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Fake Relationship | Jimin

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54 Kapitel - 30.013 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 22.620 mal aufgerufen - User-Bewertung: 3.57 von 5.0 - 7 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 33 Personen gefällt es

Was passiert wenn du mit einer dir vollkommenen fremden Person eine Beziehung führen musst. Eine, die ihr beiden nur vorspielt. Eine, bei der keine echten Gefühle im Spiel sind oder es sein sollten. Dennoch passiert es und du verliebst dich Hals über Kopf in die freche und charmante Art von Jimin.

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    Mal wieder ein hektischer Montagmorgen. Ich stehe zu spät auf und muss mich beeilen um rechtzeitig in der Uni zu erscheinen. Ich ziehe mich schnell u

    Mal wieder ein hektischer Montagmorgen. Ich stehe zu spät auf und muss mich beeilen um rechtzeitig in der Uni zu erscheinen. Ich ziehe mich schnell um, kämme mir meine Haare und nehme mir ein Knoppers mit auf den Weg. Draußen angekommen fällt die Tür zu als ich gerade merke, dass ich meine Schlüssel drinnen liegen lassen hab. Willkommen in meinem Alltag. Ich heiße Ally, bin 20 Jahre alt und wohne momentan bei meiner Schwester. Mal überlegen...wann kommt Rachel von der Arbeit? 17:00 Uhr? Dann kann ich ja noch zu Melissa gehen. Wie sonst auch jeden Montag. Ihr müsst wissen, Melissa ist meine beste Freundin. Und das wird sich glaube ich auch nicht so schnell ändern. aber jetzt habe ich genug gedacht! Ich muss los, sonst verpasse ich noch den Bus. Ich Laufe bis zur Bushaltestelle und komme völlig aus der Puste an. Mit meinem Kopf nach unten gesenkt und mit meinen Armen auf den Beinen gestemmt, stelle ich fest, dass jemand auf mich zu kommt. Also richte ich mich wieder auf und schaue nach oben. Wie geahnt kommt ein Junge, echt gutaussehend und etwa in meinem Alter zu mir. "Alles okay bei dir?" "Ja ja ist alles gut. Hatte nur keine Lust den Bus zu verpassen." Warum auch immer kam der Bus genau dann. Ich stieg ein und der gutaussehende Typ auch. Ich sah mich nach einem Platz um und wollte gerade in die hinterste Reihe laufen, als mir der Platz plötzlich weggenommen wurde. Und dreimal könnt ihr raten... Genau! Es war der Typ. "Wolltest du dich hier hinsetzen?" "Wonach sah es denn aus? Als ob ich zu dem Platz renne, weil ich mich davor stellen will." "Vielleicht wolltest du ja auch einfach nur hier hin, damit du mit mir reden kannst." "Ja sicher. Das denkst auch nur du." Er zuckte nur mit den Schultern, stand auf und wie als hätte er es geahnt fuhr der Bus los und ich fiel ihm direkt in die Arme. Dann flüsterte er mir ins Ohr:" Genau das wolltest du doch oder?" Ich riss mich von ihm los, sah auf den Platz, den er gerade verlassen hatte und wollte mich draufsetzen. Doch ehe ich mich versah saß ich auf seinem Schoß. Irgendwie fand ich den Typen überhaupt nicht mehr toll, sondern total eingebildet und nervig. "Könntest du bitte aufstehen Süße?" "Ich heiße nicht süße und eigentlich wollte ich hier sitzen." "Ich war ja wohl zuerst hier. Und wenn du nicht süße heißt, wie denn dann?" "Das geht dich nichts an!" "Ach komm schon. Oder soll ich dich dein Leben lang süße nennen?" Ich verdrehte meine Augen. "Ich heiße Ally und du?" "Ich Jimin. Freut mich." Er lächelte mich an und ich wär am liebsten dahin geschmolzen...



    DAS ERSTE KAPITEL VON FAKE RELATIONSHIP IST DAAA!❤ ICH HAB ZWAR NOCH EINE ANDERE FANFICTION AM LAUFEN ABER ICH KONNTE ES NICHT MEHR ABWARTEN DIESE HIER ZU SCHREIBEN! ICH HOFFE ES GEFÄLLT EUCH. VERBESSERUNGSVORSCHLÄGE GERNE IN DIE KOMMENTARE SCHREIBEN. ICH VERSUCHE EINFACH MAL JEDEN TAG EIN KAPITEL RAUS ZUBRINGEN... MAL SCHAUEN OB DAS KLAPPT😂

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    Ich lächelte ihn immer noch an, bis ich bemerkte, dass ich immer noch auf ihm saß. Ich würde etwas rot und stand sofort auf. "Warum stehst du auf?" Mir musste irgendwas Sinnvolles einfallen... "Wolltest du das nicht?" "Stimmt ja" Es wurde still und kurz darauf hielt der Bus in der Nähe meiner Uni. Ich ging in Richtung Tür und trat hinaus. Ich stand kurz vor dem Bus und drehte mich ein kleines bisschen, da ich das Gefühl hatte Jimin würde hinter mir stehen. Mein Verdacht bestätigte sich. Ich hatte ihn zuvor noch nie gesehen, geschweige denn in der Uni. Und da kannte man eigentlich so jeden. Nachdem ich ein paar Meter von der Bushaltestelle stand. Blieb ich stehen und hoffte, dass Jimin nicht in mich laufen würde. Das tat er auch nicht. Er blieb kurz vor mir stehen und flüsterte mir dann ins Ohr:" Ist was?" Ich drehte mich um und fragte ihn anschließend was er hier zu suchen hatte. "Ich bin neu hier."
    "Aha." Ich hoffte inständig, dass er mich jetzt nicht darum bitten würde ihn herumzuführen. Zum Glück tat er das auch nicht, aber ihn hier und jetzt einfach stehen zu lassen und zugehen, kam mir einfach nicht richtig vor. Also fragte ich ihn bei wem er seine erste Vorlesung hatte. Und wie das Schicksal es auch wollte, hatten wir zusammen. Er begleitete mich also zum Raum und dort warteten wir nun auf den Dozenten. Ich hatte jetzt wirklich keine Lust mit ihm zusammen an einer Uni zu sein. Aber ändern konnte ich das jetzt auch nicht mehr. Da half beschweren auch nicht viel. Jedenfalls kam der Dozent etwas verspätet an und schloss die Tür auf. Ich setzte mich relativ weit nach hinten, wie sonst auch immer und Jimin folgte mir dort hin. Ich setzte mich nach ganz außen und er sich neben mich. Ich fragte mich echt was das sollte, aber ich wollte auch nicht unhöflich sein. Also sagte ich gar nichts mehr. Während der Dozent irgendetwas sagte hörte ich kaum zu. Ab und zu machte ich mir Notizen, aber heute hatte ich irgendwie so gar keine Lust. Ich hatte Englisch gewählt, weil ich es liebte, aber der Typ kam mir so unsympathisch vor, dass ich seine Vorlesungen hasste. Jimin bemerkte wohl, dass ich kein bisschen aufpasste und stupste mich an. Ich schaute ihn an und er flüsterte mir nur zu:" Aufpassen Bubbles." Bubbles was ist das denn für ein Name?...

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    "Warum Bubbles?" Nun sah ich ihn an und er mich. Er grinste ein wenig und sah dann weg. "Ich weiß es nicht, aber es passt so gut zu dir." Wow...das hilft mir weiter. Ich gab nur ein "Aha" von mir und richtete meinen Kopf wieder nach vorne, um so zu tun, als würde ich dem Dozenten zuhören. Das tat ich auch. Mehr oder weniger. Nach 2 Stunden ertönte endlich das Klingeln zur Pause und alle strömten aus dem Raum. Ich ließ mir aber Zeit, denn ich hatte eigentlich niemanden mit dem ich mich jetzt treffen würde. Ich war generell ein Einzelgänger und liebte das allein sein. Niemand mit dem ich diskutieren oder streiten müsste... Andererseits war es manchmal schon sehr traurig, dass ich in meiner gesamten Zeit an dieser Uni noch nie mit jemandem geredet hatte, außer es ging um Partnerarbeit, wenn die mal gefragt war. Wie gesagt ließ ich mir Zeit beim Packen und hoffte insgeheim, dass Jimin schon weg war. Ich wollte nicht, dass er wusste, dass ich keine Freunde hatte.
    Ich hörte wie jemand neben mir sich räusperte. Zuerst dachte ich es wäre Jimin, aber es war nur der Dozent. Jimin war anscheinend schon längst weg. Bestimmt hat er schon Freunde gefunden. Diesen Gedanken schlug ich mir aber gleich aus meinem Kopf, da ich wusste, dass das innerhalb von zwei Stunden nicht möglich sein könnte. Andererseits sah Jimin aber schon gut aus. Ich drehte mich jedenfalls um und nahm dann meine Tasche. "Können wir kurz reden Ms Harper?" Ich nickte und er setzte sich. Ich saß mich neben ihn und er fing an zu reden.
    "Was ist an meinen Vorlesungen so langweilig?" Ich verstand nicht ganz was er meinte. Bekam ich jetzt Anschiss oder was war los! Er setzte fort ohne mich überhaupt antworten zu lassen. "Wieso haben so viele in letzter Zeit meinen Kurs abgewählt? Ich versteh das alles nicht." Er senkte seinen Kopf und ich legte meine Hand auf seine Schulter. Ich wusste zwar nicht ob es das richtige war, aber ganz so schlimm war das gar nicht. Der Dozent war bestimmt erst 25 oder jünger und sah sehr gut aus. Auf dem rechten Arm konnte man ein Tattoo sehen. Ein Schriftzug. Dort drauf stand: not broken, just bent
    Er trug heute ein T-shirt, weshalb das Tattoo so gut zur Geltung kam. Er sah mich nun an und ich. Wir schauten uns in die Augen und ich wollte eigentlich weg schauen. Hasste ich ihn nicht? Er war auf einmal so anders. So anders...
    Er kam immer näher und ehe ich mich versah lagen seine Lippen auf meinen. Er löste sich von mir und lächelte mich an. "Ich mag dich echt d/n." "Sie sind mein Lehrer." "und nur 3 Jahre älter als du."
    Okay .. Er machte mir Angst. Ehe ich mich versah küsste er mich wieder. Hatte er denn gar keine Ahnung, dass ich das nicht wollte? Ich glaub ich weiß jetzt warum ihn niemand leiden kann.
    Ich hörte Schritte und sah, dass jemand meinen Dozenten, der übrigens Chris White heißt, wegzog. Es war Jimin. Ich weiß nicht warum, aber im Moment war ich so glücklich ihn zu sehen. Was wäre nur passiert wenn er nicht gewesen wäre?...

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    NUR MAL SO ZUR INFO:
    DIESES MAL GIBT ES NUR EIN KURZES KAPITEL. TROTZDEM VIEL SPASS BEIM LESEN💋 ÜBRIGENS KONNTE ICH IN LETZTER ZEIT NICHT SCHREIBEN WEIL ICH AUF KLASSENFAHRT/SKIFAHRT WAR..😂

    "Ich habe das Gefühl, dass sie nicht geküsst werden wollte."
    "Wer sind sie?"
    "Ihr Freund. Und ich glaube nicht, dass mich das glücklich macht zu sehen wie meine Freundin von ihrem Lehrer abgeknutscht wird. Ich glaube sie sollten jetzt gehen."
    "Das hier ist mein Vorleseraum und hier entscheide ich wer geht und kommt."
    "Na dann gehen wir halt. Aber glauben sie mir, dass hier wird noch ein Nachspiel haben!"
    Jimin zog mich an meinem Handgelenk aus dem Raum und ich musste ihn einfach fragen was das sollte und warum er da war. "Warum warst du im Vorleseraum?"
    "Hab mein Mäppchen vergessen."
    "Da lag gar kein Mäppchen."
    Warum lügt er mich an?
    "Okay.."
    Er machte eine lange Pause und sprach dann weiter. "Ich hatte irgendwie ein ungutes Gefühl, weil du einfach nicht aus dem Raum kamst."
    "Du hast auf mich gewartet?"
    "Ich hatte ja keine andere Wahl. Ich hab ja noch keine Freunde oder so hier."
    "Und noch was.. warum hast du gesagt, dass wir zusammen wären?"
    Jetzt war ich gespannt.
    "Ist nur so glaubwürdig rübergekommen und mir ist nichts Besseres eingefallen mit dem ich Mr White hätte Angst machen können."
    Okay das klang nicht wie gelogen...
    "Achso."

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    JIMIN POV

    Ich musste mir eine Lüge einfallen lassen. Ich konnte ihr nicht sagen wie toll ich sie fand. Noch nicht jetzt. Dafür war es viel zu früh. Ich kannte sie zwar erst seit heute und doch fand ich sie so toll. Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht. Aber naja... jetzt musste ich erstmal gehen. Heute hatte ich noch einige Besucher. Ich suche nämlich momentan einen WG-Mitbewohner/eine WG-Mitbewohnerin.
    Nur leider hatten alle die es eigentlich auf das Zimmer abgesehen hatten abgesagt. Weitere Absagen konnte ich einfach nicht mehr dulden...
    Ich brauchte jemanden der dringend ein Zimmer sucht und das Zimmer auf jeden Fall nehmen würde und nicht nur vielleicht. Um noch mal sicher zu gehen, dass heute jemand kommen würde, der das Zimmer auch wirklich nehmen würde, fragte ich einfach mal d/n.
    "Ich habe da mal eine Frage."
    "Schieß los."
    "Du kennst nicht zufällig jemanden, der ein Zimmer sucht bzw. mein freies Zimmer belegen würde oder?"
    Nun wartete ich gespannt auf Ihre Antwort.

    ~~

    Jemanden der ein Zimmer braucht? Jimin braucht einen Mitbewohner? Ich kannte jemanden und zwar mich! Ich brauch unbedingt meine eigene Wohnung oder eher gesagt mein eigenes Zimmer. Mein eigenes Reich. Ich kann nicht ewig bei meiner Schwester leben.
    Ich dachte nicht lange nach.
    "Ich kenne jemanden."
    Ich grinste ein wenig.
    "Und wen?"
    "Mich."
    "Du brauchst ein Zimmer? Du willst meine Mitbewohnerin werden? Ernsthaft? Ich hätte jetzt eigentlich mit jemand anderem gerechnet."
    Ich boxte ihm leicht gegen die Schulter. Ich wusste, dass das sarkastisch gemeint war.
    "Okay ich erwarte dich dann um 16:00 Uhr vor meiner Haustür."
    Ich notierte mir noch schnell seine Adresse und Telefonnummer und machte mich dann zur nächsten Vorlesung. Bitte lass das Zimmer kein Reinfall sein!

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    Ich war auf dem Weg zu Jimin und der scheiß Bus hatte Verspätung. Ich hatte noch 13 Minuten bis zur Besichtigung und hatte noch ein gutes Stück bis dorthin. Mein Handy vibrierte und ich zog es aus meiner Hosentasche. Eine Nachricht von Jimin.

    "Ich will keine Absage, Bubbels! Verstanden?"

    Schon wieder dieser komische Spitzname. Aber egal. Ich schrieb ihm, dass ich etwas später kommen würde und schob mein Handy dann in meine Hosentasche zurück. Nach 8 Minuten kam der Bus an und ich stieg ein. Ich nahm Platz und nahm mein Handy in die Hand. Keine neuen Nachrichten. Wenigstens hat Jimin die Nachricht gelesen. Dann weiß er ja Bescheid.


    ~~kürzer Zeitsprung~~

    Ich stand nun vor der Tür und starrte auf das Klingelschild. Jetzt gab es kein Zurück mehr. Ich presste meine Leben fest aufeinander, atmete tief ein und drückte mit meinem Finger auf die Klingel.
    Während ich wartete, ließ ich die angenehme Sommerluft durch meine Lungen strömen.
    Endlich erklang das Summen des Türöffners und ich stemmte mich gegen die Tür.
    Ich öffnete noch einmal die Nachricht in der mir Jimin geschrieben hatte auf welcher Seite und in welcher Etage sich seine Wohnung befand.
    "2.Stock auf der linken Seite," murmelte ich vor mich hin. Ich nahm immer 2 Stufen und rannte förmlich die Treppen hoch. Angekommen stand bereits Jimin am Türrahmen und betrachtete mich. Ich war ein wenig außer Atem, weil ich erstens sowas von nervös war und Zweitens weil ich mich beeilt hatte.
    "Kann es losgehen?"
    "Klar."
    Ich lächelte ihn an und betrat dann die Wohnung.
    Das erste was ich bemerkte war der Geruch, der in der Wohnung lag. Es war Jimins Geruch...

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    Ich zog mir meine Schuhe aus und stellte sie neben Jimins Schuhe. Das erste Zimmer war das Wohnzimmer. Ein riesiges Sofa in U-Form, auf dem etliche Ki
    Ich zog mir meine Schuhe aus und stellte sie neben Jimins Schuhe. Das erste Zimmer war das Wohnzimmer. Ein riesiges Sofa in U-Form, auf dem etliche Kissen drapiert waren, stand in der Mitte des Raumes, schräg dahinter war eine breite Fensterfront, hinter der ich einen Balkon erahnte. Rechts davon gab es eine offene Küche mit Stehtresen und einer großen Arbeitsfläche. "Also hier ist das Wohnzimmer, da hinten ist die Küche und hier ist das Bad", sagte Jimin während wir durch das Wohnzimmer liefen. Er machte eine Handbewegung in Richtung einer halb offenen Tür und ich erhaschte einen Blick auf hellblaue Fliesen und eine große Badewanne, bevor wir vor der letzten Tür zum Stehen kamen.
    "Hier ist es, aber mach dir keine allzu großen Hoffnungen. Es ist nicht sehr groß, aber trotzdem besser als gar nichts."
    Er drückte die Klinke runter und ich betrat den Raum. Das Zimmer war, wie gesagt, tatsächlich klein. Höchstens Dreizehn Quadratmeter. Man sah dem Raum an, dass niemand darin wohnte. Ich fand das Zimmer sehr schön. Klein aber fein. So wie meine Mutter immer sagte. Bei dem Gedanken musste ich Lächeln.
    Jimin räusperte sich, weshalb ich sofort aus meiner Trance gerissen wurde. Ich schüttelte den Kopf und sah, dass mir Jimin etwas zu nah kam.
    "An was denkst du gerade?" Er hatte mal wieder sein dreckiges Grinsen aufgesetzt. "An meine Mutter."
    "Und du hast dir wirklich nicht vorgestellt wie wir hier zusammen in meinem Bett liegen?" Er grinste immer noch. "Nein Jimin. Hör auf mit deinen perversen Gedanken! Sonst zieh ich hier nicht ein!"
    Er schien geschockt zu sein und ging einen Schritt zurück. "Bitte mach das nicht! Ich brauch die Kohle!"
    "Dann lass mich in Ruhe!"
    Er seufzte nur und ging in die Küche. Ich überlegte ihm zu folgen, blieb dann aber doch im Zimmer. Bildlich stellte ich mir schon vor, wie ich das Zimmer einrichten könnte. Ich würde hier ein Schlafsofa aufstellen, um Platz zu sparen. Auf die eine Seite würde ein Regal mit all meinen Büchern hinkommen. Auf die andere Seite würde mein Schreibtisch kommen. Und hier musste unbedingt Deko rein. Und ganz viele Bilder. Ich ging zu Jimin und wartete darauf, dass er mich beachtet. Ich stand im Türrahmen und hatte keine Lust mich jetzt noch neben ihn zu setzten, nachdem was gerade passiert war. "Ich nehme es."
    Er drehte seinen Kopf in meine Richtung und nickte nur. "Wann möchtest du deine Möbel hier hinbringen? Morgen würde es bestimmt auch schon klappen." "Mir ist das eigentlich egal. Wir können das auch am Wochenende machen, da haben wir dann auch mehr Zeit."
    "Dann lass uns das mit deiner Einrichtung am Samstag machen."
    Er lächelte mich an und ich lächelte zurück. Ich mochte es, wenn er so gute Laune verbreitete. Er stand auf und er begleitete mich zur Tür. Ich zog mir meine Schuhe an, verabschiedete mich und verließ dann das Haus.

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    Am Samstag Nachmittag

    Ich war fix und fertig. Den ganzen Tag verbrachten ich und Jimin damit, mein Zimmer einzurichten. Aber es hatte sich gelohnt. Am Tag zuvor hatte ich ein wenig Deko und Farbe für mein Zimmer besorgt. Nun war alles fertig.
    Im hinteren Bereich diente mir eine Couch zum Schlafen. Überall hingen einige Bilder von mir. Etwas weiter vorne fand mein Schreibtisch seinen Platz. Daneben stand ein Regal mit all meinen Büchern und Unterlagen der Uni. Die Wand war in einem schlichtem weiß gehalten. Das war vorerst besser, als die beige Farbe, die zuvor an der Wand war. Alles in einem war ich relativ zufrieden mit dem was wir heute geschafft hatten. Erschöpft ließen ich und Jimin uns auf die Couch fallen. "Ich bin so fertig! Du auch Ally?"
    "Hmm... Aber ich hab noch mehr Hunger, und du?" Bevor mir Jimin antworten konnte, erledigte das bereits sein Magen, der nun ein Geknurre von sich gab.
    "Gilt das als Antwort?", fragte er mich etwas peinlich berührt. Ich nickte nur stumm und konnte mir kein Lachen verkneifen. Ehe ich mich versah landete ein Kissen in meinem Gesicht. Ich nahm das Kissen und schleuderte es in das Gesicht von Jimin, bevor ich mich in die Küche begab um uns etwas zu essen zu machen. Inzwischen kannte ich mich hier einigermaßen gut aus.
    Nun stand ich am Herd und wartete darauf, dass das Wasser endlich kochte. Ich tippte ungeduldig mit meinen Fingern auf der Fläche herum. Ich hasste es warten zu müssen. Plötzlich schlangen sich zwei starke Arme um meine Taille und ich wurde fest an Jimin gedrückt. Wer hätte es sonst sein können? "Du Ally. Wir haben doch bald Ferien und -
    "Was willst du?", fragte ich ihn genervt. Er sollte sich kurz fassen. "Ich habe vorhin mit meiner Mutter telefoniert.
    Wann hat der das denn getan? Hab ich überhaupt nicht mitbekommen..ups..
    Und sie möchte mich immer, wenn ich bei ihr zu Besuch bin, mit irgendwelchen Mädels verkuppeln. Und ich habe es satt, deswegen hab ich gesagt, dass ich eine Freundin hab."
    "Und was habe ich jetzt damit zu tun?"
    "Du musst mir einen Gefallen tun und meine Freundin spielen. Es sind auch nur 2 Wochen."
    Ich riss Jimins Arme weg, drehte mich zu ihm um und sah ihm entsetzt und völlig überrascht an. Ich sollte was tun?

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    "Du hast sie echt nicht mehr alle. Du willst mich gerade verarschen, oder?"
    Jimin stieß einen leisen Seufzer aus. "Bitte. Was kann denn daran schon schlimm sein? Komm schon. Gratis Urlaub für dich." "Du weißt schon, dass ich das echt nicht lustig finde." "Bitte Ally. Mach es für mich. Und wenn du keine Lust mehr hast, dann kannst du auch wieder gehen." "Ich hab wohl keine andere Wahl oder?" Er schüttelte den Kopf. "Na gut. Aber wenn du mich irgendwie anfassen solltest, nicht in der Gegenwart deiner Eltern bring ich dich um! Verstanden?" "Ja, Sir!"
    Ich musste ein wenig lachen und machte mich dann wieder ans Essen. Jimin machte es sich in der Zwischenzeit am Tisch gemütlich. "Sag mal Jiminie, wo wohnen deine Eltern denn?"
    "In Amerika." "Wie bitte? Ist das nicht ein bisschen weit weg? Warum wohnen deine Eltern denn nicht in Korea?" "Beide leben in Amerika wegen ihrer Arbeit." "Achso, dann meintest du das mit dem Urlaub also ernst?"
    "Ja. Ist doch schön. Ein bisschen Sonne tanken und am Strand spazieren gehen. Oh ...und schwimmen gehen." Freudig klatschte er in seine Hände. "Du bist so kindisch weißt du das?" "Sind wir nicht alle in unseren Herzen Kinder?" Ich schüttelte nur meinen Kopf und stellte die Pfannkuchen auf den Tisch. "Greif zu Jiminie." "Hör auf mich so zu nennen! Das hört sich an, als wär ich ein kleines Kind." "Hast du nicht gerade noch gesagt, dass wir alle doch noch Kinder sind? Egal ... ich geh duschen."
    "Darf ich mitkommen?" Sofort stieg mir die röte ins Gesicht. "N-nein!", stotterte ich. "Warum so nervös? Bin ich daran schuld?" Ich schüttelte heftig meinen Kopf. Tief im inneren wusste ich, dass das nicht stimmte. Er machte mich so was von nervös. "Lass wenigstens die Tür offen", hörte ich noch von Jimin als ich die Treppen hochstieg. " Das hättest du wohl gerne."




    Dieses Mal nur ein etwas kurzes Kapitel, hoffe das es euch trotzdem gefällt💎

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    Endlich war es soweit. Einerseits freute ich mich ja, denn ich hatte kostenlos Urlaub. Andererseits hatte ich Angst und war nervös vor dem was mir be
    Endlich war es soweit. Einerseits freute ich mich ja, denn ich hatte kostenlos Urlaub. Andererseits hatte ich Angst und war nervös vor dem was mir bevorstand. Was ist, wenn ich wirklich Gefühle für Jimin entwickeln könnte? Was wäre dann? Ich versuchte den Kopf klar zu bekommen und ging mit meinem Koffer Richtung Tür. Dort wartete bereits das Taxi auf uns. "Jimin! Das Taxi ist daaa!" "Ich komme schon", rief er mir entgegen bevor auch er aus dem Gebäude trat. Der Fahrer nahm unser Gepäck entgegen und verstaute es im Kofferraum. Währenddessen stiegen ich und Jimin in den Wagen. Nervös schaute ich aus dem Fenster und bemerkte gar nicht, wie Jimins Hand auf meiner ruhte. Ich drehte meinen Kopf in seine Richtung. Keine Ahnung ob ich es mir nur ein bildete, aber ich hatte das Gefühl als wäre er mir nähergekommen. Wir Städten uns einfach an. Ich schaute ihm in die Augen. In seine schönen Augen. Es fühlte sich so an, als wäre die Zeit stehen geblieben. Das öffnen der Tür katapultierte mich zurück in die Realität und ich räusperte mich ehe ich wieder aus dem Fenster sah. Seine Hand ruhte trotzdem weiterhin auf meiner. " Du brauchst nicht nervös zu sein", flüsterte er mir zu. Jedoch brachte ich nur ein Nicken hervor. Ich hatte keine Ahnung was das gerade war bzw. ist, aber ich hatte nicht vor mich in Jimin zu verlieben. Es war nur ein Gefallen unter Freunden. Genau! Wir waren nur Freunde und nicht mehr. Wenn man das hier überhaupt Freunde nennen konnte...
    Während der Fahrt war es relativ still und man konnte nur Nachrichten aus dem Radio hören. Schließlich kamen wir dann am Flughafen an und nahmen unser Gepäck vom Fahrer entgegen.

    ~Zeitsprung während dem Flug~

    Gerade saßen ich und Jimin im Flugzeug auf unseren Plätzen. Jimin bestand darauf beim Fenster zu sitzen und ich über ließ es ihm. Mir machte es nichts aus, denn ich hatte Höhenangst und somit kein Problem nicht aus dem Fenster schauen zu können. Gleich würde das Flugzeug losfliegen und ich bemerkte das Ziehen in meinem Bauch. Ich hatte wirklich große Angst. Eigentlich hasste ich es im Flugzeug zu fliegen. Wie oft hörte man, dass ein Flugzeug abgestürzt sei und es etliche Tote gab? Zugegeben: Ich hatte ehrlich gesagt Höhenangst und Angst davor, das Flugzeug würde abstürzen. Anscheinend bemerkte Jimin, dass ich nervös war und Angst hatte, denn er nahm meine Hände in seine und drückte diese kurz, worauf ich ihn leicht anlächelte. "Du brauchst keine Angst zu haben, ich bin ja bei dir." "Das wird mir aber auch nichts bringen, wenn wir abstürzen", murmelte ich leise vor mich hin.
    "Ich weiß, aber ich denke nicht, dass es zu einem Absturz kommen wird. Bis jetzt ist der Flieger in dem ich saß noch nie abgestürzt." Er hat mich gehört? Shit. Wie peinlich war das denn?
    "Schlaf ein bisschen oder entspann ein wenig. Willst du vielleicht etwas Musik hören?" "Musik klingt gut." Er nahm sein Handy sowie seine Kopfhörer aus der Hosentasche, steckte sie ein und überreichte mir einen der Kopfhörer. "Egal welche Musik?" Ich nickte. "Mach deine Augen zu, vielleicht hilft dir die Musik beim Einschlafen." Ich schloss meine Augen und lehnte mich mit dem Kopf an Jimins Schulter. Kurze Zeit später fiel ich in einen tiefen Schlaf. Womit habe ich dich nur verdient Jimin?



    Endlich mal wieder ein neues Kapitel. Hoffe es gefällt euch. Wenn ich heute noch Zeit habe wird ein weiteres kommen.💎


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    Durch ein Rütteln an meiner Schulter wurde ich wach. Ganz langsam öffnete ich meine Augen und gähnte einmal. "Aufwachen Prinzessin. Wir sind da." Ich gab nur ein nicken von mir und verließ anschließend zusammen mit Jimin das Flugzeug.
    Mit unserem Gepäck in der Hand machten wir uns auf den Weg nach draußen und besorgten ein Taxi. Kurze Zeit später traf das Taxi ein und wir fuhren zu Jimins Eltern. Ich hatte Angst. Was wenn herauskommen würde, dass das alles nur gespielt ist? Was wenn sie mich nicht mögen? Obwohl, dass konnte mir ja eigentlich egal sein, ich bin ja nicht seine richtige Freundin. Auch wenn ich das gerne wär- Moment mal! Genug jetzt!
    Nach einer 30 -minütigen Fahrt kamen wir an einem großem Haus an. Es gab einen Garten sowie einen Pool und wie versprochen auch einen Strand, den ich schon während der Hinfahrt entdecken konnte. Es war hier wirklich schon. Jimin klingelte einmal und man konnte Schritte von drinnen wahrnehmen. Er nahm meine Hand in seine und drückte sie einmal bevor er mir zu flüsterte, dass ich mir keine Sorgen machen müsste. Seine Eltern wären angeblich sehr nett und so..
    Uns machte eine etwas kleinere Frau die Tür auf. Sie sah sehr nett aus. Sie begrüßte mich und Jimin mit einer Umarmung und bat uns herein. Jimin ging schon mal mit seiner Mutter in Richtung, ich vermute mal, Wohnzimmer, während ich im Flur wie bestellt und nicht abgeholt da stand. Anscheinend bemerkte dies Jimin, denn er nickte mir mit dem Kopf zu und streckte seinen Arm aus. Ich ging auf ihn zu, nahm seine Hand und wir folgten seiner Mutter in das Wohnzimmer, wo wir uns auf eine U-förmige Couch zu seinem Vater gesellten. Er schloss seinen Sohn in eine innige Umarmung und schüttelte mir einmal seine Hand.
    "Habt ihr Hunger oder wollt ihr etwas zum Trinken?", fragte uns anschließend seine Mutter namens Kairi. Ich schüttelte meinen Kopf und verneinte dankend. "Wir würden gerne unsere Koffer ausräumen und dann zum Strand gehen, wenn das okay für dich ist Emma." "Natürlich mein Schatz. Seid spätestens gegen acht oder neun wieder hier, dann gibt es Abendessen." Jimin stand also auf, reichte mir seine Hand und gemeinsam stiegen wir mit unseren Koffern die Treppen hinauf. Als wir in unserem Zimmer ankamen, riss ich geschockt die Augen auf. "Ein Ehebett? Wir sollen da drinnen zusammen und nebeneinander schlafen?" "Natürlich. Was denkst du denn? Wir sind doch ein Paar." "Ich werde da drinnen auf gar keinen Fall schlafen." "Wir suchen später für eine Lösung. Jetzt pack deinen Bikini aus und dann Abmarsch zum Strand!"
    "Hmm", gab ich nur genervt von mir und öffnete meinen Koffer, aus dem ich dann meinen schwarzen Bikini fischte. "Wo ist das Bad?" "Du kannst dich auch gerne hier umziehen", dabei wackelte er mit seinen Augenbrauen. Angewidert sah ich ihn an. " Nein danke. Also wo ist das Bad." "Ganz hinten im Gang." Ich machte mich also mit dem Bikini in der Hand auf den Weg zum Bad. Dort zog ich mich um und ging dann zurück ins Zimmer. Ich dummes Ding kam aber natürlich nicht auf die Idee anzuklopfen und so fand ich einen nackten Jimin vor mir. Peinlich berührt zog ich die Tür sofort wieder zu. Ich merkte wie meine Wangen gerade glühten.
    Nach weniger als zwei Minuten öffnete Jimin die Tür und ich entschuldigte mich bestimmt zehn Mal für das herein platzen. Er konnte sich natürlich kein Lachen verkneifen. Und so machten wir uns dann auf den Weg zum Strand...

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    Mit unseren Decken und Handtüchern bepackt liefen wir quer über den Strand auf der Suche nach einem schattigen Platz. Meine Beine taten schon weh und meine Füße verbrannte ich mir an dem heißen Sand. Also konnte man das was ich da tat schon nicht mehr als gehen, sondern Gehüpfe bezeichnen. Als ich dann aus der Ferne einen freien Platz gefunden hatte sprintete ich auch schon los. Jimins lief mir hinter her, nachdem ich es ihm befohlen hatte. Angekommen breitete ich meine Decke aus und machte es mir gemütlich. Doch daraus sollte nichts werden. "Ey du fauler Lappen. Wir wollten schwimmen gehen." Genervt gab ich nur ein Brummen von mir ehe ich in Zeitlupe aufstand um Jimins ein wenig zu ärgern. "Das dauert mir alles hier zu lange!" Zuerst dachte ich, ich hätte das erreicht was ich wollte: Jimin geht ohne mich ins Wasser. Doch damit lag ich komplett falsch. Ich endete in seinen Armen.
    "Man Jimin! Lass mich runter!" Ich boxte ihm einige Male gegen seiner Brust, doch es brachte nichts und ich landete am Ende im kalten Wasser. Ich tauchte auf, strich mir die Haare aus dem Gesicht und blickte in einen, sich Bauch haltenden, Jimin. Der konnte was erleben. Gerade wollte er das Wasser verlassen doch das ließ ich nicht zu. Ich schmiss mich auf ihn und riss nicht nur ihn, sondern auch mich ins Wasser. Hustend kam ich wieder hoch und spürte gleich eine Hand, die mir auf den Rücken klopfte. "Danke", flüsterte ich. Danach bespritzten wir uns noch ein wenig mit Wasser und ich muss zu geben, mir machte das alles hier riesen Spaß.
    "Ich geh wieder zur Decke, kommst du mit?"
    "Ich wollte mir noch was zu trinken holen, willst du auch was?"
    "Vielleicht ein Wasser?"
    "Ja, bis gleich."
    Ich machte mich also auf den Weg zu unserem Platz von dem man übrigens auch eine sehr gute Sicht auf die 'Bar' hat.
    Ich schnappte mir mein Handtuch und umwickelte mich damit, da mir etwas kalt wurde. Als ich zur Bar schaue, sehe ich nur noch wie Jimin mit einem Mädchen redet. Sie flüstert ihm irgendetwas ins Ohr, was ihn zum Lachen bringt und augenblicklich werde ich eifersüchtig. Er ist mit mir hier. Vielleicht bin ich nur seine Ersatzfreundin, aber trotzdem sollte er vor meinen Augen nicht mit anderen Weibern flirten. Also bestimmt weiß er nicht, dass ich das hier gesehen habe, aber gleich wird er es wissen, wenn ich ihn darauf anspreche..!

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    Mit einem leicht verträumten Gesicht kam er wieder. Ich könnte kotzen. Allein schon wegen der Tatsache, dass sie ihn mit ihren Blicken regelrecht auffraß und weil er sich dann noch ein weiteres Mal umdrehte und ihr einmal zuzwinkerte und dann noch ein verführerisches Lächeln aufsetzte. Der war gleich sowas von tot! Mit meinem Wasser in der einen Hand und seinem Cocktail in der anderen gesellte er sich zu mir.
    "Hat's Spaß gemacht?"
    "Was meinst du?"
    "Ich bitte dich Jimin. Du willst mir jetzt nicht ernsthaft erzählen, dass du mit der nicht geflirtet hast."
    "Selbst wenn kann dir das doch sowas von am Arsch vorbei gehen. Schon vergessen? Wir sind nicht wirklich zusammen also komm mal runter."
    Ich kochte vor Wut und beschloss spontan mein Wasser über ihn zu schütteln. Hatte zwar keine große Auswirkung auf ihn, da er noch ein wenig nass vom Schwimmen war, aber trotzdem sollte er damit gemerkt haben, dass er ein Arschloch gewesen ist.
    Schlussendlich ließ ich ihn alleine am Strand stehen bzw. sitzen und spazierte durch irgendeinen Park, der nahe des Ferienhauses war. Die Ferien hatten ja schon unglaublich gut begonnen.

    ~~~

    Ich weiß nicht wie lange ich da auf einer Bank saß und so nachdachte, aber als ich dann irgendwann meinen Kopf hob und in den Himmel starrte, erblickte ich nichts außer Dunkelheit. Jimin war ja ein toller Freund. Hätte mir ja wenigstens hinterher gehen können und sich entschuldigen. Aber nein, der Herr ist sich natürlich zu fein. Bin schon gespannt, welche Ausrede er sich für seine Eltern zurecht gelegt hat. Bestimmt so etwas wie 'Sie wollte noch ein wenig die Stadt erkunden. Wann hat sie dazu denn noch einmal die Chance? Vielleicht kommt sie nie wieder mehr hier hin. Und wozu hat man denn Googlemaps?'
    Ich überlegte und kramte in meinem Kopf nach dem Weg, den ich einschlagen musste, um nach Hause zu kommen. Doch egal ob ich nach links und dann nach rechts oder nach rechts und dann nach links ging, ich kam immer wieder an der Bank an.
    Wo ist denn das blöde Handy, wenn man es mal braucht?
    Ich kramte in meiner Tasche herum und fand es schließlich in der hintersten Ecke.
    4%. Na dann muss es jetzt wohl schnell gehen.
    Ich scrollte durch die Kontaktliste und fand Jimin relativ weit oben.
    Nach einigen Piep-Tönen erklang auch schon Jimins Stimme.
    "Na du."
    "Jimin ich brauch deine Hil-
    "Wenn du das hier hören solltest, bin ich gerade höchstwahrscheinlich mit was Besserem beschäftigt. Hinterlass eine Nachricht nach dem Biep."
    "Argh! Ich hasse diesen Kerl."
    Ich erschrak als ich etwas hinter dem Busch rascheln und anschließend einen Ast knacksen hörte.
    "Ist da jemand?", fragte ich verängstigt in die dunkle Nacht hinein.
    Irgendjemand trat aus dem Busch, jedoch konnte ich nicht allzu viel durch die Dunkelheit erkennen.
    "Brauchst du vielleicht Hilfe?"

    14
    "Wer verdammt noch einmal ist da?"
    "Keine Sorge, ich tu dir nichts. Ich bin übrigens Kai und wahrscheinlich dein Retter in Not."
    Ich verdrehte meine Augen. Ein etwas zu eingebildete Junge, der dachte, er könne sich so an ein Mädchen ran machen.
    "Du könntest mir tatsächlich helfen. Weißt du zufällig wo die Pied-piper-street 15
    ist? Ich bin heute das erste Mal hier und kenne mich nicht wirklich hier aus. Außerdem hat mich mein-
    Genau! Was waren Jimin und ich eigentlich? Freunde? War es vielleicht doch eine einseitige Liebe meinerseits?
    "Jaaa? Dein?..."
    Ich schüttelte meinen Kopf und fuhr fort.
    "Uhm..genau.. Ich und mein Freund haben uns gestritten. Das ist bis jetzt noch nie vorgekommen."
    "Ah. Aber zu deiner Frage. Ich wohne in der Pied-piper-street 17. Dann können wir ja zusammen gehen."
    "Können wir gerne machen."
    Und so machte ich mich mit Kai auf den Weg nach Hause.
    Nett war er auf alle Fälle. Wer weiß, vielleicht könnte aus dieser zufälligen Begegnung mehr werden.
    Ach was tu ich denn da wieder reininterpretieren?

    ~~~

    Relativ kurz, aber ich bin wirklich richtig müde und wir haben gerade auch 01:05 Uhr. Ich hatte jetzt einfach nur Langeweile und diese zwei Kapitel sind jetzt das Ergebnis daraus. Am Montag werden trotzdem noch so 2/3 Kapitel raus kommen.♡

    15
    Am Ferienhaus angekommen verabschiedete ich mich von Kai, nachdem ich mich bestimmt zehn Mal bei ihm bedankt und wir unsere Nummern ausgetauscht hatten.
    Da ich keinen Hausschlüssel besaß klingelte ich einfach an der Haustür und hoffte, dass Jimin oder einer seiner Eltern noch wach wären und mir die Tür öffnen würden.
    Nach einigen Minuten ging das Licht in meinem und Jimins Zimmer an und das Fenster wurde geöffnet.

    "Na, auch mal wieder da?"

    Ich konnte ihm einfach nur mit einem Augendrehen antworten.
    "Mach die Tür auf Jimin. Mir ist kalt."

    "Jaa. Aber danach will ich eine Erklärung für dein Verschwinden."

    "Ist gut Schaatz."

    Jimin begab sich zur Tür und öffnete diese.
    Nachdem er zur Seite getreten war und mich nun ins Innere des Hauses gelassen hatte, zogich mir zuerst meine Schuhe aus und stellte diese neben die anderen Schuhpaare.
    Anschließend ging ich zusammen mit Jimin in die Küche, in welcher er uns beiden einen warmen Kakao machte und wir uns gegenüber an den Esstisch setzten.
    Da mein Kakao noch ein wenig zu heiß war, begann ich ein wenig zu pusten, bemerkte aber nicht wie mich Jimin die ganze Zeit über dabei mit einem Schmunzeln im Gesicht musterte.
    Ich schaute einige Momente später nach oben und setzte die Tasse an meinen Mund um einen Schluck aus dieser zu trinken.

    "Und jetzt erzähl mal warum du so sauer auf mich warst und mich deshalb am Strand hast sitzen lassen."

    "Gegenfrage. Warum bist du mir nicht nach gegangen oder hast mich gesucht?"

    "Ich habe zuerst gefragt. Also ich höre."

    Ich rollte einmal genervt mit den Augen und atmete einmal tief aus. Zufrieden lehnte sich Jimin in seinem Stuhl zurück und nahm einen großen Schluck von seinem Kakao.

    "Ich war vielleicht ein bisschen eifersüchtig und sauer. Ich meine du bist mit mir zusammen an den Strand gegangen, willst etwas zu trinken holen und flirtest dann mit dem nächst besten Weib? Ich wette mit dir, dass du wieder zu ihr gegangen bist nachdem ich weg war", erzählte ich mit verschränkten Armen und schmollte am Ende ein wenig.

    Jimin lehnte sich über den Tisch um mir durch die Haare zu wuscheln.

    "Du bist eifersüchtig. Wie süß", kommentierte er mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

    "Nein bin ich nicht. Bild' dir nichts darauf ein!", sagte ich ein wenig eingeschnappt.
    Es war klar, dass er sich wieder nur darüber lustig machen würde.
    Plötzlich aber wurde er wieder ernst und setzte sich wieder normal hin.
    "Nur mal so um das klar zu stellen: Ich hab gedacht, dass du wieder zurück kommen würdest, aber nachdem du nicht mehr wieder kamst hab ich dich gesucht und in einem Park auf einer Bank gesehen. Zusammen mit irgendso einem Typen. Mir hat es irgendwie nicht gefallen wie du da mit dem Typen geredet und gelacht hast, deswegen bin ich wieder nach Hause gelaufen."

    Nachdem er fertig war begann ich breit zu grinsen und stützte mich auf meinem Arm ab.
    "Aww. Du bist eifersüchtig."

    "Tzz. Ich doch nicht", sagte Jimin und warf sich seine imaginären Haare über die Schulter.
    Augenblicklich fingen wir beide an laut los zu lachen, doch ich verstummte sofort wieder.
    Fragend sah mich Jimin an.

    "Wir dürfen doch nicht so laut sein. Deine Eltern schlafen doch."

    "Vielleicht hätte ich dir das früher sagen sollen, aber beide übernachten heute bei ihren Freunden. Also haben wir das ganze Haus für uns alleine und können tun und lassen was wir wollen", antwortete mir Jimin und wackelte mit seinen Augenbrauen während ich nur mein Gesicht verzog und auf stand um in unser Zimmer zu gehen.

    Jimin hielt mich jedoch an meinem Arm fest, zog mich zurück und drehte mich um.
    "Das war nur Spaß. Meinetwegen können wir auch gerne einen Film sehen und vielleicht auch ein bisschen ... kuscheln?", das letzte Wort machte aus dem Satz mehr eine Frage als einen Vorschlag, aber ich willigte trotzdem mit einem breitem Lächeln und wildem Nicken ein.




    -----------



    Hellouuu Leute^-^
    Es tut mir soooooooooooo leid, dass so lange schon nichts mehr kam, aber ich hatte weder Zeit noch irgendwie Lust ein neues Kapitel zu schreiben.-. Ich hatte halt einige Probleme und so gehabt. Aber jetzt bin ich mit einem neuen Kapitel zurück und werde wieder regelmäßig updaten:)


    Nochmal. Es tut mir wirklich leid: c


    16
    Während ich in einem Schrank nach einer DVD für uns suchte, saß Jimin bereits auf der Couch; eingewickelt in dutzende von Decken.
    Nachdem ich endlich einen geeigneten Film gefunden hatte, legte ich diesen in den DVD Player ein und setzte mich zu Jimin, der seine Arme ausgebreitet hatte. Ich setzte mich neben ihn und ignorierte seinen Versuch mit mir zu kuscheln, nur um kurz danach ein breites Grinsen auf meinem Gesicht zu erhalten. Jimin, der enttäuscht seine Wangen aufblies und seine Arme senkte, stieß einen unmännlichen Ton von sich, nachdem ich auf ihn sprang und mich in seine Arme kuschelte. Jimin startete den Film und gespannt schauten wir diesem zu. Doch nach und nach wurden meine Augen schwerer und fielen zu, sodass ich das "ich habe dich lieb" von Jimin nicht mehr mitbekam.



    ------


    Nur ein kurzes (sehr kurzes) Kapitel....
    Schule killt mich so.-.

    17
    Als ich meine Augen wieder aufschlug, lag ich eingekuschelt in den Armen von Jimin auf der Couch. Es war bereits früh am Morgen und einige Sonnenstrahlen bestrahlten das Gesicht von Jimin.

    Leicht schmunzelnd strich ich ihm einige Haarsträhnen aus dem Gesicht. Durch diese Berührung schlug er langsam seine Augen auf und nahm seine Arme von mir, um sich zu strecken.

    Anschließend setzte er sich auf und schaute mich leicht verschlafen an.
    "Na, gut geschlafen?"

    Ich nickte und antwortete dann noch:" Mit dir an meiner Seite kann ich natürlich nur gut schlafen."

    Sofort riss ich meine Augen auf und hielt mir den Mund zu. Hatte ich das gerade wirklich gesagt? Peinlich...


    "Was anderes hätte ich natürlich auch nicht erwartet. Ich bin halt ein gutes Kissen."

    "Hast du Hunger?", fragte ich ihn schließlich um vom Thema abzulenken, woraufhin er sich den Bauch hielt und dramatisch anfing darüber zu klagen, dass er so großen Hunger habe.

    Also ging ich in die Küche und schaute in den Kühlschrank sowie in die verschieden Schränke und beschloss Pfannekuchen zu machen.
    Ich stellte die Zutaten dafür auf einer freien Stelle ab, nahm eine Pfanne aus einem der Schränke und stellte mich mit dieser an den Herd.

    Während ich darauf wartete, dass die Herdplatte endlich warm wurde, schlangen sich plötzlich Jimins Arme um meine Taille und er flüsterte mir ins Ohr:" Als ich meinte ich habe Hunger, hab ich eigentlich etwas ganz anderes gemeint."

    Vor Scham wurde mein komplettes Gesicht ungesund rot und ich schubste Jimin von mir.

    "Beruhig dich mal. Ich habe nur Spaß gemacht."

    18
    Ich versuchte meinen hochroten Kopf ein wenig vor Jimin zu verstecken, doch scheiterte daran, als er mich mit einem Mal zu sich umdrehte.

    "Warum wirst du denn so rot? Schämst du dich oder .. warte mal .. sag jetzt nicht du bist noch-"

    "Jetzt halt die Schnauze Jimin!"

    "Du bist noch Jungfrau!", schrie Jimin durch das ganze Haus, sodass es vielleicht noch die Nachbarn mitbekamen und fiel in schallendes Gelächter.

    Während er sich den Bauch hielt und einige Lachtränen aus dem Gesicht strich, haute ich den Schneebesen, den ich rausgeholt hatte, auf die Arbeitsfläche und verschwand aus der Küche ins Badezimmer.

    "Mach dir dein scheiß Frühstück selber, Jishit!", brüllte ich noch hinter her, während ich die Treppen so schnell es ging hochlief. Oben angekommen riss ich die Tür auf und knallte sie so fest zu, sodass Jimin dies bestimmt auch noch bis nach unten gehört hatte. Den Schlüssel drehte ich einmal um, lehnte mich dann gegen die verschlossene Tür und ließ mich dann an dieser hinunter gleiten.

    Einige Minuten später klopfte Jimin leicht an die Tür.
    "Hey Ally. Es tut mir leid, okay? Ich hätte mich nicht darüber lustig machen sollen .."

    Ich war bereits aufgestanden und wollte gerade den Schlüssel umdrehen und aufschließen, da sprach Jimin weiter.

    "Andererseits ist es doch schon irgendwie peinlich mit 20, oder wie alt du auch immer bist, Jungfrau zu sein. Also meine Schwester war schon so mit 17-18 Jahren keine mehr. Aber wie auch immer, machst du mir jetzt was zu essen?"

    Ich rastete komplett aus und ballte meine Hände zu Fäusten.

    "VERPISS DICH FUCKING PARK JIMIN UND KOMM NICHT WIEDER! MACH DIR DEIN SCHEIß FRÜHSTÜCK SELBST UND TRETE MIR HEUTE NICHT MEHR VOR DIE AUGEN, ANSONSTEN BIST DU EIN TOTER MANN! UND HEUTE KANNST DU UNTEN AUF DER COUCH SCHLAFEN, DU MIESES ARSCHLOCH!"

    Während ich gegen die verschlossene Tür schrie, flossen einige Tränen meine Wange hinunter, die ich mir aber schnell wieder wegwischte. Ich hatte keine Ahnung warum ich weinte, aber es lag wahrscheinlich an Jimin, der mich gerade dermaßen erniedrigt hatte. Dabei hatte der Morgen so schön angefangen....

    19
    Nachdem ich das Geräusch einer zu knallenden Tür vernahm, beschloss ich ebenfalls das Badezimmer zu verlassen. Ich wischte mir also die letzten Tränen aus dem Gesicht und wagte noch einen Blick in den großen Spiegel, der im Badezimmer über dem Waschbecken hing. Das was ich zu Gesicht bekam wunderte mich nicht wirklich. Meine Augen waren durch das Weinen rot und geschwollen und außerdem zierten noch einige Reste meiner Mascara mein Gesicht. Ich schnappte mir zwei Feuchttücher aus einer Packung die in einem Regal neben dem Waschbecken lagen und wischte mir die verlaufene Schminke aus dem Gesicht.
    Dann verließ ich das Badezimmer und steuerte das Zimmer von mir und Jimin an. Aus meinem Koffer, der immer noch in einer Ecke des Zimmers stand und noch immer nicht ausgeräumt wurde, kramte ich eine Jogginghose und meinen Laptop heraus und schnappte mir ein Shirt aus Jimins Koffer. Anschließend zog ich mir die Sachen über und schmiss mich auf das große Bett, stöhnte dann aber genervt auf und rappelte mich mühsam wieder auf um die Küche zu betreten. Aus dieser holte ich mir eine extra große Packung Eis und Schokolade und ging dann schnell wieder in das Schlafzimmer um dort dann auf das Bett zu krabbeln und mich mit dem Rücken an die Lehne zu setzen. Als ich dann auch halb auf dem Bett in einer gemütlichen Position lag, schnappte ich mir eine dicke und flauschige Decke, in die ich mich wickelte und dann meinen Laptop sowie das Eis auf meinen Schoß beförderte. Meinen Laptop fuhr ich schnell hoch und öffnete dann Netflix um mir dann einen Film rein zu ziehen und mir währenddessen Löffelweise Eiscreme in den Mund zu stopfen.





    ---------------


    Was haltet ihr von der Idee eine Lesenacht zu veranstalten. Also ich kenne das mit den Lesenächten jetzt nur von wattpad aber warum nicht auch hier bei testedich machen?;D Ich würde dann ab 21:00 oder 22:00Uhr jede Stunde ein Kapitel hochladen. Also dann von 22:00 Uhr bis 02:00 Uhr ---> 5 Kapitel

    Oder

    Von 21:00 Uhr bis 01:00 Uhr -----> wären dann ebenfalls 5 Kapitel, die Lesenacht würde dann aber früher beginnen.

    20
    Ich wusste nicht den wievielten Film ich mir bereits angesehen hatte oder wie viel Eis und Schokolade ich gegessen hatte, doch eins wusste ich genau: es war wirklich spät und Jimin war immer noch nicht zurück. So langsam machte ich mir Sorgen um ihn, doch andererseits war er erwachsen und ein Mann. Ihm ist wahrscheinlich nichts Schlimmes passiert. Und mit meinen Gedanken bei ihm fielen meine Augen letztendlich zu und ich driftete in einen unruhigen Schlaf ab.

    [...]

    Durch ein lautes Poltern und Fluchen wurde ich aus meiner Traumwelt gerissen und schlug erschrocken meine Augen auf. Anschließend versuchte ich mich ein wenig unter der Decke zu verstecken und meinen schnellen Atem unter Kontrolle zu bekommen.
    Als die mir unbekannte Person aber ein zweites Mal fluchte, erkannte ich, dass diese Stimme zu Jimin gehörte.
    Da ich wissen wollte was los war beschloss ich kurzer Hand unser Bett zu verlassen und in den Flur zu gehen, aus dem die lauten Geräusche kamen.
    So leise wie es nur ging, versuchte ich aus dem Zimmer in den Flur zu gelangen. Nachdem das geschafft war schaltete ich das Licht im Flur an und fand einen Jimin stockbesoffen unter einem Kleiderständer auf.
    Als dieser mich dann entdeckte fing er an wild herum zu strampeln.

    "Ally! Du musst mir helfen. Das ist ein Einbrecher. Ruf schnell die Polizei, ich halte ihn so lange auf!", lallte er ein wenig, während ich nur anfing zu lachen, woraufhin er anfing zu schmollen.

    "Lach mich nicht aus, sondern ruf lieber die Polizei an!"

    "Falls du es noch nicht gemerkt hast, weil du dir dein Hirn weggesauft hast oder deine Sinne vollkommen benebelt sind, aber dein Einbrecher hier ist ein unschuldiger Kleiderständer."

    Ich bückte mich zu Jimin herunter und hob den Kleiderständer auf. Sämtliche Jacken und Mäntel die zuvor auf diesem hingen, lagen nun auf dem Boden zerstreut. Also begann ich diese aufzusammeln und wieder aufzuhängen.
    Als ich dann das letzte Stück vom Boden aufheben wollte, welches neben Jimin lag, saß dieser auf einmal aufrecht und hielt mein Handgelenk fest.

    "Das heute morgen war nicht so gemeint. Ich wollte dich nicht verletzen oder so, eigentlich lie-" und plötzlich kotzte er mir ungelogen ohne Vorwarnung oder dergleichen vor die Füße, woraufhin ich angewidert aufsprang und Putzzeug holte um die Sauerei wegzuwischen.

    "Ich glaube das was du mir zu sagen hattest kann auch noch bis später oder bis morgen warten. Du solltest dich jetzt mal hinlegen und ich mach das hier weg."

    Als ich jedoch Jimins Versuch aufzustehen sah, rollte ich nur mit den Augen, griff aber im nächsten Moment nach seinem Arm und half ihm ein wenig ins Bett zu kommen.
    Nachdem er dann in diesem lag, wischte ich die Kotze von ihm weg und versuchte mich nicht gleich auch noch zu übergeben.
    Ich legte mich danach zu Jimin ins Bett, jedoch mit einem gewissen Abstand zu ihm. Davor hatte ich ihm noch einen Eimer neben das Bett gestellt, falls er sich ein weiteres Mal übergeben müsste.
    Und obwohl ich einen Abstand zwischen uns gelassen hatte, rückte Jimin näher an mich heran, legte einen Arm um mich und küsste mich dann sanft auf die Stirn.

    "Gute Nacht", verließ noch seine Lippen bis er ebenfalls in seine Traumwelt abdriftete.

    21
    Am nächsten Morgen wachte ich durch eine lautstarke Diskussion beziehungsweise einem lautstarken Streit auf.

    Ich löste mich aus den Armen, die Jimin um mich geschlungen hatte und ging aus unserem Schlafzimmer vor die Tür des Schlafzimmers von Jimins Eltern, aus dessen Zimmer die Stimmen kamen.

    Ich wusste, dass man fremden Gesprächen nicht lauschen sollte und aus dem Grund wollte ich mich auch wieder in das Schlafzimmer oder in die Küche schleichen, doch als dann mein Name fiel, lehnte ich mich ein wenig näher an die geschlossene Tür und lauschte dem ganzen Gespräch.

    "Ich weiß nicht Schatz. Es sieht so aus als wäre Ally nur hinter Jimins und unserem Geld her. Ich wette mit dir sie nutzt ihn nur aus."

    "Meinst du? Für mich sehen die beiden wie ein ganz normales Paar aus."

    "Aber der Schein trügt. Ich bin wirklich gegen diese Beziehung und gegen Ally und das werde ich Jimin auch sagen. Ich akzeptiere diese Beziehung mit Ally einfach nicht.
    Und ganz treu ist sie ihm auch nicht. Letztens am Strand, da hab ich sie mit einem anderen Mann gesehen. Ohne Jimin."

    "Ich war dabei. Und dieser fremde Mann ist die Bedienung gewesen."

    "Trotzdem. Ich vertraue ihr nicht. Sie ist bestimmt nur so eine hinterhältige geldgeile Schlampe!"

    "Schatz!"

    Das reichte mir endgültig. Ich versuchte mir meine Tränen sowie das Schluchzen zu verkneifen. Doch spätestens im Schlafzimmer angekommen fing ich an bitterlich zu weinen und wollte gerade das angrenzende Badezimmer betreten, als sich zwei starke Arme um meinen zierlichen Körper schlangen.

    "Was ist los?", fragte mich Jimin mit einer relativ rauen und verschlafenen Stimme.

    Ich schüttelte nur den Kopf und riss mich aus dieser Umarmung um das Badezimmer zu betreten, dessen Tür abzuschließen und mich dann hinunter gleiten zu lassen.

    22
    Jimin klopfte noch nach einigen Minuten leicht an die Tür und fragte mich was denn los sei jnd ob ich ihm die Türe aufmachen könne.

    Nachdem ich mich endgültig beruhigt hatte und auch die letzten Mascara Reste weggewischt hatte, öffnete ich die Tür und ein besorgter Jimin fiel mir um den Hals.

    "Warum hast du geweint?", fragte er mich in einem Flüsterton.

    "Ist nicht so wichtig", versuchte ich vom Thema abzulenken, doch Jimin blieb weiterhin hartnäckig und ließ so lange nicht locker, bis ich mich doch dazu zwang ihm alles zu erzählen.

    Er legte sich aufs Bett, ich ebenfalls und während ich erzählte strich er mir ein wenig durchs Haar, was mich wenigstens ein wenig ruhiger stimmte.

    [...]

    "Und das hat meine Mutter gesagt? Sie hält dich für eine Schlampe?", fragte Jimin noch einmal mit einem wütenden Unterton nach, worauf ich ihm zur Antwort ein Nicken gab.

    "Ich werde jetzt sofort mit ihr reden", Jimin sprang förmlich aus dem Bett und wollte aus dem Zimmer laufen, doch ich hinderte ihn daran, indem ich ihm am Handgelenk zurück zog.

    "Ally lass mich los. Sie hat nicht das Recht dazu dich zu beleidigen! Du bist meine Freundin!"

    "Deine Fake Freundin Jimin. Vergiss das nicht. Und außerdem ist sie deine Mutter, sie macht sich nur Sorgen um dich."

    "Es ist mir egal ob du meine Freundin bist oder nur so tust. Du bist mir in der letzten Zeit unheimlich wichtig geworden und das meine Mutter dann so welche schweren Anschuldigungen erhebt geht nicht. Damit geht sie zu weit und genau deshalb werde ich das mit ihr klären."

    "Okay Jimin. Aber raste bitte nicht aus. Ich will nicht, dass ich dir die Beziehung zu deiner Mutter zerstören nur weil ich jetzt einfach mal in dein Leben spaziert bin."

    "Das tust du nicht. Ich regel das mit ihr. Mach dir keine Sorgen. Und wenn du willst gehen wir später ins Kino oder so, okay?"

    "Okay", gab ich ihm noch als Antwort mit einem kleinen Lächeln im Gesicht, ehe er das Zimmer seiner Eltern ansteuerte.

    23
    Nachdem Jimin unser Zimmer verlassen hatte, beschloss ich schon einmal einige Klamotten aus meinem Koffer in den Kleiderschrank zu stellen, der sich neben meiner Betthälfte befand.

    Als dann die Hälfte meiner Klamotten Platz in diesem gefunden hatte, wollte ich nach unten zu Jimin gehen und nach ihm schauen, doch seine Mutter riss zur selben Zeit die Tür auf und geschockt sprang ich ein wenig nach hinten.

    "Du kleines Miststück kannst deine Sachen sofort wieder ein packen. Wegen dir hab ich jetzt Stress mit meinem Sohn! Wegen so einem billigen Weib wie dir. Und so etwas wie du bleibt keine Sekunde länger in meinem Haus! Pack deine Sachen und verschwinde!"

    "Das .. aber .. ich hab doch nichts getan", stammelte ich, doch Jimins Mutter nahm meinen Koffer, schmiss diesen vor meine Füße und riss die soeben eingeräumten Klamotten aus dem Schrank um sie danach auf den Boden zu werfen.

    "Raus hier hab ich gesagt!"

    Gleich darauf verließ sie das Zimmer, ich packte die auf dem Boden zerstreuten Klamotten in den Koffer und packte dazu auch noch meine anderen Dinge und Wertsachen ein.

    Mit dem Koffer machte ich mich dann auf den Weg nach unten. Jimin, diskutierte derweil immer noch mit seiner Mutter. Beide schrien sich gegenseitig an, doch Jimin verstummte als er mich mit dem Koffer in der Hand erblickte und schubste seine Mutter dann aus dem Weg um zu mir zu gehen.

    "Was machst du da Ally?"

    "Das was deine Mutter von mir verlangt hat. Ich verschwinde von hier. Ich such mir einfach irgendein Hotel oder so."

    "Ich komme mit. Warte nur kurz auf mich."

    "Park Jimin! Du gehst nirgendwo mit dieser dreckigen Schlampe hin!"

    "Ich bin keine 18 mehr. Du hast mir überhaupt gar nichts mehr zu sagen!", schrie Jimin zurück, schnappte sich seinen Geldbeutel das auf der Kommode neben ihm lag und ging dann mit mir raus.

    "Sicher, dass das in Ordnung ist? Ich meine du hast jetzt totalen Stress mit deinen Eltern und das nur wegen mir."

    "Glaub mir. Ich habe oft genug Stress mit meiner Mutter. Sie ist ein totaler Kontrollfreak. Keine Sorge, in ein paar Tagen oder so legt sich das wieder."

    Ich erwiderte nur ein 'okay' darauf und wir machten uns auf den Weg in das nahegelegenste Hotel das es gab...

    24
    "Und es ist wirklich in Ordnung, dass wir jetzt hier sind? Ich meine du wolltest die Ferien ja bei deinen Eltern verbringen und ich habe dir das jetzt so gesagt total versaut", fragte ich Jimin mit einem etwas traurigen Unterton, nachdem wir in einem Hotel angekommen waren und ein freies Zimmer ergattern konnten und nun auf dem riesigen Ehebett lagen.

    "Ja es ist wirklich okay. Wie gesagt, meine Mutter ist ein totaler Kontrollfreak und ich bin froh, dass du mit mir hier hin gekommen bist, sonst hätte sie wahrscheinlich versucht mich mal wieder mit irgendeiner Tochter von ihren Freundinnen zu verkuppeln. Aber egal. Hast du noch Lust ins Kino zu gehen?"

    "Dein Ernst? Wir sind gerade regelrecht vor deiner Mutter geflohen; naja eher du, ich wurde ja raus geschmissen", kicherte ich.

    "Aber ja. Meinetwegen können wir ins Kino gehen."

    "Irgendwelche speziellen Wünsche in welche Richtung der Film gehen soll?", fragte mich Jimin was ich ihm jedoch mit einem Schulterzucken beantwortete.

    "Such du dir einen Film aus und überrasch mich."

    "Okay, du hast es so gewollt", grinste Jimin und ich war mir nicht mehr so sicher, ob es eine gute Idee gewesen war ihn entscheiden zu lassen.

    *****

    Während sich Jimin in der Dusche wusch, kramte ich ein passendes Outfit aus meinem Koffer. Doch entscheiden konnte ich mich nicht wirklich. Ich war hin und hergerissen zwischen dem einen Outfit, bestehend aus einem weißen Crop top und einer blauen Highwaist und dem anderen Outfit, welches aus einer Bluse und einem Rock bestand.

    Andere Outfits, die ebenfalls zur Auswahl standen, lagen bereits überall auf dem Fußboden zerstreut, während die beiden anderen Outfits aus der engeren Auswahl auf dem Bett lagen und ich beide konzentriert musterte und mir überlegte wie die Teile an mir aussehen würden und wie passend sie waren.

    Es war warm, deshalb würde der Rock besser passen, andererseits war es auch windig und ich konnte gerne darauf verzichten, dass mein Rock hochflog und meine Unterwäsche zum Vorschein kam.
    Ich war hin und hergerissen und stöhnte frustriert auf.

    Eine Gänsehaut machte ich aber deutlich auf meinem Körper breit, als sich zwei nasse Arme und ein nasser Oberkörper um mich schlangen und ich den Atem von Jimin an meinem Hals spüren konnte.

    "Mir egal was du trägst, du siehst in allem toll aus", flüsterte er mit rauer Stimme in mein Ohr.
    Ich schluckte den Kloß, der sich derweil in meinem Hals gebildet hatte, hinunter ehe sich auch Jimins Arme von mir lösten, ich die Hose und das Croptop nahm und mich mit beiden Dingen anschließen umdrehte.

    Jimin stand nur Oberkörperfrei mit einem Handtuch untenrum umwickelt vor mir und ich starrte wie gebannt auf seinen muskulösen Körper. Nachdem sich aber Jimin ein wenig räusperte, erwachte ich aus meiner Starre und wurde knallrot im Gesicht.

    "I-ich geh duschen", stotterte ich ein wenig, und ging an Jimin vorbei in die Dusche. Diesen hörte ich noch ein wenig lachen, ehe ich die Tür hinter mir schloss und meine Klamotten auf einer kleinen Kommode abstellte.


    ******

    Nachdem wir beiden fertig waren, machten wir uns auf den Weg ins Kino und traten hinaus auf die überfüllten Straßen.

    An einer roten Ampel angekommen spürte ich plötzlich etwas an meiner Hand und sah an dieser hinunter. Jimin hatte meine Hand ergriffen und verschränkte unsere Finger miteinander. Und ohne das ich etwas dagegen unternehmen konnte, spürte ich wie ich anfing zu lächeln.






    -------------

    Ich bin sad: c

    25
    Immer noch Händchen haltend betraten wir das Kino, in welchem mich Jimin in einen Horrorfilm schleppte.

    "Muss das sein? Also es ist jetzt nicht so als hätte ich Angst vor Horrorfilmen, aber naja..."

    "Du hast gesagt, dass es dir egal wäre Ally, also hab ich mir jetzt einen ausgesucht. Meinetwegen kannst du auch draußen auf mich warten."

    "Du bist so gemein!", schmollte ich.

    "Ja ich hab dich auch lieb. Und jetzt komm, wir haben noch nichts zu essen und der Film fängt gleich an."



    ******

    "Aishh! Jetzt helf' mir doch mal und steh' nicht so blöd rum Ally", meckerte Jimin und versuchte mit dem ganzen Zeugs das er gekauft hatte in den Saal zu spazieren.

    Ich nahm ihm einige Dinge ab, sodass er ohne Probleme mit mir in den Saal kommen konnte und wir unsere Plätze suchen konnten.
    Wir saßen relativ weit hinten, da die meisten Plätze bereits vergeben waren. Unsere Getränke stellten wir unten auf dem Boden ab, während das Popcorn und die Nachos Platz auf unserem Schoß fanden.

    Jimin hatte sich den Film Conjuring ausgesucht, in welchem es darum ging, dass ein Paar mit ihren fünf Kindern in ein Haus zieht, in welchem verschiedene paranormale Aktivitäten auftreten. Aus diesem Grund nehmen die Eltern Kontakt mit bekannten Ermittlern, die sich mit diesen paranormalen Aktivitäten auskennen, auf.
    Diese Ermittler finden beim Untersuchen des Hauses heraus, das einst eine der Hexerei beschuldigten Frau in diesem Haus gelebt hat und diese sich erhängt hatte bevor sie die jenigen verflucht hatte, die in dieses Haus einziehen würden.

    Mehr wusste ich bis jetzt auch noch nicht über den Film. Und Angst verspürte ich erst auch noch nicht. Doch als ein Geist in Form einer älteren Dame plötzlich auftauchte, zuckte ich augenblicklich zusammen und kniff meine Augen zu.
    Meine Hand ruhte derweil auf der Lehne des Sessels/Sitzplatzes. Diese wurde anschließend von Jimins Hand umschlossen, sodass ich mich wieder ein wenig entspannte.



    *******

    Der Abspann des Filmes wurde eingeblendet und das Licht wieder angeschaltet, woraufhin ich einige Male blinzeln musste um mich an das Licht zu gewöhnen.

    Gemeinsam verließen wir beide das Kino und da ich relativ fertig und müde war und es bereits fast Abend war, wollte ich nur noch nach Hause. Doch Jimin hatte andere Pläne.
    Er wollte unbedingt mit mir zu einer Aussichtsplattform, die sich etwas abseits eines Parkes befinden sollte. Da er so süß gefragt hatte, ob ich ihn begleiten könnte, willigte ich ein und wir machten uns somit auf den Weg.



    Ich habe Hunger. Meh: c

    26
    Wir spazierten ein wenig durch den Park, in dem sich einige Paare befanden und steuerten die Aussichtsplattform an, dabei hielt Jimin wieder einmal meine Hand. Der Himmel färbte sich ein wenig dunkler und die Temperaturen kühlten sich ein wenig ab, sodass sich eine Gänsehaut auf meinem Armen ausbreitete, da es mit dem Croptop doch recht frisch war.

    Anscheinend bemerkte Jimin dies, denn er ließ meine Hand los, um sich seine Jacke auszuziehen und sie mir überzuziehen. Mit meinen Armen schlüpfte ich in die etwas zu langen Ärmel, während sich Jimin vor mich stellte und den Reißverschluss zu zog. Als er oben angekommen war, schaute er mir tief in die Augen, ich jedoch konnte seinem Blick nicht standhalten und sofort schoss mir die Röte ins Gesicht. Aufgrund meiner Reaktion fing Jimin an zu lachen und murmelte ein 'süß', während ich mich wieder fing und ein gestottertes 'Danke' auf die Reihe brachte.

    Sofort nahm er meine kleine Hand wieder in seine und verschränkte unsere Finger miteinander.



    *****

    Bei der Plattform angekommen, setzten wir uns auf den aus Glas bestehenden Boden und betrachteten in Ruhe und als einzige Personen auf dieser Plattform die untergehende Sonne, die sich und den Himmel drum herum orange gefärbt hatte.

    Und warum auch immer rutschte Jimin näher zu mir, woraufhin ich mich zur Seite drehte und mich in einen Schneidersitz setzte. Jimin tat es mir gleich.

    Der Wind zog an uns vorbei und wehte einige Strähnen in mein Gesicht, die Jimin mir wieder hinters Ohr strich und meinem Gesicht dabei noch näher kam.
    Sein Blick huschte von meinen Augen zu meinem Mund und ich tat es ihm gleich. Mein Herz begann automatisch schneller zu schlagen und wir beiden schlossen unsere Augen während wir uns immer näher kamen.

    "Ally. Du auch hier? Was für ein Zufall", ertönte es plötzlich euphorisch hinter uns und wir fuhren sofort auseinander.
    Jimin kratzte sich beschämt am Nacken, während ich mich zu der Person umdrehte, die uns gestört hatte.
    Kai?



    --------
    Für die Leute die vergessen haben wer Kai ist
    -> Das ist der Typ der Ally wieder nach Hause gebracht hat, als sie vor Jimin abgehauen ist weil sie eifersüchtig war. Daraufhin war Jimin auch eifersüchtig usw..

    Und ich habe immer noch Hunger. Ich will 'ne Pizzaaaaa!: c

    27
    Ich stand auf und Jimin tat es mir gleich, während Kai auf uns zu kam und mich einfach zur Begrüßung umarmte. Ich schaute ihn etwas geschockt an und Jimin kochte wahrscheinlich gerade vor Wut. "Ich hab euch doch nicht bei irgendetwas gestört, oder?" Ich wollte gerade zu einer Antwort ansetzen, da übernahm Jimin dies schon. "Nein. Überhaupt nicht", schnaubte er in einem nur so vor Sarkasmus triefenden Unterton.

    "Tja dann ist es bestimmt auch kein Problem, wenn ich euch ein wenig Gesellschaft leiste, oder? Ach und dich kenne ich ja noch gar nicht. Wer bist du denn?", fragte er Jimin, der ihn immer noch mit einem finsteren Blick musterte.
    "Jimin. Allys Freund. Fester Freund. Und es wäre jetzt wirklich nett von dir, wenn du dich von hier verpissen könntest."

    "Jimin", zischte ich, doch er fiel mir ins Wort.
    "Nein Ally. Der Typ will was von der", flüsterte er letzteres in mein Ohr.

    "Soll ich jetzt gehen oder kann ich bleiben?", fragte Kai und störte uns somit bei unserem 'Gespräch'.
    "Du sollst gehen. Hörst du eigentlich nicht zu? Bist du taub oder so?"

    "Ehm also eigentlich nicht. Sorry Jimmy."
    "Ich heiße Jimin."

    "Wie auch immer. Du hast ja meine Nummer ich schreib dir dann später Ally", rief mir Kai noch zu und zwinkerte am Ende, als er die Plattform verließ.

    "Der ist sowas von tot", rief Jimin und ballte seine Hände zu Fäusten.

    "Beruhig dich Jimin. Selbst wenn er mir schreibt, ich muss ja nicht zurück schreiben. Und sowieso werde ich Kai nicht mehr wiedersehen, wenn wir von hier weg sind. Lass uns gehen, ja?"

    "Okay", antwortete er nun etwas ruhiger.
    Ich lächelte ihn sanft an und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange, ehe ich schon mal vorraus ging.

    Jimin holte mich schnell ein und ging neben mir her, während er mal wieder meine Hand in seine nahm. Dies würde wahrscheinlich zur Gewohnheit werden. Über diesen Gedanken musste ich ein wenig schmunzeln.

    "Für was war das denn gerade?", fragte mich Jimin und zeigte auf seine Wange.
    Ich zuckte mit den Schultern. So genau wusste ich es selber nicht. Ich hab nicht darüber nach gedacht, sondern einfach gehandelt.

    "Dafür, dass du so süß bist."






    ----------

    Ich will auch so einen Jimin haben. Und Schokolade.

    28
    Wieder am Hotel angekommen verschwand Jimin ganz schnell in die Dusche, während ich mich mit meinem Handy auf das große Ehebett pflanzte.

    Als ich dieses dann anschaltete, sprangen mir zwei Nachrichten von einer unbekannten Nummer entgegen. Nach dem Vorfall von vorhin war ich mir aber bereits im Klaren, dass diese Nachrichten von niemand anderem als von Kai stammen könnten.
    Also öffnete ich sie, las sie mir durch und antwortete aus Höflichkeit.

    +49 123456789

    Hey Ally;) Ich bin's Kai.

    Lust dich mal mit mir zu treffen. Ohne deinen Freund wenn es geht. Der nervt.


    Hey Kai. Mal schauen. Bin ja mit meinem Freund hier um Urlaub zu machen und wäre deshalb bisschen blöd, wenn ich mich mit einem Typen treffen würde, den mein Freund nicht mag, geschweige denn richtig kennt.

    Ich kenne dich ja auch nicht wirklich


    Da keine weiteren Nachrichten seinerseits mehr kamen, legte ich mein Handy beiseite und schaltete den Fernseher an um mich ein wenig miteiner Sendung zu beschäftigen, bis ich duschen gehen konnte.

    ****

    Da Jimin es nach einiger Zeit auch einmal geschafft hatte das Bad zu verlassen, schnappte ich mir kurzerhand die Klamotten heraus, die ich mir zuvor herausgesucht hatte: eine Jogginghose und ein lockeres T-Shirt von Jimin.

    Mit meinen Sachen bepackt spazierte ich ins Bad, sperrte die Tür zu und zog mich dann aus um anschließend unter die Dusche zu hüpfen.

    Nachdem ich fertig war, verließ ich nun auch das Badezimmer und sah einen Jimin konzentriert im Bett an seinem Handy. Da ich ihn ein wenig erschrecken wollte, da er mich noch nicht bemerkt hatte, tapste ich näher an das Bett heran. Nur um dann zu merken, dass er mein Handy in der Hand hielt und nicht seins.

    "Ohne deinen Freund wenn es geht. Der nervt", äffte er Kai nach und ich musste mich zusammen reißen um nicht laut los zu lachen.
    Mein Handy vibrierte und Jimin scrollte nach unten, nur um dann verärgert zu schnauben.

    "Man kann sich ja kennen lernen. Außerdem muss dein Freund, Jimmy oder wie auch immer nichts davon mitbekommen", las er vor und bemerkte meine Anwesenheit anscheinend immer noch nicht.

    "Jimin. Wie oft soll ich das dem Kerl eigentlich noch sagen? Und was denkt der eigentlich wer er ist? Sicj einfach an Ally ranzumachen, obwohl sie und ich ihm klar machen, dass er sich von ihr fernhalten soll, weil sie meine Freundin ist. Naja ... eher nur fake Freundin", hauchte er den letzten Satz mit einem traurigen Unterton.

    "Ich treffe mich nicht mit ihm, mach dir also keine Sorgen", sage ich ihm und umarme ihn dann ein wenig von hinten, woraufhin er nur betrübt nickt und ein falsches lächeln versucht aufzusetzen.

    "Nicht mehr lange Jimin, dann sind wir sowie so von hier und von Kai weg."

    ---------

    Wer tritt auch dem Anti-Kai-Club bei?

    AARRGGGHHH! Der und Jimins Mutter zerstören einfach alles! Warum tu ich Jimin und Ally das alles eigentlich noch einmal an? XD

    29
    Während Jimin einkaufen ist, sitze ich auf dem Bett; vor mir liegt mein Handy, welches andauernd vibriert und seufze frustriert aus. Jimin zu Liebe hatte ich auf keine weiteren Nachrichten von Kai geantwortet. Andererseits tat er mir leid, schließlich hatte er mir damals geholfen, als ich nicht mehr wusste wie ich zum Haus von Jimins Eltern zurück gelange. Jimin hin oder her. Wir waren in keiner festen Beziehung, würden in weniger als einer Woche zurück nach Seoul fliegen und dann würde alles wieder so wie vorher sein. Ich würde zwar seine Mitbewohnerin sein und vielleicht wäre es auch ein wenig komisch dann unter diesen Umständen zusammen zu leben, aber naja.. Okay, vielleicht würde es auch komisch sein mit ihm zusammen zu leben, während ich vielleicht auf ihn stand, geschweige denn davor war mich in ihn zu verlieben. Ein Klingeln riss mich aus meinem Gedankengang, sodass ich ein weiteres Mal auf das Handy vor mir starrte und dann augenrollend das Handy in die Hand nahm um auf den kurzen Chat zwischen mir und Kai zu tippen.
    Natürlich musste er mit seinen 172 Nachrichten maßlos übertreiben, aber was soll's?
    Ich las mir alle Nachrichten durch, in welchen es meistens darum ging warum ich nicht mehr antworte oder ob ich noch leben würde. In der letzten fragte er mich dann ob ich ihn hassen würde.
    Um Klarheit zu schaffen antwortete ich sofort.

    Nein, ich hasse dich nicht. Aber Jimin zu liebe wollte ich eigentlich nicht zurück schreiben. Ist aber ein wenig schwer, wenn ich innerhalb eines Tages über 100 Nachrichten bekomme ;D Aber zu deiner vorherigen Frage. Solange wir auf kein Date oder sowas ähnliches gehen, können wir uns gerne treffen. Wann hättest du zeit?

    Die Antwort auf meine Frage kam verblüffend schnell, so als hätte er nur auf sid gewartet.

    Gott sei dank! Ich dachte schon dir wäre sonst was passiert. Und ich hab übrigens immer für dich zeit;) Wie wäre es mit dem 27.09?

    Ist ein wenig unpassend. Da fliegen ich und Jimin zurück nach Seoul. Würde es dir am 26.09. auch passen?

    ((cur)Wie gesagt: Für dich habe ich immer Zeit😏

    Ooookkkkaaayyy. Passt es dir so gegen 16:00 Uhr?

    Ja💕 Wir sehen uns dann sweetie❤


    Ich hatte jetzt schon so gar keine Lust auf dieses Treffen!
    Kann ich mich bitte erhängen gehen?


    Meh: c Eigentlich wollte ich das Kapitel schon um 22:00 Uhr hochladen, aber irgendwie hab ich die Zeit aus den Augen verloren als ich auf Wattpad war und dann auf Instagram ein paar Leute gestalkt habe hehe...

    30
    🌺Jimin🌺

    Da ich mich noch mit einigen Freunden verabredet hatte, gab ich noch schnell Ally bescheid, dass es später werden würde und sie nicht auf mich warten solle. Nachdem ich ihr also die Nachricht geschrieben hatte und sie gleich darauf geantwortet hatte, packte ich mein Handy weg und stieg zu Hoseok und Namjoon in den Wagen und gleich darauf fuhr Namjoon los zu einem der angesagtesten Clubs in der Stadt.

    Nach einer relativ kurzen Fahrt hielt Namjoon den schwarzen Caprio vor einem Club, der mit leuchtenden Schriftzügen unter allen anderen Geschäften hervorstach und wir stiegen aus. Vor dem Club stand einer der Türsteher, der uns bereits gut kannte und sich auch gelegentlich mit uns gemeinsam traf, wenn ich hier zu Besuch war. Man konnte uns schon als Freunde bezeichnen. Sein Name war Yoongi. Min Yoongi.

    Mit einem kurzen Handschlag begrüßten wir uns und Namjoon sowie Hoseok betraten den Club, während mich Yoongi noch in ein kurzes Gespräch verwickelte.

    "Und? Was hat deine Mutter schon wieder angestellt oder warum bist du schon wieder hier und besäufst dich?", fragte er grinsend und stieß mir mit dem Ellebogen in die Seite.

    "Gar nichts", antwortete ich nur etwas emotionslos auf seine Frage.

    "Was ist dann los? Wen muss ich verprügeln?"

    "Niemanden Yoongs. Beruhig dich. Es geht um -", ich stockte und wand den Blick von ihm ab um die Wand neben ihm zu fokussieren. "Um ein Mädchen", vervollständigte Yoongi meinen Namen.

    "Was hast du jetzt schon wieder angestellt? Hast du einen deiner One Night Stands geschwängert?"

    "Nein. Es kann sein, dass ich ein Mädchen benutzt habe, damit sie meine Freundin spielt und meine Mutter mich nicht wieder einmal mit irgendwelchen Weibern verkuppelt."

    "Was ist jetzt das Problem?"

    "Das Problem ist, dass ich mich wahrscheinlich in sie verliebt hab. Und eigentlich läuft es glaube ich auch sehr gut zwischen uns. Ich denke sie empfindet dasselbe wie ich. Ich bin mir da aber nicht so sicher. Aber seit neuestem funkt immer so ein Typ zwischen uns und dem könnte ich echt den Kopf abreißen. Man was soll ich tun Hyung?"

    "Rede mal mit ihr. Ihr solltet das wirklich einmal klären. Aber jetzt solltest du mal einen freien Kopf bekommen und rein gehen."

    Ich nickte ihm nur zu, betrat dann den Club und steuerte anschließend die fast leere Bar an, da ich mit Namjoon und Hoseok abgemacht hatte, dass wir uns dort treffen würden.

    Als ich dann beide entdeckt hatte verschnellerte ich ein wenig mein Tempo um mich auf einen Hocker neben die beiden zu setzen. Mit einem Grinsen im Gesicht stellte Namjoon einen Cocktail vor mich, während Hoseok im Schlepptau mit einer weiteren Person zu mir kam.

    Meine jetzige schlechte Laune sank noch mehr als ich erkannte um welche Person es sich handelte.

    "Ach Jimmy. Wie schön dich zu sehen", grüßte er mich gespielt freundlich.

    "Immer noch Jimin, Kai."

    "Ach ihr kennt euch schon. Tja wie auch immer, Jimin, dass ist einer meiner besten Freunde", wendete sich nun Hoseok an mich.

    "Ahh", gab ich genervt von mir und widmete mich dann wieder meinem Cocktail.


    ****

    Hoseok und Namjoon hatten beschlossen sich irgendwelche Weiber aufzureißen und sind dann somit auf die Tanzfläche gegangen, während ich mein bereits drittes Glas Vodka trank und dann rüber zu Kai starrte, der die ganze Zeit an seinem Handy hing und wie ein Vollidiot grinste.

    "Was grinst du denn so blöd?", lallte ich ein wenig.

    Kai rollte nur mit den Augen und hielt mir dann sein Handy vor die Nase.
    Mit Mühe versuchte ich zu erkennen was dort stand und mit wem er schrieb. Und als ich dann Allys Namen erkennen konnte riss dies mir mein Herz in zwei. Dabei hatte sie mir doch versprochen nicht mit ihm zu schreiben!

    Vor Wut auf Ally und Kai schnappte ich mir mein viertes Glas Vodka, welches ich vorher bestellt und bezahlt hatte und ging damit Richtung Tanzfläche um das nächst beste Mädchen anzutanzen. Schnell war dieses auch gefunden. Keine Ahnung wie es dazu kam, aber der Alkohol benebelte mir total meine Sinne, sodass ich irgendwann anfing mit diesem Mädchen rumzuknutschen. Meine Sinne spielten total verrückt. Ich dachte allen ernstes ich würde hier gerade Ally küssen. Das Mädchen, dessen Namen ich nicht einmal kannte, zog mich mit sich auf die Toiletten, sodass ich nicht mitbekam, wie Kai einige Bilder von uns machte und dann an ally schickte...



    Böser Kai! Aus! xD

    31
    "Das kann nicht sein", flüsterte ich, während ich wie gebannt auf die Bilder starrte, die Jimin und ein mir unbekanntes Mädchen küssend zeigten.

    "Warum sollte er mir das antun?", hauchte ich und überlegte ob die Bilder vielleicht doch gefaked wären. Vielleicht gab es auch eine plausible Erklärung dafür.

    Für diesen Gedanken haute ich mir mit meiner Handfläche auf die Stirn und schüttelte den Kopf.

    Eine plausible Erklärung fürs Fremdgehen, oder was? Ja ist klar. Ist bestimmt der Alkohol schuld gewesen oder er ist ja auch nur ein Mann mit gewissen Vorzügen und wenn sich dann halt die Gelegenheit bietet küsse ich die nächstbeste und ficke sie dann oder was?

    Aber ich hatte theoretisch keinen Grund dazu sauer auf ihn zu sein. Wir waren nicht wirklich zusammen und er gehörte auch nicht mir.

    Enttäuscht war ich dennoch, schließlich hatte er mir so dermaßen viel Hoffnung gemacht und nun ließ er mich einfach so links liegen.


    Woher hast du die? tippte ich in die Leiste ein, schickte die Nachricht ab und erhielt sofort meine Antwort.

    Gerade eben heimlich gemacht. Willst du noch welche von deinem Freund und seiner kleinen Bekanntschaft, während die beiden es auf der Toilette treiben oder reicht dir das als Beweis?

    In welchem Club bist du gerade? Ich komme! Jetzt sofort!

    Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist, aber ist deine Sache. Die Bar heißt 'Red Lounge'. Ich warte einfach vor dem Eingang auf dich

    Okay. Danke. Ich mache mich jetzt auf den Weg

    Bis gleich



    *****


    Vor dem Club erkannte ich bereits Kai, der an der Wand angelehnt stand und sich lässig von dieser abstieß, als er mich erblickte.

    "Er ist gerade aus der Toilette gekommen und sitzt gerade mit diesem Mädchen an der Bar. Komm' mit", Kai griff sanft nach meinem Handgelenk und zog mich mit in den Club.

    Überall hing der Geruch von Alkohol und Schweiß in der Luft, woraufhin ich angewiedert mein Gesicht verzog. Clubs waren definitiv nicht so meins.

    An der Bar angekommen sah ich bereits Jimin und das Mädchen, welches es sich bequem auf seinem Schoß gemacht hat.

    Mit Kai im Schlepptau ging ich schnellen schrittes auf die beiden zu und schubste das Mädchen von ihm weg. Dieses wäre beinah runter gefallen, aber das war mir herzlichst egal.

    "Waaaas soll'n das?", lallte Jimin und versuchte sich hinzustellen, scheiterte aber und blieb sitzen. Das Mädchen stellte sich neben mich und schubste mich ebenfalls nach hinten. "Genau! Was soll das?", fragte sie mit ihrer extrem hohen und nervigen Stimme. "Das kann ich dich genauso fragen Jimin! Was soll das hier? Was fickst du hier mit irgendjemandem, während wir zusammen sind", fragte ich ihn aufgebracht.

    "Beruhig dich mal. Wenn du dich mit dem da triffst, dann darf ich ja auch hinter deinem Rücken spaß mit Mädchen haben."

    "Das ist was ganz anderes! Ich und Kai sind Freunde und ich habe ihn zu meiner Verteidigung weder geküsst noch bin ich mit ihm in die Kiste gesprungen."

    "Beruhig dich mal. Ich darf ficken wen ich will. Wir sind ja nicht mal wirklich zusa-", das klatschende Geräusch meiner Hand unterbrach Jimin und nun war ein roter Handabdruck auf seiner rechten Wange zu erkennen.

    "Ich hasse dich!", schrie ich ihm noch hinterher, als ich auf dem Weg nach draußen war. Gefolgt von Kai.

    "War's das jetzt mit eurer Beziehung?"

    "Keine Ahnung", antwortete ich ihm nur mit einem traurigen Unterton und fing dann an zu schluchzen. Kai nahm mich in die Arme und das Schluchzen ging hinüber zu einem bitterlichen Weinen.

    Genau. War's das jetzt mit uns?





    Bin ich eigentlich die einzige Person die Asiaten stalkt oder macht ihr das auch manchmal? XD

    32
    Nachdem ich aus dem Club gestürmt war, begleitete mich Kai noch bis zum Hotel und verabschiedete sich dann auch von mir.

    Ich stampfte die Treppen regelrecht hinauf und kramte dann, angekommen vor unserem Zimmer, die passenden Schlüssel heraus.
    Den Schlüssel steckte ich ein wenig aggressiv in das Loch und drehte ihn dann um.

    Im Zimmer schnappte ich mir meinen leeren Koffer und schmiss diesen auf unser Bett.
    Die Klamotten, die platz in dem Kleiderschrank gefunden hatten, wurden all samt von mir herausgerissen und irgendwie in den Koffer geschleudert. Zu guter letzt zog ich den Reißverschluss des Koffers zu und stellte diesen dann vor meinem Bett ab. Jimin hatte gesagt, wenn etwas sei, würden wir sofort zurück fliegen. Und ehrlich gesagt hatte ich wirklich keine Lust noch ca. eine Woche hier zu verbringen. Wenn Jimin morgen hier her kommen würde, dann würde ich ihn darum beten wieder nach Seoul zu fliegen.


    *****


    🌺Jimin🌺

    Mit pochendem Schädel wachte ich in einem mir unbekannten Bett neben einer mir unbekannten Frau auf. Sofort machte sich Panik in mir breit, da ich einen gewissen Verdacht hatte, was gestern geschehen war, nachdem ich mich besaufen hatte.

    Ich hob die Decke also an, merkte aber, dass ich meine Hose noch trug und eigentlich nichts gelaufen war. Hoffentlich nicht. Denn zu meinem Pech hatte ich keinerlei Ahnung mehr an den gestrigen Abend. Es war als wären all meine Erinnerungen ab dem Moment als ich meinen Vodka getrunken hatte, verschwunden. Als wäre dort ein schwarzes Loch.

    Ich stand so leise wie nur möglich auf und verließ das Zimmer auf Zehenspitzen, nachdem ich mein Oberteil vom Boden aufhebte und mir über zog.

    *****

    Am Hotel angekommen stand ich nun vor der verschlossenen Tür und suchte in meiner Hosentasche hektisch nach den Schlüsseln, bis mir wieder einfiel, dass ally die Schlüssel hatte.

    Ich klopfte also an die Tür und in wenigen Sekunden wurde diese von einer ziemlich sauer und traurig- aussehenden Person geöffnet.

    Hatte ich am vorherigen Tag irgendetwas falsch gemacht?

    "Dass du dich nicht schämst hier noch aufzutauchen ohne eine vernünftige Entschuldigung oder dergleichen", schimpfte Ally.

    "Ähh ... hab ich irgendwas falsch gemacht?", fragte ich unwissend worauf Ally anfing sarkastisch zu lachen.

    "Dass fragst du mich noch? Ach wahrscheinlich kannst du dich an deine Fick-Bekanntschaft nur nicht mehr erinnern, weil du dir dein Hirn weggesauft hast!", schrie sie mich weiterhin an, während ich immer noch völlig ahnungslos vor ihr stand.

    "Ich versteh nicht ganz-" sie schnitt mir das Wort ab und hielt mir den Chat zwischen ihr und Kai entgegen. Auf zwei Bildern, die Kai ihr geschickt hatte, konnte man deutlich erkennen, wie ich eine Frau küsste und sie mit mir im Schlepptau Richtung Toiletten ging.

    "Hast du hier für jetzt auch eine passende Erklärung parat?"





    -----------
    Also zuerst: Ich feier eure Kommentare so unnormal xD Und ihr motiviert mich auch immer so richtig zum Schreiben♡

    Ahhh und jetzt zum eigentlichen Thema:

    Ich hab echt keine Hobbys.-. Ich und meine Freundin sind so krasse Stalker, wir kennen einfach jeden Namen von jedem fucking Asiaten an unserer Schule und die meisten von denen wissen nicht einmal, dass ich existiere. Ich weiß einfach so übelst viel über manche von denen. Ich hab sogar ein Bild von einem der Asiaten wie der schläft xD Aber wie ich zu diesem Bild kam ist eine andere Geschichte, die ich euch vielleicht mal wann anders erzähle.

    Dann gibt es noch so 'ne andere Story...
    Ein Junge aus meiner Klasse, ist mit einem Typen befreundet der einfach mal aus Süd-Korea kommt! HOpJhslsosjhdk Ich geh mich erhängen!

    Ich denk mir so: Du siehst ja echt smexy aus;) Also haben meine Schwester, meine Freundinnen und ich den in der Pause gestalkt. Ich so: Ja geil den klär' ich mir. Kurz darauf geht er erstmal zu meinem Ex-Freund ich erfahre einige Tage später, dass er mit ihm befreundet ist. Ich denk mir so Fuck My Life! Wird wohl doch nichts mehr mit uns..xD



    Okay genug über mein Privatleben geredet xD

    Ach aber zwei Fragen habe ich noch: Hat jemand von euch Bitcheees Wattpad¿ Und wer von euch würde mal gerne das Bild von dem Asiaten wie er schläft sehen¿ xD Boah wenn der wüsste wie viele Bilder ich schon von dem habe 😂
    Okay Gute Nacht.. Wir haben jetzt einfach mal 03:50 Uhr und ich kann nicht schlafen und haue erstmal ein neues Kapitel und meine halbe Lebensgeschichte raus xdd




    33
    "Ich höre", gab ich neugierig von mir und zog eine Augenbraue hoch.

    Jimin schien nervös zu sein, denn er spielte die ganze Zeit mit dem Saum seines Pullovers.
    "Ehm ... also", begann er mit seiner Erklärung und fixierte währenddessen einen Punkt an der Wand hinter mir.

    "Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung was letzte Nacht passiert ist. Das einzige woran ich mich noch erinnern kann ist, dass ich mit Namjoon und Hoseok in einem Club war und Kai auch da war. Er hat mir dann irgendeinen Chat zwischen dir und ihm gezeigt, von wegen ihr würdet euch treffen. Und ab da weiß ich überhaupt nichts mehr."

    "Aber ich weiß was du so getrieben hast", gab ich giftig von mir und entsperrte mein Handy um ihm die Bilder zu zeigen, die mir Kai geschickt hatte.
    Geschockt weitete er seine Augen.

    "Also das ... ich weiß nicht ... tut mir leid", murmelte er vor sich hin.
    "Ich wollte das nicht. Keine Ahnung was mit mir los war", er wandt sein Gesicht von mir ab und widmete es nun dem Boden.

    "Du hast es aber getan. Und es hat mich verletzt. Nicht nur das; Kai hat mir erzählt, dass ihr beiden es auf der Toilette getrieben habt. Daraufhin bin ich komplett ausgerastet und hergekommen. Als ich dich zur Rede stellen wollte saß da auf einmal diese komplett behinderte Frau auf deinem Schoß. Und als ich meinte warum du das machst, warum du mich betrügst, während wir eine 'Beziehung' führen, meintest du nur, dass du ficken darfst wen du willst. Nur weil ich mich mit Kai treffen wollte. Weil wir miteinander geschrieben haben. Ich weiß, dass hätte ich nicht tun sollen, aber er hat mich so dermaßen genervt und damals hat er mich auch nach Hause gebracht, nachdem ich nicht mehr zurück gefunden hab", Jimin hob sein Gesicht, während ich ihm Vorwürfe machte und ihn aufklärte was er getan hatte.

    Auf seinem Gesicht konnte ich deutlich einige Tränen erkennen, die seine Wangen hinunter kullerten, während er sich auf die Lippe biss um sich wahrscheinlich das Weinen zu verkneifen.

    "Ich wollte das nicht", brachte er nur hinaus.
    "Ich war komplett dicht. Hab bestimmt vier oder fünf Gläser Vodka getrunken und das nur wegen diesem Typen da. Wahrscheinlich kann keine Entschuldigung das wieder gut machen was ich getan habe und trotzdem tut es mir verdammt leid Ally."

    "Du hast mich verletzt. Du hast mich einfach links liegen lassen, obwohl ich dir angeblich so wichtig bin", ich wischte mit meinem Daumen die Tränen weg, die immer noch seine Wangen hinunter kullerten.

    "Ich verzeihe dir trotzdem", sagte ich mit ruhiger Stimme. Meine Hände ruhten immer noch an seinen Wangen.
    Wenige Zentimeter die unsere Gesichter von einander trennten. Ich spürte seinen unruhigen und verschnellerten Atem an meinen Lippen. Er bückte sich zu mir hinunter. Seine Lippen trafen die meinen und es fühlte sich so an als würde mir mein Herz augenblicklich aus der Brust springen. Meine Lippen kribbelten, mein Magen veranstaltete eine Art Party; ein Feuerwerk.
    Ich schloss meine Augen und genau in dem Moment wurde es mir hundertprozentig klar.
    Ich hatte mich in Jimin verliebt!




    ----------------

    EEEENNNDDDLLIIICCHHHH!💕🎉🎊🎊🎉❤❤ ❤

    Ich hoffe das mit dem Kuss war noch nicht zu früh und auch nicht so unpassend an dieser Stelle.

    Da sich meine Ferien langsam auch dem Ende zuneigen und ich am Montag auch wieder Schule habe(Yass endlich wieder Asiaten stalken ♡~♡), werden wahrscheinlich nur noch Freitags, Samstags und Sonntags Kapitel hochgeladen💕

    34
    Nachdem wir uns gelöst hatten, schaute ich zunächst peinlich berührt zur Seite, woraufhin Jimin mein Gesicht wieder zu ihm drehte und ich ein deutlich riesiges Grinsen auf seinem Gesicht ausmachen konnte.

    "Das mit dem Kuss darf ich jetzt wie verstehen?", fragte mich Jimin neckend.

    "Also ich meine man küsst sich ja nicht einfach so, oder?", ich gab einfach keine Antwort von mir; denn Jimin wusste ganz genau weshalb ich den Kuss erwiedert hatte.

    "Wenn du es nicht sagen willst dann mach ich halt den ersten Schritt. Ally? Ich hab mich in dich verliebt. Ich fand dich schon von Anfang an toll. Du hast mich mit deiner Art umgehauen. Weißt du noch dieser eine Tag im Bus, als wir uns kennen gelernt haben. Das ist nicht wirklich so lange her. Vielleicht ein paar Monate. Aber du hast es trotzdem geschafft, dass ich mich in dich und deine wundervolle Art verliebe. Immer wenn ich dich sehe fange ich automatisch an zu lächeln, immer wenn ich dich mit einem anderen Jungen an deiner Seite sehe, der nicht ich ist, werde ich eifersüchtig und immer wenn ich dich umarme oder deine Hand halte, ist da dieses Kribbeln in meinem Magen; einfach überall. Ich liebe dich und kann es dir nicht oft genug sagen", beendet Jimin sein Geständnis, woraufhin ich ihn um den Hals falle und ihm sage, dass ich ihn ebenfalls liebe.


    ******

    Später liegen wir eingekuschelt auf unserem Bett und schauen uns einen Film im Fernsehen an.

    "Ich gehe kurz mal auf die Toilette", Jimin löst sich von mir und rappelt sich auf um das kleine Badezimmer zu betreten, währenddessen pausiere ich den Film, damit Jimin nichts verpasst.

    Ich möchte mir mein handy greifen, das auf dem kleinen Tisch neben der Couch steht, da wird auf einmal eine Nachricht auf Jimins Handy angezeigt, welches neben meinem liegt.

    Neugierig wie ich bin nehme ich dieses also in meine Hand, vergewissere mich vorher aber, ob er nicht doch noch sofort aus dem Badezimmer spaziert.

    Ich drücke auf den Home Button des Handys und mir werden sofort zwei Nachrichten einer unbekannten Nummer angezeigt.

    +49 7294638267

    Hey Jimin,
    Keine Ahnung ob du noch weißt wer ich bin, aber ich hab deine Nummer durch zufall in meinem alten Handy gefunden und mir gedacht: warum nicht meinen damaligen besten Freund anschreiben?

    Ich meine wir haben jetzt schon wie lange keinen Kontakt mehr gehabt? Und das nur, weil du unbedingt auf diese Uni gehen wolltest. Hab gehört, dass du momentan bei deinen Eltern zu Besuch bist. Wir könnten uns doch mal treffen, wenn du schon einmal hier bist.
    ~ Nele♡



    Ich legte das Handy wieder auf seinen ursprünglichen Platz und machte mir keine weiteren Gedanken. Beide waren alte Freunde, nichts weiter. Also kein Grund zur Sorge.

    Jimin verließ das Badezimmer und sprang wieder auf das Bett, um sich gleich darauf an mich zu kuscheln.

    Ich nahm die Fernbedienung in die Hand und schaltete den Film wieder an. Doch währenddessen vibrierte Jimins Handy ein zweites Mal. Dieses Mal nahm er es sich und ließ sich die beiden Nachrichten sowie die neu erhaltene durch.
    Und den ganzen Film über galt seine Aufmerksamkeit nur noch dem Handy. Und das nur wegen dieser Nele...


    ---------------

    Irgendwie bin ich mit dem Kapitel nicht so zufrieden. Meh: c

    35
    Und den ganzen Film über galt seine Aufmerksamkeit nur noch dem Handy. Und das nur wegen dieser Nele...

    ~~~~

    "Mit wem schreibst du eigentlich die ganze Zeit?", fragte ich Jimin und hoffte auf eine ehrliche Antwort.
    Vergebens.

    "Ach nur mit Namjoon. Hab dir ja mal von ihm erzählt."

    Ich brummte nur ein wenig, schaltete den Fernseher aus und drehte mich dann zu Jimin, um ihm sein Handy aus der Hand zu nehmen.

    Dieser regte sich sehr darüber auf, während ich ihn nur sehr ernst und mit einer angehobenen Augenbraue an sah.

    "Jimin, sag mir die Wahrheit! Jetzt sofort!"

    "Ich schreibe gerade mit meiner damaligen besten Freundin. Zufrieden?"

    "Nein."

    "Was gibt's denn jetzt noch?", fragte er augenrollend.

    "Das fragst du noch?", gab ich mit einem sarkastischen Lachen von mir.
    "Wir wollten gemeinsam einen Film schauen. Das funktioniert aber nicht, wenn du die ganze Zeit am Handy hängst."

    "Sorry. Ich schreib ihr schnell, dass ich besseres zu tun hab und ihr morgen wieder schreiben werde."

    "Danke", sagte ich und küsste ihn auf die Wange.

    Wir legten uns wieder einigermaßen bequem auf das Bett, sodass wir eine gute Sicht auf den Fernseher hatten.
    Doch bevor ich den Fernseher anschalten könnte, packte mich Jimin am Handgelenk und räusperte sich.

    "Was sind wir jetzt eigentlich? Sind wir jetzt zusammen?"

    "Ich kann mich nicht daran erinnern, dass du mich gefragt hast", sagte ich mit einem etwas belustigten Unterton.

    "Ouh. Also wenn das so ist ... willst du mit mir zusammen sein?"

    "Nein."

    "Aber du hast mir doch gesagt, dass du mich liebst und-"

    "Mach das ganze hier noch einmal romantischer und vielleicht sage ich ja", schmunzelte ich und schaltete den Fernseher wieder an, woraufhin der Film erschien und mich Jimin in Ruhe ließ.

    Irgendwann jedoch fielen meine Augen zu und ich hörte nur noch Jimins Stimme:" Ich werde alles perfekt machen, damit du auf jeden Fall 'ja' sagst, wenn ich dich frage."



    --------------
    Ich freu' mich schon darauf, wenn
    Nele ins Spiel kommt. Mit der werden wir bestimmt auch ganz viel Spaß haben. Hehehe...



    36
    Ich war gerade gemeinsam mit Jimin auf dem Weg in einen nahegelegenen Park, da dort bereits Nele wartete.

    Wie es dazu gekommen ist? Ich erzähle es euch mal ganz schnell:

    Heute morgen erhielt Jimin ein paar weitere Nachrichten von Nele, in welchen sie ihn fragte, ob es ihm vielleicht passen würde, wenn sie sich für heute verabreden könnten. Daraufhin fragte er, ob er jemanden zur Begleitung mit nehmen könnte und sie antwortete auf seine Frage mit: "Natürlich Chimchim😘 Solange du kommst ist es mir egal💋💖"

    Dann ging es die ganze Zeit natürlich darum, dass wir perfekt gekleidet waren für dieses unnötige Treffen, wobei ich nicht einmal wusste, warum ich mitkommen sollte. Ich meine, ich hätte mich in der Zeit auch anderweitig beschäftigen können. Wie zum Beispiel mit Netflix oder etwas essen. Ich hätte mich aber auch mit Kai treffen können. Aber natürlich fragt mich ja niemand nach meiner Meinung.

    Später fragte Nele dann, ob sie ihren Stiefbruder mitbringen könnte. Anscheinend wusste Jimin nichts von ihrem Stiefbruder, sodass sie kurz darauf ihre halbe Lebensgeschichte auspackte, in der es darum ging, dass ihre Mutter zum wiederholten Mal geheiratet hatte und sie nun einen großen Bruder hatte.

    Als das dann endlich geschafft war, verließen wir das Hotel und machten uns auf den Weg. Dabei berichtete mir Jimin vieles aus seiner Vergangenheit, in der Nele eine große Rolle spielte.

    Er versicherte mir auch, dass sie eine ganz liebe sei und wir uns sicher gut verstehen würden. Ich konnte mir dennoch kein Bild von ihr machen.

    Nach einem 20-minütigen Fußmarsch kamen wir an einem Pavillon an. Auf einer weißen Bank saßen zwei Personen; ein Mädchen und ein Junge.

    Das Mädchen, welches ich als Nele identifizieren konnte, hatte schwarzes, langes und glattes Haar, dass ihr bis unter die Brust reichte. Sie trug eine blaue Jeans und ein weißes T-shirt, welches sie am Bauch zugeknotet hatte und kombinierte dieses Outfit mit weißen Nikes. Sie hatte ein dezentes Make Up auf und sah alles in einem wirklich hübsch aus.

    Als sie Jimin erkannte sprang sie auf und umarmte Jimin stürmisch; dabei schubste sie mich ein wenig nach hinten. Ausversehen versteht sich, oder?

    Die zweite Person, die wahrscheinlich ihr Stiefbruder war, schaute nun auch vom Handy auf, auf welches er die gesamte Zeit gestarrt hatte.

    Und sofort bildete sich ein riesiges Grinsen auf seinem Gesicht, als er mich erkannte.
    Kai.

    Konnte der mich denn nicht einmal in Ruhe lassen? Musste der eigentlich ständig da auftauchen wo auch ich immer war?

    Er stand auf und stellte sich vor mich, ehe er mich in eine feste Umarmung schloss, die ich nur zögerlich erwiederte, in dem ich meine eine Hand leicht auf seinen Rücken legte und mit der anderen leicht auf diesen klopfte.

    Nele, die sich bereits von Jimin gelöst hatte und sich mit einem breiten Grinsen bei ihm eingehakt hatte, schaute uns verblüfft an.

    "Ihr kennt euch schon?", fragte sie mit ihrer zu hohen und piepsigen Stimme, die mir jetzt schon gewaltig auf die Nerven ging.

    Ich nickte nur.

    "Ach, ich hab mich ja noch gar nicht vorgestellt, aber du müsstest meinen Namen ja eigentlich schon kennen. Wie dem auch sei. Ich bin Nele und du?"

    "Ally. Jimins feste Freundin", antwortete ich ihr mit einem gefakten Lächeln und betonte das 'feste' ein wenig.

    "Freut mich", sagte sie und gab mir dann ein Küsschen auf die rechte und linke Wange.

    Jimin, der nun genervt neben Kai stand, musterte diesen abfällig.

    "So sieht man sich also wieder, was?", fragte Kai und grinste bis über beide Ohren.

    "Mmh", brummte Jimin nur als Antwort.

    "Wollen wir vielleicht in ein Cafè gehen? Ich glaube es gibt hier sogar eins in der Nähe", fragte Nele und schaute uns alle abwartend an, worauf wir alle zustimmten und uns dann auf den Weg machten.


    ----------

    In einem kleinen und schönen Cafè angekommen, setzten wir uns an einen vierer Tisch. Ich mich ganz außen vor ein Fenster, daneben Nele und gegenüber von mir Jimin sowie Kai.

    "Ich gehe mal bestellen" entschied Nele und machte sich, natürlich in Begleitung von Jimin, auf den Weg nach vorne zum
    Tresen. Davor gaben wir bei den beiden noch unsere Bestellungen auf.

    Kurze Zeit später kamen beide, bepackt mit Getränken und Tellern, auf welchen sich Kuchen und anderes Gebäck befanden, zurück.

    Nele stellte zuerst ihr Getränk, dann das von Jimin und anschließend Kai's auf den Tisch.

    Weitere Getränke befanden sich nicht mehr in ihren Armen. Gespielt geschockt schaute sie mich an.

    "Ups. Ich hab deinen Latte Macchiato vergessen. Ich geh schnell und bestelle ihn dir."

    "Ach nicht so schlimm. Ich hol ihn mir schnell selber", beruhigte ich sie und setzte wieder einmal ein gefaktes Lächeln auf.

    Dann rückte ich den Stuhl nach hinten, sodass dieser ein quietschendes Geräusch von sich gab und ging dann nach vorne an den Thresen um meine Bestellung aufzugeben und dann anzunehmen.

    Mit meinem heißen Getränk in der Hand ging ich wieder auf den Tisch zu. Vor meinem Platz aber stand Nele ruckartig auf und stieß heftig gegen mich, sodass der heiße Latte Macchiato auf meinem Oberteil landete.
    Das hatte die jetzt aber mal sowas von mit Absicht gemacht!



    ---------------

    STORYTIMEEE:

    Tatsächlich kommt die Inspiration für Nele von einem Mädchen, dass ebenfalls Nele heißt und eine totale Bitch ist.

    Meine Schwester hatte mal einen (festen) Freund und der hat/hatte eine beste Freundin namens Nele.

    Und Leute...
    Ich hasse sie! XD



    Und AARGHH
    MORGEN HAB ICH WIEDER SCHULE UND SPORT! HSJOjsisvsl

    Wir haben momentan das Thema Basketball und normalerweise mag ich es ja auch. Wär' ich doch nur nicht so klein.

    Ist es nicht unnormal, dass ich 14 bin und noch nicht mal 1,60 groß bin? XD Ich geh heulen.-.

    Dann muss ich meistens gegen die größten Leute aus meiner Klasse spielen und dann kommt dann sowas raus wie:

    "Deck mal ***" und ich denke mir dann so...

    WIE SOLL ICH DEN DECKEN, WENN DER DOPPELT SO GROß IST WIE ICH? WIE?

    HAJIMA! STOP IT!: c


    Okay... genug aufgeregt..

    Bye♡



    Ach übrigens...weil ich so oft den Korb treffe, werde ich immer mini michael jordan genannt xD

    37
    Sofort zogen Kai und Jimin die Luft scharf ein und starrten gebannt auf die Szene, die sich den beiden bot.

    "Was sollte das?", fragte ich ruhig, dennoch mit einem leicht aggressiven Unterton.

    "Oh my gosh. Das tut mir so leid. Sorry. Ich mach das wieder gut", sie nahm sich eines der Tücher, die auf dem Tisch lagen und versuchte das Oberteil von mir irgendwie trocken zu bekommen. Ich jedoch schubste sie leicht nach hinten. Sie konnte mich mal mit ihrer falschen Art und ihrer nervigen piepsiegen Stimme. Aaarggghhh!

    "Du kannst du dir dein 'Oh my gosh' sonst wohin stecken. Tu nicht so als wäre das aus Versehen passiert. Das hast du mit Absicht getan! Du hast mich schon gefühlt die gesamte Zeit die wir zusammen verbracht haben scheiße behandelt."

    "Jimin Oppa~ ", schmollte sie und drehte sich zu dem genannten um. Ich konnte mir noch gerade so einen Würgereiz unterdrücken. Sie hatte ihn Oppa genannt. Sie macht sich sowas von an ihn ran, obwohl sie weiß, dass wir eine Beziehung führen.

    "Ally unterstellt mir hier irgendwelche Dinge, die ich gar nicht getan habe", sie klimperte mit ihren Wimpern.

    "Also ... eh ...", er kratzte sich am Nacken.

    "Ich misch mich da mal nicht ein. Ist ja eine Sache zwischen euch."

    Ich lachte sarkastisch auf. Eine Sache zwischen mir und Nele. Genau. Und da konnte er mir nicht irgendwie helfen oder Nele zurecht weisen. Ihr eine Grenze ziehen? Nein, dass war natürlich zu viel verlangt.

    "Ich geh mal auf Toilette", ich drängte mich zwischen die Personen und machte mich dann mit dem riesigen Kaffeefleck auf meinem Oberteil zu den Toiletten.

    Dort stellte ich mich vor den Spiegel und betrachtete die riesige Sauerei.
    Ich schnappte mir einige Tücher, die gestapelt auf einer Ablage lagen und machte sie ein wenig nass.
    Anschließend wischte ich über den großen braunen Fleck, doch dieser wollte trotzdem nicht verschwinden.

    Da ein Knallen der Tür meine Aufmerksamkeit auf sich zog, schaute ich hoch und sah durch den Spiegel wie Nele die Toiletten betrat und sich neben mich stellte.

    "Jimin meinte ich soll mich entschuldigen", fing sie an.

    "Das werde ich aber nicht machen. Ich glaube du hast verstanden, dass du mir ein wenig im Weg bist. Denn eigentlich wollte ich Jimin für mich gewinnen. Aber naja ... du stellst nicht so ein großes Hindernis dar, also werd' ich dich einfach schnell aus dem Weg räumen und Jimin wird mir gehören", sie schaute mich ernst an.

    "Das glaubst auch nur du", sagte ich und verschwand durch die rote Tür hindurch.

    Nele verließ die Toiletten ebenfalls, nur um dann aber das Cafè durch den hinteren Eingang/Ausgang zu verlassen.

    "Und? Hat sie sich entschuldigt?", fragte mich Jimin als ich wieder am Tisch ankam; von Kai fehlte jedoch jede Spur.

    Jimin folgte meinen Blick zu Kai's leerem Platz. "Der meinte, er müsste noch schnell irgendwohin."

    "Zu deiner Frage: Nein hat sie nicht. Sie hasst mich, dabei habe ich ihr nichts getan. Rein gar nichts. Und sie kennt mich erst seit ein paar Stunden und zieht dann sowas ab."

    "Okay ich merke mir, dass ich dich nie wieder mehr mit zu einem Treffen zwischen mir und Nele mitnehmen werde."

    "Du wirst dich noch einmal mit ihr treffen?"

    "Nein ... ja ... eh .. ich meine vielleicht. Sie ist meine beste Freundin und wir haben uns schon so lange nicht mehr gesehen, weil ich ja jetzt seit ein paar Jahren in Seoul wohne."

    "Solange sie mir nicht meinen Freund ausspannt, ist ja alles okay."

    "Freund?", fragte mich Jimin neckend.

    "Ich kann mich nicht erinnern, dass du mich gefragt hast", äffte er mich nach und versuchte meine Stimme zu imitieren.

    "Ich hatte vor dich heute zu entführen. Auf ein Date. Hast du Lust?", fragte mich Jimin anschließend.

    Ich grinste breit vor mich hin und nickte dann.

    "Dann komm. Wir gehen zurück ins Hotel, du machst dich fertig und ich mich natürlich auch. Und dann zeige ich dir heute Abend einen atemberaubenden Ort. Einverstanden?"

    "Ja", antwortete ich nur und nahm dann seine Hand in meine, ehe wir das Cafè verließen.




    ----------------

    Zwar meinte ich, dass nur noch Freitags, Samstags und Sonntags Kapitel kommen, aber ich hatte jetzt Zeit und Lust und dachte mir so: warum kein neues Kapitel hochladen¿

    Und haben die jetzt überhaupt bezahlt oder sind die jetzt einfach abgehauen? xD Hab jetzt nicht wirklich darauf geachtet Hahah xdd

    38
    Am Hotel angekommen schnappte ich mir schnell eine blaue Jeans und ein weißes T-shirt, ehe ich mit Vollgas das Badezimmer ansteuerte, bevor Jimin dazu kam.

    Sobald ich im Badezimmer war und meine Klamotten auf einem kleinen Schrank abstellte, hörte ich Jimin laut fluchen, woraufhin ich leicht schmunzeln musste. Pech gehabt würd' ich mal sagen.

    Damit Jimin aber nicht allzu lange warten müsste, beeilte ich mich
    und stellte nach einer kurzen Dusche Jimin das Bad zur Verfügung.


    ****

    Nachdem wir beide fertig waren, zog ich mir schnell meine Schuhe an, schnappte mir alles was ich gebrauchen könnte (naja ... eher nur mein Handy) und griff breit lächelnd Jimins Hand.

    "Wohin führst du mich?~", lächelte ich zu ihm auf.

    "In den Park. Etwas abseits steht ein Kirschblütenbaum und wenn man sich unter den Baum legt, hat man die schönste Sicht in den Himmel überhaupt", schwärmte er und zog mich ein wenig schneller zu dem Park.

    "Sprichst du aus eigenen Erfahrungen?"

    Ein kurzes Nicken von ihm, ebenso ein kleines Lächeln auf seinen Lippen. Süß

    "Und? Überzeugt von meiner Idee?", fragte er, während wir durch den Park zu dem Kirschblütenbaum liefen.

    "Absolut", flüsterte ich und ließ meinen Blick auf die Wiese fallen.
    Mittlerweile war es schon etwas dunkel und vereinzelte Sterne erhellten den Himmel.

    Und tatsächlich lag der rosarote Baum total abgelegen.

    "Ich hab meine Liebe dabei", flüsterte er vor sich hin und breitete eine mitgebrachte Decke unter den zart pinken Blüten aus. Unfassbar schnell fing ich an zu glühen und das nur durch diese wenigen Worte.

    "Jetzt muss ich meine Sternchen nicht mehr alleine zählen", kicherte er und blickte dann funkelnd zu mir, ehe er meine Hand nahm und sich mit mir auf die Decke setzte.

    "Du hast hier früher immer Sterne gezählt?"

    "Könnte man so sagen", flüsterte er und schlang sich plötzlich um meine Taille.

    Ganz nah zog er mich zu sich und blickte funkelnd in meine Augen.
    "Ich kam nur nie auf die 100."

    "Wieso nicht?", lächelnd legte ich meine Arme um seinen Nacken und genoss diese Atmosphäre.

    "Mir hat ein ganz hell leuchtender Stern gefehlt, aber weißt du was?"

    Verliebt schüttelte ich nur den Kopf und versank total in seinen Worten.
    Sie klangen so unendlich schön.

    "Ich hab ihn gefunden", hauchte er und rückte noch ein Stück näher, bis wirklich fast nichts mehr zwischen uns passte.
    "Und ich möchte, dass er für immer bei mir bleibt!~"

    "Ich möchte, dass du meine feste Freundin wirst, Ally~ Also ... möchtest du eine Beziehung mit mir eingehen?"

    "Mein Herz stockte so schwer ... als hätte es einfach den Geist aufgegeben. Ich hatte endlich, was ich doch eigentlich von Anfang an wollte, es aber erst jetzt merkte.

    Ich fing an heftig zu nicken. "Ja~", kam es plötzlich glücklich grinsend aus mir, ehe ich ihn ganz fest umarmte.

    "Mein Sternchen", kicherte er und strich mir liebevoll den Rücken auf und ab.

    "Du bist so süß. Jetzt sind wir wirklich zusammen", hauchte ich immer noch überglücklich.

    "Ja das sind wir", kicherte er, ehe er sich nach hinten fallen ließ, sodass ich neben ihm lag.

    Er schaute hoch in den Himmel, während sich ein sanftes Lächeln auf seine Lippen schlich.

    "..97, 98, 99", fing er an und blickte dann schließlich in meine Augen.
    "100~"




    ------------------
    Uwuuu sooooo cuteeeee *Q*

    Aber glaubt mir, dass bleibt nicht lange so wie es jetzt ist hehe xD

    39
    🌺Nele🌺


    Während ich gerade von meiner besten Freundin Stacy meine Nägel neu lakiert bekam, erhielt ich einen Anruf, den ich mit meiner freien Hand annahm und genervt an mein Ohr hielt.

    "Hast du es geschafft?"

    "Würde ich so klingen, wenn es geklappt hätte? Es braucht halt seine Zeit. Die beiden sind zusammen, als ob er dann sofort mit seiner angeblichen damaligen Kindheitsfreundin zusammen kommen würde. Das kann einfach nicht so funktionieren wie du es dir vorstellst."

    "Ich bezahle dir dein Geld nicht für nichts tun. Sorg' dafür, dass sich die beiden trennen! Egal wie!", war das letzte, was das Handy verließ bevor der Anruf beendet wurde.

    Ich stöhnte genervt auf und klatschte mein Handy auf den Tisch.

    "Vorsicht! Deine Nägel", beschwerte sich Stacy und legte meine eine Hand wieder auf den Tisch, um die letzten beiden nägel noch zu lackieren.

    *****

    "Bin wieder zu Hause", schrie 'mein nerviger Stiefbruder' durch die kleine Wohnung, die wir beiden belegten.

    Er spazierte in das Wohnzimmer, in welchem ich und Stacy bereits auf der Couch saßen und uns einen schnulzigen Film im Fernsehen anschauten.

    "Ah Kai", ich setzte mich auf und ging mit ihm im Schlepptau in die Küche.

    "Sie hat wieder angerufen. Ich muss mir was besseres einfallen lassen. Und du wirst mir dabei helfen!"

    "An was hast du denn da gedacht?", stellt er eine Frage und setzt ein schelmisches Grinsen auf.

    "Vielleicht an eine vorgetäuschte Schwangerschaft?", grinse ich ebenfalls und erkläre ihm detailliert meinen Plan.




    --------------

    Hehehee xD
    Ich freu' mich schon darauf, wenn sie ihren Plan in die Tat umsetzen wird ;)

    40
    "Du willst mit Nele und Kai feiern gehen", frage ich Jimin mit einer angehobenen Augenbraue, während ich einige Klamotten falte und in meinen Koffer packe, da wir übermorgen wieder zurück nach Seoul fliegen.

    "Du kannst meinetwegen auch mitkommen, aber wir wissen ja beide, dass du dich mit Nele nicht wirklich gut verstehst. Außerdem kann ich sie sowieso nur in den Ferien sehen."

    "Na gut", ich seufze ergeben. "Aber versprich mir dich nicht auf irgendwas mit Nele einzulassen und nicht zu spät wieder hier zu sein, okay?"

    Jimin nimmt mich in den Arm und drückt mir einen zärtlichen Kuss auf die Stirn.

    "Ich versprech' es dir. Mach dir keine Sorgen, okay? Ich bin spätestens wieder gegen 01:00 Uhr oder sogar schon früher da."

    "Okay", ich packe die letzten Oberteile in den Koffer und schließe diesen dann.

    Dennoch habe ich ein unwohles Gefühl, wenn ich daran denke, dass die beiden zusammen feiern gehen. Kai ist zwar auch dabei, trotzdem traue ich Nele nicht. Ich hab das ungute Gefühl, dass sie irgendetwas geplant hat.

    "Möchtest du noch etwas essen? Wir haben ja erst 19:52 Uhr", frage ich und schnappe mir mein Handy.

    "Pizza?", frage ich und schüttel mein Handy in der Hand, worauf Jimin anfängt breit zu lächeln.

    "Warum nicht?", stellt er dir Gegenfrage und lässt sich auf das Bett fallen.

    Ich wähle die Nummer eines Pizzaliferanten und bestelle zwei Pizzen, die uns kurz darauf auch gebracht werden.

    ****


    Genüsslich beiße ich in das letzte Stück meiner Pizza und lasse mich dann nach hinten auf das Bett fallen.

    "Ich bin soo voll", ich klopfe mir leicht auf meinen Magen und Jimin tut es mir gleich.

    Kurz darauf nimmt er sich sein Handy zur Hand und schaut auf dieses.

    Ich lehne mich nach vorne und blicke über ihn hinweg auf den Display und den Chat, auf welchem er ist.

    Nele🌹

    Schon auf dem Weg?💋

    Gehe jetzt los. Bis gleich.

    Er steckt sein Handy wieder weg und rappelt sich auf.

    "Ich geh dann mal", er verlässt den Raum, drückt mir davor aber noch einen, meiner Meinung nach, zu kurzen Kuss auf die Lippen.



    Hätte ich ihn nur nicht gehen gelassen...



    ----------

    Freu' mich schon auf das nächste Kapitel hehe xD

    Nur zu Schade, dass ihr jetzt bis Freitag warten müsst, aber ich versuche mal schon früher upzudaten:)♡ Ich weiß, ich bin voll nett!;)






    Ich höre mir gerade EXO - Tempo an und bin voll am abgehen hahhaaha xD

    41
    ((bold))Falls irgendjemand wattpad hat und lust hat bei der FF reinzuschauen: Immer gerne doch;) Aber jetzt geht's weiter mit der Story. Fragt ni
    Falls irgendjemand wattpad hat und lust hat bei der FF reinzuschauen: Immer gerne doch;) Aber jetzt geht's weiter mit der Story. Fragt nicht warum ich jetzt schon ein Kapitel raushause... liegt vielleicht daran, dass alles spannender ist als Latein Vokabeln lernen ヽ(ヅ)ノ Meh.





    🌺Nele🌺


    Aus einem Schrank, der in der Küche stand, kramte ich aus der hintersten Ecke ein kleines Fläschen mit einer Beschriftung darauf.

    "K.o. Tropfen?", fragte Kai mich sichtlich geschockt, nachdem er über meine Schulter auf die kleine Flasche wie paralysiert gestarrt hatte.

    "Das kannst du echt nicht bringen", versuchte er mich weiterhin zu überreden es mit anderen Mitteln zu versuchen, doch ich schüttelte nur den Kopf und steckte den kleinen Behälter in meine rosa farbene Clutch.

    "Ich soll die beiden auseinander bringen. Egal wie. Jedes Mittel ist ihr recht", wiederholte ich mich und drehte mich zu ihm um.

    Kai ließ aber nicht locker und packte mich etwas zu grob an meinem Handgelenk, sodass ich zu ihm zurück gerissen wurde.

    "Ich weiß, wir sind beide auf das Geld aus, aber das ist trotzdem kein Grund ihn K.o. Tropfen zu verabreichen. Ich meine du kannst dafür in den Knast wandern", versuchte er es weiterhin.

    "Es wird ja niemand erfahren, okay?", versuchte ich ihn ein wenig zu beruhigen und umzustimmen. Was heißt umstimmen? Ich würde es auch ohne ihn durchziehen.

    Ein Blick auf die weiße Wanduhr, die in der Küche neben dem Kühlschrank hang, verriet mir, dass Jimin gleich hier sein würde.

    Sogleich fuhr ein schriller Ton durch mein Ohr, als es an der Tür klingelte und ich stellte mich schnell auf um die zur Tür zu gehen und diese zu öffnen.

    Kai aber hielt mich ein zweites Mal am Handgelenk fest, dieses mal ein wenig sanfter und sah mich bittend an. Ich schüttelte mein Handgelenk aber nur aus seinem Griff und nickte mit meinem Kopf in Richtung Tür.

    Er verstand und folgte mir.
    Bevor ich die Tür aber öffnete, setzte ich schnell ein gefaktes Lächeln auf, um in die Rolle von 'Jimins bester Freundin' zu schlüpfen.



    ----------------

    Was denkt ihr hat es mit Nele auf sich, becauseeee immer wegen diesem >Jimins angebliche beste Freundin< und so?

    Und warum hat diese FF so viele Kapitel? I mean diese FF sollte eigentlich gar nicht so in die Länge gezogen werden, aber es kommen einfach immer mehr Ideen dazu. Beispielsweise war Nele nie geplant uwuu.-.

    Luv yaaa~


    42
    🌺Jimin🌺

    Gemeinsam liefen wir zu einem Club, der relativ nah an die Wohnung von Nele grenzte und sich 'A$IA LoUNGE' nannte. (~Ohne Witz Leute ... wie bin ich bitte auf diesen Namen gekommen? xD)

    Vor dem Club standen bereits einige angetrunkene oder auch besoffene Frauen und Männer, die den Rückweg nach Hause antreten wollten. Die eine Frau, welche sich an den Oberarm ihres Freundes oder ihres heutigens One Night Stands oder was auch immer klammerte, drohte in ihren Schuhen mit sehr hohem Absatz unzuknicken und konnte sich noch gerade so halten.

    Zwei weitere Frauen und ein anderer Mann lachten die Frau, mit ihren Plateau Absätzen, den Platinblonden Haaren und dem gefakten Arsch, der aussah wie ein SchöhnheitsOP-Unfall oder eine schlechte Nachmache von Kim Kardashians Hintern, einfach aus und bemerkten dabei nicht einmal wie scheiße alle dabei aussahen.

    Wir gingen an der kleinen Gruppe vorbei und leicht angewidert verzog ich mein Gesicht, wegen des Zigarettenqualms und den nach Alkohol riechenden Personen.

    Nachdem wir den Club betreten hatten, wurde es kein bisschen besser. Der Geruch hatte sich gefühlt verdoppelt, dazu stank es dermaßen nach Schweiß und der Raum war fast komplett überfüllt, sodass ich relativ schnell den Überblick verlor und somit auch Kai, der in der Masse untergegangen war. War mir aber auch herzlich egal, schließlich hatte ich sowieso keine Lust auf ihn gehabt.

    Nele zog mich am Handgelenk Richtung Bar, an die wir uns auch setzten und kurz darauf unsere Bestellungen vom Barkeeper aufgenommen wurden.

    Nele bestellte sich sofort einen Tequilla, ich nahm jedoch nur eine Cola, da ich es heute langsam angehen wollte.
    Das soetwas wie beim letzten Mal passierte, wollte ich am besten vermeiden.

    Nele zog skeptisch eine Augenbraue in die Höhe. "Nur eine Cola? Seid wann so langweilig?", fragte sie mich ein wenig neckend.

    "Ich möchte es heute ruhig angehen", erklärte ich ihr wahrheitsgemäß.

    Sie nickte nur und exte den Rest ihres Getränks, ehe sie aufstand, irgendeinen Typen aufgabelte und mit ihm tanzte.


    ****

    Es waren bereits einige Stunden vorüber gegangen und in dieser Zeit hatte ich mir ab und zu ein alkoholisches Getränk geholt und war dementsprechend auch schon ein wenig angetrunken.

    Da ich dringend zur Toilette musste, gab ich Nele schnell bescheid und verließ dann den überfüllten Raum. Mein Getränk ließ ich währenddessen achtlos an der Theke stehen, wie sich herausstellen sollte, ein riesiger Fehler.


    -------------

    Ich glaube wir wissen alle was Nele jetzt tun wird, oder?







    Ich werde sie noch umbringen 🌚



    43
    🌺Jimin🌺

    Nachdem ich die Toiletten verlassen hatte, setzte ich mich auf meinen vorherigen Platz an der Bar und rührte in meinem Getränk mit dem dazugehörigen Strohhalm herum, bis ich es mit einem Mal ganz hinunter schluckte.

    Ich war bereits angetrunken und somit auch ein wenig lockerer und gesellte mich dann zu Nele und Kai auf die Tanzfläche.

    Umgeben und umzingelt versuchte ich mich etwas von all' den Weibern zu entfernen, die mich versuchten anzutanzen oder mit mir zu flirten, was ich aber sofort abblockte.

    Da mein Kopf aber anfing ein wenig zu dröhnen, beschloss ich ein wenig frische Luft schnappen zu gehen. Nele folgte mir kurzerhand ebenfalls nach draußen.

    Mein Kopf pochte und meine Sicht wurde immer unklarer, obwohl ich eigentlich so gut wie gar nichts getrunken hatte und der Alkohol somit nicht Schuld sein konnte.

    "Alles okay mit dir?", fragte mich Nele besorgt, wobei die Besorgnis in ihrer Stimme eher gekünstelt klung. Lag vielleicht aber auch daran, dass ich gerade keinen klaren Kopf bekam.

    Mit etwas zugekniffen Augen und verzogener Miene sah ich sie an und setzte ein gefälschtes Lächeln auf.
    "Alles okay. Brauchst dir keine Sorgen zu machen", beruhigte ich sie, massierte aber dennoch ein wenig meine Schläfen um meine starken Kopfschmerzen ein wenig zu lindern.

    "Sicher?", hakte sie noch einmal nach, bevor ich aber auch nur irgendwie in der Lage war zu antworten, kippte ich leicht nach vorne, worauf mich Nele ein wenig stützte.

    Sowohl Nele als auch Kai. Woher kam der denn jetzt auf einmal?

    "Ich bring dich zu mir nach Hause. Komm Kai hat sein Auto doch dabei."

    Ich stimmte dem Vorschlag von Nele mit einem Nicken zu und die beiden brachten mich zu einem schwarzen Wagen.

    Ich versuchte mich irgendwie in das Auto zu setzen, zum Anschnallen kam ich erst gar nicht, denn meine Sicht verschwamm komplett. Das einzige was ich noch wahrnehmen konnte, war ein erschrockener Schrei von Nele, der aber zum wiederholten Mal ziemlich schlecht gestellt und gekünstelt klang.





    ---------------

    Leider nur ein kurzes Kapitel.-.

    Hab morgen Schule. Meh: c

    44
    🌺Nele🌺


    "Ich hab bei der Sache irgendwie kein gutes Gefühl. Lass uns das bitte abbrechen", bittete mich Kai sichtlich nervös und betrachtete Jimin, der 'friedlich auf der Rückbank des Autos schlief'.

    Ich schüttelte den Kopf und konzentrierte mich weiterhin auf die schwach beleuchtete Straße.

    Nervös biss sich Kai auf die Unterlippe und schaute anschließend aus dem Fenster hinaus. Auf dem Fenster hatten sich bereits einige Regentropfen angesammelt, die Wolken hatten sich dunkler gefärbt und das nächste Unwetter ließ nicht lange auf sich warten.

    Es fing an zu regnen, zuerst etwas schwach, anschließend immer heftiger, woraufhin die Scheibenwischer (ka wie das geschrieben wird xD)
    ihren Job erledigten.

    "Nele bitte!", versuchte Kai es weiterhin, während ich in unsere Straße einbog.
    "Nein", lautete meine Antwort mit einem recht kalten und abweisenden Unterton.
    Anschließend parkte ich vor unserem Haus und schnallte mich ab.

    "Na los, helf mir", wies ich Kai an und hielt demonstrativ meine Hand in Jimins Richtung. Gemeinsam trugen wir Jimin in das Haus nach oben in mein Zimmer.

    Langsam zog ich Jimin aus, bis auf seine Boxershorts, meine Aufmerksamkeit lag jedoch nicht auf Jimins ausgeprägtem Sixpack oder seinem Körper, sondern auf dem leuchtenden Display seines Handys.

    Mehrere Nachrichten und Anrufe in Abwesenheit von Ally waren darauf zu erkennen, ich jedoch musste darüber nur schmunzeln.

    Wenn sie nur wüsste, was ich alles vorhab..

    Ich zog mich bis auf meine Unterwäsche ebenfalls aus und kuschelte mich dann eng an Jimin. Danach schnappte ich mir mein eigenes Handy, das sich auf dem kleinen Tisch neben meinem Bett befand, und öffnete die Kamera. Einige Fotos von mir und Jimin später und das Handy lag wieder auf seinem gewohnten Platz.

    Ich zog die Decke über unsere halbnackten Körper und schmiegte mich dann an ihn. Anschließend fiel ich in einen tiefen und ruhigen Schlaf.




    ----------

    Aishhhh warum kann ich denn nie so lange schreiben? Uff.-.


    Hab heute ein Mädchen aus meiner Klasse auf die Seite des Kpop gezogen;) Yeeey










    Und ich hab irgendwie voll Lust darauf ein paar von euch so in echt zu treffen Haha xD


    Luv yaaaa~

    45
    Durch vereinzelte Sonnenstrahlen, die durch das Fenster drangen, wurde ich wach gekitzelt.

    Noch ein wenig verschlafen rappelte ich mich gähnend auf, nur um dann zu merken, dass ich mich nicht im Hotelzimmer neben Ally, sondern in Neles Wohnung und neben Nele befand.

    Schnell schlug ich die weiße Bettdecke zur Seite und stand auf.

    Eine kleine KlamottenKlamottenspur erstreckte sich über den kalten Fußboden und schnell schnappte ich mir meine Klamotten.

    Meine Boxershorts hatte ich noch an, also konnte doch nichts schlimmes passiert sein, oder?

    Und was ist gestern überhaupt passiert? Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass wir im Club waren. Ich war anschließend auf der Toilette und hab mein Getränk auf der Theke stehen lassen. Dann bin ich wieder gekommen, hab mein Getränk ausgetrunken und hab mich dann zu Nele gesellt, um mit ihr ein wenig zu tanzen. Dann ist mir irgendwie schlecht geworden, worauf ich mit Nele und Kai raus bin. Zum Schluss meinte Nele, dass Kai uns alle nach Hause bzw. eher zu den beiden nach Hause fährt.
    Was danach passiert ist weiß ich nicht mehr.
    Hoffentlich nichts schlimmes.

    "Babe? Gehst du schon?", vernahm ich Neles Stimme, während ich den Reißverschluss meiner Hose zu zog.

    "Babe?", fragend drehte ich mich zu Nele um.

    "Ich dachte es wäre selbstverständlich, dass ich dich so nenne, nachdem was gestern so zwischen uns gelaufen ist", sie erhob sich vom Bett, stellte sich vor mich und strich mit ihren Fingern die Umrisse meines Sixpacks nach.

    Ein unangenehmes Gefühl machte sich in mir breit. Ich fühlte mich dreckig und ekelte mich vor Neles Berührungen, weshalb ich angewidert einen Schritt zurück ging und mir mein Shirt überzog.

    "Mach mal halblang. Gestern hab ich dich auch an anderen Stellen berührt."

    "Ich weiß zwar nicht was da gestern noch alles passiert ist, aber ich habe ganz bestimmt nichts mit dir am Laufen gehabt", ich nahm mir meine Schuhe in die Hand und verließ kurz darauf das Zimmer um aus dem Haus zu stürmen.

    Draußen angekommen, setzte ich mich auf einen relativ großen Stein und schlüpfte in meine Schuhe.

    Anschließend durchsuchte ich meine Hosentaschen nach meinem Handy, doch es war nicht da. Also durfte ich kurz darauf noch einmal klingeln und das Hausinnere betreten.

    Nele war bereits wieder angezogen und reichte mir auch sofort mein Handy, als sie mich sah.

    "Wärst du jetzt nicht rein gekommen, hätte ich das Handy aus dem Fenster geworfen. Also sei froh."

    Ich schnalzte nur mit der Zunge.
    Als Freundin war die für mich irgendwie gestorben.

    "Was du dir hier auch immer einbildest, nur weil ich angeblich mit dir im Bett war, du brauchst gar nicht mehr bei mir angekrochen kommen. Für mich bist du gestorben. Sich an einen Typen ranmachen, der schon vergeben ist", ein letzter warnender Blick galt ihr noch, bevor ich wieder das Haus verließ.

    Morgen bin ich eh weg, also kann dir meine Beziehung eigentlich nicht mehr zerstören.





    -----------

    Uwuuu~

    Ich hab mir heute Burn The Stage angeguckt und ARGGHHHH! ES WAR SOOOO TOLL OMOOO♡~♡

    Nach dem Film( meine Freundin und meine Schwester sind dahin und haben den geguckt ... nur mal so zur Info xD)
    hab ich getanzt. Ich glaub BTS-DNA; Ikon-Killing me; Pentagon-Shine; BTS-Pied Piper; RM-Tokyo; Trivia-Seesaw und Kiss and Makeup von Blackpink ft. Dua Lipa. Also Dna haben wir zu dritt getanzt, seesaw und kiss and makeup hab ich mit meiner Schwester getanzt und zu den anderen Liedern hab ich alleine getanzt (uwu: c i'm so lonely haha)
    Voll die Leute haben zugeguckt haha und manche haben das sogar gefilmt (help me lmao)
    Zwei Mädchen und ein Junge haben mit mir getanzt, aber auch nur zu einem Lied, weil die dann wieder gegangen sind und zwei andere Typen haben mit mir Pentagon - Shine getanzt. Das war so tooooollll:)

    Was ist denn noch so passiert?


    Genau! Ich hab mit 'nem Asiaten geredet, im Film saß ich neben einem richtig hübschen Asiaten und in der Bahn hab ich einen Asiaten aus meiner Schule gesehen, der mich die ganze Zeit gestalkt hat. (Wooow hab ich oft das Wort Asiate benutzt )

    Eigentlich ist noch so vieles passiert, aber das interessiert euch wahrscheinlich sowieso nicht. Meh XD






    Ahhh und ist zufällig irgendjemand hier, der aus Köln kommt.
    Ouh und das wollte ich sowieso mal fragen haha:
    Hier sind nicht zufällig auch irgendwelche Fanboys (FANBOIIIIS WUHUUU XDD)
    die meine Story lesen, oder?

    46
    Gestresst liefen Jimin und ich nach draußen und lieferten mit Hilfe des Taxifahrers unser Gepäck in den Kofferraum. Anschließend setzten wir uns beide in den gelben Wagen und schnallten uns an.

    Jimin erklärte dem Fahrer, dass wir schnellstmöglich zum Flughafen müssten, worauf dieser dann auch nickte und den Wagen schnell startete.

    Nach nicht allzu langer Zeit hielt der Wagen auch schon und panisch schaute ich auf meine Uhr. Wir hatten nur noch etwas mehr als eine Stunde zeit.

    Ich hetzte Jimin, sodass wir schnell die Koffer nahmen und das Geld zahlten. Trinkgeld sprang für den netten Mann natürlich auch raus.

    Jimin zerrte mich an meinem Handgelenk so schnell er nur konnte in das innere.

    [...]


    Im Flugzeit machte sich wie beim Flug hierher ein ungutes Gefühl in meinem Magen breit.

    Genau der Grund, weshalb ich es hasste in den Urlaub zu fliegen. Mit dem Zug oder dem Auto fahren war da schon angenehmer.

    Jimin hielt beim Start meine Hand fest und sobald das Flugzeug anfing ein wenig zu rütteln und in de Höhe abflug, machte sich dieser Druck in meinem Magen und Ohren breit.

    Als wir uns ein wenig weiter oben befanden, schnappte sich Jimin sein Handy sowie seine Kopfhörer und hielt mir eines davon hin.

    Ich stöpselte den Kopfhörer in mein linkes Ohr und lauschte der ruhigen Musik, die in mein Ohr drang.

    Leise summte Jimin mit und ließ mich somit einschlafen.


    [...]


    Einige Stunden später hielten wir uns immer noch in der Luft auf und ich beobachtete ein wenig den Himmel, der langsam in ein Orange getaucht wurde. Schnell schnappte ich mir mein Handy und machte ein Bild von dem Himmel.

    Jimin, der nun auch wach geworden war, schaute mich noch ein wenig verschlafen an und rieb sich dann über die Augen, ehe er mir einen kurzen Kuss auf die Wange gab.




    -----------

    Ein sehrrrrrr langweiliges Kapitel, aber nächstes Kapitel wird es wieder spannend. Yeeeaaah♡~♡

    47
    Einige Wochen später


    Eingekuschelt in meine flauschige Decke neben Jimin auf unserer riesigen Couch, schauten wir uns gerade einen Film an. Die Temperaturen hatten sich bereits ein wenig abgekühlt, da nun auch der Herbst eingetroffen war.

    Immer wieder strich ich durch Jimins Haare, die er vor einigen Tagen blond gefärbt hatte, was ihm überaus gut stand.

    Die Geschehnisse mit Nele und Kai ließen wir ruhen und von beiden hatten wir schon seit längerer Zeit nichts mehr gehört.
    Auch nichts von Jimins Mutter.

    Doch das alles interessierte mich nicht. Mich interessierte nur das hier und jetzt und die Beziehung, die ich mit Jimin führte.

    Wohlig seufzte ich auf und lächelte leicht, als mir Jimin einen kurzen Kuss auf die Stirn drückte und dann in der Küche verschwand.

    Ich setzte mich ebenfalls auf und pausierte den Film, während Jimin eine Schüssel voll mit Popcorn besorgte.

    Kurz darauf aber klingelte es an der Tür und mit einem überraschten Blick drückte ich mich von der Couch hoch und rief Jimin zu, dass ich an die Türe gehen würde.

    Neugierig öffnete ich also die Tür, schlug sie aber gleich wieder zu als ich realisierte wer da vor der Türe stand.

    Zum Wiederholten Mal klingelte die Türe und mit rasendem Herzen starrte ich durch das Guckloch (I have no idea wie das heißt. Also dieses eine Loch bei einer Tür wo man durch gucken kann. Wisst ihr was ich meine? Haha )

    Ich hoffte, dass ich mir alles nur eingebildet hatte und keine verheulte Nele vor meiner Tür stand, welche immer wieder bitterlich schnuchzte und einen kleinen grauen Zettel in der Hand hielt.

    Jimin gesellte sich mit der Schüssel neben mich und schlang einen Arm um meine Taille, was mich ein wenig beruhigte und meinen schnellen Puls ein wenig langsamer stimmte.

    "Ich dachte du wolltest die Türe öffnen."

    "Hab ich auch", antwortete ich immer noch ein wenig neben der Spur.

    "Und warum hat es dann noch einmal geklingelt?", fragte er doch erhielt keine Antwort meinerseits.

    Dann öffnete er einfach die Tür, worauf eine verheulte Nele sich auf ihn stürzte.

    "Du!", sie tippte mit ihrem Finger auf seine Brust.

    Jimin hatte seinen Arm von mir gelöst, da Nele uns beide auseinander gerissen hatte.

    Sie hielt ihm einen kleinen grauen Zettel vor die Nase, doch auch von hier konnte ich erkennen, dass es sichum ein Ultraschall Bild handelte.

    "Ich bin schwanger und du bist der Vater von dem Kind", klärte sie ihn auf, doch ich riss schockiert meine Augen auf.

    Das ist doch alles nur ein schlechter Scherz...



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    Ich bin so fcking emotional haha xD Hab gerade ne Fanfiction auf wattpad gelesen, die so traurig war *heul*
    Brauche jetzt paar Taschentücher .-.

    48
    "Aber wie ... da lief doch gar nichts .. ich kann nicht der Vater sein", stammelte Jimin und starrte das Ultraschallbild an ehe er den Kopf wie wild schüttelte.

    "Doch und wie da was zwischen uns lief. Vielleicht warst Du einfach nur zu dicht und hast alles vergessen?", sie wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und holte dann ihr Handy aus ihrer Handtasche, die sie um ihre Schulter hängen hatte.

    Dann tippte sie etwas auf dem Handy herum und hielt es anschließend vor Jimins Gesicht.

    Ich stellte mich nah neben ihn um auch einen Blick auf das Display erhaschen zu können.

    Auf dem Bild war ganz deutlich zu erkennen, wie die beiden halbnackt in einem Bett lagen.

    Und da will Jimin sagen, dass da nichts lief.

    "Dass kann nicht sein. Ich hab nur zwei Gläser Alkohol getrunken und war eigentlich auch vollkommen nüchtern. Und mir ging es auch erst schlecht, nachdem ich auf Toilette war und mein Getränk dann ausgetrunken habe. Du musst mir irgendetwas ins Glas getan haben!", beschuldigte er Nele und um ehrlich zu sein hörte sich diese Anschuldigung ziemlich realistisch an. Zutrauen könnte ich es ihr auf jeden Fall.

    "Warum sollte ich mir denn so eine Scheiße ausdenken?", Nele hielt das Ultraschallbild noch einmal hoch.

    "Und das hier hab ich mir auch ausgedacht?"

    Jimin riss Nele das Bild aus der Hand und zerriss es vor ihren Füßen.

    "Ich glaub dir erst, wenn du einen Schwangerschaftstest machst und das vor meinen Augen."




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    Es tut mir so leid, dass momentan so selten etwas kommt aber momentan killt mich Schule so und gerade in der Weihnachtszeit ist es am schlimmsten. Aber in einer Woche hab ich es geschafft und dann hab ich Ferien.
    Dass heißt es werden wieder regelmäßig Kapitel hochgeladen. (Und auch wieder längere hahaxD)
    Aber wie bereits gesagt, wir neigen uns langsam dem Ende zu. Ich denke, dass ich die Geschichte in den Weihnachtsferien beenden werde. Hab aber auch schon nh Idee für eine neue (und etwas andere) FF, die ich selber auch schon auf Wattpad hochgeladen habe. Den Klappentext dazu werde ich wahrscheinlich nächste Woche oder morgen (kommt drauf an wann ein neues Kapitel kommt) veröffentlichen, damit ihr Mal schauen könnt, was euch nach dieser FF erwarten wird;)

    Luv yaa~

    49
    Gemeinsam haben Jimin und Nele sich auf den Weg in den nächstbesten Laden gemacht, um dort einen Schwangerschaftstest zu beschaffen und ließen mich mit Kai alleine.

    Wir beide saßen im Wohnzimmer mit einem gewissen Abstand zu einander auf einer Couch, während eine bedrückende Stimmung herrschte.

    Keiner von uns sagte etwas, nur das Ticken der Uhr war zu vernehmen.

    Mit meinen Augen folgte ich dem Zeiger der Uhr und wartete darauf, dass Jimin endlich durch diese Türe eintritt.

    Genervt stieß ich ein wenig Luft aus, da bereits weitere fünf Minuten alleine hier mit Kai vergangen waren und ich keine Lust hatte weitere fünf Minuten hier mit ihm zu verbringen.

    "Ally?", brach er dann die Stille, worauf ich meinen Kopf zu ihm drehte und ihn abwartend ansah.

    "Also ... Ich .. Nele ... Die Schwangerschaft .. das Ultraschallbild ist ..", Kai wurde durch das Knarren der Tür unterbrochen, welches durch Jimin und Nele verursacht wurde.

    "Aishh", zischte er, stand dann auf und verließ den Raum, worauf ich ihm nur fragend nachschaute. Irgendwelche Probleme oder so?

    Mit einer kleinen Tüte in der Hand, worin sich der Schnelltest befand, begab sich Nele in das Badezimmer, während sich Jimin zu mir gesellte.

    "Bist du dir wirklich sicher, dass du nicht doch ...", hakte ich vorsichtig nach doch erntete nur einen bösen Blick von Jimin.

    "Du glaubst der das doch nicht wirklich, oder? Ich meine wir beide führen eine Beziehung und ich liebe dich. Warum sollte ich dich also betrügen und dann auch noch mit meiner angeblich besten Freundin, die mir unterstellt, dass ich sie geschwängert hätte", schrie er letzteren Teil in Richtung Badezimmer, damit Nele dies auch hörte.

    "Ich weiß nicht. Sie hatte halt ein Ultraschallbild dabei und wie soll man soetwas bitte faken?", stellte ich die Gegenfrage und erhielt daraufhin nur ein Schulterzucken seinerseits.

    "Wer weiß zu was die fähig ist", Nele verließ das Badezimmer mit dem Test oder eher Testergebnis.

    "Und?", fragend zog ich eine Augenbraue in die Höhe.

    Sie hielt den Test vor Jimins Nase. Da ich nichts erkannte, rückte ich näher an Jimin.

    "Positiv", sprach ich das Ergebnis laut aus.

    Ich hielt mir die Hand vor den Mund und schüttelte ungläubig den Kopf, während mehrere Tränen meine Wangen hinunter flossen.

    "Das kann nicht ... Aber", fing ich an zu stottern und blickte Jimin missbilligend an.

    "Ich dachte du liebst mich, aber anscheinend findest du es wohl besser deine beste Freundin zu vögeln und zu schwängern", warf ich ihm an den Kopf und sprang anschließend von der Couch.

    Mit meinen Schuhen und meiner Tasche bewaffnet lief ich zur Tür und wollte diese öffnen, wurde jedoch von Jimin festgehalten, der mich an meiner Hand zurück zu sich zog.

    Flehend sah er mir ins Gesicht und schaute mir in die Augen, ich jedoch versuchte irgendwo anders hinzuschauen.

    Dann riss ich mich aus seinem Griff und öffnete die Tür.

    "Ich werde übrigens meine Sachen packen und bin dann weg. Kannst dann ja mit Nele unddeinem Kind glücklich werden", verließ noch meinen Mund, bis ich dann die Tür hinter mir zuknallte.




    Vor einigen Wochen oder Monaten (Ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht mehr so genau aber auf jeden Fall schon seit längerer Zeit haha xD)
    habe ich angefangen einen Asiaten, der in die zwölfte Klasse meiner Schule geht, zu stalken.
    Jetzt ist es aber so, dass er mich irgendwie auch stalkt xdd
    Immer wenn ich den angucke, guckt der mich auch an und dann halten wir immer so Augenkontakt und so (Yass Bitches!🌚)
    Er lächelt mich halt auch immer an, wenn er mich sieht und so.

    Ich hab gedacht wir hätten nur drei Jahre Unterschied, weil halt irgendwie alle aus seiner Stufe 17 oder 18 sind und ich halt 14 bin.

    Hab heute herausgefunden, dass er 20 ist und sein Abi nocheinmal macht, weil er es davor verkackt hat.
    #sadlifeu

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    Klappentext meiner neuen Story + Titel:

    Titel: Suddenly Pregnant

    Klappentext: Was passiert, wenn du plötzlich von deinem besten Freund schwanger wirst?
    Kann beim nächsten Kapitel ja auch Mal den Prolog veröffentlichen, falls Interesse besteht:)

    50
    🌹Nele🌹

    Nachdem Ally die Tür hinter sich zugeknallt hatte, machte ich innerlich einen Freudentanz.

    Ich hatte es endlich geschafft die beiden auseinander zubringen und könnte nun die mehreren tausenden Euro einsacken, die ich von meiner Auftraggeberin erhielt, sobald sich die beiden getrennt hatten, und mit diesen abhauen. In ein neues Land, vielleicht sogar auch auf einen neuen Kontinent und dann ein neues Leben anfangen.

    "Bist du jetzt stolz darauf?", knallte mir Jimin an den Kopf und verließ darauf ebenfalls sehr aufgebracht die Wohnung.

    Was mir jedoch ziemlich egal war.

    Wahrscheinlich fragt ihr euch jetzt wie ich denn einen positiven Test erhalten konnte, wenn ich doch gar nicht schwanger bin. Ich werde es euch erklären.

    Natürlich habe ich damit gerechnet, dass mir Jimin mit einem Ultraschallbild als Beweis niemals glauben würde.

    Also habe ich schon einmal vorgesorgt und von einer meiner Kontaktquellen einen positiven Schwangerschaftstest erhalten.

    Diesen hatte ich in meinem Badezimmer versteckt und musste ihn daher nur aus seinem Versteck nehmen und den gekauften Test irgendwo bei mir verstecken.

    Das war es eigentlich auch schon. Eigentlich ziemlich clever.

    Nur zu Schade, dass Jimin mir das auch noch glaubt und dass Ally ihm auch noch einen Seitensprung zutraut. Wirklich toll.

    Ich nehme mein Handy aus meiner Clutch und wähle die eigentlich schon am häufigsten gewählte Nummer in meiner Telefonliste.

    Nach einigen Piep-Tönen erklingt dann die weibliche Stimme auf der anderen Leitung und erfreut teile ich ihr mit, dass ich die beiden endlich von einander getrennt habe.

    Daraufhin schlägt sie mir vor vorbeizukommen und das Geld mitzubringen. Natürlich stimme ich dem zu und lege anschließend auf.


    [...]

    Als es dann endlich an der Tür klingelt erhebe ich mich von der Couch und begebe mich zu dieser.

    Auch Kai kommt in dieser Zeit nach unten und setzt sich an den Esstisch, der im Wohnzimmer steht.

    Mit einer kurzen Verbeugung begrüße ich die Person vor mir und bitte sie herein.

    Gemeinsam begeben wir uns an den Esstisch und besprechen einige Einzelheiten, bis sie mir den schweren Umschlag überreicht.

    "Sind sie eigentlich stolz darauf die Beziehung ihres Sohnes zu zerstören?", Kai erhebt sich von seinem Platz, wobei der Stuhl heftig nach hinten fällt und ein lautes Knallen auf dem Boden erzeugt.

    "Zerstören? Ich bitte dich Kai, ich bewahre ihn doch nur vor einem Fehler", gibt die etwas ältere Dame von sich.

    "Ein Fehler? Ally ist also ein Fehler was?", zischt Kai und wird immer lauter.

    "Genau das ist sie. Sie ist nur hinter seinem Geld her genau wie die anderen Frauen es immer waren."

    "Woher wollen sie wissen, dass sie genauso wie die anderen ist. Warum unterstützen sie ihren Sohn eigentlich nicht, wie es eine normale Mutter eigentlich tuen sollte, stattdessen heuern sie Nele und mich, ihren Cousin, an.
    Das was sie machen ist so abartig!", er stampft die Treppen wieder hinauf und ungläubig sehe ich ihm nach, ehe ich mich bei Jimins Mutter entschuldige.

    Diese winkt jedoch nur ab und möchte nach Hause gehen, wobei ich sie aber noch bis zur Türe begleite.

    Was hat sich Kai dabei nur gedacht?



    ------------

    Prolog: Mit zitternden Händen hielt ich den Schwangerschaftstest fest, der positiv ausgefallen war.

    Wie paralysiert starrte ich den Test an, ehe ich an der Tür klopfte, vor welcher ich mich befand.

    Sofort wurde die Tür geöffnet und ein sichtlich überraschter Jungkook stand vor mir.

    Mit seinen großen, warmen Händen wischte er mir die Tränen weg.

    "Was ist los?", fragte er mich sanft.

    Ich hielt ihm den Schwangerschaftstest vors Gesicht und schluckte den Kloß, der sich in meinem Hals gebildet hatte, hinunter.

    Ich war schwanger und das von meinem besten Freund.

    51
    Es waren nun zwei Wochen vergangen, in denen ich mehrere Anrufe sowie Nachrichten von Jimin erhalten hatte. Dazu hatte er herausgefunden, dass ich mich momentan bei einer Freundin namens Ahri aufhielt und versuchte sein Glück auch hier.

    Aber so wie meine Freundin eben ist, hat sie ihn immer wieder abwimmeln können.

    Auch seine Anrufe und Nachrichten bei mir blieben unbeantwortet.

    Er hatte mich betrogen und Nele geschwängert.

    Wäre der Schwangerschaftstest negativ ausgefallen, hätte ich mich nicht weiter darum kümmern müssen und auch Neles Worten keinen Glauben geschenkt.

    Doch er ist nunmal positiv ausgefallen und das ist Beweis genug.

    Jimin soll einfach mit Nele und dem Kind glücklich werden und mich in Ruhe lassen.

    Gerade kam ich von einem Einkauf nach Hause und klingelte an der Tür, nur um dann festzustellen, dass Ahri mir noch bevor ich gegangen war gesagt hatte, dass ich die Schlüssel mitnehmen soll, weil sie gar nicht hier sein würde.

    Momentan befand sie sich nämlich auf dem Weg nach Busan, um ihre Eltern zu besuchen.

    Ich Idioten hatte es natürlich total vergessen.

    Zu meinem Glück hatte ich nur Kleinigkeiten besorgt und diese in meine Handtasche gesteckt.

    Das war aber gerade mein kleinstes Problem.

    Denn wo sollte ich jetzt in den nächsten drei Tagen unterkommen?

    Sofort kam mir Jimin in den Sinn, welcher nur weniger als 30 Minuten von hier wohnte. Doch auf den hatte ich ehrlich gesagt keine Lust und es würde auch ziemlich an meinem Ego kratzen jetzt noch da aufzutauchen, nachdem ich ihm klipp und klar gesagt hatte, dass ich Schluss machen würde.

    Dennoch muss ich zugeben, dass ich ihn ziemlich vermisste und mir deshalb nichts sehnlicheres wünschte als zu ihm zu gehen und ihm um den Hals zu fallen.

    Nervös kaute ich auf meiner Unterlippe. Ich hatte so gesehen keine andere Wahl, ansonsten müsste ich nämlich die Tage auf der Straße verbringen und darauf konnte ich gerne verzichten.

    Aber vielleicht war ja auch hier irgendwo ein Hotel in der Nähe, in dem ich die Nächte verbringen könnte.

    Kurzerhand beschloss ich also nach einem Hotel hier in der Nähe zu googeln.

    ;-;

    Anscheinend hasste mich mein Leben.

    Zuerst fing alles damit an, dass sich das näheste Hotel ungefähr 20km von hier befand. Also konnte ich das schonmal von meiner Liste streichen.

    Dann begann es auch noch wie aus Eimern zu schütten, wodurch ich klitschnass wurde.

    Danke aber auch.

    Gerade als ich mich meinem Schicksal also hingeben und Jimin einen Besuch abstatten wollte, knallte ich geradezu gegen die Brust einer Person.

    Verwirrt wer sich bei diesem Wetter bis auf mich noch draußen befinden könnte, blickte ich in das Gesicht meines Gegenübers und verdrehte innerlich die Augen.

    Konnte der Tag eigentlich noch besser werden?

    "Ich muss dringend mit dir reden", brachte mein Gegenüber dann endlich über die Lippen.

    Ich schnaubte verächtlich auf.

    "Reden? Über was willst du mit mir reden?"

    "Es geht um Nele und die angebliche Schwangerschaft", hauchte er beinah, dennoch verstand ich es.

    "Die angebliche Schwangerschaft?", hakte ich noch einmal nach und zog demonstrativ eine Augenbraue in die Höhe.

    "Es ist schwer zu erklären. Gehen wir in ein Café und reden dort weiter?", fast schon bittend sah er mich an.

    "Okay", stimmte ich dann anschließend Kai zu und machte mich mit ihm auf den Weg zu einem Café, während der Regen langsam aufhörte die Stadt in ein trübes Grau zu tauchen.




    -----------
    Wurde auch mal Zeit, dass sich Kai gegen Nele stellt!:)

    52
    Am Café angekommen setzen wir uns an einen eher abgelegenen Platz und bestellen uns nur etwas zum Trinken.

    Während wir also auf unsere Getränke warten, zeige ich Kai mit einer Geste, dass er mit seiner Geschichte beginnen kann.

    Er holt tief Luft und schaut mir dann genau in die Augen, ehe er mir versichert, dass ich ihm und seiner Erzählung glauben schenken kann und muss. Dass er sich nichts davon ausgedacht hat und alles wirklich genauso passiert ist.
    Zum Schluss bittet er mich, ihn nicht für das Geschehene zu verurteilen.

    Dann senkt er seinen Blick auf seinen Schoß, auf welchem er nervös mit seinen Fingern spielt.

    "Vielleicht solltest du erst einmal wissen, dass Nele nicht wirklich Jimins beste Freundin ist, dass sie meine Cousine ist und wir beide einem Beruf nachgehen, der etwas außergewöhnlich ist. Sie macht es gerne, ich eher gezwungenermaßen.

    Ich glaube es ist egal was wir genau machen, ich erklär dir jetzt einfach Mal was es mit Nele und der Schwangerschaft auf sich hat.

    Es hat alles damit angefangen, dass uns Jimins Mutter angeheuert hat und uns den Auftrag gegeben hat dich und Jimin auseinander zu bringen.

    Als ich dich damals aufgegabelt habe und dich nach Hause gebracht habe, hatte ich noch keinerlei Ahnung von dem Auftrag, da uns dieser noch nicht gegeben wurde.

    Wie auch immer. Sie hat uns eine riesige Summe an Geld geboten, worauf Nele einfach nicht 'nein' sagen konnte.

    Als Nele aber gemerkt hat, dass wir mit bloßem ranmachen, flirten oder dergleichen nichts erreichen können, hat sie sich einen Plan ausgedacht.

    Ich war vielleicht zu Beginn noch dafür, weil sie mir nicht den kompletten Plan verraten hat, aber naja..

    Wir waren ja feiern und als Jimin dann auf die Toilette gegangen ist, hat sie ihm K.O. Tropfen untergejubelt.

    Von den K.O. Tropfen hatte sie mir davor nichts erzählt und ich hab sie versucht aufzuhalten, aber sie hat nicht auf mich gehört.

    Als Jimin dann an die frische Luft gehen wollte, weil es ihm den Umständen entsprechend schlecht ging, hat Nele ihm angeboten mit zu uns zu kommen.

    Dann haben wir ihn ins Auto verfrachtet und zu uns gebracht. Während der Autofahrt hat er dann das Bewusstsein verloren.

    Zu Hause angekommen hat Nele ihn eigentlich nur bis auf die Boxershorts ausgezogen und sich dann ins Bett neben ihn gelegt.

    Davon hat sie anschließend ein Bild gemacht und es dir dann gezeigt. Damit du denkst, die beiden hätten wirklich miteinander etwas am laufen gehabt.

    Zu guter letzt hat sie von einem Bekannten ein gefälschtes Ultraschallbild erhalten, um das alles, also ihre Aussage, noch einmal zu bekräftigen", beendet er seinen Redeschwall und schaut bedrückt nach unten.

    "Und was ist mit dem Test?", hake ich nocheinmal nach und möchte mich vergewissern, dass dieser auch gefälscht gewesen ist.

    "Sie wusste, dass ihr unsicher sein und ihr keinen Glauben schenken würdet. Also hat sie im Voraus schon einen bei der selben Kontaktquelle wie schon zuvor besorgt", beantwortet er mir meine Frage, schaut mir dennoch immer noch nicht ins Gesicht. Anscheinend schämt er sich zu sehr für das was er und Nele getan haben.

    "Und was ist jetzt mit Nele? Wo ist sie mit dem ganzen Geld hin?", möchte ich wissen und schaue ihn daher neugierig an.

    "Sie will weg und sich mit dem gesamten Geld aus dem Staub machen. Zusammen mit Jimin möchte sie nach England oder so auswandern", er schüttelt mit dem Kopf und schaut mir nun ins Gesicht.

    "Wir müssen sie aufhalten! Jimin ist bereits dabei seine gesamten Sachen zu packen!", schnell steht er von seinem Stuhl auf, sodass dieser mit einem gewaltigen Knall nach hinten fliegt.

    Auch ich stehe auf und werde sofort von ihm mit nach draußen gezogen.

    Die Kellnerin, die uns gerade die Getränke bringen wollte, schaut uns fragend an.
    Würde ich aber auch.

    Doch jetzt steht Jimin an erster Stelle! Ich muss Nele und ihr Vorhaben stoppen. Wir, Kai und ich, müssen sie gemeinsam stoppen bevor es zu spät ist!



    ---------

    Uff.-. Nur noch zwei Kapitel meine Lieben.

    53
    Außer Puste kommen wir vor Jimins Wohnung stehen. Vor der damaligen WG, in der wir beide eigentlich gewohnt haben.

    Ein LKW beladen mit einigen Kartons steht schon vor der Haustür und demonstriert mir nur noch einmal den Ernst der Lage.

    Schnell laufe ich auf die geöffnete Tür zu, aus der eine Person beladen mit zwei Kartons in der Hand hinausspaziert und knalle beinah gegen diese.

    Als ich bemerke, dass es sich um Jimin handelt, bleibe ich wie eingefroren stehen und begutachte sein Gesicht, während er ebenfalls wie erstarrt vor mir steht und sich kein bisschen regt.

    Die Kartons hat er auf den Boden gelegt; fast fallen gelassen kommt dem eigentlich sogar ganz nah.

    Tiefe Augenringe und rote, geschwollene Augen zieren sein Gesicht, nicht zu vergessen die Blässe.

    "Was machst du hier?", haucht er mit zerbrechlicher Stimme und selbst das versetzt mir einen Stich in mein Herz.

    Es tut mir weh, dass Jimin wegen mir oder wohl eher wegen Neles falschem Spiel so leiden muss. Dass wir beide und unsere Beziehung so leiden mussten.

    Kai stellt sich nun auch neben mich, wird daraufhin aber nur schief angeguckt.
    "Was macht ihr hier?"

    "Wir müssen reden. Kai hat dir eine Menge zu erzählen", beantworte ich ihm die gestellte Frage und gleich darauf werden wir beide gebeten in die Wohnung zu gehen.

    Es befinden sich noch sehr viele Kartons in dem Inneren, doch das Wohnzimmer steht noch fast komplett, was mich ein wenig verdutzt schauen lässt.

    Nach Jimins Aufforderung setzen wir uns gemeinsam an den Tisch und Kai wird dann von ihm aufgefordert zu erzählen.

    Er erzählt Jimin genau das, was er mir ebenfalls erzählt hat.

    Und ich weiß nicht, ob ich es mir nur einbilde, aber ich meine zu sehen, wie er seine Hände zu Fäusten bildet und seine Miene verzieht.

    Er sieht nicht mehr so traurig und niedergeschlagen wie vorhin aus. Viel mehr sieht er total wütend aus, so als könnte er in jeder Sekunde irgendjemanden umbringen. Jemanden wie zum Beispiel Nele.

    Vielleicht aber auch seine Mutter.

    Und wie es das Schicksal so wollte, betrat genau in dem Moment Nele die Wohnung mit zwei Tickets in der Hand, die sie jedoch augenblicklich fallen ließ, als sie mich und Kai am Tisch erkannte.

    "Was macht ihr denn hier?", versuchte sie ihre Wut gegenüber uns beiden zu überspielen und setzte ein falsches Lächeln auf.

    "Jimin die Wahrheit über dich und dein kleines falsches Spiel erzählen."

    Nele schnaubte.

    "Die Wahrheit? Welche Wahrheit? Dass ich überglücklich darüber bin eine kleine Familie mit Jimin zu gründen und bald ein neues Leben in England zu beginnen?", versuchte sie ihre Lüge aufrecht zu erhalten, doch scheiterte daran.

    "Du brauchst mir nichts mehr vorzuspielen Nele", Jimin schaute sie emotionslos an. Ich hatte keine Chance seine Mimik richtig zu deuten.

    "Ich weiß alles und hasse dich sowie meine Mutter für das was ihr mir angetan habt. Erzähl mal wie du deine Lüge aufrecht erhalten wolltest. Ich meine du warst ja nicht wirklich schwanger."

    "Ich weiß nicht von was du redest", der Griff um ihre Handtasche verstärkt sich nur noch mehr und auch ihre Maske, die sie die ganze Zeit über getragen hat, zerfällt langsam.

    "Ich hab dich schon längst durchschaut. Dich und deine Masche. Und jetzt erzähl mir was du vorhattest!", schreit Jimin schon fast und erschrocken zuckt sie kurz zusammen.

    "Ich hätte ... ich hätte so getan als hätte ich das Kind verloren", stottert sie und schaut beschämt zu Boden.

    Ein siegessicheres Grinsen schleicht sich auf meine Lippen.

    "Raus hier!", schreit Jimin, worauf sie ein wiederholtes Mal zuckt und dann sofort aus der Wohnung sprintet.

    Sofort dreht sich Jimin zu mir und umarmt mich.

    Wohlig seufze ich auf und schlinge auch meine dünnen zierlichen Arme um seinen Körper.

    Ich habe ihn vermisst. Seinen Duft, seine Art, seine Gesten, einfach alles.

    Wir stehen einfach da, fest umschlungen und bemerken dabei auch nicht, wie sich Kai mit einem leichten Lächeln davon macht.

    Dennoch danke ich ihm vom ganzen Herzen dafür, dass er meine Beziehung mit Jimin gerettet hat. Wäre er nicht gewesen hätte ich Jimin an Nele verloren und das für immer!


    ----------

    So emotional.
    Ich muss mir die Tränen aus dem Gesicht wischen.
    Das hier ist das vorletzte Kapitel.
    Dann ist diese Geschichte hier endgültig vorbei!:(

    54
    EPILOG

    "Eomma! Ich hab überhaupt gar keine Lust mehr auf die Uni!", meckert unsere Tochter Sunmi und wirkt wie ein trotziges Kleinkind.

    "Du wolltest doch an die Uni und sowieso bietet sie dir anschließend viele Möglichkeiten in der Berufswelt", zucke ich mit den Schultern und wasche weiterhin das Geschirr ab.

    "Es geht auch eigentlich gar nicht so genau um die Uni. Es macht mir ja Spaß mit meinen Freunden zusammen zu studieren, viel mehr liegt es an so einem Typ aus meinem Kurs, der mir ständig meinen Platz im Bus wegnimmt", meckert sie und verschränkt ihre Arme vor der Brust.

    "So so ein Junge also", wackel ich mit den Augenbrauen und grinse.
    Dabei muss ich an die erste Begegnung mit Jimin denken.

    "Ständig versucht er mit mir zu flirten oder sich an mich ranzumachen, dabei merkt er aber überhaupt nicht, dass er nervt!", beschwert sie sich weiterhin bei mir.

    "Und? Wie heißt der Junge?", frage ich.
    Gleich darauf öffnet sich die Haustür und Jimin betritt die Küche.

    Zuallererst umarmt und küsst er mich, worauf Yuri angewiedert ihr Gesicht verzieht und sich auf einen der Stühle am Tisch fallen lässt.

    "Was macht ihr denn gerade so?", Jimin setzt sich ebenfalls an den Tisch und hört dann interessiert Sunmi zu, die ihm von dem Jungen erzählt.

    "Wie heißt er denn jetzt?", frage ich neugierig und ernte dafür jedoch einen genervten Blick.

    "Kim Jiho."

    Grinsend schaue ich zu Jimin rüber, der es mir gleich macht.

    "Irgendwie macht ihr beiden mir Angst", lacht Sunmi daraufhin und Jimin erklärt ihr, dass es sich dabei um den Sohn von einem guten Freund von uns handelt.

    Nach der Sache mit Nele haben wir mit Kai einen Neuanfang gestartet und nun sind Jimin und er beste Freunde und unzertrennlich.

    "Sag mal Sunmi, hab ich dir schon mal erzählt, wie ich und dein Vater uns kennengelernt haben?", ich lege das letzte Glas in den Schrank und widme mich dann meiner Tochter.

    Jimin verlässt den Raum, da dieser heute noch mit Kai verabredet ist und sich nun auf den Weg zu diesem macht. Hoffentlich erzählt er ihm auch von Jiho und unserer Tochter.

    "Nein. Aber jetzt wo du es sagst würde es mich schon interessieren", ich setze mich gegenüber von ihr und sobald ich beginne über die Geschichte von Jimin und mir zu schwärmen, trage ich ein breites Lächeln in meinem Gesicht.

    "Es hat alles damit angefangen, dass mir dein Vater meinen Platz im Bus weggenommen hat..."










    ----------
    ENDE♡





    Das ist nun das Ende von Fake Relationship:)
    *wischt sich die Tränen aus dem Gesicht, nachdem sie geheult hat haha* xD
    Ich hoffe euch hat meine FF gefallen und ihr hattet Spaß beim Verfolgen der Story, denn mir hat es unheimlich viel Spaß gemacht sie zu schreiben.

    Ich fand eure Kommentare aber auch immer motivierend und habe sie auch echt gefeiert.
    Die Morddrohungen an Nele waren eh immer die besten HahaxD

    Oder auch die Gespräche über die Asiaten an unserer Schule: D

    Wie auch immer ...
    Ich würde mich freuen einige von euch bei Suddenly Pregnant zu sehen und vielleicht auch bei einer anderen Story oder bei anderen Storys:)
    Wer weiß ... Vielleicht ist ja noch 'ne andere Story neben Suddenly Pregnant geplant;)

    Luv yaa~
    And much Luvvvv♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡

article
1520627399
Fake Relationship | Jimin
Fake Relationship | Jimin
Was passiert wenn du mit einer dir vollkommenen fremden Person eine Beziehung führen musst. Eine, die ihr beiden nur vorspielt. Eine, bei der keine echten Gefühle im Spiel sind oder es sein sollten. Dennoch passiert es und du verliebst dich Hals über ...
https://www.testedich.de/quiz53/quiz/1520627399/FAKE-RELATIONSHIP-Lovestory-mit-Jimin
https://www.testedich.de/quiz53/picture/pic_1520627399_1.jpg
2018-03-09
40HC
Bangtan Boys, BTS

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare (118)

autorenew

vor 7 Tagen
@Jimin's girl hahah wie süß xD♡ wenn du willst kann ich dir gerne meinen Insta Namen geben und dann können wir miteinander schreiben?
vor 37 Tagen
Also als erstes die geschichte ist megaaa süß zweitens fand ich deine kommentare zwichen den kapieteln extrem witzig und drittens würde ich dich echt gern kennen lernen
vor 38 Tagen
Awww diese Geschichte ist sooooo niedlich ♥♥♥
vor 47 Tagen
Bitte schreib weiter
vor 48 Tagen
https://www.testedich.de/quiz56/quiz/1535479702/BTS-Fanfiktion
vor 78 Tagen
Richtig gute Geschichte! Ich habe sie auf einmal durchgelesen, obwohl es gleich zwölf Uhr nachts ist und ich morgen Schule hab. Aber echt! Respekt!
vor 84 Tagen
Ich bin mir nicht sicher ob du das lesen wirst , aber bitte schreib weiter 😣
vor 106 Tagen
Bitte weiter schreiben!
vor 111 Tagen
Yuhuuuuuuuuuu ein neues Kapitel 😆
Danke das du mein gebet erhört hasst 😅😂
Geiles Kapitel 😆🤗
# SMUT
vor 112 Tagen
Keine Sorge in den nächsten ffs gibt's auch noch morddrohungen 🌚
vor 114 Tagen
Omgggg ich heule 😭 diese Story war so... berührend 😭
vor 118 Tagen
das ist einer der traurigsten und besten ff die ich bis jetzt gelesen habe😃😭 schade das sie vorbei ist😭
vor 118 Tagen
Wird diese ff ( He Killer me ) noch weiter geschrieben , wenn ja hast du mich bei noch einer ff am Hals 😄😋
vor 119 Tagen
Ich hab fast geheult 😭 Aber nur fast ! So mega süß und ich find's irgendwie traurig das es vorbei ist ... Super FF ❤
vor 120 Tagen
Deine FF ist sehr schön, einfach nur COOL!!!!!🤩👍
vor 120 Tagen
Diese FF war so schön 😭😭
vor 120 Tagen
@cuteeeey Yasss;) die ff heißt Suddenly Pregnant
vor 120 Tagen
und wie heißt die ff mit jk hast du schon begonnen?
vor 120 Tagen
Das Ende ist so [ schluchzs ] toll 😆🤗
Schon schade das die Ff zuende ist 😢
Aber das Ende war sooooooooooooooooo herzerregend
Hab deine neue Ff schon angefangen , finde sie bisher megaaaa 😍😍
vor 120 Tagen
Gegen 18:00 Uhr werde ich das letzte Kapitel für diese Story hochladen und dann entgültig für beendet erklären♡ *wischt sich Tränen aus dem Gesicht* haha xD