x

Macht Sport schlauer?

Starte hier den 30 min kostenlosen IQ Test (mit Antworten)
Starte hier den ausführlichsten gratis IQ Test im Internet (mit Antworten)

Wie Fitness deinen Körper UND dein Gehirn stärkt

Das Statement ist simpel: Sport macht schlau. Aber was hat das Training deiner Muskeln mit deinem Hirn zu tun? Die Hirnforschung sagt: So Einiges!

Eine Frau macht eine Yoga-Übung in einem vom Sonnenlicht erhellten Zimmer

Wer kennt nicht den Spruch: In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.

In einer Intelligenz-Studie der Florida Coast Universität hat man 60 Studenten in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine „Denker“-Gruppe und eine „Nicht-Denker“-Gruppe. Anschließend hat man die Studenten sieben Tage beobachtet. Die weniger sportlich aktiven Studenten verausgabten sich beim Lernen und waren geistig aktiver. Aber kann man daraus schließen, dass Sport keinen Einfluss auf die Intelligenz hat? Viele andere Studien zeigen etwas Anderes.

So zeigen viele Untersuchungen, dass sich beim Sport im Gehirn die Sauerstoffaufnahme verbessert, somit der Sport die Durchblutung des Gehirns fördert und die Gehirnplastizität vergrößert. konnte nachgewiesen werden, dass die Durchblutung des Gehirns beim Spazierengehen um etwa 20 Prozent gesteigert werden kann, bei mittlerer Belastung sogar um bis zu 30 Prozent. Ebenso konnte gezeigt werden, dass Sport einen Einfluss auf verschiedenste Neurotransmitter hat.

Daraus kann man folgern, dass sich durch Sport die Leistungsfähigkeit des Gehirns verbessert, also Sport tatsächlich schlauer macht.

Auch in mehreren Studien ist die Frage untersucht worden, ob Sport einen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns hat.

In einer schwedischen Studie, die auf der Basis von Daten von 1,2 Millionen jungen Männern erstellt wurde, konnte aus den Ergebnissen von Fitness - und Intelligenztests ein klarer Zusammenhang zwischen einer guten körperlichen Fitness und besseren Ergebnissen beim Intelligenztest nachgewiesen werden.

Eine weitere Auswertung zeigte, dass die fitten jungen Männer später häufiger eine akademische Ausbildung realisiert haben bzw. in Berufen mit einer höheren Qualifikation tätig waren. Andere Studien haben diesen Zusammenhang zwischen Sport und geistiger Leistungsfähigkeit auch sowohl für Kinder als auch für ältere Menschen nachweisen können.

Welche Sportart ist gut für die Konzentration?

Sportphysiologen nennen u.a. als wesentliche Ursache für eine mangelnde Fähigkeit, sich zu konzentrieren, fehlende Fitness.

Daraus kann man schlussfolgern, dass alle Sportarten, die mit Bewegung zu tun haben, und damit die Fitness verbessern, die Konzentration fördern. Man hat ermittelt, dass dadurch kognitive Gehirnfunktionen wie z.B. Konzentration, Denken, Lernen und Erinnerung positiv beeinflusst werden.

Sportarten, die ganz besonders die Konzentration steigern, sind Yoga, Tai-Chi, Qigong und Taiji Quan. Als weitere Sportarten werden in der Literatur genannt: Bogenschießen, Darts, Golf und Tanzen.

Die Liste ließe sich auf sehr viele Sportarten erweitern, denn egal ob man Tischtennis oder Tennis, Handball oder Fußball spielt, eine Leichtathletikdisziplin bevorzugt oder Rad fährt, damit ist eine Verbesserung der Fähigkeit, sich konzentrieren zu können, unzweifelhaft verbunden.

Mehrere Personen schießen Pfeil und Bogen auf eine Zielscheibe

Du siehst, die Suche nach einer geeigneten Sportart wird nicht allzu schwer sein! Hilf deinem Gehirn zu fokussieren, indem du einen Kurs im Bogenschießen, oder eine Yoga-Stunde buchst. Oder schnapp dir deine Laufschuhe und renne mit dem Wind um die Wette - Intervalltraining ist hierfür immer eine spannende Idee! Natürlich kannst du auch einfach ins Fitnessstudio gehen. Da gibt es genug Gerätschaften, mit denen du dich smart laufen kannst. Laufen hilft übrigens auch gegen Stress!

Wie hängen Aufmerksamkeit und Bewegung zusammen?

Klar erwiesen ist, dass Bewegung die Aufmerksamkeit (und Konzentration) erhöht.

Sind die Nervenzellen im Kopf ausreichend aktiv, dann entsteht Aufmerksamkeit. Um die Nervenzellen zu aktivieren, benötigen Sie Sinnesreize und einen aktiven Stoffwechsel, dies wird durch Bewegung gefördert. Die Evolutionstheorie sagt, dass das Nervensystem entstanden ist, um Bewegungen möglich zu machen. Und das Umgekehrte gilt ebenso: Bewegung ist gut für das Gehirn, für die Gesamtheit unserer kognitiven Leistungen. Es wird vom „Superfaktor Bewegung“ gesprochen.

Sind intelligente Menschen erfolgreicher?

Der Zusammenhang zwischen Intelligenz und insbesondere beruflichem Erfolg wurde in vielen Studien und auch Metastudien untersucht. Ohne jetzt im Detail zu diskutieren, welche Punkte im Begriff „Erfolg“ zusammengefasst werden, kann man feststellen, dass es eine hohe positive Korrelation zwischen Erfolg und Intelligenz gibt.

Einige Aussagen sollen diesen Zusammenhang beispielhaft verdeutlichen.

So ist festzustellen, dass Personen mit einer hohen Intelligenz geistige Aufgaben besser lösen als solche mit einer niedrigeren Intelligenz, soweit die sonstigen Fähigkeiten sich nur wenig unterscheiden.

Untersuchungen haben eine große Übereinstimmung gezeigt zwischen den Ergebnissen von Intelligenztests bei Kindern bzw. Studenten und ihren Erfolgen in der Schule bzw. im Studium. Außer der Intelligenz gibt es weitere Faktoren, die für einen erfolgreichen Schulabschluss bzw. ein erfolgreiches Studium wichtig sind. Die Ausdauer ist, neben der Intelligenz, ein wesentlicher Faktor. Daher kommt es auch, dass auch intelligente Personen im Studium scheitern können. Intelligenz ist also nur eine von vielen notwendigen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium. Weder Fleiß noch eine andere Eigenschaft können aber einen Mangel an Intelligenz vollständig ersetzen.

IQ plus EQ = Erfolg

Wie sieht es nun mit dem Zusammenhang zwischen Intelligenz und Erfolg im weiteren Leben aus? Offensichtlich gilt die negative Aussage, dass ein niedriger IQ meist zu nur geringem Erfolg führt, eher als die positive Aussage, dass ein hoher IQ immer zu einem erfolgreichen Leben führt. Auch hier ist der hohe IQ eher als eine notwendige Voraussetzung zu sehen. Denn zweifelsohne hängt der Erfolg auch von Faktoren wie Ausdauer, Glück, Zufall, Beziehungen, soziale Herkunft u.ä. ab. Betrachtet man das Einkommen als Erfolgsfaktor, so konnte dennoch eine positive Korrelation zwischen Höhe des IQ und Höhe des erzielten Einkommens nachgewiesen werden.

Wie mache ich mein Kind intelligent?

Ein Kind liest ein Buch in einem sonnendurchfluteten Raum

Es ist inzwischen bekannt, dass die erreichte Intelligenz im Resultat sowohl von Vererbung als auch von den Umweltbedingungen abhängt. Da die Vererbung nicht mehr beeinflusst werden kann, bilden die Umweltbedingungen den entscheidenden Faktor, um die Intelligenz eines Kindes zu steigern.

In vielen Studien konnte gezeigt werden, dass die Intelligenz der Kinder abhängt von der sozialen Schicht, in der sie leben. Kinder aus höheren sozialen Schichten haben im Durchschnitt eine höhere Intelligenzleistung als Kinder aus sozial niedrigeren Schichten. Insbesondere auch die sprachliche Intelligenz ist stark sozial bedingt.

Anhand von Untersuchungen an eineiigen Zwillingen konnte nachgewiesen werden, dass Erziehung und Unterricht eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung der Intelligenz spielen.

Die überdurchschnittlich hohe Intelligenz, die der Mathematiker Carl Friedrich Gauss in seiner Kindheit entwickelte, war auf Vererbung, soziale Zugehörigkeit, auf Erziehung und Unterricht zurückzuführen. Günstige Umwelteinflüsse ermöglichten es dem kleinen Gauss, seine allgemeine Intelligenz und spezielle Begabung für Mathematik kreativ umzusetzen.

Zuallererst benötigen Kinder für eine gute Entwicklung der Intelligenz emotionale Geborgenheit und eine liebevolle Umgebung.

Im Einzelnen findet man in der Literatur eine Reihe von Erkenntnissen darüber, wie sich die Entwicklung der Intelligenz verbessern lässt.

Sprache

Ein wichtiger Aspekt ist die Sprache. Sie ist Grundlage zum Verständnis komplizierter Sachverhalte und bildet die Basis, eigene Gedanken zu formulieren. Durch das Lesen trainieren die Kinder des Weiteren auch ihre Konzentrationsfähigkeit.

Sozialisierung

Ein weiterer Aspekt ist ein früher Kontakt zu gleichaltrigen Kindern. Das fördert kognitive Prozesse. Die Kinder können sich ausprobieren und im gemeinsamen Spiel ihre Interessen teilen.

Lob

Auch richtiges Loben wirkt sich indirekt auf die Entwicklung der Intelligenz dadurch aus, dass damit die Lernmotivation gesteigert werden kann. Dabei darf nur für eine konkret erbrachte Leistung gelobt werden. Allgemein oder übertrieben zu loben schadet dagegen, weil dann beim Kind der Eindruck entsteht, nichts leisten zu müssen, um gelobt zu werden.

Zuhören

Durch Zuhören drücken wir Respekt dem Kind gegenüber aus. Dadurch lernt das Kind, sich respektvoll zu verhalten.

Inwiefern kann Sport bei der Entwicklung meines Kindes helfen?

Sport hilft tatsächlich massiv dabei, das Potential unserer Kinder vollständig auszuschöpfen. Nicht umsonst gibt es die von der Deutschen Sporthochschule Köln gestartete Initiative "Klasse in Sport". Ergebnisse dieser Studie haben gezeigt, dass tägliche sportliche Betätigung bei den Kindern nicht nur zu erhöhter physischer Fitness geführt hat, sondern auch die Lernergebnisse positiv beeinflusste.

Das Statement "Sport macht schlau" trifft also auch besonders auf Kinder zu. Da Sport auch meist mit Gleichaltrigen gemacht wird, fördert es auch die soziale Intelligenz.

Kann ich Intelligenz durch Lernen steigern?

Ja, natürlich kann man seine Intelligenz durch Lernen steigern. Dabei sollte Lernen auch anstrengend sein. Wir können das durchaus mit Sport vergleichen. Nur wenn man sich anstrengt, wird man in der Lage sein, seine Leistung zu steigern. Das gleiche gilt auch beim Lernen. Nur wenn ich mich beim Lösen einer Aufgabe anstrengen muss, wird als Resultat die Intelligenz wachsen.

Ganz allgemein kann man sagen, dass Menschen gerne lernen, sei es aus Neugierde oder dem Streben nach größerer Kompetenz; sei es für die Entwicklung neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Lernen funktioniert dann besonders gut, wenn es selbstgesteuert ist, um selbstgesteckte Ziele zu erreichen. Dann ist man bereit, dafür auch größere Anstrengungen in Kauf zu nehmen. Gerade bei Kindern kommt es darauf an, dass ihnen vermittelt wird, dass sie für sich selbst lernen, nicht für den Lehrer oder die Eltern. Gerade Kinder, die für das Erreichen von Zielen durch Lernen inneren Ehrgeiz entwickeln, steigern dadurch gleichzeitig ihre Intelligenz.

Wer ist schlauer? Männer oder Frauen?

Diese Frage lässt sich so pauschal nicht beantworten. So konnte in Studien gezeigt werden, dass sich Intelligenz von Männern und Frauen unterscheiden. Dabei erzielen Männer im Durchschnitt bessere Ergebnisse bei logisch-mathematischen Aufgaben und beim räumlichen Vorstellungsvermögen, während bei den Frauen eine höhere sprachliche Kompetenz nachgewiesen werden konnte. Das ist u.a. auch das Ergebnis von Umwelteinflüssen, insbesondere der Erziehung.

Jungs interessieren sich stärker für Technik und Mathematik und finden diese auch nützlicher als Mädchen. Auch glauben Mädchen häufiger nicht gut geeignet zu sein für Technik und Mathematik. Als sich das Frauenbild änderte, zeigte sich das Ergebnis auch darin, dass sich immer mehr Mädchen für mathematisch-technische Berufe interessierten und in einem hohen Maße erfolgreich mathematische, naturwissenschaftliche und technische Studiengänge beendeten. Leider wird immer wieder festgestellt, dass im Bereich naturwissenschaftlicher Forschungen Frauen einem erhöhten Druck ausgesetzt werden, da sie in der Menge unterlegen sind und von männlichen Mitstudenten nicht ernst genommen werden.

Schauen wir uns einmal die Zahlen an:

Laut UIS sind nur 30 % der Forscher Frauen. Zudem werden ihre Ergebnisse seltener veröffentlicht, und sie werden schlechter bezahlt, was viele immer noch von einer Karriere in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) abhält.

Doch nicht alle lassen sich davon abschrecken, Großes in MINT zu erreichen:

  1. Alice Bell (erreichte bahnbrechenden Erfolg in der Behandlung von Lepra)
  2. Dorothy Hodgkin (won the Nobel Prize in Chemistry "for her determinations by X-ray techniques of the structures of important biochemical substances.")
  3. Maria Winkelmann (Astronom und erste Frau, die einen Komet in 1902 entdeckte; Ihr Mann veröffentlichte ihre Ergebnisse unter seinem Namen)
um nur ein paar wenige Frauen in MINT zu nennen.

Während die Berichterstattung über Verteilung der Intelligenz auf Geschlechter bisher recht einseitig ausfiel, kann man heute sicher sagen, dass es bis auf gesellschaftliche und umweltbedingte Einflüsse keinen Unterschied zwischen männlicher und weiblicher Intelligenz gibt.

Sinkt der IQ seit 1995?

Gaussche Kurve

Über Jahrzehnte wuchs der mittlere Intelligenzquotient stetig. Nachgewiesen hat es der Wissenschaftler Flynn, daher wird diese Tatsache auch kurz als Flynn-Effekt bezeichnet. Der Zuwachs betrug durchschnittlich pro Jahr 0,3 Punkte, was hochgerechnet auf 100 Jahre satte 30 Punkte bedeutet. Das heißt, wer hundert Jahre zurück 130 Punkte erreichte und damit hochbegabt war, würde 100 Jahre später lediglich noch 100 Punkte erzielen, was gerade mal einer durchschnittlichen Begabung entspricht.

Als Ursachen für diesen Anstieg der Intelligenzwerte werden u.a. die bessere und längere Schulbildung, eine bessere Ernährung und eine bessere medizinische Versorgung genannt.

Aber vor einigen Jahren wollen Wissenschaftler festgestellt haben, dass die Zunahme stagniert bzw. es sogar zu einer Abnahme der Intelligenzwerte gekommen ist. Für Deutschland wurde ermittelt, dass zwar die verbale Intelligenz leicht zunimmt, dagegen sich das räumliche Vorstellungsvermögen verschlechtert.

In einigen Ländern wie z.B. Norwegen, Finnland und Estland wurde sogar ein Absinken der IQ-Werte festgestellt.

Norwegen liefert besonders sichere Ergebnisse, weil über Jahrzehnte bereits umfangreich getestet wurde. Diskutiert wird, ob eine Ursache darin liegt, dass das Abstraktionsvermögen immer weniger gut entwickelt ist.

Über die Ursachen für diesen negativen Flynn-Effekt wird inzwischen viel diskutiert und spekuliert. Genannt wird der zunehmende Internetkonsum und die damit verbundene Flut von Reizen, die immer mehr vom eigenen Denken ablenkt. Dabei gelingt es den Jugendlichen und Kindern immer weniger, sich auf eine Aufgabe zu fokussieren. Ein weiterer Aspekt ist die technische Entwicklung, die den Menschen das Lösen von Problemen zunehmend abnimmt. Ein einfaches Beispiel ist das Navi, das das Problem löst, den günstigsten Weg zu finden, um von A nach B zu kommen.

Aber auch Umwelteinflüsse werden als Ursache genannt. In Deutschland z.B. die zunehmende Verschlechterung im Bildungswesen.

Eine weitere Ursache scheint die zunehmende Spezialisierung sowohl in der Ausbildung als auch später in der beruflichen Tätigkeit zu sein. Damit geht die Entwicklung vielfältiger Fähigkeiten verloren und man sollte sich zumindest fragen, ob auf Dauer eine solche Entwicklung erstrebenswert ist.

Wurden deine Fragen beantwortet?
Mache jetzt einen IQ Test oder finde heraus welche Sportart für dich am besten geeignet ist!

Starte hier den 30 min kostenlosen IQ Test
Starte hier den ausführlichsten gratis IQ Test im Internet

Andere IQ-Tests
Wie kann ich meinen IQ verbessern?
Was messen IQ-Tests?
Sprüche zum IQ
Was du schon immer über den IQ wissen wolltest!
Werde ich schlauer durch Sport treiben?
Künstliche Intelligenz - ist diese schon schlauer als du?

Kommentare autorenew