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Schattenpfotes Schicksal Teil 5

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    1
    3.Kapitel

    Metallpfote zitterte. Angstschweiß ran über sein nasses Fell und er spürte, wie sein eines Auge sich vor Tränen und Ekel vor dem toten Leichnam seiner Mutter verdrehte. Er schluchzte. Warum? Warum ausgerechnet sie? Warum? Sie... sie darf keine Mörderin sein! Bitte, lieber SternenClan, flehte Metallpfote den Himmel an. Doch die Sterne blinkten nur kalt zurück. "Was hast du gemacht? Warum?" Metallpfotes Flüstern klang seltsam brüchig und leer. Schattenpfotes Augen füllten sich mit Tränen. "Ich... ich...", stammelte sie, brach den Satz aber wieder ab. Zu gern, wollte er hören dass sie keine Mörderin war, aber ihre blutverschmierten Pfoten und der schlaffe Körper seiner Mutter weckten in Metallpfote eine unglaubliche Wut. Sie darf es nicht gewesen sein! Metallpfote fühlte sich seltsam leer. Selbst der witzige Bericht von Löwenpfote, über die zwei Streuner, die sie im Territorium gerochen hatte erschien im auf einmal so unwichtig. Plötzlich ertönte hinter Metallpfote eine süße Stimme. "Schattenpfote war das nicht. Es war ein Fuchs. Sie wollte deine Mutter beschützen, Metallpfote, aber der Fuchs war zu stark. Nun ist er fort. Der Regen hat seinen Geruch weggewaschen. Zweifle nicht an deiner Schwester." Metallpfote drehte sich um. Vor ihm stand Libellenflügel, die junge Kriegerin, deren Bruder ein Streuner war. Kann ich ihr glauben? "Sie sagt die Wahrheit." Metallpfote drehte sich um. Etwas in Schattenpfotes Gesicht hatte sich verändert. Es war nun kalt, und ihre Augen hohl. Wirklich? Doch bevor er seine Schwester fragen konnte, drehte sie sich um und jagte davon. Metallpfote blieb einsam neben seiner toten Mutter zurück. Er fühlte sich betrogen, und trotz allem glaubte er Schattenpfote nicht wirklich.

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