlen und wir uns daher aufteilen müssen, wird mir von der einen auf der anderen Sekunde schlecht und schnell renne ich auf die angrenzende Toilette zu.

    Dort knie ich mich schnell vor die Kloschlüss und übergebe mich dann. Währenddessen hält mir Chaerin die Haare nach oben und streichelt ruhig meinen Rücken auf und ab.

    Als dann endlich alles aus mir draußen ist, nehme ich das Tuch, welches mir Chaerin hinhält, entgegen und wische mir über den Mund.

    Anschließend spüle ich mit Wasser einmal meinen Mund aus, und spritze mir zusätzlich nocheinmal Wasser ins Gesicht.

    "Du siehst irgendwie gar nicht gut aus."

    "Mir geht es auch nicht wirklich sonderlich gut, aber das Monster wird mich jetzt sowieso nicht mehr gehen lassen", erkläre ich Chaerin und verlasse dann gemeinsam mit ihr die Toilette.

    ;-;

    Den gesamten Tag über hatte ich Übelkeit und das ein oder andere Mal musste ich mich auch übergeben, aber unsere Chefin hat das nicht interessiert. Das war aber auch schon vorher klar gewesen.

    Als dann auch der letzte Kunde endlich den Laden verlässt, können ich und Chaerin Feierabend machen. Doch anders als sonst verabschiedet sie sich nicht sofort, sondern kommt mit zu mir nach Hause, um dort mit mir zu reden.

    Dort angekommen setzen wir uns ins Wohnzimmer auf eine Couch und trinken einen Tee. Außerdem habe ich uns einiges zum Knabbern auf den Tisch gestellt.

    "Irgendwie wirkst du heute so anders. Irgendwie bedrückt", fängt sie an und schaut mir dabei ins Gesicht.

    "Ist irgendetwas vorgefallen, von dem du mir berichten möchtest?", fragt sie mich dann und schaut mich durchdringend an.

    Zunächst druckse ich ein wenig herum, da ich bis jetzt noch niemandem von der Trennung oder von mir und Jungkook erzählt habe. Schließlich entscheide ich mich dann doch dafür ihr alles zu erzählen.

    ;-;

    "Du hast vor zwei Wochen mit Jungkook geschlafen und beschwerst dich jetzt über Übelkeit, Müdigkeit und Kreislaufprobleme?", fragt sie mich unglaubwürdig.

    Zustimmend nicke ich nur.

    "Das sind ganz klar Symptome für eine Schwangerschaft erzählt sie mir, doch ich schenke ihr und ihrer Vermutung keinen Glauben.

    "Ich kann nicht schwanger sein", winke ich ab.

    "Morgen kaufen wir dir einen Schwangerschaftstest und dann werden wir ja sehen!", bestimmt sie, doch ich habe da eher nur Bedenken mit.

    "Und was wenn ich wirklich schwanger bin und Jungkook der Vater ist? Wie soll ich ihm das erklären? Wir sind doch beste Freunde seit wir denken können und wollten die ganze Sache vergessen", erkläre ich ihr und seufze anschließend aus. Warum musste alles auch so kompliziert sein?

    "Und wenn du es wirklich bist, willst du das Kind dann abtreiben oder was? Dass ist doch Mord!"

    "Man ich weiß einfach nicht was ich machen soll", stöhne ich genervt auf und bemerke wie sich so langsam Tränen anbahnen.

    "Wir schaffen das, okay? Wir gemeinsam", sie nimmt mich fest in den Arm und beruhigt mich somit ein wenig.

    Dennoch hatte ich Angst. Was, wenn der Test wirklich positiv ausfallen würde?



    ----------------

    Kommt zwar bisschen sehr spät haha, aber Frohes neues Jahr euch allen!❤️❤️🎉🎉🎊






    9
    Gleich nach Ladenschluss zerrte mich Chaerin förmlich in die nächstbeste Drogerie, um dort den gewünschten Schwangerschaftstest zu besorgen.

    Zwar hatte ich dabei ein mulmiges Gefühl und war auch nicht ganz so angetan von ihrer Idee, schließlich hatte ich mich nun endlich dazu entschlossen die ganze Sache ruhen zu lassen und ein für alle Mal zu vergessen. Was, wenn ich wirklich schwanger war?

    Müsste ich das Kind dann ohne Vater aufziehen? Würde er mir vielleicht doch helfen? Wie würde ich es ihm denn erklären, wenn es wirklich so war und ich ein Kind von ihm bekommen würde? Alles Fragen auf die ich keine Antworten hatte...

    Vor der Drogerie kamen wir dann endlich zum Stehen und mein Herz pochte nur so. Ich wollte den Test auf keinen Fall besorgen geschweige denn überhaupt durchführen, dennoch hatte ich keine Chance gegen Chaerins Sturheit anzukämpfen. Da könnte man genau so gut gegen eine Wand sprechen.

    Einmal drückte sie meine Hand und schenkte mir ein aufmunterndes Lächeln.
    "Das wird schon, Süße."

    Gemeinsam spazierten wir also in den Laden und suchten nach einem bestimmten Abteil, das schnell gefunden war. Genauso wie der Test, mit dem wir uns dann auch anschließend an die Kasse stellten.

    Die Kassiererin schaute uns nur ein wenig komisch an, denn Chaerin bestand darauf mehrere Tests zu kaufen und somit lagen auf dem Kassenband ungefähr fünf Tests ...

    ;-;

    Zu Hause angekommen drängte mich Chaerin schon beinah ins Badezimmer und wies mir an einen Test zu machen, während sie im Wohnzimmer am Tisch Platz nahm.

    Mit zittrigen Händen schnappte ich mir einen Test aus der kleinen Plastiktüte und führte diesen dann durch.

    Nur ein Strich.

    Also war ich nicht schwanger.

    Erleichtert atme ich aus und öffne dann die Tür.

    "Und?", euphorisch springt Chaerin auf und ab. Ich halte ihr also den Test vor die Nase und augenblicklich schmollte sie ein wenig.

    "Hast du auch die anderen vier Tests gemacht?"

    "Nein?", ziehe ich das Wort in die Länge und betone es mehr wie eine Frage.

    "Dann Abmarsch!", scheucht sie mich zurück ins Bad und wartet darauf, dass ich die anderen vier Ergebnisse bringe.

    ;-;

    Das kann nicht sein!

    Ich raufe mir die Haare und versuche meinen schnellen Herzschlag sowie meinen unkontrollierten Atem unter Kontrolle zu bekommen.

    Angestrengt kneife ich die Augen zu und versuche somit vielleicht etwas an den eindeutigen Ergebnissen zu ändern.

    Doch die zwei Streifen bleiben. Auch bei den anderen drei Tests. Alle vier Tests sind positiv ausgefallen und dass ist alles andere als toll für mich.

    Mit Tränen im Gesicht betrete ich das Wohnzimmer und zunächst grinst mich Chaerin an. Ihr Ausdruck verändert sich aber schlagartig als sie mitbekommt wie ich aussehe.

    Ich überreiche ihr die Ergebnisse und still betrachtet sie diese, ehe sie mich in eine kräftige Umarmung zieht.

    "Wir schaffen das, okay?", wiederholt sie ihre Worte von vorhin nocheinmal .

    "Und wie soll ich Jungkook erklären, dass er mich geschwängert hat?", schluchze ich, doch Chaerin selbst hat auch keine Antwort auf diese Frage.

    "Dass überlegen wir uns noch."

    10
    "Jungkook ist wieder zurück aus Busan. Wäre das nicht jetzt die perfekte Chance mit ihm zu reden?", fragt mich Chaerin mit der ich gerade telefoniere.

    Ich überlege mir es und lasse es mir wirklich durch den Kopf gehen. Es wäre eigentlich eine gute Idee, dann hätte ich es endlich hinter mir, aber dennoch habe ich Angst davor. Was wenn er mit abstoßt und das Kind nicht will?
    Wenn er mich dann hasst?

    "Hallo? Bist du noch da?", reißt mich Chaerin aus meinem Gedankengang, woraufhin ich nicke, mir aber erst im Nachhinein auffällt, dass sie mich gar nicht sehen kann. Also hänge ich noch schnell ein knappes 'ja' dahinter.

    "Ich hab Angst Chaerin", beichte ich dann nach einem kurzen Moment der Stille.

    "Wovor?", fragt sie überrascht.

    "Dass er das Kind nicht möchte und mich dann hasst", beinah schluchze ich, denn der Gedanke, dass mich mein bester Freund hassen könnte, löst einen unglaublichen Schmerz in meinem Herzen aus.

    "Das wird nicht passieren und dich dafür hassen, dass du schwanger von ihm bist, dass kann er auch nicht, schließlich gehören immer zwei dazu."

    "Okay... Du hast ja Recht. Aber ich hab trotzdem große Angst davor ihm gegenüber zu stehen und es ihm dann zu erklären."

    "Machst du es jetzt? Wir können gleich losgehen. Am besten nimmst du dann auch den Test mit."

    Ich stimme zu und lege dann auf. In meinem Hals hat sich ein Kloß gebildet, der mit jedem Stück wächst, mit dem ich mit der Wahrheit bei Jungkook herausrücken muss.

    Mit dem Test in meiner Tasche mache ich mich auf den Weg zu Chaerin, die dann gemeinsam mit mir zu Jungkooks Wohnung fährt.

    Vor dem Gebäude bleibt sie stehen, macht jedoch noch nicht den Gurt ab, sondern schaut mich durchdringend an.

    "Ich komme mit dir hoch, aber nicht mit zu Jungkook. Wenn etwas sein sollte schrei einfach, dann komme ich so schnell angerannt wie ich nur kann", grinst sie, was mir auch ein kleines Lächeln auf mein Gesicht zaubert.

    ;-;

    Desto näher ich seiner Wohnung kam, desto mehr fing ich an zu zittern und weil meine Angst so groß war, fing ich auch noch an zu weinen.

    Mit verschwommener Sicht kramte ich den Test hervor und klingelte dann an Jungkooks Tür, welche sofort von ihm geöffnet wurde.

    Geschockt riss er seine Augen weit auf, ehe er zu mir stolperte und sanft seine warmen Hände auf meine Wangen legte, um anschließend meine Tränen wegzuwischen.

    "Was ist los?", fragte er ruhig und löste seine Hände von meinem Gesicht.

    Ich jedoch hielt ihm nur den Test vor sein Gesicht und zunächst musterte er diesen konzentriert.

    "Was ist das? Ist das von dir? Welches Arschloch hat dich geschwängert?", fragte er mich mit zusammen gebissen Zähnen.

    "Du", gab ich kleinlaut von mir.

    "Ich?", fragte er mich unglaubwürdig.

    Ich nickte, worauf er nur auflachen musste.

    "Tolle Lüge hast du da. Das war doch nur ein Scherz, oder?", fragte er hektisch doch ich veränderte meine Miene nicht und schaute beschämt zu Boden.

    "Warum sollte ich daraus einen Scherz machen?"

    "Ich ... Ich", stammelte er, stolperte dann zurück ins Hausinnere und schlug die Tür vor meiner Nase zu.

    Völlig gedemütigt stand ich vor dieser und starrte sie die ganze Zeit über an, in der Hoffnung sie würde sich gleich wieder öffnen.

    Doch es passierte nichts. Die Türe blieb zu.

    Stattdessen kam Chaerin zu mir angelaufen um mich zu fragen wie es gelaufen ist.

    Doch ich schüttelte nur meinen Kopf und machte mich auf den Weg zum Auto.

    Jetzt hasste er mich, oder?


    11
    wenige Tage später

    Gerade lag ich irgendwie in einer mir momentan angenehmen Position auf der Couch, da ich außerordentlich starke Magenbeschwerden hatte und mich ebenso gefühlt alle paar Minuten übergeben musste, obwohl ich eigentlich nichts mehr in meinem Magen hatte, das ich auskotzen könnte.

    Heute fiel ich im Café aus, was meiner Chefin natürlich nicht gefiel. Dazu hatte sie mir unterstellt ich würde angeblich nur keine Lust haben und meine Beschwerden sowie die Schwangerschaft vortäuschen.

    Wenigstens hatte Chaerin heute tatkräftige Unterstützung von Jackson und Baekhyun, welche ebenfalls in dem kleinen Café Angestellte waren.

    Gestern waren Chaerin und ich beim Frauenarzt gewesen um nocheinmal sicher zu gehen, dass ich auch wirklich schwanger war. Was sich durch das Ultraschallbild nocheinmal bestätigte.

    Anschließend hatte ich sie vollgeheult, denn der Vater des Kindes und gleichzeitig mein bester - damals bester - Freund wollte nichts mehr mit mir und seinem eigenen Fleisch und Blut zu tun haben. Dabei hatte er ebenfalls zu der Zeugung des Kindes beigetragen.

    Ich wurde bei meinem Gedankengang unterbrochen, als mir plötzlich wieder einmal schlecht wurde - noch schlechter als vorher - und ich den Eimer, der neben der Couch stand, in die Hände nahm und mich wieder übergeben musste.

    Erschöpft ließ ich mich zurück auf die Couch fallen und schloss meine Augen, in der Hoffnung ein wenig Schlaf zu finden, dennoch ließ mich ein Klingeln an der Tür aufschrecken und ganz langsam verließ ich die Couch, ehe ich langsam zur Tür schlenderte.

    Mit einem Ruck öffnete ich die Tür, ließ sie jedoch gleich wieder mit einem lauten Knall zu fallen.

    "Bitte mach die Tür auf kleines", zaghaft klopfte Jungkook an die Tür, dennoch verschränkte ich bockig die Arme.

    "Warum sollte ich?", frage ich in einem etwas zu zickigem Ton.

    "Weil wir reden müssen", gibt er gleichgültig von sich und ich gebe nach und öffne ihm die Tür.

    "Über was sollten wir denn noch reden?"

    Nervös kratzt er sich am Nacken und schaut an die Decke, während er zittrig ausatmet.

    "Ich finde du solltest das Kind abtreiben."



    -----------

    Ich weiß mieser cut hehe xD

    Aber ich habe das Bedürfnis euch Mal wieder eine Story zu erzählen ( wie immer bei Fake Relationship haha über die Asiaten an meiner Schule und so😂🌚)

    Heute hatte ich eine mündliche Prüfung in Englisch. Daraufhin hatte ich erstmal einen halben Nervenzusammenbruch in der Pause und irgendwie hat das mein Schwarm ( der vorallem in die 12. Klasse geht und ich gehe in die 9. aber egal) mitbekommen. Daraufhin hat er mir viel Glück gewünscht und ab heute bin ich die glücklichste Person der Welt haha😂 Und wahrscheinlich wird es heute Abend wieder ein Kapitel geben. Will euch ja nicht zu lange warten lassen♡

    12
    "Ich soll das Kind abtreiben?", frage ich immer noch vollkommen überrumpelt und sehe ihm ungläubig in die Augen, um auch nur einen Funken in seinen Augen zu finden der mir das Gegenteil, von dem was mir Jungkook gerade gesagt hat, beweist.

    "Ich werde nicht mein eigenes Fleisch und Blut töten!", sage ich nun etwas lauter mit einem gewissen enttäuschtem Unterton.

    Er seufzt aus und massiert sich sein Nasenbein.

    "Niemand will dieses Kind! Es war ein Unfall und wir werden es einfach für immer vergessen", sagt er verzweifelt und wartet auf meine Zustimmung. Doch die gebe ich ihm nicht.
    Langsam treten mir Tränen aus den Augen, die ich schnell mit meinen Händen wegwische.

    "Wie kannst du mich bitten unser Kind abzutreiben?", frage ich zunächst etwas leise.

    "Wie kannst du mich soetwas bitten!", frage ich nun viel lauter und pures Entsetzen spiegelt sich in meinen Augen wieder.

    "Ich will dieses Kind nicht!", schreit er zurück und kommt mir näher.

    Ich weiche seinem Blick aus, schließlich hat er mir gerade einen ziemlichen Stich in meinem Herzen versetzt. Noch nie hat er mich angeschrien. Noch nie hat er soetwas derartiges gewagt.

    "Du glaubst wirklich ich würde noch ein Kind von so einem Arschloch wie dir wollen?", schreie ich zurück und schubse ihn von mir weg, was ihn noch wütender macht.

    "Ach jetzt bin ich das Arschloch oder was?", fragt er mich mit einem Unterton, der nur so vor Sarkasmus trieft.

    "Rede nie wieder mehr so mit mir", sagt er in einem ruhigen, aber ziemlich wütendem Ton, der mich einschüchternd einige Schritte zurück gehen lässt.

    "Du hast mir überhaupt nichts zu sagen, schließlich sind wir auch keine Freunde mehr", tief schaue ich ihm in die Augen und versuche auch nur einen Funken, der Reue oder dergleichen zeigen könnte, zu finden, jedoch stoße ich nur auf zwei trostlose und leere Augen.

    Plötzlich drückt er mich mit einer schnellen Bewegung gegen die Wand hinter mir und packt meine Handgelenke, sodass ich mich nicht wehren kann.

    Jungkook sieht mich zuerst an, wobei ich kurz denke, dass er ein wenig traurig und beschämt über die jetzige Situation ist, jedoch sieht er gleich darauf zu Boden.
    Wir beide atmen schwer.

    Ich nutze diese kurze Ruhe um mich zu beruhigen, was mir langsam auch gelingt.

    "J-jungkook..", stottere ich.

    Er zeigt keine Reaktion.

    "Es tut mir so leid. Ich wollte uns nicht in diese Situation bringen", entschuldige ich mich bei ihm.

    "Behalt dein scheiß Kind doch", sagt er immer noch mit dem Blick starr zum Boden gerichtet.

    "Was?", frage ich ihn verwirrt.

    Will er das Kind etwa doch?

    "Behalt es. Aber erwarte nicht, dass ich der Vater von diesem Kind werde.
    Erwarte nicht jegliche Unterstützung von mir, denn die werde ich dir nicht geben. Es sei denn du treibst ab, dann werde bereit dazu sein, dir das Geld zu geben", sagt er und sieht mir dabei kein einziges Mal in die Augen.

    Die Tränen laufen nach seinen Worten wieder unkontrollierbar über meine Wangen.

    Ich dachte wirklich, dass er es sich anders überlegt hat.
    Ich dachte wirklich ihm würde etwas an unserer jahrelangen Freundschaft liegen. Aber er schmeißt sie sowie mich einfach weg. So als wären ich und all die gemeinsamen Jahre und Erinnerungen völlig egal.

    "Wieso bist du so? Was habe ich dir getan?", schluchze ich.

    Er reagiert nicht.

    "Ich dachte wirklich du würdest es wollen. Ich dachte du würdest mich wenigstens unterstützen", breche ich in Tränen aus und sehe, genau wie er, zu Boden.

    "Du kannst nicht von mir erwarten, dass ich der Vater sein werde, wenn ich das Kind nicht will. Was auch immer du dir für Hoffnungen gemacht hast, sie werden nicht war", sagt er und hebt seinen Kopf.

    "Warum bist du so?", schreie ich ihn an, während meine Tränen ununterbrochen hinunter strömen.

    Ein lauter Knall ertönt, als meine flache Hand auf seine Wange trifft und Jungkook sich daraufhin einen Schritt von mir entfernt.

    "Du bist so ein Arschloch", schreie ich ihn unter Tränen an.

    Er hält seine Hand an seine Wange und schaut mich wütend an.

    "Wie kannst du es wagen mir eine Backpfeife zu geben?", fragt er und packt erneut meine Handgelenke.

    "Lass mich los, Bastard", schreie ich und versuche ihm meine Handgelenke zu entreißen, doch er lässt nicht locker.

    Ich schüttel mich und trete mit meinem Knie direkt in seinen Schritt, woraufhin er vor Schmerzen aufschreit und sich auf den Boden kauert.

    Ich bleibe jedoch an Ort und Stelle stehen.

    Mit einem lauten Knall wird die Eingangstür geöffnet.

    Chaerin kommt plötzlich in meine Wohnung gestürmt und rennt zu mir, gefolgt von Yusha, meiner anderen Freundin und gleichzeitig Schwester von Jungkook.

    "Was ist passiert?", fragt Yusha und bückt sich zu Jungkook hinunter.

    "Was hast du gemacht?", mischt sich Chaerin wütend ein und ballt ihre Hände zu Fäusten.

    "Jungkook, alles okay?", fragt Yusha besorgt und ignoriert Chaerin gekonnt.
    Jedoch schüttelt Jungkook nur seinen Kopf als Antwort.

    Yusha steht mit einem Arm um Jungkook auf und sieht sich in dem Flur um, als sie plötzlich die Ultraschallbilder auf meiner Kommode entdeckt.

    "Du bist schwanger? Sag mir bitte nicht, dass das Kind von Jungkook ist", sagt sie verzweifelt.

    "Und wie es von diesem Bastard ist!", schreit Chaerin und stürmt auf ihn zu, jedoch hält Yusha sie noch rechtzeitig auf.

    "Er will, dass ich abtreibe", weine ich noch mehr.

    "Was!", sagt Yusha verwirrt und sieht Jungkook an. "Du willst, dass sie euer Kind, wofür du übrigens verantwortlich bist, einfach abtreibt? Denk doch mal darüber nach. Ich meine ihr kennt euch schon so lange und -"

    "Halt die Klappe, Yusha. Ich brauche kein Kind. Ich brauche über nichts nachzudenken. Meine Entscheidung steht fest und wenn euch dass nicht passt, kann ich auch gerne gehen", rollt Jungkook seine Augen.

    "Du bist so ein Arschloch Jungkook. Ich erkenne dich gar nicht wieder!", schreit Chaerin und schafft es an Yusha vorbei.

    Sie steht nun vor Jungkook und gibt ihm mit voller Kraft eine Backpfeife.

    Jungkook flucht und kurz darauf zieht Yusha Chaerin weg.

    "Spinnst du?", fragt Yusha wütend.

    "Er hat unsere beste Freundin verletzt und du nimmst ihn noch in Schutz", konfrontiert Chaerin Yusha und nimmt mich anschließend in den Arm.

    Ich jedoch löse mich und gehe zu Jungkook, ehe ich kurz vor ihm halt mache.

    "Ich will dich nie wieder sehen", sage ich kalt und einzelne Tränen entfliehen meinem Auge.

    "Soll mir recht sein", zuckt er mit den Schultern, dennoch weiß ich, dass das alles ihn nicht kalt lässt und spurlos an ihm vorbeigeht.

    Yusha zieht Jungkook an uns vorbei Richtung Tür, ehe die beiden aus dieser treten.

    Chaerin knallt die Tür hinter den beiden zu, ich jedoch starre sie nur mit einem trostlosen Blick an.

    Denn mit seinen Worten hat mir Jungkook mehr als nur weh getan.



    13
    Gerade mache ich mich fertig, da ich mich gleich gemeinsam mit Chaerin auf den Weg zu einem Termin bei meinem Frauenarzt mache.

    Ich ziehe mir meine Schuhe an, da klingelt es auch schon an der Tür, welche ich sofort öffne, worauf mir Chaerin um den Hals fällt.

    "Kann es los gehen?", fragt sie mich und ich nicke als Antwort, ehe wir uns auf den Weg zu ihrem Auto machen, das sie etwas weiter weg geparkt hat.

    ;-;

    Chaerin parkt ihr Auto vor dem Gebäude, in dem sich die Arztpraxis befindet. Anschließend steigen wir aus und begeben uns hinein.

    An der Rezeption wird uns dann gesagt, dass ich gleich dran bin, aber wir uns noch einmal ins Wartezimmer setzen können, was wir schließlich auch machen.

    Chaerin nimmt sich eine Zeitschrift von dem Stapel, der sich vor uns auf einem kleinen Glastisch befindet, während ich mich ein wenig umsehe.

    Außer uns beiden befindet sich noch ein Paar hier. Die Frau ist schwanger und der Mann hat seine Hand auf ihrem großen Bauch und streicht sanft über diesen.

    Warum kann Jungkook nicht hier sein und mich bei all dem hier unterstützen? Für mich da sein, so wie der Mann hier?

    Ich werde durch einen Knall aus meinen Gedanken gerissen.

    Jemand kommt in die Praxis und hat die Tür zu stark geöffnet, weshalb sie ein so lautes Geräusch von sich gegeben hat.

    Dieser jemand stürmt ins Wartezimmer und steht direkt vor mir.

    "Jungkook!", sage ich geschockt.

    Er sieht mich beinah schon erleichtert an.

    "Was machst du denn hier? Niemand will und braucht dich hier!", mischt sich Chaerin sauer ein.

    "Darf ich etwa nicht dabei sein, wenn die Mutter meines Kindes untersucht wird oder was? Im Gegensatz zu dir bin ich nämlich mit dem Kind verbunden", verteidigt er sich und Chaerin ballt ihre Hände zu Fäusten.

    "Weißt du was? Ich wäre viel glücklicher, wenn Yuna (endlich wird ihr Name auch mal genannt hahaxD nicht schwanger wäre, denn dann müsste sie nicht das Kind eines Arschlochs austragen!", sagt sie wütend.

    Jungkook möchte sich erneut verteidigen, jedoch unterbreche ich die beiden mitten in ihrer Diskussion.

    "Hört auf! Das bringt alles nichts. Danke Chaerin, dass du dir Sorgen um mich machst, aber er ist nunmal der Vater und hat das Recht darauf dabei zu sein", erkläre ich. "Bitte streitet nicht."

    Chaerin seufzt und verschränkt ihre Arme vor der Brust. Sie nimmt sich wieder ihre angefangene Zeitschrift und liest diese weiter.

    "Ich freue mich, dass du da bist", lächel ich Jungkook an, doch er erwiedert es nicht, sondern starrt viel lieber auf den Boden.

    "Wer hat dir gesagt wo du hinmusst oder dass ich heute überhaupt einen Termin hab?", frage ich ihn ruhig.

    "Ist nicht so wichtig", antwortet er kalt und schließt seine Augen.

    Wieso ist er so abweisend?

    Aber dennoch ist er hier her gekommen.

    Wenigstens hat er an mich gedacht.

    Nach einer viertel Stunde wird dann endlich mein Name aufgerufen und wir folgen zu dritt einer Assistentin.

    Ich lege mich auf eine Liege und krempel mein Oberteil hoch, sodass mein Bauch zum Vorschein kommt.

    Eine Ärztin kommt rein und begrüßt und freundlich. Chaerin und Jungkook sitzen so, dass sie eine gute Sicht auf den Bildschirm haben.

    "Dann wollen wir mal schauen", grinst sie und trägt ein Gel auf meinem Unterleib auf.

    Dann setzt sie das Ultraschallmessgerät an und fährt vorsichtig über meinen unteren Teil des Bauches.

    Sie drückt auf ein paar Knöpfe und ein schwarz weißes Bild erscheint auf dem Bildschirm.

    Die Ärztin fährt das Gerät mehrmals über meinen Unterleib und stoppt schließlich an einer Stelle.

    "Da haben wir ihn oder sie! Der Schlingel hat sich versteckt", zeigt sie auf den Bildschirm, worauf Chaerin anfängt zu kichern.

    "Wie süß. Dein Baby ist noch so klein."

    "Sehen sie es auch?", fragt die Ärztin Jungkook freundlich.

    Jungkook sitzt dort mit großen Augen und starrt wie hypnotisiert auf den Bildschirm.

    "Schau Mal Jungkook. Das ist unser Baby", lächel ich Jungkook an und zeige mit meiner Hand, dass er näher kommen soll.

    Er tritt langsam näher an mich heran und nimmt meine Hand vorsichtig in seine, als könnte er sie zerbrechen.

    Sein Blick ist weiterhin auf den Bildschirm gerichtet.

    "Siehst du es?", frage ich ihn lächelnd.

    "J-ja", stottert er und nickt dabei.

    "Wenn sie in der fünften Schwangerschaftswoche sind kann man das Embryo auch schon besser erkennen und später kann man dann auch das Geschlecht erfahren", lächelt uns die Ärztin an.

    "Egal was es wird, wir lieben es trotzdem", sagt Jungkook aus dem Nichts und mein Herz macht einen Sprung.

    Mir steigen plötzlich Tränen in die Augen und ich lächel ihn breit an.

    "Danke Jungkook", schluchze ich ein wenig.

    Er lächelt mich leicht zurück an und lässt dann meine Hand los, um sich wieder hinzusetzen.

    "Wie bereits am Telefon erwähnt, wäre es gut, wenn sie alle zwei Wochen herkommen würden, damit wir uns auch wirklich sicher sein können, dass es dem Baby auch gut geht", erklärt sie mir, doch ich schaue nur zu Jungkook rüber.

    Er starrt die ganze Zeit auf den Bildschirm und als er sich kurz bewegt, kneift er seine Augen zusammen und hat einen schmerzerfüllten Gesichtsausdruck.

    "Alles okay bei dir?", frage ich ihn daher.

    "Ja alles gut, habe nur ein wenig Kopfschmerzen", antwortet er und ich nicke nur.

    "Entschuldigung, aber haben sie vielleicht etwas gegen Kopfschmerzen da, oder vielleicht auch Schmerzmittel?", frage ich an die Ärztin gerichtet.

    "Ich brauche keine Schmerzmittel", lehnt Jungkook ab.

    "Lassen sie mich doch einfach mal sehen", lächelt die Ärztin ihn an und geht auf ihn zu.

    Währenddessen krempel ich mein Oberteil wieder wieder herunter und setze mich auf die Liege.

    Die Ärztin steht gerade einmal vor ihm und streckt ihre Hand zu ihm aus, da stößt er sie von sich.

    "Fassen sie mich nicht an!", schreit er sie wütend an.

    Geschockt sehen wir ihn alle an.

    Er sieht zuerst mich, dann die anderen beiden an und stürmt dann aus dem Raum.

    Ich zögere keinen Moment und laufe ihm schnell hinterher.

    "Ich entschuldige mich für deren Verhalten. Ich weiß nicht was mit denen los ist", höre ich Chaerin noch zu der Ärztin sagen.

    Ich stürme aus dem Gebäude heraus und sehe wie Jungkook sich an einem Pfosten anlehnt und schwer atmet. Er steht mit dem Rücken zu mir.

    Er redet zu sich selber und steckt seine Hände schnell in seine Jackentasche. Er zieht eine Schachtel Tabletten heraus und nimmt sie ein.

    Was sind das für Tabletten?

    Bevor er sie zurück in seine Jackentasche stecken kann, entreiße ich sie ihm und lese was drauf steht.

    "Antibiotikum?", lese ich laut vor und sehe ihn an. "Von wegen ich brauche keine Schmerzmittel."

    "Gib sie mir zurück Yuna", sagt er leicht sauer. Er kommt näher, als wäre es das Schlimmste der Welt, wenn er seine Tabletten nicht zurück bekommt.

    "Erst wenn du mir sagst warum du sie nimmst."

    "Weil ich Schmerzen habe! Weswegen denn sonst?", antwortet er leicht gereizt und genervt.

    "Man nimmt nicht einfach so Antibiotikum ohne es vom Arzt verschrieben zu bekommen!", sage ich und meine Augen weiten sich als ich etwas realisiere.

    Seine Reaktion.

    Das sind keine normalen Tabletten.

    Ich schmeiße die Packung auf den Boden vor seine Füße.

    "Sag mir, dass das wirklich Antibiotikum ist!", schreie ich ihn.

    "Was willst du von mir hören? Dass das keine Drogen sind?", sagt er genervt und hebt die Schachtel auf.

    "Ich dachte wir wären Freunde. Gibt es sonst noch irgendwas, was ich nicht weiß und dass du mir verheimlicht hast?"

    "Nicht das ich wüsste", zuckt er mit den Schultern.

    Fassungslos sehe ich ihn an.

    Er checkt kurz ob seine 'Tabletten' noch alle vollständig und nicht kaputt sind und steckt sie wieder ein.

    Dann sieht er mir direkt in die Augen.

    "Ich will, dass du dieses Kind abtreibst!"

    "Ich will, dass du dieses verdammte Kind abtreibst!", wiederholt er sich wütend.

    "Ich habe dir schon gesagt, dass ich das nicht tun werde", sage ich und mehrere Tränen kullern über meine Wangen.

    "Bitte. Tu es einfach", sagt er fast schon verzweifelt.

    "Ich versteh dich nicht Jungkook. Es sah eben noch so aus, als würdest du dich über ein Kind freuen und von jetzt auf gleich änderst du deine Meinung einfach!", weine ich und wische mir einige Tränen weg.

    "Du musst mich nicht verstehen, Yuna!", sagt er laut.

    "Doch Jungkook. Ich will dich verdammt noch Mal verstehen!", sage ich ebenfalls laut.

    "Bitte Yuna. Du hast keine Ahnung, was du dir selber damit antust, wenn du ein Kind von mir austrägst."

    "Hörst du dir eigentlich Mal selber zu? Du bist glaube ich nicht mehr ganz klar im Kopf, wegen deinen tollen Tabletten! Wieso nimmst du überhaupt Drogen?", frage ich ihn ernst.

    "Es geht dich nichts an", sagt er und dreht sich weg um zu gehen.

    Schnell packe ich seinen Arm und drehe ihn somit zurück zu mir und halte ihn vom Gehen ab.

    "Glaubst du ich habe mir das ausgesucht? Glaubst du ich wollte dieses Kind von dir, Jungkook? Glaubst du das! Du kannst leicht sagen, dass ich es abtreiben soll, weil du noch keine feste Bindung zu ihm oder ihr hast. Aber es wächst in meinem Bauch auf.
    Es ist mein Fleisch und Blut. Unser Fleisch und Blut. Wir haben es gemeinsam erschaffen, Jungkook und du willst es einfach töten?", schreie ich ihn unter Tränen an.

    Jungkook schaut mich geschockt an, als hätte er nicht mit meiner Reaktion gerechnet.

    Ich sehe an ihm vorbei zur Eingangstür der Praxis und Chaerin kommt gerade herausgelaufen.

    Ich sehe Jungkook an, doch er bekommt kein Wort heraus.

    "Falls du mir noch etwas zu sagen hast: du weißt ja wo ich wohne", sage ich kalt und gehe schnell zu Chaerin.

    Auf dem Weg zu ihr wische ich mir schnell die Tränen weg.

    Wir setzen uns in ihr Auto und fahren zurück zu meiner Wohnung. Jungkook lasse ich einfach vor der Praxis stehen.

    ;-;

    Ich öffne die Tür zu meiner Wohnung und wir beide gehen gemeinsam herein.

    Wir haben die ganze Fahrt lang kein Wort miteinander gewechselt.

    Ich kann nicht fassen, dass mich Jungkook erneut gebeten hat unser Kind abzutreiben.

    Obwohl er doch wie ein stolzer Vater aussah, als er das Ultraschallbild gesehen hat.

    Ich werfe mich erschöpft auf das Sofa in meinem Wohnzimmer und Chaerin tut es mir gleich.

    Wir beide sehen an die weiße Decke.

    "Willst du mir jetzt endlich erzählen was passiert ist?", fragt sie mich ernst.

    Ich zucke nur mit den Schultern.

    "Ich bin immer für dich da, Yuna. Das weißt du, oder?", fragt sie.

    "Ja natürlich weiß ich das", antworte ich.

    "Also? Warum erzählst du mir nicht was passiert ist?", fragt sie erneut.

    Ich möchte gerade etwas sagen, als es plötzlich an der Tür klingelt.

    Chaerin und ich setzen uns beide auf und sehen uns gegenseitig verwirrt an.

    Chaerin geht langsam zur Tür und öffnet diese.

    Ich erhebe mich langsam und gehe hinter Chaerin zur Tür.

    "Was ist!", schreit sie die Person vor sich genervt an.

    "Hilfe", sagt die Person und bricht vor uns zusammen.

    Ich habe ihn an seiner Stimme sofort erkannt .

    Es ist Jungkook.




    14
    "Oh mein Gott, Jungkook!", sage ich aufgewühlt und begebe mich hinunter vor ihn auf meine Knie.

    Ich halte seinen Kopf in meinen Händen und lasse ihn mich angucken.

    Von seiner aufgeplatzten Lippe läuft Blut herunter und er kann seine Augen nicht offen halten.

    "Hey, Jungkook! Hörst du mich? Bleib bei mir, ja?", schreie ich ihn an.

    "Was hat er?", fragt Chaerin verwirrt.

    "Ich weiß es nicht. Helf mir bitte ihn zum Sofa zu tragen", bitte ich sie.

    "Taehyung? Hallo! Es wird alles wieder gut! Ich bin hier", versuche ich ihn vom einschlafen zu hindern.

    Ich sehe auf meine Hände und sie sind plötzlich voller Blut.

    "Scheiße! Er blutet!", schreie ich panisch und fange an zu weinen, während ich versuche ihn irgendwie vom Boden aufzuheben.

    Chaerin packt schnell mit an und wir schaffen es schließlich ihn vorsichtig aufzuheben und aufs Sofa zu legen.

    Ich sehe ihn an und er sieht mich mit blutunterlaufenden Augen an.

    "Wie viel hast du genommen!", schreie ich ihn an und er schließt erneut seine Augen.

    "Yuna. Das solltest du dir vielleicht Mal ansehen", sagt Chaerin und zeigt auf seinen Oberkörper.

    Das weiße Oberteil, welches er trägt, hat einen großen roten Fleck.

    Blut.

    "Oh mein Gott", sage ich und halte mir geschockt meine Hand vor den Mund.

    Schnell reiße ich ihm das Oberteil vom Leib, woraufhin er anfängt zu kichern und zu lachen.

    "Schon wieder? Das hatten wir doch erst letztens", lacht er abwesend und mit geschlossenen Augen.

    Ich beachte ihn und seinen Kommentar erst gar nicht, sondern betrachte seinen Oberkörper, der viele Narben und blaue Flecken aufweist, die mir vorher noch gar nicht aufgefallen sind.

    Auch kleine frische Stichwunden an seiner Brust und seinem Bauch, aus denen das Blut strömt, befinden sich dort.

    "Schnell! Hol den Verbandskasten aus dem Badezimmer!", fordere ich Chaerin auf und sie tut sofort was ich sage.

    "Jungkook! Was ist passiert!", versuche ich eine Antwort von ihm zu bekommen, doch seine Augen sind geschlossen und er rührt sich nicht mehr.

    Ich zögere nicht lange und verpasse ihm eine Backpfeife, woraufhin er seine Augen ruckartig öffnet.

    "Bleib bei mir", motze ich ihn an und eine Träne fällt von meinen Wangen auf sein Gesicht.

    Er sieht mich mit Emotionslosigkeit in seinen Augen an.

    Chaerin gibt mir den Verbandskasten und hastig wühle ich darin herum.

    Chaerin wischt mittlerweile das Blut von seinem Oberkörper mit einem Waschlappen ab.

    Ich nehme etwas Alkohol und desinfiziere seine Schnittwunden, worauf er schmerzerfüllt aufstöhnt und sich windet.

    Chaerin hält ihn ein wenig fest, sodass er sich nicht zu sehr bewegen kann.

    "Sind das Schnittwunden von einem Messer?", fragt sie ernst.

    "Ich glaube schon", nicke ich und platziere einige große Pflaster auf seinen desinfizierten Wunden.

    Er stöhnt erneut vor Schmerzen auf.

    "Jungkook. Bitte. Es ist nur zu deinem Besten", versuche ich ihn zu beruhigen und sehe auf meine Hände.

    Sein Blut tropft von meinen Händen und mir wird ein wenig schwindelig.

    "Was hast du getan!", schreie ich ihn erneut an und schüttel ihn.

    Er sieht mich mit einem schmerzerfüllten Gesichtsausdruck an.

    "Warum Jungkook? Warum erzählst du es mir nicht? Warum hast du die scheiß Drogen genommen? WARUM HAST DU MICH IN DIESE SITUATION GEBRACHT?", schreie ich weiter und breche in Tränen aus, während ich weiter an ihm rüttel.

    "Yuna! Hör auf! Du verletzt ihn nur noch mehr!", sagt Chaerin schließlich.

    "Wer hat dir das angetan, Jungkook? SAG ES MIR!", weine ich weiter und verliere langsam die Kontrolle über mich selbst.

    "YUNA! Du musst dich beruhigen! Du darfst keinen Stress haben! Denk an dein Baby!", versucht mich Chaerin zu beruhigen und nimmt meine blutverschmierten Hände in ihre.

    Meine Hände zittern.

    Ich sehe sie nicht an und gucke zu Jungkooks Händen.

    Meine Augen weiten sich. Ich entreiße Chaerin meine Hände und schnell nehme ich seine rechte Hand in meine und untersuche sie.

    Er hat jemanden geschlagen.

    "E-es tut mir s-so leid", stottere ich und senke meinen Kopf.

    Meine Tränen landen auf dem Boden und ich drücke seine Hand fester.

    Schnell suche ich nach einem Verband, den ich schließlich um Jungkooks Hand wickel.

    Ich wische mir mit meinem Handrücken die Tränen weg, sodass sein Blut nun in meinem Gesicht ist.

    "Ach süße. Komm her", sagt Chaerin und nimmt mein Gesicht in ihre Hände.

    Vorsichtig tupft sie mein Gesicht mit einem nassen Tuch ab, um somit die Blutflecken zu entfernen.

    Ich sehe sie emotionslos an.

    Jungkook versucht sich plötzlich aufzusetzen und verkrampft sich vor Schmerzen.

    "Nein! Bleib liegen", sage ich und möchte ihn aufhalten, doch er schubst mich weg.

    "Ich muss gehen", sagt er und steht auf.

    Durch seine Wunden und Schmerzen kann er jedoch nicht lange stehen bleiben und fällt zurück auf das Sofa.

    "Bist du wahnsinnig?", schreie ich ihn an.

    "Ich muss verdammt noch einmal hier weg!", sagt er laut.

    "Mit den Verletzungen gehst du nirgendwo hin!", sage ich nun ebenfalls laut.

    "Wieso bist du nur so stur? Du hast mir gar nichts zu sagen", schreit er mich an.

    "Entschuldige Mal bitte? Wir haben dir gerade dabei geholfen nicht zu verbluten!", mischt sich nun Chaerin ein.

    "Ich komme schon klar", sagt Jungkook genervt.

    Warum ist er so?

    "Ich hau dir gleich eine rein! Warum bist du denn sonst hierher gekommen? Hast du also nicht erwartet, dass Yuna schwach wird und dir hilft?", motzt ihn Chaerin an.

    "Hast du noch mehr Drogen genommen?", unterbreche ich ihre Konversation und sehe ihn ernst an.

    Er runzelt seine Stirn und lacht.

    "Ich weiß nicht wovon du redest", stellt er sich dumm und beginnt wie ein Irrer zu lachen.

    "Die Drogen scheinen anscheinend immer noch zu wirken", stellt Chaerin fest.

    Schlau kombiniert Sherlock.

    "Vielleicht sollte ich ihn schlagen, damit er wieder zu sich kommt?", überlegt Chaerin laut und streicht sich über ihren imaginären Bart.

    "Chaerin! Er weiß wahrscheinlich nicht mal mehr, wovon er redet. Er hat einfach zu viel genommen und sagt jetzt belanglose Dinge", versuche ich sie zu beruhigen.

    "Die hat er auch schon vorher gesagt", sagt sie genervt und rollt ihre Augen.

    "Kannst du uns bitte kurz alleine lassen?", frage ich meine Freundin.

    "Ich lasse dich doch nicht mit dem Psycho da alleine!", sagt Chaerin.

    "Ich kann dich hören", antwortet Jungkook und spielt mit dem Verband an seiner Hand.

    "Bitte Chaerin", flehe ich sie an und sie sieht, dass ich es ernst meine.

    "Wenn er irgendwas versucht dann bringe ich ihn um", sagt Chaerin sauer und verschwindet schließlich im Schlafzimmer.

    "Jungkook..", sage ich leise und er beachtet mich nicht, sondern spielt weiterhin mit dem Verband an seiner Hand wie ein kleines Kind.

    "Willst du darauf unterschreiben?", fragt er mich wie ein kleines Kind.

    Er hat definitiv zu viel genommen.

    "Dein Sofa ist voll schön pink", schwärmt er.

    "Es ist schwarz", antworte ich und setze mich auf meine Knie direkt vor ihm, sodass ich zwischen seinen Beinen knie.

    "Jungkook. Bitte erzähl mir was passiert ist. Du weißt, du kannst mir alles anvertrauen", sage ich mit ruhiger Stimme.

    Er sieht mich mit seinen roten Augen an und scheint verstanden zu haben, was ich gesagt habe.

    Er seufzt tief ein.

    "Was ist passiert, nachdem ich dich vor der Praxis habe stehen lassen?", frage ich so ruhig wie möglich.

    Mein Herz jedoch schlägt viel zu schnell.

    "Ich bin nach Hause", antwortet er ehrlich.

    Ich stütze meine Arme an seinen Knien ab und sehe ihn direkt an.

    Mein Kinn lege ich auf meine Hand.

    "Und dann?", frage ich weiter.

    "Auf dem Weg nach Hause habe ich mir noch stärkeres Zeug besorgt und es genommen", grinst er.

    Wie kann er mich bei diesem ernsten Thema angrinsen?

    Er muss doch auf Drogen sein, sonst würde er soetwas nicht tun.

    Oder?

    "Warum?", frage ich ernst.

    "Weil es mich besser fühlen lässt, ich somit meine Ängste besiegen kann und meine Welt perfekt erscheint", sagt er schließlich auch ernst.


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    Später wird noch ein Kapitel hochgeladen♡

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    Zieht ihr euch auch immer Lieder von Jonghyun rein und heult dann die ganze Zeit herum?









    15
    "Weil es mich besser fühlen lässt, ich somit meine Ängste besiegen kann und meine Welt perfekt erscheint", sagt er schließlich auch ernst.

    "Das ist ja das Ding, Jungkook. Deine Welt erscheint dadurch nur perfekt und macht es danach nur noch schlimmer", versuche ich es ihm zu erklären.

    "Ich nehme so viele Drogen wie ich will und du kannst mich nicht davon abhalten", sagt er genervt.

    "Das will ich auch gar nicht. Ich will dich einfach nur verstehen, Jungkook", sage ich leise.

    "Warum? Was interessiert es dich so sehr, was ich mache?", fragt er.

    "Weil..", beginne ich.

    "Weil du mein bester Freund bist und ich dich nicht verlieren will."

    Ich sehe erneut direkt in seine Augen und blicke noch einmal auf sein blaues Auge.

    Er merkt, wie ich ihn untersuche und dreht seinen Kopf weg.

    "Was ist hier passiert?", frage ich und nehme sein Gesicht vorsichtig in meine Hände.

    Er wehrt sich nicht und lässt mich sein Auge angucken.

    Warum lässt er es mich ohne große Probleme angucken, aber die Ärztin nicht?

    "Wie ich schon gesagt habe: Nichts", sagt er kalt.

    "Ja klar. Du bist nur gegen einen Pfosten gelaufen, oder?", verdrehe ich meine Augen.

    Er nickt.

    "Idiot", sage ich und lasse sein Gesicht los.

    Ich kann ihn immerhin nicht zwingen, mir ehrlich zu antworten.

    "Was macht es dir so schwer mir einfach die Wahrheit zu sagen?", frage ich ihn und er sieht direkt in meine Augen.

    Er seufzt erneut laut.

    "Ich bin bekifft zu mir nach Hause gefahren und meine Mutter, mein Stiefvater und Yusha waren da.
    Sie hat den beiden erzählt, dass du schwanger bist. Von mir.
    Daraufhin hat mir meine Mutter gedroht mich rauszuschmeißen, wenn ich dir nicht mit dem Kind helfe", erklärt er.

    "Du fährst bekifft Auto! Bist du lebensmüde?", motze ich ihn an.

    "Ja, ist ja nichts passiert", antwortet er.

    Wie kann er nur so leichtsinnig sein?

    "Wo bist du hingegangen?", frage ich vorsichtig.

    Er zögert kurz.

    "Das willst du lieber nicht wissen", sagt er.

    "Na gut. Du wolltest es so. Ich bin zu einem Club gefahren, habe mich betrunken und bin mit irgendeinem Weib im Bett gelandet", zuckt er mit den Schultern.

    Ich sehe ihn fassungslos an.

    Das ist jetzt nicht sein verdammter Ernst.

    Ich beschließe jedoch nichts zu sagen, da ich Angst habe, dass er mir sonst nichts mehr anvertraut.

    Also nicke ich nur.

    "Und da war ich dann bis Yusha mir geschrieben hat, dass ihr zum Arzt geht.
    Sie meinte, dass ich mitkommen sollte, weil sie sonst meiner Mutter erzählen würde, ich würde mich weigern dir während der Schwangerschaft beizustehen. Also bin ich mitgekommen, obwohl ich eigentlich nicht wollte", erklärt er.

    Seine letzten Worte verletzen mich am meisten.

    Ich dachte wirklich er wäre freiwillig gekommen.

    "Und bevor ich zu der Praxis gefahren bin, habe ich mir noch schnell neuen Stoff geholt, da mein vorheriger leer war", zuckt er mit den Schultern.

    Wie viel verdammten Stoff nimmt er bitte zu sich!

    "Du hast dir vor dem Besuch in der Praxis und danach neue Drogen geholt?", frage ich fassungslos.

    "Ja", nickt er.

    "Hast du etwa so viel Geld, dass du nicht mehr weißt was du damit machen sollst oder warum besorgst du dir ständig diesen Scheiß?", frage ich ihn ernst.

    "Ich habe dir schon gesagt, warum ich es tue", antwortet er nur kalt.

    "Jungkook. Drogen sind nicht die Lösung für alles!", motze ich ihn ein wenig an.

    "Versuch doch mich zu ändern, aber du wirst es sowie so nicht schaffen und daran zerbrechen", motzt er mich zurück an.

    "Es.. tut mir leid. Ich hätte dich nicht anmotzen dürfen", entschuldige ich mich.

    "Ist okay", sagt er leicht genervt und fährt mit seiner Erzählung fort.

    "Nachdem du mich stehen gelassen hast, bin ich mir halt stärkeren Stoff holen gegangen und bin bekifft nach Hause, wie schon gesagt. Und dort war mein Stiefvater. Und er war wütend. So wütend habe selbst ich ihn noch nie erlebt", sagt Jungkook mit immer leiser werdenden Stimme.

    "Was hat er getan, Jungkook?", frage ich ihn so vorsichtig wie möglich und sehe ihn traurig an.

    Ich hoffe er antwortet nicht das, was ich denke was er antworten wird.

    "Er hat mich angeschrien. Er hat mich geschubst und hat gesagt, dass ich eine Schande bin. Für ihn und unsere ganze Familie. Er hat gesagt, dass er dich zwingen wird mit mir in eine Wohnung zu ziehen, damit er auch sicher gehen kann, dass ich mich wirklich um dich und das Kind kümmern werde. Er ist ein totaler Kontrollfreak. Er wollte sich auf den Weg machen und dich abholen, weil Yusha ihm erzählt hat wo du wohnst, aber ich habe versucht ihn aufzuhalten. Daraufhin hat er die Kontrolle verloren und mich.. geschlagen", sagt er mit einer herzzerreißenden Stimme, die bei seinen letzten Worten bricht.

    Ich sehe ihn mit riesigen Augen an und eine Träne rollt über meine Wange.

    Er wird von seinem Vater -Stiefvater- misshandelt. Ich hatte ja keine Ahnung.

    "Jungkook. Ich.. Es.. Es tut mir so leid", sage ich leise und stehe auf.

    Ich umarme ihn vorsichtig und sanft und er schlingt seine Arme plötzlich fest um mich und vergräbt sein Gesicht in meiner Halsbeuge.

    Ich nehme ein leises Schniefen von ihm war.

    Er wollte mich beschützen und wurde daraufhin bestraft.

    Wegen mir.

    Und diesem kleinen Fehler, den wir beganen haben.

    "Hat er dich mit einem Messer bedroht?", frage ich vorsichtig und löse die Umarmung.

    Jungkook sieht mich wieder emotionslos an.

    Er vergießt keine einzige Träne.

    "Nein. Nachdem er mich geschlagen hat, ist er gegangen. Er ist dich suchen gegangen.
    Daraufhin bin ich ebenfalls raus und wollte hierher. Ich wusste nicht was ich tun soll und da ich immer noch Drogen in mir hatte, rannte ich gegen eine Gruppe von Männern in der Mitte eines gefährlichen Viertels", erklärt er mir kalt.

    "Was ist passiert?", schluchze ich und erneut rollt eine vereinzelte Träne meine Wange hinunter.

    Jungkook wischt sie vorsichtig mit seinem Daumen weg.

    "Sie begannen mich ebenfalls anzuschreien, doch ich hörte ihnen nicht zu, da ich so schnell wie möglich zu dir wollte. Es machte sie nur noch wütender und sie begannen mich zusammen zu schlagen, unter anderem mit Messern", sagt er leise.

    "Ich-", begann ich, doch er erzählte sofort weiter.

    "Sie ließen mich nach einigen Messerstichen schließlich in Ruhe und mit letzter Kraft schaffte ich es hierher. Ich hoffe nur, dass mein Stiefvater nicht aufkreuzt. Er darf dich einfach nicht finden", erklärt er mir und beendet somit seine Geschichte.

    Ich weiß nicht, was ich sagen soll.

    "Versprich mir, dass wenn er dich fragt, ob du mit mir zusammen ziehen willst, du nicht einwilligst. Bitte, Yuna", bettelt er mich verzweifelt an.

    Ich nicke zögerlich und sehe ihn traurig an.

    "Ich würde dir so gerne helfen, Jungkook", schluchze ich und daraufhin umarmt er mich sanft.

    "Bitte wein nicht. Es macht alles nur noch schlimmer", flüstert er.

    Ich bin so glücklich, dass er sich mir endlich anvertraut hat.

    "Wir hätten niemals miteinander schlafen sollen. Es ist alles meine Schuld", weine ich in seine Halsbeuge.

    "Nein. Es ist meine Schuld. Hätte ich deinen Zustand nicht einfach ausgenutzt oder ein Kondom benutzt, wäre das alles nicht passiert.
    Ich weiß selber nicht, wie ich mit dieser Situation umgehen soll", sagt er leise.

    "Ich habe Angst, Jungkook", flüstere ich traurig.

    "Ich auch, Yuna. Um dich und unser Kind", flüstert er ebenfalls.

    Nach seinen letzten Worten klingelt es plötzlich an der Tür.




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    Ohrwurm von
    Sorry for my english - IN2IT haha xD

    Zieht es euch mal rein, wenn ihr das noch nicht gehört habt(ღ˘⌣˘ღ) ♫・*:.。. .。.:*・














    16
    Meine Augen weiten sich und ich löse mich aus seinen Armen.

    Er sieht mich wie versteinert an.

    Es klingelt erneut.

    Ich höre wie die Schlafzimmertür aufgeht und jemand herauskommt.

    "Wieso macht hier niemand die Tür auf? Jackson wollte vorbei kommen", höre ich Chaerin im Flur sagen.

    Ich springe schnell auf und Jungkook steht mit Schwierigkeiten ebenfalls auf.

    Ich renne schnell in den Flur und sehe, wie Chaerin gerade die Tür öffnet.

    "NEIN!", schreie ich, doch Chaerin hat die Tür bereits geöffnet.

    Sie sieht mich verwirrt an.

    "Guten Abend. Ich suche nach Yuna. Wohnt sie hier?", fragt eine männliche Stimme.

    Meine Hände beginnen zu zittern.

    Chaerin sieht die Person an der Tür an.

    "Sie sind nicht Jackson", sagt sie und wird schließlich zur Seite geschubst.

    Ein Mann tritt in meine Wohnung.

    "Entschuldigung!", schreit Chaerin ihn an und schließt die Tür mit einem Knall.

    Er ist es.

    Es ist sein Vater.

    Er sieht mich und lächelt mich an.

    Dann blickt er hinter mich und sieht Jungkook, der sich dicht hinter mich stellt und sein Gesichtsausdruck verändert sich schlagartig.

    "Was willst du denn hier?", fragt sein Vater sofort aggressiv.

    Chaerin steht mit den Armen verschränkt hinter ihm.

    "Darf ich nicht bei der Mutter meines Kindes sein?", fragt Jungkook genervt.

    Ich werde plötzlich immer nervöser.

    Jungkook stellt sich neben mich.

    Er nimmt meine Hand fest in seine, um mich somit ein wenig zu beruhigen.

    "Was ist mit deinem Körper passiert?", fragt ihn sein Vater und sieht auf Jungkooks immer noch nackten Oberkörper.

    "Tu doch nicht so scheinheilig", sagt Jungkook immer noch genervt und drückt meine Hand ein wenig fester.

    "Darf ein Vater sich keine Sorgen um seinen Sohn machen?", fragt sein Vater verwirrt.

    "Nicht, wenn er der Grund dafür ist", mische ich mich ein.

    "Bitte?", fragt mich sein Vater nun aggressiv und ich trete einen Schritt zurück, ohne Jungkooks Hand loszulassen.

    Sein Vater kommt mir immer näher.

    Jungkook stellt sich schließlich direkt vor mich, um mich so zu beschützen.

    "Könnten sie jetzt vielleicht mal gehen. Wie sie sehen, sind sie nicht wirklich erwünscht hier", sagt Chaerin schließlich und hebt ihre Augenbraue.

    "Erstens haben sie mir gar nichts zu sagen, junges Fräulein. Und zweitens habe ich noch was Wichtiges mit Yuna zu besprechen.
    Also, wenn sie uns alleine lassen könnten, dann wäre ich ihnen sehr verbunden", erklärt sein Vater Chaerin.

    Chaerin sieht zuerst ihn und dann mich verwirrt und geschockt zugleich an.

    "Du wirst nicht mit ihr alleine reden", sagt Jungkook ernst.

    "Jungkook! Ich bin dein Vater was erlaubst du dir?", fragt sein Vater ebenfalls ernst.

    "Genau genommen Stiefvater", nuschel ich in meinen nicht vorhandenen Bart, jedoch deutlich genug, sodass sein Vater mich verstehen konnte und mir einen warnenden Blick schenkte.

    Ohne Jungkook erneut antworten zu lassen, beginnt er mit mir zu reden.

    Er setzt ein freundliches Gesicht auf, als wäre er nett.

    Ich sehe an Jungkook vorbei, direkt in das Gesicht seines Vaters.

    "Yuna. Ich möchte dich bitten mit Taehyung in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen, damit ihr das Kind aufziehen könnt und es ihm oder ihr auch gut geht -", beginnt er.

    "Nein. Sie will nicht und jetzt lass sie verdammt noch einmal in Ruhe!", unterbricht Jungkook ihn sauer.

    "Wo ist dein Respekt geblieben!", schreit sein Vater ihn an und ich zucke zusammen.

    "Du musst ihre verdammte Meinung akzeptieren!", schreit Jungkook zurück.

    Sein Vater beginnt zu lachen.

    "Wer bist du mir Befehle zu erteilen?", fragt er Jungkook sehr wütend.

    "Weißt du überhaupt mit wem du hier redest, Junge! Du solltest mir Respekt zollen!", schreit er.

    Er verpasst ihm einen starken Hieb mit der Faust.

    Jungkook dreht sein Gesicht durch den Schwung zur Seite.

    Ich schreie kurz auf, als er Jungkook direkt im Gesicht trifft.

    Chaerin schreit ebenfalls auf.

    "Was zur Hölle ist denn mit ihnen los!", schreit Chaerin schockiert.

    "Fuck", sagt Jungkook leise und hält seine Hand an seinen Kiefer.

    "Oh mein Gott! Ist alles okay, Jungkook?", frage ich besorgt und mit Tränen in den Augen.

    Ich lege meine Hand ebenfalls an seinen Kiefer und er sieht mich mit gruselig leuchtenden Augen an.

    Er dreht sich schnell zu seinem Vater und schubst ihn nach hinten.

    Daraufhin kickt Jungkook ihm mit seinem Fuß in den Magen.

    Sein Vater stolpert nach hinten und fällt zu Boden.

    "Jungkook! Hör auf damit!", schreie ich, doch er hört nicht auf mich und tritt seinen am Boden liegenden Vater erneut.

    "JUNGKOOK! BITTE!", schreie und weine ich und falle kurzerhand auf meine Knie.

    "CHAERIN MACH DOCH WAS!", schreie ich unter Tränen und sehe zu ihr.

    Doch sie steht nur da und sieht dem Geschehen zu.

    Die Haustür, die nicht richtig geschlossen wurde, wird plötzlich schnell aufgestoßen und Jackson tritt hinein.

    Ohne zu zögern, stürmt er sofort auf Jungkook zu, als er die Situation realisiert hat.

    "Jackson?", fragt Chaerin verwirrt.

    Er schubst Jungkook von seinem Vater runter und hält sie somit auseinander.

    "ICH HASSE DICH!", schreit Jungkook seinen Vater an und versucht an Jackson vorbei zu gelangen.

    Ich lege meinen Kopf in meine Hände und meine Tränen fallen zu Boden.

    Er wollte mich schon wieder nur beschützen und es endet wieder damit, dass er verletzt wird.

    Ich kann ihn nicht verletzt sehen.

    Nicht wegen mir.

    Sein Vater rappelt sich vom Boden auf und möchte ebenfalls wieder auf Jungkook losgehen und Jackson hat mittlerweile echt Schwierigkeiten, die beiden auseinander zu halten.

    "Hört auf", flüstere ich, doch niemand scheint es gehört zu haben.

    "HÖRT AUF!", schreie ich und stehe mit wackligen Beinen auf.

    Jungkook, sein Vater und Jackson stoppen plötzlich und sehen mich an.

    Sein Vater nutzt die Chance und zerrt Jungkook wieder zu sich um ihm erneut wieder eine zu verpassen.

    Jungkooks Lippe, die sowieso schon aufgeplatzt war, blutet erneut stark und der Verband an seiner Hand löst sich langsam.

    Durch den weißen Stoff des Verbandes tropft erneut Blut hinab.

    "Du bist eine verdammte Schande!", brüllt sein Vater ihn mitten ins Gesicht.

    "Dann verstoß mich doch, du Bastard", schreit Jungkook ihn an und schubst ihn weg.

    Mit seinem Handrücken wischt er das Blut von seiner Lippe weg und sieht seinen Vater mit einem Mörderblick an.

    Ich kann das nicht länger ansehen.

    Er wird wegen mir verletzt.

    "Ich mach es", sage ich leise.

    Die beiden hören plötzlich mit einem Mal auf und sehen mich an.

    "Was?", fragt sein Vater mit schwerem Atem.

    "Ich mach es. Ich werde mit Jungkook zusammen ziehen."



    -------------

    Ich hoffe euch wird jetzt klar, warum Jungkook unbedingt wollte, dass Yuna das Kind abtreibt.
    Einfach, weil er wusste, dass genau so etwas passieren würde und er Yuna einfach schützen wollte.

    Ahhh und nur mal so zur Info: Yuna kennt den Stiefvater von Jungkook überhaupt nicht. Die Mutter zwar schon, aber ihn nicht.

    Ich erklär es jetzt einfach mal, weil darauf in der Story nicht mehr zurück gegriffen wird.

    Die Eltern von Jungkook haben sich getrennt und einige Jahre später kommt Jungkooks Mutter mit seinem Stiefvater zusammen und die beiden heiraten.

    Das war es eigentlich auch schon ;D








    17
    "Was!", schreien mich alle gleichzeitig an.

    Bis auf seinen Vater, denn dieser grinst nur siegessicher und lässt Jungkook mit einem Schubser nach hinten los.

    "Du hast es also kapiert, ja?", grinst er und kommt schließlich näher um etwas in mein Ohr zu flüstern. "Wenn du mitkommst, werde ich ihm nicht mehr wehtun. Hättest du jetzt nichts gesagt, wäre er bald tot."

    Meine Augen weiten sich, obwohl ich wusste dass es sein Plan war.

    Von Anfang an.

    Er wusste, dass ich einwilligen werde, sodass er Jungkook nicht mehr verletzt.

    "Ist das dein scheiß Ernst, Yuna?", motzt Jungkook mich mit einem enttäuschten Gesichtsausdruck an.

    "Jungkook. Ich kann das erklären. Ich-", beginne ich.

    "Weißt du was? Vergiss es einfach", unterbricht er mich kalt.

    Ich kann ihm nicht in die Augen sehen und schaue deshalb zu Boden.

    Ich höre ein enttäuschtes Seufzen von ihm.

    "Ihr nehmt sie nirgendwo mit hin!", mischt sich Chaerin schließlich ein und kommt neben mich.

    "Und wie ich das werde", sagt Jungkooks Vater und packt nach meinem Handgelenk.

    Chaerin klatscht seine Hand sofort weg und sieht ihn böse an.

    "Ihr nehmt sie nirgendwo mit hin. Damit das klar ist. Sie ist eine erwachsene Frau, die nicht von zwei Spasten umgeben sein muss.
    Ach und vielleicht habt ihr es vergessen, aber sie ist verdammt noch einmal schwanger und darf keinen Stress haben!", schreit Chaerin die beiden an.

    "Noch so eine vorlaute Göre", motzt Jungkooks Vater erneut.

    Chaerin sieht aus, als könnte sie ihn jeden Moment schlagen, doch ich nehme ihre Hand sanft in meine.

    "Es ist okay, Chaerin. Es wird schon alles gut", lächle ich sie leicht an.

    "Bist du bescheuert!", schnauzt sie mich an und entreißt mir ihre Hand.

    "Chaerin. Du brauchst dir wirklich keine Sorgen zu machen", sage ich sanft. "Es ist sowieso besser, wenn wir etwas Abstand zueinander bekommen.

    Mein eigenes Herz bricht bei meinen Worten in Stücke.

    Ich will sie nicht in das Ganze hier hineinziehen. Genauso wenig wie Jackson.

    Und die einzige Möglichkeit, sie davon abzubringen mir zu helfen, ist indem ich sie verletze.

    So weh es mir auch tut.

    Es dürfen nicht noch mehr meiner Liebsten in diese unkontrollierbare Situation gelangen.

    "Und du willst meine beste Freundin sein! Fahr doch zur Hölle!", schreit sie mich schließlich an und Tränen laufen ihre Wangen hinunter.

    Chaerin weint nie.

    Jackson steht ihr sofort bei Seite und legt einen Arm um sie.

    "Was soll das, Yuna!", fragt sie mich sauer.

    "Du genau so Jackson. Verschwindet aus meinem Leben", sage ich so hart wie es nur geht.

    Ich muss meine Tränen zurückhalten, um stark zu wirken.

    Für ein einziges Mal.

    "Was ist in dich gefahren!", schreit mich Jackson nun ebenfalls traurig an und Chaerin entreißt sich seinen Armen und rennt aus meiner Wohnung.

    Jackson wirft mir noch einen abschätzenden Blick zu und folgt ihr.

    "Pack deine Koffer. Ich warte", sagt schließlich Jungkooks Vater.

    Ich sehe erst ihn und dann Jungkook an.

    Er hält seine Hand auf seinen Bauch und atmet schwer.

    Das Blut tropft von seinem Gesicht auf den Boden.

    Schnell begebe ich mich in mein Schlafzimmer und schmeiße einige Klamotten in meinen Koffer.

    Danach renne ich ins Bad und stecke ebenfalls alles was ich zu fassen kriege in meinen Koffer.

    Nach wenigen Minuten stehe ich wieder vor den Beiden.

    "Ich glaube ich habe alles", sage ich leise und sofort nimmt sein Vater meine Koffer und begibt sich zum Auto.

    Da Jungkook immer noch oberkörperfrei ist, gebe ich ihm ein weißes Shirt, welches Jin hier vergessen hat.

    Er zieht es sofort an, bedankt sich jedoch nichtmal.

    Was ist los mit ihm?

    Ich schließe meine Wohnungstür und Jungkook und ich folgen seinem Vater schließlich.

    Ich setze mich auf die Rückbank des Autos und Jungkook tut dies ebenfalls.

    Sein Vater fährt los und Tränen steigen in meine Augen.

    Es herrscht eine angespannte Stimmung.

    Ich sehe rüber zu Jungkook und sehe wie er mit glasigen Augen die vorbeifliegenden Straßenlaternen beobachtet.

    Ich lege vorsichtig meine Hand auf seine, doch sobald meine Hand auf seiner liegt, zieht er seine ruckartig weg.

    "Jungkook..", flüstere ich verzweifelt, doch er antwortet nicht.

    Er würdigt mir nicht einen Blick.

    Traurig sehe ich auf das ganze Blut an seinem Körper und seine Wunden.

    Alles wegen mir.

    ;-;

    Wir betreten den großen Eingangsbereich eines Apartments und ich sehe mich ein wenig um.

    Ich spüre wie mich Jungkook von der Seite beobachtet, dennoch folge ich seinem Vater in ein großes Schlafzimmer.

    "Das hier ist euer Schlafzimmer. Du kannst hier alles ablegen wo du willst. Fühl dich wie zu Hause", versucht sein Vater freundlich zu mir zu sein und grinst zum Schluss.

    Er kommt mir erneut nahe.

    "Und denk erst gar nicht daran abzuhauen", flüstert er in mein Ohr und verlässt dann das Zimmer.

    Wenige Sekunden später hört man wie die Wohnungstür zugeknallt wird.

    Genau bei dem Knall der Tür bricht Jungkook plötzlich auf dem Boden zusammen.

    "J-jungkook?", stottere ich und komme näher.

    Er atmet schwer und hält seine Hand immer noch auf seinen Bauch.

    "Hey. Lass mich mal sehen", sage ich sanft und streiche über seinen Arm.

    Er steht schnell auf.

    "Fass mich nicht an!", schreit er mich an.

    Ich zucke ein wenig zusammen.

    "Was? Aber Jungkook du bist stark verletzt!", sage ich laut und komme erneut näher.

    "Fass mich verdammt noch einmal nicht an!", schreit er erneut und man hört einen leichten Unterton von Verzweiflung.

    "Ich will dir doch nur helfen!", sage ich so ruhig wie möglich.

    "Ich brauche deine Hilfe nicht!", schreit er mich an.

    Jungkook nimmt auf einmal meine Koffer und verlässt das Schlafzimmer.

    Schnell folge ich ihm in ein anderes Schlafzimmer, das an dieses angrenzt, wo er die Koffer wütend auf das Bett schmeißt.

    "Du schläfst nicht mit mir in einem Zimmer!", brüllt er mich an und stützt sich an einem Schrank ab.

    "Jungkook! Ich habe gerade alles für dich aufgegeben!", schreie ich nun ebenfalls.

    "Lass mich einfach in Ruhe", sagt er genervt.

    "Niemals. Zeig mir deine Wunden", sage ich ruhig.

    "Jemanden wie dir nicht", giftet er mich an.

    "Was? Was habe ich denn getan!", frage ich traurig.

    "Ich habe dich um eine einzige Sache gebeten und die war, dass du nicht einwilligst mit mir zusammen zu ziehen. Und was ist das erste was du machst! Du willigst verdammt noch einmal ein!", schreit er laut.

    "Ich habe das für dich getan! Für uns, Jungkook", antworte ich ruhig.

    "Für uns? Was denkst du was wir sind? Eine Familie?", lacht er sarkastisch und hustet kurz mit einem schmerzerfüllten Gesichtsausdruck.

    "Warum bist du wieder so kalt, Jungkook?", frage ich den Tränen nahe.

    "Du hast mich verraten, Yuna. Indem du dich mit meinem Vater verbündet hast", sagt er ernst.

    "Ich habe und werde mich nicht mit deinem Vater verbünden! Er hätte weiter auf dich eingeschlagen, wenn ich nicht eingewilligt hätte! Er hätte dich krankenhausreif schlagen können, Jungkook. Verstehst du das nicht? Ich habe es für dich getan", schreie ich ihn an und ich kann meine Tränen nicht länger zurückhalten.

    Er sieht mich geschockt an.

    "Ich habe gerade alles verloren. Meine Wohnung, mein zu Hause. Meine besten Freunde. Alles, Jungkook. Und das für dich und dieses kleine Wesen in mir, welches wir beide gemeinsam erschaffen haben", weine ich.

    Ich senke meinen Kopf zu Boden, sodass er mein verheultes Gesicht nicht sehen muss.

    Ich spüre wie er mir plötzlich näher kommt und seine Arme schließlich um mich schlingt.

    "Es tut mir leid", flüstert er leise und ich umarme ihn fester.



    --------------

    Ich überlege den Tanz zu 'Boy meets Evil' zu lernen. Ob ich dass dann aber auch schaffe ist die Frage hehe xD

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    Und ich habe eine Frage an euch:

    Habt ihr morgen Lust auf einen Lesetag? Ich würde dann halt einfach den ganzen Tag lang von 12:00-22:00 alle zwei Stunden ein Kapitel hochladen. Was haltet ihr davon?✨






    18
    "Mir auch", schluchze ich und ich spüre seinen warmen Atem auf meinem Nacken.

    Ich umarme ihn mit jeder Sekunde doller.

    Wie sehr habe ich so eine Umarmung gebraucht.

    "Und jetzt zeig mir bitte deine Wunden", fordere ich ihn auf.

    Er lässt mich los und verlässt den Raum.

    Ich sehe ihm verwirrt hinterher und folge ihm dann.

    "Hallo? Jungkook! Ich rede mit dir!", sage ich, während ich ihm folge.

    Er lässt sich auf ein Sofa fallen und ich setze mich neben ihn.

    "Denkst du es gibt hier irgendwo einen Verbandskasten oder Medikamente?", frage ich.

    "Glaubst du, dass wenn ich Medikamente hätte, Drogen als Schmerzmittel benutze?", fragt er und bewegt sich ein wenig, was ihn schmerzhaft aufstöhnen lässt.

    Nichtmal mehr so eine Aussage schockiert mich.

    Ich stehe auf und suche schnell nach einem feuchten Tuch und Alkohol.

    Danach setze ich mich wieder neben ihn und sehe ihn an.

    Da er keine Anstalten macht sein Oberteil auszuziehen, beginne ich es über seinen Kopf zu ziehen.

    Ich ziehe es ihm vorsichtig aus und sehe ihn an.

    Er beobachtet jeden meiner Schritte genau, ohne auch nur ein Wort zu sagen.

    "Was?", frage ich verwirrt und sehe in seine Augen.

    Wieso schaut er mich so an?

    Kann er bitte aufhören mich so anzugucken?

    Ich lege das Shirt auf den Wohnzimmertisch und betrachte seinen Oberkörper.

    Auf seiner Brust sind blutige Schrammen und einige der vorherigen Wunden, die ich bereits behandelt hatte, sind wieder aufgeplatzt.

    "Wieso hast du so ein T-shirt bei dir zu Hause?", kommt es schließlich von ihm.

    Ich seufze tief ein, da es nur schlechte Erinnerungen hochkommen lässt.

    "Das ist von Jin", sage ich kalt und nehme den Alkohol und ein Tuch zur Hand.

    "Hätte ich mir schon denken können", gibt er ebenfalls kalt von sich.

    Ich beginne seine Wunden mit Alkohol zu desinfizieren, woraufhin Jungkook einen schmerzerfüllten Laut seinen Lippen entweichen lässt und mich grimmig ansieht.

    "Autsch!", sagt er wie ein Kind.

    "Willst du das es sich entzündet oder was?", rolle ich meine Augen und fahre fort.

    Er zappelt weiterhin, weshalb ich das Tuch sofort zur Seite lege und Platz zwischen uns auf dem Sofa schaffe.

    "Mach deinen Scheiß doch alleine!", sage ich sauer und verschränke meine Arme vor der Brust.

    "Oh Babygirl~ Sei doch nicht so", sagt er aus dem Nichts und kichert.

    "Wie bin ich denn?", frage ich, ohne ihn anzugucken.

    "So zickig", grinst er und legt seinen Finger unter mein Kinn, sodass er meinen Kopf wieder zu sich dreht und wir uns direkt in die Augen schauen.

    "Du bist scheiße", sage ich kalt und wende meinen Blick nicht von ihm ab.

    "Und du erst", antwortet er frech.

    "Wenn du weiterhin so frech bist, dann sieh zu wie du deine Wunden selber desinfizierst!", sage ich genervt.

    "Du wirst es so oder so machen", grinst er selbstsicher.

    "Du bist schon ziemlich von dir selbst überzeugt, oder?", frage ich ihn nun ebenfalls frech.

    "Ja. Jetzt mach doch bitte weiter, Babygirl~", zwinkert er mir zu.

    Stopp.

    "Du willst doch nur, dass ich deine Abs anfasse", lache ich.

    "Nein. Ich will einfach nur schlafen gehen also mach mal schneller", seufzt er.

    "Du bist ein schlechter Schauspieler", sage ich und desinfiziere wieder seine Wunden.

    "Möglicherweise", grinst er und beobachtet erneut jeden meiner Schritte.

    "Und hör auf mich dabei so zu beobachten. Das ist gruselig", sage ich und konzentriere mich auf seinen Oberkörper.

    Sein Brustkorb hebt sich, da er lacht und ich sehe ihn an, woraufhin sein Gesicht sofort zu einem schmollenden Gesichtsausdruck wird.

    "Idiot", kichere ich und lege das Tuch beiseite.

    "Warum hörst du auf?", schmollt er weiter.

    "Weil ich fertig bin", antworte ich kurz.

    Einen Moment herrscht Stille.

    "Willst du dein Oberteil nicht wieder anziehen?", frage ich.

    Er schüttelt nur den Kopf und streckt sich, sodass ich auf seinen Bauch gucke.

    Das macht er doch extra.

    Ich nehme vorsichtig sein Gesicht in meine Hände und sehe ihn an.

    "Was ist?", fragt er verwirrt.

    "Du hast auch Wunden im Gesicht, Idiot", rolle ich meine Augen und wische mit einem feuchten Tuch das Blut aus seinem Gesicht.

    Er sieht mich dabei direkt an und untersucht jeden Millimeter meines Gesichts.

    Mein Herz macht einen Sprung, als sich unsere Blicke treffen.

    Ich versuche es zu ignorieren und tupfe über seine aufgeplatzte Lippe.

    "Bist du sicher, dass du nicht zum Arzt gehen willst? Deine Lippe sieht nicht gut aus", sage ich besorgt.

    "Ich hatte schon schlimmere Verletzungen", zuckt er nur mit den Schultern.

    Er tut mir so leid.

    Alles nur wegen seinem blöden Vater.

    "Passiert das.. öfter?", frage ich vorsichtig.

    "Was meinst du?", fragt er sichtlich verwirrt.

    "Dass dein Vater dich schlägt? Oder ihr euch prügelt?", frage ich mit Tränen in den Augen.

    "Ja. Immer. So gut wie jede Woche. Ich habe mich damit abgefunden und mein Körper trägt sowieso schon so viele Narben, da machen ein paar mehr oder weniger auch nichts mehr aus", erklärt er mit einem emotionslosen Gesichtsausdruck.

    "Jungkook. Es tut mir so unendlich leid, dass du das alles alleine durchstehen musstest. Aber jetzt bin ich ja hier und ich werde dir helfen", sage ich traurig und eine Träne läuft über meine Wangen.

    Vorsichtig wischt er sie mit seinem Daumen weg.

    "Mach dir keine Sorgen um mich. Ich bin okay", lächelt er um mich zu beruhigen.

    Ich sehe traurig auf meine Hände hinunter und spiele mit den Ringen an meinen Fingern.

    "Hör mir mal zu, Yuna. Es ist nicht das erste Mal, dass mein Vater mich geschlagen hat. Das blaue Auge hat er mir verpasst, nachdem Yusha meiner Mutter von der Schwangerschaft erzählt hat und sie es anschließend ihm erzählt hat. Ich komme damit klar. Ich hasse ihn und habe kein Problem mehr mich zu wehren. Irgendwann werde ich gegen ihn ankommen und dann bin ich endlich frei", lächelt er.

    Ich sehe ihn wieder an.

    "Danke, dass du mir so viel anvertraust", lächel ich ihn ebenfalls an.

    Ich lege meine Hand auf seine Wange und er dreht seinen Kopf ein wenig um die Innenseite meiner Hand zu küssen.

    Ich gehe mit meinem Daumen über sein blaues und lilanes Auge und er zuckt leicht zusammen.

    "Es tut mir leid", sage ich immer noch traurig.

    "Warum hast du eigentlich deine Freunde rausgeschmissen, Yuna? Du brauchst sie doch. Das sehe ich", fragt er mich plötzlich und entfernt meine Hand sanft von seiner Wange.

    "Dein Vater", sage ich kaum hörbar.

    "Was hat mein Vater damit zu tun?", fragt er verwirrt.

    "Zuerst hat er mir zugeflüstert, dass wenn ich nicht gesagt hätte, dass ich mit dir zusammen ziehe, du tot gewesen wärst.
    Und dann hat er mir noch gesagt, dass ich meine Freunde aus meinem Leben schicken soll oder er wird ihnen schreckliche Dinge antun. J-jungkook. Ich wusste nicht was ich machen soll. Mein Herz ist in Stücke gerissen die Beiden so zu sehen", sage ich, während eine Träne hinunter kullert.

    "Er hat was! Dieser Bastard", sagt er laut und ballt seine Hände zu Fäusten.

    "Ich vermisse sie, Jungkook. Ich brauche sie. Alle beide", flüstere ich schwer.

    Er streicht sanft über meine Haare.

    "Ich werde sehen, was ich tun kann", erklärt er und nimmt mich in den Arm.

    Wir verharren einige Minuten in dieser Position bis er sie wieder löst.

    "Nochmal zu Jin", sagt er auf einmal.

    Verwirrt sehe ich ihn an.

    "Es ist gut, dass du nicht mehr mit ihm zusammen bist", erklärt er.

    "Warum?", frage ich immer noch verwirrt.

    "Es gibt viele Dinge über ihn die du wahrscheinlich nicht weißt und auch nicht wissen willst", sagt er ernst.

    Dinge, die ich nicht wissen will?

    "Liebst du ihn noch?", fragt er ernst.

    "Er hat mich verletzt und mit einem gebrochenen Herzen zurück gelassen", erkläre ich.

    "Das beantwortet nicht meine Frage", sagt er emotionslos.

    "Nein", sage ich.

    Lüge.

    "Ich glaube ich gehe mal schlafen. Ich bin sehr müde", versuche ich schnell vom Thema abzulenken und stehe auf.

    Er packt mich plötzlich an meinem Arm und zieht mich mit Schwung zurück aufs Sofa.

    Geschockt sehe ich ihn an.

    "Was soll das!", frage ich.

    Er lehnt sich langsam immer näher zu mir.

    Ich tue es ihm gleich und sehe dabei tief in seine Augen.

    Er sieht abwechselnd in meine Augen und auf meine Lippen, was mich auf meine Unterlippe beißen lässt.

    Unsere Gesichter sind nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt.

    Kurz bevor sich unsere Nasenspitzen berühren, stoppe ich.

    Was passiert hier?

    Ich schließe meine Augen langsam und spüre wenige Sekunden später seine weichen Lippen auf meinen.

    Ich küsse ihn sanft und vorsichtig zurück.

    Dieser Kuss fühlt sich anders an, als die in dieser einen Nacht.

    So echt.

    Ich fahre mit meiner Zunge über seine Lippen und spüre seine Wunde und wie er zusammen zuckt.

    Er legt langsam eine Hand an meine Wange und vertieft den Kuss ein wenig.

    Was mache ich hier überhaupt?

    Jungkook übt gerade ein wenig Gewicht auf mich aus um mich mit dem Rücken aufs Sofa zu legen, als plötzlich jemand laut an der Tür klopft.

    Ich löse den Kuss sofort und sehe ihn an.

    Verärgert sieht er mich zurück an.

    "Wer muss um diese Uhrzeit genau jetzt hier klopfen?", sagt er sauer und steht auf um zur Tür zu gehen.

    Er öffnet die Tür.

    "Was ist, Jackson?", fragt er genervt.

    "Woher weißt du überhaupt, dass wir hier sind?"

    Jackson gibt ihm keine Antwort, sondern schubst ihn ein bisschen nach hinten um so in das Apartment zu gelangen.

    Er kommt direkt auf mich zu.

    "Was fällt dir eigentlich ein? Wie kannst du Chaerin soetwas antun! Sie weint ununterbrochen wegen dir!", schreit er mich an.

    "Jackson. Es ist nur zu ihrem besten!", sage ich so ruhig wie möglich.

    Ich habe keine Lust mehr mich die ganze Zeit rechtfertigen zu müssen.

    "Ich habe keine Ahnung wie ich sie verdammt noch einmal trösten soll! Und das alles wegen dir!", schreit mich Jackson weiter an und kommt näher.

    Jungkook stellt sich schnell vor mich.

    "Jackson, komm mal runter. Sie hat es nur für deren Wohl getan! Außerdem, wenn sie doch so traurig ist, solltest du dann nicht bei ihr sein und nicht hier?", fragt Jungkook emotionslos.

    "Sie hat mich weggeschickt als sie ihre Wutanfälle bekommen hat", sagt Jackson genervt.

    "Du hast sie genau dann alleine gelassen? Bist du bescheuert! Chaerin ist unberechenbar wenn sie sauer ist", schreie ich nun Jackson an.

    "Darum geht es doch jetzt eigentlich gar nicht! Sie war immer für dich da und das ist dein Dank dafür?", schreit er mich nun an.

    "Wag es nicht sie noch einmal anzuschreien!", sagt Jungkook schließlich wütend und ballt seine Hand zu einer Faust.

    "Und was wenn doch?", provoziert Jackson Jungkook.

    "Du bist so ein Bastard!", schreit Jungkook sehr sauer und reißt seine Hand aus meiner.

    "Nein! Jungkook!", versuche ich ihn aufzuhalten, doch da hat er Jackson bereits eine verpasst.

    Jackson stauchelt ein wenig zurück und sieht zu Boden.

    Seine Haare verdecken sein Gesicht.

    Geschockt sehe ich zuerst zu Jackson und dann zu Jungkook.

    "Komm runter, Jungkook. Bitte. Es ist alles gut", versuche ich ihn zu beruhigen und streiche sanft über seinen Arm.

    Doch er schlägt meine Hand sofort weg und entfernt sich von mir.

    Jackson sieht nun wieder nach oben und seine Augen sind dunkler.

    Er stürmt plötzlich auf Jungkook los und schlägt ihn ebenfalls einmal heftig.

    Ich schreie kurz auf, als Jackson noch einen Hieb nachsetzen will, doch ich stelle mich schlussendlich dazwischen.

    "Hört auf ihr Idioten!", schreie ich sie an.

    "Verpiss dich aus meiner Wohnung, Jackson", sagt Jungkook sauer und hält seine Hand an seine Wange, wo er getroffen wurde.

    Jackson geht langsam in Richtung der Tür und sieht nocheinmal zurück.

    "Sie braucht dich genauso sehr wie du sie brauchst, Yuna", sagt Jackson bevor er schließlich das Apartment verlässt.

    Ich drehe mich schnell zu Jungkook und stelle mich vor ihn.

    Er atmet schwer schnell ein und aus.

    Ich schlinge schnell meine Arme um seine Hüfte und drücke mich feste an ihn.

    Ich höre sein Herz rasen.

    Als er mich nach einigen Sekunden immer noch nicht zurück umarmt, löse ich mich von ihm.

    Sein Herzschlag hat sich normalisiert und ich sehe in sein trauriges Gesicht.

    "Tut es sehr weh?", frage ich besorgt und sehe auf die rote Stelle auf seiner Wange, wo er getroffen wurde.

    "Nein", sagt er emotionslos und drückt mich ein wenig weg von mir.

    Dann dreht er sich und geht schnell in das Schlafzimmer, wo er die Tür hinter sich zuknallt.

    Ich stehe noch einige Zeit wie angewurzelt alleine im Wohnzimmer, bis ich ihm folge.

    Ich klopfe locker an seine Tür und als er nicht antwortet, drücke ich die Türklinke nach unten.

    Die Tür lässt sich jedoch nicht öffnen.

    "Jungkook..", flüstere ich durch die Tür.

    Keine Antwort.

    Ich seufze tief ein und begebe mich in die Küche.

    Ich mache mir solche Sorgen um ihn.

    Wegen Kleinigkeiten.

    Wieso?

    -------------

    Habe einfach immer noch 'nen Ohrwurm von Sorry for my english haha


    Oops Sorry for my English
    Sorry for my English
    museun mari piryohae
    Oh oh oh oh
    Sorry for my English
    Sorry for my English
    geunyang sinnage heundeureo
    Oh oh oh oh
    (ღ˘⌣˘ღ) ♫・*:.。. .。.:*・







    19
    Ich lehne mich an die Theke und überlege, bis mir eine Idee kommt.

    Ich suche die gesamte riesige moderne Küche ab und finde schließlich es ich suche.

    Ich stelle eine Tasse auf die Theke und befülle sie mit heißem Wasser.

    Danach lege ich einen Teebeutel hinein und lasse den Kamillentee ziehen.

    Meine Mutter hat mir damals immer Kamillentee zur Beruhigung gemacht und vielleicht hilft es ihm auch.

    Nach wenigen Minuten ist der Tee fertig und ich nehme die Tasse vorsichtig in meine Hände.

    Ich begebe mich wieder zu der Tür zu dem Schlafzimmer und klopfe erneut sanft dagegen.

    "Jungkook? Ich habe Tee für dich gemacht", sage ich ruhig.

    Immer noch keine Antwort.

    "Ich kann dir nicht helfen, wenn du mich nicht zu dir lässt", sage ich sanft.

    Stille.

    "Ich stelle den Tee einfach vor die Tür", seufze ich und stelle die Tasse auf den Boden.

    Rückwärts gehe ich einige Schritte von seiner Tür zurück, doch es passiert immer noch nichts.

    Ich beschließe schließlich in das andere Schlafzimmer zu gehen und mich umzuziehen.

    Ich öffne meinen Koffer und richte den Kleiderschrank ein, der sich in dem Zimmer befindet.

    Danach ziehe ich mir ein kurzes Top und eine kurze Hose zum Schlafen an.

    Bevor ich mich ins Bett lege, begebe ich mich erneut vor seine verschlossene Zimmertür.

    Die Tasse mit dem Kamillentee ist weg.

    Ich atme tief ein und lehne mich gegen die Tür.

    Mit meinem Rücken gegen die Wand rutsche ich zu Boden und winkle meine Beine an.

    Ich schlinge meine Arme um meine Beine und lehne meinen Kopf gegen die harte Tür.

    Schließlich fallen meine Augen zu.

    Mein Körper ist von einer Gänsehaut überzogen, da der Boden aus Marmor ziemlich kalt ist.

    Kurz bevor ich einschlafe, rüttelt die Tür kurz und öffnet sich einen Spalt.

    Ich halte meine Augen geschlossen.

    "Unmöglich", höre ich seine Stimme leise sagen und die Tür öffnet sich komplett.

    Ich beschließe weiterhin so zu tun, als würde ich schlafen.

    "Du bist unmöglich, Yuna", flüstert er und ich spüre seine Hand an meiner Wange.

    Ich kann sogar sein Lächeln spüren.

    "Wie süß sie aussieht wenn sie schläft", kichert er und legt eine seiner Hände plötzlich unter meine Kniekehlen und die andere unter meinen Rücken.

    Er hebt mich langsam und vorsichtig hoch und bringt mich in einen Raum.

    Er legt mich sanft auf ein weiches Bett und legt sich dicht hinter mich.

    Jungkook bewegt sich hektisch, sodass das gesamte Bett wackelt.

    Was zur Hölle macht er?

    Ich höre das metallische Geräusch wie von einem Gürtel und das Geräusch von Stoff.

    Dann höre ich den Aufprall eines Gegenstands auf dem Boden.

    Hat er sich gerade ausgezogen?

    Er wackelt erneut und hebt meine Beine an, um schließlich die Bettdecke sorgfältig über mich zu legen.

    Wieso ist er nur so süß?

    Er schaltet das Licht aus und kuschelt sich von hinten an mich.

    Er legt einen Arm um mich.

    Seine Hand bewegt sich auf einmal unter mein Top.

    Schnell entferne ich seine Hand von mir.

    "Du bist wach?", raunt seine Stimme in mein Ohr.

    "Ja", sage ich leise.

    "Ich wollte nur deinen Bauch fühlen. Denk nichts falsches", lacht er leicht.

    Ich taste nach seiner Hand und führe sie wieder zu meinem Bauch.

    "Spürt man irgendwas?", fragt er.

    "Nein. Du hast doch gesehen wie klein unser Baby noch ist", kichere ich leise.

    "Man kann ja nicht wissen", kichert er ebenfalls und streicht mit seiner Hand sanft über meinen Bauch.

    Ich schließe meine Augen wieder und genieße seine Berührungen auf meiner Haut.

    Ich spüre seinen ruhigen warmen Atem in meinem Nacken.

    Plötzlich zieht er mich zu sich, damit ich meinen Kopf auf seine Brust lege und er einen Arm um mich legen kann.

    "Jungkook?", frage ich sehr leise.

    "Ja, Süße?", antwortet er sofort.

    "Kann ich dich eine Sache fragen?", frage ich unsicher.

    "Ja", antwortet er.

    Ich atme tief ein und nehme all meinen Mut zusammen ihn zu fragen.

    Auch wenn ich Angst vor seiner Reaktion habe.

    "Warum ist es gut, dass ich nicht mehr mit Jin zusammen bin?"

    Zunächst erhalte ich keine Antwort.

    Er bewegt sich ein wenig unter der Bettdecke und seine Beine berühren meine kurz.

    "Das ist eine lange Geschichte", erklärt er und versucht somit das Thema zu ändern. "Du solltest schlafen gehen, Yuna."

    "Jungkook", sage ich ernst und hebe meinen Kopf, sodass unsere Gesichter nur wenige Zentimeter voneinander entfernt sind.

    Er seufzt kurz.

    "Es ist keine schöne Geschichte", warnt er mich vor und ich nicke verständnisvoll.

    "Also es war ungefähr vor einem Jahr, als ich das alles herausgefunden habe.
    Damals habe ich auch schon Drogen genommen, aber nie so oft und in so vielen Mengen wie jetzt. Früher habe ich die Drogen immer von Jackson bekommen und an einem Tag habe ich mitbekommen, wie auch Jin Drogen von ihm bekommen hat", erklärt er und beginnt somit seine Erzählung.

    Jin?

    Er hat auch Drogen genommen?

    Vor einem Jahr war ich doch noch mit ihm zusammen.

    Er hat mir alles verschwiegen?

    "Jedenfalls war mir Jin nicht ganz geheuer und ich habe unsere Jahrelange Freundschaft in Frage gestellt. Schließlich wusste er auch, dass ich Drogen nehme.
    Also habe ich ihn ein wenig ausspioniert und herausgefunden, dass er dich betrügt mit seiner jetzigen Freundin", erklärt er weiterhin emotionslos.

    Er hat mich betrogen?

    Die ganze Zeit über?

    "Als ich ihn zur Rede gestellt habe, hat er mir gedroht, meinem Vater und dir von meinem Drogenproblem zu erzählen. Also habe ich dicht gehalten. Trotzdem habe ich ihn dafür gehasst und tue es immer noch. Wie kann man jemanden wie dich betrügen? Einfach nur abartig", beendet er seine Erzählung und mir läuft eine Träne über die Wange und ich schluchze.

    "Hey, Kleines. Weinst du etwa?", fragt er mich sanft.

    Er nimmt mein Gesicht in seine Hände und lächelt mich leicht an.

    "Bitte wein nicht", sagt er und wischt meine Träne weg.

    Danach gibt er mir einen Kuss auf die Stirn.

    Schnell schlinge ich meine Arme um seinen Hals und drücke ihn gegen mich.

    "Du solltest dich ausruhen", sagt er schließlich. "Wir wollen doch, dass es ihm oder ihr gut in dir ergeht."

    "Du hast Recht. Gute Nacht, Jungkook", flüstere ich und kuschel mich noch mehr an ihn.

    Aus unerklärlichen Gründen fühle ich mich bei ihm sicher.

    "Gute Nacht, Kleines", flüstert er ebenfalls und wir beide fallen ins Land der Träume.

    20
    Ich wache am nächsten Morgen auf, da der Raum hell erleuchtet ist.

    Die Sonne scheint durch die Vorhänge und wirft Schatten auf den Boden.

    Ich drehe mich um und öffne meine Augen.

    Mein Herz setzt aus.

    Er ist weg.

    Geschockt setze ich mich auf und sofort bilden sich Tränen in meinen Augen.

    Ich fahre mir verzweifelt mit der Hand durch die Haare und springe auf.

    Ich renne in die Küche.

    Nichts.

    Ich renne ins Wohnzimmer.

    Auch keine Spur von ihm.

    Ich suche jedes einzelne Zimmer ab, doch er ist nirgends zu finden.

    "Jungkook!", schreie ich durch das Apartment, doch ich erhalte keine Antwort.

    "Das kann nicht wahr sein. Nein", schreie ich aufgebracht.

    Ich begebe mich mit wackligen Beinen zurück in das Schlafzimmer, als mir etwas auffällt.

    Seine Klamotten liegen nicht mehr umher und grundsätzlich ist alles aufgeräumt.

    Sein Schrank ist ein Spalt weit offen und ich stelle mich davor, um ihn komplett zu öffnen.

    Wo gestern noch mehrere Kleidungsstücke hingen, hängt kein einziges mehr.

    Meine Tränen laufen weiterhin ununterbrochen über meine Wangen.

    Ich gehe langsam in die Küche und sehe keine persönlichen Gegenstände mehr von ihm.

    Nichts.

    Die Wohnung ist wie ausgestorben und so steril.

    Ich setze mich auf einen Barhocker und mache mir einen Tee.

    "Vielleicht ist er auch nur arbeiten gegangen. Mit all seinen Sachen. Mach dir keinen Kopf, Yuna", rede ich verzweifelt mit mir selbst.

    "Er wird schon wieder auftauchen. Und solange bleibe ich einfach hier", sage ich traurig und trinke meinen fertigen Tee.

    Ich sehe auf die Uhr an der Wand.

    16:39 Uhr.

    Es ist schon fast Abend?

    Warum habe ich solange geschlafen?

    Warum hat Jungkook mich nicht geweckt?

    Ich beobachte die Uhr eine Weile und sie bleibt auf derselben Uhrzeit stehen.

    Die Uhr ist stehen geblieben.

    Ich zücke schnell mein Handy und sehe auf dessen digitale Uhr.

    16:43 Uhr.

    Diese scheint wenigstens richtig zu funktionieren.

    Mit einem Seufzer mache ich mir etwas zu essen und setze mich danach auf das Sofa, welches ich zur Tür gerichtet habe.

    Falls er zurück kommt, verpasse ich es nicht.

    Ich schalte den Fernseher ein und schaue irgendeine Reportage.

    Ich merke wie ich langsam wieder müde werde und schließlich einschlafe.

    ;-;

    Ich werde von dem lauten Klingeln meines Handys geweckt.

    Ich nehme mein Handy in die Hand und nehme den Anruf an.

    "Yuna", höre ich Jungkooks raue Stimme und er atmet schwer.

    "Jungkook? Was ist los! Wo zur Hölle bist du?", schreie ich verzweifelt durch den Hörer.

    "Ich brauche deine Hilfe, Yuna", flüstert er hektisch.

    "Was ist denn los, Jungkook? Du machst mir Angst", sage ich traurig.

    "Komm schnell zur verlassenen Fabrik in Gangnam! Beeil dich!", sagt er schnell und legt auf.

    Ohne nachzudenken, springe ich auf und ziehe mir schnell etwas über.

    Ich habe nichtmal Schlüssel.

    Ich schließe die Tür trotzdem schnell hinter mir und stecke mein Handy in meine Handtasche auf dem Weg nach unten.

    Gott sei Dank steht Jungkooks Auto hier und ich habe seine Autoschlüssel.

    Schnell steige ich ein und fahre zu dieser verlassenen Fabrik.

    Die Fahrt dauert nur wenige Minuten und ich parke das Auto eine Seitenstraße weiter.

    Ich renne über den Asphalt und man hört nur meine Schritte in der Stille.

    Dieses Viertel gefällt mir gar nicht.

    Ich stehe nun vor der verlassenen Fabrik und die Zäune, die eigentlich Leute daran hindern sollen hinein zu gelangen, stehen offen.

    Ich schleiche mich hindurch und gehe zum Eingang.

    Ich höre zahlreiche Stimmen aus dem Inneren und vor dem Eingang stehen einige Autos, deren Scheinwerfer noch an sind.

    Ich öffne die Tür und stehe in Mitten einer Menschenmasse.

    Aber nirgends sehe ich Jungkook.

    Ich dränge mich an den Menschen vorbei, die ausgelassen eine Party veranstalten zu scheinen.

    Ich suche so gut es geht nach Jungkook.

    Ich werde schließlich fündig, doch es ist nicht Jungkook.

    Es ist Jin.

    Er steht direkt vor mir und küsst das Mädchen, das letztens ebenfalls im Park war.

    Ich gehe näher zu Jin und tippe ihm auf die Schulter.

    Jin unterbricht den leidenschaftlichen Kuss mit dem Mädchen und sieht sich zu mir um.

    "Jin. Wo ist Jungkook?", frage ich ihn kalt.

    "Woher soll ich das wissen?", fragt er genervt.

    "Jinnie, wer ist die kleine?", fragt das Mädchen zickig.

    "Niemand", sagt er schlicht.

    Ich sehe sie mir genauer an.

    Sie hat einen riesigen Bauch.

    Sie ist auch schwanger?

    "Was siehst du mich so an?", fragt sie mich zickig.

    "Es ist wichtig, Jin!", schreie ich ihn an.

    "Da hinten irgendwo", sagt Jin und zeigt in eine undefinierbare Richtung.

    "Willst du wissen von wem ich ein Kind austrage?", fragt das Mädchen begeistert.
    "Von Jinnie!"

    Was?

    Jin wendet sich wieder diesem Mädchen zu und küsst sie erneut.

    Ich kann mir das nicht ansehen.

    Erst hat er mich betrogen und dann schwängert er sie auch noch.

    Ich gehe ungefähr in die Richtung, in die Jin gedeutet hat und komme tatsächlich an einer Tür an.

    Tränen laufen ununterbrochen über meine Wangen.

    Warum weine ich?

    Sie sah aus, als wäre sie schon im achten Monat.

    Also war das alles, während ich auch noch mit ihm zusammen war.

    Es tut wirklich weh.

    Ich öffne die Tür und stehe in einem Raum ohne Fenster.

    "Yuna", höre ich Jungkook sagen.

    Ich drehe mich schnell in die Richtung aus der seine Stimme kam und sehe ihn an.

    Die Tränen schießen mir in die Augen.

    Er liegt zusammen geschlagen auf dem Boden.

    Neben ihm sind Chaerin und Jackson, beide an ein Rohr gefesselt.

    "Oh Gott! Was ist passiert?", frage ich hektisch und knie mich vor Jungkook.

    Was ist hier passiert?

    Warum sind sie alle gefesselt?

    "Yuna. Pass auf", sagt Jungkook schmerzerfüllt und ich werde plötzlich von hinten gepackt und von ihm weggezogen.

    Ich wehre mich und schlage um mich so gut es geht.

    "Nein! Tut ihr nichts! Sie ist schwanger", sagt Jungkook verzweifelt und versucht sich vom Boden abzustützen, was ihm nicht gelingt.

    Ich werde auf der anderen Seite angekettet und ein mir unbekannter Mann steht vor mir.

    "Gut gemacht", höre ich plötzlich eine mir bekannte Stimme.

    Das ist nicht wahr.

    Jungkooks Vater kommt in den Raum mit einem Grinsen auf den Lippen.

    "Vater!", fragt Jungkook geschockt.

    Er schafft es sich ein wenig abzustützen, doch sein Vater stemmt einen Fuß auf seinen Rücken und drückt ihn somit schmerzhaft zu Boden.

    "Was wollen sie! Lassen sie uns gehen!", schreit Chaerin und rüttelt an den Fesseln, sodass das ganze Rohr wackelt.

    "Kleine vorlaute Göre", sagt sein Vater und gibt ihr eine Backpfeife.

    "Sie Bastard! Fassen sie sie ja nicht noch einmal an!", brüllt Jackson Jungkooks Vater an.

    "Pass auf was du sagst, Freundchen", droht Jungkooks Vater ihm und hält ein Messer an seine Kehle.

    "Hier! Nimm die", sagt er plötzlich zu mir und legt eine Pistole direkt vor mich.

    Erschrocken drücke ich mich so nah es geht an die Wand hinter mir.

    "W-was soll ich damit?", stottere ich.

    "Erschieß ihn!", sagt Jungkooks Vater kalt.

    "WAS!", schreien wir alle gleichzeitig.

    "Erschieß Jungkook. Na los!", schreit er und zieht mich auf meine Beine.

    Er entfernt die Fesseln und legt gewaltsam die Pistole in meine Hand.

    Er lässt mich direkt auf Jungkook zielen.

    Ich schüttel mich und schlage erneut um mich und treffe seinen Vater mit meinen Ellenbogen im Gesicht.

    Daraufhin wird er sauer und schmeißt mich zu Boden.

    Er beginnt auf mich einzutreten.

    Er tritt mir mehrere Male heftig in den Bauch, woraufhin ich mich vor Schmerz winde.

    Ich höre verzweifelte Schreie von Chaerin, Jackson und Jungkook.

    "Alles muss man alleine machen. Aber danke, dass du mir die Ehre erweist, meinen Dreckssohn endlich ein für alle mal loszuwerden", sagt sein Vater aggressiv und lässt von mir ab.

    Ich versuche mich zu drehen und aufzustehen, doch ich habe zu wenig Kraft.

    Meine Hand liegt auf meinem schmerzenden Bauch und ich ringe nach Luft.

    Ich strecke meine Hand nach Jungkook aus, der es mittlerweile auf seine Knie geschafft hat.

    Das Blut läuft bereits sein Gesicht und seine Arme runter und er sieht seinen Vater sauer an.

    Sein Vater richtet den Lauf der Pistole direkt auf Jungkooks Stirn.

    Jungkook wehrt sich nicht und sieht seinem Vater nur emotionslos in die Augen.

    "Endlich bin ich dich los", lacht Jungkooks Vater und sein Zeigefinger bewegt sich zum Auslöser.

    Er drückt seinen Finger dagegen und ein lauter Knall ertönt.

    "NEIN!", schreie ich so laut es geht und schrecke auf.



    21
    Mein Atem ist unregelmäßig und viel zu schnell.

    Ich bekomme keine Luft und meine Hände sind am zittern.

    "Mmh? Yuna?", sagt Jungkook schläfrig neben mir, da er durch mein abruptes Aufschrecken wach geworden ist.

    "Oh Gott Jungkook! Du lebst", weine ich und umarme ihn so doll wie möglich.

    "Yuna? Was ist los? Was ist passiert?", fragt er mich besorgt, während er mit seiner Hand beruhigend über meinen Rücken streicht.

    "I-ich hatte einen Traum. Dein Vater hat uns alle gefangen genommen und wollte mich dich erschießen lassen. Schließlich hat er es selber getan und.. ", stottere ich und unterbreche mich selber mit einem Schluchzer.

    "Hey, Kleines. Es ist alles okay. Ich bin am leben, siehst du?", sagt er und löst die Umarmung um mich breit anzulächeln.

    "Ich dachte ich hätte dich verloren", weine ich weiter und presse mein Gesicht in meine Hände.

    "Du wirst mich nicht verlieren. Es war nur ein Alptraum", beruhigt er mich.

    Was wenn es irgendwann Realität wird? Was wenn es eine Vorwarnung war, Jungkook?", frage ich hysterisch.

    "Komm her. Ich kann dich nicht weinen sehen", sagt er schließlich und drückt mich fest an sich.

    "Da war die Freundin von Jin. Und sie.. und.. sie war auch schwanger. Im achten Monat. Von Jin", schluchze ich weiter.

    "Sie ist bestimmt nicht schwanger", beruhigt er mich.

    "Mach dir keine Sorgen, Yuna. Es war wirklich nur ein Traum", lächelt Jungkook mich mit seinem süßesten Lächeln an.

    Sein Lächeln beruhigt mich.

    Er merkt jedoch, dass ich immer noch nicht ganz bei der Sache bin, weswegen er plötzlich beginnt, Grimassen zu schneiden.

    "Was machst du?", kichere ich.

    "Wonach sieht es denn aus? Ich versuche dich zum Lachen zu bringen!", kichert er und fährt mit seinen Grimassen fort.

    Ich kann mein Lachen nicht länger zurückhalten und lache laut los.

    Jungkook grinst mich breit an.

    "Du hast ein schönes Lachen. Du solltest öfter lachen", lächelt er mich sanft an.

    Durch seine Worte höre ich plötzlich auf zu lachen und werde schüchtern.

    "Du brauchst nicht gleich schüchtern zu werden!", kichert er und nimmt mich wieder in den Arm.

    Ich lausche seinem Herzschlag, der ein bisschen schneller als normal ist.

    Warum pocht sein Herz so schnell?

    Ist er aufgeregt?

    Wir liegen einige Minuten so da, bis ich schließlich aufseufze.

    "Ich kann nicht mehr schlafen", stelle ich fest und sehe Jungkook an.

    Dieser hat seine Augen bereits wieder geschlossen und ist in einer sehr unbequemen Haltung eingeschlafen.

    Idiot.

    Ich stehe vorsichtig auf und befreie so seinen Arm von meinem Gewicht.

    Ich justiere die Bettdecke über ihm und verlasse leise das Schlafzimmer.

    Ich stelle mich in die Küche und beginne Frühstück zu machen, da wir heute arbeiten müssen.

    Ich sehne mich nicht unbedingt danach, wieder im Café aufzutauchen.

    Und wenn ich dem Monster dann auch noch das mit der Schwangerschaft erklären muss, rastet sie bestimmt komplett aus.

    Ich bereite das Frühstück vor bis ich schließlich einen Alarm aus dem Schlafzimmer vernehme.

    Sein Wecker klingelt also um halb acht.

    Das muss ich mir merken.

    Ich höre wie die Tür aufgemacht wird und kleine schwere Schritte, die über den Boden schleifen und vor der Küche Halt machen.

    Bevor ich mich umdrehen kann, schlingen sich zwei starke Arme um meine Hüfte.

    Ich erschrecke mich leicht und Jungkook legt sein Kinn auf meine Schulter.

    "Guten Morgen meine beiden Lieblinge", raunt er schläfrig in mein Ohr, was mir eine Gänsehaut verpasst.

    Während er das sagt, legt er seine Hände auf meinen Bauch und streicht sanft darüber.

    Ich drehe mich in seinen Armen um und er drückt mich ungewollt gegen die Theke.

    Erst jetzt realisiere ich, dass er nur mit einer Boxershort vor mir steht und seinen Oberkörper gegen mich lehnt.

    "Guten Morgen Sonnenschein", kicher ich, da er ziemlich verschlafen aussieht.

    Seine Haare stehen in alle Richtungen ab und er kann seine Augen kaum offen halten.

    "Süß", sage ich und kneife in seine Wangen, woraufhin er einen Schmollmund macht.

    "Wieso bist du schon wach?", fragt er immer noch mit seiner rauen Stimme.

    "Ich konnte nach meinem Alptraum nicht mehr einschlafen", erkläre ich und wende mich wieder dem Herd zu.

    "Warum hast du mich nicht aufgeweckt?", fragt er und setzt sich auf einen Barhocker.

    "Du sahst so süß aus, da wollte ich dich nicht aufwecken", erkläre ich und serviere ihm das Rührei.

    Er macht einen erstaunten Gesichtsausdruck und riecht kurzerhand an dem Rührei.

    "Das riecht wie das beste Rührei der Welt! Danke, Yuna", sagt er aufgeregt und klatscht in die Hände.

    Keine zwei Sekunden schlingt er es auch schon hinunter.

    Ich rette mir schnell etwas von dem Rührei und esse es auch.

    "Musst du heute arbeiten?", frage ich ihn und sehe ihm beim Essen zu.

    Er nickt.

    "Und du?", fragt er immer noch auf sein Essen fokussiert.

    "Ja", antworte ich.

    "Dann geh nicht. Du brauchst nicht mehr zu arbeiten, solange wir zusammen leben, ich verdiene schließlich sehr gut", erklärt er mir.

    "Danke für das Angebot, aber ich möchte nicht von dir abhängig sein. Ich hasse meinen Job zwar, aber wenigstens verdiene ich etwas", lächel ich.

    "Ich kaufe dir ab sofort alles was du brauchst", lächelt er zurück.

    "Nein, Jungkook. Das kann ich nicht annehmen!", lehne ich sein Angebot ab.

    "Du trägst unser Kind in dir. Dir muss es gut ergehen und dann schmeiße ich mein Geld wenigstens nicht zum Fenster raus, sondern verwende es für etwas nützliches", kichert er.

    Ich stimme ihm letztendlich doch zu und räume den Tisch ab.

    Danach begebe ich mich ins Badezimmer und stelle mich vor den Spiegel.

    Ich ziehe das Oberteil meines Pyjamas aus und stehe nur noch im BH vor dem großen Spiegel in dem riesen Badezimmer.

    Die Badezimmertür öffnet sich und Jungkook tritt ohne zu zögern herein.

    Hysterisch schreie ich auf und verdecke meinen Oberkörper.

    "Jetzt stell dich nicht so an. Es gibt nichts, was ich noch nicht gesehen habe", lacht er und stellt sich vor den Spiegel.

    Er hat sich mittlerweile etwas angezogen und nimmt seine Zahnbürste in die Hand.

    Ich ziehe mir schnell ein Oberteil an und merke, wie mein Gesicht warm und rot wird.

    "Du wirst ja schon wieder rot!", lacht Jungkook und putzt seine Zähne weiter.

    Ich schlage ihm spielerisch auf die Schulter, woraufhin er einen gespielt schmerzerfüllten Gesichtsausdruck macht.

    "Was ist denn eigentlich deine Aufgabe in deinem Job?", frage ich ihn, während ich meine Haare bürste.

    "Ich bin Chef von der Unterfirma meines Vaters. Bürokram und sowas", zuckt er mit den Schultern.

    "Ich kann es dir zeigen. Du kannst heute mitkommen und ich lasse dich für deine Arbeit krank schreiben", lächelt er mich an.

    Ich nicke sofort zustimmend.

    "Dann zieh dir mal etwas schickeres an", zwinkert er mir zu und geht in sein Schafzimmer, um sich umzuziehen.

    Hat er gerade gesagt, dass ich nicht schick aussehe?

    Jungkook kommt aus dem Schlafzimmer und mein Mund bleibt offen stehen.




    22
    Jungkook fährt mit seinem schwarzen Bugatti Veyron Supersport in eine Tiefgarage hinein.

    Er stoppt sein schandhaft teures Auto auf einem Parkplatz mit einem Schild, das mit 'Jeon' beschrieben ist.

    Er sammelt sein Handy und sein Tablet aus dem Handschuhfach zusammen und steigt aus.

    Ich rühre mich keinen Zentimeter.

    Aus irgendeinem Grund bin ich aufgeregt und nervös.

    Die Autotür auf meiner Seite wird schließlich geöffnet und Jungkook reicht seine Hand nach mir aus.

    "Willst du den ganzen Tag im Auto bleiben?", lacht er.

    Wie ein Chauffeur steht er vor der Autotür und wartet darauf, dass ich aussteige.

    Nach kurzem Zögern lege ich meine Hand in seine und er hilft mir aus seinem Auto auszusteigen.

    Ich trage High Heels und ein Kleid, da Jungkook meinte, dass ich schick aussehen muss.

    Und mit diesen High Heels ist das Aussteigen nicht einfach.

    Er schließt die Tür hinter mir und drückt einen Knopf auf dem Autoschlüssel.

    Das Auto macht ein Geräusch und ist somit verschlossen.

    "Kannst du meinen Schlüssel vielleicht einpacken? Sonst verliere ich ihn noch", grinst er und hält mir den Schlüssel hin.

    Ich nicke und stecke den Autoschlüssel in meine Handtasche.

    Jungkook greift nach meiner Hand und zieht mich hinter sich her.

    Gefühlt macht er riesige Schritte und ich tapse mit kleinen vorsichtigen Schritten hinter ihm her.

    "Jungkook. Nicht so schnell! Sonst knicke ich noch um", sage ich verzweifelt.

    Jungkook wird sofort langsamer.

    "Entschuldigung", lächelt er schüchtern.

    Wir betreten einen Fahrstuhl und Jungkook drückt auf Etage 33, woraufhin sich der Fahrstuhl bewegt.

    Durch die High Heels bin ich viel größer und damit fast so groß wie er.

    Ich stehe vor ihm, mit dem Rücken zu ihm und ich beobachte ihn im Spiegel.

    Er bemerkt den Spiegel offensichtlich nicht, denn er sieht an mir auf und ab, ohne es zu verstecken.

    Ich ziehe mein Kleid ein wenig runter und drehe mich zu ihm um.

    Er hat mich gerade wirklich abgecheckt.

    Schüchtern sehe ich ihn an und als sich unsere Blicke treffen, sehen wir beide zu Boden.

    Wir schweigen den Rest der Fahrt und der Aufzug bleibt schließlich auf Etage 33 stehen.

    Die Tür öffnet sich und Jungkook ergreift sofort wieder meine Hand und führt mich durch mehrere moderne Büros.

    Überall wird er von Leuten begrüßt und Jungkook erklärt mir alles mögliche.

    Die Firma seines Stiefvaters ist sehr angesehen in ganz Südkorea und hat sich auf die Produktion von Smartphones spezialisiert.

    Die Unterfirma, die von Jungkook geleitet wird, ist auf die Verbesserung spezialisiert und regelt außerdem Events, Werbungen und generell wie die Ware in den Medien erscheint.

    In jedem kleinen Büro fragen die Mitarbeiter ihn sofort um Hilfe oder stellen Fragen zum neuesten Modell.

    Jungkook lächelt fast ununterbrochen und konzentriert sich vollkommen auf seine Arbeit.

    Aber auch wenn er lächelt, sieht er nicht glücklich aus.

    "Und da vorne ist mein Büro", erklärt er mir und geht, immer noch langsam, voraus und zieht mich mit.

    Er legt seine Hand auf die Türklinke und öffnet die Tür.

    Er tritt in sein Büro ein und stoppt vor mir abrupt.

    Verwirrt lehne ich mich zur Seite um an ihm vorbeizuschauen.

    Meine Augen weiten sich.

    Auf seinem Bürotisch sitzt eine Frau, die wie eine Sekretärin aussieht.

    Sie trägt einen viel zu kurzen Rock und ihr Ausschnitt ist sehr tief.

    Sie trägt eine Brille und öffnet ihre Bluse, als Jungkook herein kommt.

    "Willkommen zurück", sagt sie mit einem verführerischen Grinsen und sieht Jungkook lustvoll an.

    Jungkook steht wie versteinert da.

    "Master? Kommen sie her~", sagt die Sekretärin mit einer verführerischen Stimme und zieht Jungkook schließlich an seiner Krawatte zu sich.

    Sie küsst ihn.

    Vor meinen Augen.

    Sie nimmt seine Hand und legt sie an ihre Brust.

    "Arschloch!", schreie ich, werfe ihn mit seinem Autoschlüssel ab und knalle die Tür zu.

    Ich höre noch eigenartige Geräusche aus dem Büro und renne los.

    Ich renne den Flur mit den Büros entlang, während Tränen meinen Wangen runter strömen.

    Ich stürme die Treppen hinunter und komme irgendwann im Erdgeschoss an.

    Ich renne aus dem Gebäude heraus und renne einfach weiter.

    Wieso tut er mir das an?

    Wieso wehrt er sich nicht gegen sie?

    Hat er mir alles nur vorgespielt?

    Ich renne durch die vollen Straßen Seouls und achte nicht darauf, wo ich hinrenne.

    Ich will einfach nur weg.

    Als ich gerade um eine Ecke biegen will, renne ich plötzlich in jemanden hinein.

    Die Person schreit hysterisch auf und wir beide fallen zu Boden.

    "Pass doch auf wo du hinläufst, blöde Fotz- Yuna!", schreit die Person.

    Ich sehe sie langsam an.

    "Chaerin. Ich- Ich..", weine ich.

    "Du was! Was willst du noch von mir?", schreit sie mich den Tränen nahe an und steht vom Boden auf.

    Ich weiß nicht was ich sagen soll und bekomme kein Wort heraus.

    "Chaerin? Was ist passiert?", höre ich Jacksons Stimme näher kommen.

    Ich richte meinen Kopf zu Boden und lege meine Hände vor mein Gesicht, sodass man ein lautes Schluchzen von mir hört.

    "Yuna?", fragt Jackson verwundert und setzt sich vor mir auf die Knie.

    "Ist alles okay? Was ist passiert? Geht es dir gut?", fragt sie mich und streicht behutsam über meinen Rücken.

    Ich schluchze nur weiter bis ich auf einmal hochgehoben werde.

    "Komm. Wir bringen dich nach Hause", sagt Jackson leise und trägt mich, während Chaerin voran geht.

    Warum helfen die beiden mir?

    Ich dachte sie hassen mich.

    ;-;

    Eilig betreten Chaerin und Jackson, mit mir auf den Armen, meine Wohnung.

    Der Duft meiner Wohnung lässt mich direkt so geborgen und warm fühlen.

    Jackson legt mich vorsichtig auf dem Sofa ab.

    "Was ist passiert?", fragt Jackson und setzt sich auf den Boden vor der Couch.

    "E-es tut mir so leid.. ", schluchze ich und setze mich auf.

    "Deine Entschuldigungen machen das Geschehene auch nicht wieder ungeschehen", sagt Chaerin sauer.

    "Ich hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen. Danke fürs herbringen, aber ich muss wieder gehen", sage ich schnell und wische meine Tränen weg.

    Ich stehe auf und will an ihnen vorbei, doch Chaerin schubst mich zurück aufs Sofa.

    "Du gehst nirgendwo hin", sagt sie mit einer Emotion, die ich nicht deuten kann.

    Der Klingelton meines Handys ertönt plötzlich und ich mache nicht denselben Fehler wie in meinem Traum.

    Ich gucke zuerst auf den Bildschirm und sehe, dass mich Jungkook anruft.

    Mehr Tränen fließen herunter, als ich an ihn denke.

    Ich sehe, wie er diese Sekretärin küsst.

    Ich sehe, wie er jetzt vermutlich Spaß mit ihr hat.

    Das alles spielt sich in meinem Kopf ab, sodass ich gar nicht bemerke, dass Chaerin und Jackson mit mir reden.

    "Hallo?", fragt Jackson und winkt mit seiner Hand vor meinen Augen.

    Ich sehe ihn emotionslos an und eine einzelne Träne rollt meine Wange hinab.

    "Was hat er getan?", fragt nun auch Chaerin.

    Verwirrt sehe ich sie an.

    "Was hat Jungkook getan?", fragt sie erneut.

    "Du kannst uns vertrauen, Yuna. Wir unterstützen dich doch", sagt Chaerin schließlich traurig und setzt sich neben Jackson.

    "Er hat.. ", beginne ich.

    Alle beide sehen mich gebannt an.

    "Er hat eine andere vor meinen Augen geküsst", schluchze ich und sehe zu Boden.





    23
    "Wie er hat eine andere geküsst?", fragt Jackson verwirrt.

    "Ich war auf seiner Arbeit und dann saß in seinem Büro eine halbnackte Sekretärin auf dem Tisch und hat ihn geküsst", weine ich.

    "Seid ihr ein Paar?", fragt Chaerin verwundert.

    "Was? Nein!", schluchze ich.

    "Wieso werde ich immer verletzt?", sage ich verzweifelt und stütze meinen Kopf auf meine Hände.

    Ich spüre wie Jackson mir zärtlich und beruhigend über den Rücken streicht.

    "Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ich- Ah!", unterbreche ich mich selbst mit einem schmerzerfüllten Ausdruck.

    Ich lege meine Hand auf die schmerzende Stelle an meinem Bauch.

    "Yuna? Was ist los?", fragt Chaerin besorgt und sieht auf meinen Bauch.

    "Ist was mit dem Baby?", fragt Jackson nun ebenfalls besorgt.

    "Nur ein kleiner Stich. Keine Sorge", sage ich lächelnd.

    Hoffentlich.

    "Bist du dir sicher?", fragt Chaerin mich ernst, woraufhin ich nicke.

    Es herrscht für kurze Zeit Stille im Raum.

    "Ich muss zu Jungkook", sage ich schließlich leise.

    "Wieso? Er hat dich schon wieder verletzt und du rennst ihm immer noch hinterher?", fragt Jackson ernst.

    Ich nicke.

    "Er braucht mich", lächel ich sanft.

    "So wie du ihn", lächelt Chaerin ebenfalls.

    "Na los! Geh schon", fordert sie mich auf und nach mehrmaliger Aufforderung verlasse ich schließlich meine Wohnung.

    Ich steige in mein Auto und starte den Motor.

    Ich sehe kurz in den Seitenspiegel und fahre dann auf die Straße.

    Die Lichter Seouls fliegen an mir vorbei.

    Ich habe mir ein Ziel gesetzt.

    Ich werde Jungkook aus seiner Sucht rausholen.

    Koste es was es wolle.

    ;-;

    Ich parke mein Auto vor dem Gebäudekomplex, in dem sich das Apartment befindet.

    Die Eingangstür des Hauses ist offen und ich begebe mich direkt in den Fahrstuhl.

    Ich atme tief ein und der Aufzug kommt auf Ebene 20 zum Stillstand.

    Die Türen öffnen sich und ich trete in den Flur.

    Ich begebe mich langsam vor die Tür des Apartments.

    Ich hebe meine Hand um dagegen zu klopfen, als sich die Tür plötzlich mit einem schnellen Ruck öffnet, bevor ich überhaupt klopfen kann.

    Erschrocken ziehe ich meine Hand sofort zurück.

    Die Tür hat sich mittlerweile komplett geöffnet und ich sehe zu der Person hoch.

    "Yuna!", schreit Jungkook erleichtert und nimmt mich sofort fest in seine Arme.

    Ich drücke mich fest an ihn.

    "Gott sei Dank! Ich dachte schon es ist etwas passiert. Ich habe mir solche Sorgen gemacht", flüstert er leise und umarmt mich noch fester.

    Ich vergrabe mein Gesicht in seinem Shirt und mache es somit nass.

    "Hey hey! Yuna? Ist alles okay? Was ist passiert? Wer hat dir etwas angetan? Wen muss ich schlagen?", fragt er besorgt und löst die Umarmung.

    Er nimmt mein Gesicht vorsichtig in seine Hände und sieht direkt in meine verheulten Augen.

    "Bitte. Vertrau mir", sagt er verzweifelt.

    "Ist was mit unserem Baby?", fragt er besorgt und sieht auf meinen Bauch, woraufhin ich nur meinen Kopf schüttel.

    Ich bringe kein Wort raus.

    Ich will ihn einfach nur umarmen und sagen, dass alles gut wird.

    Er öffnet seinen Mund um etwas zu sagen, schließt ihn jedoch sofort wieder.

    Er atmet tief ein.

    "Wegen vorhin? Du musst mir verzeihen, Yuna. Die Sekretärin hat mich geküsst und nicht ich sie. Ich habe sie sofort weg geschubst, aber du bist schon weggerannt. Ich bin dir noch gefolgt, aber ich hab dich aus den Augen verloren. Bitte glaub mir! Es ist nichts passiert. Ich habe sie von mir geschubst und bin dir hinterher, aber du warst zu schnell. Ich habe mir solche Sorgen gemacht, dass dir etwas passiert ist und du nicht mehr zurück kommst", sagt er traurig und streicht mit seinen Daumen leicht über meine Wangen.

    Er hat von selbst begonnen es mir zu erklären

    Ich musste ihn nicht einmal darauf ansprechen.

    Ich fühle mich schlecht, dass ich ihm nicht vertraut habe.

    "Es tut mir leid, Jungkook. Ich hätte nicht sofort wegrennen sollen. Ich hätte dir eine Chance geben sollen es zu erklären", flüstere ich und sehe beschämt zu Boden.

    "Es ist nicht deine Schuld. Ich hätte wahrscheinlich genauso reagiert", spricht er mir Mut zu.

    Mehrere Tränen kullern weiter über meine Wangen und tropfen von meinem Gesicht zu Boden.

    "Hey Süße", sagt er sanft und nimmt mich erneut in den Arm.

    Bei mir brechen plötzlich alle Dämme und ich weine ununterbrochen drauf los.

    "Es ist wirklich nicht so schlimm.. ", versucht er mich zu beruhigen, da er denkt, dass ich deswegen weine.

    "Ich habe sie sofort gefeuert", erklärt er und streicht über meinen Rücken, während er mich fester umarmt.

    Er hat sie sofort gefeuert?

    Wegen meiner Reaktion?

    "Das ist es nicht, Jungkook", weine ich beinah unverständlich in seine Schulter.

    "Ist doch was mit dem Baby? Geht es ihr oder ihm gut?", fragt er plötzlich sehr besorgt und löst die Umarmung.

    Er platziert eine Hand vorsichtig auf meinem Bauch.

    "Nein, das ist es auch nicht", sage ich leise und lege meine Hand auf seine auf meinem Bauch liegende Hand.

    "Hat dich jemand verletzt? Wen soll ich schlagen?", fragt er mit einem ärgerlichen Tonfall.

    "J-jin", stottere ich.

    "Lass ihn mich schlagen! Der Bastard hat es verdient", sagt Jungkook ernst und mit einem Mal nimmt er mich wieder in den Arm.

    "Mach das es aufhört weh zu tun, Jungkook", weine ich an seine Brust.

    "Bitte", flehe ich ihn schluchzend an.

    "Ich wünschte ich könnte dir all deinen Schmerz nehmen.. ", haucht er leise und streicht über meine Haare.

    Ich kann seinen Herzschlag hören.

    Er ist schnell und unkontrolliert.

    Warum schlägt sein Herz so schnell?

    Ist er so sauer?

    "Ich will nicht, dass mich Jin immer noch verletzen kann, aber immer wenn ich an ihn denke, schießen diese Bilder in meinen Kopf.
    Wie er mich süß anlächelt und im nächsten Moment mit einer anderen rummacht", weine ich und presse mich mehr an Jungkook.

    Und diese Bilder kommen immer und immer wieder hoch.

    Ich liebe ihn immer noch.

    Trotzdessen was er mir angetan hat.

    Ich kann einfach nicht glauben, dass ihm unsere Beziehung nichts bedeutet hat.

    Aber vielleicht bin ich auch einfach nur naiv.

    "Hilf mir Jungkook", schluchze ich.

    Ich spüre wie er die Umarmung langsam löst.

    "Nein. Bitte. Ich brauche diese Umarmungen", schluchze ich weiter.

    Er nimmt meine Arme, die um seine Hüfte geschlungen sind und entfernt sie sanft.

    Er nimmt mein Gesicht in seine Hände und legt plötzlich ohne Vorwarnung seine Lippen auf meine.


    -------------

    Gute Nacht Leuteee✨

    Fühlt euch alle von mir einmal fest geknuddelt٩(๑•◡-๑)۶ⒽⓤⒼ❤

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    Ich versuche mal morgen gegen 18:00 Uhr noch ein Kapitel hochzuladen٩(^ᴗ^)۶






    24
    Erschrocken reagiere ich zunächst nicht.

    Doch sobald ich es realisiere, küsse ich ihn ohne zu zögern sofort zurück.

    Seine Lippen fühlen sich so gut auf meinen an.

    Sogar mit den Wunden an seiner Lippe.

    Er küsst mich zärtlich und lässt mein Herz doppelt so schnell schlagen.

    Seine Hände sind an meinen Wangen platziert und meine Finger fahren leicht über seine muskulösen Arme.

    Zwischen den sanften Küssen sieht er mir tief in die Augen, atmet ein und presst seine Lippen erneut auf meine.

    Meine Hände wandern schließlich langsam durch seine weichen Haare, was seine Frisur zerstört.

    Er lächelt gegen meine Lippen und unterbricht den Kuss.

    Ich sehe zu ihm hinauf.

    Direkt in seine wunderschönen Augen, in denen ich mich verlieren könnte.

    Er lächelt mich breit an.

    Ich habe ihn noch nie so glücklich gesehen.

    Ich lege meine Hand auf seine Wange und drücke sein Gesicht weg von mir, sodass er mich nicht angucken kann.

    "Hör auf", flüstere ich leise und meine Wangen nehmen einen leichten Rotton an.

    "Womit?", fragt er verwirrt und ich lasse ihn immer noch nicht los.

    "Mich so anzulächeln", sage ich schüchtern und löse meine Hand.

    Er sieht mich sofort wieder an.

    "Was soll ich denn machen? Ich bin eben glücklich. Und das wegen dir", lächelt er erneut.

    Bei seinen Worten setzt mein Herz kurz aus.

    Was macht er mit mir?

    Was tun seine Worte mir an?

    Langsam stehe ich mich auf meine Zehenspitzen und komme seinem Gesicht somit näher.

    Ich lege meine rechte Hand an seine Wange und schließe meine Augen.

    Ich lege meine Lippen erneut sanft auf seine und er erwiedert den Kuss sofort.

    Seine Hände wandern zu meinen Hüften und er zieht mich ein wenig näher zu sich.

    Unsere Körper berühren sich und von Jungkooks Seite wird der Kuss plötzlich intensiver und verlangender.

    Er leckt über meine Lippen und ich öffne meinen Mund einen Spalt.

    Ich spüre wie seine Zunge beginnt mit meiner Zunge zu spielen.

    Ich muss leicht kichern und erwiedere den leidenschaftlichen Kuss.

    Jungkooks Hände wandern zu meinen Oberschenkeln und er drückt mich so nah es geht an sich, was mich dazu animiert, meine Beine um seine Hüfte zu schlingen.

    Er hebt mich mit Leichtigkeit hoch und bricht den Kuss nicht einen Moment.

    Meine Arme schlinge ich um seinen Hals und vertiefe den Kuss noch mehr.

    Eine meiner Hände wandert an seinem Nacken unter sein Hemd und über seinen Rücken.

    Jungkook drückt mich plötzlich mit dem Rücken gegen eine Wand und beginnt auf meinem Hals Küsse zu verteilen.

    Er lässt mich aufkeuchen und mein Atem ist unregelmäßig.

    Sein warmer Atem trifft auf meinen Hals und ich spüre jeden einzelnen Kuss noch intensiver.

    Ich lege meine Hände auf seine Brust und beginne sein Hemd aufzuknöpfen.

    Doch durch seine Küsse werde ich abgelenkt und ich kann mich nicht vollkommen auf das Öffnen der Knöpfe konzentrieren.

    "Probleme?", fragt er mit rauer Stimme gegen meinen Hals.

    "Halt die Klappe", sage ich gespielt sauer und schlage ihm leicht auf den Hinterkopf.

    Er kichert gegen meinen Hals, was mir eine Gänsehaut verpasst.

    Plötzlich saugt er stark an meinem Hals um seine blauen und lilanen Spuren auf mir zu hinterlassen.

    Mittlerweile habe ich sein Hemd bis zu seinen Abs geöffnet, während er weiterhin Knutschflecken an meinem Hals hinterlässt.

    "Diese Spuren sind die Zeichen dafür, dass du nur mir gehörst~", raunt Jungkook gegen meinen Hals.

    Mein Atem bleibt kurz stehen.

    Diese Worte.

    Nein.

    Ich bekomme plötzlich Panik und schüttel mich.

    Jungkook lässt geschockt meine Beine los und ich entferne sie von seiner Hüfte, sodass ich wieder stehe.

    Ich schubse ihn so schnell und stark wie möglich weg von mir.

    "Was zur Hölle? Was ist los, Yuna!", fragt mich Jungkook verwirrt und irgendwie frustriert.

    "Lass mich in Ruhe, Jin!", schreie ich ihn an und halte meine Hände an meine Schläfen.

    "Hey hey Yuna! Ich bins. Jungkook! Nicht Jin!", sagt Jungkook so ruhig wie möglich und kommt wieder näher.

    "NEIN! Geh weg! Fass mich nie wieder an, Jin!", schreie ich und schubse ihn erneut weg von mir.

    Langsam kollabiere ich zu Boden und falle auf meine Knie, mit meinen Händen immer noch an meinen Schläfen.

    Jungkooks starke Arme schlingen sich um meinen Körper und er setzt sich neben mich.

    Er zieht mich zärtlich auf seinen Schoß und streicht meine Haare aus meinem Gesicht.

    Meine Hände zittern ununterbrochen und er nimmt meine zerbrechlichen Hände in seine großen, männlichen Hände.

    "Es ist alles gut, Yuna. Jin ist nicht hier", beruhigt er mich und umarmt mich fest.

    "Es tut mir leid", entschuldige ich mich und drücke mich gegen ihn.

    Wieso, Jin?

    Wieso machst du mir mein Leben so zur Hölle?

    Wieso tauchst du immer wieder in meinen Gedanken auf?

    "Beruhig dich", flüstert Jungkook und drückt mir einen Kuss auf die Stirn.

    Er schlingt seine Arme mehr um mich, solange bis sich mein Herzschlag normalisiert hat und ich mich beruhigt habe.

    "Er scheint dich wirklich verletzt zu haben", sagt Jungkook leise mit einem traurigen Unterton.

    Ich nicke schüchtern und spiele mit seinen langen Fingern.

    Ich sehe ihm nicht in die Augen.

    Ich habe Angst, dass Jins Gesicht erneut auftaucht.

    Jungkook legt seine Hände an meinen Kopf und platziert einen Kuss an meinem Haaransatz.

    Er drückt mich an sich, sodass seine Nase in meinen Haaren verschwindet und er beruhigend dagegen atmet.

    Auch ohne Worte kann er mich beruhigen.

    Mit so einfachen Taten.

    Ich verschränke unsere Finger miteinander und er presst meine Hand sofort fest.

    Mit seinem Daumen streichelt er zärtlich über meinen Handrücken.

    Ich lächel leicht und beobachte unsere Hände.

    Wir verweilen noch einige Minuten in dieser Position, bis Jungkook mich plötzlich wie eine Braut hochhebt und mich wieder auf meine Füße stellt.

    Er blickt auf mich herab mit einem beruhigenden Lächeln.

    Bei seinem Anblick lächel ich auch ein wenig.

    "Sie lächelt wieder", kichert er schließlich.

    Ich nicke und sehe auf seine Hände, welche immer noch Wunden tragen.

    Jungkook bemerkt es und nimmt meine Hand in seine.

    Ich brauche ihn.

    Ich brauche seine Nähe und seine Berührungen.

    Was ist los mit mir?

    Ich werde plötzlich aus meinen Gedanken gerissen, als jemand an der Tür vom Apartment klingelt.

    Jungkook seufzt laut und bevor er sich überhaupt auf den Weg zur Tür machen kann, wird diese geöffnet.

    Sein Vater tritt in den Raum und sieht uns mit großen Augen an.

    Jungkooks Hemd ist immer noch halb geöffnet und seine Haare verwuschelt.

    Jungkook bemerkt den Blick seines Vaters und knöpft sofort sein Hemd zu und fährt sich mit der Hand durch die Haare.

    "Ist was, Vater?", fragt Jungkook emotionslos.

    "Ich wollte sehen, ob es unserem Gast gut geht", sagt er.

    "Geht es. Also kannst du jetzt wieder gehen. Ich habe alles unter Kontrolle", erklärt Jungkook und will damit seinen Vater abwimmeln.

    "Ich habe Yuna noch wichtige Informationen mitzuteilen", sagt Jungkooks Vater und zieht dabei eine seiner Augenbrauen hoch.

    "Was denn?", frage ich schüchtern und verstecke Jungkooks und meine verschränkten Hände hinter meinem Rücken.

    "Ich habe für dich deinen Job gekündigt. Du darfst nicht mehr arbeiten. Dem Baby soll es schließlich gut gehen", erklärt Jungkooks Vater aus dem Nichts.





    --------------

    Sollte ich eigentlich Hausaufgaben machen?
    Ja!
    Habe ich bock?
    Nein!

    Also gibt es hier ein neues Kapitel für euch✨




    25
    "Wie bitte!", frage ich geschockt.

    "Sie wissen ja gar nicht wie hart ich für meinen Job gearbeitet habe und sie denken sie können das einfach so zerstören!", schreie ich Jungkooks Vater an.

    "Ich erlaube dir nicht zu arbeiten!", schreit er zurück.

    Geschockt sehe ich ihn mit offenem Mund an.

    "Wer denken sie wer sie sind! Zu ihrer Information sie sind nicht mein Vater!", sage ich sauer.

    "Lass gut sein, Yuna", versucht Jungkook mich zu beruhigen und streicht über meinen Arm.

    "Er hat meinen hart erarbeiteten Job ruiniert! Ich werde doch nicht nur hier rumsitzen für neun Monate und nichts tun!", sage ich ärgerlich.

    "Damit musst du dich wohl abfinden. Jungkook besorgt dir alles was du brauchst", sagt sein Vater kalt und dreht sich um, um das Apartment wieder zu verlassen.

    Wie kann er einfach meinen Job kündigen?

    Jungkooks Vater stoppt jedoch kurz vor der Tür.

    "Ach ja, Jungkook. Morgen kommen Sunmi, Minho und Yusha hierher. Also sorg gefälligst dafür, dass es aufgeräumt ist!", sagt sein Vater noch und verlässt die Wohnung.

    Er knallt die Tür hinter sich zu.

    Minho?

    Wer ist das?

    Und was ist mit seinem Bruder Wonpil?

    "Es tut mir leid wegen deinem Job, Yuna. Es tut mir alles so schrecklich leid", sagt Jungkook traurig und seine Stimme bricht.

    Erschrocken sehe ich ihn an und lege meine Hand auf seine Wange.

    "Ist schon in Ordnung. Wir schaffen das gemeinsam", lächel ich ihn an, obwohl ich selber innerlich sterbe.

    Jungkook legt seine Hand auf meine und presst somit meine Hand mehr gegen seine Wange.

    Mit meinem Daumen streiche ich vorsichtig über eine Wunde an seiner Wange.

    "Ich hätte niemals auf die dumme Idee kommen sollen mit dir zu schlafen. Hätte ich bloß einmal in meinem Leben nachgedacht.
    Ich bin so ein Idiot. Jetzt habe ich dich in die ganze Scheiße hier mit reingezogen.
    In mein Leben, dass sowieso nichts wert ist", sagt Jungkook mit einer herzzerreißenden Stimme.

    "Jungkook. Hör mir zu, ja? Mir ist egal wo du mich hineingezogen hast, aber wir kommen hier entweder gemeinsam oder gar nicht raus. I-Ich..", stoppe ich meinen eigenen Satz.

    Ich liebe dich doch.

    "Du?", fragt Jungkook mit dem Blick zu Boden gerichtet.

    Meine Wangen färben sich rot.

    "Ich helfe dir hier raus", sage ich entschlossen.

    "Aber ich habe Angst, Jungkook", flüstere ich leise hinzu.

    Er nickt verständnisvoll.

    "Ich doch auch, Yuna", antwortet er traurig.

    Jungkook sieht mich mit einem leidenden Gesichtsausdruck an und streicht eine Haarsträhne hinter mein Ohr.

    "Danke, Yuna. Danke, dass du mir helfen willst und danke, dass du für mich da bist.
    Ich weiß nicht wieso, aber du machst mich zu einem besseren Menschen", lächelt er leicht.

    "Jungkook..", hauche ich leise.

    "Ich habe seitdem du hier bist kein einziges Mal geraucht, getrunken oder gekifft. Ich habe nicht mal daran gedacht. Du merkst es vielleicht nicht, aber du hilfst mir. Allein schon mit deiner Anwesenheit hilfst du mir", lächelt er mehr.

    "Und ich will es so fortführen. Ich will nicht, dass unser Kind einen Alkoholiker oder Drogensüchtigen als Vater hat.
    Ich möchte, dass es mich so liebt wie ich bin", sagt er sanft und sieht auf meinen Bauch.

    "Das wird es, Jungkook. Ich verspreche es dir. Unser Kind wird dich über alles lieben und dich als sein oder ihr Vorbild haben. Ihr werdet ein Herz und eine Seele sein. Ich freue mich, dass du dich ändern willst", lächel ich ihn breit an und lege seine Hand auf meinen Bauch.

    Sobald seine Hand auf meinem Bauch liegt, kann er sich sein Lächeln nicht mehr verkneifen.

    Er strahlt darauf los.

    "Ich muss mich außerdem noch einmal entschuldigen. Dafür, dass ich dich gebeten habe abzutreiben. Ich wusste, dass ich niemals ein guter Vater wäre.
    Außerdem wollte ich kein Kind in die Welt setzen, welches die selben Schmerzen erleben muss wie ich. Ich wollte nicht, dass ich der Vater bin. Da ich selber keine guten Erfahrungen mit meinem Vater habe, hatte ich Angst, dass ich mein Kind irgendwann auch so behandeln werde, wie ich behandelt wurde. Es liegt wahrscheinlich in meinem Blut", erklärt Jungkook mit trauriger Stimme.

    Tränen bilden sich in meinen Augen.

    Er vertraut mir so viel an.

    Er zeigt mir eine ganz andere Seite von sich.

    "Du wirst niemals wie dein Vater sein. Du wirst der beste Vater sein, den ein Kind sich wünschen kann und du und dein Vater seid komplett unterschiedlich. Unser Kind wird dich so sehr lieben. Es ist traurig, dass du das nicht realisierst", schluchze ich leicht.

    "Danke", bringt Jungkook nur heraus, bevor er mich erneut fest in die Arme nimmt.

    Ich umarme ihn zurück und er atmet gegen meinen Hals.

    Ich liebe dich, Jungkook.

    Warum bekomme ich diese Worte nicht heraus?

    Jetzt wo ich es realisiert habe, was ich für ihn empfinde, kriege ich trotzdem kein Wort heraus.

    Warum bin ich nur so schüchtern?

    Wir verweilen einige Momente in dieser Position, bis ich schließlich die Umarmung löse.

    "Wer ist Minho?", frage ich ihn aus dem Nichts.

    Diese Frage schwirrt mir schon die ganze Zeit im Kopf herum.

    Jungkooks Gesichtsausdruck verändert sich von traurig zu sauer.

    Er seufzt einmal.

    "Minho ist der Sohn von meinem Stiefvater", erklärt er kalt.

    Er scheint ihn nicht zu mögen.

    "Ist deine Mutter ebenfalls die Mutter von ihm?", frage ich neugierig.

    "Ja. Er ist übrigens dreizehn", erklärt er ohne jegliche Emotionen.

    "Und was ist mit Wonpil?", frage ich weiter.

    Jungkook ballt seine Hände zu Fäusten.

    "Ist doch egal, oder? Was hat es dich zu interessieren!", schreit er mich plötzlich an.

    Erschrocken davon, dass er mich auf einmal anschreit, trete ich einen Schritt verängstigt zurück.

    Jungkooks linke Hand ist gehoben und ich sehe sie an und dann wieder ihn.

    Er realisiert die Position seiner Hand und ändert sie sofort.

    "Es tut mir leid", sagt er traurig und dreht sich weg.

    So schnell es geht verschwindet er im Schlafzimmer und ich höre, wie er die Tür abschließt.

    Was ist gerade passiert?



    ------------

    This moment wenn ich nicht wusste, dass wir heute einen Latein Vokabel Test schreiben und ich einfach sowas von 'ne sechs haben werde haha xD Mein Blatt ist einfach leer😂

    26
    Ich öffne meine Augen langsam und starre an die Decke.

    Jungkook hatte sich eingesperrt und ist seitdem nicht mehr herausgekommen.

    Ich konnte nichts dagegen tun und habe mich schließlich ins Bett gelegt.

    Es war schon spät und ich muss eingeschlafen sein.

    Ich habe mir die ganze Zeit den Kopf darüber zerbrochen, was ich getan habe, dass er sich plötzlich so verhalten hat.

    Habe ich etwas Falsches gesagt?

    Ich runzle meine Stirn und sehe weiterhin im dunklen Raum umher.

    Verwirrt setze ich mich auf einmal auf.

    Ich wurde von wunderschönen Klängen geweckt.

    Musik?

    Woher kommt diese Musik?

    Ich schüttel meinen Kopf und lege mich wieder hin.

    Ich kuschel mich in die Bettdecke und schließe meine Augen.

    Die Klänge ertönen erneut.

    Das war keine Einbildung.

    Irgendjemand spielt hier Musik.

    Langsam setze ich mich wieder auf und sitze auf dem Rand des Bettes.

    Ich stehe leise auf und öffne die Tür des Zimmers.

    Ich schaue in den dunklen Flur und sehe, dass Jungkooks Zimmertür immer noch geschlossen ist.

    Die Klänge kommen aus dem Wohnzimmer.

    Auf Zehenspitzen schleiche ich mich den dunklen Flur entlang und entdecke ein kleines Licht, welches im Wohnzimmer angeschaltet ist.

    Ich höre schließlich eine Stimme.

    Jungkook?

    Die Musik kommt definitiv aus dem Wohnzimmer.

    Ich stelle mich nah an den Türrahmen zum Wohnzimmer, lehne mich an die Wand und blicke mit meinem Kopf vorsichtig um die Ecke.

    Was ich dann sehe lässt mich erstarren.

    Jungkook sitzt an einem Klavier und spielt ein Lied.

    Sein Rücken ist zur mir gewandt.

    Es klingt wunderschön.

    Ich beobachte ihn als er plötzlich beginnt zu singen.

    "urin bomi ogi jeone
    ttatteutagi jeone hanbeon bolkkayo
    urin nari balkki jeone
    modu jamdeureosseul ttae kkok mannayo

    sashireun nan neol baraboneun ge
    jikyeoboneun ge joa
    gamanhi unneun neol baraboneun ge
    geunyang jikyeoboneun ge pyeonhae
    babo gateun marijiman

    ni ape naseoneun ge duryeoweo
    niga nal ihae motandaedo
    gwaenchana gwaenchana
    ajik bomi ogikkajineun
    kkwaena nama isseunikka

    sashireun nan tto bomi oneun ge
    ttatteutaejineun ge shireo
    gamanhi unneun neol
    meolliseo bogiman haedo
    gaseumi arineunde
    babo gateun marijiman

    ni ape naseoneun ge duryeoweo
    niga nal ihae motandaedo
    gwaenchana gwaenchana
    ajik bomi ogikkajineun
    kkwaena nama isseunikka"
    (Before our Spring - Jonghyun)

    Jungkook senkt seinen Kopf und spielt langsam die letzten Töne auf dem Klavier.

    Er stützt seinen Kopf schließlich auf seinen Händen ab.

    Tränen laufen unkontrolliert über meine Wangen und mein Körper ist von einer Gänsehaut überströmt.

    Langsam und vorsichtig gehe ich näher zu Jungkook.

    Ich kann mein Schluchzen nicht unterdrücken und er dreht sich erschrocken um.

    "Yuna?", fragt er erschrocken und dreht sein Gesicht sofort wieder weg von mir.

    "Jungkook. Ich- Das war wunderschön", sage ich leise und sehe auf seine Hände, die immer noch auf den Tasten des Klaviers liegen.

    Er spielt eine kurze Melodie und reagiert nicht auf meine Aussage.

    "Es tut mir so unfassbar leid, Jungkook", weine ich.

    Ich brauche seine Nähe.

    Er nickt nur und sieht mit leeren Augen auf die Tasten des Klaviers.

    "Aber was ist mit Wonpil passiert?", frage ich so sanft wie möglich und lege meine Hand auf seine.

    Jungkook sieht mich nun zum ersten Mal richtig an.

    Seine Augen sind geschwollen und Tränen laufen über seine Wangen.

    Er weint.

    "Nein, Jungkook, bitte. Hör auf zu weinen. Ich bin doch hier. Du kannst mir alles anvertrauen und das weißt du, ja?", sage ich mit einer beruhigenden Stimme und nehme ihn fest in den Arm.

    Er schlingt seine muskulösen Arme sofort um meine Hüfte und schluchzt lauter.

    Mein Herz bricht in Stücke ihn so zu sehen.

    "Bitte erzähl mir was passiert ist, wenn du bereit bist", sage ich und eine Träne rollt meine Wange ebenfalls hinunter.

    Ich muss stark sein.

    Für ihn.

    Nur dieses eine Mal.

    "Er ist tot, Yuna. Er ist verdammt noch einmal tot und ich bin Schuld!", weint er in meine Schulter.

    "Mit Sicherheit ist es nicht deine Schuld", hauche ich leise und beiße auf meine Unterlippe, da ich meine Tränen zurückhalten muss.

    "Der einzige Mensch, der mir alles bedeutet hat, hat mich verlassen. Er hat mich alleine zurückgelassen! In diesem Drecksleben!", schluchzt er weiter und drückt mich noch mehr an sich.

    "Ssch..", hauche ich und streiche mit meiner Hand beruhigend über seine Haare.

    "Ich bin mir sicher, dass er dich über alles geliebt hat, Jungkook. Ich habe keine Zweifel daran", sage ich ruhig und streiche nun über seinen Rücken.

    Er zittert.

    "Warum hat er mich dann verlassen!", weint Jungkook weiter und seine Stimme bricht am Ende.

    "Was ist denn passiert, Jungkook?", frage ich vorsichtig.

    Jungkook löst die Umarmung und wischt sich die Tränen weg.

    Ich lege meine Hände an seine Wangen und wische seine Tränen ebenfalls mit meinen Daumen weg.

    Jungkook versucht sich zu beruhigen und ich setze mich neben ihn.

    Ich lege meine Arme um seinen Hals und drücke mich an ihn.

    "Mein- Mein Stiefvater. Er hat Wonpil schon immer schlecht behandelt. Er hat Wonpil dafür gehasst, dass er Schwul war und eine Beziehung mit einem Jungen geführt hat. Er wollte, dass Wonpil eine normale Beziehung mit einer Frau führt und irgendwann Mal Kinder bekommt, die dann seine Firma weiter führen könnten. Er war so besessen darauf, dass Wonpil diese Firma führen sollte und anschließend seine Kinder. Damals bin ich damit aufgewachsen zu sehen, wie mein Vater ihn geschlagen und misshandelt hat", schluchzt Jungkook und versucht so gut es geht, nicht zusammen zu brechen.

    Ich nehme seine Hand in meine um ihm ein Gefühl von Sicherheit zu geben.

    "Er log mich jedes Mal an, wenn ich fragte, warum er blutet oder warum er überall blaue Flecken hat.
    Ich habe ihn als eine lebensfrohe, glückliche Person in Erinnerung, die immer lächelte.
    Eines Tages, da..", erklärt er und kämpft Währenddessen mit den Tränen.

    "Ist okay, Jungkook. Erzähl es mir nur, wenn du dich bereit dafür fühlst. Aber vielleicht geht es dir besser, wenn du mit jemanden darüber redest", sage ich sanft und wische einige Tränen aus meinem Gesicht.

    "Letztes Jahr wollten wir beide zusammen von zu Hause abhauen, weil es immer schlimmer wurde.
    Also haben wir unsere Sachen gepackt, als meine Eltern auf der Arbeit waren.
    Mein Bruder brachte die beiden Koffer ins Auto und fuhr dann los.
    Mein Vater hat es jedoch mitbekommen und verfolgte uns mit seinem Auto. Wonpil wurde mit jeder Sekunde hektischer und fuhr in einen Tunnel. Das letzte an das ich mich erinnere war, das ich nach hinten sah, während ich mit Wonpil redete und sah, wie mein Vater mit seinem unseres traf.
    Wonpil verlor die Kontrolle und als ich aufwachte, lag ich auf der Straße.
    Ich wurde aus dem Auto geschleudert, genauso wie mein Bruder. Ich krabbelte zu ihm und er öffnete seine Augen", sagt Jungkook und die Tränen fließen langsam seine Wangen hinunter.

    Ich kann meine Tränen ebenfalls nicht zurückhalten und schluchze.

    Jedoch versuche ich ihn gleichzeitig immer noch zu beruhigen.

    "Seine letzten Worte, Yuna. Ich werde sie niemals vergessen. Ich sehe ihn jedes Mal vor mir, wenn ich daran denke.
    Ich habe sogar Alpträume davon", schluchzt er.

    Ich streiche beruhigend über seine Wange und wische seine Tränen weg.

    "Er sagte, dass ich ihm versprechen soll ein glückliches Leben zu führen und ihn niemals vergessen soll. Er starb noch am Unfallort und verließ mich für immer", haucht Jungkook leise und stützt seinen Kopf auf seine Hände.

    Tränen tropfen zu Boden.

    Ich finde nicht die richtigen Worte um irgendwas zu sagen.

    Es herrscht Stille und das Einzige was zu hören ist, sind unsere Schluchzer.



    ---------------

    So emotional˚‧º·(˚ ˃̣̣̥᷄⌓˂̣̣̥᷅ )‧º·˚

    *wischt sich schnell die Tränen aus dem Gesicht*

    Byee sehen uns morgen wieder♡

    *waves hand*




    27
    "Ich will nicht, dass du mich so siehst, Yuna. So schwach", flüstert Jungkook weinend.

    Ich umarme ihn fester.

    "Jungkook. Du bist nicht schwach. Deine Gefühle zu zeigen macht dich keineswegs schwach. Es zeigt nur, wie lange du stark warst. Du bist eben auch nur ein Mensch. So wie ich. So wie wir alle", erkläre ich ihm ebenfalls flüsternd.

    "Ich hatte gelernt nichts zu fühlen, Yuna. Aber jetzt wo du da bist, fühle ich mich plötzlich wieder so lebendig", haucht er leise und Tränen fließen immer noch seine Wangen hinunter.

    Mein Herz macht einen gewaltigen Sprung bei seinen Worten.

    "Du bist ein Mensch, Jungkook. Es ist normal etwas zu fühlen. Du hast immer etwas gefühlt, man kann es nicht kontrollieren oder abstellen. Du hast deine Gefühle nur so gut es geht versteckt und unterdrückt. Du hast alles in dich hinein gefressen und warst allein. Jetzt kannst du es endlich rauslassen. Ich werde immer für dich da sein und dir helfen, Jungkook. Ich verspreche es dir", sage ich und lächle ihn dabei an.

    Ich löse unsere Umarmung und sehe in seine verweinten Augen.

    Ich sehe ihn mit einem schmerzerfüllten Gesichtsausdruck an.

    Es tut mir so weh, ihn so zu sehen.

    "Danke", sagt er leise und seine Stimme bricht sogar bei so einem einfachen und simplen Wort.

    Ich lege meine Hände an seine Wangen und lächel ihn erneut dabei an.

    Langsam komme ich ihm näher und lege ohne zu zögern meine Lippen auf seine.

    Er erwiedert den Kuss sofort.

    Seine Lippen fühlen sich so weich und sanft auf meinen an.

    Ich kann mir ein kleines Lächeln nicht unterdrücken und öffne meine Augen wieder.

    Ich löse den kurzen Kuss und sehe schüchtern zu Boden.

    Wieso habe ich das gerade getan?

    Ich setze mich in Richtung des Klaviers und es herrscht Totenstille.

    Niemand von uns sagt etwas.

    Man hört nur leise Schluchzer von Jungkook.

    Da ich keine Worte mehr finde, lege ich meine Hände auf die Tasten des Klaviers und beginne sie zu spielen.

    Ich kann nur dieses einzige Lied spielen.

    Jungkooks Schluchzer hören kurz auf als wäre er erstaunt darüber, dass ich plötzlich Klavier spiele.

    Er sitzt neben mir und rückt ein wenig näher und sieht auf meine Hände.

    Ich atme kurz ein und beginne zu singen.

    "Nun-eul tteunda eodum sog na
    Simjang-i ttwineun soli nachseol ttae
    Maju bonda geoul sog neo
    Geobmeog-eun nunbich haemug-eun jilmun

    Eojjeomyeon nugungaleul salanghaneun geosboda
    Deo eolyeoun ge na jasin-eul salanghaneun geoya
    Soljighi injeonghal geon injeonghaja
    Niga naelin jasdaedeul-eun neoege deo eomgyeoghadan geol
    Ni salm sog-ui gulg-eun naite
    Geu ttohan neoui ilbu, neoigie
    Ijeneun na jasin-eul yongseohaja beoligien
    Uli insaeng-eun gil-eo milo sog-eseon nal mid-eo
    Gyeoul-i jinamyeon dasi bom-eun oneun geoya

    Chagaun bam-ui siseon
    Cholahan nal gamchulyeo
    Mobsi dwicheog-yeossjiman

    Jeo sumanh-eun byeol-eul majgi wihae nan tteol-eojyeossdeonga
    Jeo sucheon gae chanlanhan hwasal-ui gwanyeog-eun na hana

    You've shown me I have reasons
    I should love myself
    Nae sum nae geol-eoon gil jeonbulo dabhae."

    Ich lasse die letzten Klänge ausklingen und atme tief ein.

    Ich habe eine starke Verbindung zu diesem Lied.

    Jungkook umarmt mich plötzlich fest und ich bin zunächst etwas verwirrt.

    "Jungkook?", frage ich erstaunt.

    "Es war wunderschön, Yuna", schluchzt er.

    "Du und unser ungeborenes Baby machen mein ganzes Leben so viel erträglicher. Ich bin so überglücklich und froh, dass du in mein Leben gekommen bist", weint er wieder ein wenig.

    "Jungkook, bitte hör auf. Sonst muss ich auch wieder weinen", sage ich traurig.

    Seine Worte lösen so viele Gefühle in mir aus.

    Ich will ihn vor all dem Bösen beschützen.

    Ich habe hier nicht den starken, selbstbewussten 22 jährigen Jeon Jungkook in meinen Armen.

    Nein.

    Ich habe den zerbrechlichen und verletzten Jeon Jungkook in meinen Armen, der den Tod seines Bruders nie verkraftet hat.

    Der nie jemanden hatte, der ihn besonders hat fühlen lassen.

    Der nie jemanden hatte, der ihm zuhört oder hilft.

    "Ich habe die Geschichte mit meinem Bruder noch nie jemandem erzählt. Nicht Mal Taehyung oder den anderen Jungs. Du bist die erste Person, der ich meine Gefühle anvertraue. Was machst du mit mir, Yuna?", fragt er nachdem er die Umarmung gelöst hat.

    "Die Frage sollte ich dir stellen, Jungkook. Was machst du mit mir? Ich bin aus unerklärlichen Gründen so glücklich bei dir zu sein. Ich suche deine Nähe. In jedem Moment. Ich fühle mich bei dir sicher und ich weiß nicht warum", sage ich leicht verzweifelt.

    "Denkst du wirklich so über mich? Fühlst du wirklich so wenn du bei mir bist?", fragt er leicht erstaunt und irgendwie auch misstrauisch.

    Ich nicke.

    "Ich weiß, wie oft du verletzt wurdest. Ich würde dich niemals verletzen, Jungkook.
    Wir sind durch dieses Baby für immer miteinander verbunden und ich will für immer bei dir bleiben", lächel ich ihn leicht an und sehe dann hinunter auf meinen Bauch.

    Er legt vorsichtig seine Hand darauf.

    "Du musst viel Stress miterleben, mh?", fragt Jungkook plötzlich.

    "Was?", frage ich verwirrt.

    "Ssch! Ich rede gerade mit unserem kleinen Prinzen oder unserer kleinen Prinzessin!", kichert er leicht und wischt sich ein paar letzte Tränen weg.

    Mein Herz macht erneut einen Sprung.

    Ich liebe ihn so sehr.

    Wieso realisiere ich es erst jetzt?

    "Jungkook", sage ich entschlossen.

    "Ja?", fragt er und sieht direkt in meine Augen.

    Unser Blickkontakt macht mich plötzlich schüchtern und ich sehe schnell weg.

    Ich kann das nicht.

    Noch nicht jetzt.

    "Wünscht du dir ein Mädchen oder einen Jungen?", frage ich ihn.

    Er überlegt kurz.

    "Egal, was es wird, ich werde es über alles lieben. Für einen Mann ist es natürlich schön einen Jungen zu bekommen, da ich ihn besser nachvollziehen könnte. Andererseits wäre eine kleine Yuna auch super niedlich und ich würde sie, und dich natürlich auch, vor all dem Bösen dieser Welt beschützen. Letztendlich freue ich mich über beides", erklärt er mir mit so viel Enthusiasmus und grinst dabei dauerhaft.

    "Du wirst ein wunderbarer Vater", lächel ich ihn ebenfalls an.

    "Und du eine wunderbare Mutter", kichert er.

    Ich gebe ihm schnell einen Kuss auf die Wange und lächel.

    "Womit habe ich den verdient?", fragt er.

    "Du bist süß", sage ich schüchtern und stehe auf, während ich seine Hand in meine nehme.

    "Wo willst du hin?", fragt er mich erstaunt über meine Worte und mein plötzlich Aufstehen.

    "Wir sollten schlafen gehen. Erstens musst du morgen arbeiten und deine Mutter kommt mit Yusha und Minho und zweitens bin ich immer noch schwanger und mir ist ein bisschen unwohl", erkläre ich.

    Jungkook steht auf und nimmt mich plötzlich auf den Arm.

    Hysterisch schreie ich erschrocken auf.

    "Nicht wackeln, sonst lasse ich die teure Ware fallen!", lächelt er und legt mich ins Bett.

    Schnell legt er sich neben mich und ich kuschel mich an seine Brust.

    "Wegen deinem Job, Yuna. Es tut mir leid, dass mein Vater das getan hat. Aber weißt du? Ich habe keine Sekretärin mehr und wenn du willst könntest du meine neue Sekretärin werden. Dann könnte ich sogar während der Arbeit auf dich aufpassen und du bist zudem nicht von mir abhängig, da du viel Geld verdienen würdest. Mein Vater darf es natürlich nicht erfahren und-", sagt er doch ich unterbreche ihn mit einem sanften Kuss.

    "Liebend gerne", lächel ich und schließe meine Augen.

    Jungkook drückt mich näher an sich und kichert.

    Er küsst mich auf die Stirn.

    "Gute Nacht", flüstert er, doch ich bin bereits ins Land der Träume gefallen.



    --------------

    Da gefragt wurde, ob ich morgen noch einmal einen Lesetag machen kann, sage ich jetzt mal, dass es morgen wieder einen Lesetag geben wird.

    Dieses Mal von 10:00 - 15:00 Uhr (vielleicht auch nur von 10:00 - 14:00 Uhr)


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    Hab Mal eine Frage an euch Haha xD

    Ehm.. es gibt so einen Asiaten an meiner Schule und der guckt mich halt voll oft an und seine Freunde schubsen den auch manchmal in meine Richtung und soetwas halt ...

    Meine Freunde und meine Schwester sagen halt er würde bestimmt auf mich stehen, aber ich finde erstens, wenn er etwas von mir wollen würde, dann würde er doch auch mit mir reden und zweitens ... Ich will ja nichts sagen, aber der Typ hat sein Abi verkackt und hat es jetzt wiederholt bzw. ist noch dabei und demnach 20 Jahre alt.

    Warum sollte er also auf mich stehen!😂

    Was sagt ihr dazu?♡

    28
    Am nächsten Morgen werde ich von leichtem Gelächter geweckt.

    Ich öffne langsam meine Augen und kuschel mich mehr unter die Decke.

    Ich lege die Decke über meine Ohren und hoffe, dass das Gelächter aufhört.

    Ich welze mich umher und bemerke, dass Jungkook, mal wieder, weg ist.

    Typisch.

    Das Gelächter hört nicht auf und ich stehe schließlich langsam auf.

    Meine Augen weiten sich plötzlich und ich sprinte so schnell es geht aus dem Schlafzimmer.

    "Jungkook!", schreie ich und renne währenddessen ins Badezimmer.

    Ich stürme hinein und setze mich direkt vor die Toilette auf den Boden, um mich kurz danach darin zu übergeben.

    "Yuna? Wieso hast du- Alles okay!", höre ich Jungkooks Stimme immer lauter als er schließlich ebenfalls ins Badezimmer kommt.

    Er kniet sich schnell neben mich und nimmt meine Haare hastig in seine Hände.

    Er hält sie mir aus dem Gesicht und ich kann nicht aufhören mich zu übergeben.

    "Ist alles okay?", fragt Jungkook besorgt.

    "Offensichtlich nicht, Idiot!", sage ich augenverdrehend.

    "Es ist normal wenn eine Frau schwanger ist, dass sie sich übergeben muss. Keine Sorge", lächel ich schließlich.

    "Ich dachte schon es wäre etwas schlimmes. Also, dass es unserem Baby dadrin nicht gut geht", erklärt Jungkook weiterhin besorgt.

    "Es könnte öfter vorkommen, dass du mich so siehst", sage ich leicht schüchtern und ich verspüre endlich nicht mehr dieses Gefühl von Übelkeit.

    Jungkook nimmt meine Hände in seine und hilft mir hoch.

    "Ich möchte dich in allen Lebensumständen sehen, Yuna. Deswegen wohnen wir ja zusammen, oder?", lächelt er.

    Ich nicke kurz.

    "Ich möchte dir jemanden vorstellen, wenn es dir besser geht, okay? Am Besten ziehst du dich erstmal um und machst dich fertig", empfiehlt er mir und ich tue was er sagt.

    Er geht zurück ins Wohnzimmer und ich ins Schlafzimmer.

    Ich schlüpfe schnell in eine blaue Jeans und ein weißes Oberteil.

    Irgendwann werden mir diese Klamotten zu klein sein.

    Ich seufze kurz und nachdem ich meine Haare gerichtet habe und etwas Make-Up aufgetragen habe, verlasse ich das Schlafzimmer wieder und begebe mich ebenfalls ins Wohnzimmer.

    Als ich dort ankomme, sehe ich, wie Jungkook mit zwei Kindern im Arm auf dem Sofa liegt und sie zusammen im Fernseher 'Der König der Löwen' gucken.

    Verwirrt komme ich näher, bis Jungkook mich schließlich bemerkt.

    "Ah Yuna! Da bist du ja. Darf ich dir jemanden vorstellen?", fragt er mich sanft und steht auf.

    Das kleine Mädchen hält schüchtern seine rechte Hand fest und der ältere Junge steht links neben Jungkook.

    "Das ist Minho und das hier ist meine Cousine Yerin. Yusha hat keine Lust gehabt zu kommen, deshalb habe ich sie jetzt einfach mitgenommen. Das ist Yuna. Sagt Hallo!", lächelt Jungkook die beiden Kinder freundlich an.

    Mir wird ganz warm ums Herz als ich sehe, wie er mit den beiden umgeht.

    Der Junge namens Minho verbeugt sich und begrüßt mich.

    Das kleine Mädchen namens Yerin jedoch versteckt sich lieber und schlingt ihre Arme um Jungkooks Bein.

    Jungkook lacht leicht auf.

    "Yerin. Du brauchst nicht schüchtern zu sein! Yuna ist ganz nett", lächelt er sie beruhigend an.

    Ich bücke mich ein wenig zu ihr runter.

    "Hallo, Yerin. Ich freue mich dich kennen zu lernen", lächel ich sie an.

    Sie sieht mich einen Moment lang an und versteckt sich dann noch mehr hinter Jungkook.

    "Sei doch nicht so schüchtern, Yerin!", sagt Minho und schubst Yerin ein wenig, sodass sie kurze Zeit nicht mehr hinter Jungkook versteckt ist.

    "Heeeey!", sagt sie traurig und umklammert wieder Jungkooks Bein.

    "Minho! Lass deine Cousine, wenn sie nicht will", sagt Jungkook und sieht mich dann wieder an.

    "Sie braucht immer ein wenig Zeit, bis sie sich jemandem öffnet. Mach dir keine Sorgen. Es liegt definitiv nicht an dir!", grinst Jungkook mich an.

    "Wie alt sind sie noch einmal?", frage ich Jungkook.

    "Ich bin schon 13 Jahre alt!", meldet sich Minho zu Wort.

    "Und meine kleine Cousine ist neun Jahre alt!", kichert er und umarmt Yerin fest.

    "Wie süß", lächel ich sie an.

    "Habt ihr denn auch schon was gefrühstückt?", frage ich die beiden freundlich.

    Beide schütteln hastig den Kopf.

    "Dann mach ich uns wohl mal etwas zum Frühstück", grinse ich und gehe in die offene Küche, von der man ins Wohnzimmer schauen kann.

    Auf dem Weg dorthin nimmt Minho plötzlich meine Hand und folgt mir.

    "Willst du mir etwa helfen?", frage ich, woraufhin er hastig nickt.

    Ich setze ihn auf einer der Küchenplattformen ab, sodass er alles sieht.

    Jungkook folgt uns mit Yerin auf dem Arm.

    Er sieht Yerin von der Seite an als wäre sie das Einzige was wichtig ist auf dieser Welt.

    Jungkook setzt Yerin direkt neben Minho ab und beginnt mir zu helfen, das Frühstück zuzubereiten.

    "Ich kann das auch ohne deine Hilfe", kicher ich.

    "Ach ja? Und wie willst du dann an die Butter kommen? Mit deinen kurzen Beinen?", lacht er und zeigt auf ein Regal.

    Er zeigt auf das oberste Regal in einem der Schränke auf dem die Butter steht.

    Schnell versuche ich sie zu fassen, doch es gelingt mir nicht.

    "Kannst du mir bitte die Butter geben, Jungkook?", sage ich schüchtern und sehe zu Boden.

    Wieso musste er auch Recht haben?

    Jungkook beugt sich direkt über mich und gibt mir dann schließlich die Butter.

    "Gern geschehen", zwinkert er mir zu und beginnt dann, Pfannekuchen zuzubereiten.

    Minho und Yerin kichern und ich sehe sie verwirrt an.

    "Was ist denn so lustig?", frage ich erstaunt.

    "Ihr seid lustig!", lacht Minho.

    Yerin nickt und als ich sie ansehe, versteckt sie ihr Gesicht sofort in ihrem rosanen Plüschhasen, den sie im Arm hat.

    "Ich möchte den Film weiter gucken!", bettelt Minho schließlich und ich helfe ihm von der Theke hinunter.

    Er rennt sofort zurück zum Sofa.

    "Ich auch! Ich auch!", sagt Yerin und versucht selbstständig von der Theke zu klettern.

    "Pass auf!", sage ich und will sie aufhalten, als sie mich anschreit.

    "Nein! Jungkook!", schreit sie und weint beinah schon.

    Jungkook nimmt sie schnell auf den Arm und setzt sie auf dem Boden ab, wo sie sofort ebenfalls zurück zur Couch rennt und ich höre, wie der Film weiter abgespielt wird.

    "Ich glaube sie mag mich nicht", seufze ich.

    "Ach was! Sie ist einfach nur total schüchtern und das zu wirklich jedem. Mich kennt sie halt schon länger", erklärt Jungkook mir und widmet sich wieder den Pfannkuchen, die mittlerweile in einer Pfanne sind.

    Seine Worte können mich kein bisschen beruhigen.

    Ich kann nicht mit Kindern umgehen.

    Und ich trage gerade selber mein Eigenes aus?

    Was wenn mein Kind mich ebenfalls nicht mag und mich abstößt?



    29
    "Hör auf", sagt Jungkook ernst und guckt mich an.

    Erstaunt sehe ich ihn an.

    "Ich weiß worüber du nachdenkst und ich sage dir, denk gar nicht erst darüber nach!", sagt er ärgerlich.

    "Was?", frage ich immer noch verwirrt.

    "Hör auf zu denken, dass du keine gute Mutter wirst. Denn das wirst du. Da bin ich mir zu 100% sicher!", lächelt er mich an.

    "Was? Woher weißt du-?", beginne ich, doch er unterbricht mich.

    "Ich kann es dir ansehen", kichert er und widmet sich wieder seinen Pfannkuchen.

    "Ist es so offensichtlich?", frage ich ihn und Stelle mich direkt neben ihm um ebenfalls auf die Pfannkuchen zu sehen.

    Er nickt und sein Dauergrinsen auf seinen Lippen verschwindet immer noch nicht.

    Wenn ich so offensichtlich bin, warum sieht er dann nicht, dass ich ihn liebe?

    Ich betrachte ihn genauer von der Seite.

    Er sieht einfach perfekt aus.

    Er wäre der perfekte Mann.

    Oder sogar Ehemann.

    Wenn er hier so steht und die Pfannkuchen macht, wirkt es so als wären wir eine kleine glückliche Familie, die gerade ihr drittes Kind erwartet.

    Aber wir werden vermutlich niemals eine glückliche Familie werden.

    Nicht unter diesen Umständen und Vorraussetzungen.

    Er liebt mich ja wahrscheinlich nicht mal.

    "Minho! Yerin! Die Pfannkuchen sind fertig", ruft Jungkook und platziert die besagten Pfannkuchen auf dem Essenstisch.

    Minho und Yerin kommen schnell angerannt.

    "Und was ist mit dem Film? Wollt ihr den nicht vielleicht pausieren?", fragt Jungkook sie, bevor sie sich hinsetzen.

    Minho nickt und holt sich schnell die Fernbedienung um den Film zu pausieren.

    Yerin und Minho setzen sich nebeneinander an den Tisch und Minho nimmt sofort sein Besteck in die Hände und will sich einen Pfannkuchen schnappen.

    "Ah! Nicht so voreilig, Minho", lacht Jungkook und hält ihn ab.

    "Ladies first", sagt er dann und sieht zu mir.

    "Hm okay!", sagt Minho schulterzuckend und platziert dann einen Pfannkuchen auf Yerins Teller und dann schließlich auf meinem, worauf ich mich bedanke.

    Minho grinst mich breit an und nimmt sich schnell auch einen Pfannkuchen.

    "Hey! Und was wenn ich genau diesen haben wollte?", fragt Jungkook traurig.

    "Oh. Wirklich?", fragt Minho ihn ebenfalls traurig und mit großen Augen.

    "War nur Spaß, Kleiner", lacht Jungkook und wuschelt leicht durch Minhos Haare.

    "Und was sagt man bevor man beginnt zu essen?", fragt Jungkook mit angezogenen Augenbrauen als Yerin gerade in ihren Pfannkuchen beißen will und dann abrupt stoppt.

    "Guten Appetit", sagt sie schüchtern und sieht hinab.

    Wieso ist sie so süß?

    "Guten Appetit", sage ich und lächle sie an.

    Sie lächelt mich ebenfalls kurz an und isst dann ihren Pfannkuchen.

    Wenigstens hat sie mich kurz angelächelt.

    Wir machen Fortschritte.

    "Willst du nichts auf deinem Pfannkuchen drauf haben?", frage ich sie verwundert.

    Sie sieht mich an und scheint nicht ganz zu verstehen, was ich meine.

    "Ob du Nutella haben willst, will sie wissen!", kichert Minho, der sich gerade eine dicke Schicht Nutella auf seinen Pfannkuchen schmiert.

    Yerin sieht auf das Nutella und bekommt riesige und funkelnde Augen (genauso würde ich auch reagieren xD Hach Nutella ist einfach das beste was es gibt) und nickt schließlich hastig.

    "Ich möchte auch Nutella, Minho-ah!", sagt Yerin aufgeregt.

    "Lass deiner Cousine auch noch was übrig, ja?", sagt Jungkook und lächelt Minho dabei an.

    Minho schiebt das Glas mit Nutella daraufhin zu Yerin, welche sich auf den Stuhl kniet um das Nutella besser zu erreichen und es sich ebenfalls auf den Pfannkuchen schmiert.

    "Wohnst du jetzt zusammen mit Jungkookie?", fragt Minho mich mit vollgestopftem Mund.

    "Minho! Erst essen, dann reden", lacht Jungkook.

    "Außerdem darfst du kleiner Schlaumeier mich nicht Jungkookie nennen! Du bist viel jünger als ich", kichert Jungkook.

    Minho reagiert nicht auf seine Aussage und sieht mich nur weiterhin an und wartet auf eine Antwort.

    "Ja. Ich wohne jetzt zusammen mit Jungkookie", lache ich.

    "Jetzt fang du nicht auch noch damit an!", sagt Jungkook gespielt genervt.

    "Und warum bist du hier?", fragt mich Minho direkt.

    Weiß er nichts davon?

    "Sie hat etwas, was gerade in ihrem Bauch entsteht", erklärt Jungkook.

    "Eine Krankheit?", fragt Yerin schüchtern und sogar ein wenig traurig.

    "Nein!", lache ich.

    "Sie hat ein kleines Baby in sich, welches gerade entsteht", erklärt Jungkook weiter.

    "Ein Baby?", freut sich Minho.

    "Heißt das wir kriegen ein Geschwisterchen?", fragt Yerin unschuldig.

    "Oh Gott, nein! Das heißt, dass Minho Onkel wird und er eine Nichte oder einen Neffen bekommt", kichert Jungkook.

    "Wow!", sagen die beiden gleichzeitig und sehen mich begeistert an.

    "Ist es ein Mädchen oder ein Junge? Und wie heißt er oder sie? Ich werde der beste Onkel!", sagt Minho entschlossen und steckt sich ein weiteres Stück Pfannkuchen in den Mund.

    "Er oder sie hat noch keinen Namen, weil wir noch nicht einmal wissen, ob es ein er oder sie wird", kicher ich.

    "Ich möchte, dass es ein Mädchen wird. Dann können wir zusammen spielen!", sagt Yerin begeistert.

    "Nein! Ich will mit einem Neffen Fußball spielen!", sagt Minho und sieht Yerin verärgert an.

    "Niemand mag Mädchen!", sagt er auf einmal und streckt Yerin die Zunge raus.

    "Heeey! Jungkook! Minho hat mir die Zunge rausgestreckt!", sagt Yerin traurig.

    "Minho. Konzentrier dich bitte auf dein Essen und lass deine Cousine in Ruhe", sagt Jungkook ruhig und Minho hört sofort auf ihn.

    Er wird so ein toller Vater.

    "Warum sind die beiden heute hier? Musst du nicht eigentlich arbeiten?", frage ich Jungkook.

    "Eigentlich habe ich eher gestern Abend beschlossen Yerin mitzunehmen, weil Yusha ja nicht mitkommen wollte. Und damals habe ich angeboten, einmal in der Woche auf Minho aufzupassen und dafür habe ich dann frei. Sie haben gerade Ferien und meine Mutter musste heute morgen schnell weg, weswegen sie dich nicht begrüßen konnte", erklärt mir Jungkook und sieht auf meinen Teller.

    "Wieso isst du nicht?", fragt er mit einem besorgten Blick.

    "Oh? Ich hab mich wohl zu sehr ablenken lassen!", kicher ich und esse dann auch meinen Pfannkuchen.

    "Hast du schonmal 'der König der Löwen' geguckt, Yuri?", fragt Minho mich.

    "Sie heißt Yuna!", sagt Yerin patzig.

    Yerin hat sich sogar meinen Namen gemerkt.

    Ich muss leicht kichern.

    "Ja. Ich habe den Film schon ganz oft gesehen", erkläre ich Minho und er sieht mich begeistert an.

    "Weißt du dann auch was Hakuna Matata bedeutet?", fragt er mich.

    "Es heißt, die Sorgen bleiben für immer fern", lächel ich ihn an.

    Es stimmt.

    Wenn man mit Kindern zusammen ist, bleiben die Sorgen tatsächlich fern.

    Kinder interessiert es nicht, wie du aussiehst oder was deine Geschichte ist.

    Bist du nett zu ihnen, sind sie nett zu dir.

    Sie leben in ihrer eigenen kleinen fantasievollen Welt.



    ----------

    Gestern ist meine Freundin alleine zum Film gegangen (Der Bts Film nur mal so zur Info xD) Sie hat leider keine Freunde #sadlifeu

    Okay, also sie hat schon Freunde nh, aber nur mich und meine Schwester und noch eine andere Freundin, die auch ARMY ist.
    Macht der Satz Sinn? Keine Ahnung. Wir haben gerade 8:41 Uhr am Morgen und ich weiß nicht warum ich so früh wach bin.

    Jedenfalls wollte sie nicht alleine nach Hause gehen und hat mich gefragt ob ich sie vom Kino abholen komme. Sinn? Sie ist ja davor auch alleine dahin gegangen, also verstehe ich nicht warum ich sie nach Hause begleiten soll.

    Ich bin trotzdem hingegangen und wen sehen wir beide? Genau
    Den Asiaten aus meiner Schule, der 20 ist.

    Was mache ich? Erstmal zehn tausend Stalkerbilder von dem, weil der so handsome ist.

    Aber Sorry @Lena_ ARMY... Hab mich leider nicht getraut ihn anzusprechen. Vorallem weil er mit seinen Freunden da war
    ヽ(ー_ー )ノ






    30
    "Können wir nachher Fußball spielen, Jungkook?", fragt Minho mit einem bettelnden Unterton.

    "Wenn du aufgegessen hast, dann gehen wir gemeinsam in den Park, okay? Dann könnt ihr Yuna zeigen, wo ihr immer spielt", lächelt Jungkook ihn liebevoll an.

    Minho nickt und er und Yerin essen auf einmal schneller.

    "Nicht so hastig", lacht Jungkook.

    "Ich habe bald Geburtstag und werde 14! Bis dahin muss ich noch stärker werden und viel mehr essen", erklärt Minho Jungkook ernst.

    "Yuna!", sagt Minho patzig.

    "Oh ja, Entschuldigung. Was denn?", frage ich.

    "Willst du mit uns Fußball spielen?", fragt Minho aufgeregt.

    "Ich bin nicht so gut darin, aber natürlich. Warum nicht", kicher ich.

    "Aber dann bin ich alleine", schmollt Yerin.

    "Du spielst doch auch mit! Jungs gegen Mädchen", sagt Minho selbstbewusst.

    "Mädchen gegen Jungs!", antwortet Yerin sofort.

    Jungkook sieht mich an und wir beide beginnen zu lachen.

    Diese Kinder.

    "Fertig!", schreit Minho plötzlich auf und grinst Jungkook breit an.

    "Vielleicht solltest du erstmal deinen Mund waschen gehen", lacht Jungkook und zeigt auf Minhos Mund.

    Um seinen Mund ist ein wenig Nutella verteilt.

    Minho schmollt und will gerade aufstehen, als ich ihm das Nutella vorsichtig mit einem feuchten Tuch aus dem Gesicht wische.

    "Danke!", lächelt er mich breit an.

    "Können wir jetzt gehen?", fragt er aufgeregt.

    Jungkook lacht auf.

    "Zieht euch schonmal eure Schuhe an und wir räumen den Tisch ab", erklärt Jungkook und Minho ist blitzschnell aufgestanden.

    Yerin isst die letzten Stücke ihres Pfannkuchens und rennt ihm dann nach.

    "Sie sind so süß", sage ich und sehe Jungkook direkt an.

    "Genau wie du", sagt er schnell und gibt mir keine Chance darauf zu reagieren, da er aufsteht und die Teller in die Hand nimmt.

    Ich helfe ihm schüchtern und ich ziehe mit Schwierigkeiten meine Schuhe an, da mein Bauch ein wenig schmerzt, wenn ich mich beuge.

    "Ist alles okay?", fragt mich Yerin und steht direkt vor mir mit großen Augen.

    Ich nicke und wuschel leicht durch ihre Haare.

    "Ja klar, Süße. Danke", lächel ich und als ich meine Schuhe geschlossen habe und aufstehe, umarmt Yerin plötzlich mein Bein.

    "So kann ich aber nicht laufen, Yerin", kicher ich.

    Jungkook kommt ebenfalls um seine Schuhe anzuziehen und versucht gerade, Yerin ihre Jacke anzuziehen.

    "Yerin. Yuna kann so nicht laufen und dir wird draußen kalt. Also bitte lass los", sagt Jungkook freundlich und kniet sich zu ihr herunter.

    Yerin beginnt zu schmollen, lässt dennoch mein Bein los.

    Jungkook hilft ihr ihre Jacke anzuziehen und nimmt die Haustürschlüssel.

    Minho steht bereits im Flur des Gebäudes vor der Tür zu unserem Apartment.

    "Los! Los! Los!", sagt er immer wieder, was mich zum Lachen bringt.

    Jungkook schließt die Tür hinter uns und schließt sie ab.

    Yerin ergreift schüchtern meine rechte Hand und Minho meine linke.

    ;-;

    Die Kinder ziehen mich hinter sich her über einen großen Park.

    In dem Park laufen einige Menschen umher.

    Oftmals joggen sie oder gehen mit ihrem Hund Gassi.

    Yerin und Minho erklären mir, wo sie immer spielen und wir laufen auch an ihrer Schule vorbei.

    "Und da ist unser Fußballfeld!", schreit Minho, lässt meine Hand los und rennt auf das besagte Feld.

    Er rutscht beinah auf dem rutschigen Rasen aus, da es in der Nacht geregnet hat.

    "Pass auf!", sagt Jungkook besorgt.

    Er trägt eine Maske über seiner Nase und seinem Mund.

    "Wieso trägst du die eigentlich?", frage ich neugierig.

    Auf meine Frage hin nimmt er sie ab.

    Wieso guckt er mich so an und leckt dabei über seine Lippen?

    Ich fühle wie meine Wangen wärmer werden.

    Sein Gesicht ist so perfekt.

    "Naja. Ich bin immer noch Jeon Jungkook, der Stiefsohn einer der reichsten Geschäftsmänner in Südkorea und oftmals läuft überall Paparazzi rum. Ich will nicht erkannt werden, damit sie nicht diesen Moment zerstören können", lächelt er mich an und legt die Maske wieder über seine Nase und seine vollen Lippen.

    Ich nicke verständnisvoll und Minho legt den Ball auf den Rasen.

    "Jungkook und ich gegen dich und Yerin!", sagt er und zeigt dabei auf mich.

    "Die beiden Bäume sind unser Tor und die Pfosten da drüben begrenzen euer Tor", erklärt Minho schnell und Jungkook stellt sich hinter ihn.

    Ich stelle mich hinter Yerin und sie sieht den Ball an.

    "Eins. Zwei. Drei. Los!", schreit Minho und kickt den Ball nach rechts und rennt ihm hinterher.

    Yerin versucht sofort Minho den Ball wegzuschnappen, doch Minho weicht ihr durch einen schnellen Trick aus.

    Er läuft auf unser besagtes Tor zu und kurz bevor er es erreicht, spielt er den Ball zu Jungkook.

    Ich stelle mich schnell vor Jungkook und versuche ihn zu blockieren.

    Er rennt schnell und trickst mich aus.

    "Wie hast du das gemacht!", frage ich schockiert und er grinst mich nur an, während er aufs Tor zielt und schließlich auch trifft.

    Minho rennt mit einem Freudeschrei in Jungkooks Arme.

    "Das ist unfair! Ihr seid viel größer als ich!", schmollt Yerin.

    "Ach was! Größe hat nichts mit Geschick zu tun. Wir schlagen die beiden Jungs schon, okay? Wir werden gewinnen", muntere ich Yerin auf und es funktioniert tatsächlich.

    Sie sieht viel selbstbewusster aus und rennt nach Minhos nächstem Countdown direkt auf den Ball zu und trifft ihn sogar.

    Der Ball rollt vor das Tor und ich renne so schnell wie möglich zu ihm.

    Mein Vater hat damals viel Fußball mit mir und meiner Schwester gespielt.

    Damals als noch alles gut war.

    Ich erreiche den Ball und schieße schnell aufs Tor.

    Minho schmeißt sich vor das Tor, doch er bekommt den Ball nicht zu fassen und ich erziele somit ein Tor.

    Yerin rennt strahlend in meine Arme und schreit glücklich.

    "Nicht schlecht", lobt mich Jungkook und Minho rennt mit dem Ball schnell wieder zum Startpunkt.

    Ob der irgendwann auch mal müde wird?

    Beim nächsten Anstoß bekommt Jungkook den Ball und ich versuche erneut ihn zu blocken.

    Dieses Mal blocke ihn ihn jedoch unerwartet und er kann nicht mehr rechtzeitig stoppen, sodass er direkt in mich hinein läuft.

    Mit voller Wucht trifft er mich und ich schreie kurz auf.

    Wir fallen zu Boden auf den nassen Rasen, Jungkook auf mich.

    "Scheiße! Alles okay? Es tut mir so leid!", sagt Jungkook geschockt und stützt sich schnell auf seine Arme, sodass sein Gewicht nicht mehr auf mir liegt.

    Ich gebe zunächst eigenartige Geräusche von mir.

    "Yuna!", fragt Jungkook besorgt.

    Ich lache laut los und kann nicht mehr aufhören.

    "Du hättest dein Gesicht sehen sollen, als du in mich gerannt bist!", lache ich und weine schon fast vor Lachen.

    "Dein Ernst?", sagt er zunächst verärgert, doch als er mich dann anguckt, wie ich mich kaputt lache, muss er schließlich auch lachen.

    "Yaayy!", schreit Minho, der in der Zwischenzeit ein weiteres Tor erzielt hat.

    Yerin kommt zu uns gelaufen und lehnt sich kurzerhand auf Jungkooks Rücken.

    "Was soll das denn werden?", lacht Jungkook weiter und ich kriege mich vor Lachen immer noch nicht ein.

    "Gruppenkuscheln!", schreit Minho und springt plötzlich auf Jungkook, welcher dadurch wieder auf mich fällt.

    Jungkook stützt sich schnell wieder von mir ab, damit ich nicht zerdrückt werde.

    Seine Muskeln an den Armen sind angespannt und viele Adern kommen zum Vorschein.

    Yerin schlingt ihre Arme um Jungkooks Hals und drückt ihn fest.

    "Aww, wie niedlich", sage ich und bekomme mich langsam wieder ein.

    Jungkook richtet sich mit aller Kraft wieder auf und trägt nun Minho und Yerin auf seinem Rücken.

    Die Beiden schreien wie verrückt auf.

    Jungkook lässt sie wieder hinunter und hält mir seine Hand hin.

    Selbst seine Hand ist perfekt.

    Ich ergreife sie und er zieht mich wieder auf meine Beine.

    Ich lächel ihn breit an und er lächelt zurück.

    "Hast du dir weh getan?", fragt Yerin mich plötzlich mit großen Augen.

    "Nein. Alles ist okay", beruhige ich sie und streichel über ihre Haare.

    "Könntest ja nächstes Mal besser aufpassen, wo du hinläufst", sage ich vorwurfsvoll zu Jungkook.

    "Könntest ja nächstes Mal nicht versuchen, mich aus dem Nichts zu blocken", zwinkert er mir zu.

    Ich möchte gerade erneut kontern, als der Klingelton meines Handys erklingt.

    Verwirrt hole ich es aus meiner Jackentasche und sehe auf das erleuchtete Display.

    Was zur Hölle?



    --------------

    Also erstens @Lena_ ARMY Ich wohne in Köln xD

    Und zweitens
    Eine bestimmte Person wollte den Namen von dem Asiaten wissen und eine genaue Beschreibung zu ihm haben.
    Mal schauen was ich alles zu ihm erzählen kann ;D

    Name: Eryk
    Er kommt aus Vietnam
    Aussehen: Er ist seeeeehhrrr groß und breit gebaut, hat flauschige Haare (seeeeehhrrrrr flauschig Waahhh*-*) hat etwas dünklere Haut, schwarze Haare

    Uuuunnndd sieht aus wie ein Model (meiner Meinung nach HahaxD)

    Ich komme mir jetzt zwar voll komisch vor, aber wenn ihr genau wissen wollt wie der aussieht, kann ich euch meinen Insta Namen geben und euch dann ein Bild oder so schicken. Wenn ich das jetzt hier einfach so in ein Kapitel mit rein nehmen würde, wäre mir das ein wenig zu riskant😂 Hoffe ihr versteht was ich meine;)

    31
    "Wer ruft dich an?", fragt Jungkook verwirrt und versucht einen Blick auf den Bildschirm meines Handys zu erhaschen.

    "Meine Mutter", sage ich fassungslos.

    Wieso ruft sie mich an?

    Wieso genau jetzt?

    Genau jetzt, wo ich gerade ausnahmsweise mal glücklich bin?

    Sie hat mich seit gut einem halben Jahr nicht mehr angerufen.

    Was will sie?

    "Willst du nicht ran gehen?", fragt mich Jungkook verwirrt.

    Ich nicke zögerlich und drücke auf den grünen Anruf beantworten Button.

    Ich lege mein Handy an mein Ohr, jedoch ziehe ich es sofort wieder weg, da mir meine Mutter direkt ins Ohr schreit.

    "Was denkst du dir eigentlich, junge Dame! Warum kommt deine Schwester nach Hause und erzählt uns, dass du deinen Job gekündigt hast!", schreit sie mich durch den Hörer an.

    Ich habe total vergessen, dass meine Schwester auch in dem selben Café wie ich arbeitet.

    Sie hat jedoch eine höhere Stellung als ich und hat sich gut mit unserem Boss verstanden.

    Sie muss jetzt mitbekommen haben, dass ich gekündigt habe.

    Und obwohl meine Schwester älter ist als ich, wohnt sie noch bei unseren Eltern.

    Ich bin damals sofort ausgezogen, als ich die Möglichkeit dazu hatte.

    Nicht einen Tag hätte ich es dort länger ausgehalten.

    "Rede verdammt noch einmal mit mir, Kim Yuna!", schreit sie weiter.

    "Was soll ich denn sagen? Ist halt so", sage ich emotionslos.

    "Du kommst sofort nach Hause und erklärst mir das, Yuna! Und zwar sofort!", schreit sie weiterhin.

    "Ich komme nirgendwo hin. Ich bin alt genug meine eigenen. Entscheidungen zu treffen", erkläre ich kalt.

    "Willst du, dass ich dich suchen komme? Miyo macht sich Sorgen um dich. Sie hat mir erzählt, dass du auf einer Party warst und mit einem Mann abgehauen bist. Wer war dieser Mann? Dein Freund?", fragt sie sauer.

    Das ist einer der vielen Gründe, warum ich ausgezogen bin und mich immer mit meiner Mutter in die Haare bekommen habe.

    Sie will immer alles wissen und ist super neugierig.

    Und als würde sich meine geliebte große Schwester irgendwelche Sorgen um mich machen, nachdem was sie mir damals angetan hat.

    "Das geht dich gar nichts an, okay?", sage ich ebenfalls sauer.

    "Yuna? Können wir weiter spielen?", fragt Minho, der nun direkt vor mir steht mit dem Ball unter seinem Arm.

    "Gleich", wimmel ich ihn ab.

    "Wer redet da? Ein kleiner Junge? Wo bist du verdammt noch einmal?", fragt meine Mutter weiter.

    Jungkook zieht Minho schnell von mir weg, sodass er nicht weiter reden kann und meine Mutter es hört.

    "Ist noch was oder war das der einzige Grund weswegen du mich angerufen hast?", frage ich verärgert und genervt.

    "Was erlaubst du dir so mit mir zu reden? Ich bin deine Mutter! Du solltest respektvoll mit mir reden. Ich hole gleich deinen Vater!", schreit meine Mutter erneut.

    "Mach doch", sage ich kalt.

    "Es reicht! Ich fahre jetzt sofort zu deiner Wohnung und du öffnest mir verdammt noch einmal die Tür!", sagt sie sauer.

    "Ich bin nicht zu Hause", antworte ich emotionslos.

    "Wo bist du dann? Sag es mir sofort, junge Dame!", schreit sie noch lauter durch den Hörer und ich entferne mein Handy wieder von meinem Ohr.

    Ich sehe Jungkook Hilfe suchend an.

    Er sieht auf mein Handy mit einem ernsten Blick.

    Mit einer schnellen Bewegung reißt er mir plötzlich das Handy aus der Hand und hält es an sein Ohr.

    "Entschuldigen sie, Miss Kim. Yuna ist in guten Händen und es geht ihr gut. Wenn ich sie jetzt bitten darf sie in Ruhe zu lassen", sagt Jungkook emotionslos.

    "Jungkook? Ich-", er lässt sie nicht aussprechen, sondern legt eiskalt auf.

    Erstaunt sehe ich ihn an.

    Er legt mein Handy zurück in meine Hände und ich sehe zu ihm hoch.

    Er schenkt mir ein leichtes Lächeln.

    "Dankeschön, Jungkook", murmel ich leise und sehe zu Boden.

    "Nicht dafür. Wieso ist sie so gemein zu dir?", fragt er mich besorgt.

    "Ich weiß es doch auch nicht", seufze ich den Tränen nahe.

    "Miyo war schon immer das Lieblingskind meiner Eltern und meiner ganzen Familie.
    Sie hat alles erreicht, was von ihr verlangt wurde und ich war immer das schwarze Schaf, was zu unfähig für alles war.
    An mir wurde nur rumgemeckert und wenn sie jetzt herausfinden sollten, dass ich schwanger bin, dann kriege ich all diese schlechten Dinge erneut zu hören", erkläre ich traurig.

    "Warum weinst du?", fragt mich Minho aus dem Nichts und sieht zu mir hoch.

    "Ich weine nicht", lächel ich ihn gezwungen an.

    "Nicht weinen, Yuna!", sagt Yerin traurig und umarmt mein Bein erneut.

    Minho greift traurig nach meiner Hand und ich wuschel leicht durch seine Haare.

    "Es ist alles gut. Wirklich", sage ich.

    Jungkook legt seine Arme plötzlich auch um mich und umarmt mich somit.

    Wenn er mich so umarmt, dann kann ich meine Gefühle nicht mehr zurückhalten.

    Ich muss meinen Tränen dann freien Lauf lassen.

    "Jungkook. Bitte nicht", flehe ich ihn beinah schon an.

    Ich will nicht vor den Kindern weinen.

    Jungkook lässt mich auf meine Bitte hin sofort los und ich knie mich zu Minho und Yerin hinunter.

    "Dankeschön ihr beiden. Ihr habt mir wirklich geholfen", lächel ich sie nun ruhig an.

    Yerin beginnt plötzlich zu weinen und umarmt mich.

    "Oh nein. Yerin. Bitte nicht weinen! Es ist doch alles okay", kicher ich leicht.

    Minho gibt mir einen Kuss auf die Wange und umarmt mich dann auch.

    Sie sind zu süß.

    Ich umarme die Beiden zurück und sehe zu Jungkook hoch, der mich mit einem unglaublich breiten Lächeln ansieht.

    Wie ein stolzer Vater.

    Ich bin gerade so froh, dass er der Vater meines Kindes ist.

    Und auch, dass ich schwanger bin.

    Ich hätte mir nichts schöneres wünschen können.



    -----------
    Das Kapitel hätte schon vor einer halben Stunde draußen sein sollen, aber ich hab gedacht ich hätte es schon hochgeladen. Hab jetzt gerade erst gesehen, dass dem so nicht ist und deswegen kommt das Kapitel erst jetzt

    I'm so sorry: c

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    "Ich hab dich lieb, Yuna", sagt Minho und löst die Umarmung.

    "Ich dich auch", sagt Yerin und gibt mir einen kurzen Kuss auf die Wange.

    Ich lächel die beiden breit an.

    "Ich euch auch", kicher ich und stelle mich wieder normal hin.

    "Und jetzt müssen wir Mädchen noch gewinnen", grinse ich Jungkook an.

    Minho öffnet seinen Mund weit.

    "Jaaaa!", schreit er und rennt mit dem Ball einmal fröhlich im Kreis und stellt sich dann wieder in die Mitte des Feldes.

    Yerin rennt ihm schnell hinterher und beide lachen glücklich.

    "Fang mich doch, Jungkook!", schreit Minho über das Feld und rennt weg.

    "Aish! Diese Kinder", lacht Jungkook mit einem leidenden Gesichtsausdruck.

    Ich muss kichern und beginne Minho hinterher zu rennen, dicht gefolgt von Jungkook.

    ;-;

    Die Straße wird von Straßenlaternen beleuchtet und ich habe Minho an meiner linken und Yerin an meiner rechten Hand und wir laufen über den Bürgersteig zurück zu unserem Apartment.

    Es ist schon spät abends und wir biegen um die letzte Ecke zu der Straße, in der sich das Gebäude befindet.

    "Schlafen wir auch noch bei dir, Jungkook?", fragt Yerin schüchtern.

    "Eigentlich wollte euch Sunmi abholen", erklärt Jungkook und stoppt plötzlich abrupt vor uns, als wir den Gebäudekomplex beinah erreicht haben.

    "Jungkook? Ist alles okay?", frage ich verwirrt und sehe an ihm vorbei, als er mir keine Antwort gibt.

    Vor dem Gebäude läuft eine mir bekannte Gestalt herum.

    Was macht sie hier?




    --------------
    Zwar nur ein sehr kurzes Kapitel, dafür wird das andere wieder länger.

    .
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    OMG😂 Ich sterbe gerade!😂
    Ich war heute mit einer Freundin und meiner Schwester draußen und in der Nähe meiner Freundin wohnt ein Asiate (kenne aber nur seinen Nachnamen
    Also mit Nachnamen heißt er Kwon nur Mal so damit ihr bescheid wisst nh;) )
    Jedenfalls wohnt eine Freundin von meiner Freundin (wtf?) direkt gegenüber von dem.

    Dann sind wir halt vor dieses Haus gegangen (da wo halt die Wohnungen alle sind... Zu meinen Beschreibungen sagen wir jetzt mal nichts😂)
    Und haben angefangen zu tanzen.

    Als es dann aber angefangen hat leicht zu regnen hatten wir keinen Bock mehr und wollten da in der Nähe rum laufen.

    Gehen wir so kommt uns ein Asiate entgegen.

    Meine Freundin springt rum und sagt mir, dass das Kwon ist. (Ich selber habe den halt noch nie gesehen)

    Gehen wir dem so hinter her, stellt der sich irgendwo drunter und raucht erstmal.

    Wir die ganze Zeit hinter irgendwelchen Autos einen auf 007 am machen und stalken den so.

    Als der so mit Rauchen fertig ist geht der wieder in seine Wohnung und wir laufen dem halt hinter her und stellen uns so unter ein Dach gegenüber von seiner Wohnung. Da kann man halt direkt seinen Balkon sehen.


    Keine zehn Sekunden später kommt der wieder auf den Balkon und raucht schon wieder. Wir nur so 'tf?'

    Weil ich keine Hobbys habe, habe ich dann zu Idol getanzt, bei mega starkem Regen xD
    Und bin davor noch rumgelaufen (nur in einem Pullover) und habe 'Hope World' angemacht und mitgesungen.

    Er hat mich beim Tanzen gefilmt, jedenfalls haben meine Schwester und meine Freundin das gesagt. Und weil er so schlau ist hatte der dabei noch Blitz an.

    Dann hat mir meine Freundin erzählt, dass Kwon mal zu dieser einen Freundin von ihr gegangen ist (sind ja Nachbarn) und auf Englisch gefragt hat, ob ein Paket für ihn bei ihr abgegeben wurde.
    Anscheinend kann er also nur Englisch sprechen.

    Dann kamen wir auf die tolle Idee zu ihrer Freundin zu gehen, damit sie dann mit uns zu dem geht und fragt ob dieses Mal bei ihm ein Paket für sie abgegeben wurde.

    Dann sind wir halt dahin und haben uns zu dritt versteckt, während die Freundin von meiner Freundin gefragt hat ob er ein Paket für sie hat.

    Wir haben wirklich versucht nicht zu lachen, aber als er dann die Tür aufgemacht hat und sie dann nur so

    "Do you have a paket for me?"

    gesagt hat, bin ich so am sterben gewesen.

    Er hat uns natürlich gehört, hat selber auch angefangen zu lachen, bestimmt weil ich so ein richtig behindertes Lachen habe😂 und meinte dann so

    "What? A Paket?"

    "Yes a paket."

    Er geht so nach hinten und fragt seine Schwester ob da ein Paket ist. Sie so 'no', geht der wieder zur Tür.

    Ich denk mir so: man muss doch selber wissen, ob man ein Paket angenommen hat oder nicht.

    "No there isn't a paket for you."

    "No? Okay. Bye."

    "Bye."

    Er macht die Tür zu. Wir lachen alle noch lauter.

    Dann macht er so wieder Balkon auf und ich so

    "You don't have to be afraid! We don't stalken you!"

    Er macht direkt wieder Balkon zu und Jalousienen ganz nach unten.

    I knowww this english skills😏

    Okay wtf ging das jetzt lange😂

    Byeee~

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    Langsam nähere ich mich der Person, um genauer zu erkennen, ob sie es wirklich ist.

    Je näher ich komme, desto besser höre ich, dass die Person am fluchen ist.

    Und desto besser erkenne ich, dass sie es ist.

    "Chaerin?", frage ich verwirrt.

    Sie sieht mich direkt an.

    Ihre Augen sind geschwollen und ihre Wimperntusche ist unter ihrem Auge verwischt.

    "Yuna! Wo warst du?", weint sie und fällt mir in die Arme.

    Bevor ich antworten kann, unterbricht sie mich.

    "Ich habe zehntausend Mal geklingelt, aber niemand hat aufgemacht. Ich halt es einfach nicht aus. Ich halte es ohne Jackson einfach nicht mehr aus, Yuna. Ich brauche ihn", weint sie in meinen Armen.

    Jackson hat ihr damals nie erzählt, dass er Drogen vertickt hat, sodass das Ganze erst vor kurzem raus kam. Daraufhin hat sie ihn aus der gemeinsamen Wohnung geschmissen.

    Ich streiche ihr behutsam über den Rücken und versuche sie zu trösten.

    "Sshh.. Es wird alles gut, glaub mir.
    Wie wär's, wenn wir erstmal rein gehen und wir setzen uns aufs Sofa und du erzählst mir alles, okay?", sage ich ruhig.

    "Was ist los?", fragt Jungkook, der mittlerweile bei uns steht und nun die Kinder an den Händen hält.

    "Nicht du auch noch. Ich hasse es wenn Leute mich weinen sehen!", motzt Chaerin und versteckt ihr Gesicht in ihren Händen.

    "Warum weint das Mädchen, Yuna?", fragt Yerin und versteckt sich schüchtern hinter Jungkooks Bein.

    "Ich weine nicht. Meine Augen schwitzen nur", wimmelt Chaerin sie ab.

    "Du bist lustig", lacht Minho.

    "Das freut mich, Kleiner", antwortet Chaerin.

    "Kommt. Wir gehen rein", sagt Jungkook und wir folgen ihm.

    Er öffnet die Tür zu unserem Apartment und Yerin und Minho stürmen hinein.

    "Ich mache euch was zum Essen. Ich brauche aber eure Hilfe dabei", erklärt Jungkook Minho und Yerin, die sich mittlerweile wieder auf die Couch geworfen haben, um einen weiteren Film zu gucken.

    Ohne sich zu beschweren, laufen die beiden zur offenen Küche.

    "Dann könnt ihr fast ungestört reden", lächelt Jungkook mich an und folgt den kleinen.

    Ich kann nicht anders, aber muss selbst wie ein Idiot lächeln.

    Chaerin wirft mir einen angeekelten Blick zu.

    "Warum grinst du so blöd?", fragt sie mich.

    Ich höre sofort auf zu Lächeln und setze mich mit ihr zusammen aufs Sofa.

    "Egal. Erzähl mir alles. Ist noch irgendwas anderes passiert, nachdem das alles heraus gekommen ist?", frage ich sie besorgt.

    "Nein", stottert sie.

    "Aber ich halte es nicht ohne ihn aus. Eigentlich müsste ich total sauer auf ihn sein, weil er verdammt noch einmal mit Drogen gedealt hat, was ich auch irgendwie bin.
    Aber ich kann nicht mehr ohne ihn. Ich brauche ihn an meiner Seite. Er macht mich zu einem besseren Menschen, Yuna. Er war immer für mich da. Ich verstehe meine Gefühle selbst nicht mehr", weint sie und legt ihren Kopf auf meinen Schoß.

    Behutsam streiche ich durch ihre Haare.

    "Du liebst ihn, Chaerin. Das ist die einfachste Erklärung für dein Gefühlschaos", erkläre ich ihr sanft.

    "Denkst du ich bin zu weit gegangen, als ich ihn rausgeworfen habe?", fragt sie mich und setzt sich auf.

    Sie sieht mit ihren verweinten Augen direkt in meine.

    "Um ehrlich zu sein, finde ich, dass er es nicht anders verdient hat. Er muss mit den Konsequenzen rechnen. Er wird daraus hoffentlich lernen und du wirst ihm doch verzeihen, oder?", frage ich sie.

    "Natürlich. Ich kann nicht mehr ohne ihn leben", seufzt Chaerin und wischt sich ihre Tränen weg.

    "Lächerlich, ich weiß. Dabei wollte ich doch diejenige sein, die sich nicht so leicht auf jemanden einlässt. Und jetzt sieh uns an! Ich bin Hals über Kopf verliebt und du wohnst mit deinem besten Freund zusammen, bist schwanger von ihm und hast keine einzigen Gefühle für ihn", kichert Chaerin leicht.

    "Also um ehrlich zu sein..", murmel ich leise.

    "Yuna? Hast du mir was zu erzählen? Du bist doch nicht etwa..", sagt Chaerin mit immer leiser werdenden Stimme.

    Ich sehe schüchtern hinunter und nicke leicht.

    "In den!", fragt Chaerin geschockt.

    "Pscht! Sei nicht so laut, er kann dich vielleicht hören!", sage ich schnell.

    "Yuna! Wie kannst du dich in dieses Arschloch verlieben, das wollte, dass du euer Kind abtreibst!", fragt sie mich immer noch geschockt.

    Es geht ihr wieder gut.

    Sie ist wieder voll in ihrem Element.

    "Er ist überhaupt kein Arschloch", motze ich.

    "Ich störe ja nur ungern, aber das Essen ist fertig", unterbricht uns Jungkook aus dem Nichts und lächelt sanft.

    Ich erschrecke mich leicht.

    Wie lange steht er schon da?

    Chaerin und ich nicken und setzen uns an den Tisch.

    "Wir haben extra mehr gemacht, damit du auch mit uns essen kannst", lächelt Jungkook Chaerin an.

    "Wer bist du und was hast du mit dem alten Jungkook gemacht?", fragt sie geschockt und mit offenem Mund.

    Ich trete sie leicht mit meinem Fuß unter dem Tisch.

    "Aber danke", sagt sie schnell und beginnt zu essen.

    "Man sagt erst guten Appetit bevor man anfängt zu essen!", erklärt Yerin Chaerin.

    Chaerin guckt Yerin mit vollem Mund an und nickt.

    "Guten Appetit", lächelt Yerin dann und somit beginnen wir alle zu essen.

    "Geht es dir besser, Chaerin?", fragt Minho sie und ich sehe ihn erstaunt an.

    Woher kennt er ihren Namen?

    "Woher kennst du meinen Namen?", fragt Chaerin, was ich gedacht habe.

    "Jungkook hat uns von dir erzählt, während wir gekocht haben!", lächelt Minho.

    Chaerin sieht Jungkook mit einem misstrauischen Blick und angezogener Augenbraue an.

    "Mhm", nickt sie nur.

    "Also?", fragt nun auch Jungkook.

    "Ja. Mir geht es besser", sagt Chaerin mit einem kleinen Lächeln.

    "Ist es Jacksons Schuld, dass du geweint hast?", fragt Jungkook sie schließlich vorsichtig.

    "Ja, aber ich möchte lieber nicht darüber reden, sonst weine ich wieder", wimmelt Chaerin ihn schnell ab.

    Als Jungkook gerade noch etwas sagen will, klingelt es plötzlich an der Tür.

    Wie oft klingelt eigentlich jemand an dieser verdammten Tür?

    Jungkook steht gerade auf, da sprintet Minho bereits schnell zur Tür und öffnet sie.

    "Hallo", sagt er freundlich.

    Verwirrt sehen wir alle zur Tür und Chaerin entlässt einen kleinen Schrei und hält ihre Hände vor den Mund, als die Person das Apartment betritt.



    ----------------

    Woow
    Also zum ersten Mal kann ich sagen, dass ich mich morgen auf Schule freue.

    Denn wir machen morgen irgendwelche Workshops und ich bin in einem drinne, bei dem es um Homosexualität geht.

    Es ist halt so, dass man in der neunten Klasse (bei uns jedenfalls) zwei Wochen lang Projekte zum Thema Rassismus macht.

    Darunter gibt es auch das Thema Homosexualität. Und morgen gibt es halt den ganzen Tag lang diese Workshops^-^

    Und wir müssen halt in Gruppen (die wir uns selber aussuchen dürfen) Projekte dazu machen.
    Z.B. wie es mit der Religion aussieht oder wie es damals war, ..

    Man darf auch Interviews führen beziehungsweise halt Filme drehen. Und ich möchte unbedingt in die Stadt gehen und Leute interviewen, damit ich einen Grund habe, um mit Asiaten zu reden😂

    Außerdem kommen bei dem Workshop ebenfalls Leute, die Homosexuell sind und mit denen dürfen wir dann reden und halt Fragen stellen.

    Sollte da ein Asiate sein werde ich mich nicht davor scheuen zu fragen, ob er Top oder Bottom ist!😂😏








    34
    "Jackson!", sagen Chaerin, Jungkook und ich genau gleichzeitig.

    "Na du", sagt Jackson und kniet sich zu Minho hinunter.

    Hat er uns noch nicht bemerkt?

    "Wo ist Jungko-", beginnt Jackson, doch unterbricht sich selbst, als er zum Tisch guckt.

    "Fuck", hört man ihn leise fluchen.

    "Was willst du hier!", schreit Chaerin ihn plötzlich an und steht mit Schwung auf, sodass ihr Stuhl beinah umkippt.

    Jackson bekommt kein Wort heraus.

    "Verfolgst du mich etwa!", schreit sie weiter und steht nun fast direkt vor ihm.

    "Chaerin!", sage ich laut, damit sie es als Warnung versteht.

    Yerin sieht Chaerin ein wenig ängstlich an.

    Jungkook nimmt schnell Yerins Hand und zieht sie mit sich.

    "Minho. Komm bitte mit", sagt er schnell und er bringt sie in unser Zimmer.

    Ich höre, wie er ihnen etwas zum Ablenken gibt und er kommt zurück.

    "Chaerin! Geht's noch? Du kannst hier nicht so rumschreien, wenn die Kinder da sind!", sage ich ein wenig verärgert, doch sie hört mir gar nicht zu.

    Stattdessen verpasst sie Jackson eine Laute Backpfeife.

    "Arschloch!", schreit sie.

    Jungkook hat sich mittlerweile neben mich gestellt und wir sehen dem Geschehen geschockt zu.

    Jackson versucht Chaerin zu beruhigen und will sie in den Arm nehmen, doch sie schubst ihn sofort weg.

    "Fass mich nie wieder an!", schreit sie weiter und immer mehr Tränen fließen ihre Wangen hinunter.

    Man sieht, wie sie langsam schwächer wird und ihre Kräfte verliert.

    Auch wenn Chaerin fest auf Jacksons Brust schlägt, packt er schnell ihre Handgelenke und umarmt sie so, dass sie sich nicht mehr wehren kann.

    "Sshh..", flüstert er leise und er platziert seinen Kopf auf ihrem.

    Chaerin beruhigt sich langsam.

    Ich kann sehen, wie Jackson eine Träne über die Wange rollt.

    "Es tut mir so unglaublich leid, Chaerin", sagt Jackson mit einer herzzerreißenden Stimme.

    "Bitte. Lass mich los", fordert Chaerin ihn auf, doch er denkt nicht Mal daran, sie los zu lassen.

    "Bitte!", fleht sie ihn an, doch er bewegt sich keinen Zentimeter.

    "Erst wenn du mir verzeihst. Bitte, Chaerin. Ich weiß, dass ich einen riesigen Fehler begangen habe", sagt Jackson mit ruhiger Stimme.

    "Wir haben uns zwar nur für eine kurze Zeit nicht gesehen, aber dennoch habe ich dich so schrecklich vermisst.
    Du bist das einzige, was wichtig für mich ist. Ich liebe dich, Chaerin", erklärt ihr Jackson und nimmt nun ihr Gesicht in seine Hände.

    "Du was?", fragt Chaerin schniefend.

    "Ich liebe dich, Chaerin. Mehr als alles andere", lächelt Jackson sie an.

    "Ich dich auch, Jackson. Ich liebe dich so sehr", sagt Chaerin und bricht wieder in Tränen aus.

    Er bedeutet ihr wirklich viel, sonst würde sie ihm ihre Gefühle nicht so zeigen und schon gar nicht vor ihm weinen.

    Und sie bedeutet ihm auch viel.

    Man sieht es in seinen Augen und an seinem Blick.

    Sie sind wirklich ineinander verliebt.

    "Ich weiß, Chaerin", grinst Jackson fröhlich.

    Chaerin fällt Jackson in die Arme und man kann die Erleichterung förmlich spüren.

    Wenn Chaerin komplett ausgerastet wäre, hätten wir keine Chance gehabt.

    Gott sei Dank kann Jackson sie beruhigen.

    So wie Jungkook mich.

    Ich sehe auf unsere immer noch sich haltenden Hände hinab und muss lächeln.

    Chaerin kommt Jackson näher und küsst ihn.

    Er erwiedert den Kuss und legt seine Hand auf ihre Wange.

    Schüchtern sehe ich zu Boden.

    Als die beiden nach einer Minute immer noch nicht wieder aufgehört haben, räuspert sich Jungkook kurz.

    Sie stoppen tatsächlich den Kuss und Chaerin dreht sich augenrollend zu uns um.

    "Ist was, Jungkook?", fragt sie zickig.

    "Nö wieso?", antwortet Jungkook frech.

    "Wenn du irgendwelche nicht erfüllten Bedürfnisse hast und deswegen nicht ertragen kannst, wenn wir uns küssen, dann sieh bitte zu deiner rechten, denn da steht die perfekte Person, die dein Verlangen befriedigen kann", zwinkert Chaerin uns zu.

    Mir steigt sofort die Röte ins Gesicht.

    "Chaerin!", motze ich sie an und Jungkook sieht mich extrem verwirrt an.

    "Ich freue mich für euch und hoffe Mal, dass jetzt alles wieder beim rechten ist", lenke ich schnell vom Thema ab, immer noch mit hoch roten Kopf.

    "Ja. Ich weiß, dass ich Mist gebaut habe, aber ich bin überglücklich, dass du mir verzeihst, Babe", lächelt Jackson Chaerin an.

    "Kannst du auch sein", grinst sie und gibt ihm erneut einen Kuss.

    "Wir sind immer noch hier", sagt Jungkook laut.

    "Boah kannst du mal aufhören zu nerven?", fragt Chaerin leicht sauer.

    "Oh! Entschuldige Madame wenn sie in meine Wohnung reinplatzen", antwortet Jungkook frech und lässt meine Hand los.

    Er geht in unser Schlafzimmer und holt Yerin und Minho zurück, welche sich wieder an den Tisch setzen und essen.

    Jungkook und ich setzen uns dazu.

    "Wir haben auch noch was für dich übrig!", lächelt Yerin Jackson an.

    "Das ist aber nett von euch", grinst Jackson und schiebt Chaerin ein wenig in die Richtung des Tisches.

    Er setzt sich hin und obwohl Chaerin sich zunächst wehrt, setzt sie sich auch wieder hin.

    "Du hast so schöne Augen", lächelt Yerin Jackson mit großen funkelnden Augen an.

    "Danke, Süße", lächelt Jackson zurück.

    "Chaerin. An deiner Stelle würde ich aufpassen!", lache ich und Jungkook beginnt auf meine Worte hin ebenfalls zu lachen.

    "Halt die- Sei bitte einfach leise", sagt sie und beginnt wieder zu essen.

    Es herrscht gefräßige Stille, bis man auf einmal das Geräusch von hohen Schuhen auf Mamorboden hört und die Wohnungstür weiter geöffnet wird.

    "Jungkook? Die Tür steht offen, bist du da?", fragt eine weibliche Stimme und wir drehen uns alle zur Tür.

    Die Frau kommt in den Raum und sieht uns an.

    Sie trägt einen weißen Blazer über einem schwarzen Overall.

    An ihren Handgelenken befinden sich teuer aussehende Armbänder und eine Uhr.

    Ihr Hals wird von einer glitzernden Halskette verziert.

    Sunmi?

    "Mama!", schreit Minho und springt von seinem Platz auf.


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    Ich habe euch heute viel zu erzählen, aber zuerst zum Workshop.

    Ich muss sagen, ich bin zu tiefst enttäuscht! Kein einziger schwuler Asiate der dabei war, geschweige denn überhaupt jemand schwules. *schmollt jetzt*

    Also zuerst mussten wir halt sagen wie wir heißen und (warum auch immer) sagen wohin wir Mal reisen wollen.
    Ich und meine Freundin direkt so "Südkorea"😂

    Dann haben wir Begriffe erklärt wie z.B. Pansexuell, Bisexuell etc.

    Anschließend sind wir rausgegangen um ein anderes Spiel zu spielen und Leute ich bin gestorben, weil es erstens so a*schkalt war und es auch noch geschneit hat. Bei dem Spiel haben wir jeweils eine Rolle bekommen mit Infos zu dieser und dann wurden immer Fragen gestellt. Trifft diese Frage auf deine Rolle zu, durftest du einen Schritt nach vorne gehen, wenn nicht, dann musstest du stehen bleiben. Ich war ein 28-jähriger Mann, der einen Ehemann und ein Kind hat😏

    Und zum Schluss durften wir noch Fragen stellen. Ach hab ja noch gar nicht gesagt, wer da so alles war hahaxD
    Einmal waren da zwei Lesben und ein Transexueller Mann. (Man kann den aber nicht wirklich Mann nennen, because der ist erst 19)

    Jedenfalls die sofort so:
    "Ja keine Fragen zu unserem sexuellen Leben stellen"

    Ich erstmal so:
    "Hätte ich sowieso nur gefragt, wenn hier ein schwuler Asiate gewesen wäre so like wer ist top oder Bottom"
    Daraufhin musste ich meiner einen Freundin erklären was top oder Bottom heißt und was ein Daddykink ist. Das hab ich aber während einer kurzen Pause getan und darf ich bitte sterben gehen? Diese drei Leute standen genau neben mir und haben zugehört, als ich der das so erklärt habe😂😂

    Naja.. insgesamt war es ein toller Tag und die drei waren auch echt nett und offen und jaaaa😂❤️

    Und jetzt zu der anderen Story...

    Heute habe ich Eryk gesehen, wir standen halt vor einer Treppe, weil wir runter gehen wollten (von der Treppe kann man entweder nach oben oder nach unten gehen) und mein bester Freund und ich standen auf der einen Seite und auf der anderen Seite war Eryk und hat mit einem Freund geredet. Sein anderer Freund hat unten auf ihn gewartet.

    Mein bester Freund kam aber auf die tolle Idee seinen Arm um meine Taille zu legen so wie bei einem Paar (kann man das so sagen? xD) und anschließend hat er mich umarmt und wollte mich die Treppen runter tragen. Fragt einfach nicht wir sind sehr komisch.
    Jedenfalls sah es halt wirklich so aus als wären wir ein Paar.
    Naja.. und Eryk hat gesehen wie er das halt alles gemacht hat und als mein bester Freund mich dann los gelassen hat, hab ich zu Eyrk geguckt und der hat mich voll wütend angeguckt, hat seinen Freund stehen gelassen und ist alleine nach ganz oben gegangen.

    Die ganze Pause über waren alle seine Freunde unten und er war ganz alleine oben.

    Ich geh dann Mal heulen! Bestimmt denkt Eryk jetzt, dass ich 'nen Freund hab oder so.
    Uwuuu。・゚゚・(>д<)・゚゚・。

    35
    "Na meine Kleinen", sagt Sunmi freundlich und bügt sich mit Schwierigkeiten.

    Allein beim Anblick ihrer extrem hohen High Heels schmerzen meine Füße.

    Wie kann man in sowas rumlaufen?

    "Ah Yuna", sagt Sunmi auf einmal und steht schnell auf.

    Sie geht zu mir und gibt mir zur Begrüßung eine lange Umarmung.

    "Lief alles gut? Haben die beiden irgendwelche Komplikationen bereitet?", richtet sie sich an Jungkook und Yerin hält nun ihre Hand.

    "Nein", lächelt Jungkook.

    "Wer ist das?", flüstert mir Chaerin zu.

    "Die Mutter von Jungkook und Stiefmutter von Minho", flüstere ich zurück und Chaerin nickt.

    "Das freut mich", lächelt Sunmi und sieht in Chaerins Richtung.

    Fragend zieht sie eine Augenbraue in die Höhe.

    "Das sind Chaerin und Jackson, die beiden sind ein Paar und unsere gemeinsamen Freunde", erklärt Jungkook und Chaerin begrüßt Sunmi.

    "Mama! Ich möchte bei Yuna bleiben", sagt Minho und sieht zu Sunmi hoch.

    "Was? Warum?", kichert Sunmi.

    "Ich möchte hier übernachten!", motzt Minho und verschränkt seine Arme vor der Brust.

    "Aber das war so nicht geplant, Minho. Dein Vater hat morgen eigentlich schon etwas mit dir und deiner Cousine geplant, weswegen ihr zu Hause schlafen solltet", erklärt Sunmi.

    "Geht bitte schonmal eure Sachen zusammen suchen", fordert Sunmi die beiden auf, welche sofort tun was sie sagt.

    "Das ist kein Problem für uns. Ich kann die beiden morgen früh zu euch fahren, wenn sie unbedingt hier übernachten wollen", erklärt Jungkook Sunmi, als Yerin und Minho aus dem Raum verschwunden sind.

    "Deinem Stiefvater wird das nicht gefallen, Jungkook. Du weißt, dass er es nicht mag, wenn man seine Pläne umwirft", sagt Sunmi mit angezogener Augenbraue.

    "Außerdem braucht Yuna Ruhe", fügt sie noch hinzu.

    "Nein. Das ist wirklich kein Problem. Sie können gerne hier übernachten! Ich würde mich freuen", lächel ich sie an.

    Sunmi seufzt tief ein.

    "Na gut, aber bitte bring sie dann morgen früh vorbei", sagt sie zu Jungkook.

    Jungkook nickt und Sunmi kommt ihm mit zusammen gekniffenen Augen näher.

    "Was ist das?", fragt sie und zeigt auf seine roten Wunden im Gesicht.

    "Gar nichts", wimmelt Jungkook sie ab.

    "Hat er dich wieder geschlagen?", fragt sie und legt ihre Hand an seine Wange und fährt mit ihrem Daumen über sein mittlerweile lilanes Auge.

    Jungkook zuckt zusammen und packt schnell ihre Handgelenke, um sie zu stoppen.

    Er mag es wirklich nicht, wenn man ihn einfach anpackt.

    "Wer denn sonst?", fragt Jungkook genervt und rollt seine Augen.

    Sunmi guckt ihn mit einem mitfühlenden Blick an und ruft dann Minho und Yerin zu sich.

    "Ihr dürft hier ausnahmsweise übernachten", lächelt sie Minho und Yerin an, welche große Augen bekommen.

    Yerin kommt schnell zu mir und umarmt mich, was mich zum kichern bringt.

    "Sie hat dich wirklich gern", sagt Sunmi und lächelt mich an, wobei ihre Augen beinah verschwinden.

    Sie ist wirklich hübsch.

    "Na dann lass ich euch mal alleine. Falls irgendwas sein sollte, du weißt wo du mich erreichen kannst, Jungkook", sagt sie zum Abschied und verlässt auf ihren hohen Absätzen mit einem Klackern das Appartment.

    "Können wir Spiele spielen?", fragt Minho uns, als wir uns wieder an den Tisch setzen.

    "Was denn für Spiele?", frage ich, während Chaerin und ich das Geschirr vom Tisch abräumen und in die Spülmaschine stecken.

    "Ich hab eine Idee", sagt Jungkook und holt plötzlich Zettel und Stifte.

    "Was machst du da?", fragt Chaerin ihn mit einem angeekelten Gesichtsausdruck.

    "Wir spielen 'Wer bin ich?'", grinst Jungkook und Yerin sitzt nun zwischen ihm und Jackson.

    "Ja! Ich erklär es euch", sagt Yerin und Chaerin und ich setzen uns ebenfalls hin.

    "Jeder bekommt einen Zettel auf die Stirn mit einer Person. Es können alle möglichen Personen sein und dann darf man Fragen stellen, die man nur mit 'Ja' oder 'Nein' beantworten kann", erklärt Yerin uns das Spiel.

    "Ich suche eine Person für Yuna aus!", meldet sich Minho zu Wort und nimmt sich schnell einen Zettel und einen Stift.

    Wir schreiben alle jeweils eine Person auf und geben sie der Person, die sie erraten muss.

    Ich durfte für Jungkook eine Person aussuchen und habe Spongebob ausgewählt.

    Chaerin hat für Jackson Jay Park aufgeschrieben.

    Wir spielen das Spiel so lange bis wir alle unsere Person erraten haben.

    Bis auf Jungkook, der es bis zum Ende einfach nicht rausbekommen hat.

    "Was für eine Person ist denn bitte gelb! Ich geb auf", seufzt er und nimmt den Zettel von seiner Stirn.

    Er liest den Zettel und sieht mich geschockt an, als er realisiert, dass ich diesen Charakter ausgewählt habe.

    "Spongebob! Wie kommst du bitte auf Spongebob! Habe ich irgendwelche Ähnlichkeit mit ihm oder was? Hast du mir irgendwas zu sagen?", fragt er mich vorwurfsvoll.

    "Nö, wieso?", kicher ich.

    "Kannst gerne sagen, wenn dich was an mir stört", antwortet er mit einem gespielt traurigen Unterton.

    Yerin und Minho kriegen sich kaum mehr ein vor Lachen.

    "Jetzt hast du ihn traurig gemacht!", lacht Yerin und zeigt auf Jungkooks Schmollmund.

    "Jetzt braucht er einen Versöhnungskuss", fügt sie kichernd hinzu, woraufhin meine Wangen sofort wärmer werden.

    "Genau! Jetzt brauche ich einen Versöhnungskuss!", meckert Jungkook.

    "Na gut", sage ich augenrollend und beuge mich über den Tisch.

    Ich platziere schnell einen Kuss auf Jungkooks Wange und setze mich wieder normal hin, woraufhin Jungkook mich nur angrinst.

    "Awwwwwww!", schreien Yerin und Minho gleichzeitig.

    Ich werde wieder schüchtern und sehe nach unten.

    ;-;

    Ich stehe im Badezimmer und putze mir gerade mit Yerin und Minho die Zähne.

    Chaerin und Jackson sind gerade gegangen und Jungkook sucht einen Film aus.

    Da wir nicht alle in unser Bett passen und die Kinder unbedingt mit uns zusammen schlafen wollen, hat Jungkook die Couch ausgezogen, sodass wir alle Platz darauf finden.

    Als wir im Bad fertig sind, stürmen Minho und Yerin sofort aufs Sofa.

    Ich setze mich zwischen sie und Jungkook sitzt am Ende des Sofas und sucht immer noch nach einem Film.

    Ich lege die Decke über uns und sehe Jungkook an.

    Er trägt eine Brille, die er eigentlich öfter braucht, sie aber nie aufsetzen will.

    Sie steht ihm und macht ihn nur noch attraktiver.

    Und süßer.

    Ich beuge mich schließlich über seine Schulter und lege mein Kinn darauf ab.

    "Probleme?", kicher ich.

    "Ich dachte an einen Disney Film, aber welchen?", fragt er mich konzentriert.

    "Wie wäre es mit Mulan?", frage ich.

    "Gute Idee", grinst er und spielt den Film ab.

    Er legt sich neben Minho und ich wieder in die Mitte von Minho und Yerin.

    Wir genießen den Film und als der Böse des Films auftaucht, kuschelt sich Yerin näher an mich.

    Nach ungefähr der Hälfte des Films sind Minho und Yerin eingeschlafen und meine Augen fallen gerade ebenfalls zu.

    Ich höre noch wie Jungkook etwas sagt.

    "Gute Nacht mein ein und alles", murmelt er und ich schlafe mit einem Lächeln ein.


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    Hab das Gefühl das ich sterbe!😂
    Hab einfach gefühlt überall Muskelkater😂




    36
    Ich werde durch einen lauten Schmerzensschrei geweckt und schrecke vom Sofa hoch.

    Alles ist schwarz und meine Augen müssen sich erst an die Dunkelheit gewöhnen, jedoch haben wir ein kleines Licht angelassen, da sich Yerin sonst fürchtet.

    Ich sehe mich schnell um und erkenne wie Jungkook sein Gesicht im Kissen vergraben hat und leise hinein brüllt.

    Minho, der zwischen mir und Jungkook liegt, schläft wie ein Baby weiter und lässt sich von den Geräuschen nicht stören.

    "Jungkook? Was ist passiert?", flüstere ich erschrocken und lege eine Hand auf seinen Rücken.

    "Fuck fuck fuck", flucht Jungkook und hebt sein Gesicht aus dem Kissen.

    Er beißt sich vor Schmerzen auf die Unterlippe und kneift die Augen zusammen.

    Ich erkenne schließlich wie er seine linke Hand vor seinen Schritt hält und die Beine angewinkelt hat.

    "Jungkook? Geht es dir gut?", frage ich ihn besorgt und will seine Hand wegnehmen.

    "Du hast mich verdammt noch einmal direkt dahin getreten, wo es weh tut. Du bist unberechenbar im Schlaf", sagt er schmerzerfüllt.

    Panik breitet sich in meinem Gesicht aus.

    "Oh Gott! Es tut mir leid. Was kann ich tun?", sage ich hektisch und stehe auf.

    Jungkook welzt sich vor Schmerzen umher, mit seiner Hand immer an der gleichen Stelle.

    "Warte hier!", sage ich schnell und renne in die Küche, wo ich beinah auf den glatten Fliesen mit meinen Socken ausrutsche.

    Ich öffne das Kühlfach und suche nach einem Kühlakku.

    Als ich eins finde, schnappe ich mir noch schnell ein Handtuch und sprinte zurück zum Sofa.

    "Du kannst dir gar nicht vorstellen, was für Schmerzen ich gerade habe", motzt Jungkook und krallt seine Hand vor Schmerz in ein Kissen, wodurch seine Adern zum Vorschein kommen.

    Nicht ablenken lassen.

    "Das könnte jetzt noch mehr weh tun", sage ich besorgt.

    "Was? Du willst doch nicht etwa- AH AUTSCH! YUNA!", schreit er mich an, als ich seine Hand von seinem Schritt wegnehme und das Kühlakku vorsichtig darauf lege.

    Ich halte seinen Mund schnell mit meiner anderen Hand zu, sodass er Minho und Yerin nicht aufwecken kann.

    "Alles wird gut. Kein Grund zur Sorge", flüstere ich hektisch.

    "Ich mach mir eigentlich keine Sorgen", sagt er verwirrt, als ich meine Hand von seinem Mund nehme.

    "Ich rede mit mir selbst!", sage ich und nehme seine Hand um sie auf das Kühlakku zu legen.

    Jungkook lacht kurz auf.

    "So ist das also? Du machst dir mehr Sorgen, dass etwas kaputt gegangen ist, als ich", stellt Jungkook mit einem schelmischen Grinsen fest.

    "Wird es besser?", ignoriere ich seine Andeutungen.

    Er setzt sich schließlich auf, sodass sein Kopf direkt neben meinem ist.

    "Dabei hast du doch schon ein Kind von mir. Von daher wäre es eigentlich egal, ob was passiert wäre", flüstert er in mein Ohr, was mir eine Gänsehaut bereitet und ich zurück schrecke.

    Ich drücke ihn an seiner Brust weg von mir und lege mich schnell wieder zwischen Minho und Yerin.

    "Ein 'Danke' hätte auch gereicht", sage ich genervt und wende meinen Rücken in seine Richtung, damit er meinen hochroten Kopf nicht sieht.

    "Merk ich mir", sagt Jungkook und ich kann sein Grinsen förmlich spüren.

    "Klappe", antworte ich und kuschel mich wieder in die Bettdecke ein.

    "Ich dich auch", lacht Jungkook und ich spüre, wie er sich ebenfalls wieder hinlegt.

    Zwischendurch lässt er jedoch immer noch ein paar schmerzende Laute von sich, bis mir schließlich wieder die Augen zu fallen.

    ;-;

    "Wach auf, Yuna!", höre ich Yerins Stimme an meinem Ohr und ich werde plötzlich geschüttelt.

    Langsam öffne ich meine Augen und sehe direkt in Yerins Augen.

    Ihre Haare berühren mein Gesicht und kitzeln mich somit ein wenig.

    "Guten Morgen", murmel ich und setze mich langsam hin, als mir der Duft von Omlett in die Nase steigt.

    "Auch schon wach?", höre ich Jungkook sagen und drehe mich um.

    Er kommt mit mehreren Tellern aus der Küche und gibt jeweils Minho, Yerin und mir einen.

    "Sieht lecker aus! Womit habe ich das verdient?", lächel ich ihn an.

    "Du bist schwanger", antwortet er mit einem Grinsen.

    "Ja, eben. Ich bin schwanger, nicht krank", lache ich.

    "Das hat auch niemand behauptet", lacht Jungkook ebenfalls und setzt sich mit einem Teller für sich mit aufs Sofa.

    Die Kinder schalten währenddessen den Fernseher ein und schauen Spongebob.

    "Ernsthaft!", fragt Jungkook mit hochgezogener Augenbraue.

    Minho und Yerin gucken zuerst mich und dann Jungkook an und wir alle drei beginnen zu lachen.

    Unser Gelächter wird durch einen Benachrichtigungston gestört.

    Jungkook holt sein Handy aus seiner Hosentasche und schaut verwundert auf den Bildschirm.

    "Was ist los?", frage ich besorgt.

    Jungkook seufzt laut.

    "Mein Vater veranstaltet ein Firmentreffen. Heute Abend. Er will, dass ich hinkomme, da ich sein Nachfolger bin", erklärt Jungkook genervt.

    Und mich hat er nicht erwähnt?

    "Oh. Das wird bestimmt ein angenehmes Treffen. Mach dir keine Sorgen", lächel ich ihn an.

    "Du kommst mit", sagt Jungkook schnell.

    "Was?", frage ich geschockt.

    "Auch wenn mein Vater dich in keinster Weise erwähnt hat, kommst du mit. Ich gehe da bestimmt nicht ohne dich hin", erklärt er.

    "Aber Jungkook! Sowas ist nichts für mich", sage ich leise.

    "Du musst dich daran gewöhnen, immer hin wirst du öfter auf solche Veranstaltungen mit mir gehen müssen", lächelt er.

    Ich nicke zögern und stimme zu.

    Als wir fertig gegessen haben, steht Jungkook auf und sammelt die Sachen der Kinder zusammen, um sie nach Hause zu bringen.

    "Ich will aber nicht gehen!", nörgelt Yerin und umarmt mich.

    "Yerin! Du siehst Yuna doch heute Abend wieder", lacht Jungkook und zieht sie von mir weg.

    "Nein!", schreit sie und weint los.

    "Jungkook! Lass sie los", fordere ich ihn auf und nehme Yerin in den Arm.

    "Es sind nur ein paar Stunden, Yerin. Du schaffst das", lächel ich sie an und wische ihre Tränen weg.

    "Du bist doch tapfer", kichere ich und Yerin hört schließlich auf zu weinen und nimmt schweren Herzens Jungkooks Hand.

    "Bis nachher", grinst er mich an und verlässt mit Minho und Yerin das Appartment.

    ;-;

    Ich stehe in meinem langen eleganten Kleid vor einem Spiegel und betrachte mich.

    Ich erschrecke mich plötzlich, als ich Jungkook im Spiegel hinter mir entdecke.

    "Du siehst wunderschön aus", lächelt er und kommt näher.

    "Du siehst auch nicht schlecht aus", sage ich schüchtern.

    "Brauchst du Hilfe?", fragt er und seine Hand wandert zu meinem noch geöffneten Reißverschluss des Kleides an meinem Rücken.

    Ich kriege keine Antwort heraus und er legt meine Haare über meine Schulter und beginnt den Reißverschluss langsam zu schließen.

    Seine Fingerspitzen berühren meinen Rücken sanft und verpassen mir eine Gänsehaut.

    Er schließt mein Kleid komplett und platziert einen zärtlichen Kuss auf meinem Schulterblatt.

    "Danke", lächel ich und drehe mich zu ihm um.

    Ich beginne die Schleife seines Anzugs zu richten und spüre seine Blicke auf mir.

    "Jungkook? Ich habe eine Frage", sage ich schließlich aus dem Nichts.

    "Was denn?", antwortet er leise.

    "Dein Vater und Sunmi. Wird sie auch gesch-", beginne ich, doch ich werde abrupt unterbrochen.

    "Nein. Er schlägt sie nicht", sagt Jungkook emotionslos.

    "Es tut mir leid", sage ich mit leiser werdender Stimme und sehe zu Boden.

    Jungkook legt einen Finger unter mein Kinn und lässt mich ihn somit wieder anschauen.

    "Hey. Es ist nicht deine Schuld, okay? Es gibt nichts wofür du dich entschuldigen müsstest", lächelt er mich sanft an.

    "Aber das ist jetzt egal. Lass uns jetzt diesen Abend genießen, okay?", sagt er und nimmt meine Hand in seine und wir verlassen das Appartment.


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    Ich hab jetzt ungelogen fast drei Stunden für dieses Kapitel gebraucht, weil ich ständig von IN2IT und Schokolade abgelenkt wurde😂




    37
    Die moderne schwarze Limousine stoppt vor einem großen luxuriösen Gebäude mit jeder Menge Fotografen davor.

    Erstaunt sehe ich Jungkook an.

    "Auf wen warten die?", frage ich verwirrt.

    "Auf uns", grinst er.

    "Wie reich und berühmt ist dein Stiefvater bitte!", fragt Chaerin geschockt.

    Jungkook hat zu meiner Überraschung Chaerin und Jackson eingeladen.

    Die Limousine hat sie von zu Hause mitgenommen und meine beste Freundin sieht bezaubernd aus.

    "Offensichtlich sehr reich und angesehen", stellt Jackson mit weit geöffnetem Mund fest.

    Die Tür der Limousine wird plötzlich von einem Chaffeur geöffnet.

    Jungkook zwinkert mir zu und steigt langsam aus.

    Unruhe bricht plötzlich bei den Fotografen aus und sie sammeln sich dicht um die Limousine herum.

    Jungkook schenkt ihnen keine Beachtung und dreht sich nur zur Tür um und reicht mir seine Hand, um mir somit aus der Limousine heraus zu helfen.

    Wie ein echter Gentleman.

    Ich lege meine Hand in seine und er hilft mir auszusteigen, als die Fotografen auf einmal
    noch näher kommen und uns bedrängen.

    "Wer ist das? Ist das ihre Freundin?", fragt ein Fotograf.

    "Sind sie verlobt? Werden sie ihre Verlobung heute bekannt geben?", fragt der nächste.

    "Was sagt ihr Stiefvater dazu?", fragen mehrere Fotografen gleichzeitig.

    Sie drücken uns gegen die Limousine.

    Mir wird ein wenig schwindelig, da ich den ganzen Tag schon Schwindelgefühle ertrage.

    Dass weiß Jungkook jedoch nicht.

    Jungkook stellt sich dicht vor mich, sodass sein Körper mich schützt.

    Jedoch wird er dennoch gegen mich und ich somit gegen die Limousine gepresst.

    Bis schließlich zwei Bodyguards auftauchen und die Fotografen von uns weg drängen.

    Einer der Bodyguards zieht Jungkook schnell hinter sich her und der andere packt mein Handgelenk und zieht mich ebenfalls mit.

    Mir wird mit jeder Sekunde unwohler und schwindeliger.

    Ich höre wie die anderen beiden ebenfalls aus der Limousine aussteigen und wie Chaerin beginnt die Fotografen zu beleidigen

    Jungkook dreht sich immer wieder zu mir um, um zu sehen ob es mir gut geht, jedoch lässt der Bodyguard, der ihn mit sich zieht, ihm immer nur wenige Sekunden um sich zu mir zu drehen und zieht ihn dann harsch weiter.

    Auf dem Weg in das Gebäude werden mir die verschiedensten Dinge vorgeworfen und ich bekomme Millionen von Fragen auf die ich nichts zu antworten weiß.

    Im Gebäude angekommen stehen wir in einer riesigen weißen Eingangshalle und dort reißt Jungkook seinen Arm aus dem Griff des Bodyguards.

    Wofür bezahlen wir sie eigentlich! Dafür, dass wir bedrängt werden? Ich werde sie feuern lassen, wenn sie zu inkompetent sind ihren Job richtig auszuführen", keift Jungkook den Bodyguard an und kommt dann schnell zu mir.

    Er schlägt die Hand des Bodyguards, welche um mein Handgelenk war, weg und schubst ihn ein bisschen nach hinten.

    "Für dich gilt das Gleiche!", sagt Jungkook genervt und nimmt mich dann behutsam in den Arm.

    "Alles okay?", fragt er, nachdem er die Umarmung wieder gelöst hat.

    "Ich sollte mich vielleicht hinsetzen", sage ich schwach und spüre wie meine Beine mich nicht mehr tragen können.

    Ich verliere die Kontrolle über meinen Körper und sacke einwenig zusammen, doch Jungkook hält mich sofort fest.

    "Yuna! Was ist los?", fragt er hektisch, jedoch höre ich seine Stimme nur wie in einem Tunnel.

    Meine Sicht ist von schwarzen Punkten durchströmt und ich spüre nur, wie Jungkook verzweifelt versucht mich wieder aufrecht zu stellen.

    "Was ist passiert?", höre ich schließlich Jacksons Stimme und danach viele schnelle Schritte auf dem Mamorboden, die näher kommen.

    Ich kann weitere Arme spüren, die mich festhalten.

    "Ich weiß es nicht! Sie ist fast zusammengebrochen, aber ich konnte sie noch rechtzeitig festhalten", sagt Jungkook besorgt.

    "Sie muss sich hinsetzen! Los", befiehlt Chaerin und ich werde plötzlich hochgehoben.

    Ich höre, wie Türen geöffnet werden und lautes Getuschel zu hören ist.

    Jede Menge Menschen müssen in diesem Raum sein, denn ich höre die verschiedensten Stimmen durcheinander reden.

    Sie setzen mich auf einen Stuhl und ich kann meinen Kopf nicht gerade halten.

    Ich öffne langsam meine Augen und kann wieder klar sehen.

    Ich hebe meinen Kopf ein wenig und sehe in drei besorgte Gesichter.

    Ich sehe wie Jungkook erleichtert aufatmet und mich dann sanft anlächelt.

    "Jungkook", sage ich mit schwacher Stimme.

    "Geht es dir besser? Ist dir noch schwindelig?", fragt er besorgt und kniet sich vor mich.

    Ich schüttel den Kopf.

    "Ich bin gerade nur ein bisschen schwach, aber sonst ist alles okay", lächel ich leicht und lege meine Hand an seine Wange.

    Er küsst die Innenseite meiner Hand und lächelt ebenfalls.

    "Jag uns doch nicht so einen Schrecken ein! Nächstes Mal sagst du Bescheid, wenn es dir nicht gut geht. Verstanden?", sagt Chaerin besorgt.

    "Verstanden", kichere ich leicht.

    "Kannst du aufstehen?", fragt Jungkook und nimmt meine Hände in seine.

    Ich nicke und stehe vorsichtig auf, was mir meine High Heels nicht unbedingt erleichtern.

    Ich spüre wie Jungkooks Griff stärker wird, aus Angst ich könnte wieder zusammen brechen.

    Ich schaffe es jedoch aufzustehen und dieses Mal auch stehen zu bleiben.

    Nun realisiere ich, dass wir in einem großen luxuriösen Saal stehen mit vielen Tischen an denen viele Menschen sitzen.

    Es herrscht lautes Gerede und vorne steht ein Podest mit einem länglichen Tisch, an dem bisher noch niemand sitzt.

    Wir werden von einem Kellner zu einem Tisch geführt und nehmen Platz.

    Interessiert sehe ich mich weiterhin im Raum um und beobachte alles, als mein Blick an Jungkook hängen bleibt, der mich direkt ansieht.

    "Jungkook, bitte! Es ist alles okay, wirklich", kichere ich und lege meine Hand auf seine, die auf dem Tisch liegt.

    "Jaja", sagt er mit einem verdächtigen Gesichtsausdruck.

    Ich verdrehe meine Augen spielerisch, als plötzlich ein Mikrofon angeht und sich alle zu dem Podest umdrehen.

    An dem Tisch sitzen nun Jungkooks Stiefvater, Yusha, Sunmi, Minho, ein Mann der wie Jungkooks Stiefvater aussieht und somit wahrscheinlich sein Bruder ist, Yerin und zwei weitere Männer.

    Einer der Plätze ist frei.

    Wieso sitzt Jungkook nicht dort, sondern hier neben mir?

    Jungkooks Vater nimmt das Mikrofon.

    "Sehr geehrte Damen und Herren, ich danke ihnen, dass sie sich heute hier für ein Firmentreffen zusammengefunden haben", beginnt er seine Rede.

    Als Yerin mich sieht, stubst sie ihrem Cousin in die Seite und winkt mit aufgeregt zu.

    Ich winke ihnen leicht zurück, als Sunmi Yerin am Arm packt und sie zurück auf ihren Stuhl zieht und sie böse anguckt.

    "Unteranderem werden wir heute andere Dinge besprechen, die indirekt mit der Zukunft der Firma zu tun haben. Wir, die Familie Jeon, haben eine Ankündigung zu machen", erklärt Jungkooks Vater.

    Die Menschen im Saal beginnen zu applaudieren.

    Ich sehe Jungkook mit großen Augen an.

    Er wird doch nicht etwa?

    "Was hat er vor, Jungkook?", frage ich ihn flüsternd.

    "Ich habe keine Ahnung", flüstert Jungkook zurück und setzt sich wieder so hin, dass er seinen Vater im Blick hat.

    Sein Körper ist komplett angespannt.

    "Ich freue mich ihnen mitteilen zu dürfen, dass mein Stiefsohn, Jeon Jungkook, Leiter unserer Unterfirma, einen Nachfolger erwartet. Dieser wird selbstverständlich irgendwann die Firma übernehmen und leiten", erklärt Jungkooks Vater plötzlich und fassungslos sehe ich ihn an.

    Nachfolger?

    Hört sich an als wolle er, dass es ein Junge wird.

    Das Publikum klatscht laut und alle sehen Jungkook und mich an.

    Jungkooks Vater sieht mich plötzlich mit geweiteten Augen an und dann Jungkook mit einem Blick, der töten könnte.

    Er zeigt ihm, dass er aufstehen soll, was Jungkook dann auch tut.

    Jungkook begibt sich, auf Anweisung seines Vaters, auf die Bühne.

    Die Menschen im Saal beginnen wild Fragen umher zu brüllen.

    Die meisten dieser Fragen betreffen mich.

    "Leider muss ich ihnen auch mitteilen, dass die Mutter des Kindes heute NICHT anwesend ist. Kim Yuna, die heute Abend die Begleitung meines Sohnes ist, ist NICHT die Mutter des Kindes", sagt sein Vater aus dem Nichts.




    ---------------

    Dramarama Baby xD





    38
    Die Menschen im Raum beginnen zu tuscheln.

    Ich sehe mich geschockt um.

    Das hat er jetzt nicht wirklich gesagt.

    Chaerin und Jackson sitzen ebenfalls geschockt da.

    Chaerin will gerade aufstehen, jedoch zieht Jackson sie zurück auf ihren Stuhl.

    Jungkook sieht seinen Vater fassungslos an.

    Er will das Mikrofon zu sich nehmen, doch sein Vater lässt ihn nicht.

    "Ich hoffe sie werden alle mit uns zusammen dieses Kind mit Freude begrüßen. Das Buffet ist eröffnet und wir werden uns später um die geschäftlichen Dinge kümmern", lächelt sein Vater gezwungen und schaltet das Mikrofon sofort ab.

    Jungkook beginnt mit seinem Vater zu diskutieren, jedoch kann ich kein Wort hören.

    "Was ist das für ein Dreckskerl!", fragt Chaerin mich geschockt und Jackson muss sie immer noch zurückhalten.

    "Ich verstehe nicht, was es ihm bringt, wenn er alle Leute hier anlügt", sagt Jackson verwirrt.

    Jungkook läuft wütend die Treppen des Podests herunter und kommt wieder zu uns an den Tisch.

    Ich stehe schnell auf und laufe zu ihm.

    "Was soll das, Jungkook? Was hat er getan?", frage ich hektisch und besorgt, da Jungkook sehr wütend aussieht.

    "Er zerstört mein Leben. Wie immer. Was sonst?", sagt Jungkook wütend und setzt sich an den Tisch.

    Ich setze mich neben ihn und sehe ihn weiterhin besorgt an als er sich verzweifelt durch die Haare fährt.

    "Was will dein Vater! Ich schwöre, wenn du nichts gegen ihn unternimmst, dann tuen wir es!", sagt Chaerin sauer.

    "Chaerin. Ja. Ich weiß", sagt Jungkook kalt und sieht sie an.

    "Und jetzt?", fragt Jackson.

    "Keine Ahnung. Ich brauche was zu trinken", seufzt Jungkook und steht auf.

    Wenige Sekunden später kommt er mit mehreren befüllten Gläsern zurück.

    "Was ist das?", frage ich und lege meine Hände um seinen Oberarm, sodass ich seine Muskeln spüre, sobald er seinen Arm bewegt.

    "Alkohol. Was sonst?", sagt er kalt und platziert vor jedem von uns ein Glas.

    Ich hasse es, wenn er so kalt ist.

    "Das ist genau das, was ich jetzt brauche", seufzt Chaerin und nimmt ihr Glas.

    Ich sehe das Glas vor mir mit offenem Mund an.

    "Ich darf nichts trinken, Jungkook. Ich bin schwanger, falls du es vergessen haben solltest. Ich bin immer noch die, die den ersehnten Nachfolger deines Vaters austrägt. Auch wenn er es offensichtlich nicht will", sage ich nun auch wütend.

    "Tut mir leid, Kleines. Ich weiß doch auch nicht was ich noch machen soll", sagt Jungkook verzweifelt.

    "Naja, mehr für mich", zuckt er dann mit den Schultern und nimmt das Glas, welches zuvor bei mir stand.

    "Yuna? Du solltest mehr auf deine Emotionen achten", sagt Jackson aus dem Nichts und ich sehe ihn verwirrt an.

    "So viele verschiedene Emotionen sind, meiner Meinung nach, nicht gut für das Baby, da sie Stress auf dich und euer ungeborenes Kind ausüben. Glücksgefühle sind natürlich gut", erklärt mir Jackson und ich nicke verständnisvoll.

    Jungkook hört Jackson gebannt zu, während er sein Glas mit einem riesigen Schluck austrinkt.

    Ich reiße ihm das leere Glas aus der Hand.

    "Muss das sein, Jungkook?", frage ich ihn warnend.

    Er sieht mich kalt an und lehnt sich in seinen Stuhl zurück.

    Ich sehe an ihm vorbei, als ich plötzlich eine mir bekannte Person sehe.

    Was zur Hölle?

    Ich versuche die Person besser zu erkennen um mir auch sicher zu sein, dass er es wirklich ist.

    "Was ist?", fragt mich Jungkook geschockt und sieht ebenfalls in die Richtung in die ich sehe, doch die gewisse Person ist weg.

    "Nichts nichts", schüttel ich meinen Kopf und sehe wieder zum Tisch.

    Wieso sollte er hier sein?

    Das ergibt keinen Sinn.

    "Haben dich die Kinder wenigstens schon gesehen?", fragt Jungkook mich und trinkt erneut einen Schluck aus dem anderen Glas.

    "Ja, aber Sunmi fand es anscheinend nicht so toll", sage ich traurig.

    "Ich verstehe. Ihre Erziehungsmethoden sind normalerweise eigentlich gut, aber vielleicht hat mein Stiefvater sie angesteckt mit den Wegen wie er mich erzogen hat", erklärt Jungkook und spielt mit dem Glas in seiner Hand.

    Ich könnte es nicht mit ansehen, wenn mein späterer Mann unser Kind schlägt.

    "Ich würde und könnte mein eigenes Kind, welches ich erschaffen habe, niemals schlagen", seufzt Jackson und Chaerin stimmt ihm sofort zu.

    Jungkook sieht das Glas mit leeren Augen an.

    "Ich brauche frische Luft", sagt er schließlich kalt und trinkt den letzten Schluck aus dem Glas und geht dann einfach.

    "Was hat er?", fragt Chaerin verwirrt.

    "Meint ihr nicht, dass ihr das mit der Misshandlung vielleicht nicht unbedingt vor Jungkook besprechen müsst?", sage ich leicht aggressiv und sehe Jungkook hinterher.

    "Vielleicht solltest du ihm nach gehen. Das hier ist purer Wodka, den er sich da reingehauen hat", erklärt Jackson.

    Ich verdrehe meine Augen und laufe schnellen Schrittes in die Richtung in die Jungkook verschwunden ist.

    Mein Weg führt mich hinaus in die Kälte, da es mittlerweile schon spät ist.

    Draußen angekommen sehe ich Jungkook direkt vor mir.

    Ich gehe schnell zu ihm und nehme die Zigarette aus seiner Hand.

    "Ernsthaft, Yuna? Was soll das?", fragt er genervt.

    "Was das soll? Ich will nicht, dass du rückfällig wirst, okay? Ich mache mir Sorgen um dich", erkläre ich ihm traurig.

    Er zeigt keine Reaktion und versucht sich nur die Zigarette wieder zu nehmen.

    Ich schmeiße sie auf den Boden und trete darauf.

    "Außerdem bin ich schwanger und will den Rauch nicht einatmen", sage ich kalt.

    Immer noch keine Reaktion.

    "Jungkook. Jetzt hör mir bitte zu und antworte mir. Du kannst nichts dafür, dass dein Vater so ist wie er ist. Er will dir dein Leben zur Hölle machen, aber das schafft er nur, wenn du aufgibst.
    Wenn du weiter kämpfst und ihn nicht an dich ranlässt, dann kann er dein Leben nicht zerstören. Glaub mir, zu alles, aber bitte gib nicht auf. Auf keinen Fall", sage ich mit leiser Stimme.

    "Es interessiert mich nicht, ob er mein Leben zerstört, aber er verletzt dich mit solchen Aktionen. Ich habe Angst, dass wenn du sooft verletzt wirst und ich nichts dagegen tun kann, dass du mich verlässt. So wie alle Menschen, die mir bisher wichtig waren. Bitte, Yuna. Verlass mich nicht", sagt er und seine Stimme bricht am Ende.

    "Ich werde dich nicht verlassen, Jungkook. Auf keinen Fall", sage ich und platziere einen sanften Kuss auf seiner Wange.

    Jungkook lächelt leicht.

    "Du solltest wieder rein gehen. Es ist zu kalt", fordert er mich schließlich auf, woraufhin ich nicke.

    "Kommst du nicht wieder mit rein?", frage ich besorgt.

    "Ich brauche noch einen Moment für mich alleine. Ich komme nach", sagt er und lässt meine Hand los.

    "Okay. Stell nichts an, ja?", lächel ich sanft und gehe wieder hinein.

    Kurz bevor ich den Saal wieder erreiche, fällt mir noch etwas ein.

    Schnell drehe ich um und gehe zurück, jedoch stoppe ich vor dem Ausgang.

    "Ich habe extra in die verdammte Nachricht geschrieben, dass du sie NICHT mitbringen sollst! Was war daran nicht zu verstehen? Du kannst froh sein, dass sie nichts gesagt hat, als ich es verkündet habe", höre ich Jungkooks Vater von draußen schreien.

    "Ist mir doch scheiß egal, was du mir sagst. Es ist unverschämt von dir, dass du vor ihr sowas erzählst. Weißt du wie sehr du sie damit verletzt hast! Wir können es vielleicht nicht nachempfinden, weil wir Männer sind, aber sie hat schon jetzt eine besondere Verbindung mit dem Kind!", schreit Jungkook zurück und meine Schritte werden automatisch schneller.

    "Seit wann macht mein Sohn sich Sorgen um das Wohl anderer? Vorallem das einer Frau? Magst du sie etwa?", fragt sein Vater immer noch aggressiv.

    "Vielleicht mag ich sie, aber dich geht es sowieso verdammt noch Mal nichts an! Ich lasse nicht mehr zu, dass du mein Leben zerstörst. Ich hoffe du verreckst irgendwann", brüllt Jungkook und ich bin endlich draußen angekommen.

    Doch zu spät.

    Jungkooks Vater schlägt Jungkook heftig ins Gesicht, woraufhin er zurück taumelt.

    Jungkook flucht und hält seine Hand an seinen Kiefer.

    "Du hättest bei diesem Autounfall sterben sollen und nicht Wonpil", schreit sein Vater ihn an und schlägt ihn erneut.

    Jungkook fällt zu Boden und stützt sich mit seinen Armen so gut es geht vom Boden ab.

    "Du hast uns damals extra gerammt. Du wolltest uns beide loswerden", schnauft Jungkook und versucht sich aufzurichten.

    "Nein. Ich wollte nur dich loswerden. Nur dich. Du bist Schuld, dass dein Bruder tot ist", brüllt sein Vater und tritt ihm in den Bauch, sodass er sich vor Schmerzen krümmt.

    Ich kann mir das nicht länger ansehen.

    Ich renne so schnell es geht zwischen Jungkook und seinen Vater.

    "Hören sie auf!", schreie ich ihn an.

    "Yuna! Nicht", sagt Jungkook schmerzerfüllt.

    "Dich kleine Schlampe hätte es auch treffen sollen. Du hast es nicht verdient, ein Kind mit dem Blut der Jeons auszutragen", schreit er mich an.

    "Sie können mich so sehr beleidigen, wie sie wollen. Sie werden mich nicht klein kriegen. Lassen sie Jungkook verdammt noch einmal in Ruhe", sage ich wütend.

    "Ich werde dich so fertig machen, dass es keinen Nachfolger mehr geben wird, kleine Schlampe", schreit sein Vater und ein lauter Knall ertönt.

    Mein Gesicht ist nach links gedreht und ich spüre einen stechenden Schmerz in meiner Wange.



    --------------

    Ich war ja gestern beim Bts Film und zum Schluss haben wir dann alle vor dem Kino getanzt.
    War auch alles schön und gut, bis dann ein Freund von Eryk aufgetaucht ist und mir dabei zugesehen hat xD

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    Und für die, die gedacht haben, dass Jungkook noch jemanden geschwängert hat:

    Nein hat er nicht.
    Sein Vater hat nur vertuscht, dass sie eigentlich die Mutter vom Kind ist. Er möchte ja eigentlich keinen Nachfolger.





    39
    ⚠️𝖂𝖆𝖗𝖓𝖎𝖓𝖌: 𝖊𝖝𝖙𝖗𝖊𝖒𝖊 𝖛𝖎𝖔𝖑𝖊𝖓𝖈𝖊 ⚠️


    Wie in Trance bleibe ich stehen und lege meine Hand auf meine pochende Wange.

    Hat er mich gerade geohrfeigt?

    Meine Sicht wird immer benebelter und verschwommener.

    Ich spüre, wie sich Jungkook schnell versucht aufzurichten, doch genau dann tritt sein Vater mir mit seinem Knie direkt in den Bauch und ich schreie vor Schmerzen auf.

    Jungkook konnte seinen Vater im letzten Moment noch ein wenig wegschubsen, sodass er mich nicht mit voller Kraft trifft.

    Ich falle auf meine Knie und krümme mich vor Schmerzen.

    Als ich mit verschwommener Sicht nach oben sehe, steht Jungkook vor mir um mich zu schützen.

    "Oh das hättest du nicht tun dürfen", sagt Jungkook extrem wütend und mit einem dunklen Leuchten in seinen Augen.

    Er tritt seinem Vater einmal heftig in die Magengrube, woraufhin dieser zurücktaumelt.

    "Wag es ja nicht sie noch einmal anzufassen, du Bastard", schreit Jungkook sauer und gibt seinem Vater einen Kinnhacken.

    "Sonst was?", lacht sein Vater dreckig.

    "Ich werde dich verdammt noch einmal umbringen", brüllt Jungkook und geht auf seinen Vater los.

    Ich sitze immer noch wie angewurzelt da und halte meine schmerzende Wange und eine Hand liegt auf meinem Bauch.

    Ich kann nichts tun.

    "Ich hoffe, dass der Tritt genügt hat, um diese Missgeburt zu töten", sagt sein Vater sauer und Jungkook schubst ihn heftig gegen eine Wand.

    Jungkook will ihm gerade wieder ins Gesicht schlagen, jedoch weicht sein Vater gekonnt aus und wirft Jungkook zu Boden.

    "Du solltest dich nicht mit mir anlegen. Ich bin und werde immer stärker sein als du. Also bevor du ins Krankenhaus musst, solltest du aufhören", lacht sein Vater und tritt ihn.

    "Du bist nicht stärker als ich. Ich werde nicht aufgeben und vorallem nicht zulassen, dass du sie noch ein einziges Mal in deinem hoffentlich bald beendetem Leben anfässt", sagt Jungkook wütend und richtet sich wieder auf.

    Er täuscht einen Tritt an und schlägt ihm dann aber direkt auf den Kiefer.

    Sein Vater wehrt sich sofort und schlägt auf Jungkooks Brust, woraufhin Jungkook schwer aufatmet, da er kurz keine Luft bekommt.

    Sein Vater tritt ihn erneut in den Bauch, woraufhin Jungkook beinah umkippt, jedoch kann er sein Gleichgewicht im letzten Moment noch halten.

    "Lass es einfach, Junge. Du hast keine Chance", lacht sein Vater dreckig und schlägt ihm erneut ins Gesicht.

    Jungkooks Lippe beginnt zu bluten und er wischt einmal mit seinem Handrücken darüber.

    Er stützt sich mit seinen Armen auf seinen Knien ab und atmet schwer.

    Sein Vater nähert sich mir langsam wieder und ich bin immer noch unfähig mich zu bewegen.

    "Vielleicht habe ich keine Chance, aber wenigstens werde ich nicht zulassen, dass du ihr irgendwas antust. Auch wenn ich dabei draufgehen sollte", sagt Jungkook und stürzt sich wieder auf seinen Vater, sodass dieser mich nicht erreichen kann.

    Jungkook schlägt heftig auf seinen Vater ein.

    Dieser jedoch schafft es, Jungkook ebenfalls ein paar mitzugeben und schubst ihn harsch weg.

    "Wie konnte deine Mutter nur so etwas wie dich in die Welt setzen?", lacht sein Vater und wischt sich ebenfalls Blut weg, welches seine Stirn hinunter läuft.

    Auf den Gesichtern der Beiden sind viele Kratzer und Wunden zu sehen.

    "Was würde Wonpil nur dazu sagen, wenn er dich so sehen würde? So schwach", sagt sein Vater mit einem schelmischen Grinsen.

    "Halt die Klappe! Rede nicht so über ihn!", schreit Jungkook und tritt seinen Vater erneut.

    Sein Vater taumelt zurück und hält sich seinen Bauch vor Schmerzen.

    "Er wäre so furchtbar enttäuscht von dir", lacht sein Vater dreckig.

    Jungkook ist nun noch aggressiver als zuvor und attackiert seinen Vater so, dass sie zu Boden fallen.

    Er hält seinen Vater am Kragen seines Anzugs und schlägt fest mit seiner Faust in sein Gesicht ohne zu stoppen.

    Sein Vater versucht sich zu wehren, doch Jungkook schlägt weiterhin ohne Grenzen auf ihn ein.

    Seine Knöchel an der Hand sind bereits blutig und das rechte Auge seines Vaters schwillt an.

    "Jungkook! Hör auf! Du bringst ihn noch um", schreie ich schmerzerfüllt, da mir mein Bauch immer noch höllische Schmerzen bereitet.

    "Das ist genau meine Absicht!", sagt Jungkook wütend und schlägt seinen Vater einfach weiter.

    Ich versuche aufzustehen, doch sacke sofort wieder zusammen.

    Ich muss ihn aufhalten.

    Oder er wird ihn wirklich umbringen.

    "Jungkook! Ich möchte nicht, dass der Vater meines Kindes bei der Geburt im Knast ist!", schreie ich und stöhne vor Schmerzen auf.

    Jungkook stoppt kurz und sieht mich an.

    Er scheint nachzudenken.

    Sein Vater nutzt diese Chance und wirft Jungkook von sich und er ist nun derjenige, der über ihm ist.

    Sein Vater legt seine Hand an Jungkooks Hals und drückt zu, sodass Jungkook nach Luft rangt.

    "Nein! Nein!", schreie ich und richte mich endlich auf und laufe taumelnd auf die beiden zu.

    "Endlich bin ich dich für immer los", lacht sein Vater und drückt noch fester zu.

    "NEIN!", schreie ich so laut es geht, als plötzlich eine Gestalt Jungkooks Vater von Jungkook runter wirft.

    Jungkook atmet heftig auf und dreht sich schnell zur Seite.

    Er beginnt Blut zu spucken.

    "J-Jin!", sage ich geschockt.

    Dieser jedoch zeigt keine Reaktion und schlägt nur auf Jungkooks Vater ein.

    Jungkook atmet schwer und spuckt immer mehr und mehr Blut.

    "Was ist hier los!", höre ich plötzlich Chaerins Stimme.

    Rettung.

    Sie rennt zu mir und stützt mich.

    Jackson sprintet zu Jin, welcher mittlerweile von Jungkooks Vater gewürgt wird.

    "Was hat er dir angetan, Yuna?", fragt Chaerin extrem besorgt.

    "Er hat sie verdammt noch einmal geohrfeigt und getreten. In ihren Bauch", sagt Jungkook, während er sich vor Schmerzen krümmt.

    Chaerin lässt mich kurzerhand los und stürmt auf Jungkooks Vater zu, welcher von Jackson aufgehalten wird, Jin noch eine zu verpassen.

    "Sie verdammter Bastard!", schreit Chaerin unter Tränen und klatscht ihm eine.

    "Ich schwöre ihnen ich werde sie umbringen!", schreit sie und will auf ihn losgehen, jedoch kommt Jin schnell und hält sie zurück.

    Sie schafft es aber noch Jungkooks Vater direkt in den Schritt zu treten, sodass dieser auf seine Knie fällt und vor Schmerzen aufstöhnt.

    "Hilf mir hoch! Sofort!", fordert Jungkook Jackson wütend auf und er tut was er sagt.

    Jungkook bewegt sich zu seinem Vater, der immer noch auf dem Boden kniet.

    Jedoch hat Jungkook solche Schmerzen, dass er nicht richtig laufen kann.

    Kurz bevor er seinen Vater erreicht, legt Jin seine Hand auf seine Brust und hält ihn somit zurück.

    Jungkook reißt Jins Hand harsch weg und geht auf seinen Vater zu.

    "Komm nie wieder in Yunas Nähe. NIE WIEDER!", brüllt er und verpasst seinem Vater erneut eine, sodass dieser endgültig zu Boden fällt.

    "Siwon!", schreit Sunmi plötzlich histerisch und rennt auf ihren High Heels zu Jungkooks Vater.

    "Oh Gott! Was zur Hölle hast du getan, Jungkook!", schreit sie ihn an.

    "Ich habe ihm verdammt noch einmal gezeigt, dass er nicht tun und lassen kann was er will!", schreit Jungkook sie zurück an und Jackson stützt ihn.

    "Was erlaubst du dir!", schreit Sunmi und verpasst Jungkook eine Backpfeife.

    "Hey, hey! Es reicht!", sagt Jin und stellt sich dazwischen.

    "J-Jungkook", stottere ich und alle sehen zu mir.

    "Geht es dir gut?", fragt Jungkook besorgt und versucht so schnell wie möglich zu mir zu kommen.

    Ich schüttel meinen Kopf und lächel ihn sanft an.

    "Danke", sage ich schwach und plötzlich wird alles schwarz.



    ------------
    Gestern im Kino war es halt so, dass Epiphany vom Konzert gezeigt wurde. Wir alle hatten so Taschenlampen an so als Ersatz für Army Bomb und es war halt Mal mega still, weil wir alle im Feeling waren und dem Lied zugehört haben.
    Auf einmal kommt ein Mädchen aus Ecke 80 so:

    "F*ck! Der ist so handsome!"

    Leute! Wir hatten erstmal alle Lachflash des Lebens!😂




    40
    Leises Piepen. Nervendes bedrängendes Piepen. Stimmen. Eine Weibliche und eine männliche Stimme. Chaerin. Jackson. Ich öffne schlagartig meine Auge
    Leises Piepen.

    Nervendes bedrängendes Piepen.

    Stimmen.

    Eine Weibliche und eine männliche Stimme.

    Chaerin.

    Jackson.

    Ich öffne schlagartig meine Augen und sehe direkt in grelles Licht hinein.

    Ich spüre etwas an meiner Hand.

    Verwirrt sehe ich mich um.

    Eine weibliche Gestalt hält meine Hand fest und liegt mit dem Kopf auf dem Bett, auf dem ich liege.

    Ich ziehe meine Hand ein wenig weg und sie schreckt auf.

    "Yuna? Oh mein Gott! Endlich", sagt sie fröhlich und umarmt mich.

    "Chaerin? Jackson?", sage ich erleichtert und Jackson umarmt mich ebenfalls.

    "Wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht!", sagt Jackson und setzt sich auf einen Stuhl, direkt neben dem Bett.

    "Ja? Wieso?", frage ich verwirrt.

    "Fragst du uns das gerade ernsthaft?", fragt Chaerin geschockt.

    Ich nicke und sehe sie verwirrt an.

    "Jungkook und sein Vater? Klingelts?", fragt Chaerin besorgt.

    "Ich weiß nicht wovon du sprichst. Ich erinnere mich nicht", sage ich geschockt.

    Ich kann mich nicht an den letzten Abend erinnern.

    Ich werde plötzlich hektischer und das Messgerät, welches meinen Herzschlag misst, piept ebenfalls schneller.

    "Ich kann mich nicht an gestern erinnern", sage ich nervös und will aufstehen.

    "Yuna! Bleib liegen!", befiehlt mir Jackson wütend und ich tue zögernd was er sagt.

    Jackson wird nie wütend.

    "Jungkook und sein Vater haben sich geprügelt und du warst dabei", beginnt Chaerin es mir zu erklären.

    Ich bekomme plötzlich Flashbacks wie einzelne Szenen vor meinem geistigen Auge und halte meine Hände an meinen Kopf.

    Geschockt sehe ich die beiden an und entferne dann die Bettdecke von meinem Körper.

    "J-Jungkook und... mein Baby! Was ist mit meinem Baby? Ist es..", frage ich den Tränen nahe.

    "Wir haben schlechte Nachrichten für dich, Yuna", sagt Chaerin traurig und sieht zu Boden.

    "Was? Nein! Nein! Nein!", schreie ich und unterbreche Chaerin somit.

    Ich breche in Tränen aus.

    "Hey hey! Ganz ruhig. Es ist nicht, was du denkst. Deinem Baby geht es blendend. Es hat nichts abbekommen", erklärt Jackson besorgt.

    Jungkooks Verdienst.

    Ich atme erleichtert ein und lege meine Hand auf meinen Bauch.

    "Jungkook hat dich, nachdem du ohnmächtig geworden bist, mit letzter Kraft ins Krankenhaus gebracht und ist schließlich selbst zusammengebrochen. Er ist bis jetzt noch nicht aufgewacht. Die Ärzte mussten ein paar Platzwunden nähen und er hat seine Hand durch das Schlagen verstaucht. Er hat angeblich leichte innere Blutungen erlitten, die das Blut spucken erklären. Jedoch müssen diese nicht operiert werden. Wir können nur hoffen, dass er bald aufwacht", lächelt Chaerin beruhigend.

    "Ich muss zu ihm!", sage ich traurig.

    "Du bleibst erstmal hier, okay? Und ruhst dich aus! Yusha ist bei ihm falls etwas passiert", erklärt Jackson und legt seine Hand auf meine.

    "Was ist mit seinem Vater?", frage ich.

    Siwon.

    Diesen Namen werde ich mir wahrscheinlich für immer merken.

    "Nachdem du umgekippt bist, konnte ich mich nicht mehr zurückhalten und hab ihn noch ein paar mitgegeben und dieser Schlampe Sunmi auch. (Es tut mir weh Sunmi eine Schlampe zu nennen._. Dabei hab ich sie doch ganz doll lieb♡) Die meinte noch ihren tollen Mann zu beschützen. Dabei hat sie gesehen wie verrückt er ist. Es war niemals Jungkooks Schuld, sondern immer nur die seines Vaters.
    Nicht Mal das hat sie verstanden, also hab ich ihr eine verpasst. Ich schwöre ich werde diese Familie umbringen. Außer vielleicht Jungkook. Aber nur vielleicht", erklärt Chaerin wütend.

    "Sie hat Siwon auch ins Krankenhaus gebracht und ich hoffe, dass es ihn schwerer getroffen hat, als Jungkook. Er tut mir so unfassbar leid. Wie kann ein Mensch nur so sein wie sein Vater? Jungkook musste so viel durchstehen und Yuna? Ich glaube du bist seine Rettung", lächelt Jackson mich an.

    "Jungkook hat mich gerettet. Er hat sich für mich schlagen lassen. Er hat mich beschützt. Hätte er seinen Vater nicht im letzten Moment zurück gestoßen, dann hätte er mein ungeborenes Kind vermutlich getötet", schluchze ich.

    "Er wird dich auch weiterhin beschützen, Yuna. Er wird euch weiterhin beschützen", lächelt mich Chaerin an.

    "Sein Vater hätte ihn beinah erwürgt. Jungkooks Leben hätte gestern vorbei sein können, wäre nicht...", beginne ich und unterbreche mich selbst.

    Jin.

    Warum war er da?

    Warum hat er Jungkook geholfen?

    Warum hat er das getan?

    Wo ist er jetzt?

    "Wo ist Jin?", frage ich meine besten Freunde.

    "Jin?", fragt Jackson verwirrt.

    "Er hat Jungkooks Vater davon abgehalten, ihn zu erwürgen. Er hat ihn dazu noch selbst geschlagen. Ich verstehe nicht wieso. Ich bedeute ihm nichts und Jungkook hasst er eigentlich", erkläre ich mit einer Leere in meinen Augen.

    Oder?

    Die Tür geht plötzlich auf und ein Mann in einem weißen Kittel tritt hinein.

    "Ah! Sie sind aufgewacht! Ich bin Dr. Lee. Wie geht es ihnen?", fragt er mich.

    Er stellt mir einige Fragen und schreibt sich Währenddessen etwas auf.

    "Sie können gerne ein wenig raus gehen und eine Runde drehen, damit ihr Kreislauf wieder in Schwung kommt. Natürlich nur mit Begleitung! Ihrem Baby geht es soweit gut und sie brauchen sich keine Sorgen machen. Außerdem habe ich ihre Eltern informiert. Wenn sie irgendwelche Beschwerden haben, dann holen sie mich oder eine der Krankenschwestern", lächelt der Arzt mich an und verlässt den Raum.

    Er hat was?

    "Meine Eltern dürfen nicht hier her kommen!", sage ich verzweifelt. "Sie werden mich umbringen."

    "Vielleicht kommen sie auch nicht", versucht Jackson mich aufzuheitern.

    Welche Eltern würden nicht kommen, wenn sie gesagt kriegen, dass ihre Tochter im Krankenhaus liegt.

    Außer vielleicht Jungkooks 'Eltern'.

    Jungkook.

    "Ich muss zu Jungkook", sage ich entschlossen und stehe auf.

    Jackson und Chaerin stehen mir sofort zur Seite und helfen mir, mein Gleichgewicht zu halten.

    Wir begeben uns in den weißen sterilen Flur des Krankenhauses und Chaerin und Jackson leiten mich zu einem Raum.

    Wir öffnen die Tür und Yusha dreht sich um und sieht uns sofort an.

    "Yuna? Du bist wieder da", lächelt Yusha sanft und mit leiser Stimme.

    Ich beachte sie nicht und gehe nur schnell zu dem Bett, in dem Jungkook liegt.

    Ich setze mich auf den Stuhl direkt daneben und kann meine Tränen nicht zurückhalten.

    Sein Gesicht ist von roten Wunden bedeckt und an seiner Augenbraue sieht man ein paar Nähte.

    Ich nehme seine Hand in meine.

    "Oh Gott, Jungkook. Es ist alles meine Schuld. Ich hätte dich niemals alleine lassen dürfen", schluchze ich und nehme seine Hand fester in meine.

    Seine Knöchel sind offen und voller getrocknetem Blut.

    Seine andere Hand trägt einen Verband.

    "Du darfst mich nicht verlassen. Ich habe dich auch nicht verlassen, also tu mir einen Gefallen und verlass mich auch nicht! Ich..", schluchze ich, doch stoppe meinen Satz.

    Ich liebe dich.

    "Ich möchte mit dir unser Kind großziehen. Du hast nicht nur mich gerettet, sondern auch unser Baby. Du hast das alles auf dich genommen um zwei Menschen zu retten und dafür bin ich dir unendlich dankbar.
    Ich möchte sehen, wie du unser Kind auf den Armen hältst. Ich will sehen, wie du ihn oder sie durch die Luft wirbelst und mit ihm oder ihr kuschelst. Ich will dich als Vater erleben. Jungkook, bitte...", sage ich und meine Stimme bricht am Ende des Satzes.

    Ich halte seine Hand an meine Wange und platziere einen leichten Kuss darauf und sehe zu Boden, während Tränen mein Gesicht herunter tropfen.

    "Yuna", höre ich eine schwache Stimme und schrecke hoch.

    Seine Augen sind leicht geöffnet.



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    Erkennt man was auf dem Bild¿ Ansonsten nehme ich ein besseres Bild beim nächsten Kapitel mit rein:)
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    Eryks Freund ist mir gestern hinterher gelaufen, warum auch immer, und war sehr nah hinter mir. Ich weiß nicht mehr warum, aber ich hab meine Hand gehoben mit sehr viel Schwung und ihm dann ins Gesicht gehauen. War mir wirklich sehr peinlich, worauf ich mich zuerst erschreckt und dann sofort entschuldigt habe. Er hat mich aber angelächelt, meinte dann, dass alles okay sei und ist dann gegangen. Wohin auch immer😂

    41
    "Oh mein Gott, Jungkook!", flüstere ich leise und halte meine Hand vor meinen Mund.

    Er lächelt schwach und kann seine Augen kaum offen halten.

    "Na süße", haucht er leise, mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen.

    "Es tut mir so unfassbar leid, Jungkook. Ich bin daran schuld. Ich hätte dich nicht alleine lassen sollen. Ich war so dumm. Ich-", entschuldige ich mich, doch er legt seinen Zeigefinger auf meinen Mund um mich somit vom Reden abzuhalten.

    "Nichts ist deine Schuld. Du hast alles richtig gemacht. Danke", lächelt er und nimmt seinen Finger von meinem Mund.

    Schnell nehme ich seine Hand in meine und halte sie fest.

    Ich sehe schüchtern zu Boden und ein paar Freudentränen laufen meine Wangen hinunter.

    "Hey. Bitte wein nicht wegen mir. Mir geht es doch gut", lächelt er schwach und drückt meine Hand ebenfalls so gut er kann.

    Ich sehe ihn an und kann ein Lächeln nicht unterdrücken.

    "Es sind Freudentränen", sage ich leise und schniefe ein wenig.

    Er wischt mit seinem Daumen meine Tränen vorsichtig weg und sieht dabei auf meine immer noch ein wenig rote Wange, die sein Vater geschlagen hat.

    Sein Blick verändert sich zu einem besorgten Blick, als er leicht darüber streicht.

    "Wie geht es dir?", fragt er vorsichtig.

    "Jetzt wo du wieder da bist, gut", lächel ich.

    "Ich war nie weg, Yuna. Ich lasse dich nicht alleine. Versprochen", grinst er und sieht direkt in meine Augen.

    "Und wie geht es unserem Baby? Ist ihm oder ihr etwas passiert? Ich schwöre, wenn dieser Bastard unserem ungeborenen Kind etwas angetan hat, dann bringe ich ihn dieses Mal wirklich um. Ich hab alles versucht, Yuna. Ich konnte ihn leider nicht abhalten, dich zu treten. Ich habe versag-", beginnt er, doch unterbricht sich selber, als ich seine Hand auf meinem Bauch platziere und ihn anlächel.

    Zuerst sieht er mich geschockt an, doch beginnt dann ebenfalls zu lächeln.

    "Woah! Ich hätte schwören können, dass er oder sie gerade getreten hat!", kichert er.

    "Idiot! Sowas kann er oder sie doch noch gar nicht", lache ich.

    "Aber wenigstens hast du gelacht", grinst er siegessicher.

    "Danke. Für alles", lächel ich schüchtern und sehe zu Boden.

    Er legt seine Hand auf meine Wange und zieht mein Gesicht näher zu sich.

    Er beugt sich vor und küsst mich.

    Vor allen.

    Ich höre, wie Yusha erschrocken aufatmet.

    Jungkook beendet den Kuss wieder und sieht tief in meine Augen.

    "Awwww", schreit Jackson plötzlich fröhlich und Chaerin klatscht währenddessen erfreut in die Hände.

    Jungkook und ich brechen in Gekicher aus.

    Jungkook versucht sich ein wenig aufzurichten und zuckt schmerzerfüllt zusammen.

    Ich stehe schnell auf und versuche ihm so gut es geht zu helfen.

    Die Decke unter der er lag, liegt somit nicht mehr auf seinem Oberkörper und seine Wunden sind zu sehen.

    Auf seiner Brust sind viele blaue Flecken und rote Kratzer.

    Auf seinem Bauch sind die besagten Flecken größer und in verschiedenen blau und lila Tönen.

    Ich halte meine Hand erschrocken vor den Mund.

    "Es ist nicht so schlimm wie es aussieht", lächelt Jungkook mich beruhigend an.

    Ungläubig sehe ich ihn an.

    "Wirklich!", sagt Jungkook überzeugender und ich lächel leicht, um zu zeigen, dass ich ihm glaube.

    "Aber Yuna? Warum zur Hölle war Jin da?", fragt er schließlich aus dem Nichts.

    Ich hatte gehofft, dass er nicht nach ihm fragt.

    "Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht was er überhaupt da zu suchen hatte oder warum er dir geholfen hat", erkläre ich es ihm.

    "Findest du nicht, dass es ein wenig eigenartig ist, dass er genau dort auftaucht um mir zu helfen? Vor dir? Damit er vielleicht angeben kann und sich als den Helden darstellen kann? Immerhin ist er dein Ex, der dich mit mir, einem anderen Mann, gesehen hat", wirft Jungkook ihm plötzlich vor.

    "Was willst du damit andeuten? Er hat mich betrogen und er war auch derjenige, der mit mir Schluss gemacht hat. Deine Anschuldigung ergibt keinen Sinn, Jungkook! Wieso sollte er solche Absichten haben?", frage ich geschockt.

    "Weil er ein Arschloch ist. Ist ja nicht so, als hätte er es nicht schon einmal getan", sagt Jungkook mit angezogener Augenbraue.

    "Menschen können sich ändern, Jungkook. Ob du es glaubst oder nicht", sage ich kalt.

    "Beschützt du ihn jetzt auch noch oder was?", antwortet er genervt.

    "Wow. Danke, Jungkook. Du hast ja viel Vertrauen in mich. Aber weißt du was? Wir sind nicht Mal in einer Beziehung, also kann ich sowieso tun und lassen was ich will", sage ich schnell und stürme aus dem Raum.

    "Gut gemacht, Jungkook. Ich schwöre, verletz sie noch einmal und ich bringe dich um", höre ich Chaerin noch sagen und sie und Jackson kommen ebenfalls aus dem Raum.

    Schweigend gehen wir zurück in das Zimmer in dem ich untergebracht bin.

    Als wir die Tür öffnen, stehen mir plötzlich zwei bekannte Gesichter gegenüber.

    Bitte nicht.

    ------------

    Irgendwelche Vermutungen wer jetzt da so im Zimmer stehen könnte?🤔



    42
    "Yuna! Was ist passiert? Wieso wurden wir angerufen, dass du im Krankenhaus liegst und dann kommen wir in dieses Zimmer und niemand ist hier?", sagt meine Mutter gespielt besorgt, obwohl sie wahrscheinlich nur ihre Wut unterdrücken muss.

    "Was habt ihr hier zu suchen?", frage ich sie genervt.

    "Wir sind deine Eltern! Geht es dir gut? Wer war dieser Mann der am Telefon aufgelegt hat? Hat er dir etwas angetan?", fragt meine Mutter neugierig und will ihre Hand auf meinen Arm legen, aber ich trete einen Schritt zurück.

    "Ob es mir gut geht! Auf einmal interessiert es euch, wie es mir geht? Es hat euch nie interessiert und ich war euch egal!", gifte ich sie an.

    Meine Mutter möchte gerade etwas erwiedern, als sich die Tür öffnet.

    "Yuna? Hör zu. Ich wollte mich für mein Verhalten entschuldig- Was ist denn hier los?", kommt Jungkook in den Raum und sieht uns verwirrt an, wobei er aufhört zu reden.

    Meine Mutter scheint auf einmal zu überlegen.

    "Diese Stimme. Jungkook du warst es, der einfach aufgelegt hat, als ich mit Yuna telefoniert habe! Was hast du ihr angetan?", fragt meine Mutter ihn wütend.

    "Warum sollte er mir etwas antun? Er ist mehr Familie, als ihr es jemals gewesen seid! ICH HASSE EUCH!", schreie ich die beiden so laut wie möglich an.

    Ich darf nicht weinen.

    Nicht wegen ihnen.

    "Yuna. Du musst dich beruhigen! Denk an dein Baby", sagt Jackson besorgt und stützt mich ein wenig.

    Scheiße.

    "Baby? BABY?", schreit mein Vater plötzlich.

    Erschrocken trete ich einen Schritt zurück und halte unbewusst meine Hand auf meinen Bauch.

    "Du bist schwanger!", schreien meine Eltern gleichzeitig.

    "Wer würde dich denn freiwillig schwängern wollen?", kommt meine Schwester Miyo plötzlich zum Vorschein und lacht dreckig.

    "Ich", meldet sich Jungkook zu Wort und stellt sich beschützerisch vor mich.

    "Du hast meine Tochter geschwängert!", sagt mein Vater wütend und kommt Jungkook gefährlich nahe.

    "Was!", sagt Miyo geschockt.

    "Ich habe sie geschwängert und es ist das Beste was ich hätte tun können. Dieses Kind ist unsere Rettung. Die Rettung vor unseren verranzten Familien!", sagt Jungkook sauer.

    "Was erlaubst du dir so mit uns zu reden, Jungkook!", sagt meine Mutter hysterisch und verpasst Jungkook plötzlich eine Backpfeife.

    Ich stelle mich dieses Mal direkt vor Jungkook.

    "Es reicht! Und du willst dich Mutter nennen? Du unterstützt dein Kind nichtmal dann, wenn es schwanger ist! Und dann wirst du auch noch handgreiflich gegenüber dem Mann, der mir mein Leben besser macht! Ich hasse euch einfach!", sage ich wütend.

    Ich verspüre nicht Mal mehr Trauer.

    Nur noch pure Wut.

    Meine Mutter will ihm noch eine verpassen, doch Chaerin stellt sich drohend vor sie.

    "Wenn sie ihn noch einmal anfassen, dann sind sie tot", droht Chaerin meiner Mutter.

    "Bestimmt ist Jungkook gar nicht der Vater, sondern Yuna tut so nur so! Vielleicht ist sie auch gar nicht schwanger, sondern tut nur so, um eure Aufmerksamkeit zu bekommen", lacht Miyo.

    "Halt die Klappe du dreckige Schlampe!", schreie ich sie an und gehe auf sie los.

    Ich reiße an ihren Haaren und sie schreit auf.

    "Yuna!", sagt Jungkook und legt schnell seine Arme um meine Hüfte und zieht mich weg.

    Ich schlage um mich und Jungkook hält mich nur noch fester, sodass ich nicht entkommen kann.

    "Jungkook! Lass mich verdammt los! Ich muss dieser falschen Schlange Manieren beibringen!", schreie ich und versuche immer noch aus seinen Armen zu fliehen.

    "Bitte, Yuna. Für mich", flüstert er leise in mein Ohr.

    Jungkook? Jeon Jungkook! Der Stiefsohn von Jeon Siwon! Der Billionär und Erbe der Jeon Unternehmen?", sagt mein Vater fassungslos, so als hätte er es erst jetzt realisiert.

    "Du lässt dich auf so einen Spießer ein? Der überall nur als herzloser Sohn eines Billionärs und als Arschloch bezeichnet wird? Geht's dir zu gut, Yuna?", fragt mein Vater wütend.

    "Raus! Geht raus!", schreie ich laut und sehe meiner Mutter direkt in die Augen.

    "Ich hasse euch!", sage ich wütend.

    "Wehe du kommst bei mir irgendwann wieder angekrochen. Du bist nicht mehr meine Schwester!", keife ich Miyo an.

    Sie verlässt das Zimmer, jedoch nicht ohne Jackson und Chaerin zur Seite zu schubsen, während sie zur Tür geht.

    Ich atme schwer ein und aus, während Jungkook sanft über meinen Bauch streichelt, was mich beruhigt.

    "Ich bin so enttäuscht von dir, Yuna", haucht meine Mutter leise.

    Ich sehe sie emotionslos an.

    "Falls du irgendwann Mal Hilfe brauchst, du weißt wo du mich findest", sagt sie noch und sie und mein Vater verlassen ebenfalls den Raum.

    "Ich will euch nie wieder sehen!", schreie ich ihnen hinterher und meine Kräfte verlassen mich.

    Alle Dämme brechen plötzlich und meine Wut wird zu Trauer.

    Ich sacke zusammen, doch Jungkook versucht mich noch zu halten, jedoch kann er mich durch seine Verletzungen nicht festhalten.

    Ich falle zu Boden auf meine Knie und vergrabe mein Gesicht in meinen Händen.

    Jungkook kniet sich plötzlich, trotz seiner Schmerzen, direkt vor mich und nimmt mich fest in den Arm.

    "Sshh.. es wird alles wieder gut", flüstert er mir zu und platziert einen Kuss auf meiner Stirn.

    Ich spüre wie mich Jackson und Chaerin ebenfalls umarmen.

    "Ich mache immer alles falsch", weine ich in Jungkooks Arme.

    "Sag sowas nicht!", sagt Chaerin mit einem traurigen Unterton.

    "Du darfst nur nicht aufgeben. Du musst weiter kämpfen. Du bist doch stark", lächelt Jackson.

    "Genau. Du bist einer der stärksten Menschen, die mir jemals begegnet sind!", sagt Chaerin lächelnd.

    "Siehst du, kleines? Wir stehen alle hinter dir und werden dir durch alle Zeiten helfen. Wenn deine Familie dich so behandelt, dann lass sie gehen. Wir sind deine Familie. Und wir werden eine Familie bleiben, okay? Du bist so eine starke Frau und einfach so wunderbar. Ich hasse es, dass du es nicht selber siehst. Ich bin so unglaublich froh, dass du in mein Leben gekommen bist. Unser zunächst Fehler, bei dem wir dachten, er würde unser Leben zerstören, hat sich als kein Fehler herausgestellt und ich bin so froh dich zu haben, Yuna. Ich kann es kaum erwarten dieses Kind, unser Kind, mit dir gemeinsam großzuziehen. Ich werde dich, euch, immer beschützen. Bitte sag nie wieder, dass du alles falsch machst. Denn das tust du definitiv nicht", sagt Jungkook mit einem sanften Lächeln.

    Kurze Zeit herrscht Stille, als man nicht nur mein Schluchzen hört.

    "Man Jungkook! Ich hasse dich, echt!", sagt Chaerin, die sich ein paar Tränen wegwischt.

    Alle beginnen zu lachen.

    "Ich liebe euch alle", schluchze ich vor Freudentränen und kichere ein wenig.



    ----------------

    Hat jemand von euch zufällig Wattpad und Lust bei meiner FF vorbei zu schauen?
    Ich heiße auf Wattpad Joonieeeswifeu
    Und meine FF Bangtan Slut

    Enthält:
    •vkook
    •namjin
    •yoonmin
    •dramarama Baby
    •und es werden Leute sterben hehe🌚😂



    Klappentext:

    -In welcher sich 7 Stripper während ihrer Arbeit näher kommen-


    Also wer Lust hat kann gerne Mal vorbeischauen..😉😏

    Ach und bei Wattpad kann man ja miteinander schreiben also scheut euch nicht davor mir zu schreiben Leutee💕✨ Denn ich liebe es mit euch zu schreiben❤️💋

    43
    Am nächsten Tag werden Jungkook und ich aus dem Krankenhaus entlassen.

    Jackson und Chaerin bringen uns nach Hause zu dem Gebäudekomplex, in dem sich unser Apartment befindet.

    Wir stehen vor der verschlossenen Tür des Apartments und Jungkook versucht vergeblich den Schlüssel aus seiner Hosentasche mit seiner verstauchten Hand zu holen.

    Ich helfe ihm ohne zu überlegen und hole seinen Schlüssel heraus.

    Ich öffne die Tür und wir treten ein.

    Chaerin stellt die Tasche mit den Ersatz-Klamotten auf den Boden, die sie geholt hatte, als ich bewusstlos war.

    "Danke, Chaerin. Für alles", lächel ich sie an und umarme sie.

    "Schaffst du es alleine hier?", fragt sie mich leicht besorgt und streicht über meinen Arm.

    Ich nicke und schaue zu Jungkook, welcher sich erschöpft auf das Sofa wirft.

    "Stell keine Scheiße an, ja?", warnt Chaerin Jungkook.

    "Niemals, Sir", lacht Jungkook.

    Chaerin verabschiedet sich und verlässt die Wohnung, um mit Jackson, der im Auto wartet, nach Hause zu fahren.

    Wir haben uns für ein "Double-Date" heute Abend verabredet.

    Ich schmeiße eine kleine Packung zu Jungkook.

    "Hier. Die sollst du nehmen", sage ich mit einem Lächeln und gehe in die Küche, um ihm ein Glas Wasser zu holen.

    Ich stelle das Glas Wasser vor ihn auf den Wohnzimmertisch und er schluckt die Tabletten schnell hinunter.

    Er macht einen angewiederten Gesichtsausdruck und hält mir das leere Glas hin.

    Ich nehme es aus seiner Hand und stelle es in die Spüle.

    Ich sehe mich um und bemerke mit einem Seufzer, dass es sehr unordentlich ist.

    Deswegen entscheide ich kurzerhand aufzuräumen.

    Nachdem ich fertig bin, gehe ich mich umziehen, da mir zu warm wurde.

    Ich ziehe eine kurze Hose und ein weißes T-Shirt an.

    Wie lange ich hier wohl noch reinpassen werde?

    Jungkook ist derweil auf dem Sofa in einer sehr unbequem aussehenden Position eingeschlafen.

    Ich schleiche mich langsam an um ihn nicht zu wecken und lege eine Decke über ihn.

    Ich möchte mich umdrehen, als er plötzlich nach meiner Hand greift und mich mit Schwung auf sich zieht.

    Mit einem Schrei lande ich auf ihm und er schreit schmerzerfüllt auf.

    "Du bist ein Idiot! Du weißt doch selbst, dass du noch Schmerzen hast", rolle ich meine Augen und lege mich neben ihn.

    Er murmelt nur mürrisch und legt seinen Arm und sein Bein um mich, sodass er mich nah an sich zieht.

    "So flauschig", haucht er und umarmt mich mehr.

    "War irgendwas in den Tabletten, dass du so komisch drauf bist?", kicher ich.

    Er schüttelt hektisch den Kopf und stützt sich plötzlich vom Sofa ab und legt sich auf mich.

    "Jungkook! Ich bin immer noch schwanger!", schreie ich unter seinem Gesicht auf.

    Er seufzt und lässt sich wieder neben mich fallen.

    "Du kannst doch nicht so viel Haut zeigen", murmelt er schläfrig und umarmt mich wieder.

    Ich lache auf und meine Wangen färben sich etwas rötlich, was er jedoch nicht sehen kann, da seine Augen geschlossen sind.

    Da ich ebenfalls noch sehr erschöpft bin, kuschel ich mich mehr an ihn und schlafe schließlich auch ein.

    ;-;

    Mit einem zarten Gefühl auf den Lippen wache ich langsam auf.

    Er küsst mich.

    "Aufstehen, Schlafmütze", grinst er, als er bemerkt, dass ich meine Augen geöffnet habe.

    "Wir sind schon spät dran", sagt er verlegen und ich springe auf.

    "Was? Wieso weckst du mich nicht früher?", frage ich aufgewühlt und renne ins Bad.

    "Ich bin auch gerade erst aufgestanden. Müssen wir wirklich auf dieses Date?", fragt er mich müde und reibt seine Augen als er im Türrahmen zum Bad steht.

    "Sie sind immer für uns da, also laden wir sie jetzt zum Essen ein. Das nennt man Freundschaft", rolle ich meine Augen und beginne mich fertig zu machen.

    "Du brauchst gar keine Schminke", sagt er, während er mich die ganze Zeit anstarrt.

    Ich kann mir ein Kichern nicht verkneifen und drehe mich zu ihm um.

    "Wenn ich dich jetzt bitten darf", lache ich und lege meine Hand auf seine Brust.

    Verwirrt sieht er mich an und kommt näher, sodass sich unsere Nasenspitzen beinah berühren.

    Im letzten Moment schubse ich ihn vorsichtig zurück und schließe die Badezimmertür.

    ;-;

    Jungkook hat einen Tisch in einem super noblen fünf Sterne Restaurant reserviert.

    Er hilft mir in sein Auto einzusteigen und fährt dann los.

    Selbst beim Auto fahren sieht er verdammt gut aus und ich kann meine Augen nicht von ihm nehmen.

    Die Schwangerschaftshormone setzen ein.

    "Warum starrst du mich so an?", fragt Jungkook mit dem Blick auf die Straße gerichtet.

    "Ich weiß, dass mein Gesicht schrecklich aussieht mit den ganzen Wunden und dem blauen Auge", seufzt er und hält bei einer roten Ampel.

    "Deswegen starre ich nicht. Du siehst einfach gut aus. Auch mit den Wunden. Sie erinnern mich zwar an was passiert ist, aber sie zeigen auch, dass du mich beschützt hast", lächel ich und gebe ihm einen schnellen Kuss auf die Wange.

    Er grinst und fährt weiter als die Ampel auf grün umschaltet.

    Wenige Minuten später parkt er das Auto vor dem besagten Restaurant.

    Ein Mann steht am Eingang, dem Jungkook seinen Schlüssel reicht, nachdem er mir aus dem Auto geholfen hat.

    "Erfreut sie wieder zu sehen, Mr. Jeon", sagt der Mann und verbeugt sich, bevor er Jungkooks Auto wegfährt.

    Jungkook nimmt meine Hand in seine und leitet mich hinein.

    Ein Mann begrüßt ihn erfreut und zeigt auf einen großen Tisch, zu dem Jungkook mich anschließend bringt.

    Wir setzen uns hin und wenige Minuten später erreichen auch Chaerin und Jackson den Tisch.

    "Du weißt echt nicht mehr was du mit deinem ganzen Geld anfangen sollst, oder?", fragt Chaerin, die sich geschockt in dem fünf Sterne Restaurant umsieht.

    "Wenn es dir nicht gefällt, kannst du gerne gehen", zwinkert Jungkook ihr lachend zu, woraufhin sie ihre Augen rollt.

    "Guten Abend. Das Übliche, Mr. Jeon?", fragt ein Kellner, der nun an unserem Tisch steht.

    Jungkook lächelt und nickt.

    "Stammgast?", fragt Chaerin noch geschockter.

    "Man Chaerin! Jetzt sei doch nicht so geschockt und genieß es einfach mal", lache ich und spüre plötzlich wie Jungkook seine Hand unter dem Tisch auf meinen Oberschenkel legt.

    Mein Oberschenkel ist nur zur Hälfte mit meinem Kleid bedeckt, da es sehr kurz ist.

    Seine Hand wandert plötzlich höher unter mein Kleid und meine Augen weiten sich.

    Schnell lege ich meine Hand auf seine um ihn zu stoppen und lausche der Diskussion von Jackson und Chaerin, ob Weißwein oder Rotwein besser schmeckt.

    Ihre Hände liegen ineinander verschränkt auf dem Tisch.

    Der Kellner kommt schließlich mit einem teuer aussehenden Wein zurück an den Tisch und schenkt jedem etwas ein.

    Als er bei dem Glas, welches vor mir ansteht, ankommt, hält Jungkook schnell seine Hand hin um ihn zu zeigen, dass er dieses nicht befüllen soll.

    Stattdessen holt er mir ein Glas Wasser.

    "Tut mir echt leid, dass wir alle Alkohol trinken dürfen und du nicht", entschuldigt sich Chaerin.

    "Ist schon okay, immerhin ist es für einen guten Zweck, dass ich keinen trinke", lächel ich verständnisvoll.

    Wir stoßen schließlich auf unsere Freundschaft an.

    "Und darauf, dass niemand mehr scheiße baut", fügt Chaerin noch hinzu und sieht Jungkook vorwurfsvoll an.

    "Deal", grinst dieser und Chaerin lacht ebenfalls.

    Unsere Gläser klirren aneinander, doch bevor Jungkook einen Schluck nehmen kann, stoppe ich ihn.

    "Du musst nachher noch fahren", warne ich ihn.

    "Oh stimmt. Sorry. Aber du darfst mein Auto auch Mal fahren", sagt er mit einem Zwinkern und nimmt einen Schluck.

    Seine Hand an meinem Oberschenkel übt mehr Druck aus.

    Ich versuche seine Hand zu entfernen, doch er lässt sie mit einem Grinsen an Ort und Stelle.

    Ich lehne mich etwas an seine Schulter und flüster ihm unbemerkt etwas ins Ohr.

    "Wenn du deine Hand nicht sofort wegnimmst, dann spiel ich dasselbe Spielchen, mein Freund", hauche ich in sein Ohr und setze mich dann wieder normal hin.

    Seine Hand bewegt sich trotzdessen kein Stück.

    Ich versuche es zu ignorieren, solange, bis ich es ihm zurück zahlen kann.

    Als unser Essen endlich auf dem Tisch platziert wird und die anderen sich auf dieses konzentrieren, lege ich meine Hand mit einer schnellen Bewegung auf seinen Schritt.

    Er sieht mich mit einem warnenden Blick an und ich zucke nur mit den Schultern.

    Er nimmt mit einem Seufzer schließlich seine Hand von meinem Oberschenkel und ich meine von seinem Schritt.

    Wir konzentrieren uns nun wie die anderen auch auf unser Essen und lassen den Abend in diesem wunderschönen Restaurant ausklingen.


    -------------

    Soooo...
    Vor zwei Tagen oder so war ich nach der Schule mit meiner Schwester meinen zwei Freundinnen, einem Freund und meinem besten Freund bei Penny. Wen sehe ich da auch? Eryk und einen Freund von ihm.

    Der Freund ist mir letztens übrigens bis fast nach Hause gefolgt, was echt gruselig war, vorallem weil ich alleine war...

    Jedenfalls standen die am Ende des Ganges und wir am Anfang von diesem.

    Mein bester Freund hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung wie Eryk aussieht. Er wusste nur, dass er existiert und halt eigentlich alles bis auf sein Aussehen😂

    Dann hab ich ihn gefragt, ob er Mal Eryk 'kennenlernen will'

    Er kam dann sofort mit mir und ich verstecke mich schon extra hinter einem Regal, damit der uns nicht sieht und zeige meinem besten Freund wer Eryk ist.

    Kommt der auf einmal und schubst mich in die Richtung von Eryk.

    Fängt der an da rumzubrüllen von wegen:

    "Geh Mal Eryk umarmen."

    "Komm wir gehen Mal mit Eryk reden."

    Und dann hat der mich gegen Eryk geschubst, worauf der sich umgedreht hat und nur noch mich gesehen hat wie ich weggelaufen bin und mein bester Freund so:

    "Du solltest doch mit Eryk reden!"

    Eryk und sein Freund hatten Lachflash ihres Lebens.

    Ach und nur mal so.. sein Freund hat während seiner Mittagspause Toilettenpapier gekauft😂 Warum auch immer

    Am nächsten Tag in der Schule stand der dann vor mir.

    Guckt der nach hinten, sieht mich so, holt der erstmal sein Handy raus und fängt an seine Haare zu richten.

    Ich so:

    "Du brauchst deine Haare nicht richten. Die sehen schon perfekt aus. Soo flauschig"

    Packt der sein Handy weg, dreht sich zu mir um und lächelt mich an.

    Aber dieses Lächeln war zu viel für mich.

    Danach bin ich an zu viel Cuteness gestorben.

    Und heute bin ich zum zweiten Mal gestorben, als er mich schon wieder so angelächelt hat.

    Ach und sein Parfüm riecht auch echt gut😂😏






    44
    Drunk pt.1



    Wir verlassen das noble Restaurant und stehen in der Kälte .

    "Ich habe Hunger!", seufzt Chaerin und stützt sich an einer Wand ab.

    "Chaerin. Wir hatten gerade etwas zu essen", seufze ich genervt.

    Chaerin hatte zu viel Alkohol.

    Jackson hatte zu viel Alkohol.

    Jungkook hatte zu viel Alkohol

    "Wir hatten gerade etwas zu essen", imitiert sie mich mit einer lächerlichen Stimme.

    "Wo ist euer Auto?", frage ich Jackson, der mit seinem Schluckauf zu kämpfen hat.

    "Wir sind ge-", sagt er und wird von seinem Schluckauf unterbrochen. "Gelaufen."

    "Dann bringen wir euch nach Hause. Los", sage ich und schnappe mir schnell den Autoschlüssel von Jungkook, der ihm, von dem Mann der den Wagen zuvor weggefahren hatte, wieder gegeben wurde.

    "Jungkook lässt eine Frau an das Steuer seines Autos", lacht Jackson betrunken.

    "Was soll das denn heißen?", fragt Chaerin vorwurfsvoll.

    Wir stehen mittlerweile vor Jungkooks teurem Auto und ich öffne die hinteren Türen.

    "Worauf wartet ihr?", frage ich Jackson und Chaerin.

    "Wir reiten in einer Kutsche", kichert Chaerin und schmeißt sich schon beinah ins Auto.

    Jackson setzt sich ebenfalls hinein und schließt die Tür.

    Jungkook wippt in seinem Sitz ein wenig hin und her.

    Kopfschüttelnd setze ich mich auf den Fahrersitz.

    Ich beginne die Spiegel und den Sitz auf mich einzustellen.

    Ich höre Gekicher von der Rückbank.

    "Wenn wir Prinzessinnen wären, dann wäre ich Belle! Weil ich so schön bin!", lacht Chaerin und rüttelt aufgeregt an meinem Sitz.

    "Yuna! Ich hab eine Idee! Können wir bei Mc Donald's anhalten?", fragt sie fröhlich.

    Ich rolle nur meine Augen und starte das Auto.

    "Halt! Weißt du überhaupt wie man fährt?", fragt Jungkook geschockt, aber mit einem kleinen Grinsen.

    "Jungkook. Ich habe meinen Führerschein, keine Sorge", rolle ich meine Augen und starte das Auto.

    Er lacht auf und sein fröhlicher Blick ändert sich plötzlich drastisch und er sieht mich direkt an.

    "Sieht schon verdammt geil aus, wenn du so an dem Steuer meines zwei Millionen Dollar teuren Autos sitzt", haucht er mit rauer Stimme.

    Bei dem genannten Preis stockt mir der Atem.

    Seine Hand wandert erneut zu meinem Oberschenkel, während ich gerade losfahre.

    "Oh Gott! Gleich machen sie noch ein Kind!", schreit Chaerin hysterisch.

    "Wie wär's? Wollen wir?", höre ich Jackson fragen.

    "Könnt ihr bitte alle still sein? Ich muss mich aufs Fahren konzentrieren", sage ich genervt und schalte einen Gang höher.

    Im Rückspiegel sehe ich, wie Chaerin Jackson gerade küssen will, weswegen ich die nächste Kurve extrem schnell nehme und sie auf der Rückbank hin und her wackeln.

    "Ah! Yuna! Pass doch auf!", sagt Chaerin wütend.

    "Babe. Bitte fahr langsamer. Mein armes Auto", wimmert Jungkook.

    "Chaerin! Hör auf mich auszuziehen", schreit Jackson von der Rückbank und hält ihre Handgelenke fest, wobei sein Oberteil schon ein wenig hochgehoben ist.

    "Ich glaub ich muss mich gleich übergeben", sagt Chaerin plötzlich.

    "Nicht in mein Auto!", motzt Jungkook ängstlich und dreht sich zu ihr um.

    "Hat der Herr Angst, dass ich sein teures Auto verschmutze?", lacht Chaerin und verschluckt sich schließlich.

    "Karma", zwinkert Jungkook ihr zu.


    ;-;


    Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt Jungkooks Wagen endlich vor Jacksons Wohnung zum Stehen.

    "Danke Süße", klatscht sie in die Hände und steigt dann mit Schwierigkeiten aus.

    Ich starte den Motor erneut und sehe noch im Seitenspiegel, wie Chaerin beinah umknickt und Jackson sie auffängt.

    "Idioten", rolle ich meine Augen und kichere.

    Jungkooks Hand liegt die ganze Zeit auf meinem Oberschenkel, jedoch habe ich mich daran gewöhnt und ignoriere sie gekonnt.


    ;-;

    Ich schließe die Eingangstür zu unserem Apartment hinter mir und als ich mich umdrehe, drückt Jungkook mich mit dem Rücken gegen die Tür.

    Er sieht mich wortlos an.

    "Was?", frage ich emotionslos.

    "Ich will d-", beginnt er, doch ich stoppe ihn, indem ich sein Gesicht von mir weg drehe.

    "Dein Atem riecht nach Alkohol", sage ich kalt und er lässt mich an ihm vorbei gehen.

    Als ich gerade dachte, ich sei ihm entkommen, packt er mein Handgelenk, dreht mich zu ihm und kommt meinen Lippen gefährlich nah.

    Einen Moment später liegen seine Lippen auch schon auf meinen.

    Ich denke gar nicht darüber nach und küsse ihn zurück.

    Er drückt mich in Richtung des Sofas und ich unterbreche den Kuss schnell.

    Ich kann es nicht mehr unterdrücken.

    Geschockt sieht er mich an.

    Ich schubse ihn auf den Sessel im Wohnzimmer und sehe von oben auf ihn hinab, woraufhin er auf seine Lippe beißt.

    "Dürfen wir? Ich meine.. Können wir? Ich meine.. Was passiert wenn wir?", fragt Jungkook schließlich unsicher.

    Seine plötzliche Unsicherheit bringt mich zum Kichern.

    "Und wie wir dürfen und können. Die Frauenärztin hat es sogar erlaubt", zwinkere ich und beginne mein Kleid langsam vor ihm auszuziehen.

    Jungkook zieht mich schnell näher an sich ran, bleibt jedoch sitzen und hilft mir mein Kleid loszuwerden.

    Ich setze mich schließlich auf ihn und berühre somit seinen bereits hart gewordenen Schritt.

    Ich grinse leicht, als ich merke, was ich mit ihm mit so wenig Aufwand machen kann.

    Er beginnt meinen Hals zu küssen und seine Hände wandern meine Hüften auf und ab.

    Ich kann meinen Atem nicht kontrollieren und er wird jede Sekunde unregelmäßiger.

    Wie sehr ich dieses Gefühl vermisst habe.

    Ich halte ihn dabei auf meinen Hals zu küssen und Knutschflecken zu verteilen und küsse seine weichen Lippen hungrig.

    Seine Zunge spielt sofort mit meiner.

    Während wir uns intensiv küssen, rekel ich mich über seinem Körper und berühre hin und wieder sein bestes Stück, was ihn aufatmen lässt.

    Seine Hände zerdrücken mein Hinterteil schon fast, als ich schmerzerfüllt aufzucke.

    "Nicht so harsch", sage ich schmollend und sein Griff wird lockerer.

    Seine Hände fahren über meinen Rücken zu dem Verschluss meines BHs.

    Mit Schwierigkeiten versucht er den Verschluss zu öffnen, doch es gelingt ihm nicht und er unterbricht den Kuss um frustriert aufzustöhnen.

    "Probleme?", necke ich ihn.

    "Ich wäre an deiner Stelle vorsichtig junges Fräulein", leckt er sich über die Lippen.

    "Jetzt mach das verdammte Ding auf", seufzt er frustriert, als er es immer noch nicht hinbekommt.

    Ich möchte ihm gerade helfen, da klingelt plötzlich mein Handy.

    "Ernsthaft?", seufzt Jungkook laut und wird seinen Kopf frustriert zurück.

    Augenrollend stehe ich auf und gehe zu meiner Tasche und nehme mein Handy heraus.

    "Was ist, Chaerin?", frage ich offensichtlich genervt.

    "Heeeeeey Yuna", schreit sie in den Hörer.

    "Ich wollte dich was ganz wichtiges fragen", kichert sie und ich höre Jackson etwas im Hintergrund flüstern.

    "Habt ihr zufälligerweise noch Kondome übrig?", fragt sie mich und beginnt sofort danach laut los zu lachen

    "Dein Ernst? Geh doch zu einem Laden und kauf dir welche. Ich bin beschäftigt!", sage ich kalt und lege auf.

    "Beschäftigt womit? Seinen Schwan-", höre ich sie noch sagen bevor sie verstummt.



    ---------------------

    Next Chapter Smut?🌚😏





    45
    ⚠️Warning: Smut⚠️
    Jungkook steht plötzlich direkt vor mir als ich mich wieder zu ihm begeben will.

    "Das war sowas von sexy. Du entkommst mir heute nicht mehr", grinst er und nimmt mich plötzlich hoch.

    Er trägt mich in sein Schlafzimmer und wirft mich aufs Bett.

    Sofort küsst er mich verlangend und ich mache schnell meinen BH auf.

    Er wirft diesen durch das Zimmer und beginnt sanft mit meinen Brüsten zu spielen.

    Meine Hand fährt dabei durch seine Haare und ich kann ein Stöhnen nicht mehr zurück halten.

    Er grinst gegen meine Haut und er hinterlässt Knutschflecken über meinem gesamten Dekolleté.

    Ich knöpfer mittlerweile sein Hemd auf und er reißt es sich vom Leib, als ich ihm anscheinend zu langsam bin.

    "Da hat es wohl jemand eilig", kicher ich leicht und meine Hände fahren über seinen muskulösen Bauch.

    Er sieht mich hungrig an und attackiert erneut meinen Hals.

    Meine Hände fahren zu seinem Gürtel und ich öffne ihn mit einer schnellen Bewegung.

    Kurze Zeit später schmeißt er auch seine Hose durch den Raum.

    Seine Hände gleiten über meine Hüfte und ziehen langsam meinen Slip hinunter.

    Er setzt sich auf seine Knie und betrachtet mich, so als wäre ich seine Beute.

    "Du bist so wunderschön", haucht er mit rauer Stimme und seine Wangen werden leicht rot.

    Jetzt wird er auch noch schüchtern.

    "Schleimer. Jetzt komm her mein kleiner Alkoholiker", kicher ich und ziehe ihn wieder zu mir um ihn zu küssen.

    Dieses Mal wandern meine Hände über seine Seiten und ich ziehe seine Boxershorts runter.

    "Muss ich vorsichtig sein? Was wenn ich unser Baby verletze?", fragt er plötzlich wie ausgewechselt.

    "Jungkook. Du kannst es nicht verletzen. Das Einzige was passieren kann, ist, dass Wehen ausgelöst werden, aber ich bin noch lange nicht in dem Stadium", lächel ich ihn beruhigend an.

    Er sieht mich erleichtert an.

    "Aber mich kannst du sehr wohl verletzen, also ein bisschen Zärtlichkeit würde nicht schaden", kicher ich.

    Er nickt und küsst mich wieder intensiv und kramt in seinem Nachttisch herum.

    Plötzlich tauscht er unsere Position und lässt mich somit oben sein.

    "Wenn du die Kontrolle hast, dann kann ich dich auch nicht verletzen. Dann kannst du es selber bestimmen", sagt er mit unregelmäßigem Atem und nimmt ein Kondom aus der Schublade.

    "Ist das jetzt dein Ernst? Jetzt benutzt du ein Kondom! Jetzt wo ich schon schwanger bin!", frage ich geschockt.

    Er lächelt mich entschuldigend an und versucht es über sein hart gewordenen Freund zu stülpen, was ihm nicht gelingt.

    "Fuck. Dieser Alkohol", flucht er und ich nehme schließlich das Kondom und schmeiße es weg.

    Bevor er sich beschweren kann, lasse ich ihn langsam in mich eindringen und wir stöhnen gleichzeitig auf.

    Ich platziere meine Hände auf seiner Brust und beginne mich langsam vor und zurück zu bewegen.

    Er platziert seine Hände an meiner Brust und greift zu, was mich umso lauter stöhnen lässt.

    Ich beginne mich etwas schneller zu bewegen und lege meinen Kopf in den Nacken.

    "Du bist so verdammt sexy", raunt Jungkook mit unregelmäßigem Atem.

    Ich kichere leicht und bewege mich nun auf und ab um ihn tiefer eindringen zu lassen.

    Ich kratze mit meinen Fingernägeln über seine Brust und hinterlasse somit meine Spuren.

    Plötzlich dreht Jungkook uns wieder um, sodass ich unter ihm liege.

    Er hat auf einmal einen schmerzerfüllten Gesichtsausdruck und ich sehe ihn verwirrt an.

    "Aua meine Hand", sagt er schwer atmend und ich sehe auf seine immer noch in einen Verband gebundene Hand.

    "Idiot", lache ich leicht auf und er stößt plötzlich viel härter in mich ein, worauf mir ein Schrei aus der Kehle entweicht.

    Seine Händen gleiten über meine Arme und landen schließlich in meinen Händen.

    Mittlerweile kann ich nur noch stöhnen und er ebenfalls.

    Er wird immer schneller und härter bis er schließlich meinen gewissen Punkt trifft.

    "Yuna", stöhnt er auf.

    "J-Jungkook", hauche ich und er küsst mich hungrig.

    Als er meinen Punkt trifft, beiße ich auf seine Unterlippe und er leckt mit seiner Zunge darüber.

    Er beginnt wieder mit meiner Zunge zu spielen, als ich spüre, wie ich kurz vor meinem Höhepunkt bin.

    "Ich komme gleich", stöhne ich und schlinge meine Beine um seine Hüfte.

    Ich kann es nicht länger zurückhalten und der Knoten in meinem Bauch löst sich.

    Ich stöhne auf und er kommt fast gleichzeitig mit mir.

    Er benötigt ein paar Atemzüge um sich dann aus mir heraus zu ziehen und sich erschöpft neben mich zu legen.

    Ich atme immer noch schwer und er legt vorsichtig die Bettdecke über uns.

    Er zieht mich näher zu sich und nimmt mich behutsam in den Arm.

    "Alles okay? Hab ich dich verletzt? War ich zu hart?", fragt er besorgt.

    "Ich bin nicht aus Glas, aber es war perfekt. Du warst zärtlich", lächel ich sanft und platziere einen Kuss auf seinen Lippen.

    Er formt ein breites Lächeln und umarmt mich nur noch mehr.



    --------------

    Bin sad: c

    Benutze das mal als Ausrede um mir Haufenweise Nutella reinzuschaufeln;)

    Bye




    46
    Am nächsten Morgen wache ich in Jungkooks starken Armen auf.

    Seine Nase ist in meinen Haaren vergraben und er atmet regelmäßig.

    Ich bewege mich ein wenig und er reißt seine Augen sofort auf.

    "Alles gut, Baby", fragt er müde, aber mit einem besorgten Blick.

    Ich kichere schläfrig und lege meine Hand auf seine Wange.

    "Alles perfekt", lächel ich und streiche mit meinem Daumen über seine Wunden an den Wangen.

    "Süß, dass du sofort aufwachst, wenn ich mich nur minimal bewege", lächel ich und platziere einen sanften Kuss auf seinen Lippen.

    "Ich mache mir halt Sorgen um dich", lächelt er zurück und legt seine Hand auf meine auf seiner Wange liegenden Hand.

    "Tut es noch weh?", frage ich nun besorgt.

    "Ein bisschen, aber ich bin ein starker Mann", grinst er und legt sich gemütlicher hin, immer noch mit seinen Armen um mich.

    Wie kann er nur so perfekt sein?

    "Jungkook?", frage ich leise und setze mich auf.

    Ich ziehe die Bettdecke im letzten Moment noch über meine Oberweite, jedoch liegt er nun oberkörperfrei.

    "Ja?", fragt er und sieht mich direkt an.

    Ich weiche seinem Blick sofort aus.

    Ich kann das immer noch nicht.

    "Was willst du frühstücken?", frage ich schnell.

    Er sieht etwas enttäuscht über meine Frage aus.

    "Wir können uns etwas auf dem Weg zur Arbeit holen, dann können wir noch länger liegen bleiben", sagt er und reibt seine Augen.

    Ich sehe ihn direkt an.

    "Komm her", schreit er plötzlich und zieht mich zu sich.

    Seine Hände wandern zu meinen Hüften und er beginnt mich durch zu kitzeln.

    "Ahh! Hör auf!", schreie und lache ich gleichzeitig und welze mich umher, in der Hoffnung, dass er aufhört.

    Er stoppt plötzlich und beugt sich über mich, meine Handgelenke fest in seinem Griff.

    "Was willst du jetzt tun? Du bist gefangen", zwinkert er mir zu und scannt jedes kleine Detail in meinem Gesicht.

    "Ich-", sage ich, doch der Klingelton meines Handys unterbricht mich.

    "Ich schwöre, wenn das schon wieder Chaerin ist, dann-", beginnt er, doch ich stehe schnell auf und laufe ins Wohnzimmer, wo mein Handy noch auf dem Tisch liegt.

    Ich höre Jungkook hinter mir her pfeifen, als ich realisiere, dass ich immer noch nackt bin.

    "Schöner Anblick", schreit er noch aus dem Schlafzimmer.

    Schnell renne ich mit dem klingelnden Handy ins Badezimmer und ziehe einen Bademantel an.

    Da es Jungkooks Bademantel ist, ist er viel zu groß für mich.

    "Chaerin? Was ist jetzt schon wieder?", frage ich, als ich wieder aus dem Bad komme und mich auf das Sofa im Wohnzimmer setze und meine Beine überschlage.

    "Wie war deine Nacht so?", fragt sie müde durch den Hörer.

    "Was zur Hölle?", lache ich und meine Wangen werden wärmer.

    "Also Jackson und ich hatten unseren Spaß. War ich gestern sehr nervig?", fragt sie vorsichtig.

    "Nein, alles gut", kicher ich.

    "Also um ehrlich zu sein. Wir hatten Sex", flüstere ich den letzten Teil in den Hörer und mir wird von der anderen Seite plötzlich ins Ohr geschrien.

    "Chaerin! Du störst!", schreit Jungkook, der nur mit Boxershorts aus dem Schlafzimmer kommt.

    "Sag ihm, dass er die Klappe halten soll", sagt Chaerin, jedoch habe ich sie bereits auf Lautsprecher gestellt.

    "Wir haben auf jeden Fall noch Kondome gefunden", spricht sie weiter, da sie nicht weiß, dass ich es auf laut gestellt habe.

    "Ach du scheiße", schreie ich und lege schnell auf.

    Jungkook sieht mich geschockt an und bricht dann in einem Lachanfall aus.

    "Sie wird mich umbringen. Du hast das nie gehört!", sage ich hastig.

    "Jetzt bin ich neugierig. Worüber habt ihr denn noch so geredet?", sagt er mit einem schelmischen Grinsen.

    "Nicht über dich, falls du das andeuten willst", zucke ich mit den Schultern.

    "Was muss ich denn als deine Sekretärin anziehen?", frage ich, während ich aufstehe und auf seinen Oberkörper sehe.

    "Ein Mini Rock wäre schon ganz schön", haucht er mit rauer Stimme und legt seine Hände auf meine Hüften.

    "Perversling", rolle ich meine Augen und entferne seine Hände von meinen Hüften.

    Ich verschwinde daraufhin im Bad.


    ;-;


    Jungkook und ich betreten Hand in Hand das Gebäude in dem sich seine Firma befindet.

    Ich trage einen nicht zu kurzen Rock und eine weiße Bluse mit hohen Schuhen.

    Jungkook trägt einen dunkel blauen Anzug mit Krawatte und Lackschuhen.

    Wir verlassen den Fahrstuhl und Jungkook wird, wie bei meinem ersten Besuch, sofort freudig begrüßt und um Hilfe gebeten.

    Ich klammere mich mehr an Jungkooks Arm und folge ihm.

    Er öffnet die Tür zu seinem Büro und setzt sich auf seinen Stuhl, als sofort jemand an der Tür klopft und um Einlass bittet.

    Ein recht großer gutaussehender Mann betritt, ebenfalls in Anzug, Jungkooks Büro.

    "Mr Jeon? Wir hätten da ein kleines Problem mit der Software des neuesten Modells", erklärt er und reicht Jungkook ein paar Blätter, die er sich sofort ansieht.

    "Hallo. Ich bin Kim Yugyeom", lächelt er mich schließlich an, während Jungkook liest.

    Ich verbeuge mich und nenne meinen Namen und lege meine Hände unbewusst auf meinen Bauch.

    "Sie sind ja doch die Mutter des Kindes?", fragt er verwirrt.

    Er muss bei dem Firmentreffen dabei gewesen sein.

    Ich nicke freundlich.

    "Wie konnte es dazu kommen?", fragt Jungkook leicht verärgert.

    "Ich weiß es nicht genau. Es muss ein Fehler in der Produktion aufgetaucht sein und dieser wurde zu spät entdeckt."

    "Arbeite ich eigentlich nur mit Idioten zusammen? Wer ist dafür verantwortlich?", fragt Jungkook genervt.

    "Es lag nicht nur an einer Person, Mr Jeon.
    Eventuell kommen die Probleme auch schon aus der Vorbereitung des Modells und wurden falsch umgesetzt", erklärt Yugyeom ohne sich von Jungkooks aufkommender Wut einschüchtern zu lassen.

    "Ich sehe mir das Mal an", sagt Jungkook und steht auf.

    "Warte hier, Babe", sagt er schnell und verlässt mit Yugyeom den Raum.

    Kein Kuss. Kein Lächeln.

    Nichts.


    ------------------

    PAHAHAHAH ICH HAB SO NE GEILE IDEE!😂😂

    ICH ERSTELLE MORGEN ODER HEUTE EINEN FAKE ACCOUNT AUF Instagram UND MACHE HALT SO NE NARUTO FANPAGE, WEIL ICH WEIẞ, DASS ER NARUTO UND ANDERE ANIMES GUCKT.

    DANN SCHREIBE ICH IHN EINFACH MAL AN UND MAL SCHAUEN... VIELLEICHT SCHREIBT ER JA AUCH ZURÜCK😂😏

    47
    Sein Job muss stressig sein.

    Ich setze mich auf Jungkooks Chefsessel und sehe über die Blätter, die er sich zuvor durchgelesen hat.

    Als er nach einer viertel Stunde immer noch nicht zurück ist, verlasse ich das Büro und frage schnell jemanden nach dem Weg zur Toilette.

    Als ich die Damentoilette betrete höre ich plötzlich ein Schluchzen, welches sofort aufhört, als ich herein komme.

    "Hallo?", frage ich verwirrt und sehe, dass eine der Kabinen verschlossen ist und aus genau dieser hört man das Schluchzen.

    "Ist alles okay?", frage ich besorgt und klopfe gegen die Tür.

    "B-bitte g-geh", höre ich ein Mädchen von der anderen Seite stottern.

    "Du weinst, also ist irgendwas nicht in Ordnung. Ich kann dir vielleicht helfen", sage ich ruhig und die Tür wird plötzlich aufgeschlossen.

    "Wieso weinst du?", frage ich besorgt, doch sie läuft nur an mir vorbei und stellt sich vor den Spiegel.

    Sie stützt ihre Arme auf dem Waschbecken ab und ihre Tränen hören nicht auf zu fließen.

    "Ich bin Yuna", versuche ich ein Gespräch anzufangen. "Und du?"

    "Jihyo", sagt sie kalt.

    Ich sehe, dass ihre linke Wange rot ist.

    "Was ist passiert?", frage ich verwundert und stelle mich neben sie vor den Spiegel.

    "Ich kenne dich nicht", sagt sie kalt und wischt einzelne Tränen weg.

    "Ich weiß. Du kannst es mir aber trotzdem anvertrauen, denn dann habe ich eine objektive Meinung", lächel ich sie sanft an.

    Sie zögert einige Momente und sieht mir dann direkt in die Augen.

    "Mein Boss schlägt mich", haucht sie leise.


    ------------
    *spielt dramatische Musik ein*

    Hoffe es ist nicht so schlimm, dass das Kapitel so kurz ist._.
    Hab gerade Kopfschmerzen und ihr werdet gleich während meiner Erzählung auch erfahren warum xD

    Also heute war ich mit meinem Vater, meiner Schwester und meinen Brüdern bei einem Karnevalszug. Ich bin halt nur mitgegangen, weil ich meinen Brüdern beim Sammeln (von Süßigkeiten) helfen wollte. I mean es gibt Essen!😂
    Jedenfalls war mein Onkel und seine Freunde auch da und die sowie mein Vater haben sich Alk/Alkohol reingezogen.

    Da mein Vater dabei war und aufgepasst hat durften meine Schwester und ich auch trinken ...
    Was sich im Nachhinein als großen Fehler herausgestellt hat, denn jetzt geht es mir scheiße. Aber naja.. irgendwie war es auch kein Fehler.

    Denn neben uns standen ein Asiate und dem sein Freund.

    Während ich und meine Schwester meinen Brüdern beim Sammeln geholfen haben, haben uns die beiden ebenfalls geholfen.

    Beide waren aber über 20..xdd

    Und die beiden dachten ungelogen, dass ich und meine Schwester über 17 oder so sind, weil die gesehen haben, wie wir Alk getrunken haben😂

    Naja.. der Asiate war schon ganz süß und er heißt übrigens Denis. Aber mehr weiß ich jetzt auch nicht über den HahahxD

    48
    Meine Augen weiten sich mit einem Mal und ich sehe sie geschockt an.

    Jungkook?

    "Was? Wieso?", frage ich immer noch geschockt.

    "Ich habe einen Fehler bei dem neuesten Modell gemacht und es hatte fatale Folgen.
    Aber es war nicht meine Schuld! Ich würde angewiesen es so zu tun", schluchzt sie.

    "Dann kam er zu mir, total wütend und hat mich angeschrien. Danach lag seine Hand schon auf meiner Wange und ich weiß überhaupt gar nicht wieso ich dir das hier jetzt erzähle. Ich kenne dich nicht Mal", seufzt sie und wischt sich wieder ihre Tränen weg.

    "Wie heißt er?", frage ich ruhig, obwohl ich innerlich am explodieren bin.

    "Mr. Jeon", sagt sie und nimmt ein Tuch um ihre verlaufene Wimperntusche wegzuwischen.

    Mein Herz bleibt einen Moment stehen.

    "Was? Das kann nicht wahr sein", sage ich geschockt.

    Schnell schnappe ich mir ihr Handgelenk und ziehe sie hinter mir her.

    Ich stürme in Jungkooks Büro, wo er wieder auf seinem Sessel sitzt und mit Yugyeom redet.

    "Jungkook! Was soll das?", frage ich aufgebracht und zeige auf Jiyhos Wange.

    Jungkook steht sofort auf und sieht mich verwirrt an.

    "Was ist los?", fragt er mich.

    "Sie wurde geschlagen! Bei der Arbeit. Von einem gewissen 'Mr. Jeon'", sage ich und es kommt härter heraus, als es sollte.

    "Was? Wirklich?", fragt er nun Jiyho und geht auf sie zu, jedoch tritt sie ängstlich einen Schritt zurück.

    Immer noch geschockt sehe ich ihn an.

    "Wer?", fragt er sie sauer.

    Sie schaut zu Boden und schüttelt ihren Kopf.

    Sie murmelt etwas was ich nicht verstehen kann, doch Jungkook scheint es verstanden zu haben und stürmt plötzlich aus dem Raum.

    "Jungkook!", schnell renne ich ihm hinterher.

    Er läuft schnell durch die Gänge und betritt schließlich ein kleines Büro in dem zwei Männer sitzen.

    Jungkook stürmt auf einen der Männer zu und verpasst ihm eine.

    "Oh Gott, Jungkook!", schreie ich auf und halte seinen Arm fest als er noch einmal auf den Mann losgehen will.

    "Wie ehrenlos bist du? Wieso ist sowas wie du hier eingestellt? Man schlägt verdammt noch einmal keine Frauen und erst Recht nicht in meinen Büros. Sie sind gefeuert, sie Bastard! Packen sie ihre Sachen und verschwinden. Ich will sie hier nie wieder mehr sehen! Und wehe sie legen noch einmal Hand an meine Mitarbeiterin", droht Jungkook dem Mann und ich halte ihn immer noch so gut ich kann fest.

    Der Mann, dessen Nase blutet, packt schnell seine Sachen und verschwindet.

    Jiyho steht hinter uns und der Mann rempelt sie auf seinem Gang nach draußen an.

    Jungkook will ihm gerade hinterher, doch Yugyeom hält ihn ebenfalls zurück.

    "Vielen Dank, Mr. Jeon", lächelt sie ihn sanft an.

    "Kein Problem. Ich möchte nicht, dass sich einer meiner Mitarbeiter unwohl fühlt oder belästigt wird. Falls noch einmal irgendwelche Probleme auftauchen sollten, dann melden sie es umgehend bei mir. Außerdem war der Fehler des Modells nicht ihre Schuld. Yugyeom hat behauptet, dass sie die Schuld auf sich nehmen wollten. Wir haben jedoch eine Lösung gefunden", erklärt er Jiyho.

    Sie verbeugt sich vor ihm und bedankt sich auch bei mir und Yugyeom.

    Yugyeom und sie machen sich wieder an die Arbeit.

    Jungkook reißt seinen Arm plötzlich aus meinem Griff und stampft wütend zurück in sein Büro.

    Ich laufe ihm verwirrt hinterher.

    Im Büro angekommen, schließe ich die Tür und er ist sofort wieder in Papierkram vertieft.

    Ich stelle mich neben ihn und nehme seine Hand, mit der er den Mann geschlagen hat, und sehe sie mir an.

    "Lass mich deine Hand Mal ansehen", sage ich besorgt.

    Doch er zieht sie sofort wieder weg.

    "Fass mich nicht an, Yuna. Okay?", faucht er mich wütend an.

    "Was ist denn los?", frage ich fassungslos.

    "Was los ist? Du hast mich verdammt noch einmal beschuldigt meine Mitarbeiterin geschlagen zu haben! Ich würde niemals eine Frau schlagen, aber da sieht man ja Mal wieder wie viel Vertrauen du in mich hast", sagt er sauer, mit dem Blick auf dem Papier vor ihm.

    Ich spüre, wie mein Herz bei seinen Worten in Stücke zerbricht.

    "Jungkook, ich-", beginne ich, doch er unterbricht mich.

    "Spar es dir und lass mich einfach meinen Job machen", seufzt er und tippt etwas in seinen Laptop ein.

    Mit zitternden Händen setze ich mich auf einen Stuhl in seinem Büro und meine Augen werden von Sekunde zu Sekunde wässriger.

    Ich weiß, dass ich falsch gehandelt habe.

    Ich hätte vorsichtiger sein sollen.

    Ich beginne zu Schluchzen und Jungkook seufzt genervt auf.

    "So eine Scheiße", sagt er wütend und schmeißt einen Block durch sein Büro.

    Geschockt sehe ich ihn an und stehe dann auf um den Block aufzuheben.

    "Ist schon gut. Lass ihn liegen", bittet er mich und seufzt danach frustriert.

    Ich ignoriere seine Worte und lege den Block wieder vor ihn auf seinen Schreibtisch.

    "Es tut mir leid, Jungkook. Ich hätte dich nicht beschuldigen sollen, obwohl ich zu wenige Informationen habe. Ich habe falsch gehandelt und ich habe es in dem Moment realisiert, in dem ich die Worte ausgesprochen habe", sage ich schluchzend und sehe auf meine Finger.

    Jungkook atmet erneut tief ein und antwortet nicht.

    Ich bleibe ebenfalls stumm und traue mich nicht ihn anzusehen.


    -----------

    Okaaay blöder Cut.. hätte noch weiter schreiben können aber hab jetzt keine Lust mehr und höre deshalb jetzt einfach Mal mittendrin auf xD

    Und jetzt mal so ne Frage..
    Soll ich einfach eine Gruppe auf Whatsapp erstellen? Wenn ja.. bitte nennt Mal Namen für die Gruppe in den Kommentaren, becauseee ich bin zu unkreativ.

    Wenn ihr keine Ideen habt nenne ich diese Gruppe ungelogen

    'Joonieeeswifeu und ihre Kinder'

    😂😂😂



    49
    Meine Augen weiten sich mit einem Mal und ich sehe sie geschockt an.

    Jungkook?

    "Was? Wieso?", frage ich immer noch geschockt.

    "Ich habe einen Fehler bei dem neuesten Modell gemacht und es hatte fatale Folgen.
    Aber es war nicht meine Schuld! Ich würde angewiesen es so zu tun", schluchzt sie.

    "Dann kam er zu mir, total wütend und hat mich angeschrien. Danach lag seine Hand schon auf meiner Wange und ich weiß überhaupt gar nicht wieso ich dir das hier jetzt erzähle. Ich kenne dich nicht Mal", seufzt sie und wischt sich wieder ihre Tränen weg.

    "Wie heißt er?", frage ich ruhig, obwohl ich innerlich am explodieren bin.

    "Mr. Jeon", sagt sie und nimmt ein Tuch um ihre verlaufene Wimperntusche wegzuwischen.

    Mein Herz bleibt einen Moment stehen.

    "Was? Das kann nicht wahr sein", sage ich geschockt.

    Schnell schnappe ich mir ihr Handgelenk und ziehe sie hinter mir her.

    Ich stürme in Jungkooks Büro, wo er wieder auf seinem Sessel sitzt und mit Yugyeom redet.

    "Jungkook! Was soll das?", frage ich aufgebracht und zeige auf Jiyhos Wange.

    Jungkook steht sofort auf und sieht mich verwirrt an.

    "Was ist los?", fragt er mich.

    "Sie wurde geschlagen! Bei der Arbeit. Von einem gewissen 'Mr. Jeon'", sage ich und es kommt härter heraus, als es sollte.

    "Was? Wirklich?", fragt er nun Jiyho und geht auf sie zu, jedoch tritt sie ängstlich einen Schritt zurück.

    Immer noch geschockt sehe ich ihn an.

    "Wer?", fragt er sie sauer.

    Sie schaut zu Boden und schüttelt ihren Kopf.

    Sie murmelt etwas was ich nicht verstehen kann, doch Jungkook scheint es verstanden zu haben und stürmt plötzlich aus dem Raum.

    "Jungkook!", schnell renne ich ihm hinterher.

    Er läuft schnell durch die Gänge und betritt schließlich ein kleines Büro in dem zwei Männer sitzen.

    Jungkook stürmt auf einen der Männer zu und verpasst ihm eine.

    "Oh Gott, Jungkook!", schreie ich auf und halte seinen Arm fest als er noch einmal auf den Mann losgehen will.

    "Wie ehrenlos bist du? Wieso ist sowas wie du hier eingestellt? Man schlägt verdammt noch einmal keine Frauen und erst Recht nicht in meinen Büros. Sie sind gefeuert, sie Bastard! Packen sie ihre Sachen und verschwinden. Ich will sie hier nie wieder mehr sehen! Und wehe sie legen noch einmal Hand an meine Mitarbeiterin", droht Jungkook dem Mann und ich halte ihn immer noch so gut ich kann fest.

    Der Mann, dessen Nase blutet, packt schnell seine Sachen und verschwindet.

    Jiyho steht hinter uns und der Mann rempelt sie auf seinem Gang nach draußen an.

    Jungkook will ihm gerade hinterher, doch Yugyeom hält ihn ebenfalls zurück.

    "Vielen Dank, Mr. Jeon", lächelt sie ihn sanft an.

    "Kein Problem. Ich möchte nicht, dass sich einer meiner Mitarbeiter unwohl fühlt oder belästigt wird. Falls noch einmal irgendwelche Probleme auftauchen sollten, dann melden sie es umgehend bei mir. Außerdem war der Fehler des Modells nicht ihre Schuld. Yugyeom hat behauptet, dass sie die Schuld auf sich nehmen wollten. Wir haben jedoch eine Lösung gefunden", erklärt er Jiyho.

    Sie verbeugt sich vor ihm und bedankt sich auch bei mir und Yugyeom.

    Yugyeom und sie machen sich wieder an die Arbeit.

    Jungkook reißt seinen Arm plötzlich aus meinem Griff und stampft wütend zurück in sein Büro.

    Ich laufe ihm verwirrt hinterher.

    Im Büro angekommen, schließe ich die Tür und er ist sofort wieder in Papierkram vertieft.

    Ich stelle mich neben ihn und nehme seine Hand, mit der er den Mann geschlagen hat, und sehe sie mir an.

    "Lass mich deine Hand Mal ansehen", sage ich besorgt.

    Doch er zieht sie sofort wieder weg.

    "Fass mich nicht an, Yuna. Okay?", faucht er mich wütend an.

    "Was ist denn los?", frage ich fassungslos.

    "Was los ist? Du hast mich verdammt noch einmal beschuldigt meine Mitarbeiterin geschlagen zu haben! Ich würde niemals eine Frau schlagen, aber da sieht man ja Mal wieder wie viel Vertrauen du in mich hast", sagt er sauer, mit dem Blick auf dem Papier vor ihm.

    Ich spüre, wie mein Herz bei seinen Worten in Stücke zerbricht.

    "Jungkook, ich-", beginne ich, doch er unterbricht mich.

    "Spar es dir und lass mich einfach meinen Job machen", seufzt er und tippt etwas in seinen Laptop ein.

    Mit zitternden Händen setze ich mich auf einen Stuhl in seinem Büro und meine Augen werden von Sekunde zu Sekunde wässriger.

    Ich weiß, dass ich falsch gehandelt habe.

    Ich hätte vorsichtiger sein sollen.

    Ich beginne zu Schluchzen und Jungkook seufzt genervt auf.

    "So eine Scheiße", sagt er wütend und schmeißt einen Block durch sein Büro.

    Geschockt sehe ich ihn an und stehe dann auf um den Block aufzuheben.

    "Ist schon gut. Lass ihn liegen", bittet er mich und seufzt danach frustriert.

    Ich ignoriere seine Worte und lege den Block wieder vor ihn auf seinen Schreibtisch.

    "Es tut mir leid, Jungkook. Ich hätte dich nicht beschuldigen sollen, obwohl ich zu wenige Informationen habe. Ich habe falsch gehandelt und ich habe es in dem Moment realisiert, in dem ich die Worte ausgesprochen habe", sage ich schluchzend und sehe auf meine Finger.

    Jungkook atmet erneut tief ein und antwortet nicht.

    Ich bleibe ebenfalls stumm und traue mich nicht ihn anzusehen.


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    Okaaay blöder Cut.. hätte noch weiter schreiben können aber hab jetzt keine Lust mehr und höre deshalb jetzt einfach Mal mittendrin auf xD

    Uuuundd ich erstelle gleich Mal eine Whatsapp Gruppe und wenn ihr rein wollt einfach in die Kommentare schreiben. Von einigen weiß ich das bereits;)

    Ach und nennt Mal paar Namen für die Gruppe, becauseee ich bin zu unkreativ dafür.

    Ansonsten würde ich die nämlich einfach

    'Joonieeeswifeu und ihre Kinder'

    😂😂😂



    50
    Eines Morgens wache ich erneut neben Jungkook im Bett auf; nackt.

    Jungkook schläft immer noch friedlich neben mir, dabei hat er seinen Arm um meine Taille geschlungen. Als ich mich jedoch versuche zu bewegen, steht er sofort auf.

    Er sieht mich mit halb offenen Augen und einem müden Blick an, während er sich einmal durch seine zerzausten Haare fährt.

    "Na Schlafmütze", grinse ich ihn an.

    Er antwortet nicht auf meinen Kommentar, sondern dreht sich langsam um und sieht schläfrig auf die Uhr.

    Dann lässt er sich mit einem Seufzen zurück fallen, sodass er mir in mein Gesicht schauen kann.

    "Es ist Samstag und zehn Uhr morgens. Warum bist du schon wach?", fragt er immer noch verschlafen und gähnt zum Schluss.

    "Wenn unser Baby erstmal da ist, haben wir wahrscheinlich so gut wie gar keinen Schlaf mehr", kicher ich, worauf Jungkook mich geschockt ansieht.

    "Nicht dein Ernst", sagt er fassungslos.

    "Was glaubst du denn was er oder sie nachts macht? Bestimmt nicht schlafen", lache ich.

    "Och man", seufzt er und hält seine Hand verzweifelt vor sein Gesicht.

    "Wollen wir uns das mit dem Baby vielleicht noch einmal überlegen?", nuschelt er.

    "Wie bitte?", sage ich empört und schlage leicht auf seine nackte Brust.

    "Aua!", schreit er wie ein kleines Kind und schmollt.

    Als ich ihn nur wegen seiner Reaktion auslache, zieht er mich plötzlich auf sich.

    Schnell greife ich nach der Bettdecke und bedecke meine Oberweite.

    Er platziert mich direkt auf seinem Schritt, welcher jedoch immer noch von der Bettdecke verdeckt ist.

    Nur sein Oberkörper liegt jetzt frei.

    "Hattest du letzte Nacht nicht genug?", frage ich mit einem Grinsen.

    "Ach, wir können das gerne wiederholen", haucht er mit rauer Stimme und legt seine Hände auf meine Oberschenkel.

    "Können wir das?", hauche ich mit verführerischer Stimme und fahre über seine Bauchmuskeln.

    Dabei kann ich es nicht vermeiden und beiße mir auf die Unterlippe.

    Jungkook nickt und will mein Gesicht zu sich ziehen, doch im letzten Moment fahre ich zurück und gehe von ihm runter.

    "Nicht, dass ich nachher noch was zerquetsche, bin ja schließlich nicht mehr die leichteste", kichere ich.

    Langsam kann man mir nämlich auch ansehen, dass ich schwanger bin, denn ich bin bereits in der sechzehnten Schwangerschaftswoche und mein Bauch wird allmählich größer.

    "Dich nehme ich trotzdem noch mit Leichtigkeit hoch", lacht Jungkook und legt seine Hand auf meinen Bauch.

    "Ah!", zucke ich kurz schmerzerfüllt und erschrocken auf, als ich ein Stechen in meinem Bauch spüre.

    Jungkook setzt sich sofort auf.

    "Hast du das gesehen? Unser Baby hat getreten", freut er sich mit einem breiten Lächeln.

    "Es hat gespürt, dass Papa seine Hand darauf gelegt hat", lächelt Jungkook.

    "Aber tret Mama nicht zu doll. Hörst du?", spricht Jungkook mit meinem Bauch und platziert einen Kuss darauf.

    Ich stehe nach einer Weile auf und Jungkook tut es mir gleich.

    "Selbst mit einem Babybauch siehst du sexy aus", zwinkert er mir zu und zieht sich seine Boxershorts an.

    Darüber eine Jogginghose und ich ziehe mir ebenfalls etwas lockeres an.

    Während Jungkook schon beginnt in der Küche das Frühstück vorzubereiten, begebe ich mich auf die Toilette.

    Nichts ahnend entdecke ich plötzlich etwas und meine Augen weiten sich vor Schreck.

    Ich renne schnell aus dem Bad heraus und schreie nach Jungkook.

    "Jungkook! Jungkook! JUNGKOOK!", rufe ich verzweifelt und finde ihn schließlich im Wohnzimmer.

    Verwirrt sieht er mich an.

    "I-ich blute", schluchze ich.

    "Und jetzt?", fragt er verwirrt und scheint nicht zu verstehen.

    "J-Jungkook. Ich blute dort, wo man nicht bluten sollte, wenn man schwanger ist", schluchze ich weiterhin.

    Seine Augen weiten sich und er greift sofort nach meinem Handgelenk und zieht mich hinter sich her aus der Wohnung heraus.

    "Was machst du Jungkook?", schluchze ich als er mich zu seinem Auto führt.

    "Ich bringe dich zum Arzt! Los! Schnell!", sagt er hastig und ich höre etwas Angst aus seiner Stimme heraus.

    Wir steigen in sein Auto ein und er fährt sofort mit hohem Tempo los.

    "Jungkook! Willst du uns umbringen!", frage ich ihn als er wie ein Irrer auf Gas drückt.

    "Scheiße! Du blutest verdammt noch einmal! Fuck!", sagt er verzweifelt und fährt etwas langsamer.

    "J-Jungkook. Ich h-habe A-angst", stottere ich und lege meine Hand auf meinen Bauch.

    "Ich auch, Yuna", haucht er.



    ------------

    HAPPY BIRTHDAY YOOONNNGGGIIIII!ლ(╹◡╹ლ)



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    Was haltet ihr so von TXT - Crown oder generell von TXT?

    Ich bin ehrlich.. zunächst habe ich gedacht, dass wären nur irgendwelche billigen Kopien von Bts: c Aber als ich mir dann das MV von Crown angeschaut habe oder generell mir so deren Lieder angehört habe, habe ich meine Meinung sofort geändert!♡ Also echt, hätte nicht gedacht, dass die so gut sind 💕


    Uuuunnnd falls noch jemand Interesse hat unserer WhatsApp Gruppe beizutreten:

    Einfach in die Kommentare schreiben:)
    (Am besten sogar noch die Nummer dazu schreiben, damit ich euch sofort hinzufügen kann und nicht noch auf eine Antwort von euch warten muss😉)







    51
    Jungkook stürmt mit mir an der Hand in die Praxis meiner Frauenärztin hinein.

    Ich hatte auf der Autofahrt auf Jungkooks Bitte hin schnell dort angerufen.

    Assistentinnen bringen mich sofort in einen der Behandlungsräume und Jungkook setzt sich neben mich auf einen Stuhl.

    Er rückt näher, als eine Assistentin erklärt, dass wir kurz warten müssen.

    Jungkook nimmt meine Hände in seine und drückt sie fest.

    "Ich will euch nicht verlieren", sagt Jungkook traurig, mit dem Kopf zum Boden gerichtet.

    Als ich antworten will, kommt auch schon die Ärztin mit einem Lächeln in den Raum.

    "Was ist denn los, Mrs. Kim? Sie sehen fertig aus", sagt sie besorgt und setzt sich auf einen Stuhl, mit dem sie näher rollt.

    "Ich b-blute", stottere ich und fange an zu schluchzen.

    "Dann lassen sie mich Mal sehen", erklärt sie und krempelt mein Oberteil hoch, sodass mein Bauch zum Vorschein kommt.

    Jungkook hält etwas Abstand zu mir, damit die Ärztin mich untersuchen kann.

    Unsere Hände sind jedoch immer noch ineinander verschränkt.

    "Haben sie sonst noch irgendwelche Schmerzen?", fragt mich die Ärztin, während sie das Ultraschallgerät anschließt.

    Ich schüttel den Kopf.

    "Nur als er oder sie heute zum ersten Mal getreten hat", lächel ich sanft und wische mir einige Tränen weg.

    "Das ist doch aber etwas schönes", lächelt sie und schmiert eine kühle Flüssigkeit auf meinen Bauch.

    Sie legt das Gerät an und unser Baby wird auf dem Bildschirm angezeigt.

    Ich spüre, wie Jungkooks Griff um meine Hand stärker wird.

    Die Ärztin sieht sich alles genau an.

    "Ich kann nichts finden. Ihrem Baby geht es prächtig", lächelt sie mich an.

    Mir fällt ein riesiger Stein vom Herzen, als sie die Wörter ausspricht.

    "Hatten sie in letzter Zeit Sex?", fragt sie uns schließlich, woraufhin ich nicke und mein Kopf rot anläuft.

    "Vermutlich hatte das Blut damit zutun. Keine Sorge", lächelt sie erneut.
    "Wollen sie den Herzschlag hören?"

    Jungkook und ich sehen uns geschockt an und nicken dann.

    Die Ärztin drückt auf einen Knopf und es herrscht kurz Stille, bis auf einmal ein Herzschlag ertönt.

    Und noch einer und noch einer.

    Meine Augen füllen sich mit Tränen als ich den Herzschlag unseres Babys höre.

    Ich sehe, dass Jungkook ebenfalls mit den Tränen zu kämpfen hat.

    "Sehen sie? Es geht ihr oder ihm gut", lächelt sie beruhigend.

    "Apropos. Möchten sie das Geschlecht erfahren?", fragt sie uns aus dem Nichts.

    Meine Augen weiten sich.

    Wird es eine Sie oder ein Er?

    Mein Herzschlag wird schneller und meine Hände zittern ein wenig als Jungkook und ich gleichzeitig nicken.

    "Okay", lächelt sie und beginnt auf dem Ultraschallbild Beweise für das Geschlecht zu finden.

    "Es ist ein-"





    -------------

    Ich denke später wird es noch ein Kapitel geben:)♡




    52
    "Warten sie!", unterbricht Jungkook sie plötzlich, bevor sie das Geschlecht aussprechen kann.

    Verwirrt sehen wir ihn beide an.

    "Ich habe eine andere Idee", grinst er und nimmt sein Handy heraus.

    Er tippt etwas darauf herum und reicht es dann der Ärztin.

    "Bitte rufen sie sie an und sagen ihr das Geschlecht und nicht uns", lächelt er sie an.

    Meine Ärztin nimmt daraufhin sein Handy und sieht auf den Bildschirm.

    "Lee Chaerin?", fragt sie mit hochgezogener Augenbraue und verlässt dann den Raum.

    "Was soll das Jungkook? Warum soll sie Chaerin das Geschlecht sagen und nicht uns?", frage ich verwirrt.

    "Lass dich überraschen, Süße", grinst er und wenige Minuten später kommt die Ärztin wieder zurück in den Raum und gibt Jungkook sein Handy zurück.

    "Ich glaube ich bin taub", seufzt sie und nimmt dann ein Tuch um das Gel auf meinem Bauch zu entfernen.

    "Sie können dann nächste Woche wieder zur Kontrolluntersuchung kommen", lächelt sie mich an und ich richte mein Oberteil.

    Jungkook nimmt meine Hand in seine und leitet mich aus dem Gebäude, nachdem wir uns von meiner Ärztin verabschiedet haben.

    "Jungkook?", sage ich schüchtern und zupfe an seinem Ärmel.

    Er sieht mich erwartungsvoll an.

    "Wollen wir noch ein wenig spazieren gehen?", frage ich mit einem leichten Lächeln.

    Er stimmt zu und nickt.

    Wir laufen am Hanriver entlang und reden über die verschiedensten Dinge.

    Ich fühle mich so warm und geborgen bei ihm.

    Das habe ich in den letzten Wochen immer mehr realisiert.

    Unsere Hände sind die ganze Zeit miteinander verbunden und keiner von uns kommt auch nur auf die Idee sie zu lösen.

    "Ich bin gespannt was es wird", grinse ich und drücke mich mehr an ihn.

    "Ich auch. Stell dir vor wenn ein kleiner Kookie durch das Apartment läuft mit kleinen unbeholfenen Schrittchen und einem riesen großen Lächeln.
    Und wie du ihn auf den Arm nehmen wirst und er sich an dich kuschelt. Ich würde sofort ein Foto machen, damit ich diesen Moment für immer gesichert hätte", lächelt Jungkook und sieht tagträumerisch in den rötlichen Himmel.

    Die Sonne geht bereits langsam unter und das Nachtleben in Seoul beginnt.

    Wenn er so über unser Kind redet, schlägt mein Herz immer schneller.

    "Und was wenn es eine kleine Yuna wird?", ärgere ich ihn.

    "Dann würde ich sie so wie eine Prinzessin behandeln, so wie ich ihre Mutter wie eine Königin behandel.
    Ich würde ihr alles kaufen, was sie will, da ich ihrer süßen Art nicht wiederstehen kann.
    Du würdest mich vermutlich boxen, dafür, dass ich ihr keinen Wunsch abschlagen kann. Aber ich würde es immer wieder machen, einfach nur, um dieses Lächeln auf ihrem Gesicht zu sehen", erklärt Jungkook träumerisch.

    Mein Herz hält das nicht mehr aus.

    "Ich lie-", beginne ich flüsternd, doch Jungkook hört es nicht und unterbricht mich.

    "Da vorne ist mein Lieblingscafé! Es wird dir gefallen, na komm", sagt er lächelnd und zieht mich hinter ihm her in das kleine gemütliche Café, in dem wir sofort freundlich begrüßt werden.



    ----------

    PAHAHAHAHA

    STORYTIME MEINE FRIENDS XD
    DASS HAB ICH HIER NÄMLICH SCHON LANGE NICHT MEHR GEMACHT (ungefähr ab dem Moment ab dem es unsere Gruppe gab.. übrigens steht das Angebot immer noch ;) also wer in die Gruppe will:
    Einfach in die Kommentare schreiben und eure Nummer am besten gleich dazu)


    Heute wollte ich zu meine Freundin und zu meiner Schwester laufen... Das Ding war aber, dass die beiden hinter Eryks Freunden standen.

    Ich dann so von etwas weiter:

    "Moinsen ihr Mangos"

    Dazu hab ich dann halt noch gewunken, aber seine Freunde angeguckt...warum auch immer...

    Natürlich hat sich sein bester Freund (Moritz) direkt angesprochen gefühlt und mir zurück gewunken sowie mich angelächelt.

    Als ich dann bei meiner Freundin und meiner Schwester war und mich in deren Arme geschmissen habe, hat der sich umgedreht und sofort seine Hand runter genommen. Gleich darauf ist er mit seinen anderen Freunden abgehauen xD

    Und dann noch ne andere Story bzw. noch eine Frage...

    Ein Freund und Klassenkamerad von mir (und Exfreund von meiner besten Freundin)
    ist voll komisch. Sprich der umarmt mich einfach immer und sagt immer dass ich voll süß wäre und so komische Sachen halt... So als würde er auf mich stehen.

    Naja...das ist halt echt voll cringe: c
    vorallem macht der das dann auch immer vor meiner besten Freundin und jetzt habe ich irgendwie voll das schlechte Gewissen, weil ich das auch immer alles zu lasse._.

    Meh._.

    Byee~





    53
    Wir treten aus dem Café heraus und es ist bereits dunkel geworden.

    Die Straßenlaternen beleuchten den Weg und das Ufer des Flusses.

    Mich überkommt ein kalter Schauer als die kalte Nachtluft über den Weg fegt.

    "Ist dir kalt?", fragt Jungkook mich besorgt und sieht mich einmal von oben bis unten ab.

    "Nein. Es geht", lächel ich, nehme seine Hand und gehe wieder in Richtung des Flusses.

    Plötzlich spüre ich wie er seine Jacke auszieht und sie mir überlegt.

    "Zieh die an", befiehlt er und hilft mir dann sie anzuziehen.

    "Aber Jungkook! Du brauchst auch eine Jacke, sonst wirst du noch krank", schmolle ich.

    "Besser ich als du", kichert er. "Teure Ware."

    Er kommt näher und sieht mich ebenfalls mit einem Schmollmund an um mich zu immitieren.

    Er legt seine Hände auf meine Wangen.

    "Hör auf", sage ich schüchtern und kann dem Blickkontakt mit ihm nicht standhalten.

    Ich nehme seine Hände von meinen Wangen.

    "Lass uns nach Hause gehen", lächelt er dann und nimmt meine Hand in seine.

    Wir gehen erneut am Hanriver entlang und der Mond spiegelt sich in dem klaren Wasser des Flusses.

    Es scheint so majestätisch und strahlt eine ganz besondere Atmosphäre aus.

    Wir laufen über dieselbe Brücke, über die wir auch auf dem Hinweg gelaufen sind, als ich stehen bleibe.

    Ich starre in das fließende Wasser unter mir und Jungkook lässt meine Hand los.

    Er stellt sich dicht hinter mich und legt sein Kinn auf meinen Kopf. (Macht der Ex von meiner besten Freundin auch immer bei mir._.)

    Seine Arme schlingt er fest um mich.

    "Es sieht wunderschön aus. Genau wie du", flüstert er sanft.

    Mein Herz macht erneut einen Sprung.

    Ich muss es ihm sagen.

    Ich kann das nicht mehr.

    "Jungkook", sage ich entschlossen, drehe mich zu ihm um und nehme seine Hände in meine.

    Ich muss dir etwas sagen", erkläre ich leicht schüchtern.

    "Ich dir auch", sagt er mit einem Lächeln.

    "Wirklich?", frage ich verwirrt und ein bisschen unbeholfen.

    "Ja, aber Ladies first", lächelt er sanft und sieht direkt in meine Augen.

    "Ich weiß nicht wie ich es formulieren soll, Jungkook. Du machst mich Tag für Tag glücklicher und das nur mit deiner bloßen Anwesenheit. Ich genieße jeden Tag mit dir so sehr. Ich liebe es morgens neben dir aufzuwachen. Ich liebe es wenn du mich in ein nobles Restaurant ausführst. Ich liebe es wie du mich immer beschützt und es auch immer tun wirst. Ich liebe dieses Kind von dir, Jungkook. Von uns", lächel ich und atme tief ein.

    Du schaffst das, Yuna.

    "Jungkook? Ich liebe dich", sage ich schüchtern und sehe direkt in seine Augen.

    Er zeigt keine Reaktion und sieht mich nur wortlos an.

    Ich werde durch seinen tiefen Blick immer schüchterner und sehe zu Boden.

    "Du musst nicht darauf antworten. Es fühlt sich nur so echt an mit dir und ich kann mir meine Zukunft mit dir so gut vorstellen. Für mich ist die gemeinsame Zeit, die wir hatten, immer bedeutsam gewesen. Ich vertraue dir aus ganzem Herzen und wenn du es nicht erwiederst, dann ist das vollkommen okay. Ich weiß nur nicht, wie ich-"

    Ich werde abrupt von Jungkooks weichen Lippen auf meinen unterbrochen.

    Meine Hände zittern ein wenig in seinen und er festigt seinen Griff.

    Eine Träne rollt ungewollt über meine Wange und mein Herz hört nicht auf extrem schnell zu schlagen.

    Er löst den Kuss schließlich und sieht tief in meine Augen, seine Lippen immer noch nah an meinen.

    Durch die kalte Luft sieht man seinen Atem.

    "Ich weiß, Yuna. Ob du es glaubst oder nicht, aber worüber ich mit dir reden wollte, hatte denselben Grund", lächelt er mich extrem glücklich an.

    "W-Was?", stottere ich fassungslos.

    "Ich liebe dich auch, Yuna", lächelt er erneut und platziert einen weiteren sanften Kuss auf meinen Lippen.

    "Ich liebe alles an dir. Jedes kleinste Detail. Du bist so ein liebenswürdiger, wunderbarer Mensch. Ich weiß nicht womit ich eine Frau wie dich verdient habe.
    Ich hoffe so sehr, dass du für immer an meiner Seite bleibst. Du bist mein ein und alles geworden, Yuna. Du und unser Baby. Ihr seit worum sich mein Leben momentan dreht", lächelt Jungkook.

    Meine Tränen fließen immer mehr über meine Wangen, doch auch ich lächel ihn an.

    "Ich kann es nicht erwarten eine Zukunft mit dir aufzubauen. Mit dir ein Haus zu bauen und eine Familie zu gründen. Dich zu heiraten. Mit dir bis an mein Lebensende zusammen zu sein, bis das der Tod uns scheidet. Ich möchte jede Menge kleine Kopien von uns durch ein großes Haus rennen sehen. Wir starten gerade erst unsere Familie, durch einen Fehler, der keiner mehr ist, aber ich möchte für immer eine Familie mit dir sein. Nur mit dir zusammen fühle ich mich komplett. Es ist verrückt, aber du lässt mein Herz mit so bloßen Dingen höher schlagen. Wenn du meine Hände berührst. Meine Haare. Meine Lippen", erklärt er mir mit einem Dauergrinsen.

    Er nimmt schließlich meine Hand und legt sie auf seine Brust, an die Stelle, an der sein Herz ist.

    Ich spüre, wie extrem schnell es schlägt.

    "Du bist und du warst meine Rettung, Yuna. Ich liebe dich vom ganzen Herzen. Es ist vermutlich eine unnötige Frage und ich weiß nicht, ob sich das so gehört oder ob man es noch so macht. Ich weiß es nicht, aber willst du meine Freundin sein?", fragt er mich schüchtern und kratzt sich verlegen am Hinterkopf.

    Mein Herz setzt kurz aus.

    Atmen, Yuna.

    "Ja! Oh mein Gott! Natürlich will ich deine Freundin sein", sage ich aufgeregt und meine Hände zittern immer noch.

    Jungkook formt ein breites Grinsen und sieht dann schüchtern zu Boden.

    "Danke, Yuna. Ich weiß nicht, was ich sagen so-", beginnt er, doch ich lege behutsam meinen Finger unter sein Kinn und küsse ihn sanft.

    Dieser Kuss ist anders.

    Er fühlt sich echt an.

    Wie ein echter Kuss zwischen einem verliebten Paar.

    "Wie wärs, wenn du einfach gar nichts sagst?", grinse ich, nachdem ich den Kuss gelöst habe.

    "Deine Worte berühren mich, Jungkook.
    Ich kann es nicht erwarten unser Kind mit dir gemeinsam groß zu ziehen. Du wirst ein wundervoller Vater", lächel ich und spüre nun ebenfalls, wie meine Wangen rötlicher werden.

    "Und du wirst die beste Mutter", grinst er verlegen.

    Er nimmt mich fest in den Arm und ich spüre, dass seine Arme kalt sind.

    Zudem hat es begonnen zu regnen.

    "Idiot. Wir fahren nach Hause. Sofort!", befehle ich ihm.

    "Oh nein. Wen habe ich mir nur da als Freundin ausgesucht", kichert er und legt während des Gehens einen Arm um meine Schulter.

    "Wenn du krank wirst, dann sag nicht ich hätte dich nicht gewarnt", kichere ich ebenfalls.

    Ich drehe mich noch ein letztes Mal zu der Brücke um, auf der wir uns soeben unsere Liebe gestanden haben.

    Ich sehe eine dunkle Gestalt auf der Brücke.

    Ich kann jedoch nicht erkennen, wer dort steht und Jungkook leitet mich zu seinem Auto zurück.



    -----------

    Als mich mein jetziger Exfreund nach einer Beziehung gefragt hat bzw. ob ich seine Freundin werden will war das nicht so romantisch._.

    Er nur so voll unspektakulär:

    "Willst du mit mir zusammen sein?"

    Ich so:

    "Ja."

    Und alle anderen so ( sprich Freunde usw.)

    "WUHUUUU XD"






    54
    Wenige Tage später entführt mich Jungkook morgens aus der Wohnung und verbindet meine Augen mit einem Tuch, als wir im Auto sitzen.

    Er fährt irgendwo hin, doch ich kann nicht ganz einschätzen wohin.

    Ich spüre wie das Auto schließlich anhält und Jungkook aussteigt.

    Er öffnet die Beifahrertür und hilft mir aus dem Auto heraus.

    Er hat mir befohlen ein Kleid anzuziehen, weswegen ich passend dazu auch Höhe Schuhe anhabe.

    Jungkook nimmt meine Hand sanft in seine und führt mich weiter.

    "Jungkook! Du machst mir Angst. Ich schwöre, wenn ich gleich irgendwo gegen laufe, box ich dich", drohe ich ihm, kann jedoch mein Lächeln nicht verstecken.

    Ich höre ihn bloß kichern und eine Tür öffnen, jedoch sind wir immer noch draußen.

    Jungkook stellt sich schließlich hinter mich und nimmt die Augenbinde vorsichtig ab.

    Meine Augen müssen sich erstmal an den plötzlichen Lichteinfall gewöhnen.

    Als ich wieder alles klar sehe, stehe ich vor einem Bogen aus Rosen und halte meine Hände geschockt vor den Mund.

    "Jungkook? Was hat das zu bedeu-", beginne ich, doch unterbreche mich selbst, als ich auf den Tisch neben dem Bogen sehe.

    "Jungkook? Was hast du getan?", frage ich geschockt, als ich die Tafel sehe.

    "Mach einen Strich", fordert er mich mit einem Lächeln auf und hält mir die blaue und pinke Kreide hin.

    Überlegend sehe ich auf die farbigen Kreidestücke.

    Ich greife nach der blauen Kreide und setze einen Strich unter 'Boy'.

    Jungkook tut es mir gleich, nur dass er anstatt der blauen Kreide die Pinke nimmt und einen Strich unter 'Girl' macht.

    Danach gibt er mir noch einen blauen Anstecker, die daneben liegen und ich befestige ihn an meinem Kleid.

    (Wer nicht verstanden hat für was Yuna jetzt den Strich gesetzt hat: sie hat ja einen Strich unter 'Boy' gesetzt und einen blauen Anstecker bekommen. Also ist sie halt dafür, dass das Kind ein Junge wird)

    Ich platziere einen pinken Anstecker an Jungkooks schwarzer Anzugsjacke und lächel ihn an.

    "Was auch immer du getan hast: ich liebe es jetzt schon", sage ich und küsse ihn kurz sanft.

    "Nicht ich", zwinkert er und führt mich schließlich unter dem Rosenbogen durch.

    Links und rechts von uns sind hohe grüne Hecken und wir gehen um eine Ecke am Ende des Weges.

    Meine Augen weiten sich, als ich in den einem wunderschönen großen Garten mit vielen Luftballons stehe.

    "Überraschung!", schreien plötzlich viele Stimmen auf einmal, die Personen zu den Stimmen springen auf und werfen dazu noch Konfetti, ebenfalls in blau und pink.

    Vor mir stehen alle meine Freunde.

    Außerdem noch zwei meiner alten Arbeitskolleginnen.

    Auf ein paar Tischen stehen viele Torten in blau und pink.

    Eigentlich ist alles in blau und pink gehalten.

    "Was zur Hölle?", sage ich fröhlich und sehe alle geschockt an.

    "Das ist deine Baby Shower Party!", schreit Chaerin aufgeregt und kommt zu mir um mich zu umarmen.


    ---------

    Überlege ob ich heute Mal wieder eine Lesenacht mache

    Dann würde die von 22:00 - 01:00 gehen

    Dann erfahrt ihr auch Mal endlich das Geschlecht von dem Baby🌚



    55
    Tränen Formen sich in meinen Augen.

    Ich habe die besten Freunde der Welt.

    "Wie habt ihr das alles organisiert? Alles für uns?", frage ich geschockt und Jackson umarmt mich ebenfalls.

    "Da solltest du wohl eher Chaerin danken. Sie hat das Meiste hier organisiert", erklärt mir Jackson und lässt mich Chaerin somit nocheinmal drücken.

    "Es war eine gute Entscheidung dir diese wichtige Aufgabe zu geben", grinst Jungkook Chaerin an, woraufhin sie gegen seinen Arm boxt.

    "Hey! Du machst mich ja ganz verlegen, Boss", lacht sie.

    Jungkook hat Chaerin die freie Stelle in seinem Unternehmen sofort angeboten und sie hat ihren neuen Job natürlich freudig angenommen.

    Sie hat ihn vor Freude sogar aus Versehen umarmt.

    Ich begrüße Jimin, Yoongi und alle anderen Freunde von mir.

    Ein paar von Jungkooks mir unbekannten Freunden sind ebenfalls da und er begrüßt sie freudig.

    Chaerin hat sogar Jihyo eingeladen, die ich gerade begrüße.

    Sie lächelt mich breit an und drückt mir ein riesiges Stofftier in die Arme.

    "Vielen Dank, Jihyo", sage ich mit einem breiten Lächeln, als plötzlich jemand hinter ihr auftaucht.

    Ich zwinkere ein paar Mal hintereinander um es zu realisieren.

    "Felix!", schreie ich fröhlich und renne ihm in die Arme.

    "Ich habe dich vermisst", sage ich in seine Schulter, während ich ihn umarme.
    "Was machst du hier?"

    "Ich habe ihn adoptiert", lacht Chaerin und legt ihren Arm um Felixs Schulter.

    "Bruderherz", grinst sie und wuschelt schließlich durch seine Haare.

    Felix wehrt sich und schubst sie ein wenig weg, um seine Haare zu richten.

    Felix ist Chaerins kleiner Bruder.

    Ihre Eltern sind getrennt und ihr Vater lebt in Australien.

    Als Felix zu studieren begann, zog er zu seinem Vater nach Australien, um dort seinen Traum zu verwirklichen.

    Wir haben damals immer zu dritt Unfug getrieben.

    "Der Kleine ist endlich aus Australien zurück und setzt sein Studium hier in Seoul fort", lächelt Chaerin glücklich.

    "Das ist super", lächel ich und kann es immer noch nicht fassen, dass er wieder vor mir steht.

    "Kann mich Mal jemand aufklären?", fragt Jungkook, der plötzlich hinter mir steht, nach dem er alle seine Freunde begrüßt hat.

    "Das ist Lee Felix, Chaerins kleiner Bruder. Wir waren damals das verrückte Trio", lache ich als ich an die alten Zeiten denke.

    "Du bist echt groß geworden und siehst gut aus", mache ich Felix ein Kompliment.

    "Oh oh Jungkook! Pass auf oder mein Bruder der Frauenschwarm schnappt dir deine Braut weg", macht sich Chaerin über ihn lustig.

    "Damals war Felix nämlich mega in Yuna verlie-", beginnt sie, doch Felix legt ihr die Hand vor den Mund.

    Felix war damals unsterblich in mich verliebt und das war auch kein großes Geheimnis.

    Jeder wusste es.

    Ich bemerke schließlich, dass jeder die bunten Anstecker an sich befestigt hat und untersuche alle genau.

    Jihyo, Jackson, Namjoon, Felix und Jin haben einen pinken Anstecker.

    Yoongi, Chaerin und Hoseok haben einen blauen Anstecker.

    "Jimin? Was soll das bedeuten?", frage ich, als ich auf seine Anstecker zeige.

    Er hat einen blauen und einen pinken Anstecker.

    "Zwillinge natürlich!", lacht er.

    Ich verdrehe meine Augen und lache ebenfalls.

    Ich drehe mich um als plötzlich eine alt bekannte Person direkt vor mir steht.












    56
    Wir kreischen beide auf und umarmen uns freudig.

    "Nayeon!", schluchze ich in ihre Schulter.

    Nayeon ist meine gleichaltrige Cousine und das einzige Familienmitglied, mit dem ich mich momentan verstehe und schon immer verstanden habe.

    "Was machst du denn hier? Oh mein Gott! Ich kann es gar nicht realisieren", schluchze ich und wir lösen die Umarmung.

    "Ich habe dich so vermisst, Yuna. Was hast du nur angestellt? Das letzte Mal als ich dich gesehen habe, war das hier noch nicht da", grinst sie und zeigt auf meinen Bauch.

    Wir unterhalten uns eifrig über alles was passiert ist.

    Nayeon können wir außerdem auch zu den Leuten zählen, die wollen, dass es ein Junge wird.

    Jungkook stellt sich Nayeon sofort höflich vor und so tun es auch meine anderen Freunde.

    Ich sehe, wie sich ihr Blick ändert, als sie Felix sieht.

    Ich kenne diesen Blick.

    Den hat sie immer, wenn sie jemanden toll findet.

    "Na süße", sagt Jackson schließlich, legt einen Arm um Chaerin und küsst sie.

    "Pass bloß auf", droht Felix ihm.

    "Was?", fragt Jackson sichtlich verwirrt.

    "Ach er ist nur sehr beschützerisch und hat Angst, dass du mich verletzt.
    Bevor du mich verletzt, werde ich dich verletzen, von daher gibt es keinen Grund zur Sorge", lacht Chaerin und Felix guckt sie schmollend an.

    "Also übrigens weiß niemand hier das Geschlecht, außer Chaerin", erklärt Jungkook.

    "Aber nachher werden es alle wissen, denn ich habe etwas geplant", grinst Chaerin siegessicher.



    57
    "Was hast du denn geplant?", frage ich neugierig.

    "Das wirst du noch erfahren, aber jetzt dürft ihr erstmal das Buffet eröffnen!", grinst Chaerin mich an.

    Sie packt schnell mein Handgelenk und zieht mich zum Buffet auf eine große Torte zu.

    "Chaerin. Ich weiß gar nicht wie ich dir dafür danken soll. Wie hast du das bitte alles geschafft? Das muss doch Unmengen an Geld gekostet haben", sage ich geschockt als ich auf das ganze rosane und blaue Buffet sehe.

    "War ja nicht mein Geld. Ich hab da eine kleine Spende bekommen", zwinkert sie Jungkook zu.

    Dieser legt seine Hand um meine Hüfte und legt sie auf meinen Bauch.

    "Wir werden nachher erfahren was du wirst, kleines Baby", lächelt er, während er mit seiner Hand über meinen Bauch streicht.

    Ich küsse ihn sanft auf die Wange und wir drehen uns so, dass jeder die Torte und uns sehen kann.

    Chaerin beginnt in die Hände zu klatschen um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

    "Ruhe!", schreit sie schließlich bis jeder verstummt und ich mir ein Kichern unterdrücken muss.

    "Ich weiß immer noch nicht so ganz, wie ich solche Freunde wie euch verdient habe, aber vielen vielen Dank für die große gelungene Überraschung und auch dafür, dass ihr alle gekommen seid. Ich bin gespannt zu erfahren, was das Geschlecht unseres Kindes wird. Vielleicht bin ich auch etwas nervös und aufgeregt", sage ich schüchtern als mir jeder zuhört.

    "Es ist jedoch egal, was es wird. Wir werden uns selbstverständlich über beides freuen.
    Vielen Dank auch von meiner Seite und das du, Chaerin, mein Geld so gut ausgegeben hast. Auch wenn ich bezweifle, dass all das hier so teuer war, dass nichts mehr übrig geblieben ist. Vielen Dank für das ganze Essen", kichert Jungkook und nimmt das Messer in die Hand.

    Er steht immer noch hinter mir und schlingt seine Arme von hinten um mich und sieht an mir vorbei.

    Ich lege meine Hände um seine auf das Messer und er setzt es auf dem Kuchen ab.

    Jackson nimmt sich schnell sein Handy und filmt alles.

    Jungkook ändert schnell die Position unserer Hände, sodass seine auf meinen liegen und er übt etwas Druck auf, sodass wir den Kuchen gemeinsam anschneiden.

    Aus dem Inneren kommen lauter hellblaue und rosane Smarties heraus.

    "Woah", sage ich begeistert und wir schneiden die Torte in viele kleine Stücke.

    Danach reiche ich jedem Gast ein Stück und wir setzen uns gemeinsam an einen Tisch, der, wer hätte es gedacht, mit rosanen und blauen Blumen geschmückt ist.

    Jungkook und ich können gar nicht mehr aufhören zu lächeln.

    Es fühlt sich alles so perfekt an.

    Es ist alles so perfekt.

    Chaerin steht plötzlich auf, als jeder sein Stück aufgegessen hat.

    "Ich habe etwas wichtiges zu sagen", sagt sie ein wenig unsicher und geht zu einem Podest direkt neben dem Tisch auf dem auch ein Mikrofon steht.

    Jimin schaltet schnell die blauen und rosanen Laternen rings herum an, was für eine unglaublich gemütliche Stimmung sorgt, da es bereits auch schon Abend geworden ist.

    "C-Chaerin?", frage ich verwirrt.

    "Also liebe Gäste", beginnt sie und lächelt.

    "Ich bin Lee Chaerin und das dort ist meine beste Freundin Yuna. Wir kennen uns seit wir kleine Divas waren. Schon immer haben wir uns gut verstanden. Naja, sie mochte mich am Anfang nicht, da ich ihre Baby Puppe kaputt gemacht habe. Ich war halt schon immer eine Rebellin. Sie hat mir damals dann so leid getan, als ich gesehen habe, wie sie geweint hat, also habe ich ihr am nächsten Tag dann meine liebste Baby Puppe gegeben. Seit diesem Tag waren wir unzertrennlich. Wir haben viele dumme Dinge getan und erlebt, aber ich bereue kein einziges dieser Dinge", erzählt Chaerin mit glasigen Augen.


    ---------------

    Morgen kommt noch ein Kapitel;)

    @Tae ist ein Kind

    Dann musst du mich wieder daran erinnern das Kapitel zu schreiben und es hochzuladen xD




    58
    Auch in meinen Augen bilden sich Tränen und Jungkook legt seine Hand sanft in meine.

    Chaerin atmet tief ein und scheint tatsächlich etwas nervöser zu sein.

    "Vor ein paar Monaten bist du, Yuna, mit deinen Freunden feiern gegangen. Unteranderem Jungkook. Und dass nur wegen deinem scheiß Ex der dich verlassen hat. Noch heute könnte ich ihn dafür umbringen und irgendwann werde ich es auch definitiv tun. Jedenfalls ging ab da das Chaos erst so richtig los. Jeon Jungkook. Glaub mir, ab dem Moment hab ich dich so abgrundtief gehasst. Du kannst nicht glauben wie sehr, aber als ich dann eines Tages heulend vor eurer Wohnung stand, bist du mir ein kleines bisschen wieder ans Herz gewachsen. Noch heute frage ich mich was du Minho und Yerin über mich erzählt hast, denn ich habe dich in der Vergangenheit oft genug fertig gemacht und angeschrien. Es gab also vermutlich nichts positives, was du ihnen hättest erzählen können.
    Naja, wie dem auch sei. Ich könnte heute nicht mehr glücklich sein, dich als Freund zu haben, denn du bist der beste Mann, den ich mir an Yunas Seite hätte vorstellen können. Dazu wirst du natürlich ein wundervoller Vater. Ich glaube an euch und ich bin immer da für euch", lächelt Chaerin, schnieft und wischt sich schnell die Tränen weg.

    Jungkook kichert bei ihren Worten.

    "Und nun zu dir. Der eigentlichen Hauptperson. Ich kann es gar nicht erwarten, dich in meinen Armen zu halten und eine stolze Tante zu sein.
    Denn ich bin mit deiner Mutter den Schwangerschaftstest kaufen gegangen und war mit ihr beim Frauenarzt. Du musst wissen, deine Eltern haben soviel Drama erlebt, aber dank dir sind sie, und wir, jetzt überglücklich. Bitte sei ein gutes und gesundes Kind. Wein auch bitte nicht so viel, denn wenn ich auf dich aufpassen muss, dann wird es wahrscheinlich in einer Katastrophe enden. In liebe, deine Tante und beste Freundin deiner Mutter, Chaerin", schluchzt sie und als alle beginnen zu klatschen, beginnt sie zu lächeln.

    Ich stehe so schnell ich kann auf und laufe zu ihr.

    Ich schließe sie fest in meine Arme und verdrücke ein paar Tränen.

    "Ich hab dich so lieb, Chaerin", schluchze ich in ihre Schulter.

    "Ich dich auch", schluchzt sie ebenfalls und löst unsere Umarmung.

    "Nicht weinen, sonst verschmiert alles", lächelt sie mich an und wischt meine Tränen weg.

    "Ich hatte mir geschworen nicht zu weinen und jetz-", beginnt sie, wird jedoch abrupt unterbrochen, als Jungkook sie umarmt.

    "Danke, Chaerin", lächelt Jungkook und Chaerin umarmt ihn schließlich zurück.

    Anschließend löst er die Umarmung langsam wieder.

    Anschließend tröstet Jackson Chaerin ein wenig und Jimin kommt schließlich auch zu uns.

    Er und Yoongi verteilen gerade Wunderkerzen an alle Gäste.

    "Ich denke, es wird Zeit das Geheimnis zu lüften", lächelt er und gibt mir und Jungkook ein paar Wunderkerzen.

    Als jeder welche hat, führen sie uns aus der Partylocation heraus und auf ein kleines Geld direkt daneben.

    Chaerin und Jackson laufen mit Feuerzeugen herum und zünden die Wunderkerzen an.

    Sie leuchten natürlich auch in blau und rosa.

    "Seht ihr das hier?", fragt Jimin uns und zeigt auf eine kleine Box auf dem Boden.

    Jungkook und ich nicken.

    "Dort wird ein Feuerwerk herauskommen und es wird eine gewisse Farbe haben", lächelt Jackson und zündet schließlich auch Jungkooks und meine Kerzen an.

    Ich habe zufälligerweise zwei rosane erwischt und Jungkook zwei blaue.

    Ich sehe mich nach allen Gästen um.

    Die Atmosphäre ist bezaubernd.

    "Was machst du da, Kookie?", frage ich Jungkook kichernd als mein Blick bei ihm landet.

    Er stoppt sofort und lächelt schüchtern.

    "Gar nichts", grinst er verlegen.

    Ich weiß was los ist.

    "Bist du wirklich nervös?", kichere ich.

    Er sieht zu Boden und nickt.

    "Ich auch", flüstere ich und lege seine Hand auf meinen Bauch.

    "Aber was auch immer es wird, wir werden es unter allen Umständen lieben", lächel ich ihn an und er lächelt zurück.

    "Seid ihr bereit?", fragt Jimin und Yoongi und Hoseok haben es geschafft ein Lagerfeuer anzuzünden.

    Alle stellen sich um das Lagerfeuer und Jungkook steht hinter mir, mit seinen Händen auf meinem Babybauch und seinem Kinn auf meinem Kopf.

    Jimin geht zu der Box und hält das Feuerzeug an die Lunte.

    Schnell rennt er zu uns, raus aus der Gefahrenzone und die Feuerwerkskörper schießen in die Höhe.

    Und explodieren hoch im Himmel.



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    Mieser Cut I know._.

    MAL WIEDER STORYTIME MEINE MANGOS XD (Ja ich nenn' euch jetzt einfach Mal Mangos, weil ich gefühlt jeden so nenne und don't ask me why xdd)

    Heute hatten wir Paartanz und da müssen wir halt mit jedem Jungen aus unserer Klasse tanzen..

    Musste ich mit dem Ex von meiner besten Freundin tanzen und gehe so zu dem meint der so:

    "Na meine Kleine"

    Macht der so paar Witze, because ich bin so klein xD.. müssen wir danach halt anfangen zu tanzen.

    Kommt der auf einmal aus Ecke 80 und meint so:

    "Du riechst irgendwie nach einem Minzbonbon. Du riechst echt richtig gut"

    Und ich nur so..

    OKAAAAAY?😂😂

    Dann war ich gerade eben draußen mit meinen Brüdern auf einem Spielplatz (und sehe Mal wieder aus wie Gollum😂😂)
    Gehe ich auf so eine Rutsche und mache einen auf kleines Kind und rutsche da die ganze Zeit so runter, geht auf einmal ein Typ aus einem Haus raus
    ....
    Gefolgt von Eryk ...

    Beide gucken mich so richtig verstört an fliegt auf einmal mein Handy weg._.

    PEINLICH? XD

    59
    Alle beginnen plötzlich zu Schreien und ich stehe wie angewurzelt und mit offenem Mund da.

    "Wir kriegen eine Prinzessin!", lächelt Jungkook überglücklich und nimmt mich in den Arm.

    Ich umarme ihn sofort zurück und kann ein paar Freudentränen nicht aufhalten.

    "Hey. Nicht weinen. Es ist alles gut", lacht er und drückt mich doller an sich.

    "Wir kriegen eine Gleichgesinnte!", schreit Chaerin glücklich.

    "Herzlichen Glückwunsch", rufen alle gleichzeitig und Jungkook sieht mich mit einem übergroßen Lächeln an, bevor er von Yoongi und Jimin brüderlich umarmt wird.

    Ich erkenne erst jetzt, dass er auch paar Tränen in den Augen hat.

    "Werd bloß nicht zu weich bei einem kleinen Mädchen", kichert Jimin.

    "Wir hoffen sie macht kein Weichei aus dir", lacht Yoongi.

    "Wir werden sie mit mädchenhaften Kleidchen überhäufen und alles in Rosa kaufen!", schreit Chaerin aufgeregt, bevor sie mich umarmt.

    "Sie wird die beste Tante haben", schluchze ich leicht.

    "Und jetzt ist es Zeit für die Geschenke!", grinst Chaerin, packt mein Handgelenk und zieht mich zurück zur Partylocation.

    Alle anderen folgen uns selbstverständlich.

    "Geschenke? Aber ihr braucht uns doch nichts zu schenken!", schmolle ich ein wenig und Chaerin drückt mir sofort danach ein Päckchen in die Hände.

    "Das ist von Jackson und mir", kichert sie und sieht mich aufgeregt an. "Na los! Öffne es schon."

    Jungkook stellt sich neben mich und sieht mir dabei zu, wie ich das Geschenk auspacke.

    "Chaerin! Oh mein Gott", sage ich gerührt und nehme einen kleinen rosanen Schnuller aus der Verpackung.

    "Der ist ja super süß", kichert Jungkook und sieht ihn sich ebenfalls an.

    "Ich weiß! Hab ich ja auch ausgesucht. Dann dreht Mal die Verpackung um", grinst Chaerin ihn an.

    Jungkook wendet die Packung mit dem Babyschnuller und seine Augen weiten sich, bevor er beginnt laut los zu lachen.

    "Ernsthaft?", lacht er und zeigt auf zwei Kondome, die an der Rückseite befestigt sind.

    "Chaerin!", jammere ich und mein Gesicht läuft rot an.

    "Wir wollen es ja erstmal nur bei einem Kind belassen. Wird sonst zu anstrengend", lacht sie. "Zu meiner Verteidigung: Es war Jacksons Idee!"

    "Bitte!", verteidigt dieser sich.

    Jungkook tippt mich an und zeigt auf die Worte 'XXL King Size' auf dem Kondom und beginnt noch mehr zu lachen.

    Mein Gesicht läuft nur noch rötlicher an.

    "Woher willst du wissen, dass ich Kin-", beginnt Jungkook, doch ich halte meine Hand vor seinen Mund.

    "Nein. Wir wollen das jetzt nicht wissen", sage ich ein wenig verstört.


    --------------

    Manchmal wünsche ich mir, dass Eryk schwul ist.
    Dann könnte er mit seinem besten Freund Mirko zusammen kommen, because ich shippe die beiden irgendwie voll hart xD

    60
    Schnell ändere ich das Thema, indem ich Jimins und Yoongis Geschenk öffne.

    Ich hole einen kleinen hellblauen Teddy aus dem Geschenkpapier und halte meine Hand gerührt an mein Herz.

    "Awwww", schwärme ich und zeige das Plüschtier Jungkook.

    "Wir wussten ja nicht was es wird, aber ich fand ihn in hellblau am schönsten", lächelt Jimin.

    "Darf ich ihn auch knuddeln?", schmollt Jungkook als er den Teddybär in seinen Händen hält.

    "Ja, aber nur wenn du ihn unserem kleinen Baby gibst, wenn sie da ist. Versprich es mir, Taeddy", kicher ich und er nickt zustimmend.

    Wir bedanken uns bei allen für ihre Geschenke, nachdem wir sie geöffnet haben.

    "Und jetzt wird gefeiert!", lacht Chaerin und holt sich die ersten Getränke.

    Yoongi scheint für die Musik zuständig zu sein, denn er steht vor einer Art Mischpult und Jimin schaut ihm gebannt zu.

    Alle tanzen ein wenig und es herrscht eine angenehme Atmosphäre.

    Jungkook trinkt meinetwegen keinen Schluck Alkohol.

    Yoongi spielt plötzlich ein ruhiges langsames Lied und Chaerin sieht wütend zu ihm herüber, da sie mitten in ihrem Element auf der Tanzfläche war.

    Jackson nimmt ihre Hände in seine und beginnt langsam mit ihr zu tanzen, woraufhin sie ihre Wut vergisst.

    Jimin zieht Yoongi von dem Mischpult weg und auf die Tanzfläche, wo er seine Hände um seine Taille legt.
    (Ich hab leider null Ahnung mehr wer von den Jungs mit wem zusammen ist.. also welche Shippings ich da am Anfang gewählt habe.. kann also sein, dass ich die ganzen Paare vertausche, weil ich voll mit meiner anderen Ff durcheinander komme xD)

    Ich sehe, wie Kai, ein Freund von Jungkook, Jihyo ebenfalls schüchtern zu einem Tanz auffordert, woraufhin sie glücklich nickt und seine Hand nimmt.

    "Gewähren sie mir diesen Tanz, hübsche Frau?", grinst Felix plötzlich und hält mir seine Hand hin.

    Kichernd sehe ich ihn an.

    "Ich glaube eher nicht, mein Freund. Der erste Tanz ist leider schon vergeben", unterbricht Jungkook ihn plötzlich und zieht mich mit auf die Tanzfläche.

    Seine Hände liegen auf meiner Hüfte und er lehnt seinen Kopf ein wenig vor um mir ins Ohr flüstern zu können.

    "Ich mag es nicht, dass er dir so nahe steht", flüstert Jungkook mir ins Ohr.

    "Jungkook. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. Wir kennen uns seit unserer Kindheit und wir sind nur Freunde", erkläre ich ihm ruhig.

    "Das sehe ich", sagt er ernst.

    "Es ist wirklich so. Warte kurz. Hilf mir noch einmal auf die Sprünge. Bin ich mit dir oder Felix zusammen?", frage ich ihn.

    "Mit mir", sagt Jungkook leise.

    "Na siehst du! Ich liebe dich, Jungkook. Nur dich. Wieso siehst du das nicht?", frage ich ihn.

    "Ich fühle mich nur angegriffen, wenn ein anderer Mann, den ich nicht gut kenne, in deiner Nähe ist", gibt er mit leiser Stimme zu.

    "Trage ich dein Kind oder sein Kind in mir? Hm? Was soll der Unsinn, Jungkook? Du brauchst wirklich nicht eifersüchtig zu sein. Vorallem nicht auf Felix. Außerdem hat schon jemand anderes ein Auge auf ihn geworfen", erkläre ich ihm und sehe über seine Schulter zu Felix, der mittlerweile mit Nayeon tanzt.

    "Ich vertraue dir. Voll und ganz, aber ich kann meinen männlichen Instinkt nicht abschalten", seufzt er und sein Griff um meine Hüfte wird stärker.

    "Ich liebe dich nur so unglaublich doll, dass ich Angst habe, dass du mir weggenommen wirst. Deswegen war ich auch so unausstehlich wegen Jin. Es tut mir leid. Ich kann meine Eifersucht nicht so leicht abstellen", erklärt er.

    "Es ist okay ein bisschen eifersüchtig zu sein, solange es nicht die Oberhand gewinnt. Ich liebe nur dich, Jungkook. Ich hoffe, dass dir das endlich klar wird. Kein Jin. Kein Felix. Nur du", lächel ich.

    "Ich träume ja nicht umsonst davon eines Tages deine Ehefrau zu sein", kichere ich und er sieht mich mit großen Augen an.

    "Ernsthaft?", fragt er geschockt.

    "Ja, natürlich. Idiot! Was glaubst du denn?", lache ich leicht und lege meine Arme mehr um seinen Hals.

    "Ich würde dich unglaublich gern eines Tages zu meiner Ehefrau nehmen, Mrs Jeon", lächelt er mich breit an.

    "Hör auf", sage ich schüchtern und sehe weg.

    "Sonst was?", grinst er.

    "Sonst das", kichere ich und küsse ihn sanft.

    Er küsst mich sanft zurück und zieht mich näher an sich, was mich in den Kuss hinein lächeln lässt.

    "Wir haben doch gesagt erstmal keine weiteren Babys!", schreit Chaerin betrunken zu uns rüber und lacht sich über ihren eigenen Witz schlapp.

    Ich löse unseren Kuss und verdrehe die Augen auf ihren Kommentar hin.

    "Versuch Mal bitte deine Freundin unter Kontrolle zu bekommen", ruft Jungkook Jackson zu. "Ich glaube sie ist sexuell frustriert."

    Chaerin sieht Jungkook empört an.

    "Und Freundschaft gekündigt!", sagt sie ernst.

    "Niemals", grinst Jungkook und küsst mich erneut.

    Und so vergeht ein wundervoller Tag mit den wundervollsten Menschen in meinem, in unserem Leben.

    Und der wundervollsten Botschaft, die wir hätten bekommen können.


    -------------

    Bei der Szene mit dem Teddy kam mir eine gewisse Sache in den Kopf xD

    Und zwar habe ich meinen jetzigen Ex Mal gesagt, dass ich unbedingt einen Riesigen Teddy haben will, den er mir auch gekauft hat..

    Als er dann Schluss gemacht hat, haben zwei Freundinnen, meine Schwester und ich den Teddy genommen und meine eine Freundin hatte, warum auch immer, ein Taschenmesser dabei xD

    Dann hat sie den Teddy damit "aufgeschlitzt", dass Messer stecken gelassen und davon ein Bild gemacht was sie daraufhin meinen Ex geschickt hat😂😂

    Und er schickt mir dann erstmal so Screenshot von dem Chat zwischen ihm und meiner Freundin.

    Und ich bin vor Lachen so gestorben😂

    Drei Tage später sind wir dann wieder zusammen gekommen und naja.. er war trotzdem immer noch sauer wegen dem Teddy ...

    Tja.. hab den versucht wieder ganz zu bekommen und hat auch geklappt, indem ich diesen Schnitt einfach wieder zugenäht habe xdd

    Den Teddy hab ich übrigens immer noch😌


    61
    Ich denke ich werde meine Kapitel nur noch Freitags und Samstags hochladen, da ich irgendwie fast nie Zeit habe xD Ach und diese FF neigt sich langsam dem Ende zu✨ Überlege ob ich danach eine neue FF hochladen soll oder nicht🤔

    62
    Ein paar Tage später befinden sich Jungkook und ich in einem großen Möbelhaus um Einrichtungsgegenstände für das Zimmer unseres kleinen Mädchens zu kaufen.

    Jungkook schiebt den Wagen durch die Gänge und bleibt ungefähr an jeder Ecke stehen.

    "Sieh dir das an, Yuna!", schreit er glücklich auf als er ein kleines Prinzessinen Himmelbett findet.

    "Jungkook! Das Bett ist doch schon für größere Kinder und nicht für Neugeborene", kichere ich und er beginnt zu schmollen.

    "Ich komme zurück", flüstert er dem Bett zu, während ich weiter gehe.

    Wir haben überlegt, dass eine der zwei Gästezimmer in ein Kinderzimmer umzugestalten.

    Es ist groß und geräumig, perfekt für ein kleines neugeborenes Mädchen.

    Zu Beginn wird die Kleine natürlich mit uns in einem Raum schlafen, aber wir benötigen trotzdem ein Zimmer für den Wickeltisch.

    Dieser wurde übrigens schon geliefert, da wir ihn im Internet bestellt hatten.

    "Yuna! Sie dir den an!", lächelt Jungkook, als er eine rosane Lampe in Form eines Bären findet.

    Er nimmt sie und legt sie in den Wagen.

    "Gut, dass du so viel Geld verdienst", lache ich und sehe mir ein paar Bilder an.

    "Wie wäre es mit diesen beiden Bildern? Das mit dem bläulichen Koala und mit dem rosanen Faultier?", kichere ich und halte die Bilder samt Rahmen in meinen Händen.

    "Erinnert mich irgendwie an Yoongi und Jimin", lache ich und Jungkook lacht ebenfalls.

    "Ich finde sie passen perfekt. Sie würden gut mit dem Zartrosa, mit dem wir die Wände streichen wollen, zusammen passen", lächelt er und nimmt mir die Rahmen aus den Händen, um sie ebenfalls in den Wagen zu legen.

    Wir schlendern noch einige Zeit durch das Möbelhaus bis wir endlich das perfekte Bett gefunden haben.

    "Jungkook! Das ist es!", lächel ich als er mir das Bett zeigt.

    Es ist ein kleines ründliches weißes Bettchen, welches wir neben unseres stellen werden, sodass wir die Kleine immer bei uns haben.

    "Denkst du unsere kleine Maus passt hier rein?", fragt er mit einem stark überlegenden Blick, woraufhin ich nicke.

    Nachdem wir noch ein bisschen Dekoration gesammelt haben, bezahlen wir alles und fahren zurück zu unserem Apartment.

    SKIP

    Ich öffne die Tür und halte sie offen, damit Jungkook die schwere Kiste hineintragen kann.

    Danach trägt er noch das Kinderbett herein und ich schließe die Tür.

    Jungkook setzt sich erschöpft auf das Sofa.

    Ich rolle meine Augen und versuche die Kiste mit der Dekoration selbst aufzuheben.

    Jungkook springt in Lichtgeschwindigkeit auf und reißt sie mir aus der Hand.

    "Was glaubst du was du da tust?", fragt er mich verärgert.

    "Das ist viel zu schwer, Yuna! Du könntest dich verletzen", meckert er mich an.

    "Entschuldigung aber ich bin immer noch nur schwanger und nicht krank", rolle ich meine Augen und folge Jungkook, der die Kiste in das zukünftige Kinderzimmer trägt.

    Wir haben bereits den Boden bedeckt, sodass die Farbe ihm nicht schaden kann, wenn wir die Wände streichen.

    Jungkook hat sich heute extra frei genommen, damit wir gemeinsam anfangen können zu streichen.

    Jungkook kniet sich auf den Boden und öffnet den Farbeimer mit der zartrosanen Farbe.

    Er hält mir einen Farbroller entgegen, den ich sofort nehme.

    "Du fängst an der rechten Wand an und ich an der Linken, okay?", fragt er und tunkt seinen Roller in die Farbe.

    Ich nicke und beginne Farbe an der Wand aufzutragen.

    Zwischendurch hänge ich ein paar Buchstaben an die Wand, die den Satz
    'First we had each other, then we had you and now we have everything' ergeben, die ich im Möbelhaus gekauft hatte.

    Danach male ich die Wand weiter in rosa an.

    Als ich zur Hälfte fertig bin, steht Jungkook vor seiner Wand und verbessert ein paar Feinheiten.

    Schnell drehe ich mich zu ihm und male mit dem Farbroller kichernd auf seinen Rücken.

    Jungkook dreht sich sofort zu mir um und versucht mich ebenfalls anzumalen.

    "Ahh! Nein!", lache ich und renne in Kreisen durch den Raum.

    Er packt meinen Arm sanft und zieht mich an sich.

    Mit einem kleinen Pinsel malt er auf meine Wange und lacht laut.

    "Jungkookie!", schreie ich, als er mich anmalt und ich nichts dagegen tun kann. "Du Idiot!"

    Er sieht mich an, versucht ernst zu bleiben und sein Lachen zu unterdrücken, doch er lacht nur noch lauter als zuvor los.

    "Du lenkst mich von der Arbeit ab", grinst er schließlich und beginnt mit einem Farbroller die letzte Wand zu bemalen.

    "Ruh dich aus, Yuna. Ich mach das schon", lächelt er mich an und auf seine Worte hin gehe ich ins Wohnzimmer und lege mich aufs Sofa.




    ------------

    PAHAHAHHAHAHA ICH LIEBE MEINE ENGLISCH LEHRERIN ECHT ÜBERALLES DIE IST SO GEIL EY! XD HAB MIT DER GESTERN EINFACH MAL ZUSAMMEN ERYK GESTALKT🌚😌





    63
    Ich öffne meine Augen langsam und sehe verwirrt umher.

    Ich muss eingeschlafen sein.

    Langsam erhebe ich mich und höre Klirren aus dem zukünftigen Zimmer unserer kleinen Prinzessin.

    Ich öffne die Tür und sehe einen Jungkook, der gerade auf dem Boden versucht ein Regal aufzubauen.

    Er hat eine Schraube im Mund und schraubt eine andere in das Regal.

    Ich lege meine Hand auf seine Schulter, woraufhin er kurz zusammenzuckt.

    "Bist du immer noch am arbeiten?", frage ich müde und muss direkt danach gähnen.

    Ich knie mich hinter ihn, schlinge meine Arme um seinen Hals und lege mein Kinn auf seine Schulter.

    "Als Vater ist man immer am arbeiten", kichert er und sieht erst das Regal und dann die Anleitung verwirrt an.

    Bei seinem verzweifelten Blick muss ich anfangen zu kichern.

    "Lass uns ins Bett gehen, okay? Du kannst es auch noch an einem anderen Tag aufbauen. Du musst dich ausruhen", flüstere ich leise in sein Ohr und gebe ihm dann einen Kuss auf die Wange.

    Er zeigt keine Reaktion und ist immer noch auf die Anleitung konzentriert.

    "Bitte, Jungkookie. Wenn du nicht schlafen gehst, gehe ich auch nicht. Aber ich glaube, dass gefällt unserer kleinen Maus gar nicht", sage ich leiser und spüre einen Tritt in meinem Bauch. "Sie tritt schon."

    Jungkook seufzt und dreht sich zu mir um.

    Er legt seine Hände auf meinen Bauch.

    "Du machst deinem Vater ganz schön viel Arbeit, weißt du? Und jetzt wirst du auch noch als Druckmittel von deiner Mutter benutzt um mich ins Bett zu kriegen", seufzt er und streicht leicht über meinen Bauch.

    "Du hast doch aber schon sehr viel geschafft, Jungkook. Der Wickeltisch steht schon und die anderen zwei Regale auch", lächel ich ihn an und verziehe mein Gesicht, als ich erneut einen Tritt spüre.

    "Sie weiß wirklich, dass du deine Hände darauf legst", sage ich begeistert und sie tritt wieder.

    "Sie kann es gar nicht abwarten mich zu sehen", grinst er und platziert einen Kuss auf meinem Bauch.

    Er steht auf, reicht mir die Hand und leitet mich ins Schlafzimmer, wo wir beide erschöpft ins Bett fallen und nach wenigen Minuten tief und fest schlafen.

    NEXT DAY

    Ich liege am nächsten Abend auf dem Sofa und warte darauf, dass Jungkook von der Arbeit zurück kommt.

    Sein Chef brauchte ihn unbedingt dort und Jungkook musste also eine Ausnahme machen und doch zur Arbeit gehen.

    Ich liege den ganzen Tag auf der Couch und schaue Serien.

    Es klingelt schließlich an der Tür und ich springe glücklich auf, um sie zu öffnen.

    Hat er seinen Schlüssel vergessen oder warum klingelt er?

    Ich öffne die Tür und mein fröhlicher Gesichtsausdruck ändert sich sofort drastisch.

    Jungkooks Stiefvater stürmt an mir vorbei in die Wohnung und ich rieche, dass er Alkohol getrunken hat.

    "Wo ist er!", schreit er mich an und sucht schließlich in jedem Raum nach Jungkook.

    Ängstlich bleibe ich wie angewurzelt stehen bis er in das frisch renovierte Zimmer geht.

    "Was zur Hölle?", sagt er geschockt und schnell stehe ich hinter ihm im Raum.

    "ES WIRD EIN MÄDCHEN!", schreit er mich an und tritt plötzlich gegen den Wickeltisch.

    Meine Augen weiten sich, aber ich traue mich nicht, mich zu bewegen.

    Er reißt die Regale von der Wand und bricht sie kaputt.

    Ich sehe ihm geschockt zu, Tränen fließen meine Wangen herunter und ich kann immer noch nichts tun.

    Jungkooks Stiefvater reißt die Buchstaben von der Wand, die ich so schön aufgehangen hatte.

    Er zerstört den ganzen Raum innerhalb von wenigen Sekunden.

    "Hören sie auf!", schreie ich ihn schließlich an.

    Er dreht sich zu mir mit einem bösen Grinsen auf den Lippen.

    Langsam kommt er mir näher und legt plötzlich seine Hand fest um meinen Hals.

    "Nicht Mal das richtige Geschlecht gebähren kannst du", sagt er wütend und drückt seine Hand fester zu, was mich verzweifelt nach Luft schnappen lässt.

    Sein Grinsen wird breiter.

    Meine Sicht immer verschwommener.

    Verzweifelt versuche ich seine Hände von meinem Hals zu lösen, doch ich bin zu schwach.

    Letzendlich wird meine Sicht dunkel.

    Alles schwarz.

    Das einzige was ich noch mitbekomme, ist der harte Aufprall auf den Boden und das laute Lachen von Jungkooks Stiefvater.

    ------------

    Love sucks




    64
    |Epilog|


    "Du musst endlich anfangen loszulassen, Jungkook", legt Jackson einen Arm um mich, während ich versuche mein Schluchzen einzustellen.

    Wir sitzen nebeneinander auf meinem Bett, dabei steckt meine Hand in meiner Jackentasche, aus der ich eine kleine Schatulle ziehe und sie mit glänzenden Auge betrachte.

    "Ich kann nicht", schluchze ich weiterhin und öffne mit zittrigen Händen das kleine Kästchen, in der ein silberner Ring steckt.

    "Ich verstehe dich, Jungkook. Wirklich. Loslassen ist schwer, aber manchmal muss man das einfach, auch wenn es weh tut. Yuna gehört der Vergangenheit an, so hart es auch klingen mag, aber ihr Todestag ist jetzt schon vier Jahre her", gibt er zögernd von sich.

    "Manchmal tut es mehr weh festzuhalten, als loszulassen", streicht er mir langsam über den Arm, woraufhin ich den Kopf schüttel.

    "Bitte Jackson. Mach das es aufhört weh zu tun. Warum muss mein Stiefvater nur so grausam sein. Er hat sie verdammt noch einmal umgebracht. Sie und unsere kleine Prinzessin. Ich wollte ihr doch noch genau an dem Tag den Heiratsantrag machen", gebe ich unter Tränen von mir und schmeiße vor Wut den Ring mitsamt der Schatulle auf den Boden.

    Anschließend vergrabe ich mein Gesicht in meinen Händen.

    "Dafür hat er auch seine gerechte Strafe bekommen."

    "Und was bringt mir das? Bringt mir das Yuna zurück? Nein!", werde ich immer lauter.

    "Vielleicht hast du wirklich Recht. Vielleicht sollte ich wirklich versuchen loszulassen. Ich möchte mich mit einem Lächeln auf den Lippen an die schönen Zeiten mit ihr erinnern und nicht dieses ständige Stechen in meinem Herzen spüren", Jackson drückt mich näher an sich und lächelt leicht.

    "Ich weiß wie schwer das für dich ist, aber ich bin stolz auf dich. Sollen wir ihr Grab besuchen gehen?", fragt er mich und ich beginne leicht zu nicken.

    "Hatte ich sowieso vor", stehe ich langsam auf und greife zu den Rosen auf dem Tisch, ehe wir das Haus verlassen.





    -------------

    ENDE

    *Hust* *Hust*
    Also zuallererst...ich weiß, dass dieses Ende ziemlich unrealistisch und scheiße ist... Aber ich wollte unbedingt, dass jemand stirbt hahah xD

    Außerdem hatte ich keine Lust mehr diese Story unnötig in die Länge zu ziehen.

    Jedenfalls sollte in den nächsten Tagen meine Story 'Bangtan Slut' zum Lesen verfügbar sein und würde mich freuen euch dort auch wieder zu sehen;)

    Außerdem überlege ich parallel neben Bangtan Slut noch eine etwas andere Story zu veröffentlichen..🤔

    Naja...

    Byee and luv yaaa💞




article
1545416870
Suddenly Pregnant | J.Jk
Suddenly Pregnant | J.Jk
Was passiert, wenn du plötzlich schwanger von deinem besten Freund wirst?
https://www.testedich.de/quiz58/quiz/1545416870/Suddenly-Pregnant-JJk
https://www.testedich.de/quiz58/picture/pic_1545416870_1.jpg
2018-12-21
40HC
Bangtan Boys, BTS

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare (399)

autorenew

vor 8 Stunden
W O W diese FF ist der hammer. GROSSES LOB! -aber an der wahren autorin, denn diese FF ist sowas von kopiert. Shäm dich wirklich. Findest du das nicht einfach traurig und respektlos?! Eine Autorin hat ihr scheiss und blut in diese verdammt geniale FF gesteckt und du ziehst alles in den Dreck und kopierst es einfach so? Hattest du keine gute Erziehung als Kind oder tickt deine Mutter gleich bescheuert wie du. Hol dir gefälligst selbst irgendwelche Ideen und lösh gefälligst die FF oder es wird böse für dich enden...

Shönen tag noch ^^
vor 8 Stunden
Ich hab mich die ganze Zeit gefragt,wieso mir diese FF so bekannt vorkommt und dann bei Kapitel 16 ist mir so einiges Klar geworden. Du hast mal Taehyung geschrieben und ich hab vor langer Zeit mal auf Wattpad die Geschichte „Babys bilionare daddy“ von Aniikey gelesen und sie ist sowas von gleich wie deine. Finde es äusserst respektlos eine Geschichte zu kopieren und es als die eigene auszugeben. Du hast einfach so viele Charaktere gleich genommen,sogar ganze Sätze sind gleich. Ich werde die Autorin kontaktieren,denn so etwas macht man nicht!
vor 17 Stunden
Was das für nh Ende maan.. Wieso mussten in den ganzen Jk Ffs die ich bis jetzt gelesen habe immer dat Girl am Ende sterben. :cc Wieso musste überhaupt jemand sterben? :cc
Aber sonst war die ganze Ff eigentlich voll nice. ;c
Gestern
Hey!kann ich vielleicht in die WhatsApp Gruppe? Bitte schreib mir auf Instagram und ich werde dir meine Nummer schicken:
Njaest
vor 4 Tagen
Sorry nicht*
vor 4 Tagen
It hurts !!!!
Mehr hab ich nocht zu sagen , das ende ist so uuughhh 💔
vor 5 Tagen
Okay.. I'm sorry ich mag dich wirklich aber das is echt ein schei.. ein nicht so schönes Ende .. hoffe die nächste FF wird auch wieder so gut
vor 5 Tagen
So traurig 😭
Was ist bangtan Slut für ne ff , also mit wem von den Jungs 🤔
vor 6 Tagen
@Jiminsgirl Joa Mal schauen;)
vor 6 Tagen
Oder eine FF über GOT7... PLEASE!
vor 7 Tagen
Wenn du BLACKPINK kennst, kannst du dann auch irgendein FF machen?please😭
vor 7 Tagen
Kommt heute ein kapitel?
vor 7 Tagen
@Lena_ ARMY Öhm naja... Kann nichts versprechen hehehe xD
vor 7 Tagen
@ Namjoonsgirl
Hä die ff ist bald vorbei 😭☹️
Bitte nicht !
Ich hoffe das niemand stirbt 😣
Außer dieser dreck - skerl eines Vaters 😁
vor 7 Tagen
@Anni. V Alsooooooooo saaawwwrrryy aaabbberr es könnte sein, dass nicht nur das Kind stirbt hehehe... Aber das werdet ihr sowieso alle im nächsten Kapitel erfahren xD Muss Mal schauen ob es noch zwei oder nur ein Kapitel gibt bis dann diese FF als beendet gilt ;) Und nochmal saaawwwrrryy denn sogesehen hab ich euch gespoilert😂
vor 7 Tagen
1. Krass
2. Wenn sie das Kind verliert Schrei ich.. und zwar gaaaaaaaaanz laut .........
vor 7 Tagen
@Sinem 🇹🇷🇹🇷

Du darfst aber nicht vergessen: Er war betrunken. Klar, seine Reaktion war nicht nett, oder so, aber wenn man betrunken ist, kann man nicht wirklich sowas unterlassen. Das ist ja das schlechte daran, wenn man betrunken ist. Also, sowas zeigt, dass ich Glück habe, dass mein Vater überhaupt kein Alkohol trink...

Wow, dass ist mal lang geworden, sryy
vor 8 Tagen
💗 vader ey wo ist chaerin die hätte ihn doch bestimmt zusammen geschlagen
vor 8 Tagen
Hey das ist jetzt aber voll gemein nur weil sie ein Mädchen bekommt sie entscheidet es doch nicht sondern Gott als soll der Vater sie in Ruhe lassen er will doch nur das die Firma weiter geleitet wird
vor 8 Tagen
@Army mache mich später an ein neues Kapitel weil ich in letzter Zeit sowieso bis spät in die Nacht wach bleibe (heule Eryk hinterher xD aber mehr später dazu ;D )
und dann auch Zeit haben werde ein neues Kapitel hochzuladen.. aber mir hat halt in letzter Zeit echt die Motivation gefehlt (was am meisten an Eryks letzter Schulwoche lag