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Das verfluchte Geheimnis

Ich habe diese Fanfiktion in einem einzigen Kapitel geschrieben, um manchmal beim Schreiben wieder nach gucken zu können, wenn ich etwas nicht mehr wusste. Begebt euch auf eine wundervolle Reise mit Miranda und Draco.

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    Meine Schritte hallten einsam in den Gängen der Schule wieder und füllten die Räume so mit Geräuschen. Wieder einmal ging ich alleine durch die Gänge der Schule und suchte nach etwas, mit dem ich mich beschäftigen konnte. Die Meisten meiner Mitschüler sind nach Hause gefahren, um dort mit der Familie Weihnachten zu feiern oder einfach die Familie wieder zu sehen, doch ich blieb mal wieder wie jedes Jahr in Hogwarts und verschlug die Zeit mit lesen oder vor mich hin zaubern. Ich bog in den Gemeinschaftsraum der Slytherins ab und setzte mich dort auf das Sofa am Kamin, wo ich in die brennende Flamme sah und mich in meinen Gedanken verlor . Doch als die Tür aufflog drehte ich mich erschrocken um und sah Draco Malfoy verwirrt an.,, Du bist nicht zu Hause, Malfoy?“ fragte ich vorsichtig, da er mir schon oft über den Mund gefahren war.,, Das geht dich nichts an, Brown!“ knurrte er mich an und verschwand dann wieder durch die Tür, durch die er gekommen war. Ich konnte ihn noch nie so richtig leiden. Er war arrogant und egoistisch. Dazu ziemlich unfreundlich und scheinbar besaß er keinerlei Gefühle. Aber etwas machte ihn besonders. Waren es seine blonden Haare und seine Blauen Augen, oder war es seine Geheimnisvolle Art, die mich immer mehr dazu verlockte ihn besser kennen zu lernen? Miranda nein! Du wirst jetzt keine Gefühle für ihn entwickeln, denn dann kannst du gleich adieu zu deinem jetzigen Ich sagen! Ich ging in die Schlafsäle und legte mich schlafen, aber ich musste die ganze Zeit an Draco und seine mysteriöse Art denken.
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    Die Weihnachtsferien vergingen dann doch ziemlich schnell und ich freute mich bereits wieder auf den normalen Unterricht, der wenigstens wieder einen Tagesablauf forderte, ohne nicht zu wissen, was man machen kann. Im Vorhersagen bei Professor Trelawney sollten wir durch die Hand des Anderen die Zukunft vorhersagen, die wir mindestens schon hundert mal gehört haben, da wir immer neue Techniken ausprobierten in die Zukunft zu sehen. Diesmal steckte sie uns in zweier Gruppen und beschloss, dass Malfoy und ich in eine Gruppe sollen, wir könnten ja viel voneinander lernen... Blah blah blah. Ich setzte mich also zu Draco, der total genervt in sein Buch glotzte und machte mich mit einem räuspern bemerkbar.,, Das ist absoluter Schwachsinn, was wir hier machen sollen.“ knurrte Draco und guckte mich ausnahmsweise mal an.,, da gebe ich dir ausnahmsweise mal recht.“ knurrte ich zurück und versuchte mich nicht von seinen Blicken verunsichern zu lassen.,, Also...“ sagte ich und streckte meine Hand aus, um aus seiner Lesen zu können. Genervt gab er mir seine Hand und ich fing an die einzelnen Linien zu entziffern.,, Das hier bedeutet, dass dich bald etwas erwarten wird, wovon du nicht gedacht hättest, dass es so sein wird. Und das hier heißt, dass jemand den du gerne hast verletzt oder gefangen genommen wird.“ entzifferte ich und bei dem Wort, gerne‘ zog Draco seine Hand weg und rieb sie an die Andere. Was hätte ich auch anders erwartet. Das er mir sagt, dass er jemanden gerne hat? Hmm ob er überhaupt jemanden gerne hat?,, Wir sind hier fertig!“ sagte Draco und stand dann von seinem Platz auf . Er verschwand schließlich durch die Tür, sodass ich nun alleine an einem Tisch saß und auf das Buch starrte, welches Draco vergessen hatte. Ich werde es ihm im Gemeinschaftsraum geben. Zum Unterrichtende schnappte ich mir Dracos und mein Buch und ging zum Slytherin Gemeinschaftsraum, in dem Draco auf dem Sofa saß.,, Du hast dein Buch vergessen!“ sagte ich und ließ es auf den Tisch hinter dem Sofa knallen.,, Danke, Brown.“ kam es dann leise zurück, ohne sich auch nur einen einzigen Zentimeter zu bewegen. Gerade als ich wieder gehen wollte stand Draco auf und drehte sich zu mir um.,, Nur aus reiner Neugier, wo gehst du in den Sommerferien hin?“,, Ich schätze ich werde auf der Straße schlafen oder so.“ antwortete ich und war verwirrt. Wieso sagte ich Draco Malfoy so etwas, dass zu dem eigentlich sehr privat war und ihn einen feuchten Pups anging?,, Muss ganz schön scheiße sein keine Eltern zu haben.“ zischelte er und auf einem Mal kochte es in mir und ich konnte nicht anders, als auf ihn los zu gehen. Ich ging auf ihn zu und packte ihn fest am Kragen.,, Lass meine Eltern aus dem Spiel, Malfoy!“ ich ließ ihn los und sah nun in ein etwas verängstigtes Gesicht. Er hatte genauso wenig wie ich damit gerechnet, dass die unschuldige und nette Miranda Brown auf ihn los ging und ihm sogar drohte . Irgendwie gefiel mir diese neue Eigenschaft aber sie sah mir nun mal überhaupt nicht ähnlich. Ich sah ihn noch einmal eiskalt an und verschwand dann wieder .
    In den nächsten Wochen war Draco ungewöhnlich still und nachdenklich . Er fuhr seinen Freunden oder Erstklässlern nicht über den Mund und auch im Unterricht war er immer mit den Gedanken abwesend . So langsam bekam ich Schuldgefühle, ob er wegen mir so komisch drauf war, doch eigentlich geschah es ihm recht . Wer nicht hören will muss leiden und in diesem Fall muss er definitiv leiden. Andererseits würde ich an seiner Stelle sein, dann würde ich mich wahrscheinlich über jeden Freuen, der sich zu mir setzte und mich tröstete . Ob es bei Malfoy auch so war, dass konnte ich nicht wissen, aber ich probierte es einfach mal aus.
    Ich ging von den Schlafsälen der Mädchen zu denen der Jungs und klopfte an die Tür. Crabbe machte auf und sah mich verwirrt an.,, Ist ...ist Malfoy da?“ fragte ich und stotterte leicht . Crabbe nickte irritiert und verschwand dann um Draco zu holen. Der fand meinen Besuch jedoch nicht so toll und sah mich wütend an.,, was machst du hier?“ knurrte er dann und schob mich am Arm etwas weiter von der Tür weg.,, ich wollte eigentlich nur fragen ob es dir gut geht.“ sagte ich und schüttelte genervt den Kopf.,, mir geht es Bestens . Und jetzt geh wieder zurück in deinen Schlafsaal und leg dich schlafen!“ beruhigte er sich wieder ein bisschen und schloss die Tür, nachdem er wieder zurück in seinen Schlafsaal gegangen war. Blödmann! Da sorgt man sich mal um ihn und dann versaut er es auch noch von selbst. Eins ist klar, ich werde ihm so schnell nicht wieder einen Besuch abstatten!
    In den nächsten Wochen bis zu den Sommerferien wechselte ich weder Blicke, noch Worte mit Draco und wandte mich lieber dem Unterricht zu, der nun vor den Ferien etwas intensiver wurde. Ich packte meinen Koffer und ging dann in die große Halle, in der Dumbledore noch etwas zu sagen hatte . Er wünschte uns tolle Ferien und alles Gute, bevor er uns dann in die Ferien schickte . Alle waren wie aus dem Häuschen, dass sie endlich nach Hause zu ihren Eltern und Verwandten konnten, doch ich schindete so viel Zeit wie möglich um vollständig aus Hogwarts zu gelangen und dann mach London zu fahren. Doch kurz bevor ich vom Gleis 9 3/4 auf die Mugglewelt wechseln wollte kam eine Eule angeflogen, die einen Brief im Schnabel hatte, der für mich adressiert war. Für mich! Ich hatte noch nie zuvor einen Brief erhalten! Außer den von Hogwarts aber das war eine Ausnahme. Ich nahm den Brief aus dem Schnabel und machte ihn schnell auf:
    Liebe Miranda Brown,
    Wir würden uns sehr freuen, wenn du über die Sommerferien bei uns wohnen würdest . Wir werden auf dich warten,
    L . M

    Unter der Unterschrift war die Adresse angegeben, doch sie sagte mir nicht im geringsten etwas. Wer war L.M? War es jemand, der mich reinlegen will oder meint es jemand ernst mit mir? Naja ich konnte es nur herausfinden, in dem ich nachsah wer diese Nachricht geschrieben hatte. Ich drehte mich auf dem Absatz um und ging dann weiter vom Bahnhof weg, wo ich meinen Besen aus meiner Tasche holte, die mit einem unaufspührbaren Aufdehnungszauber belegt wurde, und dann meinen Koffer Klein hexte und in die Tasche tat. Ich stieg auf meinen Besen und sprach einen Zauber, sodass der Besen zu der Adresse flog, die auf dem Brief stand. Ich flog über viele Wiesen und auch Flüsse, bis mein Besen auf einmal tiefer flog und vor einem sehr großen und dunklem Haus landete . Der große Garten und das große Schwarze Tor stachen sehr hervor und dann viel es mir wie Schuppen von den Augen. Ich war bei den Malfoys! Bei den MALFOYS! Und jetzt wurde mir so einiges klar. L.M stand für Lucius Malfoy, Dracos Vater, mit dem mein Vater im Ministerium gearbeitet hatte. Aber warum sollten die Malfoys mich über die Ferien aufnehmen? Sie kennen mich doch überhaupt gar nicht! Vorsichtig ging ich auf das Tor zu und hielt meinen Zauberstab aus irgendeinem Grund fest in der Hand. Dann näherte sich eine Gestalt und blieb auf der Anderen Seite des Tores stehen.,, Alohomora .“ sagte die Gestalt, sodass sich das Tor öffnete, welches mehrere Meter hoch war. Nach einer kurzen Zeit erkannte ich dann Narzissa Malfoy, die mich mit einem Lächeln ansah.,, schön, dass du gekommen bist Miranda!“ sagte sie dann und nahm mich in den Arm. Ich drückte sie kurz und ging dann wieder einen Schritt zurück um meine Unsicherheit ein wenig Sichtbar zu machen.,, Wo hast du denn deinen Koffer gelassen Liebes?“ fragte sie dann etwas verwirrt und sah dann, wie ich meinen Besen in die Tasche tat.,, Unaufspührbarer Ausdehnungszauber .“ sagte ich und holte dann meinen winzigen Koffer aus der Tasche, der wie ein Koffer für eine Puppe aussah. Ich zauberte ihn wieder groß und ging dann zusammen mit Narzissa zum Haus der Malfoys.,, Kann ich sie etwas fragen, Mrs Malfoy?“ Ich drehte mich zu ihr und blieb stehen.,, Aber natürlich! Und bitte nenn mich Narzissa .“ antwortete sie freundlich und sah mich Lächeln an, so wie sie es schon die ganze Zeit getan hatte .,, warum haben sie mich aufgenommen? Sie kennen mich doch nicht.“ sagte ich und guckte fragend in das Gesicht von Narzissa, dass sich nun ein wenig verdüsterte.,, Wir kannten deine Eltern sehr gut . Sie waren uns steht’s treue Freunde, weshalb wir dich nun gerne über die Ferien bei uns hätten.“ antwortete sie dann nach einer kleinen Pause und grinste dann wieder, als Lucius aus dem Haus kam und nun auch grinste.,, Miranda, es freut mich dass du gekommen bist!“ sagte auch er und legte dann eine Hand auf meine Schulter .,, Ich weiß nicht, wie ich ihnen dafür danken soll, sie haben mich vor den kalten Straßen in London gerettet.“ sagte ich und musste kurz schmunzeln.,, Das ist kein Problem. Nachdem Draco uns davon erzählt hatte, haben wir es als unsere Pflicht angenommen dich aufzunehmen. Und deine Eltern wären bestimmt auch damit einverstanden gewesen!“ Ich lächelte Lucius Malfoy an und ging dann zusammen mit den Beiden in die große Eingangshalle, wo Lucius mir meinen Koffer abnahm und ihn die große Treppe nach oben trug . Ich folgte ihm und ging dann in ein helles Zimmer, das so schön war, dass ich vor lauter Staunen nicht mal mitbekam, dass noch jemand in das Zimmer gekommen war.,, was macht sie denn hier?“ riss mich es dann aus meiner Bewunderung und sah dann in das wütende Gesicht von Draco.,, sie wird hier über die Ferien bleiben!“ sagte Lucius scharf und sah Draco bedrohlich an, der dann ging und sich nicht weiter um mich kümmerte.,, Es tut mir leid, Draco wird sich daran gewöhnen!“ sagte dann Narzissa und verließ mit Lucius den Raum. Das glaube ich nicht! Draco hatte schon immer etwas gegen mich und nun hatte er noch mehr Gründe wütend auf mich zu sein. Beim Abendessen starrte mich Draco die ganze Zeit wütend an, sodass ich den Löffel zur Seite legte und beschämt auf den Teller mit Suppe sah.,, Hast du keinen Hunger?“ fragte dann Lucius und sofort blickte ich ihn erschrocken an.,, Nein, ich denke ich bin satt!“ sagte ich dann und schaute wieder auf meinen Teller . Endlich ließ Draco von mir ab und schaute zur Abwechslung mal zu seinem Vater, der nun ihn anfunkelte . Anscheinend wusste er, dass ich wegen Dracos Blicke nichts mehr aß und eingeschüchtert war.
    Nachdem wir fertig mit dem Abendessen waren ging ich die Treppen hoch und wollte gerade in mein Zimmer, als mich jemand gegen die Wand drückte und mir den Zauberstab an die Kehle hielt. Dracos Augen funkelten und ich bekam leicht Panik, da er mich immer doller an die wand drückte .,, Draco hör auf!“ sagte ich dann und holte tief Luft, als er mich dann los ließ. Er wich kurz zurück und überlegte, bevor er dann wieder einen Schritt auf mich zu kam und mit seiner Hand mein Kinn hob, sodass ich ihn angucken musste. Tränen liefen mir über die Wange und ich musste mich bemühen nicht los zu heulen, was ich jetzt aber am liebsten getan hätte.,, Lass mich einfach in Ruhe verstanden, Brown?“ ich nickte und sah dann zu Boden während Draco in sein Zimmer, welches neben meinem lag, ging. Dann wischte ich mir meine Tränen weg und ging nach unten zu Lucius und Narzissa, die sich in der Küche unterhielten .,, Störe ich?“ fragte ich und trat in die Küche.,, natürlich nicht! Was ist los?“ fragte Lucius und merkte, dass etwas nicht stimmte.,, ich denke ich sollte doch nach London gehen. Es ist sehr freundlich von ihnen, dass sie mich hier aufnehmen, aber ich denke in London werde ich schon etwas finden!“ sagte ich und musste mir ein Schluchzen unterdrücken. Ich merkte wie Draco die Treppe runter kam und sich dazu stellte .,, was du willst gehen?“ fragte er dann und tat so, als ob es ihm wichtig wäre, dass ich bleibe. Wütend sah Lucius ihn an und knirschte leicht mit den Zähnen.,, Narzissa geht du mit Miranda bitte nach oben und packt ihre Sachen aus?“ forderte dann Lucius und sah dabei immer noch wütend zu Draco. Narzissa legte einen Arm um mich und ging dann mit mir in mein Zimmer, während Lucius begann Draco anzuschreien . Bei jedem Mal, wenn er lauter schrie zuckte ich zusammen und sah kurz nach unten, wo Draco auf einem Stuhl saß und sich kleinlaut das anhörte, was sein Vater zu sagen hatte. Dann reichte es mir. Ich ging aus meinem Zimmer und stürmte die Treppe runter in die Eingangshalle, wo ich dann zu Lucius ging und mich neben ihn stellte.,, Es ist nicht Dracos Schuld, dass ich gehen wollte! Ich war mir nur nicht über alles sicher, weshalb ich es für besser empfunden habe zu gehen! Wenn, dann sollte sie mich anschreien, aber Draco trifft keine Schuld.“ Log ich und sah Lucius beschämt an.,, stimmt das Draco?“ fragte er dann und sah Draco an, der mich anstarrte . Ich sah ihn Starr an und nickte kurz als Bestätigung .,, Ja es stimmt.“ sagte dann Draco kleinlaut und sah zu Boden. Lucius räusperte sich kurz und ging dann stumm an mir vorbei. Draco sah immer noch zu Boden und bewegte sich keinen Millimeter. Ich sah ihn kurz an und hoffte auf ein, Dankeschön Miranda‘ oder einfach nur, danke‘, doch es kam weder ein Wort noch ein Ton aus ihm heraus. Er saß dort in dem Stuhl und bewegte sich kein Stück. Also ging ich wieder hoch in mein Zimmer und gesellte mich wieder zu Narzissa, die bereits alles in den Schrank einsortiert hatte.,, Dankeschön.“ kam es dann wie von selber aus mir raus und ich setzte mich auf das Bett.,, gern Geschehen!“ antwortete Narzissa und schloss die Tür, als sie raus ging. Dann legte ich mich hin und grübelte. Wieso um Himmels Willen war ich zu ihm gegangen, nein ich korrigiere, gerannt, und habe ihm geholfen? Er hat mich beleidigt und mich gewaltsam gegen die Wand gedrückt und nun habe ich ihm sogar noch geholfen! Miranda, du bist eindeutig zu gutherzig . Eigentlich war diese Aktion total dumm, denn Draco würde sowieso nicht damit aufhören mich zu beleidigen oder dumme Sprüche zu machen. Er besaß zu viel Stolz um diesen zu überwinden, also waren die Chancen darauf, dass er sich änderte mehr als nur gering . Aus lauter Frust ließ ich ein paar Gefaltete Schmetterlinge wirr durch die Luft über meinen Kopf schwirren und sah ihnen tief in Gedanken versunken zu. Sie tanzten über meinem Kopf, wenn ich den Zauberstab etwas hin und her wedelte und fingen sogar an mit den Flügeln zu schlagen und dann überall im Raum zu fliegen. Als ich ihnen mit den Augen folgte erschrak ich auf einmal, als Draco im Raum stand und mich ansah. Ich setzte mich hin und lehnte mich an die Wand hinter mir, wo ich dann einen Zauber ausführte und die Schmetterlinge somit zu Boden fielen. Dann sah ich Draco wütend an und wartete auf eine plausible Erklärung für sein blödes Verhalten . Er kam dann schließlich näher und setzte sich auf das Bett, wobei er mich immer noch anstarrte. Um ihm auf die Sprünge zu helfen zog ich eine Augenbraue hoch und verschränkte meine Arme, sodass er auf seine Hände sah und nach den passenden Worten suchte .,, Danke!“ sagte er dann und sah mich traurig an. Wow, diesen Ausdruck hatte ich noch nie zuvor bei ihm gesehen! Zeigte er etwa gerade vor mir, Miranda Brown, Gefühle? Ich lächelte ihn an und klemmte meine Arme um meine Beine.,, Und? So schwierig war das doch gar nicht!“ sagte ich dann und lachte ihn kurz an.,, ich verstehe dich nicht!“ er hielt kurz inne und guckte mich komisch von der Seite an.,, Ich habe dich Beleidigt und dich Bedroht, und du hilfst mir? Du hättest mich vor meinem Vater in die Pfanne hauen können, wieso hast du es nicht getan?“ fragte er und musste schmunzeln, als dieses Mal ich keine Worte fand.,, ich denke ich habe dir geholfen, weil du vielleicht doch ganz okay bist.“ sagte ich, warum auch immer und blickte nun in seine blauen Augen. Verdammt, warum mussten die nur so schön sein! Er lachte dann und sah mir tief in die Augen, bis er dann aufstand und mit einem Lächeln den Raum verließ. An diesem Abend ging es mir gut. Sehr gut sogar und ich hatte wirklich Lust bei den Malfoys zu bleiben, solange sie es wollten. Ich zog meinen Pyjama an und ging dann noch etwas in der Küche trinken.,, Lumus.“ sagte ich erneut und ging die große Treppe nach oben.,, Miranda?“ fragte dann jemand und ich drehte mich erschrocken zu Draco um.,, Du bist auch noch wach?“ stellte ich dann fest und musste schmunzeln. Ich hatte Draco noch nie in einem Pyjama gesehen! Er trug eine schwarze Pyjamahose und ein graues T-Shirt, hingegen trug ich eine kurze Hose und ein Top.,, Ich konnte nicht schlafen.“ sagte Draco dann und trat einen Schritt näher.,, na gut, gute Nacht .“ sagte ich dann und ging an ihm vorbei in Richtung meines Zimmers.,, Ja gute Nacht.“ antwortete Draco und ging auch zu seinem Zimmer.
    Am nächsten Morgen machte mich eine Stimme wach, die schon so klang, als wäre es Dracos. Doch als ich meine Augen öffnete, lehnte sich tatsächlich Draco über mich und flüsterte mir immer wieder meinen Namen zu. Erschrocken setzte ich mich hin und sah ihn mit Großen Augen an.,, Mein Gott Draco, was machst du hier?“ flüsterte ich dann und warf einen Blick aus dem Fenster.,, Es ist noch nicht einmal hell!“ brummte ich dann und zog meine Decke über den Kopf.,, komm schon Schlafmütze, ich will dir was zeigen!“ sagte Draco und zog mir die Decke weg. Mit einem Stöhnen kroch ich aus dem Bett und folgte Draco in seinen Raum. Wow, Geschmack hatte er! Der große mit schwarz umrandete Spiegel ging an einer Seite des Raumes, an einer Anderen stand sein großes schwarzes Bett und an wieder einer anderen stand sein großer Gläserne Schreibtisch.,, Kommst du noch oder willst du dir mein Zimmer noch genauer angucken?“ sagte dann Draco, der bereits aus dem Fenster geklettert war und nun dort auf mich wartete. Schnell folgte ich ihm und trat zu ihm auf das Dach, wo ich das Gleichgewicht verlor und fast vom Dach fiel, doch Draco packte mich am Arm und zog mich zurück.,, Vorsichtig!“ rief er und hielt mich nun so nah an ihn, wie noch nie zuvor. Ich konnte seinen Atem an meiner Stirn spüren und ging dann vorsichtig einen Schritt von ihm weg um ihn wieder daran zu erinnern, was er mir zeigen wollte. Er räusperte sich und ging dann zu einem Dach, dass etwas hervorstand und setzte sich drauf. Dann winkte er mich zu sich und ich setzte mich neben ihn. Ich fröstelte und zitterte etwas, was Draco bemerkte und deshalb einen Arm um mich legte. Ich kuschelte mich in seine Arme und genoss die Wärme, die ich nun spürte. Ich atmete ein und roch einen Duft, der unheimlich gut roch. Dann ging die Sonne auf und ein paar Lichtstrahlen erreichten uns . Ich löste mich aus Dracos Umarmung und sah in den Sonnenaufgang, der mich wie verzaubert da sitzen ließ. Ich sah in die rot -orangenen Strahlen, die nun Wärme verbreiteten und musste lächeln.,, wolltest du mir das zeigen?“ fragte ich und drehte mich zu Draco um. Der nickte und nahm meine Hand, nachdem ich mich wieder bei ihm angeschmiegt hatte.

    ,, Draco gib ihn mir wieder!“ jammerte ich und versuchte auf dem Weg nach unten Draco meinen Zauberstab abzunehmen. Doch der hielt ihn hoch, sodass ich nicht ran kommen konnte und lachte nur schelmisch. Unten angekommen gab er ihn mir jedoch zurück und lachte . Lucius und Narzissa mussten bei diesem Anblick schmunzeln und aßen bereits schon etwas vom gedeckten Frühstückstisch.,, Guten Morgen!“ sagte Narzissa und trank einen Schluck Kaffee .,, Guten Morgen.“ antwortete Draco und setzt sich, anstatt wie gestern gegenüber, neben mich und trank ebenfalls von seiner Milch. Im ersten Moment sah ich ihn verwirrt an, aber dann aß ich etwas und vergaß schon bald, was gestern zwischen mir und Draco vorgefallen war.
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    In den Sommerferien verbrachten Draco und ich jede freie Minute miteinander und lachten sehr viel. Ab und zu flogen wir irgendwo hin oder blieben zu Hause.
    Ich legte mich in das Gras und ließ die Sonne auf meine Haut strahlen. Die Vögel zwitscherten und das Geräusch von den raschelnden Bäumen machte mich schläfrig und müde.,, hey nicht einschlafen!“ rief Draco und kam nun auch aus dem See.,, ich schlafe nicht! Ich genieße nur die Sonne.“ verbesserte ich ihn und richtete meine Augen nun auf Draco, der klitschnass neben mir, in einer Badehose, stand und sich zu mir legte.,, Du hast recht! Die Sonne zu genießen ist einfach nur toll.“ gab Draco zu und sah nach links zu mir. Auch ich sah ihn an und lächelte, als er eine Strähne aus meinem Gesicht strich.,, Na komm, wir müssen noch die Koffer für morgen packen!“ sagte ich und stand auf. Draco stöhnte und rieb sich das Gesicht.,, na komm du faule Nudel, hoch mit dir.“ rief ich und reichte ihm meine Hand, die er annahm und sich an ihr hoch zog.,, Miranda, wir haben noch so viel Zeit! Lass uns noch was schönes machen, solange wir noch Ferien haben!“ quengelte Draco und zog sich ein T-Shirt an.,, Na gut. Und ich weiß auch schon, wohin wir gehen!“ sagte ich und zog eine kurze Hose über meinen Bikini. Nachdem ich mir auch noch mein Top über gezogen hatte und Draco seine Hose, ging ich zu ihm und hielt ihm meine Hand hin.,, Und was wird das?“ fragte er und legte seine Hand in meine. Ich grinste ihn nur an und apparierte dann zum London Eye, wo Draco mich erstaunt ansah. Normalerweise durften wir noch nicht apparieren, da wir noch zu jung waren, aber mir war das eigentlich egal.,, du Böses bösen Mädchen!“ sagte Draco und schüttelte lächelnd den Kopf.,, Wo willst du zuerst hin? Zur Achterbahn oder zum Riesenrad?“ fragte ich und sah in Dracos fragendes Gesicht.,, Draco Malfoy, sag mir nicht du warst noch nie in einer Achterbahn!“ fragte ich ihn ungläubig und sah dann in sein immer noch verwirrtes Gesicht.,, okay, dann wird das ja mal höchste Zeit!“ sagte ich, packte ihn am Arm und zog ihn zu der Achterbahn, bei der zum Glück fast niemand anstand. Wir gingen den langen Weg, bis wir bei dem, Bahnhof‘ ankamen und setzten uns nach vorne in die Achterbahn.,, Und das hält auch ganz sicher?“ fragte Draco misstrauisch, als wir ganz oben abgekommen waren und kurz vor dem Abgrund waren.,, Absoluuuut!“ schrie ich, als die Achterbahn steil nach unten fuhr und dann einen Bogen und einen Looping machte. Als die Achterbahn wieder zum stehen kam sah ich zu Draco, der lachend neben mir saß.,, das war der Hammer!“ sagte er und stieg aus. Ich lachte und stieg auch aus. Jetzt würde ich ihm meine Lieblingsattraktion zeigen! Ich zerrte ihn zum Riesenrad und stieg in eine Gondel, die gerade geöffnet wurde. Dann fuhren wir langsam hoch und ich atmete die frische Luft ein, während der London Eye immer kleiner wurde.,, Ich komme hier immer her, wenn ich in London bin. Ich liebe diese Aussicht auf London und England! Hier oben kann ich mich einfach mal entspannen und nicht an etwas denken.“ erklärte ich Draco und sah ihm in seine blauen Augen. Er lächelte und legte dann einen Arm um mich.,, Es ist so schön hier oben. Das ist echt ein toller Abschluss der Sommerferien.“ sagte Draco und sah mit mir in die Ferne, bis wir wieder unten angekommen waren und aussteigen mussten. Wir apparierten nach einem Eis zurück zu den Malfoys und packten dann dort unsere Sachen.
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    Am nächsten Morgen schlenderte ich noch etwas müde mit meinem Koffer die Treppe runter und stellte ihn neben die Haustür, wo bereits Dracos Koffer stand. Ich setzte mich an den Tisch und stocherte noch müde in meinem Rührei rum.,, Habt ihr alles eingepackt?“ fragte Narzissa und ich und Draco nickten gleichzeitig während wir in unserem Essen rumstocherten.,, Jetzt stochert nicht in eurem Essen rum, sonder isst!“ sagte Lucius dann genervt von uns und laß aus der Zeitung. Ich legte dann die Gabel zur Seite und starrte auf den Tisch, der voll mit Aufstrichen, Käse und Wurst war. Doch an dem Gedanken, dass ich bald wieder in der Schule essen musste und wieder Unterricht hatte, verging mir der Appetit. Auch Draco legte sein Besteck zur Seite und sah appetitlos auf seinen Teller.,, Kinder ihr müsst los, der Zug fährt in einer viertel Stunde ab!“ bemerkte Narzissa auf einmal und stand hastig vom Tisch auf. Auch Draco und ich standen schnell auf und schnappten unsere Koffer . Ich zauberte sie schnell klein und stieg dann zu Draco auf den Besen, da ich meinen nicht schnell genug fand. Wir verabschiedeten uns und ich bedankte mich noch einmal recht herzlich und dann flogen wir zum Bahnhof. Dort angekommen zauberte ich die Koffer wieder groß und betrachtete den Zug nach Hogwarts. War er geschrumpft? Ich hatte noch nie drauf geachtet, wie groß er eigentlich war, aber nun viel mir auf, dass er ziemlich klein und schmal war. Naja wir werden schon rein passen! Wir stiegen in den Zug ein und gingen an den Abteilen längs.,, Willst du dich mit zu mir und meinen Freunden setzten?“ fragte dann Draco und drehte sich zu mir um. Ich warf einen kurzen Blick in das Abteil und sah, dass nur noch ein Platz frei war. Bemüht, nicht meine Enttäuschung zu zeigen, sah ich ihn an und lächelte kurz.,, Ich denke ich werde mich in ein anderes Abteil setzten, dieses ist ja dann voll!“ lächelte ich immer noch und ging dann an Draco vorbei, der leicht schuldig aus der Wäsche guckte . Doch dann ging er in das Abteil und gesellte sich zu seinen Freunden. Ich jedoch ging weiter den Gang entlang und setzte mich dann in ein leeres Abteil, welches am Ende des Ganges lag. Ich packte meinen Koffer auf die Ablage und setzte mich dann an das Fenster. Es schwirrten bereits schon Lichtkugeln durch den Zug, als drei Leute sich zu mir in das Abteil gesellten .,, Können wir uns zu dir setzten? Alle anderen Abteile sind voll.“ fragte eine weiche Frauenstimme und als ich zu ihr sah, erkannte ich Ron, Hermine und Harry, der hinter den beiden stand und mich misstrauisch ansah.,, Klar.“ sagte ich dann und rückte meinen Kram etwas zusammen, als sie in das Abteil kamen. Die meisten Slytherins hassten Harry Potter und würden ihn am Liebsten den ganzen Tag mit Steinen bewerfen, aber ich hatte dazu keine Meinung. Ich kannte ihn nicht, also wollte ich auch nicht über ihn urteilen.,, Dankeschön!“ sagte Harry dann und setzte sich gegenüber von mir .,, ich bin Hermine!“ sagte sie dann und lächelte mich an.,, ich bin Ron und das ist Harry.“,, Ich weiß! Deine roten Haare sind nicht schwer zu übersehen!“ sagte ich dann lächelnd und sah in Rons, nun leicht trauriges, Gesicht.,, tut mir leid, dass sollte nicht blöd rüber kommen!“ sagte ich dann und lehnte mich nach hinten.,, ich bin Miranda.“ sagte ich dann und sah in die Runde.,, Du bist ein Slytherin oder?“ fragte dann Harry und sah auf meine Kette, die ich von meinen Eltern bekommen hatte und eine Schlange drauf abgebildet war.,, Ja bin ich.“ sagte ich dann und nahm sich Kette in die Hand. Wir unterhielten uns sehr gut und lachten viel, bis Draco an unserem Abteil vorbei ging und es öffnete.,, Miranda kann ich kurz mit dir reden?“ fragte er in einer bedrohlichen Stimmlage und sah wütend Harry an.,, Wie ich sehe hat sich das Trio wieder versammelt. Das Schlammblut, der Weasly und Potter .“ knurrte Draco und lehnte sich gegen die Tür.,, Draco komm.“ sagte ich und ging an ihm vorbei. Doch Draco blieb stehen und sah immer noch wütend zu den anderen.,, Draco komm!“ sagte ich noch einmal, diesmal klang meine Stimme aber scharf und bedrohlich. Also ließ Draco von ihnen ab und folgte mir zu einem leeren Gang.,, Was ist?“ fragte ich und sah ihn sauer an.,, Potter, das ist. Er schleimt sich doch nur bei dir ein, um besser da zu stehen, wenn selbst ein Slytherin auf seiner Seite ist.“ teilte Draco besorgt mit und legte seine Hände auf meine Schultern.,, Ich weiß schon gut genug, mit wem ich mit abgeben kann und mit wem nicht!“ sagte ich und ging einen Schritt rückwärts, sodass Draco seine Hände von meinen Schultern nahm. Dann verschränkte ich die Arme und funkelte ihn sauer an.,, gut! Wenn du dich unbedingt mit diesem Zwerg angeben willst, dann viel Spaß dabei!“ sagte Draco noch und starrte mich eiskalt an. Ich ging an ihm vorbei, streifte dabei seine Schulter und ging dann zurück zum Abteil. Dort öffnete und schloss ich die Tür gleich wieder und sah Draco noch einmal wütend an, als er an uns vorbei ging.,, Draco sieht ja nicht gerade begeistert aus.“ sagte Hermine und sah mich an.,, Nein er fand es nicht so toll, dass ich mit euch rede, aber ich rede mit wem ich will!“ sagte ich dann und lächelte alle an.
    Die restliche Zugfahrt unterhielten wir uns über alles mögliche und lachten sehr viel.
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    Die nächsten Wochen vergingen wieder sehr schnell und ich freundete mich sehr gut mit Harry, Hermine und Ron an, die zudem auch sehr nett zu mir waren. Im letzten Unterricht für den Tag übten wir das Duellieren .,, Will sich jemand freiwillig Duellieren?“ fragte Professor Moody und sah mit seinem Auge durch den Raum, bis Draco auf die Plattform stieg und zu Professor Moody ging.,, Ich fordere Miranda Brown heraus!“ rief Draco und sah mich scharf an. Ich stieg auch auf die Plattform und Ging auf ihn zu. Wir verneigten uns kurz, so wie es uns Professor Moody gezeigt hatte und blieben nach ein paar Schritten stehen. Dann drehte wir uns um und sahen den anderen genau an.,, Stupor!“ rief ich Blitzschnell und Draco flog in einem hohen Bogen etwas weiter auf den Boden. Ich zuckte bei dem Knall kurz zusammen und sah zu Boden.,, Stupor!“ kam es laut und energisch wieder, und ich wollte gerade dagegen an gehen, als jemand,, Expelliarmus!“ rief und mir der Zauberstab aus der Hand flog. Dann traf mich Dracos Zauber und ich flog noch weiter als Draco gegen die Wand hinter mir und blieb regungslos am Boden liegen. Nach ein paar Sekunden fasste ich mich aber wieder und stand auf. Wütend blickte ich in die Menge und ging energisch auf sie zu.,, Wer von euch hat mich entwaffnet?“ rief ich wütend und sah alle energisch an.,, das war dann wohl ich!“ sagte ein Mann und trat aus der Ecke des Raumes hervor. Es war der Zauberminister höchst Persönlich! Ich stieg von der Plattform und ging ein paar Schritte auf ihn zu, ehe ich von einem weiteren Zauber getroffen wurde und Regierungslos zu Boden viel. Ich versuchte mich zu bewegen, doch weder meine Arme, noch meine Beine reagierten auf mich . Mit meinen Augen sah ich jedoch, dass mich jemand hoch hob und sich zu Professor Moody wendete.,, Wir haben einen trichtigen Grund dieses Mädchen nach Askaban zu schicken! Sie wird also mit uns kommen.“ hörte ich den Zaubereiminister sagen und schnell sah ich zu Draco, der Regungslos und völlig irritiert noch auf der Plattform stand.,, Aber sie ist nur eine Schülerin!“ rief dann Harry und trat aus der Menge hervor.,, Und vielleicht eine Anhängsel von dem Dunkeln Lord!“ damit ging der Zaubereiminister und sein Gefolge wieder ab und nahmen mich mit in das Ministerium, wo ich etwas später dann in einer Zelle aufwachte. Ich sah mich um und entdeckte meine Kette links neben mir auf dem Boden. Ich beugte mich, hob sie auf und legte sie mir um. Was in aller Welt war passiert? Im ersten Moment war ich in der Schule und jetzt bin ich im Ministerium? Warum in aller Welt kamen sie darauf, dass ich eine Anhängsel vom dunklen Lord sein könnte? Jeder könnte einer sein, warum nahmen sie ausgerechnet mich mit? Nachdenklich ließ ich mich zu Boden und umklammerte meine Beine, da es bitter kalt war. Nach einiger Zeit öffnete sich die Zellentür und ein Mann packte mich am Arm. Er legte mir Ketten um die Hände und nahm mich dann mit zu einem Gerichtsraum . Dort setzte er mich auf einen Stuhl und band mich dort mit den Händen fest. Ich sah mich um und entdeckte Lucius, Narzissa und Draco auf einer Bank sitzen. Dann drehte ich mich wieder um und sah den Zaubereiminister an.,, Miranda Brown, sie werden der Verknüpfung mit dem dunklen Lord angeklagt.“ fing der Minister an und ich unterbrach ihn:,, Ich werde was? Was ist hier eigentlich los?“ rief ich dann und sah mich verwirrt um.,, Sie werden morgen früh nach Askaban geschickt um dann dort erst einmal 1 Jahr zu bleiben .“ setzte der Minister fort und schlug mit dem Hammer auf ein Plättchen, dass dann laut knallte. Entsetzt wurde ich wieder aus dem Raum geführt und sah noch kurz zu Draco, der das weinen unterdrückte. Ich wurde zurück in meine Zelle geführt und dort wieder los gebunden. Immer noch fassungslos stand ich nun da und sah zu, wie die Zellentür wieder mit einem Zauber verschlossen wurde. Das konnte nicht wahr sein! Ich? In Askaban? Für EIN JAHR! Schnell musste ich mich hinsetzten, denn bei dem Gedanken wurde mir so flau ich Magen, sodass ich mich fast übergeben musste. Dann sah ich wieder hoch, denn ein gefalteter Brief flog vor meiner Nase und ich öffnete ihn schnell.
    Hallo Miranda,
    Du sitzt jetzt ganz schön in der Patsche! Wenn du willst, dann kann ich dir helfen, aber natürlich musste du dann auch etwas für mich tun. Werde um mir zu dienen zum Todesser und ich befreie dich aus der Zelle und somit auch aus Askaban! Ansonsten bleib dort und verirre oder stirb!
    Verschwende nicht deine Zeit!

    Ich ließ den Brief sinken und sah mich panisch nach dem dunklen Lord um. Doch keiner war zu sehen. Das wäre das letzte, was ich im Moment tun würde! Das absolut letzte!
    Irgendwie musste ich hier doch auch anders raus kommen! Komm schon Miranda,überleg! Wie komme ich hier raus? Mit einem Mal kam mir eine Idee und ich fasste schnell in die Innentasche meiner Jacke. Ein Glück! Beim durchsuchen nach meinem Zauberstab haben sie meine Tasche mit dem unaufspührbaren Ausdehnungszauber übersehen. Mal sehen, was ich alles so dabei hab! Und das war so ziemlich eine Menge! Sehr viele Bücher, meinen Besen, einen kleinen Kessel, ein paar Kräuter, Wasser, etwas zu essen und der alte Zauberstab meiner Mutter. Ich hatte ihn die ganzen Jahre über behalten, um mich besser an sie erinnern zu können und auch manchmal beim benutzen näher bei ihr zu sein. Und in diesem Fall, hatte ich alles dabei, um das zu brauen, was ich vor hatte: Einen Vielsafttrank! Ich schnappte mir den Zauberstab meiner Mutter und wartete dann, bis der Mann mit meinem Zauberstab in der Nähe war und ich ihn anlocken konnte.,, Kann ich bitte etwas trinken? Ich habe so dollen Durst!“ bettelte ich und der Mann verdrehte die Augen.,, Du hattest schon etwas also sei Still!“ rief er und ignorierte mich .,, Bitte, Bitte, Bitte! Biiiitte!“ quengelte ich noch mehr und er sah genervt zu mir.,, Nur ein Glas und dann hältst du deinen Mund, verstanden!“ ich nickte und lächelte, als er kurz weg war um ein Glas Wasser zu holen. Als er wieder kam hatte ich mehr als nur Glück, denn das Glas passte nicht zwischen die Stäbe, sodass er die Tür öffneten musste und zu mir in die Zelle trat. Ich nahm das Glas und trank einen Schluck, dann sah ich ihn an und ließ ihn mit einem Zauber, den ihr vorher schon vorbereitet hatte, in einen tiefen Schlaf fallen. Ich schnappte mir meinen Zauberstab und noch ein paar Haare von ihm und braute dann einen Vielsafttrank.,, dann mal runter damit!“ sagte ich und trank alles in einem Zuge aus. Ich verwandelte mich Stück für Stück in den Mann, der neben mir friedlich auf dem Boden lag und sabberte, und packte schnell alles wieder in meine Tasche. Als ich vollständig verwandelt war versteckte ich den Mann und ging dann aus der Zelle raus.,, Schläft das Biest?“ fragte dann ein anderer Mann und sah mich lachend an.,, Tief und fest.“ antwortete ich und ging dann weiter. Ich ging zu den Kaminen und apparierte von dort zum Bahnhof, damit sie meine Spur nicht direkt zu den Malfoys verfolgen konnten. Ab dort flog ich mit dem Besen zur Anlage der Malfoys und ging schnellen Schrittes auf das Haus zu . Am Tor rief ich einmal,, Alohomora!“ und das Schloss öffnete sich. Ich ging weiter zum Haus und klingelte panisch, da ich mich bei jedem Schritt umdrehte und dachte ich werde verfolgt. Lucius machte verwirrt die Tür auf und sah mich komisch an.,, Sorkius? Was willst du hier und wie bist du überhaupt durch das Tor gekommen? Nur meine Familie kann es öffnen!“ sagte er empört und sah, wie ich mich langsam wieder zurück verwandelte. Ich schrumpfte etwas und stand nun in alter Form vor ihm, leider noch mit den Klamotten von diesem komischen Sorkius.,, Miranda!“ sagte Lucius erleichtert und nahm mich sofort in den Arm.,, Haben sie dich frei gelassen?“,, Nein ich bin abgehauen. Dein Freund musste leider etwas drunter leiden.“ sagte ich und sah nun, wie auch Narzissa sich zu uns gesellte. Mit großen Augen und auch Tränen rannte sie auf mich zu und schloss mich in ihre Arme.,, Ich dachte schon ich würde dich nie wieder sehen!“ sagte sie und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Dabei bemerkten die Beiden jedoch nicht, wie niedergeschmettert und fertig ich mit meinen Nerven war.,, Ihr müsst mir die Wahrheit über meine Eltern erzählen! Was ist mit ihnen passiert?“ fragte ich nun direkt und sah auf den Boden.,, Die Beiden haben mich und Narzissa beschützt, als der dunkle Lord uns und auch Draco töten wollte. Daraufhin fand der Dunkle Lord es wohl amüsierender, wenn nicht er sie tötet, sonder sie nach Askaban geschickt werden und dort qualvoll sterben. Damit kam er auch durch und deine Eltern kamen nach Askaban, wo sie es keine 3 Monate aushielten und starben.“ gab Lucius zu und in mir brach alles zusammen. Immer wurde mir erzählt, sie seien an einem Autounfall gestorben, selbst Dumbledore hatte mir dies erzählt. Und jetzt machte aber auch alles einen Sinn! Ich spürte ein Stechen in meinem Kopf und darauf fuhr ein Schmerz durch meinen Gesamten Körper. Ich sah noch einmal zu den Beiden und flog dann weg, wohin wusste ich nicht! Ich wollte niemanden sehen lassen, wie vernichtet ich doch eigentlich in meinem inneren war. Keiner wusste, wie es war erst ohne Eltern aufzuwachsen, dann erstmal zu verkraften, dass sie an einem Autounfall verstorben sind und dann zu erfahren dass sie eigentlich nur verraten wurden und deswegen gestorben sind. Erneut muss ich diese blöde Trauer Phase durchstehen und erneut muss ich über alles hinweg kommen, aber diesmal war es einfach zu schwer. Wen gab es denn schon, der mich über alles liebte? Die Malfoys hatten mich anscheinend nur schuldig gefühlt, da meine Eltern sie gerettet hatten und sie deswegen gestorben sind. Also nahmen sie mich als Wiedergutmachung auf. Mit Draco hatte ich mich zerstritten und auch dort jeden Funken an Liebe verloren und meine neuen Freunde Hermine, Ron und Harry, waren zwar nett und lieb, aber ich bin eben eine Slytherin und kann deswegen auch nicht so richtig einen Draht zu ihnen finden. Nun merkte ich, dann ich mich bereits an einer Brücke befand und meinen Zauberstab auf mich gerichtet hatte. Es gab nichts positives mehr in meinem Leben! Absolut nichts, warum es sich lohnen würde zu leben. Ich setzte den Zauberstab an meiner Kehle an und fing an die Worte:,, Avada Ke...“ zu sagen, bevor mein Zauberstab aus meiner Hand flog und ich mich erschrocken umsah. Ich entdeckte Draco, wie er aufgelöst vor mir stand und weinte. Auch mir liefen Tränen über die Wange und ich konnte nicht anders, als auf ihn zu zu rennen und ihn zu umarmen. Er öffnete mir bereits seine Arme und drückte mich fest an sich . Er vergrub sich in meinen Haaren und Nacken und ich tat es ihm gleich . Ich hatte seinen Duft und seine Wärme so sehr vermisst und erst jetzt viel mit auf, wie viel besser es mir bei ihm ging. Dann löste er sich von der Umarmung und legte eine Hand auf meine Wange.,, Bitte lass uns nie wieder streiten! Ich hasse es!“ sagte er und gab mir einen Kuss auf die Stirn, ehe wir uns schon wieder umarmten.,, Ich hasse es auch!“ sagte ich und krallte mich in dein Hemd. Dann nahm er plötzlich meine Hand und apparierte mit mir in das Riesenrad am London Eye. Fassungslos sah ich ihn an und lächelte. Dann nahm er meine Hand und sah mit mir über London, das durch die Dunkelheit leuchtete. Dann nahm er meine Hand und legte die andere Hand auf meine Wange. Ich sah ihm in seine blauen Augen und lehnte mich wie von selbst etwas nach vorne. Auch er kam nun näher auf mich zu und legte erst nur seine Lippen auf meine, ehe er dann Leidenschaftlicher und stürmischer wurde . Doch ich besinnte mich wieder und schob ihn etwas von mir weg.,, Draco, tun wir das richtige oder machen wir es nur zum Trost?“ fragte ich und er sah traurig zu Boden.,, Du hast recht, wir sollten das nicht tun. Jedenfalls nicht jetzt.“ sagte Draco verständnisvoll und nahm seine Hand von meiner.,, Lass uns zu mir nach Hause!“ sagte er dann und ich willigte ein. Wir apparierten zurück zu den Malfoys und gingen dort in die Küche um etwas zu trinken.,, Habt ihr Feuerwhisky?“ fragte ich und sah Draco bittend an.,, Klar, ich brauche auch einen!“ sagte er und verschwand kurz um den Whisky zu holen.,, Ich nehme auch ein Glas.“ sagte Lucius und setzte sich neben mich. Dann kam Draco mit den Freuerwhisky wieder und stellte ihn auf den Tisch. Narzissa stellte vier Gläser auf den Tisch, die sie alle Randvoll füllte.,, Auf Miranda und ihre grandiose Fluchtaktion.“ sagte Draco und hob sein Glas hoch.,, Auf Miranda.“ sagten auch Lucius und Narzissa und wir alle tranken einen großen Schluck. Ich verzerrte mein Gesicht bei dem Brennen und nahm aber gleich noch einen Schluck . Als wir unsere Gläser ausgetrunken hatten saßen wir noch eine Weile da und unterhielten uns über die Möglichkeiten mich zu Schützen.,, Ich denke es wäre am Besten, wenn mich keiner Schützt! Ich will nicht, dass ihr alle da mit rein gerissen werdet!“ sagte ich und sah ernst in die Runde.,, Glaub mir, ich lasse dich nicht mehr so schnell alleine!“ sagte Draco und sah nun ernst zurück. Ich lächelte kurz und sah dann in Narzissas und Lucius schmunzelnd Gesichter.,, Wir werden dir auch Beistehen! Du gehörst bereits zur Familie!“ sagte Lucius und legte einen Arm um mich . Ich lächelte und sah dann dankend zu Draco, der mir zuzwinkerte. Nach einer Stunde ging ich dann nach oben und legte mich schlafen. Doch mitten in der Nacht wurde ich wach und konnte nicht mehr schlafen. Also ging ich die Treppe runter und ging wie sonst auch, wenn ich wach war, in die Küche. Ich öffnete gerade die Schranktür, als ich einen Schatten im Augenwinkel sah und mich schnell umdrehte. Dann sah ich den Schatten erneut aus dem Augenwinkel, diesmal aber rechts von mir. Ich drehte mich dort hin und wollte nach meinem Zauberstab greifen, doch ich hatte ihn nicht bei mir. Wieder sah ich den Schatten und drehte mich nach links. Dann hörte ich eine Stimme im Kopf und fiel auf die Knie.,, Miranda Liebes! Du wirst doch nicht so dumm sein und mein Angebot abschlagen?“,, geh aus meinen Kopf!“ schrie ich und hielt mir meine Hände an den Ohren, da sie schmerzten. Dann bekam ich heftige Kopfschmerzen und ging an vor Schmerzen zu schreien.,, Noch steht mein Angebot! Überlege es dir gut.“ beendete er die Nachricht und verschwand aus meinen Kopf. Dann kauerte ich mich in eine Ecke und fing an zu weinen. Als Lucius, Narzissa
    und Draco dann in die Küche kamen und mich eingeschüchtert und ängstlich in der Ecke sahen rannten sie sofort auf mich zu.,, Er war hier! Er war in meinem Kopf!“ sagte ich und sofort sahen sich Draco und Lucius um und durchsuchten das Haus, während Narzissa mich in den Arm nahm und mich beruhigte.,, Es ist keiner mehr da, aber ein Fenster ist kaputt!“ sagte Draco und kam mit Lucius wieder.,, Was hat er zu dir gesagt?“ fragte Lucius und setzte sich zu mir.,, Er will, dass ich zu einem Todesser werde.“ sagte ich und mir liefen wieder Tränen über die Wange.,, Komm ich bringe dich ins Bett!“ sagte Draco und half mir aufzustehen .,, Willst du bei mir schlafen?“ fragte er dann und ich nickte. Er ging mit mir dann in sein Zimmer und deckte mich zu, als ich in seinem Bett lag.,, Und jetzt schlaf, ich bin hier und pass auf dich auf!“ sagte er und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich schlief schnell ein und vergrub mich in seine Decke.

    Währenddessen aus Dracos Sicht:
    ,, Sie schläft!“ sagte ich und setzte mich zu meinen Eltern, die nachdenklich am Tisch saßen.,, Was findet er an ihr so besonders, dass er sie auch dabei haben will?“ fragte meine Mutter und sah nachdenklich zu mir und meinem Vater.,, Ich weiß es nicht.“ antwortet der und sah auf das Mal auf seinem linken Arm.,, Wenn es geht, dann werden wir euch von diesem Leiden fern halten!“ fügte er dann hinzu und deutete auf sein Mal. Ich nickte nur und ging dann auch in mein Zimmer, wo Miranda in meinem Bett lag und tief und fest schlief . Ich legte mich dazu und lächelte, als sie ihre Arme um mich schlang und sich an mich schmiegte. Ich strich ihr über den Rücken und überlegte noch einen Moment lang. Noch nie hatte ein Mädchen mir so den Kopf verdreht! Abgesehen davon hatte ich mir auch noch nie um ein Mädchen so viele Sorgen gemacht, wie um sie. Wenn sie doch bloß das selbe für mich empfinden würde, wie ich für sie! Das ganze gegrübel machte mich dann aber doch sehr müde und schließlich schlief ich Arm in Arm mit Miranda ein .

    Mirandas Sicht:
    Ich wachte am nächsten Morgen in den Armen von Draco auf und verließ dann vorsichtig das Bett, ohne Draco aufzuwecken. Am Abend zuvor hatte mir Draco eins seiner Shirts geliehen, das mir allerdings gerade knapp über meinen Hintern passte. Ich ging duschen und dann zurück ins Zimmer, wo Draco anscheinend immer noch schlief. Doch als sich seine Augen kurz bewegten wusste ich, dass er nur so tat, als ob er schlief. Ich wette er wollte mir beim umziehen zusehen, doch ich werde es ihm nicht so einfach machen. Ich schnappte mir meine Klamotten und ging dann zurück ins Bad um mich umzuziehen . Als ich fertig war ging ich zurück ins Zimmer und war überrascht, als Draco dann mit freiem Oberkörper vor mir stand und sich gerade ein Hemd anziehen wollte.,, tut mir leid!“ sagte ich und drehte mich wieder um, doch er wiedersprach:,, Nein, alles gut du kannst bleiben!“ ich drehte mich also um und sah zu, wie er sich das Hemd zu knöpfte.,, Hast du dich etwas von gestern erholt?“ fragte er dann und kam etwas auf mich zu.,, Ja ein wenig.“ antwortete ich und ging dann mit ihm nach unten, wo Narzissa und Lucius bereits am Tisch saßen.,, musst du nicht eigentlich nach Hogwarts?“ fragte ich während wir die Treppe runter gingen.,, Meine Eltern haben das mit Dumbledore geregelt.“ sagte Draco und setzte sich dann am Tisch neben mich.,, Guten Morgen.“ sagte ich und nahm mir Jogurt und Müsli.,, Guten Morgen.“ antwortete Lucius, der gerade den Tagespropheten laß.,, Hier ist ein Artikel über dich .“ sagte er dann und hielt mir den Artikel hin.,, Todesserin aus dem Ministerium geflohen.“ las ich vor und riss ihm dann den Tagespropheten aus der Hand.,, Eine Schülerin soll in Kontakt mit dem dunklen Lord stehen und ist gestern aus dem Zaubereiministerium geflohen, wo sie einen Tag bleiben sollte um dann nach Askaban zu kommen. Doch mithilfe eines Vielsafttrankes schaffte es die fünfzehn jährige aus dem Ministerium und wird nun gesucht. Zeugen sollen sich bei dem Minister melden .“ las ich vor und ließ dann das Blatt sinken. Über dem Artikel war ein Bild von mir vom vierten Schuljahr . Es wurde von jedem gemacht, der bei der Quidditch Mannschaft dabei war. Dann stand ich auf und schnappte mir meine Jacke und meinen Besen.,, Wo willst du hin?“ fragte Draco und sah mich an.,, Ich kann das nicht! Ich kann mir nicht einfach ansehen, wie Leute Falsches über mich schreiben, deshalb werde ich in das Ministerium gehen und sie vom Gegenteil überzeugen.“ sagte ich und zog mir meine Jacke an.,, Und wie, wenn ich fragen darf?“ fragte Lucius und las dann den Brief, den ich ihm darauf in die Hand drückte.,, Der dunkle Lord hatte ihn mir in der Zelle geschickt . Außerdem habe ich kein Mal!“ sagte ich und zog meinen linken Ärmel hoch.,, Aber haben sie danach nicht bereits schon geguckt?“ fragte Narzissa und sah mich an. Ich schüttelte den Kopf und zog meinen Ärmel wieder runter.,, Sie haben mir nur meinen Zauberstab abgenommen, außerdem hatten sie keine Zeit dazu, da ich dann ja schon abgehauen bin.“ sagte ich und ging dann mit meinem Besen nach draußen.,, Wir kommen mit!“ sagten dann auf einmal alle und stiegen auch auf ihre Besen. Ich lächelte nur und flog dann mit den Malfoys zum Zaubereiministerium . Als wir dort ankamen stellten sich die Malfoys wie einen Schutzkreis um mich und begleiteten mich zum Zaubereiminister, der nicht sofort versuchte mich zu lehnen, doch Draco war schneller:,, Expelliarmus!“ der Zauberstab des Ministers flog in Dracos Hand, der ihn dann aber zur Seite legte.,, Bitte hören sie mir zu, Ich werde keinem etwas tun!“ sagte ich und ging einen Schritt auf den Minister zu, der eingeschüchtert auf seinem Stuhl saß. Dann erzählte ich ihm alles und zeigte ihm den Brief und meinen Arm, auf dem kein Mal zu sehen war.,, Dann kann ich ihnen wohl nur entgegen kommen und die Anklage fallen lassen. Wir haben zu schnell gehandelt und sie bereits an ihren Eltern verurteilt. Sie werden frei gesprochen.“ ich drehte mich lächeln zu Draco und fiel ihm glücklich um den Hals. Dann drehte ich mich wieder zu dem Minister und bedankte mich, der dazu aber nur nickte. Zusammen verließen wir wieder das Zaubereiministerium und flogen zurück zu den Malfoys .
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    Am nächsten Morgen saßen wir wieder am Tisch und aßen, als Lucius mir wieder den Tagespropheten in die Hand drückte. Ich las ihn wieder laut vor.,, Schülerin unschuldig festgenommen worden. Die fünfzehn jährige Miranda Brown wurde Montag von dem Ministerium für ein Jahr Askaban angeklagt . Doch es stellte sich gestern heraus, dass sie zu Unrecht beklagt wurde und der Zaubereiminister sie so frei sprach. Die Schülerin wird also wieder zur Schule gehen dürfen und auch wieder in die Öffentlichkeit.“ ich musste mit jedem Wort mehr Lächeln und grinste über beide Ohren, als ich fertig war. Glücklich sah ich die anderen an, die sich genauso freuten wie ich.,, Das heißt also, dass ich morgen schon wieder zur Schule gehe.“ sagte ich dann leicht enttäuscht und lächelte schief.,, Ja.“ seufzte Draco und trank einen Schluck Milch. Nach dem Essen machten wir uns also wieder auf die Rückfahrt nach Hogwarts und kamen dort am Nachmittag an. Ich hätte erwartet, dass mich alle ansehen würden, als ob ich jemanden getötet hätte, doch es kamen viele auf mich zu und fragten, ob wir nicht mal was unternehmen wollten. Viele bewunderten mich, da ich aus dem Ministerium ausgebrochen war, was nur wenige geschafft haben und wollten nun unbedingt meine Freunde sein. Ich willigte bei vielen ein, bis Blaise Zabini zu mir kam und fragte, ob wir nicht mal nach Hogsmead wollen.,, Ich denke mal drüber nach.“ kam es dort nur aus mir raus, denn Zabini war Dracos bester Freund. Die Beiden waren sie Pech und Schwefel und ich denke nicht, dass Draco es so toll finden würde, wenn ich mit seinem besten Freund ein Date hätte. Aber aus irgendeinem Grund willigte ich dann doch ein. Wir verabredeten uns für Freitag nach der Schule und würden uns vor dem Eingangstor treffen. Es war toll nun endlich Freunde an der Schule zu haben. Ich verstand mich mit allen sehr gut, und mit Pansy Parkinson hatte ich am meisten zu tun. Wenn wir beide gut gelaunt waren, dann verbrachten wir so gut wie jede Freie Minute miteinander.,, Und? Was ziehst du heute für dein Date an?“ stichelte Pansy und kuschelte sich zu mir unter die Decke, auf dem Sofa, im Gemeinschaftsraum der Slytherins.,, Pansy nicht so laut!“ zischte ich und musste trotzdem lachen .,, Soll das etwa ein Geheimnis bleiben?“ lachte sie dann und kitzelte mich am Bauch.,, Pansy hör auf!“ rief dich und versuchte sie von mir weg zu schieben.,, Nicht bevor du mir antwortest!“ sagte sie lachend und stürzte sich erneut auf mich.,, Uhhh zwei Turteltäubchen!“ provozierte Draco und sah uns lachend an.,, Das solltest du doch besser wissen Malfoy! So viele Mädchen wie du im Schlepptau hast.“ kam es auf einmal scharf aus Pansy raus und wir klatschten uns mit einem High-five ab.,, Wie dem sich sei, Miranda hast du Lust Freitag mit mir nach Hogsmead zu gehen?“ fragte Draco mich und ich zog die Augenbrauenhoch und holte gerade Luft zum antworten als Pansy dies aber schon tat.,, Wow, sag mir nicht, dass du nicht wusstest, dass dieses hübsche Mädchen hier rechts von mir ein Date mit Zabini hat!“ sagte Pansy und legte mir dabei eine Hand auf die Schulter.,, Mit Blaise?“ fragte Draco verwirrt und sah dann schnell zu Boden.,, Das hab ich nicht gewusst, aber viel Spaß euch dann!“ versuchte Draco so freundlich wie möglich zu sagen, aber es klang eher wie ein Todesurteil für Blaise.,, Man ich hätte gedacht Draco ist der erste, der es von Blaise erfährt!“ sagte Pansy und lehnte sich bei mir an. Ich fühlte mich ein wenig schuldig, aber ich konnte doch eigentlich gehen, mit wem ich will. Aber ob Zabini jetzt ausgerechnet der ist, mit dem ich mir ein Bett teilen würde ist die andere Sache.
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    ,, Man du kannst aber auf dich warten lassen!“ zischelte ich zu Blaise, als er endlich zu unserem Treffpunkt kam und etwas zu spät war.,, Komm Brown es sind nur 5 Minuten!“ entschärfte er die Situation und ging mit mir in Richtung Hogsmead.,, Außerdem wäre ich pünktlich gewesen, wenn Draco nicht so ein Riesen Theater gemacht hätte.“ erzählte Blaise und stampfte mit mir durch die nassen Blätter, die auf dem Boden lagen.,, Theater?“ hackte ich nach und sah neugierig zu Blaise.,, Er hat einen Aufstand gemacht, dass ich ein Mädchen nach den anderen haben würde und das lassen soll.“ ungläubig sah ich zu Blaise und musste schmunzeln, als der sich zusammenreißen musste mir nicht direkt in die Augen zu sehen. Dann nahm er meine Hand und hielt sie fest in seiner. Ich ließ es zu und lief Hand in Hand mit ihm nach Hogsmead, wo wir uns dann ins, Drei Besen‘ setzten und ein Butterbier bestellten.,, Und das hast du wirklich gemacht?“ fragte ich lachend und und hielt mir den Mund, um nicht laut los zu schreien.,, Ja, ich habe es gemacht, weil ich Sturz Betrunken war und nicht mehr klar denken konnte.“ lachte auch Blaise und nahm einen Schluck von seinem Butterbier.,, Oh Man, sag mir Bescheid, wenn du das nächste mal Wahrheit oder Pflicht spielst und betrunken bist!“ lachte ich nun und kriegte mich wieder etwas ein. Wir lachten noch etwas, tranken dann unser Butterbier aus und machten uns wieder auf den Weg zurück nach Hogwarts.,, Es war wirklich schön mit dir Brown, ich wusste nicht, dass man so viel Spaß mit dir haben kann!“ sagte er und legte einen Arm um mich, als wir die letzten hundert Meter zum Schloss gingen.,, Das selbe gilt für dich Zabini.“ lachte ich und blieb dann stehen.,, Ich werde noch bei jemanden vorbei schauen!“ sagte ich dann und umarmte Blaise zum Abschied. Als ich mich wieder von ihm löste sah er mir nur kurz in die Augen, Ehe er mir dann näher kam und mich anfing stürmisch zu küssen. Ich ließ den Kuss geschehen und ging danach einen Schritt rückwärts.,, Gute Nacht, Zabini.“ sagte ich dann und ging an ihm vorbei, in Richtung der Bibliothek. Dort entdeckte ich Pansy, die vertieft in ihr Buch gar nicht mitbekam, dass ich mich zu ihr setzte.,, Du lernst?“ riss ich sie aus ihrer Lesewelt und erschrocken sah sie mich an.,, Miranda, Erzähl! Wie war es mit Zabini?“ erkundigte sich Pansy und schlug ihr Buch zu.,, Es war ganz nett!“ antwortete ich kurz und lächelte dann.,, Nur ganz nett? Jetzt Spann mich nicht auf die Folter! Sag schon, was ist passiert?“ quengelte Pansy und rückte näher an mich ran, als wolle sie mich besser verstehen, wenn ich etwas sage.,, Wir haben etwas getrunken, haben viel gelacht und zum Schluss haben wir uns geküsst!“ platzte es aus mir raus und Pansys Gesicht leuchtete auf einmal auf.,, Ihr habt was?“ rief sie und bekam böse Blicke von anderen Schülern, sie lernten oder lasen.,, Er hat mich geküsst. Eigentlich war das nicht meine Absicht aber es ist nun mal passiert! Oh man wie peinlich!“ sagte ich und vergrub mein Gesicht in meinen Händen.,, Das ist ganz und gar nicht peinlich! Das ist grandios! Miranda du hast endlich einen Freund!“ flüsterte Pansy und kippelte nervös mit ihrem Stuhl.,, Pansy, nein! Ich werde keine Beziehung mit Zabini anfangen. Er ist irgendwie nicht so mein Typ. Klar er ist nett und gut aussehend, aber irgendwas stört mich an ihm.“ sagte ich und Pansy sah mich fragend an.,, Du sprichst in Rätseln, Brown!“ sagte sie dann und stützte ihren Kopf auf ihre Arme.,, Er posaunt immer alles raus. Das nervt mich an ihm. Immer wenn er angibt oder ein Gerücht weiter sagt, dann posaunt er es überall raus und hält sich für den König! Und jedes Mal, wenn er das tut, dann könnte ich ihn einfach nur anschreien und eine reinhauen.“ erklärte ich ihr und sie sah mich nur nachdenklich an.,, Dann wirst du heute noch ziemlich ausrasten!“,, Wieso?“,, Weil Zabini das mit dem Kuss jedem erzählen wird, um Aufmerksamkeit zu bekommen.“ warnte mich Pansy und packte ihre Sachen zusammen.,, Wenn er das tut, dann ist er erledigt!“ sagte ich dann noch und ging zusammen mit Pansy aus der Bibliothek in den Gemeinschaftsraum der Slytherins. Dort herrschte bereits Getuschel und sofort kam Daphne auf mich zu und lächelte.,, Stimmt das, dass du und Zabini jetzt zusammen seit?“ fragte sie und ich sah sie wütend an.,, Wer hat das gesagt?“ fragte ich und funkelte sie böse an.,, Blaise, er meinte ihr habt euch geküsst und du hättest drum gebettelt mit ihm zusammen zu sein.“ erklärte sie und wich etwas zurück.,, Danke Daphne!“ sagte ich und nun kochte es in mir.,, Miranda, komm runter!“ wollte mich Pansy beruhigen, doch das machte mich noch wütender. Ich stürmte zu den Schlafsälen der Jungs und klopfte dort wild gegen die Tür. Nein, ich korrigiere, Ich hämmerte dort wild gegen die Tür, bis Crabbe die Tür öffnete und ich stürmisch in den Raum trat. Dann ging ich energisch auf Blaise zu und gab ihm eine kräftige Ohrfeige. Dann stellte ich mich vor ihm hin und funkelte ihn böse an.,, Das war dafür Lügen zu erzählen! Glaub ja nicht, ich hätte keine Ohren! Mach deinen Fehler wieder gut, oder ich zeig dir mal was es heißt eine schlecht gelaunte Brown zu sehen!“ drohte ich ihm und ging dann wieder zum Gemeinschaftsraum.,, Boa Blaise, alles klar man?“ hörte ich noch Gregory, bevor ich in den Schlafsaal der Mädchen raste und mich auf mein Bett setzte.,, Musste es denn gleich so heftig sein?“ fragte Pansy ruhig und setzte sich zu mir aufs Bett. Ich lag dort bereits und starrte die Decke an.,, Anders würde er es doch nicht lernen!“ schnaubte ich und sah nun immer noch die Decke an.,, Eins muss ich dir lassen Miranda. Du hast echt Stil!“ lachte Pansy und ging zu ihrem Bett.,, Das kommt jetzt blöd wenn ich mich entschuldige, oder?“ fragte ich und zog mir meinen Pyjama an.,, Ich denke schon. Mach das am besten morgen, dann ist es entspannter.“ sagte Pansy und kuschelte sich in ihr Bett.,, Du hast wohl recht.“ sagte ich und kuschelte mich auch in mein Bett, ehe ich dann einschlief und von der Aktion heute Träumte.
    Am nächsten Morgen wurde ich schon etwas früher wach und stand leise auf, um die anderen nicht aufzuwecken. Leise ging ich in den Gemeinschaftsraum, um dort nach meiner Kette zu suchen, die ich verloren hatte . Ich suchte überall, doch weder unter der Couch, noch auf dem Boden war sie zu sehen.,, Mist!“ entriss es mir und ich sah mich noch einmal im Raum um.,, Suchst du das hier?“ erschrocken fuhr ich rum und entdeckte Blaise, der eine Schramme an der Wange hatte, die dazu etwas angeschwollen war.,, Oh Gott war ich das?“ fragte ich dann und nahm die Kette entgegen.,, Danke. Und sry .“ sagte ich und band mir wieder meine Kette um.,, Ich wollte nicht, dass es so schlimm wird!“ sagte ich und zauberte dann ein Kühlpack her, um es dann Blaise zu geben.,, Ich schätze ich hatte es verdient!“,, Ja das hattest du.“ sagte ich und lächelte kurz .,, Wie gesagt, es tut mir leid Zabini.“,, Ist schon gut, ich werde es überleben!“ lachte er und ging wieder zurück in dem Schlafsaal der Jungs.
    ,, Im ersten Moment hab ich gedacht, gleich sind wir alle dran!“ berichtete Gregory, doch als ich mich mit an den Tisch setzte herrschte absolute Stille. Aber als dann auch Blaise kam, sich neben mich setzte und dann anfing mit mir zu plaudern, setzten sich die anderen ihre Unterhaltung fort.,, Ich wusste gar nicht, dass du so gefährlich sein kannst Miranda!“ sagte dann Draco und ein schiefes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus.,, Ich bin eine Slytherin, was denkt ihr denn?“ fragte ich und trank aus meinem Glas Milch. Doch als dann ein gefalteter Schmetterling vor meiner Nase flog und sich auf meinen Teller nieder ließ stellte ich das Glas weg und öffnete den Zettel.
    Komm bitte sofort zum Schlafsaal der Mädchen!
    -P
    Sofort sprang ich auf und rannte aus der Halle. Die anderen warfen sich nur fragende Blicke zu, Aber aßen dann weiter. Ich rannte in den Gemeinschaftsraum und dann zu den Schlafsälen der Mädchen, wo ich dann Pansy aufgelöst auf den Boden sah.,, Pansy, was ist los?“ fragte ich und kniete mich neben sie.,, Miles, Du weißt, der ältere hier aus Slytherin .“ fängt Pansy langsam und schluchzend zu erklären. Ich nicke und nehme ihre Hand.,, Er hat mich geschlagen, weil ich noch nicht bereit war den nächsten Schritt zu machen.“ platzte es dann aus je heraus und sie heulte einfach drauf los.,, Hey, shhhh!“ sagte ich und nahm sie in den Arm.,, Ich Regel das mit Miles ok?“ Pansy nickte und vergrub sich dann in meinen Haaren.,, Wann ist das denn passiert?“ fragte ich und sah in ihre roten und angeschwollenen Augen .,, Heute Nacht. Es war 3 Uhr und er hat mich mit einem sehr schönen Zauber geweckt.“ sagte sie und setzte sich nun aufrecht hin.,, dann hast du heute Morgen nur so getan als würdest du schlafen und hast eigentlich still und heimlich geweint?“ fragte ich und sah sie mitfühlend an. Sie nickte und stand dann mit mir auf .,, Komm geh schlafen!“ sagte ich und deckte sie zu, nachdem sie in ihr Bett gekrochen war. Mit einem Kuss auf die Stirn war sie auch schon eingeschlafen und wieder bekam ich dieses wütende Gefühl, dass ich auch gestern Abend hatte. Als ich hörte, dass alle Slytherins vom Essen wieder da waren ging ich aus den Schlafsaal und sah, wie Miles sich es auf einer Couch bequem machte . Ich lehnte mich gegen den Rahmen und starrte ihn sauer an,, Was ist Brown, schlechter Tag?“ fragte er dann und sah belustigt zu seinen Freunden.,, Nein, aber Pansy saß heute den ganzen Morgen in ihrem Bett und hat geheult. Willst du es deinen Freunden erklären, oder soll ich es tun?“ sagte ich frech und sofort hörten alle Slytherins uns zu.,, Ich weiß nicht was du meinst!“ sagte Miles und wollte mir so klar machen, dass es meine letzte Chance war so davon zu kommen.,, Du hast Pansy geschlagen, weil sie noch nicht so weit war wie du!“ entblößte ich sein Geheimnis und starrte ihn immer noch an.,, Alter stimmt das?“ fragten seine Kumpels und sahen ihn entblößt an. Nun kochte nicht nur seine Wut, sondern unsere Beiden und er stand energisch auf. Es erinnerte mich an mich gestern und ich wusste genau, was er vor hatte. Er ging auf mich zu und holte aus, doch als er zu schlagen wollte packte ich seinen Arm und drehte diesen so nach hinten, das er sich mit drehen musste . Er lag dann auf dem Boden und hielt sich schmerzend seinen Arm.,, Kleiner Tipp, kühlen hilft. Achja und solltest du Pansy noch einmal etwas antun, dann lernst du mich richtig kennen.“ sagte ich und zauberte ihm dann noch ein Kühlpack her, welches ich ihm dann gab.,, Danke.“ knurrte er und zufrieden ging ich wieder zurück zu Pansy, die mir sofort um den Hals fiel und mich drückte.,, Danke!“ sagte sie und legte sich dann wieder zurück ins Bett. Dann klopfte es an der Tür und ich öffnete sie . Erstaunt sah ich Miles an, den ich dann rein und alleine mit Pansy reden ließ. Im Gemeinschaftsraum setzte ich mich auf einen Sessel und verlor mich in meinen Gedanken.,, Du bist ja richtig auf Krawall, Brown.“ entgegnete Zabini und erst jetzt bemerkte ich, dass Blaise und Draco auf dem Sofa saßen.,, Ich weiß.“ antwortete ich kurz und sah dann zum Schlafsaal. Nervös kaute ich auf meinen Nägeln und schaute immer wieder zum Schlafsaal.,, Jetzt entspann dich mal. Er wird sie schon nicht verprügeln!“ beruhigte mich Draco und sah mich relaxt an. Ich gab nach und lehnte mich auch relaxt in den Sessel.,, Hoffentlich weiß Pansy, was sie tut.“ sagte ich und sah auf meine Nägel.,, Wieso sagt mir denn keiner, dass ich auf meinen Nägel rum kaue.“ bemerkte ich und lachte. Auch Draco und Blaise lachten und hatten sich anscheinend wieder vertragen.
    Nach einer halben Stunde kam dann wieder Miles aus dem Schlafsaal der Mädchen und mit einem Nicken von ihm wusste ich, dass er mit Pansy alles geregelt hatte. Erleichtert lauerte ich mich dann in den Sessel und nahm mir eine Decke.,, Kann ich mit drunter?“ fragte auf einmal Pansy und schlüpfte zu mir unter die Decke.,, Man Pansy, du siehst echt scheiße aus.“ lachte Zabini, aber mit einem wütenden Blick von mir und Pansy verging ihm das Lachen.
    Dann wurde mir auf einmal ganz schwindlig und ich bekam heftige Bauchschmerzen. Ich ließ mich nach vorne auf alle viere fallen und und hielt mir den Bauch. Die Schmerzen wurden immer unerträglicher und dann hörte ich wieder eine Stimme.,, Miranda, so langsam machst du es mir leicht!“,, Geh aus meinem Kopf!“ rief ich und sofort hielt Draco meine Hand, der bereits schon zu mir gerannt war.,, Du bist ein starkes Mädchen Miranda, und deswegen werde ich mal testen, ob du wirklich so stark bist und einen schmerzhaften Fluch überstehen kannst.“,, Nein bitte nicht!“ flüsterte ich aber es traf mich bereits der Fluch, der mich hoch in die Luft riss und von dort wieder auf dem Boden. Pansy schrie auf und schlug die Hände vorm Mund zusammen . Am Boden lag ich da und krampfte . Ich wollte etwas sagen, doch ich spürte nur noch diesen Schmerz der durch meinen Körper floss. Kurz darauf kam Professor Snape in den Gemeinschaftsraum, den Blaise geholt hatte, und trug mich schnellen Schrittes in den Krankenflügel. Ich viel jedoch schon vorher in Ohnmacht und bekam den Rest nicht mit.

    Ich wachte in einem Bett im Krankenflügel auf und sah sofort zu Draco, der auf einem Stuhl neben mir eingenickt war. Ich ließ ihn jedoch schlafen, wer weiß wie lange er hier schon saß. Wie lange sollte das noch so weiter gehen? Hatte Voldemord vor mich immer und immer wieder mit Flüchen oder anderen Zaubern zu belagern, damit ich zu einem seiner Todesser werde?,, Du bist wach!“ stellte Draco auf einmal fest und nahm meine Hand.,, Geht es dir gut?“ fragte er und ich nickte .,, Wie lange habe ich geschlafen?“ fragte ich dann und setzte mich aufrecht hin.,, Vier Tage.“,, Vier Tage?“ rief ich ungläubig und rieb mir über die Stirn. Vier Tage? Wow anscheinend hatte mein Körper den Schlaf wohl gebraucht.,, oh Gott dann muss ich ja jetzt alles nachholen!“ sagte ich und stand auf. Ich streckte mich einmal und wurde dann noch kurz von Mrs Pomfrey angehalten, die mir dann aber nur noch eine Suppe in die Hand drückte, die ich schnell essen sollte . Ich aß sie und gab ihr dann den Teller zurück. Mit einem Lächeln entließ sie mich und ich schlenderte mit Draco zum Gemeinschaftsraum der Slytherins.,, Miranda!“ rief Pansy und drückte mich so doll sie konnte.,, Mach mir nie wieder solche Angst!“ belehrte sie mich und ich lachte bei dem Anblick.,, Jaja mach ich .“ antwortete ich ihr und zog mich dann schnell um, da ich seit vier Tagen das selbe getragen hatte.
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    Zwei Wochen später reisten die anderen Zauberschulen, Durmstrang aus Bulgarien und Beauxbatons aus Frankreich an. Die Männer aus Durmstrang reisten mit einem großen Schiff und legten an Hogwarts an. Dumbledore hatte mich und die Anderen aus Slytherin gebeten, die Männer in Empfang zu nehmen und sie in die große Halle zu begleiten.,, Die sehen nicht schlecht aus!“ stellte Pansy fest, als die Männer anlegten und stach mir in die Seite.,, Ja und wenn du gleich noch mehr schwärmst, dann kannst du sie ja auch gerne alleine in die große Halle bringen!“ stellte ich klar und lächelte Pansy an.,, Blöde Ziege!“ lachte sie und wurde leicht rot.,, Oh oh Pansy. Nicht umkippen, der Mann da vorne kommt auf dich zu!“ sagte Draco und lachte schelmisch . Auch Blaise sah belustigt aus und unterdrückte sein lautes Lachen. Zwei Männer, anscheinend Freunde, kamen auf uns zu und küssten unsere Hand als Begrüßung. Verwirrt sahen Pansy und ich uns an und wurden beide rot.,, Dankeschön, dass sie uns in Empfang nehmen!“ sagte nun der eine, der vor mir stand und lächelte mich an.,, Gerne. Kommen sie, wir zeigen ihnen den Weg.“ sagte ich und wartete, bis der Mann sich neben mich gestellt hatte und wir los gehen konnten.,, Nehmen sie auch am Trimagischem- Turnier Teil?“ fragte ich und sah ihn fragend an.,, Bitte, nenn mich Ilian! Ich werde mich dafür bewerben, aber ob ich es schaffe ist die andere Sache.“ lächelte er mich an und ich bemerkte, wie Draco mich misstrauisch ansah.,, Und wie heißen sie?“ fragte Ilian und sah mich mit einem funkeln an.,, Ich heiße Miranda!“ sagte ich und bog mit ihnen in das Schloss ab.,, Nun Miranda, es hat mich sehr gefreut dich kennen zu lernen! Vielleicht sehen wir uns ja noch mal.“ verabschiedete er sich wieder mit einem Handkuss und ging mit seinen Freunden in die große Halle. Schnell verkrochen Pansy und ich uns in einer Ecke der Großen Halle und tauschten uns darüber aus, wie toll die Beiden doch waren. Pansy erzählte mir über Viktor und sagte, dass er zum dahin schmelzen sei.,, Was würde ich dafür geben, dass er mich zum Ball begleitet!“ platzte es aus ihr raus und ich zog die Augenbrauen hoch. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht! Der Ball war schon in zwei Wochen und ich hatte weder für meine Figur trainiert, noch hatte ich mich um ein Kleid gekümmert.,, Pansy komm!“ sagte ich und zerrte sie aus der großen Halle.,, Aber gleich werden die Namen in den Kelch geworfen!“ sagte Pansy etwas traurig, folgte mir jedoch .,, Pansy ich habe noch kein Kleid und ich sehe außerdem aus wie ein Rollmops! Pansy bei all diesen Stress habe ich vergessen zu trainieren!“ berichtete ich ihr und sie leuchtete auf. Sie liebte es die Trainerin zu spielen und auch Modeberaterin war ihr zweiter Job.,, Das bekommen wir schon hin!“ sagte Pansy und lachte komisch.,, Pansy, du machst mir Angst!“ und zurecht! Sie schickte mich zwei mal um den See und ließ mich danach noch 20 Liegestütze machen.,, Pansy ich kann nicht mehr!“ rief ich außer Puste und lehnte mich nach vorne um Luft zu schnappen.,, jetzt noch einmal um den See, für das quengeln und dann sind wir für heute fertig! Sagte Pansy und joggte, zu meinen Vergnügen, diese Runde mit.,, Hey Mädels!“ rief Draco, der mit Blaise am See war und winkte uns.,, Keine Zeit!“ riefen wir gleichzeitig und joggten schnell weiter.,, Pansy nicht so schnell!“ rief ich ihr hinterher und sie gab immer mehr Gas. Mit aller Mühe versuchte ich mit zu halten und holte sie dann nach einem halben Kilometer wieder ein.,, Okay du hast es für heute geschafft!“ sagte nun auch Pansy außer Puste und ging mit mir ins Schloss. Doch auf dem Weg dahin wurde ich von jemanden Aufgehalten.,, Ilian?“ fragte ich und lächelte, als er mich mit einem Handkuss begrüßte.,, Ich wollte eine Runde um den See joggen, aber ich sehe du hast schon ein paar Runden hinter dir!“ lächelte er und musterte mich in meiner Sportkleidung.,, Aber eine Runde werde ich wohl auch noch schaffen!“ sagte ich und lächelte Pansy an, die sofort verstand was ich wollte.,, Ich geh dann schon mal ins Schloss!“ rief sie und verschwand .,, Na dann los!“ sagte Ilian und joggte in einem angenehmen Tempo los. Wir unterhielten uns die ganze Runde über und lachten über viele Gemeinsamkeiten, die wir hatten. Als wir die Runde fertig gejoggt hatten stellten wir uns noch etwas zusammen und quatschten.,, Sag mal ist das nicht Miranda mit diesem Ilian?“ fragte Blaise und zeigte in meine Richtung.,, Ja.“ knurrte Draco und sah eifersüchtig in unsere Richtung.,, Ich wollte fragen, ob du vielleicht mit mir zum Ball gehen willst?“ fragte Ilian und ich lächelte ihn an.,, Sehr gerne.“ antwortete ich und umarmte ihn . Dann ging ich zurück ins Schloss, um mit Pansy noch nach Hogsmead zu gehen und dort ein Kleid zu kaufen.,, Er hat mich gefragt!“ rief ich nervös und lehnte mich gegen die Tür der Schlafsäle.,, Wer?“ fragten Daphne und Pansy wie aus der Kanone geschossen und sahen mich neugierig an.,, Ilian!“ sagte ich und ließ mich glücklich auf mein Bett nieder.,, Man Miranda! Es sind noch zwei Wochen und dich hat bereits schon ein Junge gefragt! Glückspilz!“ sagte Pansy und lächelte mich an.,, Los kommt ihr, ich brauche ein Kleid!“ sagte ich und zog mich um.

    Nach langem hin und her entschied ich mich für ein blaues Kleid, dass Trägerlos und Knöchellang war. An der Hüfte fiel es eher weit und sah aus, wie ein Prinzessinenkleid, jedoch etwas schlichter gehalten.,, Du siehst einfach nur hinreißend aus!“ sagte Pansy und zupfte noch etwas an meinem Kleid.
    Ich kaufte es und wir machten uns wieder auf den Rückweg ins Schloss. Für den nächsten Tag hatte ich mich mit Draco verabredet und wir wollten um den See spazieren gehen. Wir trafen uns am See und machten uns dann auf den Weg.,, Hast du das mit Potter mitbekommen?“ fragte Draco und sah mich genervt an.,, Natürlich! Ich hätte es nicht von ihm erwartet, aber ich denke ich habe mich wohl ein wenig in ihn getäuscht.“ sagte ich und hackte mich bei Draco ein.,, Mit wem geht Pansy eigentlich auf den Ball?“ fragte er dann und sah mich fragend an.,, Weiß ich nicht. Sie erhofft sich aber immer noch, dass Viktor sie fragt!“ antwortete ich und lachte. Draco lachte auch und nahm mich dann in den Arm.,, Wofür war das?“ fragte ich und löste mich wieder aus der Umarmung .,, Ich wollte dich eigentlich fragen, ob du mit mir zum Ball willst.“ lächelte Draco und ich sah in traurig an.,, Draco ... Ilian hat mich schon gefragt und ich habe zu gesagt.“ gestand ich ihm und er sah traurig zu Boden. Dann sah er wütend zu mir und ließ mich einfach stehen. Ich seufzte und ging dann auch in das Schloss, um mit Pansy zu lernen.
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    Ich schloss mein Buch und gab es Professor Snape, der es zögernd annahm. Dann machte ich mich schnellen Schrittes in mein Gemach, um mich auf den Ball heute Abend vorzubereiten.,, Wie lange musstest du denn Nachsitzen?“ ärgerte sich Pansy, da sie heute etwas besonderes mit meinen Haaren vor hatte und sich vorher etwas ran tasten wollte.,, Hättest du mich nicht in seinem Unterricht angequatscht, dann hätte ich nicht Nachsitzen brauchen.“ fauchte ich sie an.,, Miranda entspann dich!“ lachte Daphne und sah mich belustigt an.,, Tut mir leid, ich bin aber schon so nervös!“ erklärte ich und setzte mich in den Stuhl vorm Spiegel.
    Zwei Stunden vergingen und Pansy war endlich fertig mit meinen Haaren. Erst jetzt sah ich in den Spiegel und war sprachlos.,, Wow!“ kam es nur aus mir raus und beeindruckt drehte ich mich im Spiegel.,, Pansy! Das ist einfach nur grandios!“ ich fiel Pansy um den Hals und drückte sie herzhaft.,, Ja ist ja schon gut! Aber jetzt lass mich an den Spiegel, es ist schon 4 .“ sagte Pansy und setzte sich auf den Stuhl.,, Komm, ich mach dein Make-Up.“ sagte Daphne und fing an mich zu schminken. Als sie fertig war, hatte sie mich natürlich und nicht zu heftig geschminkt. Nur der Weinrote und etwas violette Lippenstift fiel ins Auge, doch er passte perfekt zum Kleid. Auch Daphne fiel ich um den Hals und lächelte sie an.,, Ihr seit die Besten!“ sagte ich und sah dann noch zu, wie sich Daphne und Pansy fertig machten. Dann zogen wir uns nacheinander unsere Kleider an und standen dann alle zusammen vor dem Spiegel.,, Wir sehen einfach umwerfend aus!“ sagte ich und legte meine Arme um sie beiden.,, Pansy, kannst du uns nicht sagen, mit wem du gehst?“ quengelte Daphne und ich nickte mit einer Schmolllippe. Doch sie schüttelte den Kopf und ging schon voraus.,, Ihr werdet es sehen!“ sagte sie nur und ging mit uns dann die Treppe runter, wo bereits Ilian auf mich wartete. Er lächelte, als er mich sah und stellte sich gerade hin. Auch Draco sah mich wie verzaubert an, kam dann aber zur Besinnung, als ... PANSY zu ihm kam? Pansy! Er ging ernsthaft mit Pansy Parkinson! Schnell wendete ich mich wieder zu Ilian, der wie sonst auch meine Hand zur Begrüßung küsste und dann seinen Arm zu mir hielt. Ich hackte mich ein und ging dann zusammen mit ihm auf den Ball.

    Wir tanzten viel und lachten auch, doch aus irgendeinem Grund war ich abgelenkt und musste immer wieder zu Draco und Pansy sehen, die miteinander tanzten. Als Draco sah, dass ich ihn anstarrte schmunzelte er und kam auf mich zu.,, Wo ist denn dein Ilian?“ fragte er und lächelte.,, Er holt etwas zu trinken.“ sagte ich und sah an Draco vorbei.,, Willst du tanzen?“ fragte er und hielt mir seine Hand hin.,, Ich glaube Pansy wartet auf dich!“ sagte ich und ging dann zu Ilian, der wieder zurück kam. Enttäuscht ging Draco wieder zurück und ließ mich mit Ilian alleine. Ich redete und lachte noch einen Moment mit Ilian und verabschiedete mich dann von ihm, da ich angeblich müde sei. Doch anstatt in mein Schlafsaal zu gehen, ging ich an den See und stellte mich an das Ufer. Mir war kalt, doch ich rieb mir nur meine Arme, anstatt rein zu gehen. Plötzlich legte mir dann aber jemand eine Jacke um die Schultern und legte einen Arm um mich.,, Dir ist bestimmt kalt.“ sagte Draco und lächelte mich an. Ich lächelte zurück und umarmte ihn.,, Mein verhalten vorhin tut mir leid!“ sagte ich dann und vergrub ich mich in seinem Nacken.,, Ist schon okay! Ich hab mich ja nicht anders Gefühlt.“ gestand er und ich löste mich von der Umarmung.,, Draco...“ doch er legte einen Finger auf meine Lippe und lächelte.,, Lass mich zuerst reden! Miranda Brown, du bist für mich das wichtigste auf dieser Welt und ich habe mich unendlich in dich verliebt! Ich liebe dich!“ sagte er und ich lächelte. Dann kam ich ihm näher und legte meine Lippen auf seine. Doch er ließ sich nicht lange drum bitten und küsste mich leidenschaftlich und stürmisch.,, Ich liebe dich auch!“ hauchte ich ihm zu und umarmte ihn glücklich.

    Teil 2 kommt auch bald! ;)
    Kommentare und ich Kritik sind immer erwünscht!

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