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Das Auge des Wolfes

Das ist eine Harry Potter Fanfiktion über -bis jetzt noch, aber wir werden sehen- Remus Lupin und ein ausgedachtes Mädchen. Jede Woche oder alle zwei Wochen, kommt ein Kapitel dazu. Gebt mir gerne Tipps, Verbesserungsvorschläge oder Ideen, wie es weitergehen könnte.
WICHTIG: ich will keine Rechte verletzen also: diese Fanfiktion baut auf einem Ergebnis eines Quizzes auf, also falls das was da steht in die Richtung eurer Fanfiktion geht und ihr nicht möchtet das ich es weiter veröffentliche, sagt bzw. schreibt mir das bitte. Danke!

    1
    Allein
    Ich setze mich in ein Abteil, das bis jetzt leer war und hoffe, dass außer mir sonst niemand reinkommen würde. Ich war unfassbar schüchtern und wollte an einen Ort, wo ich allein war. Den Bezug zu Menschen oder ihre Nähe hatte ich nie sonderlich gesucht. Aber seit ein paar Jahren war ich komplett allein.
    Der Wunsch allein zu bleiben dauerte 3 Kapitel von,, magische Pflanzen, Tiere und Kreaturen´´ von J. Gnilwor als 4 Jungen in das Abteil kamen, etwas älter als ich Punkt der eine hatte eine Brille, dunkle Haare und ein verschmitztes Lächeln.,, Du bist eine Erstklässlerin, oder?´´, fragte er. Ich nickte und wandte mich wieder meinem Buch zu.,, Wie heißt du?´´, Fragte ein Junge mit Komischen Grinsen und soweit ich es erkennen konnte fühlte er sich sehr sicher in seiner Haut. Zur Antwort bedeutete ich auf das Schild an meinem Koffer.,, Olivia Silver? Du redest also nicht gerne... Ich übernehme gerne. Ich heiße Sirius Black. Ich bin in Gryffindor. Was glaubst du in welchem Haus wirst du landen? ´´ So ging das noch eine gefühlte Ewigkeit weiter bis:,,… aber naja Stummfische wie du reden ja nicht. Aber sag mal, warum redest du nicht? ´´ Oh Mist, jetzt würde es emotional werden. Ich schlug mein Buch abrupt zu, ich schnappte mir meinen Koffer und rauschte davon. Vor diesen Jungen würde ich nicht weinen.
    Halte die Tränen weg und suchte nach einem leeren Abteil. Irgendwann sah ich eines, aber es saßen noch andere Kinder darin. Trotzdem drückte ich die Tür auf und steckte meinen Kopf hinein.,, Komm doch rein´´, sagte ein rothaariges Mädchen,,, Ich bin Lily und das ist mein Freund Severus.´´ Das Mädchen machte einen netten Eindruck.,, Und du heißt?´´ Wieder deutete ich auf mein Namensschild.,, Du redest nicht gerne, oder?´´ wieder nickte ich.

    Remus Sicht
    ,, Oh Mann Sirius, du hast doch gemerkt, dass sie nicht gerne redet, warum musstest du sie dann so löchern?´´, Fragte ich Sirius genervt. Er sah mich an und grinste. Seufzend stand ich auf. Ich musste mich entschuldigen. als ich sie schließlich fand saß sie bei Evans und Schniefelus im Abteil und las. Ich räusperte mich, sie zuckte zusammen und sah mich mit aufgerissenen kristallklaren Augen an. Bei Merlin, diese Augen...,, Was glotzt du so?´´, riss mich Schniefelus aus meinen Gedanken.,,Äh…´´, Ich sah das Mädchen an,,, ich wollte mich bei dir für Sirius entschuldigen und ja…´´. Schniefelus sah mich hämisch an. Schnell verschwand ich.

    Normal
    ,, Du warst bei Potter im Abteil?´´, Lily sah mich erstaunt an. Ich nickte sie sah mich noch etwas an, dann murmelte sie etwas von, Deppen ohne Feingefühl´ und erzählte mir von ihnen. Später erzählte sie mir auch noch etwas über Hogwarts, obwohl ich schon so gut wie alles darüber wusste. Der Junge mit den fettigen Haaren, Severus, regte sich noch eine Weile über die Jungs auf am meisten aber über Potter.


    Ende von Kapitel 1.

    2
    Ein Hut und die Häuser


    Abgeholt wurden wir mit Booten und irgendwann mussten wir eine schier unendlich lange Treppe hochlaufen. Es war sehr anstrengend aber jemand, dessen Namen ich vergessen hatte, half uns mit unseren Koffern. Leider sah ich auch die Jungs aus dem Abteil wieder und leider erkannten sie mich auch. Sie gingen aber mit anderen Kindern oder besser gesagt Teenies vor.
    Eine alte Frau, zumindest sah sie so aus, holte uns von der Treppe ab und führte uns in eine große Halle. Von der Decke hingen Kerzen Komma und überall saßen Kinder unterschiedlichen Alters. Ich fragte mich was nun passieren würde als Professor McGonagal, die Frau von vorhin, erklärte, dass sie uns nun alle nacheinander aufrufen würde. Das alles bekam ich kaum mit, da ich viel zu beschäftigt war, völlig unscheinbar zu wirken was mir gelang, bis:,, Olivia Silver.´´ ich erstarrte, denn alle schauten mich an selbst Dumbledore, von dem ich schon mal gelesen hatte Papa. Ich versuchte halbwegs elegant nach vorne zu gehen und nicht hinzufallen. Als ich endlich auf dem kleinen Stuhl Platz nahm setzte man mir etwas großes und schweres auf. Es musste der Hut sein.,, Hallo hab keine Angst´´, sagte eine piepsige Stimme,,, also erst einmal im Schnelldurchlauf ich habe nämlich gesehen, dass du eben bei meinem Lied nicht zugehört hast. Es gibt verschiedene Häuser. Ravenclaw = Klugheit, Slytherin = List, Huffelpuff = Treue und Gryffindor = Mut. Vier Häuser Komma du kommst in eines und musst die nächsten Jahre dort bleiben. Jetzt kommen wir zur Analyse ... Ja, ich kann sehen wie dein Werdegang ist, aber da ich nur ein Hut bin werde ich immer unterschätzt. Ich denke Gryffindor fällt weg, obwohl... Nein! In Slytherin wärst du nicht falsch, aber ich denke Komma das wird nicht passen. Bleiben noch Hufflepuff und Ravenclaw. In Hufflepuff würdest du viele Freunde finden und dich sozialisieren, aber in Ravenclaw wärst du immer noch am besten aufgehoben, bei dem Talent... Aber was ist wohl wichtiger Freunde oder Talent? Logisch wäre nur wenn ich dich nach RAVENCLAW schicke!´´ Das Ravenclaw, schrie der Hut und ein Tisch klatschte laut Beifall. Mir wurde der Hut abgenommen und man schickte mich zu einem Tisch, an dem Schüler mit blauen Roben saßen. Als dann alle mit dem Essen fertig waren, war ich erst sehr erleichtert, da ich hoffte nun allein sein zu können. Aber wie es der Zufall wollte, gab es natürlich keine Einzelzimmer. Als alle neuen Erstklässler oben im Gemeinschaftsraum waren, sollten wir uns vierer Gruppen zusammenfinden. Da sich alle beim Essen schon halbwegs angefreundet hatten und ich mit niemandem geredet hatte, war ich so ziemlich die Letzte. Aber ein Mädchen mit blonden Haaren, wollte wissen ob ich nicht zu ihr und zwei andere Mädchen in das Zimmer wolle. Ich sagte ja, ohne groß darüber nachzudenken da ich hoffte, so schnell Ruhe finden würde.
    Im Schlafsaal stellten sie sich mir vor. Die Blonde hieß Emma und war sehr offen und freundlich. Die anderen beiden hießen Britney und Stella. Sie fragten, wie die anderen im Zug, wie ich hieße und diesmal sprach ich meinen Namen auch wirklich aus, da ich hoffte so freundlicher rüberzukommen. Ich musste schließlich die nächsten 7 Jahre mit ihnen auskommen. An sich war der Abend noch sehr schön sie redeten zwar viel und stellt mir fragen dich meistens nur einsilbig beantwortete, aber das macht nicht viel. Sie verstanden, dass Ich nicht so viel reden wollte, weshalb sieht nur über sich selbst erzählten. Erschöpft von den vielen Eindrücken schlief ich ein. In der Nacht hörte ich wie Stella sich zu Britney gesellte, danach folgte Emma.,, Komm zu uns, Olivia.´´ Und tatsächlich kroch ich zu den dreien ins Bett. Ab diesem Zeitpunkt waren wir unzertrennlich.

    Ende von Kapitel 2.

    3
    Ja, oder nein?




    Die nächsten Tage waren ruhig und entspannt. Da wir eine Art Eingewöhnungsphase hatten, sprach mich keiner der Lehrer an. Auch die Schüler ließen mich in Ruhe. Stella, Emma und Britney erzählten mehr von sich und erwarteten auch nicht, dass ich ihnen etwas sagte. Deshalb schrieb ich manchmal Zettel oder gab einzelne Worte von mir. Das beste war aber, dass sie nicht nachfragten warum ich nicht sprach.
    Mein Lieblingsplatz war in der Bibliothek, das kleine Fenster, in der Nähe der verbotenen Abteilung. Hier ließ man mich in Ruhe, nur am ersten Tag kam die Bibliothekarin an und wollte wissen, ob ich in die verbotene Abteilung wollte. Ich schüttelte jedoch den Kopf. Mein bisher größtes Problem war, dass ich einen der Jungen wieder getroffen hatte. Es war jedoch nicht der Freche, sondern der, der sich bei mir für seinen Freund entschuldigt hatte. Er stand plötzlich einfach vor mir:,, Hey Olivia... ich wollte mich noch...ich...ich wollte mich noch einmal richtig entschuldigen.´´ Ich nickte nur stumm, er nickte zurück und verschwand.




    Seine Sicht



    Bitte was hatte mich gerade geritten! ich war wie von selbst gesteuert zu ihr gegangen und mich noch einmal entschuldigt? Was war falsch mit mir? in meinem Schlafsaal, den ich mir mit James, Sirius und Peter teilte, angekommen ließ ich mich auf mein Bett fallen.,, Na, hat dir die Neue den Kopf verdreht?´´, fragte Sirius mit einem dämlichen Grinsen.,, Nein! Das wäre absolut lächer..´´,, Oh, nein natürlich nicht. Du guckst ihr ja auch nicht wie ein verliebtes Schaf hinterher, ist seit neuesten 24/7 in der Bibliothek und hängst nicht mehr mit uns ab!´´,, Das sagt der Richtige! Du bist doch derjenige, der jeder schöne Augen macht!´´ Sirius war so dämlich.,, Sieh an, sieh an, Remus widerspricht nicht mal´´, mischte sich auch James ein. Peter hörte man im Hintergrund nur dämlich kichern.,, Och, ihr seid doof..´´,, Also bist du es?´´ Sirius wurde also doch neugierig.,, Weiß nicht´´, antwortete ich ehrlich. Es stimmte ich war öfter in der Bibliothek, ich sah ihr manchmal nach. Aber all das hatte nichts zu bedeuten!,, Wir müssen uns eh auf Wichtigeres konzentrieren´´, riss mich James aus meinen Gedanken. ach ja, in drei Tagen war Vollmond und dann war es mal wieder soweit. Meine Freunde stimmten mir zu als ich sagte, wir sollten in die Große Halle gehen, da es in ein paar Minuten Abendbrot geben würde. Zur Sicherheut, dass sie mich nicht mehr aufziehen würden, setzen ich mich weit weg von Olivia.


    Normale

    ,, Hey, die Typen dahinten starren aber sehr dezent zu dir Olivia´´, bemerkte Stella beim Abendbrot. Ich schaute in die Richtung in die sie zeigte und sah die Jungen aus dem Zug. Ich erschreckte so heftig, dass ich mich verschluckte. Emma klopfte mir auf den Rücken. Ich lächelte sie an, was ihr reichte.,, Hm, sie könnten aber auch zu anderen rüber gucken, obwohl es sehr unwahrscheinlich wäre.,, Bin satt..´´ murmelte ich und stand auf.,, Alles okay?´´, fragte Britney. Ich nickte und ging.

    ,, Du wirst es uns nicht glauben, aber als du gegangen bist hat dir einer der Typen hinterher geguckt´´, rief Emma empört. Sie, Britney und Stella waren gerade hereingeschneit, als ich schlafen gehen wollte.,, Wir mussten sie festhalten´´, grinste Stella. Ich lächelte. Ja, die Mädchen waren mir in den wenigen Tagen sehr ans Herz gewachsen.,, Kennst du die?´´. Britney sah mich an.,, Hab sie kurz im Zug getroffen´´.,, Dann musste dem einen in der kuren Zeit, aber dermaßen den Kopf verdreht haben..´´, lachte Emma.,, es war der mit der Narbe im Gesicht, saß neben sah einem mit Brille, der wurde aber gerade von einer Rothaarigen zu Schnecke gemacht...´´ Die letzten Worte konnte man nur noch erahnen so sehr musste sie lachen. Ich lief rot an. Nach einer Stunde legten wir uns schlafen. In der einen Stunde hatten sie ohne mich weiter gegrübelt, während ich realisiert hatte, dass der von Emma beschriebene Typ der war, der sich bei mir heute noch einmal entschuldigt hatte. Was verwirrend war, aber im Anbetracht, dass man sich in so kurzer Zeit nicht verlieben kann, schlief ich dann doch irgendwann ein.

    4
    Wolf


    Seine Sicht

    Verdammt, morgen war es so weit! Durch die Sache mit Olivia, hatte ich komplett vergessen, dass morgen Vollmond war. Gut, dass meine Freunde es nicht vergessen hatten. Seit ich ihnen davon erzählt hatte und sie Animagi geworden waren, war alles einfacher geworden. Am Anfang war James Feuer und Flamme gewesen.
    Es ging so weit, sodass er einen Masterplan-für-Werwölfe-in-Schulen (TM James) aufgestellt hatte. Dieser beinhaltete nicht nur einen genauen Plan wie ich mich verwandeln würde, sondern auch wie wir zu der Weide kommen würden. Außerdem standen jegliche Notlügen auf alle möglichen Fragen auf dem Zettel. Allerdings brauchten wir den Plan zu der Weide nicht mehr, denn wir hatten die Karte des Rumtreibers erfunden (andere und lange Geschichte, die nicht nennenswert ist). Dieser Plan sah natürlich vor, dass wir unsere Hausaufgaben pünktlich erledigt haben sollten. Sollten, nicht müssen. Und genau das war das Problem. James hatte wie immer seine Hausaufgaben nicht gemacht, weshalb ich die große Ehre hatte ihm zu helfen.
    „Moony das macht alles keinen Sinn“, fing er gerade wieder an zu jammern. Natürlich macht das Sinn du Komiker, dachte ich nur. „Was verstehst du denn nicht?“, fragte ich geduldig. „Alles!“ „Komm schon sooo schwer ist das nicht!“ Konsterniert starrte er mich an. „Lass uns erstmal rausgehen.“


    Normale

    Endlich, der Unterricht war für heute vorbei. Ich schaute auf die magische Uhr an der Wand. Ja, die Stunde war endlich, endlich vorbei. Zu meinem Glück wurde ich heute nicht einmal drangenommen. Ein Grund mehr diesen Tag zu mögen. Gut gelaunt machte ich mich also auf den Weg in die Bibliothek. Kurz davor stieß ich allerdings mit einem rothaarigen Mädchen zusammen, es war Lily. „Oh, hey Olivia, lange nicht gesehen. Geht’s dir gut? Hast du dich schon eingelebt? Wie sind deine Zimmernachbarn?“ „Ja und gut“, jetzt musste ich grinsen. Es war ja nicht so, dass ich ein Mensch war, der sich mit niemandem anfreundete, weil er kalt und distanziert war. Mir fiel es einfach nur schwer mich Menschen zu öffnen.
    Aber dieses Mädchen war die mir bis jetzt sympathischste Person, mit Ausnahme von Emma, Britney und Stella. „Das ist schon ich freu mich so für dich.“ Ich lächelte.
    „Hallo Lily, mit wem redest du denn da? Hey, Monny, schau mal wer hier ist de…“, es war der Junge mit dem komischen Grinsen der vor uns stand. Sein Freund, Monny, hatte ihm von hinten eine Hand auf den Mund gepresst. Ich erstarrte. Jetzt kam auch noch der mit der Brille. Panik ergriff mich. „Was Sirius sagen wollte war:…“, holte er provokant Luft. „…war hier ist die Freundin von Evans“, beendete –Monny, Remus?- den Satz. Dann rauschte er mit hochrotem Kopf davon. „Komm Olivia wir gehen, bevor deren IQ noch abfärbt“, Lily hatte anscheinend wenig Sympathie für sie übrig und rettete mich so.

    5
    Nachts, wenn der Wolf heult


    Ich hörte Bremsen quietschen und mich selbst laut NEIN schreien. Und endlich, endlich wachte ich auf. Diesen Traum hatte ich schon oft. Deshalb wusste ich, dass Spaziergänge halfen, also zog ich mir etwas Warmes an und schlich mich aus dem Schloss.


    Sirius Sicht


    Scheiße! Warum hatte der Idiot Peter die verdammte Tür aufgelassen! Remus ist als Werwolf so aggressiv geworden, dass er durch die offene Tür nach draußen gerannt ist. Wir suchten ihn jetzt schon seit einer halben Stunde. „Tatze, wir haben ihn!“, brüllte James. In meiner Animagusgestalt rannte ich los. Als ich bei ihm war sah ich es oder besser sie. Olivia stand hinter James der sich vor sie geworfen hatte. Anscheinend wollte Remus sie gerade angreifen als James in seiner Menschengestalt aufgetaucht war. Ich musste jetzt also ihn retten. Ich spannte meine Muskeln an und sprang auf Remus zu, nur um an ihm vorbeizuspringen und ihn so mit abzulenken. So schnell es ging rannte ich auf den Wald zu, in der Hoffnung Remus wurde mir folgen. Tat er aber nicht. Er holte mit seiner riesigen Tatze aus und schlug James zur Seite. Ich war vor Schreck komplett erstarrt. Remus ging sehr langsam auf Olivia zu, der es so ähnlich ging wie mir. Gleich würde er sie umbringen!


    Normale


    Warum war ich noch einmal rausgegangen? Warum! Ich würde sterben, ich würde sterben. James hatte sich eben vor mich geworfen, was nicht viel genutzt hatte. Ich war ihm trotzdem sehr dankbar. Der Werwolf näherte sich mich sehr langsam… und ich wachte endlich aus meiner Erstarrung auf und rannte um mein Leben, im Bildlichen Sinne. So weit war es also schon gekommen, ich wurde sarkastisch. Der Werwolf setzte mir nach und vor lauter Panik lief ich in den Wald. Was dumm von mir war. Ich kam keine zwei Meter weit, da stolperte ich schon über eine Baumwurzel. Jetzt würde ich wirklich sterben. Mit weit aufgerissenen Augen starrte ich den Werwolf, der über mir stand. Doch dann weiteten sich auch seine Augen, er sah mich an und….


    6
    Schuld und Tränen


    Lilys Sicht

    „… und dann ist er weggelaufen...“ Olivias Körper war gegen meinen gepresst, sie klammerte sich an mich, als hätte sie keinen Halt. Wir saßen im Krankenflügel, weil ihre Freundinnen sie regelrecht dazu gezwungen hatten hierher zu gehen. Ich war nur hier, wegen einer leichten Verbrennung und als Olivia Tränen überströmt in das Bett neben meines gelegt wurde, bin ich aufgestanden und zu ihr gegangen. Jetzt weinte sie nicht mehr sondern lehnte ohne Kraft mit ihrem kleinen Körper an mir und schlief langsam ein.
    Meine Güte, ein Werwolf… Ich hatte nicht ganz verstanden was passiert war, aber das was ich verstanden hatte reichte aus. Stella stand hinten bei Madam Pomfrey und versuchte ihr klarzumachen, dass das hier unter uns bleiben musste. Mir war klar, dass Madam Pomfrey es nicht guthieß, wir konnten also nur hoffen.

    In den nächsten Stunden wachte Olivia unzählige Male auf. Jedes Mal erzählte sie mir von Ihrer Begegnung mit dem Werwolf. Emma schlug vor, einen Vergessenszauber anzuwenden... Madam Pomfrey War allerdings strikt dagegen, da es ein zu hohes Risiko war, dass Olivia sich an fast nichts mehr erinnern würde, was vorher geschehen war. Also auch Erlebnisse aus ihrer Kindheit.
    Es war 03:00 Uhr morgens als Olivia zum fünften Mal aufwachte. Man könnte meinen sie hatte sich schon vor einer Ewigkeit leer geweint, aber nach einigen Sekunden kamen die Erinnerungen wieder hoch und sie fing erneut an zu weinen. Es war so schrecklich dem dabei zuzusehen, denn ich wusste nicht was ich tun sollte. Deshalb nahm ich sie jedes Mal in den Arm und erzählte ihr etwas aus meinem Leben, um sie abzulenken. Madam Pomfrey erklärte sich nun auch bereit, Dumbledor nichts zu erzählen. Sie würde sagen Olivia hätte Fieber und müsse das Bett hüten.


    Remus (nächster Tag)

    Was hatte ich getan? Ich hatte Olivia beinahe ermordet. Es klingt sehr hart aber es ist die Wahrheit. Meine Freunde waren entsetzt Und ziemlich sauer auf sich selber, da sie nicht gut auf mich geachtet hatten. Sie traf aber keine Schuld! Die Schuld traf allein mich! Als ich Olivia in die Augen gesehen habe, hat etwas in mir gebrüllt, sie nicht zu verletzen. Es war das gleiche Monster, welches mir vorher befohlen hatte sie zu töten.
    An diesem Tag ging ich nicht in den Unterricht. Mir ging es so schlecht, dass ich in meinem Bett im Schlafsaal liegen blieb. Peter, James, Sirius sagten ich hätte mir den Magen verdorben und könne deshalb nicht zum Unterricht kommen. In der Zeit in der ich auf meinem Bett lag, machte ich mir unheimliche Vorwürfe. So ging es auch noch die nächsten Tage.

    (Zeitsprung)
    Nach 5 Tagen sah ich Olivia in der großen Halle. James erzählte sie sei erst vor ein paar Stunden aus dem Krankenflügel entlassen wurden. Angeblich weil sie Fieber gehabt habe. Ich war Olivia sehr dankbar dass sie die Wahrheit gesagt hatte, da Dumbledor die es sonst garantiert mitbekommen hätte...

    7
    Ab in die Ferien


    „Oh man, ich fasse es nicht! “, quietscht Emma in mein Ohr. „Wir haben unser aller erstes Jahr in Hogwarts geschafft!“ Ich grinse sie an. Innerlich drehe ich auch durch. Ich öffne den Mund, um etwas zu erwidern, aber Emma ist verschwunden. Sie hüpft den Gang herunter zu Britney und Stella. Während ich zu ihnen schlendere, lasse ich mein erstes Schuljahr durch meinen Kopf gehen. Still bin ich gekommen, weil…
    Warum? Aus Angst? Schüchtern bin ich tatsächlich immer noch, klar aber still nicht mehr! Dank Lily und tatsächlich auch dem Werwolf Ich hätte an diesem Abend sterben können. Bin ich aber nicht. Seitdem bin ich mir sicher, dass mir das Schicksal klarmachen wollte, ich solle etwas ändern. Ich habe mich lange mit dem Abend beschäftigt und kam zu… „OLIVIA!“, ruft Lily in diesem Augenblick. Sie kommt auf mich zu und schwärmt von den Ferien, die sie am Meer verbringen wird. „Hey, hey Ladies“, Sirius steht plötzlich hinter mir, was mich in eine Schockstarre versetzt „Olivia, ich wollte mich wegen der Sache im Zug entschuldigen und… ähm…“ Ich starre ihn an. Dann sage ich leise -aber deutlich-: „Ich nehme deine Entschuldigung an.“ Er grinst mich an und dreht sich zu James und Remus herum, die plötzlich hinter ihm stehen. „Und Remus bist du stolz auf mich?“ „Hast du fein gemacht, du Feiner!“, gibt er zurück und es klingt als würde er mit einem Hund reden. Was James zum Lachen bringt, Lily grinst nur. Und ich? Ich lache mit James mit. Sirius guckt uns beleidigt an. In den nächsten paar Minuten unterhalten sich die vier über ihre Ferienpläne, während ich einen Entschluss fasse. „Schöne Ferien Lily“, sage ich und umarme sie. An die Jungs gewandt sage ich: „Und euch natürlich auch!“ Dann renne ich den gang herunter, wo Britney, Stella und Emma warten.


    Lilys Sicht
    Ich sehe Olivia hinterher und will ihr auch schöne Ferien wünschen, aber sie ist schon mit ihren Freundinnen um die nächste Ecke verschwunden. „Wow, was war das?“, fragt Sirius. „Ich weiß es nicht, aber was ich weiß ist, dass ich sie echt lieb gewonnen habe…“, murmele ich. „Echt?“, fragt jetzt James. Er klingt leicht verletzt. Ich drehe mich betont langsam und sage sehr sarkastisch: „Ja, aber du bist mir immer noch am aller wichtigsten.“ Das bringt alle in einem Umkreis von ein paar Metern zum Lachen, denn gefühlt alle wisse, dass ich alle seine Annäherungen und Date-Anfragen ablehne. Selbst James lacht und wirft mir eine Kusshand zu, die ich theatralisch fange.
    Ich muss gestehen, dass ich auch sie in mein Herz geschlossen habe. Aber Olivia ist vor ihnen. Die Sache mit dem Werwolf hat uns zusammengeschweißt. Warum sie so still war, weiß sie selbst nicht. Angst ist ihre einzige Antwort.
    Ich bin so in Gedanken, dass ich nicht bemerkt habe, dass Remus und Sirius gegangen sind. Ich schaue mich verwirrt um, als sich James plötzlich vorbeugt und mir einen Kuss mitten auf den Mund gibt und im Weglaufen ruft: „Schöne Ferien!“

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