x
Springe zu den Kommentaren

Für Pferdefans: Horse World - Ein Ratgeber für Pferdefreunde

Es ist meine Welt: Pferde. Hier habe ich - wie soll ich es nennen? - Naja, eine Art FF geschrieben, in der sich alles um Pferde und deren Training sowie Reiten dreht. Ich möchte mein Wissen teilen und auch eure Tipps, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge in den Kommis lesen. Versteht das nicht falsch: Ich bin kein Profi! Ich bin gerade einmal 12 und...und weiß zwar einiges, aber es gibt so viele Menschen, die mehr wissen. Also versprecht euch nicht zu viel! Aber ich möchte eben das, was ich weiß, mit euch teilen.
Ich denke, es gibt so viele Dinge, die man mit Pferden machen kann - Zirkuslektionen, Ausritte und tausend andere Dinge. Darum möchte ich euch einfach ein paar Anregungen geben.

    1
    ((bold))((unli))((big))Mal Allgemein:((ebig))((eunli))((ebold)) Ich weiß, ich sage es jetzt zum ungefähr 100. Mal, aber ich bin kein Profi. Das, was
    Mal Allgemein:

    Ich weiß, ich sage es jetzt zum ungefähr 100. Mal, aber ich bin kein Profi. Das, was ich mache, stammt im Ursprung von anderen. Ich habe lediglich das kombiniert, was ich gut fand...Eigentlich war ich einfach fasziniert von den Dingen, die man so machen kann. Ich selbst habe auch schon mit einigen Pferdchen ein bisschen trainiert, also etwas Erfahrung habe ich schon... Mit unserem Pferd möchte ich jetzt die Dualaktivierung beginnen. Eine Stute reite ich häufig, aber da sie mir nicht gehört, ist Training nur begrenzt möglich... Ein anderes Pferd habe ich nach drei Jahren ohne Kutsche wieder eingefahren.
    Nur, damit ihr eine Idee habt, was ich so mache.

    Meine Vorbilder:

    Wie gesagt, ich verwende das Wissen anderer. Na gut, ein bisschen was ist von mir...Aber das Meiste hab ich eben kombiniert. Und die Urheber möchte ich mal nennen. Natürlich kommen immer mehr dazu, denn ich sehe mich immer weiter um in der Welt der Pferde^^ Hier einige äh...Pferdemenschen, die ich sehr bewundere:

    Mark Rashid
    Michael Geitner - Dualaktivierung und Equikinetic
    Linda Tellington-Jones - TTouch
    Alfonso&Arien Aguilar

    Das sind so meine größten Vorbilder...

    Mein Konzept:

    Diese FF wird nicht so ganz normal. Wie gesagt, soll es ja um das Training von Pferden (evtl auch Reitern) gehen. Ich möchte einige - Nein, viele - Übungen aufführen, die im Training vorkommen. Und übrigens: wenn ihr irgendwie Fragen habt oder so, dann fragt ruhig! Auch, wenn es z.B. um Probleme mit dem eigenen (Pflege)Pferd gibt. Ich freue mich sehr darüber, aber ich kann nicht versprechen, dass ich helfen kann...
    Es sind sozusagen Trainingstipps, auch wenn ich glaube, dass niemand sie lesen wird... Außerdem findet ihr Anregungen, was ihr machen könntet, z.B. wenn ihr ein Pferd habt, was ihr nicht reiten könnt, z.B. weil ihr zu groß seid. Es gibt so viele Dinge, die man machen kann!

    2
    ((bold))((unli))((big))Basics((ebig))((eunli))((ebold)) Ich habe schon so viele Bücher oder Artikel über die Arbeit mit Pferden gelesen, aber sehr v
    Basics

    Ich habe schon so viele Bücher oder Artikel über die Arbeit mit Pferden gelesen, aber sehr viele davon haben erst bei der Arbeit begonnen. Dabei gibt es noch sehr viel entscheidendere Dinge, die davor geschehen. Heute (6.8.) habe ich mal wieder ein Beispiel dafür gesehen: Bei uns auf dem Hof werden Kinderreitstunden gegeben. Dabei helfe ich und habe in letzter Zeit eine sehr interessante Beobachtung gemacht: Fritzolino, ein Shetland Pony, kommt sehr oft zum Einsatz. Und bei jedem Kind verhält er sich anders, und zwar schon bevor sie ihn fertig für die Reitstunde gemacht haben. Es hängt so viel davon ab, wie man auf das Pferd/Pony zugeht. Sie fällen bereits eine erste Meinung, sobald man das Paddock/die Weide/die Box etc. betritt. Da nützt es gar nichts, wenn man bis zum Aufsteigen verträumt vor sich hin arbeitet und dabei kleinere Unartigkeiten durchgehen lässt. Gerade Fritzo ist da sehr konsequent: Auf dem Weg zum Reitplatz wächst Gras, das er immer zu fressen versucht. Wenn man ihm bereits auf den ersten Metern klar macht, dass er nicht fressen darf, ist er lammfromm. Wenn man aber in Gedanken woanders ist, hat er - Schwupp! - den Kopf im Gras und frisst. Und das wird er wieder tun. Was ich also sagen möchte: Ich will hier bei den Grundlagen anfangen. Das mag erstmal langweilig oder schulmeisterlich klingen, aber meiner Meinung nach ist es das A und O.






    3
    ((bold))((unli))Die Ausstrahlung((eunli))((ebold)) Alle, die Pferde mögen, streben ein gemeinsames Ziel an: Gute Zusammenarbeit mit dem Pferd. Die ei
    Die Ausstrahlung

    Alle, die Pferde mögen, streben ein gemeinsames Ziel an: Gute Zusammenarbeit mit dem Pferd. Die einen sagen Horsemanship, die anderen einfach Harmonie. Dazu möchte ich hier einmal Mark Rashids Meinung aufschreiben ( übernommen aus seinem Buch Pferde suchen einen Freund): Es geht darum, Horsemanship auch im Alltag zu praktizieren. Viele Menschen (besonders die, die ihre Pferde "im Hinterhof" halten, praktizieren meiner Meinung nach ihre Horsemanship nur im Umgang mit ihren Pferden. Gut möglich, dass sie sonst ihre Kinder anbrüllen, mit Kollegen streiten, an der Kasse im Supermarkt vordrängeln oder am Steuer ihres Autos Tobsuchtsanfälle bekommen. Und dann nehmen sie einfach an, sie könnten bei ihren Pferden plötzlich ruhig, ihrer selbst bewusst und verständnisvoll sein.
    (…)
    Gut in Horsemanship zu sein, bedeutet für mich nicht, wie wir uns verhalten, wenn wir bei unseren Pferden sind. Es geht auch darum, wie wir uns verhalten, wenn wir nicht bei ihnen sind. Auch wer nur 15 Minuten am Tag für sein Pferd übrig hat, kann den Rest des Tages an seiner Horsemanship arbeiten.(…)
    Die Chancen stehen gut, dass jemand, der im Alltag unschlüssig, zornig, zerstreut, zögerlich, aggressiv, streitlustig oder ungeduldig ist, dieselben Eigenschaften auch in seine Horsemanship einbringt und dass sein Pferd diese Eigenschaften widerspiegelt. Gleichermaßen wird das Pferd höchstwahrscheinlich menschliche Eigenschaften wie Geduld, Ruhe, Selbstvertrauen, Bereitwilligkeit und Zuverlässigkeit widerspiegeln.


    Meine Tipps:

    1. Sperre Emotionen, die nichts mit dem Pferd zu tun haben weg!
    Dein Pferd kann nichts dafür, wenn dein Lehrer unfair zu dir war oder du Streit mit der Familie hast!
    2. Sei dir selbst sicher
    Denn wie soll ein Pferd dir vertrauen und sich sicher fühlen, wenn du selbst unsicher bist?
    3. Sei dir deiner selbst bewusst
    Alles, wirklich alles was du sagst, tust oder denkst, hat Auswirkungen auf das Pferd
    4. Sei konsequent!
    Alles andere irritiert dein Pferd. Stell dir vor, jemand sagt dir "Geh los" und tut nichts, wenn du stehen bleibst.
    5. Bleib geduldig
    Es bringt gar nichts, wenn du dich aufregst!
    6. Höre dann auf, wenn es am schönsten ist.
    So behaltet ihr das letzte schöne Erlebnis in Erinnerung.
    7. Habe einen Plan
    Wie soll man jemandem gehorchen, der gar nicht weiß, was er will?
    8. Zeige deinem Pferd, dass es sich bei dir sicher fühlen kann
    Das heißt auch, mal streng zu sein oder es wegzuschicken, wenn es aufdringlich wird. Pferde brauchen die Sicherheit durch einen zuverlässigen Chef.
    9. Gleiche das Temperament deines Pferdes aus
    Das heißt, bei einem faulen Pferd selbst besonders motiviert zu sein und bei einem nervösen Pferd Ruhe auszustrahlen.

    All das ist nicht leicht, aber hilft. Zu Punkt 1 habe ich noch einen Trick: Suche dir bevor du zu deinem Pferd kommst einen Punkt, wo du alle negativen Gedanken hinter dir lässt. Ein verrücktes Beispiel: Stelle dir vor, du parkst deine Wut mit dem Fahrrad am Fahrradständer.
    Denn Pferde spüren ganz genau, was du fühlst.

    4
    ((unli))((bold))Richtiges Führen((ebold))((eunli)) Ich denke, ich gehe die Basics der Reihe nach durch, also stellen wir uns vor, wir sind (mit unser
    Richtiges Führen

    Ich denke, ich gehe die Basics der Reihe nach durch, also stellen wir uns vor, wir sind (mit unserer Ausstrahlung^^) zu dem Pferd gegangen und führen es jetzt zum Putzplatz. Ach eine Sache hatte ich vergessen zu erwähnen: Es gibt Menschen, die sehen das Pferd als gleichrangigen Freund und es gibt die, die wollen unbedingt "Alphatier" sein. Ich denke, dazwischen sollte man das Maß finden: Man ist zwar der Chef, aber das Pferd ist unser Freund, dessen Sorgen, Ängste und Besonderheiten wir hinnehmen und lieben.

    Zum Führen an sich gibt es ja ganz verschiedene Ansichten, wo man laufen sollte: Auf Schulterhöhe, am Kopf, vor dem Pferd. Viel kommt auch darauf an, wie das Pferd ausgebildet ist, aber ich führe meist am Kopf (ja, das ist unterschiedlich). Aber es kommt auf Pferd und Anlass an. Wenn ich beispielsweise ein Westernpferd führe, zu dem ich eine gute Verbindung habe, laufe ich davor. Führe ich ein Pony mit Kind darauf, laufe ich auf Schulterhöhe. Ich denke aber, am Kopf ist für den Normalfall am besten, denn so zeige ich dem Pferd den Weg und bin trotzdem bei ihm. Gerade bei schreckhaften Pferden finde ich das wichtig, denn sie brauchen zum Einen die Sicherheit, das jemand bei ihnen ist, aber auch, dass jemand vorgeht, dem sie folgen.
    Des Weiteren ist mir noch etwas ganz wichtig: Die Pferde dürfen nicht fressen, wurde mir beigebracht, was ich durchaus sinnvoll finde. Aber: dann sollte man den Pferden ein Kommando geben, das ihnen zeigt, dass sie fressen dürfen, z.B. wenn sie beim Putzen heu bekommen oder sie an der Hand grasen sollen. Mehr dazu bei "Kommandos".
    Wichtig finde ich auch, dass das Pferd einen passenden Abstand hält, den der Mensch festlegt. "Mein Tanzbereich" beträgt ca 50-75 cm Abstand.

    Zum Loslaufen: Ich starte auf Schulterhöhe und gebe mein Stimmkommando (siehe "Kommandos"). Dann mache ich selbst einen Schritt vor, mache mich groß, spanne mich etwas an und strahle Energie aus. Wenn es unbedingt sein muss, gebe ich eine Parade "nach vorne" und berühre mein Pferd mit der Gerte. Ich bin allerdings der Meinung, dass man Gerten zum normalen Führen und Reiten nicht einsetzen sollte. (siehe "Hilfsmittel")
    Zum Anhalten: Ich laufe, gebe mein Stimmkommando, verlagere mein Gewicht nach hinten, verlangsame meine Schritte, nehme den Strick leicht an, bleibe stehen. Sehr feinfühlige und gut ausgebildete Pferde bleiben bereits auf das Stimmkommando stehen, andere brauchen alle Schritte.
    Zum Antraben: Ich laufe, gebe mein Stimmkommando, spanne mich an, strahle Energie aus, beschleunige mein Tempo, gebe - falls unbedingt nötig - eine Parade "nach vorne" am Strick.

    Bei allen Vorgängen lassen sich die Reihenfolgen natürlich ändern. Reitet man etwa Dressurturniere, fallen die Stimmkommandos wohl weg. Ich arbeite viel mit Stimme, da ich das praktisch finde, gerade bei der Arbeit mit Pferden und Kindern.

    5
    ((unli))((bold))Putzen und fertigmachen((ebold))((eunli)) Wichtig beim Putzen ist meiner Meinung nach eine feste Reihenfolge. Sie sorgt erstens dafür
    Putzen und fertigmachen

    Wichtig beim Putzen ist meiner Meinung nach eine feste Reihenfolge. Sie sorgt erstens dafür, dass man nichts vergisst und zweitens geben feste Abläufe immer Sicherheit. Natürlich können diese Abläufe variieren; Ein so gut wie sauberes Pferd muss man ja nicht mit dem Metallstriegel bearbeiten. Beim Putzen achte ich immer auf einige Dinge:
    1. Das Pferd kennenlernen
    Wo wird es gern geputzt? Hat es vielleicht Verletzungen oder Schmerzen? Wie ist es gelaunt? Ist es kitzelig?
    2. Angemessenes Verhalten des Pferdes
    Einigermaßen still stehen, nicht scharren oder sich am Menschen scheuern.
    3. Kleine Gehorsamsprobe
    Bereits beim Putzen kann man schon am Gehorsam arbeiten: Man kann sehen, ob das Pferd auf dein Kommando die Hinterhand dreht oder ob es gut die Hufe gibt.
    4. Wie reagiert das Pferd auf mich?
    Bereits jetzt bekommt das Pferd einen Eindruck, wie du dich verhältst: Bist du abwesend, lässt du dich von ihm schicken?

    Was, wenn mein Pferd sich nicht angemessen verhält?

    Scharren
    Hier habe ich bisher nur eine Methode entwickelt: nerven. Pikst man etwa das Pferd immer wieder in die Schulter, wenn es scharrt, ist es genervt. Wenn es aufhört zu scharren, aufhören zu nerven. Dann verstehen die meisten schnell, dass sie nicht scharren sollen.
    Falls dein Pferd es nicht versteht, kann ich leider nicht helfen...:-( Aber ich würde es immer weiter versuchen, manche sind eben etwas schwerer von Begriff ;-)



    (wird fortgesetzt^^)

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare autorenew