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Schreibwettbewerb von Harry Potter Mädchen

Dies ist meine FF für den Schreibwettbewerb von Harry Potter Mädchen.

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    Friends until we die

    Der Duft von Feuer stieg mir in die Nase. Sofort wurde ich nervös, da ich mich schließlich im Gemeinschaftsraum befand und ein Feuer hiermit eher ungünstig wäre. Meine Mitschüler richteten sich ebenfalls auf und schauten um sich. Nun stieg Rauch aus einer der Jungen Schlafsäle woraufhin einige dieser sich schnell auf den Weg dort hin machten. Ich hielt es nicht länger aus den Rauch in meiner Lunge zu spüren, daher verließ ich Augenblicklich den Gemeinschaftsraum der Gryffindors ohne ein wirkliches Ziel vor Augen zu haben. Gedankenverloren schlenderte ich also durch die Gänge. Wer wohl für den Brand verantwortlich war?
     
    Plötzlich lief ich gegen einer meiner Mitschüler, wobei ich ausrutschte und auf dem Boden landete. Es war einfach Typisch, schon beinah von mir zu erwarten das mir sowas passiert. Mittlerweile befinde ich mich in meinem viertem Schuljahr und ich habe das Zählen meiner Zusammenstöße mit anderen Mitschülern, Lehrern oder auch Gegenständen aufgegeben. Es war einer der Gründe wieso ich nicht gerade beliebt bei irgendwem war. Cecilia Hart vermutlich der größte Tollpatsch auf ganz Hogwarts!
     
    Nun schaute ich zu meinem Gegenüber, welcher mir Freundlich die Hand hin hielt um mir auf zu helfen. Es war Albus Dumbledore, einer meiner Mitschüler. Wir kannten uns Flüchtig, schließlich waren wir im selben Jahrgang und zusätzlich noch im selben Haus. Seine sonst immer perfekten Braunen Haare waren etwas zerzaust und seine Nasenspitze sah aus als hätte er sich etwas zu weit über einen brennenden Kessel gebeugt. War er der Übeltäter des Brandes? Ich ließ ihn mir aufhelfen wobei ihm auffallen musste das ich ihn musterte. „Cecilia, nicht wahr?“ lächelte er Freundlich. Eigentlich wollte ich kein Gespräch mit Albus führen, des Öfteren war mir zu Ohren gekommen das sein Vater sehr Muggel feindlich sein soll und der Apfel fällt ja meist nicht weit vom Stamm, richtig? Jedoch wollte ich nicht unfreundlich sein, so hatten mich meine Eltern nicht erzogen. Mein nicken genügte ihn hoffentlich als Antwort. Nach seinem Namen musste man nicht fragen, er war so talentiert es wäre schon fast eine Schande nicht zu wissen wer Albus Dumbledore ist. „Nett dich kennen zu lernen, verzeih mir ich muss leider weiter. Es ist ein kleines Missgeschick im Jungen Schlafsaal geschehen und nun muss ich wohl dafür die Konsequenzen tragen.“ Sagte er höflich und verschwand. Wusste er das meine Eltern Muggel waren? Nein, woher sollte er auch? Vermutlich wäre er mit dem Wissen nicht mal halb so freundlich zu mir gewesen. Mit einem Kopfschütteln versuchte ich meine Gedanken abzuschütteln, was leider nicht funktionierte. Jedoch wusste ich nun wer der Übeltäter des Brandes war.
     
    Am Abend schlich ich mich wie so oft aus dem Schloss heraus um in den Wald zu gehen. Es gab einige Magische Geschöpfte dort, jedoch versteckten diese sich und viele kamen nur Nachts heraus. Ich fand alle Arten von Magischen Geschöpfen faszinierend und habe mir über die Jahre einiges an Wissen über diese angeeignet. Manches aus Büchern, manches durch das Beobachten ihrer Verhaltensweisen. Mittlerweile waren die meisten so vertraut mit mir, das sie keine scheu mehr zeigten. Es machte mich Glücklich und ich fühlte mich wohl wenn ich meine Zeit hier verbringen konnte. Leider hatte es den Nachteil das ich im Unterricht so müde war das ich die meiste Zeit ausschließlich Körperlich anwesend war, was zur Folge hatte das ich in einigen Fächern gerade so ein A bekam. Im Wald angekommen hörte ich schon ein leises piepsen und wusste direkt wer es war. Es war eine der vielen Bowtruckle die hier lebten. Ich nannte sie Lilly was ihr sehr gefiel, sie freute sich immer wenn ich zu besuch kam und war meistens die erste die mich begrüßte. Keiner der anderen Bowtruckle war so zutraulich wie sie.
    Es vergingen einige Stunden im Wald, da ich für ein paar der Wesen auch essen mit gebracht hatte und es diesen auch brachte. Müde schlich ich also wieder ins Schloss und fiel erschöpft in mein Bett und schlief sofort ein.
     
    Noch immer Müde wachte ich am nächsten Tag auf, da ich hörte wie die Tür meines Schlafsaales laut zufiel. Nachdem ich mich umgeschaut hatte, bemerkte ich das alle anderen schon weg waren. Schnell Sprung ich aus dem Bett und zog mich an, es musste schon spät sein und ich wollte nicht schon wieder zu spät zum Unterricht erscheinen!
    Gerade noch rechtzeitig kam ich zum Zaubertränke Unterricht und setzte mich auf den letzten freien Platz. Mein Professor schaute mich böse an, begann dann aber auch direkt seinen Unterricht. Wir sollten uns einen Partner zum Brauen eines Trankes aussuchen und ich hasste es. Es wollte nie jemand freiwillig mit mir zusammen arbeiten, da ich einige Male schon für unschöne Unfälle verantwortlich war. Dies war aber eher meiner Müdigkeit zuzuschreiben als meiner Tollpatschigkeit, denn eigentlich war ich gar nicht so dämlich wie viele dachten. „Wenn es dir nichts ausmacht würde ich gerne mit dir zusammen arbeiten.“ Riss mich eine bekannte Stimme aus meinen Gedanken. Albus. Verwirrt schaute ich ihn an und kurze Zeit später nickte ich als Antwort. Diese Situation war mir ganz und gar nicht geheuer! Ohne viel Geschwätz vollbrachten wir unsere Arbeit und ich verstand wieso in so hohen Tönen von ihm gesprochen wurde, er war talentiert kein Zweifel.
    „Solltest du nicht eher gegen mich sein als mir zu besseren Noten zu verhelfen? Meine Eltern sind schließlich Muggel.“ platzte es aus mir heraus. Erneuert lächelte er mich an und gab mir zur Antwort: „Ich halte dich für ziemlich Intelligent und weil mein Vater eine gewisse Denkweise vertritt heißt es nicht das ich diese auch für gut heiße.“ Bei dieser Aussage musste ich lächeln, nie zuvor hat mich jemand für Intelligent gehalten. Für die meisten war ich einfach nur wie ein Troll.
    Als wir fast fertig waren bemerkte ich panisch was sich in der Tasche meines Umhanges befand und unauffällig herausschaute. „Lilly!“ flüsterte ich das Geschöpf in meiner Tasche böse an. „Ein Bowcktruckle, sehr bemerkenswert. Sie muss dich mögen.“ Bemerkte Albus schnell. Es würde eine Menge Ärger geben wenn einer der Lehrer raus finden würde das sie bei mir war, denn dann wussten sie das ich mich in den Wäldern rum trieb. „Bitte sag es keinem! Sie ist einfach mit gekommen, ich wusste es nicht!“ flehte ich meinen gegenüber an, doch dieser winkte nur ab. „Das weiß ich doch. Dein Geheimnis ist bei mir sicher.“ Versprach er mir. Grinsend bedankte ich mich bei ihm.
     
    So wurden Albus Dumbledore und ich Freunde und diese Freundschaft wurde immer enger. Schon bald war er mein bester Freund und auch ich zählte für ihn zu seinen engsten Freunden. Wir verbrachten viel Zeit miteinander und er half mir oft dabei mich aus dem Schloss zu schleichen um in den Wald zu gehen. Nun konnte ich endlich auch dir Zeit in Hofwarts genießen und nicht nur die in der Nacht außerhalb des Schlosses. Es war so als hätten wir uns ein leben lang miteinander verbracht. Wir konnten uns stundenlang unterhalten und auch im Unterricht motivierte mich Albus, so das meine Noten um einiges besser wurden. Er half mir den Wald und die Schule im Gleichgewicht zu halten und ich war froh ihn meinen besten Freund nennen zu können. Ich konnte mittlerweile verstehen wieso die anderen Hogwarts als zuhause ansahen. Auch einige andere Mitschüler kamen mit der Zeit auf mich zu, so das ich nicht mehr die Außenseiterin war die nur zu spät kam und im Unterricht einschlief. Es hatte lange gedauert doch jetzt war ich zufrieden.
     
    Es war mittlerweile der letzte Abend vor den Ferien und entschlossen schlich ich mich in den Wald. Als Lilly freudig auf mich zu kam durchfuhr mich ein Hauch von Trauer. Für einige Zeit werde ich sie wohl nicht mehr sehen. „Na meine kleine. Heute ist der letzte Abend.“ Begrüßte ich sie traurig. Nun konnte man ihr ansehen das es sie auch traurig machte. Gedankenversunken lief ich zu einer kleinen Lichtung, dort waren einige Zauberstab Bäume und somit lebten die meisten der Bowtruckle hier. Die Zeit hier genoss ich sehr und somit legte ich mich mitten in die Lichtung. Heute Nacht schien der Mond wunderschön und die Mondstrahlen schienen mir ins Gesicht.
    Einige Minuten lag ich nur da und hörte leise die Bowtruckle im Hintergrund piepsen.
    Doch nach einiger Zeit verstummten diese und mich durchfuhr ein kalter schauer. Geschockt riss ich die Augen auf und konnte es nicht fassen was ich vor mir sah. So oft war ich hier gewesen. Natürlich war es mir zu Ohren gekommen, jedoch glaubte ich nicht daran. Es kannte doch niemand den Wald besser als ich. Wer würde schon Geschöpfe im Wald sehen die ich nicht ein dutzend mal gesehen hatte. Doch ich hatte mich geirrt und das eindeutig. All die Horror Geschichte sie mussten war sein. Mit meinen eigenen Augen konnte ich eine Acromantula sehen. Vor mir, es konnte keine ausgewachsene sein, jedoch hatte sie dennoch eine erachtliche Größe. War dies mein Ende? Es war nicht mehr weit bis zum Ausgang des Waldes, doch konnte ich es schaffen? Ohne viel weiter nach zu denken rannte ich davon. Sport war noch nie meins gewesen, doch mein Tempo musste fast mit einem Besen mithalten können. Ich spürte schmerzen, sie musste mich erwischt haben und auch einige Äste kratzen mir meine Beine auf. Doch der Schmerz war mir egal. Ich wollte nicht Sterben, nicht heute. Mein Adrenalinspiegel stiegt von jeder Sekunde und ich richtete alle Zaubersprüche die helfen konnten nach hinten gegen die Acromantula. Ob sie was brachte wusste ich nicht, ich konnte es nur hoffen, denn jede Sekunde die ich verlor konnte mein Ende sein. Vielleicht war es das auch schon. Immer mehr Tränen liefen mein Gesicht hinunter, was meine Sicht beeinträchtigte und somit alles noch viel schwieriger machte. Womit hatte ich das verdient? Wieso trifft es mich?
    Es kam mir vor wie eine Ewigkeit als ich das Ende des Waldes erreicht hatte. Das Ungeheuer musste weg sein, denn als ich mich umdrehte war es nicht mehr zu sehen. So nah an das Schloss traute es sich wohl nicht. Ich schaute an meinen Körper hinab und merkte das meine Beine nicht mehr mit machten. Langsam sackte ich zu Boden und verschwommen sah ich meinen Blutverströmten Körper. Es gab kaum eine Stelle die nicht voller Blut war. Mein Sicht schränkte sich immer mehr an. „Cecilia!“ hörte ich eine vertraute Stimme die kurz darauf meinen Kopf auf seinen Schoß legte. Er schluchzte leise ein paar mir bekannte Heilungszauber, doch der Schmerz hörte nicht auf. „Albus., Danke.“ brachte ich noch hervor bevor ich nur noch Schwarz sah. Ein letzter warmer Tropfen berührte meine Wange. Dann war es zuende, mein letzter Atemzug und das für immer. Meine Liebe zu diesen Wesen hatte mich getötet. Viel zu früh musste es geschehen, gerade als ich einen Freund gefunden hatte. An dem Ort wo ich mich wohl fühlte, an dem ich immer dachte ich wäre sicher. Nun musste ich von uns gehen, in den Armen von Albus Dumbledore. So vieles wollte ich erreichen. Mein großer Traum war es mein erlerntes Wissen mit all den anderen Zauberern zu teilen. Ein Buch zu schreiben um mit anderen diese Welt zu teilen. Doch diese Welt nahm mir mein Leben. Von oben schauen ich nun hinab.


    Doch Albus vergas Cecilia nie. So einige male erwähnte er sie und auch wegen diesem Vorfall trug der Wald fortan nur noch den Namen „Verbotener Wald.“
    Als Albus das erste mal Newt Scamanders Bowtruckle sah lächelte er und sagte:,, Zu meiner Schulzeit kannte ich eine Junge Dame, sie war Ihnen sehr ähnlich. An einem Schultag brachte sie einen mit in den Unterricht.“ lachend beendete er seinen Satz.
    Oftmals erzählte er seinen Schülerin die tragische Geschichte um vor dem Wald zu warnen
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    Ein großer Schock durchfuhr ihn als er von Aragog erfuhr, denn Cecilia würde er nie vergessen. Eine kleine Schwester konnte er in ihr sehen und auch diese verlor er auf tragische Weise. Sie starb in seinen Armen, er spürte an diesem Morgen schon ein unbehagliches Gefühl was sich bewahrheitete. Nur aus diesem Grund kam er zum Wald, er wusste sie würde an dem letzten Schultag vor den Ferien noch einmal dort hin gehen. Er wusste jedoch das er sich niemals hätte aufhalten können an diesen Abend in den Wald zu gehen. Für sie war es wie ein zuhause und keiner hätte sie davon überzeugen können am letzten Abend des Schuljahres dort hin zu gehen. Doch Albus wollte nicht an diesen grauenvollen Abend denken, er wollte die schönen, wenn auch viel zu wenigen Tage im Gedächtnis behalten.

    Cecilia trug immer ein kleines Herz aus Holz als Kette, sie hatte Albus erzählt das Lilly, ihr Bowtruckle ihr diese geschenkt hatte. Diese Kette behielt er, denn es war ein schönes Andenken und so hatte er sie immer wieder vor Augen. Ihr zerzaustes, lockiges, Dunklebraunes Haar und diese strahlenden Smaragdgrünen Augen. Nach seinem Tot vererbte es diese Hermine, denn er wusste sie würde sich gut darum kümmern. Miss Granger empfand das diese Kette eine Unfassbare Energie ausstrahlte, diese Energie brauchte sie auch denn es standen nach Dumbledores tot schwere Zeiten an.

    Vielleicht sehen sich Albus und Cecilia ja wieder, wo auch immer der Tod einen hinführt

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    Ich hoffe sie gefällt euch, es ist meine erste Teilnahme an einem Schreibwettbewerb und dann noch mit, wie ich finde so einen schweren Charakter für eine FF, wie Albus Dumbledore. Noch nie hab ich vorher über was anderes als die Liebe geschrieben. Doch wie ich finde passt bei Dumbledore eher Freundschaft.:)

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