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Warum macht es Sinn?

Hier habe ich aufgeschrieben, was nur logisch ist. Wenn ihr daran zweifelt, schreibt mir gerne in die Kommentare (aber bitte auch, was unlogisch oder unvollständig ist). Ich würde mich auch über Diskussionen freuen, und hier hat man ja auch lange genug Zeit, sich die Antworten zu überlegen.

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    Warum macht es Sinn, dass es Gott gibt?

    Nun, schauen wir uns das Universum doch mal genauer an: Einmal der Abstand von der Sonne zur Erde. Wäre die Erde auch nur ein ganz kleines Stückchen weiter an der Sonne, wäre es viel zu heiß, so dass niemand überleben könnte. Andersherum ist es genau so: Wäre die Erde auch nur ein kleines bisschen weiter von der Sonne weg, wäre es zu kalt.
    Oder wie geordnet die Planeten sind, wie geplant ziehen sie um die Sonne.
    Selbst wenn man ins kleinste Detail geht, zum Beispiel in eine Blume; Es gibt spezielle „Röhren“, die jeweils entweder das Wasser oder die Nahrungsstoffe nach oben und unten bringen.
    Genauso geordnet wie bei der Sonne und der Erde, den Planeten und den Blumen, so ist es auch bei allem anderen: Wasser, Tiere, Menschen, Luft, Wolken, Bäume, und, und, und… Es würde mich sehr wundern, wäre das alles durch Zufall entstanden. Aber auch, wenn wir davon ausgehen, dass es den Urknall gegeben hat – es würde dem Christentum nicht widersprechen. Im Gegenteil: In der Bibel steht: „Da sprach Gott: ‚Licht soll entstehen!‘, und sogleich strahlte Licht auf.“ Genauso schuf Gott auch den Rest des Universums; Er spricht und es geschieht sofort. Wie der Urknall, der genauso plötzlich alles hervorbrachte, was wir heute sehen. Die Theorien sind also gar nicht so weit voneinander entfernt.

    Gut, gehen wir davon aus, dass es jemanden gibt, der alles gemacht hat. (Wenn du meinst, ich hätte es nicht bewiesen/verständlich erklärt und wäre im Unrecht, schreibe mir bitte in die Kommentare, was nicht stimmt. Vielleicht hast du ja Recht!) Gut, dieser jemand hat also alles gemacht, was wir heute sehen. Es könnte sein, dass er auch nur erschaffen wurde – und dass sein Schöpfer nur erschaffen wurde – und so weiter. Aber irgendwann, ganz am Anfang, muss es jemanden geben, der nicht erschaffen wurde. Denn dann wäre da ja noch jemand, der irgendwo herkommen müsste. Wenn dieser Jemand also nicht geschaffen wurde, war er schon immer da (Denn woraus hätte so jemand „entstehen“ können, vor allem, wenn es noch nichts gab?). Er muss also schon immer da gewesen sein – allerdings gibt es in der Zeit kein „schon immer“. In der Zeit hat alles einen Anfang. Heißt: Der Schöpfer muss außerhalb der Zeit leben.

    Nun gibt es viele Religionen, die einen Gott außerhalb der Zeit anbeten – Warum also sollte gerade der Gott der Christen real sein? Ganz einfach: Nur dieser eine Gott hat einen Grund, alles zu erschaffen, so, wie es jetzt ist. Ja, manche Götter hätten die Menschen als Sklaven oder Spielzeug erschaffen können, an dem sie ihren Spaß haben. Aber würde diese Welt dann so aussehen? Ich meine – würde es diese wunderschönen Augenblicke geben, wenn die Sonne golden durch die Blätter eines Baumes scheint, wenn das Wasser eines Flusses in der Sonne glitzert, das Meeresrauschen bei salziger Luft und einer leichten Brise… Warum hätte ein solcher Gott all so etwas erschaffen sollen, wenn die Menschen ihm nicht viel mehr Wert wären als *****? Nun, es gibt keinen Grund. Aber der Gott der Christen hatte einen Grund. Er ist die Liebe in Person, und brauchte jemanden, den er lieben konnte. Und er hat uns geschaffen – um uns zu lieben. Er hat all diese schönen Momente entstehen lassen – um es uns zu zeigen. Und er findet, dass du ein absolutes Meisterstück bist! 😉

    Dann fragen aber viele: „Wenn das wirklich stimmen würde, warum gibt es dann so viel Leid in der Welt? Würde ein liebender, allmächtiger Schöpfer das denn zulassen?“ Fangen wir hier am besten vorne an: Gott hat die Menschen geschaffen, um sie zu lieben. Und was absolut logisch ist: Er hat ihnen einen freien Willen geschenkt. Eine Marionette könnte seine Liebe nicht erwidern. Eine Marionette könnte er nicht lieben. Also durften (und dürfen immer noch) die Menschen entscheiden: Will ich Gott vertrauen und ihn lieben oder nicht? Die meisten sagen: Lieber nicht… Und so muss ihr Herz mit anderem gefüllt werden, was unmöglich ist. Die Menschen probieren alles aus, Alkohol, Drogen, Geld, Macht, usw. Aber nichts kann das Loch füllen. Das kann allein Gott.


    Eure Kommentare:
    (Hier beantworte ich eure Fragen und reagiere auf eure Aussagen. Wenn ihr nicht wollt, dass ich euren Kommentar hier mit aufnehme, schreibt es dazu, das ist natürlich okay. Wenn ihr nicht wollt, dass irgendjemand außer mir eure Frage, bzw. euren Kommentar lesen kann, schreibt mir eine E-Mail. (Geht auf "Nachricht an Somebunny", das ist unten oder am Rand.))


    1. Kommentar, von Eleni

    Das ist genau meine Meinung
    Endlich jemand, der es erklären kann und es sich traut!
    Und wenn der Tod das Ende wäre: dann würde das Leben doch gar keinen Sinn machen, finde ich.
    Ich hatte bisher eine andere Erklärung für das Leid: (und bitte, lacht mich nicht dafür aus) Dass es auch das Böse gibt, die Unterwelt. Die Verführung, den Teufel. Vielleicht denkt man sich jetzt "was für ein altmodisches, beängstigendes irres Kommentar, das die Menschen verschrecken und klein halten will" So ist es nicht, das war nicht alles. Für mich war immer logisch, dass man mit seinem Leben selbst entscheidet, ob man zu Gott oder seinem Gegenteil gehört, und man diesen Willen auch bekommt.
    An Gott zu glauben, heißt ja auch nicht gleichzeitig, dass man der Kirche beitritt.
    Das Problem sind auch einige "Christen", die eher das Kontra darstellen. Überheblich, Vorurteil behaftet etc. Frage ist: Haben sie es überhaupt verstanden? Oder sind es nicht sogar Schafe im Wolfspelz, Leute die im Grunde das Christentum vernichten wollen und es schlecht darstellen, um Leute abzuschrecken? Eine dieser beiden Fragen wird man ganz sicher mit "ja" beantworten.
    Manchmal ist auch einfach die Konfession unpassend. Vielleicht ist man nicht von zum Beispiel dem katholischen Glauben begeistert, aber man würde zum Beispiel dem protestantischen Glauben zustimmen. Bei mir ist es ähnlich; würde ich nur den protestantischen Glauben kennen, wäre ich weniger überzeugt, aber der orthodoxe Glaube stellt mich zufrieden. Gut, ich komme vom Thema ab. Ich möchte auch niemanden überreden oder sogar zwingen.
    Jedenfalls bin ich selbst froh, den Glauben zu haben (und ich bin kein naives leichtgläubiges Kind) auch weil er mir tatsächlich schon geholfen hat. Es gab Zeiten, wo das Leben für mich unsinnig war. An Selbstmord allerdings habe ich nie gedacht. Für mich ist Gott derjenige, der bestimmen soll, wann mein Leben endet. Ich komme schon wieder vom Eigentlichen ab.

    Manche sagen ja "die Wissenschaft zweifelt an Gott". Mag sein, das ist verständlich. Aber es gibt/gab viele Wissenschaftler, deren Ziel es war, zu beweisen, dass es keinen Gott gibt. Die aber an ihr Ende kamen und sahen, dass es etwas geben muss und schließlich gläubig wurden - mit ungefähr deinen Argumenten.

    das Kommentar ist etwas sehr lange geworden...

    Liebe Eleni,
    Vielen Dank für deinen Kommentar! Es ist sehr schön zu wissen, dass du auch dieser Meinung bist! Dass ich mich traue, das alles zu erklären liegt daran, dass es die Wahrheit ist. Und gerade weil es die Wahrheit ist, ist der einzige Grund, aus dem Gott die Menschen, die zu ihm gefunden haben, nicht gleich in den Himmel holt, dieser: Weil wir anderen von ihm erzählen und Gutes bewirken sollen! Und deshalb will ich das auch tun. Sonst würde das Leben hier auf der Erde überhaupt keinen Sinn ergeben, wie du ja auch gesagt hast.
    Natürlich gibt es auch den Teufel. Sonst hätten sich die Menschen nicht von Gott abgewandt. Das steht schon in der Bibel und es ist leider wirklich so: Wer hier auf der Erde meint, er kann sein Leben ohne Gott leben, sich aus eigener Kraft retten, etc. - Der wird es in der Ewigkeit tun müssen. Das geht nur leider nicht. Und die Ewigkeit, das ist schon ziemlich lange, finde ich. Für immer ohne Gott zu leben, das ist wortwörtlich die Hölle. Ich wünschte mir, niemand müsste das erleben.
    Auch deiner Ansicht über manche sogenannte Christen teile ich. Die katholische Kirche ist, bzw. war dafür ein sehr gutes Beispiel. Sehr viele Leute sagen: "Die katholische Kirche hat sich damals so daneben benommen, das heißt, alle Christen sind genauso." Aber das stimmt nicht! Es ist so: Die Kirche hatte damals sehr viel Einfluss. Da haben sich manche Leute gedacht: "Ich sag jetzt, ich bin Christ und dann hab ich die Macht." So haben sie dann das alles veranstaltet, und dadurch dieses komplett schräge und falsche Bild der Christen erzeugt. Viele Menschen denken heute noch ähnlich, oder sie glauben zwar irgendwie an Gott, haben es aber überhaupt nicht verstanden. Das ist echt schade.
    Das mit den unterschiedlichen Konfessionen ist auch wahr. Schön ist ja, dass sie alle auf dem gleichen basieren: Gott und die Bibel. Jede hat ihren individuellen Stil und spricht dadurch einige Menschen an.
    Auch beim nächsten Punkt stimme ich dir zu: Ich habe auch schon manchmal gemerkt, dass ich dachte, das Leben wäre überflüssig, langweilig und hätte keinen Sinn (ebenfalls KEINE Selbstmordgedanken, aber trotzdem...). Doch spätestens eine Sekunde danach dachte ich an Gott, und dass er dem Leben einen Sinn gibt. Und ich freue mich wirklich darauf, wenn ich schließlich seine Worte höre: "Mein Kind, ich bin stolz auf dich!".
    Die Wissenschaft zweifelt nicht an Gott: Sie beweist ihn. Wie ich schon oben gesagt habe, alles ist perfekt geplant und organisiert. Einstein war zwar Jude (man ist automatisch Jude, wenn die Mutter Jüdin war), hat sich aber aus den Religionen herausgehalten. Allein wegen den wissenschaftlichen Erkenntnissen hat er gesagt, es muss einen Schöpfer geben. Und Einstein war, glaube ich, schon schlau...

    Ja, dein Kommentar war lang, und dadurch auch mein Kommentar-Kommentar. Aber es hat mir wirklich Spaß gemacht und ich hoffe, dass wir dadurch noch ein paar Zweifel wegwischen könnten!:)
    LG Somebunny 🐰


    2. Kommentar, von 🐈Feuerschweif

    Der Text ist schön und sehr überzeugend geschrieben .Ich selbst glaube ja so halb an Gott, weshalb es gut verständlich war. Schön, das du Mut hattest, das mal aufzuschreiben.^^

    Danke, Feuerschweif, für das Lob. Und so dumm das für die meisten klingen mag: Der Heilige Geist hat mir geholfen. Ja, das klingt wahrscheinlich ziemlich schräg, auch für viele Christen.
    Aber an die Christen: Ihr glaubt doch an Gott! Und in der Bibel steht auch, dass wir den Heiligen Geist bekommen werden.
    Und an die Atheisten (die nicht-Christen) und Halb-Christen: Was war an der Erklärung nicht verständlich? 😉 Lasst es mich bitte wissen.
    LG Somebunny 🐰


    3. Kommentar, von Verwirrtes_Nudelsuppe

    Ich bin den Text überflogen und...

    sichtbare Verwirrung


    Liebe Nudelsuppe ;),
    Vielleicht liegt es daran, dass du den Text nur überflogen hast. Und: Was genau war unverständlich? Ich würde das gerne klären und wäre deshalb dankbar, wenn du es mir sagen könntest.
    LG Somebunny 🐰


    4. Kommentar, von Feuerflocke/Algenfeuer

    Hab ich grad gelesen.

    Ich glaube, das alles aus einer Ur-Energie besteht - und Gott selber eine Art Energie ist. Die immer für uns da ist.
    Mir ist auch schon aufgefallen, das Gott immer alle bestraft, und aus dem Ende der Qualen einen fruchtbaren Boden macht. Er bestraft gerecht und nicht schon ab der kleinsten Schande. Er hilft uns - ich kenne andere Götter. Die bestrafen nur wenn sie schon, etwas getan haben was sie nicht sollten. Unser Gott liebt uns. Weil er selber daraus besteht. Und er verachtet jene die Reichtum und macht wollen. Er nimmt jene zu sich, die verachtet und gehasst werden. Und deshalb denke ich ist Gott gerecht - er will uns ERNST NEHMEN. Und warnt uns, bereits vor wenn etwas schlimmes passiert. Er versucht immer zu helfen - und ist gleichzeitig überall. Und doch -
    Es zweifeln so viele, daran das es Gott gibt. Wissenschaftler sie denken zwar oft darüber nach. Verdrängen den Gedanken weiterhin. Und unser Gott will auch nicht, vor einem Bild verehrt werden.

    Und Gott ist der Quell der Weisheit und des Weiteren.
    Ich selber, denke das Gott mir persönlich die Gabe der Weisheit gegeben hat. Und auch spreche ich meine eigene Sprache.
    Gott kann uns im grossen und ganzen nur lieben - jedoch, reicht es ihm manchmal. Dann zeigt er dem Menschen wo die Grenzen liegen - und das tut er eigentlich nur um is zu schützen ^^

    Ich fand es ein toller Text - und toll das du so etwas erstellt hast ^^
    ~Lg Feuerflocke/ Algenfeuer ~


    Liebe Feuerflocke/Algenfeuer,
    Ja, das ist ein interessanter Gedanke. Was auf jeden Fall klar ist: Gott ist eine Person. Und Mose durfte ihn sogar sehen, also nur aus Energie besteht Gott, glaube ich, nicht. Aber dadurch, dass er alles erschaffen hat, hast du bestimmt nicht ganz unrecht.
    Bei dem zweiten Punkt, finde ich, hast du dich ein bisschen falsch ausgedrückt, wenn du sagst, dass Gott immer alle bestraft. Klar, er ist ein gerechter Gott und vor allem im Alten Testament bestraft er die Menschen oft. Doch wie du richtig gesagt hast, warnt er sie auch davor. Doch durch das Neue Testament, durch das, was Jesus für uns am Kreuz getan hat, muss Gott nicht mehr alle bestrafen. Denn Jesus hat die Strafe auf sich genommen. So konnte Gott beides sein, was er ist, woraus er quasi auch besteht: Liebe und Gerechtigkeit. (Ich finde, das sind tolle Eigenschaften für einen Gott 😉)
    "Verachten" ist vielleicht auch nicht der perfekte Begriff. Gott ist sehr traurig über diese Menschen, denn er weiß, was auf sie zu kommt. Außerdem ist er ihr liebender Vater, und welcher liebende Vater wäre nicht traurig, wenn seine Kinder nichts von ihm wissen wollen? Ganz selten steht in der Bibel auch, dass Gott jemanden verachtet oder gehasst hat. Und in den Fällen hatte er natürlich auch seinen Grund. Allerdings steht es wie gesagt nicht allzu oft dort.
    Deine nächste Aussage stimmt auf jeden Fall. Gott liebt Außenseiter und sehr oft erzählte Jesus Gleichnisse darüber, oder sagte es einfach so. Er nimmt die Menschen ernst - auf jeden Fall. Und dadurch, dass er zu einem Menschen geworden (und allwissend) ist, kann er unsere Denkweisen auch sehr gut nachvollziehen. Jesus war, wie wir, vielen Versuchungen ausgesetzt und hatte es sonst auch nicht besonders leicht. Aber dadurch, dass er gleichzeitig Gott war, hat er nie auch nur ein einziges Mal gesündigt. Aber ich schweife ab.
    Ja, leider zweifeln sehr viele Leute an Gott. Deshalb habe ich diese FF geschrieben. Ich weiß, dass es ziemlich viele Leute erreicht und ich bete, dass es auch etwas bewirkt. Ich finde, jeder sollte Gottes Reich bauen. Das muss nicht gleich so sein, dass er etwas großes macht - er könnte zum Beispiel einfach hilfsbereit sein, den Eltern im Haus helfen, der alten Frau über die Straße helfen usw. In der Bibel steht: Gott sieht auch die kleinen Dinge und wird dich dafür belohnen. Er sagt auch: Wer im Kleinen treu ist, wird es auch im Großen sein. So muss jeder selbst überlegen, was für ihn das beste ist, und was Gott vielleicht auch für ihn vor hat.
    Und, ja, ein Gebot, ist: Ich bin der Herr, dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Fertige dir keine Götterbilder an. Es ist okay, wenn man z.B. ein Bild malt, aber man sollte es dann nicht anbeten, denn Gott hat alles geschaffen, wodurch wir dieses Bild malen konnten, und wir haben es gemalt. Wie kann so etwas ein Gott sein?
    Alles Gute kommt von Gott. Da hast du Recht. Und er gibt den Menschen unterschiedliche Eigenschaften, damit sie sein Reich bauen können.
    Und eins darf man eigentlich nie vergessen: Gott hat immer Recht, er hat die Kontrolle über alles und weiß, was er tut.

    Danke auch noch einmals für das Lob ^^
    Ich finde es schön, so viele tolle Kommentare zu bekommen, uns es macht mir Spaß, sie zu beantworten.
    LG Somebunny 🐰


    5. Kommentar, von Möh

    Sobald ich Zeit habe werde ich hier auch was hinschreiben. Vorneweg schon mal:
    Sehr schön geschrieben und toll das du so zu deiner Meinung stehst, meine wird etwas anders ausfallen.

    Liebe Möh,
    Danke für das Lob ;) ^^
    Ich bin gespannt auf deinen Kommentar! Dass er anders ausfallen wird, ist natürlich okay. Eigentlich hatte ich ursprünglich nur mit kritischen Kommentaren gerechnet. Aber vielleicht bist du auch die erste, die eine andere Meinung hat und sich trotzdem alles durchgelesen hat.
    LG Somebunny 🐰



    6. Kommentar, von Möh

    Hallo. Ich wollte ja schon vor einer weile etwas hier schreiben, aber es kam einiges dazwischen.

    2 Sachen bevor ich anfange
    1. Somebunny, was hältst du von Selbstmord?
    2. Ich persönlich glaube nicht das es einen/ mehrere Gott/Götter gibt. Ich will mit diesem Text niemanden beleidigen. Falls sich jemand doch in seinem Glauben gekränkt fühlen sollte, sei so viel gesagt: Meine beste Freundin ist Katholisch.

    Gott. Wenn es ihn gibt, ist er dann schon immer da? Ist er/sie/es unendlich? Wie kann man im jetzt ankommen wenn das nichts schon immer da war? Wenn ein Gott schon immer da war? Versteht ihr was ich meine?
    Es kann keine Blume existieren die nicht perfekt ist. Wenn sie nicht diese Röhrchen und das ganze drumrum hätte würde sie nicht existieren. Ich denke das hat die Evolution gemacht. Sobald sie überhaupt etwas in dem Sinne "gemacht" haben kann. Und die Erde hat durchaus noch ein bisschen Spielraum bevor sie verbrennt/erfriert.
    Jetzt mal zu dem Thema dass ich am wichtigsten finde. Das Böse und schlechten der Welt, das Leid das vielen unschuldigen Menschen passiert. Wie kann der Teufel dies tun? Gott ist doch angeblich allmächtig oder? Wie konnte es da überhaupt zur Rebellion kommen? Oder ist auch der Teufel allmächtig? Dann wären wir allerdings nicht in einer allzu schönen Welt. Ein Philosoph namens Leibniz hat glaube ich mal gesagt (kann sein dass ich mich irre) das, wenn Gott alllieben, allwissend, und allmächtig ist, müssten wir ja in der besten aller Welten leben. Gibt es in so einer Welt Klimakatastrophen, unendlich viele dumme Menschen, und Krieg? Viele Menschen hungern, und leiden. Wenn Gott allmächtig ist, könnte er dem einen Ende bereiten. Also entweder ist er es nicht, es gibt ihn nicht, oder der Teufel ist noch allmächtiger. Dann wäre das wohl eine wunderbare Welt. Im übrigen: viele Leute sagen sie glauben an Gott weil, wenn es ihn gibt sie alles gewonnen, und wenn es ihn nicht gibt, sie auch nichts verloren haben. Aber was ist wenn es andere Götter gibt? Wenn du dann an Gott geglaubt hast (also an den des Christen) und dann steht plötzlich Buddha oder wer weiß ich vor dir, was sagst du dann. 》Ähhh, ups da habe ich mich wohl geirrt...《 oder was? Gott muss doch unendlich grausam sein wenn er Leute so stark leiden lässt dass sie Selbstmord begehen. Und danach, was ist mit den Leuten die hier bleiben? Den geht's danach echt beschissen. Das weiß ich. Aus Erfahrung. Ich kann das gerade kaum schreiben, weil mir dabei die Tränen kommen. Kann ein Gott so etwas zulassen? Ich glaube das ist alles auf die Dummheit der Menschheit zu schieben. Und noch was. Adam und Eva. Gott gib den Menschen Neugier, stellt für alle sichtbar ein Apfelbaum ohne Zaun drum herum in den Garten, und sagt sie dürfen alles haben nur nicht diese Äpfel. Warum stellt er den Baum nicht auf einen hohen Berg behütet von einem Drachen und einem Troll? Wäre das nicht etwas sinnvoller? Es muss wohl Absicht gewesen sein oder? Aber dann erscheint es mir doch etwas fies Adam und Eva dafür zu bestrafen. Das war es auch schon, mehr wollte ich nicht sagen.


    Liebe Möh,
    Vielen Dank für deinen ehrlichen Kommentar. Ich kann mir wahrscheinlich nicht vorstellen, wie du dich gerade fühlst, es muss sehr schlimm für dich sein. Mit meiner Antwort will ich dich ebenfalls nicht "angreifen" oder so, sondern dir meine Perspektive erklären, so wie du es auch gemacht hast. Ich wünsche dir gute Besserung auf seelischer Ebene und hoffe, dass diese Antwort ein bisschen dazu beitragen kann. Hier also der Kommentar:

    Selbstmord finde ich nicht okay. Es mag sein, dass man sich so schlecht fühlt, dass man nicht mehr leben will. Aber dann sollte man darüber reden und sich nicht umbringen. Natürlich ist das schwer. Aber es ist eine bessere Möglichkeit. Und wie du ja auch gesagt hast, geht es dadurch allen anderen wahrscheinlich ähnlich wie der gestorben Person vor dem Selbstmord. Es ist schlecht für alle Beteiligten.
    Ja, Gott war schon immer da und wird immer da sein. Das funktioniert, weil er nicht in dieser Welt lebt. Er hat sie schließlich geschaffen. Er lebt im Himmel (nicht im "sky", sondern im "heaven"), wo es keine Zeit gibt. Hier in dieser Welt muss alles einen Anfang haben, da in der Zeit alles einen hat. Deshalb ist das mit der Ewigkeit für alle Menschen sehr kompliziert. Dennoch kann Gott eingreifen - es wäre ja dumm, eine Welt zu erschaffen, in der er nichts machen kann. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine.
    Mit der Blume hast du natürlich Recht. Das ist logisch und ich muss zugeben, dass ich daran noch nicht gedacht habe. Aber dann musste sie ja von Anfang an perfekt gewesen sein, denn sonst gäbe es die nicht und sie könnte sich auch nicht weiterentwickeln, oder? So ist es auch mit dem Rest der Welt. Es müsste von Anfang an alles (oder zumindest sehr, sehr viel) perfekt gewesen sein. Sonst wäre alles gleich wieder kaputt gegangen. Das mit der Erde war wahrscheinlich nicht ganz richtig, aber sie ist ebenfalls in der richtigen Position, ob sie nun viel oder sehr wenig Spielraum hat.
    Den nächsten Punkt fasse ich erstmal kurz zusammen: Gott ist allmächtig. Der Teufel nicht. Jetzt ausführlich: In der Bibel steht, dass der Teufel eigentlich ein Engel ist. Er war sogar sehr beliebt, schön, angesehen usw. Deshalb wurde er stolz und dachte, er wäre besser als Gott, obwohl Gott ihn ja erschaffen hatte. Er wollte wegen seiner Schönheit angebetet werden und nicht wegen guten Eigenschaften wie Liebe, Gerechtigkeit, Weisheit, usw. Er nahm, ich glaube ein Drittel der Engel auf seine Seite und wollte Gott vom Thron stoßen, aber natürlich funktionierte das nicht. Jetzt zu Gott und den Menschen. Wie oben schon erklärt haben Menschen den freuen Willen, da es ohne ihn keine Liebe geben könnte. Und um die Liebe zu Gott zu zeigen, gab Gott ihnen die Möglichkeit, nicht auf ihn zu hören. Die echte Liebe wäre gewesen, auf die Früchte des verbotenen Baumes (es steht übrigens nirgends, dass es Äpfel waren) nicht zu essen, weil sie Gott vertrauten. Aber da kommt wieder der Teufel ins Spiel. Er versuchte, die Menschen durch Lügen zu überzeugen, dass Gott der Böse war. Darauf fielen die Menschen herein. So kam das Leid: Gott hätte es verhindern können, aber dann hätten die Menschen ihm ihre Liebe nicht zeigen können. Und er hätte den Baum auch gleich weglassen können. Er schenkte den Menschen die Welt, er wollte sie glücklich machen durch dieses Geschenk. Aber die Menschen verschenkten die Welt weiter - an den Teufel. Und Gott ist konsequent, also ließ er es sie machen. Aber er hat nicht aufgegeben und er hatte jetzt auch nicht "verloren". Die Strafe dafür, dass die Menschen nicht auf Gott hören, ist der Tod oder eben die Hölle. Aber Gott liebt die Menschen und will nicht, dass sie sterben. Deshalb wurde er selbst Mensch und starb für uns - er nahm alle Sünden auf sich und ließ es zu, verraten, gequält und getötet zu werden. Weil er uns davor bewahren wollte. Er hat nicht verloren, sondern gewonnen. Aber den freien Willen haben die Menschen natürlich immer noch. Und im Moment hat der Teufel auch noch nicht seine volle Strafe bekommen. Er ist quasi der neue "Baum". Und in der Offenbarung, einem Buch der Bibel, steht auch das Ende der Welt. Also, Gott wird die Welt noch richten und zu einem perfekten Ort machen, aber wenn er es schon sofort gemacht hätte (oder früher als jetzt) wären viel, viel mehr Menschen verloren gegangen. Er nutzt die Zeit, um so vielen Menschen wie möglich zu begegnen, damit sie nicht in die Hölle müssen, sondern in den Himmel. Und vielleicht tut er das gerade in diesem Moment. Mit dir.
    Was du gesagt hast, warum manche glauben, ist wahr aber unlogisch. Man kann nicht "zur Sicherheit" an Gott glauben. Das ist kein wahrer Glaube. Die Mehrheit der Christen sind Christen, weil der Glaube für sie Sinn ergibt und sie Gott kennen und lieben. Und wenn es einen anderen Gott geben sollte, dann haben wir eben Pech gehabt. Das bedeutet nicht, dass ich das glaube oder in Erwägung ziehe. Ich kann das nur sagen, weil ich mir wirklich 100% sicher bin, dass es Gott gibt und dass es nur ihn gibt. Wirklich.
    Gott ist nicht grausam. Zum einen lässt er uns, wie gesagt, den freien Willen. Zum anderen hat er den Überblick, er sieht auch die Zukunft und ist alles und allmächtig. Er weiß, was das Beste für uns ist und dazu gehört manchmal auch Leid. Viele Menschen sind durch Leid zu Gott gekommen oder können dadurch, dass sie leiden und trotzdem überzeugte Christen sind, andere überzeugen. Das heißt nicht, dass alles Leid gut ist. Ich habe auch Punkt eins genannt und vorher darüber ausführlich geredet. Diese Erklärung antwortet auch auf den Teil mit dem verbotenen Baum.

    Ich sage noch einmal, dass das nur meine Sicht ist und ich dich verstehen kann (wenn auch nicht zu 100%, da ich selbst so etwas nicht durchmachen muss(te)). Ich hoffe, es war verständlich. Und du kannst ja gerne noch einmal schreiben, wenn du noch etwas kritisch siehst. Gott liebt dich.
    LG Somebunny 🐰


    7. Kommentar, von Möh

    Hi. Danke für die Antworten. Sie haben nicht verändert was ich denke, aber ich finde es äußerst interessant. Ich habe mir diese FF allerdings vor ihrem tot angeschaut. Nein, sie hat nicht an Gott geglaubt. Natürlich hat sie gelitten, wieso hätte sie das sonst tun sollen? Zu der Blume: Ja, kann sein das es kein Zufall war, aber warum genau DIESER Gott? Was lässt euch sicher sein das genau dieser Gott existiert? Es kann doch auch ein anderer Gott sein, oder? Nochmal zu meiner Freundin. Sie hat geredet. Sie hat es 3 Tage vor dem ersten Termin mit einem Psychotherapeuten. Sie hat AUFGEGEBEN. Und sie hat es auch wirklich lange versucht. Sie hat schom mehrere Jahre gekämpft. Sie selbst sagte sie passt ninicht in diese Welt.
    Nein danke. Ich habe kein Interesse daran auf meinem Profil darüber zu reden.
    Jetzt wieder mal zu Adam und Eva. Ich glaube nicht das es wirklich ein Beweis von Freundschaft und Vertrauen gewesen wäre. Er hat die Menschen doch mit Neugier ausgestattet. Da kann man doch nicht bedingungslos an Gott glauben. Ich selbst bin (wahrscheinlich entgegen eurer Erwartungen) kein Atheist, sondern ein Agnostiker. Ich bin jetzt zu Faul zu erklären was das ist, wenn ihr es nicht wisst könnt ihr ja hier nachschauen:

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Agnostizismus


    Liebe Möh,
    Ich fange gleich bei deiner ersten Frage an. Warum dieser Gott? Erstens, wie im eigentlichen Text genannt, hat nur dieser Gott einen Grund, die Welt so zu erschaffen, wie sie ist. Dann ist da zweitens die Bibel. Die verschiedenen Bücher wurden sehr oft aufgeschrieben und haben so gut wie keine Veränderungen in den verschiedenen Schriftstücken. Es passt auch alles zum Ablauf der Geschichte und hat auch ziemlich genaue Prophezeihungen über z.B. Israel gemacht, die eintrafen. Und auch in sich ist die Bibel schlüssig, obwohl sie sehr viele Autoren unabhängig voneinander geschrieben haben. Und drittens kommen persönliche Erfahrungen hinzu. Manchmal könnte es Zufall sein, zum Beispiel eine Andacht, die genau auf die jeweilige Situation passt. Manchmal erhört Gott auch direkte Anforderungen. Es gibt mehrere Beispiele, in denen jemand zu Gott gesagt hat: "Wenn du das und das tust, glaube ich an dich." Zum Beispiel hat jemand den Eindruck gehabt, er solle sein altes Clownskostüm anziehen und sich an die Straße stellen. Er machte es und wurde oft ausgelacht, aber irgendwann kam jemand, der ausstieg und meinte: "Das gibt's nicht!" Dieser jemand hatte nämlich genau dafür gebetet. "Gott, wenn es dich gibt, kannst du einen Clown an die Straße stellen." Bei anderen Göttern habe ich so etwas noch nicht gehört, geschweige denn so oft.
    Das mit deiner Freundin tut mir leid. Ich bin kein Experte und weiß nicht, wie man das hätte verhindern können. Ich will und kann sie ja auch nicht verurteilen, weil sie sich dafür entschieden hat. Ich weiß im Moment auch nicht, was ich dazu sagen soll. Ich versuche nur, mir vorzustellen, was du durchmachst und was ihr durchgemacht habt. Es tut mir ehrlich leid.
    LG Somebunny

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