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Schattenpfotes Schicksal Teil 6

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    5. Kapitel

    Schattenpfote preschte durch die Wüste. Schlamm und Staub wirbelten um sie herum und Dornen zerrten an ihrem Pelz. Doch Schattenpfote merkte nichts. In ihr war es nur leer. Und kalt. Irgendwie - verlassen. Sie weiß es, sie weiß es, Libellenflügel weiß es, hämmerte es die ganze Zeit durch den Kopf der jungen Schülerin. Und sie hat mich nicht verraten... Schattenpfote entfuhr ein Schluchzer, und die Kälte in ihr wurde noch einen Tick dunkler. Blut ran langsam, und doch stetig durch ihr Fell und Schattenpfote kam es so vor, als würde sie nur leben, um zu bluten. Bluten, verbluten, sterben. Sie blieb stehen. Ja, sie wollte nicht leben, wollte frei sein. Frei und... tot. Schattenpfote rannte wieder los. Wurde schneller und schneller. Der Wind pfiff ihr um die Ohren und Schattenpfote musste wieder schluchzen. Wurde schneller. Noch schneller. Sprang. Der Abgrund unter Schattenpfotes Füßen war ihr willkommen. Ihre Lebensgeister versagten beinah. Sie fiel und fiel. Sterben. Keine schmerzen. keine Mäusegalle. Keine Zecken und keine vorwurfsvollen Blicke mehr. Mutter. Schattenpfote kam auf. Der Aufprall nahm ihr den Atem. Sie spürte, wie ihr Körper über die Felsen geschleudert wurde, und wie ihre Haut aufriss. Ihr Körper taub wurde. Ihr Herz langsamer. Sterben. Dann verlor sie das Bewusstsein. Sie merkte nicht mehr, wie zwei Streuner aus dem Gebüsch kamen, ein hübscher, braun-weißer Kater und eine braune Katze mit kurzem Fell. Schattenpfote wurde fort getragen, aber sie merkte es nicht. Sie schlief. Sterben...

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