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Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 4

Mehr von Thallyá, der Tochter Thranduils.

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Erst begannen sich die Gräser des Hügels sich sanft im Wind zu wiegen. Der Wind wurde immer stärker, und plötzlich stürzte der Boden unter uns einfach in die Tiefe. Ich schrie erschrocken auf. Dann verschluckte mich die Dunkelheit des Loches, in das ich fiel.

Vorsichtig blinzelte ich in die Dunkelheit. Nichts und niemand war zu sehen. Es dauerte eine ganze Weile, bis sich meine Augen an die vorherrschende Dunkelheit gewöhnt hatten. Ich saß in einem schmalen Raum. Kein Fenster, durch das Tageslicht hätte dringen können. Nur eine einzige Tür aus Metall. Von draußen drang kein Laut herein. Der Boden, auf dem ich saß, war kalt und steinig und ich fror erbärmlich. Es dauerte nicht lange, da wurde die Türe aufgeschlossen. Herein traten drei Orks. Zwei von ihnen packten mich und zerrten mich ziemlich unsanft hoch. Ich war viel zu überrascht um zu handeln und so ließ ich es einfach über mich geschehen.
„Ein wenig mehr Beeilung! Unser Herr wartet schon viel zu lange!“, bellte der dritte Ork und schloss die Türe hinter uns wieder ab. Was hatten die bloß mit mir vor? Wo brachten sie mich hin? Warum war ich nur nicht zu Hause geblieben? Ich hätte in diesem Moment in einem behaglich warmen Bett liegen und friedlich träumen können. Doch es war nicht so. Ich war hier und konnte nichts daran ändern. Auch die Wachen und Elras hätten mich nicht finden können, denn soviel ich wusste, befand ich mich weit unter dem Erdboden. Wo wir nur waren? Vermutlich würde ich es bald erfahren. Die Orks schleiften mich durch lange, dunkle und vor allem endlose Gänge bis zu einer riesigen Tür. Was mich wohl dort erwartete? Wahrscheinlich wollte ich es aber gar nicht wissen, denn was auch immer hier lebte, konnte nicht Gut sein. Niemals.

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