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Weißmonds Reise

In dieser Geschichte geht es um die Wölfin Weißmond und ihre lange Reise.

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    Bevor ich anfange zu schreiben habe ich einige Anmerkungen. Das auf dem Bild ist Weißmond. Die Geschichte ist von einer Idee meiner Seits gekommen. E
    Bevor ich anfange zu schreiben habe ich einige Anmerkungen.

    Das auf dem Bild ist Weißmond.

    Die Geschichte ist von einer Idee meiner Seits gekommen.
    Es gibt zu den Licht- Schatten- und dem Geflüchteten Rudelwölfen auch ein RPG

    Hier hin geht's zum Rpg

    Es gibt Lichtwölfe und Schattenwölfe. ( und das Geflüchtete Rudel )
    Sie sind verfeindet und nicht selten kommt es vor das zwischen den beiden Rudeln Kämpfe ausbrechen.

    Kurze Erklärung.
    Die Lichtwölfe sind zum Schutz der Stadt Sierra und dem Dorf Corraje zuständig. Sie beschützen die Menschen dort.

    Die Schattenwölfe hassen die Menschen und versuchen sie zu töten aber auch die Lichtwölfe los zu werden.

    Es gibt noch ein drittes Rudel das abllerdings erstmal nicht wichtig ist.

    Fähigkeiten: Es gibt normale Wölfe und solche die sich in Menschen verwandeln können. Die Menschen die sich verwandeln nennen sich Halbwölfe .
    Alle Wölfe können die Gedanken ihres Rudels hören.

    Wölfe die eine wichtige Rolle spielen

    Lichtwölfe:
    Faolan: Freund von Weißmond Halbwolf
    Mandy: Anführerin der Lichtwölfe Halbwölfin
    Cheek: Beta Wolf
    Louis//Schwalbenflug: Gefährte von Mandy und Jäger Wolf
    Ryan: Krieger .Halbwolf
    Esmeralda: Jägerin und Gefährtin von Ryan. Halbwölfin
    Luna: Kriegerin und beste Freundin von Mandy. Halbwolf
    Lucy: beste Freundin von Weißmond und Kämpferin. Wölfin

    Schattenwölfe:
    Night: Ehemaliger Anführer der Schattenwölfe ( † ). Wolf
    Monster: Anführer der Schattenwölfe. Wolf
    Heep: Beta der Schattenwölfe. Wolf
    Xenia und Ronya (Auch als Schattenschwestern bekannt): Kriegerinnen des Rudels. Wölfinnen
    Schatten: Kriegerin und Freundin von Heep Wölfin

    Außerhalb der beiden Rudel
    Ampferschweif: Einzelgängerin Wölfin
    Blattstern: Tochter von Ampferschweif Wölfin
    Lichtherz: Tochter von Ampferschweif Wölfin

    Tayson: Beta des Blutrudels Wolf
    Cerberus: Anführer des Blutrudels Wolf. Vater von Lichtherz und Blattstern
    Bloody: Bruder von Cerberus, Kämpfer Wolf

    Es kommen noch ein paar Hinzu aber erst später. Sonst wäre die Überaschung ja weg.XD

    Anmerkung Alles was hier passiert ist eben nur eine Geschichte und nicht im RPG passiert. Außerdem sind Cheek und Monster während ich das vierte Kapitel angefangen habe gestorben
    Der jetzige Beta ist bei den Lichtwölfen Mary
    Und der neue Alpha ist Heep sowie seine Stellvertreterin Nigthmare ist. Dies lasse ich in der Geschichte aber so wie es oben steht und mache es nicht anders!

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    Erstes Kapitel.
    Weißmonds Aufbruch.

    Die weise Wölfin ging durch einen ihr völlig unbekannten aber dennoch vertrauten Wald. Sie dachte ‹Ich war noch nie hier aber dieser Wald kommt mir so bekannt vor. Warum?>
    Eine Weile lief sie noch in diesem Wald herum bis es plötzlich heller wurde und sie erfreut auf eine Lichtung lief. Im Ersten Moment merkte sie nicht das etwas mit dieser Lichtung nicht stimmte. Plötzlich stoppte sie. <Hier liegt Schnee. Wir haben Sommer aber hier liegt dennoch Schnee.> Die Wölfin sah zum Wald zurück. Als sie genauer hinsah, sah sie grüne Blätter an den Laubbäumen. Ein weiterer Beweis das es Sommer war. Aber warum lag dann Schnee auf dieser Lichtung? Dachte die weise Wölfin mit dem Namen Weißmond. Weißmond blieb in der Mitte der Lichtung stehen und drehte sich wieder um. Ihr Herz stockte kurz denn sie sah eine andere Wölfin. Weißmond ähnelte dieser Wölfin sehr. Die Wölfin hatte langes weises Fell und war nicht groß und hatte grünlich-bräunliche Augen . Das war aber nicht der Grund warum Weißmond erschrak. Sie erschrak weil sie diese Wölfin kannte. Sie wusste nicht woher, aber sie wusste das sie diese Wölfin schon einmal gesehen hat. Plötzlich bebte die Erde unter Weißmonds Pfoten. Instinktiv grub sie ihre Krallen in den Boden. Von der anderen Wölfin keine Spur.Verzweifelt versucht Weißmond sich fest zu krallen aber noch ein Beben und unter ihren Pfoten zeigten ihr das es zu spät ist. Ein Riesiger Riss unter ihren Pfoten tat sich zu einen Spalt auf und Weißmond stürzte in die Schwarze Schlucht.
    Schnell atmend richtete Weißmond sich auf und sah sich um. < War nur ein Traum. Alles ist so wie immer .> Weißmond entspannte sich wieder. Das Lager ist ruhiger als sonst. Aber Weißmond stört das nicht. Sie sah sich wieder um. Faolan schlief tief und fest neben ihr. Von den anderen keine Spur. Allerdings hörte sie leises Schnarchen und daher wusste sie, das sie und Faolan nicht alleine im Lager der Lichtwölfe waren. Es war bereits Sechs Monde her seit sie die Seiten gewechselt hat und den Schattenwölfen den Rücken zugehkehrt hat. Seitdem ist viel passiert. Faolan ist ihr nachgegangen und lebt jetzt mehr oder weniger auch bei den Lichtwölfen. Weißmond verdrehte ihre eisblauen Augen. Dieser Faolan ging ihr teilweise echt auf den Nerv. Erst jagt er sie mit Monster und verletzt sie tödlich und dann wird ihm aus heiterem Himmel klar das er Weißmond liebt. Mandy sagt dazu nur " Jungs " und verdreht dabei ihre grünen Augen. Weißmond stand auf, streckte sich und sah zum Himmel hinauf. Es war eine ganz normale Nacht. Dunkel und viele Sterne aber wieder kein Mond. Plötzlich verspürte Weißmond denn Drang zu diesen Wald zu laufen um Nachzusehen was dort los war. Kurz entschlossen leckt Weißmond Faolan über die Schnauze und lief los Richtung Schattenwolfterritorium.
    Sie wusste das es vom Lager der Lichtwölfe bis zur Grenze der Schattenwölfe nicht sehr lang zu laufen ist. Dennoch wollte sie die andere Seite des Schattenwolfterritoriums schnell hinter sich bringen. Als sie an der Grenze zwischen Licht und Schattenwolfterritorium ankam, schnupperte sie am Boden. Sie hatte Glück. Die Patroullie der Schattenwölfe war hier schon vorbeigekommen. Aber sie beunruhigte die Fährte. Die Fährte stammt von zwei sehr gefährlichen Wölfen. Xenia und Monster, die Weißmond jederzeit töten würden. Ihr lief ein Schauer über den Rücken, als sie daran dachte. <Ruhig Blut Weißmond. Du schaffst das schon.> Sie atmete kurz ein und aus um sich etwas zu Beruhigen und lief dann so schnell sie konnte über die Grenze. Weißmond bemerkte nicht das es bereits Dämmerte.
    Um sie herum wurde es heller. Die Wölfin ging erst etwas langsamer als ihr der Geruch von der Grube hinüber geweht kam. Die Grube war von einem Alten Tollwütigen Wolf bewohnt. In diese Grube schickte man sehr freche Welpen die es zu weit getrieben haben. Weißmond war nur einmal in diese Grube gekommen. Das ist bereits viele Monde her, aber sie erinnert sich trotzdem noch sehr gut an die Grube mit dem kranken Wolf. Die weise Wölfin zitterte am ganzen Leib als sie noch näher an die Grube kam.
    Damals hatte sie als Welpe gerade aufgehört Milch zu trinken. Sie hatte den Berg voller Beute entdeckt und ein kleinen Vogel genommen und wollte gerade etwas davon essen. Der Anführer Night sah das gar nicht gern, da er immer als erstes frisst und so landete sie in der Grube.
    < Für alte Ängste haben wir jetzt keine Zeit.>ermahnte sie sich.
    < Du musst jetzt tapfer sein.> Sie entspannte sich etwas und lief schnell weiter. Das Schattenwolfterritorium ist nicht breit eher wie eine Schlange. Lang aber sehr dünn. Weißmond sprang vor Freude fast in die Luft. Die weise Wölfin hatte endlich das Ende des Territoriums erreicht. Auch hier schnuppert sie am Boden obwohl es eigentlich nichts bringt. <Hier war ja Ewigkeiten niemand mehr.> stellte sie fest. <Sie konzentrieren sich auch eher auf die Lichtwölfe. Von hier droht ihnen ja weniger Gefahr.> Aber Weißmond war das egal. Sie sprang aus dem Wald heraus und stellte fest das es schon fast Sonnenhoch ist. <Die anderen machen sich bestimmt schon sorgen.> Weißmond dachte allerdings nicht daran zurück zu kehren. <Ich muss schneller zurück werden um schneller wieder bei den anderen zu sein.> Mit diesen Worten rannte sie los. Sie stoppte erst wieder als sie an einer Farm vorbeikam. Bzw stoppte sie bei einer Koppel voller schwarz-weißer Tiere. Erstaunt blieb sie kurz stehen und beobachtete die Gruppe. <Was ist das?> Doch mitten in der Überlegung hörte sie Menschen die immer näher kommen. Voller Angst lief sie wieder los und hat das Lager der Menschen bald weit hinter sich gelassen. Dachte sie. In Wahrheit war sie nur ein paar Meilen von dem Ort den sie '' durchquert '' hatte. Jetzt war es inzwischen dunkel und Weißmond war müde. Sie war den ganzen Tag gelaufen. Die Wölfin hatte kurz vor Anbruch der Dunkelheit ein Weizenfeld erreich und irrte jetzt schon eine Weile herum. <Menschen und ihre Futter Rationen.> Sie seufzte, Weißmond hatte den ganzen Tag nichts gefressen. Eine Maus lief vor ihre Pfote. Weißmond machte kurzen Prozess mit ihr und fraß sie schnell auf.
    Ein Rascheln neben Weißmond, erschreckte sie. Die Wölfin hob langsam den Kopf und sah eine Füchsin und ihr Junges ängstlich zu sich sehen. Weißmond wusste das die Füchsin Angst um ihr Junges hatte. Die beiden sahen allerdings sehr Hungrig aus. Eine weitere Maus rannte quiekend auf sie zu. Weißmond tötete die Maus mit einem glatten Schlag auf das Genick. Die Füchsin sah es und dachte dass die Wölfin damit meinte: º gehe weg meins º Sie hatte bereits ein Junges an einen Wolf verloren. Sie wich mit einem Winseln zurück. Weißmond schüttelte überrascht den Kopf nahm die Maus ins Maul und kam geduckt auf die Füchsin zu. Sie blieb einige Pfotenlängen vor ihr stehen legte die Maus vor ihre Pfoten ab, sah das Junge noch einmal an, das voller Angst hinter der Mutter geduckt stand und ging dann weiter.

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    Zweites Kapitel
    Die Versammlung

    Faolan lief aufgeregt hin und her. Weißmond war vor knapp drei Tagen einfach Verschwunden. Mandy hatte nur eine Patrouille zusammengestellt und diese Elenden Wölfe waren nur bis zur Lichtwolfgrenze gegangen obwohl die Spur weit über das Territorium hinausging. Er hatte Mandy als Mensch gefragt ob er sie suchen darf aber sie hat nur den Kopf geschüttelt. Heute war die Rudelversammlung und Weißmond war nach wie vor nicht da. Er seufzte als Mandy mit Louis//Schwalbenflug dreimal heulten. Dass war das Zeichen, dass alle Rudelmitglieder zu dem Felsen kommen sollten der zum Treffpunkt ausgesucht wurde. Faolan stand auf und setze sich neben Ryan und Esmeralda, die bereits um den Versammlungsplatz lagen und warteten das es losgeht. Mandy sah alle anwesenden Wölfe an und fing an zu Berichten
    <Da alle Wölfe hier sind fange ich an. Es ist bereits einen Mond her seit Cheek der Stellvertreter wurde aber ich kann mich nicht beklagen. Er ist ein guter Zweiter Anführer. > Geheule entstand und Louis nickte seinem Freund anerkennend zu. Mandy zuckte mit Ohren und es wurde still. <Seid nun knapp drei Tagen ist die Wölfin Weißmond verschwunden. Ich weiß das du Faolan und du Lucy... . Das ihr euch sehr große Sorgen um eure Freundin macht. Ich habe alles gemacht was in meiner Macht steht aber da sie über die Grenze gegangen ist kann ich leider nichts machen.> Sie sah sich kurz um und sah das einige ihr zustimmten. Andere wie Lucy und Faolan legten die Ohren an. Louis sah die Reaktion von den beiden und die der anderen und nickte dann. Sie sagte < Es gab ein paar Angriffe von den Schattenwölfen aber wir haben bis auf ein paar Verletzungen den Sieg weggetragen.> Aufgeregtes Gemurmel zustimmendes Nicken war zu Hören und zu sehen.
    Dieses mal hob Cheek seinen Schwanz und wieder erfüllte Stille die Lichtung rund um den Felsen. < Danke Cheek. Hat jemand noch eine Frage oder ein Problem über das er reden will?>
    Faolan herhob sich und knurrte Wütend. <Ja ich. Ich bin dafür das wir sie suchen. Wir können doch außenherum gehen. Die Schattenwölfe können uns dann wenigstens nicht Angreifen weil wir auf ihrem Grund waren.> Mandy sah ihn kurz an, dann schüttelte sie den Kopf. <Ich glaube das geht so nicht Faolan.> Lucy wollte etwas sagen tat es aber dann doch nicht. Stattdessen knurrte sie kurz und nickte Faolan auffordernd zu, er solle weitersprechen. <Aber Mandy du machst dir auch Sorgen um Louis wenn er nicht mehr her kommt. Du suchst ihn auch. Dann ist es dir nicht egal ob er ins Schattenterritorium geht. Du folgst ihm überall hin. Egal ob er jetzt nach Seattle oder zu den Schattenwölfen geht.> Mandy zuckte überrascht und verärgert zu gleich mit dem Schwanz, dann knurrte sie. <Das ist richtig aber ich ziehe keine Clankameraden mit in die Sache und ich suche in als Mensch.> Faolan kam einen Schritt auf sie zu, dann blieb er stehen. <Also soll ich auf eigene Faust Handeln? Mit Lucy?> fügte er Hinzu als er Lucys Blick sah. Sie nickte ihm wieder kurz zu. Mandy verdrehte ihre Augen und seufzte nur. <Nein Faolan. Du sollst nicht auf eigene Faust Handlen. So etwas tun nur Dumme oder solche die sich in Gefahr bringen wollen.> Faolan erwiderte darauf <Ich bin Dumm und ich möchte mich in Gefahr bringen.> Jetzt meldete Cheek sich zu Wort. <Faolan. Du bist weder dumm noch selbstmörderisch. Du bist klug und Stark und daran zweifelt niemand hier.> Überrascht von Cheeks Worten viel Faolan das Maul auf. <Anscheinend schon sonst würdet ihr ihn gehen lassen.> Sagte Lucy trotz der Situation ruhig. Mandy sah alle Wölfe an. <Niemand zweifelt an euren Mut und eure Stärke.> Mandy seufzte wieder. Denn jetzt kam der Schwierige Teil. <Ich möchte dennoch nicht das irgendwer von euch, egal ob Pfote oder Hand, Weißmond suchen geht. Das gilt auch für euch beide.> Sie sah Lucy und Faolan an und der letzte Teil des Satzes kam scharf wie ein Messer aus ihrer Schnauze.
    Danach war die Versammlung beendet und manche gingen jagen, auf Patrouille oder in ihre Höhlen um sich aus zu ruhen. Lucy kam wütend mit angelegten Ohren und gerade ausgestreckten Schwanz zu Faolan. <Sie würde jederzeit Louis suchen gehen aber wenn wir Weißmond suchen wollen tut sie so als wäre es nicht ihr Problem!> knurrte sie. Faolan seufzte kurz und ging dann allerdings in seine Höhle. <Lucy hat Recht.> dachte er Traurig. <Aber Mandy hat mir befohlen hier zu bleiben und denn anderen auch. Ich kann nur hoffen das es ihr gut geht.> Mit diesen Worten schlief er ein.

    4
    Drittes Kapitel
    Eine neue Freundin

    Schon eine Weile läuft die Wölfin durch den Schneewald. Weißmond wusste das sie dieses mal Träumte. Sie ist abends in eine Höhle gegangen und schlief jetzt tief und fest. Außerdem sieht Weißmond ihre Pfoten nicht. Noch ein Beweiß das sie Träumt. Die Wölfin läuft vor ihr durch dichtes Gebüsch und um Bäume herum. Weißmond fragt sich wohin die Wölfin geht.
    Plötzlich drehte sich die Wölfin um und dachte <Weißmond wozu kommst du? Wieso läufst du nicht wieder nach Hause. Zu denen die dich Lieben und mögen.> Weißmond war überrascht die Gedanken der Wölfin zu Hören und konnte im ersten Moment nicht antworten. Aber als sie endlich eine Antwort geben konnte war die Wölfin verschwunden. Überrascht sah Weißmond sich um. <Wo bist du?> Im selben Moment krachte es vor der Höhle in der Weißmond schlief und sie wachte erschrocken auf. Sie sah einen großen Blitz und hörte Donner. <Och nein. Ich hasse Gewitter> Weißmond bekam seit sie ein kleiner Welpe war immer Angst weil sie mal gesehen hat was ein Blitz mit einem Baum anstellen konnte. Sie wollte sich tiefer in die Höhle zurückziehen. Aber sie merkte das ihre Pfoten nass wurden und sah nach unten. <Mist jetzt muss ich bei dem Wetter auch noch eine neue Höhle suchen.> Angstvoll sah sie zu wie ein weiterer Blitz irgendwo einschlug. Mit einem Seufzen ging sie los und suchte sich eine neue Höhle. Sie rannte teilweise zu immer neuen Höhlen, die aber alle besetzt waren. Schließlich fand sie in eine wo keine Duftspur war. Sie ging hinein und lief immer tiefer in die Höhle. <Hier ist es wenigstens sicher und ich sehe die Blitze und höre den Donner nicht mehr.> Plötzlich hörte sie ein leises Wimmern. <Das war doch ein Welpe?> Sie blieb erst eine Weile stehen. Sie lauschte und hörte es noch einmal. Sie lief tiefer in die Höhle und sah zwei Welpen die miteinander zanken. Dahinter war eine Wölfin. Sie hatte graues langes Fell und braune Augen. Sie sah Weißmond halb drohend halb Misstrauisch an. Weißmond sah zu den Welpen. <Was ist eigentlich mit meiner Familie passiert?> Sie setze sich da wo sie ist hin und überlegte. <Komisch ich kann mich weder an meine Mutter noch an meine Geschwister erinnern und an Papa auch nicht!> Die Wölfin sah Weißmond immer noch misstrauisch an. Sie zog ihre Welpen zu sich hin und lies die beiden Saugen. Weißmond zuckte zusammen als sie oben ein Krachen hörte. <Das war kein Donner. Das hat sich angehört als wäre ein Baum umgestürzt.> Die Welpen sahen auch sehr erschrocken aus tranken aber weiter. Weißmond war müde. <Wie es Faolan und den anderen wohl geht?> Sie seufzte und rollte sich ein. Sie beobachte die beiden Welpen noch ein bisschen und schlief bald darauf ein.
    Sie war jetzt seit zwei Tagen in der Höhle und inzwischen konnte sie die Gedanken von den drei anderen hören. Die erwachsene Wölfin hieß Ampferschweif und die beiden Kleinen hießen Blattstern und Lichtherz. Wie sich herausstellte hatte Ampferschweif schon seit Tagen nichts ordentliches mehr gegessen. Also sagte Weißmond das sie für sich jagen geht solange sie noch nicht lange aus der Höhle kann. Das war heute schon das zweite Mal. Sie jagt gerne und gut aber noch immer regnete es stark und alle Beute war schwierig zu finden. Trotzdem gelang es ihr irgendwie ein paar kleine Hasen zu fangen. Mit der Beute im Maul ging sie zur Höhle zurück und gab Ampferschweif einen. <Das Wetter ist immer noch nicht besser geworden.> Ampferschweif sah in den Gang hinauf. <Na solange hier kein Wasser reinläuft ist doch alles soweit in Ordnung. Oder?> Weißmond nickte obwohl es ihr gar nicht gefiel. Sie hatte doch einen Auftrag und konnte ihn nicht aufschieben. Aber bei dem Regen ging sie lieber nicht für lange Zeit raus. Sie mochte Wasser nicht so gerne und hoffte aber sie könne ihren Weg bald fortsetzen. Schweigend fing sie an zu ihren Hasen zu essen. Ampferschweif sagte auch nichts mehr und fing ebenfalls an zu essen. <Als du heute früh geschlafen hast, sagtest du etwas von einem Rudel und von einem Faolan.> Sagte sie plötzlich. Weißmond hob etwas überrascht dem Kopf. <Wirklich? Seltsam ... > Ampferschweif nickte und fragte dann <Wer ist Faolan?> Weißmond zuckte mit den Ohren. <Ein Freund ...> Sagte sie eher zögernd wobei sie sich nicht sicher war ob sie nicht doch etwas mehr für ihn empfand als sie immer sagte. <Und das Rudel? Lebst du dort? Wenn ja warum bist du hier?> Fragte sie weiter. Wieder zögert Weißmond einfach aus misstrauen. Immerhin kannte sie die Wölfin nicht so gut und wer weiß was sie alles macht. Andererseits hatte Ampferschweif ihre beiden kleinen, die sie nicht verlieren wollte. Weißmond gab sich einen Ruck und erzählte der Wölfin von den Lichtwölfen von ihrem Traum und von dem seltsamen Gefühl irgendwo gebraucht zu werden. Nachdem sie geendet hatte sah sie Ampferschweif an. Ampferschweif sah aus als würde sie nachdenken. <Würde eure Alpha Wölfin mich aufnehmen?> Weißmond nickte nach kurzem Überlegen. <Ich denke schon. Ich denke nicht das sie welche die Hilfe brauchen einfach im Regen stehen lässt> Ampferschweif dachte weiter nach und Weißmond schlief langsam ein.

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    Viertes Kapitel

    Faolans Angst und Lucy Entscheidung

    Seit nun knapp 9 Tagen war Weißmond ohne eine Erklärung verschwunden und immer noch will Faolan sie suchen gehen. Er darf es nur nicht, da er im Rudel aber nicht allzuviel zu tun hat macht es ihn wahnsinnig darauf zu warten das sie zurück kommt. Lucy drängt ihn dazu er solle mit ihr zusammen suchen gehen aber sie dürfen nicht und Faolan hält sich schweren Herzens daran was Mandy gesagt hat. Lucy versteht es nicht und denkt wenn sie irgendwo alleine ist darüber nach Weißmond nachzugehen. <Dieser Faolan ist doch schon ein seltsamer Kerl. Er ist ein guter Freund von Weißmond und er liebt sie, hält sich aber dennoch an Mandys Verbot. > knurrte sie nur. Sie erinnert sich noch gut daran wie Weißmond eines Tages voller Verachtung gegenüber Faolan zu ihr gekommen ist und sich über ihn beschwert hat. Das war kurz nachdem Faolan ebenfalls zu den Lichtwölfen gekommen war. Aber das war nun auch schon fast sechs Monde her. Aber Lucy hatte bemerkt dass Weißmond danach immer häufiger bei Faolan war. <Sie hat angefangen ihn zu mögen ... Aber als sie beide noch bei den Schattenwölfen waren hat Weißmond ihn wegen seiner Art gehasst. Jetzt hat er sich aber gebessert, hatte bevor Weißmond verschwunden war gesagt> Sie seufzte. Sie vermisste Weißmond an ihrer Seite. Sie waren seit sie zu den Lichtwölfen gekommen sind Freundinnen.
    Ganz in ihrer Nähe steht Faolan vor der Grenze zu dem Schattenwolf Territorium und sieht auf die andere Seite. Er dachte wie auch Lucy ein wenig an die Zeit bevor er und Weißmond zu den Lichtwölfen gegangen waren. Er hatte sie immer bewundert aber sich nie getraut etwas zu sagen. Als sie dann gegangen war ist er so wütend geworden. Er hat versucht sie davon Abzuhalten zu den Lichtwölfen zu gehen es allerdings nicht geschafft. Daraufhin hat er mit Monster Weißmond aufgespürt und sie Tödlich verletzt. Erst danach wurde ihm klar das er Weißmond eigentlich liebte und er trennte sich kurz darauf von den Schattenwölfen. Er war eine Zeitlang alleine und hat über vieles Nachgedacht. Seit knapp 5 Monden lebt er mit ihm Lager aber erst seit 3 Monden war er ein Offizielles Mitglied und konnte die Gedanken der anderen auch erst seit etwa dieser Zeit hören. Plötzlich hörte er Schritte hinter sich und drehte sich etwas erschrocken um. <Warum ist unser Faolan denn heute so schreckhaft?> fragte Lucy kichernd. Faolan knurrte beleidigt. <Was willst DU denn hier? Schickt dich jemand? > Lucy schüttelte etwas überrascht den Kopf.
    <Nein wieso auch? So wichtig bist du nicht.> Wieder knurrte Faolan nur sah aber das Lucy etwas plante. <Was hast du vor?> Fragte er sie schließlich. Lucy zögerte und sah erst einige Zeit in den Wald der vor ihnen lag. Schließlich antwortete sie immer noch zögernd. <Wehe du verrätst mich. > Faolan schüttelte den Kopf und konnte sich schon denken was jetzt folgt. <Du gehst sie suchen habe ich Recht?> Lucy nickte . <Irgendjemand muss es ja tun wenn nicht du.> Faolan sah nachdenklich zu ihr. <Was ist wenn dir etwas passiert? Ich weiß wir beide sind keine so guten Freunde aber Weißmond würde mich, denke ich, unter die Erde bringen wenn du stirbst und ich dich nicht aufhalte.> Lucy seufzte und dachte nach. Lange Zeit schwiegen sie beide und sahen sich einfach nur an. Faolan wollte gerade etwas sagen als Lucy anfing zu reden. <Faolan ... Ich ... Teile deine Bedenken und es ist nicht so das ich dich nicht in irgendeiner Weise verstehe ... Aber was ist wenn Weißmond jetzt gerade unsere Hilfe braucht? Sie hat niemanden mitgenommen und nur Lupus selbst weiß warum sie gegangen ist und wann sie wiederkommt.> Darüber dachte Faolan einen Augenblick nach. <Aber wenn sie keinen von uns dabei haben wollte? Wenn sie deshalb alleine gegangen ist?> Er sah sie abwartend an fragte sich aber ob Lucy doch Recht hatte. Wieder antwortete Lucy eher zögernd. <Faolan ... Ich weiß warum du so bist. Aber ich verstehe irgendwie nicht warum du noch hier bist. Wenn du nicht gehen willst ist das okay ... Ich werde dich nicht zwingen. Was bei deinem Sturkopf sowieso nicht möglich ist. Aber ich gehe sie hier und jetzt suchen ... Und du hältst mich nicht davon ab. Das wirst du nicht schaffen.> Faolan sah sie an. In seinen Augen konnte Lucy Angst und Kummer sehen aber auch Mut und Stärke. Sie wartete auf seine Antwort. Er schien fest entschlossen zu sein. <Na gut ... Ich komme mit dir ... Auch wenn ich wahrscheinlich den Rest meines Lebens als Einzelgänger verbringen muss. Weißmond ist es mir wert.> Er dachte an Mandys Worte "Keiner Zweifelt an deinem Mut." Und er dachte das stimmt zwar aber jeder Zweifelt irgendwann an irgendetwas und er zweifelt gerade an Mandys Entscheidung woraufhin er sich dazu Entschlossen hatte mitzukommen. Lucy sah ihn erfreut an. <Na dann komm mutiger Krieger. Holen wir Weißmond nach Hause!> Und so machten die beiden sich auf Weißmond zu suchen.

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    Fünftes Kapitel

    Ampferscheifs Aufbruch

    Ampferschweif beobachte ihre beiden kleinen beim Schlafen und sah danach zu Weißmond die unruhig zu schlafen schien. Draußen regnete es immer noch allerdings wurde es langsam schwächer und Weißmond würde sich bald auf die Weiterreise machen. Sie hatte noch einmal mit der weisen Wölfin geredet. In einem Rudel wäre sie vor ihrem ehemaligen Gefährten sicherer als alleine. Anderseits hat Weißmond gesagt das es bis zu ihrem Rudel ein etwas längerer Weg sein würde wenn Ampferschweif wirklich zu ihnen gehen wollte. Außerdem gibt es da noch diese Schattenwölfe die nicht davor zurückschrecken würden Blattstern und Lichterherz zu töten. Allerdings kann sie nicht länger in dieser Höhle bleiben! Wenn sie das tut bringt sie sich nur unnötig in Gefahr. Immerhin ist ihr ehemaliges Rudel sehr gefährlich und sehr böse zu Ampferschweif gewesen. <Diese Schattenwölfe und mein Rudel sind sich sehr ähnlich. Allerdings hat Weißmond nichts davon erzählt dass die männlichen Wölfe die Weibchen schikanieren und nieder machen wie es bei meinem alten Rudel war. Lupus bin ich froh das ich von dort fliehen konnte> Instinktiv machte sie sich kleiner als sie sich an ihr Rudel erinnert. Ampferschweif hat dort nur Angst und Schmerz kennengelernt. Als Lichtherz und Blattstern auf die Welt gekommen sind hat sich das aber geändert. Es hat sie geändert. Sie hat endlich den Mut gefunden um diese hinterlistigen und gefährlichen Wölfe zu verlassen und sich irgendwo ein neues Leben mit ihren beiden Kleinen aufzubauen. <Ich verspreche euch das ihr beide ein besseres Leben führen könnt als ich> Während sie das sagt leckt sie den beiden Geschwistern über die Nasen. Gähnend rollte sie sich ein und schlief bald darauf auch endlich ein. Plötzlich wachte sie in ihrem alten Lager auf. Tayson stand knurrend vor ihr. <Stehe auf Malcadh. Alpha will dich sprechen> Verwundert sah sie Tayson an. Sie war gerade doch noch bei Lichtherz, Blattstern und Weißmond. Warum also stand der Beta ihres alten Rudels vor ihr? <Hast du nicht gehört? Stehe auf! > Schnell nickte Ampferschweif und stand auf. < Warum will er mich sehen?> Tayson knurrte und zuckte mit seinen breiten Schultern. <Ich hinterfrage seine Befehle nicht. Das musst du selber herausfinden!> Ampferschweif senkte den Kopf und sah ihn nicht an als er knurrte. Das hatte ihr schon einmal eine Blutige Pfote verschafft. Schweigend folgte sie Tayson zum Anführerbau. < Ampferschweif ist da.> Eine tiefe Stimme meldete sich knurrend. <Gut. Du kannst nun gehen Tayson> Cerberus erhob sich während Tayson nickte und daraufhin verschwand. <Habe ich etwas Angestellt> fragte sie ein wenig ängstlich. Cerberus schien etwas überrascht zu sein und schüttelte knurrend den Kopf. Daraufhin verschwamm plötzlich alles und Ampferschweif wachte zitternd auf. Weißmond stand neben ihr. Offensichtlich hat sie versucht Ampferschweif zu wecken. <Alles in Ordnung?> fragte sie besorgt. <Ja ... nur ein Traum alles in Ordnung> Weißmond schien nicht überzeugt zu sein beließ es aber dabei. < Ich habe eine Entscheidung getroffen. Ich werde mit Lichtherz und Blattstern zu deinem Rudel gehen und dort wohnen wenn wir dürfen.> Weißmond war erfreut aber auch ein wenig überrascht. <Okay ... Das ist gut. Dort seit ihr sicher> Ampferschweif sah sie an. <Ich habe nie gesagt das ich und die beiden in Gefahr sind> Weißmond sah sie ein wenig traurig an. <Ich bemerke wenn etwas schlimmes mit anderen Wölfen passiert ist. Sie ändern ihr verhalten und werden misstrauischer. Das habe ich selber durchgemacht.> Als sie sprach sah sie zu Blattstern und Lichtherz die sich gähnend streckten. <Außerdem hast du die beiden kleinen. ... Und zu Welpen gibt es Väter Gute sowie böse.> Ampferschweif zuckte unwillkürlich zusammen. Ja der Vater der beiden war Cerberus. Das wusste aber Weißmond nicht,. Aber so wie Ampferschweif reagiert hatte konnte sie es sich denken. <Er hat dir weh getan. Oder?> Sie nickte stumm. < Deshalb ist es umso wichtiger das ich mit den beiden in ein Sicheren Ort fliehen kann> Die Wölfin sah etwas verängstigt aus was Weißmond nur allzu gut verstehen konnte. Die Schattenwölfe waren nicht so wie diese Wölfe vor denen Ampferschweif geflohen ist, aber trotzdem nicht die Guten. Definitiv nicht die guten. Die beiden redeten noch eine Weile . Ampferschweif beschloß gleich am nächsten Morgen zu den Lichtwölfen zu ziehen auch wenn sie lieber mit Weißmond gegangen wäre. Da sie aber nicht noch länger hier warten wollte bis Tayson oder gar Ceberus sie finden sagte sie sich es wäre das beste, dem Weißmond nur zustimmte. <Das wird wohl erstmal unsere letzte gemeinsame Mahlzeiht oder?> wendete sich Lichtherz, die sehr still war über die ganze Zeit, an Weißmond. Diese nickte. <Aber bald seid ihr nicht mehr alleine. Ihr werdet ein Rudel und Freunde haben.> Blattstern wollte noch etwas sagen aber ihre Mutter unterbrach sie. <Wir müssen früh los also würde ich vorschlagen das ihr euch jetzt schlafen legt.> Ihre beiden Töchter seufzten und sahen sie mit großen Augen an. <Aber Mama wir sind noch gar nicht müde.> Ampferschweif lächelte. <Ich habe gesehen das ihr gegähnt habt. Macht keinen Aufstand und schlaft bitte.>
    Lichtherz wollte wieder etwas sagen aber Blattstern kam ihr zuvor und nickte ihrer Mutter zu. <Machen wir Mama. Weißmond hat mich neugierig auf dieses Rudel gemacht!> sagte sie währen sie und ihre Schwester sich einrollten. Bald darauf schliefen auch Weißmond und Ampferschweif ein.

    7
    Sechstes Kapitel

    Cerberus`s Suche

    Cerberus stand knurrend vor seinem Beta. <Wie sie ist mit den Welpen geflohen?> Tayson sah ihm nicht in die Augen und nickte. <Das muss heute Nacht gewesen sein. Keiner hat es bemerkt.>

    Dieses Gespräch war nun schon mehrere Sonnenaufgänge her und Cerberus hat entschieden seine Gefährtin zu suchen. Dies tut er aber nicht weil er sie wirklich liebt oder ihm etwas an ihr liegt sondern nur weil sie es gewagt hat ohne seine Zustimmung einfach das Rudel zu verlassen. <Glaub mir du wirst es bereuen Ampferschweif. Keiner verlässt unser Rudel einfach.> Mit ein paar anderen Wölfen ging er los und fing an sie zu suchen. Plötzlich rief Bloody, sein Bruder, nach ihm. <Alpha ich habe etwas gefunden!> Cerberus ging sofort zu ihm und schnupperte am Boden. <Es ist fast so als wäre sie erst gestern hier vorbeigekommen. Sie wirkt zu frisch da stimmt etwas nicht.> meinte Bloody. Cerberus schüttelte den Kopf. <Sie ist alt. Du irrst dich Bloody. Das muss in der Nacht gewesen sein wo sie mit den Welpen abgehauen ist. Ich rieche Lichtherz und Blattstern nämlich ... zwar nur schwach aber ... es ist ein Anfang.> Bloody nickte. Er wieder sprach seinem Bruder lieber nicht. Immerhin wollte er Ampferschweif, Lichtherz und Blattstern töten wenn er sie erwischte. Er sagte nichts dazu. Es ist nicht so das nach Bloodys Meinung alle gleich sterben müssen nur weil sie ein besseres Leben führen wollen. Aber Bloodys Meinung ist relativ. Er seufzte was ihm einen drohenden Blick von Cerberus einbrachte vorauf hin Bloody es sofort lies. <Folgen wir erstmal der Spur hier.> Alle anderen nickten und taten das was Cerberus gesagt hatte.
    Aber da es geregnet hatte wurde es immer schwerer der Spur zu folgen was schließlich Cerberus auch einsehen musste. <Dreck!> Knurrte der Anführer nur und alle anwesenden außer Bloody stimmten ein. Bloody sah lieber zum Himmel und dankte Lupus heimlich dafür. Cerberus schubste ihn unsanft zur Seite. <Lass uns nach Hause gehen Sternengucker.> Erschrocken nickte Bloody. <Was auch immer du befiehlst Bru ... Alpha! > Er zock schnell den Kopf ein um vor Cerberus Zähnen in Deckung zu gehen. Aber anstatt seinen Bruder zu beißen sah Cerberus ihn nur kalt an. Cerberus ging ohne ein weiteres Wort an die Spitze und führte sie nach Hause zurück, während Bloody stumm und nachdenklich als letztes lief. Bloody war eigentlich ein lieber Wolf. Er wollte niemanden töten. Er versucht auch immer Kämpfen aus den Weg zu gehen, das wird aber von seinem Bruder überhaupt nicht gerne gesehen. Cerberus hält Bloody für einen, wie er es gerne nannte " Schleimpupser". Das war eigentlich keine Beleidigung für Wölfe, aber Cerberus war das natürlich egal. Eigentlich ist es immer beleidigend gemeint und das weiß Bloody auch. Einmal, da waren sie aber noch viel jünger, fragte er was sein Bruder damit meinte. Cerberus sagte schlicht gelangweilt. <Das bedeutet für mich das du ein kleiner Angsthase bist. Einer der sich nichts traut und lieber nett und freundlich ist. Einer der zu weich ist.> Knurrte er heraus. Bloody sah seinen Bruder beleidigt an und gab nur ein Schnaufen von sich. Innerlich fange er sich nur " Mich mögen die anderen wenigstens. Gaaaaaaaanz im Gegensatz zu dir Cerberus. Alle haben vor dir Angst." Ja, Cerberus war schon immer der Stärkere und alle hören auf ihn. Deshalb hat der alte rote Wolf ihn als neuen Alpha gewählt. Der alte rote Wolf. Bloody seufzte. In diesem Rudel geht es nur um Macht, Kampf, Stärke und teilweise auch um die Gunst der Weibchen. Naja der hochrangigen Weibchen. Die niedrig gestellten Weibchen in diesem Rudel hatten nichts zu sagen und wurden von den Männchen oft ... Naja verletzt. Wie Cerberus es mit Ampferschweif getan hat. Bloody schämte sich eigentlich für seinen Bruder. Das würde er aber nie zugeben. Das würde ihn seine Pfote kosten. Oder noch schlimmer sein Auge. Hier wurde jeder der nur ein kleinen Fehler macht gleich mit Strafen bestraft, die so Hart waren, dass sich Bloody Ernsthaft wundert wieso diese Flohsäcke sich nicht endlich dagegen wehren. Immerhin werden Wölfe nur wegen einer falschen Beute brutal geschlagen und ernsthaft verletzt. Bloody dachte sich oft. < Und wozu das ganze? Nur um weiterhin zu zeigen wie stark mein Ach so toller Bruder ist>

    8
    Siebtes Kapitel

    Faolan und Lucys Gescheiterte Suche

    Faolan zuckte nervös mit den Ohren. Ein kurzer Blick zu Lucy verriet ihm das es ihr gerade nicht besser ging. Bevor sie etwas tun konnten, die Suche richtig starten konnten, hat die beiden ein Patrouille bestehend aus Louis, Mandy Ryan und Esmeralda erwischt. Jetzt sind sie gerade in Mandys Höhle und warten auf die Strafe die Faolan und Lucy bekommen werden. Mandy sagte dazu nicht viel aber man sah ihr an das sie enttäuscht von den beiden war. Lucy war das eigentlich egal. Ihr war Weißmond wichtiger weshalb sie sich heimlich wieder davonschleichen wollte. Aber Faolan hielt sie davon ab. <Wenn wir jetzt wieder gehen, dann sind uns Mandy und die anderen doch sofort wieder auf den Fersen!> Lucy seufzte. <Hast ja Recht. Ich weiß gute Freunde vertrauen einandere und das wir uns eigentlich keine Sorgen um Weißmond machen sollten aber ich tue es trotzdem> Sagte sie seufzend. Faolan nickte verstehend. Ihm ging es ja nicht anders. Mandy und Cheek kamen herein und sahen sie an. Weder Faolan noch Lucy könnten die Blicke deuten die ihnen zugeworfen wurden. <Ihr habt also mein Verbot missachtet und seit auf eigene Faust losgezogen um eure kleine Freundin wieder zurück zu bringen?> Beide nickten auf Mandys Frage hin. Ihnen blieb ja doch nichts anderes übrig. <Na ... Aber da wir das sehr gut verstehen bekommt ihr nur eine Verwarnung. Aber ich und Mandy sind nicht gewillt das noch einmal durchgehen zu lassen. > Sagte Cheek, zwar freundlich aber mit einem gewissen Ton in der Stimme. Faolan und Lucy nickten betrübt. Denn auch wenn sie jetzt nicht bestraft worden sind, war es trotzdem irgendwie erniedriegend. Mandy versuchte freundlich zu bleiben. Allerdings merkte jeder in der Höhle das sie mit sich und ihrer Wut Rang. <Wenn wir euch das nächste Mal erwischen werdet ihr Ausgangssperre bekommen. Ich weiß ihr werdet jetzt sagen das nicht fair ist und so. Aber ohne einen Befehl von mir einfach abzuhauen ist auch nicht in Ordnung von euch gegenüber mir und Cheek und natürlich auch nicht gegenüber vom restlichen Rudel.> Mit diesen Worten versuchte sie die beiden zum Nachdenken zu bringen. Cheek nickte. <Wir wissen wie schwer es für euch ist aber bitte bleibt hier.> Versuchte er ihnen eindringlich zu sagen. Später am Abend lagen beide zusammengerollt nebeneinander im Lager vor Faolans Höhle und dachten über die Worte von Mandy und Cheek nach. Am nächsten Tag wachte Faolan erschrocken auf, sah sich um und sackte erleichtert wieder zusammen. Lucy die neben ihm lag, sah ihn nur komisch an. <Schlecht geträumt?> War das einzige was sie eher uninteressiert nachfragte. Faolan schüttelte verwirrt den Kopf. <Ich ... Ich weiß nicht ... Es ist ... Vergangenheit ... In diesem Traum ...> Lucy sah ihren Freund, jetzt ebenfalls verwirrt, an. <Was ... Redest du da für ein komisches Zeug Fao?> Sie blinzelte ein paar mal. <Ich ... Ähm ... Weiß auch nicht ....> Faolan schüttelte seinen braunen Kopf und versuchte sich an den Traum zu erinnern. <Ich ... war ... auf einer Lichtung ... Weißmond war da ... Zumindest sah sie so aus wie Weißmond aber sie war anders ... Etwas ist passiert ... Und dann? Ich kann mich leider einfach nicht daran erinnern. Entschuldige Lucy...> Offensichtlich versuchte er ein klaren Gedanken zu fassen, was ihm, um ehrlich zu sein, schwer zu fallen schien. Lucy sah ihn nur noch verwirrt an. Schließlich sagte sie sich das er nur irgendwas seltsames geträumt habe und es sowieso nicht wichtig ist. Langsam wurden die anderen Wölfe im Lager wach und es kam langsam der tägliche Trott hinein. Lucy stand auf und streckte sich erstmal. <Komm wir gehen jagen.> War das einzige was sie sagte. Faolan nickte zustimmend, war aber immer noch bei seinem Traum. Irgendwas war da das ihm keine Ruhe ließ und um so mehr wünschte er sich bei Weißmond zu sein. <Wir dürfen nicht Faolan ... Und du bist neu hier im Rudel. Du läufst Gefahr hinausgeworfen zu werden!> Faolan ärgerte sich etwas über Lucys Satz. Sie wahr es doch die unbedingt suchen wollte. Neckisch fragte er sie. <Seit wann so lieb?> Lucy sah ihn nicht an und sagte auch nichts. Dennoch spürte man das es ihr eigentlich ganz und gar nicht passte. Weder das sie auf Mandy hören muss noch dass sie das gerade gesagt hat. Faolan nickte wieder nur verstehend. <Ihr geht es sicher gut .... Diese Wölfin in meinem Traum hat es mir gesagt.> Lucy sah ihn überrascht an und stieß deswegen fast gegen einen Baum. <Ich dachte du kannst dich an nichts erinnern?> Fast klang es schon beleidigt. Faolan schmunzelte etwas. <Daran kann ich mich noch gut erinnern. Weißt du was das verrückte daran ist? Ich glaube dieser Wölfin auch noch ...!> Es klang etwas ungläubig. Er glaubte es selbst nicht. Immerhin kannte er diese Wölfin nicht und wusste nicht in welcher Verbindung sie mit Weißmond stand. Lucy blieb stehen und sah nachdenklich auf den Boden, dann auf ihn und wieder auf den Boden. So ging das eine kurze Weile und sie kam zu dem Schluss das Faolan wohl ne Meise hatte, wie es die Menschen so schön sagten aber warum hatte sie dann das Gefühl, dass jenes was er sagte wahr ist? Lucy schüttelte ihren Kopf. <Ich ... glaube es auch Faolan ... Ich glaube ihr geht es gut und das sie gesund ist. Uunndd das sie baaaaaaald wieder kommt.> Sie zog diese Wörter in die Länge als wolle sie daraus ein Mammutbaum machen.

    9
    Achtes Kapitel



    Weißmond lief auf eine Lichtung. Das war allerdings nicht die Lichtung aus ihren Traum, sondern eine ganz andere. Sie hatte sich nachdem sie die Höhle verlassen hatte, von Ampferschweif verabschiedet und nun war sie wieder alleine unterwegs. Sie machte sich allerdings gerade große Sorgen um Ampferschweif. Das Lager der Lichtwölfe ist zwar einfach zu finden aber nur dann wenn man den Weg auch kennt. <Ich hoffe sehr für sie, dass sie unser Lager auch findet. Ich weiß zwar nichts über ihre Vergangenheit, aber man hat bemerkt dass sie nicht viel gutes von Leben abbekommen hat. Abgesehen davon das sie zwei Junge hat, sind wir uns gar nicht so unähnlich.> In Gedanken gingen Weißmond die Sachen durch den Kopf, die sie mit Ampferschweif gemeinsam hatte. Als sie über die Lichtung gegangen war, machte sie eine kleine Verschnaufpause. In der Nähe hörte sie ein knurren. <Das war doch ein Wolf? > Langsam ging sie immer näher zu dem Geräusch hin und blieb abrupt stehen. Da waren drei männliche Wölfe . Der größte von ihnen in der Mitte und der kleinste ein paar Schritte hinter ihm und, wie Weißmond vermutet, der Beta. Der dritte lief ein ganzes Stück hinter den beiden her. Wahrscheinlich nur ein Mittläufer... Oder?<Sind das die Wölfe, die Ampferschweif so fürchtet?> Sie dachte nach. Sie wollte es nicht riskieren sich von gerade diesen Wölfen erwischen zu lassen. So leise wie sie nur konnte, ging sie langsam zurück bis sie fast gegen einen Baum gestoßen wäre. <Phu. Das wäre erstmal geschafft ... Und jetzt bloß weg von hier!> Kaum hatte sie das gesagt rannte sie los so schnell sie nur konnte. Das gute ist, wie sie feststellte, das sie nach Ampferschweif roch und somit die Wölfe, wenn die denn das tatsächlich waren, auf eine falsche Spur lockt. Das schlechte daran war wenn diese Wölfe ihr tatsächlich folgen das sie große Schwierigkeiten bekommen könnte wenn diese Wölfe sie erwischen sollten. Nachdem sie das überlegt hatte versuchte sie noch schneller zu rennen und ließ die drei Wölfe bald schon hinter sich. Langsam wurde es dunkel. Weißmond war müde und ihre Pfoten taten vom vielen Laufen weh. <Ich sollte mich hinlegen und schlafen ...> Gähnend rollte sie sich in ein dichtem Gebüsch ein und schlief wenige Sekunden darauf ein.
    Plötzlich lief sie wieder auf diese Lichtung aus ihrem Traum. Die andere Wölfin stand wieder dort, doch dieses mal stand sie mit anderen Wölfen dort. Anscheinend beredeten sie etwas. Egal wie nah Weißmond auch hin ging sie konnte nicht verstehen was die anderen sagten. Aber sie sah deutlich, dass jene Wölfe alle weiß waren und sich sehr ähnelten. <Das muss eine Familie sein .... > Stellte sie fest. Alle hatten etwas an sich was Weißmond an sich selbst erinnert. Die eine Wölfin, die selbe Augenfarbe. Die andere die selbe Form der Ohren .... Das verwunderte sie immer mehr. <Was ist das Geheimnis dieser Familie?> Eine der Wölfe drehte sich zu ihr um, musterte sie genaustens. <Bald hast du es geschafft. Du wirst es finden wonach du gesucht hast. Versprochen Weißmond!> Entgeistert sah Weißmond die Wölfin an, aber bevor sie auch nur eine Frage stellen könnte wachte sie wieder auf. <Nicht schon wieder.> Seufzend stand sie auf.<Das wird langsam echt nervig. > Sie streckte sich gähnend. <Naja wenigstens weiß ich es ich es jetzt nicht mehr weit habe. Aber was heißt schon bitte nicht mehr weit? Ich weiß immer noch nicht wann ich wieder nach Hause kann ...! Oder weshalb ich überhaupt hier bin!> Ihr Magen knurrte. Ausnahmsweise achtete sie nicht darauf. Ihr ging so viel durch den Kopf, was soll sie tun? Zum einen vermisst sie Faolan und Lucy und wollte schnellstmöglich nach Hause zurück andererseits wollte sie aber auch wissen was es mit der Familie auf sich hat und warum ausgerechnet Weißmond auserwählt wurde um diese Familie zu suchen. Plötzlich kam ihr Ampferschweif in den Kopf. Was macht sie gerade? Ist sie schon bei den anderen? Nein bestimmt nicht! Es hat einen Halben Mond gedauert bis Weißmond an der Höhle war. Ampferschweif wird bestimmt nicht viel schneller sein. Trotzdem hoffte Weißmond, dass sie und die beiden Kleinen schnell ihr Ziel erreichen. Langsam sah sie sich um. Dieser Wald ähnelte dem Wald aus ihrem Traum. <Es kann nicht länger als zwei Tagesläufe mehr dauern! Hoffe ich zumindest.> Langsam lief sie wieder los, jagte kurz ein paar Hasen zum Frühstück und lief dann schnell weiter. Als es Mittag wurde ruhte Weißmond sich aus. <Hier ist es erstaunlich kalt. > Sie sah sich aufgeregt nach einem Hellen Licht um, dass ihr signalisierte das es es dort eine Lichtung gibt. Aber es war überall gleichdunkel. Auf einmal machte sie sich klein und krallte sich im Boden fest. Überrascht sah sie an sich herunter. <Was war das den jetzt?> Sie wollte sich bewegen, aber ihr Körper verweigerte den Befehl. Plötzlich spürte sie ein Beben. Erschrocken krallte sie sich noch mehr fest. Sie verharrte so bis das Beben zu ende ging. <Es ist nicht mehr lange. Bald habe ich die Lichtung erreicht. Gerade mal einen Tag oder Zwei, wenn ich im Presspfoten Tempo weiterlaufe.> Sie richtete sich auf und tat dann das Gesagte. Entschlossen lief sie im Presspfoten Tempo weiter.

    10
    Neuntes Kapitel

    Cerberus Wut und Bloodys Entscheidung.

    <Was?> Cerberus stand knurrend auf seinem Bruder. Er dachte er hätte sich verhört. <Du hast mich verstanden!> Bloody zitterte etwas. Er hatte Angst, sprach aber dennoch klar und deutlich. <Ich werde dir nicht länger folgen!> Mit diesen Worten trat er ihn von sich weg. Naja so gut es eben ging. Cerberus war wirklich schwer und Bloody nicht allzu Kräftig. Cerberus kam knurrend mit aufgerichteten Ohren und entblößten Fangzähnen auf ihn zu. Eine Drohgebärde war das schon lange nicht mehr. Bloody hatte ihn so über einem sehr schwächlichen Wolf stehen sehen ... Das Ergebnis war dann das es diesen Wolf nicht mehr gab. <Ich ...> Bloody zitterte jetzt stärker, seine Entschlossenheit versickerte langsam. <Du bleibst hier. Hast du das verstanden? .... Sonst bringt dich im Winter nicht die Kälte und der Hunger um...!> Bloody schluckte schweigend. Damit hatte er gerechnet. <Nein. Ich werde gehen.> Jetzt stand er auch knurrend da. Er will nicht mehr unter seinem Bruder stehen. Nie wieder. Cerberus ist so grausam. Zu allen und jedem immer ein Malcadh. Cerberus wirkte etwas überrascht, lies sich das aber nicht anmerken und ging, immer noch knurrend auf Bloody zu. Der atmete tief ein und aus um sich zu beruhigen und um besser sprechen zu können. <Ich ... sage mich von dir Los... Ich bin nicht länger Teil dieser Familie und nicht länger Teil dieses Rudels. ... Wenn es dir nicht passt, dann ... tut es mir leid ... aber ... ich würde lieber sterben ... als noch länger hier zu bleiben!> Mit diesen Worten rannte er so schnell er konnte erst aus der Höhle und dann aus dem Lager. Cerberus war im ersten Moment so wütend, dass er seinem Bruder gar nicht folgen konnte. Er war wie erstarrt. Bis er endlich etwas sagen konnte war Bloody schon fast aus dem Lager. <Schnappt ihn!> war das einzige was Cerberus sagte und setze sich sofort an Bloodys Fährte. Drei andere Wölfe kamen an Cerberus Seite und folgten ihm. Bloody lief weiter, obwohl er nicht kräftig war und schmal und schmächtig, war er ein schneller Läufer und das war jetzt vom Vorteil für ihn. Bald schon hatte er die letzte Grenze hinter sich gebracht und von seinen vier Verfolgern war kein Ton zu hören. Cerberus und die drei anderen waren gerade mal an der zweiten Grenze, während Bloody schon längst über der dritten und letzten war. <Lasst gut sein... .> Meinte Cerberus nur zu den anderen. <Geht zum Lager zurück und berichtet alles meinem Beta!> Die drei gehorchten und machten sich auf den Rückweg. Cerberus sah hasserfüllt in die, langsam dunkelwerdende, Gegend. < Wenn du irgendwann zurückkommen solltest wirst du und alle, die du mitbringst, sterben.> Er knurrte drohend in den Wald und dann machte er sich ebenfalls auf den Heimweg. Bloody hörte es zwar nicht mehr, wusste es aber auch so und das wollte er auch gar nicht. In diesem Moment als er über die letzte Grenze rannte schwor er sich niemanden mehr Leben zu lassen der so wie sein Bruder ist. Er wusste das es unfair ist jemanden das Leben zu nehmen aber er wollte das nicht noch einmal durchmachen. Er wollte auch dass andere das was er durchmachen musste nicht auch durchmachen mussten. Am besten wäre es für die anderen sich auch aus dem Staub zu machen. Vor allem für manche Weibchen. Es störte ihn nicht das er sein ganzes Leben hinter seinem kleinen Bruder stand. Nur auf dem Bauch liegen und um Gnade winseln war für ihn unerträglich. Er fühlte sich zum ersten Mal in seinem Leben Frei und dieses Gefühl der Freiheit sorgte dafür das er schneller wurde und diese Freiheit endlich genießen konnte. Er wollte sich auf die Suche nach Lichtherz, Blattstern und Ampferschweif machen. Er wollte auf die drei aufpassen und dafür sorgen das sein Bruder sie nie wieder in seine blutbedeckten Pfoten bekommt <Ich werde sie finden und mit dem Leben beschützen!.> Entschlossen lief er wie der Wind in die Richtung wo er sie vermutete.

    11
    Zehntes Kapitel

    Weißmonds Ankunft

    Weißmond war fix und fertig. Sie war die geschätzten zwei Tage fast durchgelaufen, hat immer nur kurze Pausen gemacht um zu fressen und zu trinken seltener um zu schlafen. Gerade ist sie gestolpert und hingefallen. Der Schlafentzug tat sein Rest. Müde, schleppt Weißmond sich zu einem dichtem Busch, kugelte sich dort ein und schlief keine fünf Minuten später ein. Im Traum sah sie, dass die Wölfin ganz in ihrer Nähe war und sich wieder mit den anderen unterhielt. Sie erkannte ein paar Wölfe wieder andere waren ihr fremd. <Woher kenne ich diese Wölfe nur? Warum sehen sie mir so ähnlich?> Sie seufzte und erschrak als plötzlich eine kleine weiße Wölfin neben ihr auftauchte und sie stumm musterte. Weißmond hielt aus Reflex den Atem an und erwiderte den Blick der kleinen. Sie erstarrte förmlich. Die kleine Wölfin hob den Kopf, als hätte man sie gerufen und ging dann auf die Versammlung zu. Erleichtert atmet Weißmond aus.

    ( Heute ist der Tag an dem ich angefangen habe diese Geschichte zu schreiben nur ein Jahr später ^^ hat zwar lange gedauert aber ich finde das nicht schlimm es werden noch 5 oder 6 oder auch mehr Kapitel kommen ^^ so und jetzt störe ich mal nicht weiter)

    Weißmond betrachtete die Versammlung und lief dann langsam zu ihnen. Als sie etwas bei der Hälfte des Feldes war und ein paar Pfotenlängen von den anderen Wölfen entfernt, bemerkte sie das die Wölfe sich zu ihr umgedreht haben. Eine offensichtlich sehr alte Wölfin hatte Tränen in den Augen. Weißmond erkannte das es keine Tränen der Trauer waren sondern die vor Freude. Überrascht blieb sie stehen. <Warum weinst du?> Die Wölfin die Tränen in den Augen hat, lächelt aufrichtig und sprach. <Ich habe meine Tochter wieder gefunden.> In diesem Moment wachte Weißmond auf und erschrak. <Bi-in ich etwa ihre Tochter? ...... Aber .. meine Eltern sind doch tot ...das hat ... Night .. gesagt ... sind sie nicht? ...> Verwirrt sah Weißmond zum Himmel. Ihr wurde das alles zu viel. Eine Zeitlang rang sie mit dem Gedanken einfach umzudrehen und wieder zu Lucy und Faolan zu gehen. Allerdings wollte sie wissen ob wirklich sie diese Tochter war. Allerdings sprach viel dafür. Zum Beispiel die Farbe der Augen und die anderen Ähnlichkeiten wie die Farbe des Fells. Weißmond brach wieder auf und rannte zu dieser Lichtung. Sie wollte unbedingt wissen wer diese Wölfe waren. Sie lief noch eine ganze Weile und kam an ein paar Bäumen vorbei die wie ein Tunnel aussehen. Bei diesen blieb sie stehen.<Sie sehen genauso wie die aus meinem Traum!> Sie änderte die Richtung und lief durch den besagten Tunnel durch. Bald schon wurde es wieder etwas heller und schon bald sah sie auch warum. Es lag Schnee. Es lag überall Schnee. Mitten im Sommer! Weißmond wusste aber das sie richtig war. In ihrem ersten Traum war auch alles Schneebedeckt gewesen. Sie lief weiter und es wurde urplötzlich noch heller. Sie hatte die Lichtung endlich erreicht. Weißmond freute sich wie verrückt und rannte auf diese. Als sie in der Mitte war sah sie sich um. <Was .. was jetzt? .. Soll ich hier .. warten oder wie?> Sie war ganz alleine auf der Lichtung außer ein paar Pfoten Abdrücken die über die ganze Wiese verteilt waren sah sie auch nichts. Sie schnupperte an einem der Fährten und erkannte den Geruch sofort wieder obwohl es Jahre her war das sie diesen gerochen hat. <Mama ... >

    12
    Elftes Kapitel:

    Endlich ein Zuhause
    Langsam und ängstlich lief Ampferschweif zwischen den vielen anderen Wölfen entlang. Sie sahen eigentlich fast alle sehr freundlich aus nur drei davon sahen sie so an als wäre sie hier unerwünscht. Der Alpha stand auf einem Felsen und daneben ein grauer und auf der anderen Seite ein schwarzweiser Wolf. Sie verwandelte sich in einen Mensch und Ampferschweif zuckte erschrocken zurück und stellte sich schützend vor ihre beiden Jungen. "Habe keine Angst vor mir. Ich bin Mandy der Alpha von dem Lichtwolfrudel. Und der graue Wolf ist mein Beta Cheek und der andere Wolf ist mein Gefährte Schwalbenflug. Du kannst ihn aber auch Louis nennen " Sie nickte das sie verstanden hatte und Mandy sprach weiter. ".. Die Frage die ich dir jetzt stelle ist sehr wichtig. .. Suchst du ein neues Zuhause?" Ampferschweif nickte heftig und sah dabei Mandy lange an. "Gut.. da du deine Welpen hast wirst du erst später einen Rang bekommen. Dann.. herzlich Willkommen in unserem Rudel. " Sie verwandelte sich zurück und viele der Wölfe wedelten mit den Ruten. Ampferschweif war müde von der langen Reiße und ihre Welpen schliefen schon fast. Der schwarzweise Wolf mit den Namen Louis ging an ihr vorbei und wartete bis Ampferschweif verstand das sie ihm folgen sollte. Er brachte die drei zu einer kleinen gut versteckten Höhle und richtete dann den Schlafplatz von den beiden Welpen. Dankbar nickte Ampferschweif ihm zu und legte sich dann nieder. Langsam schlief sie ein. Endlich hatte sie ein Zuhause gefunden und wenn Weißmond nicht log sogar ein sehr gutes. Aber warum sollte sie den Lügen? Ein leises Schnauben ries sie aus ihren Träumereien und verwirrt sah sie in das Gesicht eines Wolfes. Er war männlich und seine Augen waren wie Feuer. Er sah sie kurz an und sie wich zurück. Dieser Wolf war nicht auf der Versammlung und auch nicht in der Patrouille die sie gefunden hat. Er war groß und irgendwas an ihm war dunkel. Er jagte der Mutter große Angst ein bis er sich in einen Menschen verwandelt und sagte wer er war. " .. Ich bin Faolan.. Ich soll dir wenn du dich ausgeruht hast zeigen wo du was zu essen und zu trinken findest." Faolan? Etwa der Faolan von Weißmond? Aufgeregt sah sie sich um und nahm dann einen Stock. Sie zeichnete in den Sand einen Wolf, während Faolan sie nur verständnislos ansah. Sie suchte etwas und nahm dann etwas weißes Fell was sie in den Wolf hineinsetzte. Faolan begriff immer noch nicht was sie von ihm wollte wartete aber geduldig. "was willst du mir sagen?" Sie malte nach kurzem überlegen den Versammlungsfelsen und weitere Wölfe aber so das man sah das der weise Wolf von den anderen weg ging. ".. Warte mal.. ist der weise eine Wölfin? " Erfreut das Faolan anscheinend endlich begriff nickte sie aufgeregt. "Ist sie.. Ist das Weißmond? Hast du sie getroffen? Geht es ihr gut. " Ampferschweif nickte und sah zufrieden zu ihren Welpen. ".... Sie hat dir gesagt wo du uns findest?" Abwesend nickte Ampferschweif wieder und sah ihn dann lange an. " Du hast mir einen guten Dienst erwiesen ... sobald wir uns besser verständigen können darfst du dir was wünschen." Aufgeregt sprang er davon und direkt zu dem Alpha. <Er ist ja erfreut das es ihr gut geht. .. Wobei ich eigentlich keinen Wünsch mehr habe. Ich habe ein Zuhause und meine Töchter werden hier einen guten Patz zum Leben haben. > Müde kuschelte sie sich an ihre Welpen und sah zum Himmel. Sie schlief tatsächlich seit ihrem Aufbruch von der Höhle das erste mal entspannt. Sie fühlte sich in diesem Rudel jetzt schon sicher obwohl sie noch keine Sonne bei ihnen war. Im Traum den sie hatte traf sie Weißmond bald wieder und beide und wurden sogar noch bessere Freunde. Ampferschweif hoffte das es so wirklich passierte und es Weißmond gut ging.

    13
    Zwölftes Kapitel

    Faolans Freude
    <Endlich weiß ich etwas über Weißmond.. Lucy .. Lucy!> Aufgeregt lief der schwarze Wolf durch das Lager auf der Suche nach Lucy. Ungeduldig fragte er alle die er traf ob sie Lucy gesehen haben aber nur Cheek konnte sagen wo sie ist. <.. Sie ist gerade in ihre Höhle gegangen... Warum denn eigentlich? Faolan? ... Hey Faolan warte doch.!> Doch Faolan wollte nicht warten und rannte einfach los sobald er wusste wo Lucy war. Völlig aufgedreht und außer Atme kam er bei ihr an. <Lucy wach auf ich habe etwas wichtiges.> Keine Reaktion der Wölfin auf ihn. Faolan seufzte kurz und rüttelte sie. <Lucy..Lucy .. LUCY WACH ENDLICH AUF.> Erschrocken sprang sie auf und wikrte noch völlig neben der Spur. <Was..ist den los? Werden wir angegriffen?> Noch etwas müde sah sie ihn an. <Nein nein nein.. Weißmond lebt noch und ihr geht es gut.. Die Wölfin mit den kleinen Welpen hatte sie gesehen und sogar mit Weißmond geredet. > Jetzt ebenfalls wach sprang Lucy um Faolan herum. <Das sind ja gute Nachrichten, dass müssen wir sofort Mandy und den anderen Erzählen. Komm schon. > Aufgeregt sprintete sie los blieb aber kurz darauf stehen als sie sah das Faolan nicht folgte. <...Lucy..ich weiß nicht. Sollen wir das wirklich sagen?.. Ich mein ich weiß gar nicht wie lange das her ist das sie Weißmond gesehen hat...- Aua... Was sollte das?> Lucy hatte ihre Pfote auf Faolans Kopf fallen lassen und sah ihn genervt an. <Angsthase. Ich weiß das du sie liebst und Angst hast das du sie verlierst aber kannst du nicht einmal dein Kopf ausschalten? Jetzt komm wir sagen denn anderen bescheid ..> Verlegen nickte Faolan und folgte ihr still.<Mehr Freude Faolan.. immerhin heißt es das sie noch lebte.> < Lucy.. du weißt nicht wann sie Weißmond getroffen hat...> Lucy blieb genervt stehen und sah ihn an. <Verdammt Faolan sie lebt noch weil sie Weißmond ist..sie hat so viel schlimmes schon überlebt. Vertrau ihr. Sie lebt noch und ihr geht es gut. Sie kann auf sich aufpassen. > Faolan nickte jetzt mit etwas besserer Laune. <Ja du hast recht.. ihr geht es gut und sie lebt noch und jetzt lass uns gehen und den anderen sagen das wir etwas neues wissen. > Lucy nickte zufrieden und dann heulte sie als Zeichen. Eigentlich durften sie das nicht wenn es Mandy nicht erlaubte, da nur Mandy, Louis und eben Cheek eine Versammlung veranstalten konnten aber das war jetzt wichtig. Viele Wölfe kamen zu den beiden und auch Mandy gefolgt von Louis. Fragend sahen sich die beiden an. <Was gibt es das ihr heult?> Ryan sah die beiden lange an. <Die Wölfin hatte mir etwas wichtiges gezeigt.> Faolan sah sie alle an und richtete sich etwas auf. Alle sahen zu ihm und Lucy stand neben ihm. < Die Wölfin traf auf Weißmond. Sie zeigte mir das es ihr gut geht und sie wurde von Weißmond hierher geschickt. Sie lebt noch. > Man spürte wie glücklich Faolan war. Er platzte fast deswegen und Lucy sah zufrieden aus. Mandy sah die beiden kurz an und nickte dann. <.. Das ist es gut. Unserer Weißmond geht es gut. Aber sag junger Wolf woher weißt du das?.. > <Naja... Louis hat zu mir gemeint das es schön wäre wenn ich ihr das Lager zeige, weshalb ich zu ihr gegangen bin und als ich ihr meinen Namen nannte war sie völlig aus dem Häuschen.. sie zeichnete erst einen Wolf auf den Boden und legte weißes Fell hinein. Ich verstand nicht was sie meinte aber als sie unser Rudel mit dem Felsen malte fragte ich ob es eine Wölfin war. Sie nickte und ich fragte ob es Weißmond war und ob es ihr gut ginge.. wieder nickte sie und dann sah sie zu ihren Welpen.. Ich fragte sie ob Weißmond sie geschickt hatte und sie nickte wieder. > Mandy sah ihn nachdenklich an und nickte schließlich. < Ja das klingt logisch. Dann lasst uns freuen das wir unsere weise Wölfin noch habt. Und lasst uns hoffen das sie heil zurückkommt.> Faolan nickte wurde aber von Lucy von den anderen weggezogen. <Ich glaube wir müssen mal alleine reden.> Faolan sah sie fragend an aber nickte schließlich. <Lass uns ein Stück laufen. > Sie nickten Mandy noch einmal zu und gingen dann langsam los. Sie liefen zum See und Faolan wartete darauf das Lucy etwas sagte allerdings schwieg sie lange. <Mensch Lucy jetzt sag schon was du willst.> Sie setzte sich am Wasser hin und betrachtete die Weite des Sees bevor sie zu Faolan sah. < Faolan... du musst es ihr sagen Das du sie liebst meine ich.> <Aber Lucy.. das weiß sie doch schon. > <Sag es ihr noch einmal. Faolan..ich bin der festen Überzeugung das sie dich auch liebt. Sie redet so viel von dir wenn wir beide jagen sind. Sie vermisst dich wenn du nicht da bist und macht sich sorgen wenn du lange Zeit brauchst um zu jagen. Sie spricht selbst im Schlaf von dir und sie legt sich immer neben dich wenn du draußen schläfst.> Faolan dachte nach aber er zweifelt noch. <.. Und wenn du irrst?> Lucy schüttelte den Kopf. < Das ist nicht was ich hören wollte. Faolan..ich bin wirklich dafür das du es ihr sagst. Nochmal.. den sie liebt dich ohne jeden Zweifel einfach.> Faolan starrte auf den See und schwieg. Er fragte sich ob Lucy recht hatte. <Ich lasse dich jetzt mal alleine und denke in Ruhe solange wie nötig nach.> Er nickte still und dachte lange nach. Es wäre gut möglich das Weißmond ihn liebt aber konnte er sich da so sicher sein? Die Punkte die Lucy aufzählte klangen alle sehr dafürsprechend aber wenn Lucy sich doch irrt? Unsicher blieb Faolan am See. Langsam wurde es dunkel und er wurde schläfrig. Seine Lieder wurden schwerer und schon schlief er ein. Eine Zeitlang blieb er ruhig liegen doch bald träumte er von Weißmond. In dem Traum war er mit Weißmond zusammen und sie war sogar Schwanger. <Wenn die kleinen da sind wird sich einiges für uns ändern, nicht wahr?> Im Traum nickte Faolan und leckte sanft über ihren Bauch. <Wir brauchen noch Namen für sie.. wie willst du sie nennen Schatz?> Sie lächelte etwas und dachte nach. <Wenn eines ein Junge wird.. dann hm ... Peter .. nach deinem Onkel ..> <.. Peter? Warum denn?> <.. Dein Onkel war immer nett zu mir und er hat sich um mich gekümmert als ich mir die Pfote verstaucht hatte.> Faolan nickte langsam. Daran konnte er sich noch erinnern. <und für ein Weibchen? > Sie strich ihre Nase sanft an seinem Ohr. <Such du dir einen schönen aus. > Lange dachte Faolan nach. <Wie findest du .. Taraneh?> Beigeistert nickte Weißmond. <Er ist sehr schön. So wie du. > Faolan kuschelt sich an seine Gefährtin. <Du bist .. sehr viel schöner als ich Liebling.> Zufrieden seufzte Weißmond und leckte sanft über sein Ohr. <Was machen wir eigentlich wenn es mehrere Weibchen sind? Oder mehrere Männchen?> <Na .. wir suchen uns die Namen aus. Es ist eigentlich egal ob Weib oder Mann nicht? Wir werden sie trotzdem lieben wie sie sind.> Weißmond nickte. <Stimmt. Ich liebe dich.> Sein Herz pochte so laut und er platzte vor Glück wieder fast. <Ich liebe dich auch> Und genau in diesem Moment wachte er auf. <Ich werde es ihr sagen damit diese Zukunft eine Change hat. > Er heulte laut in die Nacht hinaus.

    14
    Dreizehntes Kapitel

    Cerberus und Tayson, Tayson und Cerberus

    Knurrend lief Cerberus hin und her und wartet ungeduldig auf die Patrouille. Tayson beobachtet ihn schon eine Weile dabei und lange schwiegen beide. <Schatz ... hör auf du machst mich nervös.> Kurz erschrocken sah Cerberus ihn an dann nickte er. <Was kann denn ich dafür das diese scheiß Weibchen solange brauchen?> Tayson kuschelte sich an seinen Alpha woraufhin Cerberus ruhiger wurde. Doch sobald er hörte das andere in ihre Nähe kamen entfernte er sich sofort von seinem Beta. Er wollte nicht das sein Rudel wusste das er eigentlich gar nicht auf Weibchen stand. Das er nur auf Männchen stand hieß meistens nämlich das er es nicht wert ist zu Befehlen. Nur deshalb ist er so grausam zu allen. Damit er nicht schwach wirkte. Ampferschweif hatte er nur geschwängert damit keiner Verdacht schöpft und weil er Weibchen hasst. Er war so brutal zu ihnen weil er sie alle verachtet. Natürlich wusste bis auf eben Tayson niemand davon das ihr Alpha eigentlich schwul war, aber man sollte trotzdem auf der Hut sein bei diesem Rudel. Die Männchen waren alle Gerissen und sehr aggressiv und bis auf ein paar Ausnahmen, auch sehr Blutgetrieben. Endlich kamen die drei Weibchen bei ihnen an. Sofort erhob er sich und sein Beta kam an seine Seite, nur das er etwas hinter seinem Alpha stand. Kathrine und Dearlea sowie Nauris standen vor ihnen. <Berichtet schon und vergeudet meine Zeit nicht mit schweigen.> Er knurrte sie an und alle drei machten sich klein. <Wir haben eine Fährte gefunden.. sie ist alt aber sie riecht nach Ampferschweif und ihren Jungen.> Nauris nickte und sie sprach nun. <Aber sie roch sehr intensiv nach einer anderen Wölfin. Diese Wölfin muss sehr lange bei deiner Gefährtin verbracht haben und-> Ein Schmerzensschrei durchschnitt die Luft als Cerberus Nauris in die Schnauze biss. Die drei Anderen standen nur stumm da, die Weibchen ängstlich zitternd und Tayson ganz erschrocken. <Merk dir eines Nauris. SIE war meine Gefährtin. Jetzt IST sie nur noch eine VERRÄTERIN. Hast du das Verstanden?> In einer Schockstarre sah sie ihn einfach nur lange an ohne etwas zu machen. Cerberus riss die Geduld und er knurrte laut und drohend. <ICH FRAGTE OB DU VERSTANDEN HAST DU DRECKSVIEH.> Erschrocken nickte sie schnell. Anstelle von Nauris sprach jetzt die kleinste von ihnen zu Ende, Dearlea, da sie am wenigsten Angst hatte.<Alpha... die Wölfin ist zu den Weißen gegangen. Zumindest in deren Gebiet. > Cerberus nickte und dachte lange nach. <Lasst gut sein. Wenn sie einer der Weißen ist dann wäre es besser, wir lassen diese Wölfin in Ruhe. Sagt es den anderen und geht jetzt bevor ich euch den Kopf abreiße> Schnell verschwanden die Wölfinnen wieder wobei Nauris am schnellsten war. <Altes ängstliches Weibsvolk.> Cerberus knurrte wieder und Tayson kuschelte sich wieder an seinen Alpha. <Ruhig Gefährte. Es sind doch noch halbe Welpen.> Besänftigend redete er weiter auf Cerberus ein bis dieser sich endlich wieder beruhigt hatte. < Tayson... -> Er wollte etwas sagen schwieg dann aber. <.. Ich weiß schon. Es hat dich aufgeregt das Nauris so dumm war und das sagte. Ich bin dein Gefährte und das schon so lange. Aber das kann sie nicht wissen weil du es niemanden sagen willst. Jetzt sag nichts ich weiß warum du so drauf bist> Cerberus brummte nur und legte sich dann neben Tayson hin. <... Denkst du sie ist einer von den Weißen?> Tayson legte sich neben ihn hin und legte seinen Kopf auf Cerberus Schulterblatt. <Es könnte sein aber es ist nicht wichtig. Wichtig ist das wenn sie eine ist, dass wir am besten die Männchen hier vorwarnen, dass es bald zu einen Kampf kommen könnte. Das wäre denke ich am klügsten. > Cerberus nickte leicht und kuschelte sich noch mehr an seinen Beta. <Erinnerst du dich daran wie wir Gefährten wurden?> Tayson nickte. An diese Zeit erinnerte er sich gerne zurück. <Wie könnte ich das Vergessen? Das war die beste Zeit für mich. > Cerberus brummelte. <Was ist den jetzt für eine Zeit? Ist diese wohl schlecht?> Seufzend schüttelte Tayson den Kopf. <Natürlich nicht.. aber früher warst du kein Alpha. Du hattest mehr Zeit für mich und das Vermisse ich eben. Aber das weißt du schon. > <Ich habe dich nur deshalb zu meinem Beta gemacht damit die anderen nichts davon mitbekommen das wir eigentlich zusammen sind. Es wäre komisch für sie gewesen wenn ich ohne Grund dauernd bei dir bin..> <Ich weiß ..aber ich vermisse die Zeit trotzdem.> Seufzend rieb Cerberus sich an Tayson um ihn etwas zu trösten. Es war nicht einfach in seiner Haut zu stecken. Aber er wollte einfach Alpha werden, weshalb er den alten Alpha in einem Zweikampf umbrachte. Das war laut Rudelregeln die einzige Change und auch die einzige Möglichkeit Alpha zu werden. Wenn man den Alpha umbrachte ohne das es in einem Zweikampf geschah wurde man dafür umgebracht oder Vertrieben und die anderen kämpften dann um diesen Platz. Cerberus wollte so dringend Alpha werden das er Corrin, den alten Alpha, so oft herausforderte bis er ihn endlich tötete und selbst Alpha wurde. Tayson hat er kurz darauf als seinen Beta auserwählt damit sie trotzdem noch Zeit miteinander verbringen konnten. Manchmal hatte selbst Cerberus Momente da wünschte er sich er wäre kein Alpha aber sie waren selten und er liebte es die Kontrolle über 14 andere Wölfe zu haben. Tayson wiederum vermisste die Zeit wo sie beide einfache Krieger waren. Ihre Ausrede das sie damals so viel zusammen waren, war immer das sie Trainierten um besser und stärker zu werden. Hätte Cerberus ihn nicht zum Beta gemacht wäre es vielleicht aufgeflogen und das wollte keiner der beiden. Auch wenn Tayson nicht so Brutal ist wie Cerberus und sie auch sehr verschieden sind lieben sie sich schon sehr lange. Sehr viele Monde schon und beide taten sich sehr gut. Trotzdem ist und bleibt und war Cerberus immer ein Monster.

    15
    Zwischenanmerkung

    Wölfe die eine wichtige Rolle spielen


    Lichtwölfe:
    Faolan: Freund von Weißmond Halbwolf. Ist in Weißmond verliebt
    Mandy: Anführerin der Lichtwölfe Halbwölfin
    Cheek: Beta Wolf
    Louis//Schwalbenflug: Gefährte von Mandy und Jäger Wolf
    Ryan: Krieger. Halbwolf. Gefährte von Esmeralda
    Esmeralda: Jägerin und Gefährtin von Ryan. Halbwölfin
    Luna: Kriegerin und beste Freundin von Mandy. Halbwölfin
    Lucy: beste Freundin von Weißmond und Kämpferin. Wölfin

    ( neu )

    Ampferschweif: Einzelgängerin Wölfin

    Blattstern: Tochter von Ampferschweif Wölfin

    Lichtherz: Tochter von Ampferschweif Wölfin



    Schattenwölfe:
    Night: Ehemaliger Anführer der Schattenwölfe ( † ). Wolf
    Monster: Anführer der Schattenwölfe. Wolf
    Heep: Beta der Schattenwölfe. Wolf
    Xenia und Ronya (Auch als Schattenschwestern bekannt): Kriegerinnen des Rudels. Wölfinnen
    Schatten: Kriegerin und Gefährtin von Heep Wölfin

    Außerhalb der beiden Rudel

    Blutrudel:
    Tayson: Beta des Blutrudels Wolf Gefährte von Cerberus
    Cerberus: Anführer des Blutrudels Wolf. Vater von Lichtherz und Blattstern. Gefährte von Tayson


    Verstoßen: Bloody: Bruder von Cerberus, Wolf



    Die Weißen:

    Akira: Anführerin der Weißen. Gefährtin von Dunbar und Mutter von Anaju, Amira, Anikin Wölfin

    Dunbar: Beta. Gefährte von Akira und Stiefvater von Anaju, Amira, Anikin Wolf

    Airmid: Jägerin Schwester von Akira und Tante von Anaju, Amira, Anikin Wölfin

    Anikin: Jäger Wolf

    Anaju: Patrouillenläufer Wölfin

    Amira: Kämpfer Wölfin.

    16
    Vierzehntes Kapitel

    Akiras Überraschung

    Dunbar meldete eine weiße Wölfin die auf ihrem Territorium. Akira befahl nachzusehen wer es war. Wenn es eine Wölfin aus dem Blutrudel ist dann werden sie die Wölfin erstmal nach Verletzungen untersuchen. Wenn nicht dann werden sie diese Wölfin vertreiben. Dunbar schlich um das Feld herum und stürzte sich plötzlich auf sie. Akira und Airmid waren ganz in der Nähe und suchten nach Duftspuren. <Dunbar hör auf..... > Geschockt rannte Akira zu dem grau-weisen Knäul und sah zu den beiden. <Wieso?.. Sie ist nicht vom Blutrudel ...also ein ungebetener Gast. > Dunbar trat ein paar Schritte zurück und sah seine Gefährtin verwirrt an. < Das ist Weißmond...sie ist meine Tochter.> Stille trat über die Lichtung und Anaju, Anikin und Amira sahen ihre Mutter an erstaunt an. <Weißmond? Aber sie ist doch tot? Das hat Night doch damals erzählt.>Die anderen und Weißmond war mit der ganzen Situation total überfordert. Sie hatte Dunbar nicht kommen sehen obwohl er ein graues Fell hat und Akira ist ihre Mutter und sie lebt noch ... Das war zu viel für sie. <..du-u bist.. bist meine Mutter?> Natürlich war Akira ihre Mutter. Ihren Geruch hatte Weißmond nie vergessen können und sie erkannte ihre Mutter auch sofort wieder. <Träume oder wache ich?> <Du träumst nicht Kind. Akira ist real.> Dunbar der nicht so richtig wusste was er zu dem ganzen sagen sollte schwieg größtenteils. Und auch die anderen waren still. <Also.... ähm...> Weißmond wusste nicht was sie sagen sollte. So lange hat sie ihre Familie nicht mehr gesehen, hat vom Rudel eingeredet bekommen das diese Tod sei und jetzt steht ihre Familie, mit Ausnahme ihres Vaters, vor ihr. Der erste der etwas vernünftiges sagte war Anikin. <Na wollen wir ewig hier stehen bleiben oder nicht langsam zu den Höhlen gehen? Weißmond hat uns sicher viel zu erzählen. Nicht wahr Schwester?> Weißmond nickte verunsichert und immer noch überfordert, aber erleichtert als Anikin sie Schwester nannte. Alle schienen etwas erleichtert zu sein als Anikin mit ihnen zu den Höhlen lief. Obwohl alle noch nicht viel sagten fühlte sich Weißmond wohl. Und jetzt kamen auch einige Erinnerungen zurück. Zum Beispiel als Anikin mal mit Weißmond spielen wollte oder als Airmid mit den Welpen einen Ausflug machte und Anaju Anikin in eine Pfütze geschupst hatte. Wie konnte ich das alles nur vergessen? Diese Frage geistert ihr schon seit einer Weile durch en Kopf aber sie hatte keine Antwort darauf. Anikin schlüpfte durch einen Busch und war in einer Höhle verschwunden die man von weiten gar nicht erkennen konnte. Auch die anderen liefen durch diese Büsche aber Weißmond zögerte. <Weißmond...kommst du? Hier sind wir sicher.> Langsam lief sie schließlich auch hindurch und traf auf einen großen Hohlraum. Erstaun sah sie sich um. So eine große Höhle hatte sie noch nie gesehen. <Am Anfang war sie ganz klein aber wir haben sie alle großer Gebuddelt. Damit wir auch alle Platz haben. > Amira betrachtete Weißmond lange und legte sich dann auf eine Erhöhung. Weißmond bemerkte das die Höhle mehrere Erhöhungen und Vertiefungen hatte und sah das ihre Mutter auf der Größen lag. <.. Ist das auf ... Ränge aufgeteilt?> Weißmond sah zu ihrer Mutter. Diese nickte. <Das hast du sehr gut erkannt. Ich bin die Anführerin deshalb auch der Höchste. Danach kommt Dunbar als Beta und so weiter und so fort.> Die Wölfin nickte verstehend. <..und.. wo kann ich mich setzten? > Dunbar nickte vor sich und sie nahm den Platz nickend an. <Also ... erzähl doch erstmal wie es kommt das ich meine Tochter wiedersehe. > Weißmond zögerte kurz, nickte aber dann und fing an von den Träumen zu erzählen und von der Reise die sie hinter sich hat. Als sie endete sahen sie die anderen Wölfe erstaunt an. <Das ist keine Lüge? .. Es hört sich wie ein Witz an.> Weißmond schüttelte Wahrheitsgemäß den Kopf. Wieso sollte sie den Lügen? Es geht hier um ihre Familie. <Dann ist also alles wahr?> Weißmond nickte. <Jetzt will ich aber wissen wieso ihr mich.. alleine gelassen habt.> Akira fing an zu erzählen wie es dazu kam, dass sie das Rudel verließ und Dunbar auf dem Weg traf. Gemeinsam reisten sie dann weiter und fanden hier ihre Heimat. <... Er hat euch angelogen genauso wie mich. Er hat mir erzählt das ihr alle durch Menschen gestorben seid ... Dabei hat er euch erzählt das ich durch einen kranken Wolf gestorben bin. Und ihr habt das Rudel nicht mehr ertragen können. > Weißmond sah geschockt aus, so wie alle anderen auch. Hätten sie doch nur gewusst das es nur eine Lüge war. Sie hätten sie mitnehmen können. <..Mama.. sag mal.. was ist mit Papa passiert?> Akira senkte traurig den Kopf genauso wie ihre Schwester und Weißmonds Geschwister. Dunbar stupste sie sanft und tröstend an. <.. Als wir.. gehen wollten wurden wir erwischt.... dein Vater hat sich zwischen den Wolf und uns gestellt und ist an einer Bisswunde verstorben. Es lief alles gut und dann kam... plötzlich einfach... Kyran> Weißmond stand langsam auf und rieb ihre Schnauze an die ihrer Mutter. <.. Verstehe. Dann ist er in Ehre gestorben. > Plötzlich kamen die anderen dazu und kuschelten sich an Weißmond und Akira. Es war ein weises Bündel nur ein grauer Punkt sagte das Dunbar auch dabei war. Langsam wurde es draußen immer dunkler und die Familie immer müder. <Lasst uns schlafen gehen. Heute war ein anstrengender Tag.> Die anderen nickten und legten sich alle in die Mitte. Weißmond zögerte und betrachtete die Wölfe, die dicht aneinander lagen. <Komm doch auch Weißmond. Leg dich zu mir.> Sie nickte langsam und lief zu ihrer kleinsten Schwester. Amira machte ihr platz und wirkte zufrieden. < Erzähl noch etwas über diesen Traum. Dein erster meine ich.> < .. Was willst du wissen?> <.. Erdbeben ... Hat es irgendwas zerstört? Und hier liegt im Moment Schnee und in deinem Traum auch .. > Besorgt sah sie zu Weißmond, die konnte aber nur die Schultern zucken. <Ja.. ich weiß auch noch nicht was ich hier soll. Also .ich bin froh euch gefunden zu haben .. aber was jetzt?> Amira zuckte ratlos die Schultern. Beide seufzten gleichzeitig und mussten dann kichern. <..hm aber sag mal warum liegt mitten im Sommer bei euch Schnee?> <.. Das wissen wir selbst nicht aber es wird auch nicht warm. Letztes Jahr war alles noch gut. Wegen dem Schnee und der Kälte kommen kaum noch Beutetiere hier her. Aber wir wissen auch nicht wo wir hinsollten und wie wir das hier aufgeben könnten.> <Mama und Dunbar sind auch dagegen das wir gehen. Wir wissen nicht wohin wir gehen sollen ohne auf feindliches Gebiet zu treffen.> Anikin sah zu den beiden und seufzte traurig. <. aber.. ihr könnt doch zu mir ins Rudel. > Er und Amira sahen sich komisch an und dann sahen sie Weißmond komisch an. <Das ist.. das ist der Grund warum du hier bist Weißmond. Aber natürlich. Du bist der Wolf der uns hier herausführt. Wie die Raben sagten.> Anikin und Amira wedelten ganz aufgeregt mit ihren Schweifen <...Die Raben? Also die Vögel?> Anikin nickte und erklärte dann wie er es meinte. <.. Vor einem Mond wurden wir auf eine Gruppe Raben aufmerksam. Da wir dachten sie führen uns zu einem Beutetier folgten wir ihnen. Doch sie zeigten uns ein Gebilde das aussah wie ein weiser Wolf der aus unserem Gebiet herausmarschiert.> Weißmond wirkte überrascht. Sollte sie ihre Familie wirklich aus diesem seltsamen Tal herausführen? Ja das war logisch. Diese ganzen Träume ergaben Sinn. <Wir müssen die anderen aufwecken!> Anikin jaulte laut auf und die anderen sahen ihn erschrocken an <Anikin du sollst das nur tun wenn Gefahr droht und nicht weil du und die Mädchen Langeweile habt.> Anikin sprang ganz aufgeregt auf den Anführerhaufen und sah zu den anderen herunter. <Hört mir doch erstmal zu. Erinnert ihr euch an die Rabengruppe vor einem Mond? > Er wartete gar nicht auf das nicken der anderen und erzählte einfach weiter. <Die Raben meinten Weißmond. Sie soll wie der Fengo damals uns aus dem Tal geleiten und zu ihrem Rudel bringen. > Die anderen sahen erst Anikin dann Weißmond und Amira an. Akira schien darüber nachzudenken. <.. Hm das klingt ganz logisch. Was sagst du dazu Dunbar? > Er stimmt ihr zu. Also würden sie in ein zwei Sonnenaufgängen mit Weißmod zu ihrem Rudel zurückkehren

    ( 773 Wörter)

    17
    Fünfzehntes Kapitel

    Raben


    Bloody lief schon seit Tagen in immer wieder wechselnden Gegenden herum. Immer geleitet von dem Raben der ihn offensichtlich immer zu beobachten schien. Bloody hatte keine Ahnung wohin ihn dieser schwarze Vogel bringen würde aber es war weg von seinem Bruder also war es gut. Natürlich fragte er sich schon wo das Ziel lag aber Raben waren intelligent und dieser hier war etwas ganz besonderes. <Kraw Kraw> Ungeduldig lief der Rabe vor seiner Schnauze herum und pickte ihm immer wieder ihn die Nase. Bloody drehte sich noch ganz verschlafen herum nur um dann genervt zu knurren. <Ist ja gut ich steh auf.> Murrend stand er auf. Der Rabe war schon längst in der Luft und rief mit seiner Stimme nach Bloody. <Wo willst du nur mit mir hin... > Er schüttelte sich und lief dann hinter dem Raben her. Er war vom vielen Laufen und dem wenigen Schlaf ganz ausgezehrt aber der Vogel ließ ihm nur wenige Pausen und an Schlaf war sowieso nicht zu denken. Deutlich müde schleppte er sich hinter dem Raben her der immer ungeduldiger wurde. <Kraw Kraw. > <Meckre nicht so. Lass mich doch wenigstens mal bis zum Sonnenaufgang schlafen und nicht nur bis der Mond hinter den Bäumen verschwunden ist.> Nur dachte der Rabe nicht daran und so verlief die Reise auch weiterhin. Nach einigen Sonnenaufgängen kamen sie am Gebiet anderer Wölfe an. Bloody wusste nicht ob sie gut oder böse waren aber irgendwas sagte ihm das er so schnell wie möglich gehen sollte. Der Rabe flog aufmerksam um ihn herum und flog dann neben einem Fluss entlang bis Bloody ihn nicht mehr sah. <Wie.. gehst du ohne ein auf Wiedersehen?> Doch kaum sagte er das, war der Vogel wieder da und flog in die andere Richtung. Bloody brauchte eine Weile um zu Verstehen, dass der Vogel die Gegend auskundschaftet. Aber dann wurde ihm bewusst, dass er auf einem Gebiet stand das Böse war. Der Vogel sagte es ihm. Er lief einige Zeit in die Richtung zurück aus der er gekommen war und suchte sich eine Stelle wo er sich ausruhen konnte. Er wollte schon schlafen gehen doch der Rabe dachte nicht daran ihn schlafen zu lassen. Immer wieder landete er auf dem Kopf von Bloodys und hackte seinen Schnabel auf seine Schnauze. Bloody knurrte stand aber wieder auf. <Du bist eine Nervensäge. Aber gut ich folge dir wenn du meinst. Leite mich zu deinem Ziel. > Plötzlich flog der Rabe hoch und gab sein Kraw wieder von sich. Dann flog er wieder zu diesem bösen Grund und verschwand zwischen den Bäumen. Bloody war etwas mulmig zu Mute. Immerhin war das Gebiet fremder Wölfe und seiner Vermutung nach waren sie keiner der Guten. Erst als der Rabe wieder einen Laut von sich gab, gab sich der Wolf einen Ruck und folgte dem Vogel vorsichtig. Einige Zeit folgte er dem Vogel nur wurde dieser immer schneller und Bloody verlor ihn immer öfter aus den Augen. Schließlich blieb er stehen und sah sich suchend um. <Wo bist du den hin, Gefährte?> Er wartete doch der Vogel gab keinen Mucks von sich. Bloody seufzte und spürte deutlich das er sehr müde war. Nur hier konnte er sich nicht ausruhen. Von irgendwoher kam der Geruch von vergammeltem Fleisch und das machte ihn doch so unruhig um schnell weiter zu laufen. Er lief einfach immer weiter gerade aus. Irgendwann muss er es ja geschafft haben und nach knapp einem Tagesmarsch kam er an die Grenze. Er war erleichtert als er dieses schlechte und nach Tod riechende Gebiet hinter sich ließ und fand sich bald an einem großen See wieder. Erschöpft ließ er sich nieder um zu trinken. Dabei wäre er fast eingeschlafen. Doch er hörte plötzlich ein Kraw. Erstaunt schnellte sein Kopf hoch und sah sich um. Neben ihm saß doch tatsächlich der Rabe und betrachtete ihn mit seinen schwarzen Augen. <Na.. Auch wieder da?> <Kraw>. Der Rabe flog davon kam aber bald mit einem Stück Fleisch zurück. <Wo?> Aber Bloody war es schließlich doch egal und so verschlang der Wolf den größten Teil davon. Den Rest ließ er dem Raben der sich gierig darauf stürzte. Langsam fielen Bloody wieder die Augen zu. Dieses mal hörte er den Raben nicht und schlief lange. Als er wieder aufwachte war es helllichter Tag. Nachmittag schätzte er. Er streckte sich erstmal ausgiebig Und dann viel ihm etwas auf. Der Vogel war verschwunden. Bloody wartete einige Zeit aber der Vogel tauchte auch nicht wieder auf. Irgendwie traurig. Er seufzte und stand auf. Er mochte Wasser eigentlich nicht so aber Bloody brauchte trotzdem dringend ein Bad. Langsam ging er in das Wasser. Er schwamm einige Runden und kam dann wieder heraus. Vom Vogel immer noch keine Spur. Allerdings sah er Wolfspuren die er auch bald erkannte. Ampferschweif. Und die Spuren waren sogar noch frisch keinen Tag al. Der Vogel hatte ihn zu Ampferschweif gebracht. Sofort machte er sich daran der Fährte zu folgen und kam bald zu einem großen Lager.

    18
    Sechszehntes Kapitel

    Cerberus bekommt Angst

    <Alpha, Alpha, ALPHA.> Verschlafen öffnete Cerberus die Augen und sah Ivy ins Gesicht. <Was willst du Weibchen?> Ivy trat sicherheitshalber zurück. Cerberus knurrte leise. <Die Weißen. Sie .., sie verlassen alle das Gebiet. Sie verschwinden von hier. Sie .. sie werden von einer Fremden angeführt.> Der Alpha nickte überrascht und sprang auf. <Wissen die anderen Bescheid? Sind wir auf einen Angriff vorbereitet.> <Ja Herr. Tayson hat schon alles geregelt. Aber sie gehen nur am Rand entlang. Sie ignorieren uns allesamt. > Cerberus dachte nach. Wäre doch gescheit wenn er mal nachsieht was da los ist. <Führe mich hin Ivy. > Sofort machten sie sich auf den Weg. So liefen sie schnell zu den Weißen um zu sehen was los ist. Tayson wartete mit einigen anderen Männchen schon auf die Ankunft von seinem Alpha. Schnell berichtete er ihm was passiert ist. Die Weißen waren eigentlich nur Weißmonds Familie. Und die Fremde die führte war eigentlich nur Weißmond. Es sind nur wenige Wölfe doch trotzdem hat Cerberus einen Haufen Angst vor ihnen. Er wusste selbst nicht so recht wieso, es war einfach so. Aber das würde er natürlich nie Zeigen. Tayson sah ihn besorgt an. <Cerberus was nun? Sollen wir sie angreifen?> Cerberus betrachtete ie Wölfe die langsam an ihnen vorbeischlichen. Sie wussten nicht einmal das sie von Cerberus und den anderen beobachtet wurden. Es wäre ein Vorteil jetzt anzugreifen aber sie sahen so aus als würde Cerberus sie nie wieder sehen. Immerhin sind alle da und sie schlichen auch vorbei. Einen Angriff hatten sie nicht vor sonst würden sie anders handeln. <Lasst sie laufen. Wir werden sie wohl nie wieder sehen.> Der Alpha wand sich ab gefolgt von seinem Leuten. Tayson sah ihn verwundert an. Normalerweise lehnt er doch nie einen Kampf ab. Aber er ist klug wenn es um sowas geht also sollte Tayson sich wohl keine Gedanken darum machen. Komisch war es trotz allem. Bald waren sie wieder im Lager und Cerberus bestellte sich seinen Beta zu sich in die Höhle. Cerberus kuschelte sich sofort an Tayson und entspannte sich etwas. Tayson war gerade zufrieden. Er kuschelte sich an ihn. <Mich so vermisst?> So frech wie immer. <Tayson... irgendwas stimmt nicht... > Der Alpha wirkt tatsächlich nervös. Ein ganz schlechtes Zeichen. <Hey... Alles ist gut. Oder nicht?> Cerberus schien nicht wirklich begeistert zu sein und schüttelte den Kopf. <Hier stimmt etwas nicht. Die Weißen verlassen die Gegend und wir wissen nicht wieso. Und irgendwas ist hier anders als sonst. > Er kuschelte sich noch mehr an Tayson und wirkte unruhig. So hatte der Beta den Alpha noch nicht erlebt und auch Tayson wurde jetzt auch unruhig. Er hatte recht. <Dann lass uns verschwinden. Lass uns die Wölfe zusammentrommeln und von hier weggehen.> Lange war es still und dann nickte Cerberus. < Ja... aber nicht mit den anderen. Nur wir beide. Ich will sie nicht dabeihaben. > Ein Alpha der sein Rudel im Stich lässt ist immer ein schlechter. Aber das Cerberus der so Machtbesessen ist sein Rudel im Stich lassen wollte, das war schon etwas seltsam. <Das kannst du doch nicht machen. Was soll aus den anderen werden? > <Die anderen brauchen uns nicht. Lass uns einfach gehen. Bitte.> Der Alpha bettelt. Noch schlechteres Zeichen. Vor allem weil es Cerberus ist. Cerberus sah Tayson ernst und bittend an. <Cerberus ...> Ein leises Winseln entfuhr dem Alpha. Es wurde seltsam still. Tayson nickte ergeben. <Dann am besten jetzt Cerberus. Lass uns von hier weggehen und nie zurückkommen.> Tayson fand es schrecklich das sie einfach die anderen im Stich lassen aber heimlich freute er sich auch. Endlich war er mit seinem Gefährten alleine. Nur deshalb hatte er zugestimmt. Allerdings würde er zurückkommen und den anderen sagen das sie von hier verschwinden sollten. Sobald es dunkel wurde machten die beiden sich auf und verschwanden. Tayson sah noch einmal zurück bevor er ganz verschwunden war. Das Lager lag fast friedlich da, nur ab und zu kam ein Wolf auf seiner Patrouille vorbei und sah nach allem. Ab jetzt waren Cerberus und Tayson Verräter. Tayson war belustigt und verbittert. Cerberus hatte alle Verräter auf unterschiedlichste Weiße getötet und jetzt waren die beiden selbst welche. Irgendwie Ironisch. Wenn das Rudel sie erwischen würde, wären die beiden wohl tot. Aber Tayson wird trotzdem zurückkommen und sie warnen.

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