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Pokemon Mystery Dungeon - The Untold Story

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5 Kapitel - 8.210 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 2.900 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 6 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 6 Personen gefällt es

Die Geschichte hinter Pokemon Mystery Dungeon 2...

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    ((cur))"Es weht kein Wind...und es wird nie wieder Tag...Es wird weder Frühling noch Sommer...Es ist eine Welt von niemals endender Dunkelheit..
    "Es weht kein Wind...und es wird nie wieder Tag...Es wird weder Frühling noch Sommer...Es ist eine Welt von niemals endender Dunkelheit...Man könnte es ohne zu übertreiben als den endgültigen Untergang der Welt bezeichnen."

    "Sagt euch dieser Dialog etwas? Genauso wird die Lähmung des Planeten von Zwirrfinst beschrieben. Ihr kennt alle ganz bestimmt Pokemon Mystery Dungeon - Erkundungsteam Zeit/Dunkelheit/Himmel? Man spielt einen Menschen, das mit Gedächtnisverlust in einen Pokemon verwandelt wurde und zusammen mit einem Partner ein Erkundungsteam gründete. Später findet man heraus, dass wir aus der Zukunft kommen und zusammen mit Reptain die Mission haben, die Lähmung des Planeten zu verhindern. Diese Story hat uns alle, auch mich, sehr gefesselt *-* Aber eines wurde nicht ganz aufgeklärt: Unsere ganze vergessene Vergangenheit! Unser ehemaliger Partner Reptain hat zwar erwähnt, wie sie zusammen den Lähmung des Planeten untersuchten und während eines Unfalls durch die Zeitreise getrennt wurden, aber...Hatten sie sich schon immer gekannt? Wenn nicht: Wie sind sie sich begegnet und Freunde geworden? Wie wurde der 'Dimensionale Schrei' entdeckt? Hatte man diese Gabe schon immer? Welche Hinweise führten zu den Verstecken der Zahnräder der Zeit? Waren wir der einzige Mensch in der Zukunft? Hatten wir Freunde und Familie? Nachdem ich mich intensiver mit diesen Spielen beschäftigt hatte, hab ich mit meine Pokemon eine Story "unserer" Vergangenheit in der dunklen Zukunft geschrieben. In dieser Geschichte werden einige meiner Rpg-Freunde mitspielen, wo einer von ihnen in die Rolle des PMD-Protagonisten schlüpft (Ich habe diejenige um Erlaubnis gefragt^^) Es wird in mehreren Sichten geschrieben und...Gibt's noch irgendwas zu sagen?"
    Sparx: "Nein aber eine Frage: Wieso schreibst du nicht erst unser erstes Fanfiktion zu Ende, bevor du die nächste reinhaust?"
    Spyro: "Ach komm, Sparx. Diese Story ist kürzer als das Erste."
    Hunter: "Und außerdem hast du sie auf diese geniale Idee gebracht^^ "
    Sparx: "Das war keine Idee. Ok genial ist meine Idee schon, keine Frage." *prahlt* "Aber das war keine Idee. Ich habe nur laut gedacht."
    Jacko: "Extrem laut -_- Wie auch immer. Ich finde es schade, dass das nicht als Bonusepisode gibt. Oder als Anime-Film! *-* "
    "Ja das wäre echt cool. So jetzt genug gelabert. Ich hoffe euch gefällt diese Story^^ "
    Spyro: "Und wenn nicht, beschwert ihr euch bei Sparx, von dem die Idee dieser Story war 😝"
    Sparx: "Was? Ich verlange einen Anwalt!"

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    ((cur))Kapitel 1: "Reptain der rebellische Kämpfer"((ecur)) Die dunkle Zukunft...Eine trostlose, monotone, tote, von Dunkelheit eingehüllt
    Kapitel 1: "Reptain der rebellische Kämpfer"

    Die dunkle Zukunft...Eine trostlose, monotone, tote, von Dunkelheit eingehüllte und erstarrte Welt, welches von Schatten-Dialga beherrscht wird...Eine wilde herzlose Kreatur, der sich nur für seine eigene Selbstexistenz interessiert...Jeder, der sich dem dunklen Meister der Zeit widersetzt, wird sofort vernichtet. Niemand sollte es wagen, die Geschichte zu verändern und die Welt von der endlosen Dunkelheit zu befreien. Je länger diese Finsternis verweilt umso mehr stirbt die Hoffnung, dieses Ziel zu erreichen und die Herrschaft von Schatten-Dialga endgültig zu beenden. Die Pokemon, die in dieser finsteren Zeit leben, wurden durch die ewige Dunkelheit wahnsinnig und aggressiv. Nur noch sehr wenige existieren, die trotz dieser hoffnungslose Lage weiter an einen Wunder glauben. Und einer von ihnen will diesen Wunder Wirklichkeit werden lassen. Er will die Zukunft in eine bessere Welt verwandeln, um die Herrschaft von Schatten-Dialga ein Ende zu setzen. Ganz egal, wie lange es dauert...Selbst, wenn er dafür sein eigenes Leben opfern muss. Es will alle von diesem Alptraum befreien. Dieses Pokémon, der durch Schatten-Dialga seine Familie verloren hat und sich seitdem alleine durchschlagen musste...begegnet bald jemanden mit einer besonderen Gabe, das helfen wird, die Zukunft von Schatten-Dialga's Herrschaft zu befreien.


    Reptain's Sicht

    Geschafft! Jetzt ist er dran! Seine dunkle Herrschaft wird gleich ein Ende haben. Mit einem Sprung sprinte ich über eine halb eingestürzte Treppe hinauf und erreiche meinen Ziel. Ich schreite wachsam über die offene Fläche der Zeitturmspitze und meine gelben reptilartigen Augen nehmen die Umgebung genau unter die Lupe. Ich erkenne vier abgeschmetterte Stümpfe, die früher wohl einmal hochgewachsene Säulen gewesen sein mussten. Der ganze Boden ist von Rissen und Sprüngen übersät und hinter den Überresten der Säulen befindet sich ein riesiger dunkler Krater. Jeder Nerv in meinem ganzen Körper beginnt zu gribbeln, als ich den finsteren Abgrund erblicke und das Gribbeln wird immer spürbarer, je mehr ich es nähere. Er ist hier. Da gibt es kein Vertun. Ich konnte die Zobiris entkommen, die mich vorhin verfolgt haben, aber sie könnten gleich wieder auftauchen. Jetzt heißt es keine Zeit verlieren und sofort handeln, bevor sie oder andere Schergen auftauchen! Ich werfe einen kurzen Blick auf meinen rechten Arm, wo ich ein hellgrünes Tuch trage indem eine Klaue befestigt ist. Meine Augen verengen sich leicht und ich streiche sanft über das Andenken meines Bruders. Er ist vor einiger Zeit zusammen mit andere Pokemon von Schatten-Dialga's Gehilfen gefangen genommen und hingerichtet worden. Diese Grasseide mit der Grasklinge ist das Einzige, was von meinem Bruder übriggeblieben ist. Sein Tod soll nicht umsonst gewesen sein. Ich werde für ihn und alle anderen für eine bessere Zukunft kämpfen. Mein entschlossener Blick wandert nach vorne. "Ich weiß dass du hier bist! Ich bin gekommen, um dich endgültig zu besiegen! Komm raus und zeig dich, Schatten-Dialga!" Sofort nehme ich ein leises Knurren wahr und ich stelle mich in Kampfposition. Meine Halmblätter an den Unterarmen verschmelzen sich zu zwei einzelnen, grünglühenden Klingen und ich erspähe aus dem dunklen Loch zwei rotglühenden Augen, die einem das Blut in den Adern gefrieren gefolgt von flackernde Streifen, die in die Farbe von Lava brennen. "GRRRRRRRRR...." Furchtlos erwidere ich seinen kalten, zerstörerischen Blick und rase kampfbrüllend mit Laubklinge auf Schatten-Dialga zu, als ich plötzlich von hinten von großen Pranken gepackt werde. Diesen kalten Griff würde ich überall wiedererkennen. "Hehehe! Du machst es uns echt einfach, dich aus dem Weg zu räumen, Reptain." lacht er spöttisch, während ich knirschend versuche, mich aus seinen Griff zu befreien. Leider ohne Erfolg. "Grrrr! Zwirrfinst!" zische ich meinen Erzfeind kalt an, der meine ganze Familie und mein Bruder auf dem Gewissen hat. Er ignoriert es und festigt seinen Griff, was mir schlimmen Schmerzen zufügt. Ich schlucke mit zusammengekniffenen Augen und versuche mich mit Laubklinge zu befreien. Doch bevor ich es tun konnte...".....FEIND.....ZERSTÖREN.....GRRRR-OOOOOOOOOOOOHHHHH!"


    Wenig später...irgendwo in einer anderen Ebene...

    Serafina's Sicht

    "Seid bitte vorsichtig. Nicht dass ihr die Zobiris über den Weg läuft." warnt uns das blaue, schlangenartige Drachenpokemon, als wir aus der Höhle gehen, das hinter einem erstarrten Wasserfall versteckt liegt. "Wir werden vorsichtig sein, Dragonir." antworte ich nickend zu ihr und meine zwei Schwestern stimmen mir zu. "Es ist ja nicht weit von hier entfernt. Außerdem habe ich vor diese Zobiris keine Angst." "Aber begegnen sollen wir sie trotzdem nicht. Wir sind auch nicht lange weg, versprochen." Dragonir nickt und seht uns wachsam hinterher, als wir die karge, fruchtlose Ebene überqueren und schließlich hinter zwei nebeneinander stehende tote Bäumen verschwinden...
    Ich sollte mich erstmal vorstellen: Mein Name ist Serafina und ich lebe zusammen mit meine zwei Schwestern, Naoko und Penelope, bei Dragonir, die uns liebevoll aufgenommen hat und sich um uns kümmert. Unsere Eltern sind vor einigen Monaten aus unerklärlichen Gründen ums Leben gekommen. Wir vermuten, dass sie vielleicht von Schatten-Dialga oder von einem seiner Untergebenen getötet wurden sowie alle anderen Menschen. Ich und meine zwei Schwestern sind die letzten Überlebenden und leben seitdem bei dem einsamen Drachenpokemon, die für uns schon so was wie eine richtige Mutter geworden ist. Dragonir ist einer von wenigen Pokemon, die durch die ewige Dunkelheit nicht den Verstand verloren haben und nicht negativ beeinflusst wurden. Ich bin die Jüngste von uns dreien aber wir sind uns vom Persönlichkeit her etwas ähnlich. Und auch wenn wir mal nicht einer Meinung sind, sind wir stets immer füreinander da. Wir haben ja nur noch uns.
    Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen wir unseren Zielort und stehen schweigend davor: ein großer stämmiger Baum, was früher ein prächtiger Pirsifbeerenbaum gewesen ist und in der Rinde sind Worte eingeritzt:
    "Ruht friedlich an einem Ort, weit weg von der trostlosen Finsternis ohne Hoffnungen
    - Gabriel und Cosma"

    Unter diesem Baum haben wir mit Dragonir unsere leiblichen Eltern bestattet und besuchen dieses Grab so oft wie möglich. Da in unsere Welt die Zeit stehengeblieben ist, wird es niemals Tag. Die Dunkelheit dauert in alle Ewigkeit fort, deshalb geht auch nie die Sonne auf. Hier gibt es keine Stunden, Tage, Monate oder Jahre...In unsere Welt ist Zeit nur ein Wort ohne Bedeutung. Immer, wenn wir die Grabstätte unserer Eltern besuchen, reden wir mit ihnen als würden sie genau vor uns stehen...Schluchz...Sie fehlen mir so. Meine Schwestern geht es genauso und reiben sich über ihre feuchte Augen. Plötzlich wird die traurige Stille von ein lautem Knallen in unsere Nähe unterbrochen und wir schrecken leicht auf. "Wa...Was war das?" Unsere Blicke wandern in alle Richtungen. "Sind es etwa die Zobiris?" befürchtet Penelope und Naoko bewaffnet sich furchtlos mit einem Stock. "Die sollen ruhig kommen! Die kriegen von mir was auf die Glocke, diese Grinsekobolde!" Ich möchte denen lieber nicht begegnen. Am besten verschwinden wir schnell von hier, bevor sie kommen. Wir ziehen unsere freche bewaffnete Schwester weg, um von hier zu verschwinden."....Argh...." Ich bleibe sofort stehen. "Habt ihr das gerade auch gehört?" Beide nicken langsam und wir blicken in die Richtung, aus dem dieses Geräusch gekommen ist. Es hört sich nicht wie einer der Zobiris an, sondern eher als wäre jemand schlimm verletzt. Mein besorgter Blick fällt sofort bei meinen Schwestern auf. "Ich bin mir nicht sicher, ob wir nachsehen sollten. Es könnte auch eine Falle sein." meint Penelope misstrauisch. Sie könnte Recht haben. Aber wenn es jetzt doch ein verletztes Pokemon ist? Vielleicht wurde es von den Zobiris angegriffen und ist vor denen geflohen? Nach kurzem Überlegen beschließen wir einstimmig vorsichtig nachzusehen. Bei dem kleinsten Anzeichen der Zobiris rennen wir sofort weg. Naoko geht mit ihre "Waffe" vorraus und spielt die Mutige. Von uns dreien ist sie auch die "Waghalsigste" und wovor sie wirklich Angst hat, sind Spinnenpokemon. Kecke Alpollos oder agressive Brutalandas machen ihr gar nichts aus, aber bei Webaraks wird sie total panisch. "Serafina! Penelope! Kommt schnell!" Wir rennen sofort zu ihr und folgen ihr zeigenden Finger auf ein Pokémon, das reglos und mit Kratzwunden übersät auf dem steinharten Boden liegt. "Das arme Pokemon! Es ist schwerverletzt!" "Er lebt noch, aber seine Verletzungen müssen behandelt werden." stellt Penelope fest während ich den Verletzten mustere. Es hat schmale Klauen mit grünen Blättern unter den Armen und lange kräftige Beine. Offenbar ist es ein Pflanzenpokemon. So einen haben wir noch nie hier gesehen. An einem seiner Armen ist ein grüner Schal mit einer kleinen Klaue festgebunden und er trägt um seinen Hals ein kleines Stoffsäckchen. "Wir sollten ihn schnell zu Dragonir bringen. Sie wird sich um ihn kümmern." Ohne zu Zögern tragen wir das verletzte Pokemon zurück zu Dragonir.
    Nachdem wir wieder zur Wasserfallhöhle zurückgekehrt sind, haben wir das verletzte Pokemon auf eine unseren Hängematten gelegt, die unsere Mutter damals für uns selbstgestrickt hat und Dragonir hat nach unsere Erklärung sofort angefangen, die Wunden zu behandeln. Seine Verletzungen sehen wirklich schlimm aus, aber ich glaube, dass es nicht die Zobiris waren. Derselben Meinung haben auch meine Schwestern. "Du hast Recht, Serafina. Solche Wunden können nicht von den Zobiris stammen." "Ihr meint doch nicht etwa, dass..." vermutet Naoko und wir nicken. Doch, genau das meinen wir. Dieses Pokemon...wurde bestimmt von Schatten-Dialga so übel zugerichtet. Aber warum? Ist er dieses Monster über den Weg gelaufen? Aber es hält sich doch immer im Zeitturm auf oder was noch davon übrig geblieben ist. War er etwa bei ihm? Und warum? So viele Fragen und keine Antworten. Besorgt schaue ich zum Verletzten, der von unsere Ersatzmutter gepflegt wird und Naoko... "Was ist denn da drin?" Sie schaut gerade in den Beutel, das dieses Pokemon bei sich trägt und bekommt von Penelope eine kleine Standpauke. "Du kannst doch nicht in fremde Sachen deine Nase hineinstecken?" Aber wir waren schon etwas neugierig, was sich darin befindet. Ein kurzer Blick kann ja nicht schaden. Naoko holt es aus dem Beutel raus und legt den Kopf schief. "Was soll das denn sein?" Darauf wissen wir auch keine Antwort. Es sieht wie ein flacher abgebrochener Stein aus, was mit halbe Musterungen verziert ist zusammen mit eine mehreckige Kerbung, das wie herausgemeißelt aussieht. Was ist das? Es wirkt irgendwie so mystisch.


    Reptain's Sicht

    Vorhin im Zeitturm bei Schatten-Dialga...

    ".....FEIND.....ZERSTÖREN.....GRRRR-OOOOOOOOOOOOHHHHH!"  Schatten-Dialga will mich direkt angreifen, während ich noch von seine Rechte Hand gepackt werde. Das darf nicht mein Ende sein! Knurrend verfinstert sich mein Blick und es gelingt mir trotz Griff mit einem Überschlag nach hinten den Angriff von Schatten-Dialga auszuweichen. Während des Luftsaltos peitsche ich Zwirrfinst mit meinem Kopfblatt mitten ins Gesicht, um mich von seinen Griff zu befreien und schlage ihn mit eine Laubklinge weg. Er schwebt nach diesem Treffer nun über mir und feuert ein Irrlicht auf mich, den ich mit Kugelsaat abwehre doch in diesem Moment werde ich von hinten von Schatten-Dialga's brutalen Eisenschweif getroffen und durch die Luft geschleudert. Ich schlage etwas hart auf einem schwebenden Felsen auf, einer von vielen Bruchteilen des zerstörten Zeitturms, und rappel mich langsam auf. Von oben aus erblicke ich den dunklen Meister der Zeit, das mich mit seinen blutroten Augen anfaucht. Er ist wirklich stark. Aber ich werde nicht weglaufen, sondern weiterkämpfen. Ich fauche zurück und zeige kampfbereit meine Laubklingen, als meine gelben Reptilienaugen etwas erspähen. "....Was ist das?" Auf einem anderen schwebenden Felsen funkelt ein Bruchstück, das wohl zu einer Scheibe oder Ähnliches gehört. Ich springe zu dem schwebenden Brocken rüber und nehme es genau unter die Lupe: Ich kann deutlich mysteriöse Musterungen erkennen und eine tiefe Kerbung das die Form eines Zahnrads hat. Was hat es damit auf sich? Meine Entdeckung wird sofort von meinen Feinden wahrgenommen. "Das ist doch...Ich dachte es wäre vollständig vernichtet!" höre ich Zwirrfinst, der leicht geschockt zu sein scheint, aber auch Schatten-Dialga wirkt kurz erstarrt. Hat dieses Fundstück etwas mit der Zeitturm zu tun und auch für die Ursache der Lähmung des Planeten? ".......GRRR.....GRRRRRRRRRRR....." "Ja, Meister Dialga." Zwirrfinst rast schwebend auf mich zu und feuert eine stürmische Finsteraura aus dem Mund seines Bauches. Ich stecke den Stein schnell in einem Stoffbeutel und weiche die Attacke mit einem hohen Sprung aus. Noch in der Luft forme ich mit meine Klauen einen Energieball und feuere diesen auf meinen Feind, der es mit eine weitere Finsteraura abwehrt und es bildet sich beim Aufprall eine Rauchwolke. Ich verenge meine Augen, nachdem ich auf einem weiteren schwebenden Felsen gelandet bin und versuche durch den Rauch Zwirrfinst ausfindig zu machen, als ich hinter mir ein bedrohliches Knurren horche. Kaum drehe ich mich sofort um, funkeln die blutroten Augen der dunklen Bestie auf mich herab. Fauchend verpasst er mir mit einem schmerzhaften Schlitzer eine große Schnittwunde im Bauchbereich und stürze vom schwebenden Brocken ab. Knirschend krümme ich vor Schmerzen zusammen und sehe mit gekniffenen Augen vor mir einen gigantischen Spukball von Zwirrfinst, verschmolzen mit einem mächtigen Zeitenlärm von Schatten-Dialga direkt auf mich zurasen. Eingehüllt von diese übermächtigen Angriff schreie ich schmerzvoll auf und verliere sofort das Bewusstsein. Ich fühle nur noch wie ich in die dunklen Tiefen stürze und nehme verhallt das spöttische Gelächter des Geistpokemons wahr. "Hehe....Ha-ha-ho-ho-ha!"

    Nach einiger Zeit spüre ich, dass ich auf etwas Weiches draufliege. Was könnte es sein? Es fühlt sich wie eine Wolke an. Bin ich etwa tot? Nein. Ich lebe noch. Die Verletzungen, die mir Schatten-Dialga und Zwirrfinst zugefügt, sind deutlich spürbar. Plötzlich spüre ich, wie die Schmerzen langsam nachlassen und mein Körper von eine angenehme Aura umhüllt wird. Wer war das? Und wo bin ich? Es gelingt mir, meine Augen leicht zu öffnen und ich höre über mir eine fremde Stimme. "Es wacht auf!" Ich blinzle etwas und erkenne verschwommen ein blaues Pokemon mit kleine weiße Flügelohren. Es ist ein Dragonir. Sie hat offenbar meine Wunden geheilt und sie ist nicht allein. "Es kommt wieder zu sich!" "Echt? Ein Glück." Drei verschwommene Gestalten gesellen sich zu dem Drachenpokemon und sehen mich an. "Geht es dir gut?" Was waren das für Pokemon? Langsam verschärft sich mein Blick und wende mein Kopf langsam zu meine Rettern. Diese drei Gestalten neben dem Dragonir...Es sind Menschen! Diese Wesen sehe ich zum allerersten Mal. Noch etwas benommen sehe ich die drei prüfend an: Zwei von ihnen, eine mit dunkelblonde schulterlange Haare und die andere mit lange schwarze Haaren, tragen einen Hoodie mit Kapuze, eine Jeanshose und Sneakersschuhe. Das dritte Mädchen hat die längsten Haare von ihnen. Sie sind blond mit eine rosa Strähne und reichen runter bis zu den Knöcheln, hat hellere blaue Augen und im Gegensatz zu den anderen trägt sie ein saphirblaues Kleid und keine Schuhe. Sie muss ganz schön taff sein, wenn sie barfuß keine kalten Füße bekommt vom kargen kühlen Boden. "Geht es dir gut?" fragt mich dieses Mädchen besorgt und ich nicke nur stumm. Sie scheinen nicht von der Dunkelheit besessen zu sein, aber meine Sinne bleiben weiter wachsam. Es könnten auch Spione von Schatten-Dialga sein. "Du hast großes Glück gehabt, dass du noch lebst. Nach eine Mütze voll Schlaf bist du wieder auf den Beinen." rät mir das Dragonir höflich. Ich nicke kurz und als ich wieder zu den drei Mädchen schaue, verengten sich meine gelben Reptilienaugen, als einer von ihnen das kleine Fundstück vom Zeitturm in den Händen hält. "Gib es sofort wieder her!" zische ich den dunkelblonden Menschen an und richte dabei mein Kopf hoch. Die Angezischte zuckt vor Schreck zusammen und wirft das Teil dabei hoch in die Luft. "Iiiiieeeek! =.= " "Naoko! Das Ding!" Ich will es wieder auffangen, aber mein Körper gehorcht mir noch nicht und behindert mich. Schluckend halte ich mein rechten Schulter, das noch etwas schmerzt durch den Angriff von Zwirrfinst. Aber das andere blonde Mädchen reagiert sofort und fängt es mit ihren Händen auf. Alle atmen erleichtert auf und das Mädchen, die als Naoko angesprochen wurde, erholt sich von dem kleinen Schreck. "Nicht cool mir einen halben Herzinfarkt zu verpassen, Mann!" Unbeeindruckt blicke ich diese Naoko an. "Ich heiße nicht Mann, sondern Reptain." "Von mir aus." meint sie mit rollenden Augen, worauf das schwarzhaarige Mädchen seufzend nur den Kopf schüttelt. Der dritte Mensch, die eben mein Fundstück aufgefangen hat, läuft direkt zu mir und gibt es mir lächelnd zurück. "Tut mir leid, dass wir es genommen haben. Wir waren nur neugierig, was in dein Beutel drinnen war. Alles gut, es ist nicht kaputtgegangen." Ich blicke sie kurz fixiert an, bevor ich es wieder an mich nehme. Plötzlich weiten sich bei ihr ihre hellblauen Augen und beginnt leicht zu schwanken. "Serafina?" "Geht es dir gut?" Was hatte sie? Ist ihr etwa schwindelig? Bevor aus ihrem Mund aber ein Wort rauskommen konnte, fällt Serafina nach hinten und wird gerade noch von Dragonir aufgefangen. "Serafina!"

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    ((cur))Kapitel 2: Auserwählt vom großen Alpha" ((ecur)) ((red)) Serafina's Sicht((ered)) Als ich Reptain sein Eigentum wieder überreicht
    Kapitel 2: Auserwählt vom großen Alpha"

    Serafina's Sicht

    Als ich Reptain sein Eigentum wieder überreicht habe, sehe ich plötzlich kurz verschwommen und beginne leicht zu taumeln. Was passiert mit  mir? Warum fühle ich mich plötzlich so komisch? Das Pokemon und auch meine Familie merken mir sofort an, dass mit mir etwas nicht stimmt. "Serafina?" "Geht es dir gut?" höre ich die leicht verhallte Stimmen meiner besorgten Schwestern. Meine Sicht wird mit jede Sekunde verschwommener und das Schwindelgefühl betäubt meine Stimme. Aus mir kommt nur ein sehr leichtes Atmen raus, als eine unbekannte Schwärze mich langsam umhüllt. Ich fühle nur noch, wie mein ganzer Körper sich verkrampft und langsam nach hinten falle. Ich höre und fühle nichts mehr in meinen Umfeld. Keine mir vertrauten Stimmen. Keine eigene Gedanken. Nur Stille. Doch die Dunkelheit um mich wird von einem Lichtblitz kurz erhellt und ich höre eine fremde düstere Stimme:
    "Die wollen meine Welt der Dunkelheit zunichte machen?
    Sie wissen von den Zahnrädern der Zeit?
    Sie wollen in die Vergangenheit reisen, um den Lauf der Geschichte zu verändern⁉
    Das werde ich nicht zulassen!"

    Meine Umgebung wird wieder in ein Lichtblitz geblendet und um mich herrscht wieder Dunkelheit. Was war das eben gerade? Wessen Stimme war es? Und warum hab ich es gehört? Doch bevor ich mir mehr Gedanken darüber machen konnte, lausche ich aus der Ferne in der Dunkelheit die Stimmen meiner Schwestern. "Serafina? Hörst du uns?" "Bitte wach auf! Serafina!" Ich schlage sofort meine Augen auf. Meine Schwester sehen besorgt zu mir runter, da ich auf den Boden liege. Hab ich das Bewusstsein verloren? Nein, das war kein Ohnmacht. Aber was war es dann? Ich blicke leicht zu Dragonir, die mich offenbar aufgefangen hat und rappel mich langsam wieder auf. "Geht es dir gut, Serafina? Was war auf einmal mit dir los?" fragt sie mich besorgt. Darauf hab ich keine genaue Antwort, ehrlich gesagt. Alle Blicke sind auf mich gerichtet, bis auf Reptain, der vor Erschöpfung eingenickt ist, und hören mir zu, als ich ihm erzähle was in den letzten Sekunden passiert ist. Das Schwindelgefühl...das Lichtblitz in der Dunkelheit und diese düstere Stimme...Alle sagen erstmal nichts, bis Naoko grübelnd erwähnt: "Schon krass irgendwie....Warte mal. Ist das nicht schon mal bei dir vorgekommen?" Ich versuche mich daran zu erinnern, aber Penelope ist schneller. "Doch, du hast Recht. Damals, kurz nachdem Serafina den Alpha begegnet ist." Jetzt fällt es mir auch wieder ein. Da waren unsere Eltern und alle anderen unserer Kolonie noch am Leben. Dragonir wirkt etwas erstaunt und mischt sich ein. "Den Alpha? Meinst ihr etwa...den Alpha Arceus?"
    Es ist wahr. Damit meinen wir dieses mächtige legendäre Pokémon. Ich und meine Schwestern erzählen unsere Ersatzmutter etwas von unsere Menschenkolonie. Ihr müsst wissen, dass unser damaliger Clan eine sehr enge Verbindung zu Natur und Pokemon hatten, ganz besonders zu den legendären Pokemon. Damals passierte Folgendes...

    Zehn Jahre zuvor...

    Früher lebten wir glücklich mit unseren Eltern in einem Dorf mitten in einem riesigen tropischen Waldgebiet - den Süddschungel. Damals war noch alles ergrünt und nicht in kalten, endlosen Dunkelheit ertränkt. Unser Stamm hatte ein starkes Band zu den legendären Pokemon und einige wurden von diesen mit erstaunlichen Fähigkeiten verliehen, wie zum Beispiel unsere Mutter: Sie war eine begabte Heilerin und erhielt von Celebi, auch "die Stimme des Waldes" genannt, die Gabe Pflanzen und Bäume wachsen zu lassen. Dies war sehr praktisch, um Beeren und Kräuter für Medizin zu pflanzen. Unser Vater war einer der Schamanen unseres Dorfes, die zudem die fast ausgestorbene Gabe der Aura, die spezielle Fähigkeit der Lucarios, beherrschten. Jedes der sagenumwobenen Geschöpfe wurde von uns verehrt und das Pokemon, was mich in seinem Bann gezogen hat, war Arceus. Ich habe dieses Geschöpf noch nie richtig vor meinen Augen gesehen, sondern nur in alten Malereien oder in Büchern und mein größter Traum war es, dieses mächtige Pokemon einmal zu begegnen. Wenn das jemals geschehen würde, verliere ich vor Freude bestimmt das Bewusstsein^^ Dieser Traum wurde dann tatsächlich Wirklichkeit...ganz anders als ich es mir vorgestellt habe...
    Ich spielte mit meine Schwestern außerhalb unserer Kolonie Verstecken und im Süddschungel gab es viele Orte, wo man sich gut verstecken konnte. Naoko war dran mit Suchen. "Ich komme! Ihr könnt euch verstecken, aber ihr könnt euch nicht verstecken!" Ok Serafina. Jetzt nicht lachen^^ sonst findet sie dich. Ich beobachte sie von einer dichten Baumkrone aus und schmunzle stark zu ihr runter, während Naoko alles absucht und sogar unter jeden Stein schaut. Ich weiß nicht ob sie das absichtlich macht, damit wir anfangen zu lachen und sie uns so findet. Es ist einfach zu komisch. Leise klettere ich einen dicken Ast entlang, das mich zu einem anderen Baum bringt und schaue kurz runter zu meiner amüsanten Schwester, die weiter jeden Stein umdreht XD Mit unterdrückten Kichern schleiche ich mich weiter von ihr weg und klettere den Baum hinauf, bis ich die Spitze erreiche und von dort den ganzen Dschungel erblicken kann. Die Aussicht fasziniert mich jedes Mal wieder *-* und von oben kann man sogar unser Dorf sehen, das in der Nähe eines gewaltigen Wasserfalls liegt. Lächelnd beobachte ich die vorbeifliegenden Taubogas und lasse die warmen Strahlen der Tagessonne über mich ergießen, als sich etwas zwischen wenige Wolken bewegt. Ist es ein Pokémon? Neugierig verfolgen meine hellblaue Augen den kleinen Wolkenteppich und erkenne leicht eine durchsichtige Silhouette hindurch laufen. Was ist das? Ich reibe mir kurz die Augen und schaue noch einmal hin. Einige Sonnenstrahlen scheinen durch diesen Schatten, das es etwas sichtbarer macht. Es sieht wie ein riesiges vierbeiniges Pokémon aus und es kommt mir sehr bekannt vor...."Hab dich!" Vor Schreck zucke ich kreischend zusammen, als Naoko mich grinsend von hinten auf mein Schulter antippt. "Iiiiiiiiiek! Naoko! Du weißt doch, wie schreckhaft ich bin wenn man sich an mir von hinten anschleicht!" Naoko grinst mich frech an und Penelope kommt auch zu uns hochgeklettert. "Du kannst es einfach nicht lassen, oder Naoko?" Nein das kann sie nicht. "Was kann das Mädchen nicht lassen?" Wer hat das gerade gesagt? Wir schauen zu meiner frechen Schwester und entdecken denjenigen auf ihren Kopf sitzen. Naoko zieht fragend eine Augenbraue hoch. "Was guckt ihr mich so an?" fragt sie uns, bis ihr auffällt dass sich auf ihr Kopf etwas bewegt. Bevor wir was sagen können, schaut sie mit den Augen hoch und wird sekundenschnell kreidebleich. "....Mami?....IIIIIIIIIEK! MACHT DAS WEG! MACHT DAS WEG! Q-Q " kreischt sie hysterisch mit fuchtelnden Händen bevor sie den Baum hinunterfällt aber sanft in einem Gebüsch landet. Ich hab ja vorhin erwähnt, wovor Naoko am meisten Angst hat: Ein Webarak hat auf ihr Kopf gesessen und diese Frage gestellt. Ich und Penelope mussten aber lachen, weil es einfach zu komisch ist wenn unsere furchtlose Schwester durchdreht^^ Plötzlich höre ich sehr leise jemand anderen lachen. Schnell drehe ich mich um und sehe den unsichtbaren Schatten dieses Pokémon über uns, von dem das verhallte Gelächter stammt. Es hat uns wohl gerade beobachtet. Da das unsichtbare Pokemon näher bei uns war, konnte ich ihn jetzt etwas genauer erkennen......Das gibt's nicht...Ist dieses Pokemon....Es scheint zu merken, dass ich ihn sehen kann und blickt direkt zu mir. ".................." "..................." Ich bin gerade völlig überwältigt und schaffe es nicht einen Wort zu sagen. "Serafina? Kommst du?" ruft Penelope von unten zu mir hoch, was mich aus meiner Starre wieder aufweckt. "Huh? Äh ja, ich komme!" rufe ich kurz hinunter und blicke wieder zu den Wolken. Es war nicht mehr hier. Ich hab mir das doch nicht eingebildet. Oder? Bevor ich wieder hinunterkletterte, riskierte ich noch mal einen Blick, aber der Schatten ist nicht mehr hier. Als hätte es sich in Luft aufgelöst. Wir kehrten später zurück ins Dorf und ich erzählte niemanden von dieser Sache. Vielleicht hat mich auch die Sonne zu stark geblendet, aber diese schemenhafte Gestalt geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Einige Tage später patrouillierte ich mit meiner Mutter durch den Dschungel, um verletzte Pflanzen und Pokémon zu pflegen. Ich helfe häufig dabei, da ich auch sowas wie ein "heilendes Händchen" habe und an diesem Tag wollte mir meine Mutter einen ganz besonderen Ort zeigen. "Wo gehen wir denn hin?" frage ich sie, während wir über gewaltige Wurzeln der Bäumen kletterten. "Das ist eine Überraschung." lächelt sie und meine Augen beginnen vor Neugier zu funkeln. "Toll! Was für eine?" Meine Mutter kichert leise. "Wenn ich es dir sage, wäre es ja keine Überraschung mehr." Hartnäckig versuche ich sie zu überreden es mir zu verraten. "Ich könnte doch so tun, als wäre ich überrascht." Aber meine Versuche waren vergebens. Ich war schon immer sehr neugierig, besonders wenn es um Überraschungen gegangen ist. "Hihihi! Netter Versuch, Serafina. Du wirst dich gedulden müssen." Schmollend verschränke ich meine Arme. "Ach menno." Hoffentlich dauert es nicht so lange. Nach kurzer Zeit erreichen wir eine Strömung, die man mit einem dicken robusten umgefallenen Baumstamm überqueren konnte. "Wenn wir das andere Ufer erreichen, sind wir dann gleich an unserem Ziel." Jippie! Gleich sind wir da^^ Wir gehen langsam und vorsichtig voran, um nicht auszurutschen und in den strömenden Fluss zu fallen. Doch als meine Mutter einen Fuß auf dem Stamm setzt, hören wir einen Hilfeschrei und entdecken ein Folipurba, das in den Fluss gefallen ist und von der starken Strömung Richtung Wasserfall getrieben wird. "Mama! Wir müssen das Folipurba helfen!" Ohne nachzudenken springe ich ins Wasser, was meine Mutter einen Schock versetzt. "Serafina! Bist du verrückt ⁉?" Meine überstürzte Handlung übersehe ich in den Augenblick und Angst hatte ich auch nicht, da ich eine sehr gute Schwimmerin bin. Das Folipurba strampelt ängstlich in meine Richtung und ich halte es fest. "Keine Angst. Ich hab dich." beruhige ich es leicht lächelnd, bis ich dann vor Schreck realisiere was ich eben gemacht habe O.O Ich glaube, ich verbringe viel zu viel Zeit mit Naoko =.=' Meine Mutter rennt vom Ufer aus flussabwärts uns hinterher und erhöht plötzlich ihr Tempo als sie kurz nach vorne geblickt hat. Wir treiben direkt auf einen Wasserfall zu! Ich schaffe es uns an einem Felsen zu treiben, um uns daran festzuhalten. Es ist aber nicht einfach, wenn man klatschnass ist. Zum Glück hatte meine Mutter eine Idee. Kurz vor dem Wasserfall wirft sie uns zielsicher eine Liane zu. "Halte dich daran fest!" ruft sie mir zu. Schnell greife ich nach der Liane und binde es um mich fest, während Folipurba sich in meinen Armen festkrallt. Sie beginnt sofort uns ans sichere Ufer zu ziehen. Zunächst sah es sehr gut aus, doch dann hängt die Liane zwischen zwei Felsen fest, sodass es droht gleich abzureißen. "Serafina! Versuch ans Ufer zu schwimmen!" Doch ehe ich es tun konnte, reißt die Liane ab und wir treiben genau auf dem Wasserfall zu! "SERAFINA!" schreit mir meine Mutter geschockt hinterher, als ich festklammernd mit Folipurba in die Tiefe stürzen. Doch glücklicherweise konnte ich mich an einem ausgestreckten Ast festhalten und kletterte vorsichtig an einem Felsvorsprung. Schnaufend starre ich hinunter und atme erleichtert auf. "Ist alles in Ordnung mit dir?" frage ich das gerettete Pokemon in meinem Armen. Es nickt mich lächelnd an, was ich erwidere und rufe durch das Rauschen des Wasserfalls zu meiner Mutter hoch. "MAMA! UNS GEHT'S GUT!" Da erstarrt das Folipurba mit aufgerissenen Augen. Hab ich es versehentlich erschreckt? Sein Blick war nach vorne gerichtet und ich schaue neugierig dorthin. Zunächst konnte ich nur den Dunst durch das runterstürzende Wasser erkennen, doch dann erblicken meine saphirblaue Augen dass sich zwischen den Nebelschleier etwas bewegt. "Was ist das?" frage ich mich neugierig. Die Silhouette wird immer sichtbarer je näher es zu uns schwebt. Ich reibe mir kurz die Augen und blicke haargenau noch einmal hin. Es war ein Pokémon...Genau so ein Schatten hab ich vor einigen Tagen über die Baumkronen gesehen! Also war es doch keine Einbildung! Und dieses Pokémon ist..."A...A-A-A....Arceus ⁉?" kommt es stammelnd aus meinen Mund heraus. Folipurba war genauso sprachlos und lässt vor Starre die Fressluke fallen. Das Gottpokemon scheint bei unsere Reaktionen zu schmunzeln. Das glaub ich jedenfalls. "Ja der bin ich, Serafina." Nun reiße ich erstarrt meinen Mund auf. Woher wusste er, wie ich heiße ⁉? Er hat offensichtlich gemerkt, was mir gerade durch den Kopf geht und kichert leise. "Ich kenne deine Familie schon sehr lange...Und seit kurzem hab ich dich oft beobachtet." Fragend ziehe ich eine Augenbraue hoch. "Mich? Wieso gerade ich? Und warum überhaupt?" Arceus blickt zu mir hinunter und klärt mich auf. "Du bist etwas Besonderes, Serafina. In dir steckt eine spezielle Gabe, die sonst keiner beherrscht." Ich verstehe nur Bahnhof und blicke noch verwirrter. "Was für eine spezielle Gabe?" "Eine Gabe, die deine Bestimmung erfüllt und den Weltfrieden bewahren soll." Ich habe immer noch keinen blassen Schimmer, was das bedeuten soll. Arceus scheint mich anzulächeln. "Das wirst du noch irgendwann verstehen. Momentan schlummert deine Fähigkeit noch. Dann wollen wir sie mal in dir erwecken." Es landet genau vor mir und senkt seinen Kopf langsam zu mir runter. Ich blicke genau in seine ehrfürchtigen Augen und rühre mich nicht vom Fleck. Ich weiß nicht, was jetzt passiert aber ich bin gerade voll aufgeregt, dass DER Arceus direkt vor mir steht *-* Vor seiner Stirn erscheint eine kleine leuchtende Sphäre, das zu mir hinunter schwebt und leicht meine Stirn berührt. Es fühlt sich angenehm warm an. Ich fühle, wie das Licht in mich durchdringt bis es mir plötzlich schwindelig wurde. Ist es etwas Gutes? Meine Sicht wird plötzlich verschwommen und ich beginne leicht zu schwanken. Das Folipurba schaut besorgt zu mir. "Was hat sie? Arceus?" höre ich verhallt die Stimme von Pflanzenevoli. Mein Blick wird immer unklarer und um mich wird es langsam dunkel. Mein ganzer Körper sackt zusammen und ich falle in einer Art Ohnmacht. Ein Lichtblitz erblendet kurz mein rabenschwarzes Umfeld und ich nehme die Stimme Arceus' wahr.
    "Serafina. Höre mir jetzt ganz genau zu. ln Bälde wird die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr derselbe sein.
    Eine katastrophale Gefahr wird alles Gute erlöschen und in ewigen Finsternis verschlingen. Trotz meiner Macht werde ich es nicht aufhalten können. Ich spüre diese Bedrohung ganz klar und das schwächt meine Kräfte. Wenn die Katastrophe eintrifft...werde ich in einem unendlichen Schlaf verfallen..."
    "Deine Bestimmung..."
    "Deine Fähigkeit..."
    "Der Dimensionale Schrei..."
    "Sei bereit....den Weltfrieden....zu bewahren..."

    Es erscheint wieder ein kurzer Lichtblitz und befinde mich wieder in Dunkelheit. Als ich das Bewusstsein wiedererlangte, war Folipurba noch bei mir zusammen mit meiner Mutter und meine zwei Schwestern, die sichtlich erleichtert waren, dass ich wieder wach bin...

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    ((cur))Kapitel 3: „Eine bewahrheitete Prophezeiung“((ecur)) ((red))Serafina's Sicht ((ered)) ((blue))“So bist du also den Alpha begegnet?
    Kapitel 3: „Eine bewahrheitete Prophezeiung“

    Serafina's Sicht

    “So bist du also den Alpha begegnet?“ staunt Dragonir überwältigt, nachdem ich ihr die Geschichte erzählt habe. Ich nicke. “Ja. Danach hatte ich seither keine weiteren solchen Visionen gehabt und irgendwie bin ich immer noch skeptisch, dass ich etwas Besonderes sei. Nicht, dass ich denke Arceus hat sich mit mir ein Scherz erlaubt, aber trotzdem kann ich es noch nicht richtig realisieren. Bis jetzt...“ Alle schweigen bis auf unsere Ersatzmutter. “Dann ist die Prophezeiung tatsächlich wahr.“ Prophezeiung? Was für eine Prophezeiung? Meine Schwestern fragen sich das auch und gucken zu Dragonir. “Was meinst du damit?“ fragt Naoko. Dragonir weiht uns in diese Legende ein. “Die Prophezeiung besagt, das Arceus eine Person mit eine reine Seele auserwählt und denjenigen eine einzigartige Gabe verleiht, die erst beim kommenden Schicksal der Welt erwachen wird. Diesen Auserwählten wird auch „Auserwählte Gesandte des Alphas“ genannt…“

    Zeitgleich bei den Ruinen des Zeitturms…
    Nach Reptain’s Niederlage wurde Zwirrfinst sofort zu einer Audienz von Schatten-Dialga hergerufen. Der Herrscher der Dunkelheit bekommt es mit der Furcht zu tun und das aus einem guten Grund. “GRRRRR...“ “….Ich bezweifle, dass Reptain überlebt hat, Meister Dialga. Und das Fundstück, was er gefunden hat, wurde bestimmt von unseren Attacken mitzerstört.“ “GRRRRR…“ Zwirrfinst blickt fragend in den glühenden Augen des schwarzen Zeitdrachens. “Auserwählte Gesandte des Alphas? Eine Fähigkeit, das das Schicksal der dunklen Herrschaft besiegeln wird? Ich hab von diese Sage gehört, aber hielt es für ein Mythos.“ Zwirrfinst wird klar, wovor sich Schatten-Dialga fürchtet und worauf es hinaus will. “Ich verstehe. Ich werde die Zobiris losschicken, um das nachzuprüfen, Meister Dialga.“


    Serafina’s Sicht

    Dragonir hat uns über diese Prophezeiung aufgeklärt, in der Arceus jemanden mit einen schlummernden Spezialfähigkeit aufsucht und diesen wiedererweckt, da die Welt von eine Bedrohung heimgesucht wird, den er nicht aufhalten kann. Diese Spezialfähigkeit wird „Dimensionaler Schrei“ genannt, mit dem man Visionen aus der Vergangenheit oder aus der Zukunft sehen kann…Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich davon halten soll. Bin ich also sowas wie ein Orakel oder was? “Ein bisschen viel auf einmal, oder?“ fragt mich Dragonir. Ich nicke und meine Schwestern sind auch etwas überwältigt. “Zuviel würde ich sagen.“ meint Penelope und Naoko benimmt sich wieder…Naoko -.-‚ “Serafina ist also eine Hellseherin oder was? Oh Madame Serafina! Bitte sage mir die Zukunft vorraus!“ neckt sie mich amüsiert, was ich überhaupt nicht lustig finde. “Seeehr witzig Naoko.“ Wir haben beschlossen uns erstmal auszuruhen und später darüber zu reden. Aber als alle schon tief und fest schlummern, liege ich immer noch hellwach auf meine Hängematte und starre an die karge, graue Höhlendecke. Diese Prophezeiung und der Dimensionale Schrei gehen mir nicht mehr aus dem Kopf und auch diese Vision die ich vorhin gehabt habe. Ich soll die Auserwählte von Arceus sein, die die Katastrophe beenden wird? Ist damit etwa die Herrschaft von Schatten-Dialga gemeint? War es seine Stimme, der in meine Vision so aufgebracht geknurrt hat? Wie soll ich das denn aufhalten können? Na toll. Jetzt kann ich mit den ganzen vielen Fragen in meinen Kopf überhaupt nicht schlafen -.-‚ Seufzend drehe ich mich zur Seite und sehe Reptain, der wieder aufgewacht ist und sich leise wieder aufrappelt. Er nimmt sein Stoffbeutel mit den mystischen Bruchstück mit sich und verlässt lautlos die Höhle. Nachdenklich blicke ich das Waldgeckopokemon hinterher und beschließe ihn zu folgen. Ich war schon immer die Neugierigste von uns dreien gewesen und vielleicht weiß er etwas mehr darüber. Auf Zehenspitzen schleiche ich mich an Dragonir vorbei, die zusammengerollt in ihren Nest neben den Ausgang schläft. Ich verfolge Reptain zu der Richtung wo unsere Eltern begraben wurden und halte nebenbei Ausschau nach den Zobiris. Doch plötzlich hab ich Reptain aus den Augen verloren und stehe vor den großen toten Beerenbaum. Wo ist er plötzlich hin? Hat er sich in Luft aufgelöst? Verwundert blicke ich mich um. “Wieso verfolgst du mich?“ höre ich eine zischige Stimme direkt hinter mir. Schreckhaft drehe ich mich um und starre direkt in den stechendgelben Augen des grünen Reptils. Schreiend falle ich nach hinten und lande etwas unsanft auf den harten steinigen Boden. “Aua…“ Sofort hält mir Reptain drohend eine lange grüne Armklinge ganz nah an meine Kehle. “Raus mit der Sprache! Warum bist du mir gefolgt, Mensch?“ Beleidigt starre ich ihn an. “Für dich heiße ich Serafina, klar? Und außerdem, behandelst du jeden so, der dir das Leben gerettet hat? Wundert mich nicht, wenn du keine Freunde hast.“ Reptain starrt mich weiter bohrend an und meint monoton. “Ganz schön frech für ein kleines Mädchen wie dich.“ “Ich bin nicht klein! Ich bin 16, also fast volljährig!“ kontere ich energisch. Nachdem mich Reptain kurz prüfend angestarrt hat, zieht er seine Laubklinge wieder zurück und löst diesen auf. Ich stehe langsam auf und klopfe mir kurz den Staub von mein blaues Kleid weg. “Wenn ich mal fragen darf, wer hat dich denn so übel zugerichtet?“ frage ich vorsichtig. Reptain seht mich wieder fixierend an, als ob er gerade denkt ob er mir vertrauen kann. Er scheint wohl der Einzelgängertyp zu sein. “Schatten-Dialga hat mich angegriffen.“ antwortet er knapp. Also doch! Wir hatten mit der Vermutung also Recht. Aber wie ist er den begegnet? Schatten-Dialga verlässt doch nie den Zeitturm. Ist Reptain etwa dort gewesen? Und warum? Reptain scheint meine Gedanken zu lesen. “Ich wollte seine Herrschaft beenden und ihn besiegen. Aber er war viel zu stark.“ kommt es enttäuscht von sich selbst aus seinem Mund raus. Ich weiß nicht, ob ich Reptain für mutig oder total bescheuert halten soll. Es ist zwar beeindruckend dass er es mit ihm aufnehmen wollte, aber wir reden hier von ein legendäres Pokemon! Noch dazu einen, der komplett von der Dunkelheit manipuliert wurde. “Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, Schatten-Dialga aufzuhalten um alle anderen Hoffnung auf einen Neuanfang zu machen. Aber…“ Plötzlich macht sich bei den rebellischen Geckopokemon Zweifel breit. “Wenn ich es nicht schaffe, wird die Finsternis bis in die Ewigkeit andauern. Dann hätte sich mein Bruder umsonst geopfert…“ Seinen Bruder? Er hatte eine Familie? Ich blicke hellhörig zu ihm, dessen Blick auf ein grünes Tuch mit eine Klaue an seinen rechten Arm gerichtet ist. Hat das seinen Bruder gehört? Er wurde anscheinend von Schatten-Dialga getötet. Reptain tut mir voll leid. Ich weiß wie es sich anfühlt, seine Familie zu verlieren. Bedrückt wende ich mein Kopf zum Baumgrab meiner Eltern. Langsam verstehe ich, was Reptain so antreibt, unsere Welt zu retten. Aber wie gesagt…Schatten-Dialga ist viel zu stark. Wenn es doch nur eine andere Möglichkeit gäbe…Da kommt mir gerade eine Idee! Ich blicke wieder zum noch grübelnden Reptain. “Reptain, richtig? Diesen Bruchstück in deinen Beutel…Dürfte ich es mir ganz kurz ansehen?“ Reptain blickt zu mir und wirkt etwas misstrauisch, doch dann nimmt er es aus seinen Beutel und gibt es mir vorsichtig. Lächelnd nehme ich es an und betrachte es noch einmal ganz genau. Die Runen darauf sind schwer zu erkennen, aber die Neugier packt mich mehr die kleine Vertiefung. Diese Form…Es seht wie ein Zahnrad aus…Zahnrad…Da erinnere ich mich an etwas, was die düstere Stimme in meine Vision gesagt hat:
    “…Sie wissen von den Zahnräder der Zeit?...“
    Zahnräder der Zeit…Irgendetwas sagt es mir was. Reptain hört, was ich leise vor mich hin murmel und starrt mich fixiert an. “Was hast du gerade gesagt?“ Mir fällt im ersten Augenblick nicht ein, woher ich das mal gehört habe, aber vielleicht weiß dieses Pokemon etwas. “Weißt du etwas über die Zahnräder der Zeit?“ Bei Reptain weiten sich die reptilartigen Pupillen, als ob er davon schon mal was gehört hätte und starrt mich misstrauisch als auch teilweise erstaunt an. “Was weißt du über die Zahnräder der Zeit?“ fragt er mich scharf mit zeigende Klaue auf mich gerichtet. “Ich kann mich gerade nicht erinnern, aber als ich vorhin kurz ohnmächtig war, hat eine Stimme etwas von Zahnräder der Zeit gesprochen.“ erkläre ich ihm und weihe ihm auch an den Rest der Vision ein. Reptain gibt darauf kein Kommentar ab, aber verrät mir, dass er etwas über diese Zahnräder der Zeit wüsste. Auf einmal überkommt uns das Gefühl, dass uns jemand beobachtet. Sind es die Zobiris? Unwohl blicken wir in alle Richtungen, doch dann verschwindet wieder die beängstigende Atmosphäre. Haben wir uns das eingebildet? “Und diese Vision ist erschienen, als du mir das Bruchstück wiedergegeben hast?“ Ich nicke und auch wenn ich von Reptain wieder Fragen statt Informationen bekomme, verrate ich ihm auch von meiner speziellen Fähigkeit. “…Sie treten auf, wenn ich einen Gegenstand oder ein Wesen berühre welches mit etwas bestimmten im Zusammenhang steht. Ich hatte seit der Begegnung mit Arceus keine Visionen mehr gehabt.“ Es herrscht grübelnde Stille nach meine Erklärung. War mit „etwas bestimmten“ etwa die Zahnräder der Zeit gemeint? Wir müssen mehr darüber in Erfahrung bringen. “Lass uns zurückgehen.“ Reptain teilt meine Meinung und kehren zurück zur Wasserfallhöhle.

    Die beiden haben sich nicht eingebildet, dass sie beobachtet wurden. Kaum sind sie gegangen, kommt ein Zobiris aus dem Schatten des Baumgrabes hervor. „Wähähähä…Sehr interessant. Das muss ich sofort Meister Zwirrfinst benachrichtigen.“ Geschwind macht sich der Scherge auf dem Weg zum Zeit Turm, aber Zobiris war nicht der einzige Beobachter gewesen…

    5
    Kapitel 4:

    (Kapitel in Bearbeitung)

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Kommentare (4)

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vor 276 Tagen
Hat etwas länger gedauert ^^ ich versuche jetzt immer abwechselnd weiterzuschreiben, einmal in diesem und dann wieder die andere Story
vor 276 Tagen
Cool das du endlich weitergeschrieben hast^^
vor 410 Tagen
Richtig gut. Du hast wirklich ein Talent zum schreiben. Das mit den felenden Ideen passiert mir auch mal beim schreiben.
Bin mal gespannt wie's weiter geht.
Nachtara:Ich auch^^
vor 412 Tagen
Dieses FF wird bald fortgesetzt, da es mir irgendwie an Ideen gefehlt hat und kaum Zeit hatte
Spyro: Wem steht es nicht so?