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BTS - Liebe, das gibt es nicht (Suga Ff)

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19 Kapitel - 13.995 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 5.231 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 8 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 31 Personen gefällt es

Hey ich bin Xenia!
Mein Leben läuft momentan nicht gerade rosig...
Woran das liegt? Fragt meine Eltern...
Liebe ist für mich etwas, dass nicht wirklich existiert, es ist etwas, dass wir Menschen uns vorspielen, doch wenn es darauf ankommt, kümmern wir uns immer um uns selbst.

Das ist meine Einstellung zum Leben und so starte ich jeden Morgen in den Tag hinein.

Bis zu dem Tag, an dem ich einem seltsamen Jungen Mann begegne.....

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    Name: Xenia Frost Alter: 18 Jahre Größe: 1,66 m Augenfarbe: blau-grün mit Sprenkel Haarfarbe: weiß Land: Deutsch-Koreanisch Hobbys: Musik produzie

    Name: Xenia Frost
    Alter: 18 Jahre
    Größe: 1,66 m
    Augenfarbe: blau-grün mit Sprenkel
    Haarfarbe: weiß
    Land: Deutsch-Koreanisch
    Hobbys: Musik produzieren, Musik hören, schlafen, denken, Kampfsport
    Eigenschaften: kalt, abweisend, liebevoll
    Ausbildung: DJ, Musikproduzentin

    Ich lächelte. Zufrieden nahm ich meine Kopfhörer ab und legte sie zur Seite. Stolz betrachtete ich mein Werk, dass ich in den letzten Stunden vollbracht hatte.
    Die Melodie war traurig, aber angespannt und regte zum Tanzen an. Wenn ich morgen ein gutes Publikum haben würde, könnte ich das Lied zum Test bestimmt einmal auflegen.

    Schnell speicherte ich das Lied auf meinem Stick ab und loggte mich aus. Ich sah auf die Uhr. Schon 21:30. Es war Zeit aufzubrechen. In einer Stunde war mein Auftritt in der der Shadow-Bar gleich hier um die Ecke. Sie ist eine der berühmtesten Discos hier in der Gegend und ich hatte lange gebraucht mich in diese Szene hochzuarbeiten.

    Ich bin noch nicht lange DJ, erst seit ca. 2 Jahren. Doch es war schon immer mein Traum selbst Musik zu machen und sie mit anderen zu teilen. Schnell warf ich einen Blick in den Spiegel und bemerkte, dass ich noch immer meine Jogginghose anhatte. Genervt sprang ich auf und wühlte in meinem Kasten nach etwas Brauchbarem zum Anziehen.

    Schließlich wurde ich fündig und kombinierte ein bauchfreies, schwarzes T-shirt zu einer zerrissenen schwarzen Hose. Mit gekonnten Handgriffen band ich mein rotes Bandana neu und sprühte mir ein wenig Parfüm hinter das Ohrläppchen.
    „So, fertig!“, dachte ich und schnappte mir meine Umhängetasche.

    Plötzlich rumpelte es im Wohnzimmer und Gläser klirrten. Ich zuckte zusammen und lauschte. „Verschwinde, verschwinde aus meinem Haus“, hörte ich meinen Vater schreien. Dann klatschte es laut und jemand wimmerte elend um Einhalt. „Mama“, flüsterte ich traurig und setzte mir die Kapuze meiner schwarzen Weste auf.

    Mein Vater schlug uns in letzter Zeit immer öfter. Und das alles wegen diesem verdammten Alkohol….. Mama versuchte deshalb der Wut meines Vaters zu entgehen und lies sich immer seltener bei uns blicken. Ich wusste nicht genau, wo sie in der Zwischenzeit immer war, doch ehrlich gesagt, wollte ich das auch gar nicht wissen…..

    Ich nahm all meinen Mut zusammen und drückte mich zwischen dem Spalt meiner Tür hindurch, auf den Flur hinaus. Auf leisen Sohlen schlich ich mich Richtung Eingangstür und zuckte bei jeder Stelle zusammen, an der der Holzboden ein Knarren von sich gab.

    Plötzlich stand mein Vater, mit wütendem Blick und einer Vodka-Flasche in der Hand, in der Tür zum Wohnzimmer. „Du auch, komm sofort her, dann bekommst du was du verdienst!“ Ich fluchte und rannte los. Rannte so schnell mich meine Beine trugen und stolperte aus unserer Wohnung. Ich hastete die Stiegen herunter und rannte dabei fast die alte Dame aus dem Dritten um. Entschuldigend setzte ich meinen Weg fort und blieb erst stehen, als ich vor der Bar stand.

    Der Nachthimmel war klar und die Sterne funkelten hell. Ein kalter Wind blies mir ins Gesicht und wehte meine weiß-silbernen Haare unter der Kapuze hervor. Die Wahl der Haarfarbe, war einst ein Rebellionsakt gegen meine Eltern, doch mittlerweile war sie zu meinem Markenzeichen geworden. So bekam ich auch meinen Künstlernamen: „Silver fox“.

    Niemand hier kannte meinen Namen. Ich hatte es für die beste Wahl gehalten lieber anonym zu bleiben, so konnte ich jederzeit abtauchen und ein neues Leben beginnen.

    Ich sah auf meine Armbanduhr. Die Bar war schon ziemlich voll für diese Urzeit, das würde heute sicher ein erfolgreicher Abend werden.
    Ich sah mich noch einmal um, atmete tief durch und betrat ich den Laden….

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    Die Musik drang in meinen Kopf und breitete sich schlagartig in meinem ganzen Körper aus. Dumpfe Bässe schallten durch die Bar und vibrierten in mei

    Die Musik drang in meinen Kopf und breitete sich schlagartig in meinem ganzen Körper aus. Dumpfe Bässe schallten durch die Bar und vibrierten in meinem Bauch. Schnell warf ich einen Blick durch den Raum.

    Auf der Tanzfläche lieferten sich die jungen Leute der Koreanischen High Society epische Dancebattles, die meiner Meinung nach echt Brodway reif wären. Dass es hier so viele gute Tänzer gibt, liegt unter anderem daran, dass viele der Gäste aus berühmten K-Pop Bands sind. Sie besuchen gerade diese Bar, um sich von ihrem stressigen Alltag als Star eine Auszeit zu nehmen, weil hier alles anonym von Statten läuft. Hier werden weder Fotos noch Namen oder Filmmaterial an die Medien weitergegeben. Daher hat der Laden seinen Namen: „Shadow Bar“, weil die Stars und Sternchen hier wie Schatten ein und aus gehen können, ohne bemerkt zu werden.

    Aber natürlich können es sich auch die Kinder der neureichen Geschäftsführer aus Seoul leisten hier her zu kommen. Die sitzen aber meist entweder schmachtend und flirtend an der Bar, oder verhandelten in den kleinen schwarzen Sitzecken im VIP Bereich über hochkarätige Geschäfte.

    Als nächstes warf ich einen kurzen Blick hoch zum DJ Pult, wo immer noch mein Kumpel Jackson stand, der nur darauf wartete, dass ich ihn ablöste, um endlich nach Hause zu kommen. Als er mich entdeckte, wies er mit einer gestressten Handbewegung an, endlich nach oben zu kommen. Ich konnte ihn gut verstehen, denn zuhause warteten seine Freundin Mina und seine 1-jährige Tochter Rosie auf ihn. Früher hatte ich seine Schichten, die meist früh am Nachmittag begannen und schon am Abend wieder endeten. Doch als seine Freundin schwanger wurde, bot ich ihm an seine Zeiten zu übernehmen. Das Angebot hat er damals dankend angenommen und seitdem arbeite ich von 22:00 bis 04:00 in der Früh.

    Im Vorbeigehen grüßte ich mit einem flüchtigen „Hi“ So Yung, die gerade die frisch gewaschenen Gläser in den Kasten einräumte und mich freundlich anlächelte. Als ich an den tanzenden Menschen vorbei ging, zog ich mir die Kapuze tiefer ins Gesicht und schlich mit schnellen Schritten die Stiegen hoch.

    „Hey“, begrüßte mich Jackson mit einer freundschaftlichen Umarmung und drückte mir die Kopfhörer in die Hand. „Viel Spaß noch Kleine, ich muss dann los!“ Ich grinste breit. Und schon war er wieder weg. „Gib Rosie einen Kuss von mir“, rief ich ihm noch nach. „Mach ich.“ Er hob zum Abschied seine Hand, schnappte sich seine Tasche und eilte die Stufen nach unten Richtung Ausgang.

    „Na, dann machen wir uns mal ans Werk!“ Ich setzte die Kopfhörer über meine Kapuze und schloss diese an meinem Laptop an. Mit einer routinierten Handbewegung steckte ich meinen USB-Stick in den Laptop und stellte mich ans Mischpult. Ich drückte einige Knöpfe und schon lief der erste Song auf meiner Playlist an.

    Ich bewegte mich im Rhythmus der Musik und hüpfte wie in Trance auf und ab. Das war sie…meine Leidenschaft…die Musik. Ich schloss die Augen und gab mich ihr voll und ganz hin.

    Nach einer Weile öffnete ich die Augen und ließ meinen Blick über die Tanzfläche wandern. Ich machte mir ab und an den Spaß zu erkunden, welche Berühmtheiten hier herumtorkelten. Ich konzentrierte mich auf die tanzenden Menschen und entdecke die Mädchen von TWICE und Red Velvet und die Jungs von Big Bang. Etwas abgelegen erkannte ich GOT7 und……wer war das daneben? Ich kniff die Augen zusammen und fokussierte sieben Gestalten. Das musste wohl BTS sein. Die sah ich das erste Mal hier. Ich kannte sie nicht besonders gut…..war ja schließlich noch nie ein richtiger Fan irgendeiner Band gewesen.

    Was mich interessiert sind nicht die Personen, sondern lediglich deren Musik. Und ich muss sagen, die von BTS gefällt mir wirklich gut.

    Prompt änderte ich die Musik und wählte den Song „DNA“ von BTS. Ich fand es ziemlich lustig die einzelnen Bands dabei zu beobachten, wie sie reagierten, wenn ihr eigener Song gespielt wurde. Ich späte gespannt zu ihnen hinüber und konnte mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen, als ich sah mit welchen Moves sie sich zu der Musik bewegten.

    Im nächsten Moment bemerkte ich überrascht, dass nicht alle sieben Mitglieder tanzen. Einer der Jungen -ich denke er hatte ebenfalls weiße Haare- bewegte sich nicht, sondern starrte mich direkt an…..

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    Sugas Sicht: Ich kniff die Augen zusammen. Wer war der DJ der gerade übernommen hatte? Sie war gut! Ich beobachtete fasziniert, wie sie Lieder übere

    Sugas Sicht:

    Ich kniff die Augen zusammen. Wer war der DJ der gerade übernommen hatte? Sie war gut! Ich beobachtete fasziniert, wie sie Lieder übereinander spiele, und sie so abmixte, dass sie einander ergänzten.

    Würde sie nicht eine so zierliche Figur haben, hätte ich wetten können, dass sie ein Junge war. Interessiert musterte ich sie von oben bis unten. Das musste ihr aufgefallen sein, denn nun blieb auch ihr Blick auf mir haften. Als sie mich entdeckte, zog sie sich ihre Kapuze tiefer in Gesicht. Dabei fiel ihr eine silber-weiße Strähne ins Gesicht. Sie glänzte im Licht der Scheinwerfer…

    Nun wusste ich wer sie war.
    Das musste „Silverfox“ sein. Von ihr hatte ich in letzter Zeit so einiges gehört, weil sie DIE DJ Newcommerin aus Seoul ist. Soweit ich wusste, war sie in letzter Zeit ausgebucht….
    „Hey, Erde an Suga!“ Jimin trat vor mich und wedelte dämlich mit seiner kleinen Hand vor meinem Gesicht herum. Ich entriss mich meinem Gedankengang und schnitt ihm eine ebenso dämliche Grimasse. „Darf man denn nicht mal mehr nachdenken?“ Er grinste mich an und legte mir seine Hand auf die Schulter. „Statt immer nur so viel zu denken, könntest du auch mal tanzen. Wir sind hier in einer Bar und nicht in deinem Arbeitszimmer. Ich funkelte ihn neckisch an. „War das eine Herausforderung zu einem Tanzduell?“ Jimin lachte auf. „Das wäre doch überflüssig, wir wissen doch beide, dass ich derjenige bin, der besser tanzen kann.“ Er stubste mich liebevoll in die Seite. Spättisch hob ich eine Augenbraue.
    „Bist du dir da so sicher?“ Kurz verschränkte ich die Arme vor der Brust, dann legte ich los.

    Xenias Sicht:

    Nach kurzem Blickkontakt wendete ich meinen Blick von dem mysteriösen Jungen ab und konzentrierte mich wieder auf die Musik. Doch irgendwie, konnte ich ihn nicht aus dem Kopf bekommen. Ich bemühte mich nicht mehr an ihn zu denken, doch ich schaffte es nicht meine Gedanken abzulenken.

    -zwei Stunden später-

    Ich sah auf die Uhr. So, jetzt hatte ich eine halbe Stunde Pause. Ich warf einen Blick auf die tanzenden Partygäste. Es schien heute wirklich gut zu laufen. Die Stimmung war hier drin schon lange nicht mehr so gut gewesen. Stolz umspielte ein Lächeln meine Lippen und ich setzte meine Kopfhörer ab. Mit einem „Klick“ lief meine Pausenplaylist an und ich machte mich auf den Weg nach unten.

    Klein und beinahe unsichtbar drückte ich mich durch die Menschenmassen. Gezielt steuerte ich auf meine Lieblingsecke an, in der selten viele Menschen standen. Als ich sie erreicht hatte, stelle ich genervt fest, dass sich hier eine Gruppe reicher Jungs eingefunden hatte. Ich verdrehte die Augen, stöhnte auf und wollte mich gerade wieder umdrehen, als jemand meine Hand schnappte und mich zu sich zog.

    „Hallo, Süße, was hat dich denn hier her verschlagen.“ Angewidert rümpfte ich die Nase und wich zurück. Vor mir stand ein etwa 30-jähriger Mann mit fettigen Haaren und einem gruseligen Lächeln. Das Gesicht des Typen, war nur einige Zentimeter von meinem entfernt und sein Atem roch nach Zigaretten und Alkohol. Er hatte eindeutig schon etwas zu viel getrunken….

    „Nichts“, gab ich ihm als Antwort und wollte mich aus seinem Griff befreien. „Ich arbeite hier.“ Doch er gab nicht nach, sondern festigte den Druck an mein Handgelenk.
    „Ach so ist das“, säuselte der Typ und ein breites Grinsen breitete sich in seinem Gesicht aus. „Dann werde ich dich in Zukunft hier noch öfters sehen!“ Genervt versuchte ich ihn durch Worte abzuwimmeln. „Ich werde es nicht noch einmal sagen!“ Ich biss die Zähne aufeinander. „Lass mich los!“ „Wieso? Wir haben uns doch gerade erst kennengelernt!“ Er hob mein Kinn mit seiner Hand und strich langsam über meine Wange. Gänsehaut lief mir über den Rücken…. Ich versuchte erneut mich loszureißen, doch er drückte mich mit einem Ruck an die Wand.

    Mit einem angewiderten Blick drückte ich ihn von mir weg. „Lass mich!“ „Oooch, hast du etwa Angst vor mir?“ Der eklige Typ setzte einen falschen mitleidigen Blick auf und näherte sich mir gefährlich schnell. Ich drückte mich and die Wand und wünschte, sie würde mich verschlucken, doch stattdessen ereilte mich mein größter Albtraum…..

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    Mit einem Mal drückte er seine Lippen auf meine und steckte mir seine Zunge in den Hals. Ich riss die Augen auf und versuchte ihn von mir wegzustoße

    Mit einem Mal drückte er seine Lippen auf meine und steckte mir seine Zunge in den Hals. Ich riss die Augen auf und versuchte ihn von mir wegzustoßen, doch er drückte meine Arme wie Schraubstöcke an die Wand. Tränen der Verzweiflung liefen mir über die Wangen und ich zappelte hilflos hin und her. Es war so ekelhaft. Er hatte Mundgeruch und stank nach Alkohol. Außerdem küsste er auf eine Art, die mich mehr an eine Vergewaltigung, als an einen romantischen Kuss erinnerte.
    Verzweifelt ballte ich die Fäuste……..und biss zu.

    Mit einem Mal schreckte er zurück und fasst sich entgeistert auf seine blutende Unterlippe. „Verdammte Scheiße, was fällt dir ein?“ Nun lachte er nicht mehr, ganz im Gegenteil, er biss die Zähne zusammen und sah mich mit einem verabscheuenden Blick an. Ich spuckte auf den Boden, in der Hoffnung, den ekeligen Geschmack in meinem Mund loszuwerden.
    Mit größter Anstrengung versuchte ich Zittern zu unterdrücken, welches sich langsam in meinen Gliedmaßen ausbreitete und machte einen Schritt auf ihn zu.

    „Das sollte ich dich fragen, was fällt dir ein mich…….“ Doch dazu kam ich gar nicht mehr, denn plötzlich stand der Junge mit den weißen Haaren vor mir und verschränkte emotionslos die Arme vor der Brust.

    Sugas Sicht:

    Ich sah dem Arsch tief in die Augen und bemühte mich nicht mit der Wimper zu zucken. Der hatte mir wirklich meinen Abend hier versaut. Ich musterte ihn kurz. Für mich sah er aus wie ein typisch 30-jähriger, der die Kontrolle über sein Leben verloren hatte, und sich deshalb jeden Abend in Bars volllaufen lässt, und kleine Mädchen begrapscht. Ein schelmisches Lächeln umspielte meine Lippen. „Was ist du Zwerg“, fuhr mich dieser an. „Findest du mich etwa unterhaltsam?“ „Nein“, erwiderte ich kurz. „Bloß bemitleidenswert!“ Er rief rot an und die Pulsader an seiner Stirn pulsierte immer schneller. „Du…..du…..blöder…!“ Jetzt hatte ich ihn wohl aus dem Konzept gebracht.

    Selbstbestätigend grinste ich ihn an und drehte mich um.
    Sie sah mich immer noch überrascht an, doch in ihrem Blick lag noch etwas anderes, etwas Abschätziges. Trotzdem fasste ich sie kurzerhand an ihrem Handgelenk und zog sie zu den anderen, die weiter hinten noch immer zur Musik tanzen. Wäre ich nicht auf dem Weg zur Bar gewesen, hätte ich ihr vermutlich nie zur Hilfe kommen können. Ich war stolz auf mich, wieder einmal eine gute Tat vollbracht zu haben und wartete gerade auf ein „Dankeschön“ ihrerseits, als sie sich plötzlich von meiner Hand losriss und stehen blieb.

    „Sag mal geht’s noch?“, fuhr mich das silberhaarige Mädchen entrüstet an. „Ähhh…bitte?“ Verwundert zog ich die Augenbrauen nach oben. Kein „Danke“, kein „Du bist mein Held, wie kann ich dir das jemals danken?“. Jetzt war ich sprachlos.
    „Ich brauche deine Hilfe nicht“, spie sie mir entgegen. Ihre Lippen bebten und sie hatte ihre kleinen Hände zu Fäusten geballt. „Aber…, ohne mich wärst du ihn doch nie losgeworden!“ „Woher willst du das wissen? Ich wollte ihm gerade meine Meinung sagen, als du mich unterbrochen hast.“ Ihre Kapuze rutschte etwas nach hinten und enthüllte eine kleine Stupsnase und ein rotes Bandana. „Ach komm schon“, meinte ich beschwichtigend und legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Du hättest ihn doch nie loswerden können, wenn er handgreiflich geworden wäre.“ „Achja, ist das so?“ Ihre Augen blitzten.

    Mit einem Ruck packte sie meine Hand und verdrehte sie mir hinter dem Rücken. Ich ächzte auf. „Ich sag dir jetzt mal was! Wenn ich was nicht bin, dann ist das hilflos. Ich habe nicht um sonst jahrelang Karate gelernt. Und der Grund warum ich mich nicht gleich befreit habe, war der, dass er mich einfach überrascht hat…..Ich hätte die Situation auch ohne dich in den Griff bekommen.“ Ich schluckte. Dann lies sie mich los.
    Alle Achtung, dieses Mädchen war alles andere wonach sie aussah, das stand fest….

    Xenias Sicht:

    So ein aufgeblasener Mensch. Ich wette er hat das nur gemacht, um die Anerkennung und den Dank von mir zu bekommen. Es ist ja nicht so als wäre es nicht nett von ihm mir zu Hilfe zu kommen, doch ich müsst wissen, wenn ich etwas überhaupt nicht leiden kann, dann ist es das, wenn mich andere Menschen für hilflos oder bemitleidenswert halten. Ich habe in meinem Leben schon so einiges überstanden und das habe ich auch alleine ohne fremde Hilfe geschafft.

    Sein grinsen verschwand. Er wirkte fast ein bisschen enttäuscht.
    Plötzlich kamen sieben Personen auf uns zu und hoben die Hände zur Begrüßung. „Hey, wen haben wir denn da?“ Ein gutaussehender großer Junge grinste mich an und fuhr sich durch seine schwarzen Haare. Dazu stellte sich ein kleinerer Junge mit schönen Lippen, ein weiterer der immerzu tanzte, einer der ebenfalls ein Bandana trug, einer der etwas schüchtern zurückblieb und ein großer junger Mann der ein hübsches Mädchen an der Hand hielt, dass mich irgendwie an Schneewittchen erinnerte…..

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    Ich sagte kein Wort und hoffte, sie würden mich einfach in Ruhe lassen und ich könnte in den Massen verschwinden. Doch alle acht musterten mich inte

    Ich sagte kein Wort und hoffte, sie würden mich einfach in Ruhe lassen und ich könnte in den Massen verschwinden. Doch alle acht musterten mich interessiert. Schnell senkte ich den Kopf, um mit meiner Kapuze mein Gesicht zu bedecken. Das letzte was ich jetzt wollte, war ein angeregtes Gespräch zu führen. Für mich war der Abend sowieso gelaufen…..

    Der Junge kleine Junge mit den schönen Lippen ging in die Knie, sodass er mein Gesicht von unten erkennen konnte. „Warst du nicht der DJ von vorhin?“
    „Na super“, dachte ich. Was hatte ich gesagt……..
    Ich seufzte, hob langsam den Kopf und schob die Kapuze nach hinten. Jetzt war es auch schon egal. „Ja bin ich.“ Ich sah genervt in die Runde. „Du bist ein Mädchen?“, stieß der kleine de noch immer tanzte aus. „Nein, ich bin dein Vater“, scherzte ich und verdrehte die Augen.

    Sofies Sicht:

    Sie sah aus wie eine kleine Elfe mit ihren silbernen Haaren, ihrer kleinen Stupsnase und ihrer zierlichen Figur. Ich musterte sie von oben bis unten. Schwarz war wohl ihre Lieblingsfarbe…
    Irgendwie mochte ich ihre Ausstrahlung. Sie hatte etwas rebellisches, emanzipiertes an sich, das mir sehr gut gefiel. Ich lächelte sie freundlich an.
    „Ach lass dich von den Jungs nicht überrumpeln. Die haben einfach kein Feingefühl“. „Heeee.“ Die Jungs sahen mich protestierend an und ich musste lachen.

    Seitdem wir wieder in Korea sind, bin ich kurzerhand in ihre BTS-Familie aufgenommen worden. So wohne ich bei RM im Zimmer und kümmere mich gemeinsam mit Jin um den Haushalt. Nebenbei besuche ich die Angewandte Kunst Uni in Seoul und gebe Malkurse für Kinder. Ich habe eigentlich alles was ich mir für mein Leben im Moment gewünscht habe, erreicht. Ich warf RM einen verliebten Blick zu und drückte seine Hand. Er erwiderte mein Lächeln und gab mir einen Kuss auf den Kopf.

    Xenias Sicht:

    Das Mädchen, das anscheinend die Freundin des großen jungen Mannes war, schenkte mir einen entschuldigenden Blick. Ich mochte sie auf Anhieb. Sie hatte etwas Einzigartiges an sich. Sie war schön, doch nicht, weil sie sich zurecht gemacht hatte, sondern weil sie es von Natur aus war. Dann streckte sie mir die Hand entgegen und ich ergriff sie nach kurzem Zögern. „Ich bin Sofie und das da ist BTS!“ Ich sah in die Runde und wie auf ein Kommando stellte sich alle sieben vor. Der tanzende Junge heiß anscheinend J-Hope, der kleine mit den schönen Lippen Jimin, der mit dem Bandana V, der schüchterne Jungkook, der hübsche hörte auf den Namen Jin und der Freund von Sofie hieß RM oder Namjoon.

    Schließlich streckte mir auch mein unerwünschter Retter die Hand entgegen und ich ergriff sie mit einem unsicheren Blick. „Ich bin Suga. Ähhm… und es tut mir leid, dass ich mich eingemischt habe, ich habe gedacht du brauchst Hilfe!“ Nun hellte sich mein Gesicht auf. Er schien also doch ganz nett zu sein…. „Ach ist schon OK, ich habe wohl auch etwas überreagiert!“ „Ich bin übrigens Xenia.“

    „So, dann hätten wir das geklärt“, meinte Jimin und steckte seine Hände in die Hosentaschen. „Ich gebe eine Runde aus, wer hat Lust auf einen Drink?“ „Du bist natürlich auch eingeladen“, meinte er und lächelte mich aufmunternd an. „Ähhhm, danke, aber ich muss gleich wieder auf die Bühne. Ich habe nur meine Pausenplaylist laufen gelassen.“ „Och.., das ist schade“, sah mich V mit großen Augen an. Dieser Typ schein eine ziemlich schräge Persönlichkeit zu haben, denn er zog nebenbei die schrägsten Grimassen. Ich musste lächeln. „Viellicht sehen wir uns ja heute noch einmal“, beschwichtigte ich ihn. „Meine Schicht ist schließlich auch bald zu Ende!“ „Dann sehen wir uns nachher?“ Jin zog die Stirn in falten und sah mich fragend an. „Von mir aus!“ Ich bemühte mich einen freundlichen Gesichtsausdruck aufzusetzen und winkte ihnen zum Abschied.

    Sie scheinen alle ganz OK zu sein, aber ich war eigentlich nicht der Mensch der gerne neue Freunde fand. Ich brauche eigentlich nur die Musik um glücklich zu sein……

    Als ich mich von meinen neuen Bekannten entfernte, drehte ich mich noch einmal um und suchte nach Suga. Auch er hatte noch einen Blick über die Schulter geworfen und so trafen sich unsere Blicke….

    Verlegen wandten wir uns ab und ich zog mir meine Kapuze über den Kopf. Dieser Typ war wirklich schräg, doch irgendwie mochte ich ihn……

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    Sugas Sicht: Ich merkte wie ich leicht errötete und wandte mich schnell ab. Ihre Persönlichkeit war außergewöhnlich für ein Mädchen ihres Alters

    Sugas Sicht:
    Ich merkte wie ich leicht errötete und wandte mich schnell ab. Ihre Persönlichkeit war außergewöhnlich für ein Mädchen ihres Alters. Irgendwas hatte sie an sich, dass ich faszinierend fand. „Du magst sie was?“ Sofie grinste mich breit an und stupste mich liebevoll in die Seite. „Stimmt gar nicht.“ Ich schmollte und zog die Unterlippe vor. „Ach, erzähl mir keinen Blödsinn. Ich hab doch bemerkt wie du sie angesehen hast. Du magst sie, weil sie dir widersprochen hat und nicht so naiv und kindlich wie die meisten Mädchen hier ist.“

    Ich grummelte kurz etwas Unverständliches dann setzte ich mich an die Bar. Das war Sofies nervigste Angewohnheit. Sie war gut im analysieren und kannte uns mittlerweile schon besser als wir uns selbst. Ab und an war das echt gruselig….
    Wir bestellten unsere Getränke und unterhielten uns über die verschiedensten Themen. Auch wenn ich Malta sehr schön gefunden hatte, war ich froh wieder in Seoul zu sein. Erst jetzt fühlte ich mich wieder wie zuhause….

    Ich warf einen Blick über die Schulter zur Bühne. Xenia war mittlerweile wieder bei ihrem Pult angekommen und hatte sich die Kopfhörer aufgesetzt. Gerade legte sie ein Lied von Big Bang auf und riss das Publikum so total in ihren Bann. Ich lächelte. Sie sah glücklich aus….

    Xenias Sicht:

    -am Ende meiner Schicht-

    Es war 04:00 Uhr morgens. Viele Gäste waren bereits gegangen. Nicht aber BTS.
    Als ich mich vorsichtig die Stiegen hinuntertastete, standen sie bereits am Ausgang und warteten auf mich. „Wir haben gedacht, du freust dich sicher, wenn wir dich nachhause bringen. Wir wollen ja, dass du sicher zuhause ankommst.“ Namjoon nickte mir freundlich zu und legte den Arm um Sofies Schulter.

    Ich war überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass sie wirklich auf mich warten würden. Mein Blick blieb kurz bei Suga hängen.
    „Also eigentlich wohne ich hier gleich um die Ecke“, erklärte ich entschuldigend. „Ach, macht doch nichts“, meinte Jimin. „Wir bringen dich auch bei einem kurzen Weg nachhause!“
    Ich lächelte verlegen. Das war ich gar nicht gewohnt….Sie waren alle so nett zu mir. Vielleicht hatte ich sie doch falsch eingeschätzt…..

    Ich nahm die Kapuze ab und ließ so meine langen silbernen Haare über die Schultern fallen. „Na dann würde ich mich sehr über eure Gesellschaft freuen“, brachte ich verlegen hervor.
    Ich stockte kurz. Es war schön….dieses Gefühl, dass sich jemand um dich kümmerte….

    „Na dann geh mal vor“, Sofie forderte mich mit einer einladenden Geste auf die Richtung vorzugeben.
    Als wir durch die dunklen, engen, verwinkelten Gassen schlichen, tauchte plötzlich Suga neben mir auf und verwickelte mich in ein kurzes Gespräch.

    „Du bist also schon zwei Jahre lang DJ.“ „Ja, das ist eigentlich noch nicht lange, aber für mich fühlt es sich nach einer halben Ewigkeit an!“ „Dafür bist du schon echt gut“, erklärte er uns sah verlegen auf den Boden. „Ähm…danke.“ Unsicher strich ich mir die Haare aus dem Gesicht und warf einen Blick in den tiefschwarzen Nachthimmel. Schnell wechselte er das Thema, um die beklemmende Stille zwischen uns zu überwinden. „Und hast du Geschwister?“ „Nein, ich bin ein Einzelkind. Ich hab nur Mama und Papa. Und du?“ „Ich auch. Meine Eltern meinten, sie hatten damals schon genug Arbeit mit einem Kind!“ Ich lachte Kurz auf. „Das erinnert mich an meine Eltern als ich noch klein war, das haben sie mir damals auch so erklärt.“ „Sind sie jetzt etwa anders?“, erkundigte sich Suga fragend.

    Ich schwieg kurz. Dann antwortete ich schnell: „Nein, sie sind immer noch so!“ Ich starrte eine Straßenlaterne an. Das war eine gewaltige Lüge, doch das musste er doch nicht wissen. Das ging schließlich niemanden außer mich und meine Eltern etwas an…..

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    Schließlich hatten wir mein zuhause erreicht. „Wir sind da!“ Mit einem flüchtigen Kopfnicken wies ich auf das Wohngebäude links von uns. „Hie

    Schließlich hatten wir mein zuhause erreicht. „Wir sind da!“ Mit einem flüchtigen Kopfnicken wies ich auf das Wohngebäude links von uns. „Hier wohnst du?“ Suga warf einen fragenden Blick nach oben. „Ich weiß, ist nicht gerade eine Luxusgegend hier, aber ich bin’s gewohnt und wenn ich ehrlich bin, brauche ich gar nicht mehr!“ Kurz schwiegen alle.

    Dann ergriff ich erneut das Wort. „Danke fürs herbringen, das war wirklich nett von euch!“ Ich lächelte. Irgendwie fühlte ich mich sicher, wenn sie in meiner Nähe waren. Das war ein komisches Gefühl, weil ich mich eigentlich nie sicher fühlte – nicht einmal bei mir zuhause. Ich machte einen Schritt auf die Eingangstür zu.

    „Es war schön dich kennenzulernen“, meinte Sofie und winkte mir zum Abschied. „Bis bald“, grinste J-Hope. „Wir sehen uns sicherlich bald wieder.“ „Tschüss!“ Auch ich hob die Hand zum Abschied und zog mir meine Kapuze tiefer ins Gesicht. Kurz beobachtete ich noch, wie Suga sich zu den anderen drehte und ihnen folge, dann steckte ich den Schlüssel ins Loch und trat ein.

    Sugas Sicht:

    Ich kickte einen Stein die Straße entlang, als neben mir und Jimin, V auftauchte. „Findet ihr sie nicht auch etwas seltsam?“ Jimin gluckste los. „Wenn du mit seltsam meinst, dass sie die weibliche Version von Suga ist, ja, dann ist sie wohl äußerst seltsam. Aber ich mag sie. Sie ist ehrlich und das schätze ich an Menschen sehr.“ Entrüstet sah ich Jimin und V an. „Sie ist überhaupt nicht wie ich!“ „Ach, gib doch zu was offensichtlich ist. Ihr habt ja sogar dieselbe Haarfarbe!“ Jimin stupste mich neckisch in die Seite und ich boxte ihn verärgert zurück.

    „Aber jetzt mal ehrlich Suga, hat sie sich wirklich bei dir beschwert, weil du sie von dem grauslichen Typen weggezogen hast, und ihr so die Möglichkeit genommen hast, ihm die Meinung zu sagen!“ Ich nickte wortlos. „V, ich muss sagen, das ist mir noch nie passiert. Das Mädchen hat mehr Temperament als ihr zwei zusammen! Ich habe einfach nicht damit gerechnet, dass sie so regiert.“ Ich zuckte mit den Achseln. „Sie ist halt……besonders?“

    „Nein, sie ist wie du, Suga. Du hättest in dem Fall genauso reagiert. Du magst es ja auch nicht, wenn wir dir bei Sachen hilft, die du eigentlich alleine schaffen kannst!“, Jimin legte mir die Hand auf die Schulter und grinste mich breit an. Ich schnaufte auf. „Jetzt hör eidlich auf uns miteinander zu vergleichen, so ähnlich sind wir uns gar nicht!“ Die Nase rümpfend steckte ich die Hände in die Jackentaschen und legte einen Zahn zu, um dem Verhör der beiden entkommen. Als ich sie abgehängt hatte, hörte ich es hinter mir tuscheln und kichern. Ich seufzte und verdrehte genervt die Augen. Diese Kinder…..

    Xenias Sicht:

    Leise schloss ich die Tür zu unserer Wohnung auf und schloss sie mit einem leisen „Klick“ hinter mir. Ich schlüpfte aus den Schuhen und machte mich auf Zehenspitzen in mein Zimmer auf.

    Als ich am Wohnzimmer verbeitapste, hörte ich den Fernseher laufen und meinen Vater laut schnarchen. Erleichtert atmete ich auf. Gott sei Dank, er war eingeschlafen! Das verschaffte mir genug Zeit kurz in die Dusche zu hüpfen. Ich machte einen großen Schritt auf die Nebentür zu und verschwand kaum hörbar im Bad…..

    Nach einer heißen Dusche und gründlichem Zähneputzen, um endlich den grauslichen Geschmack im Mund loszuwerden, schlich ich in mein Zimmer und schmiss mich auf mein Bett. Ich schlüpfte in meinen Pyjama und kuschelte mich in die Decke, die nach meinem Parfüm roch.

    Einige Minuten starrte ich nachdenklich die Wand an, dann musste ich irgendwann eingeschlafen sein….

    -am nächsten Morgen-

    Es klingelte. Ich fuhr hoch und warf einen Blick auf den Wecker. Mist, schon 11:00 Uhr. Ich hatte wirklich lang geschlafen. Schnell schlüpfte ich in meine Hausschuhe und macht mich auf zur Eingangstür. Wer läutete bitte um diese Urzeit bei uns an? Wir bekamen doch nie Besuch.

    „Xenia, mach auf da ist wer an der Tür!“, schrie mein Vater vom Fernseher aus an und nahm einen weiteren Schluck von seinem Bier. Na toll, das fing ja schon gut an. Wenn er so weitermachte, war er diesmal bereits am frühen Nachmittag sturzbesoffen. „Geh schon“, rief ich zurück und schob mich durch Karton uns Dosen, die am Boden lagen auf die Tür zu.
    Wer auch immer das war bekam sicher einen riesen Schreck, wenn er dieses Chaos hier sehen würde.

    Mit einem Ruck öffnete ich die Tür. Ich starrte einen kleinen Mann im mittleren Alter an, der mich freundlich anlächelte. „Guten Tag. Ich bin Kim Yun Lee, der Produzent von BTS. Meine Tochter schickt mich. Ich hätte da ein Angebot für Sie……

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    Mir blieb der Mund offenstehen….. Das war Kim Yun Lee der momentan erfolgreichste Musikproduzent in ganz Korea. Er hatte schon hunderte Auszeichnung

    Mir blieb der Mund offenstehen….. Das war Kim Yun Lee der momentan erfolgreichste Musikproduzent in ganz Korea. Er hatte schon hunderte Auszeichnungen und Preise gewonnen und auch seine Frau war einmal eine berühmte Sängerin gewesen, mit der er viele Hits veröffentlicht hat. Schnell schloss ich ihn wieder und drängte meine Gedankenströme zur Seite, um mich seinem Angebot zu widmen.

    „Sie sind dann wohl Xenia Frost oder auch „Silver Fox“ wie man sie in der DJ-Szene nennt!“ Ich nickte langsam und konzentrierte mich darauf nicht auszurasten. „Also meine Tochter hat mir ein Video von ihrem Auftritt in der Shadow-Bar gezeigt und ich muss sagen ich bin begeistert.“ Er riss die Augen auf und lachte mich warmherzig an. Bei dem Gedanken, dass ich das alles Sofie zu verdanken hatte, könnte ich sie gerade küssen. Innerlich loderte ein Feuerwerk in mir, doch ich schaffte es meine Gefühle im Zaum zu halten und ruhig zu antworten.

    „Das freut mich, aber was genau meinen sie mit „einem Angebot“?“ „Das wird ihnen gefallen, meine Liebe.“ Er machte eine dramatische Pause….. „Ich…., das heißt wir würden uns sehr darüber freuen, wenn du mit BTS gemeinsam ein Mini-Album produzierst!“

    Für einige Sekunden setze mein Herz aus, dann breitete sich ein breites Grinsen in meinem Gesicht aus. „Es wäre mir eine Ehre“, erklärte ich nun mit erwachsener Stimme und hielt ihm feierlich die Hand hin. Er seufzte erleichtert. „Da bin ich aber froh, Sofie und die sieben Jungs werden sich sicherlich über deine Zusage freuen!“ Er schüttelte zufrieden meine Hand und reichte mir seine Telefonnummer. „Alles weitere werde ich ihnen in den nächsten Tagen telefonisch mitteilen“, er reichte mir seine Visitenkarten und verbeugte sich höflich zum Abschied. „Danke Herr Lee wir sehen uns!“ Glücklich winkte ich ihm nach und schloss die Tür hinter ihm.
    Der Tag hatte ja schon mal gut begonnen.

    Sugas Sicht:

    Ich nahm einen weiteren Schluck von meinem Tee und lehnte mich in meinem Schreibtischsessel zurück. Gestern Abend hat Sofie den ganzen Abend mit ihrem Vater telefoniert und versucht ihn zu überreden, „Silver Fox“ um eine Kooperation zu bitten. Die anderen waren völlig ausgeflippt und fanden die Idee super. Vor allem J-Hope, da nun auch die Rede von einem neuen Mini-Album war und er hofft, dass er endlich seinen Solo Song bekommt.

    Ich weiß noch nicht ganz was ich davon halten soll. Ich meine, ich finde Xenia sympathisch, doch ganz ehrlich, ich denke, dass wir nicht die ganze Wahrheit über sie kennen. Irgendwas ist da im Busch und mein Bauch sagt mir, dass sie etwas verbirgt.
    „Hey Suga, wir müssen gleich los. Das Tonstudio wartet nicht.“ RM stand in der Tür und hate bereits seinen Mantel an. Seit er mit Sofie zusammen war, ging es ihm seelisch viel besser. Er hatte, nicht mehr so wie früher Depressionen, oder Angst vorm Versagen, ganz im Gegenteil, er war richtig fröhlich und gut gelaunt. Dafür bin ich Sofie sehr dankbar, weil sich das auf uns alle auswirkt. Es ist zwar ab und zu echt nervig, die beiden Turteltauben ertragen zu müssen. Aber mit diesen Folgeaspekten, kann ich darüber hinwegsehen.

    „Ja, bin schon soweit. Ich ziehe mir nur noch meine Schuhe an!“ Schnell schlupfte ich in meine Boots und setzte mir meine Sonnenbrille auf. „Los geht’s“, er legte mir lächelnd einen Arm um die Schulter. „Die anderen warten schon im Auto!“

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    Sofies Sicht: Ich war den ganzen Tag schon auch 180. Ich konnte es nicht fassen, dass ich tatsächlich gefragt wurde ein Mini-Album gemeinsam mit eine

    Sofies Sicht:

    Ich war den ganzen Tag schon auch 180. Ich konnte es nicht fassen, dass ich tatsächlich gefragt wurde ein Mini-Album gemeinsam mit einer international bekannten Band aufzunehmen. Mein Lebensziel hatte ich damit mir nur 18 Jahren erreicht. Aufgedreht ging ich in meinem Zimmer auf und ab und wartete darauf von BTSs Produzenten angerufen zu werden. Ich konnte es kaum erwarten endlich loszulegen. Gespannt starrte ich das Handy an. Doch nichts passierte. Nach vier Stunden gab ich schließlich auf und ließ mich auf mein Bett fallen.

    Wer weiß, vielleicht ist ihm was dazwischengekommen, versuchte ich mich selbst zu beruhigen und drückte meinen Kuschel Fuchs an mich. Kurz lauschte ich. Papa war anscheinend nicht zuhause, denn sonst würde er schon längst nach mir schreien um ihm etwas zu essen zu bringen. Es war bereits 16:00…. Bald war es soweit und er würde wieder zum Monster werden.

    Ich atmete tief aus und ein. Seitdem mein Vater trank war er kaum wiederzuerkennen. Er schlug mich und Meine Mutter, kümmerte sich nicht mehr um sich selbst, müllte unsere Wohnung zu und dachte nicht mehr daran arbeiten zu gehen. Würde ich nicht genug Geld wegen meins DJ Jobs verdienen, würden wir vermutlich schon längst auf der Straße sitzen.

    Es gab einst eine Zeit in der wir, Mama, Papa und ich, eine glückliche Familie waren. Ich vermisse diese Zeit. Damals dachte ich, die Welt wäre ein schöner Platz ohne Ängste und Gefahren, doch nur ein paar Jahre Später – ich war etwa 14 Jahre alt – wurde ich vom Gegenteil überzeugt. Weil ich eine Freizeit mit arbeiten und Hausarbeit verbrachte, hatte ich auch nie Zeit gehabt mich mit Schulkollegen oder Freunden zu treffen. So hatte ich sie mit der Zeit vergessen und sie mich. Anfangs brach mein Leben deswegen für mich zusammen, doch je älter ich wurde, desto mehr schaffte ich es mit dieser Situation klarzukommen. Schon bald stellte ich fest, dass ich nicht viele Menschen um mich brauchte. Ich hatte gelernt mich selbst zu beschützen und meine Probleme selbst zu lösen. Ich hatte schließlich die Musik, die mir in all meinen Lebenssituationen beistand.

    Manche Bekannten meinten, dass ich immer ruhiger und kälter gegenüber Menschen geworden war, ohne zu wissen, dass das für mich ein Schutzmechanismus war, um nicht verletzt zu werden.

    „Riiiiiiinnggg!“ Meine Handy läutete und ich sprang aus dem Bett. Schnell hob ich ab und drückte das Handy ans Ohr. „Hallo?“ Kurze Stille am andern Ende.

    „Ja, hier ist Kim Yun Lee, ich wollte Ihnen nur mitteilen, dass wir Sie in der nächsten Stunde im Tonstudio erwarten.“ Mein Herz hüpfte vor Freunde. „Ich bin sofort da!“ „Das, freut mich. Ich schickte Ihnen die Adresse per SMS. Dann sehen wir uns gleich, bis dann!“ „Bis gleich!“ Ich legte auf und hüpfte aufgedreht auf und ab. Dabei schnappte ich mit meinen schwarzen Pulli und zog ihn über. Schnell schlüpfte ich in meiner schwarze zerrissene Jeans und band meine Haare in einem hohen Pferdeschwanz zusammen. Ich warf einen kontrollierenden Blick in den Spiegel. Ich war zufrieden mit dem was ich sah. Trotzdem aber, setzte ich mir die Kapuze auf und zog sie tief in mein Gesicht.

    Geschmeidig wie ein schwarzer Panter schnappte ich meine Laptoptasche und meinen Rucksack und verließ die Wohnung.

    Sugas Sicht:

    Alle hatten sich bereits im Tonstudio zusammengefunden und gammelten auf der Couch herum. V war mittlerweile wieder auf Jimin eingeschlafen und auch Jimin döste langsam ein. Sofie und RM hatten sich gemeinsam auf den Rand der Couch gekuschelt und kicherten dämlich herum. Ich verdrehte die Augen. Ich hatte bis jetzt noch nie eine Freundin gehabt, und so konnte ich ihr Pärchengehabe mit bestem Willen nicht immer nachvollziehen. Jungkook saß auf einem Drehstuhl und rollte mit voller Geschwindigkeit auf mich zu. Ich stoppte ihn mit einen Füßen und sah ihn genervt an.

    „Schau nicht so schlecht gelaunt! Freust du dich denn gar nicht auf Xenia?“ „Geht so“, erwiderte ich kalt und wandte mich ab. „Hier koste mal“, Jin drückte mir mit seinen Stäbchen etwas Warmes, Krustiges in den Mund, das mich nach Hähnchen erinnerte. „Und wie schmeckts?“ Gezwungener Weise kaute ich den Brocken und schluckte ihn herunter. „Sehr gut Jin“, log ich. „Du hast dich mal wieder selbst übertroffen!“ Er sah mich entgeistert an. „Das habe ich gerade vorher in dem Laden um die Ecke gekauft!“ Ich hustete los und hätte mich selbst ohrfeigen können.
    Ich sollte in Zukunft erst denken und dann reden. Peinlich berührt wandte ich mich an ihn. „Oh, also das schmeckt so gut, ich hätte wetten können, das hast du gemacht!“ Zufrieden grinste er mich an und wandte sich wieder seinem Essen zu. Schnell spuckte ich das Essen in ein Taschentuch und versenkte es im Mülleimer.

    Plötzlich ging die Tür auf und eine schwarze Gestalt betrat den Raum. Sie blieb kurz stehen und sah einige Sekunden in die Runde. Dann nahm sie die Kapuze ab und mir viel die Kinnlade herunter…..

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    Sie hatte ihre langen silbernen Haare, die bis zu ihrem Becken reichten, zu einem Pferdeschwanz gebunden und zeigte so ihr hübsches Gesicht. Ihre kle

    Sie hatte ihre langen silbernen Haare, die bis zu ihrem Becken reichten, zu einem Pferdeschwanz gebunden und zeigte so ihr hübsches Gesicht. Ihre kleine Stupsnase wurde von winzigen Sommersprossen umrandet. Darüber blitzten mich blau-grüne Augen an, in denen goldene Sprenkel funkelten.
    J-Hope klopfte mir auf den Rücken, sodass ich schnell den Mund schloss. Ich räusperte mich überrumpelt. „Hi“, brachte ich hervor und wendete mich verlegen ab. Sie lächelte mich schüchtern an und ging langsam auf uns zu. „Danke, dass ich da sein darf.“

    „Hallo, Xenia setz dich doch!“ RM erhob sich von der Couch und zog einen Rollsessel zu ihr. Dankend nahm sie die Sitzgelegenheit an und setzte sich.

    Eine beklemmende Stille breitete sich im Raum aus. Niemand wusste recht, über was wir reden sollten. Xenia klappte wortlos ihren Laptop auf und steckte ihn an den Verstärker an. Sie loggte sich mit ihrem Passwort ein und startete ein Musikprogramm. Wir alle beobachteten sie fasziniert. Als sie uns bemerkte zuckte sie zusammen und setzte ihre Kapuze auf. Ich merkte, wie unwohl sie sich fühlte. Mir war, als hätte sie Angst, dass wir sie verletzten könnten. War das vielleicht der Grund dafür, dass sie sich ständig unter ihrer Kapuze versteckte?

    Schließlich brach Sofie das Schweigen. „Jetzt werdet mal ein bisschen locker! Wir sind alle ca. im selben Alter. Schaffen wir es da etwa nicht ein gemeinsames Gesprächsthema zu finden?“ Ich entdeckte ein kaum merkbares Lächeln das Xenias Mundwinkel umspielte. Dabei tat sie immer noch so, als wäre sie sehr vertieft damit, ihr Musikprogramm zu starten.
    „Ich habe eine Idee!“ V, der mittlerweile aufgewacht war, sprang auf und stellte sich in die Mitte des Raumes. „Lasst uns doch gemeinsam singen!“ Ich verdrehte die Augen. Woher dieser Mensch immer die Energie bekam, würde mich echt interessieren. J-Hope, Jungkook und Jimin waren total begeistert. „Ich verbinde mit den Boxen!“ Jin zog sein Handy aus der Hosentasche und holte ein Kabel aus einer Kiste. „Was wollt ihr hören?“ Er scrollte durch seine Playlist und blieb schließlich bei einem Song stehen. „Nein, wartet ich habe schon was gefunden.“ Jin drückte auf das Lied und die ersten Töne erklangen.

    Xenias Sicht:

    Ich bin nicht gerade ein gesprächiger Mensch, so traute ich mich nicht wirklich die anderen anzusprechen. Es war etwas anderes gewesen, als wir uns am Abend in der Shadow-Bar im Dunkeln und im Schein der Straßenlaternen unterhalten hatten.
    Ich fand es nett von RM und Sofie mir helfen zu wollen, indem sie die Stimmung etwas auflockerten. Vs Idee kam mir gerade Recht, denn Musik half mir immer in schwierigen Situationen.
    Ich hörte die ersten Töne aus den Boxen und wusste schon welches Lied Jin gewählt hatte. Es war ihr eigener Song „Not today“.

    Amüsiert beobachtete ich wie Jungkook und J-Hope gemeinsam mit Jin, Jimin und V zur Musik tanzten. Sie waren wirklich gut uns es machte mir Spaß ihnen dabei zuzusehen. Schließlich bleib mein Blick an Suga hängen der immer noch im Schneidersitz in seinem Drehsessel saß. Er war wohl auch eher ein ruhigerer Typ, der wenig Emotionen zeigte. Ich grinste verstohlen. Er hatte einen sehr abwesenden Gesichtsausdruck aufgesetzt und sah echt dämlich aus. Als er mein Lächeln bemerkte beherrschte ich mich und setzte mein Pokerface auf. Misstrauisch kniff der die Augen zusammen.
    Dann hatte ich eine Idee….

    Sugas Sicht:

    Ihre Blicke nervten mich. Einmal sah sie gelangweilt, ein anderes Mal amüsiert in meine Richtung. Ich wurde einfach nicht aus ihrer Mimik schlau. Und das war es vermutlich was mich an ihr störte. Sie war undurchsichtig für mich; ich konnte sie nicht durchschauen.

    Plötzlich schnappte sie sich das Launchpad, das am Schreibtisch stand und schloss es am Laptop an. In derselben Sekunde ertönten dumpfe Bässe. Ich war fassungslos....
    Dieses Mädchen überraschte mich immer wieder…..

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    Xenais Sicht: Ich drehte den Lautstärkenregler nach oben und legte los. Die Boxen vibrierten und die Jungs horchten auf. Kurz mussten sie sich an die

    Xenais Sicht:

    Ich drehte den Lautstärkenregler nach oben und legte los. Die Boxen vibrierten und die Jungs horchten auf. Kurz mussten sie sich an die tiefen Töne gewöhnen, dann begannen ihre Köpfe zum Takt der Musik zu nicken und schließlich bewegte sich ihr ganzer Körper im Einklang des Rhythmus.

    Schließlich remixte ich spontan „Not Today“ mit „DNA“. Das gab ihnen den Rest und nun sprangen auch Sofie und RM auf um mitzutanzen. Auch ich lies die Musik einen Weg in meinen Körper finden und fühlte wie sie in meinem Bauch kribbelte. Nur Suga saß noch immer da und starrte mich an.

    -eine Stunde später-

    Mittlerweile konnte ich mich vor Fragen gar nicht mehr zurückhalten. Jimin und V belagerten mich von allen Seiten und wollte jedes Detail von mir erfahren.
    „Wo bist du in die Schule gegangen?“ „Kannst du auch singen?“ „Wer ist dein Vorbild?“ „Seit wann machst du Musik?“ „Bist du ein ARMY?“ „Kannst du auch Instrumente spielen?“

    Schließlich stand erhob sich jemand in meinem Augenwinkel aus dem Drehstuhl. „Jetzt lasst sie doch mal ausreden! Wenn ihr so weiter macht verkriecht sie sich gleich wieder in ihrem Pulli!“

    Zum einen war ich Suga dankbar dafür, dass er eingriff. Doch er erwähnte meine verletzbarste Stelle. Mein Pulli, indem ich mich immer verkroch, wenn ich Angst hatte. Wie eine Schildkröte und ihren Panzer. Hatte er mich etwa schon so durchschaut? Ich kniff die Augen zusammen und warf ihm einen bösen Blick zu.

    „Keine Sorge, ich kann alle diese Fragen beantworten!“ Ich richtete mich auf und setzte meine Kopfhörer ab. Sie schienen überrascht zu sein, wie selbstsicher ich nun war. Ich konnte es einfach nicht leiden, wenn andere Menschen meinen wunden Punkt entdeckten.

    „Ich bin an eine International-School in Seoul gegangen, nein ich kann nicht singen, definitiv nicht meine Eltern, seit ich 10 bin, nein, ich bin nur Fan von Musik nicht der von Menschen, ja, ich spiele Klavier, Gitarre und Cello!“

    Jetzt war ihnen die Sprache vergangen. Ich grinste.
    „Hey, sie kann ja auch lachen!“ J-Hope boxte mir freundschaftlich gegen die Schulter. Verlegen strich ich mir eine Haarsträhne hinter Ohr. Schließlich fasste ich Mut. „Und was ist mit euch? Wie habt ihr euch kennengelernt? Seit wann wohnst du hier, Sofie?“

    Sofie zog einen Stuhl an mich ran und setzte sich. „Das sind lange Geschichten. Magst du die wirklich hören?“ Ich legte den Kopf in den Nacken und lächelte. „Ich habe Zeit!“

    Sugas Sicht:

    Wir redeten lange. Je länger wir uns unterhielten, desto lockerer und sicherer schien sie sich zu fühlen. Man merkte es an ihrer Körperhaltung, denn sie richtete sich immer gerader auf, sodass sie nun auf Augenhöhe mit uns war. Ihre Augen……. Diese goldenen Sprenkel machten mich verrückt.
    Ich schüttelte meinen Kopf, um meine Gedankten zu verdrängen. „Hast du Lust uns mal zu besuchen?“ J-Hope war total begeistert von Xenia und hatte sich neben ihr auf einen Sessel fallen lassen. „Ähhm“, sie zögerte. „Wenn das für die andren OK ist, dann schau ich gerne mal bei auch vorbei!“ J-Hope, Jimin und V jubelten auf und sprangen wie Flummis im Raum auf und ab. So ein unnötiger Energieverbrauch. Ich verdrehte die Augen.

    „Natürlich, wir freuen uns, wenn du uns besuchen kommst!“ RM lächelte mir zu und drückte Sofie liebevoll an sich.

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    Xenias Sicht: -am nächsten Tag- Gestern ist es spät geworden. Die sieben haben mir erklärt, dass es sieben Songs in ihrem Mini Album gibt, die ich

    Xenias Sicht:

    -am nächsten Tag-

    Gestern ist es spät geworden. Die sieben haben mir erklärt, dass es sieben Songs in ihrem Mini Album gibt, die ich alle featuren darf, wenn ich möchte. Jeder einzelne war eine Solo Nummer, die jeweils von einem Mitglied gesungen wurde. Also musste ich mit jeden der Jungs alleine den jeweiligen Song bearbeiten. Ich war natürlich total begeistert von der Idee und habe mir gleich Notizen gemacht. Als sie das gesehen haben, lachten sie mich aus und erklärten mir, dass sie selbst die Songs erst aufnehmen mussten und das alles noch etwas länger dauern würde. Sie meinten, ich solle mich auf mindestens ein halbes Jahr vorbereiten, indem wir zusammenarbeiten würden.

    Mich störte das nicht, solange ich bezahlt wurde, denn neben meinem Job in der Shadow-Bar hatte ich sowieso keine Beschäftigungen.

    Als wir müde wurden, führten sie mich mit dem Auto nach Hause und wir verabredeten und für den nächsten Tag in einem kleinen Cafe, um die einzelnen Songs zu besprechen.
    Ich war so gespannt und hätte gerne die Titel der Lieder erfahren, doch auf meine Frage hin meinte Jimin, es sei doch viel spannender bis morgen auf die Antwort warten zu müssen.
    Etwas trotzig verabschiedete ich mich und betrat das Stiegenhaus.

    Sugas Sicht:

    Wir waren gerade wieder auf die Autobahn aufgefahren, als die Diskussion begann. „Und wir findet ihr sie?“ V sah uns mit großen Augen an und strahlte in die Runde. „Ich mag sie!“, erklärte J-Hope. „Sie ist wie Suga. Nur ist sie eine höflichere Version von ihm!“ Ich warf J-Hope eine einen finsteren Blick zu und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich finde sie wirkt verängstigt!“, stellte RM fest und sah Sofie mit einem mitleidigen Blick an. „Ja, sie wirkt so klein und unsicher. Dabei hat sie so viele Talente.“ Kurz blieb ihr Blick auf mir hängen. „Suga, du wirkst nicht gerade begeistert von ihrer Zusammenarbeit mit uns. Was stört dich denn?“ „Nichts“, brummte ich und wendete mich ab. „Jetzt sag schon!“, meinte sie und stupste meinen Fuß an. „Ich glaube, sie fühlt sich nicht wohl bei uns. Hab ihr gemerkt, wie sie bei jeder hastigen Bewegung, die wir gemacht haben, zusammengezuckt ist?“
    Die anderen schwiegen kurz. „Ja, das ist mir auch aufgefallen.“ Nun wandte sich auch Jungkook an die anderen.

    Das war untypisch, denn normalerweise brachten ihn neue weibliche Bekanntschaften total aus dem Konzept und ließen ihn schüchtern und leiste werden. „Aber jetzt denk mal nach. Diese Songs werden der totale Hammer. Ich meine, wenn sie so featured wie sie remixed, dann sind uns sieben Hits sicher!“ Er grinste uns breit an.

    „Und du Jin? Du hast noch gar nichts dazu gesagt?“ Er lehnte sich erschöpft zurück. „Ich kann euch erst ein Statement geben, wenn ich weiß wie sie kochen kann.“ Er lächelte Sofie an. „War ja bei dir auch so!“ Wir lachten alle.

    Xenias Sicht:

    Als ich schließlich in meinem Bett lag, konnte ich immer noch nicht fassen, was mir passiert war. Sie waren alle so freundlich zu mir. Würde wir vielleicht sogar…..Freunde werden? Ich gluckste in mich hinein. Dann schwenkten meine Gedanken zu Suga. Er war irgendwie…..anders….irgendwie war mir als würde ich ihn kennen, obwohl ich ihn erst seit zwei Tagen kannte. Von seinen Blicken hatte ich mich durchlöchert gefühlt. Sie waren mich nicht unangenehm gewesen, doch sie machten mich verlegen. Ich musste mich erst daran gewöhnen ohne Kapuze, von Menschen angesehen zu werden.

    Glücklich starrte ich die Decke an und kuschelte mich an meinen Fuchs. Ich war so fertig, dass ich komplett vergaß in meinen Pyjama zu hüpfen und schlief noch mit den Schuhen an den Füßen ein.

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    -einige Tage später- Ich hatte mich in den letzten Tagen öfters mit Sofie und RM getroffen. Die beiden schilderten mir ausführlich ihre Vorstellung

    -einige Tage später-

    Ich hatte mich in den letzten Tagen öfters mit Sofie und RM getroffen. Die beiden schilderten mir ausführlich ihre Vorstellung zu dem Mini-Album und welche Geschichte sie damit erzählen wollten. Dabei machte ich mir viele Notizen und versuchte ihre Vorschläge umzusetzen.

    Mittlerweile verstand ich mich sehr gut mit den beiden. Vor allem mit Sofie. Ich hatte noch nie richtige Freundin gehabt, doch sie kümmerte sich um mich. Und wie ich erfuhr, hatten wir auch so einige gemeinsame Interessen.

    Eigentlich verliefen die letzten Tage immer exakt gleich. Ich stand auf, arbeitete am Song-Konzept, machte meinem Vater Essen, wusch die Wäsche, putzte die Küche und ging wieder schlafen. Die anderen Mitglieder bekam ich in der Zeit nicht zu Gesicht, doch Sofie gab mir ihre Nummern, um immer in Kontakt mit ihnen stehen zu können.

    „Pling!“ Mein Hände läuchtete auf und zeigte eine neue Nachricht an. Mit einer schnellen Handbewegung entsperrte ich mein Handy und öffnete den Chatverlauf:

    RM: Xenia, hättest du heute Abend Zeit die einzelnen Songs mit uns zu besprechen?:)
    Ich: Ja, sicher wann genau?
    RM: Passt es um 18:00?
    Ich: Ist perfekt!:)
    RM: Wir sehen uns dann!
    Ich: Bis nachher😊

    Ich steckte mein Handy wieder in die Hosentasche und hopste glücklich auf und ab. Endlich würde ich die Namen der Lieder erfahren!

    Plötzlich rumpelte etwas in der Küche. Ich schreckte auf. Dann hörte ich jemanden durch den Gang auf mein Zimmer zulaufen. Es klopfte an der Tür. Immer stärker. „Mach sofort die Tür auf und sag mir wo deine Mutter ist!“ Ich stolperte zurück und viel beinahe über mein Ladekabel. Mein Vater brüllte und hämmerte gleichzeitig auf die Tür ein. Schnell stellte ich einen Sessel unter die Türklinke. Gott sei Dank sperrte ich immer ab, wenn ich in meinem Zimmer war……

    Ich war wütend und verängstigt zugleich. Er war so aggressiv, dass ich Angst hatte, dass die Tür gleich aus den Angeln gerissen werden könnte. Meine Knie zitterten und ich hockte mich in meinen Kleiderschrank. Ich konnte dieses Geschrei nicht mehr ertragen. Es tat so weh. Schnell schloss ich die Tür und hielt den Atem im Dunklen an. Ich zog meine Knie nah an den Körper und hielt mir schluchzend die Ohren zu. Was ist bloß aus Papa geworden? Wo ist die Zeit hin, in der er mit mir Filme schaute und in den Zoo ging?

    Heiße Tränen rannen meine Wangen hinunter und ich biss die Zähne zusammen, um nicht aufschreien zu müssen. „Du kleines Stück Dreck, mach sofort die Tür auf!“, brüllte er. Ich kniff die Augen zusammen und legte meine heißen Wagen auf meine Oberschenkel. Mein Körper bebte.
    Dann krachte es und ich hörte Holz splittern. Ich schrie auf und hielt augenblicklich den Atem an. „Wo versteckst du dich schon wieder. Ich finde dich sowieso, du Miststück!“

    Er riss die Schranktür auf und grelles Licht blendete mich. „Du verrätst mir sofort wo deine Mutter ist!“ „Ich weiß es nicht“, schluchzte ich und hielt die Hände schützend über meinen Kopf. „Wie du weißt es nicht? Du wirst wohl wissen wo deine eigene Mutter ist, wenn sie nicht zuhause ist!“ Er packte mich an den Haaren und zog mich mit einem Ruck aus dem Schrank. Ich schrie auf vor Schmerz und lies mich auf die Knie fallen. „Bitte hör auf, ich weiß es wirklich nicht!“ Meine Sicht verschwamm mit den salzigen Tränen, die langsam zu Boden fielen. „Arghh!“ Er schrie auf und warf mich gegen mein Bett. Dabei stieß ich mir meine rechte Wange an einem Bettpfosten und stöhnte auf. Noch einmal trat er mit dem Fuß auf mich ein, dann torkelte er entkräftet aus meinem Zimmer.

    Ich sank zusammen und vergrub mein Gesicht in meinen Händen. Ich hasste mein Leben hier. Ich wollte hier einfach weg…. Und dann ließ ich los und weinte, weinte einfach solange, bis ich keine Tränen mehr übrig hatte….

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    Ich sah auf die Uhr. Schon 17:20. Bald traf ich mich mit BTS in ihrem Apartment. Meine Wange pochte und ich drückte meine zitternde Hand darauf, um s

    Ich sah auf die Uhr. Schon 17:20. Bald traf ich mich mit BTS in ihrem Apartment.

    Meine Wange pochte und ich drückte meine zitternde Hand darauf, um sie zu kühlen. Ich horchte, ob mein Vater in der Nähe war. Nichts, nur ein leises Schnarchen. Ich atmete erleichtert durch richtete mich auf. Schnell warf ich einen Blick in den Spiegel und stellte geschockt fest, dass sich ein großer roter Fleck auf meiner Wange befand. „Mist, das wird ein fetter Bluterguss“, jammerte ich und wischte mir die Tränen aus dem Gesicht.

    Verzweifelt versuchte ich die gerötete Stelle mit etwas Schminke abzudecken, doch man sah trotzdem deutlich die entstandene Schwellung. Schnell warf ich mir meinen Pulli über und lies meine Haare aber offen, um mein Gesicht damit verdecken zu können.
    Schließlich schnappte ich mir meine Sachen und verließ die Wohnung.

    Sugas Sicht:

    Ich sah auf die Uhr. Es war 17:50. Gleich würde Xenia bei uns auftauchen. Die anderen Jungs hatten sich dafür echt ins Zeug gelegt. Sie wollten einen guten Eindruck machen und ihre Gastfreundschaft beweisen. Jin hatte sogar extra für Xenia gekocht. Mir war das alles gleich….

    „Suga, bring doch bitte mal den Müll raus!“ Jin kam auf mich zu und drückte mir den Müllsack in die Hand. Ich grummelte etwas Unverständliches und schnappte mir den Sack. Langsam schlurfte ich nach draußen. Als ich den Abfall gerade in die Tonne warf, öffnete sich hinter mir das Tor und viel wieder ins Schloss. Ich drehte mich um und plötzlich stand ich ihr direkt gegenüber. Ihre großen blau-grünen Augen starrten mich überrascht an und die goldenen Sprenkel glitzerten im Sonnenlicht.

    Nach einigen Sekunden bemerkte ich den roten Fleck auf ihrer Wange, als ob sie jemand geschlagen hätte. Instinktiv legte ich meine Hand auf ihre Wange. Kurz berührten wir uns, doch sie erschrak und wich zurück. „Ähhh….tut mir leid….ich wollte nicht….!“ „Schon OK“, meinte sie schnell und sah schüchtern zu Boden. Wenn ich mich fragt, sah sie sehr verstört und eingeschüchtert aus. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie hatte ich das Bedürfnis se zu umarmen. Sie tat mir einfach leid…..

    „Was ist passiert?“, fragte ich vorsichtig und versuchte ihren Blick zu erfassen. „Nicht so wichtig“, krächzte sie und drückte sich an mir vorbei. Schnell schnappte ich ihr Handgelenk und zog sie zurück. „Jetzt verkauf mich nicht für blöd, ich sehe doch, dass das keine Verletzung ist, die man sich einfach so zuzieht!“ Sie starrte meine Hand an, die ihr Handgelenk fest im Griff hatte. Doch ich ließ sie nicht los, ganz im Gegenteil ich zog sie an mich heran. „Ich sag dir was, du von jemanden geschlagen wurdest, dann solltest du das jemanden erzählen! Ich weiß genau, wie so eine Verletzung aussieht!“ Nun riss sie sich los. „Das geht dich gar nichts an. Was mit meinem Körper passiert ist immer noch meine Sache!“

    So ein Sturkopf! Ich konnte es nicht fassen. Da versuchte man schon ihr zu helfen und sie wies dich einfach ab. Sie ging mit bestimmten Schritten an mir vorbei und läutete an der Haustür. Ich verdrehte die Augen. „Ich könnte dir auch die Tür öffnen?“ „Nein danke, deine Hilfe brauche ich nicht“, war ihre Antwort. Ich kochte innerlich. Seht ihr und das ist der Grund warum ich mich selten in sozialen Situationen bemühe, man bekommt schließlich eh selten das zurück, was man gerne hätte.

    Jimin öffnete die Tür und lachte sie freundlich an. „Xenia, komm doch rein, wir warten schon alle auf dich!“ „Suga, warum stehst du denn da wie bestellt und nicht abgeholt. Komm schon!“ Ich grunzte in mich hinein und ging an den beiden vorbei. Die konnten mich mal….

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    Xenias Sicht: Ihr Apartment war riesig. Ich staunte, als ich die große Eingangshalle sah, in der duftende Blumen drapiert standen. Es roch gut und ü

    Xenias Sicht:

    Ihr Apartment war riesig. Ich staunte, als ich die große Eingangshalle sah, in der duftende Blumen drapiert standen. Es roch gut und überall hingen Fotos der sieben an der Wand. Auf den neusten konnte man sogar eine achte Person, Sofie entdecken, die glücklich in die Kamera strahlte. Jimin führte mich ins Wohnzimmer, das gemütlich in warmen Farben eingerichtet worden war. In einem Kamin knisterte Feuer und es roch nach einer Apfel-Duftkerze. Ich fühlte mich sofort wohl hier. Es war ganz anders als daheim. Man merkte, dass sich jemand darum bemühte hatte ein zuhause zu schaffen.

    „Setzt dich ruhig!“ Er wies mit seiner Hand auf das große braune Sofa und setzte sich selbst darauf. Auch Suga lies sich im Schneidersitz ans Ende der Couch fallen und legte den Kopf in den Nacken. Dabei musterte ich ihn verstohlen von der Seite. Eigentlich war er ein wirklich attraktiver Junger Mann……
    Wenn da nur nicht die Tatsache wäre, dass er so eigensinnig und unempatisch war. Ich biss die Zähne zusammen. Wenn er jetzt allen anderen von dem Ursprung meiner Verletzung erzählte, würde ich ihn eigenhändig um die Ecke bringen. Als sich unsere Blicke trafen, kniff ich die Augen zusammen und blickte ihn trotzig an.

    Schließlich trafen auch alle anderen ein. RM und Sofie begrüßtem mich mit einer liebevollen Umarmung und setzten sich in den großen Couchsessel. V und J-Hope hopsten mit einem „Hi“ um die Ecke und pflanzten sich zwischen mich und Suga, was mir sowieso mehr als lieb war. Jungkook setzte sich an den Wohnzimmertisch auf den Teppich und schenkte mir ein schüchternes Lächeln. Und als auch Jin endlich zu uns stieß, wendete sich RM an mich. Er wollte gerade etwas sagen, als er stutzte. „Xenia, was ist denn mit deiner Wange passiert, das sieht ja echt schmerzhaft aus!“ „Ähmm…ich….ich…!“ „Sie ist gegen die Schranktür gelaufen!“, fiel mir Suga ins Wort. „Als sie’s mir erzählt hat, konnte ich gar nicht fassen wie blind man sein muss, dass einem so etwas passiert!“

    Ich wusste gar nicht was ich sagen sollte. Zum einen hätte ich ihm für diesen Kommentar gerne eine reingehauen, doch zum anderen war ich ihm echt dankbar, dass er mich aus dem Schlamassel befreit hatte. Ich hätte ihm das eigentlich gar nicht zugetraut. Ich schenkte ihm deshalb ein dankbares Lächeln und wandte mich wieder an den Rest. „Ja, es war mitten in der Nacht und ich wollte kein Licht anmachen!“ Dabei lachte ich, um meine Lüge zu überspielen.

    „OK, wenn es nur ein dummer Unfall war, können wir anfangen. Also, der Grund warum du heute hier bist, ist der, dass jeder von uns dir seinen Song vorstellen soll. Wir waren der Meinung, dass du noch vorm Aufnehmen der Lieder dabei sein sollst, um in jeder Entwicklung der Songs beteiligt zu sein!“ Nun wendete sich Sofie an mich. „Du darfst wählen, wer dir als erstes sein Lied vorsingt!“

    Ich grinste breit. „Dann würde ich gerne…….. J-Hopes Song hören!“ Dieser jaulte, sprang auf und gab mir ein High Five. „Gute Wahl, Xenia!“ Er tanzte an mir vorbei und stellte sich so, dass ihn alle gut im Blick hatten.
    Der Grund warum ich ihn gewählt hatte war ganz einfach. Ich mochte diesen verrückten Vogel. Er brachte mich zum Lachen und das schaffte nicht jeder.

    Gespannt stützte ich meinen Kopf auf meiner Hand ab und lächelte ihn an. „Na dann, hau mich um J-Hope!“
    Sein Song hieß: „Last Hope“ und handelte von zwei Menschen dessen letzte Chance glücklich zu werden, es war, einander zu lieben.

    Mir gefiel was ich hörte. Zuerst dachte ich, er schaffe es nicht, genug Emotionen zu vermitteln, weil er „nur“ rappte. Doch als er zu rappen begann, verlor ich mich in einer komplett anderen Welt.

    Als er fertig war standen wir alle auf und applaudierten ihm. Er grinste breit und verbeugte sich übertrieben. Jimin lachte dabei auf und drehte sich zu Jungkook um. Dabei gab er mir einen Schubs und ich stolperte nach vorne. Überrascht schrie ich auf und kniff die Augen zusammen. Doch bevor ich am Boden Wohnzimmertisch aufschlug, fingen mich schlanke Hände ab
    und zogen mich zurück auf die Couch.

    Als ich die Augen öffnete flatternden hunderte Schmetterlinge in meinem Bauch auf…

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    Ich lag auf seiner Brust und starrte direkt in die dunkelbraunen freundlichen Augen. Ich hatte das Gefühl ich würde in seine Seele blicken können.

    Ich lag auf seiner Brust und starrte direkt in die dunkelbraunen freundlichen Augen. Ich hatte das Gefühl ich würde in seine Seele blicken können. Langsam bewegte sich sein Brustkorb, auf der meine Hand lag, auf und ab. Mein Herz klopfte wie wild. Wegen diesem Typ würde ich in den nächsten Tagen noch verrückt werden. Einmal war er ein kompletter Arsch und ein anderes Mal der einfühlsamste Junge, den ich bisher kennengelernt hatte. Ich war es nicht gewohnt einem Mann so nahe zu sein, deshalb lief ich sofort rot an. Auch seine Berührung war mich nicht geheuer. Die letztem Male in denen ich von jemanden berührt wurde, wurde ich geschlagen….

    Beschämt drückte ich mich von Suga weg und richtete mich auf. „Sorry….ich…ich wollte nicht….!“ „Schon gut, ist ja nichts passiert“, antwortete er und kratzte sich ebenfalls verlegen am Hinterkopf. Wir traten instinktiv beide einen Schritt voneinander weg und setzten uns in gegebenen Abstand auf die Couch. Die warfen einander vielsagende Blicke zu.

    „Ähh…also…dein Lied J-Hope, es gefällt mir wirklich gut.“ Langsam bekam ich meine Sprache zurück. „Ich mag, was du mit dem Text aussagen willst. Das ist wirklich eine schöne Botschaft!“ „Danke.“
    J-Hope lächelte. „Mir ist der Text in meinen Songs immer besonders wichtig!“

    Sugas Sicht:

    Ich konnte meinen Blick nicht von ihr abwenden. Ich so nahe zu sein, hatte mich völlig vom Hocker gehauen. Sie wäre eine richtige Schönheit, würde sie sich nicht immer in ihren weiten Pullis verstecken.

    Ich fasste mir an die Stelle, wo mein Herz immer noch wie wild schlug. Sie und J-Hope besprachen gerade die Aussage des Songs näher und legten die Grundstimmung der Musik fest. Dabei saß sie schüchtern auf der Couch und hatte die Ärmel ihres Pullis über die Hände gezogen.

    Als Jimin meinen starren Blick bemerkte, boxte er mir grinsend in die Seite. „Na, da ist wohl jemand sehr von unserem kleinen Star angetan.“

    Ich warf ihm einen tödlichen Blick zu. „Gar nicht wahr!“ Schnell wendete ich mich ab, sodass er nicht das Lächeln sah, welches meine Mundwinkel umspielte.

    -eine Stunde später-

    Xenias Sicht:

    Die anderen wollten mir erst die Titel ihrer Songs verraten, wenn ich mit J-Hopes fertig war. Sie meinten es wäre besser sie hintereinander aufzunehmen. So konnte ich mich immer auf einen konzentrieren und würde nicht verwirrt werden. J-Hope und ich verabredeten uns für morgen um 14:00 Uhr, um den Song aufzunehmen und zu bearbeiten.

    Ich war voller Vorfreude und konnte es kaum noch erwarten. Das war schließlich meine erste Kollaboration mit echten Sängern.

    Im nächsten Moment kam V zu mir und stupste mich vorsichtig am Arm an. „Hey, hättest du Lust, bevor du nachhause gehst, noch einen Film mit uns zu schauen?“ Ich zuckte zusammen. „Wow“, ich lachte verlegen. „Jetzt hast du mich erschreckt! Aber, ja gerne. Welchen wollt‘ ihr den anschauen?“ Jungkook reichte mir drei DVDs. „Du darfst gerne wählen!“ Dankend nahm ich die drei entgegen und warf einen Blick auf die Titel. Da hatten wir: „Skyfall“, „Titanic“ und „Coco“. Als ich den neuen Disney Film sah musste ich kichern. „Was ist denn so lustig?“, wollte Jin wissen und sah mich fragend an. „Den haben sicher V, Jimin und J-Hope ausgesucht. „Woher weißt du das?“ Die sieben staunten. „Reine Intuition“, erklärte ich und legte zwei der drei Filme zur Seite. „Also ich bin für Skyfall! Ich mag Krimis!“ „Oochh!“, V Jimin und J-Hope setzten sich enttäuscht auf die Couch.

    Ich runzelte die Stirn „Wieso habt ihr ihn dann ausgesucht, wenn er euch gar nicht gefällt?“ „Den hat Suga ausgesucht“, grummelte V und drückte einen der Polster an sich.

    Mit meinen Augen suchte ich nach Suga, doch ich konnte ihn nicht entdecken. „Wo ist der eigentich?“

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    „Wahrscheinlich hat er sich in sein Zimmer geschlichen“, erklärte mir RM. „Ja, du musst wissen, er ist nicht gerade der gesellschaftstauglichst

    „Wahrscheinlich hat er sich in sein Zimmer geschlichen“, erklärte mir RM. „Ja, du musst wissen, er ist nicht gerade der gesellschaftstauglichste Mensch!“, grinste nun auch Jin breit und nickte die Stiegen nach oben. „Ist sein Zimmer im ersten Stock?“ Ich musterte den Stiegenaufgang und fragte mich, wie er es wohl geschafft haben mochte, die Stiegen lautlos hinaufzugehen. Schließlich musste er sich direkt an uns vorbeigeschlichen haben.

    „Ja“, wendete sich Jimin an mich. „Er und J-Hope wollten unbedingt oben wohnen, weil es da ruhiger ist. Ich konnte die beiden voll und ganz verstehen. Wenn man mit sieben anderen Menschen im selben Haus lebte, brauchte man auch mal seine Zeit für sich. Auch ich bewege mich eigentlich nie aus meinem Zimmer raus, aber ich denke der Grund dafür hat doch eine etwas andere Ursache.

    Plötzlich sprang V, grinste hinterhältig und schnappte mich am Arm. „Komm mit ich zeig dir sein Zimmer.“ „V, nicht schon wieder, er wird dich umbringen, wenn er aufwacht!“, jammerten RM und Sofie. Die anderen schienen genau zu wissen, was Vs Plan war. Ich aber, hatte null Ahnung und lies mich von ihm mit einem fragenden Blick an Sofie die Stiegen hinaufziehen.

    Als wir vor einer Tür standen, auf der „Private Zone“ stand, legte V grinsend seinen Zeigefinger auf die Lippen. „Pshhht, wir wollen ihn ja nicht wecken!“ Ich sah ihn zweifelnd an, doch er war schon dabei die Tür mit seinem Fuß aufzuschieben.
    Als wir das Zimmer betraten, kam mir der Geruch von frisch gewaschener Wäsche entgegen. Der ganze Raum war fein säuberlich aufgeräumt, vermittelte einem aber doch ein heimisches Gefühl. Links an der Wand stand ein schwarzer Konzertflügel und daneben ein kleines E-Piano. Auf dem Schreibtisch waren sämtliche Geräte aufgebaut, die auch ich gerne hätte, um meine Musik zu produzieren. Als mein Blick ans Ende des Zimmers schwenkte, entdeckte ich Suga, der in seinem Bett eingenickt war. Er sah so friedlich aus…

    „Suga ist wie ein Koala“, erklärte mir V und schnappte sich dabei einen schwarzen Filzstift. „Wenn er nicht genug Schlaf bekommt, ist er nicht lebensfähig.“ Wenn ich‘s mir recht überlege, erinnerte er mich wirklich ein bisschen an einen kuscheligen Koala, wie er da so zusammengekuschelt dalag.
    „Hey träum nicht rum, du verpasst ja das beste!“ V zog mich ins Zimmer und tapste auf leisen Sohlen zu seinem Bett. Mit einem leisen Klicken löste er den Stöpsel vom Stift und machte sich eifrig, und mit einem teuflischen Grinsen, auf Sugas Gesicht zu verzieren.

    Als der Stift Sugas Oberlippe berührte, schnarchte er einmal auf und wälzte sich auf die Seite. V und ich lachten auf und hielten und schnell die Hand vor den Mund, um ihn ja nicht aufzuwecken. Ich mochte V. Er war so aufgeweckt und fröhlich, da war seine Gesellschaft richtig ansteckend.

    Als V sein Werk vollendet hatte, machte er noch schnell ein Foto seines Gemäldes und hopste kichernd mit mir an der Hand aus dem Zimmer. „Das wird ein Spaß, wenn der aufwacht!“ Auch ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Sugas Anblick mit Bart und Monobraue, war einfach zu komisch gewesen.

    „Na, hast du schon genug Blödsinn für heute gemacht!“, fragte Sofie vorwurfsvoll als V unten angekommen war. „Das hab‘ ich doch nie“, erklärte er und zog eine Grimasse. Sofie strich ihm übers Haar und er drückte sie kurz von hinten.
    Die beiden schienen ebenfalls eine ganz besondere Beziehung zu haben, denn sie ergänzten sich förmlich, wenn sie zusammen waren. Ich fragte mich, ob RM da nicht eifersüchtig würde, doch er schien kein Problem damit zu haben. Ganz im Gegenteil, die beiden hatten anscheinend gerade ein Gruppenkuscheln eröffnet, denn nun hatten sich auch alle anderen fest an die beiden geknuddelt. „Komm her“, meinte J-Hope und zog mich an sich ran. „Liebe und Zärtlichkeit lässt man sich doch nicht entgehen.“ Und ehe ich es mich versah wurde ich von allen Seiten mit Liebe überhäuft.

    Zuerst war ich mir nicht sicher, ob mir das gefiel, doch nach einigen Sekunden war ich mir sicher, dass das das schönste war, was ich in den letzten Jahren erlebt hatte. Ich schloss einfach die Augen und wartete ab…………..

    P.S. Ich würde mich freuen, dass ihr, wenn ihr das noch nicht getan habt, meine Ff bewertet und ein "Gefällt mir" dalasst!:)

    18
    „V, ich bring dich um!“ Wir schreckten auf. Es polterte und ein vor Wut schnaubender Suga hechtete die Treppe herunter. „Du bist so ein…“ V

    „V, ich bring dich um!“
    Wir schreckten auf. Es polterte und ein vor Wut schnaubender Suga hechtete die Treppe herunter.

    „Du bist so ein…“ V quiekte erschrocken, als er Suga sah und rannte kichernd los. Die anderen brachen in schallendes Gelächter aus, als sie Sugas neuen Bart und seine Monobraue entdeckten.

    V und Suga lieferten sich währenddessen eine filmreife Verfolgungsjagd und hechteten durch das gesamte Apartment.
    Einige Zeit beobachtete ich das amüsante Schauspiel, doch irgendwann hatte ich Mitleid mit V. Er schnaufte laut und hielt sich die Seite. Er schein langsam müde zu werden, und ich wollte nicht, dass sein Verfolger ihn in die Hände bekam. Kurz entschlossen stellte ich mich Suga in den Weg. Kurz starrten wir uns einfach an…..Dann lächelte ich, was ihn wohl noch unsicherer zu machen schien. „Der Bart steht dir“, stellte ich nun grinsend fest. Er zog die Stirn in Falten. Es schein so, als wusste er nicht recht, wie er auf ein Kompliment eines Mädchens reagieren sollte. Also keuchte er nur genervt auf und verpasste V eine Kopfnuss, nur um sich wieder nach oben zu begeben und die Farbe abzuwaschen.

    „Danke, du hast mein Leben gerettet“, schnaufte V und viel mir um den Hals. „Du lernst auch nie aus deinen Fehlern“, stelle Jimin fest und verpasste ihm einen liebevollen Klaps auf den Hinterkopf.

    Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Mit gefiel die Tatsache, dass Suga keine freche Antwort parat hatte. Ich dachte kurz nach und warf einen Blick die Stiegen hoch.
    Was er wohl darüber dachte?

    Sugas Sicht:

    Ich wischte mir aufgebracht mit einem Feuchttuch, die schwarze Farbe aus dem Gesicht. „Ughh“. Das war so peinlich, als Xenia mich so gesehen hat! Ich starrte kurz mein Spiegelbild an. „Suga“, sprach ich zu mir selbst. „Was interessiert dich die Meinung dieses Mädchens? Solltest du nicht eigentlich auf V böse sein?“ Ich ließ mich entnervt auf den Klodeckel sinken und verlor mich in meinen Gedanken.
    Wieso hat sie mich so angesehen? Mit diesem Lächeln? Ich wusste gar nicht, was ich darauf sagen sollte. Sie hat mich einfach aus dem Konzept gebracht. Und dann ihre Augen, mit diesen goldenen Sprenkeln…….

    Ich schüttelte den Kopf. Was dachte ich da nur. So ein Unsinn!
    Ich stand auf, um meinem Traum zu entfliehen und warf einen kontrollierenden Blick in den Spiegel. Alles weg! Zufrieden schloss ich die Badezimmertür hinter mir und steuerte auf die Stiegen zu.

    -beim Abendessen-

    RM und Jin hatte Xenia gebeten, doch noch zum Abendessen zu bleiben. Ich war überrascht, denn sie sagte tatsächlich zu. Eigentlich dachte ich, sie wäre kein so großer Freund von Gemeinschaft und sozialem, doch scheinbar fühlte sie sich immer wohler bei uns.

    Auch wenn ich mir das nicht eingestehen wollte, freute ich mich darüber. Irgendwie mochte ich es in ihrer Nähe zu sein. (aber das darf natürlich keiner wissen oder sehen)
    Sie schlürfte gerade die Nudeln aus ihrer Suppe, als sie bemerkte wie mein Blick auf ihr haftete. Kurz hielt sie Blickkontakt, dann wendete sie sich verlegen an J-Hope. „Wo treffen wir uns morgen eigentlich?“ Er lächelte sie freundlich an. „Also wir haben hier im Haus ein eigenes Tonstudio, also wenn das für dich passt, dann hier!“ „Nein, das passt für mich“, erklärte sie freundlich und wendete sich wieder ihrer Suppe zu.
    Mir fiel auf, dass sie schon den ganzen Tag lang, die Kapuze heruntergelassen hatte. Sie hatte nicht einmal Anstalten gemacht, sich vor uns zu verstecken.

    Mein Bauch kribbelte. Das war schön…..

    19
    J-Hopes Sicht: -am nächsten Morgen- Es klopfte an der Tür. „J-Hope, aufstehen! Es ist schon halb neun!“ Ich grunzte auf und zog mir verschlafen

    J-Hopes Sicht:

    -am nächsten Morgen-

    Es klopfte an der Tür. „J-Hope, aufstehen! Es ist schon halb neun!“ Ich grunzte auf und zog mir verschlafen die Bettdecke über den Kopf. Sofie ging mit schnellen Schritten in mein Zimmer und zog die Jalousien hoch. „Wenn du nicht bald aufstehst, kannst du nicht mehr duschen gehen bevor Xenia kommt. Willst du ihr das antun?““ …..Nein“, brummte ich beleidigt und drückte mein Gesicht in einen weichen Polster hinein. „Komm Schafmütze!“ Sie schnappte die Bettdecke und zog sie mir weg. Ich fröstelte und zog meine Füße an meinen Körper an. „Du kleines Monster, das ist eine grausame Methode mich aus dem Bett zu bekommen!“ Sie grinste mich breit an und öffnete ein Fenster, sodass noch mehr kalte Luft in mein Zimmer strömte. „Ja, das stimmt, aber es ist eine äußerst effiziente!“

    -eine halbe Stunde später-

    Mittlerweile hatte ich heiß geduscht und mir mein ein sauberes T-Shirt übergezogen. Gerade drückte ich etwas Pfefferminz Zahnpasta auf meine Zahnbürste und warf einen kontrollierenden Blick auf die Uhr. 9:25, gleich würde es an der Tür läuten.

    Xenia war meiner Meinung nach, ein seltsames Mädchen, aber ich mochte sie. Ich hatte immer das Bedürfnis sie zum Lachen zu bringen. Außerdem fand ich es richtig amüsant, wenn Xenia Suga sprachlos machte. Die beiden waren zusammen echt unverbesserlich.

    „Ding, dong!“ „Xenia ist da!“, schrie Sofie aus der Küche, wo sie gerade mit Jin das Mittagessen vorbereitete. „Macht bitte jemand auf?“ „Ich geh schon“, rief ich zurück und eilte die Stiegen nach unten!“ Ich flitzte zur Tür und riss sie mit einem Ruck auf.

    Xenias Sicht:

    Er grinste mich mit einem freundlichen Lächeln an. Dieser Mensch war wohl der Sonnenschein in Person. „Morgen“, grüßte ich vorsichtig und nahm meine Kapuze ab. „Komm doch rein!“ Er wies mit einer einladenden Handbewegung in den Flur und ich betrat das Apartment.

    -drei Stunden später-

    Wir saßen im Tonstudio und hatten J-Hopes Song schon einige Male aufgenommen. Mir gefiel das Lied, es wurden, obwohl er nicht sang, so viele Emotionen in diesem Lied verarbeitet. Wenn man es hörte, wurde man in eine komplett andere Welt gezogen. Und auch wenn, dass eigentlich ein trauriges Lied war, lachten J-Hope und ich so viel gemeinsam, dass wir am Ende beide Schluckauf hatten. Es schafften nicht viele Menschen, mich laut zum Lachen zu bringen, doch er war eine der wenigen Ausnahmen.

    Wir beide hielten uns den Bauch und lagen verstreut auf dem Sofa. Er schnitt gerade Grimassen und ahmte die anderen sechs Mitglieder nach. „In meinem nächsten Leben, wäre ich gerne ein Stein, da hätte ich endlich mal meine Ruhe!“, ahmte er Suga mit einem emotionslosen Gesicht nach. Ich gluckste los und lachte in J-Hope Schulter hinein. „Oder warte mal, wer bin ich jetzt?“ Er strich sich mit Händen durch die Haare und setzte sich seine Kappe darüber. Dann kniff er die Augen zusammen und lächelte breit:“ Excuse me!“ Das war eindeutig Jimin. Ich prustete los, wurde aber von meinem Schluckauf unterbrochen. Ich fühlte einen stechendern Schmerz in meiner Brust und hielt kurz die Luft an.
    „Stop, J-Hope, bitte hör auf, ich kann nicht mehr“, kicherte ich und schupste ihn sanft zur Seite.

    Plötzlich schwang die Tür auf und Suga stand, mit den Händen in der Hosentasche, in der Tür. Als er uns beide kichernd auf der Couch vorfand verzog er keine Miene. Doch ich bemerkte, wie er eine Augenbraue fragend anhob und mir tief in die Augen sah. Ich wurde rot und sah, verlegen auf die Uhr. „Jin, sagt es gibt Essen. Ich sollt runterkommen!“ „Wird sind schon auf dem Weg!“, lachte J-Hope, schnappte sich meine Hand und zog mich an Suga vorbei. Dieser beäugte mich interessiert.

    Als ich an ihm vorbei ging, streifte meine Hand kurz die seine und eine Gänsehaut lief mir den Rücken hinunter…..

    20
    Das Essen war wieder einmal fantastisch. Jin und Sofie hatten innerhalb kürzester Zeit ein Festmahl auf den Tisch gezaubert. Als ich das ganze Essen

    Das Essen war wieder einmal fantastisch. Jin und Sofie hatten innerhalb kürzester Zeit ein Festmahl auf den Tisch gezaubert. Als ich das ganze Essen sah, machte mir direkt Sorgen, ob ich es auch schaffen würde, alles auf einmal zu kosten. Das Angebot reichte von Nudel und Reisgerichten über Meeresfrüchte und Fisch bis zu Salaten und Suppen. Bei dem Anblick lief mir das Wasser im Mund zusammen. „Guten Appetit!“, erklärten alle voller Vorfreude und machten sich über die dampfenden Speisen her.

    Während dem Essen unterhielten wir uns über dies und das, über unsere Erfahrungen in der Musik Branche, über unsere Lieblingsmusiker aber auch über unsere Zukunftspläne. Im Vergleich zu BTS waren meine da recht bescheiden, aber das war ja auch berechtigt. Schließlich sind die Jungs nicht um sonst international bekannt.

    Als alle satt und müde waren, räumten wir gemeinsam ab und stellten die Teller und Schüsseln in den Geschirrspüler. Ich war überrascht wie ordentlich und verantwortungsbewusst BTS sich verhielt, als sie alle ihren Platz säuberten. „Jin, kann ich dir irgendwie helfen?“, fragte ich höflich und rempelte dabei unabsichtlich Jungkook an, der überrascht zur Seite stolperte und von Jin abgefangen wurde. Jin schnaubte genervt auf. „Ja, wenn du mir einen Gefallen machen willst, dann schmeiß doch die anderen sieben da aus der Küche, bitte. Die räumen heute auch nur deswegen das Geschirr weg, weil du da bist. Und wir sind gerade eindeutig zu viele Menschen in der Küche. Das funktioniert so nicht!“

    „Nichts lieber als das“, kommentierte Suga und verdrückte sich noch im selben Augenblick. Ich sah ihm nach, lenkte mich aber durch einen weiteren Teller, der noch abzutrocknen war, ab. Auch die anderen verließen einer nach dem anderen die Küche, bis nur noch Jin und ich übrig waren. Er reichte mir lächelnd eine Schüssel. Ich nahm sie behutsam entgegen und trocknete sie vorsichtig mit dem Geschirrtuch ab. „Wo…..wo hast du so kochen gelernt“, traute ich mich schließlich und sah Jin mit großen Augen an. Er überlegte kurz. „Von meiner Mama, meiner Oma und aus dem Fernsehen!“ Ich zog die Unterlippe vor. „Das hab‘ ich auch, aber ich kann nicht annähernd so gut kochen wie du!“ Er grinste breit und warf mir einen Handkuss zu.

    „Danke, dass das endlich mal jemand in diesem Haus erwähnt, da wurde ja mal Zeit!“ Wir lachten los und stellten das saubere Geschirr zurück in den Schrank. „Du bist gar nicht so übel, wie ich gedacht hätte.“ Jin legte mir eine Hand auf die Schulter. „Du hast ja sogar Humor!“ „Was hättest du denn gedacht, ich bin doch kein Stein“, schmollte ich und verschränkte die Arme vor der Brust. „Nein, bist du Gott sei Dank nicht! Sonst müssten wir dich gemeinsam mit Suga in den Garten legen.“ Ich streckte ihm die Zunge raus. Jin lachte laut los. „Du bist einfach unverbesserlich!“, grinste ich und verlies die Küche.

    Sugas Sicht:

    Müde, Bett, schlafen. Ich gähnte und stieß die Tür mit letzter Kraft mit meinem Fuß auf. Völlig fertig ließ ich mich mit dem Gesicht nach vorne ins Bett fallen und schnaufte erschöpft in meinen Polster. „Apff, mein Leben ist so anstrengend!“ Die anderen lachten mich immer aus, wenn ich meinte, ich würde gerne als Stein wiedergeboren werden. Aber jetzt mal ehrlich, was gäbe es schöneres und vor allem Stress freieres.

    Plötzlich hörte ich ein Geräusch an der Tür. „Na Suga, versinkst du wieder einmal in Selbstmitleid?“ V steckte den Kopf durch die Tür und grinste breit. „Lass mich leiden!“, brummte ich in den Polster und zog mir die Decke über den Kopf. Ich hörte schnelle Schritte, dann sprang jemand auf meinen Rücken und kuschelte sich an mich. „Kuschelzeit!“ „Lass mich!“, jammerte ich und versuchte ihn abzuwerfen. Doch die kleine Nervensäge lies nicht locker. „V, du bist so anstrengend!“ „Stimmt“, kicherte er. „Und du zu faul, um dich zu wehren!“ Ich schnaufte. „Stimmt!“ Dann brachen wir beide in Gelächter aus.

    21
    Xenias Sicht: Ich schlenderte durch das Apartment und bewunderte die vielen Trophäen, die an der Wand standen. Daneben hingen Fotos von den sieben au

    Xenias Sicht:

    Ich schlenderte durch das Apartment und bewunderte die vielen Trophäen, die an der Wand standen. Daneben hingen Fotos von den sieben auf den roten Teppichen der Welt. Sie sahen schon echt gut aus. Meine Augen wanderten über die einzelnen Bilder und prägten sich diese genaustens ein. Schließlich legte ich nachdenklich den Kopf schief, als mein Blick auf Suga hängen blieb. Ich hatte ihn seitdem ich hier war noch nicht oft lachen gesehen, doch auch diesen Fotos sah er so glücklich aus….. Ich denke, es sind die Musik und seine Freunde, die er im Leben braucht, um lachen zu können.

    Ich setzte meine Erkundungstour fort. Vorbei and einem kleinen Tisch mit duftenden Blumen und einer großen blau-weißen Vase erreichte ich eine Tür, die ich bereits kannte. Sugas Zimmer. Das Schild auf dem „Private Zone“ stand, sprang mir erneut sofort ins Gesicht. Ich lauschte. Mir war, als hörte ich leise Klaviermusik aus dem Zimmer. Vorsichtig lehnte ich mich an die Tür und folgte der Melodie mit meinen Gedanken. Sie war in Moll. Doch dann stutze ich. Er wechselte einfach im Stück Moll- und Dur-Tonleitern ab. Ich zog die Augenbraun anerkennend nach oben. Das war gar nicht so einfach. Er musste ein richtig gutes musikalisches Gehör haben. Ich schloss die Augen und verlor mich in der Musik. Mir gefiel das Lied….

    Plötzlich rumpelte es hinter mir. Ich riss herum und konnte im letzten Moment gerade noch die blau-weiße Vase abfangen, die beinahe von dem Tisch gefallen wäre. Ich muss wohl mit meinem Fuß am Tischbein angekommen sein. Erleichtert stellte ich das schöne Dekorationsstück zurück an seinen Platz.
    Im nächsten Moment verstummte die schöne Klaviermusik. Ich stockte und hielt die Luft an. Hatte er mich etwa gehört? Aishh, wie peinlich! Schnell setzte ich meine Kapuze auf und wollte mich gerade wieder verdrücken, als die Tür hinter mir mit einem Klacken aufsprang.

    „Bevor du unser Haus zerlegst, solltest du vielleicht reinkommen“, meinte er ohne die kleinste Regung an Emotion in seinem Gesicht. „Ach, ich will nicht stören“, stotterte ich und versteckte mich im Schatten meiner Kapuze. Er atmete einmal tief durch. „Das war keine Frage Xenia, das war eine Aufforderung!“ Überrumpelt, von seinem plötzlichen Durchsetzungsvermögen starrte ich ihn einfach an. Nach einiger Zeit reichte es ihm anscheinend, denn er schnappte mich am Arm und zog mich in Zimmer. „Hey….ich…!“ Doch er ignorierte meinen Wiederstand und platzierte mich auf dem zweiten Klavierhocker.

    Er setzte sich neben mich ans Klavier. „Das letzte Mal, als sich hier her ein Mädchen verirrt hat, habe ich ein unerwartetes Talent entdeckt“, erklärte er und platzierte seine Finger auf den weißen Tasten. Kurz sagte niemand etwas. „Und wer war das Mädchen?“, brachte ich zögernd hervor.“…..Sofie“, antwortete er und nun entdeckte ich ein kleines Lächeln in seinem Gesicht.

    „Also, zeig was du kannst!“ Er deutete mit einem auffordernden Kopfnicken auf die Tastatur. Mir ging das alles etwas zu schnell. Trotzdem platzierte ich meine Finger langsam auf dem weißen, kalten Lack. „Was der kann, kann ich schon lange“, dachte ich. Eigentlich wollte ich mich auch bei ihm rächen. Ich war noch nie so schüchtern gewesen, wie in den letzten Tagen. Irgendetwas an ihm machte mich unruhig.

    Endlich schaffte ich es einen selbstbewussten Blick aufsetzten. Dann ließ ich die Finger über die Tasten tanzen. Auf und ab, schwarz und weiß. Ich wechselte in eine andere Dur-Tonart und wieder zurück. Es war einfach improvisiert. So konnte ich das spielen, was ich im Moment spürte. Es war meine Art mich auszudrücken. Mit Worten fiel mir das nie ganz einfach, aber mit Musik, mit Musik war das etwas ganz anderes…….

    Sugas Sicht:

    Ich konnte meinen Blick nicht von ihr wenden. Sie war nicht so wie Sofie damals, sie hatte etwas Unglückliches, Verzweifeltes, aber auch Selbstsicheres, Ausgeglichenes an sich. Es war als würde sie in einer komplett anderen Welt verloren gehen. Sie hatte während dem Spiel ihre Augen geschlossen, so vielen mir ihre unglaublich dunklen und langen Wimpern auf. „So ein hübsches Mädchen“, dachte ich. „Ob ihr das wohl schon einmal jemand gesagt hat?“

    Sie spielte eine Melodie, die sämtlich Gefühle wiederspiegelte. Zornige, traurige, fröhliche, aber auch nachdenkliche. Ich war wie in Trance.

    Langsam, ganz langsam streckte ich meine Hand nach ihrer Kapuze aus, die immer noch ein Teil ihres Gesichtes verbarg. Ich streifte sie zurück und offenbarte so ihre langen, weiß-silbernen Haare. Sie funkelten ihm Sonnenschein. Mein Herz klopfte plötzlich wie wild. Ich hasste das. Immer, wenn das passierte machte ich Dinge, die ich im Nachhinein bereute. Ich streckte meine Hand erneut zu ihr aus und strich ihr vorsichtig eine Haarsträhne hinters Ohr.

    Im nächsten Moment stoppte die Musik und ihre Finger erstarrten. Sie riss ihre Augen auf und zuckte zurück, doch ich hielt ihren Nacken fest und hinderte sie dadurch, sich abzuwenden. Ihre großen blau-grünen Augen sahen mich erschrocken an.

    Behutsam kam ich näher, bis unsere beiden Gesichter nur noch einige Zentimeter von einander entfernt waren……

    22
    Xenias Sicht: „Sag bloß du hast Angst?“ Er sah mir tief in die Augen, dachte aber nicht daran seinen Griff zu lockern. Mein Mund war staubtrocken

    Xenias Sicht:

    „Sag bloß du hast Angst?“ Er sah mir tief in die Augen, dachte aber nicht daran seinen Griff zu lockern. Mein Mund war staubtrocken. Ich schluckte. „Ähh…ich…ich….warum sollte ich Angst vor dir haben?“ „Naja, jedes Mal, wenn dich jemand berührt, zuckst du zusammen, oder versteckst dich unter deiner Kapuze. Warum machst du das?“

    Mir blieb die Spucke weg. Er hatte mich doch tatsächlich durchschaut. „Würde ich es nicht besser wissen, würde ich sagen, du hast Angst davor, dass jemand dich schlagen könnte.“ Ich biss mir auf die Unterlippe. Jetzt bloß nichts Falsches sagen. Ich lachte verlegen. „Aber nein, wie kommst du denn darauf? Ich bin einfach kein Mensch, der so gerne in körperlichen Kontakt mit anderen tritt!“ Verlegen sah ich zu Boden und starrte auf meine schwarzen Boots.

    Suga packte mich noch etwas fester und zog mich so nah an ihn ran, dass ich nun seinen Atem spüren konnte. „Lüg mich nicht an, ich weiß genau wie blaue Flecken aussehen, wenn man geschlagen wurde.“ Dabei strich er vorsichtig über meinen Bluterguss auf der Wange. „Wer war das“ Ich schwieg. „Verdammt Xenia, wer hat dich geschlagen?“ Er sah mich wütend an und als ich wieder aufsah, erschrak ich wie böse er gucken konnte. Er machte mir beinahe Angst. „Ich lass dich erst wieder los, wenn du mir sagst, wer das war! Ich rang mit mir selbst.

    Misstrauisch kniff ich die Augen zusammen. „Also gut, ich sag‘s dir, wenn du mir erzählst, warum du normale blaue Flecken von meinem blauen Fleck unterscheiden kannst!“ Kurz überlegte er, dann nickte er mir zu. Ich atmete tief durch und er ließ endlich locker.

    „Na, dann leg mal los! Ich bin gespannt!“ Ich strich mir die Haare aus dem Gesicht und setzte mich aufrechter hin…..Und so erzählte ich, ich erzählte ihm alles. Von meinem Vater der immer trankt, meiner Mutter, die nie zuhause war und von meinem Traum, einfach weg von zuhause zu kommen. Während ich sprach hörte er einfach nur zu. Er stellte keine Zwischenfragen, gab auch nicht seine Meinung zu dem Thema ab, oder unterbrach mich in meinen Erzählungen. Nein, er saß einfach nur da und passte auf.

    Sugas Sicht:
    Als sie fertig war, seufzte sie einmal laut auf und mir war, als wäre ihr hätte ihr jemand die Last von den Schultern genommen. „Geht’s jetzt besser?“, fragte ich und legte ihr vorsichtig, um sie nicht zu erschrecken, die Hand auf die Schulter. „Ja“, seufzte sie und ich bemerkte wie sie unter Anstrengung die Tränen zurückhielt.

    Sie hatte echt Pech in ihrem Leben gehabt und trotzdem war sie zu einem richtig starken Mädchen herangewachsen. Sie hatte bestimmt schon einiges aushalten müssen. Sowohl körperlich, als auch mental. „Xenia, ich kann dich voll und ganz verstehen!“ Sie sah überrascht auf. „Achja, wie das?“ „Meine Eltern leben geschieden und ich habe seit ich sechs bin einen Stiefvater! Zu Beginn war es ja noch ganz schön mit ihm. Doch als er Stress mit der Arbeit bekam, begann er seinen Frust an mir und meiner Mutter auszulassen.“

    Sie setzte einen mitfühlenden Gesichtsausdruck auf. „Das mussten wir einige Jahre über uns ergehen lassen. Doch als ich 15 wurde, wehrte ich mich das erste Mal gegen meinen Stiefvater. Ich schlug ihn damals krankenhausreif. Im Nachhinein bin ich nicht stolz darauf, doch hätte ich das nicht gemacht, wäre unser Fall nie vor Gericht gekommen und sie hätten nie nachgeforscht, weil wir überall blaue Flecken hatten…“ Sie sah mich traurig an. „Den Mut hätte ich gerne“, erklärte sie und zog die Nase hoch. Ich reichte ihr ein Taschentuch.

    „Danke“, lächelt sie traurig und putzte sich die Nase. „Du musst dich dagegen wehren“, erklärte ich bestimmend. Sie sah mich entgeistert an. „Das kann ich nicht! Wenn ich das mache, zerstöre ich unsere Familie.“ „Xenia, das was du Familie nennst, ist schon seit langem keine mehr. Das muss dir endlich klar werden.“

    Entrüstet sprang sie vom Hocker. „Das ist immer noch meine Entscheidung, was für mich Familie ist, und was nicht!“ Sie ballte die Fäuste und ehe ich es versah, war sie aus dem Zimmer gestürzt. Ich wollte ihr noch hinterherrufen, dass das nicht so gemeint war, doch da war sie schon die Stiegen nach unten gelaufen……

article
1540481666
BTS - Liebe, das gibt es nicht (Suga Ff)
BTS - Liebe, das gibt es nicht (Suga Ff)
Hey ich bin Xenia! Mein Leben läuft momentan nicht gerade rosig... Woran das liegt? Fragt meine Eltern... Liebe ist für mich etwas, dass nicht wirklich existiert, es ist etwas, dass wir Menschen uns vorspielen, doch wenn es darauf ankommt, kümmern ...
https://www.testedich.de/quiz57/quiz/1540481666/BTS-Liebe-das-gibt-es-nicht-Suga-Ff
https://www.testedich.de/quiz57/picture/pic_1540481666_1.jpg
2018-10-25
40HC
Bangtan Boys, BTS

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Kommentare (115)

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vor 2 Stunden
Und dann kommt einer der anderen rein ins Zimmer gestolpert 😂
vor 8 Stunden
Mal schauen, vielleicht schriebe ich heute noch ein Kapitel, so gegen 21:00;)
Wenn nicht dann morgen um 19:00☺️
vor 8 Stunden
aiiii ich liebe dieses kapitel😍😍
wann geht’s weiter?❤️
vor 9 Stunden
So, heute mal, wie gewünscht, ein bisschen mehr Romantik!:DD
vor 12 Stunden
@Nina
Ich bin gerade am Schreiben!:)) Also vermutlich am frühen Nachmittag!:)
vor 13 Stunden
wann kommt das nächste???
Gestern
@LILO_ARMY ach so!:DDD
@Feyza Danke, dass ihr das versteht. Bemüh mich aber trotzdem weiterhin halbwegs pünktlich zu posten!:))
Gestern
@Fleur0109

No problem mach dir kein stress konzentrier dich lieber auf deine schule 😘👍
vor 2 Tagen
(meow meow ist yoongi 😂)
vor 2 Tagen
@LILO_ARMY
Wer ist meow meow?
Sorry, dass ich nicht pünktlich hochgeladen hab, aber es geht sich momentan wegen der Schule nicht immer pünktlich genug aus😬😅
vor 3 Tagen
Schade dass sie meow meow nicht mehr mit gezogen hat 😂
vor 4 Tagen
ich dachte es kommt um 19:00 Uhr
vor 4 Tagen
Wann geht es weiter?
vor 5 Tagen
@Amy
Ich bemüh mich! Kann es dir aber nicht versichern, weil ich momentan die Aufführungen von meinem Thater am Abend hab, und da weiß ich jetzt noch nicht wie sich, dass immer ausgeht!😬
@Coco
Mittwoch 19:00 Uhr
@BTS und @Amy
Danke😘♥️
vor 5 Tagen
Uwu..
Uwu..
UWU!!!
Suga you got no sleep 😂
vor 5 Tagen
Wann kommt das nächste Kapitel?
vor 5 Tagen
ja bitte du schreibst voll gut ich liebe deine srory
vor 5 Tagen
Wieder ein sehr schönes Kapitel♡
vor 5 Tagen
Lädst du ab jetzt wieder regelmäßig 19.00 Uhr hoch?
vor 5 Tagen
Sorry, dass gestern kein Kapitel online kam. Ich bin gestern nicht zuhause gewesen://

Aber ich hoffe euch gefällt, das neue umso besser!:))