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Creepypasta - the Virgin Collector's Ursprung

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1 Kapitel - 2.030 Wörter - Erstellt von: Lady_Siren - Aktualisiert am: 2016-06-25 - Entwickelt am: - 4.762 mal aufgerufen - User-Bewertung: 5 von 5.0 - 5 Stimmen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier erfahrt Ihr die Vorgeschichte und den Namen von ihm.
Freut Euch und lest mit Freuden diese Creepypasta.

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    Ich möchte mich vorstellen. Mein Name ist Loki Tsuyosa. Ja, meine Eltern haben mich wirklich nach dem nordischen Gott der List benannt. Und mein Vate
    Ich möchte mich vorstellen. Mein Name ist Loki Tsuyosa. Ja, meine Eltern haben mich wirklich nach dem nordischen Gott der List benannt. Und mein Vater ist ein Geschäftsmann aus Japan. Folglich ist der Nachname Tsuyosa kein billiger Scherz.

    Aber das ist mir schon lange gleichgültig, denn für ein paar meiner Mitschüler reicht allein meine bloße Präsenz, um mir mein Leben zur Hölle zu machen.
    Am besten ich erzähle euch von dem Abend, an welchem sich mein Leben veränderte.

    Es war der letzte Tag vor den Ferien und dementsprechend waren alle in der Schule aufgedreht.
    Ich war gerade auf dem Weg zur letzten Stunde, als ein Mädchen aus meiner Klasse auf mich zukam.
    „Hey, Loki, kommst du auch zur Kostümparty am Samstag?“
    „Hallo, _____, ich habe mich noch nicht entschieden.“
    „Wie wäre es, wenn wir gemeinsam hingehen?“, fragte sie mich mit einem zarten Lächeln.
    Ihre Art war einfach wundervoll. Stets fröhlich, hilfsbereit und... einzigartig. Solche Mädchen waren eine Seltenheit.
    Schon am ersten Tag war ich ihr komplett verfallen. Und was mich am meisten faszinierte, dass sie noch nie eine Beziehung hatte, geschweige denn ein Date.
    „Okay, ich komme. Soll ich dich abholen?“
    „Klingt gut. Um 18 Uhr?“
    Ich nickte.
    „Super. Also sehen wir uns am Samstag. Bis dann.“
    Fröhlich eilte sie zu ihren Freundinnen ins Klassenzimmer.
    Wenn sie nur wüsste, dass sie mir jedes Mal den Verstand raubte.

    Kurz vor verabredeter Zeit stand ich schon vor ihrer Tür. Die frische Abendluft half mir ein wenig meine Nerven zu beruhigen. Die Nervosität war mir eindeutig ins Gesicht geschrieben.
    Zögerlich klingelte ich. Mein Herz sprang mir förmlich aus der Brust.
    Dann öffnete sich die Tür und vor mir stand eine liebliche Nixe. _____ trug ein blaues Kleid, geziert mit grün-blauem Tüll und silbernen Muscheln. Um die Schulten hatte sie hellblauen Tüll, der mit einer Fisch-Brosche festgehalten wurde. Und um das alles zu vollenden hatte sie sich Kiemen auf den Hals gemalt.
    „Guten Abend, Loki. Feiner Anzug, aber wollten wir nicht auf eine Kostümparty?“, fragte sie mich neckisch.
    Ich deutete auf meine Augen und meinen Mund. Vor kurzem hatte ich mir rote Kontaktlinsen mit Schlangenpupillen gekauft, sowie Plastik-Vampirzähne.
    „Oh, meine Begleitung für den heutigen Abend ist also ein edler Vampir, der mich verführen will.“
    Daraufhin mussten wir beide lachen.
    Ich nahm die albernen Zähne aus dem Mund und steckte sie in die Tasche meiner Hose. Mit diesen Dingern konnte man kaum normal reden.
    „Wenn ich dann um Eure Hand bitten darf, holde Nixe. Lassen Sie sich von mir in die Nacht entführen.“
    „Bei so einem Gentleman kann man wohl kaum “Nein“ sagen.“
    Als ich ihre Hand nahm, durchströmte mich das Gefühl von purer Glückseligkeit.
    Nichts würde mir diesen Abend verderben.
    Aber wie falsch ich doch lag, sollte sich noch zeigen...

    Auf der Party amüsierten wir uns prächtig. Wir tanzten, redeten über alles mögliche und die meiste Zeit über durfte ich ihre Hand halten.
    Nach einer weiteren Tanzpartie saßen wir etwas abseits der Feier und schwiegen. Keiner von uns fand die richtigen Worte. Aber das war auch nicht nötig.
    Auf einmal lehnte _____ sich zu mir. Sie küsste mich auf die Wange. Wieder hatte ich dieses Gefühl der puren Freude.
    „Danke, Loki “, flüsterte sie.
    „Für was?“
    „Für alles.“
    Ich legte gerade meinen Arm um ihre Schultern, als ein widerwärtiges Trio uns die Stimmung verdarb.
    „Na wen haben wir denn da?“, kam es von der mittleren Gestalt. „Ein Liebespärchen. Hat euch einer das überhaupt erlaubt!“
    Es war Beatrice mit ihrem Gefolge, Melanie und Jessika.
    Beatrice strahlte reine Bosheit aus. Ihre betrügerische und hinterhältige Art machte allen das Leben schwer. Es gab keinen an der Schule, den sie verschont ließ, und da ihr Vater Anwalt war, kam sie meistens damit durch. Schließlich kennt man sich und möchte keine Probleme verursachen.
    Melanie hingegen war einfach nur eine Klette an Beatrice, die sich immer hinter ihr versteckte, das Leid anderer beobachtete und dabei lachte wie eine Hyäne.
    Jessika war nur bei ihnen, weil sie keine eigene Meinung hatte und ihre Eltern der Meinung waren, man müsse sich mit den richtigen Leuten gutstellen.
    Folglich dackelten die beiden hinter Beatrice her. Sie taten alles, was sie wollte.
    „Wir sitzen hier nur rum und genießen die Party “, sagte ich. Im Hinterkopf versuchte ich mir etwas einfallen zu lassen, wie wir unbeschadet hier rauskommen würden. Oder wenigstens nur mit einem blauen Auge.
    „Aber das gerade stört mich. Was willst du überhaupt von dieser lächerlichen Jungfrau?“, kommentierte Beatrice mit reichlich Ekel in der Stimme.
    „Mit ihr abhängen, werte Beatrice “, gab ich kühl von mir.
    Noch immer lag mein Arm um _____, doch mein Griff wurde stärker. Ich musste sie beschützen. Aber wie?
    „Du hättest mit Beatrice gehen sollen “, kicherte Melanie wie ein aasfressendes Raubtier.
    „Klappe, Melanie!“, zischte Beatrice.
    Vor Tagen hatte sie mich aufgefordert, nein, mir befohlen, mit ihr zur Party zu gehen.
    Ich lehnte aber ab und meinte nur, dass ich keine Zeit hätte. Was sehr zu ihrem Missfallen war.
    „Ich mache dir einen Vorschlag.“
    Dabei grinste sie unheilvoll.
    _____ fing an zu zittern. Was hatte diese Bestie vor?
    „Du kommst mit mir und dafür...“, sie zeigte dabei auf _____. „... lassen wir deine ach so tolle Jungfrau in Ruhe. Oder soll ich meinem Daddy sagen, dass er...“
    Ich wusste, wozu dieses Monster im Stande war.
    „_____, bitte geh sofort nach Hause.“
    „Loki?“
    „Geh!“
    Sofort stand ich auf und _____ eilte zum Ausgang.
    „Wo sollen wir hingehen?“, fragte ich und fluchte innerlich.
    „Braver Junge.“
    Sie packte mich am Arm. Demütig sah ich _____ hinterher. Dann zerrte mich dieses Weib mit sich mit. Weg von meiner geliebten Nixe.

    Das Trio brachte mich zu einem verlassen Gebäude auf dem Gelände der Schule. Eigentlich war dieser Teil gesperrt, aber für Beatrice gab es keine Regeln.
    Drinnen sah ich, dass es eine alte Lagerhalle war. Staub und Schmutz hatten sich überall breit gemacht und in der Mitte standen ein Stuhl mit Lederriemen, ein Tisch mit elektrischem Kleinkram, sowie einem Messer und mehrere Lampen standen herum.
    Das Dach war undicht, weswegen sich immer nach Regenschauern Pfützen im Gebäude bildeten. Und meistens blieb es so für Wochen. Modriger Gestank machte sich bemerkbar, als mich diese Gestalten zum Stuhl zerrten.
    Dort festgebunden stellte sich Beatrice triumphierend vor mich.
    Ich konnte, durfte mich nicht wehren. Um _____'s Sicherheit. Wenn ich den drei Weibern etwas antun würde, könnten sie uns die Hölle heiß machen.
    „Ich kann jeden Mann haben, den ich will, aber du...“, zischte sie, als sie sich zu mir vorbeugte, um mir in die Augen zu starren. „Du willst ja unbedingt mit dieser Göre zusammen sein! Dafür wirst du büßen.“
    „Du bist erbärmlich, Beatrice. Nur eine verwöhnte Göre, die nicht damit klarkommt, wenn sie mal ihren Willen nicht bekommt.“
    Das war ein Fehler. Ihr Gesicht verzerrte sich zu einer Fratze. Hasserfüllt schlug sie mir in den Magengrube.
    „Selber schuld, du Idiot “, kicherte Melanie.
    „Melanie! Jessika! Bereitet die Lampen vor!
    Ich werde dafür sorgen, dass er es nie wieder wagen wird, mir zu widersprechen.“
    Was danach geschah... ist nur eine Vermutung.
    Auf einmal wurde es schlagartig hell und meine Augen brannten höllisch. Vor Schmerzen schrie ich wie am Spieß.
    Meine Kontaktlinsen hatten sich festgebrannt. Bei meinem rechten Auge war alles okay. Doch mein linkes... es war widerlich deformiert. Bis heute weiß ich nicht wie so etwas geschehen konnte.
    Beatrice packte mich an den Haaren. Melanie löste die Fesseln. Diese widerwärtigen Weiber.
    „Geschieht dir recht. Mit diesen Augen wird dich nie wieder ein Mensch ansehen.“
    „Huren...“
    „Was?“
    Irritiert stolperte sie zurück.
    Ich sprang auf, schnappte mir das Messer und schrie: „Ihr ekelerregenden Huren!“
    Beatrice war die erste, die zu Boden ging. Auch wenn sie schon längst tot war, stach ich immer wieder und wieder auf sie ein.
    Nie wieder sollte dieses Weib es wagen, meiner geliebten _____ auch nur zu drohen.
    Melanie versuchte zum Ausgang zu kommen, aber die Angst ließ sie stolpern. Jessika stand nur wie angewurzelt da.
    Diese Hyäne war die nächste. Mit voller Wucht rammte ich ihr das blutige Messer in den Rücken. Mitten ins Herz.
    Reglos und voller Blut lagen nun zwei dieser... Kreaturen auf dem dreckigen Boden der Halle.
    Jessika starrte noch immer zu mir.
    Ich zog das Messer aus Melanie's leblosen Körper und lächelte.
    Endlich war meine _____ sicher. Meine geliebte Jungfrau.
    Jetzt fehlte nur noch eine...
    Plötzlich schrie sie und versuchte von mir zu flüchten. Leider vergebens.
    Im nächsten Moment steckte das Messer in ihrem Hals. Ihr Blut floss in Strömen aus der Wunde, als sie das Messer rauszog. Innerhalb weniger Sekunden lag sie reglos auf dem Boden.
    Es war vorbei. Nie wieder würden sie andere terrorisieren.
    Aber es gab noch eine Kleinigkeit zu klären. Meine Jungfrau...

    Als ich wieder vor _____'s Tür stand, fühlte ich erneut diese Glückseligkeit. Ich schlich mich in ihr Haus. Die Tür war offen.
    Meine Güte. _____ war sehr leichtsinnig. Aber zum Glück war ich ja da.
    In einem der Zimmer hörte ich Schluchzen. Es war _____.
    Ich trat zu ihr ins Zimmer. Sie trug noch immer ihr wundervolles Kleid. Wie schön sie doch war.
    „Loki?“
    Nun sah sie mich und eilte zu mir, blieb jedoch erschrocken stehen.
    „Deine Augen...“
    Ach ja. Da war ja was.
    Ich wischte mir ein paar Strähnen über mein beschädigtes Auge.
    „Es ist alles okay, _____.“ Sacht legte ich meine Hand an ihre Wange. Sie war vollkommen perfekt. „Wir müssen uns nie wieder um diese Personen Sorgen machen.“
    „Was ist passiert, Loki?“
    „Ich habe mich um alles gekümmert, meine liebste _____.“
    „Loki?“
    Vorsichtig lehnte ich mich vor.
    Ihre Augen waren erfüllt von Sorge, aber das würde ich schnell ändern. Sofort küsste ich meine liebliche _____. Alles an diesem Moment war perfekt.
    Doch leider war das zu viel für sie, denn sie fiel ohnmächtig in meine Arme.
    Hoffentlich hatte ich sie mit meinen Gefühlen nicht überfordert. Aber so konnte ich sie nicht lassen.
    Deswegen hatte ich sie mitgenommen. Sie sah so wunderschön in meinen Armen aus.
    Diese Reinheit, diese Unschuld, diese... Vollkommenheit.
    Wir verschwanden in der Nacht. Ohne unseren Eltern zu sagen, wo wir hinwollten. Der Neumond hoch oben am Horizont leuchtete wie ein goldener Ring. Er gab uns seinen Segen.
    Verzeiht uns. Aber wir konnten nicht bleiben.
    Dieser Dreck der Menschen... Ich konnte _____ dem nicht länger aussetzen.
    Keine holde Maid sollte so etwas erdulden müssen.
    Und dieser Abschaum... muss beseitigt werden...

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Creepypasta - the Virgin Collector's Ursprung
Creepypasta - the Virgin Collector's Ursprung
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2014-10-18
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