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A Big Hit as Life (Teil 1: The beginning)

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50 Kapitel - 41.925 Wörter - Erstellt von: - Aktualisiert am: - Entwickelt am: - 6.161 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5,0 von 5 - 6 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 9 Personen gefällt es

Y/n ist alleine mit ihrem Zwilling Jimin und ihrem Adoptiv- Bruder Taehyung. Ihre Eltern sind gestorben, als y/n und Jimin 13 Jahre alt waren und Taehyung 11. Seit dem sind acht Jahre vergangen und Y/n fällt in die Arme eines Menschen, den sie hassen sollte und doch liebt.
Doch bevor es zu was werden kann, passiert es.

Enthält:
Dezente Gewalt
Boys Love
Drama
und noch mehr Gewalt:) (aber keine Sorge, sowas wird demnächst markiert:))

    1
    ((bold))Kapitel 1: Begegnungen~((ebold)) Y/n Mit Jimin schlenderte ich aus dem Gelände der Hochschule. Wir kamen an der Kreuzung an, an der wir uns t

    Kapitel 1: Begegnungen~
    Y/n
    Mit Jimin schlenderte ich aus dem Gelände der Hochschule. Wir kamen an der Kreuzung an, an der wir uns trennten. Jimin musste links abbiegen um zur Musikschule zu kommen, ich rechts. „Bis heute Abend!“ rief er noch, bis er hinter der nächsten Ecke verschwand. Ich winkte ihm noch zu, als ich eine andere Gestalt am anderen Ende der Straße sah. Ich machte mir nichts draus, bis ich unter der Kapuze des Mannes mint-grüne Haare sah. Diesen Haarton hatte einzig und allein Yoongi. Vielleicht hatte sich wer anders auch die Haare gefärbt. Konnte ja sein. Ich ging also zum Kindergarten, wo ich Taehyung von seiner Ausbildung abholte.
    Jimin
    Ich bog links ab und ging schenllen Schrittes auf die Musikschule zu. Auf einmal hörte ich ein seltsames Geräusch in einer der Gassen. Schnell ging ich dahin, um nach zu sehen. Vielleicht brauchte jemand Hilfe? Da war aber niemand. Komisch. Ich machte mir keine weiteren Gedanken darüber und begann kurze Zeit später den Unterricht.
    y/n
    Mit Taehyung ging ich, nein er zerrte mich, zum 'Happy- Café' und begrüßten unsere Kollegin Ida. Sie hatte einen riesen Crush auf ihn, er aber nicht. Deswegen hatte sie mich darum gebeten mit ihm darüber zu sprechen. Natürlich hat bei ihm nichts gerüttelt. Im Personalraum zogen wir uns um. Naja, wir banden uns nur eine schwarze Kochschürze um. Taehyung verschwand in der Küche und ich löste Ida vorne ab. Weil sie ziemlich unordentlich war, räumte ich ein bisschen auf, bis eine Gruppe von 5 Männern kam. Der kleinste der Gruppe führte sie an den hintersten Tisch in der Ecke, wo Yoongi immer saß. Niemand von den Männern zog die Maske oder die Jacke aus, die sie anhatten. Ich wollte schon fragen, ob ich ihnen die Sachen abnehmen sollte, tat es aber dann doch nicht. Meine Haare band ich schnell zu einem hohen Zopf und ging auf die Gruppe zu. „Wilkommen! Was kann ich Ihnen bringen?“ fragte ich freundlich und hielt einen Block mit Stift bereit um alles zu notieren. „Ich hätte gerne einen Erdbeer-Cupcake und einen Cappuchino.“ sagte der kleinste. Ich stutzte, schrieb mir das dann aber auf. Der Erdbeer-Cupcake war ein normaler Cupcake mit einer ganzen Erdbeere im Inneren und einer rosa Toppingcreme. Nach ein ander wurde bestellt.
    Eine 'Frühlingsbrise', einen Zitrone- Minz- Cupcake mit grüner Creme und bunten Zuckerblümchen oben drauf. Ein Schocko Cookie, ein Einhorn-Cupcake, innen war er weiß, die Creme war lila, pink und gelb, Ohren und Hörner waren dran 'geklebt'. Natürlich nicht richtig geklebt, sondern einfach drauf gesetzt. Dann wurde noch ein Regenbogen-Cupcake bestellt, der hatte im Inneren die Farben des Regenbogens und eine weiße Creme mit bunten Streuseln. Es wurden noch 3 Kakaos und eine Latte Machiato bestellt. Die Cupcake Bestellungen gab ich Taehyung weiter und bereitete die Getränke zu. Das besondere war, dass man von den Besucherplätzen aus sehen konnte, wie Taehyung eifrig die Cremes aus dem Kühlschrankt holte, in einen Spritzbeutel füllte und einen Cupcake nach dem anderen bespritzte. Lächend kochte ich Milch auf, kochte Kaffee und so weiter. Das Café war für seine Cupcakes und Kaffees bekannt im ganzen Viertel, und deswegen ging das mit den Gebäcken ziemlich schnell. Ida brachte sie auf einem Tablett zu mir und bediente ein älteres Paar, das gerade rein gekommen war. Es waren unsere Nachbarn, die Lee's. Sie waren schon eine halbe Ewigkeit verheiratet und waren so verliebt, wie an ihrem ersten Tag. Es war schon erstaunlich, wie glücklich Menschen sein konnten. Ich bereitete das Tablett für meine Kunden vor, balancierte das vollgestellte Ding auf meinem Arm und teilte alles auf dem Tisch aus. Die Männer bedankten sich. Ich ging wieder hinter die Thresen, wo Ida mit dem Toastmacher kämpfte. Wir hatten so ein cooles Ding: man bestrich Butter drauf, dann legte man die mit Butter bestrichenen Toasts drauf und dann den Belag. Darauf kam wieder ein Toast, mit Butter, und noch ein Stück Butter drauf. Das hört sich nach viel Butter an, aber es schmeckte herrlich. „Geh schon, ich mach das. Sag Baekhyun, wir brauchen mehr Butter.“ sie nickte und ging in sein Büro. Ich bereitete Schinken-Käse- Toasts aus und brachte sie dem Paar. „y/n liebes wie geht es dir?“ fragte mich Mrs. Lee. „Gut danke und Ihnen?“ fragte ich und lächelte. Dann kamen Chefs, Angestellte, Bauarbeiter, Schüler, Lehrer und eine ganze Hand voll anderer Menschen, die jetzt sich einen Snack gönnten und warteten ungeduldig um bedient zu werden. Schnell rauschte ich wieder hinter die Thresen und bediente einen nach dem anderen. Die Zeit verstrich wie im Flug und schon wurde es 18 Uhr. Für mich hieß das: Pause. Endlich! Ida durfte schon nach Hause gehen, dafür kam jetzt meine weitere Kollegin Ilse. Sie löste mich ab und ich verschwand im Personalraum. Erschöpft setzte ich mich auf einen Stuhl, schenkte mir Kaffee ein, meine momentane Lebensenergie, und rief Jimin an.
    Jimin
    'Hey y/n, was gibt’s?'
    y/n
    'Hallo. Ich wollte nur fragen, ob du heil Heim gekommen bist?'
    Jimin
    'Klar. Aber wie geht’s dir? Du hörst dich echt fix und fertig an.'
    y/n
    'Das bin ich auch. Ich hab heute um 8 schluss, Taehyung müsste in einer Stunde frei haben.'
    Jimin
    'Das weiß ich doch. Weißt du was? Ich koche heute Abendessen. Wenn du dich so fertig anhörst kannst du doch unmöglich Essen machen.'
    y/n
    'Man was würde ich ohne dich nur tun?'
    Jimin
    'Ich schätzte, vor Verzweiflung um kommen.'
    y/n
    'Wahrscheinlich.'
    Jimin
    'Gut, dann mach ich mich ans kochen. Sag Taehyung er soll nicht so trödeln, wenn er kommt.'
    y/n
    'Ich richte es ihm aus.'
    Jimin
    'Danke. Ciao!'
    y/n
    'Tschüss Jimin.'
    er legte auf. Ich stand auf und ging zu Taehyung. „Taehyung! Du hast um 19 Uhr Schluss. Trödel nicht, wenn du nach Hause gehst!“ rief ich. „Eye, Eye Captain!“ er salutierte. Lachend half ich ihm den Coockie-Teig aus zu rollen und aus zu stechen. Das erinnerte mich immer an Weihnachten mit Mum und Dad...
    Yoongi
    Wir, das heißt ich, Jungkook, Namjoon, Jin und Hoseok, saßen im Café in dem y/n arbeitete. Mein Blick streifte durch das gemütlich eingerichtete Café mit roten Polster-Bänken und Topfpflanzen so weit das Auge reichte. Ich hatte bemerkt, wie y/n bei meiner Bestellung stutzte, ich konnte ihr das auch irgendwie nicht verübeln. Ich hatte sie eben an der Kreuzung gesehen, sie mich auch, sie hatte mich aber nicht erkannt und eben auch nicht. „Hmm die sind echt lecker!“ staunte Jin, als er in seinen Cupcake biss. Neben unserem Platz war eine Leinand angebracht wo in geschwungener Schrift stand:
    Das Happy-Café ist da um sich zu entspannen und um ihhere Ruhe zu finden. Schaffen Sie mit Freunden und Familie Erinnerungen fürs Leben! Wir wünschen Ihnen einen wundervollen Besuch bei uns!
    Dadrunter war von jedem Mitarbeiter ein Bild aufgeklebt und dadrunter stand der Name und seine Stellung.
    Baekhyun Byun, Inhaber, Manager
    Kim Park Taehyung, Küche, Verkauf
    Lee Ida, Verkauf
    Choi Ilse, Küche, Verkauf
    Park y/n, Küche, Verkauf, 2. Managment
    Ich begutachtete ihr Bild. y/ns Haare waren hoch zu einem Dutt gebunden, ihr Gesicht hatte etwas Mehl abbekommen, aber sie grinste breit. „He!“ Jungkook schnippte mir an die Stirn. Autsch. „Wo ist denn diese y/n?“ fragte er. „Mensch Jungkook, das war sie doch gerade eben.“ Namjoon rollte die Augen. „War das etwa die kleine von eben?“ fragte er verwundert. Ich nickte. „Sie ist perfekt!“ freute er sich. Ich sprang auf. „Wofür?“ „Na für die Aufgabe! Sie hat einen gute Körperbau und sieht aus, als hätte sie etwas im Hirn.“ in mir stieg die Wut. „Du hast nichts im Hirn! Das kannst du doch nicht machen! Jungkook sie ist ganz alleine mit ihren Brüdern, sie kann doch nicht auf einmal verschwinden!“ Jungkook grinste. „Dann verschwinden sie eben mit.“ es brachte nichts, mit ihm darüber zu diskutieren. Ich kaute auf meinem Cupcake herum, wie immer schmeckt er göttlich, aber ich hatte keinen Appetit mehr. Ich nahm meine Maske ab und legte meine Jacke bei seite. Sobald y/n aus der Küche nach vorne kam und duftend, dampfende Coockies in die Kuchentheke legte, wollte ich zu ihr gehen. Ich stand auf und ging auf sie zu. „Hey y/n!“ begrüßte ich sie. „Yoongi? Was machst du denn hier? Ich dachte, du wärst in Seoul?“ sie umarmte mich fest.

    2

    Kapitel 2: Verstörend~
    y/n
    Wir umarmten uns. Ich hatte nicht erwartet, dass er so früh schon zurück kommt, aber natürlich freute ich mich. Aber er sah ganz ernst drein. "Y/n. Wenn du Feierabend hast, lauf so schnell es geht nach Hause. Bitte." Ich sah ihn verwundert an. "Was soll das denn heißen? Erzähl mal, was ist passiert?" fragte ich besorgt. Ich legte meine Hand auf seine Stirn und nein. Fieber hatte er nicht. Und er schien auch nicht irgendwie beschwipst zu sein. Yoongi war, für seine Verhältnisse, vollkommen normal und genau das besorgte mich jetzt. "Nein, y/n, ich bin nicht krank und ich bin vollkommen nüchtern aber bitte, bitte, bitte pass auf dich auf." mit diesen Worten verschwand er zurück auf seinen Platz. Nachdenklich bediente ich die unendliche Schlange an Kunden und half Tae in der Küche. Was sollte das jetzt wieder von Yoongi? Als ich endlich Feierabend hatte, mit dem Ladeninhaber Baekhyun den Laden geschlossen hatte und alle Kunden raus gejagt hatte, lief ich müde und erschöpft mit Taehyung zur Bushaltestelle. Der Bus wollte einfach nicht kommen und ich wurde langsam nervös, denn es war schon dunkel und Yoongis Warnung machte mir Sorgen. "Noona? Was ist los? Geht es dir nicht gut?" fragte mich Tae auf einmal. "Was? Äh, ja a-also ich war nur kurz in Gedanken." er nickte, sah aber nicht wirklich überzeugt aus. Der Bus kam und wir stiegen ein. Wir zeigten dem Fahrer unsere Karten, er brummte kurz und wir setzten uns auf zwei freie Plätze. Nach einer Station kam eine Gruppe von 5 Personen auch noch in den Bus. Allesamt waren sie vermummt in Kapuzen und Masken. Beim kleinsten der Männer, es waren welche, blitzen mir Yoongis dunklen Augen entgegen. Meine Hand umschloss den Schlüsselbund in meiner Jackentasche und hielt einen Schlüssel so, dass er zwischen meinen Fingern heraus ragte und ich mich und Tae so verteidigen könnte, falls es nötig war. Als wir nach gefühlten Ewigkeiten bei unserer Station ankamen, zerrte ich Tae ungeduldig aus dem Bus. Ich zog ihn solange hinter mir her, bis wir zu Hause in unserer Wohnung ankamen. Jimin war schon zu Hause und er hatte sogar gekocht. Zwar war es versalzen, aber es war so niedlich von ihm, dass ich das komplett vergaß. "Hey Tae, Hey Noona. Man, wie siehst du denn aus?" fragte er und sah mich von allen Seiten an. "Es ist auch schön dich zu sehen." lächelte ich und unterdrückte ein Gähnen. Wir aßen das versalzene Essen und ich konnte mich nur noch mit aller letzter Kraft umziehen, ehe ich in mein Bett fiel und sofort einschlief.
    Jimin
    Tae und ich räumten den Tisch ab und machten uns danach fertig zum Schlafen. Y/n noona sah so fertig aus, dass ich sie ins Bett geschickt habe. Sie wollte noch nicht ein mal. "Ich muss euch doch helfen, ihr könnt doch nicht alles alleine aufräumen." hatte sie gesagt. Und sie hört mir nie zu, wenn ich ihr sage, sie soll sich auch mal um sich selber kümmern, aber davon will sie gar nichts hören. Sie kümmert sich sehr gut um uns, seit Mom und Dad nicht mehr da sind aber dafür immer weniger um sich selber. Manchmal habe ich das Gefühl, sie ernährt sich nur noch von Kaffee und Nahrungsergänzungsmitteln, die sie von ihrer Ärztin verschrieben bekommen hat. Sie hat so ein kleines Notizbuch, wo sie alles mögliche über ihren Körper aufschreibt. Ihr Gewicht (Sie soll sich alle zwei Wochen wiegen), Ihre Größe, sogar ihr Menstruationszyklus. Ich hab mir mal erlaubt, einen Blick da rein zu werfen, aber nur um zu wissen, was ihr fehlt. Denn, ich mache mir wirklich Sorgen um sie. Sie sieht jeden Tag müder und dünner aus als der Tag davor und seit Yoongi hyung nach Seoul gegangen ist, ist es noch schlimmer geworden. Immer, wenn ich sie darauf anspreche, streitet sie sofort ab und sagt dann, sie bekommt das schon hin. Aber ich habe das Gefühl, sie wird das nicht lange überleben, wenn sie sich so überanstrengt, aber sie will davon ja nichts hören. Was soll ich da machen? Ich hoffe nur, dass Yoongi hyung wieder kommt und vielleicht, kann er sie wieder auf peppeln.
    Wir haben eine 60 qm Wohnung im 13. Stock eines Hochhauses in einem kleinen Viertel in Busan. Tae und ich teilen uns ein Zimmer und y/n hat ihr eigenes, nur ist es so dermaßen winzig, dass es als ein Babyzimmer durchgehen könnte. Aber y/n hat es so eingerichtet, dass es etwas größer wirkt. Wir haben also 2 Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, ein Bad mit Dusche und eine Küche. Wir alle kümmern uns um die Wohnung und jeder hat hier so seine Schätze. Tae hat die Bilder von den Kindern in der Kita, ich habe die CD mit den Liedern zu denen ich Choreos mache und y/n hat ihre Bilder. Ich meine, sie hätte noch eine Kiste mit anderen Schätzen, aber sie hat uns verboten da rein zu gucken.
    "Du hyung?" Tae reißt mich aus meinen Gedanken. "Ja Tae?" "Wann denkst du, wird noona wieder gesund?" "Tae, red' keinen Quatsch y/n ist nicht krank." "Doch. Nicht im Körper sondern im Kopf." "Willst du jetzt sagen, sie ist verrückt oder was?" frage ich entsetzt. "Was zum Teufel, das habe ich nie gesagt. Ich meine, dass sie so viel Stress hat, dass es sie innerlich kaputt macht." "Ich weiß es nicht. Wir können nichts tun, außer für sie immer da zu sein." murmele ich vor mich, schließe meine Augen und schlafe ein.
    Hey, Hey, Hey! Wie geht's? Joa, wir haben hier ein bisschen von Jimins Meinung über uns und ja, was ich hier geschrieben habe, macht absolut keinen Sinn, aber ja ich hoffe es hat dir gefallen und hinterlass einen Daumen nach oben und lass ein Abo da! Tschüss! (Lol bin ich dumm)

    3

    Kapitel 3: Verschwunden~
    y/n nächster morgen
    Als ich aufwachte war es still. Zu still. Ich sah auf die Uhr. 12 Uhr Mittag. Oh verdammt ich muss zur Hochschule und dann zur Arbeit- ach nein, stimmt ja! Heute habe ich meinen freien Tag und die Hochschule hat auch zu. Zum Glück, sonst hätte Baekhyun mich sicher pulverisiert. 100 %ig. Ich ging in Jiminies und Taes Zimmer. Aber- auch du scheiße wie sah es hier bitte aus? Und wo waren sie? Warum hat mir niemand was gesagt! Das Zimmer sah so aus, als hätte man sich hier drin geprügelt. Alles war umgeworfen und beide waren nicht da. Aber, sie würden sich nicht prügeln, andere vielleicht aber Jimin und Taehyung nicht. Auf gar keinen Fall. Und wenn...wieso habe ich nichts gehört? Ich habe zwar einen tiefen Schlaf, aber SO tief nun auch wieder nicht. Ich versuchte beide zu erreichen, aber bei beiden kam das Selbe raus. "Die gewünschte Person ist zur Zeit nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später noch einmal." Ich zog mich schnell um und rannte aus dem Haus um sie zu suchen. Sie waren nicht im Café, nicht im Kindergarten, nicht auf der Hoch- und Musikschule, nicht auf dem Spielplatz und nicht in der Sporthalle. WO ZUM TEUFEL KONNTEN SIE SEIN? Ich irrte durch die Straßen, in der Hoffnung sie irgendwo auf zu gabeln. Aber das war eine totale Fehlanzeige. "y/n? He, y/n!" ich drehte mich um. Und vor mir standen Yoongi und...HOSEOK? "Oh Wow Hobi, was machst du denn hier?" Hobi ist auch nach Seoul gezogen, zu seinem Bruder, aber danach hat er nie wirklich ein Lebenszeichen von sich gegeben. Für Jimin war es schrecklich. Ja, er hat sich in Hobi verliebt. Und ja, ich versuche sie zu verkuppeln, bisher leider erfolgslos. "Ich bin mit Yoongi mit nach Busan gekommen, weil ja einfach so." Ich belies es dabei. "Ihr zwei müsst mir helfen. Jimin und Taehyung sind verschwunden! Und ich weiß nicht wo sie sind. Ich kann sie nicht erreichen. Bitte...“ ich war am verzweifeln. „Keine Sorge, wir finden sie schon“ Yoongi umarmte mich und strich mir ueber den Kopf. „Ich hab so Angst um sie.“ murmelte ich gegen seine Schulter. „Komm y/nie.“ yoongi nahm meine Hand und zog mich gerade aus. Wir kamen irgendwann bei einer Polizeistation vorbei. Ich blieb stehen und guckte sie mir an. „y/n? Was hast du“ „Ich geh da rein und stelle eine vermisstenanzeige auf.“ „y/n jetzt sei doch vernünftig. Solange sie nicht 24 stunden weg sind, kannst du nichts machen“ „UND WIE ICH DAS KANN HOSEOK FALLS DU ES NICHT BEMERKT HAST JIMIN UND TAEHYUNG SIND WEG!“ zischte ich ihn an. Das einzige, das mich nicht dazu verleitet hat ihn zusammen zu schlagen war, dass Jimin ihn liebte. Ich rauschte in die Station rein und ging direkt auf den Polzisten hinterm Tresen zu. „Wie kann ich ihnen helfen junge Dame?“ „Meine brüder sind weg und ich kann sie nicht erreichen!“ Yoongi und Hoseok kamen rein. „Name und alter?“ „Park Jimin, 22 und Kim Park Taehyung 20.“ „Glauben sie nicht, dass es für Männer in diesem alter gewöhnlich ist spurlos zu verschwinden?“ „Andere vielleicht aber nicht Jimin und Taehyung.“ giftete ich ihn an und zog Yoongi und Hoseok wieder raus. „So ein Idiot.“ murmelte ich und verwünschte ihn aufs heftigste in meinen Gedanken. „Wir finden sie. Bitte mach dir keine Sorgen.“ versuchte Yoongi mich zu beruhigen, aber ich glaube, er wusste, dass mir das nicht viel brachte. „Ich hab absolut kein Lebenszeichen von Ihnen...“ sagte ich verzweifelt und gab mir selber die Schuld, dass ich nicht auf sie aufpassen konnte. Wo ich es doch Mom und Dad und Gran versprochen habe...
    Anderswo Justin Seaggul
    "Ich hab's geschafft!" nach einer Stunde hatte RM kein Wort von sich gegeben und jetzt sagte er das, worauf ich gehofft hatte. "Zeig her!" ich rannte neben ihn und guckte über seine Schulter auf den Display. Und da waren sie. Alle Daten von ihr. Alles was ich wissen musste und mehr. Ich wollte ihr das antuen, was mir angetan wurde, ich wollte, dass sie den Schmerz spürt, den ich spüren musste und ich wollte ihr das nehmen, was mir genommen wurde. Ich wollte sie so quälen, wie ich gequält wurde. Und vielleicht schaffte ich es auch, mir das zu holen, was mir gehört... "Sir, alles ist vorbereitet." neben mir stand Jackson, gerade wie ein Zinnsoldat und wartete auf weitere Anweisungen. "Wo sind die Jungen?" fragte ich. "Sie sind im Zimmer, Yugyeom passt auf sie auf." "Gut. Gut. Dann sorgt dafür, dass sie in diesem Zustand bleiben. Was ist mit dem Mädchen?" "Suga und J-Hope haben sie abgefangen. Suga hat eben Bericht erstattet." ich nickte. Bisher klappte alles wunderbar. Ich hoffte nur, dass J-Hope und Suga das ganze mit machten. Wenn nicht, dann....das wissen sie schon selber was dann.Lol das war das dritte Kapitel und man sieht schon: Es wird gefährlich. Und noch was: Ich wusste nicht, wie viele Kapitel diese FF hat und ich habe ganz random 1 angegeben, aber weiß jemand wie man das ändern kann?

    4
    ((bold)) Kapitel 4:?~ y/n((ebold)) "y/nie du musst was essen." zum 100sten Mal schob mir Yoongi den Teller mit Nudeln hin und zum 101sten Ma

    Kapitel 4:?~
    y/n

    "y/nie du musst was essen." zum 100sten Mal schob mir Yoongi den Teller mit Nudeln hin und zum 101sten Mal schob ich ihn wieder zurück. "Ich hab aber keinen Hunger." seufzend zog er mich auf die Beine und ohne was zu sagen, schob er mich in mein Zimmer. Dort schubste er mich aufs Bett, legte sich neben mich und legte einen Arm um mich. "Schlaf jetzt. Du brauchst etwas Ruhe." seine Art, seine Stimme und sein Arm um meinem Bauch beruhigten mich tatsächlich. Ich drehte mich zu ihm um. "Danke, dass du für mich da bist." er schluckte. "Das ist nicht fair. Wenn ich mich bei dir wohl fühle, dann musst du dich auch bei mir wohl fühlen." ich kuschelte mich an ihn. Aber vorher nur zum allgemeinen Verständnis: Ich. Bin. Nicht. In. Ihn. Verliebt. Das kann ich gar nicht, denn 1. Er ist mein bester Freund, schon fast mein Bruder und 2. Ich hätte eh kaum Zeit für ihn und das wäre ja schade. Er sang mir leise was vor. Singen konnte er nicht wirklich, ich auch nicht, aber es beruhigte mich immer, wenn er sang. Die tiefe Stimme, wo du das Gefühl hast, er schaut dir in die Seele und ist für dich da wenn du ihn brauchst, egal wie weit ihr von einander entfernt seit.
    Yoongi
    Es tat mir weh. Ich wollte sie nicht so verletzen. Aber ich musste es, wenn ich wollte, dass es ihr gut geht. Und natürlich wollte ich es. Sie ist meine beste Freundin, und für lange Zeit der einzige Halt den ich hatte. Ich musste ihr weh tun, wenn ich sie beschützen wollte, musste ihr das Herz brechen, musste ihr so weh tun, dass sie mich hasst, was sie wahrscheinlich wird. Sobald sie eingeschlafen ist, stand ich auf, küsste ihren Kopf, entschuldigte mich leise bei ihr, dass ich ihr das antuen musste und schloss die Tür beim raus gehen. "Sie ist eingeschlafen, oder?" fragte Hobi im Wohnzimmer. "Ja." sagte ich heiser. "Komm Hobi, wir müssen gehen." "Aber, fühlst du dich denn nicht schlecht?" fragte er. Ich wusste worauf er hinaus wollte. Unser kleiner Chim hatte ihm das Herz gestohlen, wie y/n mir. "Natürlich fühle ich mich abscheulich. Aber wir müssen das tun." "Ich will ihnen aber nicht weh tun." "Hobi kapierst du es nicht? Wenn wir das nicht tuen, tötet JK sie vielleicht! Willst du das?" fragte ich, packte ihn bei den Schultern und drang mit meinem Blick in sein Gesicht. (a/n: ich. deutsch.) "N-Nein.." "Komm, wir müssen zurück."
    Anderswo Yoongi
    Als wir ankamen, war die Hölle los. Jackson, Yugyeom, Bambam und Mark rannten hin und her und machten irgendwas. Aber zwei Personen nahmen meine volle Aufmerksamkeit in Anspruch. JK und RM saßen am Tisch und starrten in den Display eines Laptops. Ich wusste sofort was es war. RM hatte es wirklich geschafft, sich in y/nies Handy zu hacken. Ich schmiss mich auf das Sofa. Wo Hobi hin ging, wusste ich nicht. "Sir, alles ist bereit, wir fahren jetzt." Jackson stand neben JK, gerade wie ein Strich und erzählte irgendeine Route von hier nach Seoul. "Nein." sagte ich und stand auf. "Ich kann nicht zulassen, dass ihr sie so sehr quält." ich baute mich, so gut es mit meiner Körpergröße ging, vor JK auf. "Aber Suga. Werd nicht lächerlich. Hättest du sie nicht getötet, als ich dir das aufgetragen hatte, müssten wir das alles nicht machen." er funkelte mich mit seinen dunklen, braunen Augen an. Das warf mich so sehr aus der Bahn, dass ich nichts mehr erwidern konnte und meinen Mut verlor. "Ach jetzt bist du nicht mehr so vorlaut wie eben, was?" grinste er schnippisch, nahm seine Jacke und ging weg.
    Na wunderbar.
    Ich sah auf die Uhr an der Wand. Y/n müsste jetzt Training haben. Hoffentlich läuft sie ihm nicht über den Weg...
    Haha da bin ich wieder! Ich würde mich echt freuen, wenn ihr kommentiert, denn dann weiß ich, ob ich was verbessern kann oder nicht. Also, bitte, bitte kommentieren! Ich hab sonst das Gefühl, was falsch gemacht zu haben >< Übrigens: Das da oben ist JK HIHI, bis bald!

    5

    Kapitel 5: Training und Übernachtung~
    y/n

    Ich packte schnell meine Sporttasche zusammen und stürmte aus dem Haus. Ich war so besorgt um Chim und Tae gewesen, dass ich die Zeit vollkommen aus den Augen verloren habe. Well, fck. D.O wird mich umbringen.
    Ich rannte zur Sporthochschule, wo wir Training hatten. Zum Glück war sie nicht weit entfernt. Als ich ankam, waren alle schon da. Außer D.O. Und ich habe- ok y/n. Beruhigen. "Hallo alle zusammen!" rief ich und winkte meinen Freundinnen Jisoo, Jennie, Lisa und Rose. Zusammen waren wir eine Sportmannschaft mit den Disziplinen Turnen, Boxen und Schwimmen. Heute waren Turnen und Boxen dran, also würden wir trocken bleiben. Wir unterhielten uns über den neusten Stand der Dinge, bis D.O an geschlurft kam mit einem Coffee-2-go Becher in der Hand. "Hallo Ladies." lächelte er und wir konnten mit dem Training beginnen.
    Zu aller erst machten wir unser Box-Programm durch. "Nein, nein, nein! Y/n, was ist los? Du bist unkonzentriert." "Ach, wärst du nicht unkonzentriert, wenn deine Brüder wie vom Erdboden verschluckt sind!" zischte ich ihn sauer an. Für ihn gab es keinen Grund um das Training zu versäumen. Absolut keinen. "Waaaasss? Deine Brüder sind weg?" fragte Lisa erschrocken und drückte mich an sich. "Ach, mach dir keine Sorgen, sie sind erwachsen, sie wissen was sie tun." tröstete mich Jennie.
    Wir fuhren mit dem Training fort, bis wir unterbrochen wurden.
    "Was macht ihr da?" D.O drehte sich um und vor uns stand ein junger Mann in Lederjacke. Er hatte schwarze, strubbelige Haare, braune dunkele Augen und im Gesicht eine kleine Schramme. (a/n Bild, Kapitel 4) "Wir haben hier Training. Wer bist du überhaupt? Und was machst du hier?" fragte D.O. Er mochte es ganz und gar nicht, wenn er beim Training gestört wurde. "Mein Name ist Justin. Und ihr?" "Justin und?" "Oh, tschuldige. Justin. Justin Seaggul." "Ein sehr kurioser Name." "Ja das stimmt." die zwei redeten ein bisschen mit einander und schließlich ging Justin wieder. Wir gingen in die Hochschule in die Turnhalle, wo wir Turnen trainierten.
    viele Stunden später
    Kaputt und fertig mit den Nerven ging ich nach Hause. Das Training war anstrengend, von Chim und Tae hab ich auch nichts gehört und ich habe die unnötigsten Kopfschmerzen, die man haben kann. Das geheime Rezept von Mr. Crabs um einen Freitag zu genießen. Nicht. Erschöpft kam ich zu Hause an, wo Yoongi und Hoseok schon da waren. Wait, What? "Yoongi? Hobi? Was macht ihr hier? Und wie zum Teufel seid ihr hier rein gekommen?" fragte ich sofort, als ich rein kam und sie vor mir mich angrinsen sahen. "Du hast mir irgendwann mal den Schlüssel gegeben, erinnerst du dich nicht mehr?" fragte Yoongi und nahm mir die Tasche ab. "Ok, was willst du von mir?" fragte ich genervt. Irgendwie war er komisch. "Nichts, ich will nur meiner besten Freundin zur Hand gehen." lächelte er. "Uhm....ok..." ich war ziemlich verwirrt. Sonst war eher ich der Typ, der mal zum Spaß zu Besuch kam. "Guck mal, wir haben Essen gekocht!" rief Hobi und zog mich in die Küche, wo ein Topf Nudeln dampfte. "Danke euch." lächelte ich müde und schlurfte in mein Zimmer. Ich schmiss meine Tasche in die nächst beste Ecke und versuchte Chim und Tae anzurufen. "Ihr Gesprächspartner antwortet nicht. Bitte hinterlas-" nicht schon wieder. "Y/nie? Möchtest du lieber erstmal essen oder duschen?" fragte Yoongi und steckte seinen Kopf durch die Tür. "Ich glaube, ich geh duschen." ich nahm mir alles mit, was ich brauchte und schloss das Bad ab.
    Das warme Wasser prasselte mir angenehm über den Rücken und meinen Körper entlang. Dann wurde es schlagartig kalt. Brrrrr....... Ich duschte schnell zu Ende, kletterte aus der Kabine raus und zog mich um.
    Ich rubbelte mir mit einem Handtuch die Haare trocken und ließ sie dann offen. Im Wind würden sie sicher trocken werden.
    Der Nachmittag verlief ganz nett, nur meine Gedanken waren immer wieder bei Chim und Tae. Was wohl bei ihnen los ist? Geht es ihnen gut? Sind sie verletzt? Haben sie sich verlaufen? Wissen sie, dass ich vor Sorge beinahe umkomme? "Y/nie? Hey, y/n!" Hobi rüttelte an meiner Schulter. "Was? Hast du was gesagt?" "Wie wäre es, wenn wir einen Film sehen, was sagst du dazu?" fragte er und seine Augen leuchteten. "Meinetwegen, wenn ihr darauf besteht." Er freute sich sehr. Also kuschelten wir uns alle auf das Sofa und Hobi suchte einen Disney Film heraus. Der Glöckner von Notre-Dame. Ziemlich brutal, finde ich. Ganz generell sollten Disney Filme nicht für 2-5 jährige gemacht. Naja, es ist Zeichentrick aber das ist so dermaßen Brutal, ich bekomme noch heute davon Alpträume.
    Gegen späten Abend, bereitete ich das Wohnzimmer für Yoongi und Hobi vor. Sie wollten hier übernachten, damit ich nicht so alleine hier bin. Für mich war das nur recht.
    Die beiden kuschelten sich auf den Boden, wo ich aus hunderten von Decken Matratzen gemacht hatte und ich ging in mein Zimmer. Ich rollte mich dort zusammen und sandte ein Stoßgebet hoch in den Himmel zu Mom und Dad. Hallo Mom, Hallo Dad. Wie geht es euch? Ich hoffe bei euch ist alles in Ordnung. Wisst ihr, Chim und Tae sind verschwunden. Ich hab schon alles versucht, ich kann sie nicht erreichen und die Polizei ist für nichts zu gebrauchen. Wenn ihr sie von dort oben im Himmel seht, passt bitte auf sie auf. Es tut mir Leid, dass ich versagt habe.
    Der Wind wehte durch die Bäume und ließ die Blätter rascheln. 5......4......3.....2.....1.... Das Gewitter brach los.Omg Omg Omg, es tut mir soooosehr Leid!:((( Ich hatte wegen dem Online Unterricht ein bisschen Stress und konnte nicht updaten und mein WLAN hat entschieden mich zu hassen und fällt ständig aus! Es tut mir so damn Leid! Ahaaaaaa! Trotzdem, wir sehen uns bald wieder, versprochen! <3

    6

    Kapitel 6: Entführt~
    y/n

    Mitten in der Nacht schreckte ich hoch. Nur ein Donner. Ich stand langsam auf und sah in das Zimmer von Chim und Tae. Leer. Nach wie vor leer. Ich war immer noch besorgt um sie. Ich sah ins Wohnzimmer. Die Matratzen waren auch leer. Wo waren Hobi und Yoongi hin? Sie können doch nicht einfach verschwinden. Ihre Schuhe waren auch noch da. In der Küche hörte ich Stimmen. "Wie sollen wir das anstellen? Hyung, das ist eine Sache der Unmöglichkeit. Besonders bei ihr." ich sah rein und sah Hobi und Yoonig da stehen und reden. "Hobi? Yoongi? Was macht ihr hier?" fragte ich verschlafen.
    "y/n. Geh wieder ins Bett." sagte Yoongi barsch und wollte mich aus der Küche schieben. "Yoongi, was ist hier los? Wieso seit ihr so komisch?" er schüttelte den Kopf. "Das erzählen wir ein anderes Mal. Komm jetzt mit." schaltete sich Hobi ein. "Wohin? Wir wollten doch auch Jimin und-" "Jetzt vergiss sie doch endlich. Du kommst jetzt mit, ob es dir passt oder nicht!" unterbrach mich Yoongi und wollte mich am Arm packen. "YOONGI!" rief ich erschrocken. So hatte ich ihn noch nie erlebt. Seine sonst so liebevollen Augen sahen kalt aus und ich hatte das Gefühl, sie würden mich durchbohren. "Was ist los mit dir? So kenn ich dich nicht!" rief ich weiter und ging schnell rückwärts. Yoongi kam mir immer näher und auf einmal kam er schnell auf mich zu und drückte mich an die nächste Wand. "LASS MICH LOS!" schrie ich und strampelte so gut es ging um mich. "Nein." murmelte er leise und seine Finger krallten sich in meine Oberarme. "Bitte Yoongi...tu mir das nicht an..." flehte ich schwach. "DU HAST MIR GESAGT ICH SOLL AUFPASSEN!" schrie ich dann und trat mit dem Knie in seine Genitalien. Das hatte er gemeint. Er hatte mich vorgewarnt. Er hatte mir gesagt, dass das passieren wird. Er keuchte auf und lies mich los. Schnell ging ich von ihm weg. Ich ging weiter rückwärts. Ich stieß gegen etwas. Gegen jemanden. "y/n. Es tut mir so unendlich Leid." hörte ich Hobis Stimme hinter meinem Ohr. Er hielt meinen Arm fest. "H-Hobi...bitte lass es.." ich sah wie er langsam ein Tuch vor mein Gesicht hielt. Ich schüttelte heftig den Kopf hin und her. "y/n mach es bitte nicht noch schwerer." bat er und dann legte er das Tuch um meinen Mund und meine Nase. Erschrocken atmete ich ein.
    Ich sah nur noch Yoongis trauriges Gesicht, bis ich meine Kräfte verlor und ich nur noch schwarz sah.
    Hello Freunde der Sonne, hier bin ich wieder mit einem etwas kürzeren Teil. Ich hoffe er ist ok und ehm ja, es gibt nicht mehr viel zu sagen, außer, dass jetzt erst so richtig los geht mit der FF und ja also CIAO KAKAO

    7

    Kapitel 7: Der Keller~
    y/n anderswo


    Stöhnend wachte ich auf. Ich sah nichts, als ich aufstehen wollte, bemerkte ich, dass ich auf einem Stuhl saß- eher angefesselt. Holy Jesus Christ, WAS IST HIER LOS! Ich ruckelte an den Armlehnen und Stuhlbeinen, sowohl Hände, als auch Füße waren fest gebunden. „HALLO! IST JEMAND DA?“ schrie ich. Es hallte ein bisschen. Und ich spürte, wie mir die Kälte unter die Haut kroch. Auf meiner Haut bildete sich eine Gänsehaut, ich hatte ja nichts anderes an, außer einer Jeans und einem T-shirt. Ich hörte ein summendes Geräusch. Es klickte, Lampen flackerten und sprangen dann an. Erst jetzt erkannte ich, dass ich in einer Art Keller war. Im ganzen Raum war nichts, außer dieser Stuhl, ein kleines Bett und ein Tisch. Ganz weit oben, schon fast an der Decke, war ein Fenster. Es war winzig. Ich sah vor mir eine Wand, komplett aus Stein. Ich hörte dann hinter mir eine Tür quietschen. Ich versuchte mich umzudrehen, der Stuhl wackelte ziemlich gefährlich, blieb dann aber stehen. „Wie geht’s dir?“ fragte eine Stimme. Die Stimme war ruhig und auf eine gewisse Art beruhigend und nett. Trotzdem war ich sauer. „Wer bist du? Und wo sind Jimin und Taehyung? Ich weiß, dass ihr sie habt- SAG MIR SOFORT WO SIE SIND!“ ich hatte schreckliche Angst um die beiden. Mein Leben war mir in diesem Moment schnuppe, ich wollte meine Brüder sehen. „Dir passiert nichts.“ sagte die Stimme. „ MIR IST EGAL WAS MIT MIR PASSIERT, ICH WILL MEINE BRÜDER SEHEN UNZWAR SOFORT!“ „Ist ja gut. Beruhig dich bitte.“ bei mir brannten die Sicherungen durch. „BERUHIGEN? ICH SOLL MICH ERNSTHAFT BERUHIGEN WENN ICH KEINE AHNUNG HABE WO MEINE FAMILIE IST?“ schrie ich. Der Stuhl wurde um so ca. 180 Grad gedreht. Vor mir war eine Glasscheibe und auf der anderen Seite sah ich Jimin und Taehyung, beide lehnten sich aneinander Wand, mit blauen Flecken im Gesicht. Ihre Kleider waren zerrissen, als hätten sie sich mit jemandem geprügelt. Ich bekam es mit der Angst. „Jimin! Taehyung!“ schrie ich. Neben mir stand ein großer Mann mit grau gefärbten Haaren. Ich erschreckte mich gewaltig. „Keine Sorge. Ich bin die ganze Zeit schon da.“ also war er die Stimme. „Wer bist du?“ fragte ich heiser. Das war wohl zu viel Geschreie. „Ich bin Jin. Und keine Sorge, ihnen geht es gut.“ „Bind mich los. Ich muss zu ihnen, bitte.“ sagte ich. Ich musste nach ihnen sehen. Es war wie eine Abhängigkeit. „Das darf ich nicht.“ „Bitte Jin. Du siehst doch, dass es ihnen schlecht geht.“ fragte ich. Mir stiegen die Tränen in die Augen. Und eine einzelne Träne lief meine Wange runter. Und noch eine. Und ich fing an zu weinen. „ Jimin! Taehyung! WACHT AUF! BITTE!“ schrie ich. Ich beugte mich nach vorne, in der Hoffnung, sie würden mich hören. Und dann, regte sich Jimin.
    Jimin
    Ich wachte mit Schmerzen überall auf. Neben mir lag Taehyung da, blutig und mit blauen Flecken versehen. Ich hob ihn leicht hoch und legte seinen Kopf auf meinen Schoß. Und dann hörte ich eine Stimme. Ganz leise, als wäre sie weit weg und doch so nah. „Jimin! Taehyung! Wacht auf! Bitte!“ ich sah nach vorne und sah eine riesig große Scheibe aus Glas. Auf der anderen Seite saß y/n an einen Stuhl gebunden und weinend. Sie schrie die ganze Zeit und trat um sich so gut es ging. Tränen strömten ihre Wangen entlang und tropften auf ihre Beine. Ein großer Mann stand neben ihr und hielt den Stuhl fest, damit sie nicht umkippte. Er redete auf sie zu aber sie schien sich nicht beruhigen zu wollen. Ich legte Taehyung auf den Boden ab, zog mein T-Shirt aus und faltete es damit Taehyung ein Kissen hatte. In der Ecke fand ich einen Stein und warf es gegen das Glas. Nicht mal ein Kratzer hatte es abbekommen. Ich warf immer weiter und weiter, warf mich dagegen und probierte alles mögliche, aber das Glas blieb so wie es war.
    Schmerz zog durch meinen Körper und erst jetzt fielen mir die Verletzungen an meinem Körper auf. Ich kümmerte mich nicht darum, aber y/ns Blick sah gar nicht gut aus. Sie schrie weiter und wenite noch mehr, bis sie verstummte.
    y/n
    Jimin sah schrecklich aus. Sein ganzer Körper war mit Wunden übersäht. Er war zwar für sein Alter ziemlich klein, aber er war stark, er hatte einen sehr guten Körperbau. Ich weinte einfach nur, es tat mir im Herz weh, sie so zu sehen. Jimin trommelte gegen die Scheibe und warf sich dagegen. Die Tür quietschte wieder und noch irgendjemand kam rein. Ich kümmerte mich erst darum, als ich die Stimme hörte. Ich dachte mir schon, dass du stärker bist. Die Stimme fragte „Wie geht es dir?“ ich drehte wieder vollkommen durch. „DU WILLST WISSEN WIE ES MIR GEHT? DU WILLST ERNSTHAFT WISSEN WIE ES MIR GEHT WENN ICH SEHE WIE MEINE BRÜDER VERLETZT SIND?“ schrie ich ihn an und ruckelte an meinen Fesseln. „Na komm Jin, lass sie frei.“ Jin durchtrennte meine Fesseln mit einem Messer, sofort stand ich auf und rannte zur Scheibe. „Jimin...“ sagte ich und presste meine Hand an die Scheibe. Mit Tränen in den Augen legte Jimin seine Hand auf die Höhe meiner, genau da wo meine lag und lächelte leicht. „Alles wird gut.“ bewegte er mit seinen Lippen. Ich lehnte meine Stirn an die Scheibe und fing an zu weinen. Taehyung war mittlerweile auch wach und lehnte sich an Jimin. Genauso weinend wie ich saßen die zwei vor mir. Sie waren so weit weg und doch so nah. Sie waren eine Scheibe von mir entfernt. Und ich konnte nichts für sie tun. „Wenn du das tust, was wir von dir wollen, dann passiert ihnen nichts.“ der Mann dem die Stimme gehörte kam zu mir und wollte seine Hand auf meine Schulter legen. Ich sprang auf die Beine und stellte mich in Kampfposition. Aber- warum kam mir dieser Mann so bekannt vor? Das war jetzt aber egal. „y/n. Ich möchte dich nicht verletzen, tu das was wir wollen und alles wird ok.“ „DU HAST MICH SCHON GENUG VERLETZT LASS UNS EINFACH NACH HAUSE!“ schrie ich. Und dann fiel es mir ein. „Du- dich kenne ich- du bist...Justin. Ja genau Justin!“ er sah gestern, oder vorgestern? Doch so nett aus. „Ja ich bin Justin. Das ist aber nur ein Kosename.“ er kam auf mich zu. Ich trat zurück. Und da war wieder das Adrenalin. Ich zog feste an Justins Hand und wirbelte ihn gegen die Scheibe. Meine Brüder schreckten zurück. Sein Gesicht quetschte sich an das Glas. Ich ergriff seine Arme und verdrehte sie nach hinten. Er stöhnte kurz auf. Jin war wohl wieder weg.
    Ich nahm seinen Zeigefinger und bog ihn nach hinten. Ich wartete auf das Geräusch von dem Knochen der brach. Er schrie vor Schmerz und dann sah ich beide. Jimin und Taehyung sahen mich mit so einer Angst in den Augen an, dass ich meine Kraft verlor. Ich ließ Justin los und brach zusammen.
    Ufff, es tut mir so mmeeeeegaaaaaaaaaa leid! O2 hat entschieden mich zu hassen und irgendwie war das Internet weg und ja, letztens gabs Zeugnisse, da sind meine Lehrer immer besonders pissig, aber jetzt habe ich es doch geschafft und als Ausgleich lade ich so viel hoch, wie ich es die kommende Woche kann! Versprochen! Gruß und Kuss, eure Jannie <3

    8
    ((bold)) Kapitel 8: Der Raum~ y/n((ebold)) Ich wachte in einem himmlisch weichem Bett auf. Am liebsten wäre ich hier für alle Ewigkeit hier liegen g

    Kapitel 8: Der Raum~
    y/n

    Ich wachte in einem himmlisch weichem Bett auf. Am liebsten wäre ich hier für alle Ewigkeit hier liegen geblieben, aber als mir einfiel, dass Jimin und Taehyung verletzt waren und das auch noch ordentlich, sprang ich auf. Ich ging an die Tür und wollte sie öffnen. Verschlossen.Natürlich ist es verschlossen, y/n du dumme du dachtest doch nicht ernsthaft du kannst hier einfach so rum spazieren. Mir fiel ein Zettel an der Tür aus.
    'Hey y/n. Ausgeschlafen? Nun, mach dir keine Sorgen, deinen Brüdern geht es gut. Falls du die Toilette brauchst, kannst du einfach klingeln. Wenn du den Schalter links, neben dem Lichtschalter drückst, dann klingelt es. Alles was du in diesem Raum findest gehört dir. Teilweise ist das Kram aus deiner schäbigen Wohnung, teils sind das Sachen, die ich dir schenken will. Gewöhn dich nicht daran. Es gab schon viele naive vor dir, die sich auf mich eingelassen haben. Danach- Naja, Egal. Falls es dich interessiert, mein Name ist Jeon Jungkook. Ich glaube, du müsstest mich kennen. Viel Vergnügen mit deinen Sachen!'
    Jeon Jungkook? Den Namen kannte jeder. Er war in ganz Korea einer der größten Mafiagruppen. Na wunderbar. Besser kanns ja nicht werden, oder? Ich war in den Fängen von dem brutalsten, skrupellosesten, egoistischsten Menschen den es überhaupt geben konnte. Ich war ehrlich gesagt, vollkommen geschockt. Was würde nur aus Chim und Tae werden? Sie waren doch so sensibel. Ich rüttelte weiter an der Tür, einfach so. Ich warf mich dagegen, versuchte sie einzutreten. Aber es war eine schwere Tür aus Mahagoni. Ich sah mich im Raum um. (a/n Bild am Anfang vom Kapitel) Es war traumhaft. So ein Zimmer hätte ich mir niemals im Leben erträumen können. Mein Blick fiel auf den Kleiderschrank. Nein. SO ein Idiot wie Jungkook würde mich mit sowas nicht weich bekommen. So stur, wie ich nun mal war, setzte ich mich aufs Bett und wartete. Worauf wusste ich selber nicht. Ich sah das Bücherregal. Ein Buch stach mir ins Auge. Ich stand vollkommen automatisch auf und nahm es raus. Das Album. Ich blätterte da durch. Erinnerungen kamen hoch. Moms und Dads Hochzeit, als wir Tae adoptiert hatten, Unsere Einschulung, Taes unser ganzes Leben. Aber...nach dem Bild von meinem und Chims 13. Geburtstag, waren sie auf keinem Bild mehr. Die Bilder wurden weniger, nicht mehr so aktualisiert, das jüngste Bild hier drin, ist das von meinem und Chims Abi. Die Seiten danach sind leer. Ich musste meine Tränen runterschlucken. Ich durfte nicht noch ein Versprechen brechen.
    Entschlossen schob ich das Album unter das Kopfkissen und suchte das Zimmer weiter nach meinen Schätzen ab. Zum Glück fand ich alles. Naja, fast. Meine Kette fehlte. Aber ich hatte sie doch immer an. Ich griff an mein Dekolleté. Ich spürte nur nackte Haut. Ok, damit hat er mich jetzt wirklich sauer gemacht. Ich drückte auf die Klingel und keine 5 Minuten später kam der grauhaarige Jin an. "Hallo, y/n. Was möchtest du denn?" fragte er lieb. Ich war mir nicht sicher, ob das jetzt gespielt war. Sein lächeln sah so aufrichtig aus. "I-Ich...Ich möchte wissen, wo meine Kette ist. Bitte." fragte ich schüchtern. "Hm, ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht. Am besten, wir fragen Jungkook." schnurstracks nahm er mein Handgelenk in seine warme Hand und zog mich aus dem Zimmer. Ich fühlte mich in seiner Nähe wohl. Mal abgesehen davon, dass er offensichtlich für so einen Macho arbeitete. Er war nett, und ich war mir sicher, dass er ein gutes Herz hatte. Er zog mich unablässig durch Flure, bis wir bei einer großen Tür ankamen. Er klopfte. "Ugh...Herein!" ertönte es von drinnen. Ich schluckte, aber Jin nickte mir aufmunternd zu. Ich raffte mich und öffnete die Tür.
    Als ich langsam den Raum betrat, traute ich meinen Augen nicht.
    Sowas hätte ich jetzt irgendwie nicht erwartet.

    Hallo! Wie versprochen ein neues Kapitel. Mir ist gerade aufgefallen, wie unterschiedlich lang meine Kapitel sind (K.1 *hust*) Ich versuche so gleichmäßig wie möglich zu schreiben. Promise! Noch was: Bitte, Bitte, Bitte, kommentiert! Pls. Ich hab ständig das Gefühl, dass meine Kagge die ich hier schreibe so miserabel ist, dass sich niemand traut was zu schreiben. Und vielen, vielen Dank für diese ganzen Aufrufe. I mean- fast 700! OMG das ist richtig viel. Also vielen, vielen Dank, wir sehen uns bald wieder! Eure Jannie <3

    9
    INFO
    Sorry an alle die dachten, es kommt ein Kapitel:)

    Leute, ich habe mal wieder durch YouTube gescrollt und ein BTS Imagine gefunden, was ich mega süß finde. Ich wollte daraus ein Oneshot bzw. eine FF machen, weiß aber nicht ob ich das machen sollte. Natürlich erst, wenn A Big Hit fertig ist. ;) Also, was sagt ihr dazu? Schreibt das doch pls unten rein, weil ich kann mich echt nicht entscheiden. LOL.
    Gruß und Kuss, bis zum nächsten Kapitel,
    eure Jannie<3

    10

    Kapitel 10: Her Story~
    y/n

    Jungkook saß mit dem Rücken zu mir auf einem Drehstuhl. Er sah schwach aus. Verletzt. Seine Augen waren rötlich, als hätte er gerade erst geweint. "J-Jeon J-Jungkook, richtig?" fragte ich vorsichtig. Ich wusste nicht, in welchem Zustand er gerade war, ob er unter Alkoholeinfluss stand oder sonst was. Er drehte sich mit einem Ruck um. "Wie bist du hier her gekommen?" fragte er barsch. "I-Ich wollte nur-" fing ich an. "Sag mir wer dich aus dem Zimmer gelassen hat." unterbrach er mich. "Naja, ich hatte Jin gebe-" "JIN!" schrie er. Hastig kam der grauhaarige herein und sah ihn schuldbewusst an. "Du hattest nur eine einzige Aufgabe. Lass sie nicht raus. Und was machst du?" fragte er aufgebracht. Ich wollte nicht, dass Jin wegen mir Ärger bekam. "Mr. Jeon...Jin hat nichts falsch gemacht...ich habe ihn gebeten mich zu Ihnen zu bringen...ich wollte Sie was fragen.." Jeon Jungkook sah mich verdutzt an. "Warum nennst du mich Mr. Jeon? Und warum Siezt du mich?" "Ehm..Nun ja, weil...weil sich das einfach so gehört...schätze ich mal.." "Das ist mir egal. Ich möchte... Nein... Ich verlange von dir, dass du mich Jungkook nennst und Du zu mir sagst unzwar ab sofort." bestimmte er mit erhobener Stimme. "O-Ok Mr.- ehm... Jungkook." ich sah meine Füße an. "Jin, hau ab, bevor ich mich vergesse." befahl er. Jin ging schnell weg. Jetzt hatte ich nicht mehr so ein sicheres Gefühl, wie eben, als Jin noch da war. Jungkook war gefährlich. Wenn er mich nicht leiden kann, dann war's das für mich. "Setz dich." er schob mir einen Stuhl rüber. Ich setzte mich darauf und faltete meine Hände in meinen Schoss. "Was möchtest du wissen?" fragte er und klappte einen Laptop auf. "Nun, zu aller erst: Warum sind wir hier? Was hat das mit Yoongi auf sich? Wo sind wir? Was haben wir gemacht, dass dich das zu sowas verleitet?" "Stopp, Stopp, Stopp. Das sind zu viele Fragen. Du darfst jeden Tag nur eine stellen und ich gucke, ob ich sie dir beantworte." Ich dachte nach. "Warum hast du uns hier her gebracht?" fragte ich schließlich. "Diese Frage kann ich dir nicht beantworten." schnaubte er. "Was soll das? Es ist mein gutes Recht zu wissen warum ich hier bin, ob du jetzt so ein Mafia-Idiot bist oder nicht-" Wutentbrannt war ich aufgesprungen. Was bildete er sich da ein? Nur weil er ein bisschen rum schießen konnte, hieß das doch nicht, dass er einfach so mich entführen kann, oder? Er stand vor mir, groß, mindestens einen Kopf größer als ich, muskulös. Mit finsteren Augen packte er meine Schulter und drückte mich an die nächste Wand. Sie war kalt. Eiskalt. Seine große Hand war an meiner Kehle, ich war mindestens 10 Zentimeter über dem Boden, er drückte mir die Luft aus dem Hals. "Wag es ja nicht, so mit mir zu reden, junge Dame, du weißt, dass ich einiges mit dir anstellen kann, oder?" ich fing an zu röcheln. Ich brauchte dringend Luft.
    Ohne es zu wollen, strampelte ich um mich herum, ich fing an schwarze Flecke überall zu sehen, die mir langsam das Bewusstsein rauben würden.Nein. Heute werde ich keine Schwäche zeigen, heute nicht und morgen auch nicht. Ich umklammerte sein Handgelenk und traf mit meinem Fuß gegen seine Kronjuwelen. Er zischte, ließ mich los. Sofort fasste ich mir an die Brust und versuchte wieder ruhig zu atmen. Sein großer Schatten war vor mir. Oh nein. Ich hatte vor ein Paar Wochen eine Selbstverteidigungseinheit bei D.O machen müssen und jetzt war ich dankbar dafür. Ich holte mit dem Bein aus und versuchte ihn von den Füßen zu werfen. Klappte so halb, er geriet ins Straucheln. Ich stand schnell auf und nun war ich die, die den anderen an die Wand drückte. Ich schlug ihm ins Gesicht. einmal dafür, dass er Chim und Tae entführt hatte, zweimal dafür, dass er sie so hergerichtet hatte, dreimal dafür, dass er mich so sehr verletzt hatte. Sein Gesicht war jetzt ganz rot und blau. Das würde schöne Blutergüsse geben.
    Ich lies ihn los. Jetzt hatte ich keine Kraft mehr in den Armen. "Ich muss schon sagen, du kannst gut schlagen." er grinste mich komisch an. Ich konnte es nicht deuten. Er war seltsam. Merkwürdig. Vielleicht nicht ganz richtig im Kopf.
    "Komm y/n, jetzt lassen wir das Prügeln und bereden das wie zwei normale Menschen." immer noch wachsam setzte ich mich wieder. "Deine Frage kann ich noch nicht beantworten, vielleicht ein anderes Mal. Erzähl mir was über dich. Wo lebst du? Was machst du? Hast du Familie? Kinder? Einen Freund? Erzähl einfach mal." "Weißt du nicht schon alles über mich?" fragte ich ihn. "Hm, so halb man weiß nie, ob sie auch die Wahrheit sagen." Was brachte es mir schon, mich dagegen zu wehren? "Uhm...also...Mein Name ist Park y/n, ich bin 22 Jahre alt und komme aus Busan. Jimin ist mein Zwillingsbruder und Taehyung mein kleiner Adoptivbruder. Wir haben ihn aufgenommen, als er 6 Jahre alt war. Mom und Dad...sie haben ihn sofort ins Herz geschlossen, sie waren so gute Menschen. Doch...als ich und Jimin 13 Jahre alt waren, kurz davor 14 zu werden...sind sie gestorben...sie hatten schwere Krankheiten an den Nervenzellen und so...ich konnte ihnen nicht helfen...Sie hatten mir gesagt, ich solle auf meine Brüder auf passen, immer für sie da sein. Nach ihrem Tod sind wir zu unserer Oma gezogen. Gran ist auch schrecklich alt und sobald Jimin und ich 18 geworden sind, sind wir aus gezogen um sie nicht mehr zu belasten.. der Vater von einem Freund von mir ist Vermieter und er war so lieb und hat uns eine kleine Wohnung vermietet...Taehyung konnten wir damals noch nicht mitnehmen, er war ja noch minderjährig. Aber sobald er auch 18 wurde, haben wir ihn zu uns genommen. Wir hatten es eigentlich ziemlich gut, manchmal vermisse ich Mom und Dad...eigentlich fast die ganze Zeit...Ich hatte mir aber verboten zu weinen, weil... ich musste für die beiden stark sein..Nach ihrem Tod waren alle am Boden zerstört ..." ich hatte nicht bemerkt wie meine Stimme angefangen hatte zu zittern. "Als ich in diesem kalten Raum war...da...da habe ich sie gesehen...Jimin...und Taehyung...sie waren schwer verletzt...und ich habe sie nicht beschützen können... in mir brach der Damm durch, den ich über die Jahre gebaut hatte...seit 8 Jahren hatte ich wieder richtig geweint.."
    Jungkook
    Ich wusste in Wirklichkeit alles über sie. Jedes einzelne Detail und mehr. Mehr als sie selber wusste. Doch das alles zu hören traf mich...ich wusste, wie sie sich fühlte. Ich hatte auch keine Schwäche zeigen dürfen. Ich musste auch stark sein.
    "Das wars. Mehr interessantes gibt es nicht." beendete sie ihre Erzählung. Ich wollte, dass sie weiter redete. "Erzähl über dein Studium." bat ich. "Uhm...ich studiere die Fächer 'Bildende Kunst' und 'Sport'." ihre Augen fingen an zu leuchten. "In BK machen wir gerne Projekte, wie Skulpturen und so, aber am liebsten male ich. Mit Ölfarben oder Acryl oder was auch immer, nur... das Problem ist, Farbe ist ziemlich teuer, das kann ich mir privat gar nicht leisten...aber das macht nichts, ich benutze das, was ich habe. Und in Sport machen wir oft Praktisches, aber auch viel Theorie, zum Beispiel die Anatomie des Körpers." Sie war in ihrem Element und erzählte alles mögliche vom Himmel herunter, was man nur erzählen kann.
    Auf einmal brach sie ab.
    "I-Ich hab einen Deal für dich." fing sie an. Darauf hatte ich gewartet. "Was für einen?" "Lass sie gehen. Lass Jimin und Taehzung gehen und behalte mich hier." schlug sie vor. "Du gibst mir deine Freiheit für die deiner Brüder?" fragte ich noch einmal. Sie atmete durch. "Ja."
    Hello, Hello, Hello meine lieben Freunde, da bin ich wieder mit einer neuen Ladung an Unsinn. XD Ok, mal im Ernst, eine Freundin, die diese FF hier auch liest hat mich darauf angesprochen, dass Jungkook, also sein echter Name, Jungguk geschrieben wird, aber pls, ein doppel G? Keine Ahnung, das wirft mich immer aus der Bahn, also bitte, don't judge me, ich komme mit diesem Doppel G nicht klar und deshalb schreibe ich Jungkook... Danke für das Verständnis, ich sage Ciao und bis zum nächsten mal, eure Jannie <3

    11

    Kapitel 11: Der Vertrag~
    y/n

    Sobald ich mit Ja geantwortet hatte, holte er aus einer Schublade ein von Hand beschriebenes Blatt. "Lies das durch und unterschreib das." er gab mir einen Füller und sah mir dann zu.
    'Hiermit gibst du dich dafür einverstanden, dass du bei Jeon Jungkook bleibst, bei ihm wohnst und Zeit mit ihm verbringst. Er wird dich dafür finanziell unterstützen, deine Brüder frei lassen und möglichst viele deiner Fragen beantworten. Du wirst das tun, was er von dir verlangt, wie absurd es auch sein mag. Er wird dir Wünsche erfüllen, solange es ihm möglich ist, und du auch. Wenn er will, dass du etwas erlernst, wirst du es erlernen. Dein Studium wird abgebrochen und als Fernstudium durchgeführt. Alles was du tust, musst du ihm melden. Du darfst ihm nicht hinterher schnüffeln oder Dinge herausfinden, die dir nicht zugesprochen sind. Mit deiner Unterschrift erklärst du dich damit für einverstanden.' Das war niemals ein richtiger Vertrag. Ich untersuchte es auf Kleingedrucktes. Nichts. Ich atmete tief durch, setzte den Füller an. "Wird es Nachteile für mich geben?" fragte ich. "Alles was du wissen musst, steht da drin." brummte er.
    Ich gab mir einen Ruck und unterschrieb.
    Sobald ich meine Unterschrift vervollständigt hatte, riss er mir das wieder aus der Hand. "Wunderbar!" dann rahmte er das Blatt Papier ein, hängte es an einen Nagel an der Wand und betrachtete es. "RM! KOMM UND HOL' SIE AB!" ein junger Mann mit lilanen Haaren und Brille kam auf mich zu, legte seine Hand auf meine Schulter, zog mich aus dem Raum und brachte mich wieder in das Zimmer. Das ist ein Packt mit dem Teufel.
    Der Lilahaarige setzte sich auf den Schreibtischstuhl, der am Schreibtisch neben meinem Bett stand, und sah mich an. Ich starrte zurück. "y/n, richtig?" "Ja." antwortete ich. "Du brauchst keine Angst vor mir zu haben. Eigentlich vor niemanden von uns." ich sah ihn skeptisch an. "Ja, wir sind eine Mafia-Gruppe aber neben bei sind wir ehrliche Menschen. Jin ist Notarzt und Koch, ich bin Nachhilfe-Lehrer, Suga ist DJ, J-Hope ist Tanzlehrer..." "Von wem redest du genau?" fragte ich und setzte mich aufs Bett. "Suga und J-Hope? Jungkook wird dir das später bestimmt erzählen. Ich hab das Recht nicht dazu." ich verstand das nicht. "Wenn ihr ehrliche Menschen seit... warum tut ihr das ganze? Warum verletzt ihr Menschen?" fragte ich. "Das wirst du bald schon verstehen. Komm mit, ich will dir was zeigen.." er stand auf und streckte mir seine Hand hin. Wie bei Jin, hatte ich ein sicheres Gefühl bei ihm. Trotzdem etwas unsicher nahm ich seine Hand. Sie war warm. "Deine Hände sind ja eiskalt!" rief er erstaunt und legte gleich seine andere über meine um sie zu wärmen. Unwillkürlich lief ich rot an. "Wie heißt du?" fragte ich leise. "Namjoon. Kim Namjoon. Du kannst Joon zu mir sagen." ich nickte. "Meinen Namen kennst du ja schon." er lächelte mich sanft an. Namjoon führte mich etliche Treppen hoch, bis wir auf dem Dach waren. Es kam eine Dachterasse zum Vorschein. "Oh Namjoon, das ist wunderschön." Die Terasse hatte überall Blumentöpfe, eine Hollywood-Schaukel und man ´hatte einen wunderschönen Ausblick. Es war nachts, der Mond schien hell, wie eine große weiße Scheibe. Ich bemerkte erst, dass ich zitterte vor Kälte, als Namjoon seinen schwarzen Mantel, den er trug um meine Schultern legte. "Wird dir denn nicht kalt?" fragte ich besorgt. "Ach ne, ich trag noch einen Wollkragenpulli, siehst du?" er zeigte auf seinen hautengen Wollkragenpulli, der die Konturen seiner Brust zeigte. Wir starrten in den Nachthimmel. Ich fühlte mich bei Namjoon sicher. Mal abgesehen davon, dass er für Jungkook arbeitete, war er echt lieb. Er versuchte mir zu helfen, meine Sorgen los zu werden, natürlich spukten sie immer noch in meinen Hintergedanken hin und her. "Du...Namjoon?" fragte ich vorsichtig. "Ja, Kleines?" er sah zu mir runter. Ich war mindestens 1 1/2 Köpfe kleiner als er, er hatte also allen Grund mich 'Kleines' zu nennen. "Ich bin nicht klein." protestierte ich und stellte mich auf die Zehenspitzen um größer zu wirken. Anscheinend war ich mehr süß als groß und deswegen strubbelte er mir durch die Haare. "y/n...Ich möchte nicht, dass du mich als Mafia-Mitglied siehst...und Jin hyung auch nicht... wir sind gute Menschen, doch wir haben keine andere Wahl... sieh uns als Jinie und Joon, deine Verbündeten, deine Freunde...ok? Wirst du es versuchen?" er legte seine Arme an meine Oberarme und sah mir tief in die Augen. Ich nickte langsam. "Ich danke dir." auf einmal zog er mich in seine starken Arme. Seine Brust war warm, genauso wie seine Hände. Erst war ich erschrocken, doch als ich seinen ruhigen Herzschlag hörte, entspannte ich mich und lehnte meinen Kopf an seine linke Brust, genau da, wo ich sein Herz am besten hören konnte. "Komm, wir gehen wieder runter...Jin hat bestimmt etwas leckeres gezaubert. Er ist der beste Koch der Welt." er fing an zu schwärmen. Ich musste einfach lächeln, wie er mir erzählte, dass er mal kochen wollte und stattdessen beinahe die Küche abgefackelt hatte. "Jin hat mich mit seinem Pfannenwender verfolgt, fast 3 Stunden lang." ich musste loslachen. Er führte mich in eine große Küche, wo Jin an der Herdplatte stand und etwas briet. "Du hast Recht, es riecht echt gut." stimmte ich Namjoon zu und gab ihm seinen Mantel zurück. Jin drehte sich zu mir um. "Um himmelswillen, Joon! Hast du ihr nicht gesagt, sie soll sich um ziehen?" Der Angesprochene schlug sich mit der flachen Hand auf die Stirn. "Oh stimmt ja! Können wir nicht Yungyeom schicken?" Jin nickte und ging an die Tür. Dort drückte er auf einen Knopf und ein kleines Mikrophon kam mit einem Lämpchen aus der Wand raus. Sobald das Lämpchen leuchtete, fing Jin an zu sprechen. "Yugyeom in die Küche, ich wiederhole Yugyeom in die Küche." keine 2 Minuten später kam ein junger Typ mit schwarzen Haaren, einem pinkem Pulli und einer blauen Hose in die Küche. "Ja, Jin hyung?" fragte er. "Bring y/n bitte in ihr Zimmer und kleide sie für das Abendessen ein, du weißt schon." Yugyeom nickte und nickte mir zu, damit ich ihm folgte. Auf dem Weg zu meinem Zimmer stellte er sich vor. "Ich bin Yugyeom, Stylist und Helfer von Jungkook hyung. Du kannst mich Yugi nennen, Süße." ich sah ihn empört an. "Ich bin nicht süß." "Ja klar, und meine Oma ist mit dem Weihnachtsmann verheiratet." "Das kann sein." er fing an zu lachen. Ich kicherte leise mit. Er schob mich in das Zimmer und riss die Kleiderschranktüren auf. "Hm...wo ist das denn?" er stieg schon fast in den Schrank rein. "HAH, Ich habs!" er zog ein Kleid raus.

    12
    ((bold)) Kapitel 12: Das Kleid y/n((ebold)) Yugyeom zog ein traumhaft schönes, hellblaues Kleid aus dem Schrank. Er grinste und legte das Kleid auf d

    Kapitel 12: Das Kleid
    y/n

    Yugyeom zog ein traumhaft schönes, hellblaues Kleid aus dem Schrank. Er grinste und legte das Kleid auf dem Bett ab. "Komm, du gehst erst duschen und dann ziehst du das an." "Ich soll-" "Ja das sollst du. Wir wollen doch, dass du beim Essen hübsch aussiehst." erklärte er. "Es ist mitten in der Nacht.." fing ich an. "Ja schon, aber hier essen wir morgens um 12, nachmittags um 4 und abends um 11, das passt schon." "Wie du meinst...aber, das ist doch ein gewöhnliches Abendessen." versuchte ich zu verstehen. "Nicht wenn man mit Jeon Jungkook isst." er lächelte. "Ich soll mit ihm WAS!" fragte ich. "Essen. E.S.S.E-" "Ja ich hab es schon verstanden, aber.. kann ich nicht einfach hier essen? Oder mit Jin und Namjoon?" er schüttelte den Kopf. Ach ja, der Vertrag... er nahm mich mit in ein luxuriöses Badezimmer. Dort drückte mich in die Duschkabine und ging wieder weg. Ich musste jetzt duschen, wohl oder übel. Ich zog meine dreckigen Sachen aus und legte sie an den Rand der Kabine. Warmes Wasser prasselte auf meinen Kopf Oh Jesus, ist das angenehm... Ich entspannte mich vollkommen, wusch meinen Körper und meine Haare, wusch das Shampoo aus und war dann fertig. ich stieg aus der Kabine raus und sah den Bademantel. Yugyeom hatte eben irgendwas von Bademantel erwähnt. Ich schlüpfte in den Mantel, der weiche Stoff nahm einen großen Teil des Wassers auf meiner Haut auf. "Kann ich rein?" fragte Yugyeom hinter der Tür. Ohne auf meine Antwort zu warten, kam er rein und zog mich wieder in mein Zimmer. Dort setzte er mich an einen Schminktisch und fing an mir die Haare zu trocknen. "Du, d-das kann ich schon selber, vielen Dank." ich nahm das Handtuch und trocknete selber meine Haare. Als er damit zufrieden war, kämmte er sie. "Kann ich nicht-" "Nein. Meine Aufgabe ist es dich her zu richten, nicht deine." Ich gab es auf. Meine Haare wurden so seidig weich, wie ich selber es noch nie hin bekommen habe, und dann gab Yugyeom mir Unterwäsche. Zum Glück war es meine eigene. Er ging raus und ich zog mich um. Als er dann wieder rein kam, sah er mich mit großen Augen an. "Woooow." hauchte er. Ich wurde rot. "Komm, wir machen dir eine hübsche Frisur." er fing an meine Haare zu flechten, zu einem einfachen Zopf aber er bekam es so gut hin, dass es aus sah wie ein Meisterwerk. "Du kannst aber nicht in Turnschuhen da ankommen." er kratze sich an der Nase und gab mir dann weiße Ballarinas. Ich schlüpfte in die Schuhe rein und musste mich im Kreis drehen, damit Yugyeom mich von allen Seiten sehen konnte. "Das ist perfekt!" freute er sich. "Vielen Dank Yugyeom- ähh, ich meine Yugi." er lächelte mich an und reichte mir seine Hand. Ich nahm sie und er führte mich vor die Küche. "Warte hier, sonst riecht das Kleid nach Zwiebel." ich nickte und wartete vor der Küche. Ich hörte ihn begeistert reden. "Hyungs, ich hab sie aufgepeppelt, ihr werdet sie nicht wieder erkennen!" Jin und Namjoon kamen raus und sahen mich schockiert an.
    "So schlimm?" fragte ich und sah sie entschuldigend an. "Machst du Witze? Y/n, du siehst aus wie eine Prinzessin!" Jin kam auf mich zu und sah mich von allen Seiten an. "Yugi, das hast du echt gut hin bekommen, Jungkook wird es lieben!" lächelte Namjoon. Beide trugen hübsche, schwarze Anzüge und sahen sehr vornehmen aus. "Esst ihr auch mit?" fragte ich hoffnungvoll. Beide nickten.
    Hehe, vielen Dank für euere Kommentare, das ist sooo lieb von euch! Hab euch lieb! Eure Jannie <3

    13

    Kapitel 13: Das Essen~
    y/n

    Wir verabschiedeten uns von Yugyeom. "Isst du nicht mit uns?" fragte ich etwas traurig. "Ne, ich esse bei meinen Freunden." Also verabschiedeten wir uns von einander und Jin und Namjoon führten mich durch Flure, Gänge und Korridore. Schließlich kamen wir vor einer großen Tür aus Mahagoni. Jin bereitete mich mental vor. "Sag einfach nichts, mach nichts und versuch, nicht durch zu drehen." ich nickte. Namjoon strich mir über den Arm. "Du schaffst das schon" seine Augen sahen mich zu traulich an. Ich atmete tief durch und Jin öffnete die Tür.
    Ich kam in einen großen, luxuriösen Saal. In der Mitte stand eine große Tafel, die voll gestellt war mit Essen. Am einen Ende saß Jungkook und wartete auf uns. Als er mich sah, guckte er normal, aber in seinen Augen war bisschen von einem erstauntem Glitzern.
    „Setzt euch.“ sagte er und wies mich auf einen Platz am anderen Ende der Tafel. Jin und Namjoon saßen in der Mitte auch gegenüber von einander. Mein Platz war überhäuft mit Tellern, Schüsseln, Besteck und Gläsern. In den letzteren war eine Flüssigkeit, von der ich nicht sagen konnte, was es war. Es sah aber irgendwie alkoholisch aus. Ich rührte Essen und Trinken nicht an. Gott weiß, was da alles drin ist. Jin fing meinen Blick auf und er sah mich mit einem Blick an der sagte „Keine Sorge, das kannst du ruhig essen.“ ich nahm also einen der 100 Löffel und tauchte ihn in die Suppe vor mir. In meinem Mund entstand eine Geschmacksexplosion. woahhhh das schmeckt mal gut Wir aßen stillschweigend, bis Jungkook begann zu reden. „Also y/n...zu aller erst, wie hat es dir geschmeckt.“ ich sah zu Namjoon rüber, der mir kurz zu nickte. „Es war lecker, vielen Dank.“ Jungkook nickte. „...Jin hyung...was hälst du davon, wenn wir Y/n etwas mehr Freiheiten geben?“ Freiheiten? Das wäre perfekt! „Ja ich glaub, das wäre ganz gut. Dann kann sie uns alle etwas näher kennen lernen.“ Oh Jin, Danke! Ich entschied, ihm später noch einmal richtig zu danken, wie es sich gehört. „Das bedeutet, y/n, dass du überall hin gehen darfst, außer dahin wo es verschlossen ist. Wir wollen ja nicht, dass deine Unschuldigen Augen etwas sehen, was sie nicht sehen sollten.“ er lächelte sein komisches Lächeln. Ich nickte nur und murmelte ein Danke. Die Tür ging auf und Yoongi und Hoseok kamen rein.
    Warte...
    YOONGI UND HOSEOK!
    So langsam dämmerte es mir...Yoongi und Hoseok....waren Suga und J-Hope.....und....SIE ARBEITETEN FÜR DIESEN SPASTEN! Meine Hände legten das Besteck ab und legten sich auf meinen Schoß. Yoongi versuchte meinen Blick einzufangen. Wie konnten sie mir nur in die Augen sehen. Ich hatte ihnen alles anvertraut. ALLES! Ich hatte Yoongi mein Herz ausgeschüttet, meine tiefsten Ängste und Sorgen. War ich ihm so unwichtig? Bedeutete ich ihm so wenig? Ich zwang mich nicht zu weinen und stattdessen ballte ich meine Hände zu Fäuste. Meine Nägel vergruben sich in die Handinnenflächen und kratzten an meinen Narben dort. Ich sah, wie meine Hände zitterten. Wie die Wut in mir kochte. Warum tat er sowas? Warum? Bedeutete Jimin für Hoseok nichts? War er ihm egal? So egal, dass er ihn an Jungkook auslieferte? „y/n, geht es dir nicht gut?“ fragte Jungkook mit dem unehrlichstem Grinsen, dass ich je gesehen habe. „N-Nein alles gut, ich war kurz in Gedanken.“ wenn er schauspielern konnte, konnte ich das doch erst recht. Mein Appetit war mir vergangen. Yoongi und Hoseok – oder sollte ich sagen Suga und J-Hope?- setzten sich zu Namjoon und Jin. Ich habe mich noch nie so gedemütigt gefühlt. So verraten. Auch bei Xiumin nicht. Bei ihm war es irgendwie anders. Ich war zwar traurig und so, aber DAS war ein ganz anderes Level.
    Stille herrschte in dem großen Saal und langsam kroch mir die Kälte unter die Knochen. „Darf ich bitte gehen?“ fragte ich leise. Jungkook tat so, als hätte er mich nicht gehört. Dabei hatte er es. Ich wusste es ganz genau. Ich räusperte mich. „Darf ich bitte raus?“ Und mir fiel es ein. Ich durfte ihm nur eine Frage am Tag stellen. Was ist das für eine unsinnige Regelung? Also wartete ich. Es war totenstill, man hörte nur das Besteck klappern. „Iss was.“ sagte Jungkook und sah mich über sein Glas hinweg an. „Nein danke, ich habe keinen Hunger mehr.“ antwortete ich leise und sah Yoongi im Augenwinkel, wie er mich traurig an sah. Der konnte noch was erleben! „Wenn das so ist, dann kannst du gehen.“ ich stand auf und verließ den Raum. Ich suchte den Weg zurück in mein Zimmer, den ich nach gefühlten Stunden fand. Er war nicht verschlossen. Langsam zog ich das Kleid aus und hängte es zurück in den Schrank. Meine Kräfte waren ausgelaugt. Ich zog die Schuhe aus und öffnete meine Haare. Im Schrank fand ich ein weißes Nachthemd, was ich mir über streifte. Wo konnte ich hier Zähne putzen? Ich öffnete die Tür, und ging in das Bad, wohin mich Yugyeom gebracht hatte. Am Waschbecken fand ich meinen Kulturbeutel. Da war eine Zahnbürste und Zahncreme. Ich putze mir die Zähne, der altbekannte Geschmack von der Zahncreme kam in meinem Mund auf, der mich beruhigte. Aber wirklich ruhig war ich nicht. Ich ging zurück in mein Zimmer und holte das Strickzeug raus, das ich gefunden hatte. Es gehörte zu meinen Schätzen. Ja, ich strickte. Es beruhigt mich. Mit 13 habe ich von Gran stricken gelernt und seit dem arbeite ich an einem Schal. Er ist jetzt 9 Jahre alt. Seit 9 Jahren strickte ich an ihm, es war wie ein Tagebuch. Je nachdem, wie es mir geht, habe ich sauber gestrickt oder mal zu locker oder zu fest. Ich strickte jeden Tag ungefähr 10 cm. Heute waren die Laschen fest, sehr fest, und ungleichmäßig. Ich hasste mich dafür, dass ich auf Yoongi und Hoseok rein gefallen war.
    Es klopfte an der Tür. Schnell stopfte ich meine Strickerei unter die Decke und mich selber noch gleich hinterher.
    DA BIN ICH WIEDER! Hier mal etwas 'traurigeres' und ja, wer möchte, kann mal ausrechnen, wie lang y/ns Schal denn schon ist:) Bis bald!

    14
    ((bold)) Kapitel 14: Der Streit~ y/n((ebold)) Ich zog mir die Decke über den Kopf. ((cur))Lass mich! Hau ab! Verzieh dich!((ecur)) wollte ich schreie

    Kapitel 14: Der Streit~
    y/n

    Ich zog mir die Decke über den Kopf. Lass mich! Hau ab! Verzieh dich! wollte ich schreien, doch ich hatte Angst, dass Jungkook hier stand. Für ihn war es kein großer Akt, wenn er mich umbringt. Er war daran doch gewöhnt.
    "Y/nie?" hörte ich Yoongis zittrige Stimme. Dieser Verräter. Er soll aus meinem Leben verschwinden!
    Ich überlegte, ob ich ihn zusammen schlagen sollte. "Geh weg." brummte ich. "Bitte y/nie...ich kann das-"
    "Was kannst du? Willst du das erklären? Willst du mir im allen ernsten erklären, warum du das getan hast?" Ich steckte meinen Kopf aus der Decke.
    Er nickte.
    "Ich brauche deine Erklärungen nicht. Du kannst mit deinen Erklärungen verschwinden." am liebsten hätte ich ihn angeschrien, geschlagen, tot geprügelt. Aber der Schock saß noch zu tief in meinen Knochen.
    Er sah mich mit einem flehenden Blick an.
    "Y/nie, ich würde nie etwas tun, was dir schaden würde-" setzte er an.
    "WIE KANNST DU MICH NOCH SO NENNEN? VERDAMMTE SCHEIßE DU HAST MEIN SCHEIß HERZ GEBROCHEN, MIN YOONGI!" schrie ich ihn an. Meine Tränen brachen aus, sie rannen mir über das Gesicht.
    "ICH HABE DIR MEINE SORGEN ANVERTRAUT, ICH HABE DIR MEIN LEBEN ANVERTRAUT. ABER WEIßT DU WAS DAS SCHLIMSTE IST? ICH HAB DIR JIMIN UND TAEHYUNG ANVERTRAUT! ICH HABE DIR DAS ANVERTRAUT, WAS MIR WICHTIG IST, DAS WESWEGEN ICH NICHT VOR 8 JAHREN GESTORBEN BIN! ICH HABE DIR MEINEN LEBENSSINN ANVERTRAUT!" Meine Stimme brach ab. Ich war aufgesprungen, stand auf der Matratze und schrie ihm ins Gesicht. Er sah mich mit einem besonderen Blick an. Verständnis, Trauer und Liebe.
    "Du...du warst mein bester Freund...ich habe dich wie Jimin und Taehyung geliebt...und du hast das einfach ausgenutzt..."
    Yoongi
    Ich wusste, dass das so weit kommen würde. Ich hatte das doch in Kauf genommen. Y/n war auf der Matratze zusammen gesunken, ihr Rücken bebte und Tränen rannen wie Wasserfälle über ihr Gesicht. Ich habe sie noch nie so sehr weinen gesehen.
    Sie vergrub ihr Gesicht in ihren Händen. Ich wollte auf sie zu kommen, sie umarmen, damit alles Leid von ihr abprallt, dass ich es für sie aufnahm und daran litt, doch als sie sah, das ich ihr näher gekommen bin, rückte sie weg. "Bleib fern von mir."
    Ich setzte mich trotzdem an ihre Bettkante, legte meinen Kopf in den Nacken und fing an zu reden.
    "Ich würde dir niemals etwas schlimmes antun. Ich hatte einfach keine andere Wahl und Hoseok auch nicht. Wir beide lieben euch drei, ihr seit unsere Familie. Doch...Jungkook hat uns gedroht. Er...-" ich musste abbrechen um mir die Tränen aus dem Gesicht zu wischen, die aufgekommen waren.
    "Er hat uns mit dem schlimmsten gedroht. Er wollte uns das nehmen, was uns am wichtigsten ist. Und das seit ihr drei. Er wollte euch uns weg nehmen, außer, wenn wir euch ihm bringen." Tränen rannen weiter über mein Gesicht, ich weinte.

    Ich stand auf. Mein Schluchzen wurde unkontrolliert. Y/n hatte sich von mir weggedreht.
    Ich stand im Türrahmen, und sagte noch die letzten Worte.
    "Y/nie...ich wusste, dass du uns danach hassen würdest. Das ist auch dein gutes Recht, wir verübeln dir nichts.
    Ich möchte aber, dass du etwas weißt."

    Ich schluckte.

    "Ich liebe dich."

    15
    ((bold)) Kapitel 15: Verzweifelung~ Yoongi((ebold)) Mit diesen Worten ging ich aus dem Zimmer. Mein Herz war gebrochen. Heulend rannte ich in den Kell

    Kapitel 15: Verzweifelung~
    Yoongi

    Mit diesen Worten ging ich aus dem Zimmer. Mein Herz war gebrochen. Heulend rannte ich in den Keller, in den Partyraum. Heute wollten wir für den 'Erfolg' feiern, doch...
    Meine Trauer verwandelte sich in Wut. Wut, weil Y/n mir nicht zuhörte, Wut, weil Jungkook so was idiotisches gewollt hatte, Wut, weil ich so dumm war, darauf ein zu gehen.
    Ich hatte Y/n verloren.
    Meine kleine Y/n.
    Meine beste Freundin.
    Meine große Liebe.


    Ich warf alles mögliche um, Tische, Stühle, Möbel, einfach alles. Der Raum war vollkommen verwüstet, es sah schrecklich aus. Ich war wütend auf mich selber, ich schlug in den Spiegel, er zersplitterte in 1000 Teile. Ich sah mich selber in den Resten des Spiegels. 1000 heulende Yoongis mit roten Augen, alle mit dem selben Schmerz.
    "Yoongi? Was machst du da?" ich hörte Jins Stimme. "HAU AB!" schrie ich ihn an. "Beruhig dich...Alles wird wieder gut-" versuchte er mich zu beschwichtigen.
    "GAR NICHTS WIRD MEHR GUT! ICH HAB ALLES VERLOREN!" Weinend sank ich auf dem Boden zusammen, ich schlug mit meinen Fäusten auf den Boden ein, bis meine Finger weh taten. Aber anstatt aufzuhören, schlug ich noch fester.
    Tu dir weh, du hast es verdient! Guck dich doch an, erbärmliches Stück.
    Dann spürte ich Jins Arme um meinen Rücken. Er strich drüber. "Kann ich irgendwas für dich tun?" fragte er. "B-Bring m-mir y/n z-zurück.." schluchzte ich. Er löste sich von mir, hob mich an meinen Schultern auf und sah mich mit den ehrlichsten Augen an, die ich noch nie gesehen habe. Außer bei Y/n. Sanft drückte er meinen Kopf auf seine Schulter. Zitternd sank ich tiefer, seine Brust entlang und vergrub mein Gesicht in seinen Schoß.
    Es muss von außen komisch ausgesehen haben, zwei Männer in einem verwüstetem Raum, der eine heulend, der andere tröstend.
    Für mich war es aber genau das, was ich brauchte. Er strich mir über den Kopf, seine Finger strichen durch meine mint-grünen Haare. So hatte Y/n mich immer getröstet. Beim Gedanken an Y/n brach ich noch mehr in Tränen aus.
    Jin
    Ich nahm mir vor, mit Y/n zu reden. Nicht nur wegen Yoongi, sondern auch, weil ich ganz genau wusste, dass Y/n schrecklich gebrochen sein musste. Ich hatte beide in kürzester Zeit sehr lieb gewonnen. Aber erst mal musste ich mich um Yoongi kümmern. Ich zog ihn auf die Beine und bugsierte ihn erst mal in sein Zimmer. Dort schmiss er sich direkt ins Bett und schlief auch sofort ein. Ich deckte ihn zu und ging zu Y/n.
    Schon vor der Tür hörte ich ein leises Schluchzen. Langsam öffnete ich die Tür und sah Y/n, wie sie auf ihrem Bett saß, weinend, und an einem kunterbuntem Schal strickte. Ihre Laschen waren ungleichmäßig und locker und fest zu gleich.
    Sie atmete kurzatmig, sie bekam kaum Luft. "Y/n..." fing ich an. "ICH HAB GESAGT VERSCHWINDE!" schrie sie, doch als sie bemerkte, dass ich das war und nicht Yoongi, entschuldigte sie sich kurz und brach wieder in Tränen aus.
    Ich setzte mich neben sie und drückte sie stumm an mich. Sie vergrub ihr Gesicht in meine Brust und weinte es voll. Mir machte es nichts aus. Wie bei Yoongi strich ihr über ihre Haare.
    Y/n
    Jins Shirt roch nach Yoongi. Und ich vermisste seinen Geruch jetzt schon. Ich atmete es ein, versuchte es mit zu merken, denn ich würde Yoongi nie wieder zurück bekommen. Ich hatte ihn auf Ewig weg gestoßen.
    Und erst jetzt realisierte ich, was er gesagt hatte.
    "Ich liebe dich."
    Was hatte ich nur getan?
    Ich verstand, dass ich Yoongi das Herz gebrochen haben muss, mit dem was ich gesagt hatte, ich hatte indirekt unsere Freundschaft beendet und das war das Resultat daraus.

    Ich hatte meinen besten Freund verloren.

    Meine kleine Kuschelkatze Yoongi.

    "Jin...was habe ich nur getan?" fragte ich in sein Hemd. Er sagte nichts, sondern strich einfach weiter über meinen Kopf. Er machte es genauso wie Yoongi es immer tat. Sachte, tröstend und liebevoll.

    "Ich liebe dich."

    16
    ((bold))Kapitel 16: Träume~((ebold)) ((cur)) "Hast du gehört? Die Jeons haben auch einen Sohn..." Mom und Dad saßen am Küchentisch und s

    Kapitel 16: Träume~

    "Hast du gehört? Die Jeons haben auch einen Sohn..." Mom und Dad saßen am Küchentisch und sahen sich besorgt an. Ich hatte bis eben mit Jiminie gespielt, er war aber beleidigt weg gegangen, weil ich gewonnen hatte. "Eomma! Appa!" ich rannte mit meinem Kuscheltier im Arm auf sie zu. "Ja ich hab es auch gehört. Er heißt Jungkook oder so ähnlich." bestätigte Dad. Jungkook? Der hört sich nett an. "Wer ist Jungkook? Können wir Freunde werden? Dann lade ich ihn zu meinem Geburtstag ein. Er ist bestimmt nett!" rief ich euphorisch. Mom schüttelte den Kopf und nahm mich auf ihren Schoß. "Y/n. Schätzchen. Wenn du irgendwas von Jeon hörst, musst du dafür sorgen, dass Jimin und du so weit wie möglich weg seit." versuchte mir meine Mutter einzupflanzen. "Aber warum?" fragte ich unwissend. "Weil sie böse sind." erklärte Dad. "Böse?" fragte ich erschrocken und drückte mein Kuscheltier näher an mich. "Sie sind schrecklich böse Menschen." stellte meine Mutter klar. "Wenn ihr sie nicht mögt, dann mag ich sie auch nicht!" rief ich. Ich kletterte vom Schoß meiner Mutter runter und lief zu Jimin. "Jiminie! Komm wir spielen noch eine Runde!" "Nein y/n noona. Ich will lieber jetzt mit den Bauklötzen spielen!" stritt er ab. "Na gut, dann bauen wir den größten Turm!" rief ich und kippte die bunten Klötze aus der Schachtel. "Den aller größten?" fragte Jimin mit großen Augen. "Den größten auf der ganzen Welt!" bestätigte ich und wir fingen an.
    Wir waren im Krankenhaus. Mom und Dad lagen in ihren Betten. Sie sahen so müde aus. "Y/n...mein Schatz...komm her..." mein Vater streckte die Hand nach meiner aus. Ich nahm sie und setzte mich an den Rand. "Bitte pass auf deine Brüder auf..." flüsterte er leise. "Ja...beschütze sie vor allem und jedem...mach es an unserer Stelle...tust du das Y/n?" fragte meine Mutter. Ich nickte nur. Meine Augen hatten sich mit Tränen gefüllt und ich hatte einen Klos im Hals. "Wein bitte nicht..." mein Vater sah mich mit seinem Blick an, der voller Euphorie und Enthusiasmus war. Ich lächelte ihn leicht an. "Du wirst das schon schaffen.." meine Mutter sah mich aufbauend an.
    Regen kam vom Himmel runter, wie aus Eimern. Es schüttete richtig. Ich trug ein schwarzes Kleid und in der Hand hatte ich eine Lilie. Neben mir standen Jimin und Taehyung, weinend. Ein Ehe sarg wurde in ein großes, hässliches Loch gelegt. Ich warf meine Lilie runter zu Mom und Dad. Der Sarg wurde zu geschüttet.


    Schwer atmend schreckte ich aus meinem Schlaf. Ich war in Jins Armen eingeschlafen. Er lehnte im Bett und hatte seine Arme um mich geschlungen. Ich zog die Decke über ihn und mich. Es dauerte nicht lange, bis ich wieder in den Schlaf fiel.

    Warum? Warum waren Mom und Dad nur so schwach? Wie hatten sie so viel Schwäche zeigen können um dann einfach wegzusterben? Liebten sie uns denn nicht? Hatten sie nicht an uns gedacht? Ich sah aus dem Fenster, der Mond versteckte sie zwischen dicken Wolken. Er war auch schwach. Eine Träne bahnte sich ihren Weg aus meinem Augenwinkel. Ich wischte sie weg. Nein. Ich darf keine Schwäche zeigen. Ich bin nicht schwach. Ich darf es nicht sein. Zum letzten Mal wischte ich meine Tränen weg, zum aller letzten mal. Und dann kroch ich zu Jimin unter die Decke.
    "Na? Bist du jetzt ein Weise?" fragte Max gehässig in Taehyungs Richtung. Er machte sich nichts draus und lief in seinen Klassenraum. Dafür war ich umso saurerer. Mit großen Schritten ging ich auf Max zu und schubste ihn gegen die Wand. "Ah die Schwester wohl. Hat der Weise ja sonst niemanden, hm?" Ich schlug ihm ins Gesicht. Sein Auge sah ganz blau aus. "WAS IST HIER LOS!" fragte eine Aufsicht und schleppte mich und Max zum Direktor. "Y/n. Was soll das?" fragte er. "Er hat Taehyung beleidigt." warf ich Max vor. "Das stimmt nicht. Ich habe nur die Fakten gesagt." verteidigte er sich. "UNSERE ELTERN SIND VOR EINEM MONAT GESTORBEN!" schrie ich beide an. Ich packte ihm an Kragen. "Lass sie in Ruhe." knurrte ich. "Y/N!" schrie mich der Direktor an. "Du bist für eine Woche suspendiert!" brummte er mir auf. Ich schnaubte. Konnte mir doch egal sein. Ich packte meine Tasche, verfluchte die Schule und ging.
    "WARUM TUST DU DAS?" fragte ich Xiumin traurig und wütend gleichzeitig. "Du bist einfach nicht das, was ich brauche. Du bist nicht hübsch, untalentiert und fett dazu. Verschwinde!" schrie er mich an. "Gut! Dann gehe ich!" schrie ich zurück.


    "Y/n? Wach auf!" Jin rüttelte an meiner Schulter und ich wachte schweißgebadet auf. Sofort drückte er mich an sich. "Alles ist gut. Das war nur ein Traum." Ich atmete schwer und lies Jin wieder durch meine Haare streichen.

    17

    Kapitel 17: Das Frühstück~
    y/n

    Jin stand auf. Sein hübscher Anzug ist ganz zerknittert. Er reichte mir seine Hand und half mir beim Aufstehen. „Geht es dir besser?“ fragte er fürsorglich. Ich nickte. Auch wenn ich in mir drinnen, immer noch am Boden zerstört war. Ich war nicht mehr sauer auf Yoongi. Ich war mehr sauer auf mich selber. Weil ich ihn nicht hatte ausreden lassen. „Jin?“ er sah mich aufmerksam an. „Wo ist Yoongi?“ er zuckte mit den Achseln. Er führte mich in die Küche, ich war noch im Nachthemd, das machte mir aber herzlich wenig aus. Wir bereiteten gemeinsam Frühstück vor.

    Jungkook
    Ich saß in meinem Büro und starrte auf den leuchtenden Bildschirm. Y/n und Jin Hyung standen in der Küche und hatten ein deutlich tieferes Verhältnis zu einander, als ich es wollte. Y/n war in ihrem Nachthemd, es war schneeweis und ging ihr bis zu ihren Knöcheln. Ihre braunen Haare lagen ungekämmt über ihren Schultern. Sie bereiteten Frühstück vor, Reis und Suppe, ganz traditionell. Dann deckten sie den Tisch. Ich sah zu, wie Y/n gerade eine Schüssel abgestellt hatte, stolperte über ihre Füße, weil sie wahrscheinlich eiskalt sind und fiel. Sie fiel rückwärts, beinahe prallte sie auf den Rücken auf. Jin fing sie gerade so auf.
    Y/n
    Jin konnte mich gerade so noch auffangen, sein Arm hielt meinen Oberkörper und sein Gesicht war gefährlich nah an meinem. Er sah mir in die Augen. Seine Hand legte sich an meine Wange. „Du musst aufpassen.“ Flüsterte er. Ich nickte. Wir starrten uns weiter an. „Hab keine Angst vor uns. Wir sind deine Freunde.“ Flüsterte er. „Warum flüstern wir?“ fragte ich und spürte wie meine Wangen Farbe bekamen. „Weil Jungkook uns hört.“ „Er hört uns?“ fragte ich erschrocken. Er nickte. „Und er sieht uns.“ Mein Gesicht war nun bestimmt so rot wie Chili-Paste. Jin kicherte vor sich hin und stellte mich wieder normal hin. „Geh und zieh dir was an.“ Ich nickte und wollte aus der Küche. Doch bevor ich gehen konnte, nahm Jin mein Handgelenk und zog mich zu sich. „J-Jin? Was soll das?“ fragte ich leise. Er sagte nichts, sondern drückte einen kurzen Kuss auf meine Stirn. Ich sah ihn mit großen Augen an und lief dann mit hoch rotem Kopf aus der Küche in mein Zimmer. Dort wartete Yugyeom auf mich. „Yugyeom!“ rief ich erfreut und warf mich mir nichts dir nichts in seine Arme. „Nicht so stürmisch, kleine Prinzessin.“ Grinste er. Zu ihm hatte ich schnell ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut. Ich mochte seine Art. Yugyeom war witzig und nett. „Jin hyung will bestimmt, dass ich dir was raus suche“ erriet er und machte sich auch gleich ans Werk. Er stellte mir ein Outfit zusammen, drückte es mir in die Hand und ging raus, damit ich mich umziehen konnte. Ich zog mich also um, kämmte mir die Haare und band sie hoch zu einem einfachen Zopf. Dann kam Yugyeom wieder rein. „Das sieht doch schon gut aus.“ Grinste er und sah mich von allen Seiten genaustens an. „Ja, so kannst du gehen.“ Schloss er das ganze ab und brachte mich zurück in die Küche. Er verabschiedete sich von mir mit einer herzlichen Umarmung. Dann ging ich wieder zu Jin. „Hübsch siehst du aus.“ Lächelte er und widmete sich weiter dem Frühstück. Zusammen deckten wir den Küchentisch und so langsam trudelten die anderen ein. Namjoon, Jungkook, Hoseok und... Yoongi. Ich konnte ihm nicht in die Augen sehen. Ich weiß selber nicht wieso, ich konnte es einfach nicht. Er versuchte meinen Blick einzufangen. Ich sah aber extra nicht hin. Wir setzten uns an den Tisch. Jungkook ans eine Ende, ich ans andere und die anderen verteilt an den Seiten. Die anderen fingen an zu essen, doch ich hatte keinen Appetit. bekommen Jimin und Taehyung was zum essen? Verhungern sie gerade? Jin hatte mir Schüsseln rüber geschoben, die ich aber nicht anrührte. „Willst du abnehmen?“ fragte mich dann Jungkook. Ich sah ihn verwirrt an und wollte schon „Was?“ fragen, doch dann fiel mir seine dumme Regel ein. Nur eine Frage am Tag. Das musste ich mir für was wichtiges aufheben. Ich schüttelte immer noch verwirrt den Kopf. Warum sollte ich abnehmen wollen? Ich war mit meinem Körper zu frieden. Er zuckte nur mit den Schultern und aß weiter. Komischer Vogel Ich starrte weiter die Schüssel mit Reis an. Wie sollte ich nur was essen? „Was machen wir heute?“ fragte Namjoon. Hoseok und Yoongi versuchten weiter meine Aufmerksamkeit zu bekommen. Was ich nicht zu lies. „Ich werde heute wohl mit der Regierung telefonieren müssen.“ Antwortete Jungkook gelassen. „Und du.“ Er sah mir in die Augen mit einem ruhigen, aber bestimmenden Blick. „Du wirst heute trainieren. Mit Namjoon, Hoseok und Yoongi. Hast du das verstanden?“ ich nickte. Ich wusste zwar nicht, was, wo wann und wozu, aber, was brachte es mir schon, mich zu wehren? Ich hatte doch eh keine Wahl, oder? Die Jungs frühstückten stillschweigend, ich konnte nichts essen. Ich hatte keinen Appetit, keinen Hunger, kein Loch im Bauch, nichts. Einfach nichts.
    Nach gefühlten Stunden war das Frühstück abgeschlossen und Namjoon nahm mich unter seine Fittiche. „Na gut, kleine Prinzessin. Wir zeigen dir alles was du wissen musst.“ Ich lächelte ihn gezwungen an. warum nennen mich alle ‚kleine Prinzessin‘? das war jetzt aber unwichtig. Namjoon führte mich durch etliche Korridore und eine Treppe runter, bis wir in einem großen Flur ankamen, mit zehn Türen. „Such‘ dir eine Tür aus.“ Forderte Namjoon auf.
    Ich lief den Flur rauf und runter und entschied mich für den ersten Raum links. Namjoon lies sich von Yoongi einen Schlüsselbund geben, pickte einen Schlüssel raus und schloss die Tür auf.

    18
    ((bold)) Kapitel 18: Das 1. Training y/n((ebold)) Die Tür ging auf und ein Dojo kam zum Vorschein. Namjoon schob mich ins Innere und setzte mich auf

    Kapitel 18: Das 1. Training
    y/n

    Die Tür ging auf und ein Dojo kam zum Vorschein. Namjoon schob mich ins Innere und setzte mich auf den Boden. Er, Yoongi und Hoseok setzten sich zu mir, wir saßen im Kreis. "Also gut." fing Namjoon an. "Du hast dich für diesen Raum entschieden. Hier trainieren wir den Einzelkampf. Mann gegen Mann, beziehungsweise, Frau gegen Mann." er lachte kurz leise. Ich blieb einfach sitzen und sagte nichts. Hoseok ergriff das Wort. "Sollen wir einfach mit den Grundkenntnissen anfangen?" fragte er an Namjoon gerichtet. "Ich glaub, y/n schafft das auch so." warf Yoongi ein. Ich musste schlucken, seine tiefe, ruhige Stimme drang in mein Ohr, ich wollte mir seine Stimme merken, sie immer wieder in Dauerschleife anhören.
    "Dann zeig uns mal, was du kannst." Namjoon stand auf. Ich stellte mich hin, Yoongi und Hoseok gingen an die Seite.

    Yoongi


    Namjoon attackierte sie. Und Y/n parierte nahe zu perfekt. Beide waren Stark, sehr stark sogar und traten, schlugen und wichen sich gegenseitig aus.Ich wusste, sie konnte das schaffen. Sie war stark, stärker als jeder andere und nach einiger Zeit, hatte sie es geschafft. Namjoon lag am Boden. Stöhnend stand er auf. Y/n war erschrocken zurück gewichen, als er sah, wie er stöhnend aufstand. „Hab ich dir weh getan?“ fragte sie besorgt und half ihm beim Aufstehen. „Nein, es geht schon.“ lächelte er sie an. Sie hlaf ihm ein bisschen beim gehen. Ich sah in Hoseoks Augen einen Hauch von Angst. Ich hatte auch Angst vor ihr und nahm mir vor, sie nicht sauer zu machen. Falls ich überhaupt die Chance haben werde, irgendwas mit ihr zu machen.
    „Also, ich muss schon sagen, Grundkenntnisse brauchst du nicht.“ keuchte Namjoon.
    „Warum muss ich trainieren?“ fragte sie unsicher. „Das wird dir Jungkook ein anderes mal erklären.“ beschwichtigte Namjoon sie. Genervt stöhnte sie auf. Es muss schrecklich für sie sein. Meine arme Kleine...
    Namjoon
    Wie soll ich ihr das nur erklären? Ich kann ihr nichts ohne Jungkooks Einverständnis sagen. Er würde mich umbringen.
    Aber, Y/n ist gut. Sehr gut sogar. Ich war nicht leicht zu ihr. Mal sehen, wie sie die anderen Tage mit den anderen Räumen auskommt. Ob sie da auch so gut ist?
    Stillschweigen herrschte in unserer Runde, bei Yoongi und Y/n kann ich es verstehen. Es muss für beide echt hart sein, Jin hyung hat mir davon erzählt.
    Ich brach das Schweigen. „Y/n, was für Sportarten machst du?“ sie sah mich erschrocken an. „Wie bitte?“ fragte sie. Ich stellte meine Frage erneut. „Boxen, Turnen und Schwimmen.“zählte sie auf. „Und woher kannst du so kämpfen?“ sie erzählte „Bei D.O machen wir manchmal so welche Einheiten, daher.“ ich nickte.
    Der Lautsprecher, oben in der Ecke quietschte. „Namjoon, vertreib keine Zeit. Ihr sollt trainieren, nicht labern.“ ertönte Jungkooks Stimme. Scheiße, das hatte ich voll vergessen. „Sie soll mit.... Yoongi kämpfen.“ entschied er. Y/n schreckte hoch und starrte den Lautsprecher an. „Guck nicht so erschrocken, früher oder später müsstest du es ohne hin.“ schnaubte Jungkooks Stimme. Yoongi stand auf. Seine Augen waren kalt, tief und dunkel. Y/n hatte keine Wahl und stand auch auf.
    Y/n
    Ich konnte ihm unmöglich weh tun. Das konnte ich einfach nicht. Yoongis Augen sahen kalt aus, leblos. Es war nicht mehr die Tiefe drin, die ich so an seinen Augen liebte. Am liebsten, hätte ich ihn einfach in meine Arme geschlossen und nie wieder los gelassen. Er kam auf mich zu und griff an. Ich konnte ihn nicht verletzten, deshalb wehrte ich nur ab und trieb ihn nach hinten. Mit einem Tritt von ihm lag ich am Boden, mein Kopf tat weh, mein Rücken, aber am meisten mein Herz. Das war alles was ich wissen musste. Jetzt war es aus und vorbei.

    19

    Kapitel 19: Gefunden~
    Y/n

    Yoongi atmete schwer. Ich rieb mir den Kopf. "Ach Y/n, warum musst du alles so langweilig machen? Komm, wehr dich doch ein bisschen. Er hat deine Familie verraten, hast du das etwa vergessen?" fragte Jungkooks Stimme. In der Ecke des Raumes fand ich einen kleinen Sandsack, den man an die Handgelenke binden konnte zum Gewichte heben. Ich nahm den Sandsack, wog ihn in der Hand ein bisschen. Dann zielte ich und warf.
    Der Sandsack traf den Lautsprecher. Der quietschte laut und fiel auf den Boden. Er zersprang in seine Einzelteile und war auf Ewig dahin.
    "Was soll das!" fragte Namjoon sauer. Ich muss hier weg. Ich rannte auf Yoongi zu, packte sein Handgelenk und rannte aus dem Dojo-Raum. Ich sah nicht nach hinten, ich rannte einfach. Yoongi stolperte mir hinterher.
    Ich rannte in die Küche und hoffte, da Jin vorzufinden. Zum Glück war er da. "JIN!" schrie ich und fiel in seine Arme. "Was ist passiert, kleine Prinzessin?" fragte er besorgt. "I-Ich hab den Lautsprecher kaputt gemacht." murmelte ich in seine Brust. Yoongi erzählte die ganze Geschichte. Ich versenkte mein Gesicht in Jins Shirt. Jungkook wird mich umbringen. Er wird mich restlos pulverisieren.
    "Komm, geh in dein Zimmer, ich glaube, trainiert hast du genug für heute." ich nickte und ging in mein Zimmer. Ich wusste nicht, warum ich Yoongi mitgenommen hatte, vielleicht, weil ich einfach zu sehr daran gewöhnt war.
    In meinem Zimmer setzte ich mich an den Schreibtisch. Ich schlug den Zeichenblock auf und fing an irgendwas zu zeichnen. Es beruhigte mich, wie ich einzelne Striche zog und sie zu einem gesamten Bild vereinte. Ich vergaß alles um mich herum, dass Jungkook mich umbringen wird, das ich Jimin und Taehyung nicht beschützen konnte, dass ich Yoongi verletzt hatte und das ich Mom und Dad enttäuscht hatte. Aber nur für einen, für mich, viel zu kurzen Moment.
    Ich weiß nicht, wie lange ich da gesessen hatte, doch ich hörte die Tür hinter mir auf gehen. "Kleine Prinzessin... Es gibt Mittagessen." Gerade so hatte ich mein Bild fertig gemalt. Ich stand auf und folgte Jin in die Küche.
    Als wir uns setzten, war Jungkook noch nicht da. Doch dann flogen die Türen auf und Jungkook stiefelte rein. Er sah wütend aus. Sehr wütend. Er lies sich auf seinen Platz fallen und fing an zu essen. Wir fingen langsam auch an, mich hatte der Appetit immer noch nicht eingeholt. Also nippte ich nur an meinem Wasserglas. "Y/n." sagte Jungkook und stellte sein Weinglas ab. "Warum hast du den Lautsprecher kaputt gemacht?" fragte er. Ich zögerte. Wieso wusste ich doch selber nicht. "I-Ich...uhm... also-" "Ich war das." sprang Yoongi ein. "Du?" fragte er erstaunt. "Mit deinen Armen kannst du doch gar nicht so hoch werfen." lachte er ihn aus. "Dann hätte Y/n es doch auch nicht gekonnt. Sie ist doch kleiner als Yoongi." rettete uns Jin. Jungkook nickte einfach nur vor sich hin. "Trotzdem. Das macht ihr oder sonst wer nicht noch einmal, verstanden?" wir alle nickten. Somit war das Mittagessen beendet und ich ging wieder in mein Zimmer. Ich kann doch hier nicht einfach tatenlos verrotten. Also ging ich wieder aus dem Zimmer und ging auf Erkundungstour.
    Ich nahm mir ein Blatt Papier und einen Stift mit, damit ich alles abmalen konnte. Ich lief durch den Flur, in dem mein Zimmer war, die Treppe runter und zeichnete alles auf. Ich ging immer tiefer und tiefer, bis ich im Keller ankam. Ich hörte Stimmen. "Hyung...ich hab so Angst." "Keine Sorge, wir schaffen das. Noona wird uns hier raus holen, versprochen." "Wirklich?" Ich folgte den Stimmen. Im Keller waren lauter Kerker, es sah aus wie in einer Ritterburg. Die einzelnen Räume wurden mit Gitterwänden abgetrennt. Ich nahm einen Besen, der in der Ecke stand und folgte weiter den Stimmen. Ich stand vor einem Kerker. Und da drin saßen...
    JIMIN UND TAEHYUNG

    "JIMIN!" schrie ich und rannte an die Stäbe. "NOONA!" schrie er zurück und kam zu mir. Ich hielt seine Hand fest, zwischen den Stäben. Meine Hand legte sich dann an seine Wange und wischte ihm die Tränen weg.

    Hey, ja ich lebe noch. Ich wollte nur sagen, dass ich mich zum ersten für die ganzen Kommentare bedanken wollte und... JA! Richtig erraten: Ich habe den Namen der FF und die Beschreibung geändert. Das ändert aber nichts am Content:))

    20

    Kapitel 20: Wird er?~
    y/n

    "Keine Sorge, ich hole euch hier raus." sagte ich schnell. Taehyung hatte es mieser abbekommen als Jimin. Beide waren müde, erschöpft und aus gemagert. "N-Noona..." flüsterte Tae. "Lass uns nicht alleine...."
    "Niemals würde ich das. Hört zu. Ich besorge euch jetzt was zum Essen, ok? Und dann finden wir hier einen Weg raus." ich sah sie aufbauend an. Jetzt hieß es: Sehlen.
    Ich gab jedem einen Luftkuss und ging in die Küche. Jin war nicht da. Auf dem Herd stand noch das Mittagessen. Ich nahm den großen Topf und Besteck. Hoffentlich entdeckt mich niemand. Ich schlich durch die Flure in Richtung des Kellers.
    Jimin
    Hoffentlich kommt Noona gleich. Tae ist echt am Ende. Er braucht dringend was zu essen, schlaf und Medizin. Er hat hier Fieber bekommen und ich weiß nicht, was ich hier tun kann. Dann hörte ich Schritte. Y/n vielleicht?
    Es war aber nicht Y/n.
    Es war Jeon Jungkook.

    "Eure Schwester hat euch also gefunden..." fing er an und strich mit seinen Fingern über die rostigen Gitter. War es Rost? Oder Blut? Es hatte einen metallischen Geruch. Ich fasste das lieber nicht an. In Jungkooks Gürtel sah ich eine HK P8 stecken. Oh Scheiße.
    "Ihr kommt jetzt mit." sagte er und schloss die Tür auf. Am liebsten hätte ich ihn K.O geschlagen, aber ich war so ausgelaugt, dass ich eh keine Chance gehabt hätte.
    Dann hörte ich noch ein Paar Schritte und dann Y/n. "Noona!" rief ich erleichtert. Sie hatte einen Topf in der Hand. Y/n sah Jungkook erschrocken an. "W-Was machst du hier?" fragte sie nervös. "Das sollte ich dich fragen." sagte Jungkook in einer tiefen Stimme. Sie schluckte. Jungkook zog die HK P8 aus seinem Gürtel. Y/n sah es erschrocken an. Dann änderte sich ihr Blick. Ihre Augen sahen ruhig aus und kalt. Mach bitte nichts dummes
    "Schieß doch." sagte sie ruhig und stellte sich direkt vor ihn hin. "Schieß doch, wenn du kannst." sie sah ganz gelassen aus. "Y/N LASS DEN QUATSCH!" schrie ich. Mit einer Handbewegung brachte sie mich zum still sein. Ich durfte mich da jetzt nicht mit ein mischen.
    "Du bist doch daran gewöhnt oder? Leute zu töten. Das ist dein Job. Also, warum zögerst du? Ist doch nur eine klitzekleine Bewegung." sagte sie ganz gleichgültig. HÖR AUF! SETZT NICHT DEIN LEBEN AUF SPIEL! "Sag jetzt nichts falsches Y/n." knurrte Jungkook und nahm die Pistole in seine Hand. Langsam hob er den Arm und richtete ihn auf sie. Ich war starr vor Schreck. Mein Körper machte nicht mehr mit. "Schieß, wenn wenn du dich traust."

    21
    ((bold)) Kapitel 21: Sick~ Jimin((ebold)) Jungkook starrte sie an. Sie starrte zurück. In dem Moment hörte ich von überall her eine Stimme. "J


    Kapitel 21: Sick~
    Jimin

    Jungkook starrte sie an. Sie starrte zurück. In dem Moment hörte ich von überall her eine Stimme. "Jungkook, die Regierung hat sich gemeldet!" Jungkook seufzte, steckte die P8 zurück in seinen Gürtel und verschwand. Y/n atmete auf und murmelte ein 'Danke Jin'. Dann kam sie zu mir. "Geht es dir gut?" fragte sie. "Y/n...mach mir nie wieder so eine Angst, ist das klar?" sie nickte nur und kniete sich neben Tae. "Tae...kannst du aufstehen?" fragte sie sanft und strich ihm die Haare aus dem Gesicht. "Nein..." keuchte er. "Du hast ja Fieber!" rief sie erschrocken. "Jimin, hilf mir mal bitte." ich kam zu ihr und half ihr, Tae auf ihren Rücken zu bekommen. Tae war um einiges größer als sie, doch schaffte sie es, ihn hoch zu nehmen. "Nimm den Topf und komm mit." sagte sie und fing an zu laufen. Ziemlich sicher, ging sie durch etliche Flure, bis wir in einem großen Zimmer ankamen. Y/n legte Taehyung auf das Bett, was da stand und deckte ihn zu. "Ich weiß nicht, wie hoch, aber es sieht echt nicht gut aus." erklärte sie. Taehyung bekam eine Schüttelfrostattacke. Er zitterte am ganzen Leib. Das war eben auch schon mal passiert. "Tae.. alles wird wieder gut.." sie wickelte ihn tiefer in die Decken. "Jimin, pass bitte auf ihn auf, ich bin gleich wieder da." forderte sie mich auf und ging wieder aus dem Zimmer. Ich setzte mich neben Tae, strich ihm durch seine weichen Haare und redete ihm gut zu. "Hyung..ich will nach Hause.." keuchte er. Ich lächelte nur traurig.
    Y/n
    Ich rannte wieder in die Küche und suchte die Schränke nach Medizin ab. Ich suchte überall und wurde zum Glück fündig. Ich stellte ein Tablett auf den Tisch. Medizin, Wadenwickel und eine Schüssel Wasser.
    Damit ging ich zurück in mein Zimmer.
    Dort angekommen, wickelte ich Tae die Wickel um, trocknete seine Stirn und flößte ihm die Medizin ein. Sein Schüttelfrost wurde weniger. Er schlief. "Geh du auch schlafen." sagte ich zu Jimin. "Aber-" fing er an. "Kein Aber. Geh." bestimmte ich. Er nickte und legte sich zu Taehyung unter die Decke. Beide schliefen aneinander gekuschelt. Ich legte meine Lippen auf Taes Stirn und prüfte, ob sein Fieber gesunken war. Das war es ein wenig. Ich setzte mich neben sie auf einen Stuhl. So wie es aussieht, kann Jungkook alles und jeden überall sehen. Dann müsste er auch das hier sehen. Das war jetzt aber egal. Erst muss ich mich um Jimin und Taehyung kümmern. Meine armen kleinen...
    Ich strich ihnen über die Haare und betete, dass Tae wieder gesund wird.

    22


    Kapitel 22: Der Cutter~
    Y/n

    Plötzlich hämmerte es an der Tür. "Y/N ICH GEBE DIR EINE MINUTE UM RAUS ZUKOMMEN!" schrie Jungkook. Ich zuckte erschrocken zusammen und klemmte den Stuhl unter den Türgriff. Die Tür rüttelte gefährlich.was mach ich jetzt? Jimin und Taehyung schliefen seelenruhig. Hoffentlich wachten sie nicht auf. Taehyung schwitzte. Sein Fieber kam zurück. Wenn es weiter ansteigt, wird es gefährlich. "Y/N!" schrie Jungkook weiter und dann kam eine Beule in die Tür. Scheiße. "Lass mich mal." hörte ich Jins Stimme. "Y/n. Kleine Prinzessin. Mach bitte die Tür auf." sagte er in einer sanften Stimme. Ich wollte zu ihm, mich an seine Brust werfen und dort Schutz suchen, wie ich es immer bei Yoongi tat. Aber Jungkook war noch da. "Erst soll Jungkook weg gehen." stellte ich als Bedingung. "Okay." gab Jin sich für einverstanden. "Jungkook-ah du hast sie gehört." "Vergiss es. Y/n, komm sofort raus, oder Yoongi überlebt das nicht lange." ich bekam es mit der Angst. Wenn er Yoongi etwas antut.... Das würde ich nicht überleben. "So bekommst du sie erst gar nicht raus." Jungkook schnaubte und dann hörte ich ihn nicht mehr. "Er ist weg." hörte ich Jin. Ich atmete durch. Jin konnte ich mehr vertrauen als Jungkook. "Mach die Tür auf." noch unsicher öffnete ich die Tür. Davor standen Jin und Namjoon. Beide kamen sofort rein und sahen Jimin und Taehyung. "Wie süß die zwei sind." seufzte Jin sofort. "Ja, sie sind echt niedlich." bestätigte Namjoon. "Wie hast du sie gefunden?" fragte er weiter. Erst jetzt realisierte ich, was sie ihnen angetan hatten. "WARUM HABT IHR SIE IN DIESEN KELLER EINGESPERRT!" fragte ich leise und zischend. "Jungkook-" "MIR IST EGAL WAS JUNGKOOK WOLLTE, IHR KÖNNT SIE NICHT WEG SPRERREN UND ZU SEHEN, WIE SIE KRANK WERDEN!" zischte ich weiter. In dem Moment stöhnte Taehyung auf. Er schlief noch, hatte aber anscheinend einen schlechten Traum. Ich setzte mich zu ihm. "Alles ist okay." flüsterte ich und strich durch seine Haare. Seine Stirn runzelte sich und sie war heiß. Sehr heiß. "Er hat hohes Fieber." stellte Jin fest. "ACH ECHT?" fragte ich wütend. "Ich schwör's euch, ich bringe euch um, wenn ihr mich nicht bei ihnen lasst." drohte ich. "Und wie?" fragte Namjoon grinsend. Das war zu viel. Auf dem Schreibtisch lag ein Cutter, ursprünglich für mich zum arbeiten. Langsam lies ich die Klinge raus gleiten. Das tickende Geräusch drang in meine Ohren. "So." sagte ich leise. "Y/n, beruhig dich bitte." fing Jin an. Ich sah ihn sauer an. "Raus hier. Sofort." ich hob den Arm. "Ist ja gut, ist ja gut." Namjoon hob die Hände auf Höhe seiner Ohren und ging rückwärts aus dem Raum. Jin eben so. Jetzt können sie mir gestohlen bleiben. Sollen sie doch verrecken. Für mich war jetzt nur eins wichtig: Jimin und Taehyung unversehrt hier raus zu bekommen. Ich musste mich darum kümmern, dass Tae gesund wird, dass sie was zum essen bekommen und beide sich aus kurieren können. Ich musste einen Plan austüfteln.
    Nur wie?


    LOL, das kommt jetzt etwas random, aber ich wollte sagen, dass Y/n SEHR an ihren Brüdern hängt, seit ihre Eltern tot sind, sind die beiden das einzige, was sie noch hat. Sie kümmert sich sehr gut um sie, hat aber auch so eine Sache. Niemand, wirklich NIEMAND darf ihnen etwas antun. Ok, es wird spät, morgen gibt's neue Ladung an Kapiteln:))

    23


    Kapitel 23: Ein Plan?
    Y/n

    Ich war echt am überlegen. Und dann bekam ich die Erkenntnis.
    Wenn ich es irgendwie heraus bekomme, wie wir hier her gekommen sind, dann muss ich nur noch das Transportmittel finden und es selber benutzen. Jin und Namjoon, oder auch Yugyeom könnten mir da echt helfen. Klar, ich kann ihnen nichts von meinem Plan sagen, trotzdem würde das gehen. Oder? Das ist viel zu auffällig, ich muss was anderes finden. In Busan sind wir nicht, das ist klar. Vielleicht in Daegu? Oder Kwangju? Oder Seoul? Keine Ahnung, das ist jetzt aber auch unwichtig. Vielleicht mit dem Auto? Soul ist ja nur 4 Stunden mit dem Auto entfernt, viel ist das wirklich nicht.
    Also. Ich muss erst mal einen Weg hier raus finden, währenddessen kann ich mich um Tae und Chim kümmern. Wenn sie gesund sind, können wir verschwinden. Vertrag hin oder her. Diese Idee war ja für die Tonnne. ER HAT SEINEN TEIL DER ABMACHUNG NICHT EINGEHALTEN! Das ist doch ein guter Plan für's erste.

    "Noona?" fragte Jimin mit rauer Stimme. "Ja?" "Was passiert jetzt?" "Wir finden schon einen Weg hier raus." antwortete ich und strich ihm über seine weichen Haare. "Schlaf du auch ein bisschen." forderte er mich auf. "Nein, bin nicht müde." "So siehst du aber nicht aus." gab er zu bedenken und zog mich auch schon zu sich. "Jimin, bitte, ich muss-" "Nichts da Jimin. Du schläfst jetzt." "Ab-" fing ich an. "Zum Teufel, kannst du nicht ein mal auf mich hören?" fragte er angepisst. Ich gab mich geschlagen und kuschelte mich in seine Arme. Ich roch seinen Geruch, den ich nur all zu gut kannte. Mein Gesicht versenkte sich in sein Shirt, nahm seinen Geruch vollkommen auf.
    Jimin
    Ich wusste es. Sobald Y/n sich neben mich gelegt hatte, schlief sie schon ein. Sie muss seit Tagen nicht richtig geschlafen haben. Und sie sah dünner aus, als sonst. Was machst du nur für Sachen?Ich drückte meine große und doch kleine Schwester an mich, ganz fest, wollte sie nie wieder los lassen, geschweige denn, an Jungkook übergeben. Ich werde auf sie und Tae aufpassen. Ich werde sie beschützen.

    24


    Kapitel 24: Tae's Krankheit
    Y/n

    Ich wachte von einer Stimme auf. "Noona. Wach auf." Jemand rüttelte an meiner Schulter. "Noona. Bitte." Knurrend öffnete ich meine, noch verklebten, Augen. Langsam erkannte ich Jimin. "Chim?" fragte ich. Meine Hand legte sich an seine Wange. "Ja?" "Pass auf Tae auf, okay?" "Klar." Ich setzte mich langsam auf. Tae lag neben mir und klammerte sich an meinen Arm. Und Jimin saß neben mir auf der Bettkante. "Hast du gut geschlafen?" fragte er mich. Ich nickte nur. Und jetzt fiel mir auf, wie viel besser es mir jetzt geht. Ich drehte mich zu Tae und prüfte sein Fieber. Es war gesunken und trotzdem echt hoch. "Er hat immer noch, oder?" fragte Jimin besorgt. Ich nickte. Und dann fiel es mir ein. Jin ist Notarzt und Koch. Das hatte Namjoon doch mal gesagt. "Bleib hier, ich komme gleich wieder." wies ich Jimin an und ging aus dem Zimmer. Während ich durch die Flure streifte, auf der Suche nach Jin, rückte ich meine Haare etwas zurecht und strich meinen zerknitterten Pulli wieder halbwegs glatt.
    Ich fand Jin in der Küche. "J-Jin?" fragte ich leise. Er hörte mich nicht, weil er Kopfhörer in den Ohren hatte. "JIN?" fragte ich lauter. Er reagierte nicht. Schließlich beschloss ich, ihn anzutippen, was dann auch was brachte. "Y/n?" fragte er erstaunt und nahm die Kopfhörer raus. "Jin, ich brauche deine Hilfe." fing ich an und kaute nervös auf meiner Unterlippe rum. Er sah mich mit schiefem Kopf an. "Namjoon hatte gesagt, dass du Notarzt bist, stimmt das?" er druckste ein bisschen rum. "Naja, nicht so ganz...-" "Das reicht mir schon. Taehyung hat hohes Fieber und ich bekomme es nicht runter." er nickte und dachte nach. Dann nahm er aus einer Kommode ein Thermometer raus, ein Paar Tabletten, nahm noch aus weiß Gott woher ein kleines erste-Hilfe-Set und stapelte alles auf einem Tablett. Dann legte er den Schwamm in seiner Hand weg und folgte mir in mein Zimmer. Jimin saß auf dem Bett und hielt Taehyungs Hand, der gerade dabei war wach zu werden. "Da bist du ja endlich!" rief Jimin auf atmend. Dann sah er Jin. "Wer ist das?" fragte er misstrauisch. "Jin, er wird uns helfen." beschwichtigte ich ihn. Noch etwas zögernd lies ich Jin an Taehyung. "Hallo. Ich bin Jin. Du musst bestimmt Taehyung sein, oder?" fragte Jin lieb. Tae nickte. "Was fehlt dir denn?" fragte er weiter. "Mir ist so kalt und ich bin so kraftlos." murmelte Tae. Jin nickte vor sich hin und holte aus dem Set ein Stethoskop. Damit prüfte er seinen Herzschlag. Er checkte Tae von Kopf bis Fuß durch und gab ihm dann Tabletten. "Was ist das?" fragte ich sofort und sah mir die Packung an. "Paracetamol." sagte Jin. Das kannte ich. Mom hatte es mir ein mal gegeben, als ich im Regen nach Hause gelaufen war und krank geworden war. Es war also nicht schlimm. Dann legte sich Taehyung wieder hin. "Danke." ich lächelte Jin leicht an und er lächelte zurück. "Klar doch, kleine Prinzessin." er ging wieder. Jimin und ich saßen bei Taehyung. "Was hat Jungkook mit dir gemacht?" fragte mich Jimin dann.
    Ich zögerte erst, doch als ich dann Jimins Blick sah, musste ich wohl alles erzählen. Ich erzählte ihm alles, was mir passiert war, doch ließ ich die Teile mit Yoongi und Hoseok aus. Mir gefiel es nicht, ihn anlügen zu müssen, aber ich musste es. Später würde ich ihm alles dann erzählen. Jetzt ist nicht die Zeit dafür. "Noona?" fragte mich Tae. "Wann gehen wir von hier weg?"
    "Ich weiß es nicht. Aber wenn du gesund bist, dann auf jeden Fall."
    "Aber ich bin doch gesund." Tae sprang aus dem Bett und fing an auf dem Boden zu tanzen. "Leg dich sofort wieder hin." befahl ich, er hörte aber nicht. "Nur wenn wir früher gehen." "Es ist zu gefährlich." "Aber bei einem Mörder und Mafia Anführer nicht, oder wie?" Wo er Recht hatte, hatte er Recht. Das war ein zu gutes Argument. "Wenn es zeitlich passt, ja? Wir müssen erst mal gucken, ob wir überhaupt hier lebend raus kommen." zufrieden mit meiner Antwort, legte sich Tae zurück ins Bett. Ich beschloss, heute Nacht mal zu gucken, wie man hier rein theoretisch raus könnte. Doch dann musste ich aufs Klo. Wunderbar. Ich stand auf und lief in Richtung Bad, als mir Namjoon begegnete. Er lächelte mich kurz an, ich lächelte zurück. Als wir aneinander vorbei liefen, packte er mich an den Schultern und drückte mich an die Wand. "N-Namjoon, w-was soll das?" fragte ich erschrocken. "Du. Ich. Nach dem Abendessen. Dach." sagte er ernst und lies mich dann los. Immernoch verdattert sah ich, wie er lachte und dann wieder verschwand. WAS ZUM- Egal. Ich ging aufs Klo, machte meinen Kram den man halt so auf Klo macht und ging in die Küche um Jimin und Taehyung was warmes zum Essen zu besorgen. Jin gab mir Suppe, die ich ihnen bringen konnte. Beide aßen sie und fanden sie mehr als nur lecker.

    25


    Kapitel 25: Die Versöhnung~
    Y/n

    Ich blieb die ganze Zeit bei ihnen. Wir sahen uns das Fotoalbum durch, ich strickte ein wenig und Jimin und Taehyung versanken in Erinnerungen. Für kurze Zeit vergaßen wir alles um uns herum. Es gab nur uns drei. Ich, Jimin und Taehyung. Und sonst niemanden. Mit einem Mal klopfte es an der Tür. Jin lugte rein. "Y/n? Komm, alle warten unten auf dich." Anscheinend gab es Essen. Ich sah Chim und Tae besorgt an. Chim nickte mir zu. Geh schon. Ich passe auf ihn auf. Also legte ich meinen was-weiß-ich wie langen Schal weg und folgte Jin. Im Essensraum angekommen, saßen schon alle am Tisch. Jungkook, Namjoon, Hoseok und Yoongi. Ich entschuldigte mich kurz für die Verspätung und setzte mich dazu. Ich kaute ein bisschen auf dem Brokkoli herum, hatte aber trotzdem kaum Hunger. Namjoon fing meinen Blick auf Vergiss nicht, was wir gleich machen. Ich nickte ihm leicht zu und nach einiger Zeit von Nerv raubendem Schweigen und Starren, war das Abendessen beendet. Ich stand schnell auf und ging in Richtung Dachterrasse. Dort setzte ich mich auf die Hollywoodschaukel und wartete. Vielleicht hat Namjoon noch etwas zu tun und kommt etwas später. Der Mond war von Wolkenfetzten bedeckt, die Bäume rauschten im Wind. Sie redeten mit einander. Ich merkte eine Gestalt neben mir, die sich neben mich setzte. "Namjoon?" fragte ich leise. Im Mondlicht blitzten mir mint-grüne Haare entgegen. "Nein, der bin ich nicht." hörte ich Yoongis tiefe Stimme. Ein wohliges Gefühl breitete sich in mir aus. Ich glaube, ich bin nicht in ihn verliebt, aber ich kann mir trotzdem ein Leben ohne Yoongi nicht vorstellen. Er ist seit ich 10 bin ein Teil meines Lebens, mein bester Freund, mein Bruder. Es geht einfach nicht ohne ihn.
    Yoongi
    Pah. So viel dazu Namjoon. Ich will mit dir reden, so unter vier Augen. Nach dem Abendessen auf der Terrasse, okay? Klar. Aber, ich mochte es. Es war zwar erst 2 oder 3 Tage her, seit unserem Streit, doch ich vermisste Y/n. Ihre Stimme, ihr Lachen, ihre Umarmungen, ihre tröstenden Worte, einfach alles. Wir saßen nebeneinander auf der Hollywoodschaukel, sahen uns den Mond an und uns trennte die Wand des Schweigens. Ihre Hand lag auf den Kissen und spielte mit einem der Bänder daran. Langsam ertastete ich ihre Hand mit meiner.
    Y/n
    Mit einem Mal spürte ich Yoongis kalte Finger an meiner Hand. Ganz leicht spürte ich ihn an meiner Handinnenfläche, wie sie die Striche ein bisschen darauf nach fuhren, meine Narben nach malten. Ohne groß nach zu denken, griff ich nach seiner Hand und hielt sie fest. Als wäre seine Hand das einzige, was ich noch hatte. Seine Hand umschloss meine auch, ganz fest. Und in diesem Moment wusste ich, dass alles wieder in Ordnung war. Ich hatte Yoongi doch nicht verloren. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich hätte es nicht ertragen können, zu wissen, dass Yoongi nicht mehr mein Yoongi war. Vor lauter Glück, rannte eine einzelne Träne meine Wange entlang. Yoongi wischte sie sie mir weg. "Komm her." flüsterte er. Ich kippte zur Seite und drückte mich an ihn. "Yoongi, es tut mir so Leid." schluchzte ich und versenkte mich in seine Arme. "Alles ist okay. Jetzt ist alles wieder gut." flüsterte er weiter. Dann nahm er mein Gesicht in seine Hände und wischte mir mit seinen Daumen mein Gesicht trocken. In seinen Augen sah ich wieder die liebevolle Tiefe.
    Er strich mir über meine Haare und ich wollte nicht, dass er aufhört. Wir schwiegen, es war aber so ein Schweigen, dass gleichzeitig 1000 Wörter mit einem austauschen kann. Wir schwiegen und redeten gleichzeitig. Und ich liebte es. "Y/n...Ich- Es tut mir auch Leid." Yoongi sah mich mit so aufrichtigen Augen an, dass ich es gar nicht mehr ihm verübeln konnte. "Es ist nicht schlimm. Du wolltest das nicht von alleine, also ist es was anderes." Er lächelte mich mit seinem Gummy-Smile an. Ich musste leise lachen. Er drückte mich an sich und wir starrten weiter in den Mond. Seine Mondflecken sahen so aus, als würden sie sich zu einem Lächeln bilden. "Yoongi?" "Ja?" "Lass uns für immer zusammen bleiben, okay?" "Bis ans Ende der Zeit."

    26


    Kapitel 26: Der Trick~
    Namjoon

    Ich und Jin saßen in meinem Zimmer und sahen durch den Fernseher alles. Bevor Y/n und Yoongi gekommen waren, hatten wir eine Kamera versteckt und konnten alles durch den Fernseher sehen. Es schien gut zu laufen. Sie saßen auf der Hollywoodschaukel, die langsam hin und her wippte, ganz eng aneinander gekuschelt. Zwar konnten wir nicht hören, was sie sagten, doch sah es gut aus. Sehr gut sogar. "Das ist so romantisch..." seufzte Jin hyung. "Denkst du sie küssen sich?" fragte ich und starrte weiter auf den Bildschirm. "Jetzt übertreib nicht." sagte Jin genervt und sah sich weiter das Szenario an.
    Y/n
    Ich weiß nicht, wie lange wir da saßen, aber es fühlte sich an wie Jahre. Jahre, die nur uns gehörten. Nur Yoongi und mir. Kein Jungkook, keine Mafia, keine Probleme. Nur er und ich. "Du...Yoongi?" fragte ich zögerlich und kaute mal wieder auf meiner Lippe rum. "Wie oft habe ich dir schon gesagt, du sollst nicht auf deinen Lippen kauen?" fragte er gespielt sauer. "Tschuldige. Schlechte Angewohnheit." "Was wolltest du wissen?" "Das, was du neulich gesagt hast...stimmt das?" er zögerte etwas.
    "Ja. Und ich meine es immer noch."
    Yoongi
    Y/n sah mich mit großen Augen an. Oh scheiße, was habe ich getan? Sie kaute langsam wieder auf ihrer Lippe, lies es dann aber wieder bleiben. "Mach deine Augen zu." bestimmte sie. "Was?" fragte ich erstaunt. "Red' nicht so viel. Mach einfach mal." ich schloss also die Augen.
    Plötzlich spürte ich etwas auf meinen Lippen. Y/ns Lippen. Zärtlich strich sie mit ihren, etwas rauen und doch mega weichen, Lippen über meine. Langsam erwiderte ich ihren Kuss. Meine Hand legte sich an ihre Wange. Er war sanft, voller Emotionen und einfach nur schön. Es war mein erster Kuss und ich war froh, ihn mit Y/n zu haben. Der Kuss war kurz. Sehr kurz und gleichzeitig war er so lang, wie eine Ewigkeit. Langsam löste sie sich von mir und lächelte mich sanft an. "Hat es dir gefallen?" fragte sie schüchtern. "Machst du Witze? Ich liebe es!" rief ich und zog sie in noch einen Kuss. Wir schlossen unsere Augen, gaben uns hin, je in die Arme des anderen. Meine Hand legte sich um ihren Nacken, hielt Y/ns Kopf. Ihre weichen Haare schmiegten sich um mein Handgelenk.
    Als wir uns lösten, sahen wir uns an und dann den Mond. "Die Wolken sind weg." fiel ihr auf. "Jetzt wird es nur noch besser." ich drückte sie an mich, küsste ganz kurz ihre Schläfe und wir kuschelten uns aneinander.
    Eine wunderschöne Zweisamkeit, findet ihr nicht? Ich zu meinem Teil, muss ich zu geben, fand das richtig sweet. Noch eine kurze Frage. Namjin vs. Taejin? Wer ist euch lieber?

    27


    Kapitel 27: Wiedersehen~
    Yoongi

    Nach einer Weile, ist Y/n in meinen Armen eingeschlafen. Sie war dünn, schrecklich dünn. Sie hatte die letzten Tage ja kaum was gegessen. Wo wohl Jimin und Taehyung jetzt sind? Weiß Hoseok davon? Sucht er sie gerade? Y/n hatte sich an mich gelehnt, ihr Kopf ruhte auf meiner Brust und ihre Haare lagen unordentlich auf ihrem Kopf. Einige Spitzen hatten sich in meinem Shirt- Kragen verfangen und kitzelten meine Haut. Ich schob ihre Haare etwas zur Seite und legte ihren Kopf auf meinen Schoß. Diese unbequeme Position, muss ihr doch sonst schreckliche Nackenschmerzen bereiten. Sie seufzte im Schlaf, atmete ruhig. Ihr Mund war ein Spalt offen. Ich befeuchtete meine Lippen mit meiner Zunge und schmeckte etwas metallisches. Es war Blut. Y/ns Lippe war von ihrem Gekaue aufgerissen und blutete etwas. Bei genauerem betrachten, sah ich eine leichte Blutspur auf ihrer Unterlippe. Mit einem Daumen wischte ich es ihr weg.
    "Yoongi hyung?" hörte ich Namjoon hinter mir. "Namjoon. Wenn du mir nicht Y/nie zurück gebracht hättest, hätte ich dich deswegen hier umgebracht." er lachte leise. "Eigentlich war das Jin Hyungs Idee." er kam zu mir und sah Y/n an. "Wir sollten sie ins Bett bringen." überlegte er. Mit seiner Hilfe, nahm ich sie in meinen Armen hoch und trug sie in ihr Zimmer. Vor der Tür hörte ich Stimmen. "Wo bleibt Noona denn?" "Jetzt sei doch nicht so ungeduldig. Sie kommt bestimmt noch." "Aber so lange kann doch ein Essen gar nicht dauern." Ich stieß die Tür auf und sah Jimin und Taehyung auf ihrem Bett sitzen. Warte- JIMIN UND TAEHYUNG! Taehyungs Gesicht war etwas rötlich. "Ah Y/n wir- YOONGI!" rief Jimin überrascht. "W-Was machst du denn hier?" fragte Taehyung verwundert. Ohne was zu sagen legte ich Y/n auf dem Bett neben ihm ab. "Was ist mit Y/n?" fragte Jimin ängstlich. "Keine Sorge, sie schläft nur." er nickte. "Was machst du hier?" fragte er noch einmal.
    Was machst du hier? Wie sollte ich das denn beantworten?
    Sorry, das ist ein SEHR kurzes Kapitel, aber ich wollte unbedingt hier ein Cut machen...zum Ausgleich kommt jetzt gleich noch ein Kapitel hinter her:)

    28


    Kapitel 28: Die Erklärung~
    Yoongi

    "Uhm... was ich hier mache? Also.... das ist eine lange Geschichte...." druckste ich etwas vor mir rum. "Es ist ja nicht so, als wären wir hier nicht gefangen, also ist das absolut kein Problem, dass das so lange dauert. Wir haben Zeit." Taehyung lächelte mich mit schiefem Kopf an. "Ich habe wohl keine andere Wahl, oder?" Langsam wachte Y/n wieder auf. "Was? Wo?" fragte sie verwirrt. "Ich wollte gerade alles erzählen." ich sah in ihre Augen, die mich interessiert zurück ansahen.
    Jungkook
    Ich wusste, dass Y/n den Lautsprecher kaputt gemacht hatte. Wie immer saß ich in meinem Büro und starrte auf den Bildschirm. Y/n hatte ihre Brüder in ihr Zimmer verfrachtet, mit Jin hyungs Hilfe Taehyung gepflegt und jetzt hatte sie sich mit Yoongi vertragen. So war das nicht geplant gewesen. Ich sah auf dem Bildschirm Yoongi zu, wie er sich neben Y/n auf das Bett setzte und dann anfing alles auszuplaudern.
    "Alles hat damit angefangen, dass ich Namjoon kennen lernte. Ich war in Seoul, für einen kurz-Zeit-Job in einer Bar, als ich ihn dort traf. Er saß da an der Bar, wir kamen ins Gespräch und wurden über die Zeit Freunde." "Du hast mir nie von ihm erzählt." warf Y/n ein. "Jedenfalls wurden wir Freunde. Wir trafen uns öfters Mal, bis er mir seinen Bruder Kim Seokjin vorstellte. Wir befreundeten uns auch, und sie zeigten mir ihr zu Hause. Das war das erste Mal, dass ich hier rein kam. Wir sahen uns um, begeistert zeigten sie mir alles, die Räume, die Flure, den Garten und Jin war, wie immer, besonders von der Küche angetan. Hier stieß ich auf Hoseok-" "Moment mal- Hoseok! Unser Hoseok?" fragte Park Jimin verwundert. Yoongi nickte. "Hobi war hier zu Besuch bei seinem Bruder. Er hatte mir noch nie etwas davon erzählt, dass er Geschwister überhaupt hatte. Geschweige denn einen Bruder. Ich kannte Hobi natürlich schon vorher. Er stellte mir seinen Bruder vor. Also streng genommen, seinen Halbbruder. Jeon Jungkook." Park Jimin und Kim Taehyung atmeten erschrocken ein. Yoongi erzählte weiter. "So mit wurde ich hier in diese Organisation eingeweiht. Hoseok war schon länger hier, aber ursprünglich nur, um auf Jungkook aufzupassen. Mit der Zeit ist er eines der wichtigsten Mitglieder geworden. Ich wurde auch eins. Ich hatte es anfangs für einen Spaß gehalten. Es war auf eine Weise ein Hobby gewesen, einfach so zu trainieren, mit Waffen zu hantieren und zu erlernen, wie man sich in alle möglichen digitale Geräte zu hacken. Für mich war das wie eine Gruppe, mit Menschen, die bei mir sind. Abgesehen von Y/nie. In der Zeit war ich glücklich." "Warst du also ohne mich glücklicher?" fragte Y/n traurig. "Was? Das auf gar keinen Fall. Nur du allein machst mich glücklich." Ihhh. Kitsch. Yoongi erzählte weiter. "In dieser Zeit war noch Namjoon der Anführer. Bis er eines Tages eine schwere Verletzung bekam. Wie weiß ich nicht. Aber seit dem Tag an, konnte er nicht mehr richtig kämpfen. Und so übernahm Jungkook die Mafia. Nach einiger Zeit, war Namjoon wider fit. Doch wollte Jungkook die Mafia behalten. Also blieb sie unter seiner Macht. Bis Heute.
    Jungkook änderte das ganze Konzept von der Mafia komplett. Vorher war es so, dass wir Opfer von anderen Mafias retteten. Doch Jungkook war der Meinung, dass das nicht ging, ohne auch andere zu töten. Wir, besonders ich und Hoseok, waren dagegen. Aber es war schon beschlossene Sache. Und kurz darauf bekam ich meinen allerersten Auftrag unter der Mafia. Ich sollte jemanden hier her bringen und dann der Person das Leben nehmen. Als ich heraus fand, wer diese Person war, lehnte ich ab. Ich könnte niemals ihr weh tun, schon gar nicht sie töten. Es war für mich unmöglich. Jungkook sagte dann. 'Entweder du tust es, oder ich werde gezwungen sein, ihr sehr weh zu tun.' Ich war am Rand der Entscheidung. Entweder würde ich sie direkt töten, oder sie würde gequält werden. Ich konnte das nicht. Ich wollte das nicht und stieg aus der Mafia aus. Jedenfalls versuchte ich es. Jungkook lies es nicht zu. Ich war gezwungen, sie direkt hier her bringen zu lassen. Mir wurde mit dem schlimmsten gedroht. Aber alleine könnte ich sie niemals bis hier her holen. Mit einem ewig langen Prozess, vielen schlaflosen Nächten und sehr vielen Streitereien, haben wir es geschafft. Und so... seit ihr hierher gekommen." beendete Yoongi seine Erzählung. Y/n sah ihn verängstigt an. "D-Du... du hast uns hier her geholt? Du hast das alles gemacht?" fragte sie. Ihre Stimme zitterte. "Es tut mir so Leid Y/n..." hauchte Yoongi. Sie wischte sich über das Gesicht. Park Jimin und Kim Taehyung drückten sie an sich und versuchten sie zu beruhigen. "I-Ich glaube, du hast das Richtige getan, Yoongi." Y/n atmete schwer. "Also... bist du nicht... sauer?" fragte Yoongi misstrauisch. "Wenn dann auf Jungkook. Aber auf dich, niemals." Sie drückten sich alle aneinander. Fest, in einer tiefen, intimen Umarmung.
    "Süß, oder?" hörte ich jemanden hinter mir. "UHAAA!" schrie ich erschrocken. Hinter mir stand Jin. Hat er etwa mit gesehen? "wo kommst du denn her?" fragte ich. "Ich war schon immer hier." grinste er.

    29
    ((bold)) Kapitel 29: Das Pärchen~ Y/n((ebold)) Am nächsten Morgen, haben ich, Yoongi, Jimin, Hoseok und Taehyung das Frühstück verpennt. Wir haben

    Kapitel 29: Das Pärchen~
    Y/n

    Am nächsten Morgen, haben ich, Yoongi, Jimin, Hoseok und Taehyung das Frühstück verpennt. Wir haben bis tief in die Nacht geredet.
    "Warum hast du mir denn nie etwas erzählt?" fragte ich. "Ich konnte es nicht. Das war streng geheim. Jungkook hätte mich in Stücke gerissen" in diesem Moment kam Hoseok in das Zimmer geplatzt. "Hyung, wir-" dann sah er Jimin. Er sah zurück. Sie starrten sich gegenseitig an. "H-Hobi?" flüsterte Jimin. Ich legte meine Hand auf seine Schulter, die er dann weg schob. Tae drückte meine Hand und sah mich beschwichtigend an. Er war schon fast gesund. Chim stand auf und stellte sich vor Hoseok. "Jimin..." hauchte er. Sie starrten sich an. Ich wusste, dass sie gerade 1000. Worte aus tauschten. Es war wie bei mir und Yoongi. Sie mussten nicht reden. Jeder konnte alles von den Augen des anderen ablesen. "Jimin, es tu-" fing Hoseok an, doch er kam gar nicht dazu, weiter zu reden. Jimin hatte ihn schon in seine Arme geschlossen. "Ich habe dich so vermisst, Hyung." brummte er gegen seine Brust. So gescheit, wie wir anderen nun mal waren, gingen wir aus dem Raum.
    Jimin
    Ich schloss Hobi in meine Arme. Ich hielt ihn fest. Zögernd umarmte er mich zurück und zerquetschte mich schon fast. "Es tut mir so unendlich leid..." schluchzte er. "Shht.... alles ist gut..." beruhigte ich ihn und strich über seine Haare. Er drückte ganz leicht einen Kuss auf meine Haare, und ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg. (a/n ich und mein deutsch XD) Wir lösten uns von einander und setzten uns aufs Bett. Er atmete tief durch und fing an zu erzählen. "Jungkook ist mein Halbbruder. Meine Eltern hatten sich getrennt und mein Vater hat seine Mutter geheiratet. Wir waren eigentlich ziemlich dicke, bis ich mit dir in die Musikschule gekommen bin, erinnerst du dich?" ich nickte. "Ab da hatten wir nicht mehr viel Kontakt. Doch eines Tages rief er mich an und fragte "Hey Hyung, hasst du nicht Lust mal hier her nach Seoul zu kommen?" natürlich nahm ich an und fuhr dann zu ihm. Das war ungefähr vor 2 Jahren. Dann bin ich gegangen, weißt du noch?" ich nickte. "Jedenfalls kam ich zu ihm und als ich bemerkte, was er alles so tat, war ich sehr geschockt. Aber, da ist dieses eine Geschwistergefühl im Bauch. Das kennst du doch bestimmt auch." ich nickte wieder und dachte sofort an Y/n und Tae. "Deswegen blieb ich bei ihm. Um einfach bei ihm zu sein und auf ihn aufzupassen. Er ist unberechenbar." er schmunzelte leicht. "Eines Tages, brachten Jin und Namjoon Yoongi mit hier her. Die beiden kennt hier im Haus jeder." "Wohnen hier denn noch mehr?" fragte ich. Er nickte vor sich hin. "Er wurde hier in die Mafia eingeweiht und wurde wie ich ein wichtiges Mitglied mit der Zeit. Als Namjoon dann bei einem Auftrag eine Verletzung bekam, übernahm Jungkook. Das geht bis Heute. Vor einem halben Jahr, bekam Yoongi seinen allerersten, eigenen Auftrag. Seine Aufgabe war es, Y/n zu töten. Warm wissen wir nicht, das weiß einzig und allein Jungkook-ah. Nicht mal mit mir hat er darüber geredet. Yoongi-Hyung lehnte sofort ab und stieg sogar aus. Er haute ab, doch wurde er wieder gefunden und gezwungen, entweder Y/n zu töten, oder sie hier her zu bringen. Wir wollten euch zwei aber nicht alleine lassen, deshalb haben wir euch direkt als erstes verschleppt. Du weißt gar nicht, wie besorgt die Arme um euch war. Zwei Tage lang, hat sie gar nichts gegessen. Nicht mal Kimchi konnte sie aufheitern." Ich sah ihn verwundert an. Wir bedeuteten Y/n so viel? Ich wusste schon, dass sie uns lieb hat, aber so sehr, dass sie wegen uns nichts mehr isst? Das war mir neu, aber natürlich freute ich mich auf der einen Seite, auf der anderen war ich traurig, sie hatte ja nichts gegessen. "Es tut mir so leid, Jiminie... ich hoffe, du kannst mir verzeihen..." murmelte er. Ich wusste worauf er hinaus wollte. Die Prügeleien. "Hyung, ich...-" setzte ich an. Er lies mich nicht aussprechen. "Ich weiß, was du sagen willst." "Und was?" fragte ich interessiert. "Du willst sagen, wie enttäuscht du von mir bist, wie sehr du mich hasst. Und das ist dein gutes Recht, ich habe es nicht anders verdient, aber... ich wollte nur eines sagen.." "Was denn?" "Ich habe das getan, weil... weil..." "Weil was, hyung?" "Weil... ich dich liebe."
    Ich sah ihn mit großen Augen an. "D-Du? M-Mich?" stotterte ich. "Ja... aber du brauchst nichts zu sagen... ich habe so einen wundervollen Menschen wie dich nicht verdient.."
    Ich sah ihm schockiert zu, wie er das Zimmer verlassen wollte. Bevor er die Tür erreichen konnte, schlug ich sie vor ihm zu. "L-Lass mich nicht allein..." murmelte ich, legte meine Hände in seinen Nacken und zog ihn zu mir runter. Ich dachte überhaupt nicht nach, was ich tat. Wie heißt es so schön? No risk, no fun. Er sah mich mit großen Augen an. "Bitte Hyung.." flüsterte ich. Mit geschlossenen Augen drückte ich meine Lippen auf seine. Er war sehr verdattert, was mich unsicher machte und ich mich langsam von ihm löste. Aber bevor meine Lippen komplett sich von seinen entfernten, drehte er uns um und drückte mich an die Tür. Liebevoll, sanft und zart küsste er mich noch einmal. Ich seufzte in den Kuss hinein und vergrub meine Hände in seine Haare. Es dauerte Jahre. Jahre, die nur uns gehörten. Mir und Hobi und sonst niemandem. Als wir uns lösten, sahen wir uns in die Augen. "Ich liebe dich Hyung." flüsterte ich und spielte etwas mit seinen Haaren, die über seinem Ohr hingen. "Wirklich?" fragte er hoffnungsvoll. "Mehr als alles andere." ich sah in seine feuchten Augen. Und mir stiegen die Tränen auch hoch. Wir gingen von der Tür weg. Sie flog auf und eine glückliche Y/n hüpfte uns entgegen. "Ihr zwei seit zu süß!" quiekte sie. Y/n und Tae tanzten um uns herum. Lachend schmissen wir uns alle auf das Bett. Inklusive Yoongi. Wir redeten über alte Zeiten, aus der Schule, wie Y/n und Yoongi sich kennen gelernt hatten. "Als aller erstes, habe ich Yoongi auf dem Basketballplatz getroffen. Ich war da am Üben gewesen, weil ich keine Körbe werfen konnte. Ich warf zum 1000.sten mal, wie immer prallte der Ball an der Scheibe hinter dem Korb ab und flog irgendwo hin. Genauer gesagt, zu Yoongi, der auf einer Bank saß und mir zu gesehen hatte. "Du musst aus den Knien springen." hatte er gesagt und es vor gemacht. Damals war ich 10 und er 11. Wir trainierten den ganzen Nachmittag durch, bis es Abend war und jeder nach Hause ging. Das war ein Sonntag gewesen. Am Tag danach, in der Schule, kam er einfach in meine Klasse rein spaziert. Jimin und ich waren ja nicht in der selben. Also, Yoongi kam einfach rein geplatzt, mitten in Mathe. "Wer bist du denn?" hatte die Lehrerin gefragt. Und ich hatte durch die ganze Klasse geschrien. "YOONGI!" So wurde er neben mich gesetzt und wir wurden die best bros 4 life." Wir grinsten alle. "Erinnert ihr euch noch an Max?" fragte Tae. "Der Idiot aus deiner Klasse?" fragte Y/n mit finsterem Blick. "Ich schwöre, hätte der Direk. mich gelassen, hätte ich ihn Krankenhausreif geprügelt." motzte Y/n bei der Erinnerung. "Oder, als Hobi Hyung zum ersten Mal Kaffee getrunken hat!" lachte ich. "Das war so." erklärte dieser. "Ich bin in Jiminies Klasse gekommen, ungefähr in der 9. Wir zwei wurden schnell Freunde, das wisst ihr ja schon. Und wir hatten eine Wette abgeschlossen. Wer im nächsten Politik-Test die schlechtere Note schreibt, muss eine ganze Tasse starken Kaffee trinken. Ich habe eine 3- geschrieben und er eine 2+." "HAH! Das nur, weil ich dir geholfen hab!" rief Y/n triumphierend. "Also musste ich den Kaffee trinken." Hobi verzog das Gesicht. "Es war schrecklich bitter. Richtig ekelhaft. Danach haben meine Hände gezittert wegen dem Koffein." Wir lachten alle.
    Stundenlang erzählten wir uns über alte Erinnerungen, bis Tae eine Frage stellte. "Hyungs, seit ihr jetzt eigentlich ein Paar?" ich sah erschrocken zwischen Y/n, Tae und Hobi hin und her. "Wenn Y/n und du es erlaubt." Hobi sah mich mit den nettesten Augen an, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Y/n nickte nur und grinste. Wortlos nickte ich auch. "Dann frage ich dich: Park Jimin, erweist du mir die Ehre, mein Freund zu sein?" ich nickte nur und glücklich versteckte ich mein Gesicht in seiner Halsbeuge. Ich hatte alles um uns herum ausgeblendet. Nur ich und Hobi. "Wohooooo!" schrie Tae in mein Ohr und das holte mich auf den Boden der Realität zurück.
    Die Nacht durch, bis in die frühen Morgenstunden, redeten wir.

    Da bin ich wieder nach gefühlt 100 Jahren. Ja... unser aller erster Jihope Moment. Sorry, aber ich feier die zwei einfach, don't judge mee! Wer nicht so auf Boys-Love steht, der kann einfach leise diese FF abbrechen, denn es kommt noch einiges an BL dazu ;)

    30


    Kapitel 30: Wie man seinen besten Freund aufweckt~
    Y/n

    Als wir gegen 13 Uhr aufwachten, standen Jin und Namjoon im Raum. Verschlafen sah ich mich um. Jimin und Hoseok hatten sich aneinander gekuschelt, Taehyung klammerte sich an meinen Arm und Yoongi hatte seinen einen Arm unter meinem Kopf, seinen anderen um meinem Bauch. Sein Bein lag über meinen Beinen. Ich war so mit Gefangen. Jin und Joon (a/n lol das klingt wie eine Kneipe..xD) sahen mich grinsend an. Jin knipste ein Foto. „Helft mir anstatt so doof rum zu glotzen.“ Zischte ich und mit deren Hilfe, konnte ich mich aus dem Kuddelmuddel befreien. „Komm, geh duschen. Ich such dir was raus.“ Sagte Joon. Ich nickte und verschwand im Bad.
    Das Wasser prasselte warm auf meinen Körper, ich schäumte meine Haare und mich selbst ein, wusch den Schaum wieder runter und kletterte wieder aus der Kabine. Ich wollte gerade in den Bademantel schlüpfen, als Joon rein geplatzt kam. „Y/n ic-“ fing er an und als er mich fast nackt sah, wurde er rot und ging wieder weg. Aber ich hatte was merkwürdiges in seinen Augen gesehen, was ich nicht wirklich beschreiben konnte. Mit rotem Gesicht wickelte ich mir den Bademantel fest um den Körper und schnürte ihn vorne zu. Etwas schüchtern lugte ich aus der Tür. Vor mir lagen auf dem Boden meine Kleider. Es war ein weißes Top und ein schwarzer Rock. Dazu weiße Sneaker. Darunter lag noch Unterwäsche. Schnell nahm ich mir den Haufen und zog mich um. Meine Haare lies ich einfach offen, sie würden schon so trocken werden. Dann sah ich mich noch einmal im Spiegel an. Heilige Maria, das bin ich? Ich sah so anders aus. Mein Gesicht war ganz schmal, meine Augen klein und müde. Ich sah richtig dünn aus. Ich drehte mich um mich selber und betrachtete mich von allen Seiten. Keine Ahnung, wie lange wir hier schon sind, das ist aber zu viel. Wir müssen hier weg. Durch mein Top sah ich schon die Konturen meiner Rippen. Das ist jeder, aber nicht Park Y/n. Ich kniff mir in die Wangen, damit ich etwas Farbe in mein blasses Gesicht bekomme. Half nicht so wirklich. Seufzend ging ich aus dem Bad raus und zurück ins Zimmer. Joon sah mich kurz mit rötlichen Wangen an, ich sah schnell weg und setzte mich auf die Bettkante zwischen Yoongi und Tae. Tae griff immer noch im Schlaf nach meiner Hand und murmelte ganz leise. „Komm Noona, lass uns noch eine Runde spielen!“ ich strich ihm über die Haare und hörte dann, wie Jin mit mir redete. „Hübsch siehst du aus, kleine Prinzessin.“ ich sah zu ihm hoch, er lächelte mich warm an. „Habt ihr keinen Schlüssel für das Bad?“ fragte ich und zwang mich, nicht rot zu werden. „Ja, klar! Hat Yugyeom ihn dir nicht gegeben?“ fragte Jin. Ich schüttelte den Kopf. Kurzer Hand verschwand er und drückte mir einen Schlüssel in die Hand. Ich bedankte mich bei ihm und sah meine Brüder an, bis Jimin langsam wach wurde. „Noona?“ fragte er mit rauer Stimme und kroch unter Hobis Arm weg zu mir. Müde rieb er sich den Schlaf aus den Augen. „Siehst echt hübsch aus.“ lächelte er und lehnte sich müde an mich. „Y/n, Schätzchen, ich will ja nichts sagen, aber ihr habt allesamt das Frühstück verschlafen. Jungkook war nicht so glücklich darüber.“ Jin sah mich mit einem schiefem Blick an. Mir kann es doch egal sein, ob er glücklich ist, oder nicht. Ich werde ihn umbringen! Langsam stand ich auf und legte Jimin wieder hin. "Wo gehst du hin?" fragte er sofort. "Mach dir keine Sorgen, ich gehe zu Jungkook." er sah mich erschrocken an. "Keine Sorge, ich gehe nur mit ihm reden. Bleib hier liegen und ruh dich aus." ich drückte ihm einen Kuss auf die Stirn, nickte Jin und Joon mit dem Kopf in Richtung Tür und sie gingen raus.
    Ich rüttelte an Yoongis Schulter. "Yoongi. Yoongi. Wach auf." er brummte nur und drehte sich weg. "Min Yoongi, wenn du nicht sofort aufstehst, prügel' ich dich grün und blau." immer noch reagierte er nicht. "Yoongiiiiiiiiii..." quengelte ich. Er muss unbedingt wach werden, sonst geht das nicht. "Yoongi Oppa, wach bitte auf." versuchte ich es auf aegyo. Klappte auch nicht. Ey ne...
    Ohne groß darüber nach zu denken, setzte ich mich einfach auf seine Hüfte und wartete. Irgendwann muss er doch bemerken, dass ein 50 Kilo schweres Mädchen auf ihm drauf sitzt.
    Yoongi
    Ich wurde von Y/ns Stimme wach, die quengelte. "Yoongiiiiiiiiii..." Ich tat so, als würde ich weiter schlafen, ich wollte sehen, wie sie versucht mich wach zu bekommen. Sie versuchte es aegyo. Am liebsten hätte ich sie durck geknuddelt, so niedlich war das, aber ich wollte auch weiter sehen. Auf einmal spürte ich ein Gewicht auf meiner Hüfte. Sie hat sich nicht im allen ernsten auf meine Hüfte gesetzt, oder? Ich brummte leise.
    Y/n
    Ich hörte ein Brummen von Yoongi. JAAA endlich wird er wach! Dann kann ich ja runter, denn das fühlt sich echt komisch an, auf der HÜFTE VON DEINEM BESTEN FREUND ZU SITZEN. Langsam öffnete Yoongi seine Augen. "Endlich mal." murmelte ich dann, in der Hoffnung er hört es, und kletterte runter, was er nicht wirklich zu lies. Er packte meine Hände und zog mich zu sich runter. Ich lag jetzt mit dem Oberkörper auf seinem, mein Kopf lag auf seiner Brust und ich hörte seinen Herzschlag. Er war schnell. "Y/nie...bleib noch etwas." murmelte er, seine Stimme hörte sich tiefer an als sonst, wenn man so hörte und es war mehr als nur angenehm. Ich entspannte mich, und hörte ihm zu. "Warum hast du mich geweckt?" fragte er. "Ich wollte zu Jungkook, mit ihm reden. Und ich wollte, dass du mit kommst." bat ich.

    31


    Kapitel 31: Das Geheimfach~
    Y/n

    Er hob seinen Kopf an. Ich stützte mich auf meinem Kinn ab und sah zu ihm hoch. „Du bist verrückt, wenn du JETZT mit ihm reden willst.“ sagte er ungläubig und legte seine Hand in meine Haare. „Verrückt? Ich und verrückt? Ich komm gleich von meinem Einhorn runter und klatsch dir eine!“ lachte ich und sah ihn gespielt sauer an. Er lachte, es hörte sich wieder so tief und melancholisch an. „Ich hab auch ein Einhorn.“ brummte er. Nein. Einfach nur Nein. „Perv.“ brummte ich zurück. „Na schön, was möchtest du mit ihm denn besprechen?“ wechselte er schnell das Thema. „Ich will ihm nur ein Paar Fragen stellen.“ murmelte ich und hatte dabei was ganz anderes im Kopf. Ich werde mich mit dem Idioten einschließen, ihn so zusammen schlagen und dann dafür sorgen, dass er meine Fragen beantwortet. Im schlimmsten Fall muss ich ihm irgendwas brechen... „Okay. Ich komme mit. Aber, sollten wir nicht lieber Hoseok Bescheid geben?“ fragte er. Ich schüttelte den Kopf. „Lass ihn etwas ausruhen. Es war gestern echt viel für sie beide.“ ich drehte meinen Kopf zu Jiminie und Hobi. Sie hatten sich wieder aneinander geknuddelt und sahen so goldig aus. „Y/n? Kommt schon, wir können hier nicht ewig rum stehen.“ hörte ich Jin von hinter der Tür. Die beiden habe ich ja vollkommen vergessen. Ups... ich kletterte endlich von Yoongi runter und stand auf. Dann deckte ich Jimin, Taehyung und Hobi zu und sah sie schief an. Passt gut auf euch auf... Ich spürte Yoongis Hand an meiner Schulter. „Sie schaffen das schon. Komm jetzt.“ er nahm meine Hand und zog mich aus dem Zimmer. „Da seit ihr ja endlich, ihr Turteltauben.“ grinste Joon. „Ach halt doch die Klappe.“ Knurrte Yoongi und sein Griff um meine Hand verfestigte sich. „Was machen wir jetzt?“ fragte Jin. „Yoongi und ich wollen zu Jungkook und mit ihm reden. Es ist sehr wichtig.“ Erklärte ich. Beide nickten vor sich hin und gingen weg, jeder seiner Arbeit nach. „Ich hab was drinnen vergessen, bin gleich wieder da.“ Sagte ich schnell und ging schnell ins Zimmer zurück. Sofort ging ich an das Geheimfach am Schreibtisch
    Ich setzte mich an den Schreibtisch und strich mit meinen Händen über die edele Tischplatte, bis ich eine Einkerbung spürte. Ich kroch unter den Tisch und sah mir die Kerbung von unten an. Langsam strich ich darüber und auf einmal sprang sie etwas nach vorne. Ach du Heilige Maria... Ich zog ein bisschen dadran und eine Schublade ging auf. Ein Geheimfach? Schnell setzte ich mich zurück auf meinen Stuhl und guckte in die Schublade. Oh Scheiße... im Inneren war eine Pistole. Eine richtige HK P8, oder ähnliches. Nervös und mit zittrigen Händen nahm ich es in die Hand. Das Ding lag schwer, aber auf eine Gewisse Art und Weise, bequem in der Hand. Warum habe ich in meinem Zimmer so ein Ding? Wie viele Menschenleben dieses Teil wohl beendet hat? Dieser Gedanke jagte mir einen Schauer über den Rücken. Ob damit Yoongi mich umbringen sollte? Ich nahm die HK P8 in die Hand und steckte sie mir unter meinem Top in den Bund meines Rockes. Hoffentlich bemerkt niemand meine Waffe... schließlich kam ich wieder raus und kam auf Yoongi zu.
    „Y/nie... bist du dir wirklich sicher, dass du das so machen willst?“ fragte Yoongi besorgt und sah mich an. „Ja.“ Sagte ich fest entschlossen und ging los. Er stolperte mir hinter her. „Deinen Mut, hätte ich manchmal auch gerne.“ Ich lächelte leicht, als er einen Arm um meine Schultern legte und mich an sich drückte. Wir gingen vor Jungkooks Büro. Von außen, hörte man, dass er da drin war.
    Yoongi
    „Ich gehe vor. Wenn ich nicht in 10 Minuten wieder da bin, dann bin ich zwar wahrscheinlich tot, aber dann kommst du auch, okay?“ bestimmte sie. Y/n hatte ihre Entscheidung getroffen und höchstens der Tod könnte sie davon abbringen. Ich nickte und lehnte mich an der Wand neben der Tür an. Y/n atmete tief durch, straffte ihre Schultern und klopfte an. Ich sah von hinten ihren Körper entlang. Zwischen ihrem Rockbund und ihrem Top, sah ich eine Wölbung. Die Form sah mir bekannt aus. Oh nein... „HEREIN!“ hörte ich es von drinnen. „Y/nie..“ setzte ich an, doch in dem Moment, öffnete sie die Tür und ging in das Büro rein. Ich wollte hinterher, aber die Tür war schon verschlossen und ich hörte ein knacken. Sie hatten sich eingeschlossen. Y/n wird das nicht überleben. Er wird sie umbringen und ihre Leiche in der Mülltonne verstecken...
    Y/n
    Ich ging in das Büro rein, drückte die Tür hinter mir zu und lehnte mich dran. Von hinten griff ich nach der Türklinke und schloss ab. „Und? Habt ihr schön gequatscht?“ fragte Jungkook. Er saß auf seinem Stuhl, er hatte sich zur Wand gedreht. Zu viel Klischee... Ich sah mich im Raum um. Hier war nicht viel, außer ein riesig großer Schreibtisch, auf dem mehrere Monitore und Ordner standen, ein Sofa und der Stuhl, auf dem er saß. „Bist du ein Stalker oder so?“ fragte ich ruhig, auch wenn ich in mir am toben war. Am liebsten hätte ich ihn jetzt zusammen geschlagen, aber ich musste dafür sorgen, dass es nicht zu schnell eskaliert. „Kann man so sagen. Übrigens: was hälst du davon, dass dein Bruder schwul ist?“ fragte er ganz gelassen. „Was geht dich das an? Hör auf uns nach zu spionieren!“ ich ballte meine Hände zu Fäusten. „Mich geht es schon viel an. Ich meine, immerhin bestimmte ich, ob sie sterben oder nicht.“ Er drehte sich auf seinem Stuhl um und dabei einen der Monitore. Darauf konnte man sehen, wie sie im Zimmer waren und schliefen. Um sie herum standen drei Gestalten, deren Gesicht ich nicht erkennen konnte. Jeder von ihnen hatte eine Waffe in der Hand, womit sie auf sie ziehlten. „Das wagst du nicht.“ Knurrte ich und meine Hand griff nach meiner Waffe. „Oh, deine Waffe kannst du gleich da lassen. Du wirst sie nicht brauchen.“ Grinste er schäbisch. „Du bist ein Monster.“ Warf ich ihm an den Kopf. „Das ist mir neu. Andere nennen mich: Perverser, Idiot, Arschloch, Schwuchtel, Killer, Mörder, Ekel, Herzensbrecher und Ungeheuer. Aber niemand hat mich Monster genannt. Das kommt in die Liste!“ rief er und schrieb etwas auf. Verwirrt hob ich eine Augenbraue. Kann es sein, dass er irgendwie... verrückt ist?

    32


    Kapitel 32: Das Gespräch~
    Y/n

    „Ich möchte dir ein Paar Fragen stellen. Ganz normal, wie normale Menschen. Denkst du, du schaffst das?“ fragte ich und spürte meine Narben in meinen Handinnenflächen pochen. „Ich guck mal, ob ich das hinbekomme. Setz dich.“ Ich setzte mich auf den Stuhl vor ihm und legte meine Hände in meinen Schoß. „Ziemlich unangenehm, von einem fast wildfremden, fast nackt gesehen zu werden, oder?“ fragte er und legte seine Füße auf die Tischplatte hoch. oh Gott, er kann auch ins Badezimmer sehen? Er hat mich schon zwei Mal unter der Dusche gesehen und mir zugeguckt! „Du bist so ekelhaft.“ Schnauzte ich. „Danke. Tee?“ fragte er und schob mir eine Tasse rüber. Ich sah sie gar nicht an. „Anscheinend nicht. Ich soll dir eine Nachricht von Baekhyun geben, bzw. Er hat sie dir geschickt.“ Er legte mein Handy auf den Tisch und öffnete es. Wo ist mein Passwort abgeblieben? Er ging auf meinen Messenger und auf den Kontakt mit Baekhyun. Er hatte eine Voice Nachricht hinterlassen. „Hey Y/n! Ich wollte nur kurz nachfragen, ob mit dir alles in Ordnung ist. Du bist nicht zu deinen Schichten erschienen und D.O hat mich auch angesprochen. Wir alle machen uns echt sorgen. Jimins Chef hat auch schon gefragt, wo er ist, bei Taehyung im Kindergarten auch. Müssen wir uns Sorgen machen? Wo seit ihr? Braucht ihr unsere Unterstützung? Du weißt, dass wir immer für euch da sind. Wir alle. Na gut, das war’s von mir. Wenn du das hörst, will ich, dass du was weißt: Wir stehen immer hinter euch.“ Somit ging die Nachricht zu Ende. „Und? Was wirst du ihm antworten?“ fragte Jungkook interessiert. Ich nahm das Handy und sah, wann er die Nachricht geschickt hatte. Die Nachricht war 5 Tage alt. Ich atmete durch, warf Jungkook einen Todesblick zu und fing an eine Voice aufzunehmen. „Hey Baek, alles ist gut. Macht euch keine Sorgen, wir sind aus persönlichen Gründen sehr kurzfristig weg gefahren. Alles ist in Ordnung, wir werden die Stunden nacharbeiten. Ich weiß nicht, wie lange wir hier bleiben werden, aber ich denke, es wird schon etwas dauern. Ich melde mich später wieder. Sag D.O bitte, dass es mir sehr Leid tut, aber ich hatte keine andere Wahl. Wir hören uns.“ Ich verschickte die Nachricht. „Du weißt schon, dass ich gerade gefühlt mein ganzes Viertel angelogen habe, oder?“ fragte ich Jungkook sauer. Er zuckte mit den Schultern. „Warum denn? Du hättest doch einfach sagen können, dass du bei einem ‚Monster‘ gefangen bist, deine besten Freunde dich töten sollten und einer deiner Feinde dich nackt gesehen hat.“ „Du bist so ein Perverser.“ Ich griff nach der Waffe in meinem Rock. „Warum hast du Kameras versteckt hm?“ fragte ich. „Ganz einfach. Ich kann mich nicht aufteilen und deshalb habe ich überall Kameras.“ In diesem Moment hämmerte es an der Tür. Das sind schon 10 Minuten? „Hör mir gut zu du Psycho.“ Ich stand auf, beugte mich zu ihm vor- unsere Gesichter waren jetzt nicht mehr als 5cm von aneinander entfehrnt- und drückte ihm meine Waffe gegen die Brust. Seine linke Hälfte, direkt da, wo sein Herz ist. Sein organisches. Er hat kein anderes. „Jetzt sperr deine Lauscher auf, Jeon Jungkook. Ich weiß nicht, was das für ein Scheiß werden soll, ob du nicht wirklich einfach nur ein kleines Kind mit psychischen Störungen bist, oder sonst was. Das ist mir eigentlich auch egal, aber ich will, dass du eins weißt. Mach mich nicht wütend.“ Ich hätte nicht abdrücken können. Das niemals. Auch wenn er ein gestörter Psycho ist. Stattdessen schlug ich den Lauf der Pistole gegen seine Brust, nahm mein Handy, schloss die Tür wieder auf und knallte die Tür hinter mir zu.
    Sofort fiel mir Yoongi um den Hals. Ich schob ihn weg. „Was hast du?“ fragte er besorgt. „Frag nicht. Wo ist Namjoon?“ er sah mich etwas verwirrt an. Meine Stimmung war auf einem absolutem Tiefpunkt. Er statterte vor sich hin. „Weißt du was? Geh einfach wieder zu Taehyung und Jimin. Ich klär das schon selber.“ Ohne auf eine Reaktion von ihm zu warten, ging ich in Richtung Küche. Hoffentlich ist Jin da. Ich schlug die Türen auf und stampfte rein. Die Waffe hielt ich fest in meiner rechten Hand umklammert. „Y/n? Was ma- UAHH!“ fragte er, drehte sich um und als er die P8 in meiner Hand sah schrie er auf.
    Jin
    Ich stand in der Küche und bereitete das Mittagessen vor. Auf einmal schwangen die Türen auf und Y/n stand hinter mir. Als ich die Waffe in ihrer Hand sah, erschreckte ich mich sehr. Wo zum Pfannenwender hat sie die her? „Wo ist er?“ fragte sie finster. „Wer?“ fragte ich unwissend zurück. „Namjoon.“ Brummte sie und ihr Blick sagte, dass ich jetzt nichts falsches sagen sollte. „Er ist in seinem Büro ab-“ „Und wo ist das?“ fragte sie weiter. „Hier den Gang hoch, die Treppe runter, zweite Tür rechts.“ Sie rauschte wieder raus. Ihre Augen hatten kalt ausgesehen. Emotionslos. Genauso wie Jungkook, wenn er einen Auftrag hatte.
    Hellu, da bin ich wieder:) Wer Q&A Fragen hat, immer raus damit:) Und joa, wer nicht so viel Gewalt lesen kann, sollte einige Kapitel nicht lesen, weil sie etwas Gewalt darstellenden sind, das wird aber auch markiert! Bis Bald- Jannie <3

    33


    Kapitel 33: Verschiedene Stellen~
    Y/n

    Ich stampfte wutentbrannt in den Raum, den Jin mir beschrieben hatte und steckte mir auf dem Weg die P8 zurück in den Rock. Ohne anzuklopfen ging ich rein. Namjoon stand am Fenster, die Arme hinter seinem Rücken und sah raus. Draußen war der Himmel grau und es sah so aus, als würde sich bald ein Gewitter zusammenbrauen. „Y/n? Wie kann ich dir helfen?“ fragte er ‚nett‘ und drehte sich zu mir um. „Ich habe keine schlechten Absichten, solange du meine Fragen beantwortest.“ Sagte ich ruhig. Namjoon sah mich verwirrt an. Dann setzte er sich an den Schreibtisch. „Also, was soll ich denn beantworten?“ Ich stellte mich vor ihn hin und rückte direkt mit der Sprache raus. „Warum wollte Jungkook, dass ich sterbe?“ er sah mich mit großen Augen an. Er öffnete den Mund um zu antworten. „Wehe dir, wenn du mit der gleichen Antwort kommst, die du letztens auch gegeben hast.“ Ich stützte mich an seiner Tischplatte ab. „Ich weiß es nicht.“ Murmelte er. Ich kam auf ihn zu. „Ich weiß, dass du lügst.“ Knurrte ich. „Ich lüge nicht.“ Stritt er ab. „Weißt du, wie vielen Lügnern ich begegnet bin? Das sind mehr Personen, als ich Freunde haben. Sehr viel mehr.“ Mein Adrenalin schoss durch mein Blut, mein Herzschlag verschnellerte sich und ich kam auf ihn zu und stellte mich hinter ihn. Er bewegte sich nicht und blieb einfach sitzen. Meine Finger vergruben sich in seine lila Haare und zogen ihn am Kopf nach hinten. Er drückte natürlich seinen Rücken durch und zischte vor Schmerz. Ich kam von hinten an sein Ohr, meine Hand legte sich an diese eine Stelle, zwischen Becken und Bauch, neben der Wirbelsäule. „Ich kenne jede einzelne Stelle des Körpers und ich weiß ganz genau, wo es am meisten weh tut..“ flüsterte ich in sein Ohr und übte an dieser einen Stelle Druck aus. Er stöhnte voller Schmerz. „Keine Sorge, es gibt noch mehr solcher Stellen.“ Flüsterte ich und lies von der Stelle am Rücken am. Meine Hand ging an seine Schulter und ich drückte in seine Schlüsselbeinvertiefung. „Aish... Y/n bitte...“ keuchte er. „Sag es mir. Sofort.“ Knurrte ich weiter, zog mehr an seinen Haaren und drückte tiefer in seine Schulter. „D-Du h-hast e-etwas, w-was ihm gehört-“ sagte er dann. Ich lies ihn los. „Warum nicht gleich.“ Sagte ich -erstmals- zufrieden und lies ihn los. Er atmete laut auf und rieb sich die Stellen. „Du hättest es auch gleich sagen können.“ Zischte ich kalt und trotzdem, küsste ich kurz seinen Haarschopf und ging aus dem Zimmer. Erst jetzt realisierte ich, was ich gerade, die letzte halbe Stunde getan habe. Ich war bereit dazu gewesen einen Menschen zu töten und habe einem zweitem weh getan. Ich bin ein Monster ich rannte los.
    Schwer atment, platzte ich ins Zimmer rein. Die Anderen waren schon wach und saßen auf dem Bett. „Noona!“ rief Tae erfreut und warf sich in meine Arme. „ugh.. Tae jetzt nicht bitte.“ Immernoch in Gedanken bei Namjoon griff ich nach meinem Strickzeug und mit fahrigen Bewegungen machte ich Laschen. Zwei glatt, zwei verkehrt, zwei glatt, zwei verkehrt.. „Noona, ist alles in Ordnung?“ fragte Chim besorgt. „J-Ja alles gut.“ Murmelte ich unkonzentriert. Ich war noch ‚Dezent‘ zerstreut und ohne auf irgendwas zu achten öffnete ich das Geheimfach und schmiss die Pistole darein und knallte die Schublade wieder zu. „NOONA!“ schrie mich Jimin an. „Was war das?“ fragte er geschockt. „Nichts, nur eine P8.“ Murmelte ich. Sauer packte Jimin meine Schultern. „Weißt du was das überhaupt ist? Damit tötet man Menschen, Y/n. MENSCHEN!“ Ich schubste ihn von mir weg. „Ach was. Ich dachte, damit gießt man Blumen.“ Keifte ich und massierte meine Schläfen. „Y/nie, warum hast du sie mitgenommen?“ fragte mich Yoongi. „Ich dachte, es könnte nützlich werden.“ Brummte ich einfach nur. Hoseok war nicht da. Aber gerade kam er rein. „Man, da bin ich einmal auf Klo und dann bricht hier ein Sturm aus. Was ist passiert.“ Tae verstand gar nicht richtig was gerade passiert ist und hat sich einfach wieder ins Bett gekuschelt. Aber Jimin war dafür umso wütender. Er stellte sich hinter Hoseok und umarmte ihn von hinten.
    Namjoon
    Mit schmerzverzerrtem Gesicht rieb ich mir die Stellen, in die Y/n gedrückt hat. Ich muss sagen, Kraft hat sie auch. Und sie hat in ihrem Studium gut aufgepasst, sonst hätte sie nie diese Stellen gekannt. Und sie war gefährlich gewesen. Sehr gefährlich. Und jetzt wusste ich, was Jungkook gemeint hatte.
    “Sie hat es im Blut“ Jungkook nippte an seinem Weinglas, wie immer hatte er seine Füße auf der Tischplatte und auf seinen Knien lag der Ordner. „Aber wir können sowas nicht von ihr verlangen. Jetzt nicht.“ Widersprach ich. „Hyung. Was soll ich machen? Entweder, Yoongi hätte sie getötet, oder sie macht richtig mit. Sie hat es im Blut, in ihren Genen. Jemand besseren hätten wir gar nicht finden können.“ Er stand auf und sah aus dem Fenster. „Sie haben mir etwas genommen. Da ist es doch nur fair, wenn ich es mir zurück hole. Und wenn ich es nicht zurückholen kann. Dann...“ er drehte sich zu mir um. Seine Augen leuchteten, wie die Augen eines Kleinen Kindes an Weinachten. „Dann, werde ich es einfach ersetzten.“ Er sah mich schief an und grinste. ich stand auf und lief zu Jin Hyung. „Was ist denn mit unserer kleinen Prinzessin passiert?“ fragte er sofort, und ich verstand, was er meinte. Er hatte Y/n auch in diesem Zustand erlebt. „Was ist, wenn sie genau so wird, wie er? Was dann?“ fragte er und lehnte seinen Kopf an meine Schulter. Ich strich ihm beruhigend über den Rücken. „Sie wird schon so nicht werden. Sie ist ein anderer Mensch.“

    34


    Kapitel 34: Der Name~
    Y/n

    Jimin hat seit gefühlt einer Stunde nicht mehr mit mir geredet. Ich sah mir gerade meine Halb gefertigte Skizze an, die ich vom Gebäude hier gemacht habe und ich frage mich, ob es auch nach oben geht. Ohne wirklich mir Gedanken darüber zu machen, stehe ich auf und will aus dem Zimmer. „Noona-ssi.“ Hörte ich Jimin hinter mir. Er nannte mich nur Noona-ssi entweder wenn er was ausgefressen hat, wenn er etwas gesteht oder wenn ihm etwas Leid tut. „Ja?“ fragte ich kühl und drehte mich zu ihm um. Yoongi war übrigens kurz aufs Klo und Hobi und Tae spielten gerade Galgenmännchen. „HAH! ICH HAB GEWONNEN!“ schrie Tae und grinste vor sich hin. „Tut mir Leid, dass ich die angeschrien habe.“ Murmelt er und schlingt seine Arme ganz fest um mich. „Alles ist gut. Ich bin dir nicht böse.“ Schmunzelnd strich ich ihm durch seine Haare. „Ich war einfach nur so geschockt, weil ich nie von dir erwartet hätte, dass du sowas mit dir rumträgst-“ „Jiminie. Wir sind hier in einer Mafia-Irrenanstalt. Hier geht es ums nackte überleben. Ich habe sie nur mitgenommen, um mich verteidigen zu können, falls es nötig ist. Und ich spreche nicht von Jin oder Yugyeom. Wen ich meine, ist eigentlich Jungkook. Versucht möglichst ihm aus dem Weg zu gehen, falls ihr hier rum streifen solltet. Er ist ein bisschen.... er hat einige Probleme.“ Ich sah ihm in die Augen und küsste kurz seine Stirn. Dafür musste ich mich auf die Zehenspitzen stellen und mich gaaanz groß machen. „Wer ist Yugyeom?“ fragte er. „Nur so ein Typ.“ Ich winkte allen noch mal zu und ging den Gang entlang. Ich war in meine Karte vertieft, als ich gegen jemanden stieß. Überrascht sah ich auf und sah in Jungkooks Gesicht. Es war traurig. Warum ist sein Gesicht traurig? „Du denkst also wirklich, dass ich ein Psycho bin. Und du glaubst daran, dass ich ein Monster bin und nichts kann, außer töten? Dass ich auch kein Herz habe?“
    Jungkook - HAALT STOPP! AB HIER WIRD ES DEZENT VERSTÖREND FÜR MANCHE JUNGEN UNSCHULDIGEN SEELEN!:)
    „Oh, versuch es nicht auf diese Tour.“ Knurrte sie, funkelte mich wütend an und ehe ich es mich versehen konnte, zuckte ein sehr heftiger Schmerz durch mein bestes Stück. Sie kann nur die sein, die ich brauche Schmerzerfüllt drücke ich meine Hände drauf und versuche, nicht zu schreien. "Du bist ein Psycho Jeon. Und du wirst es auch bleiben." Oh mein Gott, wie sehr mich dieses 'Jeon' von ihr gerade anmacht. Schon oft haben mich Leute mit meinem Nachnamen angesprochen, aber so, wie sie es gerade getan hat? Uff... das war so... anders. Ich meine, OneNight Stands hatte glaube ich schon fast jeder und mit jeder, mit der ich was hatte, sagte dann immer 'Jeon'. Y/ns Jeon war aber anders. Es war das, das ich immer schon hören wollte. "Du hast heute noch Training. Nach dem Mittagessen, wirst du mit Yoongi und Namjoon eine Trainingsstunde haben." sagte ich schnell, als ich mich wieder gefangen hatte und wieder aufrecht stand. Y/n nickte nur und ging.
    JETZT IST ES WIEDER NORMAL:)
    Y/n

    Ich lief weiter durchs Gebäude, diesmal die Treppen hoch. Neben der Dachterrasse, war eine weitere Tür. Was da wohl ist? Ich drückte die Klinke runter und - zu meinem Erstaunen- ging die Tür auf. Es kam eine Wohnung zum Vorschein, die groß war. Groß, Hell und schön. Ich lief rein und sah mir alles an.
    SCHMERZ, LEICHTE GEWALT
    Auf einmal hörte ich wen hinter mir. "Schön nicht?" sofort drehte ich mich um mich selber und traf mit dem Fuß gegen die Brust der Gestalt. Sie taumelte zurück. Ich achtete nicht darauf, wen ich hier gerade vermöbelte. Mit schnellen Bewegungen drehte ich die Person mit dem Rücken zu mir, trat in die Kniekehlen, damit ich mehr in der Überhand war und drückte sie auf die Knie. Meine rechte Hand griff nach einem Handgelenk und drückte auf den Mittelnerv so fest ich konnte. Mit der anderen Hand, zog ich einen Finger nach hinten. Ich bemerkte nichts und niemanden. Mein Knie hatte ich an den durchgedrückten Rücken gelehnt, bereit, damit eine Rippe zu brechen. Die Gestalt machte alles mit und stöhnte und schrie vor Schmerz und Leid. "Was willst du von mir, lass mich in Frieden!" keifte ich und zog weiter am Finger. Ich wartete auf das knackende Geräusch, und der Gewissheit, dass sein Finger gebrochen war.

    35


    Kapitel 35: Seine Schwester~
    Yugyeom

    Ich saß vor Y/n auf den Knien, sie drückte auf eine schmerzhafte Stelle an meinem Handgelenk und zog meinen Zeigefinger nach hinten. Ich spürte ihr Knie in meinem Rücken. "Ahhh.... Y/n...." zischte ich. Mir tat alles weh. Woher kann sie sowas? "Yugyeom?" fragte sie überrascht und lies mich sofort los. "Ich wurde schon gewarnt, dass du das kannst, aber bitte, ich brauche meine Hand noch." bat ich und rieb mir darüber. "Tschuldige, ich dachte, du wärst Jungkook oder so." "Hättest du denn Jungkook auch so sehr weh getan?" fragte ich. "So doll?" fragte sie besorgt und nahm mein Handgelenk in ihre Hand, sie fühlte sich irgendwie betäubt an. "Das kriegen wir wieder hin." murmelte sie und drückte noch einmal in einem anderen Winkel auf. "AU!" schrie ich. Aber.. dieses Lahme Gefühl war weg. "Geht es wieder?" fragte sie besorgt und nahm meinen Finger unter die Lupe. "Ja, danke." "Ich glaube, wenn ich den Mut dazu hätte, hätte ich glaube ich Jungkook auf die Schlagader gedrückt." sagte sie. Ich sah sie mit großen Augen an. "In seiner Haut würde ich jetzt nicht stecken." grinste ich. Jeder von uns hat so seine Konflikte mit ihm. Ich auch.

    WARNING!
    "Entweder du machst mit oder es endet nicht so toll." Jungkook grinste breit und hielt eine Pistole gegen die Schläfe meiner Schwester. "Yugi, renn weg!" schrie sie mit Tränenüberströmtem Gesicht. "Nein. Ich lass dich nicht im Stich." sagte ich und stellte mich vor Jungkook hin. "Lass sie gehen." knurrte ich. "Wirst du dann mit machen?" fragte er hoffnungsvoll, wie ein kleines Kind. Er ist nicht ganz dicht. Er hat sie nicht alle. "Lass sie gehen." sagte ich noch einmal. "Na schön." er schnitt die Fesseln auf und meine Schwester rannte zu mir. "Aber.. niemand hat gesagt, ob ich sie töte."

    Ein Knall.



    Blut spritze in mein Gesicht.



    Meine Schwester lag auf dem Boden, um ihrem Kopf eine Blutlache.

    Ihre Augenlider gingen auf und zu.


    Auf und zu.




    "NEIN!" schrie ich und kniete mich vor sich hin. "Bitte..." schluchzte ich.






    Ich griff nach ihrer halb ausgestreckten Hand.








    "Yugi...ich hab dich lieb großer Bruder."




    Und dann schloss sie auf Ewig ihre Augen.

    36


    Kapitel 36: Die Wohnung und Hacken für Anfänger~
    Y/n

    „Yugyeom? Alles Gut?“ fragte ich besorgt. Er stand vor mir und vereinzelt liefen ihm Tränen über die Wangen. Er antwortete nicht. Also zog ich ihn zu mir und drückte ihn an mich. Beruhigend strich ich ihm über den Kopf.
    Dann erzählte er mir alles.
    Als er dann fertig war, sah ich ihn erschrocken an. Jungkook hat... seine Schwester vor seinen Augen getötet? „Y/n, d-du bist w-wie eine Schwester für m-mich geworden. Wir kennen uns zwar nicht lange, a-aber ich h-habe dich in mein Herz geschlossen. Für meine Schwester, b-bitte pass auf dich auf, okay?“ fragte er. Ich wischte ihm übers Gesicht und umarmte ihn noch einmal. „Alles ist okay...“, flüsterte ich. „Deine Schwester ist jetzt oben im Himmel und von da aus ist sie da und weist du, wo sie noch ist?“ „Wo?“ schniefte er. Ich lächelte ihn zart an und und tippte auf seine linke Brust. „Da drin.“ Er sah mich mit großen Augen an. „Bist du dir sicher?“ „Solange du dich an sie erinnerst, ist sie immer bei dir.“ Seine Augen füllten sich wieder mit Tränen und er schmiss sich in meine Arme. „I-Ich vermisse sie so sehr..“ schluchzte er. Ich sagte nichts mehr, weil wusste, wie er sich fühlt. Also lies ich ihn ausheulen.
    Nach einer Weile hat er sich wieder beruhigt und sah mich an. „Deine Brüder wohnen bei dir im Zimmer, oder?“ „Momentan ja, wieso?“ „Ich könnte mit Jungkook reden, dass die zwei hier her ziehen.“ „Nein.“ „Wieso?“ „Das ist viel zu gefährlich. Hier kann Jungkook doch ganz leicht hin.“ „Aber in deinem Zimmer doch auch.“ „Da bin ja ich und verteidige sie, aber hier sind sie ganz alleine.“ In diesem Moment hörten wir von überall her Jungkook Stimme.
    „Aaaalso, so wie ich das kapiert habe, brauchen die Herren Park Jimin und Kim Park Taehyung, 22 und 20 Jahre alt, einen Ort zum Wohnen. Tja, der kleine Yugi hat das gut hingekriegt, mit der Einrichtung und die zwei sind echt niedlich, also, ihr zwei, Jiminie und Tae, sammelt alles ein- ach jaaaa stimmt ihr habt gar nichts.. naja, egal dann rafft euch auf, Bambam und Mark werden euch abholen und in eure neue Wohnung bringen, da ist auch euer eigentliches Hab und Gut, aber, weil ich gerade in so einer guten Stimmung bin, erlaube ich euch, dass ihr mit uns zu Frühstück, Mittag und Abend esst.“ So erstummte seine Stimme wieder. Yugyeom und ich blieben einfach stehen.
    Es dauerte nicht lange, bis ein verschlafener Taehyung und ein gestresster Jimin in Begleitung von zwei jungen Männern. Der eine hatte schwarze Haare, der andere blonde. „Hi, Yugi!“ rief der Schwarhaarige. „Hey Bambam, Hey Mark!“ rief er zurück. Tae rüttelte sich von Mark ab und rannte hinter mich. Wie ein kleines Kind versteckte er sich hinter meinem Rücken. „Okay, keine Sorge. Wir sind schon wieder weg.“ Die drei gingen. „Noona? Was machen wir hier?“ fragte Tae nervös. „Ihr bleibt einfach hier.“ Antwortete ich. Mit großen Augen sahen sie mich an. „Wir sollen hier?“ fragte Jimin ungläubig. „Ich hab da nichts entschieden. Ich komme immer wieder hier her, okay?“ beide nickten. „Y/n?“ ich wirbelte herum, bereit mich meinem Gegenüber anzulegen. „Namjoon?“ fragte ich halb misstrauisch, halb verwundert. „Komm mit, dein Training wartet.“ Er lächelte mich warm an. „Was für ein Training?“ fragte Tae. „Ich weiß es selber nicht, ich komme aber bald wieder.“ Jedem drückte ich einen Kuss auf die Wange und ging mit Namjoon.
    Etliche Treppen später, standen wir wieder im Gang mit den 10 Türen. Er fürte mich in den von rechts dritten Raum. „Drinnen ist schon Yoongi.“ Bevor er die Tür öffnen konnte, hatte meine Hand sein Handgelenk umschlossen. „Joon?“ flüsterte ich. „Entschuldige bitte, wegen eben. Ich wollte dir nicht weh tun. Ich weiß selber nicht, was in mich gefahren ist-“ Und bevor ich zu Ende reden konnte, hatte er mich an sich gedrückt und umarmte mich. „Es ist okay. Ich wusste, dass das nicht Y/n ist, die das getan hat.“ Er strich mir noch einmal über den Kopf, löste sich dann von mir und öffnete die Tür.
    Im Raum war nicht viel, außer ganz viele Computer, Monitore und andere technische Geräte. Yoongi saß an einem Tisch und tippte auf einer Tastatur herum. „Ahh Y/nie.. komm, wir bringen dir jetzt hacken bei.“ Namjoon drückte mich auf den Stuhl neben ihm und setzte sich dazu. „Zu aller erst, musst du dein Gerät finden.......................
    Und so... kannst du die Firewall manipulieren................

    Und dann bist du drin!“

    Ich hatte mir alles auf einem Zettel hastig mit notiert. Ob hacken oder nicht, wenn es um lernen geht, muss ich immer alles aufschreiben.

    „Okay, jetzt probierst du das mal.“
    Yoongi schob mir den Bildschirm mit Tastatur rüber. „Versuch dich mal in Namjoons Laptop zu hacken, keine Sorge, er hats dir einfach gemacht.“
    Ich setzte mich also hin und meine Finger klapperten auf der Tastatur.
    Kurze Zeit später
    „Ich bin drin!“ rief ich euphorisch. „Sehr gut! Nun, zeig mal her.“ Namjoon stellte sich hinter mich und beugte sie über meine Schulter. Meine Hand ruhte auf der Maus, die ich eben ununterbrochen hin und her bewegt habe. Mit einem Mal spürte ich Namjoons Hand darauf. Konzentriert, führte er die Maus und zeigte mir eine Stelle. „Hier ist dir ein kleiner Fehler unterlaufen. Wenn du durch die Firewall durch bist, musst du sie sofort wieder schließen, sonst geht das nicht auf. Der Nutzer wird merken, dass er gehackt wurde.“ Wir behoben den Fehler wieder und hackten uns raus. „Okay, jetzt noch einmal.“

    Wir übten den ganzen Nachmittag und als ich dann komplett erschöpft auf meinem Stuhl saß, drückte mir Yoongi einen Laptop in die Hand. „Was ist das?“ fragte ich. „So weit ich sehe, ist das ein Laptop.“ Er grinste. „Ja ach was, aber was soll ich damit?“ „Der gehört dir. Er ist von Jungkook und joa, also der gehört dir ganz alleine.“ Erklärte Namjoon. „Okay, uhm Dankeschön, schätze ich mal.“
    Somit gingen wir zum Mittagessen.
    Als ich in der Küche ankam, wartete schon Yugyeom auf mich. „Komm, kleine Prinzessin, wir gehen dich Herrrichten.“ Er nahm meine Hand und zog mich in mein Zimmer.
    Dort musste ich mir wieder das blaue Kleid anziehen. „Und was wird aus Jimin und Taehyung?“ fragte ich. „Mark und Bambam machen das schon. Du wirst sie gar nicht wiedererkennen.“ Er lächelte und steckte mir die Haare hoch.

    Schließlich gingen wir wieder in den luxuriösen Saal, wo ich zum allerersten Mal auch war.
    Es saßen schon alle am Tisch. Yugi verabschiedete sich von mir mit einem Zwinkern und ging weg. Du kannst das Ich atmete durch und klopfte an.

    37


    Kapitel 37: Der Designauftrag~
    Y/n

    Als ich im Saal stand, warf mich der Anblick schon fast von den Socken. Alles war auf eine Art und Weise festlich geschmückt. Nicht wie auf einer Party oder so, sondern ganz dezent und doch feierlich.
    Am Tisch saß, wie immer, am einen Ende Jungkook, in einem Anzug und ein Glas Wein in der Hand. Auf der Rechten Seite saßen Jin und Namjoon und Hoseok, links Jimin, Taehyung und Yoongi.
    Jedenfalls dachte ich, dass das Jimin und Taehyung waren.
    Sie sehen so anders aus... so erwachsen...
    Sie starrten mich an und ich starrte zurück.
    Jimin & Taehyung
    Woaaaaaah! Das ist unsere Noona? Sie sieht so anders aus, so erwachsen und reif und hübsch...
    Jimin
    Sie sieht echt wunderschön aus, der Stoff des Kleides floss nur so auf den Boden. Eines aber gefiel mir nicht.
    Man sah, wie dünn sie ist. Durch den dünnen Stoff kann man alles perfekt erkennen, ich sehe ihre dünnen Arme und ihre schmale Körperform.
    Langsam setzt sie sich an das andere Ende des Tisches und ist still. Wir aßen ruhig. Man hörte nichts, außer unsere Atemzüge und das geklapper des Bestecks. „Wie findet ihr eure Wohnung?“ fragte uns Jeon dann. „Uhm... also, es ist sehr hübsch, danke.“ Murmelte ich. Tae hielt meine Hand fest unterm Tisch. „Dann ist es doch gut. Y/n?“ sofort sah sie ihn an. Mit erschrockenen Augen, die etwas aber in sich hatten, was ich nicht erkennen konnte. Irgendwas melancholisches. Etwas, was ich sonst noch nie in Noonas Augen gesehen habe.
    „Ich möchte, dass du mir was designst.“ Sie sah ihn verwirrt an. „Ein Kleid. Es soll leicht sein, kurz und man soll sich gut darin bewegen können. Und schwarz. Kannst du das?“ „I-Ich glaube schon-“ „Das ist schon gut so. Yongjin wird dir das geben, was du brauchst.“ Y/n hat alles auf einer Serviette mitgeschrieben, woher hat sie bitte einen Stift? Auch egal. Wir aßen zu Ende und dann kamen die Type von eben, ich glaube, sie hießen Mark und Bambam oder so ähnlich. Y/n legte ihr Besteck ab. Das bisschen, was sie auf ihrem Teller gehabt hatte, hatte sie aufgegessen. „Willst du nicht nachnehmen?“ fragte sie Jungkook und sie schüttelte den Kopf. „Dann geh.“ Brummte er. Sie stand auf und ohne sonst wen zu beachten, ging sie aus dem Saal. Kurz darauf stand Jungkook auf und marschierte davon. Dann stand der ganze Rest auf. Tae und ich wussten nicht, was los war, also blieben wir einfach sitzen. Hobi-hyung stellte sich hinter meinen Stuhl und stützte seinen Kopf auf meinem ab. „Kommt, wir gehen.“ Flüsterte er und zog mich hoch. Mark und Bambam brachten uns in die Wohnung. Tae setzte sich auf den Boden und zog sich sein Jackett aus. Ich streifte mir meine Kleidung, bis auf die Boxer, ab und suchte das Badezimmer. Dort fand ich zwei Zahhnbürsten und- das war doch unser Kram... ich putzte mir die Zähne und Tae auch. Wir legten uns in die zwei Zimmer in die Betten.
    Es war dunkel im Zimmer und ich wäre am liebsten eingeschlafen, aber ich konnte es nicht. Ich starrte die Decke an. Wird Y/n jetzt an diesem Kleid arbeiten?.
    Taehyung
    Was Noona jetzt macht? Was Hyung jetzt macht? Schläft er? Schläft sie? Wann gehen wir von hier weg? Dieser Ort belastet Y/n. Wir müssen hier weg von hier, so schnell es geht.

    38


    Kapitel 38: Der Laptop~
    Y/n

    Ich lief wieder in mein Zimmer, hängte mein Kleid auf und warf mich in das Nachthemd und klappte den Laptop auf.
    Der wollte ein Passwort von mir haben.
    Von wo soll ich das bitte wissen!
    Ich probierte ein Paar Sachen aus.
    Jimin, Taehyung, Y/n, Mom, Dad, Yoongi, Hobi, Tae, Jiminie. Haben alle nicht geklappt. Zwischendurch musste ich 30 Sekunden warten. Vielleicht...
    Ich probierte die letzte Möglichkeit aus, die mir noch einfiel.
    'Big Hit- Mafia'. So hieß doch die Gruppe.
    Und...
    YESSSSS!
    Ich war drin.

    Ich klickte mich so durch, ich fand alte Fotos von mir, meine Daten und sowas halt.
    Und einen Ordner, mit dem Namen 'Big Hit'.
    Ich öffnete den Ordner und fand sehr interessante Dinge.
    Über jeden, Namjoon, Jin, Hoseok und Yoongi einen Steckbrief.

    Kim Namjoon
    Alter: 25 Jahre
    Mitglied:Gründer.
    Stellung:Organisator, Hacker
    Name:RM

    Kim Seokjin
    Alter: 27 Jahre
    Mitglied:1. Mitglied
    Stellung:Notarzt, Koch, Ausführer
    Name:Jin

    Min Yoongi
    Alter: 24 Jahre
    Mitglied:letztes Mitglied
    Stellung: Hacker
    Name:Suga

    Jung Hoseok
    Alter: 23 Jahre
    Mitglied:3. Mitglied
    Stellung:Ausführer
    Name:J-Hope


    Ich klickte weiter durch den Ordner und fand einen Lageplan des ganzen Gebäudes. Perfekt! Ich nahm den Laptop aus dem Zimmer und in die Küche. Die Kälte des Boden kroch in meine nackten Füße, das war mir jetzt aber egal.
    In der Küche fand ich Jin vor. "Jin? Habt ihr hier einen Drucker oder so?" "Ja, in Namjoons Büro ist einer, den kannst du benutzen." "Okay, danke." "Ach ja und Y/n? Zieh dir bitte Socken an." "Mach ich." ich rannte zu Namjoon ins Büro. Zum Glück war er da. "Kann ich deinen Drucker benutzen?" fragte ich. "Klar, hier." ich ging dran, verbannt ihn mit dem Laptop und druckte den Lageplan aus. "Perfekt, danke dir." ich stellte mich auf die Zehenspitzen, drückte ihm einen kurzen Kuss auf die Wange und ging dann zurück in mein Zimmer.

    Okay Y/n. Du kannst das.

    ungefähr 2 Stunden später

    Ich hatte es wirklich geschafft! Ich hatte mich in einen von Jungkooks PCs gehackt und jetzt suchte ich nach den Überwachungskameras, die er versteckt haben muss.

    Nach einer Weile, habe ich alle Kameras und Audiogeräte gefunden. Und......jetzt....
    Alle Kameras und Mikros sind ausgeschaltet.
    Y/n, ausnahmsweise, hast du das gut hinbekommen.

    Zufrieden kuschelte ich mich in die Decke.
    "Y/n?" ich sah wieder hoch und sah Yoongi im Türrahmen stehen. "Yoongi? Was machst du noch so spät hier?" fragte ich und setzte mich auf. "Kann ich bei dir schlafen?" fragte er, sichtlich nervös. "Klar, wieso nicht? Komm her." ich rückte zur Seite und machte ihm Platz. Erst jetzt bemerkte ich, dass er nur mit einem Shirt und Boxern bekleidet war. Eben hatte ich das nicht erkennen können. Mit gerötetem Gesicht, drehte ich meinen Rücken zu ihm. "So schlimm sehe ich doch nun echt nicht aus." brummte er und rückte näher an mich. "Das habe ich auch nie behauptet." brummte ich zurück und drehte mich um. Seine mint-grünen Haare, die mich immer an Waldmeister-Eis erinnerten, hingen in seinem Gesicht. Ich strich sie aus seinen Augen. "Erinnerst du dich an die Klassenfahrt in der 8?" fragte er. Ich musste leise bei der Erinnerung lachen. "Ja... und weißt du noch, als du auf den Prank von mir herein gefallen bist?" "Meine arme Hose war danach voller Zahnpasta." schmollte er. "Aber komm schon, warum setzt du dich denn mit Hose auf den Klodeckel?" "Hättest es wohl gerne anders was?" "Bah. Hau ab." ich kniff die Augen 'angeekelt' zusammen. Yoongi rollte sich über mich und stützte seine Hände neben meinem Kopf ab. "Yoongi, runter." befahl ich. "Nö." "Du weißt schon, dass ich perfekt in dein bestes Stück treten kann, oder?" er guckte runter und als er wieder hoch zu mir gucken wollte,
    küsste ich ihn.
    Warum?- Naja, egal, es fühlt sich angenehm an.
    Wir beide schlossen die Augen und bewegten unsere Lippen sanft gegen einander.
    Als Yoongi sich von mir löste, kippte er neben mich und kuschelte sich an meine Seite. "Wofür war das?" fragte er. "Frag nicht und schlaf." brummte ich, drückte mich an seine Brust und hörte seinem Herzschlag zu.
    Es war schnell und ruhig gleichzeitig.
    Und es lies mich entspannen.
    Yoongi strich durch meine Haare und langsam drifte ich davon.

    39

    UnnötigesQ&A


    Frage 1: Wie alt bist du? (von: Heelllooooo und Kari)
    Ich bin 13 Jahre alt und werde kommenden Monat 14
    Frage 2: Seit wann bist du ARMY? (auch von: Heelllooooo)
    Ich bin stolzer Army seit Sommer 2018. Also nicht wirklich lange aber trotzdem
    Frage 3: Wie lange brauchst du zum schreiben eines Kapitels? (von: TaekookShipper)
    Das ist unterschiedlich, je nachdem, wie viel Motivation ich habe. Aber, wenn ich so mega im Flow bin, dann eine halbe bis eine Stunde:)
    Frage 4: Bekommst du auch Hilfe, oder schreibst du das ganz alleine? (auch von: TaekookShipper)
    Ich mache das ganz alleine. Ich kann besser alleine Schreiben, weil keine Ahnung wieso
    Frage 5: Redest du mit der Staubfluse Fred? (schon wieder von: TaekookShipper)
    Natürlich! Hab ja sonst niemanden (:( Wir quatschen zwischendurch, ich hänge dann kopfüber überm Bett und dann macht er einen Handstand (das kann er echt gut) und dann sehe ich ihn wieder normal und wir reden dann. Meistens lästern wir über die anderen aus der Klasse aber psssst! Das darf niemand erfahren ;)
    Frage 6: Hörst du auch andere K-Pop Groups oder nur BTS? (von: Bonnie)
    Also, ich höre auch TxT.. und zwischendurch StrayKids oder Got7, ich taste mich da gerade so ein bisschen heran. Girl-Groups eher nicht, außer ne Weile BlackPink, aber, irgendwie, ist das nicht mehr so meins:)
    Frage 7: Wer ist dein BTS-Bias? (auch von: Bonnie)
    Aaaalsooo. Es war einmal..- Okay, ich lass es. Als ich noch ganz frisch gebackener ARMY war, habe ich V und Suga total abgefeiert. (Und ich habe nicht gecheckt, warum Jin immer sagt er ist World Wide Handsome, aber lasst ihn das nicht wissen ;). Heute finde ich, dass er WWH ist.) Nun, heute bin ich OT7, weil ich mich auf niemanden festlegen will und, keine Ahnung, die wrecken sich bei mir immer gegenseitig, da komme ich selber gar nicht mehr mit. Und joa, lange Rede kurzer Sinn (Zitat von meinem Physiklehrer), ich bin OT7 und das bleibe ich auch! xD
    Frage 8: Wo kommst du her? (von: Kari)
    Ich bin in Deutschland geboren worden, habe aber iranische Wurzeln:)
    Frage 9: Was für Sprachen sprichst bzw. lernst du? (auch von: Kari)
    Ich spreche fließend: Deutsch (ist klar), Englisch, Farsi (iranische Sprache) und Azari (2. Iranische Sprache) und ich lerne in der Schule: Englisch, Latein und Französisch. Und aus hohbbylosigkeit lerne ich türkisch.
    Frage 10: Worauf freust du dich bei der FF (von: Mir selbst xD)
    Ich freue mich am meisten auf diese eine Szene, wo Y/ns Leben noch mehr Veränderung bekommt und auf noch eine Stelle, die ziemlich bald kommt. Mehr will ich nicht spoilern 😉

    40
    ((bold)) Kapitel 40: Das Kleid~ Y/n((ebold)) Am nächstem Morgen wurde ich von Yugi geweckt. "Kleine Prinzessin.. he wach auf.." langsam öf


    Kapitel 40: Das Kleid~
    Y/n

    Am nächstem Morgen wurde ich von Yugi geweckt. "Kleine Prinzessin.. he wach auf.." langsam öffnete ich meine Augen und setzte mich auf. "Was ist denn los?" fragte ich verschlafen, während ich mir den Schlaf aus den Augen rieb. "Komm, du musst das Kleid für Jungkook designen." Er zog mich aus dem Bett raus, jedenfalls versuchte er es. Denn, Yoongi hatte seine Arme um meinen Bauch geschlungen und lies mich nicht los. Vorsichtig versuchte ich seine Arme weg zu schieben, aber stattdessen, schlang er sie noch fester um mich. "Yoongi." flüsterte ich "Yoongi wach auf. Ich hab zu tun." er grummelte vor sich hin. Ich warf Yugi einen hilfesuchenden Blick zu. Er zuckte nur mit den Schultern und ging wieder weg.
    Na wunderbar..
    Ich hatte es schließlich doch geschafft und saß im Nachthemd am Schreibtisch.
    Leicht, Schwarz und kurz... hm...
    Ich fing einfach mit groben Skizzen an.
    Keine Ahnung, wie viele Skizzen ich schon gemacht hatte, aber mit keiner war ich zufrieden. Stöhnend stützte ich meinen Kopf mit meinen Händen ab und starrte das weiße Blatt Papier vor mir an. Ich habe in meinem Studium sowas doch schon 1000 Mal gemacht... „Y/nie? Was machst du da?“ fragte Yoongis verschlafene Stimme. „Ich mache Jungkooks Kleid.“ Murmelte ich und sah mir meine vorherigen Skizzen an. „Aish...“ fluchte ich und knüllte sie zusammen. Dann warf ich sie gegen die Wand hinter mir. „Was soll das?“ fragte Yoongi.
    Yoongi
    Ich stand auf und knüddelte eins der Blätter wieder auseinander. Mir kam eine wunderschöne Zeichnung entgegen, von einem schwarzem, knielangem Kleid. Ich sah mir die anderen Knäule an, eine Zeichnung war schöner als die andere. „Du machst dir zu viele Gedanken. Jungkook wollte ein schlichtes, schwarzes Kleid haben.“ Ich stützte mein Kinn auf ihrer Schulter ab und kraulte ihren Nacken. „Ich krieg das einfach nicht hin.“ Schmollte sie und schob ihre Unterlippe vor. Ich nahm ihre linke Hand und fuhr mit meinen Fingern über die Rillen und ihre Narbe. „Weißt du, wie oft diese Hände mich gerettet haben?“ fragte ich flüsternt und legte sie mir an die Wange. „Schon viel zu oft. Denk nicht so viel Y/n. Es wird einen Grund haben, warum Jungkook sowas von dir will. Mach einfach ein wunderschönes Kleid.“ Ich küsste kurz ihre Hand und ging dann aus dem Zimmer.
    Jungkook
    „Schon viel zu oft. Denk nicht so viel Y/n. Es wird einen Grund haben, warum Jungkook sowas von dir will. Mach einfach ein wunderschönes Kleid.“ Flüsterte Yoongi und ging dann wieder weg. Zu viel Kitsch. Ich muss sie auseinander bringen. Er tut ihr nicht gut. Er wird die echte Y/n verdrängen.. Y/n hatte zwar sich in meinen PC gehackt, aber bitte, niemand kann meine Kameras stoppen.
    Y/n
    Yoongi ging wieder weg. Ich starrte weiter auf mein Blatt Papier. Yugi kam rein mit einer Holzpuppe und ganz vielen Stoffrollen. „Y/n, darf ich vorstellen? Das ist Wilhelmina Holzkopf.“ Er klopfte auf den Schädel der Holzpuppe. Ich musste lachen. „Hast du noch kein Design?“ „Ne, mir fällt nichts ein..“ während ich Yugi so ansah, bekam ich einen Geistesblitz. Schnell krakelte ich ein grobes Design und am Ende, war ich auch zufrieden!
    „Jetzt aber!“ rief ich und streckte ihm meine Zeichnung hin. „Sehr schön. Kannst du nähen?“ „Ein bisschen, ja.“

    So gegen Mittagessenszeit
    Endlich hatten wir das Kleid fertig. Es war echt schön geworden und mit Hilfe eines Schneiders, der Yongjin hieß, hatten wir das Kleid zusammen genäht.
    „Okay, jetzt zieh dir das mal an.“ Befahl Yugi. „Was? Ich?“ „Ne Yongjin weißt du?“ er lachte und drückte mir das Kleid in die Hand. Dann gingen er und Yongjin aus dem Zimmer. Schnell tauschte ich mein Nachthemd gegen das Kleid aus. „Können wir rein?“ fragte Yugi und kam auch schon herein spaziert. „Mein Gott, das steht dir so gut..“ hauchte er. „Klar, wenn ich deine Haare dann so hoch binde, zu einem Zopf... 100%ig, Jungkook wird sich in dein Aussehen verlieben!“ rief er glücklich und band dann auch meine Haare zu einem Pferdeschwanz. „Yongjin, was sagst du dazu?“ „Ich finds gut.“ Dann hörte man eine Durchsage. „Essen ist fertig!“ hörte ich Jins Stimme. Yugi verabschiedete sich von mir mit einer Umarmung und einem kurzen Kuss auf die Stirn. „Viel Spaß.“ Er lächelte noch einmal und ging dann raus. Ich sah mich um Spiegel an. Ich sehe so anders aus... so unecht...

    41


    Kapitel 41: Der Tanz~
    Y/n

    Ich zog mir wieder die Ballerinas an, sah noch einmal in den Spiegel und ging dann in die Küche. Dort saßen schon alle am Tisch. „Entschuldigt die Verspätung.“ Murmel ich vor mich hin und versuche den starrenden Blicken der Anderen auszuweichen, so gut es geht. „Ist das das Kleid?“ fragte mich Jungkook. Ich nickte. „Ist gut geworden. Du kannst es behalten.“ Brummte er und schwengte das Weinglas in seiner Hand, sodass das rote Getränk dadrin hin und her schwappte. „Und du hast das mit Yugyeom und Yongjin genäht?“ „Ja, haben wir.“ Mein Kopf fing an weh zu tun, mein Körper fühlte sich schwach an. Wie lange habe ich bitte meine Tabletten und Tropfen nicht mehr genommen? „Kleine Prinzessin.. was hast du?“ hörte ich Jin neben mir flüstern. „Nichts, alles okay.“ Sagte ich hastig und steckte mir den Löffel Suppe in den Mund.
    Wie immer war es still am Esstisch, bis es vorbei war.
    Yoongi hatte wohl bemerkt, dass es mir nicht blendend ging und war sofort aufgestanden.
    Yoongi
    Ich hatte es schon geahnt. Y/n hatte vergessen ihre Arztnei zu nehmen, und jetzt ist sie geschwächt. Schwankend stand sie auf, nickte Jin kurz zu und schlich in Richtung Flur. Ich stand auf und half ihr beim Gehen. Als wir im Flur waren, bückte ich mich, stützte mit einer Hand Y/ns Rücken und mit der Anderen umfasste ich ihre Kniekehlen. So trug ich sie in ihr Zimmer und legte sie auf dem Bett ab. „Du hast es vergessen, oder?“ fragte ich. Sie nickte leicht. Ihre Hände zitterten leicht und sie war blasser als ohne hin schon. „Wann lernst du, dich auch um dich selbst zu kümmern?“ fragte ich seufzend und ging ins Bad. Dort nahm ich aus ihrem Kulturbeutel das Fläschchen und ihre Tabletten. Zwischen Haargummis und einem einzigem Hautpflegeprodukt fand ich auch noch ihr Notitzbuch über sich selber. Ich schlug es auf und das, was sie so geschrieben hatte, erschreckte mich. Schon bevor sie hier her gekommen war, war ihr Gewicht von 54 Kilo – was schon so ziemlich wenig ist- auf 49,8 Kilo runter gesunken. Wie viel wiegt sie denn dann jetzt? „Yoongi?“ erschrocken sah ich Y/n im Türrahmen stehen. „Was machst du da?“ „N-Nichts-“ „Du hast es also auch schon gesehen, hm?“ fragte sie und lächelte mich leicht an. „Es ist nicht schlimm. Jimin hat es neulich auch schon gemacht. Ich weiß, dass ihr das für mich tut, also bin ich euch da auch nicht böse, aber, wenn ihr euch schon Sorgen macht, dann kommt doch gleich zu mir, okay?“ fragte sie und mit der Traurigkeit, die sich wie schon so oft in ihren Augen wiederspiegelte, nahm sie ihren Zahputzbecher, füllte ihn mit Wasser auf und nahm ihre Tabletten.
    Y/n
    Vitamin D, B12, Folsäure-Tabletten und Vitamin A. Und dann auch noch diese Tropfen gegen Herz-Kreislauf-Schwäche. Ich hatte die Box überklebt, damit Jimin und Taehyung und Yoongi keinen Stress bekamen. Und so, wusste niemand, dass ich etwas mit meinem Kreislauf hatte. Tatsächlich ist es so, dass manchmal mein Herz höher schlägt, als es eigentlich sollte und manchmal versagt auch mein Kreislauf. Mich hatte D.O darauf angesprochen, als ich einmal beim Training zusammen gebrochen war. Dann hatte mir meine Ärztin ein schreckliges Zeugs verschrieben, das schmeckt nach Truthahnschweiß. IHHHHH!
    Der ekelige Geschmack jagte mir einen Schauer über den Rücken. „Warum tust du dir das alles nur an?“ fragte mich Yoongi und schlang von hinten seine Arme um meine Taillenweite. Ich lehnte mich zurück und sah in den Spiegel vor uns. Yoongis Augen sahen besorgt aus und glizerten auf eine besondere Art. „Ich kann nicht anders. Ich lebe nur noch, um für Chim und Tae da zu sein.“ „Sag sowas nicht. Du hast noch mich und jetzt hast du auch noch Jin und Joon und Yugi.“ „Die zählen nicht. Streng genommen, sind sie meine Feinde.“ „Nein. Sie sind unsere Freunde.“ Behaarte er. „Mir ist kalt.“ Murmelte ich und ging aus dem Bad raus. „Y/n. Komm in mein Büro.“ Hörte ich Jungkooks Stimme.
    Ich machte mich auf den Weg in sein Büro.
    Dort angekommen, klopfte ich an und kam dann rein. Jungkook saß auf der Tischplatte und trug einen Anzug. „Ich will was ausprobieren. Vor kurzem habe ich gelernt, wie man zur ruhigen Musik tanzt. Und ich dachte, wieso nicht mit dir?“ von weiß Gott wo, hörte ich Musik. Es war aber nicht irgendein Lied. Es war das Lied ‚Change the World‘ von Eric Clapton. Ein Klassiker der 1990-Jahre. Und es war das Hochzeitslied von Mom und Dad gewesen. Erinnerungen kamen hoch. Ich stand einfach nur da, starrte Jungkook an und hörte die Musik.
    Dann streckte mir Jungkook seine Hand entgegen. Zögernd nahm ich sie und wurde sofort von ihm an ihn dran gezogen.
    Ich stieß gegen seine Brust. „E-Entschuldige.“ „Rede nicht so viel.“ Flüsterte er und legte seine Hand in meine Taille. Seine andere Hand hielt meine. Ich legte meine freie Hand auf seiner Schulter ab. „Und jetzt, entspann dich und hör zu.“ Seine Stimme war nicht mehr barsch und herrisch. Sie war sanft und ruhig. Ich fing an, die Musik zu genießen, die Erinnerungen durch meine Gedanken kreisen. Dann setzte sich Jungkook in Bewegung. Wir schwankten hin und her, bewegten uns passend zum Takt des Liedes und dann drehte mich Jungkook.
    Ich hielt seine Hand und drehte mich um mich selber. Mit der Zeit, bekam ich Spaß daran.
    Und ich vergaß, wessen Hand ich gerade hielt, und wessen Hand gerade an meiner Taille war und mich so perfekt durch das Lied führte. Und auch, als das Lied schon längst zu Ende war, der letzte Ton verklungen war, tanzten wir weiter.
    Ich glaube, wir beide hatten alles um und herum vergessen.
    Meine Augen, die ich bis eben geschlossen hatte, öffnete ich jetzt und sah direkt in seine Augen, die liebevoll mich ansahen. Sein Gesicht war nah an meinem.


    Hellu, Da bin ich wieder! Heute ist ein besonderer Tag, nachdem auch gestern ein besonderer Tag war, denn Heute hat jemand Geburtstag, unzwar: BTS Love! Ja du schnegge, lass dich ordentlich beschenken, feier schön und hab einen coolen Tag! Und wir anderen, lasst ihr ein kleines Ständchen singen, okay? Also:
    'Happy birthday to you
    Happy birthday to you
    Happy birthday, happy birthday
    Happy birthday to you
    Happy birthday to you
    Happy birthday to you
    Happy birthday, happy birthday
    Happy birthday to you'

    42


    Kapitel 42: Schwimmen gehen~
    Y/n

    Mit der Zeit blieben wir stehen. Ich lies ihn los und wollte aus der Tür hinaus. "Y/n.." ich blieb stehen und drehte mich zu ihm um. "Das war schön." ich nickte und verwirrt von seinen Stimmungsschwankungen ging ich zu Jin. Der war wie immer in der Küche. "Na? Wie war's?" fragte er mich. Ich erzählte ihm, was Jungkook von mir wollte, was ich darüber dachte und so weiter.
    "Letztens war er noch voll unhöflich zu mir und dann, vom einen Tag auf den anderen, will er mit mir tanzen, sagt ich soll mich entspannen und ist nett. Was hat er vor?" fragte ich verwirrt, während ich auf dem Küchentisch saß und für ihn Kräuter sortierte. "Er hat bestimmt irgendwas vor." spekulierte ich.
    "Vielleicht wollte er auch einfach nur nett sein." "Der kann sowas doch gar nicht." schmollte ich und sortierte den Koriander aus dem Haufen von Petersilie.
    "Leute, ich habe eine wunderbare Idee!" Jungkook kam rein gerauscht. "Was denn?" fragte Jin interessiert.
    "Erstmal, müssen Yoongi, Hoseok und Namjoon kommen!" "Sind schon da!" riefen Hobi und Joon, die gerade rein gekommen waren.
    "Wie wäre es, wenn wir heute Abend schwimmen gehen?" rief Jungkook und warf die Arme in die Luft. "Schwimmen!" rief ich halb verwundert und halb geschockt. "Was ist das Problem?" fragte Jungkook und sah enttäuscht aus. "Ehm also.. das ist halt schon irgendwie unangenehm." murmelte ich. "Und wenn Jimin und Taehyung mitkommen würden?" schlug Jungkook vor.
    "Mhm." ich murmelte irgendwas vor mich hin. "Dann sehen wir uns in zwei Stunden unten im Garten!" Jungkook lachte und ging dann wieder weg. Er ist nicht ganz richtig da oben.. "Nun also.. bis in zwei Stunden, schätze ich mal." Joon zuckte mit den Schultern und ging wieder weg.
    Die Küche leerte sich und ich lief auch in mein Zimmer.
    Dort zog ich mir irgendeinen Badeanzug an und darüber ein oversized T-shirt. Ich habe nämlich absolut keine Lust, dass Jungkook mich halbnackt sieht. Das kann ich mir gerne sparen.
    Jungkook
    Haha das wird lustig!
    Jin&Namjoon
    Er hat irgendwas vor. Keine Ahnung was, aber irgendwas schon. Entweder wird er ihr was antun, oder sie wird ihm was antun. Oder er testet sie.
    Y/n
    Ich nahm mir meine Karte und folgte dem Weg zum Garten.
    Uiii... der ist mal groß..
    Jin, Joon, Hobi, Yoongi, Chim und Tae waren schon da. Nur Jungkook selbst fehlte noch.
    Jin hatte eine Picknickdecke ausgebreitet und sonnte sich darauf. Hobi und Tae rannten gleichzeitig los und sprangen in den Pool im Garten. Und dann fingen beide an zu zittern.
    Ich musste schmunzeln und legte mich neben Jin hin.
    Die Sonne schien angenehm warm auf meine Haut, eine kühle Brise kühlte sie wieder ab und alles war unnormal idyllisch.
    "ATTACKE!" schrie auf einmal Jungkook und sprang laut lachend ins Wasser.Was ist denn in den gefahren?

    43


    Kapitel 43: Unter Wasser~
    Y/n

    "Noona! Komm auch rein!" schrie Tae und winkte wie verrückt. "Nein danke." schrie ich zurück und genoss die Sonne. Yoongi und Chim saßen mit mir und Jin auf der Picknickdecke und wir alle vier genossen das schöne Wetter.
    "Ich geh auch mal ins Wasser." gab mir Jimin Bescheid und sprang zu Namjoon, Jungkook, Hobi und Tae.
    "Y/nie.." flüsterte Yoongi in mein Ohr. "Wettschwimmen?" fragte er. Ich schüttelte den Kopf. "1. Ich hab keine Lust 2. Ich bin zu faul." Die Sonne machte mich schläfrig und langsam schlief ich ein.
    Yoongi
    Y/n schlief ein und lümmelte sich auf der Picknickdecke neben Jin zusammen. Die anderen schwammen im Wasser hin und her, trugen Shirts und Badehosen und hatten Spaß. Dann war es wohl Namjoon zu dumm und er zwang Jin auch ins Wasser zu gehen. Er traute sich aber nicht, Y/n aufzuwecken. Ich musste schmunzeln.
    Jungkook kam aus dem Wasser geklettert und rannte auf uns zu. Er zog sein Shirt aus und wrang es über Y/ns Gesicht aus.
    Y/n
    Auf einmal war mein Gesicht klatschnass und kalt. Ich schlug die Augen auf und vor mir stand Jungkook, nur in Badehose und grinste mich schief an. Die Wassertropfen perlten auf seinem durchtrainiertem Oberkörper ab und rannten seine Baumus- PARK Y/N!
    "Du stehst in der Sonne." brummte ich, wischte mein Gesicht wieder trocken und drehte mich auf den Bauch. "Och Manno jetzt lach doch mal." schmollte er. "Ha.. Ha.. Ha.." sagte ich und hoffte, dass er verschwand.
    "Helft mir mal!" rief er dann. Das wird er nicht wagen...
    Bevor Joon und Hobi kamen um mich ins Wasser zu werfen, sprang ich auf und rannte durch die Wiese.
    "Ahhh!" lachte ich und rannte vor den dreien weg. Ich drehte mich um und rannte rückwärts, um sie zu sehen, Jungkook hatte mich fast.
    Und dann fiel ich ins Becken.
    Kaltes Wasser klatschte um mich herum und ich spürte etwas schweres auf mir. Wer oder was ist das?
    Ich öffnete so halb die Augen und erkannte verschwommen Jungkooks Konturen.
    Er hatte seine Arme um mich geschlungen und sah mich durch das Wasser an. (a/n Keine Ahnung das Becken ist 5 Meter tief lol)
    Seine Haare hoben schwerelos über seinem Kopf und meine Haarspitzen waren in seinem Gesicht.
    Wir starrten uns an, bis meine Lungen sich meldeten.
    Ich wandte mich aus seinem Griff und strampelte nach oben.
    Ich konnte gerade noch nach Luft schnappen, als ich an den Füßen wieder nach unten gezogen wurde.

    Jungkook starrte mich weiter an und ich starrte wie gebannt zurück.
    Seine Hand legte sich an meine Wange und zog meinen Kopf nah an seinen. Ich starrte in seine tiefen, braunen Augen. Meine Finger streiften gegen seine Schramme an der Wange.

    Dann hörte ich gedämpfte Stimmen. "NEIN! IHR DÜRFT IHN NICHT MITNEHMEN! NEHMT MICH! NEIN! JIMIN!" ich sah um mich herum, die Leute von der Regierung, wie sie Männer zur Wehrpflicht abholten. Jimin durfte nicht gehen. Ich hielt seine Hand fest umklammert, der Typ von der Regierung stand vor uns und sah aus wie ein Geist. Extrem helle Haut und dunkele Kleider.
    Er riss Jimins Hand aus meiner und nahm ihn mit.
    Ich wollte "JIMIN!" schreien, doch dann füllte sich meine Lunge mit Wasser und ich bekam keine Luft. Schnell strampelte ich hoch und hustete mir fast die Seele aus dem Leib. Jungkook tauchte wieder auf.
    Ich schwamm wieder an den Beckenrand und kletterte raus. Brrrr.... so kalt.. Bei der Picknickdecke, wickelte mich Yoongi direkt in ein Badetuch. Ich lehnte mich an ihn und wärmte mich von den Sonnenstrahlen auf. „Aus dem Wettschwimmen wird wohl nichts mehr.“ Ich konnte sein Grinsen heraus hören. Warum habe ich unter Wasser dieses Szenario gesehen? Einen meiner größten Albträume? „Jin?“ fragte ich. Er saß neben uns und cremte sich mit Sonnenmilch ein. „Kann ich dich kurz sprechen?“ wir gingen zu einem Baum, etwas abseits von den anderen. „Was gibt’s?“ „Eben war ich unter Wasser und brauchte dann natürlich auch Luft. Und dann habe ich gesehen, wie die Regierung Jimin zum Wehrdienst abgeholt hat.“ „Hast du denn Angst davor?“ „Sehr. Ich habe bis her immer eine Ausrede gefunden, weswegen er immer aufs nächste Jahr geschoben wurde, aber klar, das kann nicht ewig so weiter gehen und ich habe immer die Angst, dass sie vor der Tür stehen und ihn mitnehmen.“ Jin umarmte mich. „Das liegt einfach nur an deinem Luftmangel. Das passiert.“ Wir gingen wieder zur Picknickdecke.

    44


    Kapitel 44: Die Garage
    Y/n

    Ich versuchte Jungkook möglichst den ganzen Tag aus dem Weg zu gehen. Irgendwie, war das unter Wasser komisch. Eigentlich war er schon seit unserem Tanz so seltsam.
    Wir verbrachten den ganzen Tag im Garten. Es war echt schön, nur, der Gedanke, dass sie uns jede Sekunde umbringen könnte, machte mir Angst. "Yoongi." er war eingeschlafen. Ich steckte meinen Kopf durch seinen Arm, lehnte ihn an seine Brust und sah ihn an.
    Ich hab dich lieb... Aber wir müssen von hier weg. Yoongi, du bist viel stärker als ich und du kannst das alles hier. Ich und die Jungs können das aber nicht. Ich habe Angst. Und ich gebe das zu. Ich hab eine Heiden Angst. Wir werden von hier abhauen. Wie weiß ich nicht. Es tut mir so Leid.

    Ich schlüpfte aus seinen Armen wieder raus, verabschiedete mich von den anderen und ging hoch.
    Wild entschlossen von meinem Vorhaben, öffnete ich den Laptop, ging auf die Karte und suchte Fluchtwege. Es gab die Haustür und die Garage.
    Das ist doch was...
    Ich stand auf und folgte meiner Karte in die Garage.
    Die Tür ging ganz automatisch auf. Ich kam in einen High Tech Raum.
    "Hallo Jungkook. Was möchtest du heute tun?" fragte eine mechanische Frauen-Stimme. "Ehh..." stammelte ich vor mich hin. "Hier sind deine Wagen. Welches möchtest du nutzen?" ich sah nach links und sah 4 oder 5 Autos, allesamt von hoher Technologie.
    "Ich brauche ein Auto für lange Fahrten." bat ich und auf ein großes Auto, schien ein Scheinwerfer.
    Das ist gut... das ist sehr gut sogar..
    Zufrieden mit meiner Entdeckung, ging ich hoch in mein Zimmer und tüftelte einen Plan aus.

    45

    Kapitel 45: Die letzten Vorbereitungen~
    BL AM START!
    Jimin
    Y/n Noona war nach oben gegangen. Wir Jungs machten noch etwas Quatsch, am meisten aber, war Jungkook auf Crack. Er war wie ein kleines Kind, lachte und machte alle nass. Das gab mir die Sicherheit, dass er nur ein Mensch ist, der auch ein Inneres Kind hat.
    Vielleicht ist er ja nicht so schlimm, wie es Noona sieht.
    "Chim!" rief mich Hobi Hyung. Ich schwamm zu ihm rüber. "Was gibt's hyung?" "Kann ich was von dir ausleihen?" "Klar, was denn?" "Vielleicht, einen Kuss?" "W-Was uhm also, naja." "Du bekommst ihn auch wieder, versprochen." Ich schwamm zu ihn rüber, schlang meine Beine um seine Hüfte und hielt mich an seinen Schultern fest.
    "Natürlich." flüsterte ich und drückte dann meinen Mund auf seinen. Er grinste und vertiefte den Kuss.
    Als ich mich dann löste, küsste er mich noch einmal.
    Diesmal dauerte es länger. Gefühlt 1 Stunde, es war aber bestimmt nicht länger als 1 Minute.
    "Und da hast du ihn zurück." grinste er. Ich musste kichern.

    Y/n
    Der Plan war fertig. Jetzt, kommt es zur Praxis.
    Ich ging in Jungkooks Büro, schaltete die Kameras und Mikros aus, unterbrach die Verbindung und löschte das Programm. So schnell wird er uns nicht stalken können..
    Dann lief ich in die Küche und verpackte das Abendessen von gestern in Boxen.
    Die brachte ich dann in die Garage. "Hallo Jungkook. Wa-" "Zeig mir das Auto für lange Fahrten." sagte ich schnell. Wieder gingen die Scheinwerfer über dem Wagen an. "Wo ist der Schlüssel?" fragte ich die Stimme. Neben der Tür ging eine Klappe auf mit Autoschlüsseln drinnen. Ich nahm den passenden und steckte ihn in den Zünder. Das Essen verstaute ich auf dem Beifahrersitz.
    Ich packte in den Wagen alles, was ich brauchte. Hoffentlich findet Jungkook das alles nicht..
    "Kannst du den Wagen verstecken?" fragte ich die Stimme. "Natürlich kann ich das, Jungkook."
    Der Boden unter dem Auto bewegte sich und sank runter, samt Auto. Es war weg. Das Loch bekam einen Bodenersatz und man merkte gar nicht, dass das ein - im übertragenem Sinne- Fake Boden ist. Dann auf ein mal, tauchte ein projiziertes Auto auf, das ganz genauso aussah, wie das Original.
    Jungkook hat beim programmieren an alles gedacht...
    Ich beschloss das Abendessen zu schwänzen, mit der Ausrede, dass es mir nicht so gut geht.

    Taehyung
    Ich starrte Jin hyung an. Seit ich krank gewesen bin, war er so lieb zu mir. Er ist echt ein richtig netter Kerl und ich konnte es mir nicht vorstellen, dass er so böse sein kann, dass er Menschen tötet. Er kann gar nicht so sein, das passt nicht zu seiner Persönlichkeit.
    "Kommt, wir gehen wieder rein!" rief Namjoon und wir alle gingen in unsere Zimmer zum abtrocknen und umziehen. "Denkst du, wir müssen wieder Anzüge anziehen?" fragte ich Jimin Hyung. "Nein, ich glaube nicht." murmelte er und zog sich ein Shirt über. "Wie läufts mit Hobi Hyung?" fragte ich und stupste ihn an. "Gut." murmelte er konzentriert und sah sich im Spiegel an. Wir machten uns fertig und gingen dann runter in die Küche zum Mittagessen. Noona war noch nicht da.
    Aber dann kam sie. Sie trug eine Latzhose und darunter ein gestreiftes Shirt. Ihre Haare hatte sie offen über ihren Schultern hängen. Sie grüßte alle und setzte sich.
    Ich saß neben Jin Hyung und Noona, die am einem Ende saß und neben Jin saß Namjoon Hyung. Am anderen Ende saß Jungkook und gegenüber von Namjoon Hyung saß Hobi Hyung und neben ihm saß Jimin Hyung. Y/n war vollkommen in Gedanken und war weg.
    Y/n
    So könnte es gehen.. ich brauche nur noch eine Sache. Und das wäre die Pistole im verstecktem Fach. Nur für die Sicherheit.
    Heute Abend oder Morgen früh, dann würde es los gehen..

    46


    Kapitel 46: Die Flucht~
    Y/n

    Nach dem Mittagessen schlug Jungkook wieder irgendwas vor. „Wie wäre es, mit einem Film?“ „Wieso nicht und welcher?“ stimmte Hobi zu. „Hm..., Freitag der 13.‘ vielleicht?“ schlug der jüngere vor und grinste. „Auf gar keinen Fall!“ stritt ich ab. „Und warum?“ „1. Es hat FSK 18. 2. Weil wir drei sowas nicht sehen können und 3. Wer weiß? Du bist ein Psycho, es kann durchaus sein, dass du anfängst uns abzustechen.“ Warf ich ihm vor. Alle starrten mich an. „Ich bin kein Geist.“ Ich verschränkte meine Arme vor der Brust und sah sie trotzig an. Jin, Joon, Yoongi, Hobi und meine Brüder. „Du weißt schon, dass ihr alle über 18 seit, oder?“
    Jungkook kam mit finsterem Blick auf mich zu und dann verzog sich sein Gesicht zu einem pervers-diabolischem Grinsen. „Komm keinen Zentimeter näher.“ Als er dann doch nah bei mir war, trat ich gegen sein Schienenbein. Er krümmte sich um gegen seine Beine zu reiben, meine Hand vergrub sich in seine Haare und drückte seinen Kopf auf den Boden. Meine andere Hand griff an seinen Hals und suchte die Schlagader. „Nur eine Bewegung von mir, Jeon, und du bist tot. Ich hoffe, das ist dir klar.“ Mein Finger hat die Ader gefunden und ich übte leichten Druck aus. „Aish, ist ja gut. Y/n, jetzt lass mich los..“ keuchte er und ich hörte die Angst in seiner Stimme.
    Dieses Machtgefühl... gefiel mir auf irgendeine Art und Weise... und gleichzeitig beängste es mich. Seit wann bin ich so?
    Ich lies ihn los und meine Augen trafen Jimins Und Taehyungs. Sie waren angsterfüllt. „Also dann kein ‚Freitag der 13.‘“ Jin atmete erleichtert aus.
    Immer noch geschockt von mir selber, ging ich weg. Ich durfte jetzt nicht verrückt werden! Morgen muss alles reibungslos verlaufen, sonst sind wir geliefert! Das Zimmer war kalt. Ich zog mich um, putzte mir die Zähne und legte mich ins Bett.

    „LASS MICH IN RUHE!“ schrie ich meinen Ex an. „Baby, bitte. Es tut mir Leid!“ er rannte mir hinterher. Langsam drehte ich mich um. „Xiumin.. es hat keinen Zweck. Ich brauche keine Menschen, die erst mich wertschätzen, wenn ich weg bin. Finde deinen eigenen Weg.“ Somit drehte ich mich um und kehrte meinem betrügerischem Ex-Freund auf alle Zeiten den Rücken.

    Ich wachte auf und sah mich um. Alles ist okay. Ich bin im Bett und nicht bei Xiumin. Auf meinem Bett saß eine Frau, höchstens Ende 40 und lächelte mich an. Sie hatte Jimins Augen.
    „Mom?“ fragte ich vorsichtig. „Y/n, Schätzchen.. schön dich zu sehen.“ Sie rutschte näher zu mir und strich mir übers Haar. „Mom, ich brauche deine Hilfe.“ „Ich weiß.“ „Was soll ich nur tun? Was ist richtig? Mache ich bisher überhaupt irgendwas gut? Mom, was soll ich machen?“
    „Folge deinem Herzen, Y/n. Kümmer dich nicht darum, was andere für richtig und falsch halten. Alles was wichtig ist, findest du da drin.“, sie zeigte auf mein Herz. „Und es wird dir schon den richtigen Weg zeigen. Vertrau darauf. Und wenn du denkst, es funktioniert nicht, dann weiß ganz genau, dass ich immer für dich da bin.“
    „Aber Mom ich-“
    „Du schaffst das..“
    „Nein! Geh nicht! Lass mich nicht schon wieder alleine!“


    Die Sonne schien mir ins Gesicht und ich sah mich um. Alles ist Okay..
    Schnell zog ich mich um.
    Irgendeine schwarze Jeans, die etwas weiter war, und ein Pulli. Hastig holte ich aus der geheimen Schublade die Pistole hervor und steckte sie mir hinten in die Hose.
    Dann ging ich zu Jimin und Taehyung. „Jungs. Wacht auf.“ Ich rüttelte an ihren Schultern. Langsam wurden sie wach. „Noona? Was ist los?“ fragte Jimin und rieb sich den Schlaf aus den Augen. „Kommt schon.“ „Ja aber wohin?“ fragte Tae. „Weg von hier.“ Beide sahen mich mit großen Augen an. „Jetzt macht hinne!“ rief ich.
    Schnell zogen sie sich an und ich führte sie in die Garage.
    „Guten Morgen Jungkook-“ fing wieder die Frauenstimme.
    „Zeig mir das Original Auto für lange Fahrten.“ Befahl ich.
    Das projizierte Fake verschwand und das silber- graue Auto erschien.
    Ich setzte mich hinters Lenkrad. „Noona, was zum-“ „Kommt jetzt sofort, wir haben nicht viel Zeit.“
    Ich habe einen Führerschein mit 19 gemacht, habe aber absolut Null Fahrerfahrung. Hoffentlich geht das gut.. Beide stiegen hinten ein.

    „Lass uns raus.“ Rief ich zur Stimme. „Ich wünsche dir einen schönen Tag, Jungkook.“ Im Rückspiegel sah ich, wie die Garagentür auf ging.
    „Anschnallen, Jungs.“
    Ich startete den Wagen, legte die Kupplung in den Rückwärtsgang und trat aufs Gaspedal.

    „Hallo Jungkook. Wo möchtest du heute hin fahren?“ ich sagte unsere Adresse laut.
    „Wir fahren dort hin. Gute Fahrt.“ Auf einer Anzeige, neben dem Tank, war ein Navi eingebaut, der mir den Weg zeigte. „Noona, wo fahren wir hin?“ „Nach Hause Chim.“
    Ich wendete und fuhr auf die Landstraße. „Aber du hast doch gar keine Fahrpraxis.“ „Ich weiß. Verrückt, oder?“ breit grinsend schaltete ich in den fünften Gang. Der Motor knurrte. (A/n können Motoren überhaupt knurren? xD)
    „Aish, dieser Wagen ist geil.“ Murmelte ich und mein Fuß drückte das Gaspedal durch.
    Wir fuhren mit 120 km/h über die Landstraße. „Noona, was wird aus Hobi und Yoongi hyung?“ fragte Tae. „Sie werden schon einen Weg finden.“ Antwortete ich und bog ab.
    Vor uns war ein LKW, der gemächlich dahin fuhr. Kann er nicht schneller?

    Jungkook
    Ich bekam eine Benachrichtigung auf meinem Handy. „Dein Wagen Nr.03 für lange Strecken ist los gefahren.“ In diesem Moment kam Jin reingeplatzt. „Wo zum Pfannenwender ist Y/n!“
    Ich musste lachen.
    „Ich hole sie.“ Bestätigte ich, stand auf und ging in die Garage.
    „Guten Morgen Jungkook. Was möchtest du heute tun?“ „Guten Morgen, cArEn, MeInE cOmPuTeRgAtTiN.“
    „Das Auto03 ist gefahren. Möchtest du ihm folgen?“ „Du hast es erfasst. Ich möchte den Wagen 01 nutzen, bitte.“ Ich stieg in das schwarze Auto und fuhr los.
    Keine Sorge Y/n. Schon bald wirst du wieder bei mir sein.

    Y/n
    Ich fuhr langsam hinter dem LWK her. Das ist mehr als frustrierend. Um ihn herum fahren konnte ich auch nicht.
    Meine Augen sahen in den Rückspiegel und sahen einen schwarzen, kleinen, high tech- Wagen. Und am Steuer saß niemand anderes als Jungkook. WIE!

    „Noona...“ „Scht, Jimin. Haltet euch gut fest, es wird ruckelig.“ Befahl ich. Neben der Landstraße war ein leichter Hügel.
    Ich schaltete in den passenden Gang, bremste scharf, drehte den Wagen und fuhr rückwärts den Hügel runter. „NOONA!“ kreischte Tae.
    Ich konzentrierte mich auf die Strecke. Jungkook fuhr mir hinterher, wir sahen uns durch die Scheiben in die Augen. Park Y/n, du kannst das..

    Mein Fuß drückte die Bremse durch, das Auto drehte sich um 180° und kam dann zum stehen.
    Jungkook blieb auch stehen. Ich legte den Gang um, trat aufs Gas und dann fuhr ich durch das Tal. Sand und Staub wirbelte durch die Luft und machte mir die Sicht schwerer. Das ist aber kein Problem für mich.
    Ich gab Gas und fuhr direkt auf ihn zu. „Bist du verrückt geworden!“ schrie mir Jimin ins Ohr. „Ich glaube schon.“ Mein Gesicht zierte ein Lächeln. Ich lies das Lenkrad los, gab aber immer noch Gas. Meine Hände luden die Pistole, ich öffnete das Fenster, lehnte mich raus und zielte.
    No risk, no fun
    Ein Knall ertönte und eine Scheibe zersprang in 1000 Teile.

    Die Scherben von Jungkooks Windschutzscheibe fielen auf den Boden. Mein Atem ging schnell. Ich starrte ihn mit klopfendem Herzen an.

    47


    Kapitel 47: Der Schuss und die Rückkehr~
    SCHIEßEREIN PENG PENG!

    Y/n
    Jungkook stieg aus dem Wagen. Er hatte eine Scherbe ins Gesicht abbekommen und seine Wange blutete. „Steig aus, Y/n.“ Sagte er ruhig. Ich bewegte mich nicht. „Steig. Aus.“ Wiederholte er. „Noona, was machen wir jetzt.“ Flüsterte Tae in mein Ohr, er hörte sich ängstlich an. „Jimin, kletter hinters Lenkrad. Wenn ich mich bemerkbar mache, dann fährst du los, kapiert!“ „Abe-“ „Kein Aber Jimin. Los jetzt.“ Er seufzte und kletterte neben mich. Ich atmete durch und öffnete die Tür.
    Jungkook grinste. „Das war sehr lustig, danke dafür. Aber jetzt, ist die Fahrt zu Ende.“ Wir standen uns gegenüber und ich starrte ihm wütend in die Augen. Ich zog die Pistole aus meinem Hosenbund, lud sie und streckte meinen Arm aus.
    Es knallte nocheinmal und aus Jungkooks Wagen qualmte es. Der Rückschlag der Pistole warf mich auf den Boden.
    Hastig rappelte ich mich wieder auf. Jimin starrte mich an, kam wieder aus seiner Schockstarre raus und trat dann aufs Gaspedal.
    Jimin
    Wo muss ich jetzt drauf treten? Das rechte Pedal, oder das linke? Oder das in der Mitte? Ahhh! Wie zum Kuckuck geht das?
    „Hyung, komm schon!“ schrie Taehyung aufgeregt.
    Park Jimin, du schaffst das schon.
    Ich trat auf irgendein Pedal und das Auto brauste mit 140 auf dem Buckel los. „AHHHH!“ schrien wir beide und kamen aus dem Tal raus.
    Wir waren wieder auf der Straße. „Folge der Straße 5 Kilometer.“ Sagte das Navi. Was soll ich tun?
    Ich folgte dem blauen Streifen auf dem Navi Display. Tut mir Leid Noona-ssi..
    Y/n
    Der Wagen fuhr ruckelnd weg. Puh... zum Glück..
    Chim und Tae sind jetzt erstmal in Sicherheit. Jetzt musste ich nur noch Jungkook los werden. Er lachte. Was ist falsch mit ihm!
    „Ihr seit echt lustig.“ Er hielt sich den Bauch vor Lachen und wischte sich die Lachtränen weg.
    „Sie werden nicht weit kommen, denn ich hab die Kontrolle über jedes einzelne Auto.“

    Jimin
    Ich fuhr so gut ich es konnte den Wagen. Nein, ich hab keinen Führerschein und weiß auch nicht wie man fährt! Auf einmal hielt das Auto an. „Hyung, was machst du da?“ erschrocken lies ich das Lenkrad los, was angefangen hatte sich von ganz alleine zu drehen.
    Der Wagen wendete und fuhr in die Richtung, von der wir gekommen waren. Ich trat auf die Bremse. „NEIN! NEIN! NEIN!“ schrie ich das Auto an, als wäre es ein Jemand. Aber es tat, was es wollte. Und kurze Zeit später, standen wir wieder vor dem Tal, wo Y/n und Jungkook sich gegenseitig anstarrten. Die Autotüren gingen auf und wir wurden aus dem Auto raus katapultiert.
    Wir sahen dem Szenario verängstigt zu.

    Y/n
    Das Auto für lange Fahrten kam wieder zurück und die zwei purzelten raus. Ich lud wieder die Pistole und zielte. Jungkook tat das Selbe. „Wie im Keller, hm?“ rief er und lachte. „Schieß du Feigling.“ Sagte ich ruhig und mein Finger drückte den Abzug durch.
    Wieder knallte es laut und Jungkook schrie laut auf und griff sich an den Arm. Ich habe gerade jemanden angeschossen!
    Schnell rannte ich auf ihn zu.
    Langsam kam ich ihm näher und bugsierte ihn auf die Rücksitze. Ich setzte mich hinters Lenkrad, startete den Motor und fuhr los. Ich hupte, damit Jimin mir folgte. So halbwechs fuhren wir ruckelnd den Weg entlang. „Ahhhh!“ stöhnte Jungkook voller Schmerz. „Halt die Klappe, ich muss mich konzentrieren!“ keifte ich ihn an und trat aufs Gas. Jimin folgte mir weiter.
    Es dauerte ungefähr eine Stunde, bis wir wieder in der Garage standen.
    Jungkook hatte eine beachtliche Menge an Blut verlohren und war ohnmächtig geworden. Die klaffende Wunde an seinem linken Arm sah gar nicht gut aus..
    Ich versuchte ihn halbwechs auf meinen Rücke zu bekommen, rannte in das Haus rein und schrie so laut ich konnte. „JIN! JIN WO BIST DU? HILFE!“ er kam in einer Kochschürze angerannt, schrie erschrocken von Jungkooks Anblick und nahm ihn mir ab. Er trug ihn auf dem Arm irgendwo hin. Ich rannte ihm hinterher.
    Jin behandelte ihn auf hochdruck. „Die Kugel ist durch den Arm durch, also ein Problem weniger. Aber er hat sehr viel Blut verlohren. Und am besten er geht ins Spital.“ Ich sah ihn mit großen Augen an. Und so langsam dämmerte es mir.

    Ich habe fast einen Menschen getötet. Auch, wenn er ein Mörder ist. Ein Mensch ist ein Mensch. Und hat ein Leben. Und ich habe es Jungkook fast genommen...
    Was bin ich nur für ein Ungeheuer geworden!


    Ich spürte eine Hand an meiner Schulter. „Komm Y/nie.“ Hörte ich dann Yoongis Stimme und dann seine warme Hand an meiner. Er zog mich ins Zimmer, wo ich dann vollkommen in Tränen aus.
    Er zog mich zu sich und lies mich ausheulen.
    Yoongi
    Ich wusste nicht, was passiert ist. Es war eigentlich auch egal.
    Ich drückte Y/n an mich, strich ihr durchs Haar und wartete darauf, dass sie sich beruhigt.
    Später, wenn sie sich bereit fühlt, würde sie mir alles erzählen.

    48


    Kapitel 48: Die Entschuldigung~
    Yoongi

    Y/n hatte mir alles erzählt. „U-Und ich habe ihn angeschossen. Du glaubst nicht, wie schlecht ich mich fühle.“
    „Du hasst ihn doch, oder? Warum hast du ihn dann zu Jin gebracht hm?“ fragte ich. „Keine Ahnung. Ich glaube, das ist einfach wegen diesem Instinkt, den ich von Jimin und Taehyung habe. Es war einfach dieses Beschützerische, verstehst du?“ sie atmete durch und wischte sich noch einmal übers Gesicht. „Auf der anderen Seite bin ich sauer auf ihn gewesen, dass er einfach so ist und das wir hier sind und so wie es aussieht auch nicht weg können. Ich hätte aber nie gedacht, dass ich auf ihn schießen könnte. Sowas kann ich doch gar nicht. Ich meine, ICH!“ ich verstand, was sie meinte. Als ich das heraus gefunden hatte, bei mir, war das auch sehr schockierend gewesen..
    „Denkst du, er wird mich jetzt umbringen?“ fragte sie leise. „Dich? Nein. Er braucht dich noch. Solange du für ihn gebrauchbar bist, tut er dir nichts an.“ Ich drückte sie beruigend an mich und strich ihr über den Kopf. „Bin ich sowas wie sein Spielzeug, oder wie?“ fragte sie und in ihren Augen spiegelte sich ein gewisser Hauch von Besorgnis. „Nein, das auch nicht. Es hat einen Grund, das du hier bist. Hauptsächlich geht es hier um dich. Jimin und Taehyung haben hier mit eigentlich kaum was zu tun, aber dir zu liebe haben wir sie mit genommen. Wir alle wussten, dass du uns die Hölle heiß machen würdest.“ Sie musste schmunzeln. „Du wusstest das wohl eher, oder?“ „Ja, schon.“ „Denkst du, er wird sehr wütend auf mich sein?“ „Joa schon. Du brauchst aber keine Sorgen zu haben. Du hast ja noch mich.“ Breit grinsend drückte ich ihr einen Kuss auf die Wange. Sie lachte. „Soll ich zu ihm gehen?“ ich überlegte ne Weile. Was ist, wenn...-ach was, jetzt stell dich nicht so an! Min Yoongi, Y/n würde sowas nicht machen!
    Y/n
    Etwas nervös ging ich in Jungkooks Büro. Die Tür war offen und niemand drinnen. Ich ging wieder auf den Flur. Ein paar Türen weiter hörte ich ein schmerzhaftes zischendes Geräusch. „Yah! Jin hyung!“ das musste die Tür sein. Ich drückte die Klinke runter und kam in ein kleines Mini- Krankenzimmer. „Ich kann nicht anders, Kook. Das muss sein.“ Leise räusperte ich mich. „Ahh Y/n, gut das du da bist. Jungkook wollte gerade, dass ich dich hole.“ Ich musste schlucken. Jin ging raus und schloss die Tür hinter sich. Nervöser als eben, fing ich an auf meiner Unterlippe rum zu kauen und die Haut darauf bisschen abzuziehen. „Setz dich.“ Sagte Jungkook und ich lies mich auf dem Stuhl neben dem Bett, auf dem er lag, nieder. „Geht es etwas?“ fragte ich und wünschte mir direkt danach, dass ich mir doch lieber die Frage verkniffen hätte. Oh ja, natürlich ihm geht es blendend nach dem du ihm in seinen scheiß Arm geschossen hast! Klar, gleich geht ihr schön Kaffee trinken und backt zusammen Kuchen, natürlich Y/n, was hast du es auch anders erwartet! „Joa, ich glaube schon. Tut etwas weh und ich muss in unser Spital, aber, die kriegen das schon hin.“ „Ihr habt ein eigenes Krankenhaus?“ „Klar, ich meine, Mafia- Boss sein bringt hohes Einkommen.“ Ich musste etwas lachen. Irgendwie hatte sich zwischen uns verändert, das spürte ich. „Y/n. Hör mir zu.“ Ich sah ihm in die Augen. „Das war sehr mutig. So richtig mutig. Ich hatte schon viele Leute hier, aber niemand hat das getan. Mein Respekt.“ Ich nickte. „Aber, ich muss dich leider enttäuschen. Ich weiß mehr über dich, als du selber. Da draußen, bist du in Gefahr. Alle Welt kennt dich. Du bist in Gefahr und deswegen möchte ich, dass du hier bleibst. Und wenn du es mal mit sieben Männern nicht aushälst, dann kannst du auch raus gehen, aber, bitte unter der Begleitung von einem von uns. Hast du das verstanden?“ ich nickte wieder. „Das ist kein Witz. Versprich es mir.“ „Versprochen.“ Er streckte mir seinen kleinen Finger aus und ich musste meinen unterhacken. „Und jetzt komm her.“
    Ich stellte mich direkt neben ihm hin. Seine unverletzte Hand legte sich an meine Schulter und zog mich zu sich runter.
    „Ab jetzt wird alles anders. Du musst dich daran gewöhnen. Und wir werden dir helfen.“
    Seine Hand rutschte von meiner Schulter meinen Hals hoch und vergrub sich in meinen Haaren.
    „Du bist etwas ganz besonderes Y/n. Du bist...“
    Bevor er seinen Satz beenden konnte, drückte er meinen Kopf zu seinen runter und-

    49

    OMG OMG OMG!
    HABT IHR DAS MIT DEN GRAMMYS GEHÖRT?

    Ich bin sooo stolz auf die 7... sie haben soooo hart dafür gearbeitet...!

    💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜💜

    Sie hättten den Grammy Award soo sehr verdient...

    50
    Hallo und Herzlich willkommen, zu meinem Neuen Video-ähhh ich meine Natürlich Kapitel ;)

    Streng genommen, ist das kein Kapitel in dem Sinne.
    Eigentlich wollte ich DANKE! sagen, denn dieser Teil ist zu Ende.
    Ich habe die FF in 3 Teile aufgeteilt und deshalb habe ich auch den 1. Teil (also diesen hier) umbenannt in 'A Big Hit as Life (Teil 1: the beginnging)'.
    Also, noch einmal im Klartext:
    Diese FF ist zu Ende und ich wollte mich bedanken, bei Bonnie, BTSGIRL, BTS Love, Alma2021, TaekookShipper und die ganzen anderen Leser*innen, die hier fleißig gelesen und kommentiert haben.
    Danke, Danke, Danke!
    Diese FF ist abgeschlossen und ich bin schon dabei den neuen Teil vor zu schreiben. Und je nachdem, wie TD mit macht, dauert das 2 Wochen, das bedeutet, dass ihr 2 Wochen nichts von mir hört!
    Nochmal Danke für alles, ich hab euch lieb und knuddel euch ganz fest-
    Euer Jananium <3

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