x

Achtung! Dies ist nur ein Teil einer Fortsetzungsgeschichte. Andere Teile dieser Geschichte

Springe zu den Kommentaren

Cataleya Streadtford

Hier geht es um ein Mädchen Namens Cataleya Streadtford und ihr Leben in Hogwarts.

Wenn es plötzlich wieder mit Kapitel 1 anfängt ist es ein neues Jahr. Es gibt Jahr 1 danach 4 und danach 6, da die anderen Teile nicht wichtig für mich waren.

    1
    Kapitel 1. Der Brief

    „Cataleya, Lene! Abendessen.“, hörte ich meine Mutter die Treppe hoch rufen. „Komme!“, rief ich hinunter. „Was gibt es denn?“, fragte ich auf dem Weg nach unten. „Salat“, rief mir meine Mutter begeistert entgegen. Wieso eigentlich immer Salat? Meine Mutter war die einzige im Haus die grünen Salat so mochte, ohne was anderes. Also halt noch Soße. Aber sie war auch die einzige die kochte. Unten angekommen, setzte ich mich gelangweilt auf meinen Platz. Meine Mutter kam in den Raum: „Hier, frisch gezauberter Salat…“ Sie gab meinen Vater einen Kuss auf die Wange. Lene kam runter und setzte sich an ihren Platz. Lene wollte schon immer Todesserin werden. Ich stocherte unzufrieden in meinem Salat rum, als plötzlich unser Fenster aufging und eine Eule rein geflattert kam. Ich war schon voller Erwartungen. Meine Schwester Lene und ich waren reinblütige Hexen und unsere Eltern waren sehr stolz darauf, unsere Kompletten Vorfahren waren in Gryffindor. Naja, ich ging noch nicht nach Hogwarts, aber Lene besuchte nach den Sommerferien dort ihr 6. Jahr. „Ist dass…?“, fragte ich fassungslos. „Ich gucke mal…“ sagte meine Mutter. „Ja! Das ist dein Brief! Du wurdest in Hogwarts aufgenommen“, schrie meine Mutter ganz aufgeregt. „Ganz ruhig Schatz“, beruhigte sie mein Vater. „Man bin ich aufgeregt“, gab ich zu. Jetzt sah ich mir den edel aussehenden Brief noch mal genauer an. Man, ich freute mich schon so. Lene hatte schon so viel erzählt. „So Mädchen, nun ist es aber Zeit ins Bett zu gehen, wir müssen morgen früh nämlich noch in die Winkelgasse, eure Sachen kaufen.“, sagte Mum. „Gute Nacht!“, rief ich ihnen zu während ich in mein Zimmer ging. Die ganze Nacht lang musste ich an Hogwarts denken, bis ich einschlief.

    Am nächsten morgen gingen wir in die Winkelgasse. Dort sah ich so viele coole Geschäfte, naja, wie halt jedes Mal, wenn wir Sachen für Lene kaufen gingen. Aber dieses Mal ging es um mich, da Lene ihre Sachen mit ihren Freundinnen kaufen ging. Ich freute mich so hammermäßig. „OK, du gehst erst mal deinen Zauberstab holen – das schaffst du doch alleine?- während dein Vater und ich dir deine Bücher holen. Dann treffen wir uns bei Ollivander. Viel Spaß Spatz!“, sagte meine Mutter. „Danke, bis nachher…“, unsicher ging ich zu Ollivander.
    Dann mal los. „Hallo. Ich habe sie schon erwartet Miss Stretdtfort.“ Der alte Mann ging nach hinten in mitten Regale und zog eine Schachtel aus dem Regal und gab mir den Zauberstab, der drinnen war. Er sah nicht gerade so aus, als würde er zu mir passen… viel zu viele Schnörkel, ich bin schließlich keine Prinzessin. „Versuchen sie es mal, schwingen sie ihn“, sagte er. Ich schwang ihn und… Ups! Ein paar Tintenfässer explodierten. „Ganz sicher nicht! Nein! Nein!“, murmelte er und nahm ihn mir vorsichtig aus der Hand. Er verzog sich wieder nach hinten, so dass ich ihn nicht mehr sehen konnte. Er kam mit einem Zauberstab zurück, der nicht besser aussah als der andere… er hatte überall
    pinken Perlenschmuck. Wie sollte man den bitte in den Händen halten, wenn überall etwas herunter hängte. Ich nahm ihn in die Hand und sofort nahm in Ollivander mir wieder weg. „Verzeihen sie, der passt auf keinen Fall zu ihnen.“ So ging es 10 Minuten weiter und allmählich war alles im Laden zerstört.
    „Wissen sie, damals bei ihrer Schwester -“ „- Hier geht es doch um mich! Immer steht sie im Mittelpunkt!“ „Oh… Kämpfernatur… vielleicht dieser…“ plötzlich verschwand er wieder hinter den Regalen. Er kam mit einem gebogenen, schwarzem Zauberstab zurück, der sehr dem von Bellatrix Lestrange ähnelte. Meine Eltern und sie verstanden sich ganz gut. „Probieren sie mal…“ sagte er hoffnungsvoll. Als ich ihn schwang, kam so ein kribbeln in meine Finger, dass meinen ganzen Körper durchströmte. „Oh ja…“
    Ich verließ den Laden mit einem grinsen, ich konnte gar nicht fassen – Boom! Plötzlich prallte ich mit einem riesigen Mann zusammen. „Oh, es tut mir leid…“, sagte der Riese. „Nicht so schlimm…“ sagte ich. „Alles ok?“, fragte eine andere kindlichere Stimme. „Ja geht schon. Gehst du auch dieses Jahr neu nach Hogwarts?“, fragte ich. „Ja, ich bin Harry, Harry Potter.“ „Oh, ich… ich muss los!“ sagte ich schnell und lief weg. Keine Ahnung, warum ich so Panik gekriegt habe, naja meine komplette Familie gehört zu den Todessern, aber niemand hat gesagt, das ich auch einer werden will. Harry sah mir verwundert nach. Da kamen meine Eltern auf mich zu. Ich zeigte ihnen meinen Zauberstab. „Der sieht aber dem von Bellatrix sehr ähnlich. Glaubst du das ist ein Zeichen Schatz?“ fragte sie meinen Vater. „Wozu, dass ich Todesserin werde!“ „Nicht so laut!“, gab mein Vater zurück. „Ich weiß es nicht Liebling. Gehen wir nach Hause.

    2
    Kapitel 2. Hogwarts

    Am Tag der Abreise war ich ganz gespannt, wie es in Hogwarts aussah. Also Lene hatte erzählt, dass es viele Treppen gab und man sich in den Kerkern leicht verlief. Ich war aufgeregt und hatte vielleicht auch ein bisschen Angst. Um 11:00 Uhr fuhr der Zug am Gleis 9 ¾ ab. Wir fuhren in die Stadt an den Bahnhof. „Alles wieder voll mit Muggeln.“, sagte meine Mutter. Dad war nicht mitgekommen, da er arbeiten musste. Lene rannte zuerst durch die Wand und ging auch gleich zu ihren Freundinnen. Danach gingen Mum und ich. „Dein Vater und ich sind so stolz auf dich!“, sagte sie. Ich ging in den Zug. Da wir eine halbe Stunde zu früh waren, waren noch viele Abteile frei. Ich setzte mich in eines und schaute zu meiner Mutter. Sie winkte mir zu und ich wank zurück. Lene war in einem anderen Abteil. Der Zug fuhr ab und die Abteile füllten sich langsam. Da kam ein Mädchen zu mir rein.
    „Hallo, ich bin Hermine Granger“, sagte sie, „du hast nicht zufällig eine Kröte gesehen? Neville hat seine verloren!“
    „Nein, hab ich nicht“, sagte ich genervt, „außerdem, was ist das überhaupt für ein Name? Neville! Pfh!“ „Zhhh!“, sie stolzierte aus dem Abteil. Endlich war sie verschwunden! So eine Zicke. Da kam schon wieder jemand rein. Ein Hufflepuff, seines Outfits nach zu gelten. Er sah aus wie ein Viertklässler.
    „Darf ich mich setzten? Alle anderen Abteile sind voll!“, fragte er. „Klar wieso nicht.“, sagte ich. „Ich bin übrigens Cedric Diggory aus Hufflepuff.“, stellte er sich vor. „Ich bin Cataleya Stredtfort.“, sagte ich knapp. „Erstes Jahr oder?“, fragte er. War er wirklich so dumm oder machte er nur Scherze! „Ja, sieht man doch oder!“, sagte ich genervt. Jeder andere hätte mich in Ruhe gelassen, aber er war anscheinend sehr von sich selbst überzeugt.
    Endlich waren wir angekommen und Cedric konnte mich nicht mehr voll labern. „Erstklässler zu mir!“, rief eine vertraute Stimme. Es war der Riese aus der Winkelgasse. Als er Harry sah begrüßte er ihn. Der Riese, der Hagrid hieß, führte uns zu dem schwarzen See, wo wir in Bote stiegen und über den See fuhren. Ca. in der Mitte des See´s hatte man einen wunderbaren Blick auf Hogwarts. Als wir am Ende des Sees angekommen waren, stiegen wir aus den Boten und Hagrid brachte uns zu Professor McGonnagal, Lene hatte mir schon von ihr erzählt. Sie setzten den 1. Klässlern den Hut auf. „Die Erstklässler, Professor McGonnagal“, sagte Hagrid. „Danke, Hagrid. Ich nehme sie dir ab.“ Sie zog die Torflügel weit auf. Die Eingangshalle war so groß, dass unser Haus reingepasst hätte. Und das will schon was heißen, denn unser Haus war ja eine Art Schloss. Das flackernde Licht von Fackeln beleuchtete die Steinwände. Die Decke war so hoch, dass man sie nicht mehr erkennen konnte und vor ihnen führte eine gewaltige Marmortreppe in die oberen Stockwerke.
    Wir folgten Professor McGonnagal durch die steingeflieste Halle. Aus dem Gang der rechten konnte ich das Summen hunderter von Stimmen hören – die anderen Schüler mussten schon da sein -, doch Professor McGonnagal führte uns in eine kleine, leere Kammer neben der Halle. Wir drängten uns hinein und standen dort viel enger beieinander, als wir es normalerweise getan hätten. Aufgeregt blickte ich mich um.
    „Willkommen in Hogwarts“, sagte Professor McGonnagal. „Das Bankett zur Eröffnung des Schuljahres beginnt in Kürze, doch bevor ihr eure Plätze in der Großen Halle einnehmt, werden wir feststellen, in welche Häuser ihr kommt. Das ist eine sehr wichtige Zeremonie, denn das Haus ist gleichsam eure Familie in Hogwarts. Ihr habt gemeinsam Unterricht, ihr schlaft im Schlafsaal eures Hauses und verbringt eure Freizeit im Gemeinschaftsraum.
    Die vier Häuser heißen Gryffindor, Hufflepuff, Ravenclaw und Slytherin. Jedes Haus hat seine eigene, ehrenvolle Geschichte und jedes hat bedeutende Hexen und Zauberer hervorgebracht. Während eure Zeit in Hogwarts holt ihr mit euren großen Leistungen Punkte für das Haus, doch wenn ihr die Regeln verletzt, werden eurem Haus Punkte abgezogen. Am Ende des Jahres erhält das Haus mit den meisten Punkten den Hauspokal, eine große Auszeichnung.
    Ich hoffe, jeder von euch ist ein Gewinn für das Haus, in welches er kommen wird.
    Die Einführungsfeier, an der auch die anderen Schüler teilnehmen, beginnt in wenigen Minuten. Ich schlage vor, dass ihr die Zeit nutzt und euch beim Warten so gut wie möglich zurechtmacht.“ Ihre Augen ruhten kurz auf Nevilles Umhang, der unter seinem linken Ohr festgemacht war, und dann auf einem anderen Jungen mit verschmierter Nase.
    „Ich komme zurück, sobald alles für euch vorbereitet ist“, sagte Professor McGonnagal. „Bitte bleibt ruhig, während ihr wartet.“
    Sie verließ die Kammer. Ich atmete flach aus.
    „Harry?“, fragte ich vorsichtig. Er drehte sich zu mir um. „Du bist die aus der Winkelgasse, oder?“ „Ja, ich bin Cataleya, aber alle nennen mit Leya. Ich wollte fragen ob du weißt wie sie festlegen in welches Haus wir kommen.“ Ausgerechnet das hatte mir Lene nämlich nicht erzählt. „Ron?“, fragte Harry den Jungen mit der verschmierten Nase. „Es ist eine Art Prüfung, glaube ich. Fred, mein Bruder, meinte, es tut sehr weh, aber ich glaube, das war nur ein Witz.“ Mein Herz fing wie wild an zu schlagen. Eine Prüfung? Vor der ganzen Schule? Aber ich konnte doch noch gar nicht zaubern – was um Himmels willen würde ich tun müssen? Ach… das kriege ich locker hin. Lene hat es damals auch geschafft…! Alle anderen schauten entsetzt. Kaum jemand sagte etwas, außer Hermine Granger. Hastig flüsterte sie alle Zaubersprüche vor sich hin, die sie gelernt hatte, und fragte sich, welchen sie wohl brauchen würde. Ich versuchte angestrengt wegzuhören. Ich blickte unablässig auf die Tür. Jeden Augenblick konnte Professor McGonnagal zurückkommen und mich in den Untergang führen. Dann geschah etwas, dass mich vor Schreck einen halben Meter in die Luft springen ließ – mehrere Schüler hinter mir begannen zu schreien. „Was zum -?“ Ich hielt den Atem an. Die andern um mich her ebenfalls. Soeben waren etwa zwanzig Geister durch die rückwärtige Wand hereingeschwebt. Perlweiß und fast durchsichtig glitten sie durch den Raum, wobei sie sich unterhielten und uns nur gelegentlich einen Blick zuwarfen. Sie schienen zu stritten. Von denen hatte Lene natürlich auch nichts erzählt. Einer, der aussah wie ein fetter Mönch, sagte: „Vergeben und vergessen, würd ich sagen, wir sollten ihm eine zweite Chance geben.“ „Mein lieber Bruder, haben wir Peeves nicht alle Chancen gegeben, die ihm zustehen? Er bringt uns alle in Verruf, und du weißt, er ist nicht einmal ein echter Geist – ach du meine Güte, was macht ihr denn alle hier?“
    Ein Geist, der eine Halskrause und Strumpfhosen trug, hatte plötzlich die Erstklässler bemerkt. Keiner antwortete.
    „Neue Schüler“, sagte der fette Mönch und lächelte in die Runde. „Werdet gleich ausgewählt, nicht wahr?“
    Ein paar nickten stumm.
    „Hoffe, wir sehen uns in Hufflepuff!“, sagte der Mönch.
    „Mein altes Haus, wisst ihr.“
    „Gehen sie weiter“, sagte eine strenge Stimme. „Die Einführungsfeier beginnt.“
    Professor McGonnagal war zurückgekommen. Die Geister schwebten einer nach dem anderen durch die Wand gegenüber.
    „Und ihr stellt euch der Reihe nach auf“, wies Professor McGonnagal die Erstklässler an, „und folgt mir.“
    Im Gänsemarsch verließen wir die Kammer, gingen zurück in die Eingangshalle und betraten durch eine Doppeltür die Große Halle.
    Ich hatte von einem so fremdartigen und wundervollen Ort noch nicht einmal geträumt. Tausende und abertausende von Kerzen erleuchteten ihn, über den vier langen Tischen schwebend, an denen die anderen Schüler saßen. Die Tische waren mit schimmernden Goldtellern und -kelchen gedeckt. Am anderen Ende der Halle stand noch ein langer Tisch, an dem die Lehrer saßen. Dorthin führte Professor McGonnagal uns, so dass wir schließlich mit den Rücken zu den Lehrern in einer Reihe vor den anderen Schülern standen. Hunderte von Gesichtern starrten uns an und sahen aus wie fahle Laternen im flackernden Kerzenlicht. Die Geister, zwischen den Schülern verstreut, glänzten dunstig silbern. Um den starrenden Blicken auszuweichen wandte ich das Gesicht nach oben und sah eine samtschwarze, mit Sternen übersäte Decke. Ich hörte Hermine flüstern: „Sie ist so verzaubert, dass sie wie der Himmel draußen aussieht, ich hab darüber in der Geschichte Hogwarts´ gelesen.“
    Es war schwer zu glauben, dass es hier überhaupt eine Decke geben sollte und dass die Große Halle sich nicht einfach zum Himmel hin öffnete. Ich wandte den Blick schnell wieder nach unten, als Professor McGonnagal schweigend einen vierbeinigen Stuhl vor uns stellte. Auf den Stuhl legte sie einen Spitzhut, wie ihn Zauberer benutzen. Es war ein verschlissener hie und da geflickter Hut.
    Vielleicht mussten wir versuchen einen Hasen daraus zu zaubern. Alle hatten ihre Augen auf den Hut gerichtet. Also ich auch. Ein paar Herzschläge lang herrschte vollkommenes Schweigen. Dann begann der Spitznut zu wackeln. Ein Riss nahe der Krempe tat sich auf, so weit wie ein Mund, und der Spitzhut begann zu singen:

    Ihr denkt, ich bin ein alter Hut,
    mein Aussehen ist auch gar nicht gut.
    Dafür bin ich der schlauste aller Hüte,
    und ist´s nicht wahr, so fress ich mich, du meine Güte!
    Alle Zylinder und schicken Kappen
    sind gegen mich doch nur Jammerlappen!
    Ich weiß in Hogwarts am besten Bescheid
    und bin für jeden Schädel bereit.
    Setzt mich nur auf, ich sag euch genau,
    wohin ihr gehört – denn ich bin schlau.
    Vielleicht seid ihr Gryffindors, sagt euer alter Hut,
    denn dort regieren wie man weiß, Tapferkeit und Mut.
    In Hufflepuff dagegen ist man gerecht und treu,
    man hilftdem andern, wo man kann, und hat vor Arbeit
    keine Scheu.
    Bist du geschwind im Denken, gelehrsam auch und weise,
    dann machst du dich nach Ravenclaw, so wett ich, auf die Reise.
    In Slytherin weiß man noch List und Tücke zu verbinden,
    doch dafür wirst du hier noch echte Freunde finden.
    Nun los, so setzt mich auf, nur Mut,
    habt nur Vertrauen zum Sprechenden Hut!

    Als der Hut sein Lied beendet hatte, brach in der Halle ein Beifallsstrum los. Er verneigte sich vor jedem der vier Tische und verstummte dann.
    „Wir müssen also nur den Hut aufsetzten!“ flüsterte Ron mir und Harry zu. „Ich bring Fred um, er hat große Töne gespuckt – von wegen Ringkampf mit einem Troll.“ Ich konnte mir ein lächeln nicht verkneifen. Zum Glück musste ich einfach nur den Hut aufsetzten und warten und gar nichts machen. Doch es wäre mir lieber gewesen, wenn nicht alle zugeschaut hätten. Der Hut stellte offenbar eine ganze Menge Fragen; ich fühlte mich im Augenblick weder mutig noch schlagfertig noch überhaupt zu irgendetwas fähig. Wenn der Hut nur ein Haus für solche Schüler erwähnt hätte, die sich ein wenig angematscht fühlten, das wäre das Richtige für mich.
    Professor McGonnagal trat vor, in den Händen eine lange Pergamentrolle.
    „Tretet vor, und ich werde euch den Sprechenden Hut aufsetzen, der verteilt euch auf eure Häuser“ sagte McGonnagal.
    „Hermine Granger“
    „Oh gott… nur-keine-Panik“, murmelte sie. „Wenn du mich fragst, die hat ne völlige Klatsche!“, sagte Ron und Harry nickte.
    Sie setzte sich auf den Stuhl.
    „Ahhh...wenn dass so ist… na klar… ok… GRYFFINDOR!“ Der Gryffindor Tisch brach in Gebrüll aus. „Oh jeh, dann ist die wahrscheinlich auch noch mit mir im Haus…“, sagte ich zu Harry und Ron. Sie guckten verwirrt. „Meine Familie war seit Generationen in Gryffindor.“, erklärte ich.
    „Draco Malfoy“
    Dass war der Junge, von dem Harry vorher erzählt hat, dass er ihn in der Winkelgasse so blöd angemacht hatte.
    Er ging nach vorne und setzte sich etwas ängstlich auf den Stuhl. Kaum hatte der Hut seinen Kopf berührt, schrie der Hut: „SLYTHERIN!“, der Slytherin Tisch, brach in Gebrüll aus und Malfoy lächelte triumphierend.
    „Jeder Zauberer, der auf die Seite des Bösen gewechselt ist war in Slyhterin.“, erklärte Ron. Naja eigentlich nicht, aber ich wollte nicht sagen, dass meine Eltern Todesser waren.
    „Susan Bones“
    Ein Mädchen mit blondroten Haaren und braunen Augen ging ängstlich nach
    vorne und setzte sich auf den Stuhl. Harry sah zu Snape einem Lehrer mit Hakennase und fettigem Haar und plötzlich schmerzte seine Narbe. „Harry, was ist?“, fragten Ron und ich gleichzeitig. „Gar nichts…“, sagte Harry.
    „Mal sehen, wo stecke ich dich hin…“
    „Gar nichts weiter.“, sagte Harry.
    „Mal sehen… Ich weiß! Hufflepuff!“ Der Hufflepuff Tisch klatschte und pfiff.
    „Ronald Weasley“
    Jetzt war Ron an der Reihe. „Viel Glück“, flüsterte ich ihm zu. Ron ging sehr ängstlich nach vorne. Kaum berührte der Hut Rons Kopf, rief er: „ Huch! Schon wieder ein Weasley… was ich mit dir mache, weiß ich ganz genau!“ Ron schaute nun sehr, sehr ängstlich. „GRYFFINDOR!“ Ron sank erleichtert auf dem Stuhl zusammen und ging zum jolenden Gryffindor Tisch.
    „Cataleya Stredtford“, rief McGonnagal.
    Oh jeh… jetzt war ich dran… „Viel Glück.“, sagte Harry. Ich ging nach vorne und versuchte dabei möglichst cool auszusehen, auch wenn ich gerade alles andere als cool war. Ich setze mich auf den Stuhl und mir wurde der Hut aufgesetzt. Er fühlte sich komisch an. „Oh… was haben wir denn da? Ein Wunderkind… mh… aha… alle in der Familie aus Gryffindor…aber du bist anders…“ Ok! Jetzt hatte ich Angst! „Nein, nein, du brauchst keine Angst zu haben…“ „Nicht Hufflepuff, nicht Hufflepuff!“, flüsterte ich vor mich hin.
    „NICHT Hufflepuff! Häh! Wie wär´s mit was spannendem, aufregend… SLYTHERIN!“ Ich ging rüber zum Slyhterin Tisch und alle klatschten ich glaube sie freuten sich über mich obwohl alle aus meiner Familie in Gryffindor waren. Warte was! Ich war im verfeindeten Haus meiner ganzen Familie! Oh je wenn Mum und Dad die Liste der neuen Schüler in ihren Häusern sehen… Oh oh! Egal jetzt wünsche ich erst mal Harry Glück.
    „Harry Potter“
    Alles wurde ruhig. Harry ging ängstlich nach vorne und drehte sich immer mal wieder zu den Tischen um. Er setzte sich auf den Stuhl und McGonnagal setzte ihm den Hut auf.
    „Schwierig… Äußerst Schwierig… ich sehe bei dir sehr viel Mut, im Köpfchen hast du auch was… Ich sehe TALENT… Oh ja… und den drang sich zu beweisen… Aber wo stecke ich dich hin?“
    „Nicht Slyhterin… nicht Slytherin…“ betete Harry.
    „Nicht Slytherin! Häh! Bist du dir sicher? Du könntest ganz groß werden… du hast alles, was du brauchst in deinem Kopf… Und Slytherin wird dich auf deinem Weg zu wahrer Größe bringen, da habe ich gar keine Zweifel. Nein!“
    „Bitte… Bitte nicht slytherin!“
    „Dann wohl eher… GRYFFINDOR!“
    Alle klatschten und jubelten und gaben ihm die Hand.
    Ich war sehr enttäuscht, dass keiner meiner Freunde bei mir im Haus war, aber was soll man schon machen…

    Albus Dumbledore war aufgestanden. Mit einem strahlenden Lächeln blickte er zu uns, den Schülern, die Arme weit ausgebreitet, als ob nichts ihm mehr Freude machen könnte, als uns alle hier versammelt zu sehen.
    „Willkommen!“, rief er. „Willkommen zu einem neuen Jahr in Hogwarts! Bevor wir mit unserem Bankett beginnen, möchte ich ein paar Worte sagen. Und hier sind sie: Schwachkopf! Schwabbelspeck! Krimskrams! Quiek!
    Danke sehr!“ Er nahm wieder Platz. Alle klatschten und jubelten. Ich wusste nicht recht, ob ich lachen sollte. „Ist er… ist er ein bisschen verrückt?“, fragte ich Felix Grigas, den Vertrauensschüler. „Verrückt?“, sagte Felix unbekümmert. „Er ist ein Genie! Der beste Zauberer der Welt! Aber ein bisschen verrückt ist er, ja. Kartoffeln, Cataleya?“ Die Platten vor uns waren inzwischen voll mit Essen beladen. Ich hatte noch nie so vieles, was ich mochte, auf einem einzigen Tisch gesehen: Rostbeef, Brathänchen, Schweine- und Lammkoteletts, Würste, Schinken, Steaks, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Pommes, Yorkshire-Pudding, Bratensoße, Ketschup und, aus irgendeinem merkwürdigen Grund, Pfefferminzbonbons. Ich durfte noch NIE so viel essen, wie ich wollte. Da war ich schon gar nicht mehr traurig, dass ich in Slytherin war, sondern einfach froh in Hogwarts sein zu dürfen. Ich begann zu essen und alles schmeckte köstlich. Auch Malfoy schien loszulegen, ihm schmeckte es anscheinend genau so gut wie mir. „So, die neuen Slytherins.“, sagte der blutige Baron, „Ich hoffe, ihr strengt euch an, dass wir die Hausmeisterschaft dieses Jahr gewinnen! Slytherin war noch nie so lange ohne Sieg. Gryffindor hat den Pokal jetzt sechs Jahre in Folge! Der fast Kopflose Nick wird langsam unerträglich!“
    „Wer ist der fast Kopflose Nick?“, fragte ich Felix.
    „Er ist der Geist aus Gryffindor.“, mischte sich Malfoy ein. Ich warf ihm nur einen bösen Blick zu. Seines Blickes nach zu gelten verstand er anscheinend nicht warum.
    „Es war echt nicht nett, was du zu Harry in der Winkelgasse gesagt hast!“, zischte ich ihm zu. „Achso! Wir sind mit Potter befreundet!“, sagte er mit einem angewiderten und gleichzeitig triumphierenden Lächeln.
    „Kein Wunder, dass du vorher die ganze Zeit mit ihm geflirtet hast!“
    Jetzt reichte es! Auf einmal hörte ich einen Schlag auf den Tisch und erschreckte mich. Oh gott… das war ja ich. Und ich guckte immer noch wütend auf Malfoy. Alle anderen guckten mich erschrocken an. Allmählich wanden alle ihre Blicke ab. Felix fragte mich was los war, aber ich wusste selbst nicht, was mit mir los war. Ich aß einfach still weiter. Als alle gegessen hatten, so viel sie konnten, verschwanden die Reste von den Tellern und hinterließen sie so funkelnd sauber wie zuvor. Einen Augenblick später erschien der Nachtisch: ganze Blöcke von Eiskrem in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen, Apfelkuchen, Siruptorten, Schoko-Eclairs und marmeladengefüllte Donuts, Biskuits, Erdbeeren, Wackelpeter, Reispudding…
    Während ich eine Siruptorte verspeiste, wandte sich das Gespräch unseren Familien zu. „Ich bin halb und halb“, sagte Felix. „Mein Vater ist ein Muggle. Mum hatte ihm nicht erzählt, dass sie eine Hexe ist, bis sie verheiratet waren. War doch ein kleiner Schock für ihn.“
    Die anderen lachten.
    „Was ist mit dir Pansy?“, fragte Malfoy ein Mädchen mit einem Mopsartigen Gesicht.
    „Meine Oma hat mich aufgezogen und sie ist eine Hexe“, sagte Pansy.
    Zwei Jungs, die Crabbe und Goyle hießen, unterhielten sich mit Malfoy.
    „Meine komplette Familie ist reinblütig und war in Slytherin“, flötete Malfoy voller Arroganz.
    Ich fühlte mich allmählich warm und schläfrig und sah zum Hohen Tisch hinüber. Hagrid nahm einen tiefen Schluck aus seinem Kelch. Professor McGonnagal sprach mit Professor Dumbledore. Professor Quirrell mit seinem komischen Turban unterhielt sich mit dem Lehrer mit fettigem schwarzem Haar, Hakennase und fahler Haut.
    „Wer ist der Lehrer, der sich mit Professor Quirrell unterhält?“, fragte ich Felix. „Was? Achso. Kein Wunder, dass er so nervös aussieht. Das ist Professor Snape. Er lehrt Zaubertränke, ist aber damit nicht zufrieden. Jeder weiß, dass er scharf ist auf die Arbeit von Professor Quirrell. Weiß Unmengen über die dunklen Künste, dieser Snape. Und er ist unser Hauslehrer.“
    „Also Quirrell unterrichtet Verteidigung gegen die Dunklen Künste!“, fragte ich verunsichert. „Ich weiß,“, sagte Felix lachend, „er sieht nicht gerade mutig aus. Sein Haus war Ravenclaw.“
    Schließlich verschwand auch der Nachtisch und noch einmal erhob sich Professor Dumbledore.
    „Ähm – jetzt, da wir alle gefüttert und getränkt sind, nur noch ein paar Worte. Ich habe ein paar Mitteilungen zum Schuljahresbeginn. Die Erstklässler sollten beachten, dass der Wald auf unseren Ländereien für alle Schüler verboten ist. Und einige von den älteren Schülern möchte ich nahelegen, sich daran zu erinnern.“
    Dumbledores zwinkernde Augen blitzten zu Fred und George Weasley hinüber.
    „Außerdem hat mich Mr Filch, der Hausmeister, gebeten, euch daran zu erinnern, dass in den Pausen auf den Gängen nicht gezaubert werden darf.
    Die Quidditch-Auswahl findet in der zweiten Woche des Schuljahrs statt. Alle, die gerne in den Hausmannschaften spielen wollen, mögen sich an Madam Hooch wenden. Und schließlich muss ich euch mitteilen, dass in diesem Jahr das Betreten des Korridors im dritten Stock, der in den rechten Flügel führt, allen verboten ist, die nicht einen sehr schmerzhaften Tod sterben wollen.“
    Ich lachte, aber nur wenige lachten mit mir.
    „Er meint es doch nicht etwa ernst?“, flüsterte ich Felix zu.
    „Muss er wohl“, sagte Felix und sah mit einem Stirnrunzeln zu Dumbledore hinüber. „Merkwürdig, denn normalerweise sagte er uns den Grund warum wir irgendwo nicht hindürfen. Der Wald ist voller gefährlicher Tiere, das wissen alle. Ich denke, er hätte es zumindest uns Vertrauensschülern sagen sollen.“
    „Und nun, bevor wir zu Bett gehen, singen wir die Schulhymne!“, rief Dumbledore. Ich bemerkte, dass das Lächeln der anderen Lehrer recht steif geworden war.
    Dumbledore fuchtelte kurz mit seinem Zauberstab, als ob er eine Fliege von der Spitze verscheuchen wollte, und ein langer goldener Faden schwebte daraus hervor, stieg hoch über die Tische und nahm, sich windend wie eine Schlange, die Gestalt von Worten an.
    „Jeder nach seiner Lieblingsmelodie“, sagte Dumbledore, „los geht’s!“
    Und die ganze Schule sang begeistert:

    Hogwarts, Hogwarts, warzenschweiniges Hogwarts,
    bring uns was Schönes bei,
    Ob alt und kahl oder jung und alber,
    wir sehnen uns Wissen herbei.
    Denn noch sind unsre Köpfe leer,
    voll Luft und voll toter Fliegen,
    wir wollen nun alles erlernen,
    was du uns bisher hast verschwiegen.
    Gib dein Bestes – wir können´s gebrauchen,
    unsere Köpfe, sie sollen rauchen!

    „Aah, Musik“, sagte er und wischte sich die Augen. „Ein Zauber, der alles in den Schatten stellt, was wir hier treiben. Und nun in die Betten!“
    Die Erstklässler von Slytherin, also wir, folgten Felix durch die schnatternde Menge hinaus aus der Großen Halle und die Marmortreppe empor. Meine Beine waren wieder bleischwer, diesmal jedoch nur, weil ich mir den Bauch so vollgeschlagen habe und todmüde war. Wir liefen an tausenden sich bewegenden Gemälden vorbei. Noch mehr Treppen ging es hinab, gähnend und schlurfend, und ich fragte mich, wie lange es noch dauern würde, als wir plötzlich Halt machten. Wir standen in den Kerkern. Links von uns war der Zaubertränke Raum, davon links die Küche und von der Küche aus linke, ging es hoch in den Hufflepuff Raum. Alles war steinig und dunkelgrau. Vor dem Eingang hingen jeweils links und rechts eine Fackel, mit grünen Flammen.
    Felix klopfte im Rhythmus von „Hel, ga, Huf, fel, puff“ gegen das zweite Fass von unten in der Mitte eines Stapels und so öffnete sich die Tür zum Slytherin Gemeinschaftsraum. „Slytherins, folgt mir“, sagte Felix.
    Im Gemeinschaftsraum leuchtete alles grün, da der Gemeinschaftsraum unter dem Schwarzen See war.
    Alle versammelten sich im Gemeinschaftsraum.
    „So! Können mich alle hören?“, rief Felix. „Gut. Also… dort rechts, die Treppe, führt zum Schlafsaal der Jungen. Und links um die Ecke hoch geht es zum Schlafsaal der Mädchen. Euer Gepäck wurde schon hochgebracht. Morgen früh treffen sich alle Erstklässler um 08:00 Uhr hier mit Professor Snape, der euch dann euren Stundenplan aushändigt. So! Und jetzt alle in ihre Schlafsäle und ab ins Bett!“, brüllte Felix. „Huh, endlich sind alle in ihren Betten…“, murmelte Felix.
    Er tat mir kein bisschen leid. Da er sich seinen Job ja selbst ausgesucht hatte! Och gott! Ich höre mich ja an wie eine Slytherin. Bin ich ja auch…, aber eigentlich wäre ich viel- nein- TAUSENDMAL lieber in Gryffindor.
    Ich ging in hoch in den Schlafsaal. Ich teilte mir einen Schlafsaal mit Pansy Parkinson, Astoria Greengrass und Millcent Bullstrode.
    Wir konnten uns schnell darauf einigen wer wo schläft und ich schlief mit einem lächeln auf meinem Gesicht ein.

    3
    Kapitel 3. Stundenplaene, Cedric Infektion und mehr

    Am nächsten Morgen rüttelte mich Pansy wach: „Schnell, komm! Es ist ¾ 8!“
    „Ich komme!“, rief ich und stand voller Freude hier zu sein auf.
    Ich zog einen schwarzen Rock und einen grauen Pullover, der am Ende der Ärmel und am Ende unten zwei dünne, grüne Streifen hatte an. Dann ging ich runter und Professor Snape und ein paar Erstklässler warteten auf die anderen. Ich ging runter und stellte mich zu ihnen.
    Bald waren alle da und Professor Snape fing an die Namen aufzuzählen, um zu überprüfen ob alle da waren.
    „Bailey, Malia?“rief er. „Hier“, sagte ein Mädchen etwas weiter hinten.
    „Bullstrode, Millcent“ „Hier“
    „Goyle Gregory“ „Hier“
    „Ich glaube-“ „Cook, Emilia“ „Hier“ „- dass ist nach dem Alphabet“, sagte ich zu Astoria.
    „Cooper, Jack“ „Ja“ „Kann sein“, flüsterte sie zurück.
    „Greengrass, Astoria“, rief er Astoria auf. „Hier“, rief sie
    „Green, David“ „Kennst du den irgendwo her?“, fragte ich Astoria. „Hier!“ „Nö. Noch nie von dem gehört“, gab sie zurück.
    „Grigas, Sarah“ „Ja“
    „Harris, George“ „Ja“
    „Crabbe, Vincent“ „Ja“
    „ James, Lily“, sagte Snape etwas leiser und schluckte. „Hier!“, rief ein Mädchen fröhlich.
    „Lewis Charlie“ „Boah, dass dauert aber echt lange“, flüsterte ich Astoria zu.
    „Ruhe!“, rief Snape.
    „Malfoy, Draco“ „Hier!“, rief eine vertraute Stimme wichtig tuerisch.
    „Parkinson, Pansy“ „Jaha“, rief sie vergnügt.
    „Richmond, Viola“ „Hier“, rief ein Mädchen ganz hinten.
    „Rose, Ella“ „Ja“
    „Streadtford, Cataleya?“ „Da“, sagte ich leise. „Wie, bitte?“ „Hier!“, rief ich laut.
    „Zabini, Blaise“ „Hier“, rief ein dunkelheutiger Typ neben Malfoy.
    „So! Dass waren dann alle. Hier sind eure Stundenpläne. Stellt euch in einer geraden Reihe vor mir auf.“ Er betonte das gerade so, als ob er von Schülern noch nie eine gerade Reihe gesehen hätte.
    Ich reihte mich hinter Astoria ein und Snape gab jedem einen Stundenplan.
    „Morgen beginnt ihr Unterricht. Holt viele Hauspunkte. Für heute haben sie die Aufgabe die Räume aufzusuchen, in denen ihr Unterricht stattfindet. Die Gruppen stehen oben auf ihrem Stundenplan“, sagte Snape und verließ den Raum.

    Astoria Greengrass
    Pansy Parkinson
    Millcent Bullstrode
    Cataleya Streadford

    „Hi Mädels!“, sagte Astoria. „Hi!“, riefen wir im Chor. „Weiß einer von euch, was die Raumzahlen sind? Dann müssen wir nur noch gucken wo“, sagte Millcent gelangweilt. „Ich weiß wo“, sagte ich.
    „Also, hier Stift und Papier, schreib auf, was Leya sagt“, sagte Astoria. „So dürfen wir dich doch nennen? Oder?“ „Klar Tori! Millcent=Milli -“
    „- und ich möchte gerne so genannt werden wie ich heiße!“, sagte Pansy.
    „Ok, jetzt aber los!“, sagte Milli.
    „Also… die Mahlzeiten finden in der Großen Halle statt… Kräuterkunde im Gewächshaus 3… Verteidigung gegen die Dunklen Künste Raum Nr.307…
    Verwandlung in Raum 186… Zauberkunst 234… Besenflugstunde auf dem Trainingsgelände… Zaubertränke in den Kerkern im Raum… 89! Geschichte der Zauberei Raum 788… Astronomie im Astronomie Turm! Dass war´s!“
    „Und los!“, rief Milli und wir rannten los. „Ok!“, rief Pansy während wir rannten, „ zuerst… die Große Halle wissen wir.“ „Dann gehen wir jetzt zum Gewächshaus 3“, sagte Tori. „Und wo ist dass?“, fragte Pansy. „Ich weiß wo! Folgt mir!“, rief ich und rannte nach vorne.
    BOOM! Plötzlich stieß ich mit jemandem zusammen. „Ahh“, ich hob mir den Kopf. „Du schon wieder!“, rief ich genervt. Cedric Diggory reichte mir seine Hand und half mir beim aufstehen. „Danke…“, sagte ich leise. „Braucht ihr vielleicht Hilfe? Ich habe gerade eine Freistunde“, bot er an.
    Tori, Pansy und Milli schauten mich vielsagend an. „Nein. Wir kommen schon alleine zurecht!“, sagte ich arrogant. „Hey… ich hab´s euch angeboten“, sagte er und ging weiter.
    „Hallo?“, sagte Pansy. „Tickst du noch ganz richtig!“, schrie mich Milli an. „Wieso? Der ist ein Viertklässler!“, sagte ich vorwurfsvoll. „Hört auf! Wir müssen weiter“, sagte Tori verständnisvoll.

    Nach ein paar Stunden hatten wir alle Räume gefunden und gingen zum Abendessen in die große Halle.
    Pansy setzte sich mir gegenüber und Tori und Milli neben uns.
    „Was findest du denn so schlimm an diesem Typ?“, fragte Pansy.
    „Er heißt Cedric“, sagte ich. „Uhhh! Du weißt wie er heißt!“ Milli warf mir einen vielsagenden Blick zu und fecherte sich mit ihrer Hand Luft zu.
    „Na und? Ich weiß auch wie Draco heißt!“, sagte ich. SHIT! Ich hatte ihn bei seinem Vornamen genannt. Oh jeh ist das peinlich!
    „Du nennst ihn bei seinem Vornamen?“, sagte Milli und zog eine Augenbraue hoch. „Ist mir halt so raus gerutscht!“, sagte ich und verdrehte meine Augen.
    „Also ich finde -“ „Themawechsel!“, redete ich Pansy rein.
    „Denkt ihr wir haben uns gut geschlagen bei der Raumsuche?“, fragte Tori. „Jedenfalls bestimmt nicht so gut wie wir!“, sagte Malfoy mit einem triumphierenden Lächeln.
    „Hast du uns zugehört!“, fragte ich erschrocken.
    „Ja! Jedes Wort!“ Er zog eine Augenbraue hoch und ging aus der Großen Halle. „Oh… jeh“, sagte Milli. „Ist doch alles gut…“, sagte ich. „Ich geh in den Gemeinschaftsraum“, sagte ich und ging.
    Dort angekommen legte ich mich auf eine Couch und las ein Buch.
    „Na sie mal einer an.“ Draco und seine Anhänger kamen zu der Couch gelaufen. Ich schlug mein Buch zu und schaute ihn genervt an.
    „Bist mal ohne deine Anhänger unterwegs“, sagte Malfoy.
    „Was man von dir nicht behaupten kann! Du traust dich wohl nicht alleine rum zu stolzieren?“, fragte ich ihn mit einer Augenbraue oben.
    „Du-“ „Nee lass stecken! Ich geh ins Bett“, sagte ich mit einem listigen Lächeln und ging die Treppe hoch.
    Oben angekommen schlief ich sofort ein, bevor auch nur einer der anderen hochkommen konnte.

    4
    Kapitel 4. Ein weiterer Brief und aerger?

    Am nächsten morgen schlüpfte ich in meine Schulrobe und ging zum Frühstück runter in die Große Halle. „Morgen…“, sagte ich gähnend während ich mich zu Tori, Milli und Pansy setzte. „Morgen!“, sagte Tori munter, „...also, wie ich gerade gesagt habe-“ „-bitte rette uns Leya!“, redete Milli ihr rein, „Sie erzählt irgendeinen Kram über Kräuterkunde, den kein Mensch versteht!“
    Tori schmollte.
    „Auf welches Fach von heute freut ihr euch am meisten?“, fragte Pansy uns, während sie in ihrem Rührei rum stocherte.
    „Ich freue mich auf Kräuterkunde und Geschichte der Zauberei!“, sagte Tori grinsend. „Hatte auch nichts anderes erwartet…“, sagte Milli.
    Tori und Milli kriegten sich manchmal öfters in die Haare, aber verstanden sich danach recht schnell wieder.
    „Ich bin gespannt, was wir in Zauberkunst lernen“, sprach Pansy.
    „Und du?“, fragte ich Milli. „Ich freue mich vor allem auf die Pausen“, sagte Milli müde.
    „Du?“, fragte mich Pansy gähnend. „Ich?“, fragte ich sie. „Außer dir gibt es kein du.“ „Ich freue mich auf Zaubertränke“, sagte ich.
    „Oh. Die Post kommt!“ Tori zeigte auf tausende Eulen, die rein geflogen kamen. „Ich glaube, da ist etwas für dich dabei“, sagte Pansy zu mir.
    Eine Eule landete vor mir, lies einen Brief fallen und flog wieder weg. Es war Carry, unser Haus – Uhu. Ich faltete den Brief auf:

    Liebe Cataleya,
    wir sind alle SEHR enttäuscht, dass du nach Slytherin gekommen bist. Aber Hauptsache kein Hufflepuff!

    Ich schätze, wenn jemand von uns aus der Familie nach Hufflepuff gekommen wäre, hätte Mum ihn enterbt.

    Ich hoffe dir geht es gut. Hoffentlich fühlst du dich in deinem Haus wohl.
    Der Dunkle Lord und die meisten seiner Anhänger, waren in Slytherin, außerdem könnte es auch zu dir passen <3.
    Hab dich lieb Engel!
    Mum

    „Alles ok?“, fragte Tori. „Ja ja, ne… alles klar“, antwortete ich ihr.
    „Wir müssen jetzt zum Unterricht“, erinnerte uns Pansy. „Also ab ins Gewächshaus 3!“, schrie Tori. Ich schnappte mir schnell noch einen grünen Apfel und ging ihnen hinterher.

    Kräuterkunde verlief gut. Wir verließen das Gewächshaus 3, nachdem wir uns um die Mimbulus Mimbeltonia gekümmert hatten. Wir liefen in die Kerker um zu Professor Snapes Unterricht zu gelangen. Wir hatten zusammen mit den Gryffindors Zaubertränke. Ich freute mich, mal wieder Ron und Harry zu sehen. Aber ich habe keine Ahnung wie sie reagiert haben, als ich nach Slytherin, Gryffindors größtem Feind gekommen bin.
    Als wir im Kerker Nr. 89 angekommen waren, setzten wir uns an zwei Tische. Milli und Pansy an einen und Tori und ich an einen.
    Bald waren alle Tische gefüllt und Snape kam mit wehendem Umhang rein.
    „Albernes Zauberstabgefuchtel und kindische Hexerei wird es hier nicht geben. Daher… erwarte ich von den wenigsten Begeisterung für die schwierige Leerung und exakte Kunst der Zaubertrankbrauerei, aber dennoch… die wenigen Auserwählten unter euch…“, er schaute Malfoy an, der triumphierend lächelte, „die, die entsprechende… Veranlagung besitzen.“
    Er verschränkte seine Arme vor der Brust: „Die lehre ich in diesem Kurs, wie man Kopf verhext und die Sinne auf eine Reise stellt… glanz und ansehen brodelnd zusammen braut, wie man Ruhm auf Flaschen zieht und wie man den Tod verkorkt.“ Snape beobachtete Harry. „Andererseits sind vielleicht einige von euch in dem Bewusstsein nach Hogwarts gekommen ihre Fähigkeiten währen in jeden Zweifel erhaben und hätten es nicht nötig… dem Unterricht zu folgen…“
    Hermine, die neben Harry saß und anscheinend seine beste Freundin war, stoß ihn mit ihrem Ellenbogen in die Seite. Harry schaute nach vorne, direkt in Snapes Gesicht. „Mr Potter… unsere… neue Berühmtheit. Was kommt dabei heraus, wenn ich einen Wehmut aufgeriebene Aphordiewurzel hinbeifüge?“, fragte er Harry. Hermine streckte sofort einen Arm in die Luft und flüsterte die Antwort mit leisen Lippen, so dass nur sie selbst sie hören konnte.
    Harry schüttelte den Kopf. „Keine Ahnung?“, fragte Snape. „Nächster Versuch. Wo würdest du wohl suchen wenn es hieße, du sollst einen Bezoar beschaffen?“
    Hermine streckte wieder schnell.
    „Äh… ich weiß es nicht, Sir“, sagte Harry leise.
    „Und was ist der Unterschied zwischen Eisenwut und Wolfswurz?“
    Hermine streckte immer noch.
    „Ich weiß es nicht, Sir“, sagte Harry noch einmal.
    „Bedauerlich… da seht ihr´s. Berühmtheit ist eben… nicht alles…“ Malfoy lächelte. „Stimmt ´s Mr. Potter?“, fragte Snape. Harry starrte ihn wütend an.
    Snape fuhr mit dem Unterricht fort und nach den Unterrichtsstunden, war mein Anti-Wollustrank fertig gebraut.

    Beim Mittagessen ging ich rüber zum Gryffindor Tisch zu Harry.
    „Harry?“, fragte ich ihn vorsichtig. „Oh, hi Cataleya“, antwortete er. „Du kannst mich immer noch Leya nennen!“, sagte ich schnell. „Ich hab nur eine Frage…“, begann ich. „Dann schieß mal los“, antwortete er. „Sind… mh… sind wir noch… Freunde?“, fragte ich leise. „Ich… ich weiß es nicht… ich meine… alle Slytherins sind böse geworden…“
    „Nicht alle!“, rief ich schnell. „Außerdem gibt es auch aus Gryffindor welche, die böse geworden sind…“ „Nenn mir einen“, sagte er.
    Ich öffnete und schloss den Mund mehrere Male. Ich wusste nicht ob ich es ihm sagen sollte. Nein. Ich sage es ihm nicht. Meine Eltern Arbeiteten für den Mann der seine Eltern umgebracht hatte und versucht hatte ihn umzubringen.
    Ich ging langsam und traurig zurück zum Slytherin Tisch und schnappte mir etwas zu essen. Lene hatte schon seit dem ersten Schultag nicht mehr mit mir gesprochen, was mich etwas traurig machte, aber ich wusste ja nicht ob es anders gewesen wäre, wenn ich nach Gryffindor gekommen wäre.

    Nach Zauberkunst hatten wir eine Freistunde, in der wir in der Bibliothek unsere Hausaufgaben erledigten.
    „Wieso warst du vorher beim Gryffindor Tisch?“, fragte Milli mich angewidert.
    „Ich… ich musste Lene etwas fragen… ihr wisst, meine große Schwester“, log ich. „Achso“, antwortete Milli.

    Nach Astronomie, ging ich müde in den Schlafsaal. Pansy und Milli quatschten noch bis zum Morgengrauen, während Tori und ich schon schliefen.

    5
    Kapitel 1. Die Quidditch Weltmeisterschaft

    Ich wachte am Sonntag, den 31. Juli in meinem Bett auf. Als ich auf den Wecker sah, sah ich, dass es 4:48 Uhr war. Ich stand auf und schlich mich zu meinem Schreibtisch. Dort schrieb ich:

    Lieber Harry,
    ich wünsche dir alles gute zum Geburtstag.
    Ich wollte mich (wahrscheinlich zum 1000. Mal) bei dir bedanken, dass wir immer noch Freunde sind, obwohl ich in Slytherin bin. Ich hoffe du feierst schön, wahrscheinlich werden die Dursleys es dir nicht zu einfach machen, oder deinen Geburtstag einfach ignorieren.
    Feier schön, falls du mir zurück schreiben willst, ich verbringe den Rest meiner Ferien im Fuchsbau und gehe mit den Weasleys zur Quidditch Weltmeisterschaft. Falls es dir bei den Dursleys schlecht gehen sollte, schicke ich dir noch einen Kuchen mit (;.
    Liebe Grüße
    Leya

    Den konnte ich so doch abschicken. Oder? Naja ich denke schon. Ich faltete den Brief und schrieb vorne drauf:

    Harry Potter

    Ich schlich mich in die Küche und holte den Kuchen, den ich gestern gebacken hatte. Den, und den Brief gab ich Carry und sie flog auch gleich los. Ich betrachtete mich im Spiegel. Ich fand ich hatte mich verändert, im Gegensatz zum 1. Jahr. Naja… ich hatte immer noch schwarze Hüftlange, gelockte Haare, smaragdgrüne Augen und Sommersprossen. Aber ich fand mein Körper war weiblicher geworden. Nicht umsonst nannte mich ganz Slytherin die Slytherin Queen.
    Ich legte mich wieder ins Bett und schlief ein.
    Ich wachte circa um 8 Uhr wieder auf und machte mich fertig. Vielleicht machte ich mich auch ein bisschen hübscher als sonst, schließlich ging ich heute zur Quidditch Weltmeisterschaft.
    Dann ging ich nach unten, wo Lene und meine Eltern schon frühstückten. „Guten Morgen Schatz. Willst du auch was?“, fragte meine Mutter freundlich. „Nein. Ich muss gleich los zu den Weasleys. Ich wollte euch nur noch tschüss sagen, da ihr mich dann erst wieder in den Sommerferien seht. Über die Winterferien bleibe ich ja in Hogwarts… also… tschüss!“, erklärte ich.
    „Tschüss Schatz“, verabschiedeten sich meine Eltern. „Ciao“, sagte Lene.
    Ich ging ins Wohnzimmer, nahm ein bisschen Flohpulver und stellte mich in den Kamin. „Fuchsbau“, sagte ich laut und deutlich und schon verschwamm alles und alles raste an mir vorbei, als ich plötzlich vor dem Kamin der Weasleys landete. Ginny und Hermine erwarteten mich schon.
    „Hi!“, begrüßten mich die beiden. „Hi! Wann bist du angekommen Hermine?“, fragte ich sie. „Gerade eben“, antwortete sie. „Harry kommt heute Abend“, erklärte Ginny.

    Am nächsten morgen gingen wir schon um 7:00 Uhr los. An einer Eiche warteten – Moment mal! Das war ja Cedric! Hoh… Egal! Von ihm lies ich mir den Spaß nicht vergingen. Der andere Mann war wahrscheinlich sein Vater. Er und Mr Weasley begrüßten sich kurz und wir liefen weiter. „Und Harry? Wie ging´s dir in den Sommerferien so?“, fragte ich Harry. „Naja, die Dursleys haben meinen Geburtstag eben ignoriert so wie immer“, antwortete er. „Und sonst?“, fragte ich. „Wir sind da!“, rief Mr Diggory. Wir standen alle um einen Stiefel als Portschlüssel. Harry verstand glaube ich nicht, was dass sollte, da er noch nie mit einem Portschlüssel gereist war, aber Fred und George erklärten ihm, was das sollte, aber anscheinend verstand er es immer noch nicht. Harry hätte den Portschlüssel fast zu spät berührt, als wir dann auch schon dort waren.
    „Bis später Arthur“, sagte Mr Diggory, als er und Cedric in eine andere Richtung gingen.
    Als wir am Zelt ankamen, suchten Ginny, Hermine und ich uns eine Koje aus.

    Nachdem wir uns eingerichtet hatten, gingen wir schon mal in die Zuschauer Reihen. Wir waren schon relativ weit oben, als Ron fragte: „Wie weit oben sitzen wir denn Dad?“
    „Sehen wir es mal so… wenn es regnet erfahrt ihr es als erstes!“ Mr Malfoy und Draco kamen. „Vater und ich sitzen in der Minister Loge auf persönliche Einladung von Cornelius Fudge“, prahlte Draco. „Hör auf zu prahlen Draco!“, Mr Malfoy stieß Draco mit seinem Gehstock in seinen muskulösen Bauch, „Dass kannst du dir bei denen sparen!“ Draco war auch älter geworden. Er trug nur schwarz und seine Haare hatte er sich zur Seite gegelt. Draco zwinkerte mir zu und ich gab ihm ein listiges, aber gleichzeitig verwundertes Lächeln. „Dass erklärst du mir später!“, flüsterte Mr Malfoy Draco zu. Aber er war anscheinend nicht der einzige, der es beobachtet hatte. Hermine schaute uns verwundert an. Dann liefen wir alle weiter hoch, da wir in dem selben Turm saßen.


    Als wir oben angekommen waren, fragte mich Hermine: „Was war dass denn vorher?“ „Vielleicht… ich weiß auch nicht, eigentlich sind weder Freund noch Feind…“, antwortete ich ihr. „Aha… weißt du eigentlich wer diese Frau da ist?“ Hermine zeigte auf eine Frau mit blasser Haut und blonden Hüftlangen Haaren. „Keine Ahnung… ich schätze, dass ist Malfoys Mutter“, antwortete ich. „Herzlich Willkommen, zur 224 Quidditch Weltmeisterschaf!“, rief Cornelius Fudge, „Und hier sind die Iren.“ Überall, flogen Menschen in grün, weißen Quidditchuniformen umher. „Da! Die Bulgaren!“, rief George. „Wer ist das?“, rief Ginny, als ein Bulgare auf seinem Besen Tricks vorführte. „Das ist Krum, der beste Sucher der Welt!“, rief Fred.

    Das Spiel endete so, dass Krum zwar den Schnatz fing aber die Iren gewannen. Als wir im Zelt waren, hatte niemand richtig Lust ins Bett zu gehen, also erlaubte Mr Weasley uns noch einen heißen Kakao. Später gingen wir alle in unsere Koje und ich schlief müde ein.

    6
    Kapitel 2. Das dunkle Mal

    „Steht auf! Alle aufstehen! Es ist dringend!“
    Ich setzte mich rasch auf und stieß mit dem Kopf gegen die Zeltdecke, da ich im Hochbett oben schlief.
    „Was´n los?“, fragte Harry.
    Die Geräusche im Zeltlager hatten sich verändert. Die Gesänge waren verstummt. Ich konnte Schreie und hastiges Fußgetrappel hören. Ich rutschte aus meiner Koje und griff nach meinen Kleidern, da ich nur ein Nachthemd trug. Doch Mr Weasley, der eine Jeans über den Pyjama gezogen hatte hielt mich auf. „Keine Zeit, Cataleya. Wirf nur rasch eine Jacke über und geh raus. Schnell!“ Ich tat wie mir geheißen und krabbelte dich gefolgt von Ginny aus dem Zelt. Im Licht der noch brennenden Feuer sah ich Leute in den Wald rennen. Offenbar auf der Flucht vor etwas, dass über das Feld auf uns zukam, etwas, das merkwürdige Lichtblitze schleuderte und lärmte wie ein Gewehrfeuer. Lautes Gejohle, dröhnendes Lachen und die Schreie von Betrunkenen wehten zu uns her; dann flammte jäh ein starkes grünes Licht auf und erhellte das Geschehen.
    Eine Gruppe von Zauberern, dicht aneinandergedrängt und mit zum Himmel gereckten Zauberstäben, marschierte langsam über das Feld. Ich spähte zu ihnen hinüber… sie schienen keine Gesichter zu haben… dann erkannte ich, dass sie Kapuzen über die Köpfe gezogen und ihre Gesichter maskiert hatten.
    Andere Zauberer schlossen sich der marschierenden Gruppe an. Bill, Charlie und Percy kamen angezogen aus dem Zelt mit hochgerollten Ärmeln und gezückten Zauberstäben „Wir helfen den Ministeriums Leuten!“, rief Mr Weasley durch den Lärm und rollte nun ebenfalls die Ärmel hoch. „Und ihr – verschwindet in den Wald und bleibt zusammen. Ich hole euch wieder, wenn wir mit diesem Schlamassel fertig sind.“ Schon liefen Bill, Charlie und Percy den näher kommenden Marschierern entgegen; Mr Weasley eilte ihnen nach. Aus allen Himmelsrichtungen rannten die Zauberer des Ministeriums auf die Quelle des Aufruhrs zu. Immer näher kam der Haufen Zauberer. „Schnell!“, sagte Fred, packte Ginny am Arm und zog sie zum Wald. Harry, Ron, Hermine, George und ich folgten ihnen. Als wir unter den Bäumen angelangt waren blickten wir zurück. Die Gruppe der randalierenden Zauberer war weiter angeschwollen; wir konnten erkennen, wie die Ministeriums Zauberer zu den Vermummten vorzudringen versuchten, doch offenbar hatten sie größte Schwierigkeiten. Die bunten Laternen am Weg zum Stadion waren erloschen. Dunkle Gestalten stolperten zwischen den Bäumen herum; Kinder weinten; angsterfüllte Rufe und panische Schreie waberten durch die kalte Nachtluft. Ich spürte, wie mich jemand am Arm packte und mit sich zog. Die Person zog mich immer weiter und irgendwann wusste ich nicht mehr wo ich war, als er plötzlich stehen blieb. „Lumos“, hörte ich eine leise Stimme. Vor mir stand Draco Malfoy. „Malfoy?“, fragte ich ihn verwundert, „wieso -“ „Ich muss dich vor den Todessern beschützen!“ „Glaub mir, ich hätte auch selber auf mich aufgepasst“, sagte ich ihm und zog meine Augenbrauen vorwurfsvoll hoch. „Außerdem war ich bei den anderen auch gut, wenn nicht sogar besser aufgehoben.“
    „Naja. Weasley, der Tollpatsch und Potter, der Angeber!“, fragte Malfoy ungläubig. „Naja, du hat wenigstens Muskeln…“ GOTT! Was sag ich da! Malfoy lachte leise. Verstummte dann aber wieder. „Was sollte das vorher im Turm eigentlich?“, fragte ich ihn verwirrt und vorwurfsvoll. „War das einfach so? Oder…“ „Weißt du eigentlich, dass du süß bist, wenn du wütend bist?“, fragte er lachend. „Du hast noch nicht geantwortet Malfoy!“ „Keine Ahnung, wir war halt einfach danach dein süßes Gesicht verwirrt zu sehen“, antwortete er. „Ok…“, antwortete ich immer noch verwirrt. „Ich glaube es ist vorbei. Komm, gehen wir zurück“, sagte er, als er sich umsah. „Aber, dann sehen sie mich ja mit dir…“, sagte ich merkwürdigerweise ängstlich. „Wäre dass so schlimm?“, fragte er mich vorwurfsvoll. „Naja… Egal, gehen wir“, antwortete ich, was ein Lächeln auf sein Gesicht zauberte. Also gingen wir schließlich zurück, als ich Hermine, Harry und Ron sah, verabschiedete ich mich von Malfoy; „Ciao und… danke“, sagte ich und ging, ohne mich noch einmal umzudrehen. Dann lief ich zu Harry, Ron und Hermine. „Was ist das?“, fragte Harry und zeigte auf den Himmel, wo das Dunkle Mal schwebte. „Ahh…“, Harry hielt sich seine Narbe.
    „Stupor“, rief es aus allen Richtungen. Schnell duckten wir uns. „STOPP! Das ist mein SOHN! Ron, Harry, Hermine, Cataleya!“, schrie Mr Weasley. „Wer von ihnen war es? Lügt nicht!“, schrie Mr Crouch, der Abteilungsleiter für magische Spiele und Sportarten. „Barty! Das sind doch Kinder!“, sagte Mr Weasley vorwurfsvoll. „Ihr wurdet am Ort des Verbrechens ertappt!“, sagte Mr Crouch. „Verbrechen?“, fragte Harry. „Das Dunkle Mal Harry,“, sagte Hermine, „sein Zeichen!“

    7
    Kapitel 3. Das trimagische Turnier

    Zwei Wochen später ging ich in den Zug, in ein leeres Slytherin – Abteil, ans Fenster. Etwas später kam Draco rein und fragte: „Darf ich mich zu dir setzten?“ „Klar“, sagte ich. Er setzte sich neben mich und schaute mir tief in die Augen, dann auf die Lippen und dann wieder in die Augen. „Was ist?“, fragte ich ihn verunsichert. „Nichts. Es ist alles perfekt…“, sagte er. Er kam näher… und NÄHER… und – schon lagen seine Lippen auf meinen. Er küsste gut. So sanft…
    Dann wurde der Kuss intensiver. Ich legte meine Arme um sein Genick und er seine um meine Hüfte. Ich sprang auf seinen Schoß und wir küssten uns weiter.
    Plötzlich stand Blaise Zabini im Abteil und schaute uns vorwurfsvoll an. Ich sprang schnell von Draco´s Schoß und fragte ihn: „Willst du dich zu uns setzen?“ „Klar, wieso nicht“, sagte er. „Kannst du kurz mit rauskommen Draco?“, fragte Blaise ihn. „Alles gut Jungs, ich geh kurz raus, wollte ich sowieso gerade, ich brauch was süße“, sagte ich, gab Draco ein listiges Lächeln und ging raus.

    Später kamen wir in Hogsmeade an, wo wir von den Kutschen abgeholt wurden. Ich konnte die Thestrahle sehen, da ich meine Großmutter sterben gesehen hatte.
    Ich stieg mit Draco, Blaise, Crabbe und Goyle in eine Kutsche. Ich konnte ja schließlich auch neue Leute kennen lernen und muss ja nicht immer nur mit Tori, Milli und Pansy abhängen.
    Als wir vor Hogwarts waren, stiegen wir aus und Draco zog mich zur Seite. Alle anderen liefen weiter. Er drückte mich gegen die Wand und er blickte mir in die Augen. Dieses mal war der Kuss von Anfang an sehr intensiv. „Müssen wir nicht… müssen… Müssen wir nicht langsam wieder rein?“, fragte ich ihn, während wir uns küssten. „Wenn du willst?“, fragte er mich außer Atem.
    Schließlich lösten wir uns voneinander und gingen rein.
    Die Häuserauswahl war bereits vorbei und ich setzte mich zu Pansy, Milli und Tori.
    „Jetzt, da wir uns alle niedergelassen haben, möchte ich eine Ankündigung machen. In diesem Jahr, wird unser Schloss nicht nur euch ein zu Hause bieten sondern auch ein paar ganz besonderen Gästen“, sagte Dumbledore, während Filch rein gerannt kam. Ihr müsst wissen, dass Hogwarts ausgewählt wurde…“ Dumbledore flüsterte etwas mit Filch. Filch rannte wieder raus. „Nun denn. Hogwarts wurde ausgewählt, Schauplatz einer Legendären Veranstaltung, des Trimagischen Turniers zu werden. Für alle, die es nicht wissen… das trimagische Turnier ist eine Begegnung dreier Schulen in einer Reihe von magischen Wettstreiten. Jeder Schule, wird nur ein Schüler ausgewählt, um anzutreten. Eines muss klar sein… einmal ausgewählt, müsst ihr allein da durch. Und glaubt mir, wenn ich euch sage… diese Wettstreite sind nichts für schwache Herzen. Schön, später mehr dazu. Aber zuvor, begrüßt mit mir die charmanten Schülerinnen von der Beuxbatons Akademie für Zauberei und ihre Schulleiterin Madame Maxime.“ Lauter Mädchen, in blauen Uniformen mit Kleid und Hut kamen rein und tanzten etwas sehr elegantes. Draco und die anderen Jungs waren alle ganz verzaubert von ihnen… hinter ihnen, lief eine SEHR große Frau, die wohl Madame Maxime sein musste. Hinten tanzte noch ein kleineres Kind mit. Dumbledore hieß sie willkommen und ging wieder nach vorne. „Und nun unsere Freunde aus dem Norden, begrüßen wir die stolzen Söhne von Durmstrang und ihren Schulleiter Igor Karkaroff.“ Noch einmal öffnete sich die Tür und lauter Jungs, in brauenen Anzügen, mit stoppel kurzer Frisur kamen mit ihren Stöcken rein, aus denen sie Feuer zauberten. Dieses Mal schienen die ganzen Mädchen verzaubert zu werden, außer Tori, Pansy, Milli und mir. Hinter ihnen lief der Schulleiter und ein anderer ´Sohn´ von Durmstrang. „Ich glaub ich träume! Das ist Viktor Krum!“, sagte jemand. Dumbledore begrüßte auch ihn.

    Später waren alle am essen, da sagte Milli mit einer Augenbraue hochgezogen zu mir: „Wo warst du denn vorher noch?“ „Ich… ich war…“
    „Ich bitte um eure Aufmerksamkeit. Ich würde gerne einige Worte sagen“, begann Dumbledore, „Nie endender Ruhm… gehört dem Schüler, der das trimagische Turnier gewinnt. Aber dazu, muss der Schüler drei Aufgaben bestehen, eine gefährlicher und riskanter, als die andere. Daher, hat das Ministerium eine neue Regel aufgestellt, um all das zu erklären, ist der Leiter, der Abteilung für Internationale magische Zusammenarbeit bei uns. Mr Bartemius Crouch.“ In der Decke schlug ein Blitz aus, und ein (vermutlich) Lehrer, den ich noch nie gesehen hatte, machte etwas mit seinem Zauberstab, was die Decke wieder beruhigte. „Wahnsinn… das ist Mad-Eye Moody, der
    Ex-Auror“, sagte Milli. „Ex-Auror?“, fragte Pansy. „Askaban, verdankt die Hälfte seiner Häftlinge ihm“, erklärte ich. Moody, lief nach vorne und begrüßte Dumbledore, aber nicht sehr herzlich. Es hörte sich so an, als hätte er ein Bein aus Holz und eines seiner Augen, war mit einer Leine über sein Auge gespannt, er hatte blondes Schulterlanges Haar. Er trank etwas aus seiner komischen Flasche.
    „Nach reichlicher Überlegung, hat das Ministerium beschlossen, dass um der eigenen Sichertheitswillen kein Schüler, der jünger ist als 17 Jahre… sich um die Teilnahme, am trimagischen Turnier bewerben darf“, begann Mr Crouch. Alle Schüler begannen los zu brüllen. „Das ist absoluter Schwachsinn!“ „Dass können sie nicht machen!“ „BUH!“, riefen einige.
    „Diese Entscheidung ist entgültig!“, beendete Mr Crouch seine Rede. „Seid RUHIG!“, schrie Dumbledore. Alle verstummten. Dumbledore zog seinen Zauberstab und enthüllte, den Feuerkelch. „Wer sich, am trimagischen Turnier bewerben möchte, muss bis Donnerstag Abend nur seinen Namen auf ein Blatt Pergament schreiben und dieses in den Feuerkelch werfen. Aber tut das nicht leichtfertig. Seid ihr erst ausgewählt, gibt es kein Zurück mehr. Jetzt… in diesem Moment… hat das trimagische Turnier begonnen.“

    Später im Gemeinschaftsraum, setzten wir vier uns auf zwei, der Sofas.
    „Wie findet ihr das mit dem trimagischen Turnier?“, fragte Pansy. „Also ich würde gerne mitmachen, wenn ich älter wäre…“, antwortete Milli enttäuscht. „Also ich finde dass viel zu gefährlich“, sagte Tori wie erwartet. „Ich bin froh, dass niemand mitmachen kann, den ich mag, sonst hätte ich eine Riesen Angst um ihn oder sie“, antwortete ich.
    „Ich möchte ins Bett“, sagte Tori. „Morgen wir bestimmt anstrengend“, sagte Pansy. „Ihr habt ja recht“, sagte Milli. „Ich bleibe noch ein bisschen wach“, gab ich zurück. „Aber nicht zu lange!“, mahnte mich Tori. „Ja ja, ich komme dann ja nach…“
    Die drei gingen die Treppe zum Mädchenschlafsaal hoch und ich starrte ins Feuer. Malfoy kam zu mir. „Magst du mich auch?“, fragte er mich ganz konkret und legte eine seiner Hand auf meinen Oberschenkel. „Ähm… klar! Denke schon“, antwortete ich überrascht von der Frage. „Also bist du froh, dass ich nicht mitmachen?“ „Hast du uns belauscht?“ „Beantwortest du Fragen immer mit einer Gegenfrage?“ „Was denkst du?“
    Wir lachten, als Pansy runterkam. Oh nein! Sie sah seine Hand auf meinem Bein. Dabei war sie doch selbst in Malfoy verliebt. Ich hoffte unsere Freundschaft war damit nicht beendet.

    8
    Kapitel 4. Mad-Eye Moody

    Am nächsten morgen, waren die meisten damit beschäftigt, sich zu überlegen, wie sie sich ins Turnier schmuggeln konnten. Aber ich wollte ja überhaupt nicht mitmachen. Dann ging ich zum Verteidigung gegen die Dunklen Künste Raum. Wir hatten heute Unterricht mit den Gryffindors. Als alle dort waren, begann Moody den Unterricht: „Alastor Moody “, schrieb er an die Tafel. „Ex- Auror Dornen im Auge des Ministeriums und euer Lehrer in Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Ich komme nur auf bitten von Dumbledore und Schluss. Punkt. Ende. Noch was unklar?“, fragte er. Alle schauten ihn etwas ängstlich an. „Wenn wir ran gehen an die dunklen Künste. Glaube ich an die praktischen Methoden.“ Alle schauten nun noch ängstlicher. „Aber zuerst eine Frage, wer kann mir sagen, wie viele Unverzeiliche Flüche es gibt?“, fragte er.
    „Drei Sir“, antwortete Hermine Granger. „Die so heißen weil?“ „Weil es unverzeihlich ist sie zu benutzen. Wer auch nur einen davon anwendet -“
    „Bekommt eine Reise ohne Wiederkehr nach Askaban! Korrekt!“, unterbrach er sie. „Das Ministerium sagt, ihr seid zu jung, um diese Flüche kennenzulernen. Ich sag was anderes!“, schrie er. Alle guckten ängstlich und ein paar ein bisschen so, als wollten sie sagen, Der ist doch verrückt .
    „Ihr müsst wissen, was euch erwartet! Ihr müsst vorbereitet sein!“ Er drehte sich um und schrieb etwas an die Tafel. „Sie müssen sich einen anderen Platz, für ihren Kaugummi aussuchen, als die Unterseite ihres Pultes, Mr Finnigan!“, schrie er. Alle schauten zu Seamus Finnigan. „Das ist doch nicht wahr. Der alte Sack kann offenbar nach hinten sehen!“, flüsterte er. Moody warf den Schwamm nach ihm und schrie: „Und quer durchs Klassenzimmer hören!“ Alle duckten sich. Ich hatte mich sehr erschrocken. „So! Welchen Fluch sollen wir uns zuerst vornehmen?“, alle schauten erschrocken. „WEASLEY!“, brüllte er. „Ja-a?“, fragte er ängstlich und schaute Moody erschrocken an. „Aufstehen.“ Ron stand langsam auf. „Nenn uns einen Fluch“, forderte er ihn auf. „Naja… ich weiß nur einen… von meinem Vater“, antwortete er. „Hm?“, fragte er.
    „Den Imperius Fluch“, sagte Ron. „Oh ja… den kennt dein Vater ja bestens. Der hat dem Ministerium vor ein paar Jahren viel Kummer gemacht. Ich werd euch jetzt den Grund dafür zeigen“, sagte er. Alle hatten Angst. Er ging nach vorne und holte eine Spinne aus einem Glas; „Komm her meine hübsche.“
    „Engorigio. Imperio“, sagte er. Er lies die Spinne auf den Tisch von zwei Gryffindors springen, die sich daraufhin ekelten. Dann auf Crabbes Kopf. „Keine Sorge, sie ist völlig harmlos…“, sagte er. Er lies sie auf die Hand von einem Gryffindor Mädchen springen und dann über Ron´s Kopf. „… außer wenn sie beißt, dann ist sie tödlich“, sagte er und Ron schaute ängstlich nach oben. Draco lachte laut, als Moody sagte: „Was gibt’s da zu lachen!“ Moody lies die Spinne auf Draco´s Nase springen. Alle lachten noch lauter und ein paar klatschten auch, außer Pansy, Crabbe, Goyle, Milli und mir. „Hat Talent die kleine nicht?“, fragte Moody. „Was soll ich sie jetzt tun lassen? Aus dem Fenster springen?“, er lies sie ans Fenster springen. Alle hörten auf zu lachen. „Sich ersaufen?“ er zauberte sie wieder zurück auf seine Hand. „Unmengen von Hexen und Zauberern haben behauptet sie hätten nur deshalb den Befehlen, die ihnen Ihr-wisst-schon-wer gab folge geleistet, weil sie unter dem Imperius Fluch standen. Aber hier wird’s knifflig! Wie finden wir die raus, die lügen?“, fragte er. „Noch ein Fluch… noch ein Fluch…“ Ein paar meldeten sich. „Longbottom, oder?“, fragte er einen Jungen aus Gryffindor. „Aufstehen. Professor Sprout sagte mir, du hättest wohl eine besondere Begabung für Kräuterkunde.“ Neville nickte. „Da ist noch der… hm… Cruciatus Fluch“, sagte Neville zögernd. „Korrekt! Korrekt! Komm. Komm. Besonders grässlich mitanzusehen“, sagte er. „Der Folter Fluch. Crucio!“, sagte er. Die Spinne fing an zu quieken und zappeln. Es war so grässlich, dass einige weggucken mussten. „Aufhören! Sehen sie nicht wie sehr ihn das quält! Aufhören!“, schrie Hermine Granger. Moody schaute erst sie und dann Neville an. Schließlich gab er nach. Moody brachte die Spinne zu Hermine auf die Bücher vor ihr. „Vielleicht kannst du uns den letzten unverzeihlichen Fluch nennen Miss Granger?“, fragte er sie. Hermine schüttelte den Kopf. „Nein?... Avada Kedavra“, brachte er die Spinne um und alle waren schockiert. „Der tödliche Fluch…“

    9
    Kapitel 5. Weihnachtsball, Hogsmeade und Milli

    Nach dem Mittagessen, sollten sich alle Schüler in der großen Halle zusammenfinden. Als ich sie betrat, waren alle Tisch weg beziehungsweise an die Seite geschoben. Nur McGonnagal und Filch waren in der Großen Halle. Sie forderte alle auf sich auf Stühle, die an der Seite standen zu setzten. Die Mädchen links, die Jungen rechts.
    „Der Weihnachtsball ist beim Trimagischen Turnier, schon immer Tradition gewesen“, sagte Professor McGonnagal während Filch hinter ihr an einem Plattenspieler rum schraubte. „Seid dessen Anbeginn. Am heiligen Abend finden wir und unsere uns in der Großen Halle zusammen für einen Abend gepflegt, manierlichen Übermutes. Ihr repräsentiert unsere Schule, daher erwarte ich, dass sich ohne Ausnahme jeder von euch bemüht Fehltritte zu vermeiden. Und dass meine ich wörtlich, denn der Weihnachtsball ist von jeher vor allem eines… ein Tanz!“, erklärte sie.
    Die Mädchen fingen an aufgeregt und fröhlich zu tuscheln, während die meisten Jungs begannen zu stöhnen.
    „Seid still!“, sagte McGonnagal. „Hogwarts genießt überall in der Zauberwelt seid fast 1000 Jahren größtes Ansehen, und ihr werdet sein Name nicht an einem einzigen Abend besudeln, indem ihr euch benehmt wie eine blamable, blindwütige Bande von Brüllaffen!“, ermahnte sie uns. „Versuch dass dreimal ganz schnell hintereinander zu sagen“, flüsterte George Fred zu. „Blamable, blindwütige Bande von Brüllaffen“, sagte Fred. „Blamable, blindwütige Bande von Brüllaffen“, sagte George. „Blamable, blindwütige Bande von Brüllaffen“, beendete es Fred. „Beim Tanzen, lassen wir den Körper sich entfalten“, sagte McGonnagal gestenreich. „Wisst ihr, in jedem Mädchen, schlummert ein Schwan, der bloß darauf wartet herauszubrechen und zu fliegen“, sagte sie. „Sieh mal aus Chantalle Mitshell bricht auch gleich was raus, aber ich glaube es ist kein Schwan“, sagte Ron Weasley. „Und in jedem Jungen lauert ein Löwe, der bereit ist herumzustolzieren“, sagte McGonnagal, als sie sah das Ron abgelenkt war, „Ah… Mr Weasley.“ „Ja?“, fragte er etwas ängstlich. „Kommen sie bitte zu mir“, sagte sie. Ron stand auf und lief in die Mitte des Saales. Harry lachte und schubste Ron ein wenig vor. „So! Bitte legen sie die rechte Hand auf meine Hüfte“, sprach sie. „Wohin?“, fragte er verunsichert. „Meine Hüfte!“, wiederholte sie es. Fred pfiff. „Mr Filch bitte!“, sagte sie und Filch machte die Musik an. Ron tanzte widerwillig mit McGonnagal. McGonnagal forderte auch die anderen auf zu tanzen. Wir Mädchen sprangen sofort auf, aber kein Junge außer Neville Longbottom wollte tanzen.

    Später, als die Tanzstunde beendet war, ging ich mit Tori und Pansy nach Hogsmeade, um unsere Weihnachtsball Outfits zu kaufen. Milli war nicht mitgekommen, da sie nicht vorhatte zum Weihnachtsball zu gehen.
    „Also, was wollt ihr für ein Kleid?“, fragte Tori. „Also meins muss braun und lang sein“, sagte Pansy. „Meins soll rot sein und eng sein, aber ab den Knien bis zum Boden weit fallend“, beschloss Tori. „Meins sollte so aussehen, wie das von Cinderella, aber in smaragdgrün“, sagte ich schließlich.
    Wir liefen an vielen Geschäften vorbei, als Pansy schließlich ihres gefunden hatte.
    Dann gingen wir weiter und Tori fand ihr passendes.
    Wir gingen noch in zwei Geschäfte, aber ich fand kein passendes. „Wisst ihr, ich glaube ich gehe doch nicht“, sagte ich traurig. „Doch du gehst! Darauf bestehe ich!“, sagte Tori. „Wir finden noch ein passendes Kleid, keine Sorge“, sagte Pansy zu mir. „Guckt mal, da vorne im Schaufenster!“, sagte Tori plötzlich und rannte los. Wir rannten hinterher. Als ich es sah… WOW! Es war wie in meinen Träumen.
    Nachdem wir jetzt alle unsere Kleider für den Weihnachtsball hatten, gingen wir gut gestimmt wieder zurück nach Hogwarts. Dort erfuhren wir, dass Milli nach Amerika zog und bereits schon abgereist war. Ich war sehr traurig, aber meine Eule konnte sie ja trotzdem noch erreichen.

    10
    6. Kapitel Draco Malfoy

    Am nächsten morgen, wachte ich früh auf und richtete mich gleich. Dann ging ich in die Große Halle zum frühstücken. Da es sehr früh war, war noch fast niemand in der Großen Halle.
    Heute hatten Morgens Zaubertränke und Kräuterkunde. Mittags hatten wir zwei Stunden Zauberkunst.

    In Geschichte der Zauberei, saß ich neben Pansy. Wir sind fast eingeschlafen, während Tori interessiert zuhörte.
    Ich fand es echt doof, dass wir Mitten in der Nacht Astronomie hatten.

    Pansy, Tori und Milli waren schon vorgegangen, also machte ich mich alleine zum Astronomie Turm auf. Auf dem Weg traf ich auf Malfoy, der ausnahmsweise auch alleine rum lief.
    „Ich hab gesehen, dass du in Geschichte der Zauberei auch fast eingeschlafen bist“, sagte Malfoy, während wir dem Astronomie Turm näher kamen.
    „Klar… ich bin sogar eingeschlafen. Musste Energie, für Astronomie sparen. Sonst würde ich noch vorm Teleskop einschlafen.“
    Malfoy und ich lachten.
    „Tori hat mich dann aufgeweckt“, sagte ich. „Du meinst Greengrass?“, fragte er.
    „Ja, ich meine Astoria Greengrass“, antwortete ich. „Sie ist nicht so mein Typ…“, antwortete er. Ok… wenn er meint. MOMENT MAL! Wollte er damit sagen, dass ich sein Typ bin? Ach Quatsch, ich sollte nicht so eingebildet sein. Kein Wunder bin ich in Slytherin.
    „Caty wo läufst du hin?“, rief er, „wir müssen hier die Treppe hoch.“
    „Caty?“, fragte ich ihn. „Klar, darf ich dich denn nicht so nennen?“, fragte er. „Doch, warum denn nicht“, antwortete ich. Irgendwie schon süß, der Typ…, er war der einzige der mich so nannte.

    Nach Astronomie ging ich müde zum Gemeinschaftsraum zurück. Dort ging ich auf ein Sofa und wärmte mich am Feuer, da mir kalt war. Ich war alleine im Gemeinschaftsraum, alle anderen waren wahrscheinlich schon in ihren Betten, als Malfoy reinkam.
    „Na? Wie geht’s dir so?“, fragte er. „Gut soweit“, antwortete ich knapp. „Also… da ist ja dieser Ball…“, begann er. „Ja…?“, fragte ich weiter.
    „Ich wollte die Slytherin Queen fragen, ob sie mit dem Slyhterin King zum Ball gehen will“, beendete er seine Frage.
    Das hatte er so schön gesagt. Ich schrie: „Ja!“, sprang ihm auf den Schoß und küsste ihn sehr intensiv. Er küsste mich auch.

    11
    Kapitel 7. Der Weihnachtsball

    Am nächsten Abend machten Pansy und ich uns zusammen fertig, nachdem sie mir endlich verziehen hatte, dass ich mit Draco zum Ball gehen würde. Ich trug mein Kleid. Pansy war schon fertig und ging vor. Sie hatte sich mit Goyle verabredet. Haha, allein die Vorstellung schon… Ich legte mir noch meinen Schmuck um, was schwarze Edelstein Ohrringe und eine schwarze dezente Kette waren. Dann machte ich mich auf in Richtung Ballsaal.
    Ich sah Draco und musste lächeln. Er lächelte zurück. Ich fing an die Treppe hinunter zu laufen blieb aber in der Mitte stehen, als ich sah, was Draco hinter seinem Rücken versteckte, aber jetzt elegant hervor holte. Eine schwarze Rose. Ich hatte ihm im ersten Jahr mal erzählt, dass ich mir das zu einem Ball wünschen würde. Anscheinend merkte er, dass ich erst mal geflasht war. Also kam er zu mir, gab mir einen Kuss auf die Wange und flüsterte in mein Ohr: „Du siehst atemberaubend aus.“ Dann schaute er mich an und schenkte mir ein Lächeln, welches ich natürlich erwiderte. „Ich werde heute Abend nur Augen für dich haben und ich versichere dir, dass ist nicht schwer“, setzte er seinen Satz fort. „Es tut mir leid, aber dass du dich noch daran erinnerst…“ Er lächelte mich nur an, ich hakte mich bei ihm ein und wir betraten gemeinsam den Saal. Viele Leute starrten uns an, aber vor allem bemerkte ich es von Pansy, Tori und Blaise. Warte, Blaise? Was sollte das denn jetzt? Der konnte mich doch auf den Tod nicht ausstehen. Naja egal, ich sah heute halt echt gut aus. Nach dem Eröffnungstanz, tanzten Draco und ich noch oft zusammen. Als dann aber ein langsamer und extrem kitschiger Song gespielt wurde, beschlossen wir zum schwarzen See zu gehen. Dort angekommen setzten wir uns auf eine Bank, ganz dicht nebeneinander. So nah, wie mein Kleid es eben erlaubte. Er schaute mir tief in die Augen. „Ist dir kalt?“, fragte er mich. „Ja, schon ein bisschen“, gab ich zurück. Ohne zu wissen, was er vor hatte, zog er seine Jacke aus und legte mir sie über die Schultern. „Das musst du doch nicht…“, begann ich, aber Draco zeigte mir an, dass ich leise sein sollte. Dort hinten liefen Harry und Ron, die sehr deprimiert aussahen. „Warum so deprimiert Potter…? Schöner Umhang Weasley…“, sagte Draco ironisch. „Dich mach ich fertig…“, flüsterte Ron, aber Harry hielt ihn mit allen Kräften zurück. „Was hast du gesagt?“, provozierte Draco ihn. „Hör doch auf damit…“, sagte ich zu Draco und stellte mich vor ihn. „Bist du jetzt auf ihrer Seite?“, wunderte er sich. „Im Moment schon. Du verhältst dich gerade nämlich echt scheiße!“, sagte ich und lief, im Mondschein nach drinnen. Zum einen, weil Draco gerade so ein Idiot war, zum anderen weil heute Vollmond war und ich keine Lust hatte von einem Werwolf angefallen zu werden. Draco rannte mir hinterher und rief: „Caty! Caty, warte!“ Ich lief immer schneller, bis ich plötzlich über meine Stöckelschuhe stolperte und hinfiel. „Caty!“, rief er besorgt und rannte zu mir. Als er bei mir war raschelte etwas im Gebüsch. „Es ist Vollmond…“, flüsterte ich besorgt. „Schnell! Ich bring dich rein“, sagte er und hob mich hoch. Unglaublich, dass er mich trotz des schweren Kleides tragen konnte. Er trug mich nach drinnen in den Gemeinschaftsraum obwohl ich ihm schon gesagt hatte, dass er mich runter lassen könne, als wir im Schloss waren. Also standen wir da und schauten uns an als plötzlich eine große Uhr im Gemeinschaftsraum zwölf schlug. Zum Glück war ich nicht Cinderella. Über uns wuchs ein Mistelzweig. „Ein Mistelzweig…“, flüsterte ich. Wir schlossen unsere Augen und seine wohlriechenden, weichen und feuchten Lippen ließen mein Herz höher schlagen und ein Schauer der Erregung lief mir den Rücken hinunter. „Ich muss ins Bett…“, flüsterte ich, als wir uns voneinander lösten. „Schon?“, fragte er und versuchte mich wieder zu küssen, doch ich wand meinen Kopf ab. „Was ist?“, fragte er. Ich hätte nie gedacht ihn jemals besorgt zu sehen, doch so schien er gerade auszusehen. „Was ist?“, fragte er noch ein mal. „Sind… sind wir jetzt…“, begann ich. „… eigentlich zusammen?“, beendete er meinen Satz. „Ich… ich geh jetzt ins Bett…“, sagte ich und ging die Treppe in den Schlafsaal hoch. Ich war die erste, da Pansy und Tori wahrscheinlich noch feiern waren. Dort legte ich meinen Schmuck in eine Schatulle, öffnete meinen Zopf und zog meinen Pyjama an. Dann legte ich mich ins Bett und schlief zum Glück schnell ein, da es schon nach Mitternacht war.

    12
    Kapitel 8. Quidditch Traueme?

    Zwei Wochen später wachte ich morgens in meinem Bett auf und blieb bis zirka 9 Uhr im Bett, da Winterferien waren. Ich hatte seid dem Abend nicht mehr mit Draco geredet. Draco versuchte wahrscheinlich Harry das Leben noch schwerer zu machen. Ich dachte gerade so darüber nach, ob ich mal trainieren sollte, als ich auf die Quidditch Hausmannschaften kam. Ich wollte unbedingt in der Hausmannschaft, als Treiberin spielen. Schade, dass es in diesem Jahr, wegen dem trimagischen Turnier kein Quidditch gab. Aber ich hatte davor noch nicht in der Hausmannschaft gespielt, weil es vielleicht meine Ruf als Slytherin Queen zerstören könnte. Um 10 Uhr traf ich mich mit Ginny um nach Hogsmead zu gehen.
    „Ginny? Kann ich dir was anvertrauen?“, fragte ich sie etwas ängstlich. „Klar, was denn?“, fragt sie mich. „Ich möchte in unserer Hausmannschaft gerne als Treiberin spielen“, sagte ich vorsichtig. „Ich… ähm… habe irgendwie Angst, dass es meinen Ruf zerstören könnte…“, sagte ich. „Aha. Das verstehe ich“, sagte sie verständnisvoll.
    Dann gingen wir noch in den Honigtopf, Zonko´s und zum Posteulenamt, weil Ginny ihren Eltern noch einen Brief schreiben wollte. Später gingen wir noch in die drei Besen, wo wir Hermine, Harry und Ron trafen. „Dürfen wir uns zu euch setzten?“, fragte Ginny. „Klar!“, sagte Hermine.

    * zwei Wochen später *
    Voldemort war zurück und Cedric ist gestorben. Mad-Eye Moody war eigentlich Barty Crouch junior und Harry lebte noch.

    13
    Kapitel 1. Bei den Malfoys

    Da Draco mich eingeladen hatte über die Ferien zu dem Malfoy Anwesen mit zugehen, wachte ich in den Sommerferien in meinem Gastzimmer im Anwesen der Malfoys auf. Draco klopfte an meine Tür und öffnete sie. „Bist du schon wach?“, fragt er. „Ja… so halb“, antwortete ich. Draco kam in meinen Raum, schloss die Tür und setzte sich auf mein Bett neben mich. „Muss ich schon aufstehen?“, fragte ich. „Wenn du bei meinen Eltern einen guten Eindruck hinterlassen willst!“, sagte er lachend. Also stand ich auf und wollte mich umziehen. „Drehst du dich bitte weg?“, fragte ich ihn höflich. „Klar“, sagte er und drehte sich um. Ich zog mich um und Draco drehte sich später wieder mir zu.
    Zusammen gingen wir runter zu seinen Eltern und Bellatrix in die Empfangshalle. „Wir müssen bald los!“, sagte Bellatrix zu uns. Achso… dass war ja heute. Heute sollte ich mein Todesser Zeichen bekommen. Draco hatte seines schon. „Kann ich mitkommen?“, fragte Draco leicht besorgt. „Nein, du bleibst hier“, antwortete sein Vater streng. „Der Dunkle Lord wünscht dich zu sprechen“, sagte Narcissa leicht besorgt. „M-mich?“, stammelte Draco. „Ja dich, Schatz!“, sagte Bellatrix fröhlich. „Ich werde mitkommen, Cataleya“, sagte Bellatrix.

    14
    Kapitel 2. Das Todesser Mal

    Schließlich gingen Bellatrix und ich zum Dunklen Lord bei uns zu Hause wo er sich zur Zeit aufhielt. „Zeig deinen Zauberstab noch einmal“, forderte Bellatrix mich auf. Ich zog meinen Zauberstab und zeigte ihn ihr. „Fast wie meiner…“, flüsterte sie. Als wir drinnen waren, gingen wir langsam die Treppen hoch. Oben angekommen warteten meine Eltern schon. „Cataleya!“ Sie umarmten mich. „Heute ist es soweit“, sagte mein Vater. „Los, der dunkle Lord wartet bestimmt schon!“, drängte Bellatrix. Also gingen wir in einen Raum in dem ein Kaminfeuer flammte. Voldemort saß auf einem Stuhl. „Bellatrix… Cataleya“, begrüßte er uns mit seiner kalten Stimme. Als er meinen Namen sagte, lief es mir eiskalt den Rücken runter. „Danke, Bellatrix…“, sagte er und nickte ihr zu. „Ich warte dann vor dem Haus“, flüsterte sie mir zu und ging. „Mina, Cajus. Wartet doch draußen“, forderte der Dunkle Lord meine Eltern auf. Sie zögerten beide kurz, schauten mich an und gingen raus, vor die Tür.
    Ich hatte Angst. Große Angst.
    „Nun denn…“, begann er mit seiner kalten, hohen Stimme, „ab heute wirst du offiziell eine Todesserin sein. Bist du denn überhaupt bereit dafür?“ Ich wusste es nicht, aber ich wusste was er hören wollte. „Ja, ich bin bereit“, antwortete ich unsicher. „Gut, gut Kind…“, flüsterte der Dunkle Lord unheimlich. „Tritt näher“, sagte er unheimlich kühl. Ich tat wie mir geheißen. „Zeig mir deinen Arm“, forderte er mich auf. Ich streckte meinen vor Angst zitternden Arm aus. Er nahm ihn in seine linke Hand. Sein Griff war kalt weswegen mein Arm noch mehr zitterte. Mit seiner rechten Hand zog er seinen Zauberstab. Ich wusste nicht, was kam, also schaute ich weg. Der Dunkle Lord sprach einen Zauberspruch und mein Arm brannte ein wenig. Voldemort hielt seinen Zauberstab auf meinen Arm. Es schmerzte plötzlich mehr, dann tat es sehr weh. Der Stab auf meinem Arm fühlte sich an wie ein Messer, dass in meine Haut stach. Ich musste mich sehr beherrschen, nicht zu schreien. Ich wollte wissen, was eigentlich auf meinem Arm passierte also sah ich hin. Es formte sich dort aus meinem Blut ein Totenkopf, aus dem eine Schlange als Zunge herauskam. Der Schmerz wurde geringer und das Zeichen deutlicher. Der Dunkle Lord nahm seinen Zauberstab von meinem Arm. Er lachte kühl und lies mich gehen.

    Ich kam glücklich mit einem waschechten Todesserzeichen auf meinem linken Unterarm nach draußen. Meine Eltern waren bereits gegangen. Also lief ich alleine die Treppen runter und ging nach draußen, wo Bellatrix auf mich wartete. „Zeig es mal!“, sagte sie aufgeregt. Ich zog meinen Ärmel hoch und zeigte ihr ein wunderbares schwarzes Todesserzeichen. „Perfekt“, sagte sie genussvoll. „Deine Eltern haben dich in meine Hände überlassen, sie mussten noch etwas erledigen“, erklärte sie, „du bleibst für den Rest der Ferien bei uns.“
    Wir machten uns auf den Weg und waren bald da.
    Wir gingen in die Eingangshalle, wo Lucius und Narcissa waren. „Draco ist in seinem Zimmer“, sagte Narcissa, was so viel bedeutete wie: Hau ab. Also ging ich nach oben und klopfte an seine Tür, als niemand antwortete, öffnete ich sie vorsichtig. „Draco…?“, fragte ich leise. Er lag auf seinem Doppelbett und weinte. „Hey, Draco…?“, sagte ich etwas lauter. Er hörte mich nicht. Also ging ich zu seinem Bett und legte mich neben ihn. Er bemerkte mich und wollte seine Tränen verbergen, ich hatte sie ja aber schon gesehen. Ich wischte seine Tränen weg und nahm ihn in den Arm. Er drückte mich ganz fest an sich. Es tat mir im Herzen weh ihn so traurig zu sehen.
    Also lagen wir da. Eine halbe Stunde verging… eine Stunde… zwei Stunden… und ich schlief in seinem Arm ein.

    15
    Kapitel 3. Harry, Ron und der Regenkuss

    Am nächsten Morgen wachten wir Arm in Arm auf. „Guten Morgen…“, flüsterte er mir ins Ohr. „Morgen…“, sagte ich gähnend und schmuste mich an ihn ran. Wie es aussah ging es ihm besser als gestern. Ich wollte ihn aber nicht direkt darauf ansprechen, weil er so süß aussah und ich ihn nicht traurig oder so machen wollte. Morgen werden wir wieder zurück nach Hogwarts fahren. Ich wollte aufstehen und in mein Zimmer gehen, aber Draco hielt mich zurück. „Bleib hier…“, bat er mich. „Na gut“, sagte ich und legte mich wieder neben ihn. Er legte einen Arm um mich. Wir schauten uns tief in die Augen. „Ähm… also wegen gestern“, begann er, „der… dunkle Lord, hat eine Aufgabe für mich. Aber… ich bin nicht sicher… ob ich…“ „Ich helfe dir. Wenn du mich brauchst, bin ich für dich da“, beruhigte ich ihn. „Du weißt ja nicht worum es geht…“, begann er wieder. „Ich helfe dir trotzdem!“, sagte ich lächelnd zu ihm. „Ich muss… Dumbledore… töten…“, sagte er etwas ängstlich und wartete meine Reaktion ab. „Ok…“, sagte ich leicht überlegend. Er nahm mich ganz fest in den Arm. Ich rutschte näher an ihn heran und lehnte meinen Kopf an seine Brust. Er küsste mich auf die Stirn. Danach standen wir auf und ich ging in mein Zimmer um mich umzuziehen. Was sollte ich anziehen. Irgendetwas hübsches. Schließlich zog ich einen grauen, kurzen Rock, weiße Turnschuhe und ein weißes Langärmliges T-Shirt mit Löchern am Rücken an. Dann ging ich langsam runter in Empfangshalle der Malfoys, wo Draco und sein Vater redeten. „Aber sie ist reinblut und Slytherin!“, sagte Draco. „Ich weiß es noch nicht!“, sagte sein Vater streng. Ich betrat die Empfangshalle und die beiden verstummten. „Wo sind Bellatrix und Narcissa?“, fragte ich. „Sie sind etwas erledigen“, antwortete Lucius. Ich konnte nie einschätzen, ob er mich mochte oder nicht. „Hi“, flüsterte ich Draco zu und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Eure Sachen für Hogwarts sind alle schon gepackt“, sagte Lucius und ging. „Komm mit“, sagte Draco und zog mich mit sich. Wir gingen nach draußen irgendwo hin. Wir liefen weiter… und weiter… „Wo bringst du mich hin?“, fragte ich ihn, als wir schließlich stoppten. Wir waren an einem See mit einer Bank, umzingelt von hohem Gras. Es reichte mir mindestens bis zur Schulter. Er setzte sich auf die Bank und ich setzte mich auf seinen Schoß.
    Wir schauten auf den See, wo lauter Libellen herumflogen. „Diesen Ort habe ich noch nie jemandem gezeigt… Ich habe ihn in den Ferien nach dem vierten Jahr entdeckt, als ich über den Weihnachtsballabend nachdachte“, erklärte Draco mir. „Sind wir jetzt eigentlich zusammen?“, fragte er mich. „Und das fragst du mich so? Ich hatte ja keine Ritter auf einem weißen Pferd erwartet aber du fragst einfach so!“, fragte ich ihn. Ich dachte es wäre besonders also, dass er mich irgendwie besonders fragen wird. Es bildeten sich Tränen in meinen Augen und ich rannte weg. „Caty?“, rief Draco und rannte mir hinterher. Ich rannte wirklich schnell, aber er war sehr durchtrainiert. Irgendwann blieb ich stehen, denn ich stand vor einem Haus. Das Haus der Weasleys, der Fuchsbau. Draco war auch schon da und schaute mich an. Dann schaute ich ihn an. Ich wischte schnell meine Tränen weg. „Es tut mir leid…“, sagte ich und drehte mich ihm zu. „Nein, es tut mir leid“, sagte er, „du hattest ja recht.“ Er schaute mir tief in die Augen und sprach: „Cataleya Streadtford, willst du mit mir zusammen sein?“ „Ja!“, schrie ich aufgeregt, fiel ihm in die Arme und küsste ihn. Wir küssten uns leidenschaftlich, bis Draco plötzlich über meine Schulter hinter mich schaute. „Was hast du hier zu suchen Malfoy!“, hörte ich eine wütende, bekannte Stimme hinter mir. Ich drehte mich um und sah Harry. Er war alleine. „Geh Draco. Ich mach das“, sagte ich zu ihm. „Geh du, ich mach das.“ „Jetzt geh schon! Warte am See auf mich“, rief ich. Er fing langsam an davon zu laufen. Ich ging zu Harry und wir umarmten uns kurz freundschaftlich. „Was machst du mit dem Idioten?“, fragte er mich angewidert. Dann kam auch Ron raus: „Hi, Leya!“ „Hi Ron“, sagte ich kurz. „Ich geh dann wieder!“, sagte ich. „Wieso? Komm doch rein!“, sagte Ron. „Ich muss los…“, sagte ich. „Bitte bleib noch ein bisschen“, sagte Ron. Harry lächelte mich vielsagend an. „Das ist nicht lustig Harry!“, warf ich ein. „Tut mir leid Ron, aber ich muss wirklich los! Wirklich! Nicht lustig Harry“, sagte ich und ging, ohne mich noch einmal umzudrehen.
    Draco wartete in der Nähe im Gebüsch. „Ich hab doch gesagt, du sollst am See warten!“, sagte ich erschrocken, als ich ihn fast umrannte. „Wieso? Ist dir das peinlich, dass ich euch zugehört habe?“, fragte er. „Weasley war ja ganz schön von dir angetan“, sagte er unzufrieden. „Bist du etwa eifersüchtig?“, fragte ich ihn so nach dem Motto: Du bist doch nie eifersüchtig! Also ich meinte das Ernst nicht ironisch. „Na wir sind gerade mal eine viertel Stunde zusammen und schon gehst du fremd“, warf er mir vor. „Fremdgehen? Er wollte doch nur, dass ich bleibe!“, schrie ich aufgebracht und enttäuscht von ihm. „Ich mag es nicht wenn wir uns streiten“, sagte Draco traurig. Ich fiel ihm um den Hals.
    Ich nahm seine Hand und wir liefen weiter bis zum See, wo wir uns auf die Bank setzten. „Morgen geht es wieder nach Hogwarts…“, sagte Draco. „Willst du dieses Jahr in die Quidditch – Hausmannschaft?“, fragte er mich. „Ja, auf jeden Fall!“, sagte ich. „Als Sucherin?“, fragte er mich unsicher. „Nein! Außerdem nehme ich dir doch nicht deinen Platz weg! Wahrscheinlich würde ich es als Sucherin nicht mal schaffen…“, antwortete ich. „Doch… ich glaube du könntest es schaffen… Was willst du denn werden?“, fragte er mich mit seinem süßen Lächeln. „Treiberin“, antwortete ich. Er starrte mich mit aufgerissenen Augen an. „Was ist?“, fragte ich ihn unsicher. „Ich will aber nicht das du dich verletzt!“, sagte er. „Treiber werden am wenigsten verletzt. Am meisten Sucher, danach Jäger und Hüter und danach erst Treiber“, beruhigte ich ihn. „Wenn du meinst, meine Slytherin Queen“, sagte er lächelnd und wir küssten uns.
    „Wir müssen wieder nach Hause“, sagte ich. Er zog eine Augenbraue hoch und lachte in sich hinein. „Also, ich meine zu dir nach Hause!“, sagte ich schnell. „Du hast recht“, sagte er. Wir standen auf und setzten uns in Bewegung.

    Narcissa war wieder da. Bellatrix war scheinbar bei sich zu Hause. „Ihr kommt gerade richtig. Es gibt Abendessen“, sagte Narcissa. Wir setzten uns an den Tisch. Während des ganzen Essens herrschte Stille. Außer bei Draco und mir, wir mussten die ganze Zeit ein Lachen unterdrücken. „Ich bin fertig“, sagte Draco schließlich. „Ich auch“, sagte ich schnell. Wir standen auf und Draco zog mich mit sich. Seine Eltern schauten uns hinterher. „Die beiden sind so süß zusammen“, hörten wir Narcissa sagen, als wir schließlich in seinem Zimmer ankamen. Er schloss die Türe. Wir legten uns in sein Bett und überlegten wie er Dumbledore töten könnte.
    Ich schaute auf die Uhr und sah das es bereits Mitternacht war. Das hieß seine Eltern waren schon zu Bett gegangen. Draußen regnete es. „Können wir rausgehen?“, fragte ich Draco. „Von mir aus“, sagte er fragend. „Ich war noch nie im Regen draußen“, erklärte ich, „und ich möchte es unbedingt mal machen. Und mit dir wäre es… perfekt“
    Also schlichen wir uns aus seinem Zimmer raus nach unten in die Eingangshalle. Wir öffneten möglichst leise die Türe und gingen nach draußen. „Cool…“, sagte ich. Zum Glück Gewitterte es nicht. Aber es war schon dunkel. „Nimm meine Hand“, sagte Draco, „damit wir uns nicht verlieren.“
    Wir liefen spazieren und gingen anschließend noch zum See. „Also.., ich finde es schön für dich, wenn du Treiberin wirst. Aber ich möchte nicht, dass du mit zu viel Enthusiasmus an die Sache ran gehst“, sagte Draco und wir setzten uns auf die Bank. „Ja, ja Mama“, sagte ich lachend. Er lachte auch. Allmählich wurde mir kalt und ich zitterte. Draco zog sein Jackett aus und legte es mir über die Schultern. Ich spürte seine Wärme und roch sein Parfum. Es roch nach Äpfeln und Wald. Unsere Kompletten Klamotten waren durchnässt. Mein
    T-Shirt war leicht durchsichtig geworden und man konnte mein Todesser Mal sehen. Draco trug etwas schwarzes, weshalb man nicht durchsehen konnte. Meine Klamotten klebten an mir. Seine weichen Lippen trafen auf meine und es war als würde ein Feuerwerk in mir explodieren. Seine Lippen, sein Geruch, einfach sein ganzes Dasein ließ mir nur einen angenehmen Schauer über den Rücken fahren.
    Schließlich schlichen wir uns wieder ins Haus. Oben angekommen ging jeder in sein Zimmer. „Scheiße!“, fluchte ich leise. Alle meine Sachen waren schon in den Koffer gepackt und wenn ich etwas rausholen würde, würde ich gar nichts mehr rein bekommen. Meine Klamotten die gerade trug wären bis morgen ja getrocknet. Draco kam leise rein. „Hey, du hast ja gar keine Klamotten ist mir eingefallen“, sagte er. Er gab mir etwas weißes, zusammengefaltetes. Als ich es auseinander faltete, sah ich dass ein Hemd von ihm war. „Danke“, flüsterte ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Draco ging wieder in sein Zimmer und ich zog mich um. Sein Hemd war warm und weich. Dann hing ich meine Klamotten über die Heizung und legte mich in mein Bett. Ich dachte über Harry und Ron nach… und über den Kuss im Regen. Das war der schönste Kuss, den ich jemals von ihm bekommen hatte.

    16
    Kapitel 4. Zurueck nach Hogwarts

    Am nächsten morgen wachte ich in meinem Zimmer bei den Malfoys auf. Meine Klamotten waren über die Nacht getrocknet. Ich zog mich um und ging zu Draco´s Zimmer. Ich klopfte an die Türe. „Ja?“, fragte Draco´s Stimme. Ich öffnete die Türe, ging rein und schloss die Türe wieder. Wie es schien zog er sich gerade um, denn er hatte nur eine Hose an. „Hast du gut geschlafen?“, fragte er mich. „Ja“, antwortete ich knapp.
    Draco zog sich fertig an und wir gingen mit unseren Koffern nach unten in die Empfangshalle. Dann kam auch schon ein Taxi, das Draco und mich nach London brachte. Wir verabschiedeten uns noch kurz von seinen Eltern, bevor wie auch schon in London angekommen waren und durch die Wand zum Gleis 9 ¾ liefen. Während unser Gepäck eingeladen wurde stiegen Draco und ich in den Zug. Wir gingen in ein leeres Slytherin – Abteil. Seit dem Regenkuss, war
    er war irgendwie anders… noch süßer als sonst…
    Ich beobachtete ihn und er bemerkte es, also sah ich schnell weg.
    „Was ist?“, fragte er lachend. „N-nichts!“, antworte ich schnell. Ich starrte ins leere, als Draco mir einen Kuss auf die Wange gab. „Das perfekte Paar…“, zog Blaise Draco auf, als er reinkam und sich zu uns setzte. Eigentlich wusste ja niemand außer uns beiden und Harry, dass wir ein Paar waren. Draco und ich hatten abgemacht, dass unsere Beziehung geheim bleiben sollte, damit wir in Ruhe irgendwo knutschen konnten und nicht alle davon wussten. Ich hoffe Harry wird nichts verraten. Der Zug fuhr los. Als er um eine Kurve raste, wurde ich näher an Draco gedrückt. Draco unterhielt sich mit Blaise während ich aus dem Fenster starrte. Ich legte meinen Kopf auf Draco´s Schulter und schlief ein.

    Draco küsste mich. Plötzlich kam Harry und schuckte Draco weg. Dann verschwand Draco und plötzlich küsste Harry mich und dann -

    Jemand schüttelte mich sanft. Als ich aufwachte, lag mein Kopf auf Draco´s Schulter und wir waren alleine im Zug. „Hey, wir sind da“, sagte er.
    Wir standen auf und gingen aus dem Zug raus. Als wir reinkamen, waren die Häuserauswahl und Dumbledores Rede schon vorbei. „Der Lehrer, er heißt Professor Slughorn, unterrichtet jetzt Zaubertränke“, erklärte mir Pansy. „Und Snape unterrichtet jetzt Verteidigung gegen die dunklen Künste“, sagte Tori. „Cool. Ich freue mich schon“, gab ich zurück.
    Ich schaufelte mir Essen auf den Teller und begann zu essen: Hähnchen, Bratkartoffeln, Würste, Pellkartoffeln und Pommes.
    Müde ging ich in den Slytherin Schlafsaal und schlief sofort ein.

    17
    Kapitel 5. Amortentia und Quidditch

    Am nächsten morgen hatte ich in der ersten Stunde Zaubertränke bei Professor Slughorn. Er hatte verschiedene Zaubertränke im Raum aufgestellt, unter andrem Amortentia, der Trank der für jeden danach roch, was er am meisten begehrte. Ich roch an ihm. Es roch nach… Äpfeln und Wald… und Haargel… Irgendwo her kannte ich den Geruch doch… Draco´s Parfum und sein Haargel… Ich roch noch einmal daran und sah Draco an. Dann stellte ich mich zurück neben ihn. „Sieht aus, wie wenn jemand verliebt ist“, flüsterte Draco mir zu. Ich lächelte. Jetzt roch ich es noch einmal… Ach kein Wunder! Schließlich stand ich ja auch neben ihm. Er roch so gut… Ich starrte ihn an, während er aufmerksam Slughorn zuhörte…
    „Miss Streadtford!“, schrie Slughorn plötzlich. Alle anderen waren schon daran einen Trank zu brauen. „Sie sollen jetzt einen Trank, der Lebenden Toten brauen“, forderte er mich auf. „Das Rezept finden sie auf Seite 6 in ihrem Buch. Los, los“, sagte er. Schnell ging ich an einen Tisch, holte mein Zaubertränke Buch aus meiner Tasche und schlug Seite 6 auf.

    Trank der Lebenden Toten
    Zutaten:
    Baldrian-wurzeln
    Schlafbohne



    Nach einer Doppelstunde Zaubertränke, hatte ich zwei Freistunden, in denen
    ich auf´s Quidditch Feld ging.
    Ich flog einen Nimbus 2001. Draco besaß jetzt einen Feuerblitz, den er zu
    seinem Geburtstag bekommen hatte. Ich war sehr wütend, da ich den Trank der Lebenden Toten nicht hinbekommen hatte. Ich setzte mich auf meinen Besen und stoß mich vom Boden ab. Ich nahm den Schläger in die Hand und
    ließ zwei Klatscher in die Luft steigen. Ich schlag wie wild auf sie ein. Durch
    den einen Torring. Durch den anderen…

    Nach einer Stunde Quidditchtraining flog ich schließlich wieder auf den Boden und packte die Klatscher wieder ein. Plötzlich kam jemand auf mich zu. Ich erkannte dass es Draco war. „Gut gemacht!“, lobte er mich. „Danke“, antwortete ich außer Atem.
    Wir gingen gemeinsam in den Gemeinschaftsraum. Draco wartete im Gemeinschaftsraum während ich in den Schlafsaal ging, um mich umzuziehen. Draco saß auf einem Sofa als ich runterkam. Ich legte mich hin und meinen Kopf auf seinen Schoß. Ich schaute zu ihm auf und er auf mich herunter.
    „Ich liebe dich“, sagte er. Ich wusste es zwar schon, aber es noch einmal von ihm zu hören war einfach magisch. „Ich liebe dich auch“, gab ich ihm zurück.
    „Du wirst ganz bestimmt die neue Treiberin in unserer Hausmannschaft“, sagte
    Draco. „Meinst du?“, fragte ich. Er nickte. Ich setzte mich auf und lehnte meinen Kopf an seine Schulter, wie im Zug.

Kommentarfunktion ohne das RPG / FF / Quiz

Kommentare autorenew