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Was du in mir siehst - BTS Fanfiction

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40 Kapitel - 59.889 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 25.521 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.2 von 5.0 - 10 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 33 Personen gefällt es

Ein Mädchen. Sieben Jungen. Zwei Geheimnisse und eine zum Scheitern verurteilte Liebe.

»Oben stand mein Name und meine Adresse.
Ebenfalls war der Name des Absenders zu sehen.
Ich stockte.
Wer genau war er?

WER WAR BITTE JUSTIN SEAGULL?«

„Wir kennen uns erst seit zwei Tagen, woher willst du wissen, ob du mir vertrauen kannst?”

„Weil ich es in deinen Augen sehe.”

„Meinen Augen?”

„Deinen Augen.”

„Wie kommt es, das du in meinen Augen Vertrauen siehst, ich selbst aber nicht?”

Jungkook lächelte.

„Weil man Vertrauen nicht selbst sieht.”

{Es sieht aus wie eine Jungkook Lovestory - Ist es aber nicht. Noch nicht. Ehrlich gesagt bin ich noch am nachdenken mit wem Sie zu zusammenkommt. Also wer gerne eine Liebesgeschichte lesen möchte, wo noch nicht genau feststeht wen Sie Lieben wird.... HERZLICH WILLKOMMEN!}

    1
    ((cur))Prolog((ecur)) Ein entsetzter Schrei ging durch die Straßen. Das dunkelbraun-haarige Mädchen beschleunigte ihre Schritte. Der Stoff ihrer Jea
    Prolog




    Ein entsetzter Schrei ging durch die Straßen. Das dunkelbraun-haarige Mädchen beschleunigte ihre Schritte. Der Stoff ihrer Jeans fühlte sich seltsam ungewohnt auf ihrer weichen Haut an. Ihr neugekaufter Grauer Kapuzenpullover kratzte sie. Nervös blickte das Mädchen über ihre Schulter. Die Straße herunter wurde es hell, und das schwere scheppern von Uniformen widerhallte auf der leeren Straße.
    Ihre Nigelnagel neue schwarze Reisetasche schlug gegen ihr Bein. Auf ihrer rechten befand sich ein Wald, der durch das schwache Licht vom Mond beleuchtet wurde. Das Mädchen hechtete in das Gestrüpp und lief nun deutlich langsamer voran. Ihre Hände ertasteten Zweige, Büsche und Äste.
    Nach und Nach lichtete sich der Wald, und sie kam an einer Straße an. Entschlossen lief sie die ersten Fünfhundert Meter gerade aus, ehe sie links abbog und danach viermal rechts. Zwei Wochen hatte das Mädchen sich die Wege und Straßen auf ihren Karten gemerkt. Nach Vier Kilometer gerade aus, erschienen vor ihr Lichter. Die Lichter der Großstadt. Sie eilte auf die nahegelegene Straßenbahn zu. Nur sehr wenige Leute waren mit ihr unterwegs. Sie drückte ihren Kopf immer weiter in ihre Kapuze, so das man nur gelegentlich ein paar Ihrer Strähnen sehen konnte.
    Nach zwanzig Minuten stieg sie aus.
    Der nächste Bahnhof war Fünf Minuten entfernt. Ihr Zug ging in zehn Minuten. Zwei Minuten bevor ihr Zug kam, kam sie an. Sie zahlte ihre Karte, stieg mit den anderen Leuten ein, und rang mit sich, nicht doch noch auszusteigen. Als die Türen sich schlossen, und der Zug sich langsam bewegte, schloss das Mädchen die Augen.
    Sie hatte das richtige getan, dachte sie und biss sich auf die Unterlippe.

    2
    ((bold))Kapitel Eins((ebold)) ((cur)) Zwei Monate später((ecur)) Das rascheln der Zeitung in meiner Hand war das einzige Geräusch, was in den noch l
    Kapitel Eins

    Zwei Monate später


    Das rascheln der Zeitung in meiner Hand war das einzige Geräusch, was in den noch leeren Straßen Seouls am Kaffeeshop Um der Ecke zu hören war.
    In zwei Stunden würde alles überfüllt sein. So wie immer.
    Die Leute würden zur Arbeit fahren.
    Die Studenten würden sich einen Kaffee besorgen wollen und sich deshalb in den langen Reihen einschlängeln.
    Ladenbesitzer würden unter Anstrengungen versuchen ihre Ware zu verkaufen.
    Touristen würden von allem und jedem Fotos machen und ihre vor Gewicht ächzenden Einkaufstaschen voller Souvenirs an ihrem Arm baumeln lassen.
    Ich blickte die Straße hinunter. Nur einige Tauben suchten sich in den frühen Morgenstunden ihren Platz auf Anzeigetafeln, Mülleimern oder unbenutzten Tischen.
    Das metallische Rütteln einer Schiebroulade des Kaffeeshops durchbrach die Stille und scheuchte einige Tauben auf.
    “ Guten Morgen, Mrs. Wang” Meinte ich fröhlich und unterhielt mich ein Weilchen mit der Besitzerin. Sie war es mittlerweile gewöhnt, das ich vor dem Eröffnen bereits an einen der schwarz glänzenden Tische saß.
    “ Das gleiche wie immer?”
    “ Wenn es keine Umstände macht, dann gerne.”
    Mrs. Wang drehte sich lächelnd um und schon wenige Minuten später, ertönte das brummen der Kaffee- und Teemaschinen.
    Während Mrs. Wang die Auslage mit verlockend duftenden Gebäcken auslegte, blätterte ich in der Zeitung von Gestern rum.
    Erst das klirren einer Tasse brachte mich dazu, die Zeitung wegzulegen.
    “ Danke sehr. Mhmm… es duftet mal wieder köstlich.
    Sie übertreffen sich immer wieder Mrs. Wang.”
    Mrs. Wang errötete leicht. Die eher rundlichere Frau mit den zwei süßen Chingons und den leicht Sonnengebräunten Gesicht lächelte mir zu.
    “ Du bist mal wieder zu freundlich.”
    “ Ich stelle nur Tatsachen fest. Wie geht es eigentlich Chizu und Chang? Haben die beiden die Einschulung gut überstanden?”
    “ Den beiden geht es gut. Sie waren ganz schön nervös als ich sie zur Schule gebracht hatte. Aber sie haben bereits Freunde gefunden und haben Spaß beim Lernen.”
    “ Das sind wunderbare Nachrichten. Und Mr. Wang?
    Haben die Auftragsgeber seine Präsentierung gemocht?”
    “ Ja, sie waren begeistert! Er wollte sich noch bei dir für den hilfreichen Tipp bedanken.”
    “ Aber das war doch selbstverständlich. Wie geht es Ihnen?
    Sie sehen in letzter Zeit so gestresst aus.”
    “ Ach, es ist wirklich nichts schlimmes. Nur kommen immer mehr Leute zu mir um Kaffee zu trinken. Es ist natürlich gut für das Geschäft, aber alleine ist es schwer zu schaffen.”
    “ Dann stellen sie doch jemanden ein. Es gibt hier viele Studenten, die bestimmt gerne hier Arbeiten wollen.”
    Mrs. Wang schüttelte den Kopf.
    “ Dieses Café ist alles was ich mir immer gewünscht habe.
    Ich habe es unter Anstrengungen alleine aufgebaut, und werde es auch allein so weiterführen.”
    “ Ich wollte sie nicht verärgern” Meinte ich sanft.
    “ Ach, das hast du nicht. Ich habe nur etwas energischer reagiert als ich wollte. Willst du eigentlich die heutige Zeitung kaufen?”
    Ich lächelte. Mrs. Wang wurde, wenn es um ihr Café ging, immer etwas energischer als sie es eigentlich wollte.
    Die geschätzt 1,72 große Frau strahlte mir bereits schon wieder mit ihren Indigoblauen Augen entgegen, als ich nickend ihre Frage beantwortete.
    “ Ich bringe sie dir sofort” meinte sie augenblicklich, ehe ihr Nachtschwarzer Schopf im Shop verschwand.
    Ich wandte mich der duftenden Schönheit vor mir zu.
    Eine heiße Schokolade mit drei kleinen Marshmallows
    und einer Zimtstange zum umrühren.
    Genüsslich trank ich einen Schluck des lauwarmen Getränks.
    Vorsichtig setzte ich die Tasse wieder auf ihre Untertasse und tupfte mir den Mund mit einer Serviette ab, welche ich sofort nach dem Gebrauch in der Mitte faltete und sorgfältig neben die Tasse legte.
    Das Kanariengelbe Kleid mit den Blauen Blumen flatterte Mrs. Wang bei jeder Bewegung um die Beine. Ihre strahlend weiße Schürze mit den Rüschen hatte sie am Rücken zu einer Schleife gebunden. Ihre Schwarzen Sandalen erzeugten leichte Geräusch, die man in der Schalltoten Stadt deutlich vernehmen konnte. Die ersten Sonnenstrahlen schlichen sich durch die Gassen und Winkel und warfen Schatten. Das erwecken der Stadt spürte man deutlich.
    Das Geräusch der sich langsam öffnenden Jalousien und das leise brummen der Autos in der Ferne hauchte Leben in die sonst so farbenfrohe, laute Stadt.
    “ Bitte sehr.” Mrs. Wang gab mir die Zeitung und huschte sofort wieder zu den Maschinen im Café.
    Ich entfernte das Gummi der eingerollten Zeitung und schlug die erste Seite auf. Mein Herz begann unweigerlich schneller zu schlagen, und meine Hände fingen an zu zittern.

    3
    ((bold))Kapitel Zwei((ebold)) Es war schier unmöglich für mich zu lesen, weshalb ich tief ein- und aus atmete und meine Hände befahl mit dem Zitter
    Kapitel Zwei





    Es war schier unmöglich für mich zu lesen, weshalb ich tief ein- und aus atmete und meine Hände befahl mit dem Zittern aufzuhören. Ich las die Titelseite mit Sicherheit schon um die zehn Mal, doch konnte ich es noch immer nicht ganz realisieren, was genau in dem Text stand.
    “ Aufregend, nicht wahr?” Fragte mich Mrs. Wang, welche meine leere Tasse aufräumte.
    “ Ja, wirklich aufregend” Meinte ich noch immer ganz erstarrt.
    Ich faltete die Zeitung zusammen, stand auf, legte das Geld auf den Tisch und schob den Stuhl an.
    “ Tut mir wirklich leid, Mrs. Wang, aber ich muss jetzt leider gehen. Grüßen sie mir Mr. Wang, Chizu und Chang.”
    Ich winkte der leicht überraschten Mrs. Wang zu und lief die Straße herunter, um zu meiner kleinen Wohnung zu gelangen. Sie war ein nichts gegenüber dem, wo ich vorher drin gewohnt hatte, doch trotzdem freute ich mich immer wieder, wenn ich sie betrat.
    Als ich den Schlüssel ins Schloss steckte, ihn umdrehte und meine Wohnung betrat, war draußen bereits der Geräuschepegel auf zwölf gestiegen.
    Redende Menschen, hupende Autos, schreiende Händler, die Werbungen die aus den Anzeigetafeln auf Maximaler Lautstärke durch die City dröhnte…. Dies alles bereitete mir Freude und Wohlbefinden.
    Die meisten Menschen denen ich morgens begegnete, waren Geschäftsleute und Studenten, sowie Elternpaare die ihren Nachwuchs zur Schule und Kindergarten brachten.
    Die angenehme Wärme meiner eigenen Vier Wände brachte mich zum Lächeln.
    Ich legte den Schlüssel in eine kleine hellblaue Keramikschale und bewegte mich zum Wohnzimmer.
    Dort schloss ich die Fenster um die Abgase des späten Morgens zu trotzen.
    Das blassrosa, kuschelige Sofa verführte mich dazu über den weißen, runden Teppich zu laufen und mich schließlich mit einem Seufzer in die weiche Garnitur nieder zu lassen.
    Mit einem leicht abwesenden Blick begutachtete ich meine perfekt geschnittenen kurzen Fingernägel die durch den perfekt aufgetragenen Klarlack glänzten.
    Nachdem meine Gedanken sich allesamt in einen eigenen Ordner versammelt hatten, stand ich auf, und begann die Wohnung zu putzen.
    Ich säuberte die bereits glänzenden Fenster, saugte den Boden und staubte alle Sachen In der Wohnung ab. Ich machte erneut das gemachte Bett. Spülte erneut die sauberen, eingeräumten Teller ab und ordnete erneut meine Schuhe nach Gebrauch und Jahreszeit.
    Doch bereits nach einer Stunde hatten sich die verdrängten Informationen zurück an die Oberfläche gekämpft.
    Seufzend fielt ich die Zeitung wieder auseinander und las mir den Artikel erneut durch. In meinem Kopf überschlugen sich die Gedanken. Laute Schreie ließen mich zum Fenster gehen. Ich wohnte im obersten Stockwerk, wodurch ich jeden Tag als erste von der Sonne geweckt wurde.
    Die Sonne verband ich mit meiner Vergangenheit.
    In der Nacht verschwindet sie, bis der nächste Morgen anbricht, und doch ist Sie immer da, auch wenn wir sie nicht sehen können.
    Meine Vergangenheit ist immer präsent.
    Jeden Schritt den ich tat, war vorher von ihr geprägt worden. Für einige Minuten blickte ich in die hell strahlende Sonne, ehe ich durch weitere Schreie meinen Blick zur Straße senkte. Viel erkennen konnte ich nicht, jedoch schienen viele Menschen- insbesondere Mädchen- Etwas oder jemanden hinterher zu laufen.
    Was es wohl war?
    Durch das klingeln an meiner Tür entfernte ich mich von meinem Platz am Fenster und bewegte mich Richtung Tür.
    Sachte öffnete ich diese, und ein Junger Mann kam zum Vorschein.
    “ Guten Tag!” Meinte er nervös.
    “ Könnte ich vielleicht herein kommen?”

    4
    ((bold))Kapitel Drei ((ebold)) Stumm ließ ich ihn eintreten. Sein überraschtes Gesicht änderte nichts an der Tatsache, Das er wohl lieber woanders
    Kapitel Drei





    Stumm ließ ich ihn eintreten.
    Sein überraschtes Gesicht änderte nichts an der Tatsache,
    Das er wohl lieber woanders wäre. Seine Augen verrieten es. Ich schloss nach seinem Eintreten die Tür. Ich hatte rosa Pantoffeln an, was ihn dazu veranlasste seine Schuhe auszuziehen. Schweigend stellte ich ihm ein weißes Paar hin, welche er dankend annahm.
    “ Möchten Sie etwas zu trinken?”
    Verdutzt sah er mir nach, als ich bereits in meine Küche verschwunden war und ein Tablett mit Wasser, Saft, Tee und Keksen befüllte. Grazil stellte ich das Tablett auf dem Wohnzimmertisch ab.
    “ Setzen Sie sich doch.”
    Der Mann schien verwirrt und irritiert.
    Ich holte Tassen hinzu.
    “ Tee?”
    “J-Ja bitte.”
    Der Dampf des warmen Getränks verursachte den angenehmen Geruch in meiner Wohnung.
    “ Vielen- Vielen Dank das ich hereinkommen durfte, Ms?”
    “ Nennen Sie mich Yuki” Meinte ich sanft.
    “ Verzeihen Sie, wenn ich unhöflich klinge, ich bin Ihnen wirklich dankbar… aber warum haben sie mich herein gelassen?”
    “ Sehen Sie, Sie sahen etwas in Not aus und ich helfe gerne Menschen. Außerdem sah man Ihnen an, das Sie lieber Zuhause wären, anstelle bei jemand vollkommen Fremdes.”
    “ Vielen Dank, Ms. Yuki.”
    Ich lächelte.
    “ Nur Yuki, bitte.”
    “ Natürlich, Yuki.”
    “ Dürfte ich erfahren, mit wem ich das vergnügen habe?”
    Der Mann sah leicht überrascht aus, dann jedoch legte sich ein lächeln auf sein Gesicht.
    “ Nennen Sie mich bitte Jungkook. Nur Jungkook.”
    “ Gerne. Verzeihen Sie meine Neugier, aber was genau hat Sie veranlagt, hierher zu kommen? Hat es mit der vorhin aufgekommenen Aufruhr zu tun?”
    “ Ja, mich hat die plötzliche Aufruhr…. Erschreckt.”
    “ Wissen Sie, was genau vorgefallen ist?”
    “ Nein, tut mir leid.”
    Still tranken wir beide unseren Tee.
    “ Sind Sie neu in der Stadt?”
    Ich stellte vorsichtig meine Tasse ab.
    “ Ich bin vor zwei Monaten hierher gezogen. Sie?”
    “ Ich bin mit Fünfzehn hierhin gekommen.”
    “ Wollen Sie Freunde oder Familie anrufen?”
    “ Vielen Dank, aber das ist nicht nötig.”
    Ich musterte ihn.
    “ Verzeihen Sie meine Taktlosigkeit, aber wie alt sind Sie?”
    “ Einundzwanzig. Und was ist mit Ihnen?”
    “ Ich bin Achtzehn.”
    “ Leben Sie hier mit Ihren Eltern?”
    “ Nein, ich lebe allein.”
    Er sah mich überrascht an.
    “ Ganz allein?”
    “ Ja.”
    “ Haben Sie eine Arbeit?”
    “ Bedauerlicherweise nicht.”
    “ Aber wie bezahlen Sie die Miete?”
    Seine Besorgte Miene überraschte mich etwas.
    “ Ich habe früh angefangen zu sparen.”
    In meinem Herzen schmerzte es.
    Es gehörte sich nicht zu den mir beigebrachten Verhalten, die Unwahrheit zu sagen.
    Er schien zu überlegen.
    “ Kennen Sie BTS?”
    “ Wie Bitte?”
    “ Ob Sie BTS kennen.”
    “ Verzeihen Sie, aber dieser Begriff ist mir nicht Bekannt.
    Ist BTS wichtig?”
    Ein lächeln erschien auf seinen Gesicht, was mich leicht verwirrte.
    “ Nein, keine Sorge. Es ist nur eine Band. Nichts spannendes.”
    “ Sind Sie ein Fan?”
    “ Nicht wirklich.”
    “ Wieso genau Fragen Sie mich dann danach?”
    Er lachte.
    “ Ich bin Neugierig.”
    “ Neugier ist ein taktloses Verhalten im Bezug anderer.”
    Sein Lachen verebbte.
    “ Sehen Sie das so?”
    “ Gelegentlich. Ansonsten würde ich von mir selbst behaupten, eine der neugierigsten Personen des Universums zu sein.”
    “ Und eine der Gastfreundlichsten!”
    Er blickte aus dem Fenster. Die Menge hatte sich aufgelöst und es war wieder " Ruhe " aufgekommen.
    “ Leider muss ich nun gehen. Ich habe noch einen wichtigen Termin. Vielen Dank für ihre Gastfreundschaft!”
    “ Selbstverständlich. Ich geleite Sie zur Tür.”
    Er schien leicht irritiert über meine Wortwahl, lächelte jedoch weiter und ließ sich von mir zur Tür bringen. Dort zog er die Pantoffel aus und stellte sie ordentlich neben die Tür, ehe er seine Schuhe anzog und aus der Wohnung trat.
    Plötzlich blieb er stehen.
    “ Besitzen Sie ein Handy?”

    5
    ((bold))Kapitel Vier((ebold)) ((bold))Note: ( Zum Teil ) Selbstverletzung enthalten. ((ebold)) “ Nun ja… wir könnten uns ja mal wieder unterhalte
    Kapitel Vier



    Note: ( Zum Teil ) Selbstverletzung enthalten.

    “ Nun ja… wir könnten uns ja mal wieder unterhalten oder Treffen ausmachen. Auch könnte ich mich nach einem Job für Sie umsehen.”
    “ Das ist sehr liebreizend von Ihnen, jedoch bin ich mir nicht Sicher, ob wir dieselben Ansichten von einem Job haben. Andererseits war es sehr erfrischend sich mit Ihnen zu unterhalten.”
    “ Also… uhm…. Bekomme ich Ihre Nummer?”
    Seine Wangen färbten sich leicht rosa.
    Ich kicherte leicht. Als ich bemerkte, was genau ich da tat, straffte ich augenblicklich meinen Rücken. Nicht zu Kichern war eine Benimmregel, die ich gerade mit Pauken und Trompeten ignoriert hatte.
    “ Ich besitze momentan kein Handy, ansonsten würde es mich erfreuen, Ihnen meine Nummer zu geben.”
    “ O-Oh”, Seine Gesichtsfarbe wechselte zu einem feurigen Rot, “Dann… dann sollte ich wohl jetzt gehen.”
    Er drehte sich um und ich biss mir auf die Lippe.
    Sollte ich…?
    Auch wenn ich damit ALLE Verhaltensregeln brach, so war dies die Chance, einen Freund zu gewinnen.
    Einen Freund mit dem man Reden konnte.
    Ja, vielleicht sogar einen Besten Freund.
    Erfahrung hatte ich in diesem Bereich nicht, doch war es verlockend mit jemanden zu reden, der nicht viel älter als man selbst war.
    “ Warten Sie!”
    Überrascht drehte er sich wieder zu mir um.
    “ Sie… Sie könnten mir Ihre Nummer geben. Ich überlege bereits seit längerer Zeit, mir ein Handy zuzulegen.”
    Auch wenn ich mich nicht sah, so wusste ich, das ich an den warmen Stellen an meinen Wangen leicht rosa geworden war.
    “ Gerne.”
    Er holte Stift und Papier aus seiner Manteltasche hervor und begann zu schreiben.
    Mit einem Lächeln auf dem Gesicht gab er mir den Zettel, verabschiedete sich und ging die Treppen hinab.
    Ich schloss die Tür.
    Nur wenige Sekunden später überkam mich ein Anflug von Entsetzen.
    Was hatte ich getan?
    Wie konnte ich die Regeln missachten?
    Und dann ausgerechnet für einen jungen Mann!
    Mein Verhalten war überaus töricht gewesen.
    Mein Herz klopfte wild über diese Erkenntnis.
    Es war ein Fehler.
    Er war ein Fehler.
    Langsam lief ich zurück zur Couch und setzte mich.
    Zuhause wäre so etwas nie passiert.
    Ich schloss die Augen und begrüßte die schwärze mit willkommenen Armen.
    Zuhause wäre ich jedoch niemals Unabhängig gewesen.
    Meine Hand fuhr hoch zu meinem linken Arm. Vorsichtig schob ich den langen dunkelblauen Ärmel meines Pullovers aus Mohairwolle hoch und fasste sogleich zu den kleinen, seichten Schnittwunden am Oberarm. Sie waren einige Wochen alt und bereits am Verheilen, und doch bewiesen sie mir immer von neuem, das ich nicht so stark war, wie ich immer annahm. Sieben Stück zierten meinen schmalen, zierlichen Arm. Es war ein Kreislauf. Etwas, was man nicht einfach unterbrechen konnte.
    Ich wusste, das ich nicht die einzige war, die dies tat. Es gab Millionen die das gleiche Schicksal wie ich teilten- Und das allein in Seoul.
    Man war praktisch verbunden, man war gleich, und doch so unterschiedlich.
    Es war egal, wegen welchen Grund man es tat, ob wegen der Schule, Stress oder wegen den Eltern, es bewies einen, das man nicht nur noch eine Hülle seiner selbst war.
    Und doch war es falsch.
    Es war wie eine Droge. Tat man es einmal, war es schwer wieder damit aufzuhören.
    Aber war es auch eine Bekenntnis.
    Eine Bekenntnis, zu wissen, das man noch lebte.
    Es gab unzählige, die sich nicht trauten, mit jemanden aus der Familie oder dem Freundeskreis darüber zu sprechen, und häufig daran zerbrachen.
    Dann gibt es die, die Mut beweisen und sich Hilfe suchen.
    Und dann waren dort auch noch die, die niemanden hatten, die einen Helfen oder mit denen man sprechen konnte.
    Ich war einer davon.
    Ich kämpfte, doch war das alleinige kämpfen gegen sich selbst ermüdend und anstrengend.
    Oft gab es Tage, an denen ich im Bett saß, und schweigend die Wand ansah, ehe ich wahllos Gegenstände dagegen warf.
    Es war so, wie es meine Mutter stets zu Sagen pflegte:
    Du kannst von innen zerbrochen, verletzt und zerstört sein, doch von außen hin musst du Lächeln.
    Ich öffnete langsam und mit Tränen die Augen.
    Es war bereits Dunkel, doch die Stadt erstrahlte durch Neonlichtern an Häuserwänden.

    Mein Blick fiel auf den neben mir liegenden Zettel.
    In ordentlicher Schrift waren Zahlen aufgeschrieben worden. Ich atmete tief durch und ließ meinen Ärmel wieder meinen geschundenen Arm verdecken. Danach nahm ich den Zettel in die Hand und lief in die Küche, wo ich ihn ohne weiteres in den Müll warf.
    Es war keine große Geste, und doch war das verschwinden dieses Zettels ein Schlussstrich.

    Ein Schlussstrich dafür, das ich niemals wieder schwach werden würde.

    Es war leichtsinnig gewesen.

    Idiotisch.

    Schlicht und ergreifend…

    …Anders…

    Es war eine längst vergessene Person gewesen, die vor Stunden zum Vorschein getreten war.

    Eine Person, die ich dachte niemals wieder zu sehen.

    Zum einen, machte es mich glücklich, sie in meinem Leben nicht verloren zu haben, zum anderen traurig, da sie niemals wieder auftreten wird.

    Mit einem letzten Atemzug und Blick gerichtet auf den vor mir stehenden Weißen Mülleimer begab ich mich in mein Schlafzimmer, wo ich mir mein schwarzes Satinnachthemd anzog und mich schlafen legte.

    Doch wie jede Nacht, dauerte es mehrere Stunden, ehe ich in einen ewig unruhigen Schlaf fiel.


    Note #2: Keine Kommentare darüber, wie << Dumm<< oder
    << Frech<< ich wäre. Selbstverletzung ist ein ernstes Thema und ja, mir selbst fiel es ziemlich schwer es zu schreiben - Auch wenn ich es " Verharmlost habe". Dieser Abschnitt bestand aus MEINEN GEFÜHLEN und MEINEN ERFAHRUNGEN mit diesem Thema.

    Falls ihr jemanden kennt, der sich ritzt und oder sich anderweitig verletzt, spricht mit ihm/ ihr. Es braucht Zeit zu Akzeptieren, das man Hilfe braucht.

    6
    ((bold))Kapitel Fünf((ebold)) Ich erwachte nicht wie sonst vor den ersten Sonnenstrahlen, sondern am späten Morgen. Die Ruhe die mich sonst immer fr
    Kapitel Fünf



    Ich erwachte nicht wie sonst vor den ersten Sonnenstrahlen, sondern am späten Morgen.
    Die Ruhe die mich sonst immer früh morgens umgab und mich meine Gedanken sortieren ließ, war durch hupende Autos und laute Werbung ersetzt worden.
    Wie jeden Morgen machte ich als erstes das Bett ordentlich, ehe ich ins Badezimmer ging und duschte. Es war eine der wenigen Augenblicke, an denen ich an nichts dachte.
    So kam es schon mal vor, das ich länger als eine Stunde duschte. Doch schon nach dreißig Minuten stieg ich heute heraus und wickelte mir ein Handtuch um. Der Spiegel über dem Waschbecken war durch den Temperatur unterschied beschlagen.
    Ich cremte mich ein und zog mir eine dunkelblaue Jeans und einen weißen Kaschmirpullover an.
    Auch nach den zwei Monaten fühlte sich der Stoff der Jeans ungewohnt an. Kratzig und unangenehm.
    In meiner Vergangenheit hatte ich nie Hosen getragen.
    Immer nur Röcke und Kleider.
    Selbstbestimmen was ich trug, konnte ich damals nicht.
    Dies verschaffte mir einige Nachteile in bestimmten Hinsichten.
    Als ich hierher zog war es schwer für mich, mit den Stylen umzugehen, die an jeder Ecke verschieden war.
    Fast niemand trug das gleiche, und wenn ja, dann waren es Geschäftsleute. Vor allem die Jungendlichen in meinem Alter. Oft trugen sie Haarreifen mit Ohren oder gar Nieten im Haar. Auch gab es viele, die sich anzogen wie Figuren aus Manga oder Anime. Doch eine Sache teilten die meisten: Die Jeans.
    Es gab fast niemanden hier, der keine trug.
    Beim Sitzen im Café von Mrs. Wang beobachtete ich die Menschen.
    Durch das Beobachten wurde mir eins bewusst:
    Jeans waren praktisch und stylisch.
    Doch egal wie sehr ich mich auch bemühte, so konnte ich mich nie an die Stoffe von verschiedenen Jeans gewöhnen.
    Ich holte meinen silbernen Föhn heraus und fing an meine Haare zu föhnen. Mit meiner rosa Bürste entfernte ich Knötchen und kämmte mein Haar.
    Nach Zwanzig Minuten legte ich den Föhn zurück in den weißen Schrank. Ich bürstete noch einmal durch, ehe ich auch die Bürste zurücklegte. Der Beschlag des Spiegels war fort und stattdessen blickte mich mein Spiegelbild an.
    Zwei Strähnen meines Dunkelbraunen, bis zur Mitte meines Rücken gehenden Haares umspielten mein Gesicht.
    Ich mochte es nicht wirklich, mich im Spiegel zu betrachten.
    Zu oft hatte ich dies damals tun müssen.
    Meine Braunen, großen Augen blickte mir unter dichten, schwarzen, langen Wimpern traurig entgegen.
    Sie bildeten einen Kontrast gegenüber meiner Schneeweißen Haut. Ich blickte weiter hinab und sah meine kleine Stupsnase. Auch meine roten Lippen stachen hervor.
    Ich wandte mich vom Spiegel ab und lief in mein Schlafzimmer. Dort nahm ich mir einen schwarzen Mantel heraus und eine schwarze Umhängetasche.
    Ich lief mit seichten Schritten zur Haustür und trat heraus.
    Ich betrat den Fahrstuhl und fuhr bis zum Erdgeschoss, ehe ich ihn verließ und nach draußen trat.
    Ich befand mich nun zwischen redenden Menschen, schreienden Händlern, und laut durch die Stadt dröhnenden Werbungen.
    Gemächlich lief ich bis zum nächsten Handygeschäft.
    Auch, wenn ich diesen Mann niemals wiedersehen würde, so benötigte ich dennoch ein Handy.
    Als ich den Laden betrat, blickte man mich erst von oben bis unten an, ehe ein Verkäufer mit einem zu großen Lächeln auf mich zu kam.
    “ Guten Tag meine Dame! Sind sie auf der Suche nach einem Handy?”
    “ Guten Tag, mein Herr. Gewiss bin ich auf der Suche nach einem Handy.”
    “ Haben Sie denn schon ein bestimmtes Gerät vor Augen?”
    “ Leider nicht.”
    Das Lächeln wurde nur noch breiter.
    “ Nun, dürfte ich Ihnen einige unserer Top Modelle zeigen?”
    “ Gerne.” Ich bejahte, auch, wenn ich lieber allein mich umgesehen hätte.
    Er führte mich durch Reihen von verschiedenen Handys und blieb schließlich am hinteren Teil stehen.
    Hier befanden sich nur sehr wenige Kunden.
    Der Grund?
    Die Preise waren hier so hoch, das selbst ein Häuserkauf günstiger wäre.
    Er nahm vorsichtig ein Handy und führte es mir vor.
    Dabei fiel mir genau auf, das er das teuerste genommen hatte.
    Er erzählte mir alles über die Funktionen, doch genau verstehen tat ich es nicht. In der Zeit hatte sich ein älterer Herr zu uns gesellt und den Vortrag interessiert mitgehört.
    Der Verkäufer fing an mir zu erklären, wofür man das Handy noch alles benutzen könnte.
    Erneut verstand ich nichts. “ Verzeihen Sie, aber dieses Handy übersteigt leider etwas mein Budget.”
    Das Lächeln des Verkäufers fror ein.
    “ Aber, aber! Das lässt sich ganz sicher etwas machen.”
    Der ältere Mann sah mich an. Irgendwas gefiel mir daran nicht.
    “ Ich könnte die Kosten für Sie übernehmen” Sprach er.
    Der Verkäufer und ich sahen ihn verwundert an.
    “ Das wäre Wunderbar! Warten Sie, ich bereite die Papiere vor!” Der Verkäufer verschwand. Sein Lächeln jedoch hätte breiter nicht sein können.
    “ Dies ist überaus Freundlich von Ihnen, aber kann ich dies nicht annehmen.”
    “ Nun, wenn sie wollen, können Sie auch etwas als Gegenleistung tun.”
    Plötzlich kam er mir sehr nahe und griff nach meiner Hüfte.
    Erschrocken riss ich die Augen auf.
    “ V-Verzeihung?” Brachte ich nur hervor, nicht in der Lage, klar zu denken.
    “ Eine kleine Gegenleistung nur.”
    “ Ich- ich denke nicht, das dies meine Meinung ändern wird, mein Herr.”
    Der Griff um meine Hüfte wurde fester.
    “ Verzeihung? Seien sich doch so freundlich und lassen meine Freundin los.”

    7
    ((bold))Kapitel Sechs((ebold)) Widerwillig ließ der Mann mich los. Doch auch dies beruhigte mich nicht besonders, da ich mit dem Rücken zu meinem &q
    Kapitel Sechs



    Widerwillig ließ der Mann mich los. Doch auch dies beruhigte mich nicht besonders, da ich mit dem Rücken zu meinem "Retter" stand.
    Man packte meine Hand und zog mich aus dem Laden.
    Vor Schreck war meine Kehle zugeschnürt.
    Das die Person die mich zog eine Mütze und eine Sonnenbrille trug, verstärkte das beklemmende Gefühl in mir.
    Der Laden war schon lange hinter uns und man brachte mich schließlich in eine Gasse.
    Erst dort ließ man mich los.
    Ich machte einen Schritt zurück.
    Angst durchflutete jede Faser meines Körpers.
    “ Geht es Ihnen gut?”
    Diese Stimme kam mir bekannt vor…
    Jung…Jungkook?”
    Ein Lachen ertönte und er zog sich die Mütze sowie die Sonnenbrille ab.
    “ Ja, schön das Sie sich an mich erinnern, Yuki.”
    Ich sagte nichts.
    Es herrschte Stille.
    Doch dann durchbrach er sie.
    “ Was genau wollten Sie dort?”
    “ Ich- Ich wollte mir ein Handy kaufen.”
    Er zog die Augenbrauen hoch.
    “ Dort hinten? Da sind die Handys am teuersten.”
    Ich senkte den Blick.
    “ Hat man Sie dahin geführt? War es einer der Verkäufer?”
    Vorsichtig nickte ich. Erneut ertönte sein Lachen.
    “ Jeder weiß, das die Verkäufer in diesen Laden versuchen die teuersten Handys zu verkaufen. Jeder, bis auf Sie.”
    “ Was- Was genau wollte dieser Mann?”
    “ Na, das was alle Männer wollen.”
    Ich war verwirrt. Ich wusste nicht genau, was er damit meinte, doch eine Sache war mir durchaus klar: Er war auch ein Mann.
    Ich verstärkte den Druck um meine Tasche, wodurch meine Knöchel weiß hervor traten.
    “ Verzeihung?”
    Erneut lachte er.
    “ Ist nicht so wichtig. Kommen Sie, ich zeige Ihnen einen Laden, wo es nicht so geldgierige Verkäufer und aufdringliche Herren gibt.”
    Er zog seine Mütze, sowie seine Sonnenbrille wieder auf.
    Ich bewegte mich nicht.
    “ Geht es Ihnen wirklich gut? Sie sehen so geschockt und ängstlich aus.”
    Ich reagierte nicht.
    Was genau sollte ich sagen?
    Noch vor wenigen Minuten dachte ich, ihn niemals wieder zu begegnen.
    Nein, ich dachte ich dürfte Ihn nicht wieder begegnen.
    “ Soll ich Sie zu einem Arzt bringen?”
    “ N-Nein, nicht nötig, Danke.”
    “ Kommen Sie, ich geben Ihnen einen Kaffee aus, damit Sie sich beruhigen. Dann zeige ich Ihnen das Geschäft.”
    Er lächelte freundlich.
    Zögernd nickte ich.
    Er hielt mir seine Hand hin. Für einige Zeit sah ich sie nur an, ohne zu verstehen, worauf Jungkook hinauswollte. Er ließ die Hand wieder sinken- Einen Hauch von Enttäuschung in seinem dunklen, schönen Augen.
    Er räusperte sich etwas und blickte mich dann wieder mit einem Lächeln an.
    “ Kommen Sie.”
    Trotz unseres Größenunterschieds, bewegten sich unsere Füße im Einklang miteinander. Durch das gemächliche spazieren beruhigte sich mein rasant schlagender Puls wieder.
    “ Wollen wir uns hier hin setzen?”
    Ich nickte.
    Ich war überrascht, als er mir den Stuhl zurecht zog und erst nachdem ich mich hingesetzt hatte platz nahm.
    “ Geht es Ihnen nun besser?”
    Ich blickte auf und musste feststellen, das die Häuser und Straßen mir sehr bekannt vorkamen.
    “ Oh, Hallo! Wie schön das Sie da sind! Ich hatte mir bereits Sorgen gemacht, als Sie heute Morgen nicht hier erschienen sind. Oh, und wie ich sehe haben Sie jemanden mitgebracht!”
    Ich blickte Mrs. Wang an. Tatsächlich waren wir in ihrem Café.
    “ Sie kommen jeden Morgen hierher?”
    Ich nickte.
    “ Ich möchte gar nicht lange stören! Das gleiche wie immer?”
    “ Was wäre denn das gleiche wie immer?” Fragte Jungkook neugierig.
    Mrs. Wang lächelte.
    “ Ein heiße Schokolade mit drei Marshmallows und einer Zimtstange zum umrühren.”
    “ Das klingt wirklich sehr lecker! Zweimal bitte!”
    “ Kommt sofort!”
    Mrs. Wang verschwand mit ihrem wehenden rotem Kleid und der Schneeweißen Schürze.
    Sie trug heute ihre Haare zu einem hochgesteckten Dutt und lief auf grünen Sandalen.
    “ Was genau tun Sie, wenn Sie hier sitzen?”
    “ Ich beobachte die Menschen und das erwecken der Stadt.”
    “ Das erwecken der Stadt? Wann fängt dies an?”
    “ Kurz bevor die ersten Sonnenstrahlen aufgehen.”
    Jungkook sah erstaunt aus.
    “ So Früh sind Sie schon allein unterwegs? Das ist ganz schön gefährlich für eine junge Frau.”
    “ Ich bin nicht allein.”
    Er zog die Augenbrauen hoch.
    “ Ist ihr Freund sonst dabei?”
    “ Nein, aber die Vögel. Und Mrs. Wang gibt ebenfalls auf mich acht.”
    “ Haben Sie denn einen?”
    “ Verzeihung?”
    “ Einen Freund. Haben Sie einen Freund?”
    “ Nein.”
    Der Geruch von Schokolade umfing mich. Lächelnd schloss ich die Augen.
    “ Yuki? Geht es Ihnen gut?”
    “ Ja.”
    “ Blendet Sie die Sonne?”
    “ Nein. Es ist der Geruch.”
    “ Der... Geruch?”
    Ich vernahm das rascheln von Klamotten.
    " Ich bin es nicht..." hörte ich meinem gegenüber leise murmeln.
    “ Der Geruch von Schokolade.”
    Ein Lachen ertönte- Erleichterung schwang in es mit.
    “ Mögen Sie Schokolade?”
    “ Wer mag keine Schokolade?”
    Ich hatte immer noch die Augen geschlossen, als sich plötzlich ein Schatten vor die Sonne drängte.
    “ So, bitte schön!”
    Ich öffnete wieder die Augen und lächelte Mrs. Wang an.
    “ Vielen Dank, Mrs. Wang.”
    “ Aber gerne doch!”
    Mir fielen die dunklen Ringe untere Ihren Augen auf.
    “ Mrs. Wang? Ist alles in Ordnung? Stimmt etwas mit Chizu oder Chang nicht?”
    “ Nein, Nein, denen geht es bestens. Es ist nichts, wirklich.”
    Eine schlimme Vorahnung beschlich mich.
    “ Wie geht es Mr. Wang?”
    Mrs. Wangs lächeln verschwand etwas.
    “ Er ist leider Krank geworden.”
    Ich schloss für einen kurzen Augenblick meine Augen, ehe ich sie wieder öffnete und Sie mitfühlend ansah.
    “ Ist es das was ich denke?”
    Ihre Augen glitzerten etwas.
    Sie nickte bedrückt.
    “ Es tut mir so leid.”
    “ Sie können nichts dafür.”
    “ Sie aber auch nicht. Mrs. Wang, Sie dürfen sich nicht überarbeiten. Denken Sie an Chizu und Chang.”
    “ Machen Sie sich keine Sorgen um mich, mir geht es gut.”
    “ Mrs. Wang, bitte, belügen Sie mich nicht. Was ist mit der Behandlung die der Arzt vorgeschlagen hat?”
    Mrs. Wang lächelte schwach. Sie sah aus, als würde allein die Frage sie mehrere Jahre altern.
    “ Sie ist zu Teuer.”
    Mrs. Wang drehte sich um und lief eilig zurück in ihr Café.
    Bedrückt sah ich ihr hinterher.
    “ Dürfte ich Fragen, um welche Behandlung es geht?”
    “ Dürfen Sie nicht.”
    “ Entschuldigen Sie meine Neugier.”
    Ich wandte mich meinem Begleiter wieder zu.
    “ Verzeihen Sie mir, ich wollte nicht so grob reagieren.”
    Jungkook lächelte.
    “ Sie mögen Sie, richtig?”
    “ Es hat nichts damit zu tun, was man für die Person empfindet, sondern darum, das Sie in Not ist.
    Man sollte Menschen in Not helfen. Aber um auf Ihre Frage zurückzukommen: Sie ist wie eine Mutter für mich.”
    “ So wie bei mir. Sie kannten mich nicht, aber haben mich trotzdem herein gelassen.”
    Ich nickte leicht, ehe ich nach der Tasse griff und langsam einen Schluck trank.
    Augenblicklich traten mir Tränen in den Augen.
    “ Alles in Ordnung?”
    Ich nickte, während ich die Tasse abstellte und versuchte nicht das Gesicht zu verziehen.
    “ Nur… ein bisschen Heiß.”
    Er lächelte und reichte mir ein Taschentuch.
    “ Vielen Dank.” Vorsichtig tupfte ich mir die Tränen ab.
    “ Sagen Sie, was machen Sie in Ihrer Freizeit?”
    “ Mich mit Mrs. Wang unterhalten.”
    “ Den ganzen Tag?”
    “ Nein, nur Morgens.”
    “ Und was machen Sie danach?”
    “ Ich räume auf.”
    “ Ja, stimmt! Ihr Zuhause war wirklich sehr ordentlich, aber was genau machen Sie, wenn alles sauber ist?”
    “ Aufräumen.”
    “ Sie säubern Sachen erneut und räumen sie auch erneut ein?” Jungkook sah verwirrt aus. Seine Augenbrauen hatte er zusammengezogen und den Kopf leicht schief gelegt.
    “ Ja.”
    “ Treffen Sie sich auch mit Freunden?”
    “ Ich habe keine Freunde. Mit Ausnahme von Mrs. Wang natürlich.”
    “ Keine Freunde?”
    “ Nein.”
    “ Sind Sie gern allein?”
    “ Gelegentlich.”
    “ Ach meine Lieben, warum Siezt ihr euch denn? In eurem Alter kann man sich ruhig noch duzen!”
    Mrs. Wang war wieder zu uns gekommen und sah uns leicht lächelnd an. Jeder andere hätte Mrs. Wang nicht angemerkt, das sie vor wenigen Minuten noch geweint hatte- Doch ich kannte Sie. Auch wenn sie lächelte, so redeten ihre Augen in der Sprache der Trauer, Verzweiflung und Hilflosigkeit.
    Jungkook rutschte ein wenig auf seinen Stuhl herum.
    Seine Augen begannen ein wenig zu glänzen und seine Lippen kräuselten sich zu einem hoffnungsvollem lächeln.
    “ Ist das für Sie in Ordnung?” Aufregung war in seiner Stimme zu hören.
    Ich überlegte. Durch das Siezen hatte ich noch eine Art Barriere um mich, die mich schützen konnte. Durch das duzen jedoch lud ich denjenigen ein, diese Schutzbarriere zu durchbrechen.
    Es war keine einfache Entscheidung- Für mich jedenfalls.
    So hieß das duzen für mich, dass die zarte Blüte weiterwachsen konnte und aus ihr eine Blume voller Freundschaft und Halt werden würde- aber auch, das brechen von den Regeln, die man mir von klein auf beibrachte.
    Meine Gedanken schweiften zu den Yin und Yang Zeichen.
    In jedem Gutem, war auch etwas schlechtes.
    In jedem Schlechtem, war auch etwas gutes.
    Es ist schwer, das Gleichgewicht zwischen gut und böse aufrecht zu erhalten- schwer, aber nicht unmöglich.
    Meine Wahl bestand also nun darin, mich mit Ihm anzufreunden, später jedoch vielleicht verletzt zu werden- Oder die Freundschaft abschlagen, und weiter das Leben leben, was ich versuche zu verändern.
    “ Yuki?”














    Note: Falls ihr euch fragt wie ich auf das mit dem Geruch der Schokolade komme.... meine Freundin hat mich mal als Rückendeckung auf ein " Freundschaftliches Date" mitgenommen. Es stellte sich jedoch heraus, das er lieber ein " Date" hätte und fragte sie deswegen aus. Um diesen Fragen aus dem Weg zugehen erfand sie diesen " Schokolade-Liebe" Trick. Der Junge hat leider nicht so wie Jungkook reagiert, sondern stattdessen ihr gesagt das sie nicht mehr alle Tassen im Schrank hätte. Jedoch war es deswegen umso schöner als seine FREUNDIN auftauchte, meine Schokolade nahm ( Ich saß am Tisch neben ihnen- nicht sehr Inkognito, aber er hat es eh nicht gecheckt) und sie ihm über den Kopf ausleerte.
    und weil Mädchen halt zusammenhalten müssen, hat meine Freundin auch noch meinen Kuchen auf ihn geworfen.
    An diesem Tag bin ich hungrig nach Hause gegangen....
    Sad Life.

    8
    ((bold))Kapitel Sieben ((ebold)) Besorgnis lag ich seinen Augen. Für einen kurzen Moment zuckte seine Hand- so als hätte er sie über meine legen wo
    Kapitel Sieben





    Besorgnis lag ich seinen Augen.
    Für einen kurzen Moment zuckte seine Hand- so als hätte er sie über meine legen wollen, es sich dann aber doch anders überlegt.
    Ich lächelte ihn seicht an.
    “ Gerne.”
    Er begann zu lächeln. Mrs. Wang klatschte in die Hände, so, als wäre gerade in ihrem Kaffeeshop ein Heiratsantrag gemacht worden.
    “ Wie Wunderbar!”
    Ich stand auf, was die beiden zu irritieren schien.
    Vorsichtig zog ich den Mantel aus und legte ihn über meinem Arm.
    “ Was haben Sie… Was hast du vor?”
    Ohne zu Antworten lief ich in das kleine Häuschen wo mich eine Wolke von Kaffee, Gebäck, Tee und Schokolade einhüllte.
    Ich ging hinter den Tresen und nahm mir eine der weißen Schürzen. Ich band sie mir um und hing meinen Mantel an den Garderobenständer.
    Ich lief wieder heraus und ging zum ersten Tisch der besetzt war.
    “ Guten Tag, was kann ich Ihnen bringen?”
    Ich nahm die Bestellung auf und machte mich sofort daran, das gewünschte zu bringen.
    Mrs. Wang sah mich vollkommen verwirrt an.
    Auch Jungkook teilte ihren Gesichtsausdruck.
    Nach der bereits sechsten Bestellung lief ich zu den beiden hin.
    “ Aber… Aber was genau machen Sie denn da?”
    “ Mrs. Wang, ruhen Sie sich bitte etwas aus. Ich werde für Sie heute übernehmen.”
    “ Aber das kann ich nicht annehmen!”
    “ Es würde mir Freunde bereiten, Ihnen die heutige Last abzunehmen.”
    Mrs. Wang schien unentschlossen.
    “ Nein, Sie haben hier einen jungen Mann sitzen, da sollten Sie besser bei Ihm sein.”
    “ Wenn Sie wollen, dann könnte ich ebenfalls mithelfen.”
    “ Nein. Unter gar keinen Umständen.”
    “ Mrs. Wang, ich bitte Sie. Gehen Sie nach Hause und ruhen Sie sich aus. Seien Sie bei Ihren Kindern und bei ihrem Ehemann.”
    Mrs. Wang seufzte.
    “ Aber nur Heute!”
    “ Ich verspreche es Ihnen.”
    Langsam gab Sie mir den Schlüssel in die Hand.
    “ Bitte… Bitte pass gut darauf auf. Leg den Schlüssel einfach unter den rechten Stein auf der linken Seite gegenüber des Blumentopfes. ”
    Ich nickte und Sie ging in Ihr Café.
    Wenige Minuten später kam Sie ohne Schürze, dafür aber mit Tasche und Jacke heraus.
    Ich winkte ihr zum Abschied zu, und Sie verschwand in der nächsten Straßenbahn.
    “ Verzeihung das ich Sie… Verzeihung das ich dich allein gelassen habe.”
    Er lachte leicht.
    “ Ich denke, das das mit dem Handygeschäft heute wohl nicht mehr funktioniert, habe ich recht?”
    “ Es tut mir wirklich Leid.”
    “ Das macht nichts. Es ist überaus Sozial von dir, dich um Mrs. Wangs Geschäft zu kümmern.”
    Ich lächelte.
    “ Wie lange wirst du arbeiten?”
    “ Mrs. Wangs Café ist immer bis Neun Uhr Abends geöffnet.”
    “ Ich kann warten und dich nach Hause bringen.”
    “ Vielen Dank, jedoch ist dies nicht nötig.”
    “ Sicher?”
    “ Sicher.”
    Er blickte auf seine Uhr und ein leicht erschrockener Ausdruck machte sich auf seinem Gesicht bemerkbar.
    “ Tut mir leid, ich muss jetzt leider gehen. Ich bin sicher, wir sehen uns bald wieder.”
    “ Sicherlich.”…. oder auch nicht.
    Er stand auf und wollte gerade gehen, als er sich wieder umdrehte und auf mich zu kam.
    “ Ich habe dich ja eingeladen!” Meinte er leicht lachend, während er sein Portmonee heraus holte.
    “ Das ist wirklich nicht nötig.”
    “ Doch, ich bestehe darauf. Aber wenn es dich so sehr stört, dann denke einfach daran, das Mrs. Wang das Geld sicher gut bewahren wird.”
    Es gab mir das Geld für die Zwei Getränke, jedoch war es viel zu viel.
    “ Das ist zu viel.”
    “ Nein, das ist für Mrs. Wang.”
    Ich musste lächeln.
    “ Mrs. Wang wird sich sehr freuen.”
    “ Das hoffe ich. Dann… Bis dann!”
    “ Ja, bis dann.”
    Er verschwand winkend.
    Mit einem lächeln begann ich in den nächsten Stunden Kunden zu bedienen.
    Auf stattliche siebenundvierzig Kunden kam ich bis um neun Uhr. Als auch der letzte Kunde ging, räumte ich sorgfältig auf und ging ins kleine Häuschen.

    Ich putze den Boden und schloss die Auslage vom Gebäck.
    Ich kontrollierte die Kasse, und legte schließlich selbst noch etwas hinein. Als letztes stellte ich die Automaten alle aus, hing die Schürze auf und nahm meinen Mantel und meine Tasche. Ich kontrollierte noch einmals alles, ehe ich das Licht löschte. Als ich heraus trat, war es hell. Die Werbeanzeigen erleuchtete die Stadt. Ich schloss die Tür ab und legte den Schlüssel unter seinen vorhergesehenen Platz.

    Gemächlich lief ich nach Hause, und befand mich schon wenig später im Fahrstuhl auf dem Weg zum obersten Stock. Ich schloss auf und machte das Licht an. Ich sperrte die Tür zu und legte den Schlüssel in die Keramikschale.

    Ich zog meine Schuhe aus und stellte sie zu den anderen- der Jahreszeit entsprechenden- Schuhen im Regal.
    Auf Socken lief ich auf direktem Wege ins Schlafzimmer. Dort hing ich meinen Mantel, sowie meine Tasche zurück in den Schrank und holte mein Nachthemd heraus.
    Es bestand aus Seide und war Schneeweiß.
    Ich band meine Haare zu einem geflochtenen Zopf und legte mich ins Bett. Jedoch nicht um zu schlafen, sondern eher um Nachzudenken.

    Was genau tat er im gleichen Handyshop wie ich?

    Es gab über hunderte hier! Wie konnte es also sein, das wir uns ausgerechnet da trafen?

    Und vor allem: Wie konnte es sein, das ich erneut alle Regeln missachtet hatte?

    Ich hatte doch die Sache abgeschlossen, als ich die Telefonnummer in den Mülleimer schmiss…

    … oder etwa nicht?

    In dieser Nacht stellte ich mir eine Frage am häufigsten:

    Wieso gab ich alles, was ich in meinem Leben gelernt hatte,
    Ausgerechnet für
    Ihn auf?

    9
    ((bold))Kapitel Acht((ebold)) ((unli))Note: Selbstverletzung enthalten ((eunli)) Durch das Klingeln meiner Haustüre wurde ich wach. Überrascht stand
    Kapitel Acht


    Note: Selbstverletzung enthalten





    Durch das Klingeln meiner Haustüre wurde ich wach.
    Überrascht stand ich auf und band mir einen dunklen Satinbademantel um.

    Ich schlüpfte schnell noch in meine Pantoffeln, ehe ich die Tür öffnete.

    Ein junger Mann stand davor. Seine Kleidung äußerten Ihn als Postboten.

    “ Guten Morgen! Eine Lieferung für Sie!”

    “ Guten Morgen.” Ich war verwirrt. Ich hatte doch nichts bestellt… von wem war das Päckchen?

    Er reichte mir das weiße Quadrat mit der violetten Schleife und hielt mir schließlich einen Stift und ein Gerät hin.
    Was genau wollte er?

    Der Mann schien mein zögern zu bemerken.

    “ Eine Unterschrift bitte!” Meinte er freundlich.

    Ich nahm langsam den Stift und unterschrieb mit dem Namen Yuki.

    “ Einen schönen Tag noch!” Wünschte ich ihm. Er winkte mir zu und lief zum Aufzug am Ende des Flures.
    “ Gleichfalls!” rief er mir noch hinterher, ehe sich die Tür des Fahrstuhl schloss. Ich trat zurück in meine Wohnung, wo ich neugierig das Packet begutachtete.

    Bisher hatte ich noch nie ein Päckchen bekommen.
    Ich lief ins Wohnzimmer und setzte mich, samt Packet, aufs Sofa.

    Oben Links stand mein Name und meine Adresse.

    Ebenfalls war der Name des Absenders zu sehen.

    Ich stockte.

    Wer genau war er?

    Wer war bitte Justin Seagull?

    Unbehagen machte sich in mir breit, als ich an den aufdringlichen älteren Mann aus dem Handyshop dachte.
    Ich überlegte lange, ob ich das Paket öffnen sollte, oder es lieber bleiben sollte. Schließlich entschied ich mich und entfernte vorsichtig die violette Schleife.

    Mit einem kurzen Zögern öffnete ich das Paket und ein Handy kam zum Vorschein. Als ich es berührte begann es zu klingeln. Erschrocken zuckte ich zurück.

    Es war nicht das Handy aus dem Shop, aber es sah dennoch ziemlich teuer aus.

    Es klingelte immer noch, als ich mich entschied abzuheben.

    “ H-Hallo?”

    Ich erhielt keine Antwort. Mittlerweile war ich von einer Gänsehaut überzogen.

    Plötzlich drang Lachen aus dem Handy und ich zuckte zusammen.

    “ W-Wer… Wer spricht da?” Meine Stimme war zittrig.

    Erneut war es still, ehe ein lauter Knall- wie der einer zuknallenden Türe- ertönte.

    “ Entschuldigung, meine Freunde wollten nicht ruhig sein!”

    Meine Augen wurden Kugelrund.

    “ Jung-Jungkook?”

    “ Hallo, Yuki!”

    Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Dies war mir alles zu suspekt.

    “ Wie ich sehe, hast du das Handy erhalten.”

    “ Du hast es mir geschickt?”

    “ Ja. Oh, du warst sicher etwas irritiert wegen den Namen.”

    Ich gab keine Antwort.

    “ Ähm- das sollte nur ein kleiner Scherz sein. Ich hoffe, ich habe dich nicht zu sehr erschreckt… Yuki bist du noch dran?”

    “ J-Ja.”

    “ Gut. Bist du schon lange wach?”

    “ Seit-seit ein paar Minuten.”

    Hör auf zu stottern, das gehört sich nicht!

    “ Oh, na dann guten Morgen! Hast du gut geschlafen?”

    “ J-Ja… Verzeihung wenn ich jetzt ungehobelt rüberkomme, aber wieso hast du mir ein Handy geschickt?”

    Ein Lachen ertönte.

    “ Nun ja, da es mit dem Handykauf gestern nicht funktioniert hat, habe ich dir ein Handy gekauft, damit du nicht schon wieder in einen solchen Laden gerätst.”

    “ Wie viel Schulde ich dir?”

    Ich schien ihn offenbar zu amüsieren.

    “ Nichts! Sieh es als Geschenk.”

    Ich zögerte. Mir gefiel der Gedanke, das er Geld für mich ausgegeben hatte nicht.

    “ Wirklich, es ist alles in Ordnung!”

    “ Ich möchte nicht, das du Geld für mich ausgibst. Wie kann ich es zurückschicken?”

    “ Yuki, das ist wirklich nicht nötig. Außerdem würde ich es nicht wieder annehmen.”

    “ Aber-”

    “ Kein Aber!”

    Ich griff nach dem Stoff meines Mantels und drückte ihn fest.
    Mein Herz pochte schnell und ich spürte Verzweiflung in mir aufkommen.

    Mein Atem begann immer schneller zu gehen.

    “ Yuki? Geht es dir gut?”

    Mittlerweile war meine Hand zu meinen Oberschenkel gewandert, in welchen ich kniff.

    Ich verspürte nur ein leichten Schmerz, was mir nicht zur Beruhigung verhalf.

    “ Yuki!”
    Tränen traten mir in den Augen.

    Mit zitternden Händen legte ich auf und ließ das Handy auf meine Couch fallen.

    Dämlich! Dumm! Ein Widerwort geben? Was war nur los mit mir!

    Ich stand eilig auf und suchte nach irgendetwas scharfen.
    Tränen liefen nun als Bäche meine Wangen hinab.
    Schließlich wurde ich in der Küche fündig.

    Ein kleines, dafür aber sehr scharfes Messer lag in meiner Hand.

    Mein Herz pochte immer schneller und härter gegen meine Brust.

    Mit verschwommenen Blick fuhr ich am Oberarm über meine Haut. Erst als der Schmerz unausstehlich wurde, ließ ich es mit einen Knall auf den Küchenboden fallen.

    Blut zierte Messer und Boden. Ich schluchzte und ließ mich an der Küchenzeile runterrutschen.

    Mal wieder hatte ich einen Kampf verloren.

    Zum Achten mal.

    Ich ließ meinen Kopf auf meine Knie sinken und fing an zu weinen.

    Vor Schmerz, vor Wut und insbesondere wegen Selbsthass.

    Wieso hörte ich denn nicht auf? Wieso?

    Nur mit Mühe schaffte ich es, mich langsam zu beruhigen.
    Ich zitterte und Tränen flossen immer noch als Bäche an mir herunter. Einige Schluchzer fanden noch ihren Weg, ehe ich mit wackeligen Beinen aufstand und ins Badezimmer torkelte. Aus dem Schrank neben dem Waschbecken holte ich unter Schmerzen einen weißen Kasten heraus. Ich stellte ihn auf die kleine Ablage unter dem Spiegel. Ich kam nicht Drumherum, in den Spiegel zu blicken. Doch trieb mir dies nur noch mehr Tränen in den Augen. Ich schloss sie und versuchte meinen Atem zu kontrollieren. Als ich mich wieder beruhigt hatte, nahm ich einen Waschlappen und ließ kaltes Wasser auf ihn laufen.
    Er saugte sich voll und ich wrang ihn aus. Ich ließ ihn noch kurz im Waschbecken verweilen, um den zerrissenen, blutigen Bademantel auszuziehen. Vorsichtig fuhr ich mit den Lappen über meinen Arm. Das Messer hatte die anderen Wunden ebenfalls aufgerissen. Immer wieder musste ich den Lappen auswringen und ihn im rubinroten Wasser befeuchten. Als das Blut weitgehend fortgewischt war, nahm ich mir einen anderen Lappen und tröpfelte etwas Kochsalzlösung drauf. Es brannte furchtbar, und doch konnte ich ein kleines Lächeln nicht unterdrücken.

    Hör auf. Sofort!

    Ich biss mir auf die Lippe und tupfte mit dem Lappen auf die Wunden. Als auch dies erledigt war, nahm ich als letztes eine kleine Rolle Verband aus der Kiste und wickelte ihn um meinen Arm. In all der Zeit hatte ich gelernt, das es besser war, die Haut mit einem Pflaster oder einem Verband zu schützen, und erst wenn sich eine neue Haut gebildet hatte, Wundsalben und Cremes zu benutzen. Stumm packte ich alles zurück, wrang die beiden Lappen aus und ließ das rote Wasser ablaufen.
    Ich stellte die Kiste zurück auf ihren Platz und lief mit den beiden Lappen in den Abstellraum. Neben einer Kühltruhe, einen Staubsauger, einen Besen und einen Wischmopp, befand sich auch eine Waschmaschine und ein Trockner im kleinen Raum. Ich warf die Lappen in die Waschmaschine.
    Neben einem Wischmopp nahm ich auch einen Eimer aus dem Zimmer und ging in die Küche. Ich legte das Messer in die Spüle und wischte den Boden. Nach einer halben Stunden hatte ich die gesamte Wohnung gesäubert und ließ das dreckige Wasser im Abfluss der Spüle verschwinden.

    Aus einer der Schubladen nahm ich einen Müllbeutel. Nachdem ich den Wischmopp und den Eimer zurück gebracht hatte, ging ich zurück ins Badezimmer, wo ich den Bademantel in den Müllbeutel verschwinden ließ. Den Müllbeutel samt Inhalt jedoch warf ich in meinem Küchenmülleimer. Ich spülte vorsichtig noch das Messer und legte es getrocknet zurück in die vorgesehene Schublade. Langsam lief ich zurück ins Schlafzimmer.

    Ich hatte nicht wie sonst den Tag begonnen, wodurch ich weder das Bett gemacht, noch geduscht hatte. Seufzend machte ich mein Bett und nahm mir schließlich ein paar einfache Klamotten heraus. Eine helle Jeans und eine schwarze, langärmelige Bluse. Ich lief ins Bad.

    Dort wusch ich mir noch schnell das Gesicht und legte eine Tuchmaske auf.

    Nach bereits zwanzig Minuten entfernte ich diese und cremte mein Gesicht ein.

    Schließlich entfernte ich auch das Haargummi und kämmte meine Haare. Zwei Strähnen flocht ich und steckte sie nach hinten. Meine Zähne putzte ich mir ebenfalls. Ich hatte gerade die Zahnbürste zurückgelegt, als es an der Tür klingelte.

    Langsam öffnete ich die Tür und war überrascht.

    “ Hey, Yuki.”

    “ Hallo.” Ich trat zur Seite und ließ ihn eintreten. Er zog sich seine Schuhe aus und zog sich die bereitgestellten weißen Pantoffeln an. Er wartete bis ich die Tür schloss und ins Wohnzimmer ging.

    Wir setzten uns.

    “ Was genau willst du hier?”

    “ Ich hatte mir Sorgen gemacht.”

    Ich blickte ihn mit großen Augen an. Niemand hatte sich je um mich Sorgen gemacht… mit Ausnahme von Mrs. Wang.

    Ich blieb still.

    Besorgt blickte er mich an.

    “ Alles in Ordnung?”

    “ Ja.”

    “ Hast du heute schon gefrühstückt?”

    Ich schüttelte den Kopf.

    “ Wollen wir zusammen Frühstücken?”

    Ich biss mir auf die Lippe. Erneut schüttelte ich den Kopf.

    “ Hast du keinen Hunger?”

    “ Nein.”

    “ Soll ich wieder gehen?”

    “ Nein.” Es wäre pure Unhöflichkeit, ihn fortzuschicken.

    “ Willst du nach Mrs. Wang?”

    Erschrocken blickte ich ihn an.

    “ Was ist los?”

    “ Ich war heute Morgen nicht bei Mrs. Wang.”

    “ Dann können wir ja jetzt gehen, zusammen.”

    Zögernd nickte ich.

    “ Aber du wirst nicht wieder für mich bezahlen.”

    Er lächelte.

    “ Ich merke schon, du magst es nicht, wenn man für dich etwas bezahlt oder kauft. Ich verspreche, ich werde nicht für dich bezahlen.”

    Ich stand auf und lief in mein Zimmer. Dort holte ich meinen schwarzen Satinmantel heraus und meine Tasche.

    Jungkook wartete bereits an der Eingangstür. Er hatte seine Schuhe wieder an. Ich stellte meine rosa Pantoffeln neben die weißen und zog meine schwarzen Ballerinas an.

    “ Bereit?”

    Stumm nickte ich. Zusammen machten wir uns zum Café auf. Doch kaum hatten wir das große Gebäude- in welchem sich meine Wohnung befand- verlassen, zog er sich Sonnenbrille und Mütze auf.

    Ich fragte nicht warum, zu groß war die Furcht etwas falsches zu sagen.

    Nach einiger Zeit fing er an zu reden.

    “ Yuki? Kann ich dich etwas fragen?”





    Note #2: Waaah! Ich bin gerade so glücklich das ich diese "Szene" endlich abgeschlossen und veröffentlicht habe-
    Jetzt wird keine solche Szene mehr kommen- Nun, nicht in den nächsten Kapiteln... kommt drauf an wie die Geschichte verläuft.
    And again.... MEINE ERFAHRUNG und MEINE TATEN.
    Das hört sich so an als wäre ich stolz drauf, doch ist das nicht so. Ich habe nur das Gefühl, das ich durch das schreiben dadurch... es... abschließen kann? Natürlich werde ich es nicht vergessen, aber ich muss dann halt nicht mehr jeden Tag daran denken. Der Hauptgrund für diese Notes bei diesen Kapiteln ist einfach nur der, das ich nicht so etwas in den Kommentaren lesen möchte wie " Das macht doch niemand so!" oder
    " Das ist kein Spaß und du schreibst das? SCHÄM DICH!"
    oder auch " Du weißt doch gar nicht wie das ist! Niwhidcjn!"
    Ich WEIß wie das ist, und ich weiß dass das kein Spaß ist, z.B. das Yuki lächelt wegen der Kochsalzlösung ist etwas, was ICH gemacht habe ( Kochsalzlösung reinigt es halt wirklich besser als Wasser oder Desinfektionsmittel). Hoffe das ich damit so einiges klarstellen konnte.



    10
    ((bold))Kapitel Neun ((ebold)) Ich blickte ihn an. “ Warum genau hast du keine Freunde? Du sagtest zwar, das du gelegentlich gerne allein bist, aber
    Kapitel Neun



    Ich blickte ihn an.
    “ Warum genau hast du keine Freunde? Du sagtest zwar, das du gelegentlich gerne allein bist, aber was ist mit der Zeit, wo du nicht so empfindest?”
    Es dauerte eine Weile ehe ich antwortete, da ich die richtigen Formulierungen finden musste.
    “ Eine Freundschaft einzugehen, bedeutet den anderen in seine gesicherte Barriere reinzulassen.”
    “ Was für eine Barriere?”
    “ Die, die zum Schutz dient.”
    “ Wovor genau soll diese Barriere schützen?”
    “ Davor verletzt zu werden.”
    Er blieb stehen.
    “ Du wurdest schon mal so derartig verletzt, das du diese Barriere aufgebaut hast um dich zu schützen?”
    Seine Augen spiegelten Mitleid wieder.
    Ich lächelte leicht.
    “ Des Öfteren, ja.”
    “ Von wem?”
    “ Neugier ist in Moment nicht sehr angebracht.”
    “ Entschuldigung. Hast du deshalb auch so gezögert, als Mrs. Wang meinte, das wir uns duzen sollten?”
    “ Ja. Es ist nicht leicht für mich, andere als Freunde zu sehen. Oft hängt dies nämlich mit Schmerz zusammen.”
    “ Heißt das, das du denkst, das du Schmerz erleiden wirst, wenn wir befreundet sind?”
    “ Ja.”
    Er blieb still und blickte auf den Boden. Plötzlich blickte er auf und sah mir mit einen Blick, den ich nicht identifizieren konnte, in die Augen.
    Doch eins musste ich gestehen: Dieser Blick ließ mich geborgen fühlen.
    “ Du hast Angst.”
    “ Wie bitte?”
    “ Du hast Angst, von den Menschen verletzt zu werden, die dir etwas bedeuten.”
    Ich schwieg.
    “ Yuki, ich verspreche dir, das ich dich nicht verletzen werden, Ehrenwort.”
    Der Wind blies mir durchs Haar.
    “ Ich habe schon so oft diese Worte gehört, und sie wurden nie eingehalten. Du solltest nicht deine Ehre versprechen, denn du könntest sie verlieren.”
    “ Damit könnte ich Leben, aber nicht damit, dich verletzt oder gar verloren zu haben.”
    Ich sah ihm in die Augen.
    “ Hör zu Yuki, es gibt fast niemanden, mit dem ich so ausgelassen reden kann, wie mit dir. Es ist mir wirklich noch nie passiert, das ich einem Menschen so schnell Vertraue, wie ich es bei dir tue.”
    “ Wir kennen uns erst seit zwei Tagen, woher willst du wissen, ob du mir Vertrauen kannst?”
    “ Weil ich es in deinen Augen sehe.”
    “ Meinen Augen?”
    “ Deinen Augen.”
    “ Wie kommt es, das du in meinen Augen Vertrauen siehst, ich selbst aber nicht?”
    Er lächelte.
    “ Weil man Vertrauen nicht selbst sieht.”
    “ Entschuldigung, das verstehe ich nicht ganz.”
    “ Wenn du in einen Spiegel siehst, dann blickst du dich nur selbst an, richtig? Wenn du jedoch mit jemand anderen zusammen bist, blickst du die Person an.”
    “ Und wenn man mit der Person zusammen in einen Spiegel sieht?”
    Er lachte und kratzte sich am Nacken.
    “ Das war wohl kein so gutes Beispiel! Aber, um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Es gibt Dinge, die kann man nicht erklären. Ich kann es mir nicht erklären, warum ich einer Person so sehr Vertraue, obwohl ich sie erst seit zwei Tagen kenne.”
    Ich blieb still. Ich brauchte Zeit, um all das gesagte zu verarbeiten.
    “ Vertraust du mir?”
    “ Wie bitte?”
    “ Vertraust du mir, Yuki?”
    Ich überlegte.
    “ Ich weiß es nicht.”
    “ Was hindert dich daran, mir zu Vertrauen?”
    Ein schmales, trauriges Lächeln huschte über meine Lippen.
    “ Meine Vergangenheit.”
    Er schien über meine ehrliche Antwort überrascht.
    “ Was geschah in deiner Vergangenheit, das es dir so schwer fällt, jemanden zu Vertrauen?”
    “ Ich möchte nicht darüber reden.”
    “ Weil du mir nicht Vertraust?”
    “ Weil ich sie vergessen will.”
    “ Yuki? Wenn du willst, dann kannst du mir irgendwann erzählen, was in deiner Vergangenheit passiert ist, aber nur dann, wenn du wirklich bereit dazu bist. Ich werde dich unter gar keinen Umständen drängen.”
    Wieder blieb ich still und wir liefen weiter.
    Bevor wir am Café ankamen, setzten wir uns auf eine Bank.
    “ Ich bin mir unsicher.”
    Überrascht und verwirrt sah er mich an.
    “ Wie bitte?”
    “ Auf der einen Seite, denke ich, das ich dir Vertraue, auf der anderen Seite bin ich mir aber auch unsicher.”
    “ Wenn du mich ansiehst, Yuki, denkst du dann, das ich dir weh tun könnte?”
    Ich blickte ihn einige Minuten an.
    “ Nein.”
    Ein Lächeln formte sich auf seinen Lippen.
    Es Auszusprechen, fühlte sich an, als wäre eine große Last von mir abgefallen.
    “ Ich… Vertraue dir.” Es hatte mich einige Minuten gekostet, es auszusprechen, doch schien ihm allein meine Antwort mehr zu bedeuten, als alles andere auf der Welt.
    Sein lächeln wurde zu einem grinsen, und es schien plötzlich, als wäre um uns herum die Farben bunter geworden.
    Konnte ein Lächeln tatsächlich der Welt zu mehr Farbe verhelfen?
    Wenn es mehr Leute geben würde, die lächeln würden...
    Wäre die Welt dann so Knallbunt wie in Cartoons die im Fernsehen laufen?
    Jungkooks Äußerung riss mich aus meinen Gedanken.
    “ Also ist es jetzt offiziell, wir sind Freunde!”
    Auch wenn es keine Frage war, so nickte ich dennoch langsam und zögernd. Er sprang auf die Beine und zog mich mit sich. Erschrocken stolperte ich hinter ihm her.
    Mir fiel auf, das wir nicht den restlichen Weg zu Mrs. Wang liefen.
    “ Wo gehen wir hin?” Fragte ich ihn, während ich die Umgebung nach bekannten Merkmalen wie Läden, Cafés und Schildern absuchte.
    “ Das wirst du gleich sehen” War seine Antwort nur, während seine Aura beinahe am explodieren war.
    “ Nein, lass uns lieber zu Mrs. Wang gehen.”
    “ Du hast gesagt, das du mir vertraust, also, dann tue es bitte jetzt.”
    Ein Fehler.
    Ich wusste das es ein Fehler war.

    Er zog mich durch Straßen die ich vorher noch nie gesehen hatte. Kein Schild kam mir bekannt vor, keine Ecke vertraut und kein Haus erinnerte mich an irgendeine Teil der Stadt den ich je besucht hatte.
    Ich wurde nervös.
    Wie konnte ich nur so inkompetent sein und einem Fremden Vertrauen?
    Meine Nerven waren am Ende.
    Ich schloss die Augen, um dadurch die Tränen am fließen zu hindern.
    Vielleicht reagierte ich über, doch konnte man es mir verübeln?
    Ich hatte niemals zuvor einen Freund gehabt, und wusste deswegen auch nicht, wie man sich in solch einer Situation verhielt.
    Ich sagte ihm, das ich ihm vertrauen würde…. Doch tat ich das wirklich?

    11
    ((bold))Kapitel Zehn((ebold)) Erst, als er stehen blieb, öffnete ich meine Augen wieder. Wir standen vor einer Tür. Genauer gesagt eine Haustür. Pa
    Kapitel Zehn




    Erst, als er stehen blieb, öffnete ich meine Augen wieder.
    Wir standen vor einer Tür.
    Genauer gesagt eine Haustür.
    Panik durchströmte meinen Körper.
    Wo waren wir?
    Sein griff wurde fester um mein Handgelenk und ich mein Herzschlag beschleunigte sich.
    Von einer Sekunde zur anderen spürten ich den Boden nicht mehr.
    Ich schrie erschrocken auf.
    “ Ganz ruhig!”
    Ruhig? Ruhig! Der Boden war weg! Wie sollte ich da ruhig bleiben!
    Nach einigen Minuten, wo ich einen halben Nervenzusammenbruchs erlitt, spürte ich das tollste was es auf Erden gab: den Boden.
    Ein Lachen ertönte.
    “ Du kannst die Augen wieder auf machen!”
    Ich schüttelte den Kopf- fest darauf bedacht, die Schwärze vor mir beizubehalten.
    “ Ich bin mir nicht sicher ob ich das will!”
    “ Dann zieh deine Schuhe halt blind aus.”
    “ Meine… Meine Schuhe?”
    Verwirrt öffnete ich meine Lider und blickte von seinen amüsiert leuchtenden Augen zu ein Paar blauen, flauschigen Pantoffeln. Die Pantoffeln hatten eine gewisse Note vom Krümelmonster… Eine Flut bestehend aus Schmerz machte sich über meinen gesamten Kopf breit.
    Ich wusste nicht warum ich plötzlich Kopfschmerzen bekam, doch tat ich mein bestes, ihn zu ignorieren um mich auf meine Umgebung zu fokussieren.
    Wir waren in einem langen, breitem Gang, worauf ich schließen konnte, das die erste Tür nur die Eingangstür in ein anderes Gebäude war. Jungkook selbst stand vor einer weiteren Tür aus dunklem Holz. Hinter mir befand sich eine weite Treppe, sowie ein Fahrstuhl, an welchem im Moment ein neongelbes Schild hing das auf Wertungsarbeiten hinweisen soll.
    Ein Gedanke kreuzte durch meinen Kopf.
    Wie waren wir die Treppe hinauf…
    “ Hast du… Hast du mich etwa die Treppe hinauf getragen?”
    “ Ja. Und du warst wirklich leicht! Leichter, als ich angenommen hatte.” Sein Blick wechselte zu Besorgnis.
    “ Zu leicht. Du solltest mehr Essen.”
    Ich spürte wie ich rosa anlief.
    “ Oha, das ist dir also peinlich!” Er lachte und hielt mir breit grinsend die Pantoffeln hin.
    “ Na los, zieh sie an, dann können wir herein.”
    Ich zögerte.
    “ Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich sie gerade nicht anziehe.”
    “ Ach komm, du vertraust mir doch!”
    “ Im Moment bin ich mir da nicht so sicher.”
    Für einen kurzen Moment dachte ich, in seinen Augen Trauer zu sehen und ein nach unten ziehen der Mundwinkel bemerkt zu haben- Doch schien dies nur Einbildung, das er kurz darauf wieder lachend meinte:
    “ Komm schon!”
    Nach einigen Minuten überlegen seufzte ich und zog meine Ballerinas aus und die Pantoffeln an.
    Er grinste.
    Er packte meine Hand und zog mich in die Wohnung.
    Er nahm mir meinen Mantel ab und hing ihn an einen sehr vollen Kleiderständer.
    Wie konnte eine Person nur so viele Mäntel besitzen?
    Ich dachte an mein früheres Zuhause.
    Es waren doch trotz allem weniger Mäntel, als ich früher besaß…
    “ Ich möchte dir die anderen Vorstellen!”
    Mein Atem stockte.
    Die anderen?
    “ D- Die anderen?”
    “ Meine Freunde!”
    Erneut nahm er meine Hand und zog mich durch die gemütlich eingerichtete Wohnung.
    “ D-Das ist nicht nötig…”, meinte ich, während ich die aufkommende Panik nicht unterdrücken konnte- Erst recht nicht, als Jungkook seinen Griff verstärkte und ich nun erst recht keine Möglichkeit mehr hatte wegzulaufen.
    “ Jungkook, bitte… Ich möchte wieder Heim.”
    Doch der Junge reagierte gar nicht auf meine Einwände, sondern folgte seiner Idee hartnäckig.
    “ Ach, du wirst Sie lieben!” Meinte er dann jedoch nur, ein warmes Lächeln auf dem Gesicht.
    Lieben?
    Oh, warum habe ich ihm überhaupt damals die Tür geöffnet!
    “ Hyungs! Ich möchte euch jemanden vorstellen!” Rief er durch die Wohnung. Stimmen waren zu hören. Viele Stimmen. Die Panik begann durch meinen ganzen Körper zu fließen.
    “ Nein, Jungkook, ich möchte wirklich nach Hause, bitte!”
    Bevor ich reagieren konnte, hatte er mich bereits vor sich gestellt um mich zu präsentieren.
    Schon mal etwas von der Redensart Den Wölfen zum Fraß vorgeworfen gehört? Nun, im Moment passte es sehr gut zu der Situation in welcher ich mich befand.
    Meine Augen weiteten sich als, gleich Sechs Augenpaare mich neugierig anblickten.
    Ich brachte kein Wort heraus, sondern blickte nur mit angst die sechs Jungen an.
    “ Jungkook, wer ist das?” Fragte einer von Ihnen.
    “ Das ist Yuki, Jin Hyung!”
    Plötzlich sprangen alle ( Bis auf einen der auf dem Sofa lag) auf die Beine und kamen auf mich zu. Erschrocken machte ich einen Schritt zurück und stieß mit dem Rücken gegen Jungkooks Brust.
    “ Oh! Du bist also Yuki! Und ich dachte schon, du wolltest Sie uns gar nicht mehr vorstellen, Kookie!”
    “ Sei nicht so taktlos wenn Besuch da ist, Taehyung!” Wies Jin einen anderen zurecht.
    “ W-War wirklich toll euch kennenzulernen! Ich- Ich muss jetzt leider gehen!” Meinte ich mit zitternder Stimme.
    “ Aber Yuki, du bist doch gerade erst gekommen!” Meinte Jungkook lachend.
    “ Wenn sie gehen will, Jungkook, dann lass sie.”
    “ Yoongi Hyung!” Stieß Jungkook leicht verärgert aus.
    Von einer Minute zur anderen brach zwischen den beiden ein Streit aus. Keiner erhob die Stimme, doch war das hin und her werfen von Argumenten- die oftmals nicht wirklich
    Kinderfreundlich waren- genug um die anderen Fünf dazuzubringen sich einzumischen.
    Ich presste meine Hände auf meine Ohren und schloss die Augen.
    Zwar konnte ich mit den Großstadtlärm umgehen, doch war Lärm der durch einen Streit verursacht wurde, was komplett anderes für mich. Nichts gab es schlimmeres für mich, als Streits.
    Zuhause gab es sie früher zu oft.
    Stunden, Tage, Wochen und Monate lang.
    “ SCHLUSS JETZT!” Donnerte Jins Stimme durch die Wohnung. “ SEHT IHR NICHT DAS SIE ANGST HAT!”
    Alle verstummte und blickte zu mir.
    “ Yuki?”
    Jungkook versuchte mir sanft meine Hände von den Ohren zu nehmen, doch schüttelte ich den Kopf und ließ mit einem Schluchzen die nun Schalltote Wohnung erfüllen.
    “ Yuki, bitte sieh mich an!” Zögernd öffnete ich die Augen.
    Jungkooks Gesicht war durch den Tränenschleier leicht verschwommen- doch konnte ich klar erkennen, das er sich die Schuld an meinem Emotionalen Zusammenbruch gab.
    “ Es tut uns leid.” Vorsichtig griff er erneut nach meinen Händen. Dieses mal ließ ich ihn gewähren. Er nahm meine Hände von meinen Ohren und blickte mich Schuldbewusst an.
    “ Ihr habt geschafft, das ein Mädchen weint. Seid ihr nun stolz?“ Meinte Yoongi, seine Augen auf Jungkook fokussiert. “ Bist du nun Stolz, Jungkook?”
    “ Yuki, bitte weine doch nicht!”
    Offenbar noch nicht in solch einer Situation gewesen, blickte sie mich alle hilflos an.
    “ Bitte weine doch nicht, Yuki.” Jungkooks Stimme war weich und zerbrechlich. Fast so, als stände Er den Tränen nahe und war nicht dabei mich vom aufhören zu überzeugen.
    “ Es tut uns wirklich leid, Yuki. Wir wollten Sie nicht erschrecken” Meinte Jin, während die anderen nur nickten.
    Yoongi blickte nur zu Seite- Fast so, als könnte er es am wenigsten ertragen, mich- vielleicht auch nur ein Mädchen- Weinen zu sehen.
    “ Stimmt, um das zu tun, hätten wir Ihr das Essen von Namjoon Hyung hinstellen müssen.”
    Die anderen fingen an grinsen- der jedoch am breitesten grinsende war der Scherzkeks selbst: Taehyung.
    Schließlich fingen sie alle an zu lachen. Ein kleines Lächeln schlich sich auf mein Gesicht.
    “ So schlecht kochen tue ich doch gar nicht!”
    “ Du kannst ja noch nicht mal Zwiebeln schneiden, Hyung!” Lachte Jungkook.
    “ Es wäre wirklich besser, wenn du für immer in deinem Zimmer bleiben würdest” Meinte Yoongi mit der ernstesten Stimme die ich jemals zuvor gehört hatte, und mich fragen ließ, was Namjoon schlimmes getan hatte, um für immer in seinem Zimmer blieben zu müssen.
    “ Wieso?” Fragte dieser die Frage, die in meinem Kopf umherwanderte.
    “ Für den Weltfrieden.”
    Alle fingen wieder an zu lachen, bis auf den Jungen, der anscheinend Namjoon hieß.
    “ Sehr witzig, Hyung!”
    “ Und genau das ist der Grund, warum du keine Freundin hast, Hyung! Sie haben einfach alle Angst, das du sie kaputt machst.”
    “ Sei bloß still, Jimin!”
    Es war seltsam. Mir kamen diese Namen alle bekannt vor, und gleichzeitig wieder nicht.
    Wie konnte das sein?
    “ Kennst du BTS?” Fragte Yoongi plötzlich, wodurch alle still wurden und mich ansahen.
    “ Wieso- wieso fragt ihr mich das?”
    Ich blickte zu Jungkook. Dieser jedoch hatte sich auf die Lippe gebissen.
    “ Nur aus Neugier, also?”
    “ Nein. Ich weiß nur, das dies anscheinend eine Band ist- und das weiß ich von Jungkook.”
    Alle sahen leicht überrascht aus- mit Ausnahme von Jungkook, welcher sich am Hinterkopf kratzte. Ein Lächeln im Gesicht.
    “ D-Das ist ja auch unwichtig. Lasst uns was unternehmen! Wir könnten in den Freizeitpark gehen!”
    Jungkook schaute seine Freunde an.
    Ich selbst fühlte mich nicht angesprochen, weshalb ich stumm auf den sauberen Holzboden blickte.
    “ Yay! Der Freizeitpark! Ich bin dabei!” Rief Taehyung euphorisch.
    “ Ich auch! Das letzte mal war spaßig!” Meinte Namjoon mit einem Lächeln.
    “ Solange ihr mich nicht wieder zwingt auf Achterbahnen zu gehen, dann ja!” Ich blickte nicht auf, auch, wenn ich gespannt darauf war, wem die Stimme gehörte- Noch besser wie der bis jetzt unbekannte Junge mit Namen hieß.
    “ Hört sich toll an, ich bin dabei!” Sagte Jimin mit einem Strahlen, das sogar seine Augen erreichte.
    “ Hmm.”
    “ Hyung, bitte!” Yoongi blickte zu dem Hundeaugen machenden Jimin. Er seufzte.
    “ Wehe ich muss mir dumme Gespräche anhören.”
    “ Versprochen, Hyung!”
    Alle blickten gespannt Jin an.
    “ Dann ist das wohl geregelt, wir fahren in den Freizeitpark!”
    Sie begannen über die verschiedenen Fahrgeschäfte zu reden. Mehr und Mehr fühlte ich mich fehl am Platz.
    Ich räusperte mich und erregte die Aufmerksamkeit der anderen.
    Ich blickte Jungkook an.
    “ Ich- Ich sollte nach Hause gehen.” Er nickte mit einem breiten grinsen.
    “ Um dich umzuziehen?” Er sah verständnisvoll aus, während ich nicht darum herum kam, ihn verwirrt anzublicken.
    “ Wie bitte?”
    “ Um dich umzuziehen?” Wiederholte er.
    “ Ja, das wäre wirklich angebracht, Sie sehen aus, als kämen Sie von einer Trauerfeier!”
    “ Taehyung!”
    “ Entschuldigung, Namjoon Hyung.”
    “ Verzeihung, aber ich verstehe das nicht ganz. Wieso soll ich mich umziehen?”
    “ Na, für den Freizeitpark!” Meinte Jungkook lachend.
    Meine Augen wurden Groß.
    Jungkook begann zu grinsen.
    “ Dachtest du etwa, wir gehen ohne dich?”

    12
    ((bold))Kapitel Elf((ebold)) Ich wusste nicht was ich sagen sollte. Freizeitpark? Ich? “ J-Ja?” Sie bemerkten meine Verwirrtheit. “ Wir wollen S
    Kapitel Elf




    Ich wusste nicht was ich sagen sollte.
    Freizeitpark? Ich?
    “ J-Ja?” Sie bemerkten meine Verwirrtheit.
    “ Wir wollen Sie näher kennenlernen!” Meinte Jin lächelnd.
    “ Und uns dafür Entschuldigen, das wir Ihnen Angst eingejagt haben” Fügte Namjoon hinzu.
    “ Ihr könnt Sie duzen!” Meinte Jungkook grinsend, ehe ihm etwas einzufallen schien und er mich erschrocken ansah.

    “ Natürlich nur, wenn du damit Einverstanden bist, Yuki.”
    Ich war zu erschrocken darüber, dass mich sechs… ja beinahe sieben vollkommen Fremde zu einen Ausflug einluden, das ich einfach nur mit dem Kopf nicken konnte.
    “ Also, willst du dich noch umziehen?” Fragte Jungkook wieder mit einem grinsen.

    “ Was trägt man denn in einem Freizeitpark?” Fragte ich beinahe flüsternd.
    Scheinbar hatte mich jedoch alle genau verstanden, und blickte mich nun geschockt an.
    “ Warst du etwa noch nie in einem Freizeitpark?"
    Fragte Taehyung und ich zuckte etwas zusammen, als ich das dubemerkte.
    Beschämt blickte ich auf den Boden und schüttelte stumm den Kopf.
    “ Man kann eigentlich alles dorthin tragen- Röcke, Jeans, T-Shirts,” Hinter Jimin nickten die anderen zustimmend, “ Kleider, Shorts, Bikinis-”

    “ Yah! Jimin!” Jin gab ihm einen Klaps auf den Hinterkopf.

    “ Alles in Ordnung? Du bist so blass.”
    Der Junge, dessen Name mir immer noch unbekannt war, sah mich besorgt an.

    “ Keine Sorge, Yuki! Jimin hat nur Spaß gemacht, du kannst alles tragen, was du willst.”
    Ich blickte Taehyung an und nickte.
    “ Natürlich wäre etwas Farbenfrohes passender…” Fügte er noch grinsend hinzu.
    “ Mach dir nichts draus, wenn es nach Taehyung gehen würde, dann würde die Welt aussehen, als hätte ein Regenbogen über sie gekotzt.”

    “ Das ist nicht wahr, Yoongi Hyung!”

    “ Oh doch.”

    “ Jungs!” Meinte Namjoon schlichtend. “ Lassen wir doch Yuki Antworten.”
    Alle blickten mich gespannt an. Ich hingegen war vollkommen mit der Situation überfordert und fand die schmalen Rissen im Holzboden sehr interessant.
    Da, wenn man den mit der da vorne verbindet ergibt es die Form von Australien… und die zusammen ergeben den großen Wagen…

    “ Yuki?” Jungkook tätschelte meinen Oberarm und ich zuckte zusammen.
    Ich biss mir auf die Unterlippe.
    Es brannte.
    Es brannte richtig.

    Ich entfernte mich einen Schritt von Jungkook und wandte mich den anderen zu.
    “ Ich- ich mache das, was ihr wollt.”
    Jimin war dabei etwas zu sagen, als Jin ihn unterbrach.
    “ Du sagst ganz bestimmt nichts zu ihr!”
    “ Ich habe doch noch gar nichts gesagt!”
    “ Und das soll auch so bleiben!”
    Ein seufzen ertönte.

    “ Jungkook, bring Yuki doch bitte nach Hause, und führ sie dann wieder hierher, ja?” Namjoon blickte von Jin und Jimin zu Jungkook und mir.
    Führ?
    Führen?
    Bin ich etwa ein Hund?


    Mein Herz zog sich leicht zusammen, als ich an jemanden dachte, der mir mehr bedeutet als alles andere auf der Welt.

    “ Yuki? Ist etwas? Du siehst so traurig aus.”
    “ Ich vermisse Suga.”
    Alle starrten mich mit großen Augen an.
    “ Wie Bitte?” Fragte Yoongi perplex und starrte mich an, als wäre ich eine Art Monster dem gerade sechs Köpfe wuchsen.
    “ Ich vermisse Suga” Wiederholte ich ruhig. Ich blinzelte kurz.

    Oh.

    “ Verzeihung, ich hätte etwas genauer sein sollen. Früher besaß ich einen Mischlingswelpen.”
    “ Und… dieser hieß Suga?” Fragte Namjoon, woraufhin ich errötend nickte. Es irritierte mich etwas, das alle so aussahen, als wären sie erleichtert.
    “ Habe ich etwas Falsches gesagt?” Fragte ich verwirrt und blickte sie an.
    “ Nein, aber wir sollten langsam losgehen. Jungkook?” Meinte Namjoon ruhig lächelnd.
    “ Schon dabei!”

    Jungkook griff nach meiner Hand und zog mich aus der Wohnung. Ich stolperte hinter ihm her.
    “ Jungkook! Sei etwas vorsichtiger, Sie ist eine Dame!” Hörte ich noch Jin schreien, ehe die Tür zu ging.

    Er zog mich die Treppen hinab.
    “ Jungkook… Jungkook… Jungkook!”
    Er blieb stehen.
    “ Entschuldigung, ich wollte nicht laut werden.”
    “ Was ist los?”
    “ Sollten wir nicht unsere Schuhe anziehen? So gemütlich diese Pantoffeln auch sind.”
    Jungkook sah mich kurz verwirrt an, ehe er erst an mir, und dann an sich hinunter blickte und sich schließlich leicht lachend am Hinterkopf kratzte.
    “ Oh, das habe ich glatt vergessen.”

    Zusammen gingen wir wieder die Stufen hinauf, ehe wir unsere Schuhe anzogen.
    “ Jetzt aber!” Lachte er und sprang die letzten Drei Stufen mit einen Satz hinunter.
    Ich hingegen lief mit der Hand am Geländer entlang.
    Als ich unten ankam, wartete er bereits aufgeregt.
    “ Komm!” Er griff erneut nach meiner Hand und zog mich mit sich, während er munter auf mich einredete.

    “ Wir könnten auf die Wasserbahn gehen! Oder auf die Achterbahn! Oh, oder ins Geisterhaus!”
    Ich stockte. Geisterhaus?
    Mit großen Augen blickte ich ihn von der Seite an.
    “ Geisterhaus?”
    Er schien meinen verunsicherten Ton mitbekommen zu haben.
    “ Keine Sorge, da sind natürlich keine echte Geister.
    Es sind einfach nur Menschen, die sich verkleidet haben um die Besucher zu Erschrecken.”

    Ah…

    Schließlich kamen wir bei mir zuhause an, wo ich leicht zögernd vor meinem Kleiderschrank stand.

    Fröhlich…?

    Ich fing an zu verzweifeln. Wieso hatte ich zugesagt?
    “ Jung-Jungkook?” Nach wenigen Sekunden ertönte ein Klopfen an meiner Zimmertür.
    “ Kann ich herein kommen?”
    “ Ja.” Er trat ein und bekam große Augen, als er mein Zimmer musterte.
    “ Ist alles in Ordnung?”
    “ Ja, es ist nur… ich dachte eigentlich das du eher der Elegante Typ bist…”
    Ich erstarrte mitten in meinen Bewegungen.
    “ Und… was bin ich dann?”
    “ Nun ja… dein Zimmer sieht ziemlich süß aus.”
    Wie bitte?
    Ich errötete leicht.
    Er lachte.
    “ Das muss dir nicht peinlich sein!”
    Ich sagte nichts.
    “ Ach komm schon, dein Zimmer ist halt putzig!”
    Erneut erwiderte ich nichts.
    “ Kann es sein, das es nicht um dein Zimmer geht, sondern eher darum, das ich dich genaugenommen gerade als süß bezeichnet habe?”
    Ich wandte mich meinem Kleiderschrank wieder zu und biss mir auf die Lippe.
    Ein leises Lachen ertönte hinter mir.

    “ Putzig…”

    Schritte ertönten.
    “ Bist du fertig?”
    “ Nein, ich brauche deine Hilfe.”
    Ich blickte zur Seite, wo mich die geweiteten, überraschten Augen von Jungkook anblickten.
    “ Meine Hilfe? Wobei?”
    Mir war es unangenehm, ihn um Hilfe zu bitten.
    “ Der Schwarze Pullover oder die weiße Bluse?”
    “ Pullover oder Blu-… Wie wäre es mit einem T-Shirt?”
    Mit großen Augen blickten ich erst ihn, und dann meinen Schrank an.
    “ Yuki, du besitzt doch T-Shirts… oder?”

    “ Na-Natürlich.”
    Er sah mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
    “ Yuki…”
    “ N-Nein.”
    Seine Augen weiteten sich und er begann zu lachen.
    “ Unglaublich! Du bist einfach unglaublich! Komm mit!” Er griff nach meiner Hand.
    “ Was? Wo gehen wir hin?”
    “ Einkaufen!”
    “ Wie bitte?”
    “ Taehyung würde einen Herzinfarkt bekommen, wenn er dich in Pullover sehen würde. Das ist natürlich nur eine Redewendung!” Fügte er hinzu, als er mein geschocktes Gesicht bemerkte.
    “ Das ist eine seltsame Redewendung.”
    Er schüttelte grinsend den Kopf.
    Er zog sich seine Schuhe an und drängte mich zur Eile.
    Kaum hatte ich meine Schuhe an, stolperte ich bereits hinter ihm her. Ich fühlte wie entsetzen in mir aufkam.

    Stolpern gehörte sich nicht.

    Außerdem sollte man nie in Eile sein.

    Eine Dame war nie zu spät- die anderen waren einfach nur schlicht und ergreifend zu früh da.

    Als sich die Fahrstuhltür hinter mir schloss, atmete ich tief durch.

    “ Bist du etwa schon aus der Puste?”

    Wie bitte?

    “ Ich meine… Bist du schon erschöpft vom Laufen?”
    “ Gewiss nicht, ich habe mich nur an etwas sehr wichtiges Erinnert.”
    “ Oh… Okay. Also, in welchen Laden werden wir als erstes gehen?”
    Leicht unbeholfen blickte ich auf den Boden.
    “ Dann suche ich halt einen aus. Komm!”
    Der Fahrstuhl hielt an und wir liefen aus dem Gebäude.
    Erneut zog er seine Mütze und seine Sonnenbrille an.
    Während er schnell lief, nahm ich mir die Zeit gemächlich zu gehen.
    “ Yuki! Komm schon, Hyungs warten!”

    Ich begann mein Tempo etwas zu beschleunigen, doch war ich immer noch langsamer als Jungkook.
    So kam es schließlich dazu, das er verschwunden war.
    Ewas verloren stand ich in der Menschenmenge herum.

    Schließlich setzte ich mich auf eine Bank unter einem Kirschblütenbaum. Mein Herz begann ruhiger zu schlagen und ich fing an mich zu entspannen. Ich schloss die Augen.

    13
    Kapitel Zwölf



    “ YUKI!”
    Durch einen Schrei zuckte ich zusammen und blickte mit großen Augen Jungkook an, welcher auf mich zu rannte.
    “ Da bist du! Wieso hebst du denn nicht ab? Ich habe dich zwölf mal angerufen!”
    “ Ich habe das Handy nicht dabei.”
    Er sah mich konfus an.
    “ Was? Wieso nicht? Wo ist es?”
    “ Zuhause.”
    “ Warum?”
    “ Warum hast du nach mir geschrien?” Stellte ich als Gegenfrage.
    “ Ich habe dich fünfzehn Minuten gesucht!”
    Ich realisierte, das sein Atem schwach ging, ebenso, das er kleine rote Flecken auf seinen Wangen hatte.
    Ich stand langsam auf und schluckte, ehe ich nach seiner Hand griff und sie fest hielt.
    Es kostete mich viel Überwindung, dies zu tun, hinzu es ein Tabu in Sachen Benehmen war.
    “ Verzeih mir.”
    Er sah mich mit großen Augen an und seine Wangen wurden nun noch röter.
    Kam dies von der Hitze?
    Vielleicht sollte er etwas trinken, bevor er dehydrierte.
    “ Jungkook?”
    Er antwortete mir nicht. Es schien, als wäre er in Gedanken versunken.
    Er wiederholte seinen Namen, doch reagierte er erst nachdem ich meine Hand auf seine Stirn legte.
    “ Was…Was tust du da?”
    Vorsichtig ließ ich meine Hand wieder sinken.
    “ Verzeihung, ich habe mir Sorgen gemacht.”
    “ Aber… aber wieso fasst du dann meine Stirn an?”
    “ Ich wollte kontrollieren ob du Fieber hast.”
    “ O-Oh…” Er räusperte sich.
    “ Lass uns deine Klamotten einkaufen gehen, sonst werden die Hyungs noch wütend.”
    Plötzlich schien er etwas zu realisieren, und er blickte hinab auf unsere Hände, die noch immer miteinander verwoben waren.
    “ Bitte lass nicht los.”
    Sein Kopf zuckte nach oben und er blickte mich aus weit geöffneten Augen an.
    “ W-Wie bitte?”
    “ Bitte lass nicht los” Wiederholte ich mich und lächelte leicht.
    “ Ich möchte nicht das du erneut nach mir suchen musst, du scheinst so erschöpft deswegen. Verzeihung, das ich so eine Belastung bin.”
    “ Äh… Ich- ich… Ah! Da! Da ist ein Klamottenladen, lass uns gehen!”
    Ohne mir auch nur eines Blickes zu würdigen, richtete er seine Augen auf das Geschäft auf der anderen Straßenseite.
    Er wollte wieder loseilen, doch mit mir als Ballast musste er sich meinen Tempo anpassen. Wir kamen auf der anderen Straßenseite an und betraten den Laden.
    Er war sehr geräumig und hell. Überall hingen Klamotten verschiedener Arten. Von Elegant und Süß, bis hin zu Gothic und Knallbunt.
    Der Boden war hell und die Wände erstrahlten in sauberen Weiß. Außerdem war es sehr modern eingerichtet.
    Während meine Blicke auf die Eleganten Artikel lagen, bugsierte Jungkook mich zu den Knallbunten.
    Er holte tief Luft.
    “ Warte hier!” Er rannte davon und kam einige Minuten mit einem Berg von Klamotten zurück.
    Meine Augen weiteten sich.
    Er brachte die Kleidungstücke in eine Ankleidekabine und sah mich abwartend an.
    “ Sind das nicht zu viele?” Fragte ich ihn. Entschlossen schüttelte er den Kopf und dirigierte mich in den kleinen Raum mit dem violetten Vorhang.
    Ich zog den Vorhang zu und zog mir das erste ausgesuchte Oberteil an.
    Es war ein gelbes T-Shirt mit einem violetten Hasen.
    “ Yuki? Bist du fertig?”
    Mir war Unwohl, als ich aus der Umkleide trat und mich vor Jungkook hinstellte.
    “ Das ist wirklich- Yuki, was hast du da am Arm?”
    Durch die kurzen Ärmel des T-Shirts konnte man den Verband an meinem Oberarm sehen.
    “ Beim Aufräumen ist mir ein Regal umgefallen.”
    “ Yuki, warum hast du denn nichts gesagt? Ich hätte dir doch geholfen! Tut es sehr weh?”
    “ Nein, tut es nicht.”
    Er sah mich zögernd an.
    “ Wirklich, alles in Ordnung.”
    Schließlich nickte er seufzend und musterte dann das T-Shirt.
    “ Also ich finde, das es dir steht, was denkst du?”
    In meinem Kopf war alles vernebelt.
    Ich hatte gelogen.
    Was hatte ich nur getan?
    “ Yuki?”
    “ Mir… Mir gefällt es nicht wirklich.”
    “ Ist es wegen dem Hasen?” Fragte er und wurde leicht rot.
    “ N-Nein. Ich fühle mich… unwohl in solchen Dingen.”
    “Oh… Nun ja, wenigstens passt die Größe.”
    Er lachte und ich fing an zu lächeln.
    “ Ja, die Größe ist Perfekt. Aber woher wusstest du sie?”
    “ Deine Klamotten… Als du mich gefragt hast welches Oberteil du anziehen sollst, ist mir das Größenschild aufgefallen.”
    Wir verweilten kurz in Schweigen.
    “ Ich- ich sollte das nächste Oberteil anprobieren.”
    “ Äh… Ja, solltest du.”
    Ich lief zurück und zog mir das nächste Kleidungsstück an.
    Es war, wie der Vorgänger, ein T-Shirt in Braun mit einem Orangen Affen.
    Erneut stieg ich heraus.
    “ Das ist-”
    “ Wirklich grässlich!”
    Mit großen Augen blickten Jungkook und ich zu der auf uns zueilenden Frau.
    “ Liebes, das willst du doch hoffentlich nicht in der Öffentlichkeit tragen!”
    “ W-Wie bitte?” Ich sah zu Jungkook, welcher genauso geschockt aussah, wie ich mich fühlte.
    “ Entschuldigung?” Fragte nun auch Jungkook.
    “ Für diesen Modeskandal gibt es keine Entschuldigung!
    Nun ja, lassen Sie mich mal an die Sache heran, schließlich ist dies schon seit mehr als zehn Jahren mein Job.”
    Sie scheuchte mich zurück in die Umkleide, während sie den Berg von Klamotten durchsuchte, die mir Jungkook gegeben hatte.
    “ Das ist ja alles Furchtbar! Das passt doch gar nicht-
    Lass dich mal ansehen Kind!”
    Sollten Verkäufer so über Klamotten reden, die sie verkaufen wollen?
    Sie nahm meine Hand und drehte mich einmal im Kreis.
    “ Hab ich´s mir doch gedacht, das ist alles überhaupt nicht Ihr Style.”
    Vorsichtig nickte ich.
    Sie schüttelte den Kopf, ehe sie mich breit anlächelte.
    “ Also, wo wollen Sie mit Ihrem Freund hin?”
    Wie bitte?
    “ F-F-Freund?”
    “ Oh, etwa bereits ihr Verlobter?” Sie sah mich neugierig an.
    V-V… VerloWieBitte?
    “ N-Nein. Wir sind nicht zusammen.”
    “ Oh, aber selbstverständlich. Also, wo wollen Sie mit dem jungen Mann hin?”
    “ Zum Freizeitpark.”
    “ Wie Romantisch! In der Geisterbahn sitzen, Händchen halten… Perfekt fürs erste Date!”
    “ Aber das ist kein Date.”
    “ Natürlich nicht, meine Lippen sind versiegelt.” Sie zwinkerte mir zu.
    Ich blickte Sie mit geweiteten Augen an.
    “ Überlassen Sie die Klamottenauswahl mir!”
    Sie rauschte davon und ließ mich im braunen T-Shirt allein.
    In meinem Kopf schwirrten tausende von Fragen herum.
    Ich lugte aus der Umkleide heraus, und sah, wie sich Jungkook mit einen Mann in seinem Alter unterhielt.
    Der Mann mit schwarzem Haar trug mehrere Taschen.
    Alle waren in Pink gehalten. Wenige Sekunden nach ihrem Verschwinden, tauchte die Frau wieder auf und reichte mir ein komplettes Outfit.
    “ Nichts zu Danken!” Meinte sie und verschwand wieder lächelnd.
    Zögernd sah ich mir das Outfit an. Es war elegant, aber auch süß und bunt.
    Schließlich entschloss ich mich dazu, es anzuziehen.
    Ich schluckte und trat aus der Umkleide.
    “ Sie ist in der Umkleide” Hörte ich Jungkook sagen.
    “ Jungkook?”
    Er richtete seinen Blick auf mich und seine Augen wurden groß. Sein Gesprächspartner blickte ebenfalls zu mir.
    “ Woah, guter Fang, Kumpel! Nun ja, ich muss dann mal, meine Freundin möchte in den nächsten Laden.”
    Der Mann winkte und verschwand.
    Fang?
    Was hatte Jungkook gefangen?
    Einen Ball?
    Ein Insekt?
    Oder eine Grippe?
    Wenn das so ist, dann sollte er nicht in den Freizeitpark gehen, sondern im Bett liegen.
    “ Das steht dir wirklich gut, Yuki!”
    “ Danke.”
    Ich fühlte mich wohl.
    Das Outfit war elegant, aber auch gut geeignet für den Freizeitpark.
    Es bestand aus einem dunkelblauem T-Shirt und einer knallgelben, engen Jeans. Außerdem aus roten Ballerinas.
    Am Halsausschnitt waren rundherum weiße Perlen und am Saum des T-Shirts war schwarze Spitze befestigt.
    Die Schuhe hatten auf ihren Spitzen schwarze Rosen abgebildet.
    “ Wusste ich es doch! Es ist wirklich Zauberhaft!”
    Die Frau kam grinsend zurück.
    “ Natürlich dürfen die Accessoires nicht fehlen!” Sie zog mich auf einen Stuhl neben der Umkleide und befestigte runde mittelgroße gelbe Ohrstecker an meinen Ohren.
    Ebenso legte sie mir zwei Armbänder auf der Linken Seite um. Ein Schwarzes, und ein Blaues.
    “ Perfekt! Make- Up brauchen wir nicht, deine Lippen sind schon so wundervoll rot, und deine Wimpern so atemberaubend Schwarz!” Sie klatschte in die Hände und schob mich kurz wieder zurück in die Umkleide, wo sie die Preisschilder entfernte, ehe sie mich zur Kasse brachte.
    Jungkook stand etwas irritiert neben mir. Ich selbst fühlte auch kaum anders.
    Sie nannte mir den Preis und lächelte weiterhin, während sich bei mir das Lächeln ein wenig verkleinert hatte.
    “ Ich bezahle.”
    Mit großen Augen blickte ich ihn an.
    “ Nein.”
    “ Yuki, das ist wirklich viel, und dafür das du das nur wegen uns trägst, ist das das mindeste was ich tun kann.”
    Entschlossen schüttelte ich den Kopf und bezahlte selbst bar.
    “ Ich werde Ihre Alten Sachen einpacken!” Meinte Sie lächelnd und gab mir nach wenigen Minuten eine Weiße Stofftasche mit meinen zuvor getragenen Kleidungsstücken.
    “ Einen schönen Tag noch, beehrt uns bald wieder!”
    Sie winkte uns zu, während wir den Laden verließen.
    Als wir an der frischen Luft ankamen, holte ich aus der Stofftasche meinen Mantel heraus und zog ihn an.
    “ Das war… seltsam” Meinte Jungkook, während wir zurück zu meiner Wohnung liefen, um meine Sachen wegzubringen.
    Ich blickte ihn nicht an, sondern nickte nur.
    Wir blieben stumm, ehe wir meine Wohnung erreichten und ich meine Klamotten zurück in den Kleiderschrank hing.
    Ein Geräusch ertönte aus dem Wohnzimmer.
    “ Yuki? Bist du bald fertig? Die Hyungs machen sich Sorgen um uns!”
    Ich kam aus meinem Schlafzimmer und lief zurück zu Jungkook.
    “ Ich bin fertig” Meinte ich ruhig.
    “ Hast du dein Handy?”
    “ Nein.”
    “ Es wäre besser, wenn du es mitnehmen würdest, zu deiner Sicherheit.”
    “ Meiner Sicherheit?”
    “Keine Sorge, Jin wird uns alle bestimmt während der anreise alles zu diesem Thema sagen. Mindestens zwanzig mal. Wie das letzte mal auch.”
    “Zwanzig Mal?”
    “ Jin ist sehr um unsere Sicherheit besorgt.”
    Ich lächelte.
    “ Das ist wirklich süß von ihm.”
    Er lächelte mich an, doch blitzte etwas in seinen Augen auf.
    Er räusperte sich kurz.
    “ Okay… Themawechsel! Wo ist dein Handy?”
    Ich lief zum Sofa, wo das Handy immer noch so lag, wie ich es heute Morgen hatte fallen lassen.
    Ich steckte es in meine Tasche.
    “ Hast du dann alles?”
    Ich sah vorsichtig nach.
    In meiner Tasche befanden sich nur zwei Dinge.
    Mein Portmonee mit Geld, und das Handy.
    “ Ja, habe ich.”
    “ Okay, dann lass uns losgehen!”
    Er grinste von einem Ohr zum anderen.
    In meinem Kopf machte sich ein seltsamer Gedanke breit.
    Er sah aus wie ein Hase…
    Wir zogen uns unsere Schuhe wieder an, wodurch ich meinen stupiden Gedanken aus meinen Kopf verbannte.
    Zusammen machten wir uns auf, zurück zu den anderen zu gehen.
    “ Ich glaube, das wir uns in Gruppen einteilen werden” Meinte Jungkook nach einiger Zeit.
    Mit großen Augen sah ich ihn an.
    “ Keine Sorge, ich werde dafür sorgen, das ich Teil deiner Gruppe bin.”
    Stumm nickte ich wieder.
    “ Ist dieser Freizeitpark weit entfernt?”
    “ Fünf Stunden Fahrt.”
    Ich schluckte.
    “ Wann werden wir wieder daheim sein?”
    “ Ich weiß es nicht genau, aber ich denke später als Mitternacht.”
    “ So spät?”
    “ Vertraue mir, du wirst so viel Spaß dort haben, das du dir wünschen wirst, länger bleiben zu können.”
    “ Was wenn ich euch verliere? Ihr seid alle so viel größer und schneller als ich.”
    Er wusste, das ich auf den Vorfall von vor einer Stunde andeutete.
    “ Du kannst unsere Hände halten” Sprach er ohne Hemmung.
    Wie bitte?
    “ Dann würde ich dir aber raten, nicht die von Jimin Hyung zu nehmen, da er dich sonst nie wieder los lassen würde.”
    Meine Augen wurden größer und größer.
    Jungkook bemerkte dies und lachte etwas.
    “ Das war nur ein Witz, keine Sorge! Wir werden schon aufpassen, das du nicht verloren gehst. Aber falls es doch passiert, gehe einfach zu einem der Informationsschalter, die werden solange auf dich aufpassen, bis wir dich abholen.”
    “ Bis ihr mich abholt?”
    “ Nun ja, es wird dann wahrscheinlich eine Durchsage geben, die uns auffordert, dich abzuholen. Sie passen dann einfach nur auf dich auf, bis wir den Ort erreichen. Verstehst du?”
    Ich nickte.
    Plötzlich sah er mich an und schlug sich daraufhin gegen den Kopf.
    “ Verdammt! Die anderen haben sich ja gar nicht vorgestellt!” Er holte sein Handy heraus und zeigte mir ein Bild.
    Auf diesen waren alle abgebildet, die ich heute kennengelernt hatte.
    “ Also, das da ist Jin, und der daneben ist Taehyung.
    Der ganz links ist Yoongi und Namjoon ist der mit den großen Grübchen, siehst du? Der da.
    Dann bin dort ich, und neben mir steht Jimin.
    Und der auf dem Bild eine Grimasse zieht ist Hoseok.”
    So hieß er also, verstehe. Nun waren mir die Namen von allen Gegängig.
    “ Es ist wirklich nicht schlimm, wenn du einen Namen verwechselt, ich meine, du hast Sie ja schließlich gerade erst kennengelernt.”
    Ich nickte dankbar.
    Er packte sein Handy wieder weg, ehe er mich lächelnd ansah.
    “ Hast du eigentlich schon ein Foto mit deinem Handy gemacht?”
    Ich schüttelte den Kopf.
    “ Wirklich nicht? Wie wäre es, wenn wir jetzt eins machen? Dann kannst du nachher im Freizeitpark knipsen was das Zeug hält!”
    Ich zögerte, reichte ihm dann aber das Handy.
    “ Du musst auf diese App hier gehen, siehst du? Und hier kannst du einstellen, ob du heranzoomen oder wegzoomen möchtest. Oh, und du kannst, wenn du hier drauf klickst verschiedene Filter benutzen, siehst du? Jetzt sind wir schwarz- weiß. Und jetzt sehen wir wie aus einem alten Foto aus!”
    Jungkook schien mehr als begeistert von den ganzen Filtern zu sein, was mich leicht zu kichern brachte.
    “ Was ist los? Was ist so Witzig?”
    “ Du magst Filter, kann das sein?” Kicherte ich.
    Jungkook wurde etwas rot.
    “ Ich möchte dich nur vertraut mit dieser App machen!”
    Kurz erfror meine Glückseligkeit, als ich an die Benimmregeln dachte, die mir von klein auf eingetrichtert wurden.
    Mein Kichern erstarb.
    Jungkook bemerkte meinen Gefühlswechsel.
    “ Lass uns das Foto machen, warte… 3...2...1... Hier kommt das Vögelchen!”
    Über seine Wortwahl musste ich leicht grinsen.
    “ Wow, auf Fotos siehst du wirklich schön aus!”
    Er hielt mir das Handy hin und mein grinsen wurde breiter.
    “ Ja, und dein Schnurrbart steht dir hervorragend!”
    “ Nicht so gut wie dir deine Brille!”
    Ich lächelte.
    “ Ich habe dir doch gesagt, das Filter toll sind! Warte, machen wir jetzt ein normales! Achtung… YAH!”
    Jungkook sah sich das Bild zuerst an.
    “ Oh Man, das sieht echt furchtbar aus!”
    Er zeigte mir das Bild.
    Dort standen wir beide, ich lächelnd, Jungkook mit einem seltsamen Ausdruck auf dem Gesicht.
    “ Ich würde sagen, Gesundheit!”
    Er lachte.
    “ Danke sehr.”
    “ Warte, nur noch eins!”
    “ Jungkook, die anderen warten.”
    “ Nur noch eins, Yuki, bitteeeeeeee!”
    Ein kleines Lächeln schlich sich auf mein Gesicht.
    “ Äh- Ich meine… Natürlich nur wenn es dir nichts ausmacht, Yuki.”
    Er wurde leicht rot.
    “ Jungkook…”
    “ Ein einziges…”
    Ich hielt ihm wieder mein Handy hin.
    “ Danke! Eins…zwei…drei… Lächeln!”
    Zum dritten mal lächelte ich nun ein kleines Metallkästchen an, welches man auch Handy nannte.
    “ Ah, das ist… das ist einfach… wow. Sieh doch nur wie wunderschön du aussiehst!”
    Gefasst auf weitere Filter nahm ich das Handy an und blickte das neu geschossene Foto an.
    Mich überraschte, das keine Filter benutzt wurden.
    “ Wunderschön?” Fragte ich verwirrt.
    “ Ja.”
    “ Jungkook, ich stehe da doch ganz normal.”
    “ Nicht ganz, siehst du denn nicht, das ich genau dann abgedrückt habe, als der Wind mit deinen Haaren gespielt hatte, und die Sonne deine Augen glitzern ließ?”
    “ Ja, du bist ein toller Fotograf. Aber als Wunderschön würde ich mich jetzt nicht bezeichnen. Das Bild an sich ist Wunderschön, du hast echt Talent.”
    “ Ich bleibe bei meiner Meinung, das Bild wurde erst so Wunderschön, weil du mit drauf bist!”
    Wenige Sekunden später fing er an zu lachen.
    “ Oha, wird da etwa jemand rot?”
    “ N-Natürlich nicht. War-war es nicht so, das die anderen auf uns warten?”
    “ Na komm, kleine Tomate, gehen wir zu den anderen!”
    Er gab mir das Handy zurück, nahm meine Hand und begann wieder zu rennen.
    Wie Bitte?
    Kleine Tomate?
    Bevor ich mir jedoch weitere Gedanken dazu machen konnte, ertönte ein lauter Schrei.
    “ Oh Nein…” Hörte ich Jungkook murmeln, ehe er seinen Druck um meinem Handgelenk verstärkte und sein Tempo noch mehr steigerte.
    “ Zieh dir deine Kapuze auf!” Brachte er zwischen Keuchen hervor.
    “ Wie bitte?”
    “ Bitte! Schnell!”
    “ Aber mein Mantel besitzt keine Kapuze.”
    “ Was!”
    Sein seltsames Verhalten bereitete mir sorgen.
    Bevor ich etwas erwidern konnte, hatte er seine Mütze abgenommen und sie mir aufgesetzt.
    Sie verrutschte augenblicklich, wodurch meine gesamte Sicht verschwunden war.
    “ Schneller!” Rief er und zog mich weiter mit sich, während hinter uns immer mehr schreie ertönten.
    Ehe ich hätte reagieren können, spürte ich nur noch, wie ich scharf nach links gezogen wurde, ehe ich gegen etwas stieß.
    “ Jungkook, wo sind-”
    “ Sssshh!”

    14
    Kapitel Dreizehn



    Jungkook legte seine Hand auf meinen Mund.
    Meine Augen weiteten sich und mein Herzschlag beschleunigte sich.
    Es gab keine Worte, die Beschreiben konnten, wie ich mich fühlte. Es war ein innerer Gefühlscocktail, welcher mich zum erstarren verleitete. Angst, Ungewissheit, Panik und vieles mehr durchfluteten mich.
    Ich wurde leicht nach hinten geschubst und spürte eine Wand hinter mir.
    Es war- mit Ausnahme der nun nur noch vereinzelten Schreie- still. Allein Jungkooks hektiger, heißer Atem war zu hören und an meinem Gesicht zu spüren.
    Nach einiger Zeit hörte ich jemanden sprechen.
    “ Warte hier, ich bin gleich wieder da” Flüsterte Jungkook.
    Die Hand verschwand von meinem Mund, und ich kam nicht Drumherum, ängstlich nach Luft zu schnappen.
    Plötzlich wurde meine Sicht wieder klar und Jungkook drängte sich in mein Blickfeld. Wir befanden uns in einer Gasse. Sie war sehr dunkel und jagte mir einen Schauer über den Rücken.
    “ Alles okay?” Fragte er, während er sich die Mütze selbst wieder anzog und mir besorgt in die Augen blickte.
    Ich war gerade dabei zu Antworten, als ein Klingeln ertönte und uns beide zusammenzucken ließ.
    Seine Hand fuhr zu seiner Hosentasche, wo er Sekunden später sein Handy herausholte und es sich ans Ohr hielt.
    “ Ja?….. Nein, keine Sorge, wir sind nur etwas-” Er blickte zu mir. “ Vom Hauptweg abgekommen…. Ja, werden wir…. Wir sind gleich da…. Ja Hyung!…. Bye.”
    Er seufzte und packte sein Handy wieder zurück in seine Tasche.
    “ Das war Namjoon Hyung. Die anderen machen sich große Sorgen um uns.”
    Ich gab keine Antwort.
    “ Wir sollen uns beeilen.” Er setzte sich in Bewegung, blickte dann aber noch mal zu mir zurück, da ich mich nicht bewegte.
    “ Kommst du?”
    Ich schluckte und trat zögernd neben ihn.
    Gemeinsam liefen wir schweigend und im Schatten der Häuser und Anzeigetafeln die Straßen entlang, um zu den Freunden des augenscheinlichen Verrückten Neben mir zu gelangen.


    Note: Es ist echt wenig.... Hoffe ihr könnt mir verzeihen!:(

    15
    Kapitel Vierzehn




    Ich saß als einzige stumm im großem, schwarzem Auto der Jungs. Links neben mir befand sich ein vor Lachen kaum einkriegender Jimin, der immer noch über den Witz lachte, den Hoseok vor Fünf Minuten gemacht hatte. Rechts von mir befand sich Jungkook der sich nach hinten gelehnt hatte und dabei war Taehyung hinter uns zu schlagen, da dieser nicht aufhörte ihn als ´Oppa´ zu bezeichnen. Während Yoongi am Autofenster wüste Beschimpfungen gegenüber Taehyung und Hoseok aussprach, seufzten Jin auf dem Fahrersitz und Namjoon auf den Beifahrersitz unisono auf.
    Plötzlich herrschte für einen kurzen Moment Stille, und ich fragte mich, was ihnen die Sprache verschlagen haben könnte, als Hoseok sie bereits wieder durchbrach und laut durch den Wagen brüllte:
    “ FIREEEEEEE!”
    Lachend stimmten die anderen ein, während ich am überlegen war, wo genau denn ein Feuer war.
    Zu Viert schrien sie zusammen: “ FIREEEEEEE!”
    “ HALTET EURE VERDAMMTEN FRESSEN BEVOR ICH WÜTEND WERDE!”
    Yoongi sah Hoseok, Taehyung, Jungkook und Jimin sauer an.
    “ Bist du das nicht schon, Hyung?” Fragte Jimin provozierend.
    Yoongi lehnte sich nach vorne um Jimin zu schlagen.
    Dieser jedoch bewegte sich so schnell, das Yoongi gar nicht mehr anhalten konnte, und anstelle von Jimins Arm meinen Kopf erwischte.
    Vor meinem Augen tanzten schwarze Punkte und mein Kopf fiel auf Jungkooks Schulter.
    Die anderen hörten auf rumzualbern und zu schreien, und blickten stattdessen mit großen Augen auf mich.
    “ Was ist dahinten los?” Fragte Jin nervös, der die Stille als kein Gutes Omen deutete.
    Er erhielt keine Antwort.
    Ich hatte meine Augen mittlerweile geschlossen, da sich furchtbare Kopfschmerzen breit gemacht hatten, die ich nicht länger ertragen konnte.
    “ Leute?” Hörte ich Namjoon mit ernster Stimme Fragen.
    “ Hyung… Hast du gerade Yuki K.O. geschlagen!”
    Jimins Stimme brachte die zwei vorderen zum aufkeuchen.
    “ WIE BITTE! WER HAT WEN GESCHLAGEN!”
    Jins Stimme donnerte durch den Wagen, und ließ mich schmerzhaft die Augen zusammenkneifen.
    “ Hyung!” Rief Taehyung leicht panisch.
    “ Was sollen wir jetzt tun? Sie bewegt sich nicht!”
    “ Alle ganz ruhig! Bevor wir hier die Nerven verlieren… Ach was solls… WER HAT YUKI K.O. GESCHLAGEN!”
    Es war das erste mal, das ich mitbekam, wie Namjoon seine Stimme gegenüber den anderen erhob.
    “ YOONGI!” Riefen alle wie aus einem Mund.
    “ Wieso!”
    “ Ich wollte Jimin schlagen, nicht Sie!”
    “ Du solltest ÜBERHAUPT KEINEN SCHLAGEN!” Feuerte Jin ihm entgegen.
    Ich fühlte mich mies dabei, der Grund zu sein, weswegen Yoongi von den anderen Angeschrien wurde.
    “ Leute… Es ist alles in Ordnung…” Meinte ich leise.
    “ Yuki!” Schrie Jungkook und ich kniff erneut die Augen zusammen.
    “ Bitte… Nicht so… Laut…”
    “ Entschuldigung” Hörte ich Jungkook nun flüstern.
    “ Tut mir so unendlich Leid, Yuki!” Meinte Yoongi mit einer entsetzten und entschuldigenden Stimme.
    “ Du kannst ja nichts dafür…”
    “ Er hat dich geschlagen, natürlich kann er etwas dafür!”
    Meinte Jimin.
    Ich atmete tief durch und schaffte es schließlich mich wieder gerade hinzusetzen.
    Ich brauchte einige Sekunden, ehe ich die Augen öffnete und alle mit dem besten Lächeln anlächelte, das ich im Moment auf Lager hatte.
    “ Mir geht es gut. Wirklich. Verzeihung das ich der Grund für eure Sorge war. Vergebt ihr mir?”
    “ Wir dir? Du solltest uns vergeben!” Meinte Taehyung.
    “ Es gibt keinen Grund, euch zu vergeben, denn ihr habt nichts falsch gemacht.”
    Sie blickten mich teils entsetzt, teils ungläubig an.
    “ Yoongi hat dich geschlagen!”
    “ Es war meine Schuld. Ich hätte auf mein Umfeld achten sollen. Entschuldigung.”
    “ Wooow… Jungkookie hatte Recht, du bist anders als die anderen Mädchen die wir kennen!”
    “ Taehyung!” Rief Jungkook neben mir.
    “ Was denn? Ist es dir etwas Peinlich… Oppa?”
    Und als wäre nichts gewesen, begannen alle wieder in ihr vorheriges Muster zu verfallen.
    Mit Ausnahme von Yoongi, dieser schien immer noch so geschockt von seiner Tat, das er nur still die vorbeirauschende Landschaft durch das Fenster beobachtete. Als wir nach einer Stunde Fahrt Rast an einer Tankstelle machten, standen wir alle auf, um uns die Beine zu vertreten.
    Während Jin und Namjoon mit dem Auftanken beschäftigt waren, waren die anderen fünf in den Laden gerannt um sich ´Lebensnotwendige Dinge für die Fahrt´ zu besorgen. Ich hingegen war auf dem direkten Wege auf die Toilette gegangen. Ich blickte mich durch den nicht besonders großen Spiegel an und richtete meine Haare wieder, die durch den kleinen Zwischenfall etwas durcheinander waren.
    Ich ließ eiskaltes Wasser auf meine Hände laufen.
    Es war ein Trick den ich früh von Leuten von Zuhause gelernt hatte.
    Kaltes Wasser erfrischte nicht nur, sondern besänftigte in den meisten Fälle auch die Person.
    Es war nicht so, als wäre ich Wütend oder anderweitig mit negativen Gefühlen verbunden, doch verspürte ich immer noch einen stechenden Schmerz im Kopf, den ich versuchte durch Die Kälte des Wassers ein wenig auszukurieren.
    Ohne jeglichen Erfolg gegenüber meines Kopfes, machte ich mich schließlich wieder mit einem gespielten lächeln auf dem Lippen auf zum Auto.
    Mit einem Seitenblick zum Geschäft bemerkte ich, das Namjoon und Jin dabei waren zu bezahlen, während Taehyung, Jimin und Jungkook hinter Ihnen in der Schlange standen. Vollbeladen, wohlgemerkt.
    Mit einen nun echten lächeln führte ich meinen Weg fort.
    Hoseok und Yoongi waren im Geschäft nicht zu entdecken, weshalb sie theoretisch zurück im Wagen sein müssten.
    Ich öffnete die Schiebetüre. Tatsächlich legten sich die Blicke der beiden einst vermissten auf mich.
    “ Dürfte ich mich zu euch setzen? Natürlich nur, wenn es euch nicht stört.”
    Sie sagten nichts.
    Oh… Was hatte ich getan? Natürlich wollten Sie nicht, das ich mich zu Ihnen setzte! Ich war doch eine Fremde!
    “ Entschuldigung, ich wollte mich nicht aufdrängen.”
    “ Nein!” Meinte Hoseok dann plötzlich lachend.
    “ Du drängst dich nicht auf! Es wäre uns eine absolute Ehre dich bei uns sitzen zu haben, nicht wahr, Hyung?”
    Dieser sah mich ziemlich geschockt an, nickte dann aber, als Hoseok ihn einen Ellenbogen in die Seite drückte.
    Yoongi stieg plötzlich aus. Verwirrt blickte ich ihn an.
    “ Setz dich in die Mitte” Meinte er mit einer Stimme ohne Emotionen.
    Ich schluckte, nickte dann aber und versuchte einzusteigen.
    Dies war jedoch schwieriger als gedacht, da nun nur noch Hoseok im Wagen saß. Als Jungkook und ich die anderen erreicht hatten, saßen bereits alle anderen im Wagen, wodurch dieser abgesackt war, und es mir ermöglicht hatte ohne Probleme einzusteigen.
    “ Bist du etwa zu Kleeeeeeein?” Hoseok begann zu lachen.
    Ich spürte, wie sich die röte auf meinen Wangen niederließ.
    Aus dem Augenwinkel bemerkte ich eine Hand.
    Als ich meinen Kopf nach links drehte, sah ich Yoongi mit dem Blick auf den Boden gerichtet neben mir stehen.
    Ich zögerte kurz, legte dann aber vorsichtig meine in seine. Es dauerte nur wenige Sekunden, ehe der Druck um meine Hand etwas kräftiger wurde. Immer noch den Boden anblickend, half er mir in den Wagen. Ich setzte mich in die Mitte und schnallte mich an. Yoongi setzte sich zurück an seinen Platz am Fenster.
    “ Vielen Dank für deine Hilfe” Meinte ich und lächelte ihn an.
    “ Gern geschehen…” Hörte ich ihn murmeln.
    Aus einem Impuls heraus blickte ich zu Hoseok, dieser hatte die Augenbrauen noch obengezogen und sah ziemlich perplex aus.
    “ Stimmt etwas nicht, Hoseok?”
    Es war das erste mal, das ich einen Namen der anderen benutzte, wodurch der angesprochen mich kurz lächelnd ansah, ehe er anfing zu Lachen.
    “ Nein, Nein! Alles Okay! Ich bin nur über Yoongis Tat überrascht, die war soooooooo Knuffig !”
    “ Halt die Klappe, Hoseok!”
    Erneut ertönte Hoseoks Lache. Diese war so ansteckend, das ich anfing zu lächeln.
    “ Oh mein Gott! Mein- Mein Herz! Zu viel Süßheit!”
    Ich legte den Kopf schief, weil ich nicht genau verstand, auf was Hoseok ansprach.
    “ Was meinst du?”
    Er fing an zu kichern.
    “ Dich! Ich meine Dich!”
    “ Mich?”
    “ Ja, Dich!”
    “ Hoseok! Hör verdammt noch mal auf, du bringst Sie dauernd in Verlegenheit!”
    Verlegenheit? Jetzt wo er es ansprach… seit ich die sieben kennengelernt hatte, errötete ich viel schneller als gewöhnlich. Dabei kannte ich einen erst seit wenigen Tagen, und die anderen erst seit wenigen Stunden.
    Plötzlich erschien mir die gesamte Situation vollkommen Anders.
    Du meine Güte!
    Ich habe mich auf einen Ausflug eingelassen… und das mit Fremden!
    Was wenn Sie nicht wirklich zum Freizeitpark fahren?
    Was wenn-
    “ Yuki, ist alles in Ordnung?”
    Ich blickte Hoseok an.
    “ J-Ja. Ich- Ich war gerade nur in Gedanken, Verzeihung.”
    Als ich in das lächelnde Gesicht von Hoseok sah, kamen mir die ganzen Sorgen unbegründet vor.
    Es fühlte sich nicht so an, als würden sie mich gleich bei der nächstbesten Gelegenheit umbringen wollen.
    Die Tür wurde aufgemacht. Ein überrascht blickender Taehyung stand mit einer Tüte vor uns.
    Plötzlich begann er zu lachen.
    “ Ich verstehe schon, dir sind Kookie und Jiminie auf die Nerven gegangen!”
    Kookie und… Jiminie?
    “ Schau mich nicht wie ein verloren gegangener Welpe an!”
    Ich war nun komplett verwirrt.
    “ Wie bitte?”
    “ Du weißt genau, was ich meine!” Lachte er und setzte sich in die Reihe vor uns.
    Ich blickte zu dem kichernden Hoseok und blinzelte einige male.
    “ Wie alt bist du noch mal?” Kicherte er.
    “ Ich bin Achtzehn, wieso?”
    Ah… AH!” Ich erschrak furchtbar und zuckte näher zu Yoongi, als Hoseok anfing seine Stimme zu erheben und mich mit großen Augen ansah.
    Kam es mir nur so vor oder wurde der Wagen gerade kleiner?
    “ Achtzehn!”
    Ich zog den Kopf ein und nickte mit großen, angsterfüllten Augen. Als Hoseok anfing näher zu kommen, rückte ich augenblicklich weiter von ihm weg. Das ich nun bereits sehr nah an Yoongi saß, und dieser einfach nur geschockt über die plötzliche Nähe zu mir aussah, bemerkte ich nicht wirklich.
    “ DANN IST ES JA WOHL AUCH KEIN WUNDER-”
    Er stoppte und sah mich an. Ich fühlte mich unwohl.
    Voller Furcht auf das kommende vergrub ich mein Gesicht.
    “- DAS DU SO… Süß bist!”
    Ein Lachen ertönte.
    Erneut vernahm ich das öffnen der Türe.
    “ What the Hell!” Ich vernahm die entsetzt klingende Stimme von Jiminie… Moment!… Jimin.
    “ Naawww, Yuki! Du bist so Süß wenn du Angst hast!”
    Lachte Hoseok.
    “ Hoseok! Was hast du getan?” Jins Stimme ertönte.
    “ Er war mal wieder zu sehr Hoseok, und hat damit Yuki eingeschüchtert!” Antwortete Taehyung glucksend.
    “ Hyung, hör auf meine Freundin einzuschüchtern!”
    “ Deine Freundin?”
    “ J-Ja! Yuki und ich sind befreundet!”
    “ Ohhhh! Jungkookie, du musst doch nicht rot werden!”
    “ Das tue ich gar nicht, Hyung!”

    “ Kommt Jungs, hört auf zu streiten und setzt euch hin… Warum genau kuschelt Yuki mit Yoongi Hyung?”






    Note: Noch 3 Tage bis zu meinem Geburtstag! .... Und ich liege Krank im Bett yay!

    16
    Kapitel Fünfzehn




    Namjoons Stimme klang verwirrt.
    “ Das-Das tut Sie gar nicht!” Ich spürte, wie man mich wegdrückte und blickte mit immer noch vor Schreck geweiteten Augen die anderen an. Mit war bewusst, das ich Tränen in den Augen hatte, doch egal wie sehr ich es versuchte, so konnte ich nicht verhindern, das die ersten über meine Wangen kullerten.
    “ Yuki, hey, du musst nicht weinen, das war nur ein richtig dummer Scherz von Hobi!”
    Hörte ich Jimin sagen. Kurz darauf befand ich mich in einer Umarmung wieder.
    Vollkommen aus der Fassung schluchzte ich gegen die Brust, gegen die ich gedrückt wurde.
    Der Griff um meinen Rücken verstärkte sich.
    “ Yah! Lass Sie jetzt endlich los!”
    “ Eifersüchtig, Jungkookie?”
    “ Natürlich nicht!”
    “ Warum soll ich Sie dann los lassen? Ihr scheint es zu gefallen.”
    “ Gefallen? Sie flennt! Sie würde sich sogar von Yoongi trösten lassen!”
    “ Rein theoretisch ist das sogar schon passiert.”
    “ Rein Theoretisch habe ich dich nicht gefragt, Hoseok- Hyung!”
    Ich schluchzte weiter und vergrub mein Gesicht in das weiße T-Shirt vor mir.
    “ Lass Sie jetzt endlich los!”
    “ Wieso? Ihr gefällst, mir gefällst, wieso sollte ich loslassen, wenn es doch gerade so schön ist?”
    “ JIMIN!”
    Ein Seufzer ertönte und ich spürte wie man mich los ließ.
    “ Danke! Kannst du dich denn auch gar nicht benehmen?”
    Ich erstarrte.
    Benehmen…
    Du meine Güte!
    BENEHMEN!
    Ich habe die Benimmregeln missachtet!
    Oh Gott!
    “ Toll, siehst du was du angerichtet hast, Jungkook?
    Sie ist ganz weiß, weil Sie niemand umarmt! Warte, Yuki ich komm-”
    “ SETZ DICH HIN JIMIN!” Donnerte Jins Stimme.
    Erneut ertönte ein Seufzer.
    “ Schön.”
    Jins Gesicht erschien in mein Blickfeld.
    “ Yuki? Ist alles in Ordnung? Geht’s dir gut?”
    Ich fühlte mich grauenhaft.
    Was hatte ich nur getan!
    Ich hatte jemanden in Verlegenheit gebracht!
    Jemanden gegen seinen Willen umarmt!
    Und ich hatte einen Streit verursacht!
    “ Ist dir schlecht?” Fragte Jin weiter besorgt.
    Mir war schlecht, doch konnte ich ihnen dies nicht auch noch zumuten.
    Ich konnte ihnen nicht mehr in die Augen blicken.
    “ V-Verzeihung” Brauchte ich schließlich hervor.
    “ Wofür?” Hörte ich alle verwirrt fragen.
    “ Das ich die Kontrolle über mich selbst verloren hatte, bitte verzeiht mir.”
    “ Moment mal… Yuki, Angst ist kein Kontrollverlust über sich selbst, es ist ein normales menschliches Verhalten.”
    Es fiel mir schwer, Namjoon glauben zu schenken.
    “ Aber ich habe euch in Unbehagen gebracht.”
    “ Was? Nein, das hast du nicht! Yoongi ist es einfach nur nicht gewöhnt, das man ihn Als Trostteddybär benutzt.”
    Trostteddybär?
    “ Sei ruhig Taehyung!”
    “ Siehst du, Yuki, es ist wirklich nichts passiert. Es geht uns alle gut! Du hast uns nicht in Unbehagen gebracht.”
    Mein Herz begann zu flattern.
    Alle in diesem Wagen- und die die noch davor standen-
    Waren so freundlich und Lieb, ich fühlte mich zum ersten mal im Leben wirklich wohl.
    “ Aha! Seht ihr! Sie lächelt! Sie LÄCHELT! Ich überstehe diese Fahrt nicht, nicht wenn sie so SÜß ist!”
    Hoseok entlockte mir ein kichern.
    Alle- Jungkook ausgenommen- blickten überrascht, als ich kicherte. In derer Anwesenheit hatte ich dies noch nicht getan.
    “ Oh my Gawd! Ihr Kichern… My-My Hearteu!”
    “ Hyung, du hast genug mit Ihr geflirtet, lass uns endlich weiter fahren!” Hörte ich Taehyung vor mir sagen.
    “ Taehyungie, du musst nicht eifersüchtig sein!” Lachte Hoseok.
    “ Das bin ich gar nicht!”
    “ Das ist er nicht!”
    Ich blickte von dem schmollenden Taehyung, rüber zu den genervt drein blickenden Jungkook.
    “ Oho! Kookie wird Besitz ergreifend!”
    “ Schluss jetzt! Yuki gehört niemanden! Lasst uns Fahren!”
    Jin warf mir noch einen freundlichen Blick zu und setzte sich ans Steuer.
    Die anderen stiegen ein.
    Kaum fuhren wir wieder los, begannen wieder alle durcheinander zu reden.
    “ Hey, Kookie, was hast du dir gekauft?” Brüllte Hoseok neben mir.
    Als dieser meinen Blick bemerkte, kratzte er sich verlegen am Hinterkopf.
    “ Entschuldigung!” Kicherte er.
    Ich kicherte ebenfalls.
    “ Es gibt keinen Grund zur Entschuldigung, Hoseok.”
    Ich bemerkte, wie mich die anderen alle ansahen.
    Mit Ausnahme von Jin, der ganz konzentriert auf die Straße blickte, und Namjoon, der Jin über die laufenden Staus und Baustellen informierte.
    “ Wieso nennst du ihn beim Namen? Ich will auch das du meinen Namen sagst!” Meinte Taehyung und sah mich mit großen Augen an.
    “ Dein Blick macht mir Angst, Taehyung.”
    Die anderen fingen über meinen Satz an zu lachen.
    “ Ach papperlapapp! Ich bin knuffig!”
    “ Yuki hat recht, es sah so aus, als würden deine Augen gleich rausfallen!” Stimmte Yoongi mir zu.
    “ Heb dir das für das Geisterhaus auf!” Lachte Jimin.
    “ Ach, ihr wisst halt alle nicht was Süß ist!”
    “ Doch, denn das Süßeste was es auf der Welt gibt, sitzt direkt neben mir!”
    “ Ich wusste schon immer, das du heimlich Gefühle für Yoongi hast, Hoseok-Hyung!”
    “ Halt den Mund, du Pabo! Ich meine natürlich Yuki!”
    Taehyung kicherte.
    “ Yah! Hyung, hör auf mit Yuki zu flirten, Sie ist zu Jung für dich!”
    “ Oh, oh… scheint so als hätte man Sauerteig bei der Verarbeitung benutzt, denn unser lieber Kookie ist Sauer!”
    Jungkook sah aus, als wolle er Hoseok aus dem Auto werfen.
    “ Jungkook? Bitte beruhige dich doch.”
    Sein Blick legte sich auf mich und er seufzte wenige Sekunden später.
    “ Ich bin Ruhig.” Er rückte etwas auf seinem Sitz hin und her, ehe er den Kopf nach hinten legte und die Augen schloss. Seine Arme hatte er vor der Brust verschränkt.
    Ich musterte ihn. Er sah… müde und erschöpft aus, als würde es ihm die Energie rauben, gegen die älteren aus dieser Gruppe anzukommen. Als würde es ihm fertig machen… mich vor ihnen zu beschützen…
    “ Naaaaw, Yuki! Scheint so, als hätten wir keine Chance bei dir, du hast dir wohl schon unseren Kookie ausgesucht!”
    Ich legte den Kopf schief und blickte zu Hoseok.
    “ Wie bitte?”
    “ Du brauchst gar nicht so zu tun, ich habe genau gesehen wie du ihn angestarrt hast!” Kicherte er.
    Angestarrt?
    Hatte ich etwa gestarrt?
    “ Ich habe nicht gestarrt.”
    “ Doch, hast du!” Meinte er grinsend.
    “ Ich habe ihn gemustert, das ist was vollkommen anderes als starren.”
    “ Und wieso hast du ihn gemustert? Um zu schauen ob er als Freund geeignet ist?”
    “Ach jetzt hör auf Sie aufzuziehen, Hoseok!”
    Mein Blick glitt zu Yoongi, welcher genervt auf den Jungen neben mir blickte.
    “ Hyung lässt den Beschützer raushängen, wie süß!” Ertönte Taehyungs Stimme.
    “ Ich lasse gar nicht den Beschützer raushängen! Ich will einfach nur in Ruhe SCHLAFEN!”
    “ Verzeihung das wir dich gestört haben, Yoongi.”
    Er blickte mich an, schüttelte wenige Sekunden später den Kopf und legte seinen Kopf gegen die Scheibe, während er die Augen schloss.
    “ Man kann dir einfach nicht Böse sein, Yukili!”
    Yukili?
    “ Yukili? Jimin, versuchst du gerade süß zu sein? Wenn ja, dann hör auf damit, denn das was du da von dir gibst hört sich dämlich an.”
    Jimin blickte wütend zu Yoongi, welcher immer noch seine Augen geschlossen hatte.
    “ Also, Yuki, woher kommst du?” Fragte mich Hoseok.
    “ Aus Südkorea” Gab ich mit einem leichten lächeln zurück.
    “Du siehst aber nicht aus wie eine Asiatin.”
    “ Du siehst auch nicht aus wie ein Koreaner! Du Japaner Du!” Taehyung blickte Hoseok mit einem breiten grinsen an.
    “ Sei ruhig Tae Tae!”
    Taehyung blickte ihn mit einem grinsen an.
    “ Jiminie Pab-”
    Jimin lachte laut und schnell, ehe er sich räusperte.
    Taehyungs grinsen wurde breiter.
    “ Sag, hast du irgendwelche Verwandte außerhalb Korea? Besser gesagt, außerhalb Asiens?”
    Ich schüttelte den Kopf.
    “ Nein, nicht das ich wüsste.”
    “ Das heißt es könnte welche geben, nur das du sie nicht kennst?”
    Ich kicherte und schüttelte den Kopf.
    “ Yah! Taehyung, hör auf mit ihr zu flirten!”
    “ Ich flirte nicht! Wenn ich es tun würde, dann würde ich sie längst Knuddeln! Schaut sie euch doch an, sie hat genau die richtige Größe zum Kuscheln!”
    Ich versteckte mein Gesicht in meine Hände.
    Ich spürte wie eine Hand mir ein paar Strähne meiner Haare weg strich.
    “ Ooooooh! Yuki ist knallrot!” Das Lachen von Hoseok ertönte.
    “ Ist ja kein Wunder, Sie ist halt dem Wunderbaren Taehyung verfallen!”
    “ Oh mein Gott…” Brachte ich nur hervor.
    “ YAH! Lasst Yuki in Ruhe!” Jungkook war noch vorne gezuckt und blickte alle wütend an.
    Hoseok lachte noch etwas, ehe er vergnügt den Kopf schüttelte.
    “ Also, Yuki, was hat dich dazu gebracht, nach Seoul zu ziehen? Kookie hat uns erzählt, das du erst seit ein paar Monaten hier wohnst.”
    Ich war für einen Moment still, überlegte, was ich antworten sollte, und entschied mich für die Wahrheit.
    “ Meine Familie. Wir wohnten auswärts, mehr auf dem Land, wo niemand sonst lebte.”
    “ War das nicht ziemlich einsam?”
    Ich atmete ein paar mal tief durch.
    “ Nicht wirklich. Ich mag es allein zu sein, das gibt mir Zeit, meine Gedanken zu ordnen.”
    “ Aber sag mal, um was muss sich denn so ein hübsches Mädchen Gedanken machen?”
    “ Taehyung!”
    Das ging mir zu schnell. Es hatte mir Überwindung gekostet, ihnen überhaupt dies zu erzählen, zu mehr war ich noch nicht bereit.
    Ich blickte zu Jungkook, dieser schien meinen Blick zu bemerken und sah die anderen tadelnd an.
    “ Stresst Sie doch nicht so! Sie mag es nicht, über Ihre Vergangenheit zu sprechen!”
    “ Wieso?”
    “ Wenn Sie es nicht will, dann will Sie es nicht, akzeptiere das, Jimin” Hörten wir Jin sagen.
    Jimin seufzte.
    “ Hmmm… Hast du einen Job?”
    “ Nein.”
    “ Einen Freund?”
    “ JIMIN!”
    Ich schüttelte kichernd den Kopf.
    “ Komm runter, Kookie, ich habe ihr nur eine ganz normale Frage gestellt!”
    Das Auto hielt.
    Waren wir etwa schon da?
    “ Sind wir schon da?” Fragte Taehyung.
    “ Nein”, seufzte Jin. “ Aber wir stehen mitten im Stau.”
    Proteste erklangen.
    “ Seid ruhig! Ich kann auch nichts dafür!”
    Wir kamen sehr langsam voran. Durch das leichte schaukeln des Autos begannen meine Augen immer schneller zuzufallen.
    “ Das kann noch eine Weile dauern” Hörte ich Jin wie durch Watte seufzen, ehe sich eine süße Schwärze vor meinen Augen legte und die Stimmen der anderen komplett verschwanden…




    Note: Jemand mein Wortspiel aufgefallen? Sie ist zu JUNG für Hoseok? JUNG HOSEOK? Nein?
    ....
    Ich setz mich in die Ecke, wickel mich in meine Bettdecke ein und tue so als wäre ich in Wahrheit der witzigste Mensch der Welt. Ich bin übrigens gerade ziemlich aufgeregt weil es nur noch zwei Stunden bis zu meinem Geburtstag sind und... ja....
    SELTSAMES GEFÜHL ÄLTER ZU WERDEN.

    17
    Kapitel Sechzehn




    “ Seht mal wie süß Sie beim schlafen aussieht!”
    “ Sie sieht auch wach süß aus, Taehyung!”
    “ Hört auf Yuki beim Schlafen zu stalken, Hyungs!”
    “ Ich würde sie gerne beim schlafen ansehen, wenn sie bei mir schläft- AUA!”
    “ Klappe Jimin!”
    “ Könnt ihr mal die Klappen halten? Ich versuche hier zu schlaf- Wieso liegt Yuki auf mir?”
    “ Das hört sich so pervers an wenn du das aussprichst, Hyung!”
    “ Sei ruhig Jimin und sag mir warum sie verdammt noch mal auf mir schläft!”
    “ Sei du besser ruhig! Du weckst Sie noch auf!”
    “ Jungs, lasst Yuki Schlafen, es dauert noch ein paar Stunden, ehe wir da sind.”
    “ Hyung, können wir dann noch Rast machen? Ich muss auf die Toilette.”
    “ Aber Taehy-”
    “ Ich habe drei Flaschen Limonade getrunken, Hyung. Ich werde so oder so meine Blase entleeren, nur ist die Frage, ob ich es a) Hier im Auto in eine der Flaschen mache b) Den Sitz ruiniere oder c) du zur Raststätte fährst und mich eine zum gebrauch bereite Toilette besuchen lässt.”
    Jin seufzte.
    “ Die nächste Raststätte ist noch zehn Minuten entfernt” Meinte er dann, mit einem Blick auf die vorbeiziehenden Schilder.
    “ Schaffe ich noch!” Meinte Taehyung euphorisch.
    “ Das wollen wir hoffen!” Erwiderte Jin nur mit einem besorgten Blick zum Jüngeren durch den Rückspiegel.
    Nach zehn Minuten fahrt erreichten Sie die Raststätte.
    “ Hey, nehmt Sie jetzt runter von mir!”
    Jimin seufzte.
    Vorsichtig nahm er den Sicherheitsgurt des kleineren Mädchens ab und hob sie in seine Arme.
    Eine kalte Brise wehte, als sie alle die Autotüren zuschlugen. Das ruhige Gezwitscher der Vögel und das brummen einiger Autos auf der recht leeren Raststätte verbanden sich zu einem kleinen Konzert.
    Während Taehyung hopsend auf das kleine Gebäude zulief, setzten sich die anderen an einen der steinernen Picknicktischen in der nähe des schmalen Wäldchen, was so gar nicht zu der Kulisse der Autobahn wenige Meter weiter passte.
    “ Jimin, warum holst du Yuki aus dem Wagen?”
    Fragte Namjoon und sah Jimin mit verwirrten Blick an.
    “ Sie braucht frische Luft!”
    “ Du willst Sie nur tragen, gib es zu!”
    “ Erzähl keinen Unsinn, Jungkookie!”
    Die Sonne schien auf die Sieben sitzenden Personen, wovon eine im Arm ihres gegenübers lag.
    Ihr Schatten zogen sich lang.
    Yoongi kniff die Augen leicht zusammen, als die strahlende Scheibe ihn ins Visier nahm.
    Es dauerte nur wenige Sekunden, ehe Jin und Namjoon Yoongis Beispiel folgten. Hoseok hingegen nieste laut, als die Helligkeit ihn traf.
    “ Yah, sei gefälligst leiser, Hyung! Du weckst Yuki auf!”
    Jimin blickte leicht wütend zu den älteren.
    Das liegende Mädchen grummelte etwas unverständliches, ehe sie ihr Gesicht in Jimins T-Shirt vergrub.
    Die Sonne warf Schatten auf ihr Gesicht, wodurch ihre Wimpern noch länger wirkten, als sie eh schon waren.
    “ Was hast du gemacht?”
    “ Ich? Gar nichts, Sie will einfach nur knuddeln.”
    “ JIMIN!”
    “ Schrei nicht so Kookie, du weckst Sie auf!”
    Jungkook blickte wütend zu seinen nicht viel älteren Freund, ehe sein Blick das zierliche Mädchen auf dessen Schoß traf und sein Blick sanfter wurde.
    Jungkook verfiel ins Schweigen und blickte mit einem seufzen den Vögeln zu, die sich dazu angetrieben hatten, einige Reste von Brot auf den Boden aufzupicken.
    Namjoon und Jin unterhielten sich über die Route zum Freizeitpark, während Hoseok auf seinen Handy ein Spiel spielte. Jimin spielte mit einen der dunkelbraunen Strähnchen des Mädchens, während er jeden Zentimeter ihres Gesicht begutachtete.
    Nur wenige Minuten später kam Taehyung gut gelaunt auf die anderen zu.
    “ Bin wieder da! Habe ich was verpasst?”
    “ Nein” Seufzte Jin und stand auf. Sein gegenüber, Namjoon, folgte seinem Beispiel.
    “ Lasst uns zurück ins Auto gehen” Meinte er.
    Hoseok steckte sein Handy zurück in seine Hosentasche, ehe auch er aufstand und lachend den jüngsten am Arm packte und ihn hinter sich zum Auto zog.
    “ Hyung!”
    Die älteren blickten mit einem schmunzeln auf den Sonnenschein und den Maknae der Gruppe.
    Vorsichtig hob Jimin den Kopf des Mädchens an, ehe er aufstand und sie wieder auf Händen trug. Das Mädchen schlang durch den plötzlichen Ruck ihre Arme um seinen Nacken. Ein kleines Lächeln schlich sich auf sein Gesicht. Von der guten Laune seines Hyungs angesteckt, drehte sich Jungkook lachend zu seinen älteren Freunden um.
    “ Wo bleibt ihr denn?” Sein Blick fiel auf das Szenario zwischen dem Mädchen und seinem Freund. Sein Lachen verebbte, seine Augen verloren ihren Glanz und sein Lächeln verwandelte sich in einen gefühlslosen Strich.
    Als Namjoon, Jin, Taeyhung, Yoongi und Jimin zu den beiden aufschlossen, konnte er seinen Augen nicht von dem vor sich hin lächelnden Jimin nehmen. Sein Körper fing an zu beben.
    “ Ist das dein ernst?” Fragte er mit Wut in der Stimme, als er auf die verschränkten Arme des Mädchens blickte.
    “ Ich mache nichts, Sie tut das alles.”
    Jimin ließ Jungkook hinter sich und lief weiter.
    Jin und Namjoon begutachteten den regelrecht fliehenden Jimin und den Todesblicke sendenden Jungkook mit schüttelnden Köpfen.
    “ Er fängt an Erwachsen zu werden…”
    “ Ich weiß nicht, ob es so gut ist, das er anfängt sich in sie zu Verlieben. Er kennt sie erst seit kurzem.”
    “ Du weißt doch, wie Jimin ist” Gab Jin mit einem Schmunzeln zurück.
    “ Ich rede nicht von Jimin, sondern von Jungkook.”
    “ Jungkookie? Nein, er ist doch noch viel zu jung um sich zu Ver-”
    “ Hyung, er ist Einundzwanzig Jahre alt.”
    “ Aber er ist doch unser kleiner, unschuldiger Kookie der Angst vor Mädchen hat!”
    “ Hast du denn nicht bemerkt, das er sich ganz anders verhält, wenn Yuki in der Nähe ist? Er benimmt sich Erwachsener… Männlicher.”
    Nachdenklich sahen beide auf ihren Maknae.
    “ Es ist schon lustig”, meinte Jin. “ Als wir uns alle kennengelernt hatten, hatten ich immer das Starke Bedürfnis, unsere Jüngsten zu beschützen, allen voran Jungkook. Und nun? Er ist einer der Stärksten und fängt nun selbst an, Menschen die er mag zu beschützen… Mein Herz schmerzt beim Gedanken daran, das unser kleiner Erwachsen geworden ist.”
    “ Hyung, du hörst dich an wie eine Mutter die ihren Sohn in den Krieg ziehen lassen muss.”
    “ Nenn mich nicht Mutter!”
    Namjoon schüttelte mit einem leichten grinsen den Kopf, ehe er seinen Blick zum Mädchen schwenkte.
    “ Hyung?”
    “ Hm?”
    “ Ich werde das Gefühl nicht los, das etwas mit Yuki nicht stimmt. Sie verhält sich so seltsam. Ganz anders, als andere in ihrem Alter.”
    Jin folgte den Blick des jüngeren und nickte.
    “ Glaubst du, sie tut nur so, als würde sie uns nicht kennen?”
    Namjoon schüttelte den Kopf und blickte ihn mit ernsten Augen an.
    “ Nein, ich denke, sie weiß tatsächlich nicht, wer wir sind.
    Aber…”
    “ Aber?”
    “ Aber wir kennen sie auch nicht. Wir wissen doch regelrecht nichts über sie.”
    “ Es ist schon komisch, da stimme ich dir zu. Mir gibt es jedoch bedenken, wenn ich daran denke, das sie nicht über ihre Eltern oder gar über ihre Vergangenheit sagen wollte.”
    Jin holte tief Luft.
    “ Wir sollten sie ihm Augen behalten” Sprach er weiter.
    “ Was? Jin, das ist doch jetzt nicht dein ernst!”
    “ Doch nur für die Sicherheit von Jungkook! Willst du etwa, das er sich verletzt? Er weiß nicht viel über sie, wir müssen ihn beschützen.”
    “ Hört sich so an, als würdest du damit rechnen, dass sie ein weltweit gesuchte Mörderin ist.”
    “ Man weiß nie.”
    “ Jin-Hyung…”
    “ Nur im Augen behalten, nicht mehr.”
    Namjoon seufzte.
    “ Versprochen?”
    “ Versprochen.”
    Sie kamen am Auto an, wo bereits die anderen warteten. Jin schloss das Auto auf und setzte sich auf den Fahrersitz. Namjoon machte es sich wieder auf den Beifahrersitz bequem.
    Yoongi öffnete die Schiebetür und ließ Jimin das Mädchen auf den Platz in der Mitte setzen. Er schnallte sie an, ehe er sich selbst neben ihr plumpsen ließ. Mit einem Augenrollen setzte sich Yoongi zurück an seinen Platz.
    “ Hey, was denkst du, tust du da?” Fragte Hoseok verblüfft.
    “ Ich setz Yuki in den Wagen, und setze mich neben ihr.”
    “ Da saß aber ich!”
    “ Dieser Platz ist nicht für dich reserviert, Hoseok-Hyung!”
    “ Seid ruhig und setzt euch endlich!” Meinte Jin sauer über das kindliche Verhalten beider.
    Hoseok grummelte und setzte sich neben Taehyung und Jungkook. Dieser starrte die beiden hinten sitzenden an.
    “ Yah, Jungkookie, hör auf so zu starren!” Murrte Yoongi und legte seine Stirn gegen die von der Sonne angeheizte Scheibe. Mit leicht geröteten Wangen wandte sich Jungkook ab und spielte stattdessen an seinem Handy.
    Das brummen des Motors ertönte, und ein Ruck fuhr durch alle hindurch, als das Auto sich in Bewegung setzte.
    Jimin blickte auf das Schlafende Mädchen.
    “ Sagt mal, wenn sie ja jetzt schläft, dann könnten wir ja eigentlich schauen, was sie unter ihrem- AUA! ICH WOLLTE VERBAND SAGEN, VERDAMMT!”






    Note: Eigentlich sollte das Kapitel erst Morgen kommen... aber ich nenn es jetzt einfach mal ein Geburtstagsspecial.

    Hat jemand von euch eigentlich Netflix? Wenn ja wäre es cool wenn ihr mal so ein paar Filme oder Serien nennen könntet die ich während ich Krank bin gucken kann

    18
    ((bold))Kapitel Siebzehn((ebold)) Langsam öffnete ich die Augen. Die verwischten Farben vor meinen Augen klärten sich und ich sah die sieben Jungs a
    Kapitel Siebzehn




    Langsam öffnete ich die Augen.
    Die verwischten Farben vor meinen Augen klärten sich und ich sah die sieben Jungs aufgeregt miteinander tuscheln.
    “ Du bist wach.”
    Erschrocken drehte ich mich nach links, wo einst Hoseok gesessen hatte.
    “ Jimin?”
    “ War ich gemütlich?”
    “ Wie bitte?”
    “ Hast du gut geschlafen?”
    “ J-Ja, Danke der Nachfrage.”
    “ War kein Wunder.”
    “ Entschuldigung?”
    “ Du hast dich beim Schlafen an mich gekuschelt.”
    Ich… Ich hatte… WAS!
    Meine Augen weiteten sich.
    Einatmen… Ausatmen… Einatmen… Ausatmen…
    “ Verzeihung.”
    “ Ach, ehrlich gesagt war es toll.”
    “ Jimin, hör auf einen auf Casanova zu machen und sei gefälligst still, es gibt hier welche, die in RUHE SCHLAFEN WOLLEN!”
    “ Entschuldigung, Jungkook.”
    “ Du kannst nichts dafür, Yukilein.”
    Jungkook riss plötzlich die Augen auf und fuhr zu mir herum.
    “ Ich meinte Yuki!”
    “ Es ist alles in Ordnung” Meinte ich mit einem lächeln.
    Es war auf Gewisserweise knuffig, die Versüßung von seinem eigenen Namen zu hören.
    Seltsam… aber knuffig.
    “ Kann ich dich etwas fragen, Yuki?”
    Ich wandte mich von Jungkook ab, und blickte stattdessen Taehyung an.
    “ Ja natürlich.”
    “ Hast du eigentlich Geschwister?”
    “ Oh… Nein, habe ich leider nicht.”
    “ Wenn du einen hättest… hättest du dann lieber einen kleinen oder einen Großen Bruder? Oder lieber eine Schwester?”
    Ich überlegte kurz.
    “ Es wäre schön, einen älteren Bruder zu haben, der auf einen aufpasst und einem beschützt. Zu wissen, das es jemanden gibt, der auf einem Acht gibt und sich um einen sorgt, gibt einem das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit…”
    “ Also würdest du Jimin nicht daten, weil er kleiner ist als wir alle? Und sozusagen der kleine Bruder wäre?”
    Ich war verwirrt.
    “ Wie Bitte?”
    “ Rede keinen Unsinn, Taehyung! Ich bin immer hin größer als Yuki! Seht Sie euch doch an, Sie kommt mir gerade mal bis zur Brust!”
    Auf einer seltsamen Art, war ich zutiefst verletzt.
    Verzeihung das ich nicht die Gene eines Riesen oder die einer Giraffe geerbt habe!
    “ Yah! Rede gefälligst mit ein wenig mehr Respekt, Jimin, Sie ist eine Dame und unsere Freundin!”
    Auch wenn Jins Worte mich ein wenig aufmunterten, so war dort noch ein tiefer Riss in… ich glaube… meinem…
    Herzen?
    Jimins Augen weiteten sich, als er realisierte, das ich die gesagten Worte mitbekommen hatte.
    “ Oh, Yuki, Entschuldigung! Ich wollte nicht, das du das hörst!”
    Also bedeutete das, das er es trotzdem gesagt hätte, nur… hinter meinem Rücken?
    “ N-Nein, es ist alles in Ordnung. Du… Du hast Recht, ich… bin klein.”
    “ Toll gemacht, jetzt ist sie Traurig! Auf der Rückfahrt sitze ich wieder neben sie, ich bin schließlich J-HOOOOOOOOOOOOOOPE!”
    Ich legte den Kopf schief.
    “ J-Hope?”
    Alle blickten geschockt zu Hoseok.
    “ Ja, so… haben mich meine Eltern immer genannt!”
    “ Hoffnung… Ja, das passt zu dir, Hoseok” Meinte ich mit einem seichten Lächeln.
    Er lächelte mich breit an.
    “ Argh, könntet ihr zwei bitte im Freizeitpark weiter Flirten?
    Ihr nervt mich!”
    “ Yoongi, benimm dich!” Hörte ich Jin sagen.
    “ Hyung hat aber Recht!” Meinte Jungkook.
    “ Ähm- Yuki, erzähl uns doch noch ein wenig über… deinem Hund!” Namjoon blickten mit einem breiten Lächeln zu mir nach hinten.
    “ Suga, richtig?”
    “ Ja.”
    “ Mit R oder ohne?”
    “ Ohne.”
    Aus dem Augenwinkel sah ich Yoongi leicht lächeln.
    “ Hast du ein Foto?”
    “ Nein, leider nicht.”
    “ Frag doch deine Eltern, ob sich ein Bild von Suga auf dein neues Handy schicken können.”
    Ich erstarrte für einige Minuten, ehe ich schluckte.
    “ Meine Eltern sind sehr beschäftigt mit ihrer Arbeit.”
    “ Wo Arbeiten deine Eltern denn?”
    “ An ihrem Arbeitsplatz.”
    Mir gefiel die Richtung, in die dieses Gespräch verlief nicht.
    “ Und Was arbeiten Sie?”
    “ Das ist sehr unterschiedlich.”
    “ Oh, wirklich? Wie unterschiedlich?”
    “ Lasst uns doch wieder über Suga reden… Ich besitze zwar kein Bild, jedoch könnte ich euch beschreiben wie er aussah, wenn ihr wollt?”
    “ Also eigentlich wollen wir mehr über deine El-”
    “ Ja, gerne Yuki.” Namjoon warf einen Strengen Blick zu Taehyung.
    “ Suga war ein kleiner Mischling. Er war Schneeweiß und hatte große schwarze Augen. Er war sehr… tollpatschig und-”
    “ Inwiefern?”
    “ Er stolperte oft über seine eigenen Pfötchen” Meinte ich, während sich ein lächeln auf meinen Gesicht breit machte.
    “ Namjoon?” Fragte Taehyung mit einem ernsten Blick, ehe er und alle anderen in Lachen ausbrachen.
    “ Yuki, du redest immer aus der Vergangenheitsform… ist Suga… Tot?”
    Mein lächeln verschwand.
    “ Ich weiß es nicht. Seit ich von Zuhause ausgezogen bin, habe ich ihn nicht mehr gesehen.”
    “ Besuchst du denn deine Eltern nicht?”
    “ Ich-
    ch… Woooow.”
    Eine große Achterbahn hatte meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie war sehr hoch. Ich bekam ein flaues Gefühl im Magen. Höhen waren noch nie meine Stärken gewesen…
    Auch die anderen hatten sich nun der Achterbahn zugewandt.
    Je weiter wir fuhren, desto mehr Fahrgeschäfte erblickten wir.
    Taehyung benahm sich wie ein Kind, doch steckte mich dieses Verhalten irgendwie an.
    “ Jungkook, Schau mal, da! Die Wasserrutsche!”
    Taehyung und Jungkook hatten sich zum Fenster gebeugt.
    Aus einem Reflex heraus fasste ich Jimin am Handgelenk.
    “ Schau mal, da ist ein Riesenrad!”
    Ich hatte oft etwas über Riesenräder gehört, doch leibhaftig gesehen hatte ich noch nie eins.
    Jimin lachte.
    “ Deine Augen glitzern wie die von Jin wenn er Essen sieht!”
    “ Ich habe noch nie ein Riesenrad gesehen…”
    Ich beugte mich weiter zum Fenster, wodurch ich näher zu Jimin rückte.
    “ Noch nie? Wirklich?”
    “ Nein, noch nie.”
    “ Nicht mal aus dem Fenster deines Hauses?”
    “ Nein… nur Steinmauern…”
    Ich wusste nicht wo ich hinsehen sollte.
    Zur großen Wasserrutsche, zur Achterbahn, zum Riesenrad oder zu einem der anderen großen Attraktionen.
    “ Steinmauern? Etwa… immerzu?”
    “ Ja… Können wir bitte auf das Riesenrad nachher?”
    Ich konnte meine Aufregung nicht verbergen.
    Doch war es mir nicht peinlich, dies vor den Jungs zu zeigen.
    “ Ich habe doch gesagt, das du es lieben wirst!”
    Meinte Jungkook lachend.
    “ Können wir?” Fragte ich erneut während ich mit einem strahlenden Gesicht die anderen anblickte.
    “ Na, wenn es dich so zum strahlen bringt, dann natürlich!”
    Meinte Hoseok breit grinsend.
    “ Bevor wir dies aber tun, müssen wir ein Parkplatz finden!”
    Meldete sich Jin zu Wort.
    “ Dann beeil dich, Jin-Hyung!” Rief Taehyung, während er mit der Nase an der Scheibe klebte.
    Während Jin nach einem Parkplatz suchte, prasselten so viele neue Eindrücke auf mich ein, das ich nicht anders konnte, als pausenlos zu lächeln.
    “ Du bist so viel schöner wenn du lächelst, Yuki.”
    Mir stockte für einen kurzen Moment der Atem.
    “ Wer flirten hier jetzt mit wem, hm?”
    Hoseok blickte mit einem provozierenden Blick zu Yoongi.
    “ Yah, sei bloß ruhig, oder ich werde-”
    “ Gefunden!” Jins Schrei schnitt Yoongi den Satz ab.
    Anstelle ihn zu Ende zu führen, blickte er Hoseok nur mit einem eisigen Blick an, welcher mir einen Schauer über den Rücken jagte.
    “ Was hast du gefunden?” Fragte Hoseok, während er sichtlich amüsiert über die vorherige Provokation war.
    “ Einen Parkplatz!”
    Wenige Minuten später hielt der Wagen an und Jin stieg aus.
    Die anderen taten es ihm gleich. Als letzte von allen musste ich regelrecht aus dem Wagen springen.
    “ Habt ihr euch eingecremt?” Fragte Jin.
    Eingecremt?
    “ Ja!” Antworteten alle gleichzeitig.
    Jin blickte zu mir.
    “ Du Yuki?”
    “ Verzeihung?”
    “ Hast du dich eingecremt?”
    “ Entschuldigung, aber ich verstehe nicht ganz.”
    Jin begann zu grinsen.
    “ Sonnencreme! Hast du dich mit Sonnencreme eingecremt?”
    Ich schüttelte den Kopf.
    Jin kicherte und holte eine kleine Flasche aus dem Auto.
    Ehe ich genau wusste was geschah, lagen seine Hände schon auf meinem Gesicht.
    Vorsichtig verstrich er die anscheinende Sonnenmilch.
    Als er damit fertig war, machte er auch schon meine Arme.
    “ So, Fertig! Wir wollen ja nicht, das du einen Sonnenbrand bekommst, Yuki!”
    Er drehte sich wieder zu den anderen um.
    “ Habt ihr eure Jacken, eure Sonnenbrille und eure Hüte?”
    Ich blickte in den Wagen, und realisierte etwas.
    “ Wo ist mein Mantel?”
    Sichtlich irritiert über meine Frage, wandten Sie sich alle mir zu.
    “ Dein Mantel?”
    Ich gab keine Antwort, sondern sah nur ins leere Auto.
    Plötzlich begannen meine Augen größer zu werden.
    “ Oh.”
    “ Yuki?”
    “ Ich habe meinen Mantel an der Tankstelle liegen gelassen.”
    “ Oh… Keine Sorge, er wird sicherlich noch da sein, wenn wir nach Hause fahren und noch mal tanken gehen!”
    Meinte Hoseok euphorisch.
    Ich nickte ehe sich meine Laune wieder hob.
    “ Kommt, kaufen wir uns Tickets und gehen hinein!”
    Jin zog sich seine schwarze Sonnenbrille und sein dunkle Cap an. Die anderen folgten seinem Beispiel.
    Zusammen machten wir uns zur langen Schlange auf.
    Es dauerte lange, bis wir drankamen, doch schließlich stand Jin am Schalter.
    “ Acht Karten, bitte.”
    Hatte er gerade Acht gesagt?
    Sie waren doch nur zu siebt!
    Moment… wollte er etwa?
    Ich war dabei etwas zu sagen, als Jungkook mir die Hand auf dem Mund legte. Ich blickte ihn durch große Augen an.
    “ Bei Jin wird es nicht so einfach werden, ihn davon zu überzeugen, nicht für dich zu bezahlen. Lass ihn, er freut sich, wenn er jemanden einladen kann.”
    Es dauerte etwas, ehe ich zögernd nickte.
    Doch auch dann nahm er seine Hand nicht von meinem Mund, stattdessen blickte er mir in die Augen.
    “ Kommt endlich ihr Turteltauben!” Wir drehten zeitgleich unsere Köpfe zu Hoseok.
    Die anderen waren bereits drin und sahen uns mit großen Augen an, als sie das Szenario zwischen ihm und mir bemerkten.
    Peinlich berührt zog Jungkook seine Hand weg.
    Wir beeilten uns den anderen zu folgen.
    “ Wo wollen wir als erstes hin?” Frage Namjoon.
    “ Wasserrutsche!”
    “ Achterbahn!”
    “ Essensstand!”
    “ Riesenrad!”
    Sie sprachen alle Wild durcheinander.
    Namjoon seufzte.
    “ Es wäre besser, wenn wir uns in Gruppen einteilen.”
    Jungkook hatte recht behalten.
    “ Ich gehe mit Yuki!”
    “ Wieso solltest du mit Yuki gehen dürfen?”
    “ Nein, ich gehe mit Yuki!”
    “ Yah! Yuki und ich sind schon länger befreundet, ich werde mit ihr gehen!”
    “ Leute!”
    Wir blickten alle zu Namjoon.
    “ Wir machen es anders. Es wird zwei Gruppen geben, und wir werden auslosen!”
    Er ging zum nächstgelegenen Baum und hob einen der abgefallenen Äste auf, ehe er ihn in Acht teile zerbrach. Vier von ihnen waren lang, vier von ihnen kurz.
    Er umschloss mit seiner Hand die Stücke, sodass alle gleich groß aussahen.
    “ Yuki? Du zuerst.”
    Zögernd griff ich nach einem der Stücke.







    Note: Eigentlich sollte gestern das Kapitel kommen, doch konnte ich mich irgendwie nicht auf Teste Dich einloggen....
    Jedenfalls ist es jetzt 6:30 Uhr, ich schreibe seit 5 Uhr an diesem Kapitel, und bin nun schon wegen meiner Lungenentzündung seit 26 Stunden wach... WAS ICH NICHT ALLES FÜR EUCH TUE! XD GUTE NACHT!

    19
    ((bold))Kapitel Achtzehn((ebold)) Kurz. Nun begannen auch die anderen sich einen zu greifen. Schließlich standen die Gruppen fest: Hoseok, Jungkook,
    Kapitel Achtzehn






    Kurz.
    Nun begannen auch die anderen sich einen zu greifen.
    Schließlich standen die Gruppen fest:
    Hoseok, Jungkook, Jimin und Jin.
    Namjoon, Yoongi, Taehyung und ich.
    “ Das ist nicht Fair! Ich habe Yuki versprochen mit ihr in einer Gruppe zu sein!”
    “ Wir haben ausgelost, Jungkook.”
    “ Die Auslosung war blöd!”
    “ Es reicht, Jungkook” Meinte Jin schlichtend und sah von Namjoon und Jungkook hin und her.
    Bevor Jungkook noch etwas sagen konnte, hatte Taehyung bereits meinen Arm gepackt und mich von den anderen fortgezogen. Die anderen aus der Gruppe folgten ihm leicht schmunzelnd.
    “ Als erstes gehen wir auf die Achterbahn, die da!”
    Ich folgte der Richtung, auf der Taehyung zeigte und bekam erneut das flaue Magengefühl.
    Die anderen hatten mittlerweile aufgeholt und liefen nun grinsend neben uns. Außer Yoongi, dieser sah ziemlich genervt aus.
    “ Alles okay, Yuki?”
    Ich nickte, während ich schwer schluckte.
    Als wir in der Schlagen standen, war das Gefühl nur leicht bemerkbar, doch als wir unvermittelbar davor standen und uns setzen sollten, schwoll es auf das hundertfache an.
    Ein Mann mittleren Alters zeigte auf die Sitze, auf welche wir uns setzen sollten. Mit zitternden Knien setzte ich mich neben Namjoon. Dieser sah ganz entspannt aus, während aus mir ein Nervenwrack geworden war. Als der Mann die Gurte von allen überprüft hatte, und einen Daumen hoch gab, beschleunigte sich mein Herz.
    “ Ist es… Ist es zu spät zu erwähnen, das diese Achterbahn ziemlich hoch ist?”
    Namjoons Blickte zuckte zu mir.
    “ Was? Yuki, hast du etwas Höhenangst?”
    Ich biss mir auf die Lippe und nickte leicht.
    Er wollte noch etwas sagen, als sich die Waggons in Bewegung setzten.
    Unweigerlich begann ich zu zittern.
    “ Nein… Nein… ich will wieder raus, bitte!”
    Tränen sammelten sich in meinen Augen.
    “ Yuki, es ist alles in Ordnung!”
    “ Nein… Nein…” Ich schluchzte.
    “ Was ist da vorne los?” Hörte ich Taehyung hinter uns fragen.
    “ Yuki hat Angst.”
    Taehyung lachte.
    “ Ach komm, das wird Spaß machen!”
    Ich reckte meinen Hals und blickte rüber zu Taehyung.
    Als dieser mein aufgelöstes Gesicht sah, änderte sich seine Mine schlagartig.
    “ Hey, Yuki, es ist alles okay, versprochen!”
    Ich schüttelte mit dem Kopf.
    “ Yuki…” Namjoons Stimme ertönte und ich drehte mich wieder Richtung Fahrt. Fehler.
    “ Hoch… Sehr hoch…”
    “ Schließe einfach die Augen, Yuki, dann siehst du die Höhe nicht.”
    “ Sag bloß das dies deine erste Achterbahnfahrt ist!” Taehyung klang wirklich geschockt. Stumm nickte ich nur, während ich auf den weit entfernten Boden blickte.
    Plötzlich kamen mir die Großen, schweren Sicherheitsgurte gar nicht mehr so sicher vor.
    Verzweifelt klammerte ich mich an den Schweren Gurt um meine Brust fest.
    “ Yuki… es geht los… schließe die Augen.”
    “ Ich habe Angst.”
    “ Das brauchst du nicht.”
    “ Ich kann Sie nicht abstellen, Verzeihung.”
    “ Du musst Sie nicht abstellen, es ist völlig normal so etwas zu fühlen.”
    Wir befanden uns am höchsten Punkt der Achterbahn.
    Jeden Moment würden wir hinunterfallen…- hinunterfahren!
    “ Vertrau mir, Yuki. Schließe deine Augen und es wird nicht schlimm werden, das verspreche ich dir.”
    Ich blickte ihn kurz zögernd an, ehe ich -als ich spürte wie die Waggons sich langsam zum Abgrund bewegten -meine Augen schloss.
    Kurz bevor mir der Wind ins Gesicht peitschte, ich in den Sitz gedrückt wurde und die ersten Schreie mein Trommelfell zerstörten, spürte ich einen festen Druck um meine krampfhaft zusammengedrückte Hand.
    “ Vertrau mir” Vernahm ich noch, ehe alles durch Schreie undeutlich wurde. Es fühlte sich seltsam und ziemlich schrecklich an, nicht zu sehen, was passierte, und doch öffnete ich meine Augen nicht für eine Sekunde.
    Nach Minuten eines Höllenritts, verspürte ich, wie die Waggons wieder langsamer wurden.
    Fing es etwas von vorne an?
    Nein… Nein… bitte nicht…
    “ Habt ihr Händchen gehalten? Kookie wird Sauer sein!”
    Ich vernahm ein seufzen.
    “ Yuki…”
    “ Bitte, sag mir, das es vorbei ist!”
    “ Ja, es ist vorbei.”
    “ Wirklich?”
    “ Wirklich, und jetzt lass seine Hand los!”
    Ich öffnete die Augen und blickte zu Taehyung und Yoongi.
    Sie standen neben unseren Waggon.
    Der selbe Mann der vor der Fahrt die Gurte überprüft hatte, öffnete diese für uns.
    Namjoon ließ meine Hand los.
    “ Warte, ich helfe dir.”
    Taehyung reichte mir seine Hand, an welche ich mich wie ein Ertrinkender klammerte. Kaum befand sich mein erster Fuß auf den Boden, brach er schon unter mir weg.
    WOOOW ! Yuki, alles in Ordnung? Warte.” Taehyung legte meinen Arm um seine Schultern, ehe er mir half zu stehen.
    “ Geht’s?”
    Ich nickte mit dem Kopf. Meine Beine und mein restlicher Körper zitterten furchtbar.
    Mittlerweile war auch Namjoon ausgestiegen und hatte besorgt meinen anderen Arm um seine Schulter gelegt.
    “ Wir sollten Sie erstmal zu einer Bank bringen. Dort hinten, habe ich eine gesehen.”
    Während Yoongi kopfschüttelnd neben uns herlief, trugen mich Taehyung und Namjoon regelrecht zu einer Steinbank im Schatten. Sie stand neben einem Essensstand.
    An diesem wiederum befanden sich vier mir bekannte Gesichter.
    Als mich beide auf der Bank setzten, spürte ich die erschrockenen Blicke der anderen auf mir.
    “ Yuki! Was ist passiert?”
    “ Ihre erste Fahrt auf einer Achterbahn ist passiert.”
    “ Gemischt mit ihrer Höhenangst.”
    “ Malgenommen mit der Schande die Hand von Namjoon halten zu müssen.”
    Namjoon seufzte über Yoongis Äußerung.
    “ Yuki, du hast Höhenangst? Wieso hast du das denn nicht gesagt?”
    Ich ignorierte die Frage von Jungkook und wandte mich stattdessen Taehyung, Yoongi und Namjoon zu.
    “ Verzeihung das ich euch die Fahrt ruiniert habe.”
    “ Das hast du nicht.”
    “ Mir kann niemand den Spaß an einer Achterbahn nehmen, also keine Sorge.”
    “ Du kannst uns als Entschädigung etwas Kaufen, zum Beispiel-”
    Alle blickten zu Yoongi.
    “ Hyung!”
    “ …”
    “ Yoongi.”
    “… Wir verzeihen dir.”
    “ Kommt, auf die gehen wir als nächstes!” Meinte Taehyung dann wieder mit einem breitem Grinsen auf dem Gesicht.
    Erneut eine Achterbahn. Schlimmer. Eine genauso hohe.
    “ G-Geht ruhig vor… ich-ich brauche noch ein paar Minuten.”
    Nein, Yuki wir sind eine Gruppe wir-”
    “ Okay, bye!” Taehyung unterbrach Namjoon und zog ihn hinter sich her.
    Yoongi stöhnte genervt auf.
    “ Was für Kiddies!” Schlurfend ging er den beiden hinterher und ließ mich mit der anderen Gruppe allein.
    Jin setzte sich neben mich.
    “ Alles okay? Du bist so blass.”
    “ Es geht langsam wieder.”
    “ Du musst Taehyung entschuldigen, er liebt einfach Achterbahnen.”
    Ich lächelte.
    “ Nein, es ist schön, das er sie so sehr mag.”
    “ Aber dein Geschmack wird es wohl nicht, oder?”
    Ich schüttelte den Kopf.
    “ Es war das drittschlimmste Erlebnis was ich je erlebt habe.”
    “ Dritt? Was war schlimmer als das?”
    “ Etwas… unwichtiges.”
    Jin schien mein Unbehagen zu bemerken.
    “ Ist deine Höhenangst schon immer da gewesen?”
    “ Nein.”
    “ Wodurch ist Sie entstanden?”
    “ Ich… Ich wurde vor mehreren Jahren aus einem Fenster gestoßen.”
    Jins Augen weiteten sich.
    “ Was! Du meine Güte, Yuki, geht es dir gut?”
    Ich musste leicht schmunzeln.
    “ Jin, dies geschah vor mehr als elf Jahren, mir ist nichts passiert, bis auf die Tatsache das ich mich in Höhen unwohl fühl.”
    “ Aber du lebst doch ganz oben in deinem Haus!”
    Mischte sich Jungkook ein.
    “ Für mich ist es etwas anderes, an einem Ort mit Höhe zu leben, als an einen Ort mit Höhe zu sein.”
    “ Ist das nicht dasselbe?” Fragte nun auch Jimin.
    “ Nein, nein ist es nicht. Lasst Yuki in Ruhe.”
    Jimin warf Jin einen leicht sauren Blick zu.
    “ Yuki, warum wurdest du aus einem Fenster gestoßen?”






    Note: Waaah, lange ist es her. Ich hatte so ein bisschen zu tun
    ( Krankenhausaufenthalt, Verlust von Haustieren, Familienprobleme, Druck) aber ich bin wieder da!
    Ich muss mich jetzt auf meine Mathearbeit konzentrieren - Dessen Thema ich nicht kann-, sowie meine Deutscharbeit und meine mündliche Prüfung in Englisch- wo ich noch ein Plakat fertig machen muss.

    Genug davon....

    Wer hat auch Höhenangst wie Yuki?
    Letztes Jahr hatten mich meine Freundinnen dazu gezwungen mit ihnen auf die Black Mamba zu gehen- mein Trommelfell und ich sind gestorben.

    Tatsächlich dachte ich, sie wäre so ein bisschen runtergegangen nach meinem Erlebnis in Frankreich, aber stattdessen bekomme ich sogar jetzt schon Panik wenn ich auf einer Leiter stehe...

    Was habt ihr zu Weihnachten bekommen?
    Interessiert mich gerade irgendwie:3

    Außerdem habe ich heute Morgen ein Paket angenommen und meine Haare sahen aus als hätte ein wildes Tier drin gehaust... aber der Lieferant hatte anderen Gedanken.
    Das erste was er mir mitteilte war: " Oh! Ich wollte nicht stören!"

    Und zum Abschied erhielt ich ein Zwinkern und ein " Viel Spaß noch!" von ihm.

    Leute... Ich bin ein Single Pringle. Ich stand da in meinem Micky Maus Pullover mit meiner Schlafanzugshose und bekam eiskalt eine Erinnerung das ich niemanden habe- auch wenn ich so aussehe als hätte eine Hand so ein bisschen in mein Haar gearbeitet.

    By the way ist das Bild von mir aufgenommen worden an Silvester:3

    20
    ((bold))Kapitel Neunzehn((ebold)) ((cur))“ Yuki, warum wurdest du aus einem Fenster gestoßen?”((ecur)) Fragte Jungkook. Entsetzen, Neugierde und
    Kapitel Neunzehn



    “ Yuki, warum wurdest du aus einem Fenster gestoßen?” Fragte Jungkook.
    Entsetzen, Neugierde und Sorge spiegelten sich auf seinem Gesicht wieder.
    Ich sammelte mich.
    “ Das ist unwichtig… Was ist das?”
    Mit gerunzelter Stirn sah ich auf die rosa Wattebausche an Stielen in Hoseoks und Jimins Händen.
    “ Das?”
    Ich nickte.
    “ Das ist Zuckerwatte! Sag bloß, du hast noch nie welche Gegessen!”
    “ Zucker…watte?”
    “ Du heiliger!” Jin stand auf und kam mit drei Stielen mit dieser Zuckerwatte wieder.
    “ Du hast aber Hunger, Hyung!” Lachte Jungkook.
    “ Ich bereue es, eine für dich gekauft zu haben.”
    Jungkooks Augen weiteten sich, ehe er sich einen der Stiele griff.
    “ Danke Hyung!” Meinte er, während er etwas der Watte aß.
    “ Zwei sind aber immer noch viel, findest du nicht?”
    “ Die sind ja auch nicht alle für mich, eine ist für Yuki.”
    Erschrocken sah ich ihn an, als er mir die rosa Watte hinhielt.
    Bevor ich etwas sagen konnte, ergriff Jungkook das Wort.
    “ Jin Hyung, sie mag es nicht, wenn man ihr etwas kauft.”
    “ Wirklich nicht?”
    Er sah mich mit geweiteten Augen an.
    Ich schüttelte den Kopf.
    “ Also… Hm… Weißt du was? Ich werde nach dieser Zuckerwatte so voll sein, das ich die andere gar nicht mehr essen kann. Aber um sie in den Müll zu werfen, ist sie zu Schade, findest du nicht auch, Yuki?”
    Verwirrt nickte ich.
    “ So… Wenn ich dir also die Zuckerwatte geben, nicht weil ich sie dir gekauft habe, sondern weil ich sie selbst nicht mehr aufbekomme, dann habe ich sie nicht für dich gekauft, wodurch du sie essen kannst.”
    Ich war so perplex, das ich Jin einfach nur durch großen Augen ansah.
    Er griff nach meiner Hand und legte dort den Stiel hinein.
    “ Probier!”
    Ich musterte das Wattezeug misstrauisch.
    “ Schau nicht so, probier einfach!” Meinte Jin, während er von seiner Zuckerwatte abbiss.
    Ich zögerte, biss dann aber ein kleines Stückchen ab.
    Was sollte ich sagen…
    Gleichzeitig war sie unfassbar klebrig, aber auch unfassbar Süß und köstlich.
    “ Und?”
    “ Lecker.”
    Jin grinste.
    “ Lecker? Deine Augen glitzern, du findest Sie mehr als Lecker.”
    Ich blickte zurück auf die rosa Köstlichkeit vor mir.
    “ Und die gehört wirklich mir?”
    Jin lachte, während die anderen anfingen zu grinsen.
    “ Ja!” Gluckste er. Ich fing an zu strahlen.
    “ Kommt, lasst uns etwas herumlaufen.”
    Wir befolgten Hoseoks Vorschlag und liefen zusammen mit der Zuckerwatte herum.
    Während die anderen bereits ihre Zuckerwatte auf hatten, hatte ich immer noch mehr als die Hälfte da.
    “ Ach da seid ihr!”
    Wir drehten uns um.
    Meine Gruppe kam zu uns gelaufen.
    “ Wow, was habt ihr gemacht? Yuki strahlt ja!”
    Voller Freude präsentierte ich Taehyung die Zuckerwatte.
    “ Schau mal! Das ist Zuckerwatte!”
    “ Ich sehe es!” Grinste er und riss sich selbst ein Stück ab.
    “ Hey!”
    Taehyung gluckste. “ Sei mal nicht so Besitz Ergreifend!”
    “ Aber Jin hat sie mir geschenkt!” Meinte ich und sah ihn leicht trotzig an.
    Hinter mir ertönte ein kichern.
    “ Ist etwas?” Fragte ich, während ich herum wirbelte und von der Zuckerwatte abbiss.
    “ Nein, nein, alles gut!” Gab Hoseok grinsend von sich.
    Erneut wurde ich durch Taehyung ein Stück meiner Süßigkeit beraubt.
    “ Taehyung! Die gehört mir!”
    “ Theoretisch gehört Sie Jin.”
    “ Theoretisch bist du gerade ein ziemlicher Esel!”
    Die hinter mir begannen zu Lachen.
    “ Esel?”
    “ Esel!”
    “ Seid wann bist du so frec-” Jungkook hielt plötzlich seine Hand an Taehyungs Mund.
    “ Jungkook, was tust du da?” Fragte ich, biss etwas von der Zuckerwatte ab und legte den Kopf schief.
    Für einige Sekunden starrte Jungkook mich einfach nur an, ehe er leicht den Kopf schüttelte und anfing zu reden.
    “ Ach nichts. Ich muss kurz etwas mit Tae Hyung besprechen.” Verwirrt blickte ich die beiden Männer hinterher, während der jünger den älteren mit energischen Handbewegungen etwas mitteilte.
    Ich blickte zu den anderen, doch auch sie sahen so unwissend aus wie ich mich fühlte.
    Schon nach wenigen Minuten kamen sie wieder- Jungkook Taehyung einen bedeutenden Blick zu werfend.
    “Jedenfalls… Yuki, hast du schon mal einen Kandierten Apfel gegessen?” Fragte Taehyung und ich sah, wie die Anspannung von Jungkook abfiel.
    Weshalb war er so Angespannt?
    Worüber hatten sie geredet?
    “ Nein” Antwortete ich Taehyung.
    Er gluckste, nahm meine Hand und zog mich hinter sich her.
    “ Warte! Meine Zuckerwatte!” Meinte ich noch, als Jin sie mir noch rechtzeitig aus der Hand nahm, bevor sie durch den plötzlichen Ruck hinuntergefallen wäre.
    “ Taehyung!”
    “ Ach komm, Yuki, ich kaufe dir bei unserer Abfahrt noch eine, versprochen!”
    “ Ich möchte nicht, das du Geld für mich ausgibst.”
    “ Zu spät, das werde ich so oder so tun!”
    “ Aber Taehyung!”
    “ Kein Aber, Yukilein!”
    Ich blickte ihn an.
    “ Hör auf so zu gucken, ja ich habe dich Yukilein genannt. Problem damit, das ich es sage und nicht Jungkook?”
    Ich stoppte augenblicklich.
    “ Ich bin es nicht gewohnt, meinen Namen mit Verniedlichung zu hören.”
    “ Haben dich deine Eltern denn nie mit irgendeinen Spitznamen angeredet? Wie Liebling, Schatz, Süße, Mäuschen…”
    “ Meine Eltern waren-Meine Eltern sind nicht sehr von Spitznamen angetan.”
    “ Hört sich so an, als wären deine Eltern ziemlich streng.”
    Ich blickte auf den Boden.
    “ Taehyung… können wir uns wieder setzen? Mir geht es nicht so gut.”
    “ Aber was ist mit deinem Kandierten Ap- Hey, Yuki, was ist denn los? Du brauchst doch nicht zu weinen!”
    Taehyung zog mich an sich und strich mir über den Rücken.
    “ Ich wollte nicht, das du wegen meinem gesagten Traurig bist.”
    Um Ehrlich zu sein liefen meine Tränen nicht wegen seinen Worten an meinen Wangen hinunter, sondern viel mehr die Tatsache, das auch hier Zeitungen verkauft werden…
    auch die von vor ein paar Tagen…
    Ich wusste nicht woher dieser plötzliche Gefühlausbruch herkam, doch gefiel es mir nicht, so schwach und verletzlich vor Taehyung zu stehen- Doch das war genau was ich war: Schwach.
    Nach ein paar Minuten ließ er mich los, ehe er einen Arm um mich legte und mich zur nächsten Bank führte.
    Wir verfielen ins schweigen. Nach mehreren Minuten brach er die Stille.
    “ Yuki? Hattest-Hattest du eine schöne Kindheit?”
    Ich blickte hoch und sah in seine Augen. Seine großen, Welpen Augen.
    “ Ich weiß nicht, ob ich sie hatte.”
    Nachdenklich blickte er mich an.
    “ Haben deine Eltern mit dir gespielt?”
    Meine Laune sank immer weiter, doch lächelte ich ihn an.
    Das falsche, aufgesetzte Lächeln war ein Talent, das ich nach all den Jahren perfektioniert hatte.
    “ Nein, sie waren immer sehr beschäftigt.”
    “ Also… warst du allein?”
    “ Nicht immer. Es gab verschiedene Menschen, die sich um mich gekümmert hatten.”
    “ Nannys?”
    “ Angestellte meiner Eltern. Sie haben nicht mit mir gespielt.”
    “ Was haben sie dann gemacht?”
    “ Sie waren da um mich zu belehren.”
    “ Belehren? Als… KIND! Was haben Sie dir denn bitte beigebracht? Mathematik? Mit Bauklötzchen und Wachsmalstiften?”
    “ Nein, die Benimmregeln.”
    “ Benimmregeln? Wie, das du immer Bitte und Danke sagst?”
    “ In etwa. Sie bestehen auch darin, keine Widerworte zu hochrangigeren Person zu geben.”
    “ Sonst?” Fragte er, mit einem leichten lachen in der Stimme.
    “ Sonst wurde man bestraft.”
    Er sah mich geschockt an.
    “ Yuki, haben sie dich etwa aus dem Fenst-”
    “ Nein, haben sie nicht. Es waren meist harmlose Dinge, wie-” Ich stockte.“ Weißt du, das ich vollkommen unwichtig, lass uns wieder zu den anderen gehen.”
    “ Nein, Yuki, was haben sie dir angetan?”
    “ Schau, Taehyung, ich habe dir gerade gesagt, das ich damit aufgewachsen bin, keine Widerworte an hochrangigere Menschen zu geben und-“
    “ Ich bin hochrangiger als du?“ Unterbrach er mich.
    “ Ja.“
    “ Wie kommst du auf diese Idee?“
    “ Es ist keine Idee, es ist eine Sitte.“
    “ Und was besagt diese Sitte?“
    “ Das du hochrangiger bist.“
    “ Du weißt doch gar nicht, als was ich arbeite.“
    “ Das ist unwichtig. Es ist bei uns Gebrauch, das-“
    Ich stockte und schüttelte den Kopf.
    “ Ich möchte dich nicht langweilen, wir sind hier, um Spaß zu haben.“
    “ Du langweilst mich nicht, Yuki, ganz im Gegenteil, ich möchte mehr erfahren.” Ich schluckte.
    “ Taehyung, verzeih mir, aber es ist mir unangenehm über solche Themen zu sprechen.”
    “ Weil du mir nicht vertraust und wir uns noch nicht so lange kennen?”
    Ich schüttelte den Kopf.
    “ Ich möchte ehrlich gesagt meine Vergangenheit vergessen, auch die Benimmregeln, doch ist dies leichter gesagt als getan…” Unbewusst hatte ich mir über den Oberarm gestrichen.
    Taehyung blickte mit großen Augen auf den Verband.
    “ Du hast dich doch wohl nicht selbst verletzt!” Seine Stimme überschlug sich beinahe vor Sorge und entsetzen, so dass sich einige weitere Parkbesucher zu uns umdrehten.
    Ich errötete.
    “ N-Nein, natürlich nicht, ich-ich bin nur beim Spazierengehen im Wald an einem Dornenbusch vorbeigelaufen und etwas gestolpert, das ist alles.”
    Taehyung sah mich Skeptisch an.
    “ Wirklich.”
    Er seufzte.
    “ Dann pass demnächst besser auf, okay?”
    Ich nickte.
    Plötzlich fiel mir etwas ein.
    “ Moment… woher weißt du das mit dem Fenster?”
    Er errötete.
    “ Jungkookie…”
    Darüber hatten sie also geredet….
    Auch wenn ich einen leichten Schmerz verspürte, so konnte ich ihm nicht böse sein, ich hatte es schließlich auch Jin, Hoseok und Jimin gesagt.
    Taehyung schien mein Unwohlbefinden bemerkt zu haben und griff nach meiner Hand, ehe er mich von der Bank zog.
    “ Komm, lass uns Spaß haben!” Rief er, während er mich zu einem Kettenkarussell bugsierte.
    Ich war dabei etwas zu sagen, als Taehyung mich unterbrach.
    “ Und ich akzeptiere kein Aber!” Meinte er lachend, während er sich auf einen der Zweiersitze fallen ließ.
    “ Na komm, setz dich neben mich.”
    Kurz zögerte ich, setzte mich dann jedoch.
    Eine Frau in noch recht jungen Alter legte uns die Sicherheitsgurte an und kontrollierte auch alle anderen Fahrgäste.
    Ich hatte ihm von den Benimmregeln erzählt…
    Was hatte ich getan?
    Ich weiß doch gar nicht, ob ich ihm wirklich vertrauen kann!
    Ich blickte zu dem aufgeregt grinsenden Taehyung, dessen Augen glitzerten.
    In meinem Magen machte sich ein seltsames Gefühl breit.
    Er sieht so vertrauenswürdig aus, so wie die anderen…
    Und doch wurde ich schon so oft getäuscht…
    Was, wenn er auch so ist?
    Wenn die anderen alle so sind?
    Was, wenn Jungkook so ist, und ich mich erneut mit den Schmerz eines Vertrauensbruch plagen muss?
    Warum machten Sie sich so sorgen um mich, wenn Sie mich doch gerade erst kennengelernt hatten?
    Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als sich plötzlich der Boden unter mir bewegte.
    Nein… Moment… ich-wir bewegten uns!
    Es war relativ angenehm, das musste man sagen.
    Es war nicht besonders hoch, und dennoch hatte man einen schönen Ausblick. Doch plötzlich fing es an schneller zu werden. Wir stiegen immer höher… Ich schluckte schwer. Taehyung neben mir riss die Arme in die Höhe.
    “ Wuhuuuuu!” Rief er und lachte danach wie ein Kleinkind.
    “ Komm Yuki, mach mit!” Rief er und griff nach meinen Händen, die sich fest um den Gurt geklammert hatten.
    “ Was? Nein… Taehyung!”
    “ WUHUUUU!”
    Mein gesamter Körper fror ein.
    Wir waren hoch in der Luft…
    Das einzige, was ich festhalten konnte, war Taehyungs Hand.
    “ Schau mal, die anderen sind Ameisen!”
    Ich blickte wie Taehyung herunter, was sich als furchtbarer Fehler herausstellte.
    Nun kam mir alles dreifach so hoch vor, als es eigentlich war.
    Erneut streckte er meine Hände mit seinen in die Luft.
    “ Macht das nicht Spaß!” Er lachte während er sich selbst die Antwort auf seine Frage gab.
    “ Aber natürlich tut es das! YAY!”
    Während sich in meinem Kopf alles überschlug, lachte Taehyung neben mir wie ein Verrückter und bezeichnete die Menschen als Ameisen, und die anderen Attraktionen als Miniaturen für die Minimoys.
    Mein Herz raste schnell und mein Atem ging schneller als sonst.
    Die Frau schien ziemlich jung…
    Was wenn Sie einen Fehler bei der Kotrolle gemacht hat?
    Wenn Sie dies zum ersten Mal machte?
    Wenn die Gurte reißen?
    Was wenn wir hinausrutschen?
    Kann man einen Fall aus dieser Höhe überleben?
    Und kann man “ WUHUUUUUUUUUUU!”

    21
    ((bold))Kapitel Zwanzig((ebold)) “ Müssen wir darauf?” “ Wir haben es Yuki versprochen!” “ Du hast es ihr versprochen, Hoseok Hyung!” “
    Kapitel Zwanzig



    “ Müssen wir darauf?”

    “ Wir haben es Yuki versprochen!”

    “ Du hast es ihr versprochen, Hoseok Hyung!”

    “ Es ist ihr erstes mal!” Mischte sich nun auch noch Jimin in die Konservation zwischen Hoseok und Taehyung ein.

    “ Aber es dreht sich so langsam!”

    “ Zum Glück! Yuki ist immer noch ganz weiß! Wie konntest du sie auch nur auf die Geräte nehmen, die schnell und hoch gehen?”

    “ Hey, das hat ihr Spaß gemacht!”

    Jin blickte mit hochgezogenen Augenbrauen zu mir.

    “ Hat es das?” Fragte er.

    Ich blickte zu Taehyung, welcher immer noch wegen der ganzen Fahrten breit am grinsen war.

    “ J-Ja.”

    “ Yuki, du musst das nicht sagen um Taehyung nicht zu ver-”

    “ Nein, Nein, es ist wirklich alles in Ordnung. Es hat… Spaß gemacht.”

    “ Seht ihr!” Taehyung streckte erst Jin und dann Jungkook die Zunge raus, ehe er hüpfend zu Hoseok aufholte.

    “ Er wird sich nie ändern” Meinte Jin mit einem leichten seufzen.

    Aus einem plötzlich aufgetauchten Gefühl widersprach ich Jin.

    “ Wieso sollte er sich ändern? Er ist genauso Perfekt, wie er ist.”

    Jin sah mich überrascht an.

    “ Das meinte ich so nicht, Yuki.”

    Ich legte den Kopf schief.

    “ Was meintest du es dann, Jin?”

    “ Nun, um…. Ich finde, das Taehyung sich oft nicht nach seinem Alter verhält.”

    “ Das ist aber nicht schlimmes. Manchmal ist die Zeit als Kind einfach zu schnell vorbei gegangen… und man möchte sich daran festhalten um nicht sich selbst im Schatten des Erwachsenenseins zu verlieren…”

    “ Wow, das war Deep.”

    “ Entschuldigung?”

    Jimin winkte ab.

    “ Ist egal. Schaut, wir sind dran!”

    Einer der Parkmitarbeiter führte uns zu zweit in eine der aus Glas bestehenden Gondeln.

    “ Ach, da ist Yoongi Hyung!” Rief Jimin lachend aus, als Yoongis Gestalt in einen der Gondeln auftauchte.

    Er hatte es sich auf der Sitzbank gemütlich gemacht und döste vor sich hin.

    “ Und ich dachte er wäre auf der Toilette.”

    Wir blickten zu Jin.

    “ Was? Ihr müsst gar nicht so schauen, es ist ein ganz natürliches Verhalten das man nach dem Essen das groß-”

    “ Stopp Hyung!” Rief Taehyung, während er sich die Ohren zu hielt.

    “ Ach Tae…”

    “ Miss?”

    Ich wandte mich der Frau vor mir zu.
    “ Oh, Verzeihung.”

    Sie lächelte, ehe sie mir zu verstehen gab, in die Gondel einzusteigen.

    Ich erwiderte das Lächeln und stieg ein.

    Ich entschied mich zu stehen, um meinen Mitfahrer, besser bekannt als Yoongi, nicht aufzuwecken oder sonst derartig zu stören.

    Ich blickte hinaus.

    Alles war tiefschwarz.

    Einzig allein die Lichter des Parks erleuchteten die Nacht.

    Doch das Riesenrad befand sich weit abseits der anderen Attraktionen und stand somit in der Dunkelheit.

    Das Riesenrad stand in dem großen Park, das als eine der beliebtesten Attraktionen hier galt-Neben den großen Achterbahnen natürlich.

    Der Weg hierhin war nur von ein paar sachte leuchtenden Laternen erleuchtet worden.

    Trotz der ständigen Bewegung spürte ich einen leichten Schauer meinen Rücken hinunter laufen.

    Eine Gänsehaut bildete sich an meinen Armen und meine Nase fing an zu kitzeln.

    Ich nieste leicht und stolperte einen Schritt nach hinten.

    Die Gondel hatte sich in Bewegung gesetzt und mich überrascht.

    Ich landete auf Yoongis Beinen.

    “ Kätzchen…” Murmelte Yoongi, bevor er stöhnte und die Augen aufschlug.

    “ Was machst du auf meinen Beinen?“

    “ Verzeihung.“

    Ich versuchte vorsichtig aufzustehen, fiel dann jedoch durch das plötzliche Anhalten der Gondel erneut- Dieses mal auf seine Brust.

    Erneut ertönte ein stöhnen.

    “ Es tut mir wirklich Leid, Yoongi.“

    Ein seufzen ertönte, als er mir half mich aufzurichten.

    Um mich vor einem erneuten Fall zu Bewahren, hielt er mit einem festen Druck mein Hand fest.

    Er nahm seine Beine von der Sitzbank und stellte sie auf den gläsernen Boden.

    Vorsichtig dirigierte er mich dazu, mich neben ihn zu setzen.

    Als ich meinen Platz annahm, ließ er augenblicklich meine Hand los.

    Er rieb sich die Augen.

    “ Schon Dunkel…“ Murmelte er.

    “ Darf ich Fragen wie lange du schon hier bist?“

    “ Du darfst und ungefähr seit drei Stunden.“

    Meine Augen wurden größer.

    “ Du?“

    “ Seid ungefähr drei Minuten.“

    Er lachte rau und leise.

    “ Weißt du, das du wie ein Kätzchen niest?“

    Ich spürte die Röte in mir aufkommen.

    “ Hoseok niest wie ein verreckendes Walross.”

    “ Das ist nicht besonders Nett, Yoongi O-”

    Ich schlug mir die Hand vor dem Mund und sah ihn durch weit geöffneten Augen an.

    Erneut lachte er leise.

    “ Wolltest du mich gerade Oppa nennen?”

    Anstelle zu Antworten blickte ich hinaus-Mit der Gewissheit, das mein Gesicht am glühen war.

    Doch als ich die Schönheit vor mir erblickte, waren alle Gedanken gegenüber des Ausrutschers vergessen.

    Wir waren am höchsten Punkt stehen geblieben.

    Ich verspürte keine Angst, als ich hinaus und hinunter blickte.

    Die Angst war wie fortgeblasen, stattdessen versuchte ich alles in mir aufzusaugen.

    Die Dunkelheit umgab die Gondel.

    Die Blumen sahen im sanften Licht mit ihren Abendtau wundervoll aus.

    Die Dunkelbraune fein gebogene Brücke führte über den kleinen, sauberen, fast durchsichtigen Teich, welcher sanft Wellen schlug und im Licht der Laterne anfing zu glänzen.

    Die Kois schwammen langsam in ihm herum.

    Ihre Schuppen glitzerten.

    Die Blätter der Bäume tanzten sachte als der Wind sie umspielte.

    Glühwürmchen flogen im Park herum.

    Plötzlich spürte ich einen Arm um meine Schulter.

    Mit schweren Gewissen wandte ich mich der atemberaubenden Landschaft ab, und blickte stattdessen in Yoongis Gesicht.

    “ Yoongi, was -”

    “ Ssshh!”


    Note:! WICHTIG!


    Wie denkt ihr über Yoongi und Yuki? Was geschieht wohl als nächstes?


    Und.... Was ist euer Lieblingsship?

    Yuki x Jin

    Yuki x Yoongi

    Yuki x Hoseok

    Yuki x Namjoon

    Yuki x Jimin

    Yuki x Taehyung

    Yuki x Jungkook

    Shipnamen sind übrigens herzlichst willkommen 😊


    Außerdem .... HABEN WIR DIE 30.000 WÖRTERMARKE GEKNACKT! YAAAAAY!

    Ach ja, und vom 14-20.01.19 werden keine Kapitel kommen, da ich auf einen Schulausflug bin, wo es kein WLAN gibt

    Ps. Dieses Kapitel ist bereits der 18te Versuch es hochzuladen-
    Teste Dich hasst mich so ein bisschen und ich hasse es für das Löschen von meinen Kapiteln:)

    22
    Kapitel Einundzwanzig

    Meine Gedanken überschlugen sich.
    Was passierte hier?
    Wieso schlug mein Herz so schnell?
    Wieso schwitzten meine Hände?
    Oh du meine Güte, warum bekam ich keine Luft!
    Yoongi sprach mit mir, doch wurde mir von dem Sauerstoffentzug schwummrig.
    Ich verstand kein Wort.
    Es war, als würden leise, Glöckchen eine Melodie spielen, die nur ich kannte und hörte.
    Plötzlich kam er näher.
    Seine Augen starrten in meine, so, als würde er versuchen wollen meine Seele zu entschlüsseln um die dunkelsten Ecken meiner Erinnerungen zu finden und zu erleuchten-
    Nur um Sie dann in einen Feuer ersticken zu wollen, stattdessen aber ein Lauffeuer entzündet um alles was mich zu dem macht was ich heute bin in Flammen zu sehen.
    Jede Faser meines Körpers sagte mir, es nicht zuzulassen, ihm die Grenze meines Verstandes zu durchdringen.
    Es war eine kleine Stimme- nicht mal ein Flüstern, viel mehr ein hauchen- die meinen Kopf vernebelte.
    Nein.
    Nicht vernebelte.
    Sie umschlang ihn wie eine Schlange und drohte ihn zu ersticken.
    Yuki…

    Yuki…

    Yuki…


    Die Farben vermischten sich.
    Schwarze Punkte tanzten vor dem inneren meiner Augen.
    Ich hörte das Donnergrollen von meinem Herzen in meinen Ohren.
    Yuki…

    Yuki…

    Yuki…


    Die Stimme wurde lauter- meine Sicht kleiner und mein Wille die Augen offen zu halten schwächer.
    Als würde man versuchen wollen, mich mit aller Kraft von der Sitzbank neben Yoongi fort zu ziehen.
    Als würde man versuchen wollen, mich aus der Gondel zu ziehen.
    Aus dem Hier und Jetzt.
    Aus der Welt.
    Aus… meinem Leben.


    Und es schmerzte.

    Als würden Hände aus Feuer meinen Körper anfassen.

    Als würden Hände aus Feuer mir den Atem nehmen.

    Als würden Hände aus Feuer mir die Sicht nehmen.

    Und plötzlich, ganz plötzlich- so als hätte jemand einen Schalter betätigt- wurde es schwarz um mich herum und ich spürte mich selbst in die Leere fallen.
    Das letzte was ich hörte, war
    Yuki!

    Yuki…

    Yuki…

    Yuki…

    Doch nur eins wurde gesprochen.

    Nur eins war von Yoongi.

    Er sagte meinen Namen nur einmal.

    Und doch begleitete mich mein Name den langen Weg in die dunkle Tiefe.

    Yuki…


    Note: Yaaayyy! Ich bin zurück! Ich bin ziemlich müde, deswegen nur so ein kurzes Kapitel....

    Jedenfalls meinte mein Lehrer mir auf dem Ausflug mitzuteilen, das mein Schreibstil scheiße wäre....

    Ist er das?

    Ich bin gerade so dermaßen verunsichert!

    23
    ((bold))Die Tränen von verlorenen Seelen((ebold)) Sieben Rosen, in der Farbe des Blutes, lagen auf den schwarzen, glänzenden Sarg. Sieben Jungen sta
    Die Tränen von verlorenen Seelen




    Sieben Rosen, in der Farbe des Blutes, lagen auf den schwarzen, glänzenden Sarg.

    Sieben Jungen standen um ihm herum.

    Weinend.

    In ihm lag etwas.

    Besser gesagt jemand.

    Jemand der ihnen viel bedeutete.

    Der jüngste und der zweitälteste traf es am schlimmsten.

    Weinend in den Armen ihrer Hyungs liegend, gaben sie sich stumm selbst Schuld an ihren Tod.

    Der jüngste, weil er sie nicht beschützen konnte, so, wie er es sich seit ihren ersten Treffen versprochen hatte.

    Wie er sie nicht vor jenen Schicksal bewahren konnte.

    Wie er es nicht bemerkte, was die Narben an ihren Armen wirklich meinten.

    Und wie er nicht bemerkte, wie tief die Wunden wirklich waren.

    Körperlich und Seelisch.

    Der zweitälteste, weil er der letzte war, der sie lebend sah.

    Weil er der war, in wessen Armen sie gestorben war.

    Er erinnerte sich, wie er an ihren Körper geschüttelt hatte, als sie das Bewusstsein verlor.

    Wie er verzweifelt ihren Namen gerufen hat, als sie nach vorne kippte.

    Wie er ihren Puls nicht mehr spüren konnte.

    Wie ihre Lippen die Farbe verloren und ihre Haut schneeweiß wurde.

    Wie sie ihre Körperspannung in seinen Armen verlor.

    Und wie er zum ersten mal vor seinen Freunden in Tränen ausbrach, als er unten ankam und sie ihren leblosen Körper sahen.

    Es war nicht seine Schuld- es war ein plötzlicher Schock vom Gehirn aus, der ihr den Atem und das Leben nahm.

    Sie hätte nicht gerettet werden können.

    Und doch gab er sich die Schuld.

    Er, der als letzter mit ihr gesprochen hat.

    Und so standen sie, sieben Jungen, im strömenden Regen, vor dem Loch in der Erde, wo ihre Freundin hineingelegt wird.

    Tot.

    Der älteste weinte, versuchte trotz allem stark für die jüngeren zu sein.

    Und er gab sich die Schuld.

    Weil er ihr misstraut hatte.

    Sowie es ihr Leader getan hatte.

    Und die anderen weinten, weil sie sich zu sehr an ihr gebunden hatten und sie zum teil ihres Lebens gemacht hatten.

    Sie standen alle, alle sieben, vor dem Loch in welchem nun ihren Freundin ruhig in einem Sarg lag.

    Ob sie wohl von ihnen träumte?

    Ob sie glücklich war?


    Nacheinander warfen sie eine handvoll roter Rosenblätter in das Loch.

    Warum Rot?

    Weil rot die Farbe des Herzens war.

    Und sie war ein Teil ihrer geworden.

    Und so wie sie ging, so nahm sie einen Teil von ihren mit sich.

    Bis in alle Ewigkeit.

    Bis in den Tod.

    “ Hier ruht Kim Jeon Min Jung Park Yuki,

    Geliebte Freundin und Herzensdame
    .

    Doch gewiss ist nicht das Ende eines Lebens, das Ende einer Liebe- Denn Sie bleibt auch noch für aller Zeit, in Herzen, ihrer Einigkeit.”







    Ende.




















































































































































    Just kidding! XD Sorry! Bitte hasst mich nicht! Keine Panik, das war einfach nur ein “ Spaß Kapitel.”
    Nächstes Kapitel geht es mit dem vorherigen weiter.

    Ich habe so etwas in einem der Bücher gesehen das ich lese, und ich fand dies so lustig, das ich es auch tun musste.

    Tut mir leid! XD

    Ich mache es N I E wieder!

    Versprochen!

    Versprochen ist versprochen und wir auch nie gebrochen!

    Kleiner Fingerschwur!

    Ich hab euch Lieb!

    24
    ((bold))Kapitel Zweiundzwanzig((ebold)) “ Was… Yuki? Hey, Yuki!” Vorsichtigt schüttelte Yoongi an die zierliche Gestalt des Mädchens. “ Yuki
    Kapitel Zweiundzwanzig



    “ Was… Yuki? Hey, Yuki!” Vorsichtigt schüttelte Yoongi an die zierliche Gestalt des Mädchens.

    “ Yuki, hey, wach auf…bitte. Bitte, Yuki.”

    Ein Murren war von dem Mädchen zu hören.

    Schwerfällig öffnete sie die Augen.

    “ Oppa…”

    “ Oppa ist hier, hast du gehört Yuki? Oppa ist hier.”

    Behutsam zog er ihren Kopf an seine Brust und strich ihr übers Haar.

    “ Ssshhh…. Alles wird gut.”

    Er versuchte das zitternden Mädchen zu beruhigen- doch war dies mit dem eigenen Sturm in seinen Kopf schwer.

    “ Oppa…”

    Sie fing an zu weinen.

    Hilflos sah Yoongi dabei zu wie Bäche aus Tränen ihren geröteten Wangen hinunterliefen.

    Yoongi fühlte sich, als hätte man ihn geschlagen.

    Er hasste es, wenn Menschen weinten.

    Er konnte es nicht bei Jin sehen, weder bei Hoseok, noch bei Namjoon, Jimin, Taehyung und Jungkook.

    Aber was ihn am meisten schmerzt, sind die Tränen, die wegen ihm fallen.

    Er wusste nicht, weshalb Yuki ohnmächtig wurde, und doch fühlte er sich schludig an ihren Tränen.

    Und so kam es, das seine eigenen Yukis Kopf bedeckten.

    “ Hör doch auf zu weinen, Yuki… Es tut mir leid, es tut mir so leid.”

    Das Mädchen schluchzte.

    “ Du… Du hast nichts gemacht. Verz-zeihung für d-die Unannehmlichkeiten.”

    Yoongi zog sie- wenn es überhaupt möglich war- noch fester an sich.

    “ Hör auf dich zu entschuldigen, Pabo” Meinte er sanft, und schluckte einen Schluchzer hinunter.

    “ Verzeihung.”

    Ein Lachen entkam ihm.

    “ Yah, Pabo, du sollst dich doch nicht mehr entschuldigen!” Er schob sie behutsam ein Stück von sich weg und blickte in ihre verweinten Augen.

    Mit seinem Daumen strich er ihr die restlichen Tränen aus dem Gesicht.

    Yuki war leise.

    Sie zuckte kurz durch die Berührung an ihren Wangen zusammen, machte aber nicht die Anstalt, sich zu bewegen.

    Stattdessen blickte sie in Yoongis Augen.

    “ Yah, Pabo… Erschreck mich nie wieder so, okay?”
    Witzelte Yoongi etwas, doch gab das leichte Zittern seiner Stimme preis, das er es ernst meinte.

    “ Verz-”

    Yoongi hob die Augenbraue.

    Yuki senkte den Blick, ihre Entschuldigung hinunterschluckend.

    Als würde es ihm erst jetzt auffallen, das die beiden auf dem Gondelboden saßen, stand Yoongi auf und zog Yuki an der Hand mit hoch.

    Sie setzten sich zurück auf die Sitzbank.

    Yoongi blickte auf ihr starres Gesicht.

    Verwirrung, Angst und Unwohlbefinden spiegelten sich wieder.

    “ Und jetzt wird nicht mehr geweint, ja?”

    Yuki nickte leicht.

    Er biss sich auf die Lippe.

    “ Versprech Oppa, das du nicht mehr weinst.”

    Yukis Augen weiteten sich.

    “ W-Wie bitte?”

    Yoongi sah sie abwartend an, ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht.

    Yukis Wangen färbten sich leicht rosa.

    “ Versprochen?”

    Er hielt ihr seinen kleinen Finger hin.

    Sonst tat er solch einen Unsinn wie “Pinky-Promise” nicht, aber gerade in diesem Moment, war es das einzige, was sich richtig für ihn anfühlte.

    Und niemand würde davon erfahren.

    Es war ihr kleines Geheimnis.

    Yuki blickte für einen Moment seinen Finger an, ehe sich ein Lächeln auf ihr Gesicht schlich und sie ihren kleinen Finger unterhakte.

    “ Versprochen… Oppa.”

    “ Und wird auch nicht gebrochen” Beendete er, ehe er sich selbst unterbrach.“ Ach und Yuki?”

    “ Hm?”

    “ Du bist verdammt noch mal Eiskalt.”

    Vorsichtig legte er seine Jacke über ihre Schultern.

    “ Danke” Sagte sie leise, die aufkommenden Röte versuchend zu verdecken. “ Aber dann frierst du ja.”

    “ Ich bin ein Mann” Antwortete Yoongi nur.

    Auch wenn es für Yuki eine seltsame Begründung war, so war es für Yoongi mehr als das.

    Er hat klar gestellt, das er ein Mann, und kein Junge war, und aus einem Grund den er selbst nicht ganz verstand, war es wichtig für ihn, das Yuki dies wusste.


    Note: yay, ein Kapitel in der Sicht des Erzählers, Yaaay!
    Wisst ihr wie seltsam es war Oppa zu schreiben? XD

    Übrigens, wie findet ihr den Hund?

    25
    Kapitel Dreiundzwanzig


    “ Das war sooo…. LANGWEILIG!” Begrüßte uns Taehyung, als wir aus der Gondel austiegen und die anderen vor dem Fahrgeschäft antrafen.

    “ Yah, Taehyung!” Jin schlug ihn leicht auf den Hinterkopf, woraufhin Taehyung das Gesicht verzog und Yoongi neben mir leicht kicherte.
    “ Aua, Hyung! Yuki stimmt mir sicherlich zu, es war zuuuuu langsam und zuuuuu Langweilig! Richtig, Yuki?”

    Überzeugt von seiner Theorie blickte er mich an.

    Jin verdrehte die Augen.

    “ Also mir hat es… gefallen.”

    Aus dem Augenwinkel sah ich Yoongi kurz zusammenzucken.

    “ Die Aussicht war wunderschön” Fügte ich hinzu und lächelte sie alle an.

    “ Danke das ihr mich mitgenommen habt, es war wirklich schön!”

    “ Aber immer doch, Yuki!” Meinte Namjoon euphorisch und schenkte mir ein breites Lächeln, wobei seine Grübchen fast sein gesamtes Gesicht einnahmen.

    Waaaah…. Man könnte in ihnen tauchen!

    Jungkook räusperte sich.

    Meine Aufmerksamkeit lenkte sich auf ihn.

    Feiner Nebel bildete sich beim Ausatmen um seine Nase.

    “ Es ist ziemlich kalt, Yuki. Hier, nimm meine Jacke”,
    Jungkook wurde leicht rot.

    Die anderen blickten ihn mit wackelnden Augenbrauen an.

    “ Nawww, Kookie!”

    “ Maknae wird groß!”

    “ OhO!”

    “ Yuki hat ihren Mantel an der Tankstelle vergessen, also wäre es unfair wenn sie als einzige hier ohne Mantel stehen müsste!”

    Der Jüngste der Gruppe verschluckte sich beinahe an seinen Worten, so schnell hatte er gesprochen.

    Es klang fast schon wie… gerappt? Ja, nur in nervöser und unmusikalischer.

    Ich lächelte Jungkook dankbar an.

    “ Danke, aber Yoongi Oppa gab mir bereits seine Jacke.”

    Für eine Sekunde wurde es ruhig, als müssten sie die soeben gesagte Information verstehen und analysieren.

    Plötzlich kicherte Jimin.

    “ Ich habe gerade verstanden, das YOONGI dir seine Jacke gegeben hat, Hahaha!”

    Ich legte den Kopf schief.

    “ Ich verstehe nicht, was daran witzig sein soll? Yoongi Oppa gab mir seine Jacke, weil es in der Gondel zu Kalt war.”

    Jimins Kichern erstarb.

    “ Oppa?”

    Ich nickte, unsicher ob es vielleicht doch unangemessen war, Yoongi vor allen Oppa zu nennen.

    Panisch sah ich zu ihm.

    Er jedoch spiegelte die Ruhe selbst aus.

    Augenblicklich beruhigte ich mich, und entspannte mich sogar.
    “ Yah, wieso nennst du ihn Oppa und mich nicht? Ich bin älter!”

    Jin fasste sich ans Herz, so, als wäre er von einem imaginären Pfeil getroffen worden.

    Ich blickte zu Boden.

    “ Entschuldigung, Jin.”

    Ich zuckte zusammen als ich Yoongi husten hörte.

    Beziehungsweise klang es wie eine Mischung aus Hundebellen, Husten und einem Anfall.

    Besorgt blickte ich zu ihm auf.

    “ Geht es dir nicht gut?”

    Als er nicht antwortete, blickte ich hilfesuchend zu Jungkook.

    Doch dieser blickte nur abwesend in die Dunkelheit.

    “ Jin?” Ich fing an zu zittern.

    Der Älteste blickte zu Mir.

    “ Yoongi Oppa und Jungkook müssen ins Krankenhaus!”

    Augenblicklich sahen er und Namjoon zu den beiden.

    Die Panik verschwand augenblicklich aus ihren Augen und sie sahen mich mit sanften lächeln an.

    “ Nein, müssen sie nicht.”

    “ Aber es geht ihnen nicht gu-”

    “ Wirklich, Yuki, den beiden geht es gut.”

    Zweifelnd blickte ich zwischen allen hin und her.

    Ich biss mir auf die Lippe.

    “ Yah! Jungkook! Sieh mich an!”

    Alle Augen waren plötzlich auf mich gerichtet- auch Jungkooks.

    Einen Moment.

    War dies meine Stimme?

    Oh du meine Güte!

    “ V-Verzeihung, Jungkook… Ich- Ich uhm….”

    Ich schloss kurz die Augen, nicht fassend, das ich das gerade getan hatte.

    Verzweifelnd suchte ich nach Worten, doch selbst als wir welchen einfielen, so blieb ich still, nicht in der Lage, einen von ihnen in die Augen zu blicken - Erst recht nicht Jungkook.

    “ Uhm, Leute…?”

    Wir blickten zu Jin.

    Dieser hatte einen leicht panischen Ausdruck.

    “ Alles okay, Hyung?”

    Jin schüttelte den Kopf und blickte hektisch in alle Richtungen.

    “ Hyung…?”

    Jin blickte uns mit Schrecken in seinen Augen an.

    Er war leicht blass geworden und seine Hände zitterten etwas.

    “ Leute, ist euch etwas aufgefallen?”

    Ich war verwirrt.

    Was sollte uns aufgefallen sein?

    “ Nein?” Antwortete Jungkook leicht irritiert.

    “ Dann sieh genauer hin!”

    Ich blickte in die ahnungslosen Gesichter von den anderen.

    Jin fuhr sich frustriert mit der Hand durchs Haar.

    Mein Atem stockte plötzlich.

    Ich verdeckte meine Hand mit meinem Mund.

    “ Yuki?” Fragte Hoseok besorgt über meine Reaktion.

    Jungkooks Blick schoss zu mir.

    Sorge lag in seinen Augen.

    Jin schien zu ahnen das ich das herausfand, was die anderen nicht realisierten.

    “ Yah! Yuki kennt uns erst sein einen Tag! Und trotzdem weiß sie wovon ich rede!” Brauste sich der älteste auf.

    Die anderen blickten zu Boden, während ich die Frage stellte, die Jin nicht aussprechen wollte.

    “ Wo ist Taehyung?”


    Note:

    Ich habe gerade drei Aspirin genommen...Übrigens sieht es wenig aus, ist aber in echt 8 Seiten ( Buchgröße bzw. 4 DINA4 Seiten)

    Ich habe mein Zeugnis heute bekommen und es ist eigentlich ganz gut!:)

    26
    Kapitel Vierzwanzig


    Für einige Sekunden wurde es ganz ruhig. Nur das Plätschern des Wassers war zu hören, sowie das Summen von kleinen Käfern und das zwitschern von Vögeln die sich zurück in ihre Schlafstätte begaben.

    " T- Taehyung?" Namjoon blickte wie ein aufgeschrecktes Reh durch die kleine Gruppe.

    Panik spiegelte sich wider, als er tatsächlich den zweitjüngsten Schopf nicht finden konnte.

    "Auch das noch..." Murmelte Yoongi neben mir.

    "Hyung?" Fragte Jungkook nervös und blickte zu Jin.

    Dieser wich seinem Blick aus.

    "Keine Sorge, wir finden ihn" Versicherte Namjoon ihn, obwohl das leichte zittern in seiner Stimme- Was anscheinend niemand außer mir bemerkte- das Gegenteil behauptete.

    "Hyung hat recht!" Meinte Jimin, und legte Jungkook einen Arm um die Schulter. "Außerdem, reden wir von Taehyung, wann hat er mal nicht zurückgefunden?"

    Ein Lächeln schlich sich auf die Gesichter aller.

    Für einen Kurzen Moment schien es so als schwelgten sie in einer bestimmten Erinnerung.

    Ein wenig unwohl spielte ich mit dem Armband um meinem Handgelenk.

    Plötzlich klatschte Jin in die Hände und schreckte somit alle aus ihrer Starre.

    "Teilen wir uns auf!" Beschloss er dann plötzlich, was die anderen mit verwirrten Blicken zurückließ.

    "Hast du gerade gesagt wir sollten uns aufteilen, Hyung?"
    Fragte Hoseok nach, nicht glauben, daß der älteste, tatsächlich auf eine Aufteilung der Gruppe bestand.

    In der Nacht.

    In einem Freizeitpark.


    "Ja" Antwortete Jin mit einem Hauch von Stolz, auch wenn seine Augen mehr als nur Furcht widerspiegelten.

    "Hoseok, Yuki, Jungkook und ich werden den südlichen Teil des Parks absuchen, ihr den westlichen."

    "Wäre es nicht einfacher Taehyung anzurufen?" Fragte Yoongi.

    Jins Gesicht verdunkelte sich leicht.

    "Wenn er ran geht, dann bitte, versuch es."

    "Ich habe seine Nummer nicht."

    Alle blicken zu Yoongi.

    "Was fragte er leicht genervt.

    " Du hast seine Nummer nicht?" Fragte Namjoon mit hochgezogenen Augenbrauen.

    " Nein. "

    " Wie denn das?"

    " Ich habe sie nicht eingespeichert, ganz einfach. "

    " Aber wies-"

    " Kann nicht einfach jemand anderes ihn anrufen, mein Gott!"

    Es wurde wieder still.

    Jimin holte sein Handy aus der Hosentasche.

    Kürze Zeit später ließ er es wieder sinken und schüttelte den Kopf.

    " Ausgeschaltet", Erklärte er, was die anderen zum Augen verdrehen brachte.

    "Also doch aufteilen, los geht's!" Rief Jin aus und lief als aller erster los.

    "Hyung!" Rief Namjoon, "Das ist Norden!"

    Jin bog scharf ab und stolperte dabei fast über seine eigenen Füße.

    "Das weiß ich!"

    "Und das ist Norden!"

    Jin machte halbwegs eine Pirouette, nur um dann wieder stehen zu bleiben.

    "Kommt ihr?" Rief er uns zu, woraufhin Hoseok und Jungkook sich in Bewegung setzten.

    Jungkook griff dabei nach meiner Hand und zog mich sacht und doch bestimmt hinter sich her.

    Überrascht und Irritiert blickte ich ihn an.

    Doch er hatte seinen Blick fest auf die beiden Älteren vor uns gerichtet.

    "Damit du nicht auch verloren gehst" Klärte er mich dann auf.

    Er blickte mich immer noch nicht an, doch konnte ich schwören, das seine Ohren eine leicht rote Farbe annahmen.

    Der Gedanke selbst bei Nacht hier verloren zu gehen jagte einen Schauer über meinen Rücken.

    Ich konnte den Schock von Jungkook aus spüren, als ich seine Hand fester drückte.

    Ich hatte bereits heute Morgen Jungkook zur Sorge gebracht, als ich ihn und er mich in der Menge in der Stadt verlor und hatte nicht vor, ihn und Hoseok und Jin dies erneut durchmachen zu lassen.



    Note:

    Hey hey hey!:)

    Neues Kapitel!

    Verzeiht mir die Rechtschreibfehler, ich muss alles gerade auf meinem Handy tippen, da mein Laptop mich partout nicht auf Teste Dich anmelden ließ:(

    Also musste ich alles getippt abtippen auf meinem Handy:((((


    By the way schreibe ich morgen Den Vokabeltest mit 1000 Wörtern, hatte heute einen Überraschungstest und da es Frühling wird kommt meine Allergie wieder zum Vorschein die mich jetzt bis zum Sommer verfolgen wird-Aka werde ich mir jetzt einen Vorrat anlegen müssen von Augentropfen, Tabletten, Taschentüchern und Asthma-Sprays... Yay! XD ;-;

    27
    Kapitel Fünfundzwanzig




    “ Also… wo sollen wir als erstes suchen?” Fragte Hoseok und blickte Jin abwartend an.

    “ Na wo wohl? Bei den Achterbahnen!”

    “ Du denkst er ist dort?” Fragte Jungkook, als wir beide bei den älteren ankamen.

    “ Wo soll er sonst sein? Wieder auf dem Riesenrad, wo er sich noch drüber beschwert hat?”

    “ Das ist ein Argument” Murmelte Jungkook und übernahm die Führung unserer kleinen Gruppe zu einer der hundert Achterbahnen im Freizeitpark.

    KNOCHENBRECHER stand in Großbuchstaben an dem Gerüst.

    “ Wie beruhigend…” Flüsterte ich, und hörte das leichte Auflachen von Jungkook. Er räusperte sich und zog mich mit sich zu der Schlange.

    Leute warfen uns böse blicke zu, und riefen… nicht ganz höfliche Sachen hinter uns her, als wir uns vordrängelten um zum Schalter zu kommen.

    “ Hinten anstellen-”

    “ Verzeihung, wir wollen nur wissen, ob sie diesen Mann gesehen haben.”

    Jungkook holte sein Handy hervor und zeigte der Frau am Schalter ein Bild von Taehyung.

    “ A-Aber das ist doch V- und oh mein Gott, du bist -!”

    Urplötzlich zog Jungkook mich fort und rannte weiter.

    Jin und Hoseok blickten verblüfft hinter uns her, als Jungkook ihnen zu rief, das wir die anderen Geschäfte absuchen würden.

    Jin rief uns noch einige Proteste hinterher, doch waren wir schon bald außer Hörweite.

    “ Aber wir sollten doch in der Gruppe bleiben!”

    “ Die beiden sind Erwachsen, die finden zurück.”

    “ Was wenn wir nicht zurückfinden?”

    Jungkook hielt abrupt an und ich rannte gegen seinen Rücken.

    “ Vertraust du mir?” Fragte er.

    “ Jungkook…”

    Er verstärkte seinen Griff um meine Hand und blickte mich fast schon flehend an.

    “ Vertraust du mir, Yuki?”

    Seine Augen bohrten sich in meine, und ich hatte das Gefühl, das jegliche Erinnerung, jegliches Gefühl für ihn lesbar war.

    Fast so, als würde seine Augen durch meine Seele sehen.

    Unwohl wich ich seinem Blick aus.

    “ Wir werden zurückfinden. Solange ich bei dir bin, wirst du immerzurück finden.”

    Mit seiner anderen hand hob er mein Kinn leicht hoch, so das ich nicht anders konnte als in seine Augen zu blicken.
    Ich zuckte leicht zusammen, als seine Finger meine Wange berührten.

    Ich bin dein Kompass, okay?”

    Vorsichtig nickte ich, meiner Stimme nicht trauend.

    Kam es mir nur so vor, oder waren seine Augen dunkler geworden?

    Es war plötzlich so, als würde ein Sturm in ihnen toben.

    Braun kämpfte mit einem tiefen schwarz.

    Gänsehaut machte sich auf meinen Armen breit.

    Augen waren das Tor zur Seele…
    So frage ich mich, welchen Kampf Jungkook gerade im inneren führte und welcher der beiden Seite gewinne.

    War es Wut?

    Wut weil ich ihm nicht antwortete?

    Angst?

    Angst um Taehyung?


    Oder war es vielleicht sogar etwas ganz anderes, etwas wovon ich nichts wusste?

    Die Frau vom Schalter, sie erkannte, oder kannte Taehyung, und ganz offensichtlich Jungkook, doch woher?

    Wieso nannte sie Taehyung "V"?

    Wieso rannte Jungkook weg?

    Ich blickte zurück in Jungkooks Augen.
    Der Sturm war nun heftiger, fast wie ein Hurricane.

    Doch war ich mir nun sicher, das er zum teil die Reflektion meiner waren.

    Ich konnte das Gefühl nicht los werden, das mir Jungkook und die anderen etwas verschwiegen.

    Klar, es gehörte sich nicht, mich so etwas zu fragen- Erst recht nicht in meiner Situation, und doch kam ich nicht darum herum mich zu fragen, welches Geheimnis die Sieben Jungen die ich erst seit kurzem kenne hüten.

    Es schien, als wäre ich nicht die einzige in Seoul, die ein Geheimnis birgt, das größer ist, als man selbst…

    28
    Kapitel Sechsundzwanzig


    Jungkook räusperte sich plötzlich und zog seine Hand fort, so, als hätte er einen Elektroschock bekommen.

    Seine Wangen färben sich leicht rot und seine Augen wichen meinen aus.

    " L-Lass uns weitersuchen."

    Ich nickte, den Wunsch auf das Wechseln des Themas und der Atmosphäre folge leistend.

    " Wo sollen wir suchen? An einer anderen Achterbahn?"

    Jungkook blickte sich um.

    Als hätte er gerade den Jackpot gezogen, leuchteten seine Augen als er seinen Arm hob und auf eine Attraktion mit dem Finger zeigte.

    Ich drehte mich um.

    War das eines dieser Geisterhäuser?

    " Komm!"Er griff wieder nach meiner Hand, nur um dann Sekunden später sie wieder loszulassen und mich an meinem Arm weiterzuziehen.

    Ein Schrei ertönte aus dem Haus.

    Eine Gänsehaut machte sich auf mir breit und ich blieb stehen.

    Jungkook blickte mich verwundert an.

    "Was ist los?"

    " Warum gehen wir nicht einfach zum Schalter und lassen Taehyung als vermisst melden?"

    Seine Augen weiteren sich vor Schock.

    "Nein!" Schrie er beinahe und ich zuckte zusammen.

    Seine Wangen wurden nun tomatenrot und er senkte den Blick.

    " Entschuldigung, ich wollte nicht schreien. Aber es ist ein bisschen kompliziert. In Freizeitparks... Helfen sie nur vermissten Personen bis 18 Jahre."

    " O-Oh... Entschuldigung, das wusste ich nicht."

    " Macht nichts. Lass uns gehen."

    Ich zögerte kurz, schloss dann aber zu Jungkook auf und lief in das Geisterhaus.

    " B-Bleib dicht bei mir, okay?"

    Es war dunkel, und doch hätte ich schwören können, daß Jungkook nun mittlerweile die Farbe einer Peperoni angenommen hatte.

    War diese Färbung der Haut überhaupt noch gesund?

    Eilig lief ich dem Tomaten-Jungen hinterher.

    Während wir liefen wunderte es mich....

    Warum schrien so viele Menschen, wenn es doch gar nichts gruseliges zu sehen gibt?

    Wir liefen nun schon eine Weile den Gang entlang.

    Das einzige was mir aufgefallen war, war die zerrissene Tapete und die knarzenden Dielen auf denen wir liefen.

    Jungkook legte plötzlich seine Hand auf meine Schulter.

    Was war los?

    Wieso hielten wir an?

    Hatte er Taehyung entdeckt?


    Den Gang hinunter wurde es dunkler, man konnte nicht mal die eigene Hand vor Augen sehen.

    Ich drehte meinen Kopf zur Seite.

    Seltsam, wo war er denn?

    Ich drehte mich um.

    " HahAHAHAHAahaha!"

    Ich sprang zur Seite.

    Dies war nicht Jungkook.

    Vor mir stand eine Person.

    Er trug einen blauen Overall, voller roter Flecken.

    Seine Haare waren kraus und standen ihn von den Seiten ab, sein Gesicht wurde durch eine Maske verdeckt.

    Ich schluckte schwer, als ich die roten Flecken auf seinen Händen bemerkte und den Hölzernen Schläger, der nun an meiner Kehle hing.

    " I-Ist das... B-Blut?"

    " HahAHAHAHAahaha!"

    Die Person drängte mich mit dem Schläger zur Wand.

    Panisch suchte ich nach Jungkook, doch war von ihm keine Spur zu sehen.

    Angst machte sich in meinem Körper breit und ich fing an unkontrollierbar zu zittern.

    Plötzlich ertönte das Geräusch sich nähender Personen.

    Die Person ließ von mir ab, und versteckte sich wieder im Schatten.

    War er verschwunden?

    Ohne genaueres herausfinden zu wollen, lief ich mit hastigen Schritten tiefer in das Haus hinein.

    Jungkook müsste hier vorbei gekommen sein, doch welchen Gang nahm?

    Links oder Rechts?

    Aus dem Schreie ertönenden Gang links von mir erleichterte ich mir die Entscheidung.

    Rechts.

    Definitiv.

    Ich setzte mich wieder in Bewegung, doch war von Jungkook nichts mehr zu sehen.


    Ich schrie auf als eine Person plötzlich vor mir sprang und mich antatschte.

    Von da an lief der gesamte Trip ins Geisterhaus anders ab, als Jungkook und ich es geplant hatten...


    Note: Ich wurde gerade von Asiaten auf YouTube als Rassist beleidigt, weil ich geschrieben habe, daß sie nicht Deutschland wegen einer blöden Werbung von Hornbach als Nazi Land hinstellen sollen, da Hornbach nicht Deutschland ist sondern nur ein Laden von 193930291 in es ist, und Deutschland ein Land ist.

    ...

    Ich fühle mich gerade emotional gedemütigt:(







    29
    Kapitel Siebenundzwanzig

    Ich saß auf dem Boden. Mein Rücken lehnte gegen die Wand und meine Knie hatte ich an meine Brust gezogen.

    Schluchzer drangen aus meiner Kehle hervor und mein Körper zitterte wie Espenlaub.

    Wie lange war die Person nun schon fort?

    5 Minuten?

    10?

    15?

    Tränen traten wieder hervor, als ich an die Fratze denken musste, die ich unweigerlich im Gesicht hatte-Und die Hände, die überall waren.

    Die Schreie von den anderen Besuchern störten mich auf einmal nicht mehr.

    Ich war zu sehr darauf bedacht, Meinen Atem wieder unter Kontrolle zu bekommen.

    Ob Jungkook nach mir suchte?

    Oder ob er mich vergessen hatte?

    Ob er überhaupt bemerkt hat, daß ich nicht mehr da war?

    Ich vernahm Schritte.

    Mein Herz begann schneller zu schlagen, als diese immer lauter wurden.

    "Bitte," flehte ich unter Tränen, " Bitte lass mich in Ruhe."

    Ich hörte den Atem der Person vor mir.

    Ich vergrub mein Gesicht tiefer in meine Knie.

    Ich zuckte zusammen, als ich die Hand auf meiner Schulter spürte.

    "Bitte..."

    " Yuki..."

    Ich blickte auf und war Angesicht zu Angesicht mit dem vor mir knienden Taehyung.

    " Taehyung", flüsterte ich, ängstlich davor, einen der Fratzenmenschen auf uns aufmerksam zu machen," Wir haben dich gesucht."

    Taehyung blickte mir in die Augen.

    Ich riss nur für einen kurzen Moment die Augen auf, als ich mit den weichen Kontakt seiner Jacke im Berührung kam, fing mich dann jedoch, und erwiderte die Umarmung.

    Taehyung zog mich dichter an sich heran, als würde er versuchen wollen, mir jegliche schreckliche Erinnerung zu nehmen und meine Traurigkeit fort zu zaubern.

    Und so seltsam es auch klang, so half er mir dabei, meinen Atem zu zähmen und mein Herz zu beruhigen.

    Ich vergrub mein Gesicht tiefer in seine Brust, und ließ meinen Tränen freien Lauf.

    Er Strich mir sanft übers Haar und zog mich schließlich mit sich nach oben.

    Besorgt blickte er mich an, als ich mich auf wackeligen Beinen versuchte zu halten.

    Er versicherte sich kurz, ob ich alleine stehen konnte, bevor er seinen Arm von mir nahm, seine Jacke auszog und sie mir über die Schulter legte.

    Erneut legte er mir Seinen Arm um die Schulter-dieses Mal um mich davor zu bewahren, Kontakt mit dem Boden aufzunehmen.

    "Lass uns hier raus gehen", meinte er, und zog mich langsam mit sich den Gang hinunter.

    Wir liefen einige Minuten, als wieder Schreie und Schritte ertönten.

    Ich schrie kurz erschrocken auf, als ich wieder eine Fratze sah.

    Taehyung zog mein Gesicht wieder gegen seine Brust, schielte dadurch meinen Blick von dem Monster ab.

    "Einfach nicht hinsehen, okay?" Flüsterte er mir zu und zog mich blind an der Person vorbei.

    Es beeindruckte mich, daß Taehyung keinen Angst hatte, und auch keine Regung zeigte, daß es ihn erschreckt.

    Ich blieb die ganze Zeit mit dem Gesicht an seiner Brust, nicht wagend, einen Blick auf den Weg vor mir zu werfen.

    Bei jedem Schrei zog Taehyung mich näher an sich.

    Er ließ sich nicht von seinem Weg beirren und ignorierte beinahe schon die Schreck Figuren.

    "Alles okay, wir sind draußen" Hörte ich ihn dann sagen.





    Note:

    Ich war am Freitag mit meiner Klasse in Oberhausen shoppen, habe gratis Pizza, KFC Chicken und Knoblauchbrot im Centro in der Cola Oase bekommen und von meinem Klassenlehrer Fünf Euro zum shoppen gekriegt.

    Tag gelungen.

    30
    ((bold))Kapitel Achtundzwanzig((ebold)) ((cur))Alles okay, wir sind draußen" Hörte ich ihn dann sagen. ((ecur)) Vorsichtig lugte ich hervor. Es
    Kapitel Achtundzwanzig

    Alles okay, wir sind draußen" Hörte ich ihn dann sagen.

    Vorsichtig lugte ich hervor.

    Es war immer noch dunkel, doch war es dieses Mal die beruhigende, kühle Dunkelheit der Nacht.

    Wir waren draußen.

    Die Sterne, die auf uns hinab leuchteten, ließen mich zu meinen Sinnen kommen.

    Ich ließ Taehyung los.

    Meine Tränen wischte ich fort, gab ihm seine Jacke zurück und machte einen Schritt zurück.

    Leicht beschämt blickte ich zu Boden.

    "Entschuldigung" murmelte ich, bevor ich mich räusperte und mich mit deutlichere Stimme entschuldigte.
    "Tut mir leid, Taehyung. Wir waren auf der Suche nach dir, dabei habe ich mich im Geisterhaus verlaufen."

    Er lächelte mich an, bevor er einen Schritt auf mich zu machte und durch meine Haare wuschelte.

    " Yah, Yuki-ah, wie kommst du denn mit deinem süßen Kopf auf die Idee in ein Geisterhaus zu gehen?"

    " E-Entschuldigung..."

    " Du Pabo, was hättest du getan, wäre ich nicht gekommen?"

    Ich blickte wieder zu Boden.

    Taehyung hob mit seinem Finger mein Kinn an, und blickte mir sanft in die Augen.

    " Gewartet, richtig? Du hättest darauf gewartet, dass wir dich gefunden hätten", Besorgnis spiegelte sich jetzt wieder, " Hätte ich dich nicht gefunden dann...."

    Taehyung brach ab, sein Blick schweifte in die Ferne.

    "T-Taehyung?"

    Er kam zurück zu seinen Sinnen und blickte mir wieder strahlend entgegen.

    "Komm!" Rief er, griff nach meiner Hand und zog mich hinter sich her.

    Durch Unmengen von Menschen hindurch, an Fahrgeschäften vorbei und über zahlreiche Brücken blieb Taehyung dann endlich stehen.

    "Tadaaaa!"

    Ich blickte zu dem Stand vor uns.

    Ein strahlen machte sich auf meinem Gesicht breit, und ich spürte wie mein Herz einen Sprung machte.

    "Zuckerwatte!" Rief ich freudig, und blickte überglücklich Taehyung an.

    Dieser grinste mich an, bevor er leicht rosa Wangen bekam und sich am Nacken kratzte.

    "Ich habe dir gesagt, daß ich dir noch eine Kaufen werde, Yuki."

    "Ich kann mir aber selbst eine kaufen" protestierte ich aus Reflex, schon bald aber einsehend, das ich gegen die 7 Jungen niemals die Chance hatte, etwas für mich zu kaufen.

    " Zwei große Zuckerwatten bitte!"
    Rief Taehyung euphorisch aus.

    Sagte ich doch.

    " Welche Farbe?"

    Ich blickte zu Taehyung, welcher zu mir blickte.

    "Blau!" rief er dann dem Mann zu, " Blau wie ihr Oberteil!"

    Der ältere Herr lächelte mich an, als er erst mir und dann Taehyung die blaue, große Zuckerwatte gab.

    Taehyung wollte bezahlen, doch winkte er ab. Stattdessen wies er auf ein Schild neben seinen Stand.

    »Groß | 2, 30 €

    Mittel | 1,20 €

    Klein | 0,80 €

    Nur Heute!

    Pärchen - Special | Groß, Farbe variable. Gratis!«


    Taehyung blickte zu mir, als ich bereits den Mund öffnete, um den Fehler aufzuklären.

    "Vielen Dank, Sir! Komm, Jagiya!"
    (Jagiya = Liebling, Honey, darling, love, süße, Schatz)

    Taehyung legte einen Arm um mich.

    "J-Jagiya?"

    "Viel Spaß noch!" grinste der Mann, als Taehyung mich vom Stand wegführte.

    Als wir weit genug weg waren, sprach Taehyung euphorisch " Zuckerwatte umsonst! Wo warst du nur all die Zeit, Yuki? Du bist mein Glücksbringer! Ab sofort musst du überall da hin gehen, wo ich auch bin!"

    Er hielt mir seinen kleinen Finger hin.

    Ich hakte meinen kleinen Finger unter seinen.

    Plötzlich streckte er seinen Daumen aus und berührte damit meinen.

    Der sonst nur ineinander hakende Pinky Promise verwandelte sich durch die Aktion mit den Daumen von Taehyung in ein Herz.




    Note:


    Erinnert sich noch jemand daran was Yuki trug? XD Der Aufenthalt im Freizeitpark zieht sich jetzt schon so lange hin, ihr habt es bestimmt vergessen, hm?

    Und was jeder was ich mit diesem Pinky Promise Herz gemeint habe? Ich habe das in so vielen Dramen gesehen und ich fand dies so extrem süß ❤️😍

    Es sieht aus wie auf dem Bild.
    Es ist schwer zu beschreiben, also versucht es doch mal selbst

    1. Ihr verschränkt eure kleinen Finger miteinander

    2. Dann berührt ihr eure Daumen miteinander und "führt" die beiden nach unten.

    Tada!

    Ein PINKY PROMISE HEART! 🤙🏻❤️

    Gibt es eigentlich jemanden von euch, der Chiling Adventures of Sabrina auf Netflix guckt?

    Ich habe so lange auf die 2 Staffel gewartet und jetzt bekomme ich sogar noch Nick und Sabrina! MEIN HERZ IST GLÜCKLICH!

    31
    Kapitel Neunundzwanzig


    Taehyung blieb plötzlich stehen. Seine Augen fingen an zu glänzen und ich sah verwirrt in die Richtung in die er blickte.

    Schießbude.

    " Komm!" rief er, packte meinen Arm und zog mich Richtung der Schlange.

    " Aber müssen wir nicht zu den ande-"

    " Die anderen können auch noch ein paar Minuten warten, oh, sieh mal! Man kann den Teddybären gewinnen!"

    Aufgeregt zeigte Taehyung auf einen lebensgroßen Teddybären mit einer violetten Schleife um den Hals.

    Als die Schlange sie langsam auflöste, ich sicherlich 500 mal Taehyung auf die anderen unserer Gruppe hingewiesen habe und er mir immer wieder versicherte, daß wir noch "Zeit hätten", wären wir endlich dran.

    Taehyung reichte dem Mann das vorgesehene Geld.

    Der Mann puffte den eingeatmeten Rauch seiner Zigarre etwas entfernt von meinem Kopf aus.

    Taehyung verzog kurz das Gesicht, und zog mich zu seiner Linken, bevor er das Gewehr annahm und die Zielscheibe in Visir nahm.

    Um den Teddy zu gewinnen, mussten 3 verschiede "Stationen" erledigt werden, ohne daneben zu schießen.

    Die erste bestand darin, ins Bulleye der Zielscheibe zu treffen-und das 3 mal.

    Bei der zweiten musste Taehyung mit nur einem Schuss eine Dosenpyramide zum einstürzen bringen.

    Ich wusste nicht wieso, doch fühlte ich nach jedem gelungenen Schuss Stolz in mir aufkommen und mein grinsen vergrößerte sich nach jedem kleinen Freudenruf von Taehyung.

    Der Junge mit dem Gewehr schien diese Art von Spiel ziemlich Spaß zusammen, denn seine Augen leuchteten jedes Mal auf, wenn die Kugel sein Ziel erreichte.

    Wir kamen bei der letzten Station an, und ich war mir ziemlich sicher, daß dies einer dieser Stände war, die in der Zeitung als "Geldschluckende - Stände" bezeichnet wurde.

    Nun wurde mir auch bewusst, warum den Teddy noch niemand gewonnen hatte.

    Es war unmöglich.

    Die letzte Station war die Aufgabe, eine Erbse von einem schmalen Holz zu schießen, und sie durch den Schuss  in den Schlauch fallen zu lassen, wodurch sie dann Rollen müsste und in einer Schale fallen müsste, die dann ein Ton abgeben soll.

    Taehyung blickte zu dem Besitzer, welcher ein leichtes grinsen auf dem Gesicht hatte, es aber mit der Zigarre zu verdecken versuchte.

    Taehyung verzog den Mund zu einem Strich.

    Ich biss mir leicht auf die Lippe, entschied dann aber meine Hand kurz auf seiner Schulter zu legen.

    Durch den Kontakt blickte Taehyung zu mir.

    Ich hatte vor Taehyung behutsam beizubringen, das es okay war, wenn er verliert, da es nur ein Spiel war, doch änderte ich meine Meinung, als ich in die Hoffnungsvollen und Entschlossenen Augen vom Taehyung blickte.

    Es war mir plötzlich peinlich gedacht zu haben, Taehyung würde es nicht schaffen, wenn er doch eigentlich nur jemanden brauchte, der ihm zuredete, das er es schaffen konnte.

    Ich holte tief Luft und blickte ihn zuversichtlich an.

    " Das Schaffst du, Tae."

    Taehyungs Augen - und auch meine- weiteten sich kurz, als er realisierte, daß ich ihn einen Spitznamen gegeben hatte.

    Ich spürte wie meine Wangen warm wurden, und wandte mich schnell dem Ziel zu, Taehyungs Blick aus dem Weg gehend.

    Taehyung holte Luft, verengte seine Augen zu Schlitzen und fokussierte sich voll und ganz auf das Holzstück, auf welcher die Erbse lag.

    Taehyungs Finger zuckte leicht am Abzug.

    " Du hast nur 1 Versuch" Erinnerte ihn der Eigentümer und zog an seiner Zigarre.

    Taehyung zögerte.

    " Mach ihn fertig, Tae."

    Ich spürte Taehyungs überraschten Blick auf mir, doch waren meine Augen fest auf die Erbse fokussiert.

    Taehyung holte Luft, blickte auf das Holz-

    Und schoss.

    Es schien als würde jeder der in der Nähe war die Luft anhalten.

    Die Kugel ließ das Holz brechen, wodurch die Erbsen fiel.

    Wie in Zeitlupe beobachteten wir, wie sie in den Schlauch fiel.

    Schweiß perlte von der Stirn des Standbesitzers, als er angespannt die Erbse beobachtete, wie sie durch den durchsichtigen Schlauch rauschte.

    Mein Herz stoppte für eine Sekunde und ich blickte zu einem zerbrochenen Taehyung.

    Die Erbse blieb stehen.

    Wenige Meter vom Ende entfernt.

    Der Standbesitzer lachte kurz, versuchte es dann aber mit einem Husten zu vertuschen.

    " Verloren" murmelte Taehyung und es zerbrach mir das Herz ihn so niedergeschlagen zu sehen.

    " Taehyung-"

    " Netter Versuch, Junge" meinte der Mann, und grinste. " So, NÄCHSTER!" Er schlug euphorisch mit der Hand auf die Theke.

    " SEHT MAL!"

    Wir blickten alle in die Richtung in die der Junge Mann zeigte.

    Taehyungs Erbse hatte sich durch den Thekenschlag wieder in Bewegung gesetzt und fiel in die Schale.

    Es war still, als wir alle auf den Ton warteten.

    Ein grinsen machte sich dann auf Taehyungs Lippen breit.

    Die anderen gingen an zu jubeln, während der Mann mit fassungslosem Blick auf seine Hand starrte.

    " Du hast es geschafft, Taehyung!"

    Der Überglückliche Junge strahlte mich an, bevor er seine Arme um mich schlug und mich im Kreis wirbelte.

    " Geschafft! Ich Habs Geschafft!"

    Ich lachte.

    Als Taehyung mich wieder absetzte, blickte er mich leicht verlegen an.

    " Sorry, ich äh... Habe mich dem Moment hingegeben..."

    Ich lächelte und schüttelte leicht den Kopf.

    " Dein Preis wartet, Taehyung."

    Er grinste, und drehte sich zum Standbesitzer um.

    " Ich hätte gern DEN Teddy da!"

    Grummelnd und fluchend gab der Mann Taehyung den Teddybären.

    " Danke sehr! Gute Nacht alle zusammen!"

    Ich lachte leicht und lief mit Taehyung aus der Schlange.

    " Ich glaube ich habe ihn wütend gemacht" gluckste er.

    " Nur ein wenig."

    " Hey, Yuki, schau mal!" Rief er dann und hielt sich den Teddy vors Gesicht.

    "Hallo, Yuki, ich bin V! Freut mich dich kennenzulernen!"

    Ich lächelte.

    " Hallo V, die Freude ist ganz meinerseits. Oh, Taehyung? Wofür steht das V?"

    Taehyung blickte kurz hervor und blickte mich mit einem schrägen grinsen an.

    " Es steht für Victory. Dafür, daß ich es geschafft habe."

    Ich lächelte, verzaubert von der Idee, auf so etwas geniales zu kommen.

    " Ein toller Name mit einer schönen Bedeutung."

    Taehyung blickte mich mit einem warmen Lächeln an. Seine Augen sahen mich sanft an.

    Ich wusste nicht genau, warum Taehyung so viel an meinen Worten lag, doch war es ein schönes Gefühl, ihn zum Lächeln zu bringen.

    Taehyung hielt wieder den Teddy vor seinem Gesicht.

    " Hey, Yuki, willst du meine Freundin sein?"

    " Aber natürlich V" Lächelte ich und kicherte leicht über das alberne Verhalten des älteren Jungen.

    " Weißt du was, Yuki.... V LIEBT UMARMUNGEN!"

    Taehyung zog mich mit dem Rücken zu sich und wickelte die Teddyarme um mich.

    Ich quiekte kurz auf, überrascht von der ganzen Aktion und den Armen von Taehyung um meine Mitte, die die Arme des Teddys um mich hielten.

    Der Teddykopf lag auf meiner Schulter und ich spürte wie ein anderer Kopf auf meiner anderen Schulter Platz fand.

    Sein Atem kitzelte mich leicht und ich kicherte.

    Ich spürte die Vibration seiner Stimme als er zu sprechen anfing.

    Seine Stimme war nicht viel mehr als Flüstern. Unsicherheit lag in ihr und ein Hauch von Angst war in seinen Augen zu sehen.

    " Yuki, ich -"

    "TAEHYUNG!"



    Note: Hallo Leute! Ich bin zurück und habe meine Prüfungen endgültig hinter mir!: D (Jetzt nerven die Lehrer nur noch mit Referaten XD)

    Nun...was gibt es neues...

    Die Prüfungen.

    Wir sind in 10 A und B eingeteilt, die 10 A Mathelehrerin kam am Mathe Prüfungstag kurz vor dem Start zu uns und gab uns, der 10 B, Traubenzucker. Wir waren alle richtig glücklich darüber!

    Und dann war da unser Mathelehrer...

    Er teilte uns die Prüfungsbogen aus, und meinte dann sofort, daß wir 30 cm Lineale bräuchten. Nun, wir sind alle ausgerastet, weil wir alle keins hatten.

    Und er war ganz gechillt und meinte, das wir glücklich sein könnten, da er für uns alle ein Lineal mitgebracht hätte. Er ging also zu seiner Tasche und...


    HOLTE 30 CM MILKA SCHOKOLADENTAFEL HERVOR!

    Er gab JEDEN VON UNS eine Tafel.

    Was noch... Oh, dadurch störte es uns auch nicht, das er über die Disfunktion seines Schranks mit einem Mitarbeiter eines Möbelhauses sprach.

    Zitat:

    Lehrer:"Wissen Sie, ich bin gerade mitten im Unterricht!"

    Klasse: Lacht "Wir sind mitten in der Mathe Prüfung!"

    Lehrer:" Oh Nein, sie stören nicht, ich kann reden! Mein Schrank..."

    Klasse: ist geschockt, lacht aber und beginnt mit der Prüfung.

    Es war manchmal etwas ablenken, aber sonst lustig ihn zuzuhören, wie er mit dem Mitarbeiter über seinen Schrank diskutierte XD

    Jedenfalls verlief die Mathe Prüfung eigentlich einfach, wenn man bedenkt wir hatten 1 Stunde für 9 Blätter.

    Und das dort Aufgaben vorkamen, die wir nie zuvor hatten.

    Info an alle zukünftigen 10er!

    In JEDER MATHE PRÜFUNG kommen PARABELN drin vor!

    Lernt es also! Wir hatten noch nie zuvor davon gehört, und als wir unser Lehrer eine Woche vor der Prüfung darauf ansprachen (wir hatten die ZAPs von 2016/17/18 bekommen und haben dort Parabeln gesehen) meinte er, das er gar nicht Wüsste, wie es geht.

    Wir hatten also niemals Parabeln gemacht, hatten Prüfungen vor Der Tür stehen und unser Lehrer wusste selbst nicht, wie Parabeln funktionieren.

    Wir hatten den Jackpot.

    Aka niemand aus unserer Klasse hatte also die Aufgabe mit Parabeln gemacht (sie kam zum Glück nur in 1 Aufgabe drin vor mit 3 Aufgaben (a, b, c)):)



    32
    Kapitel Dreißig



    "TAEHYUNG!" Riefen sechs Stimmen gleichzeitig. 
     
    Ich blickte zu den auf uns zu rennenden Jungen. 
     
    Jungkook war der erste, der von der Gruppe bei uns zum Halt kam.

    Ich spürte am Rücken wie Taehyung schwer schluckte.
     
    "Was", Sprach Jungkook aus, "Was genau ist... das?" 
     
    Er wies auf die Arme Taehyung's, die immer noch um meine Hüfte lagen, und meinen Kopf, der immer noch an seiner Brust anlehnte. 

    " Jungkook", Taehyungs griff verstärkte sich etwas um mich und es fühlte sich an, als würde er leicht erstarren, nicht wissend was zu sagen.

    Mittlerweile kamen auch die anderen an.

    Einige mehr oder weniger außer Atem.

    "Y-Yuki, was machst du-" Hoseok schlug seinen Ellenbogen in Jimin's Rippen und blickte ihn leicht warnend an.

    Der Arme Junge blickte aus geweiteten Augen zu seinen Hyung hinauf.

    "Hyung!" winselte er und rieb sich die getroffene Stelle mit Schmerzverzehrten Gesicht, "Was-"

    Erneut erntete der kleine Junge einen stoß mit den Ellbogen.

    Bedeutend sah ihn Hoseok an.

    Man konnte schon sagen eindringlich.

    Jimin sah ihn leicht verstört an, nicht verstehend, worauf der Ältere hinaus wollte.

    Hoseok's Blick wendete sich zu Jungkook, der stumm zwischen der Umarmung des Jungen-seinen besten Freund- und des Mädchen hinblickte.

    Er war ein wenig blasser als sonst, seine Augen hatten einen dunkleren Ton angenommen und er versteckte seine Fäuste in seiner Jackentasche.

    "Yah! Taehyung! Nimm die Hände da weg!" Rief dann Yoongi leicht außer Atem als er als letzter ankam.

    Funken sprühen aus seinen Augen.

    Taehyung erstarrte nur noch mehr und mir tat es im Herzen weh zu sehen wie er von den anderen mit wütenden Blicken durchbohrt wurde.

    " Da seid ihr ja" Meinte ich lächelnd, hoffend die brodelnde Stimmung abzukühlen.

    " Yuki, warum hat Taehyung seine Arme-" Fing Jin an.

    " Es sind nicht seine Arme, Jin. Es sind V's."

    Dies brachte die anderen zum verstummen.

    " V?" Fragte Namjoon dann, seine Augen nicht von Taehyung lassend.

    Ich nickte und nahm sanft Taehyungs Arme von mir.

    Der ältere Junge sah wie ein getretener Welpe aus, als ich mit einem Blick in seine Augen als Zustimmung den Teddybären aus seinen Händen nahm und ihn den anderen zeigte.

    Der Teddybär mit der Schleife am Hals streifte mit seinen Beinen den Boden, als ich mühsam den flauschigen Körper in die Höhe hielt, der ungefähr die gleiche Größe hatte wie Jimin.

    " Das ist V", machte ich die Jungs mit den Teddy bekannt, "Taehyung hat ihn an einer der Schießbuden gewonnen. Und V liebt Umarmungen."

    Ich blickte hinterm Teddy hervor und sah die zweifelnden Gesichter von den sechs Jungen.

    " Seht!" Ich nahm die Arme des Teddys in die Hände und umarmte den am wütendsten aussehendsten.

    Jungkook.

    Sein Körper entspannte sich mit einem Mal.

    Seine Atmung wurde ruhiger.

    Seine Arme bewegten sich in diesem Moment um sie um meinen Rücken zu schließen, als ich zum nächsten Gruppenmitglied rüberging.

    Jin lachte etwas über das untypische Verhalten von mir.

    Auch die anderen schienen ein wenig beruhigter über Teddys V Umarmungen und lachten manchmal sogar etwas.

    Besonders über Jimin, welcher schwierigkeiten hatten über den Kopf des Teddys zu blicken um mich anzusehen.

    Im Gegensatz zu den anderen war es Yoongi, der mich fest in seine Arme zog und Mich nicht los ließ.

    "Yoongi -"

    " Ein Wort, Jimin, nur ein Wort!" Drohte Yoongi und verstärkte seinen Griff um mich.

    Sein Atem kitzelte mein Ohr leicht, als er den Kopf des Teddys zur Seite schob und sein Gesicht zu mir drehte.

    " Das nächste Mal gehst du mit mir, verstanden? Jungkook kann nicht mal auf sich selbst aufpassen, erst recht nicht auf jemanden wie dich" murmelte er in mein Ohr, während er mein Haar streichelte.

    "jemanden wie mich?"

    "Besonderes" war das einzige was er noch sagte, bevor er ganz stumm wurde.

    "Ich habe mir Sorgen um dich gemacht" wisperte er dann jedoch fast lautlos.

    "Yoongi, lass sie los, sie muss atmen!" Scherzte Jin, hatte aber einen bestimmten Unterton in seiner Stimme.

    Yoongi grummelte kurz etwas, ließ mich aber los und blickte Jin an, welcher eigentlich tot umfallen hätten müssen durch die Dolche in Yoongis Augen.

    Ich blickte zu den anderen die leicht über Jins Witz lachten, aber einen ernsten Ausdruck auf dem Gesicht hatten.

    Mein Blick schoss zu Jungkook.

    Dieser war komplett stumm und hatte seine Arme ausgestreckt, als würde er etwas unsichtbaren versuchen wollen zu berühren.

    " Alles in Ordnung Jungkook?" Fragte ich ihn besorgt und lief zu Taehyung um ihn seinen Teddy zurückzugeben.

    "... Ja. Ja natürlich!" Mit aufkommenden rosa Wangen ließ er seine Arme fallen und kratzte sich am Nacken.

    Jin räusperte sich etwas und blickte bedeutend auf seine Armbanduhr.

    " Es wird spät. Später als geplant. Wir sollten jetzt gehen, sonst werden wir nicht genügend Schlaf bekommen."

    Nun wo Jin es ansprach, spürte ich wie die Müdigkeit in meine Knochen kroch und meine Augenlider schwerer wurden.

    " Jetzt schon?" quengelte Taehyung, V fest umarmend," V möchte nicht gehen... und Yuki auch nicht!"

    Jin sah ihn scheltend an.

    " Yuki ist schon im Halbschlaf, also bitte Tae!"

    ... Redeten sie über mich?

    " Aber Jin, Yuki ist voller Energie! Sieh doch!"

    Man hob meine Arme hoch und wedelt mit ihnen in der Luft herum.

    " Wohooo!"

    " Taehyung, sie ist keine Puppe!"

    Taehyung stieß ein Geräusch der unzufriedenheit aus.

    Seine Arme griffen unter meinen und er hob mich hoch und runter.

    " Siehst du, Hyung, sie springt vor Freude!"

    " TAEHYUNG! Sie. Ist. Keine. Puppe. Herrgott Nochmal!"

    Es dauerte einige Sekunden-vielleicht auch Minuten- ehe ich realisierte sie redeten über mich und nicht über V-welcher offensichtlich ein Teddybär war und keine Puppe.

    Und V war männlich.

    Oder war er eine sie?

    War V Geschlechtsneutral?

    Ich gähnte etwas. Zu denken das ich ins Bett gegangen war, darauf gefasst einen Tag wie jeder andere zu erleben und Mrs. Wang einen Besuch abzustatten...

    Hätte ich gewusst das ich so lange Zeit mit mir fremden Jungen in eine Feizeitpark verbrachte, wäre ich früher ins Bett gegangen.

    Obwohl, fremd waren sie nun auch nicht mehr.

    Nicht mehr ganz.

    Wer hätte gedacht das ein Tag in einem Feizeitpark und einem überhitzten Auto aus fremden bekannte machen konnte?

    Vielleicht hatte ich ja tatsächlich sechs neue Freunde gefunden?

    Freunde.

    Wirkliche Freunde.

    So wie Jungkook.

    "Komm, Yuki" Hörte Ich Jungkook dann plötzlich sanft zu mir sagen, wodurch ich aus meinen Gedanken gerissen wurde.

    " Wie bitte?" Fragte ich, die Müdigkeit versuchen wegzublinzeln.

    "Kommt endlich!" Rief eine Stimme von weiter Ferne, die ich als Namjoons entziffern konnte.

    Jungkook blickte mich an und lachte leicht über meinen offensichtlichen versuch wach zu bleiben und ging vor mir in die Hocke.

    "Spring auf!" meinte er, während ich seinen Rücken anstarrte.

    "W-Wie bitte?"

    "Spring auf, Yuki! Ich trage dich zum Auto."

    "Aber-"

    "Kein Aber, Ms. Mir fallen gleich die Augen zu!"

    Ich war kurz geschockt über Jungkooks fast schon bestimmenden Ton.

    Es klang fast so, wie in den Dramen die im Fernseher spielten.

    Sein Stimme klang wie...

    Wie wenn der männliche Hauptprotagonist mit seiner...Freundin sprach.


    Mein Herz klopfte schwerer gegen meine Brust bei diesen Gedanken.

    Ich holte tief Luft, versuchend mein verrückt spielende Herz zu beruhigen, als ich mich langsam runterbeugte und auf Jungkooks Rücken Platz nahm.

    "Halt dich fest."

    " Was-" Erschrocken schlang ich meine Arme um seinen Hals, als Jungkook aufstand und ich durch den Ruck fast auf den Boden zurück fiel.

    Seine Arme hatte er unter meine Kniekehlen, um sicher zu gehen, das ich nicht doch noch runterruschte.

    Als er loslief war ich erst etwas angespannt, doch wurde ich bald wieder von der Müdigkeit eingeholt.

    Jungkook, der mein ständiges kurze einschlafen wohl bemerkte, sprach mit sanfter Stimme: "Schlaf ruhig, Yuki, ich verspreche, ich bringe dich sicher zum Auto. Vertrau mir."

    Ich zögerte kurz, ehe ich die Augen schloss und der schwere meines Kopfes nachgab und ihn auf Jungkooks Schulter legte.

    Ich vertraute ihm.

    Das war alles was in dem Moment für mich zählte, als ich in die Tiefe Schwärze des Traumreiches abtauchte.


    Note:

    Lang ist es her und... OMG LEUTE! WIR KOMMEN AUS DEM FREIZEITPARK HERAUS! WENN MAN BEDENKT ICH WOLLTE NUR 2-3 KAPITEL ZUM FREIZEITPARK MACHEN... EINIGE DER SZENEN DIE IHR SÜß FANDET WÄREN NIE PASSIERT!😱

    Ach und... Wie ihr vielleicht gelesen habt, habe ich meine ZAP's hinter mir 🎉 ich habe am Montag die Noten bekommen und OMG! Ich war keine Katastrophe!

    Ich war- bitte nun mit der stolzesten Stimme lesen die es gibt - Jahrgangs; JA, JAHRGANGS! Beste!

    Also die drei Noten (Mathe, Deutsch, Englisch) wurden zusammen gerechnet (es gab natürlich welche die in Mathe eine bessere Note hatten, doch waren meine beiden anderen Noten der Grund warum ich es wurde: D


    🥁 TROMMELWIRBEL FÜR MEINE NOTEN 🥁

    (Es gibt Vornote und Prüfungsnote, ich nenne aber nur Prüfungsnote weil... Es um die Prüfung geht XD)

    Deutsch: 1

    Englisch: 1

    Mathe: 3



    Leute, bitte lest es euch besonders gut durch, MATHE 3.

    ICH BIN EINE NIETE IN MATHE UND HABE EINE 3!

    ICH WEINE!

    ICH HABE DAMIT GERECHNET EINE 5 ODER EINE 4 ZU BEKOMMEN UND JETZT EINE 3 😭😭😭😭

    ... Ich führe mich auf wie als hätte ich einen Award gewonnen, aber ernsthaft, für mich ist eine 3 in Mathe wie ein Award.

    Ach so, und es ist sehr gut möglich das ich mir meinen Abschluss mit Qualifikation gesichert habe 💙😍🎉🎉

    Ich werde es jedenfalls erfahren sobald ich Mein Zeugnis habe, aber so wie meine Lehrer immer mit diesem " DAS IST MEINE SCHÜLERIN IHR LOSER!" auf mich blicken ist es sehr sehr wahrscheinlich.

    Was noch... Ach, ich habe meine Englischlehrerin zum weinen gebracht weil wir einen Brief schreiben sollen über jemanden aus der Klasse, und dieser später in die Zeitung gedruckt wird. Sie sollte es noch einmal nach Rechtschreibfehler absuchen.

    Ich habe meine Freundin genommen die ich schon seit der 1 kenne:3

    Anscheinend war mein Text so berührend, daß sie erstmal in der Klasse Wasser und Rotz geweint hat und im Ernst geschluchzt hat, das es so süß ist!

    ... Soll ich einfach mal später hier schreiben was ich geschrieben habe?


    Oh und...


    FRAGE:

    MIT WEM SHIPPT ( = WEN WOLLT IHR MIT YUKI ZUSAMMEN HABEN) IHR YUKI IM MOMENT?

    SIE HATTE JA BEREITS EINIGE "MOMENTE" MIT DEN JUNGS


    OKAY, DAS WARS, V. BUTTERFLY ENDE 🦋








    33
    Kapitel Einunddreißig

    "Was sollen wir mit ihr machen?" Fragte Jimin nervös als er zum schlafenden Mädchen hinter sich blickte.

    Yuki, die zwischen Jungkook und Yoongi eingequetscht war, schlummerte leise vor sich hin.

    Hin und wieder fiel ihr Kopf nach vorne, nur damit einer der beiden ihn wieder in eine entspanntere Lage brachte.

    Taehyung neben ihn brummte etwas-
    Er war die ganze Fahrt bereits sauer, angefangen mit Yuki huckepack auf Jungkooks Rücken, hinzu ihm neben Jimin sitzend ( "Ich habe sie aus dem Geisterhaus geholt nicht ihr! Ich habe Vorrang neben ihr zu sitzen, ich... Ich benenne sie als mein Eigentum!") und Teddybär V im Kofferraum ("Wollt ihr mich auch demnächst auch einfach in den Kofferraum tun? Schämt euch! Er hat ein Herz!").

    "Wir lassen sie schlafen. Sie war die ganze Zeit über Müde. Es ist fast 5 am Morgen, Hyung. Und die ganze Aufregung muss ihr auch noch etwas zugetan haben."

    "Taehyung hat recht", mischte sich Namjoon in die Unterhaltung mit ein,"Wir lassen sie einfach die Fahrt über schlafen."

    Seokjin warf einen kurzen Blick durch den Seitenspiegel auf die drei Person auf der Rückbank.

    "Armes Ding... Yah, Jungs, passt gefälligst auf das sie sich nicht das Genick bricht!"

    Jungkook war dabei sich mögliche Szenarien auszumalen in welche er Yuki davon abhalten konnte zu sterben und oder aufzuwachen, während Yoongi sich zurücklehnte und sein Nackenkissen um seinen Hals fixierte.

    Jungkook starrte ihn an.

    " Was? "

    " Dein Nackenkissen, Hyung."

    " Nein."

    "Aber-"

    "Ich habe dieses Kissen in Daegu gekauft, es war nicht billig. Außerdem hat es genau den richtigen Härtegrad, lässt sich beugen und ist weich wie Jimins Wangen. Es ist Perfekt. Perfekt für meinen Nacken allein."

    "Hyung..."

    Yoongi rollte mit den Augen, bevor er seufzte und Yukis Kopf auf seine Schulter legte.

    Das Mädchen kuschelte sich augenblicklich an das neue Kissen und die Wärmequelle-da es doch recht kühl im Wagen war und Yukis Mantel nach wie vor an der Tankstelle lag.

    Jungkook starrte für einen Moment die beiden an, bevor er langsam den Kopf zum Fenster bewegte und die vorbeirauschende Landschaft mit einem missmutigen Blick ansah.

    Yoongi rollte seine Augen ein wenig wegen des Verhalten des jüngeren.

    "Baby" murmelte er, und ließ durch die plötzliche Vibration in seiner Brust Yuki leicht aufwachen.

    Ihr Haar war ein wenig zerwüselt, ihre Augen glänzten und waren noch halb geschlossen. Ihr Mund war zu einem kleinen schmollmund verzogen.

    "Hm?" Meinte ihre Stimme, die sanfter als sonst klang und fast nur ein hauchen war.

    Der Junge auf den sie lag bekam Augenblick Schuldgefühle als er die Müdigkeit in ihren Augen sah.

    Sein Harter Blick den er zuvor noch den Maknae zugeworfen hatte verschwand komplett und ein Ausdruck von Zuneigung spiegelte sich in der Reflexion von Yukis Augen wieder.

    "Nichts. Alles in Ordnung. Schlaf weiter, Yuki"flüsterte er und Strich ihr etwas übers Haar.

    Augenblick schlossen sich ihre Augen wieder und ihr Gesicht kuschelte sich zurück in Yoongis Schulter.

    " Okay, Oppa.... " war noch leicht zu hören, bevor ihr Atem wieder ruhiger wurde und er sich sicher war, daß das jüngste Mitglied der neu geformten Gruppe wieder im Reich der Träume verschwand.

    Für einige Zeit war es still im Van.

    Die Maknaeline war tief und fest am Schlafen und auch Hoseok fand sich wenig später im Land der Träume.

    Die einzigen, die noch wach waren, waren Jin-welcher schließlich am Fahren war-, Namjoon - der ihm die neuesten Staus und Baustellen mitteilte und gleichzeitig versuchte selbst nicht einzuschlafen-, und Yoongi, welcher zwar die Augen geschlossen hatte, jedoch bereit war beim kleinsten Hubbel in der Straße Yuki festzuhalten, damit sie sich nicht verletzte oder mit dem Kopf von seiner Schulter rutschte.

    Es gab noch einen der - ungewiss zu seinen Hyungs- nicht am schlafen war, sondern nur so tat.

    Es war nicht so als würde er seinen Hyungs nicht mit Yuki trauen, es war viel mehr so das er sich wohler fühlte, wenn er sie in seiner Nähe hatte.

    Das er eingreifen konnte wenn etwas passieren sollte.

    Jungkook erinnerte sich noch genau als Yuki vom den älteren Herrn im Handyshop belästigt wurde.

    Als er sie dort so hilflos gesehen hat, schwor er sich, auf sie aufzupassen.

    Ihr nichts zustoßen zu lassen.

    Yuki begann im Schlaf leicht zu stirren.

    Ihr Atem beschleunigte sich etwas und sie trat ein paar Mal mit ihren Beinen gegen Taehyungs Sitz.

    Der zweitjüngste grummelte vor sich hin, bevor er sich die Augen rub und schließlich aufwachte.

    "Was..." Meinte er schlaftrunken.

    "Ich glaube Yuki hat einen Albtraum"Meinte nun Jungkook, der mit der plötzlichen Erkennung wach zu sein seine Hyungs erschreckte.

    " Ich dachte du schläfst!"Rief Jin, während er versuchte das Lenkrad wieder in die Richtige Position zu bringen.

    Das Auto war leicht zur Seite geschwenkt, hätte beinahe Kontakt mit einen anderen gehabt, und schwankte nun hin und her auf der richtigen Spur.

    Hoseok, Jimin und Yuki waren noch am Schlafen, haben von dem beinahe Crash nichts mitbekommen.

    "Jungkook, erschreckt uns nicht so, wir hätten beinahe ein Unfall gehabt!" Meinte Namjoon leicht gestresst.

    "Yah, Maknae, machst du das noch einmal, ich schwöre ich-"

    "Nein, bitte nicht. Hilfe...."

    Alles war wieder still im Van.

    Alle Augenpaare-neben Jins, die auf die Straße fokussiert waren-richteten sich auf das einzige Mädchen.

    Sie wimmerte leicht und hatte sich in Yoongis Oberteil gekrallt.

    "Ich will das nicht.... Bitte..."

    Ein schluchzen entwich ihr, was allen leicht das Herz brach.

    "Glaubt ihr... Glaubt ihr sie träumt von...von ihrer Vergangenheit?" Fragte Taehyung vorsichtig.

    Alle waren ruhig und blickten (sogar Jin für einen kurzen Moment durch den Rückspiegel) mit besorgten Ausdruck zu Yuki.

    Plötzlich began das Auto zu ruckeln.

    " W-Was z-zum H-Himmel!" Sprach Jin aus, während das Auto seine letzten Züge machte.

    Dann blieb es stehen.

    Jin blickte anklagend zu Namjoon.

    "Hast du nicht gesagt wir sollten den Landweg nehmen weil da weniger Stau ist und wir deswegen schneller zur Tankstelle kommen?"

    Namjoon seufzte.

    "Hyung, woher sollte ich denn wissen das das Auto JETZT SCHON kein Benzin mehr hat."

    "Ich sags ja immer, Namjoon sollte zuhause bleiben für den Weltfrieden-oder wenigstens für eine unproblematische Nachhausefahrt!"

    Namjoon blickte leicht verletzt zur Seite.

    "Yah, Yoongi, Namjoon-ah wollte nur helfen, hör auf!" Sagte Jin streng, Mitleid mit dem armen Jungen hegend.

    "Aber wir sind jetzt mitten im Niergendwo und haben kein Benzin."

    Jungkook wurde leicht weiß um die Nase herum.

    "Ich habe Yuki versprochen sie sicher nach Hause zu bringen... Und jetzt das?" murmelte Er zu sich selbst.

    Mittlerweile waren auch die restlichen Schlafmützen aufgewacht.

    "Was ist los?" Fragte Hoseok.

    " Sind wir schon da, Hyung?" Jimin rieb sich die Augen.

    "Wir haben kein Benzin mehr"meinte Yoongi knapp.

    " W-Was bedeutet das jetzt?" Fragte eine zitternden Stimme die sieben Jungen.

    Alle Augen richteten sich auf Yuki, zum über siebten Male für sie ungewiss.

    " Wir sitzen fest."

    Jin seufzte.

    " Ein paar von uns müssen zur Tankstelle laufen, ein paar bleiben hier und passen auf das Auto auf."

    Namjoon nickte zustimmend und Jin schlug in die Hände.

    "Also, irgendwelche freiwilligen?"

    Note (WICHTIG):

    Ich lasse EUCH jetzt entscheiden mit wem Sie in eine Gruppe kommt und in welcher.

    Wird sie im Auto bleiben und auf die Rückkehr der anderen warten oder geht sie mit im Dunkeln über einsame Straßen und Feldwege entlang zur Tankstelle?

    Und mit wem ist sie dann in einer Gruppe?

    Aber ACHTUNG!⚠

    Eine Regel gibt es: In der Gruppe (die aus 3-4 Leuten besteht) muss EINER davon JIN oder NAMJOON sein.

    Der Grund?

    Diese zwei hatten bisher nicht die Chance allein mit Yuki zu sein oder sich richtig mit ihr zu Unterhalten.

    Und ich hoffe ihr habt nicht vergessen wie skeptisch sie ihr gegenüber stehen. Vielleicht ändert sich durch das Abenteuer, ob warten oder Benzin holen, Jin oder Namjoons Skepsis gegenüber Yuki, vielleicht verstärkt sie sich aber auch.

    Diese "Abstimmung" wird genau 4 Wochen gehen
    Sie endet am 30.07. Wo ich es dann alles auswerten werde und am 3-4.08. Wird ein neues Kapitel kommen:)

    Ja ja, ich weiß sehr lang! Eigentlich sollte sie nur kurz gehen, aber da ich direkt danach in den Urlaub fahre und dementsprechend kein WLAN habe (eigentlich schon aber dafür müsste ich bezahlen und äh definitiv nicht) wird sie etwas länger andauern:)

    Love y'all!


    34
    Kapitel Zweiunddreißig


    Für einen kurzen Moment war es still im Auto.

    Jin seufzte. " Wer geht mit mir Benzin holen?"

    " Ich nicht," sagte Yoongi, Arme über die Brust gekreuzt, " Ich mach erstmal ein Nickerchen-Ihr ward es schließlich die mich gezwungen haben mitzukommen, also löst es auch."

    " Uh... I-Ich geh auch nicht, Hyung" meldete sich Jimin zu Wort, er war blasser als sonst und seine Stimme war ziemlich hoch.

    Hatte er Angst?

    " Komm schon, Jimin! Selbst Yuki ist nicht so ängstlich und sie ist ein Mädchen!" Rief Hoseok, mir einen entschuldigen Blick zuwerfend.

    Jimin wurde leicht rot und blickte zu Boden.

    Ich biss mir auf die Lippe.

    " Ehrlich gesagt habe ich ziemlich große Angst. Es ist schon so dunkel und wir sind auf einer abgelegenen Straße. Ich wollte nichts sagen um euch nicht zu verärgern oder Spott auf mich zu ziehen-aber Jimin tat es und dafür bewundere ich ihn."

    Es war still, alle Augen auf mich gerichtet.

    " Weil... Er Angst hat? " Fragte Jungkook verwirrt.

    " Weil er es zugegeben hat und es nicht unter einer Ausrede verborgen hat" Korrigierte ich, und spürte die Wärme an meinen Wangen aufkommen.

    Hoseok blickte verlegen zu Jimin.

    "Sorry Jimin, das war nicht so gemeint" Meinte er und kratzte sich hinters Ohr.

    Jimin lächelte leicht, " Keine Sorge, Hyung, alles ist gut. Ich weiß das ich manchmal überreagiere..."

    " Aber das ist nichts schlechtes" Mischte sich Namjoon ein, " Angst ist nichts wovor man sich schämen müsste, es ist ein normales Menschliches Verhalten."

    Jimin blickte mit glitzernden Augen zu Namjoon.

    Dann trafen seine Augen auf meine.

    Dankbarkeit lag in ihnen.

    Ich lächelte ihm zu, eine vergessene Erinnerung in meinem Kopf aufkeimend.

    " Angst ist Weisheit im Angesicht der Gefahr. Es ist nichts wofür man sich schämen bräuchte."

    " Waaaaaah, wer hätte das gedacht, Yuki ist so eine Poetin!" Rief Taehyung begeistert.

    Jungkook lachte leicht, versuchte es aber mit falschen Husten zu verdecken.

    " Namjoon sagt dasselbe und wird einfach ignoriert" murmelte er unter seinen Atem und fing wieder and zu kichern.

    Ich blickte peinlich berührt zu Boden, meine Haare mein Gesicht verdeckend.

    Jin räusperte sich. Er blickte auf uns jüngere mit einen liebevollen Blick.

    " Wenn das jetzt geklärt ist... Wir haben immer noch Kein Benzin, also-"

    " Ich komme mit!" Rief Taehyung und überraschte die anderen damit.

    "Was?"

    "Yuki sagte das Angst nur Weisheit im Anbetracht der Gefahr ist, und das Jimin mutig wäre weil er es laut ausgesprochen hat. Also wenn ich trotz Angst mit gehen, bin ich auch mutig richtig?" Taehyung blickte zu mir, seine Augen glänzten glücklich, "Richtig, Yuki?"

    Ich lächelte ihm zu und nickte.

    "Seht ihr!"

    " Ich auch!" Rief Jungkook aus, "Ich wollte so oder so noch zuhause trainieren gehen, ein bisschen Jogging ist also genau passend."

    Unbewusst zu allen anderen, hatte der Maknae bereits einen anderen Gedanken im Kopf was er an der Tankstelle machen wird.

    Und dieser Gedanken hatte mit Yuki zu tun.

    Grinsend lehnte er sich zurück und blickte aus dem Augenwinkel zu dem Mädchen.

    " Und was ist mit dir, Hoseok?" Überraschte Yoongi-Der anscheinend nicht am schlafen war- den jüngeren Jungen.

    "Was ist mit mir, Hyung?"

    "Wieso gehst du nicht mit? Oder hast du etwa Angst und wolltest nur von deiner ablenken indem du Jimin lächerlich machst."

    Jimin winselte leicht.
    "Hyung" meinte er und sah ihn flehend an das Thema fallen zu lassen.

    Hoseok wurde leicht rosa.
    "Natürlich nicht, Hyung! Jin Hyung, I-Ich geh mit!"

    Auch wenn ich noch nicht lange mit Hoseok befreundet war, oder ihn gar kannte, so konnte ich dennoch die pure Panik in seinen Augen sehen.

    Armer Hoseok.

    War dies der sogenannte Männliche Stolz von dem in Büchern und Serien immer die Rede ist?

    Man macht etwas auch wenn man Angst hat, nur um nicht feige dar zu stehen?

    Ich legte den Kopf leicht zur Seite.

    Jungs sind seltsam.

    Jin warf einen bedeutenden Blick zu Namjoon, welcher sofort verstand und mit ihm aus dem Wagen stieg.

    Sie besprachen etwas und waren sich anscheinend uneinig, so wie die beiden mit den Händen herum schlugen und die Augenbrauen bewegten.

    Nach kurzer Zeit jedoch schienen sie sich zu einigen und Namjoon setzte sich wieder ins Auto, während Jin die anderen aus seinem "Rettungseinsatz Team für Autolein" (Nach Taehyung's Aussage) raus holte und mit ihnen los ging.

    Namjoon drehte sich zu uns nach hinten um.

    "Jin Hyung gab mir die Verantwortung-"

    "Na ganz toll, wir werden alle sterben" murmelte Yoongi neben mir.

    "- Über euch zu achten. Yuki? Jin möchte das du dich auf dem Fahrerplatz hinsetzt da man dort die Türe abschließen kann und es dort sicherer ist."

    Ich sah ihn kurz verwirrt an, versuchend zu verstehen was unsicher daran ist zwischen Yoongi und Jimin zu sitzen, bevor ich schließlich nickte und die kleine Stimme die mich auf die Benimmregeln hinwies niemals einen höheren zu widersprechen in Meinem Kopf verdrängte.

    "Oh... Okay."

    Ich war dabei mich abzuschnallen, als Yoongis Hand meine fest umschlossen hielt und jeglichen Versuch damit zunichte machte.

    "Yah, Namjoon-ah, was ist so unsicher daran das sie zwischen uns sitzt?"

    Namjoon wurde leicht rot um die Ohren.


    "Ah, nichts Hyung, aber Jin Hyung meinte falls irgendwas passiert sie sicherer wäre wenn sie auf dem Fahrer-"

    "Fahrerplatz sitzen würden? Ist es dann nicht sogar gefährlicher? Namjoon-ah, wenn Leute das Auto versuchen sollten zu klauen und sie gefährlich sind, dann ist das erste was sie tun zur Fahrerseite zu gehen. Abgeschlossen oder nicht, solche Leute haben Wege es auf zu machen und sie dann zu verletzten-hier ist sie sicherer als vorne bei dir."

    "Ich stimme Yoongi Hyung zu! Wir können Yuki im Falle des Falles beschützen!"

    Namjoon seufzte und rieb sich den Nasenrücken."Schon gut, schon gut!"

    Er sah plötzlich so müde aus, daß ich ein Schelchtes Gewissen bekam.

    "Ist in Ordnung, Jimin" meinte ich mit einem Lächeln in seine Richtung und wollte mich wieder abschnallen.

    Doch Yoongi Hand verweilte immer noch auf meiner Hand.

    Ich blickte zu ihm auf.

    "Es ist in Ordnung, Oppa."

    Sein Griff verstärkte sich."Es ist sicherer hier."

    Ich lächelte ihm zu.

    " Yoongi Oppa, ich bin mir sicher Namjoon wird schon auf mich aufpassen wenn etwas passieren sollte."

    Er zögerte. Seine Augen schienen dunkler als zuvor.

    " Wirklich, Oppa. Vertrau mir."

    Yoongi seufzte und ließ meine Hand los.

    Ich lächelt eihm dankbar an, bevor ich mich abschnallte.

    Auch wenn es nur wenige Schritte weit wären und es deutlich näher an Jimins Seite war, so bestand Yoongi darauf das ich auf seiner Seite ausstieg und er mich bis zur Tür begleitete.

    Namjoon und Jimin hatten alles mit verwirrten Ausdrücken mitangesehen, und scheuen sich nicht ihre Verwirrung zum Ausdruck zu bringen.

    "... Was?" Fragte Yoongi genervt, als er an der Tür stand und darauf wartete das ich mich anschnallte.

    " Wer bist du und was hast du aus unserem faulen, muffeligen Yoongi gemacht?" Fragte Jimin.

    "Warte nur bis ich wieder da bin, Jimin!" Rief Yoongi drohend, wodurch Jimin große Augen bekam und hilfesuchend zu Namjoon blickte.

    "Hyung! Sag was!"

    "Das hast du dir selbst zugeschrieben, Jimin."

    Jimin blickte ihn aus verengten Augen an. "Toller Leader bist du, lässt einen durch die Hand eines anderen Sterben. Schande über dich! Schande über dich und deine Dimples!" ( Deutsch: Grübchen- ich musste einfach das Lied einbringen und... Ich mag das deutsche Wort nicht. Grübchen. Das klingt so... Eklig. Sorry.)

    Namjoon verdrehte nur die Augen, während Yoongi die Tür schloss und an ihr rüttelte um zu prüfen ob sie wirklich abgeschlossen ist.

    Als dies der Fall war lief er ums Auto und setzte sich zurück auf seinen Platz.

    "Wie lange glaubt ihr brauchen die anderen?" Fragte Jimin dann.

    Yoongi lachte amüsiert auf.
    " Mit Hoseok? Wir sitzen hier bestimmt noch die halbe Nacht."






    Authors Note:


    Okayyyyy die Abstimmung hat ergeben....

    Auto:

    Jin : II

    Yoongi: IIII

    Hoseok: II

    Namjoon: IIII

    Jimin: IIII

    Taehyung: III

    Jungkook: III

    Yuki: IIII

    Benzin:

    Jin: IIII

    Yoongi: II

    Hoseok: III

    Namjoon: II

    Jimin: II

    Taehyung: III

    Jungkook: IIII

    Yuki: III

    Wie ihr sehen könnt gab es eine gleiche Anzahl von Strichen bei Taehyung - ihn habe ich dann in die Gruppe gepackt, die 3 hatte-also die Benzin Gruppe.

    Okay, hoffe euch gefällt das Kapitel und den Verlauf mit der Abstimmung - Vergesst nicht,

    IHR SEID TEIL DES KAPITELS!

    35
    Kapitel Dreiunddreißig



    Im Auto war es still. Nur das Schnarchen von Jimin und Yoongi war zu hören. Die beiden Jungen waren - trotz ihrer Argumente ("Wir bewachen das Auto, und natürlich Yuki!" "Sei ruhig Jimin, du könntest nicht mal einen Keks bewachen wenn es Jungkook wäre der ihn haben möchte!" "Er ist MUSCLE - MAKNAE!"
    " Wenn dann passe ich besser auf, du holst deinen Schönheitsschlaf nach-Du hast schon Augenringe."
    )- schon wenige Minuten nach dem Verschwinden der anderen tief und fest am schlummern.

    Aber wer könnte es ihnen verübeln?

    Es war eine lange, Ereignisreiche, ermüdende Nacht - Oder Morgen je nachdem man jetzt gehen möchte.

    Ich schielte auf Namjoons Uhr, versuchend nicht unhöflich zu erscheinen indem ich nach der Uhrzeit fragte und ihn womöglich verletzten könnte mit der Annahme seine Presenz wäre mir unangenehm oder gar nervend.

    4: 12 AM

    Als ich die Uhrzeit sah, materialisierte sich vor meinem inneren Auge ein Bild von meinem Bett und mit meinem Kissen. Meinem ach so weichen Kissen und meiner warmen, kuscheligen Decke.

    Aber auch die schlafende Statur von einem Mädchen, die ihr Leben nicht lebte und es niemals tun würde.

    Ich wäre erneut heute Nacht dieses Mädchen.

    Doch heute lag sie nicht in ihrem Bett und träumte vom Leben.

    Heute lebte sie ihr Leben.

    Ein Lächeln schlich sich auf mein Gesicht als ich durch den Rückspiegel den schlafenden Jimin sah, dessen Kopf auf Yoongis Schulter lag, und Yoongi wie als wäre er ein Teddybär - wohlmöglich sogar V- festhielt.

    Yoongi selbst war eine Nummer für sich.

    Sein Mund war leicht offen, ein kleines bisschen Sabber hing an seiner rechten, unteren Mundhälfte, sein Kopf lehnte gegen die Scheibe und seine Hand ruhte in Jimin Haar-Wo er manchmal dran zupfte, nur um dann sich etwas zu drehen um Jimins Griff zu entkommen und dann schließlich mit einem kurzen, lautem Einatmen sein Gesicht gegen die Scheibe zu pressen.

    Meine Finger jucken danach Jungkooks Geschenk aus meiner Tasche zu holen und ein Foto zu machen, doch zu groß war die Gefahr sie mit dem wohlmöglich Blitzlichtgewitter aufzuwecken.

    Jungkook hatten mir zwar erklärt das man den Blitz ausschalten könnte, doch zu wissen wie war mir noch nicht bewusst.

    Und außerdem sähe es seltsam aus, würde ich ein Bild von den beiden machen, wenn ich sie nicht richtig oder gut genug kannte, weder ihre Erlaubnis hatte und jemand neben mir saß und aus einem mir unbewussten Grund jeden meiner Schritte beobachtete.

    Uwohl von der Aufmerksamkeit von Namjoon, spielte ich leicht mit Meinen Fingern, versuchend der Nervosität nicht die Überhand gewinnen zu lassen.

    Ich räusperte mich leicht.

    " G-Glaubst du den anderen geht es gut? Haben sie eine Karte?.... Aber selbst wenn dann wäre es zu dunkel dafür... Ah, haben sie auf ihren Handys diese eine App? Jungkook sagte man könnte damit seinen Standort finden und auch andere Orte mit der passenden Wegbeschreibung finden... Wie hieß sie noch... Erm.... Maps?"

    Namjoons wissende, und doch verwirrte und misstrauischen Augen borhten sich in meine, und brachten einen Hauch von Rosa auf meine Wangen.

    Mir war es unangenehm und peinlich so unwissend gegenüber jemanden zu sitzen, dessen Ausstrahlung nur so von Intelligenz strotzt.

    In meinem Hals formte sich eine Entschuldigung, doch schluckte ich sie im letzten Moment wieder runter, erinnerungen an den Moment im Riesenrad und das Versprechen.

    Und wieso sollte ich mich für etwas entschuldigen, weswegen ich nichts kann? Nicht jeder hatte das Privileg früh mit dem Handy zu beginnen oder gar eins zu besitzen.

    Und aus irgendeinem Grund fühlte ich mich gedemütigt von ihm. Als würde er jeden meiner Schritte, meiner Taten mit Missmut und Kritik zusehen.

    " Wusstest du das es als unhöflich gilt andere so anzusehen?"

    Namjoon blinzelte überrascht.

    "Entschuldigung, wie bitte? Wie anzusehen? "

    " Als würdest du alles verurteilen was ich mache. Als würdest du beim kleinsten Fehler den ich tue oder jedem unwissenden Moment meinerseits Kritik an mir ausüben-nicht verbal aber visual. Ich möchte nicht unhöflich sein, besonders nicht vor Menschen die mich hierzu eigenladen haben, aber auch ich habe einen Stolz. Ich zeige ihn nicht oft, was vielleicht an meiner Erziehung liegen könnte. Er ist vergraben, aber dennoch ist er da. Ich ertrage recht viel, Namjoon, aber ich habe es lieber wenn man mir ein Problem offen hinlegt und mir hilft es zu lösen, als wenn man es nur durch kritische Blicke zum Ausdruck bringt. Entschuldigung wenn ich die Grenze mit diesem Gespräch übertreten habe,  ich wollte dies nur zum Ausdruck bringen wie andere sich Fühlen in solchen Momenten. Vielleicht fällt es dir nicht auf wie du Leute ansiehst, ob du ihnen das Gefühl gibst ungebildet zu sein, nur weil sie sich in bestimmten Bereichen nicht aus kennen- aber sie Bemerken es. Und es tut weh. Es verletzt den Stolz und lässt einen hoffen Diesen Blicken zu entkommen."

    Namjoons geweitete Augen blickten mich geschockt an.

    Sie Mund war leicht offen, so als wollte er etwas sagen, doch kein Ton kam hervor.

    Ich spürte wie langsam aber sicher die Fassungslosigkeit über meinen Körper herkam und mich wundern lässt was ich mir dabei nur gedacht habe.

    Mit dem letzten bisschen Mut den ich noch besitzte, fragte ich " Also, Namjoon, was habe ich getan um diese Blicke zu verdienen? Ich dachte wir würden uns gut verstehen. Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher."

    "Du hast nichts getan, Yuki" Sprach er dann nach einer Weile, "Ich bin mir nur nicht sicher wer du wirklich bist. Du siehst ein Handy an, als wäre es das erstes mal das du eins siehst. Im Freizeitpark warst du begeistert von allem. Du bist noch nie Achterbahn gefahren, hattest weder Zuckerwatte und erzählst nichts über dich. Diese Jungs," Namjoon holte Luft und sah mir mit einem Blick an den ich noch nie zuvor gesehen hatte," Diese Jungs sind meine Familie. Und ich möchte nicht das meine Familie verletzt wird. Ich weiß nicht, ob sie für dich nur ein Zeitvertreib sind, oder ob es dir egal  ist wenn sie sich streiten über dich- oder ob es dir sogar gefällt, aber diese Jungs sind durch so viel gegangen, haben viel aufgegeben und so viele Opfer gebracht und ich werde nicht-niemals- zulassen das irgendetwas oder irgendjemand dieses Band zwischen uns zerstört. Ich möchte das du mir jetzt die Wahrheit sagst, Yuki. Ich möchte dir Vertrauen, ich möchte es wirklich, aber um dies zu tun muss ich wissen wer du bist. Also, wer bist du, Yuki?"

    Ich blickte für einen Moment auf den Boden, bevor ich in seine Augen blickte. Ein trauriges Lächeln auf meinen Lippen.

    " Ich würde gerne das du mir vertraust, Namjoon. Und ich verstehe woher deine Argwohn mir gegenüber kommt. Und glaube mir wenn ich sage, daß ich nicht einmal vor hatte, euch kennenzulernen. Ich wollte euch nicht kennenlernen. Ich habe damals oft den Fehler gemacht Leuten zu Vertrauen, nur um dann zerbrochen an Boden zu liegen. Ich hatte nicht vor, mit euch auf den Ausflug zu gehen. Und glaube mir wenn ich sage, daß ich nicht vor hatte euch als Freunde anzusehen. Denn Freunde verletzen einen nur. Sie sagen sie würden dich auffangen wenn du fallen würdest, aber die Wahrheit ist, daß sie dich ohne mit der Wimper zu zucken und Schlechtem Gewissen in ein tiefes, dunkles Loch fallen lassen, und dir jegliche Möglichkeit herauszukommen verwehren. Freunde sind eine Gefahr verletzt zu werden. Ich wurde zu oft verletzt, als wenn ich mein Vertrauen in Freundschaft stecken würde."

    Mein Blick glitt zu meinen zitternden Fingern.

    " Die Wahrheit ist, daß ich nicht mal vor hatte Jungkook als Freund anzusehen. Ich hätte ihn wegschicken können, ohne Möglichkeit Kontakt aufzubauen. Aber das tat ich nicht. Ich war selbstsüchtig. Ich hatte niemals einen echten Freund. Für einen Moment dachte ich, das ich einen echten Freund bekommen könnte. Auch als  ich mich später dazu entschloss ihn zu vergessen und den selbstsüchtigen Gedanken zu verbannen, so kreuzten sich unsere Wege immer und immer wieder. Und irgendwann gab ich auf dagegen anzukämpfen ihn in meinen Leben zu haben. Es stimmt das wir uns erst seit ein paar Tagen kennen, und doch Vertraue ich ihm. Mir fällt so etwas nicht leicht, Namjoon. Ich möchte nicht, daß mein Vertrauen ausgenutzt wird, also Schenke ich es nur wenigen, ausgewählten, besonderen Personen. Jungkook hat mich nicht gedrängt ihn zu Vertrauen, er hat es sich nur gewünscht-weil er, so hoffe ich es wenigstens, mir tatsächlich ein Freund sein will."

    Ich blickte zurück zu Namjoon, dessen Augen mit Sympathie glitzerten.

    " Ich kann dir nicht viel über mich sagen, Namjoon. Ich kann es wirklich nicht. Und die Dinge die ich sagen kann, die weißt du bereits: Ich bin Yuki, ich bin 18, ich war vor dieser Nacht noch nie in einen Freizeitpark, noch auf einer Achterbahn, aß Zuckerwatte oder hatte ein Handy. Und Jungkook hat euch sicherlich erzählt, daß Ich  noch nie einen Job hatte. Ich habe Höhenangst, wohne aber in einem der höchsten Apartments in Haus. Ich habe nicht viel Erfahrung im Umgang mit Menschen, ich lege viel Wert auf Benehmen und Etikette und kann manchmal ein bestimmtes Benehmen oder Ausdrücken eurerseits nicht verstehen oder realisieren. Ich habe kein gutes Verhältnis zu meinen Eltern und haben sie lange nicht besucht," ich holte ein zittrigen Atemzug" Nicht weil sie mir egal sind, sondern weil sie mich wegsperren würden. Wenn es nach ihnen ginge, würde mein Leben nur Zuhause abspielen, dort wo sie Kontrolle über mich haben und mich wie eine Marionette spielen können. Ich habe große Angst vor der Welt, weil ich niemals zuvor in ihr war. Ich kenne sie nur aus Büchern. Ich weiß das ich mich nicht normal Verhalte, fragwürdige Dinge tue, sagen oder frage, aber das bin ich."

    Ein Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit.

    " Ich kann dir nicht wie andere Mädchen sagen welche Musik angesagt ist, welche Trends du folgen solltest und welche Cafés gerade "In" sind. Ich war bisher nur in einem Café, und dieses Besuche ich seither. Ich mag keine großen Menschenmassen die sich in ein kleines Café drängen, ich mag es kleiner, persönlicher. Ich mag es mit der Café Besitzerin vor Beginn ihrer Arbeit zu plaudern und sitze jeden Morgen bei Sonnenaufgang an einen der Tische. Jeden Morgen. Und ich bestelle immer dasselbe. Eine heiße Schokolade mit exakt drei Marshmallows und einer Zimtstange zum umrühren und die Zeitung. Nicht weil dies das einzige ist was dort schmeckt, sondern weil ich es mag alles in einer Reihenfolge zu haben. Alles gleich zu haben wie am Tag zuvor. Ein Muster am Tag zu legen um Gefahren oder Problemen aus den Weg zu gehen. Das einzige was ich dir zu Klamotten sagen kann ist das Jeans angesagt sind. Jeder trägt Jeans. Ich trug nie Jeans und es fühlt sich noch heute unangenehm auf meiner Haut an. Ich trug sie nie weil es nicht als damenhaft anerkannt wurde, jetzt trage ich sie um in der Menge unterzugehen. Und ich höre keine Musik, da meine Gedanken mich jeden Tag wach halten und sowieso mich nicht den Klängen zuhören ließen."

    " Yuki - "

    "Ich weiß nicht wie es ist wahre Freunde zu haben, da ich immer nur verletzt wurde. Ich weiß nicht wie ein geborgenes Elternhaus sich anfühlt. Ich bin schwach, ungebildet in vielen modernen Bereichen, bin sentimental und haben den Drang Menschen die mir wichtig sind oder es werden könnten von mir wegzustoßen um meine Seele vor einem erneuten Zerbrechen zu bewahren. Denn ich weiß das nach zu vielen Malen, sie ein Scherbenhaufen bleibt und es keinen Weg gibt, sie wieder zu dem zu machen, was sie war. Ich habe viele Fehler, Namjoon, aber eines bin ich mir sicher und weiß zu hundert Prozent, daß sich diese Einstellung nie ändern wird: Ich würde niemals einen dieser Jungen verletzten. Weder emotional noch physisch. Ich weiß nicht wie, ich weiß auch nicht wann es anfing, aber ich habe angefangen euch allen einen Teil von mir zu zeigen, den viele nicht kennen.
    Ich weiß nicht wie ihr es geschafft habt mein Vertrauen in so kurzer Zeit zu gewinnen, aber ihr habt es. Also bitte ich dich hier nur um ein Versprechen."

    Namjoon blickte mich an, mein Herz raste in meiner Brust.

    " Wenn du mir versprichst das ihr niemals mein Vertrauen ausnutzt oder zerstört, verspreche ich dir euch niemals zu verletzen. Niemals."

    Namjoon zögerte kurz, suchte nach Unehrlichkeit in meinen Augen, bevor er lächelte und mit mir ein Pinky Promise machte.

    "Versprochen."

    "Und wird auch Nie gebrochen."

    Namjoon lächelte. Ein ehrliches Lächeln.

    Und es fühlte sich toll an, keine Argwohn in ihn zu sehen.

    Ich lächelte zurück, unsere Finger still ineinander verhakt.

    "Yuki-"

    "SCHNARRRRRRPHÜH!"

    Unsere Blicke schossen zu Yoongi, welcher gerade den Rekord für den lautesten Schnarcher -wirklich!- im Schlaf aufstellte.

    Namjoons Augen glitzerten schelmisch.

    "Sollen wir ein Foto machen und es irgendwann als Druckmittel nehmen?"

    Ich grinste.

    "Bin dabei, Namjoonie!"



    Note:


    Also irgendwie bin ich in letzter Zeit die Queen of Deep Conversations XD OhO, wir fanden Was neues über ihre Eltern heraus! Sie kontrollieren sie und spielen sie wie eine Marionette. Interessant. Und sorry ich wusste nicht wie man das Geräusch vom Schnarchen schreibt, also.... SCHNARRRRRRPHÜH!"
    Wegen einatmen und ausatmen und ja.... XD

    Und wie immer will einer der Jungen etwa zu Yuki sagen, ein anderen unterbricht es aber. Dieses Mal sogar im Schlaf. Eine herausragende Leistung Mr. MIN YOONGI! Nur um das mal so nebenbei zu sagen... Dieses Kapitel beträgt erstaunliche 11 Buchseiten! Ihr habt gerade 11 Seiten gelesen, Glückwunsch!: D

    Was wohl im nächsten Kapitel passieren wird? Wer wird Sabbern, wer wird schlafen, wer wird reden, wer wird schreien, das alles lest ihr im nächsten Kapitel von WAS DU IN MIR SIEHST!
























































    Das war ein schräges Outro XD

    36
    Kapitel Vierunddreißig


    "... Und wenn du hier drauf drückst, kannst du Bilder machen ohne Blitzlicht" beendete Namjoon und sah mich erwartungsvoll an.

    Ich kniff die Augen etwas zusammen, versuchend alles soeben gesagte wie ein Schwamm aufzunehmen. Nur das dies einfacher gesagt als getan ist, da Namjoon - gut gemeint und mit purem Herzen- mir nicht nur Blitzlicht erklärte, sondern ungefähr alle anderen Funktionen des Telefons. Angefangen mit all den Vorteilen, aber auch Nachteilen von einem Backup, Hin zu welche Erlaubnis man einer App geben sollte und welche nicht und schließlich alle - wirklich alle- "Privatsphäre wichtigen Sicherheiten die man als Mädchen in deinem alter wissen sollte."

    Mwin Kopf schwirrt förmlich von Fingerprint ID, Face unlock, Screen lock, Passwort und nicht zu vergessen seine Ergänzungen wie "Anstelle mit jemanden beef anzufangen über WhatsApp oder KakaoTalk (ICH HAB MICH SCHLAU GEMACHT DIE APP BENUTZEN DIE DORT), rufe ihn besser an und sag es persönlich da dies viel schwerer nachzuweisen ist als mit einer Nachricht-die kann man Screenshoten, jemanden anderen zeigen, kopieren etc." oder" Wenn dich jemand irgendwie blöd anmacht, suche in google nach 'Sixpack Boyfriends with tattoos who look like they could kill you but are actually cinnamon rolls' und schicke eines der Bilder - NIE DIE OBERSTEN- zu ihm mit der Behauptung das der Freund hier dran ist und er nicht weiter mit dir schreiben Soll. Oder schicke ein Bild von uns und schreib wenn er sich mit dir treffen möchte er an uns vorbei kommen muss."

    Doch dies endete schließlich in noch mehr Fragen, noch mehr Antworten und NOCH MEHR Kopfschmerzen.

    Zu viele Informationen waren schädlich für den Gebrauch des Menschlichen Gehirns-so sagen es auch Wissenschaftler, besonders wenn es dazwischen nicht mindestens eine Pause gäbe und die gab es nicht.

    Zum ersten Mal in meinem Leben hätte ich Leute aus den Weg geschubst und angegriffen wenn ich mir dadurch Aspirin beschaffen könnte.

    "Hast du noch Fragen?"

    Eigentlich schon, aber noch mehr und mein Kopf würde explodieren.

    "Nein. Danke Namjoon, du hast mir alles genau erklärt."

    Er sah mich zweifelnd an.

    "Weißt du denn jetzt wie man mit dem Handy umgeht?" Fragte er mit einem prüfenden Ton.

    Ich nickte.

    " Öffne die Kamera und mach ein Bild. Ohne Blitz."

    Ich nahm das Handy wieder in meine Hände und starrte es kurz an.

    Okay.

    Ich kann das.

    Es wäre nicht nur äußerst peinlich sondern auch völlig unhöflich würde ich trotz Namjoons Versuche scheitern.

    Als würde ich seine Bemühungen nicht schätzen.

    1. Schritt

    Handy entsperren.

    2. Schritt

    Die App suchen
    .

    Wie sah sie noch gleich aus? Eine Linse, richtig?

    Da war sie.

    3. Schritt

    Kamera auf Innenmodus stellen.


    Das war... Dieser Knopf oder Touch? Sagt man Touch oder Knopf zu so etwas? Ob Namjoon das wusste? Sollte ich ihn fragen?

    ... Nein, zu viel des Guten kann Schlecht werden.

    Und letzter Schritt

    Blitzlicht ausmachen.

    Ich zögerte.

    Mein Finger verweilte über der Kamera.

    "Nur noch den Blitz ausmachen" sagte Namjoon, während er meinen Finger beobachtete.

    " Ja, nur noch das Licht ausmachen..."

    Ich suchte nach dem Symbol den Namjoon gedrückt hatte als er es mir gezeigt hatte, doch war es wie eine Nadel im Heuhaufen zu suchen.

    Unauffindbar.

    Namjoon schüttelte den Kopf, ein Lächeln auf seinen Lippen die seine Dimples zum Vorschein brachten und nahm meine Hand in seine-so, als wäre es das normals te der Welt.

    Doch für mich war es das nicht.

    Ich spannte mich leicht an, als ich zusah wie er meine Hand und meinen Finger zu dem Glühbirnen Symbol hinbewegte.

    Verschiedene Optionen kamen hervor, doch waren meine Gedanken mehr bei den Jungen der meine Hand in seine hielt und sehr nahm an meinem Gesicht mit seinem war als bei Blitz oder kein Blitz.

    Er grinste mich von der Seite an als ein Bild von uns beiden zum Vorschein kam.

    "Jetzt gesehen?"

    Ich nickte nur während ich versuchte überall hin aber Namjoons Augen zu blicken. Oder meinen Kopf zu bewegen.

    Würde ich meinen Kopf bewegen, wären wir zu nah. Viel zu nah.

    "Lass uns ein Foto machen, dafür das heute der Tag ist an dem du verstanden hast Bilder ohne Blitz zu machen. Eine Erinnerung!"

    "Was-"

    "Bitte Lächeln!" Namjoons Gesicht presste sich an meins als wir uns beide in das kleine Format der Kamera zwängten.

    Das Foto verlief nicht ganz wie geplant, wenn man es so sagen konnte.

    Was vielleicht an der Hand lag die im Moment der Aufnahme Namjoons Gesicht von meinem wegschub und ihn zu einem gequetschten Ei machte, oder aber auch an den Hölle zufrierenden Blick des Hand Eigentümers dessen Gesicht zwischen den Sitzen auftauchte und Namjoon mit Blicken tötete.

    "Nimm dein Gesicht da weg, Kim Namjoon!"

    Ja, dies war tatsächlich nicht das schönste Bild von Namjoon, Yoongi und mir.

    Authors Note:


    Ich habe mir überlegt ein Q&A als nächstes zu machen. Da könnt ihr fragen zu den Charakteren stellen (Natürlich werde ich nicht auf "Was ist Yukis Geheimnis?" Antworten denn, it's a surprise 🎉🎁 aber ich kann einige Dinge aufklären wie ihr Sturz aus dem Fenster, die Streits ihrer Eltern etc.) und ihr könnt mir fragen stellen wenn ihr woll:3


    Ach so, und gibt es da draußen auch welche die alles was sie übers Handy wissen durch ihre Beste Freundin wissen? Like, ich wusste nichtmal wie man Musik runterlädt und dachte Apps downloaden wäre illegal. Ich hatte seit ich 7 war zwei Handys (all kamen da mit ihren IPhones rum und ich smol bean hatte so ein tastenhandy in pink mit Hunde und ich war so stolz drauf das glaubt ihr gar nicht! Und das andere war ein Samsung Galaxy S keine Ahnung welche Nummer und das lag immer nur irgendwo rum. Ich habe es nie benutzt. Ich glaube ich habe erst mit dem Handy angefangen was zu tun als ich Pou (kennt es jemand noch? XD) auf mein Handy hatte und das war mit 10-11. Ich wusste wie man Pou füttert, Bilder machte, Nachrichten schrieb und Anrufe betätigte-den Rest weiß ich alles von meiner Freundin. Selbst heute komme ich noch manchmal zu ihr und frage was das ist und wie man dies bedient. Aaaaaach, ich war eine Omi gefangen in einem Kind:3 Die gute alte Zeit ♡

    37
    Q&A




    Ist Yuki zur Schule gegangen oder wurde sie zuhause unterrichtet? (von TaeTaes Potaeto girl 💜💞 )

    Yuki wurde zuhause unterrichtet. Da der Unterricht dabei anders ist als der in einer Öffentlichen oder privaten Schule, wo Schüler auf Schüler treffen, weiß Yuki vielerlei Dinge nicht wie z. B. Jugendsprache oder Freunde.

    Yuki wurde auch nicht in allen Fächern unterrichtet die es gibt, sondern nur in Mathematik, Englisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch ( Koreanisch wird jetzt als "Deutsch" genommen da die Geschichte ja in Korea spielt XD), Geschichte und Politik, Kunst, Latein, Philosophie und Musik.

    Fächer wie Biologie, Technik, Pädagogik, Physik, Chemie, Textilgestaltung, Psychologie, Erdkunde, Sport und Informatik hatte sie nicht, wobei diese ersetzt wurden in verschiedenen Formen wie "Ruhestunden", wo sie eine oder mehrere Stunden still sein musste, und "Women's time" wo sie eigentlich nur rum sitzt und zuhört wie ein Mann darüber spricht wie großartig die Männliche Population ist und was Frauen in der Gesellschaft erlaubt ist und was nicht. (Es Grenzt dabei ziemlich auf die frühere Zeit wo Frauen weder Wählen durften und noch ohne die Erlaubnis ihres Mannes arbeiten durfte.)

    Werden Ihre Eltern irgendwann auftauchen? (Frage von My Hearteu)

    Ja, Yukis Eltern werden in der Geschichte auftauchen und es wird kein fröhliches Zusammentreffen werden.

    Was genau stand im aller aller aller aller aller ersten Kapitel in der Zeitung?

    In der Zeitung wurde über das verschwinden von Yuki berichtet.
    Sie wird sehr emotional weil sie bereits mehrere Monate fort von zuhause war und erst jetzt eine Suchanzeige Rausgekommen ist.
    In der Zeitung jedoch befindet sich kein Bild von Yuki, was das Finden von ihr zwar schwerer macht, der Finderlohn aber wieder wegmacht.
    Ebenfalls ist sie sehr aufgewühlt darüber, das sie als "Verschwunden, wohlmöglich enführt" bezeichnet wird, anstelle von "Weggelaufen." Ihr gefällt es nicht das Ihre Eltern trotz ihres Verschwindens jemand anderen  die Schuld für ihre Abwesenheit geben.

    Wird Mrs Wang wieder kommen und was passiert mit ihrem Mann?

    Natürlich wird unsere über alles geliebte, farbenfrohe Mrs Wang wiederkommen! Ihr Café ist durch einen von Jungkook's Post das "IT" - Café von Ganz Korea geworden. Menschen aus Daegu, Busan, Incheon,
    Gwacheon, Ilsan und Gwangju kommen nach Seoul nur um in den Genuss von einer heißen Schokolade mit 3 Marshmallows und einer Zimtstange zum umrühren zu kommen, von der Jungkook so sehr auf Twitter geschwärmt hat.

    Ausschnitt BTS_twt :

    “ Ich würde für die Heiße Schokolade mit drei Marshmallows und einer Zimtstange zum umrühren vom Café
    "Um der Ecke" in Seoul sterben. Wenn ihr Seoul besucht, schaut unbedingt vorbei, das Café bietet einen guten Ausblick auf die Menschen in Seoul. Das Gebäck ist köstlich, die Getränke zum Sterben, die Besitzerin - Mrs Wang - liebevoll wie eine Mutter und die Bedienungen sind wunderbar!
    #CafésinSeoul #JUNGKOOK”

    Wer sich nicht mehr daran erinnern kann: Mrs Wang möchte keine Aushilfen einstellen, sie möchte es alleine machen. Die "Bedienungen" von denen Jungkook also schwärmt ist in Wahrheit Yuki die bei ihrem Treffen im Handyshop mit ihm in Mrs Wangs Café gegangen ist und später dort ausgeholfen hat um Mrs Wang einen Tag Ruhe zu geben wegen der Krankheit ihres Mannes. Um die Fans und oder Dispatch ( wo beinahe täglich Dating Scandale aufgedeckt werden) nicht zu beunruhigen oder auf ihn aufmerksam zu machen, sprach er auf die Mehrzahl an, wissend das "Bedienung" Detective Pikach- Ich meine Detective ARMY herausgelockt hätte.

    Was sie die Verhaltensregeln/Benimmregeln von denen Yuki immer redet und welche sind das alle? ( My Hearteu und Kookie ♡)

    Nun, die Benimmregeln gibt es tatsächlich, nur werden sie "Knigge-Benimmregeln" genannt und einiges was hier in dieser FF vorkommt ist entweder sehr überspitzt oder frei erfunden.

    Die Knigge Benimmregeln sagen z. B., das im beruflichen Umfeld (was bei Yuki aber IMMER ist) es Sitte und Brauch ist, dass der Ranghöhere entscheidet, wem er z. B. Die Hand gibt.

    Das hier ist eine kleine Zusammenstellung von Yukis Benimmregeln (die es, ich wiederhole, nicht wirklich gibt und überspitzt und aus den Kontext von WIRKLICHEN Regeln genommen sind) - die sie, wie wir aber gesehen haben, manchmal um unsere Jungen herum vergisst oder gar ignoriert.

    1. Wiederspreche niemals einen Ranghöheren ( In anderen Wörtern: Männern)

    2.“ Entschuldige dich. Immer und ständig. Das ist eine Sitte und eine Regel. Männer machen nichts falsch, Frauen schon. Ihre bloße Existenz ruft Fehler und Missgeschicke hervor, also ist es das mindeste was sie tun können sich zu entschuldigen”- Ihr Lehrer in "Women's time."

    3. “Komme niemals zu spät. Und wenn du es doch tust, denke daran: Eine Dame ist nie zu spät- die anderen sind einfach nur schlicht und ergreifend zu früh da.” -  ihre Mutter

    4. Eine Frau rennt nicht, sie geht. Sie lässt nicht ihre Schultern hängen, und hält den Kopf gerade.

    5. Der Ranghöhere darf einen mit "Du" ansprechen, als Frau aber bleibst du bei "Sie" und "Sir/Herr", "Ma'am."
    (Diese Regel ist ziemlich problematisch, da Yuki sie nicht sehr oft anwendet, bzw. Es bei den Jungen gestoppt hat und mit "Du" angefangen hat, da sie sich immer wohler an ihrer Seite gefühlt hat. Ab und zu kommt es noch vor, aber eigentlich hat sie es bei den 7 abgelegt. Sie verwendet es aber noch bei Mrs Wang da in Yukis Augen Mrs Wang mehr Respekt verdient als sie eigentlich bekommt und es ihr damit zum Ausdruck bringen möchte)
    6. Kleider. Ziehe dich damenhaft an. Kleider sind der Ausdruck von der Sanftheit der weiblichen Seele.
    (Yuki hat diese Regel abgelegt, da Jeans einfach mehr Möglichkeiten bieten und nicht mit einem Windstoß die Unterwäsche zeigt-nicht das es Yuki passiert ist, daß gehört nämlich mit zu dieser Regel : achte darauf das nichts gesehen wird, was nicht gesehen werden soll bei einer Dame.)

    Das zum Beispiel ist ein Grund warum Yuki so vorsichtig an die Sache mit dem Farbigen Outfit rangegangen ist, "bunt spricht von einem Charakter ohne jegliche Achtung auf einem selbst und oder tüchtiges und damenhsftes Verhalten wie es eine Frau normalerweise empfinden sollte" - Lehrer "Women's time."

    7. Fluche Nicht. NIEMALS. Es wird immer bessere Varianten geben als "Sch**ße" und"Fxck."

    8. Richtige Tischmanieren.
    Falte deine Serviette nach dem Gebrauch. Und" wische"dir nicht den Mund ab, Damen tupfen.

    9.“ Du kannst von innen zerbrochen, verletzt und zerstört sein, doch von außen hin musst du Lächeln” - Ihre Mutter

    10. Nicht angeben.

    Yuki besitzt viel Geld, so viel das sie es sich leisten kann in einen der oberen Etage eines Gebäudes zu leben. Doch sie gibt damit nicht an. Wenn man sie fragt, sagt sie sie begann früh zu sparen.

    11. Sei NIEMALS Verwirrt.

    Nun, Yuki bricht diese Regel in jedem Kapitel, aber dennoch ist sie da. Sie kennt sich mit den Regeln aus die ihr von Klein aud beigebracht würden, aber die richtige Welt ist ihr fremd-wodurch sie durch vielerlei Sachen verwirrt ist.

    12. KEIN ALKOHOL.
    Bisher kam diese Regel nicht in der Geschichte vor, aber tatsächlich hat Yuki noch nie Alkohol getrunken. (Legal darf sie dies eh erst in Korea mit 21).

    13. Schwitze nicht.
    Tue es einfach nicht. Es ist eklig.

    14. Keine Spitznamen.
    Diese Regel hat Yuki mit "Oppa" und besonders "Namjoonie" gebrochen.

    15. RESPEKT.
    Respektiere jeden Menschen (besonders Männer, besonders besonders Männer da sie allein durch ihre Existenz ranghöher sind), jede Pflanze, jeden Job, jedes Tier.

    16. Kein Nagellack.
    Einfach Nein. Gebrochen durch das Farbenfrohe Outfit.

    17. Kein Make-Up.
    Es ist zwar erlaubt leichtes zu tragen, so, als wäre es gar nicht da, aber definitiv keine Smokey Eyes oder roten Lippenstift.

    Es würde noch um die 30 weitere geben, aber das würde einfach zu viel werden aufzuschreiben:) ♡

    Yuki ist nicht gerade die schlauste mit Handys und allem. Warum hatte sie noch nicht ein Handy?

    Ihre Eltern fanden es nicht als damenhaft genug sich mit Technologie anstelle mit z. B. Büchern zu beschäftigen. Außerdem fürchteten sie, Yuki würde zu viel von der Welt durch ein Handy sehen und versuchen wollen rauszugehen. Yuki sollte immer bei ihren Eltern bleiben.
    Immer zuhause.

    Fragen an mich:

    Wie alt bist?

    Ich bin 16:)

    Dein Schreibstil ist supi, schreibst du auch woanders oder nur hier auf Teste Dich?

    Danke ❤️ Ich schreibe auch auf Wattpad. Ich habe dort 2 Profile. Eines wo diese Geschichte ebenfalls drauf ist, ich heiße dort "Meteor-lichter", und eines wo ich auf Englisch Schreibe. Dort ist aber mehr Zeug von anderen Gruppen als von BTS, und einiges ist echt nicht jugendfrei wie ich hier sündigen muss XD Dort heiße ich "Sushiii68."

    Oh und sorry jetzt dafür aber ich bin harry Potter nerd 🤓 🤣 in welchem Hogwarts Haus bist du? Und bist du voll in deinem Haus oder hast du zb 95% Gryffindor und 5% Slytherin?
    Ich bin übrigens stolze Löwin 🦁

    Ich bin stolze Ravenclaw! Aber wie z. B. Hermione nicht komplett Gryffindor sondern auch zum Teil Ravenclaw ist, bin ich eine Ravenclaw mit Tendenz zu Slytherin. Ich bin eine Slytherclaw!:3

    Und wann ist dein Geburtstag? Meiner ist am 11.6!

    Herzlichen Glückwunsch nachträglich! ❤️❤️

    Ich habe am 15.12 Geburtstag:)


    Kannst du einige Dinge über die Charaktere sagen? 
    Wie z. B. Wo sie gern mal hingehen würden und was sie machen wollen?
    (Von Krümelmonster Kook! 🍪👾 Und ich glaube da unter der Kategorie auch die Frage von Kookie ♡ fällt. Wenn nicht kannst du das kurz sagen und ich werde es ändern und neu beantworten:))

    The Story of... Mr, Mrs Wang and her children

    Nun, Mrs Wang würde gerne mal mit ihren Kindern und ihrem Mann nach Jeju Island reisen und dort einen Enspannungsurlaub machen wo sie Zeit mit ihren Kindern verbringen kann und ihnen mehr von der Natur zeigen kann. Sie selbst wuchs in einer Großstadt auf und möchte ihren Kindern das geben, was sie selbst nicht hatte.

    Mrs Wang hat bereits von Teenage Jahren angefangen für ihren Kaffeeshop zu sparen und zu arbeiten. So hatte sie Jobs in einem Supermarkt, einem Restaurant, einer Bäckerei und natürlich einem Café wo sie alles lernte - ohne das der Besitzer, ein grummeliger Mann mit buschigen Bart und einem Sinn für alles schlechte und einen Hass auf seine Angestellten, wusste das sie ihr eigenes Café eröffnen möchte.

    Sie traf ihren Mann als sie 24 Jahre alt war und für eine Kaffeebohnen Verkostung nach Japan ging, wo er, 25 Jahre, eine Geschäftsreise unternahm in Kaufmännischen Einzelhandel.

    Sie hatte sich einen Kaffee Namens "Black Ivory" von den Probierständen genommen und ging am Ende mit dem Becher in den berühmten Kirschblüten - Straßen, dort lief sie direkt in ihn herein als er mit Seinem Arbeitgeber über den geglückten Deal sprach.

    Das endete damit das Mr Wang Kaffee auf seinen Teuren Anzug hatte, der aus den Ausscheidungen von Elefanten gewonnen wurde.

    Mr Wang war so überwältigt von Mrs Wangs Schönheit, das ihm die Beleidigungen im Hals stecken blieben und er sie als Entschädigung fürs "In sie reinlaufen" einen neuen Kaffee spendierte und mit ihr den Tag verbrachte.

    Die zwei  liefen sich dann immer wieder in Korea über den Weg und schließlich schlossen sie im Alter von 29 den Bund der Ehe.

    Über die Jahre hinweg erschuf Mrs Wang ihr Café und arbeitete fleißig um ihre Zukünftige Generation mehr bieten zu können als ihre Eltern es konnte.

    Mit 39 bekam sie dann die Zwillinge Chizu und Chang.

    Die beiden sind jetzt in der 1. Klasse.

    Chizu ist eher der ruhigere Typ, der gern für sich ist, aber viele Freunde hat und ihnen zur Seite steht. Sie liebt es zu zeichnen und zu lernen. Sie mag ihren Klassenlehrer Mr. Kim nicht, sie findet ihn gemein und zu streng für Kinder. Sie ist sehr empfindlich und neigt dazu zu weinen wenn ihr etwas zu viel wird. Sie ist sehr anhänglich und vergöttert ihre Mutter. Sie klaut manchmal einen der frisch gebackenen Schokomuffins ihrer Mutter und nimmt ihn mit zur Schule um ihn mit ihren Bruder zu teilen "Mommy gab ihn mir weil sie mich lieber mag als dich! Aber auch wenn du ein Pabo bist habe ich dich lieb. Einer muss es tun wenn Eomma es nicht tut."Ihre Mum weiß davon, sagt aber nichts weil sie süß findet das ihre Tochter so etwas erfindet um Zeit mir ihren Bruder zu verbringen.

    Cheng ist der Rabauke. Er hat viele Freunde und liebt die Aufmerksamkeit. Er lebt für Fußball und, auch wenn er erst 6 ist, für Mädchen. In Moment führt er eine Beziehung mit Lee Hyori aus seiner Klasse, und Choi Li-A aus seiner Parallelklasse. Beide wissen nichts von der anderen. Er mag es Chizu zu ärgern, wird aber wenn jemand anderes sie verletzt wütend und schreckt auch nicht zurück zu Gewalt.
    Niemand darf seine Schwester ärgern außer er. Er zieht sie gerne damit auf das er genau 12 Minuten älter ist als sie. Er mag es zu lernen, es beruhigt ihn von all der Aufregung in seinem Alltag. Er mag Mr. Kim nicht weil Chizu ihn nicht mag und Zwillinge "so etwas halt machen."

    Yukis Eltern

    Yukis Eltern sind sehr streng. Sie wollen jeden ihrer Schritte überwachen und kontrollieren um einen möglichen Fehler zu verhindern. Sie lieben Yuki, aber auf einer Art die sehr erdrückend ist und fast schon als ungesund angesehen wird. Sie sind fast wie besessen von ihr. Es ist nicht viel bekannt von ihren Eltern, da sie nie sagten wie sie sich trafen und ob sie sich überhaupt lieben. Sie sind beide in ihren 40ern.
    Sie unterrichteten Yuki zuhause um wohlmögliche Gefahren aus den Weg zu gehen wie z. B. Das Reisen oder Menschen an sich. Sie sind sehr kühl und streiten sich sehr oft.

    Yukis Hund Suga

    Suga ist die Definition von Süß. Der Schneeweißen Hund mit den schwarzen Augen stolpert immer wieder gern über seine Pfötchen und liebt Yuki über alles. Suga kam in die Familie als Yuki sich als 12 jährige weigerte zu essen und zum Unterricht zu gehen. Das war die Zeit wo ihr alles egal war. Sie kauften ihr Suga um sie wieder ins Leben zu holen. Damit Suga bleibt, musste Yuki sich um ihn kümmern, also immer wieder aus ihren Gedanken kommen und zurück in die Realität gehen.

    Suga hat 5 weitere Geschwister.
    3 Mädchen, 2 Jungen. Der genaue Standort der 5 ist jedoch unbekannt.

    Suga wurde aus dem Wurf als letzter zu einer Familie genommen da ihn vieler wegen seiner tollpatschigkeit zwar niedlich fanden, ihn aber nicht als Stadthund fähig fanden.

    Suga erinnert sich nicht mehr an seine Mutter und seinen Vater. Die einzige Mutter die er kennt ist Yuki.

    (Ich muss das jetzt sagen: Viele von euch shippen ja Yuki mit Yoongi, stellt euch einfach mal ein Treffen mit Yoongi und Suga vor. "Suga, das ist dein neuer Vater: Suga." "Suga, das ist Mein kleiner süßer Suga." "Sag Hallo Suga, Suga."XD ich fand das einfach witzig, Sorry XD)

    Es brach ihm das kleine aber große Herz als Yuki verschwand. Ihr auch.

    Seit der Nacht in der sie verschwand schläft er in ihrem Bett und knurrt jeden an der den Bettbezug wechseln möchte. Er denkt es würde ihren Geruch mit nehmen und sie wäre dadurch wirklich fort.

    Yukis Eltern kümmern sich nicht wirklich um ihn, wechseln ihn aber dennoch das Wasser jeden Tag und geben ihn Futter damit Yuki nicht ausflippt wenn sie zurück kommen würde und Suga tot sei.

    Yuki

    Yuki, unsere Süße, Ungebildet in Technik und Menschen, Yuki.

    Unsere Yuki würde gerne England und Irland besuchen.

    Sie liebt die Englische Literatur und würde alles dafür geben einmal dort zu sein, wo Camelot einst stand. Wenn es möglich ist, würde Yuki gerne einen Laden auf machen, einen Bücherladen.

    Bücher waren ihre einzigen Freunde - neben Suga - und halten einen speziellen Platz in ihrem Herzen. Ohne Bücher wäre Yuki nicht das was sie heute wäre.

    Besonders die Arthurian Geschichte und die Bücher über den Meisterdetektiven Sherlock Holmes haben es seit ihrer Kindheit ihr angetan.

    Sie lernte viel durch diese Bücher. Sei immer neugierig, und lasse dich nicht von deinen Behauptungen abbringen nur weil sie jemand anders als seltsam empfindet. Und sie lernte was Freundschaft bedeutete-Merlin und Arthur hatte diese Freundschaft von  der Yuki jede Nacht träumte: Wahre Freundschaft.

    Yuki war gezwungen ihre Kindheit früh hinter ihr zulassen. Ihre ersten Freundschaften schloss sie mit einigen Arbeitskollegen ihres Vaters.

    Diese aber nutzten ihre blauäugikeit und ihr junges, zartes Alter von gerade mal 9 Jahren aus um in ihren Jobs hervorzukommen.

    Yuki kann "Vertrau mir" in 12 verschiedenen Sprachen verstehen.

    Yuki kann " Versprochen gebrochen, Vertrauen verspielt" in 12 Sprachen sagen.

    Der erste Vertrauensbruch den sie hatte war als sie 10 wurde, und einer der Arbeitskollegen den sie als "Onkel" ins Herz schloss und eine enge Freundschaft mit führte sie an ihrem Geburtstag im Zimmer einschloss um das Haus leer zur räumen. Er wurde gefasst und ins Gefängnis gebracht.

    Ein weiterer war mit dem Sohn einer alten Freundin ihrer Mutter die sie einlud um mit ihrem Leben zu prahlen.

    Chung Theodor, dessen Vater im Ausland tätig war, wurde schnell zum Höhepunkt in Yukis Leben. Seine Geschichten über Seoul und die Menschen waren der Funke der sie auf das Leben außerhalb ihrer Hauses aufmerksam machte. Yuki und Theodor waren für einige Zeit unzertrennlich, bis ihre Mutter Theodor's Vater ein Job Angebot in Korea machte mit dem doppelten Gehalt. Der einzige Preis war Theodor. Um den Job zu bekommen, musste Theodor aufhören Yuki zu treffen. Theodor, der schließlich zu Ende zugab nur mit ihr gespielt zu haben damit ihre Mutter seinem Vater einen Job hier gibt und ihn bei sich zu haben, brach Yukis Vertrauen in Freundschaft. 

    Es gab auch einige romantische Interessanten an Yuki-meistens die Kinder von Arbeitskollegen, aber nur den richtig hochrangigen ( nicht, das unsere smol bean das überhaupt mitbekommen hat) doch diese endeten immer damit das ihre Eltern sie entweder bezahlten wegzugehen oder bessere Jobs anbot um sie von ihrer Tochter fernzuhalten.

    Yuki hat eine Tante Mütterlicherseits in Amerika. Sie hat sie nie getroffen.

    Yuki wurde von klein auf beigebracht niemals das Haus zu verlassen.

    Yuki war nie Verliebt und weiß auch nicht wie es sich anfühlt oder was man tut wenn so etwas geschieht.

    Yuki kann sich an fast nichts mehr vor ihrem 7 fast 8 Geburtstag erinnern. Das kommt durch den Sturz aus dem Fenster.

    Yuki hatte starke Panikattacken als Kind. So begann sie plötzlich wie aus dem Nichts zu hyperventilieren, zu zittern, zu schwitzen und zu weinen. Dies endete meist mit einem Gefühl das ihr kompletter Körper in Flammen stand. Yuki wurde in den meisten Fällen Ohnmächtig.

    Hmmmm, irgendwo haben wir das doch auch gesehen... Hmmm... Ah! Ja! In der Gondel auf dem Riesenrad! Unser lieber Yoongi hat ihren kleinen Zusammenbruch miterlebt und sich selbst die Schuld gegeben.

    In der Gondel wurde eine Erinnerung erweckt die seit 11 Jahren verschwunden war.

    Wann ist Yukis Geburtstag und wird es auch in der Geschichte vorkommen? Ist sie eigentlich bevor oder nach dem Beginn 18 geworden, bzw. Wird sie "dieses Jahr" noch 19?

    Yuki hat im Dezember Geburtstag. Jajaja, ich weiß, das ist auch mein Geburtsmonat. Aber finde ich das Yuki (Schnee) jetzt nicht so gut zum Sommer passt. Ich meine wann hat man Schnee im Sommer?.... Nein wir sind nicht Phineas und Ferb und haben deswegen auch kein Swinter oder Wommer. Am 17 Dezember 2010 gab es einen heftigen Schneesturm in Korea. Zwar wurde unsere Yuki jetzt nicht 2010 geboren, aber ich dachte es wäre eine nette Idee ihr den Tag zu geben wo es einen Schneesturm gab, immerhin lautet ihr Name Yuki. Ich denke da viele momentan Yuki mit den älteren Member shippen, wäre es besser wenn sie noch "dieses Jahr" 19 wird, damit halt bei vielen nicht der Altersunterschied zuuuuuuu groß ist.
    Oder wenn sie mit jemanden aus der Maknaeline zusammen kommt ist sie halt jetzt nur 2-3 Jahre jünger als Jungkook. Ich werde auf jedenfalls Yukis Geburtstag mit ein bringen, besonders da dann so viele Möglichkeiten zu Verfügung stehen da auch Jin und Taehyung im Dezember Geburtstaf haben und sie genau in der Mitte dann liegt (Jin 4 Dezember, Taehyung 30 Dezember). Und damit sa nicht zu Verwirrung kommt: In Korea wird es so berechnet das Dezemberkinder 2 Jahre älter werden. 1 Jahr an IHREM Geburtstag, 1 Jahr weil ein neues Jahr abbricht. Dies aber werde ich NICHT machen da ich mich nur selbst damit verwirre. Deswegen werden sie die internationalen Alter haben. Also wenn Taehyung 24 wird, er nicht 2 Tage später bereits 25 ist sondern bis zu seinem Nächsten Geburtstag 24 bleibt. Also praktisch so wie wir jetzt auch alle Geburtstag haben. Ein Jahr lang so alt bleiben bis der Nächste Geburtstag kommt.

    Also Yukis Geburtstag ist der 17 Dezember 2000.

    Woher hat Yuki all das Geld?

    *Yukis Stimme* Ich habe früh angefangen zu sparen.

    Okay, Nein.  Im Prolog haben wir von einer "Nigelnagel neuen Reisetasche" gesprochen, in der befanden sich keine Klamotten sondern einige wertvolle Gegenstände wie Schmuck. Yukis Eltern kochen z. B. Nicht selbst, sie haben einen Koch dafür. Dieser Koch mag Yuki und hat Mitleid mit ihr, weswegen er ihr manchmal Kleingeld gibt, damit sie weiß wie das aussieht und etwas mehr "Normalität" von der Außenwelt verspürte. Dieses Kleingeld hat Yuki aufgehoben womit sich sich auch später das Zugticket kaufte. Geld hat sie durch den Verkauf ihrer Sachen (den Tascheninhalt ) bekommen und das Geld reicht für um die 5 Monate aus. Da aber die Geschichte damit beginnt, das bereits  2 Monate vergangen waren, hat sie jetzt noch Geld für 3 Monate. (Auch einer der Gründe warum Yukis Gesicht sich leicht verdunkelt als sie im Geschäft den Preis der Klamotten für den Freizeitpark hört).



    Und was hat dich dazu gebracht diese FF zu machen?

    Nun ich mag BTS und ich hatte eine Seite auf meinen Laptop wo ich eine andere FF (nicht Bts) angefangen habe und ich mir dann aber dachte nö, das passt irgendwie nicht. Und dann habe ich es umgeschrieben und ich fand einfach das passend wenn die Hauptstadt Seoul war BTS reinzutun und... Das war es eigentlich XD jetzt bin ich hier. Erst war sie nur dazu  gedacht  für mich zu sein, ich hatte nicht vor sie zu veröffentlichen weil ich ein ängstliches Baby bin. Dann habe ich mir gedacht: Hey, einen Versuch kannst du wagen. Wenn die es nicht mögen, oder du bedenken hast, kannst du es immer noch löschen und alles wird wieder "normal", niemand wird wissen das du es warst und bla. Dann kamen aber die ersten positiven Kommentare und Sterne bzw. Gefällt mir und da dachte ich mir: HEY DIE LEUTE FINDEN ES DOCH NICHT SCH**ẞE!: D

    Was bedeutet Yuki?

    Yukis Name bedeutet Schnee, Fröhlichkeit. Wie ich oben gesagt habe, wurde Yuki am Tag eines heftigen Schneesturms geboren. Sein Kind Schnee zu nennen wenn es ejnen Schneesturm gab fand ich in irgendeiner Art witzig und passend für die Eltern. Sie sind kühl. Winter ist kühl. Schneesturm. Hey, lass uns unser Kind Yuki nennen!

    Den Namen Yuki habe ich aber auch aus einigen Geschichten/Legenden die ich mal irgendwo gelesen, gehört habe die besonders in Japan wohl sehr bekannt sind. die Legende von den Yuki-Onna. Wintergeister. Sie werden als kalte, böse Spirits bezeichnet, die Menschen in den Tod schickten und brutal töteten. Aber Schnee (Yuki) hat neben der gefährlichen Seite (Lawinen, Stürme, Erfrieren etc.) auch eine weiche, sanfte seite. Manchmal lassen Yuki-Onna ihre fast-Opfer gehen. Weil sie gut aussehen, eine gute Seele haben, etc. Sie sind liebevoll und würden alles tun um ihre geliebten (z. B.  Eigenen Kinder)zu beschützen, selbst wenn es bedeutet das sie selbst sterben oder verletzt werden.

    Yuki - unsere Yuki- ist in meiner Vorstellung, zwar ziemlich ängstlich, hilflos, aber sie würde-so wie sie es auch Namjoon im Auto sagte- für ihre lieben sterben. Doch trotz allem ist Yuki dennoch gefährlich. Den Schmerz den sie so oft und wiederholt spürte (Vertrauensbrüche etc.) hat einen Teil von ihr geprägt den sie bisher noch nicht ganz gezeigt hat. Den sie verborgen hält. Sie hat eine dunkle Seite. Eine Gefährliche.

    Ich finde das der Name Yuki deswegen so gut zu dem Charakter passt den sie spielt. Jeder hat eine Böse Seite in sich- Es liegt nur an der Person selbst ob sie sie benutzt und wie stark sie ist.

    Yuki-Onna werden als böse bezeichnet, und haben doch eine gute Seite.

    Also haben auch die guten, eine böse.


    Und jetzt noch einen Spoiler!






















































































































































    Yuki ist kein Einzelkind.

    38
    Kapitel Fünfunddreißig

    Während Jimin, Yoongi, Namjoon und Yuki mehr oder weniger kleinere Auseinandersetzungen hatten ("Hyung! Nimm deine Hand aus meinen Gesicht!", "Erst wenn du dein Gesicht aus Yukis Gesicht nimmst!", "Nehmt eure Gesichter und Hände von Yukilein, Hyungs!") war es bei der Tankstellen Gruppe ziemlich ruhig.

    Nun, wenn man Jins panische Schreie jeden fünf Minuten wenn er ein Insekt sieht, Hoseoks summen zu einer Melodie die wohl nur er selbst kannte und höchstwahrscheinlich von ihm selbst war, und Taehyungs Jammern wann sie denn endlich da wären als ruhig ansah.

    Der einzige der in Stille über die  Landwege lief war der jüngste.

    Und obwohl er von außen stumm war, schrien seine Gedanken lauter als seine Hyungs zusammen jemals könnten.

    Was im Kopf des Maknaes so laut war?

    Die Millionen Möglichkeiten die Yuki passieren könnte während er nicht da war.

    Natürlich vertraute er darauf, das seine Hyungs sie beschützen würden, würde es drauf ankommen, doch wäre es ihm lieber gewesen, würde er auf sie aufpassen können.

    "Alles okay, Kookie?" Fragte Taehyung und legte besorgt einen Arm und seinen einzigen Dongsaeng.

    "Ich mache mir nur Sorgen um die anderen", antwortete er, obwohl er sich weniger um seine Hyungs als um das einzige Mädchen das er als Freundin sieht machte.

    Und er hasste sich dafür.

    Er hasste es, daß er in kürzester Zeit, sie zur wichtigsten Person in seinem Leben machte.

    Taehyung lachte leicht.

    "Nah, da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Würde tatsächlich jemand versuchen wollen ins Auto zu kommen, würde Yoongi Hyung ihn zerfetzen dafür das er oder sie ihn aufgewacht hat. Namjoon Hyung würde wahrscheinlich irgendwas zerbrechen um das Auto zu verteidigen, und Jimin Hyung würde sich mit Fäusten durchsetzen-du weißt ja, er hat wieder angefangen zu trainieren- und Yuki... ", Taehyung zögerge für einen Moment. Ja, was genau würde Yuki tun?

    " Was, Hyung? Was würde Yuki tun?"Fragte Jungkook, plötzlich angespannt wie noch nie.

    Taehyung verweilte noch einige Zeit ruhig, bevor er mit einem leichten Lächeln den besorgten Jungen anblickte.

    " Sie würde wahrscheinlich versuchen die Diebe mit Wörtern in die Flucht zu schlagen - oder sie mindestens so lange hinzuhalten bis einer der Hyungs sie selbst handeln könnten," Taehyung lachte wieder leicht, "Was machst du dir eigentlich so Sorgen Kookie? Was denkst du würde sie tun?"

    "Weinen", antwortete Jungkook fast schon in Blitzgeschwindigkeit, und erntete sich dadurch einen Überraschten Blick von Tae.

    Die Wahrheit ist, er konnte sich Yuki nicht anders vorstellen.

    Seit dem Tag als er sie vor dem Mann im Handyladen gerettet hatte, konnte er bei jeder aufkommenden Situation nur ihr ängstliches Gesicht sehen.

    Ihre Augen die bettelten das man sie rettete, ihre Lippe die bebte und die pure Panik in ihrer Stimme als sie versuchte sich noch immer höflich selbst zu retten.

    Yuki würde niemals um Hilfe bitten, dies war ihm bewusst als sie selbst versuchte sich zu retten-und das war was ihm am meisten Angst machte.

    Er redete sich ein, daß das Gefühl sie beschützen zu müssen nur wegen dieses Vorfalls existierte.

    Doch tief in seinem Herzen wusste er, daß er sich nur selbst belügte.

    "Ja", antwortete Taehyung ihm, "das war auch mein erster Gedanken. Sie sah so zerbrechlich aus, als ich sie ihm Gruselhaus fand. Als würde alles Böse versuchen wollen sie zu zerstören. Arme Yuki konnte nicht mal allein stehen so verängstigt war sie."

    Jungkook blickte seinen Freund an.

    Diese Information war neu.

    Er wusste zwar, daß Taehyung Yuki aus dem Gruselhaus holte, aber was genau da drin geschah war für ihn noch ein Mysterium.

    " Wirklich?", fragte er," So verängstigt? "

    Taehyung hummte als Antwort. "Sie wollte nicht mal, daß ich sie anfasste. Anscheinend war einer der Akteure ein bisschen auf Körperkontakt aus. Sie hat mich angefleht sie in ruhe zu lassen. Ich habe noch nie jemanden so erleichtert gesehen mich zu sehen."

    Jungkook ballte seine Hände zu Fäusten.

    Er hätte sie nicht mit hinein nehmen sollen.

    Es war seine Schuld das sie weinte.

    Seine.

    Taehyung erriet den Gedankengang des jüngeren.

    " Ich fühle mich wirklich schlecht deswegen, "sagte er, was Jungkook zum runzeln brachte," Weil es meine Schuld war, das sie da drin war. Ich bin ja fort gegangen, nicht wahr?"

    Jungkook blickte ihn an. Verwirrt warum Taehyung sich selbst die Schuld an Yukis Zusammenbruch gab, wenn es eindeutig seine war.

    Der ältere jedoch wusste, daß Jungkook für immer sich selbst fertig machen würde, wenn er weiterhin denken würde, er wäre schuld.

    Taehyung nahm deswegen nur zu gerne die Schuld auf sich, wenn es bedeutete, daß sein Dongsaeng sich nicht selbst die Schuld geben würde.

    Jungkook blickte Taehyung unsicher an.

    "Denkst du wirklich so?"

    Taehyung nickte kräftig mit dem Kopf. "Ja. Und es tut mir immer noch so leid."

    Taehyung konnte das kleine Lächeln auf seinen Lippen nicht verhindern als er sah wie Jungkook sich entspannte und sein Gehirn Taehyung recht gab.

    Er war Schuld.

    Es tat ihm fast schon ein bisschen Leid wie er den jüngsten manipuliert hatte, doch war es zu seinem eigenen Wohl.

    "WAS IST DAS!" Schrie Jin, und sprang in die Arme Hoseoks, welcher durch den plötzlichen aufruf Jins selbst erschrak und den ältesten fallen ließ.

    "WAS!" Schrie Hoseok, und sprang auf die andere Seite der Straße, während Jin mit zitternden Finger vom Boden aus - wo er in einer Matschpfütze fallen gelassen wurde- ins hohe Gras zeigte, der pure Horror auf seinen Gesicht.

    Taehyung und Jungkook blickten zum raschelnden Gras.

    "WIR WERDEN STERBEN!" Rief Hoseok, und schmiss sich hinter Jin in die Pfütze, in der Hoffnung, daß Jins Pazifik - Schultern ihn vor dem Unheil verdecken würden.

    Ein paar leuchtende Augen erschien, was die zwei panische Jungen zum Schreien veranlasste.

    Taehyung blickte zu Jungkook. "
    6 485,68 Won (5 Euro) das es eine Katze ist."

    Jungkook grinste. "6 485,68 Won das es ein Reh ist."

    "Deal", sagten beide, spuckten in ihre Hände und schlugen ein.

    Dies war etwas was Jungkook nur mit Taehyung machte.

    Die anderen hielten nichts vom "Spuckte-Schwur" und fanden es eklig.

    "TAE! KOOKIE! RENNT! RETTET EUCH SELBST! ERZÄHLT ALLEN WIE HANDSOME ICH WAR!" Schrie Jin, als das Wesen aus dem Gras kam.

    "EOMMA!" Rief Hoseok und schloss vor Horror die Augen.

    Jungkook blickte Taehyung an, welcher grummelnd ihm das Geld reichte.

    "Danke, Hyung" meinte er mit einem grinsen.

    "Sei bloß still, Maknae."

    Jungkook lachte, als er seine weiterhin schreienden Hyungs sah, die mittlerweile vom dem Reh gefleckt wurden.

    "ES FRISST UNS!"

    "ICH BIN ZU SCHÖN UM ZU STERBEN!"

    "HYUNGS! KOMMT RUNTER! ÖFFNET EURE AUGEN!" Rief Taehyung zurück, während er versuchte sein Lachen zu verdecken.

    "ICH WILL MEINEN MÖRDERER NICHT SEHEN!"

    "ICH AUCH NICHT!"

    Jungkook lachte laut auf. "Euer Mörderer ist ein Reh!"

    "WAS!"

    Als die beiden die Augen aufmachten und tatsächlich ein Reh sahen, lachten sie peinlich berührt auf.

    "Das... Das wussten wir. Wir wollten euch nur... Zum Lachen bringen. Ihr saht so traurig aus."

    Hoseok nickte mit dem Kopf, die röte auf seinen Wangen noch gut sichtbar.

    "Natürlich, Hyungs, wir haben auch nichts anderes erwartet", grinste Taehyung.

    Jin grummelte. "Wenn ich dich in die Finger bekomme, Kim Taehyung!" rief er aus und versuche aus der Pfütze aufzustehen.

    Vergeblich.

    Er rutschte aus und fiel wieder hinein und spritzte Hoseok durch seinen Fall Matsch ins Gesicht.

    "Hyung!"

    Taehyung und Jungkook bekamen sich nicht mehr ein, als ihre beiden Hyungs versuchen aus der Pfütze zu kommen, und es nicht hinbekamen.

    Als sie es endlich schafften, konnte man kaum noch sagen wo der Matsch anfing, und Jin und Hoseok anfingen.

    Die beiden waren komplett mit Matsch eingedeckt, keine Stelle war mehr sauber.

    Jungkook und Taehyung prusteten los.

    Oh Lord, die beiden jüngsten würden ihren Hyungs dies niemals vergessen lassen.

    Niemals.

    "Ein Wort!", rief Jin, und zeigte mit den Finger auf die Beiden, ein Matschspritzer auf sie zu kommend, "Nur ein Wort und ich lass euch an der Tankstelle!"

    "Keine Sorge Hyung, wir matschen schon keine Kommentaren."

    "TAEHYUNG!"

    " Entschuldigung, Hyung, Ich wurde nur ein wenig schlamming."

    "Taehyung Hyung, hör auf, diese Witze sind schon so alt, siehst du nicht, das Jin Hyung und Hoseok Hyung ganz... krustig werden?"

    Taehyung prustete los.

    "KEIN WORT MEHR", Rief Jin, "ODER ICH LASSE EUCH WIRKLICH HIER!"

    "Lasst ... Lasst uns einfach weiter gehen", murmelte Hoseok, die Farbe seiner roten Wangen unter den Dreck nicht sichtbar, " die anderen warten."

    Jin schnaubte wütend und marschte los.

    Hoseok folgte mit niederhängenden Kopf und die jüngsten mit einem kichern, in ihren Köpfen bereits verschiedene Versionen was sie den anderen sagen werden, wenn sie Jin und Hoseok sehen.


    Note:

    Okaaay, als ich sagte ich würde Anfang Dezember wieder schreiben... Nun, eh, ich bin jetzt zurück.

    Das Ding ist, ich war ne Zeit lang im Krankenhaus weil ich halt in der Schule umgefallen bin und musste deswegen Anfang Dezember all meine Klausuren die ich verpasst hatte nachschreiben und vieles wieder aufholen und... Ja.

    Also seid mir nicht böse.

    Und ich weiß wie schlecht die Schlamm Witze waren, bitte vergibt mir XD

    Also, Weihnachten... Was habt ihr so schönes bekommen?

    Ich habe 5 Bücher bekommen und ich bin extrem glücklich darüber wie Taehyung und Jungkook über ihre Schlammhyungs.

    PS. Ich weiß jetzt viele Dinge die ich wahrscheinlich niemals brauchen werde aber... Hey, wer kann schon sagen er weiß wie man eine explosion  hervorrufen kann mit Mehl und Feuer und einen Wecker?

    Und wie man aus sich aus Handschellen befreien kann und wie man einen laser bauen kann mit einer Taschenlampe und ein paar weiteren Sachen:3

    Oh, und ich hatte Geburtstag und jaaa Leute die ich nicht kenne nennen mich "süßer Welpe" und ich habe keine Ahnung wie zur Hölle ich das stoppen kann da die ganze Schule (Immerhin 5000 + Schüler) nun mich "Süßer Welpe" nennt XD

    Und frohes neues Jahr euch allen! 😍 ❤️



    39
    Kapitel Sechsunddreißig


    " Zwei Kanister Benzin bitte", wiederholte sich Jin, einen leicht gereizten Unterton dieses Mal  in der Stimme als der Mann hinter der Verkaufstheke an der Tankstelle ihn immer noch anstarrte.

    Der Finger des schätzungsweise 45 Jahre alten Mannes mit dem fettigen, pickligen Gesicht - das ihn doch ein wenig wie einen Teenager aussehen lässt-, den braunen Augen mit den fast nicht sichtbaren Augenbrauen, dem schwarzen, im Shoplicht fast schon ölig glänzenden, in ein kurzen Pferdeschwanz gebundenen Haar, und dem blau gestreiften, das sich über seinen Bauch reckte, Arbeitshemd dessen Knöpfe fast nur durch ein Wunder nicht aufplatzten und den zwei Mitgliedern der Boyband BTS um die Ohren flogen erhob sich und er zeigte auf Jin, dessen Nase Löcher nun anfingen sich aufzublähen wie bei einem wütenden Tier, "Sie... Sie... SIE SIND DER MUDMAN!"

    Der Mann, dessen Namensschild ihm den Namen "Joey Lee" gab, weitete seine Augen in Faszination.

    "Kann ich ihre Haut anfassen, meine Schlammigkeit?" Fragte er ehrfürchtig, Hand ausstreckend in der Versuchung Jin zu berühren.

    Taehyung fing an zu kichern.

    Die Augen des Mannes schossen zum ihm.

    "DU! WIE KANNST DU ES WAGEN ÜBER DEN GROßEN MUDMAN ZU LACHEN!"

    Taehyung wich einen Schritt zur Seite, als ein Schokoriegel auf ihn zu geflogen kam.

    Das Lachen war ihm vergangen.

    Stattdessen blickte er mit besorgten Augen zu Jin, wer den kleiner Mann mit seinen Augen erdolchte.

    Doch seine Augen weitesten sich, als Joey sich vor ihm auf die Knie warf.

    "Oh großer Mudman! Ich kann es nicht glauben das sie in unsere gescheite Tankstelle kamen! Ich habe niemals an ihre Existenz gezweifelt - nicht so wie Byungchan, Eric und Woo-lim es taten. Oh, es ist mir eine Ehre ihnen zu dienen, eure Schlammigkeit!"

    Sein Kopf erhob sich vom Boden, und er blickte Jin zaghaft in die Augen.
    " Würden sie mein Comic unterschreiben, eure Schlammigkeit?"

    Jin blinzelte, nicht wissend was genau hier vor sich ging.

    Taehyung blickte vom Mann zu Jin, zur Überwachungskamera und zur Tür, fast schon hoffend jemand würde reingeplatzt kommen und alles als ein großer Witz abstempeln.

    Vielleicht waren sie in einer Hidden Camera Show?

    Jin seufzte und packte dem Mann unter die Arme um ihn hochziehen.
    "Hören sie, ich möchte wirklich nur zwei Kanister Benzin-"

    "ALLES WAS SIE WÜNSCHEN, EURE SCHLAMMIGKEIT!"

    Das Glöckchen über der Tür klingelte und hinein kam Hoseok, welcher zuvor sich auf der Toilette versucht hat zumindest ein wenig vom Schlamm zu befreien, welcher mittlerweile angefangen hatte fest zu werden.

    " Hey Jin, Tae, habt ihr das Benzin-"

    "BETRÜGER!" Rief Joey, anklagend und mit Feuer in den Augen Hoseok anblickend, "WIE KANNST DU ES WAGEN DEN HELIGEN MUDMAN SO ZU VERHÖHNEN! RAUS! RAUS HIER! BETRÜGER!"

    Joey stampfte auf den geschockten und erstarrten Hoseok zu, einen Besen in der Hand, den er bedrohliche vor sich hin hielt.

    Taehyung sprang einen Satz zur Seite, panisch nach dem ältesten rufen etwas zu unternehmen.

    " STOP!", rief Jin," STOP DIESES VERHALTEN AUF DER STELLE, DU... DU... SCHWACHES MENSCHLICHES WESEN! WAS WAGST DU ES MEINEN DIENER ANZUGREIFEN!"

    Joey blieb stehen, Angst brachte ihn zum beben und seine zittrigen Händen ließen den Besen mit einem hohlen Geräusch auf den Boden fallen.

    " D-Diener? OH BEIM HEILIGEN COMIC BUCH! VERGEBT MIR! VERGEBT MIR, EURE SCHLAMMIGKEIT!"

    Joey war den Tränen nahe.

    Und Jin, Taehyung und Hoseok einem Nervenzusammenbruch.

    " ZWEI KANISTER BENZIN!" Rief Jin erneut, "UND DU WIRST NICHT IN UNGNADE FALLEN!"

    "Alles was Sie wünschen, eure Schlammigkeit!"

    Joey Lee rannte zurück hinter der Theke und kam wenige Sekunden später mit den gewünschten wieder.

    "Dankeschön", erwiderte Jin, erleichtert endlich gehen zu können und holte sein Portemonnaie hervor.

    "Nein! Nein! Eure Schlammigkeit muss nicht zahlen!", rief Joey panisch, blickte dann aber Jin mit bettelnden Augen an und holte ein Comic Buch hervor,"Aber wärd ihr so gnädig und... Unterschreibt?"

    Jin nahm zögernd den Stift an, Angst vor den Konsequenzen die er Angesicht zu Angesicht treten müsste, würde der definitiv kranke Mann hören das Jin nicht der Mudman war.

    Jin unterschrieb.

    Mit Mudman.

    Etwas was er hoffte nie wieder machen zu müssen.

    "Oh danke, oh danke! Ihr seid so gnädig, eure Schlammigkeit! So gnädig!" Der Mann strahlte wie Armys es tun wenn sie BTS  sehen oder begegnen.

    "Kein Problem... Joey."

    Jin nickte zu Hoseok, symbolisierte ihm die Kanister zu nehmen, um den Schein des Dieners aufrecht zu erhalten.

    Jin nahm die Kanister von der Theke um sie Hoseok zu reichen, dabei jedoch brach etwas getrockneter Schlamm von seinen Händen und entblößte seine - tatsächlich- normale Haut.

    Joey Augen verdunkelten sich als er dies sah.

    "Sie... Sie...BETRÜGER! RAUS HIER! RAUS!" Schrie er, mit dem Besen auf Jin, Hoseok und Taehyung zu rennend.

    Jin hielt die Kanister in einen festen Griff und stürmte mit den anderen aus dem Shop und runter die Straße.

    Der jüngste der Gruppe, Jungkook, hatte von all dem Theater nichts mitbekommen.

    Zu sehr war er darauf fokussiert gewesen, daß zu finden, weswegen er überhaupt zugestimmt hatte mit der Gruppe zu gehen.

    Nach langer Suche fand er endlich, wonach er ausschau hielt.

    Yukis Mantel lag sachte gefaltet an der Seite des hinteren Waschbeckens.

    Jungkook lächelte leicht als er das weiche Material in den Händen hielt, wissend, das Yuki mehr als erfreut sein wird, ihren Mantel zurück zu bekommen.

    Jungkook kam gerade erst aus der Toilette, als er seine Hyungs mit zwei Kanistern in den Händen die Straße runter rennen, dicht gefolgt von einem dicklichen Mann mit einem Besen sah.

    Er blinzelte kurz, bevor er mit den Schultern zuckte, in den Laden ging und sich neun Schokoriegel nahm. Das Geld legte er auf die Theke.

    Auf einen bunten Papier schrieb er was er gekauft hat, verließ den Laden wieder, und lief die Straße hinunter als der Mann gerade zurück von seiner Verfolgungsjagd kam.

    Er murmelte etwas von "Mudman", "Betrüger" und "Mein schöner Comic."

    Der Besen war in zwei Teile gebrochen, und Jungkook befürchtete das schlimmste.

    Los rennend suchte er nach seinen Hyungs, als ein zwitschern ihn zum stoppen brachte.

    Die erstickende Eule konnte nur einer hervorbringen: Hoseok.

    Jungkook blickte zum hohen Gras und sah seine Hyungs in Schutz des Dickicht kauern.

    "Ist er weg?" flüsterte Taehyung, als Jungkook sich ihnen nähert.

    "Ja, ist er...Was genau habt ihr getan, Hyungs?"

    Jin schnaubte.

    "Wir! Dieser... Dieser kranke Mann hat mich als Mudman verehrt!"

    "Mich wollte er mit einen Besen schlagen weil ich angeblich den Mudman zu verhöhnen versuchte!"

    "Und ich habe gelacht und wurde von einem Schokoriegel verwundet!"

    Jungkook starrte die drei an. "Kann man euch eigentlich jemals alleine lassen?"

    "Sei ruhig, Kookie, sei einfach nur still."

    Er holte drei Schokoriegel hervor, und hielt den dreien sie vor ihren Nasen wedeln hin.

    "Ihr habt es euch wirklich verdient."

    Hin verdrehte die Augen, riss aber den jüngsten einen Schokoriegel als erstes aus den Händen und begann ihn zu essen.

    "Ich hoffe du hast dafür bezahlt", meinte Taehyung dann, an seinen Riegel mampfend.

    "Verdient hätte er es nicht. Er hat uns mit einem Besen verfolgt und ihn das zerbrochen weil wir entkommen sind!" brauste Hoseok sich auf.

    "Keine Sorge, Hyung, ich habe bezahlt und sogar eine Nachricht auf ein buntes Papier auf der Theke hinterlassen."

    Die drei erstarrten.

    "Buntes Papier?", fragte Hoseok.

    "War dort eine Unterschrift von... Mudman?", fragte nun auch Jin.

    "Ja? Wieso fragt -"

    Ein lauter Schrei unterbrach ihn und die vier blickten sich an in Horror.

    "Kookie!", rief Taehyung panisch, "du hast auf seinen Comic geschrieben!"

    "ICH WERDE EUCH TÖTEN! SELBST DER ALLMÄCHTIGE MUDMAN WIRD EUCH NICHT RETTEN KÖNNEN!"

    Jin blickte die jüngeren an.

    "Auf drei Rennen wir", sagte er schlicht.

    "Eins...HEY ICH SAGTE AUF DREI!" Rief Jin, als die jüngeren rannten.

    Die Schreie Joey's kamen immer näher und Jins Augen weitesten sich.

    "DREI!" Rief er, und rannte selbst los.


    Note:

    Es gibt tatsächlich ein Comic names Mudman.

    Owen Craig alias Mudman.

    Nun, Joey war schon eine Nummer für sich, nicht wahr?

    So besessen er von Jin Aka Mudman war... Pfew, da kann einem schon die Haare zu Berge stehen.

    Und Yuki wird endlich ihren Mantel zurück bekommen! Ob sie sich freut das Jungkook daran gedacht hat?

    Und wow, neun Schokoriegel, Jungkook hatte wirklich an seine Hyungs gedacht-Warte, sie sind nur zu acht, wieso dann neun?

    Hmmm... Was der Maknae sich wohl dabei gedacht hatte?

    40
    ((bold))Kapitel Siebenunddreißig ((ebold)) ((bold))Note (Wichtig): Was haltet ihr davon, wenn Jimin KEINE Liebesinteresse mehr für Yuki ist? War jem
    Kapitel Siebenunddreißig

    Note (Wichtig): Was haltet ihr davon, wenn Jimin KEINE Liebesinteresse mehr für Yuki ist? War jemand jemals Team #Yimin? Oder seid ihr alle #Jungki (Jungkook und Yuki) oder #Yoonki? (Yoongi und Yuki) oder doch etwas ganz anderes?


    Jin, Hoseok, Taehyung und Jungkook blickten sich irritiert um als sie beim Auto ankamen und niemanden ihrer zurückgelassenen Freunde auffanden.

    "Was zum-"

    "Wo sind sie hin?"

    "Was ist, wenn etwas passiert ist?"

    Fast im gleichen Moment kam ein schreiender Namjoon aus dem Gebüsch, gefolgt von einem Stock wedelnden Jimin. "WEG VOM AUTO!"

    Taehyung und Jungkook blickten sich an. "Gott was wünsche ich mir, das ich meine Kamera mitgenommen hätte," meinte Taehyung und Jungkook nickte mit einem leicht verstörten Ausdruck. "Druckmittel ist immer gut."

    "NAMJOON, JIMIN! HÖRT SOFORT AUF MIT DEN BLÖDSINN!" Donnerte Jin.

    Erschrocken über die Stimme ihres Freundes, stolperte Namjoon über seine Füße, während Jimin den Stock zu nah an seine Füße schwang und somit sich selbst zum fallen brachte.

    "Hyung!" Rief Jimin erleichtert vom Boden, bevor er und Namjoon sich aufrichteten.

    Namjoon runzelte die Stirn, "Warum seht ihr so aus?"

    "Warum macht Jimin Hyung einen auf Samurai-krieger und du auf paarungsbereiten Affen?" Fragte Taehyung verwirrt zurück.

    "Wo sind Yoongi und Yuki?" Fragte Jungkook, als er die beiden nicht erblickte.

    "Wir haben den beiden mehr oder weniger gesagt das sie wegrennen sollen und nicht rauskommen dürfen bis wir sie zurückholen."

    "Was?"

    "Eigentlich sollte ich mit ihr rennen, aber Yoongi hatte diesen fiesen Blick," Namjoon blickte zu ihm, "...und ich wollte das Auto beschützen!"

    "Das Auto besch- Was ist hier eigentlich los?"

    "Wir wurden angegriffen."

    "WAS!" Hoseok ließ einen der Benzin Kanister fallen, erschrak sich aber dabei, denkend das er erneut zur Tankstellen gehen müsste, und sprang etwas in die Höhe.

    "Also, das dachte wir jedenfalls. Es stellte sich heraus das es keine Diebe waren, sondern ein Waschbär der durch die Türe hereinkam, als ich... Als mich die Natur rief."

    "Ein Waschbär schlich ins Auto weil Jimin auf die Toilette musste, ihr dachtet ihr würdet attackiert werden und jetzt sind Yoongi und Yuki irgendwo im Wald und wir haben keine Ahnung wo wir sind," Jin schüttelte den Kopf, "Der Tag wird immer besser und besser."

    "Theoretisch sind es zwei Tage," sagte Jimin, schloss aber seinen Mund, als Jin ihn warnend ansah.

    "Wir müssen Yuki und Yoongi finden," seufzte Taehyung neben Jungkook, "Und dabei haben wir schon einen so langen Weg hinter uns."

    Jin verdrehte die Augen. "Wenn du willst, Tae, dann kannst du ja im Auto sitzen bleiben während wir alle anderen uns in den Wald begeben und Yuki und Yoongi zu finden."

    "Wirklich?" Fragte Taehyung überrascht, seine schmerzenden Füße mit Begeisterung jubelnd.

    Jin blickte ihn für eine Sekunde emotionslos an. "Nein."

    Taehyung's Lächeln verschwand, "Oh."

    Jungkook und Hoseok versteckten ihr lachen hinter einen falschen Husten.

    "Also gut, in welche Richtung sind die beiden gerannt?"

    "Osten!"

    "Westen!"

    Namjoon und Jimin blickten sich an. "Sind sind nach Osten gelaufen."

    "Nein, Hyung, sie sind nach Westen gelaufen."

    "Nein, Jimin-ah, Yoongi lief nach Osten."

    "Aber Yuki lief nach Westen."

    "Na super," stöhnte Jin genervt, die Hand vor dem Kopf klatschend. "Ihr wisst schon das wir morgen wieder Training haben, oder? Manager-nim hat uns nur für eine Woche Urlaub gegeben."

    Jungkook blickte düster in den Wald.

    Mit dem bald wieder anfangenden Training und den Vorbereitungen für das nächste Comeback wird der jüngste als auch die anderen wenig bis keine Zeit mehr für Yuki haben.

    Es störte den jüngsten besonders, seine Gedanken um das Versprechen das er Yuki gegeben hat kreisend.

    "Wir könnten sie anrufen?" fragte Taehyung, immer noch nicht glücklich mit dem Gedanken weiter seine schmerzenden Glieder zu bewegen.

    "Im Wald? Taehyung, du weißt aber schon das wir hier keinen Empfang haben, oder?" Fragte Hoseok ihn, die Augenbrauen nach oben gezogen.

    "Haben wir nicht? Oh, deswegen haben wir keinen Abschleppdienst gerufen!"

    "Du weißt das dies nicht der einzige Grund ist, Tae," sagte Namjoon, und die anderen wussten sofort auf was oder besser auf wen er andeutete.

    "Vielleicht sollten wir ihr sagen-"

    "Nein!" Alle starrten überrascht den Maknae an, als dieser seine Stimme erhob. Er räusperte sich. "Ich meine, besser nicht. Lasst uns lieber noch so lange wie möglich verheimlichen das wir BTS sind."

    "Da stimme ich den Maknae zu," äußerte sich Jin, den Kopf heftig nickend.

    "Das sagst du nur weil du ihr nicht traust," beschuldigte ihn Jimin, bevor er seinen Ton realisierte und schnell ein "Hyung" hinzufügte.

    "Ich habe nie ein Geheimnis draus gemacht das ich ihr nicht traue. Etwas an ihr stört mich, das mich nicht zur Ruhe kommen lässt. Es ist nicht möglich als Teil der Generation Social Media nicht zu wissen wie man ein Handy bedient."

    "Wusstest du dies nicht auch nicht bevor Jimin Hyung es dir als ihr euch zum ersten Mal traft erklärte?" fragte Jungkook, einen eisigen Ton in der Stimme.

    "Jin Hyung gehört ja auch zur Generation der Senioren, er ist doch schon fast 30."

    "Ich bin erst 27 Jahre alt, Taehyung!"

    "Siehst du? Fast 30."

    Hoseok, Namjoon, Jimin und Jungkook hatten sich entschlossen sich aus dieser Argumentation rauszuhalten. Keiner von den vieren wollte den Zorn von Jin auf sich ziehen.

    "Kim Taehyung, warte bis ich meine Hände-"

    "Du hast schon kleine falten auf den Händen, siehst du? Dort, Hyung."

    Jin schien beinahe zu explodieren.

    "KIM VERDAMMT NOCHMAL TAEHYUNG!"

    Taehyung würde etwas blass. Er schien erst jetzt zu realisieren was er zu den ältesten gesagt hatte, als dieser kurz davor war ihn einen Kopf kürzer zu machen.

    "A-Aber du hast dich gut für dein Alter gehalten, Hyung! Worldwide Handsome, nicht wahr? Hah-Hah-Hah-Haaaah..."

    "Ich glauben wir sollten nach Yoongi und Yuki suchen gehen..." unterbrach Jungkook dann aber die beiden, den Mantel in seiner Hand sich mit jeder verstreichenden Minuten wo er nicht nach den beiden suchte schwerer werdend.

    Jin atmete tief durch. "Ja, ja das sollten wir."

    "In 10 Minuten treffen wir uns wieder hier, stellt auf euren Handys einen Alarm." Jin wartete bis alle einen Alarm eingestellt hatten, bevor er sie erneut in Gruppen einteilte.

    "Namjoon? Duund Jungkook kommt mit mir. Hoseok, Jimin, Taehyung, wenn ihr nicht in 10 Minuten wieder hier seid und wir nach euch suchen müssen, werde ich euch im Wald lassen und allen sagen ihr habt euch entschlossen ein Teil der Natur zu werden und wenn euch jemanden findet und ihr ihn um Hilfe bittet, es nur ein test ist und wenn Armys wirklich euch lieben, sie euch ignoren sollen," Jin blickte streng zu den blassen dreien, ein verärgertes funkeln in seinen Augen, als er Taehyung anblickte." Insbesondere Taehyung. Ich und Alt, also wirklich...! "

    Mit diesen Worten drehten sich alle um und gingen in den Wald, drei nach Osten, und drei nach Westen.

    Die drei westender mit einem mulmigen Gefühl im Magen, insbesondere der Junge, der den Zorn von Jin auf sich gezogen hatte.



    Note:

    Ebenfalls sehr wichtig zu Beginn:

    Ich hatte in der Langen Zeit wo ich inaktiv bin war mit Copyright Verletzungen zu tun. Eine Vietnamesische Website hat alle meine Bücher von Wattpad (immerhin schon 5 Bücher) auf ihre hochgeladen ohne mein Einverständnis. Ich habe bereits Wattpad angeschrieben, habe jedoch noch keine Rückmeldung erhalten. Ich finde so etwas eine richtige Schweinerei. Ich habe viel Herz, Zeit und Kraft in meine Geschichten eingebracht, und finde es sehr verletzend und respektlos sie einfach mir zu stehlen. Jemand hatte mir aber auch per Wattpad mitgeteilt, daß auch hier auf Teste dich meine FF gestohlen wurde. Diese Person ist leider nicht mehr seit dem Zeitpunkt online gewesen und erreichen kann ich sie auch nicht mehr, also würde es mir viel bedeuten wenn ihr mir helfen könntet zu sehen ob jemand diese FF als seine eigene ausgibt. Danke.




    Hallo meine Lieben Leser und direkt erstmal... SCHANDE ÜBER MICH! Ich kann nicht sagen, das ich diese FF vergessen haben, denn ich hatte sie immer im Hinterkopf. Tatsächlich war ich immer mit Hausaufgaben und Klausuren beschäftigt, und wenn ich diese fertig hatte, waren mir Freizeitbeschäftigungen wie diese FF weiter zu schreiben einfach zu... Anstrengend.

    Ich war eigentlich immer... "Ich schreibe einfach morgen, jetzt geh ich erstmal ein Nickerchen machen."

    Und das wiederholte sich immer und immer wieder. Jajajajaja, ich bin ein müdes Mädchen 😂

    Bei den Corona "Ferien" (Wie geht es euch eigentlich, alles gut bei euch?) hatte ich dann für 4+ Wochen kein Internet weil es bei uns eine kleine Explosion mit einem Fön gab und unseren Sicherungskasten und einem Lehrling der es alles verschlimmerte....

    In dieser Zeit aber hatte ich keine Möglichkeit Irgendetwas mit Internet zu machen (was meine Lehrer aufregte weil sie mich nicht erreichen konnten und ich auch keine Hausaufgaben verschicken konnte.)

    Am 25.5. Hatten ein paar weitere aus meiner Klasse und ich wieder Schule (was ich per Post herausgefunden habe) in der Schule, während die andere Hälfte zuhause blieb.

    Aber Herrgott, die Busse Leute! 2 m Abstand, pfffffffffffff! Genau! Man kann sagen wenn du fallen würdest im Bus, du würdest es nicht, so viele sind da drin.

    Außerdem ist mein Klassenzimmer nur mal so kurz bei gesagt direkt bei den Mülltonnen wo die Sonne drauf ballert was zu.... Einen wirklich stinkenden Unterricht führte. Und einen lauten, da wir direkt neben uns eine Baustelle haben.

    Ich musste alle Hausaufgaben von fast 2 - 3 Monaten nachholen, was auch schon wieder meine Zeit beanspruchte.

    Aber jetzt habe ich Sommerferien, und ich erhoffe mir weiter schreiben zu können! 😍 Nicht nur an dieser FF, sondern auch an einen (englischen) Original das ich auf Wattpad veröffentlicht habe ( Es heißt "Game of Survival" und es würde mir echt viel bedeuten wenn ihr auch mal dort vorbeischauen würdet, da mir meine Charaktere sehr viel bedeuten und ich wirklich Spaß dabei habe sie zu schreiben ( sagt es keinen, aber aus allen Geschichten die ich geschrieben habe, diese mit eingeschlossen, gefällt mir die Chemie zwischen Lynn, Kai und Nathaniel am meisten. Ich habe einfach so viel Spaß dabei die drei zu schreiben und ihre seltsame Beziehung zueinander 😂😍💕❤️ Sie können sich einfach gar nicht wirklich leiden, können es aber auch nicht lassen den jeweils anderen zu beschützen, egal wie wütend sie sind, obwohl sie sich vielleicht für gerade mal 2 Stunden kennen 😂😂 Oh, ich heiße dort übrigens "VWrites68" )

    Naja, jedenfalls hoffe ich das ihr mir vergeben könnt und euch das Kapitel gefällt.

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Kommentare (400)

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vor 10 Tagen flag
Ein neues Kapitel ist nach langer Zeit endlich draußen! ♡♡♡
vor 35 Tagen flag
Schreib die ff bitte weiter biiiitttteeeee
vor 47 Tagen flag
Hey leuteee
Alsoooo es tut mir aufrichtig leid dass ich nicht mehr aktiv war😔🙄. Falls sich jemand noch an mich erinnert XD.

Ich vermisse irgendwie die zeit wo wir alle zusammen geschrieben habe, war echt schön, wie so ne kleine Familie haha.

Ich hoffe es geht euch allen gut!!

Wer hätte gedacht das 2020 mit einem virus beginnt haha.

Habt ihr euch bangbangcon angesehen, wenn ja, habt ihr durchgehalten oder seit ihr eingeschlafen😂😂
Also ich habs geschafft, bemerkenswert oder?;)

❤️@V.Butterfly❤️
vor 67 Tagen flag
Wäre viel zu schade wenn du nicht weiter schreibst 😢
Ich finde diese Ff einfach nur MEGA GUT!!!!!! BITTEEEEE schreib weiter!
Lg
vor 69 Tagen flag
Deine Kapitel sind einfach die besten und witzigsten die ich je gelesen habe xD
vor 78 Tagen flag
Hiiii... :)
Ich habe vor ein paar tagen angefangen diese ff zu lesen und muss sagen, dass sie die beste ist, die ich bs jz gelesen hab (hab noch net so viele gelesen XD). Ich hoffe es kommt bald ein neues Kap. !!! Du ist MEGA talentiert im schreiben! HDL und purple you :)
Bleibt alle gesund und stark :) Bts ist mit euch XD
vor 94 Tagen flag
Kommt noch ein neues Kapitel? Wenn ja, wann?
vor 161 Tagen flag
Äh... Also warte... Ich bin die selbe wie die darunter also nur so zur Aufklärung... Hehe...
1,2,3 RUN
vor 161 Tagen flag
Lol... Wie viele @'s du einfach gemacht hast... Naja... Ich habe eine wunderbare Alienschwester, der ich ab und zu Briefe schreibe. Und durch hast recht man kann das nicht allzu gut verstecken...naja egal... Deine Kapitel sind sowieso immer cool, also........ja...
Hdl...Und bye!
Ps: Für alle ATEEZ Fans... Lade in den nächsten Tagen warscheinlich eine ATEEZ ff unter einem anderen Namen (Fe37)hoch... Habe nämlich mal wieder mein Passwort vergessen... Genug Werbung... Weiter so!(also das war jetzt auf die Kapitel bezogen)
vor 169 Tagen flag
Juhuuuuuuuuu DU BIST WIEDER DAAAA❤️❤️❤️❤️❤️Schön das es dir wieder gut geht. Auch wen wir uns nicht kennen, hab ich dich trotzdem lieb ❤️
Fühl dich von mir ganz fest gedrückt ❤️
Lg J-Hope verrückte
vor 172 Tagen flag
Heyyyy ihr alle :)

Zuerst möchte ich mich dafür bedanken, daß ihr weiterhin Was du in mir siehst lest, auch wenn ich momentan mit den Updates so schnell wie eine Schildkröte bin.

Danke ♡

Danke auch an all die netten Worte 😭😍

@J- Hope verrückte

Es ist schon so lange her, aber danke XD

@Fe@345

Ich gebe eigentlich nicht gerne persönliche Informationen wie wo ich wohne raus 😅 aber ich wohne nur 5 km von einem Dorf entfernt, das Dorf im Namen hat, und ich kann einfach mal aus jucks und Laune heraus die Niederländische Grenze überqueren, die nur 5 oder 7 Km von uns entfernt ist, also... XD (FUNFACT : Ich kann weder Niederländisch sprechen, noch verstehen, wohne aber seit ich ein Baby war so nah dran. Ich kann Spanish verstehen und sprechen und war noch nie in Spanien und habe erst dieses Jahr damit angefangen.)

Und jaaaaa.... Wir sind ja erst noch am Anfang! XD

Ich habe bereits angefangen einige Mitglieder zu "Eliminieren" und in Zukunft wird dies auch sichtbar sein :)

Sobald sie endlich mal nach Hause kommen XD

Frage an Alle :

Wie würdet ihr es finden, wenn Jimin fürs erste aus dem Rennen um Yukis Herz ausscheidet?


Zurück zu @Fe@345

Ja, Yuki hat einen Knacks dafür Leute zu verwirren mit ihren Verhalten XD

Keine Sorge, sie wird durch die Jungs eine große Veränderung (langsam aber sicher-so wie es auch im echten Leben sein würde) durchleben und ihr Verhalten wird sich auch ändern. Aber langsam. Man kann schließlich nicht alles was man als Kind gelernt hat mach einem Kapitel wegwerfen (vorallem wenn es nur ein Tag bisher war XD)

Und ja, ich habe mittlerweile aufgehört mich zu ritzen, also jedenfalls mit spitzen Gegenständen.

Wenn ich in Stressigen Situationen bin oder so nah an einem Nervenzusammenbruch bin, dann greife ich auch manchmal zum Stift oder zum Geodreieck und mache dort Linien.

Das gute ist es ist nicht gefährlich, aber es beruhigt mich.

Ich versuche dies momentan nur dann zu machen, wenn es wirklich wirklich wirklich notwendig ist.

Und falls du jemanden zum Reden brauchst (immer alles in sich hineinstopfen und so tun als würde es einem gut gehen, ist auf Dauer unmöglich, vertrau mir) ich bin da zum reden :)

Und ja, das nächste mal beschwöre ich die Alienschwestern herauf! XD

Und jaaa ein neues Kapitel ist nach 293 Jahren da! XD Freut mich das es dir gefallen hat :)

@J-Hope Lover

Jaaaaaa ich bin wieder da!!!!!!☆☆☆🎉🎉🎉

Danke danke danke, es freut mich das dir die schlammwitze und die Schlammhyungs gefallen haben XD

Ich dachte ein bisschen mehr Humor reinzupacken wäre schon ganz nett XD

Dir auch ein gutes neues Jahr ❤️

I purple U 2 💜

@Maylin---BTS

NEIN NICHT WEINEN :(

Es ist ja jetzt besser, also kein Grund mehr zum weinen, okay? :(

Und danke, ich bin zwar nicht oft da um zu schreiben, aber ich gebe mir Mühe ^^

@Kookie ♡

Danke und.... NICHT STERBEN! XD

Es ist in manchen Situationen cute, aber es bringt auch viel Aufmerksamkeit mit sich wenn jemand brüllt :"SÜßER WELPE!" und alle einen durch diesen Namen kennen und wissen das du da bist und dich anblicken und die Lehrer nur schreien : "Was zum TEUFEL-WER HAT EINEN HUND ZUR SCHULE MITGEBRACHT HM?!"

Weil sie nicht wissen das sie dich meinen XD
vor 178 Tagen flag
Das Kapitel ist echt toll und naja ich bin gerade an einem Lf gestorben.. xD

Ach und ich finde, dass ist cute wenn dich alle "Süsser Welpe" nennen :)
(Ich weiss ist nicht hilfreich xD)
vor 179 Tagen flag
Uwu! Neues Kapitel bitte! Wahhhhh das war so lustig!!!!!
Bye, bye Fe
vor 188 Tagen flag
Die ff ist echt mega-gut ^^
vor 192 Tagen flag
uwu ich liebe deine Geschichte ^^ du hast einen echt schönen Schreibstil also mach weiter so freue mich schon, wenns weiter geht^^

P.S.: manche sachen waren echt...idk emotional und die Stelle mit der Selbstverletztung got me really bad °-° aber du hast es echt super geschrieben ^^
vor 192 Tagen flag
BITTE RITZE DICH NICHT MEHR!😢
Als ich gelesen habe, dass du das mit dem Ritzen nicht nur geschrieben hast, sondern, dass es real ist, habe ich fast geweint.
vor 193 Tagen flag
Hey ho Juhuuu du bist wieder daaaaa🤩🤩 ich Feier dein neues Kapitel sooo heftig😂 es is Mega geil geworden und Jin und Hoseok waren ja die besten so wie die Witze von Tae uns Kooki😂😂
Ein gutes neues Jahr und ich hoffe du schreibst bald weiter ❤️
I Purpel U 💜
LG
vor 228 Tagen flag
Achso und noch eine Sache... SCHREIB BITTE WEITER!!!!!!!!
[]
Machst du zwar sowieso aber naja...
vor 228 Tagen flag
Omg! Ich liebe dich... Nicht aber so halb, XD. Die Ff ist irgendwie voll cool... Ja okay ich bin das komplette Gegenteil von Yuki... Naja... Paar Gemeinsamkeiten haben wir... Okay glaube eine...kleine...Egal... Ich mag es trotzdem. Und ein kleiner Wunsch... Kann Yuki sich mal für einen Jungen entscheiden? Sry... Aber irgendwie verwirrt mich ihr Verhalten manchmal.
Ich persönlich shippe sie ja mit Namjoon, Yoongi, Jungkook und ganz bisschen Jin. Früher auch Taehuyng... Deshalb hätte ich warscheinlich Probleme mit der Entscheidung hätte mich aber höchstwahrscheinlich für Kookie oder Yoongi entschieden... Eher letzteres... Ich freue mich voll auf die nächsten Kapitel, XD. Also ich meine naja...kp... Ähhm was wollte ich genau fragen... Sagen...schreiben... Anmerken...????? Ah genau ich mag deinen Schreibstil und deine Lehrer...Wo wohnst du eigentlich? Denn du hast ja gesagt das du in Oberhausen warst und das kam mir irgendwie bekannt vor... Naja... Der/Die/Das (?)Q&A ist vorbei und du musst meine Fragen nicht beantworten.
Lg Fe

Ps: Die Nachricht ist etwas lang.

PPS: Falls du... Ich möchte dir noch eine Sache sagen. Hast du eigentlich immernoch Probleme mit... Dir...oder was auch immer ? Falls ja... Es wird dir warscheinlich nicht helfen aber... Du bist stark, okay? Du kannst alles schaffen wenn du es willst (ja okay Aliens wirst du wohl trotz deinem Namen und warscheinlich auch bias nicht hinaufbeschwören können, XD... Obwohl... Meine BF und ich nennen uns immer AlienschwesterN, XD,XD,XD ... Zählt das?)... Du bist toll so wie du bist. Und du musst dich auf die Sachen konzentrieren die du gut kannst. Darauf was du magst... So wie schreiben. Ich kenne dich nicht gut, aber... I don't know... Schaue öfter in den Spiegel und sage dir das du schön bist. Frage deine Freunde was sie genau an dir mögen ( das hört sich grade iwie voll wie ein hate an ist es aber nicht sry...). Sei Selbstbewusst. Du bist gut so wie du bist. Mit all deinen Fehlern, Ecken und Kannten. Diamanten sind auch nicht rund. Nicht bevor sie verarbeitet werden, glatt geschliffen und nun nicht mehr ihrer Natur entsprechen. Weißt du was ich damit sagen will? Ich weiß es selbst nicht ganz, doch es schien mir gerade passend. Und das geht an alle Menschen ,die nicht ganz mit sich selbst klar kommen. Unter Selbsthass leiden. Wenn die Klinge einmal drinnen ist kriegt man sie nicht mehr so leicht wieder raus. Ich selbst ritze mich nicht. Ich bin stark und das ist einer der einzigen Sachen die ich an mir mag. Doch kämpfen ist ermüdend. Kraftaufwendend. Ich weiß nicht mit wem ich DARÜBER sprechen kann. Ich will meine Freunde nicht mit der Tatsache konfrontieren. Ich will fröhlich sein. Und wenn ich bei meinen Freunden bin kann ich das. Manchmal vergesse ich dann einfach alles. Besonders bei einem Jungen. Da... Ich bin nicht in ihn verliebt, aber ich liebe ihn. Blöd nur das so etwas oft mit Eifersucht verbunden ist und dann alles wieder hochkommt. Doch ich habe vor weiterhin für meine Freunde zu lächeln. Du hast über Yin und Yang gesprochen. Wir in der Schule auch. Und... Meine Freunde meinten das es doch schlimm sein muss so zu "sein" wie Yin. Nach außen hin immer fröhlich doch Innendrin das Gegenteil. Verletzt. Unsicher. Traurig. Und alles mögliche andere. Ich habe geschwiegen.
Und wer jetzt denkt ich habe das nur geschrieben um Aufmerksamkeit zu bekommen... Nein. Klar... Ich wünsche mir ja manchmal schon Aufmerksamkeit aber nicht so. Ich will manchmal Mitleid... Aber nicht andauernd. Ich bin nicht so toll wie es vielleicht gerade rüberkommt. Ich bin nicht ehrlich. Und doch hasse ich mich dafür das ich so gut lügen kann.
Und ja ich habe etwas zu viel geschrieben... Aber dafür kann ich mir den Tagebucheintrag heute ersparen. Warscheinlich kann das alles nicht einmal abgeschickt werden, doch ich bitte Teste dich darum. Bitte, bitte, bitte. Das wäre ein großer Gefallen.
vor 284 Tagen flag
Ach das ist nicht so schlimm. Am besten ist es, das du dich jetzt auf deine Klausuren konzentrierst!!
Also ich wünsche dir alles liebe und ganz viel Glück bei deinen Klausuren ❤️🍀🍀🍀
Lg Jojo ❤️